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    Caroline

    Mein besonderer Dank gilt Angelface.

    Das schreiben dieser Geschichte hat unendlich viel Spaß gemacht.

    Wir sind ein tolles Team!!!

     

    Caroline

     

    Fünf lange Jahre war ich dem Inselstaat Soulebda als die staatliche Henkerin verpflichtet, jetzt ist es Zeit wieder eine andere Gegend zu besuchen.

    Amerika ist keine Alternative mehr seit ich zwei Amerikaner hinrichtete, auch wenn sie verurteilte Mörder waren sehen das die Amis etwas anders und ich lasse mich dort erst einmal nicht mehr blicken. 

    Da kam mir die Ausschreibung aus Deutschland gerade recht. Diesmal eben kein Sonnenbad aber auch keine Mückenschwärme die dir das Blut aus den Armen saugen und keine Tausendfüßler in Zigarrengröße.

    Während des langen Fluges hatte ich mich mit meiner Sitznachbarin angefreundet einer Physikerin die in den Süden Deutschlands musste. Unsere Konversation war ergiebig, lustig und ansteckend, bei der Landung hatte sich die halbe Businessklasse in uns verliebt.

    Ehe es zum Vorstellungsgespräch ging musste ich mich noch einkleiden, irgendwie waren meine Koffer auf dem Weg nach Ulan Bator und ob ich sie jemals wiedersehen würde mehr als fraglich. Nach dem Einkaufstrip ging es dann endlich zur Verwaltung.

     Parkplatzmangel sollte also ab sofort zum Standard gehören, aber einen schönen fand ich dann dennoch und ich wurde im Eingangsbereich freundlich empfangen.

    Da ich etwas zu früh war wartete ich in einer Sitzgruppe und entfernte noch eben ein zwei Preisschilder an meiner neuen Kleidung, die ich übersehen hatte.

     Schließlich fiel mir attraktiver Mann mittleren Alters auf, der sich herrlich über die Unsitte der Parkplatzräuberei ausließ, offenbar hatte es ein Besucher sich erlaubt auf seinen doch deutlich ausgeschilderten Privatparkplatz zu stellen.

    Dass mich das amüsierte fiel ihm offenbar auf und der Blick den ich erntete war recht böse. Als er mit der Empfangsdame sprach und sie darauf auf mich zeigte kam auch direkt und recht forsch auf mich zu. Er stellte sich als Peter Stein vor und war mein avisierter Gesprächspartner für heute, er entschuldigte sich für die Verspätung aber irgend ein Unmensch hätte sich doch tatsächlich auf seinen Parkplatz gestellt und so musste er irgendwo ganz weit weg einen anderen suchen.

    Auf dem Weg zum Aufzug zeigte er auf meinen Mietwagen und identifizierte ihn als den Übeltäter.

    Ich stellte mich Peter als Caroline Miles vor und stellte gleich klar dass ich nicht die CEP von Save the children sei, sondern dass sie nur den Namen mit mir teilte.

    „Habt ihr hier keine Parkplatzordner, hier stehen auf den Gästeparkplätze Fahrzeuge quer und blockieren diese für Gäste da kann es rasch zu Überraschungen kommen“ und zog meine linke Augenbraue leicht hoch.

    An seinem Blick war zu erkennen dass es in Peter bereits grübelte, und ich war am überlegen ob ich es wagen soll mal zu sehen wie weit ich gehen kann oder mich doch etwas zurückhalten soll.

    Die Wahl entfiel schnell als wir in den Aufzug stiegen. Einige Männer stiegen hinzu und ein junger Mann sprach Peter an.

     „Haben Sie die rothaarige Klasse Braut gesehen die sich bei der Parkplatzsuche auf Ihren Platz stellte, die war ja mal was von scharf und...“ dann sah er mich an, stotterte kurz, lief dann knallrot an  und schwieg augenblicklich.

    Ich blickte ihn an, dann zu Peter und sagt mit Blick zu Peter „so viel zum Thema Parkplatzordnung...“ und ein leichtes Grinsen zeigte sich in Peters Gesicht.

    Einige Etagen später stieg der junge Mann aus musterte mich nochmals komplett und die Tür schloss sich.

     Dann stieg eine junge Blondine in Begleitung eines Angestellten des Hauses hinzu, ich hörte aus dem Gespräch dass sie zu Oberstaatsanwalt Trommer wollte und sich als Vertreterin der überregionalen Presse dort melden sollte. Auf ihrem Namensschild stand zu lesen „Fransiska Haufberger, Reporterin ACP“. Peter musterte die Dame nur leicht.  

    Ich selbst wurde von der Blondine genau gemustert, ihr Mustern fiel mir natürlich auf und als ich sie ansprach aus welchem Fachbereich der schreibenden Zunft sie sei kam nur ein hochnäsiges „Verdeckte Ermittlungen und Spezialaufgaben, ich muss hier herausfinden ob sich ein massiver Schwindel abspielt, doch was geht Sie das an?“

    Mit meinem Blick zu Peter meinte ich nur „Nichts, aber wenn Sie verdeckte Ermittlungen durchführen, weshalb sagen Sie es dann ausgerechnet mir?“

    Die Blonde war nun offenbar verschnupft und zählte konzentriert die Nieten in der Verkleidung. In der obersten Etage angekommen wollte sie nach links, ihre Begleitung zog sie aber in den rechten Gang „Hier entlang bitte Frau Haufberger“.

    Wir folgten ihnen da wir auch zu Herrn Trommer mussten. An der Tür zu Trommer angelangt schaute sich die Blonde genervt zu uns um „Sagen Sie folgen Sie mir etwa?“ und Peter antwortete „Nein – Sie gehen nur vor exakt uns her!“

    Dann treten wir ein zu Oberstaatsanwalt Trommer.....

     

    Wir schlenderten durch den Stadtpark.

    Wie verliebte Teenager hielten Vera und Beate Händchen. Nein, korrigiere ich mich. Vera und Sarah.

    Nach Beates „offiziellem“ Tod waren wir dazu übergegangen den Namen Beate nicht mehr zu benutzen.

    Die Wahrheit über Beate und ihren Verbleib kannten nur fünf Personen, und so sollte es auch bleiben.

    Frank, mein Chef, war einer davon. Er hatte Sarahs Ausbildung zur Henkerin überwacht. Frank hatte sie gefordert und Sarah hatte geliefert. Sie hatte alle Aufgaben und Ziele die ihr Frank gegeben hatte mit Bravour gemeistert.

    Einige zwar nur mit Hilfe von Vera, doch zehn Monate später, hatte sie die offizielle Ausbildung abgeschlossen.

    Die Feier dazu fiel aus, wir alle wussten was das bedeutet. Sonntagsabends setzten wir, das heißt Sarah, Vera, Frank, Jessika und ich uns zusammen und überlegten uns wie es weitergehen sollte.

    Uns allen war klar, dass Sarah nicht hier bleiben konnte. Irgendwann würde das zwangsläufig zur Katastrophe führen. Sarah musste aus Trommers Reichweite, und die war als neuer Generalstaatsanwalt verdammt groß.

    Jessika, meine rechte Hand und bessere (Arbeits)hälfte, hatte ihre Finger und Fühler überall.

    Sie war Beates eigentliche Retterin, denn ohne ihr geschicktes Management wäre mein verzweifelter Plan kläglich gescheitert.

    Jessika fühlte vor und schon begann eine Runde Stühle rücken.

    Am anderen Ende der Republik wurde ein Bezirk frei und Sarah erhielt den dortigen Posten als Henkerin.

    Vera war natürlich hin und hergerissen, doch mir war klar, dass sie ihre große Liebe nie verlassen würde. Und so wurde zufällig auch eine Stelle als medizinische Beraterin im selben Bezirk frei.

    Heute hieß es Abschied nehmen.

    Unweit vom Bahnhof, schlenderten wir zusammen und genossen die letzten Minuten.

    Verdammt, ich hätte nie geglaubt, dass es mir so schwerfallen würde die beiden ziehen zu lassen.

    Unsere Beziehung, die als „ganz normale“ Hinrichtung angefangen hatte, war zu einer heißen Dreierbeziehung geworden, bei der kein Wunsch offen geblieben war. Besonders im Bett war es geil, zwei Sklavinnen zu haben, die einen so richtig verwöhnten.

    Tja, das war in wenigen Augenblicken vorbei.

    „Einen Augenblick Liebes.“

    Vera nahm mich an die Hand und zog, mich etwas zur Seite.

    „Danke, für alles.“

    „Schon Ok. Pass auf sie aus, du musst ein Auge auf sie halten.

    So ein Cup gelingt nur ein einziges Mal im Leben. Sie wird an bei der einen oder anderen Aufgabe an ihre Grenzen stoßen, hilf ihr diese zu Überwinden.“

    „Mach ich. Du kannst dich auf mich verlassen.“

    „Ich weiß. Es war eine schöne Zeit mit dir. Und auch eine schöne Zeit mit euch.“

    „Jetzt mach es nicht schlimmer, als es schon ist.“ Erwiderte sie und wischte sich eine Träne weg.

    „Schon gut. Und jetzt haut ab.“

    Vera lief zu Sarah und zusammen winkten sie mir noch einmal zu, dann liefen sie in Richtung Bahnhof.

    Zum tausendsten Mal fragte ich mich, ob ich begann weich zu werden.

    Nein, nicht weich, sondern einsam…

    Ich machte mich auf den Rückweg zum Gefängnis. Um den Kopf wieder frei zu bekommen, konzertierte ich mich auf die kommenden Tage.

    Nach der Katastrohe im Stadion kochte die Volksseele. Vierundachtzig Menschen waren beim Einsturz einer Tribüne ums Leben gekommen.

    Besonders schlimm war, dass es nicht einfach eine normale Sportveranstaltung gewesen war.

     Um einer vom Schicksal gebeutelten Familie zu helfen, hatten verschiedene Einrichtungen ein Spiel des hiesigen Bundesligisten gegen eine Amateurmannschaft auf Freunden der Familie organisiert. Das Stadion war komplett ausverkauft und als die Tribüne einstürzte, waren viele der Opfer Junge Eltern und Kinder.

    Die Presse lieferten die passenden Bilder und Berichte. Uns schon einen Tag später ging ein Aufschrei durch das Land.

    Schuldige wurden gesucht und schnell gefunden. Vom Würstchenverkäufer bis zum Präsident des Bundesligisten waren alle unter Verdacht und es kam zu Übergriffen.

    Um eine Lynchjustiz zu unterbinden, musste hart durchgegriffen werden.

    Nach drei Tagen, als die Untersuchungen noch in den Anfängen steckten füllten sich schon die Gefängnisse mit Menschen die selbst für Recht und Ordnung sorgen wollten.

    Ein besonders schlimmer Fall der Selbstjustiz, ereignete sich als eine Gruppe von drei Männern das Auto des Sicherheitschefs des Stadions anzündeten.

    Das schlimme daran war, dass dieser noch zusammen mit seiner Frau im Auto saß und beide dabei umkamen. 

    Das war der Moment an dem Generalstaatsanwalt Trommer eingriff.

    Sofort wurden die drei Männer verhaftet und in einem Schnellprozess verurteilt und öffentlich gehenkt.

    Diese Warnung saß. Es gab zwar noch Anfeindungen gegen verschiedene Personen, doch die blieben meistens verbal.

    Doch auch Trommer war klar, dass es eine harte Reaktion der Justiz geben musste und so setzte er eine Sondergruppe ein, welche  die  wirklichen Schuldigen ausfindig machen sollte.

    Die war jetzt seit sechs Wochen dabei ihre Arbeit zu erledigen und die Tatsache, dass ich heute einen Termin mit Trommer habe sagte mir, dass man Schuldige gefunden hatte.

    Fast hätte ich den roten Kleinwagen gerammt, der auf meinem Parkplatz stand, als ich mit Schwung auf meine Lücke zusteuerte.

    Das brachte das Fass zum überlaufen. Lauthals schimpfte ich los und sah, eine gutaussehende Rothaarige, die sich darüber köstlich amüsierte.

    Immer noch schimpfend suchte ich einen anderen Parkplatz, der natürlich am anderen Ende des Parkplatzes war und ging in mein Büro.

    Jessika war schon lange da und hatte mir den Schreibtisch voll mit Akten gepackt.

    Kaum saß ich am Tisch, da wurde mir die Leere die hier herrschte bewusst.

    Keine Vera und auch keine Vera, die irgendwann am Tag kommen würde.

    Jessika riss mich aus dem Grübeln, indem sie mir eine Tasse frischen Kaffee bracht.

    „Mir fehlen sie auch.“

    „Was? Ah die beiden. Egal, nehme ich halt was Neues.“

    „Schon klar. Bad-Man.

    Das wichtigste für Heute: Die Neue ist da, Akte liegt auf dem Tisch, und bevor du zu Trommer gehst, sollst du bei Frank vorbei schauen.“

    „Die Neue?“

    „Die neue Henkerin.“

    Aja, Ich erinnerte mich. Wir brauchten für Sarah einen Ersatz. Also wurde die Stelle neu ausgeschrieben. Wie immer gab es eine Flut von Bewerbungen.

    Auch diesmal hatte ich eine Empfehlung abgegeben,  der Frank gefolgt war.

    Ich holte die Akte vom Tisch und schaute sie noch einmal durch.

    Caroline Miles, 26 Jahre, keine Familie. Soweit die Zahlen.

    Sie war ausgebildet und brauchte sicher nur eine kurze Einarbeitungsphase.

    Das war gut, denn langsam füllte sich der Todestrakt wieder und ich könnte etwas Unterstützung gebrauchen.

    Ich liebte meinen Job sehr. Ich genoss es eine Frau zu töten, sie am Galgen tanzen zu sehen, oder meinen Schwanz in ihr zu haben, nachdem sie eine Kugel in ihre Eingeweide bekommen hatte.

    Ich liebte es mir von einer Todgeweihten einen blasen zu lassen um ihr dann anstatt mit der Handsäge den Kopf mit der Guillotine abzutrennen.

    Doch das klappt nicht, wenn du im Hinterkopf hast, dass du jetzt schon unter Zeitdruck stehst, da noch zwei Hinrichtungen durchzuführen sind.

    Also kommt mir eine weitere Henkerin gerade Recht, zumal sie allem Anschein nach ein heißer Feger ist.

    Unwillkürlich musste ich grinsen.

    Das Bild in der Akte zeigte eine attraktive rothaarige Frau mit graublauen Augen. Auch wenn es ein typisches Bewerbungsfoto war, die Braut sah verdammt heiß aus.

    -STOPP-  gefällt sie dir nur, weil sie  wie sie Vera und Sarah rothaarig ist?-

    Fragte ich mich, oder gefällt sie dir wirklich?

    Nein, die Frau hatte zwar auch rote Haare, doch das schien auch die einzige Gemeinsamkeit.

    Die Braut sah gut aus. Nein sie sah richtig geil aus!

    Jessika sah mir zu während ich die Akte studierte. Als ich sie zuklappte sah sie mich zweifelnd an.

    „Was ist?“ fragte ich.

    „Sie ist keine Vera.“

    „Das weiß ich.“

    „Ich erwähne es nur, weil ich dein Grinsen gesehen habe.“

    „Ich habe nicht gegrinst.“

    „Ich sage es ja auch nur. Und jetzt mach dich auf den Weg zu Frank.“

    Seufzend kam ich Jessikas Aufforderung nach.

    In Franks Büro angekommen fragte er mich ob die beiden weg wären.

    „Ja, sie sind auf dem Weg, in ihr neues Leben.“

    „Gut.“

    „Ich gehe aber davon aus, dass das nicht der Grund für meine hier sein ist.“

    „Nein, ich hatte gerade das Vorstellungsgespräch mit der neuen Henkerin.

    „Caroline Miles?“

    „Genau.“

    „Und?“

    „Sie ist keine Vera!“

    „Himmel, fang du jetzt nicht auch noch an. Ich brauche kein Mitleid.“

    „Ich will dich nicht bemitleiden, ich will dich warnen.“

    Jetzt wurde ich vorsichtig.

