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Ich zog einen Mantel über. Trotz der niedrigen Temperaturen draußen war mir warm, um nicht zu sagen heiß. Die Hörner ließ ich herausschauen. Gab zwar sicherlich doofe Blicke, aber ein Kopftuch gab sicherlich mehr Probleme mit Idioten. Und es war ja Karneval, da fiel das ohnehin nicht auf.
Es war trotzdem seltsam, wie die Menschen mich ansahen. Die Blicke einiger Kerle waren mehr, als das sonst übliche anglotzen. Etwas Unbestimmtes lag in den Blicken.
Ich wusste nicht was ich davon halten sollte, aber zugleich erregte es mich. Vielleicht war es Begierde.
Dass sich mein Mantel geöffnet hatte, bekam ich erst etwas später mit, dass die Blick erklärte und ich da ich nicht darauf geachtet hatte, war meine Beine nicht zusammen gewesen. Statt mich aber deswegen zu genieren, gefiel mir der Gedanke, weshalb die Kerle mich betrachtet hatten. Ich hätte sicherlich alles von ihnen bekommen könnten. Männer waren manchmal so einfach zu manipulieren. Wenn sie dann bloß nicht immer dachten, sie könnten alles haben.
Vielleicht mochte ich deswegen lieber diese unterwürfigen Schlappschwänze, die manipulieren konnte.
Trotzdem fiel mir ein Kerl auf. Er schien anders zu sein. Besonders stach sein Spitzbart mir ins Auge. Und ein Funkeln in den Augen, was ich nicht erklären konnte.
Er fixierte mich und kam dann zu mir.
"Welche atemberaubendes Kostüm. Ich bin sicher, damit gewinnst du den ersten Preis heute Abend."
Er kam mir immer näher, aber ich ließ es zu. Sogar als er zwischen meine Beine fasste. Ich wollte die Männer eigentlich nur heiß machen und nicht mehr. Redete mir ein, dass ich eine Ausnahme machen würde, wusste aber selbst nicht warum.
Vielleicht war es seine Präsenz. Oder die gute Kleidung. Oder gar sein Stock, der mir aussah, als hätte er einen Diamanten als Knauf. Ein rötlicher Stein. Rote Diamanten sollte ja besonders wertvoll sein. Aber damit würde bestimmt niemand herumlaufen.
Er setzte sich bequem hin, schob aber seinen Stock zwischen meine Beine, während seine Augen mich zu hypnotisieren schienen. Es war erregend und seltsam zu gleich.
Als der Knauf meine feuchten Lippen berührte stöhnte ich auf. Es war anders als Sex. Fast als würde ich alle Orgasmen auf einmal erleben. Ich ließ es raus. Gab mich hin, obwohl ich mitten in der Öffentlichkeit war.
Fortsetzung folgt.
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