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Klar war, das
Vorhaben stand nun, weswegen David sich schon kaum noch auf die Boxkämpfe
konzentrieren konnte. Doch da gab es noch viele offene Fragen, die in den
nächsten Tagen beantwortet werden mussten. Zunächst einmal lässt sich so etwas
nicht alleine aufziehen und hierfür bedarf es Leuten, denen man vertraut. Das
war nicht das Problem und mit der Aussicht auf einen fetten Gewinn waren auch
schnell Leute gefunden, die aktiv helfen würden oder ihn unterstützen wollten.
Da diese Leute eh meist ein mehrseitiges Vorstrafenregister aufzuweisen hatten,
war es mit Bedenken oder Skrupel nicht weit her. Dann brauchte man aber noch
die passenden Räume, was deutlich schwerer war. Ein Club oder einen Puff auf
dem Kiez war viel zu riskant, da man dort ja bald wöchentlich mit einer Razzia
rechnen musste, ein altes Industriegebiet wäre einfach zu auffällig und vor
allem zu herunter gekommen gewesen. Was also würde zu reichen Kunden die auch
gut zahlen passen und wo würde genau das nicht auffallen? Die Lösung war hier
ein Bekannter, welcher vor einigen Jahren an der Alster ein Anwesen geerbt
hatte, dies aber nie nutzte, da er lieber in der City lebte und welches somit
seit Jahren leer stand. Eine Pacht zum Freundschaftspreis war schnell
beschlossene Sache und mit dem Vorhaben einen legalen Club für wohlhabende
Männer zu schaffen, war er auch mit nur einem Bruchteil der Wahrheit zufrieden.
Vielleicht wollte er auch gar nicht mehr wissen, so dass er einfach froh war,
sich nur nicht mehr um das riesige Grundstück kümmern zu müssen. Zu guter Letzt
war da noch die Frage, wie man die Kunden ansprechen sollte? Mit einer e-mail
„Willst du einen Promi ficken?“ hätte man wohl auch Antworten bekommen, aber
wie schnell wäre das falsch verstanden worden, nicht ernst genommen worden oder
falls doch in die falschen Hände geraten? So war es ein bekannter IT-Experte,
der ebenfalls zum Team gehörte, der eine geheime und mit Passwörtern mehrfach
gesicherte Website entwarf und nach telefonischer Rücksprache wurde geprüft,
welche ehemaligen Kunden auch potentielle neue Kunden waren.
Während in den
nächsten Wochen viel Zeit und Geld in die Renovierung des Anwesens investiert
wurde und letzte Details abzuklären waren, kamen schnell einige Antworten auf
die wichtigste Frage. Die Frage danach, welcher Promi wohl reizvoll wäre? Neben
der unfreiwilligen Erfinderin Larissa Marolt, wurden auch vom Herrn Schultze
genannte Helene Fischer und Jeanette Biedermann genannt, Ex-DSDS Mitglied
Annemarie Eilfeld, das GZSZ Mädel Iris-Mareike Steen, Cobra11 Schauspielerin
Katrin Heß, Fußballspielerin Kim Kulig, Giulia Siegel, Sarah Knappik und viele
weitere. Das waren ja teils wirklich hohe Ansprüche, wovon man schauen müsste
was machbar wäre. Aber das würde dann in den kommenden Wochen folgen..
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