    „Warnen? Wovor?“

    „Vor ihr. Sie ist eine Killerin.“

    „Das verlangt der Job, deswegen ist ja hier.“

    „Nein, sie ist echte Killerin. Die Amis haben sie aus dem Land gejagt. Weißt du was man als Henker anstellen muss, damit das passiert?

    Caroline Miles wird sich nicht einfach unterordnen. Die Frau ist ein Alfa Weibchen. Und du bist da..., nennen wir es,… wenig flexibel.“

    Da musste ich auflachen.

    „OK ich werde mich bemühen sie nicht gleich bei der ersten Gelegenheit umzubringen.“

    „Die erste Gelegenheit, wirst du gleich haben. Ihr werdet auf Trommes Wunsch gemeinsam am Termin teilnehmen.“

    „MMHH, wenn es um das geht, was ich denke, nämlich um den kommenden Prozess wegen der Stadions Katastrophe ist das nur vernünftig. So weiß sie gleich um was es geht und ich muss ihr nicht alles erst erzählen.“

    „In dem Termin wird es noch um mehr gehen. Besonders danach.“

    Ich schaute ihn an und hob fragend die Augenbrauen.

    „Du bist nicht der einzige der Informanten hat. Caroline Miles wird im Anschluss noch ein Einzelgespräch mit unserem Generalstaatsanwalt haben, bei dem es um dich gehen wird.“

    „Um mich?“

    „Er wird ihr auftragen, dich im Auge zu behalten.“

    „Warum sollte Trommer das tun?“

    „Das weißt du genau. Es hat genug Gerüchte über Beate gegeben. Warum glaubst du denn, ist er bei dir aufgetaucht und hat Beate selbst „erschossen?“

    Er kann es dir zwar nichts nachweisen, aber er traut dir auch nicht. Für ihn ist Caroline ein Geschenk. Sie ist von außerhalb und hat keine Verbindungen zu irgendeinem von uns.

    Tu dir selbst einen gefallen und mach dir Trommer nicht zum Feind. Sei nett zu Caroline.“

    „Ich werde mein Bestes geben. Noch etwas, dass ich wissen sollte.“

    „Ja, und das hat es in sich.“ Er griff zum Telefon, und wählte eine Nummer.

    „Du kannst kommen.“ Sagte er nur und leget auf.

    Eine Minute später erschien Mike, von der Presseabteilung.

    „Hallo Bad-Man. Wie ist das Singelleben?“

    „Könnte kurz sein, da ich aufgehängt werde, weil ich einen Pressefuzzi erschlagen habe.“

    Mike grinst und setzte sich.

    „Sag die der Name Fransiska Haufberger etwas?“

    „Haufberger… Ja irgendwo klingelt da etwas.“

    „Sie ist  Reporterin bei ACP. Ihr Spezialgebiet sind Korruption und interne behördeninterne Schweinereien.

    Nachdem Brandanschlag mit den zwei Toten, hat Trommer sie zu sich gerufen und arbeitet seitdem mit ihr zusammen. Regelmäßig trifft er sich mit ihr und tauscht sich mit aus. Und das meine ich durchaus ernst…“

    „Du wisst sagen, die beiden haben was miteinander?“

    „Bestätigt ist das nicht. Aber durchaus möglich. Denn es kam nie ein Wort der Kritik an Trommer selbst in die Zeitung.“

    Die Prozesse gegen die Baufirma und andere Beteiligte werden bald losgehen und wir alle wissen, wie die enden werden.

    Du und Richard vom Männertrakt werdet viel Arbeit haben.

    Fransiska wird euch dabei über die Schulter sehen, um Trommer und der Welt zu zeigen wie konsequent die Justiz arbeitet.“

    Das konnte ja heiter werden. Meine zwei Frauen weg, kein Parkplatz, eine neue Henkerin die Probleme hat sich unterzuordnen und mich eventuell bespitzeln soll und eine Reporterin, die mit Generalstaatsanwalt was laufen hat und alles berichtet was ich sage und tue.

    Kann der Tag noch besser werden?

     JA!

    „Übrigens, Decker hat mir, unter Zwang, berichtet, dass du die letzten Termine für die Selbstverteidigung geschwänzt hast. Du weißt was ich davon halte.

    Morgen 15 Uhr. Klar?!“

    „Klar.“

    „Dann los, damit unser hoch geschätzter Generalstaatsanwalt nicht warten muss.“

    Ich machte mich auf den Weg in die Empfangshalle. Unterwegs ließ ich mir die Informationen noch einmal durch den Kopf gehen.

    Wichtig schien mir, mit Caroline klar zu kommen. Gleichzeitig musste ich auf der Hut sein. Sie durfte nie hinter Beates Geheimnis kommen. Schon gar nicht wenn sie für Trommer spionieren sollte.

    Ich versuchte mich zu beruhigen. Wenn die Infos über Caroline tatsächlich stimmen, würde sie kaum Trommer nach dem Mund reden oder sich bei ihm einschleimen.

    Ich erreichte die Halle und fragte die diensthabende Beamtin, ob Caroline schon da wäre.

    Die zeigte mir eine Frau und ich ging zu dieser.

    Als ich näher kam, erkannte ich die Rothaarig, die sich köstlich über meine Schimpfkanonade  amüsiert hatte.

    -Egal, sei höflich-

    „Caroline Miles? Ich bin Peter Stein, der Leiter des Frauentrakts. Willkommen in unserem kleinen Reich.“

    Caroline war aufgestanden und sah mich kühl an.

    Frank hatte Recht, das waren die Augen einer Killerin. Graublau und kalt musterte sie mich.

    WOW was für eine Frau! Sie war genau so groß wie ich, schlank mit Kurven an den richtigen Stellen. Sport war für sie ganz klar kein Fremdwort. Caroline war durchtrainiert und hatte trotz ihrer C-Möpse einen drahtigen Körper.

    Die Haare waren feuerrot und gingen über die Schulter hinaus.

    Sie hatte sich in einen kurzen Rock mit fescher Bluse gekleidet und trug dazu elegante, aber bequeme Schuhe.

    Alles in allem, ein Prachtweib.

    „Genug gesehen?“ riss sie mich aus den Gedanken.

    Ich grinste.

    „Ich weiß nicht, ich könnte noch etwas hinsehen.“

    Sie warf mir einen finsteren Blick zu.

    „Wir sollten gehen. Trommer hasst es wenn man zu spät komm.“

    „Sie scheinen da weniger Hemmungen zu haben, sie sollten schon seit einer viertel Stunde da sein.“

    „Ich muss mich entschuldigen, aber da steht jemand auf meinem Parkplatz.“

    Als sie sich umdrehte, sah ich, dass sie sich neu eingekleidet hatte, denn auf ihrem Rücken klebte noch ein Preisschild.

    Ganz der Gentleman entfernte ich es ohne sie darauf hinzuweisen.

     

    Generalstaatsanwalt Trommer.

     Das Türschild weist auf einen Machtbesessenen Menschen hin. Schriftart eine Stufe größer als die restlichen Schriften im Haus.

    Der Raum war ein schier riesig und edel ausgestatteter Raum mit edlen Möbeln bequemen Sesseln und zwei Tischen einem für große Besprechungen und einen kleineren für bis zu 8 Leute. Hinter dem mächtigen Schreibtisch thronte Gene

    ralstaatsanwalt Trommer und davor saßen noch zwei Anzugträger der gehobenen Gehaltsklasse.

    „Ah da sind Sie ja“ sprach  Trommer und kam auf uns zu.

    Ganz Gentlemanlike begrüßte er uns und wies und die zugedachten Plätze am Konferenztisch zu.

     „Dann darf ich die Herrschaften einander bekanntmachen, hier zu meiner linken Herr Oberstaatsanwalt Kleuber, mein Nachfolger und zur rechten Herr Müller von der Internen Ermittlung.

    Keine Sorge wir haben nichts gegen Sie vorliegen“ und lächelte süffisant. „Frau Fransiska Haufberger von der ACP. Ihr Spezialgebiet sind Korruption und behördeninterne Schweinereien“.

    „Frau Haufberger stand kurz auf und nickte freundlich sachlich und setze sich wieder brav.

    „Als letztes noch unsere neu gewonnene Henkerin, Frau Caroline Miles. Sie war die letzten Jahre in Übersee in einigen Ländern als Henkerin eingesetzt und es haben sich bei der Aktendurchsicht noch ein paar Ungereimtheiten ergeben die wir hier und heute gerne mit Ihnen klären Frau Miles.“

    Alle Augen richteten sich auf mich und auch ich stand kurz auf und grüßte.

    Trommer fuhr fort: “Der Inselstaat Soulebda scheint Sie ja ganz gut gefordert zu haben, gab es da zu Beginn Ihrer Zeit nicht auch einen Aufstand der mit Gewalt zerschlagen wurde und waren Sie bei der Zerschlagung nicht auch beteiligt?“

    Wieder wanderten die Augen zu mir. 

    „In der Tat gab es im ersten Halbjahr einen Aufstand einer größeren Sekte die auch den Präsidentenpalast angegriffen hatten, dabei geriet auch der Präsident und seine Gattin mit einigen Gästen in Gefangenschaft aus der sie dann aber rasch befreit wurden und...“

    „Entschuldigen Sie Frau Miles, ich lese hier im Statement des Präsidenten, dass er Sie als die treibende Kraft bei seiner Befreiung bezeichnet“ entgegnete mir der Oberstaatsanwalt und fuhr fort.

     „im Laufe der Befreiung wurden 71 Personen zu Tode gebracht – und äh Sie werden hier als eine Art Berserkern beschrieben, bitte erklären Sie das!“

    „Nun die Sicherheitskräfte hatten die meisten der Angreifer  erschossen, ich war zu der Zeit beim Präsidenten und seiner Gemahlin eingeladen und hatte nur mit einigen wenigen Kämpfern zu tun die schnell...“

    Erneut wurde ich unterbrochen diesmal von Trommer „Frau Miles, der Präsident schreibt hier etwas von fünf Angreifern die zeitgleich zu Tode kamen und drei weiteren die – hmmm - welchen Kampfsport üben Sie gerade nochmal aus?“

    Wahrheitsgemäß antwortete ich „Krav Maga...“ „und welchen Gürtel, oder Dan oder sonst was haben Sie da?“ „den schwarzen Gürtel E2“

    „Aha - und wieso kamen die Angreifer so schnell ums Leben?“

     „Die ersten fünf habe ich nacheinander erschossen und die restlichen drei im Nahkampf  niedergestreckt.“

    „Verstehe“ sagte Trommer und machte einen Haken auf seinen Notizen „Wo haben Sie eigentlich das Schießen gelernt Frau Miles?“ „In Amerika bei einer kleineren Sondereinheit.“ antwortete ich.

    „Frau Miles, in Ihren Unterlagen steht dass Sie eine Ausbildung bei einer Special Forces Einheit durchliefen, ist das so?“

     „Dazu möchte ich keine Angaben machen, wenn das öffentlich ist dann steht es sicherlich auch in meiner Akte und wenn nicht dann sollte ich besser schweigen, Sie verstehen sicherlich“

    Trommer hielt ein mehrseitiges Papier in den Händen an vielen Stellen geschwärzt, fast mehr schwarz als Text und fragte,

     „Diese Unterlagen hier? Da hat das Kohlepapier meiner Sekretärin mehr lesbaren Text“ und warf die Akte auf den Tisch.

    „Wieso haben Sie ein Einreiseverbot in die USA Frau Miles?“

    „Während meiner dreijährigen Tätigkeit als Henkerin in den Staaten hatte ich auch die drei Söhne eines hohen Beamten hinzurichten und das Urteil hatte Bestand, also führte ich die Weisung aus. Als die Söhne am Seil hingen kam der Vater hinzu und drohte mir dass er sobald er Minister würde eine Jagd auf mich beginnen würde.

    Ich zog es dann vor dieses ehrenwerte Land schnellstens zu verlassen denn einen Monat später wurde der Mann in ein hohes Amt berufen und der Rest steht in meiner Akte“

    „Verstehe“ sagte Trommer, schaute zu seinen beiden Beisitzern und als diese nickten wurde sein Blick wieder deutlich freundlicher.

    „Gut Frau Miles, das passt zu unseren eigenen Erkenntnissen, ich begrüße Sie also nochmals herzlich in unseren Reihen.“

    Trommer setzte sich wieder bequemer hin.

     „Nun zu etwas anderem. Wir hatten in der letzten Zeit mehrfach Gerüchte dass es in unserem Strafvollzugssystem ein paar Ungereimtheiten gibt. Das prüfen wir und wollen auch externe Kräfte hinzuziehen. Aus diesem Grunde hat sich auch Frau Haufberger hier eingefunden, sie wird uns die kommenden Jahre unterstützen damit es keine weiteren Gerüchte mehr gibt. Frau Haufberger untersteht direkt mir und ich berichte dem Ministerium. In dieser Zeit wird sie in Ihrem Gebäudetrakt untergebracht.“ dabei schaute er siegessicher Peter an.

     

    Spätestens jetzt wurde klar, um was es hier ging.

    Hier ging es um mein Überleben. Und sollte Beates Geheimnis zu Tage treten, ging es sprichwörtlich ums Überleben.

    Doch, trotz all dem Ärger, begann in mir die Wut Oberhand zu gewinnen. Vor einer Stunde wäre ich noch bereit gewesen meinen Platz zu  räumen und mir einen ruhigen Job in der Verwaltung zu suchen, um dann langsam in die Zielgerade zu gehen, doch jetzt wurde ich offen herausgefordert.

    Ich schwor mir weder vor Trommer, seiner hergelaufenen blöden Pressefotze oder anderen Ärschen den Schwanz einzuziehen.

    Sie alle sollten den bösen Henker Peter kennen lernen. Caroline schien mir noch das kleinste Problem.

    Sie schien sehr klug zu sein und sicherlich war ihr klar, dass die Haufberger auch über ihre Tätigkeit berichten würde. Sie würde sich also, in dem Krieg den mir Trommer gerade erklärt hatte, zumindest vorerst  neutral verhalten.

    Dennoch war sie ein gefährliches Raubtier, das auf Beute aus war. Und diese Beute war sicher ich.

    Hurra, der Tag hatte beschissen angefangen und wurde immer beschissener.

    „Nun kommen wir zum eigentlichen Thema. Die Stadions Katastrophe.

    Herr Kleuber, bitte berichten sie.“

    Kleuber stand auf und begann hin und her zu gehen.

    „Wir haben kurz nach der Katastrophe eine Ermittlungsgruppe eingesetzt. Diese hat unzählige Unterlagen sichergestellt die wir jetzt alle gesichtet haben.

    Die wichtigsten Fakten sich folgende:

    Beim Bau wurde gepfuscht. Um Geld zu sparen hat man nicht nur minderwertiges Material verwendet, man hat auch weniger benutzt wie eigentlich vorgesehen.

    Material wie Stahl und Eisen wurden nicht verbaut, sondern von einer Gruppe Mitarbeitern verkauft um das Geld in die eigene Tasche zu stecken.

    Abgerechnet wurden natürlich die teuren Materialien.

    Von Seiten der Architekten, die den Bau überwachten wurde niemals nachgeprüft, ob und wenn ja, welche Materialien verbaut wurden.

    Letztlich kommen wir zur Anwesenheit von Herrn Müller. Die zuständigen Mitarbeiter der Baubehörden.

    Es stellte sich heraus, dass einige Mitarbeiter am Verkauf der Metalle beteiligt waren und dass Änderungsanträge einfach durchgewunken wurden, ohne dass diese geprüft wurden.

    Wir haben eine Liste mit den Personen zusammengestellt, die unserer Meinung nach anzuklagen sind. Ich werde ihnen allen nachher die Liste aushändigen. Es sind um die 100 Angeklagte.

    Die zu erwartenden Strafen erstrecken sich von Geldstrafen bis zur Todesstrafe.

    Gleichzeitig mussten wir uns der Kriminalität annehmen, die von Seiten aufgebrachter Bürger gegen vermeintliche Schuldige der Katastrophe verübt wurden.

    Auch hier gab es Ermittlungen und hartes Durchgreifen. Der Fall bei dem der Sicherheitschef und seine Frau verbrannt wurden, war nicht der Einzige.

