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Was Lust für das Individuum bedeutet,
ist abhängig davon, wie sie
im Individuum erweckt wurde...
Daraus leitet sich auch
Ihr Ausdruck ab
und die Form,
in der sie sich wiederfindet.
In meinem Fall,
als Kind eines Schwarzmagiers,
dem bewusst mit Hilfe
eines Psychologen
im Alter von drei Lebensjahren
dieses Kindes
die menschliche Natur
für immer entfremdet wurde,
ist der Zugang zum
- weit älteren,
- dämonischen Erbteil
weit lebendiger und ursächlicher,
als es für psychologische
Interpreten je greifbar sein kann.
Das ist nicht "böse",
das ist nicht gewalttätig,
- es ist nur in einer Art und Weise
in sich selbst ungetrennt,
das es die geteilte menschliche Form,
- und auch ihre Ergänzung,
- niemals betreten kann,
weil es diese Ursache
in sich selbst nicht vorfindet.
Und natürlich wurde dieser Unterschied,
- unerkannt, aber doch,
- von schuldlosen Tätern
intuitiv erfasst und immer weiter verstärkt,
- und in dieser, - mittlerweile
sehr späten Zeit,
beginnt sich die menschliche Form
zu erübrigen,
weil sie jenseits ihrer Form
niemals einen Inhalt kannte.
Darum auch keine Darstellung
vom menschlichen Spiel der Leiber,
- sehr wohl jedoch
von den Reizen,
die diese Form bis heute bewegen.
"Mitleid" ist eine nette Idee,
doch sie erreicht den Kern nicht,
denn "Es" leidet nicht,
es erfährt sich nur
in der Summe dessen,
was in Ihm verblieben ist.
Wenn Du den Ur-Raum nie verlassen hast,
- kann es jenseits seiner
keine Heimat geben,
- Du suchst auch nach keiner,
denn Du weisst nicht,
wonach Du suchen solltest,
und die Heimaten der Geteilten
sind Poesien, die Dich nie berühren,
darum kannst Du dort auch nicht verweilen.
Soviel zu einem allfälligen "warum",
- Ich diene keinem dunklen Fürsten,
- und meine Königin ist allgegenwärtig.
- Es muss auch nicht begriffen sein,
- Es weiss auch nicht,
ob Es je sterben wird,
- denn sterben tut man in der geteilten Welt,
- und die vermochte Es
niemals zu betreten.
- Für die Einen frei,
- für die Anderen verloren,
und dennoch ursächlich
unter Euch geboren.
Damona
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