    Auch hier gab es Festnahmen und Anklagen.

    Für uns wichtig und relevant, sind die zu erwartenden Todesurteile, weshalb auch unsere Henker hier anwesend sind.

    Wir erwarten insgesamt 26 Todesurteile. 13 Männer und 13 Frauen.

    Diese Personen waren maßgeblich an den Schummeleien mit dem Baumaterial, dem Verkauf, dem Ankauf, den Abrechnungen, der Überwachung, sowie den Ausschreitungen beteiligt.

    Die Einzelheiten entnehmen sie bitte nachher der Liste.“

    WOW. 13 Frauen, dazu die Frauen die sowieso hinzurichten sind. Das heiß, dass ich den Trakt fast zur Hälfte leeren musste, um die 13 Frauen sowie die zu erwartenden Neuzugänge aufzunehmen.

    Das sind in den nächsten Tagen 25 Hinrichtungen. Caroline würde also Gelegenheit haben sich einzuarbeiten.

    Kleuber hatte wieder Platz genommen.

    Müller stand auf.

    „Um mich Kleuber anzuschließen. Wir werden hart durchgreifen und alles transparent gestalten. Besonders Mitarbeiter der Behörden werden die volle Härte zu spüren bekommen. Es wird keine Verschleierung geben und die Öffentlichkeit wird von Prozessbeginn bis zur Vollstreckung der Todesurteile über alles informiert werden.

    An dieser Stelle, darf ich das Wort an Frau Haufberger weitergeben.“

    Die stand auf.

    Genau wie an Beates ersten Prozesstag, verriet auch diesmal ein Sekundenbruchteil langer Augenkontakt zu Trommer die Beziehung.

    Auch damals hatte Trommer mit seiner damaligen Geliebten Petra Strass, dem angeblichen Opfer, einen kurzen Augenblick Blickkontakt gehalten und sich verraten.

    Auch Carolines Augen wurden schmal. Sie hatte es also auch bemerkt.

    Gut so.

    „Ich werde selbstverständlich objektiv aber auch schonungslos berichten. Sollte ich den Eindruck haben, dass hier etwas anders als Rechtens abläuft werde ich dieses schonungslos offen legen.

    Ansonsten freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen allen. Besonders sie, Frau Miles, möchte ich noch einmal herzlich willkommen heißen.“

    Mir wurde fast übel. So ein Geschleime.

    „Was macht übrigens ihre Kollegin Frau Schlosser?“ Fragte Trommer ganz nebenbei.

    Während Kleuber und Müller unbeteiligt blieben, bohrten sich die Augen der Haufberger in mich hinein. Trommer hatte ihr also alles gesteckt.

    Alles was sie noch brauchten, um mich abzuschießen, war ein Beweis.

    -Da könnt ihr lange warten-.

    „Frau Schosser hat ihre Ausbildung mit Bravour abgeschlossen. Zu meinem Bedauern wurde sie versetzt. Doch der Bezirk, den Frau Schlosser jetzt betreut, musste dringend neu besetzt werden.“

    Er sah mich finster an.

    „Sagen sie ihr einen schönen Gruß von mir, und dass ich hoffe sie bald wieder zu sehen.“

    Caroline war die eisige Stimmung die zwischen uns herrschte nicht entgangen.

    Die Besprechung war beendet und wir gingen alle.

    „Frau Miles, wenn sie noch einen Moment Zeit hätten?“ hielt sie Trommer zurück.

    Caroline sah mich an und ich sagte nur,

    „Ich warte draußen.“

    Ich verließ mit Kleber und Müller das Büro und wartete. Die Haufberger blieb mit Caroline zurück.

    Auch wenn mich Frank nicht vorgewarnt hätte, wäre mir klar gewesen, um was es dort drinnen geht. Um meinen Kopf.“

    All zulange musste ich nicht warten.

    Caroline kam schon nach 15 Minuten wieder heraus.

    Die Frage, was sie mit Trommer besprochen hatte ersparte ich mir. Zusammen gingen wir nach unten um in unseren Trakt zu gelangen.

    „Wer ist Sarah Schlosser?“

    „Eine Kollegin die ich ausgebildet habe. Sie war übrigens auch in den Staaten als Henkerin tätig.“

    „Und wer ist Beate Fischer?“

    „Beate WAR eine Verurteilte Mörderin, die hingerichtet wurde.“

    Caroline blieb stehen und hielt mich am Arm fest.

    „Damit das klar ist! Mir gefällt es hier. Und ich habe keine Lust Ärger zu bekommen, nur weil du krumme Dinger drehst.“

    Bleib freundlich!!! Versuch es wenigsten!!!

    „Ich drehe keine krummen Dinger. Ich erledige lediglich meinen Job. Und ich bitte dich nur dasselbe zu tun, wir werden in den nächsten Wochen alle Hände voll zu tun haben.“

    Sagte ich so beherrscht wie möglich.

    Dann versuchte ich etwas versöhnlicher zu wirken.

    „Lass uns zusammen und nicht gegeneinander arbeiten.“

    „Ich arbeite nur für mich, und wer mir im Weg steht, den mache ich fertig.“

    Damit ließ sie mich stehe und ging ohne mich weiter.

    Genau was ich brauchte. Ein Zweifrontenkrieg.

    Als ich in mein Büro kam sah mich Jessika vorwurfsvoll an.

    „Sag nichts! Ich hab es versucht.“

    Sie schüttelte nur den Kopf und ließ mich den Rest des Tages in Ruhe.

    „Bist du Wahnsinnig geworden, Trommer offen herauszufordern?“

    Schiss mich Frank am nächsten Morgen an.

    „Er wird alle Hebel in Bewegung setzten Beate zu erwischen. Du hast gerade ihr und dein Todesurteil zum zweiten Mal unterschrieben.“

    „Das glaube ich nicht. Falls er es wirklich öffentlich macht, würden sicher Fragen gestellt werden. Solange er nichts Festes in der Hand hat, wird er die Füße still halten.

    Dazu kommt, dass außer dir nur Jessica, und ich Bescheid wissen.“

    „Und Randy. Verdammt. Sei vorsichtig. OK?“

    „Versprochen.“

    „Denk an dein Training.“

    Ich dachte daran und fand mich pünktlich in der Sporthalle ein.

    Decker hatte das Training für alle angeordnet. Wer nicht Urlaub oder Dienst hatte musste ran. Entsprechend voll war die Halle.

    Ein Raunen ging durch die Halle und ich blickte auf.

    Da kam Caroline. Nein sie kam nicht, sie erschien.

    In einem knappen Top und einer Sporthose, die schon als Hotpants durchgehen konnte, betrat sie die Halle.

    Alle Augen richteten sich auf sie und den makellosen Körper. Ihre feuerroten Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden.

    Ich konnte einige der Jungen Wachleute grinsen sehen. Jeder würde mit ihr Trainieren wollen, tja Jungs, viel Spaß.

    Der Trainer erschien und los ging es. Geübte wurden Zugriff und Abwehrtechniken.

    Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen, wie Caroline ohne große Anstrengung einen Wachmann nach dem anderen auf die Matte schickte.

    Dabei ging sie nicht gerade zart mit den armen Jungs um.

    Hatte die ersten noch gelacht, als ihre männlichen Kollegen aufschlugen, verging ihnen das Lachen ganz schnell, als sie selbst an die Reihe kamen.

    Die weiblichen Wachleute leisteten mehr Widerstand. Denn ihre Augen klebten nicht an Carolines Titten. Aber auch sie gingen eine nach der anderen zu Boden.

    Langsam machte sie Unmut unter den Männern breit.

    Schließlich kam ich an die Reihe.

    Der Trainer zeigte welcher Griff geübt werden sollte, doch Caroline schaute gar nicht hin.

    Kaum war das Kommando „Los“ gefallen gingen wir aufeinander los.

    Ich hatte zwar nie eine Prüfung oder Gürtel gemacht, doch nach über 20 Jahren Selbstverteidigung, wusste ich wie man sich zur Wehr setzt.

    Kaum hatten wir Kontakt, lag ich auch schon auf dem Boden.

    Mit einem breiten Grinsen Half mir Caroline auf.

    „Ich hoffe, der alte Mann hat sich nicht wehgetan.“

    Das brachte das Fass zum überlaufen.

    Ihre rechte Hand noch in meiner, landete sie zum ersten Mal auf der Matte.

    „Keine Sorge, eine Tussi wie du schafft es nicht, mir weh zu tun.“

    Das machte sie ziemlich wütend, denn sie sprang auf und griff sofort wieder an.

    So ging es hin und her. Abwechselnd ging einer von uns zu Boden. Hier ging es nicht mehr um Haltegriffe.

    Mittlerweile hatten wir die Aufmerksamkeit der ganzen Halle auf uns gezogen.

    „Nenn mich nie wieder Tussi.“ Fauchte sie, als sie gerade die Oberhand hatte.

    Kurze Zeit später, als ich auf die Matte presste frage ich sie:

    „Was bitte ist dein Problem?“

    „Ich will den Job haben.“

    „Du hast den Job.“

    „Ich will deinen Job haben.“

    Wusste ich es doch.

    „Tja, da musst du noch, bei der heutigen Rentenpolitik, 20 Jahre warten.“

    „Vielleicht breche die einfach das Genick, dann geht’s schneller.“

    Und schon lag ich wieder unter ihr.

    Der Trainer hatte längst alle Versuche, uns zu trennen, aufgegeben.

    Ich hatte die Nase voll. Ich beschloss einen Krieg zu beenden.

    „Ich schlag dir einen Deal vor. Heute Abend regeln wir das unter uns. Gewinnst du, ziehe ich mich nach den Prozessen zurück und du kannst tun, was immer du willst.“

    Carolines Augen blitzen auf.

    „Und wenn ich gewinne, bekomme ich dich für eine ganze Nacht.“

    Erst schaute sie ungläubig, dann grinste sie.

    „Sie ihn dir gut an, diesen Körper wirst du nie bekommen.“

    „Angst?“ fragte ich provozierend.

    Sie presste die Lippen zusammen.

    „Wann?“

    „Um 19 Uhr in der Hinrichtungskammer.“

    „Bestell die schon Mal einen Sarg, alter Mann.“ Sie drehte sich um und widmete sich einem anderen Gegner.

    Als das Training offiziell beendet war verließ sie als erstes die Halle.

    Obwohl keiner der anderen etwas sagte, hatten doch alle mitbekommen, das High Noon auf 19 Uhr verlegt worden war.

    Decker sah mich mit offenem Mund an, als ich an ihm vorbei zum Ausgang eilte.

    Ich ging mich umziehen und machte mich frisch. Auf dem Weg zum Büro schauten mich alle groß an. Anscheinend hatte sich die Neuigkeit schon verbreitet.

    Jessica schüttelte nur den Kopf und schwieg. Ich versuchte mich solange auf die Akten zu konzentrieren, doch nach einer halben Stunde gab ich auf.

    Wütend warf ich die Akte auf den Tisch und goss mir einen Shivas Reagal ein.

    Vera hätte mich gebremst. Aber sie war nicht da.

    Egal. Ich werde auch ohne sie klar kommen.

    Ich besorgte zwei Paar Boxhandschuhe und legte sie in die Kammer.

    Kurz vor 19 Uhr zog ich mir eine Sportsachen an und ging zur Kammer.

    Im Vorzimmer saß noch immer Jessica.

    „Noch kein Feierabend?“

    „Ich muss noch ein paar Eilsachen erledigen.“

    „Schon klar.“

    Im Flur schien die gesamte Mannschaft Dienst zu haben. Sogar Decker versuchte unauffällig seine Runden zu machen.

    Caroline erschien zur abgemachten Zeit, in denselben Kleidern, die zum Training getragen hatte.

    Ohne einen Kommentar ging sie an mir vorbei in die Kammer und ich schloss hinter mir ab.

    „Bereit, für deine Beerdigung?“

    „Abwarten. Nur um den Deal noch einmal klar zu stellen. Gewinnst du, räume ich den Posten sobald die Prozesse vorbei sind. Gewinne ich, bekomme ich dich für eine Nacht, und zwar so wie ich es will. Verloren hat, wer liegen bleibt.“

    Mit einem Lächeln, das schon an Überheblichkeit grenzte, zog sie sich die Handschuhe an.

    „Fertig, alter Mann?“

    „Sicher Tussi.“

    Mit einem Aufschrei warf sie sich nach vorne, doch ich hatte mit einem heftigen Angriff gerechnet, und blockte sie ab.

    Wir umkreisten uns und immer wieder griff Caroline an. Die ersten Angriffe konnte ich noch leicht wegstecken, dann wurde mir klar, dass ich so nicht gewinnen würde, und ich griff auch an.

    Nach fünf Minuten hatte sich noch  keiner einen Vorteil erkämpft.

    Nach weiteren fünf Minuten, blutete ich aus der Nase und mein linkes Auge brannte.

    Caroline lief Blut aus dem Mundwinkel und ihre rechte Augenbraue war aufgerissen.

    Meine Lungen standen in Flammen. Ewig würde ich dieses Tempo nicht halten können.

    Caroline war schnell und geschickt, aber berechenbar.

    Durch den Nebel in meinem Gehirn, erkannte ich ihren Schwachpunkt.

    Caroline war ausschließlich auf Angriff eingestellt. Das Wort Verteidigung schien nicht in ihrem hübschen Kopf zu existieren.

    Gelang es mir diese zu durchbrechen, hätte ich eine Chance.

    Ich versuchte ein Muster zu erkennen und tatsächlich. Immer wenn ich nach einem Angriff zurück wich, setzte sie sofort nach.

    Zweimal probte ich es und sie hielt sich an das Muster.

    Das Ganze hatte mir weiter Treffer eingebracht. Langsam wurde es eng.

    Jetzt oder nie.

    Ich griff an, und täuschte ein Zurückweichen an. Auch Caroline wollte den Kampf beenden und setze wild nach.

    Doch diesmal ging ich nicht zurück, sondern mitten durch ihre wilden Abwehrschläge nach vorne. Sie landete zwei harte Treffe, dann war ich durch und verpasste ihr einen Schlag auf die Brust.

    Das brachte sie für den Bruchteil einer Sekunde aus dem Konzept.

    Das genügte mir. Mit aller Kraft die ich noch hatte schmetterte ich mit der rechten Hand den Handschuh gegen ihre Schläfe.

    Caroline sah mich eine Sekunde verwundert an, dann gaben ihre Beine unter ihr nach.

    Völlig fertig brach ich keuchend neben ihr zusammen.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich mich wieder bewegen und sah nach der bewusstlosen Caroline, sie atmete ruhig.

    -Ein Glück- ich hätte Frank nur ungern eine weitere Stellenausschreibung beschert.

    Als ich wieder stehen konnte, zog ich die Handschuhe aus und sammelte meine Kräfte wieder. Dann hob ich Caroline vom Boden auf und legte sie mir über die Schulter.

    Als ich aus der Kammer trat, standen mindestens 20 Wachleute und anderes Personal davor. Ein böser Blick reichte und alle machten sich aus dem Staub.

    Nur Jessica blieb stehen.

    „Und jetzt?“ fragte sie.

    „In Veras Wohnung.“

    Sie ging vor und öffnete die Tür von Veras Wohnung. Dort legte ich Caroline auf das Bett.

    „Du hast schon eine spezielle Art mit Frauen umzugehen, Bad-Man.“ Tadelte mich Jessica und brachte einen feuchten Waschlappen.

    Ich wischte Caroline das Blut aus dem Gesicht schaute mir ihre Augenbraue an. Nicht schlimm, aber eine kleine Narbe würde sicher bleiben.

    „Geh dich waschen, du siehst schlimm aus. Ich passe solange auf sie auf.“

    Im Bad wusch ich mir das Gesicht ab und betrachtete mein geschundenes Gesicht. Verdammt, hat mich dieses Teufelsweib zugerichtet.

    Zum ersten Mal spürte ich ein leichtes kribbeln bei dem Gedanken an Caroline

    -Sei nicht blöd. Sie wird dich erledigen, sobald sie die Gelegenheit bekommt-.

    „Sie kommt langsam zu sich.“  Jessica stand in der Tür.

    „Gut.“ Ich verließ die Wohnung und ging eine Tür weiter, in meine eigene Wohnung. Dort kramte ich die Spielkiste hervor, mit der Vera und ich viel Spaß gehabt hatten.

    Aus dieser holte ich ein ledernes Halsband hervor, an dem noch eine Leine befestigt war.

    Das brachte ich zu Caroline, die jetzt wieder voll bei Bewusstsein war.

    Sie starrte mich hasserfüllt an. Einen Augenblick befürchtete ich, dass sie sich sofort wieder auf mich stürzen würde.

    Ich warf ihr das Halsband auf das Bett.

    „Morgen Abend, zur selben Zeit. Mehr als das brauchst du nicht zu tragen.“ Und zeigte auf das Halsband.

    Damit drehte mich um und ging in meine Wohnung zurück mit dem Gefühl, gleich ein Messer in den Rücken zu bekommen. Doch auch wenn Caroline eine kaltblütige Killerin war, sie würde ihre Ehrenschulden bezahlen. Wie es dann weitergehen würde… Abwarten.

    Heute hatte der alte Wolf hatte sein Revier verteidigt. Vorerst.

    Dann grinste ich mich im Spiegel an.

    -Das wird ein interessanter Abend morgen.-

     

     

     

     

     

    Besiegt!

    Das war das erste was mir durch den Kopf ging. Der hatte mich besiegt, einfach war es nicht dazu hatte ich zu viel Routine, aber ich hab den Schlag nicht geahnt, den hätte ich ahnen müssen. Verdammt der war gut der alte Mann.

    Na ja so alt ja auch wieder nicht. Als ich in der Sporthalle auf ihm lag das fühlte sich eigentlich gut an. Aber bei meinem Glück ist das dann doch nur wieder ein geiler alter Knochen mit dem man nichts anfangen kann.

    Besiegt... es nagt immer noch an mir.

    Ich konnte schon früher nicht so einfach nachgeben und das zog sich auch durch die diversen Schulen durch. Mein Professor an der Uni hatte mich immer als „Iron Angelface“ bezeichnet so bin ich dann auch zu meinem Funk Rufzeichen gekommen

    Ja Angelface das hatte was und nun hat die kleine einen Schnitzer an der Augenbraue und die Schläfe tanzt Samba mit mir.

    Dann schaute ich mir an was Peter mir vor die Füße geworfen hatte, ein ledernes Halsband mit Leine. Er will mich sich demnach gefügig machen, na wenn du wüsstest auf was für einen gefährlichen Grad du dich da einlässt, denke ich mir und schau das Halsband genauer an.

    Gutes Leder, stabile saubere Ausführung, die Messing Beschläge von Tesera´c also nicht gerade die Billigversion aus dem Sexshop.

    Aber gefügig machen na da gehören immer noch zwei Parteien dazu und meine Partei hat sich gerade eine verlorene Schlacht eingefangen.

    Aber eine Schlacht ist nicht für den Kriegsverlauf entscheidend das war eh nur ein kleineres Geplänkel.

    Aber gut zu wissen er kann auch wie ein Straßenkämpfer denken und handeln andernfalls wäre das anders ausgegangen. Außerdem ist er für sein Alter noch schnell und wieselflink aus dem könnte ich einen guten Kämpfer machen.

    OK aber erst mal Ruhe bewahren und die kleine Angel herauskehren. Ich dusche und richte mich und treffe vorne im Verwaltungstrakt auf Jessica und frage sie nach den Schlüsseln und den anderen Unterlagen, schließlich werde ich hier im Trakt wohnen, recht nahe bei Peter – prima.

    Jessica schaut mich an und fragt nach der kleinen Wunde, ich bedanke mich für die gute Versorgung, noch erkenne ich eine gute Versorgung im Spiegel und die war gut und von einer geschickten Frauenhand ausgeführt.

    Zurück in meinem neuen Zimmer halte ich das ausgetauschte Türschild in meiner Hand. Ein Glück dass heute Freitag Abend und morgen frei ist, dann kann ich mich zumindest einrichten.

    Beim Umstellen der Möbel muss auch der schwere Schrank etwas verrückt werden und mir fällt ein Briefumschlag in die Hände. Der Schrank war offenbar zu schwer oder es wurde nur gut gereinigt aber eben nur gut und nicht professionell.

    Die Bilder zeigen zwei sehr schöne Frauen, in eindeutig sexuell aktiver Stellung und sie sehen wirklich sehr vergnügt aus. Kein Zweifel zwischen den beiden Mädchen da ging es wirklich ab.

    Die eine kannte ich, da war im Verwaltungsbereich ein Bild an der Wand gewesen das war ganz offensichtlich Vera und die andere … auf einem der Bilder steht dann in schönster Handschrift

     „Liebste Vera. Ich werde dich immer lieben und stets für dich da sein, auf eine ewige Freundschaft. Deine Beate“

    Ich schau sie mir erneut an, ein heißer Feger mit feuerrotem Haar, das war also Beate Fischer. Das sollte besser keiner finden und wenn eine weiß wie man etwas verstecken kann dann ja wohl ich.

    Nach meinen Waschungen mache ich mich fertig, sichere die Wohnung und frage zur Vorsorge nochmal nach wo man hier eine Kleinigkeit essen und etwas nettes trinken kann, da schlägt mein Smartphone an und die Nachricht ist von meiner Reisebekanntschaft aus dem Flieger.

    Sie ist über Nacht in meiner Stadt und fragt ob und wo wir uns treffen könnten. Nach dem Abendessen schlendern wir die Promenade entlang und sie fragt mich tatsächlich ob wir noch etwas unternehmen wollen, hält mir dabei den Hotelschlüssel vor die Nase. Vier Sterne Hotel Krone.

    Na das ist ja eine eindeutige Einladung und einer Physikerin kann man kein X für ein U vormachen.

    Unsere Sympathien haben wir bereits auf dem Flug erkannt und können diese nun ausgiebig vertiefen. Der Sex mit ihr ist wie ich ihn mag - gut, hart und schmutzig. An anderen Tag verabschieden wir uns und ich mache mich auf den Weg zurück.

    Die Tür ist verschlossen, die Sicherung aber gebrochen, jemand war also im Zimmer. Unauffällig prüfe ich die Wohnung und entdecke zumindest eine Minikamera die vorher nicht da war.

    Da meine Sachen endlich auch aus Ulan Bator eingetroffen sind greife ich mein Wanzenspürgerät und untersuche unauffällig meine Wohnung, eine Mini Kamera und ein Funkmikrofon. Nagellackentferner ist der Tod für die Minikamera sie stirbt unauffällig.

    Das Mikro darf die Reise zum Meer antreten, mal sehen ob und wo sie das Teil herausfischen. Zumindest waren es moderne Geräte und der Sender in dem Mikrofon sendete Pulscodiert, das war teuer also eindeutig Profis.

     

    Nach ein paar Aktenstudien über die aktuellen Fälle lese ich mich in das Stadionverfahren ein.

    Ja das bedeutet viel Arbeit. Ein paar Stunden später warnt der Wanzenfinder über Aktivitäten am Tischtelefon, offenbar hat „jemand“ die Telefonwanze aktiviert die bisher offenbar inaktiv war.

    Gekonnt entferne ich das Vieh und es landet in einer keinen Blechdose, das war es mit der Funkerei, ich behalte sie vorsorglich als Beweis.

    Nun wird es aber Zeit für die Einlösung der versprochenen Wette. Das Halsband – ja doch aber wenn er denkt dass ich mich ihm nackt zeige hat er sich geschnitten. So schnell schießen auch die Preußen nicht.

    Zur angegebenen Zeit klopft es und ich lasse Peter in die Wohnung.

    Die Tür schließt sich und ich komme hinter der Tür zum Vorschein bekleidet mit einem unheimlich hauteng anliegenden gelbschwarzen Sportdress, lange Beine ganze Arme, hoch geschlossen, aber das Halsband brav angelegt.

    Kill Bill die Dritte wird Peter sicherlich denken aber das soll er ruhig. So schnell gebe ich mich ihm nicht hin und die Sache mit den Wanzen darf er auch noch erklären.

     

     

    Uma Thurman in rot, war mein erster Gedanke.

    Sollte sie nicht nackt sein? Böses Mädchen!

    Aber genau das war sie, ein sehr böses Mädchen.

    Wieder ab es einen leichten Stich in der Herzgegend.

    Ich würde es ganz sicher nicht Liebe nennen, aber sie wurde interessant.

    „Darf ich eintreten?“ fragte ich brav.

    Jetzt lächelte sie sogar und trat zur Seite.

    Sie hatte Veras Wohnung komplett umgeräumt und ich musste mich erst einmal zurecht finden.

    Alles war sauber und ordentlich. Nicht gerade das, was man erwartet wenn man eine frisch bezogene Wohnung betritt. Da würde man eher das Chaos vermuten.

    „Bitte.“ Caroline wies auf einen Sessel und ich nahm Platz.

    Wenn du wüsstest, was für einen Spaß ich schon auf diesem Sessel hatte…

    „Was ist?“ fragte sie mich.“

    „Bitte?“

    „Du hast gerade sehr süffisant gegrinst.“

    „Süffisant?“

    „Ich hoffe, du hast dir nicht mich vorgestellt.“

    „Nein, ich war mit meinen Gedanken wo anderes gewesen.“

    Mir fiel spontan ein, wie ich Beate über den Sessel gelegt hatte, Vera sie festhalten musste, und ich ihr mit dem Rohrstock den Hintern versohlte. Anschließend durfte mich Vera mit der Zunge verwöhnen und immer, wenn ich der Meinung war, sie könnte sich mehr Mühe geben, biss der Rohrstock in Beates Arsch…

    „Das muss eine schöne Erinnerung sein.“

    „Ja, das war sie.“ Brach ich das Thema schroff ab.

    Wir plauderten tatsächlich eine Weile ohne ins anzufeinden. Wenn sie lachte strahlte sie und man hätte niemals eine Killerin hinter diesem schönen Lachen vermutet.

    „Weißt du, ich werde nicht schlau aus dir.“

    „Warum? Was gibt es das Schlau zu werden?“

     Ich hatte erwartet, dass du gleich über mich herfällst.“

    „Etwas schwierig, in diesem Strampelanzug für Erwachsene.“

    Caroline holte Luft und ich hob beschwichtigend die Hände.

    „Was nur Spaß. Ich hab einen tiefschwarzen Humor. Nicht jedes Wort ist ernst gemeint.

    Außerdem, glaube ich nicht, dass du dabei einfach still halten würdest.“

    „Nein, würde ich ganz sicher nicht.“

    „Das dachte ich mir.“

    „Und jetzt, verzichtest du auf deinen Gewinn?“

    Ich lachte. Zum ersten Mal, seit Vera und ihre große Liebe weg waren, musste ich richtig lachen. Caroline hatte ein ganz falsches Bild von mir.

    „Wie kommst du denn darauf?“

    Ich stand auf und holte aus meiner Hosentasche ein Paar Handschellen.

    Wütend funkelte sie mich an.

    „Wettschulden sind Ehrenschulden. Wenn ich bitten darf….

     Falls du es bemerkt hast, hier sind überall Haken und Ösen an den Wänden und der Decke.“

    Ich Blick glitt durch den Raum.

    „An denen haben keine Blumenampeln gehangen.“

    Ich hielt ihr die Handschellen entgegen und widerstrebend kam sie zu mir.

    Wahrscheinlich hätte sie mir mit einer Hand das Genick brechen könne, ein Teil in Ihr wollte das sicher auch, doch sie fügte sich. Sie hielt mir die Hände entgegen und ich ließ die Handschellen einschnappen.

    Aus den Weiten meiner Tasche zauberte ich einen Karabinerhaken hervor und schon hing sie mit den Armen über dem Kopf an einem Haken an der Wand.

    Erst in diesen Moment wurde mir klar, dass ich sie nicht nur ficken wollte, weil ich geil war, nein ich begehrte sie.

    Ich begehrte diese unbändige wilde Schönheit.

    Wenn mir schon jemand das Genick brechen sollte, dann diese Frau.

    Ich trat an sie heran, umfasste ihre Hüften und ließ meine Hände langsam auf ihrem Arschbacken über Rücken nach oben wandern. Am Kopf angekommen fasst ich sanft in ihre Haare und brachte ihre Augen vor meine.

    Ihre Augen blitzten und funkelten. Mit Sicherheit hätte sie mich trotz Handschellen fertig machen können, doch irgendwas hielt sie zurück.

    Zeit für ein kleines Friedensangebot.

    Geschickt öffnete ich das Halsband und zog es ihr aus. Wenn sie trug, dann wenn sie es freiwillig für mich trug, und nicht weil sie verloren hatte.

    Ich ließ das Halsband einfach zu Boden fallen und begann ganz langsam den Reißverschluss des Overalls zu öffnen.

    Dazu benutzte ich meine rechte Hand, die linke ließ ich in ihren Haaren, ohne sie wirklich fest zu halten.

    WOW. Sie hatte tatsächlich nichts darunter. Ohne gleich die Brüste frei zu legen, öffnete ich den Reißverschluss ganz. Das Ende des Verschlusses lag schon direkt über ihrer Muschi. Mit Bedacht diese nicht zu berühren vollendete ich mein Werk.

    Als meine linke Hand sich von ihren Haaren löste und über ihren Hals glitt, zuckte sie leicht zurück, hielt dann aber weiter still.

    Jetzt ließ ich meine Hände von ihren Schultern zu ihren Brüsten wandern und kaum erreichte ich diese, begannen sich ihre Nippel durch den Stoff des Overalls zu drücken.

    -AHA, so abgeneigt bist du also doch nicht-.

    Ich schob den Overall zur Seite und befreite ihre Brüste aus der Enge des Stoffes.

    Carolines Brüste waren fest und perfekt geformt. Als meine Finger zu ihren harten Nippeln kamen und sie leicht zwirbelten, konnte sie ein kleines Stöhnen nicht unterdrücken. Sofort biss sie sich auf die Lippen.

    Dennoch ihre Augen funkelten weiter.

    Ich spielte weiter mit ihren Möpsen und brachte sie in Fahrt.

    Meine rechte Hand schob sich über ihren flachen Bauch nach unten. Langsam erreichte ich das Ende des Reißverschlusses und ging tiefer.

    Meine Finger fuhren über ihre Pussy, die glatt rasiert und klatschnass war.

    Dieses Luder.

    Ich fragte mich welch ein Kampf gerade in ihr tobte, aber das machte das Ganze auch erst richtig spannend.

    Ich holte aus der anderen Hosentasche meinen zweitbesten Freund hervor, mein geliebtes, sehr scharfes Klappmesser das schon einige zarte Frauenkehlen durchtrennt hatte.

    Ein kurzes nervöses Aufflackern in ihren Augen zeigte wie schwer es ihr fiel ruhig zu bleiben, doch die blieb ruhig.

    Ich begann mit dem rechten Arm des Overalls. Ganz vorsichtig schnitt ich ihr den Anzug vom Leib.

    Nach ein paar Minuten, stand sie Oben Ohne vor mir. Dann ging auf die Knie und wiederholte das Ganze von unten. Schließlich stand sie nackt in Handschellen vor mir.

    So genug mit der zarten Nummer.

    Wie gerne hätte ich sie auf die Knie gedrückt und ihr meinen Schwanz in den Mund gesteckt, doch das hätte den Bogen sicher überspannt.

    Wenn das älter werden etwas Gutes hatte, man lernt Geduld zu üben.

    Ich machte Caroline von dem Haken ab und warf sie mit Handschellen auf das Bett.

    Da das Bett Vera und mir auch als Spielwiese gedient hatte, besaß es, wie die ganze Wohnung, praktische Ösen.

    Schon waren die Handschellen wieder über ihrem Kopf am Bett festgemacht.

    Mit meinem Messer schnitt ich aus dem Overall Stoffstreifen die ich mit an das Bett brachte.

    Ihre Füße, die in modischen schwarzen Sneakers steckten, band ich mit den Stoffstreifen an die Bettpfosten. 

    Ich zog mich aus und kaum war mein Schwanz der Hose befreit, stand er wie aus Beton gegossen.

    Hart, jedoch ohne Brutal zu sein, drang ich Caroline ein. Viel Widerstand musste ich nicht überwinden. Ob freiwillig oder nicht, sie war nass und geil.

    Egal welchen Knopf ich gedrückt hatte, sie drückte sich mir leidenschaftlich entgegen.

    Jetzt rechnete ich nicht mehr damit, dass sie mich umbringen würde und löste die fesseln an ihren Füßen. Die Handschellen ließ ich ihr an.

    Zu einem sah sie darin geil aus, zum anderen sollten sie die Handschellen erinnern, wer den Wettkampf gewonnen hatte.

    Was folgte war ein heißes Liebesspiel, das dem Ringen in der Sporthalle kaum nachstand.

    Alles diente dazu Caroline zu bändigen. Der Sessel, das Bett, das Sofa.

    Es gab nichts was ich ausließ.

    Auch das sanfte Haarepacken war vorbei. Ich wollte sie bändigen und das Raubtier setzte sich zur Wehr.

    Wild und hemmungslos vögelten wir in der ganzen Wohnung.

    Caroline zerkratzte mir den Rücken und ich packte sie ohne Rücksicht dorthin, wo ich wollte, was ihr einige blaue Flecken einbrachte.

    Stunden später als sich der „Kampf“ zum Ende neigte, packte ich sie, legte sie auf den Fußboden und drückte mich zwischen ihre Beine. Sie krallte sich mit ihren Gefesselten Händen in meinen Nacken und zog sich daran mir entgegen.

    In dieser Stellung kamen wir fast gleichzeitig. Ich ließ ihr zwei Sekunden Vorsprung, dann kam auch ich. Wie eine Riesenwelle brachen die Höhepunkte über und zusammen.

    Völlig erschöpft blieben wir zusammen auf dem Boden liegen.

    Nach einer Ewigkeit, lösten wir uns voneinander.

    Caroline hielt mir die gefesselten Hände entgegen und erst jetzt fiel mir auf, dass keiner von uns auch nur ein Wort gesprochen hatte.

    „Vergiss es. Schon vergessen? Die ganze Nacht!“

    Die Wut kam in ihre Augen zurück, doch sie fügte sich. Und so brachte ich sie zum Bett und die Nacht ging weiter.

    Irgendwann erwachte ich. Der Platz neben mir war leer, bis auf die Handschellen die auf der Decke lagen.

    -Schön, sie hat dich nicht umgebracht. Das ist doch schon Mal ein Anfang.-

    Mit dem Aufstehen, kam der Schmerz. Ich schaute in den Spiegel. Überall waren Kratz und Bisswunden, dass man hätte meinen können, ich hätte mit einem Puma gekämpft.

    Genau, das war Caroline auch, ein gefährliches Raubtier.

    Ich sammelte meine Kleider ein und machte mich nach einem längeren Aufenthalt im Bad auf den Weg ins Büro.

    „Wie war dein Gewinn?“ fragte Jessica, nicht ohne Schadenfreude, als sie die Kratzwunden sah.

    „Ich lebe noch.“

    „Tja, sie ist keine…“

    „Sag es nicht!!!“

    „Schon gut. Mach ihr ein Friedensangebot. Kauf ihr einen Strauß Blumen.“

    „Blumen, die Frau ist eine Killerin.“

    „Ja, aber auch eine Frau. Jede Frau freut sich über Blumen. Und nein, ich hab keine Zeit mich um dein Liebesleben kümmern, geh selbst.“

    Da Samstag war, standen keine Hinrichtungen an und ich konnte mich auf den Weg machen.

    Zwei Ecken vom Gefängnis war ein kleiner Blumenladen. Auf die Frage welche Blumen ich gerne hätte, wählte ich einen bunten Strauss aus verschiedenen Schnittblumen.

    Mit dem Strauß in der Hand machte ich mich auf den Rückweg. Als ich mich dem Gefängnis näherte, musste ich eine Straße überqueren, an die eine Fußgängerampel den Verkehr regelte.

    Ich war etwa 50 Meter davor, als ich den feuerroten Haarschopf erkannte, der ebenfalls auf die andere Seit wollte.

    Warum nicht? Auf der anderen Seite ist ein Kaffee, vielleicht gelingt es mir zumindest einen Waffenstillstand zu erreichen.-

    Ich beschloss mein Glück zu versuchen und ging auf Caroline zu, als ich plötzlich meine Nackenhaare sträubten.

    Gefahr!!!

    Ich hatte in den Jahren gelernt meinem Gefühl zu vertrauen. Schnell blickte ich mich um. Außer Caroline, stand eine Frau am Übergang, die verzweifelt mit einem Stadtplan kämpfte.

    Sonst war nur ein Mann zu sehen der von links kommend an den beiden vorbei gehen würde und ein verlassener Wagen 50 Meter vom Übergang entfernt.

    -Du siehst Gespenster. Die Sache mit Trommer lässt dich paranoid werden.-

    Aber das Gefühl der unmittelbaren Gefahr verstärkte sich mit jedem Schritt.

    Bei 30 Meter, fasste sich die verzweifelte Frau ein Herz und wandte sich an Caroline, die ihr zeigen sollte, in welche Richtung sie gehen musste.

    Da Caroline selbst neu in der Stadt war, brauchte sie selbst einige Sekunden um sich selbst auf dem Plan zurecht zu finden.

    Bei 15 Metern hatte der Mann die Frauen erreicht. Caroline hatte ihren Standort gefunden und drehte sich etwas, um der Frau die Richtung zu zeigen.

    In mir gingen alle Alarmsirenen los. Ich riss meine Waffe aus dem Schulterhalfter.

    Als der Mann an der fremden Frau vorbei war und genau in Carolines Rücken stand rutschte ein bösartig aussehendes Messer aus seinem Ärmel in die Hand.

    Er holte aus und wollte zustoßen, als ihn meine Kugel in den Kopf traf.

    Caroline und die Frau wurden mit Blut und Hirnmasse bespritzt.

    Caroline fuhr herum und sah mich mit der Pistole auf sie zielen.

    Die Zeit reichte der Frau aus, um ebenfalls ein Messer zu ziehen.

    Die beiden standen jetzt  zu nahe beieinander, um einen sicheren Schuss abzugeben, doch Carolines rasche Auffassungsgabe registrierte jetzt die Gefahr.

    Gerade noch gelang es ihr den Angriff abzuwehren, da heulte der Motor des Wagens auf, der scheinbar verlassen da stand.

    Mit quietschenden Reifen fuhr er auf die Frauen zu. Carolin gelang es die Frau in Schach zu halten, doch die erreichte ihr Ziel, denn Caroline wurde abgelenkt.

    Ich sprintete los, noch immer die Blumen in einer Hand. Fast zeitgleich erreichten das Auto und ich die Frauen. Der Wagen versucht Caroline niederzufahren und ich hechtete mitten hinein.

    Ich erwischte Caroline an der rechten Schulter und riss sie herum.

    Da die noch immer mit der Angreiferin kämpfte, wurde diese automatisch mit herumgezogen und landete direkt vor dem Kühler des Autos.

    Mit einem lauten Aufprall wurde sie auf die Windschutzscheibe geschleudert, während ich schmerzhaft den Außenspiegel in die Seite bekam.

    Der Wagen beschleunigte und bog mit quietschenden Reifen um die Ecke, während die Frau regungslos auf dem Pflaster liegen blieb.

    Ihre Augen starrten blicklos zum Himmel. Anscheinend hatte der Aufprall ihr das Genick gebrochen.

    „Bist du OK?“ fragte ich Caroline.

    Die nickte nur. Die ersten Schreie ertönten, als Passanten die Leichen und das ganze Blut auf der Straße sahen.

    „Guter Schuss.“ Sagte sie und schaute zu dem toten Mann mit dem Messer in der Hand.

    „Was zum Teufel war das gerade?“ wollte ich wissen.

    Dann Caroline sah die Blumen die auf der Straße verteilt lagen.

    „Oh, sind die für mich?“

     

     

    „Komm – runter von der Straße, die haben da meist noch einen Präzisionsschützen in Petto“ und ich helfe Peter beim Aufstehen.

     Ein letzter Blick auf die Frau – ja starrer Blick und offene Pupillen dazu das Blut aus dem Kopf, die war ex – und dann nichts wie um die nächste Gebäudewand.

    Ein prüfender Blick und dann kümmere ich mich bereits um Peter „Danke du Held, das war echt knapp, die lernen dazu – und jetzt zeig mal deine Seite“ damit zieh ich sein Hemd seitlich aus der Hose und prüfe kurz.

     „Hmm das sieht nach einer Beckenprellung aus und das da oben etwa hier“ und ich drücke leicht zu und Peter zuckt etwas versucht tapfer die Schmerzen zu erdulden.

     „Ja da sind vermutlich zwei Rippen durch. Lass dich besser mal beim Arzt röntgen, kannst ja sagen dass das die Spätfolgen unseres Trainings waren.“

     Während sich Peter richtet prüfe ich kurz die Lage.

     „Verdammt da ist wer auf dem Dach und scannt nach uns wir müssen da lang.“

     Ohne lange sich um das Geschehe zu kümmern verlassen wir schleunigst den Ort, die Kollegen von der Straße sind mittlerweile eingetroffen und sperren ab. Ob die sich über die tote Frau mit den verstreuten Blumen über ihren Körper wundern werden?

    In Peters Wohnung schau ich mir nochmal die Wunden an und ziehe einen kleinen Teil eines Aufklebers von deiner Brust hervor.

     „Objects in mirror are closer“ und lege ihn weg Peter sieht ihn „Waren das Amerikaner“ und ich nicke ihm zu.

    „OK ich denke es wird Zeit für die ganze Story aus den Staaten!“ und warte bis uns Peter etwas zu trinken gebracht hat.

     „Also die Sache mit den Söhnen die ich gehenkt habe ehe der werte Herr Papa seine Hebel im Außenministerium spielen lassen konnte hast du gehört.

    Was du nicht weißt ist dass er später der Vizepräsident der CIA wurde und deswegen musste ich schnellstens aus dem Land. Die Amis nehmen Recht und Demokratie nicht wirklich ernst wenn es gegen ihre eigenen Interessen geht, da lassen die schon mal Leute und ganze Dörfer verschwinden.“

     Peter schaut mich nachdenklich an „Das ist über sechs Jahre her wenn der noch immer hinter dir her ist muss noch etwas vorgefallen sein – raus damit ich will jetzt alles wissen!“

    Da schau ich ihn eiskalt an und sage „Alles wirst du von mir nicht erfahren aber so nah wie jetzt wird kein anderer Mensch je wieder an die Wahrheit kommen...“

     Ich nahm einen tiefen Schluck von seinem Whiskey, ließ die Zunge darin kreisen um den Geschmack aufzunehmen und erzählte weiter:

    „Der Möchtegern-Vater ist vier Jahre später über eine Affäre gestolpert und musste seinen Hut nehmen. Seine Frau war auch in einer höheren Position in der Industrie und sie war es die mich Soulebda aufspürte, sie hatten da eine Niederlassung aufgezogen und so liefen wir uns über den Weg.

    Ich kannte sie nicht und sie wusste genau wer ich war. Irgendwann gab es dann einen Unfall weil mein Wagen keine Bremsen mehr hatte ich konnte mich retten aber es gab Tote.

    Zwei Mann aus dem Sicherheitsteam der Firma wurden als Täter ermittelt, aber es war allen klar dass da mehr dahinter stecken musste.

    Die Botschaft der USA schaffte die Leute aus dem Land aber die Frau trat dann nochmals in Erscheinung als sie mich in meiner Arbeitsstätte überfallen wollte.

    Sie trat dann die Heimreise in einem Zinksarg an. Dann war ein Jahr lang Ruhe und ich dachte es sei vorbei.

    Jetzt bin ich hier und die Leute von heute waren ganz klar Profis im Auftrag von „oben“ und - ach ja ich denke dass das hier – und ich legte meine Wanzen Fundsachen Peter auf den Tisch – wohl nicht aus euren Beständen stammt.

    Damit legte ich die gefundenen Wanzen

    „Aber wenn nicht wer von Euch macht mit den Amis gemeinsame Sache?“

    Ich erzählte von den beiden anderen Wanzen und dass das Profiwerkzeug war.

    Peter sah sich die Telefonwanze an „darf ich?“ und nahm eine kleine Lupe zur Hilfe.

     „Einer meiner Vertrauten kennt sich da aus, der kann uns vielleicht dazu etwas sagen, aber dazu bräuchte er das Teil für einen Tag?“

     Ich schob ihm die Kassette zu „Du hast mich heute gerettet – du hast was gut.“

    Jetzt aber genug der Arbeit lass mich nochmal die Rippen sehen. Während sich Peter oben frei macht krame ich in meinem Medic-Kit und nehmen einen Schnellverband heraus.

    Peter sieht sich das Logo an, ein gebeugter Adler auf einem Anker mit einem quer liegenden Dreizack und einer Waffe, das Logo kannte er dann doch.

    „Wie zum Teufel kommst du an solche Medizin“ schaute er mich staunend an und ich entgegnete ihm „durch gute Freunde“.

    Jetzt lass die Medizin eines sehr guten Freundes ihre Wirkung auf einem anderen Menschen tun und ich lächelte ihn leicht an.

     „Das kann nur die Prellung lindern die paar Rippchen müssen heilen“ damit klebte ich den Verband auf und ich sah in seinen Augen dass die Schmerzen zogen aber auch dass die Mittel schnell Wirkung zeigten.

    „Jetzt die Lende – runter mit der Hose und komm nicht auf dumme Gedanken.“ Damit brachte ich die zweite Lage auf der Lendenseite an, berührte mit dem Ellbogen seinen Schwanz und nahm vergnüglich sein zucken wahr.

    Dieser geile Rammler - dachte ich - eben noch im Feuergefecht und schon wieder geil.

     „OK das wars das heilt jetzt bestimmt besser“ und klatsche mit der flachen Hand auf seinen Po. Nicht zu fest, aber anerkennend.

    Ehe er noch etwas sagen konnte stehe ich auf, sehe ihm genau ins Gesicht und drücke ihm einen langen saftigen Kuss auf die Lippen

    „Und das war ein kleiner Dank für deinen heutigen Einsatz, vielleicht bist du doch nicht so falsch wie Trommer meint“

     

     

    „Was ist da zwischen dir und Trommer?“

    Nachdem sie mich verarztet hatte, fielen wir wieder übereinander her, wenn auch vorsichtiger als beim ersten Mal.

    Caroline nahm so viel Rücksicht wie sie konnte, doch auch ohne Fesseln blieb sie ein Raubtier, dass sich nahm was es wollte.

    Ein Umstand, mit dem ich lernen musste umzugehen. Ich war es gewohnt die Frau unter mir zu dominieren und ich war nicht gewollt, auf die passive Seite zu wechseln.

    Natürlich bemerkte Caroline, auf was dieses Spiel herauslaufen würde. Genau wie es in der Hinrichtungskammer um den Job gegangen ist, würde es irgendwann im Bett darum gehen, wer „die Hosen anhat“.

    Heute hielt sich Caroline zurück und verwöhnte mich, ohne mir weitere Wunden zuzufügen.

    Umso überraschter war ich, als sich Caroline nach dem Liebesspiel an mich kuschelte.

    Wir hielten uns einfach fest. Sollte diese Killerin etwa  auch einsam sein?

    Mir war klar, dass sie mir allenfalls die halbe Wahrheit erzählt hatte. Wollte ich überhaupt mehr wissen?

    Was auch immer geschehen war, es würde Caroline früher oder später wieder von hier fort tragen.

    Bevor ich mit Vera zusammen kam, war es mir egal ob jemand sein Bett auf Dauer mit mir teilte. Ich hatte meinen Spaß in der Hinrichtungskammer und das Vera daran auch Spaß gehabt hatte, war ein seltener Glücksfall.

    Dann kam Beate in unser Leben und alles wurde anders.

    Jetzt lag ich hier mit einer Frau, die genau so einsam war wie ich, und keiner von uns wusste, was die Zukunft bringen würde.

    Dann kam die Frage auf die ich schon gewartet hatte.

    „Trommer ist ein Machtmensch. Er benutzt alle um nach oben zu kommen. Für ihn ist der Posten als General nur eine Zwischenstation nach ganz oben.“

    „Es geht um diese Beate, oder? Wer war sie?“

    „Beates Mann hat für seine Liebschaft ihr Kind umgebracht. Dafür hat ihn Beate mit dem Messer niedergemacht.

    Die Liebschaft hat sich Trommer geschnappt und die zwei haben den Mord, an der Kleinen, Beate in die Schuhe geschoben.

    Trommer hat diesen Prozess benutzt um sich nach oben zu kämpfen.

    Um seine Liebschaft bei Laune zu halten, brachte er Beate hier her und „bat“ mich, sie ein paar Wochen zu foltern und dann ganz langsam umzubringen. „

    „Und das hast du nicht getan?“

    „Nein. Vera hat sich in sie verliebt. Sie hat sich vor sie geworfen um sich für sie zu opfern.

    Wir konnten beweisen dass Trommers Liebschaft an dem Mord beteiligt war und Trommer hat, ohne mit der Wimper zu zucken, seine Liebschaft auf den elektrischen Stuhl geschickt.

    Jetzt ist er Generalstaatsanwalt.“

    „Und was wurde aus Beate?“

    „Trommer hat sie erschossen.“

    „Sie ist tot?“

    „Ja.“

    „Und Vera?“

    „Vera wollte nicht hier bleiben und ist mit der neuen Henkerin soweit weggezogen wie sie konnte.“

    „Eine traurige Geschichte.“ Ihre Stimme hatte dabei einen sehr seltsamen Klang.

    „Glaubst du wir zwei könnten einen Waffenstillstand schließen?“

    Caroline lachte.

    „Damit ich nicht den – Feind im Bett- habe?“

    „Trommers Schoßhündin wird in den nächsten Tagen hier ankommen. Auch wenn sie es auf mich abgesehen haben, wirst du auch beobachtet werden.

    Lass uns bis zum Ende der Prozesse zusammenarbeiten, dann sehen wir wie es weitergeht. Einverstanden?“

    „Gut. Waffenstillstand bis zum Ende der Prozesse.“

    Am Montagmorgen ging ich als erstes zu unserem Hausmeister, mit einer Flasche Dimple in der Hand.

    Anders als die meisten anderen, habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihm, seinen Leuten und auch zu den Reinigungskräften. So bekam ich auch immer recht zeitnah, was ich brauchte.

    Mein nächster Gang führte zu Randy.

    „Guten Morgen Bad-Man. Sorry falls ich dich neulich im Aufzug in Verlegenheit gebracht habe. Du weiß schon die Sache mit dem Parkplatz.“

    „Schon Ok.“

    „Ich habe gehört, die Neue ist auf deinen Job scharf.“

    „Wir sind uns einig geworden.“

    Randy grinste von einem Ohr bis zum anderen.

    „Ja, das hab ich auch gehört.“

    Ich ignorierte das Grinsen. Randy war halt Randy. Dieser Junge hatte es faustdick hinter den Ohren, aber er war ein verlässlicher Partner, der an Beates Rettung wesentlich teil hatte.

    Er war unser Technikspezialist der immer neben einem coolen Spruch auch die richtige Lösung für ein Problem hatte.

    „Kannst du dir das mal ansehen?“ fragte ich und gab ihm die Wanze aus Carolines Wohnung.

    Er nahm sie in die Hand und schaute sich das Teil genau an.

    „WOW. Bad-Man, wo hast du das Teil her.“ Flüsterte er, als ob die Wanze noch aktiv wäre.

    „Was ist denn mit dem Teil?“

    „Das Teil ist so neu, dass es dieses Teil noch gar nicht gibt, wenn du verstehst was ich meine.“

    „Nicht wirklich.“

    „Diese Abhörgeräte sind die neuste Generation, so etwas bekommt man nicht im Handel, die sind top Secret.“

    Jetzt verstand ich. Wer immer diese Wanze versteckt hatte, es waren Leute die Zugang zu Geheimen Material hatte. Und wenn sie an Technik kamen, würde sie sicher auch an Informationen kommen.

    „Kannst du dich schlau machen welche Behörden solche Teile im Sortiment haben?“

    „Sollte kein Problem sein.“

    „Danke, hast was gut. Bei nächster Gelegenheit, kannst du dir gerne eine verurteilte aussuchen.“

    Gerne. Was machen denn unsere zwei Turteltauben?“

    „Denen geht’s gut.“

    „Sag ihnen einen schönen Gruß.“

    „Werde ich. Und du sei vorsichtig.“

    Eine Stunde später, trugen zwei seiner Leute einen weiteren Schreibtisch in mein Büro und stellten diesen Stirn an Stirn zu meinem.

    Dafür musste das Sofa weichen. Schade, so viel Spaß…

    Caroline kam herein und schaute sich ihre neue Arbeitsstätte an.

    „Darf ich?“ fragte sie und schaute sich im Büro genauer um.

    „Sicher, schließlich arbeitest du ja hier.“

    Sie beschaute sich die Bilder und Urkunden an der Wand. Dann sah sie das Bild auf meinem Schreibtisch. Darauf waren Vera und eine brünette lebenslustige Frau mit dunkelblauen Augen.

    Das Bild wurde in der Innenstadt vor einem Brunnen aufgenommen und die beiden warfen lachend einen Kuss in die Kamera.

    -Für den liebsten Bösewicht der Welt- stand unter dem Bild.

    „Das ist Vera, von der hängen überall Bilder, wer ist die andere Frau?“

    „Sarah Schlosser, die Henkerin, die ich ausgebildet habe.“ Mein Ton sagte wohl, dass ich nicht weiter darüber sprechen wollte.

    Sie schaute erst das Bild an, dann mich. Ohne einen weiteren Kommentar, stellte sie das Bild zurück.

    Jessica kam herein.

    „Schön, dass ihr euch nicht weiter die Köpfe einschlagen wollt.“

    Caroline sah sie verwundert an.

    „Mach dir nichts daraus. Jessica weiß immer was in diesen Mauern vorgeht.“

    „Jetzt könnte ihr euch ja zur Abwechslung mal auf euren Job konzentrieren. Wir haben hier nämlich ein kleines Problem.

    Letzten Monat hat das Ministerium beschlossen weiter einzusparen und hat eine unserer Außenstellen geschlossen. Die Gefangenen werden alle zu uns überführt.

    Zusammen mit den Neuzugängen die sowieso kommen und den Frauen die wohl in dem großen Prozess verurteilt werden, sind wir völlig überbelegt.

    Zuerst müssen wir Platz haben für die Gefangenen die hierher überführt werden.

    Zu uns kommen 16 Frauen. Wir haben aber nur noch zwei Zellen frei und die will ich als Notreserve freihalten.

    Ich habe mir der Außenstelle geredet. Sie bringen nicht alle auf einmal, sondern ab morgen jeden Tag vier Frauen zu uns.

    Das Bedeutet für euch, bis Freitag täglich vier Hinrichtungen. Ich habe eine Liste der hier einsitzenden Frauen erstellt, deren Verfahren abgeschlossen sind.

    Wir fangen bei denen die am längsten einsitzen an.

    Für heute aber habe ich die „Sondergruppe“ zur Hinrichtung eingetragen.

    Termin ist heute um 16 Uhr.“

    „Sondergruppe?“

    Jessica sah erst mich an, dann Caroline.

    „Das soll dir Peter hier erklären.“ Und verließ uns.

    Caroline sah mich nur fragend an.

    „Die vier waren eine Mädchengang. Sie haben andere Kids gerippt und so weiter. Dabei wurden sie immer brutaler. Irgendwann abends ist die Sache eskaliert und es gab einen Toten.

    Ich hab ihnen versprochen, dass wenn sie sich ficken lassen, dürfen sie zusammen sterben.“

    „Daher der Bad-Man also.“

    „Ja, ich bin Böse.“

    Wir arbeiteten noch den Papierkrieg ab, doch in Gedanken war ich bei später. Ich wollte wissen, aus welchem Holz Caroline geschnitzt war.

    Dass sie eine Killerin ist, hat schon unter Beweis gestellt. Mal sehen was geschieht, wenn eine Frau vor ihr auf Knien um ihr Leben fleht.

    Decker bekam per Mail mitgeteilt, wie ich die Frauen in der Kammer haben wollte.

    Ob ich wollte oder nicht, immer wieder wanderte mein Blick zu ihr. Sie schien ganz vertieft in die Akte vor zu sein.

    Als sie sich Notizen machte, lächelte sie mich kurz an  und arbeitete weiter.

    Muss eine verdammt interessante Akte sein…

    Kurz vor 16 Uhr gab es Unruhe im Flur. Decker und sein Team brachten die heutigen Todeskandidatinnen in die Hinrichtungskammer.

    Endlich konnte ich meiner eigentlichen Arbeit nachgehen.

    „Ich glaube Decker ist fertig. Gehen wir?“ fragte ich mein Gegenüber.

    Ihre Augen bekamen ein kaltes Glühen.

    „Aber gerne doch.“

    Wir gingen zusammen in die Kammer. Als ich die Tür aufschloss, hatte Decker alles so arrangiert wie ich es angeordnet hatte.

    An der Stirnwand, hingen an Ketten die vier jungen Frauen. Alle waren nackt und hatten eine Kapuze auf dem Kopf.

    Ich schritt die Reihe von links nach rechts ab.

    „Darf ich vorstellen, Lillie, 24 Jahre, Tina, 26 Jahre, Wendy, 29 Jahre und Susi, 31 Jahre alt.

    Sie haben ihren Teil der Abmachung erfüllt und mir ein paar geile Ficks geschenkt.“

    Dann wandte ich mich an Caroline.

    „Wir haben vier nackte junge Todeskandidatinnen, keine Vorgaben, wie diese sterben sollen, jede Menge Zeit und nach all dem Ärger der letzten Tage, haben wir uns etwas Spaß verdient.

    Dort hinten im Regal, findest du alles was das Herz begehrt. Fesseln, Messer, Garotten… Über Sauerein, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wir spritzten nachher einfach alles ab.

    Bitte meine Liebe, als Dame hast du die erste Wahl. Such dir eine aus.“

     

     

     

    „Susi du bist jetzt dran, du wirst jetzt sterben!“

     Mit diesen Worten fasste ich die Kapuze von Susi und zog sie ab, ein Goldrauschengel sah mich an und hätte mir bestimmt im Bett viel Freude bereitet, aber jetzt war es Zeit für die Arbeit.

     „Du wirst mit dem Messer hier sterben dein Herz wird perforiert“ damit zeigte ich ihr das Messer und ehe sie nochmal Luft holen konnte stieß ich ihr das Messer von unterhalb des Brustkorbes direkt in den Herzbereich.

     Nicht zu schnell aber schnell genug um das Gewebe zu durchdringen. Ehe sie wusste was da los war hing sie tot in den Ketten. Als ich das Messer zog sah man ein feines Rinnsal an frischem Blut.

     

    Naja, das war ziemlich schnell gegangen.

    Sie hatte mir die Killerin in sich gezeigt, und jetz sah sie mich herausfordernd an.

    Ich wähle Lilli.

    Die drei hatten unter ihren Kapuzen schon mitbekommen, dass eine von ihnen tot war, und dementsprechend war die Panik.

    Als ich Lilli anfasste rastete die fast aus vor Angst.

    Jetzt wollen wir doch mal sehen, Frau Miles wie dir das hier gefällt.

    Ich gehe zu Regal und hole mir eine rasiermesserartige Klinge. Mit der trete ich an Lilli heran.

    Als ich ihr die Kapuze vom Kopf  ziehe und Lilli die Tote Susi in den Ketten hängen sieht, fängt sie an zu schreien.

    -Idiot, hättest ihnen einen Knebel verpassen sollen-.

    Jetzt war es zu spät.

    Ich stelle mich hinter Lilli und packe sie an den Haaren.

    Caroline hat sich vor Lilli gestellt und sieht mit zu wie ich die Klinge an Liilis Kehle halte.

    Irre ich mich oder drückten sich da ihre Nippel durch ihre Bluse? Ich schaue genauer hin, und ja, allem Anschein nach lässt sie das Töten der Frauen nicht kalt.

    Auch mein Schwanz erwacht und drückt sich gegen Lillis Arsch.

    Die bekommt davon überhaupt nichts mit. Sie windet sich voller Angst und Panik.

    Bevor wir von ihrem Geschrei einen Hörschaden bekommen ziehe ich ihr die Klinge über die Kehle.

    Sofort geht das Schreien in ein Röcheln über.

    Ich hatte den schnitt perfekt durchgeführt. Das Blut floss aus der offenen Kehle und floss über und zwischen ihren Brüsten nach unten, über ihren Bauch, die Pussy und an den Beinen zu den Füßen.

    Noch immer wand sich Lilli wie wild in den Fesseln.

    Das fürchterliche Röcheln ihrer vergeblichen Versuche zu Atmen versetzte die anderen Zwei in Panik.

    Caroline sah völlig unbeeindruckt zu wie das Leben aus Lilli wich.

    Es kam nun weniger Blut aus der Wunde und ein Teil wurde durch Lillis Pisse abgewischt, als sich ihre Blase auftat und sie ihren Körper nicht mehr beherrschen konnte.

    Schließlich wurde das Röcheln leiser und das Zerren an den Fesseln weniger. 

    Nach einer weiteren Minute, hing sie still in den Ketten.

    So Frau Killerin, was du kannst, kann ich schon lange.

    Dann besann ich mich auf unseren Waffenstillstand.

    „Das war gute Arbeit mit dem Messer. Um ehrlich zu sein, haben mich die Hinrichtungen ziemlich geil gemacht.

    Was dagegen, wenn wir vor dem Tod der beiden da etwas Spaß haben?“

    „Spaß  mit uns, oder Spaß mit denen?“

    „Auch diese Wahl überlasse ich dir.“

     

     

     

     

     

     

    Ich schau mir die beiden verbliebenen an, diesmal nehme ich die Kapuze von Wendy, der ältesten ab und schau in zwei ängstliche Augen die mich dennoch lüstern ansehen.

     Ihr Blick geht abwechselnd zu den beiden Hingerichteten und dann zu mir zurück. Na mal sehen ob ich auch noch etwas Spaß haben kann und umfasse ihre Pobacken um sie zu kneten und liebkosen, doch Pustekuchen die zuckt und beginnt mich zu treten und wird dabei fuchsteufelswild.

    Na dann eben nicht, wenn du mit mir keinen Spaß haben willst dann werde ich meinen Spaß mit dir haben. Ich zerre den Knebel aus dem Mund der verstorbenen Susi und stopfe ihn trotz Gegenwehr in den von Wendy.

    Ein Blick zu Peter, „Geh etwas zurück, ja?“ dann angele ich mir aus dem Regal eine alte Geisel mit Lederriemen und Gewichten an den Enden.

    „Süße du wolltest mich treten, das ist dir nicht erlaubt und nun kommt die Strafe“ damit beginne ich die erste Serie an Geiselhieben direkt auf ihre Brust.

    Die spitzen Enden graben sich tief in die Haut und reißen kleine Fetzen heraus. Nach 10 Schlägen drehe ich sie herum und arretiere sie jetzt zeigt der Rücken zu mir und Handwechsel, da ich beidseitig arbeite gehen die nächsten 10 Hiebe auf dem Rücken nieder.

    Bereits nach dem fünften hängt sie schlapp in der Kette, ihr Puls geht aber noch also weiter.

    Als die Schläge durch sind drehe ich das Häufchen Elend nochmals nach vorne und prüfe Puls und Atmung. Immer noch vorhanden also dann auf die gute alte harte Methode. Ihr Augen öffnen sich nochmal mit einem Erschrecken im Blick.

    Da packe ich ihren Kopf, neige ihn leicht zur Seite und breche mit einem schnellen Ruck ihr Genick, kurze Kontrolle, ja das war es sie ist tot. Letzte Kontrolle am Herz und ich nicke Peter zu.

    Peter sieht die Blutspritzer in meinem Gesicht und meine gespreizten Brustwarzen die ich nicht verbergen kann und lächelt mich an.

    „Die Süße hier gehört dir, genieße sie, vielleicht ist sie ja entgegenkommender als meine Spröde hier“ und trete zurück.

     

     

     

    Ok, das war schon eine Nummer böser. Bei Susi war ich schon etwas enttäuscht gewesen.

    Ein Stich und alles war vorbei. Von einer Killerin wie Caroline hatte ich schon etwas mehr erwartet.

    Wendy mit der Peitsche ins Jenseits zu befördern, hatte schon eher etwas der bösen Killerin.

    Jetzt mit Blutspritzern im Gesicht, der Peitsche in der Hand und eisenharten Brustwarzen, schien doch etwas Hoffnung wenigstens noch eine schöne Stunde herauszubekommen.

    Tina hatte das schreckliche Röcheln von Lilli und das Peitschen von Wendy mitbekommen und rechnete sicher mit dem schlimmsten.

    Und so zuckte sie auch fürchterlich zusammen als ich sie anpackte um ihr die Kapuze abzuziehen.

    Als sie ihre Freundinnen tot in den Ketten hängen sah, begann sie sofort an zu schreien.

    Geschrei hatte ich schon genug gehabt. Ich zog meine Pistole hervor und hilt sie ihr direkt vor die Stirn.

    „Ruhe!“

    Augenblicklich war Tina still.

    „Pass gut auf. Lilli und Wendy sind weder schön noch schnell gestorben. Du möchtest doch sicher schnell und schmerzlos sterben, oder?“

    Tina nickte heftig und bis sich auf die Lippen.

    „Ich werde dir die Gelegenheit geben, uns zu überzeugen dich schnell sterben u lassen.

    Wenn du dich anstrengst, gibt’s eine Kugel in den Kopf, wenn nicht, schieße ich dir die Kugel in den Arsch.“

    Bei diesen Worten bekam sie sofort wieder Panik. Erst die Mündung der Waffe brachte sie wieder zur Ruhe.

    „Ich werde dich jetzt losbinden, und du wirst ganz lieb sein! Verstanden?“

    Ein erneutes heftiges Nicken.

    Ich löst ihre Ketten und sie fiel auf die Knie.

    „Du wirst jetzt auf allen vieren zu meiner Kollegin kriechen.“

    Weinend und schniefend kroch sie zu Caroline.

    Das die Situation Caroline gefiel war deutlich zu sehen. Als sie an Carolines Füßen angekommen war, sah sie diese Flehend an.

    Carolines Augen kannten kein Mitleid. Kalt sah sie auf Tina herab.

    „Öffne ihre Hose!“

    Mit zittrigen Händen öffnete sie den Verschluss der Hose.

    „Runter damit!“

    Gehorsam zog sie Caroline die Hose herunter, und ein roter String wurde sichtbar.

    Immer noch schniefend zog Tina Caroline die Sneakers aus und streifte ihr dann die Hose ab.

    „Den String!“

    Auch der folgte der Hose. Schließlich kniete sie vor Carolines nackter Pussy. Caroline schien das überhaupt nichts auszumachen, im Gegenteil, ihre Möse glänzte im hellen Licht der Kammer nass.

    „Jetzt leck sie, und du solltest dir Mühe geben, sie hat Wendy mit der Peitsche getötet.“

    Breitbeinig stellte sich Caroline hin und Tina kroch zwischen ihre Beine.

    Als sie ihre Hände hob um Caroline anzufassen, verpasste ihr Die ein schallende Ohrfeige.

    „Wage nicht deine Hände an mich legen. Du wirst die Hände auf den Rücken legen und mich nur mit der Zunge verwöhnen!“

    Heulend tat Tina was ihr Caroline befahl.

    Mein Schwanz drohte die Hose zu sprengen als ich den beiden zusah. Ich stellte mich neben Caroline und schon hatte die meinen Schwanz aus der Hose geholt. 

    Den fest in der Hand zog sie Tinas Kopf von ihrer Fotze weg und stopfte meinen Schwanz in Tinas Mund.

    Sie dirigiert Tina damit, dass sie diese fest in den Haaren packte und diese abwechselnd Schwanz und Möse lecken ließ.

    Ich fand es war an der Zeit zu sehen ob Tina es verdiente schnell zu sterben. Ich holte einen Stuhl und stellte ihn hinter Caroline. Dier verstand die Aufforderung und setzte sich mit weit offenen Schenkeln darauf.

    „So liebe Tina. Wenn du es schaffst Caroline in drei Minuten zum Orgasmus zu lecken, bekommst du eine Kugel in die Stirn. 

    Wenn du es nicht in drei aber vor fünf Minuten schaffst, bekommst du die Kugel in  die Brust. Dann  stirbst du nicht so schnell wie mit einem Kopfschuss, aber noch ziemlich zügig.

    Brauchst du länger als fünf Minuten, darf sich Caroline aussuchen, wohin die Kugel geht.“

    Es war klar, dass Caroline ihren Höhepunkt solange herauszögern würde wie sie konnte.

    „Und damit du nicht auf die Idee kommst nochmal deine Hände zu nehmen, fessele ich sie dir.“

    Ich fesselte ihr die Hände auf den Rücken und brachte sie wieder zwischen Carolines Knie.

    „So Liebe, die Zeit Läuft.“

    Verzweifelt begann Tina Carolines Muschi zu lecken. Ihre Zunge bearbeitete Carolines Kitzler und stieß in die feuchte Spalte hinein. Ich stellte mich hinter Caroline und begann ihre Brüste zu kneten.

    Caroline wurde richtig geil, doch sie hatte sich unter Kontrolle. Sie unterdrückte ihren Höhepunkt bis weit hinter die Fünfminutengrenze.

    Tina hatte alles Zeitgefühl verloren und als Caroline nach sechs Minuten und 45 Sekunden einen Orgasmus bekam, sah sie mich hoffnungsvoll an.

    „Sorry, Tina, aber das hat nicht gereicht.“

    Entsetzt blickte sie zwischen uns hin und her.

    „Was meinst du, wo platzieren wir die Kugel?“  fragte ich Caroline und zog Tina auf die Füße.

    Caroline stellte sich vor diese und tastete Tinas Körper ab.

    „HHMM, ich würde sagen… hier.“ Sie zeigte genau zwischen Bauchnabel und Muschi.

    „Gute Wahl.“ Bevor Tina etwas dazu sagen konnte, schoss ich ihr in die gezeigte Stelle.

    Sie brach zusammen und blieb windend auf den Fliesen liegen.

    Jetzt wollte ich auch meinen Spaß und schnappte mir Caroline. Die war genauso geil wie ich und es folgte eine weitere Runde „Ringkampf“ der in einem wilden vögeln endete.

    In der Zwischenzeit, hatte Tina ihr Leben ausgehaucht und lag tot auf dem Boden.

    „Schade, jetzt haben wir nicht zugesehen.“

    „Beim nächsten Mal.“

    Caroline zog sich wieder ihren String und die Hose an, während ich den Wasserschlauch holte um die Sauerei zu beseitigen, die das Aufschlitzen von Lillis Kehle und das Peitschen von Wendy verursacht hatte.

    Als wir die Toten auf eine Rollliege gepackt hatten und die Kammer halbwegs sauber war, überließen wir den Rest dem Reinigungsteam.

    Mir ging es zum ersten Mal gut, seit ich alleine war. Das Spielen in der Kammer und der Waffenstillstand taten mir richtig gut.

    Es war 19 Uhr, als wir zusammen das Abschlussprotokoll schrieben.

    „Ah, ihr seid noch da?“ Jessica blickte herein.

    „Eben hat eine Frau Haufberger angerufen. Sie würde morgen vorbei kommen um sich „ein Bild von der Lage“ zu machen.“

    Wir stöhnten gemeinsam auf.

    „Keine Sorge. Ich hab schon alles arrangiert. Ich habe für morgen eine weitere Vierergruppe zusammengestellt. Drei Frauen und ein Mann damit die Haufberger auch etwas zu schauen hat. Außerdem hab ich ein paar Angehörige zusammen getrommelt, damit es wie eine offizielle Hinrichtung wirkt.“

    „Jessica, du bist ein Schatz.“

    „Vergiss das nicht wieder, bei der nächsten Beurteilung.“

    „Wo hast du Jessica denn her?“ fragte Caroline.

    „Wir haben hier zusammen angefangen. Wir haben uns sofort gemocht, und ich war froh, dass sie derselben Abteilung zugeteilt wurde wie ich. Als ich mit der Ausbildung fertig war, hat sie sich freiwillig versetzen lassen, um mit mir zu kommen. Seitdem sind wir zusammen.“

    „Hast du sie…?“

    „Nein.“

    „Warum nicht. Sie mag dich sehr. Ich kann es in ihren Augen sehen.“

    „Es gibt nur sehr wenige Menschen denen ich niemals wehtun möchte. Und sie steht an erster Stelle.“

    Die Liste dieser Menschen ist wohl ziemlich kurz?“

    „Es sind genau drei Menschen auf der Liste.“

    „Ich stehe wohl nicht darauf, oder?“

    „Nein, Zumindest noch nicht.“

    Caroline lachte.“ Das mag ich an dir. Deinen Charme.“

    Darüber musste ich lachen.

    „Und was tun wir mit den vier Morgen?“

    „Wir haben einen Innenhof. Auf dem werden öffentliche Hinrichtungen abgehalten. Lass uns mal hingehen.“

    Durch den Trakt gingen wir nach unten zum Hof. In dem 20x30 Meter langem Hof stand ein Podest. Davor war Platz für mehrere Stuhlreihen.

    „MMHH Was meinst du? Erschießen wir sie?“

    „Nein wir sollten der Haufberger etwas Besseres bieten. Wir hängen sie auf. Das geht langsamer und nicht schlimm, dass sie gleich kotzen muss.“

    „Sie sollte aber nicht den Eindruck haben, das hier ist ein Ferienparadies.“

    „Man kann auch am Galgen seinen Spaß haben.“

    „Habt ihr denn einen Galgen für vier Leute?“

    „Noch nicht, aber ich weiß wer uns einen baut.“

    Kurze Zeit Später steht unser Haustechniker mit uns im Hof. Er beschaut sich das Podest und überlegt.

    „Das Problem ist die Sitzordnung. Man kann nur denjenigen am besten sehen, der direkt vor einem hängt.“

    „Klingt so. als hätten sie eine Idee.“

    „Und ob. Lassen sie mich nur machen.“ Er griff zu seinem Funkgerät und bald darauf herrscht im Hof ein reges Treiben.

    Als ich am nächsten Morgen nachschaue, staune ich nicht schlecht. Mitten auf der Plattform hat Reichert, unser Genie, einen X förmigen Galgen gebaut, den er mir stolz präsentiert.

    „Reichert, da haben sie was Tolles Gebaut, aber diejenigen, die hinten hängen sieht man schlecht.“

    „Ach ja?“ er greift in seine Tasche und zaubert eine Fernbedienung hervor, auf der er einen Knopf drückt.

    Unglaublich. Der Galgen fängt an sich zu drehen. Für eine komplette Runde braucht er zwei Minuten. Man kann also jede Verurteilte in allen Stadien des Todestanzes bestaunen.

    „Reichert, dafür bekommen sie und ihr Team einen fetten Extrabonus.“

    Im Büro treffe ich Caroline. Wieder hat sie den Kopf in einer Akte stecken.

    „Ah, da bist du ja. Die Haufberger kommt im 15 Uhr.“

    „Passt prima. Decker soll die Gefangenen um 15.30Uhr in den Hof bringen, und Jessica kann die Haufberger etwas herumführen und dann mit ihr in den Hof kommen, so laufen wir ihr nicht zu früh über den Weg.“

    Um 15 Uhr ging das Ganze dann los. Decker und seine Leute brachten die Gefangenen einen nach dem Anderen in den Hof und Jessica die Haufberger nach ihrem Rundgang.

    Die vier Gefangen knien vor dem Galgen und warten. Die Gäste nehmen auf den Stühlen Platz. Fransiska Haufberger hat sich den Platz in der Mitte gesichert, um die besten Fotos ihres Lebens machen zu können.

    Dann erscheinen wir. Caroline hat sich extra umgezogen. Statt ihrer üblichen Jeans, trug sie ein strenges Kostüm, das ihre Weiblichkeit betonte.

    Alle Augen klebten auf ihr, und die Haufberger war etwas verschnupft, dass sie nicht die schönste Frau im Hof war.

    „Meine Damen und Herrn…“

    Es ging los.

     

     

     

    Für heute sind vier Hinrichtungen angesetzt.

     Drei Mädchen und ein junger Mann hatten sich vor einem Jahr den Spaß erlaubt und auf dem Spielplatz Kinder entführt und dann brutal gepeinigt. Anschließend hatten sie die Kinder aufgehängt und die Leichen teilweise verbrannt.

    Bei der Festnahme stellte man fest dass einige der letzten Kinder beim verbrennen noch gelebt hatten. Der Aufschrei war entsprechend und die Urteile fielen wie erwartet heftig aus, die vier sollten zur Schau gestellt und qualvoll leiden ehe sie hängen.

    Die Vier werden auf die Hinrichtungsempore gebracht, wie üblich nackt und die Hände hinter dem Rücken mit Handschellen gefesselt. Sie sehen vor sich die neue Quadriga des Schreckens.

     Peter's Jungs haben ein perfides Hinrichtungsinstrument nach meinen Anweisungen gezaubert.

    Eine X-förmiges Gerät, jede Seite knapp zwei Meter lang, die im Zentrum an einer Kette nach oben gezogen werden kann. An jedes der vier Enden wird eine der Delinquenten aufgestellt und erhält seine Schlinge um den Hals.

    Unter den Schlingen stehen vier Würfel aus gepresstem Material auf die sich die zu hängenden daraufstellen müssen.

    Dann wird das X langsam nach oben gezogen so dass sich die Schlingen straffen. Aufgrund der unterschiedlichen Körperlänge der Vier strafft sich die eine Schlinge etwas früher als die andere.

    Selbstverständlich wurde beim vergeben der Hängepositionen darauf geachtet dass die gegenüberliegende Person etwa gleich schwer war. Das entging denen natürlich.

    Quälend und schreiend beginnen sich deren Hälse zu straffen, aber das wäre ja zu einfach vier einfach mal hochzuziehen, nein das ist viel gemeiner.

    Das gepresste Material besteht aus nassem Sand der nach und nach zerbröckelt und jene die am meisten mit den Füßen scharrt und stampft zerstört ihren eigenen Bodensatz.

    Aber noch fieser ist dass die Person gegenüber rechts und links direkt davon betroffen ist. Als die vier zuckenden das erkennen ist die Panik perfekt und aus dem anheben der Hälse wird eine perfide Folter.

    Auf der Tribüne stehen die ersten Gäste auf um sich an dem Schrecken der sich da anbahnt zu ergötzen. Die entstehende Geilheit ist einigen anzusehen, andere wollen einfach nur die Bestrafung für diese Killer.

    Unschwer zu sehen ist wie die Haufberger ihre Bilder schießt und Notizen macht, offenbar gefällt ihr das Leiden das sich da oben abspielt.

    Mittlerweile hat die erste der Mädchen ihr Fundament so zertrampelt dass sie in die Schlinge rutscht und nun beginnt die nächste Stufe der Gemeinheit.

    Gegenüber wird auch gezogen und man versucht den Zug auf die eigene Schlinge zu reduzieren und trampelt, versucht sich zu strecken und zerstört doch nur sein eigenes Podest.

    Die Kleinste hängt bereits mit zuckenden Beinen in der Schlinge und ihr Ende ist deutlich absehbar, gegenüber der Junge ist zwar recht mager aber immer noch schwerer als das Mädchen gegenüber und ein Kampf um das Gleichgewicht entbrennt zwischen den beiden.

    Mittlerweile hängt die Kleinste ruhig in der Schlinge und entleert ihre Blase da versucht die größere der Mädchen sich einen Vorteil zu ergattern indem sie seitlich das X zu bewegen versucht.

    Doch damit unterschreibt sie das Urteil für die anderen gleich mit, jetzt hängen die drei zuckenden Leiber in den Schlingen und eine nach der anderen beginnt den Todestanz.

    Das ganze Gezappel überträgt sich über das Gestell auf jeden einzelnen und so bekommt die größere den Dreh zurück und erhält einen Moment wieder festeren Boden aber auf der Gegenseite spielt sich das gleich ab und keine Partei will der anderen einen Hauch Luft gönnen.

    Mit einem letzten Stampfen kollabiert auch der letzte der vier Sandwürfel und alle vier hängen in den Seilen.

    Dann beginnt sich das Gestell zu drehen.

    Langsam enden die  Tanzeinlagen und nach und nach sterben die anderen drei. Als sich auch ihre Blasen entleeren war es dann und der Veranstaltungsleiter lässt den Gerichtsmediziner vortreten der den Tod der vier feststellt. Jetzt bleiben sie so noch für eine Stunde hängen dann werden sie zur Verbrennung geschafft.

    Die Zuschauer auf der Tribüne beginnen lauthals zu toben und klatschen Applaus endlich hängen die Mörder ihrer Lieben und sie haben eine innerliche Genugtuung. Das Wachsicherheitspersonal muss nicht einschreiten.

    Die Haufberger schießt fleißig ihre Bilder und macht sich Notizen. Diese Hinrichtung wird noch Kreise ziehen, soviel steht fest.

     Noch während die vier abhängen kommt die Haufberger auf Peter und mich zu und gratuliert zu einer gelungenen Hinrichtung und ob das Gerüst denn schon einen Namen habe.

    Wahrheitsgemäß verneine ich und sie geht lächelnd weiter.

    Peter schaut mich an: „Soll sie doch einen Namen finden und ein Patent anmelden, um mehr geht’s der eh nicht“ und dann zu mir sehend

    „Gut gemacht, sauber so wie gewünscht und brutal genug damit es Trommer gefällt.“

    Dann legte er kurz seine Hand an meine Schulter, „komm ich habe etwas für dich“ und wir verließen den Platz. In seinem Büro angekommen sitzt ein junger Mann am Tisch, der gleiche aus dem Aufzug.

     „Das ist Randy und er hat was herausgefunden“

     

     

    „Hallo Randy.“  begrüßte Caroline ihn. „Ich hab schon einiges von dir gehört. Du sollst das Computergenie sein.“

    „Als Genie würde ich mich nicht bezeichnen, aber es kommt der Sache ziemlich nah.“ Grinste er.

    „Und mir ist es eine Ehre die einzige Frau kennen zu lernen, die es gewagt hat, Bad-Man den Parkplatz zu klauen, und noch am Leben ist.“

    Darüber lachten alle, außer mir.

    „Schluss mit dem Gesülze, was hast du herausgefunden?“

    Randy Blick wurde ernst.

    „Ich hab einen Freund bei …einer Behörde. Wir haben zusammen studiert, und haben noch immer Kontakt. Ich hab mal vorsichtig angefragt, ob er sich umhören könnte, was es mit der Wanze auf sich hat.

    Wie ich schon gedacht habe, das Modell wird von Profis benutzt. Von welchen konnte er mir nicht sagen, aber die Amis haben zwei Leute verloren, es wäre also wahrscheinlich, dass die es waren.“

    Naja, das wussten wir auch und das war nichts Neues.

    NEIN, das war ….Bullshit.

     Ich kannte Randy schon viel zu gut. Da stimmte etwas ganz und gar nicht. Und als ich ihm in die Augen schaute, wusste ich dass ich Recht hatte.

    Er wollte es nicht in Carolines Abwesenheit erzählen…

    Es kam wie gerufen.

    Es klopfte und Jesica schaute herein.

    „Entschuldigung, Caroline, ich bräuchte noch ein paar Unterschriften. Peter hat dich bei den heutigen Hinrichtungen als leitende Henkerin eingetragen, und die Protokolle müssen abgezeichnet werden.“

    Caroline sah mich fragend an.

    „Du bist jetzt offiziell leitende Henkerin. Ich fand bei dem kommenden Prozess, solltest du schon eine bessere Position begleiten, als „einfache Henkerin“. Dafür darfst du jetzt die Akten unterschreiben.“

    „Danke für die Mehrarbeit.“ Doch sie lächelte, als sie Jessica folgte.

    Ich wartete bis die Tür zu war und sah Randy nur an.

    „Habt ihr eine Ahnung, in welches Wespennest, ich das gestoßen bin? Die Amis spielen total verrückt. Zwei tote Agenten, beide bewaffnet und das hier.

    Unser Geheimdienst läuft Amok. Alle Drähte über den Teich sind am Glühen  und sind aus aus dem Häuschen.

    Keiner weiß was da vorgeht. Die Amis suchen nach dem, der die Aktion autorisiert hat. Sie haben sogar offiziell um Hilfe gebeten.

    Nachdem die Toten auf der Straße lagen, konnten sie ja auch schlecht so tun, als sei nichts gewesen. Aber mein Freund glaubt, dass die „Offiziellen“ wirklich keine Ahnung haben was da vor sich geht.

    Keiner weiß das, alle laufen kopflos durch die Gegend.“

    „Und warum konntest, du das mir nicht erzählen, solange Caroline hier war?“

    Jetzt zeigte sich echte Angst in Randys Gesicht.

    „Darum.“ Sagte er und zeigte auf die Wanze.

    „Was ist damit?“

    „Ich nehme an, du weißt wie eine Wanze funktioniert.“

    „Im Großen und Ganzen schon.“

    „Eine Wanze ist nichts anderes als ein kleines Funkgerät. Es gibt Wanzen die zeichnen das Gespräch auf und du sammelst sie später wieder ein, oder solche die das Gespräch zu einem Empfänger übertragen.

    Die hier Überträgt die Gespräche.“

    „Komm zum wesentlichen!“

    „Um die Aufzeichnungen zu übertragen, braucht man Strom in Form von Batterien. Je größer die Sendeleistung ist, umso geringer ist die Lebensdauer.“

    „Randy, du stellst meine Geduld auf eine harte Probe.“

    „Gib mir mal ein Blatt Papier.“

    Ich gab ihm das Gewünschte und er fing an, einen groben Plan des Gefängnisses aufzuzeichnen.

    „Also wie du weißt ist das Gefängnis an sich, etwa quadratisch. Wir sind hier im Todestrakt, der ist so ziemlich in der Mitte. Um uns herum sind die Gebäude mit den –normalen- Gefangenen.

    Um diese sind die Verwaltungsgebäude, wie Verwaltung, Küche, Werkstätten, Wäscherei und die Sicherheitszentrale.

    Der Knackpunkt ist, dass die nächsten Wohngebäude mindestens 150 Meter Luftlinie von Veras Wohnung entfernt sind.“

    Mir lief es kalt den Rücken herunter. Ich ahnte auf was Randy heraus wollte.

    „Das Teil hier hat eine maximale Reichweite von 80 Meter. Wer immer das Teil hier platziert hat, er sitzt hier im Gefängnis.“

    Jetzt war klar, warum Randy Angst hatte. Randy war an Beates Rettung mit beteiligt und anders als Frank, der auf Grund seiner Position und seinen Freunden unangreifbar war, würde Randys Kopf rollen, sollte Beates Geheimnis herauskommen.

     Niemand wusste wie lange die Wanze schon in Veras Wohnung war, und was die Wanze verraten hatte.

    Wer den Auftrag gegeben hatte war klar. Trommer! Die Frage war, wie viel wusste er. Und wen hatte Trommer hier im Gefängnis?

    „Wenn Trommer konkrete Fakten hätte, wären wir schon lange tot. Aber wir müssen vorsichtig sein. Kannst du die anderen Räume und das Büro überprüfen?“

    „Kein Problem, jetzt, wo ich weiß, nach was ich suchen soll.“

    „Dann tu das und überprüf auch Franks Büro.“

    „Geht klar.“ Er verschwand und ich ging ins Büro zu Jessica und Caroline.

    „Hätte ich geahnt, wie groß der Verwaltungsaufwand hier ist, wäre ich in Soulebda geblieben, da war dass alles sehr viel einfacher.

    Der Präsident zeigte mit dem Finger auf einen, sagte Todesstrafe, und ich hab ihn gekillt. Da gab es keine Akten oder Protokolle.“

    „Tja, dafür bekommst du hier auch Geld wenn du in Rente bist.“ Lachte ich.

    „Was hat Randy noch gesagt?“

    „Nur, dass die beiden Toten, keinen offiziellen Auftrag hatte, dich zu killen.“

    „Dann ist klar, dass der böse Papa sich rächen will.“

    „Fertig hier?“

    „Ja.“

    „Dann komm mit.“

    Caroline hing sich an mich und wir gingen in Deckers Büro.

    Auf dem Weg dorthin, erklärte ich ihr, um was es ging.

    „Als Henker bist du nicht unbedingt beliebt in der Öffentlichkeit. Wir hatten einige Handgreiflichkeiten und Anfeindungen. Als Frank Chef  wurde, hat er durchgesetzt, dass alle Henker Waffen tragen müssen, sobald sie das Gefängnis verlassen.

    Deswegen hatte ich am Samstag auch eine dabei.“

    Mittlerweile waren wir bei Decker angekommen.

    „Herr Decker, Frau Miles braucht eine Waffe.“

    Decker schaute sich Caroline an, dann bat er sie ihm in die Waffenkammer zu begleiten.

    „Hier haben wir eine Auswahl an handlichen Handfeuerwaffen.“

    Er zeigte Caroline verschiedene Modelle kleinkalibriger Handtaschenartillerie.

    Die sah ihn verständnislos an und griff sich eine 9mm Beretta.

    „Die ist für eine zarte Frau nicht wirklich geeignet…“

    „Haben sie hier eine Schießbahn?“

    Decker sah mich an und ich zuckte mit den Schultern. Zu dritt gingen wir zum Schießstand und Caroline zeigte ihr Können.

    Decker war ehrlich beeindruckt und beschloss sich zukünftig mit seinen Äußerungen gegenüber Caroline zurückzuhalten.

    Im Büro wartete schon die nächste Überraschung.

    „Das Ministerium hat den offiziellen Prozessbeginn bekannt gegeben. Am Montag geht es los. Es kam gerade in den Nachrichten.

    Frau Haufberger, wird heute hier Quartier beziehen. Da ihr zwei euch ja jetzt in einem Raum aufhalten könnt, ohne das ihr euch gleich gegenseitig umbringt, werde ich sie in Carolines Wohnung unterbringen.

    Du Liebes, kannst dir aussuchen, ob du mit ihr, oder mit deinem Chef, Retter und Verehrer das Bett teilst.“

    „Verehrer?“ fragt Caroline und schaute mich von der Seite an, während ich gerade den Wunsch hegte, Jessika langsam mit der Handgarotte zu erwürgen.

    „Seit du hier aufgetaucht bist, macht er lauter verrückte Dinge, die er vorher nie getan hätte, wie zum Beispiel diskutieren…“

    „OK, das reicht jetzt.“

    Caroline lachte.

    „Ich denke, ich wähle den Griesgram da, Obwohl die Haufberger sehr viel besser aussieht als er.“

    Das reichte. Dafür würde Caroline heute leiden.

    „Jetzt auf zu Frank.“ Befahl Jessica.

    Der empfing uns auch sofort.

    „Würdest du mir bitte erklären, warum Randy hier durch meine Büro läuft und alles absucht?“

    „Warum fragst du nicht ihn?“ entgegnete ich.“

    An Franks Gesicht, sah ich das der Bogen kurz vorm Überspannen war, also erzählte ich ihm die Geschichte mit der Wanze, ohne die begrenzte Reichweite zu erwähnen.  

    „Es sind also die Amis?“

    „Sieht zumindest so aus.“

    Frank sah uns finster an.

    „Peter, lass uns allein.“

    Den Ton in Franks Stimme kannte ich nur allzu gut und beschloss besser nichts zu sagen, und so verließ ich das Büro, Caroline zurücklassend.

    Die Unterredung dauerte über eine Stunde. Als Caroline leichenblass aus dem Büro kam, wusste ich, dass Frank lückenlos die ganze Geschichte von Caroline kannte.

    Ich kannte Frank und wusste wie er das erreicht hatte. Caroline hatte die Wahl gehabt. Gehen und Freiwild sein oder bleiben und Schutz haben.

    Caroline war gut, aber klug genug zu wissen, dass sie als Freiwild nicht mehr allzu lange Leben würde.

    Der Preis für ihren Schutz war die Wahrheit und klar war auch, dass ich die von Frank nie erfahren würde.

    „Du sollst wieder reinkommen.“

    Frank saß ernst hinter seinem Schreibtisch.

    „Ihr zwei werdet von jetzt an gegenseitig auf euch aufpassen. Mir ist egal, ob ihr euch mögt, oder ob ihr euch gegenseitig umbringen wollt. Ich erwarte dass ihr euch zusammenreißt.

    Nächste Woche geht der Prozess los und ihr beiden seid unser Aushängeschild.

    Die Haufberger war von eurem Auftritt im Hof begeistert, sorgt dafür, dass es so bleibt. Ihr werdet ihr eine gute Show nach der anderen bieten, bis sie wieder weg ist.

    Von dir erwarte ich, dass du Caroline den Rücken frei hältst. Wer immer hinter ihr her ist, wird weiter versuchen sie zu töten. Keine Alleingänge, bis die Sache ausgestanden ist.

    Du Caroline, wirst Peter nicht bei nächster Gelegenheit ein Messer in den Rücken stecken. Er ist dein Boss und du bist ihm unterstellt.

    So wie ich gehört habe bleibt das auch so, bis die Prozesse vorbei sind.“

    Woher er diese Information hatte, sagte er nicht.

    „Sollte einer von euch ein Problem damit haben, will ich es jetzt wissen.“

    Caroline biss zwar die Zähne zusammen, sagte aber nichts.

    Und ich?

    Vor wenigen Tagen, wollten wir uns gegenseitig den Kopf einschlagen. Doch je länger ich mit Caroline zusammen war, umso größer wurde dieses seltsame Gefühl in meiner Brust.

    Liebe war das auf keinen Fall! Oder?

    Ich wusste nur, dass ich sie nicht mehr verlieren wollte. Und schon gar nicht gegen an so ein paar dahergelaufene Amis.

    So ging ein ereignisreicher Tag zu ende.

    Wir hatten Carolines Sachen wieder aus der Wohnung geräumt und in meine gebracht. Nach Veras Auszug, hatte ich mehr Platz als ich brauchte.

    Wie schon am ersten Abend den ich mir Caroline verbracht hatte, schafften wir es eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

    Wir hatten uns Essen bestellt und das Licht gedämmt. Erstes Thema waren die nächsten Hinrichtungen. Jessica hatte einen Plan erstellt.  Erst eine Gruppe von drei Frauen, zwei Männer und wieder eine Gruppe Frauen.

    Ich beschloss Caroline die Männer zu überlassen. Ich wüsste zu gerne was sie mit ihnen anstellt bevor…

    Die letzte Gruppe sollte wieder im Hof sterben. Öffentlich an einem X gefesselt, würden sie gepeitscht und gefoltert werden. Natürlich nur so viel, dass ihr Streben nicht beschleunigt wird.

    Die anderen Gruppen würden wir in der Kammer hinrichten. Der Haufberger würden wir nur das Ergebnis präsentieren.

    Schließlich war es spät geworden und jeder hatte eine halbe Flasche Wein getrunken.

    „Zeit fürs Bett.“ Sagte ich.

    Caroline begab sich ins Bad und machte sich Nachtfertig. Als sie wieder herauskam trug sie ein knielanges schwarzes Nachthemd mit kurzem Arm.

    Ich musste lachen.

    „Was?“ fragte sie.

    „Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt. Etwas kürzer mit Spitze.“

    „Vorgestellt, oder erhofft?“

    „Völlig egal, denn keine Frau die in dieses Bett steigt, wird irgendetwas tragen.“

    „Ich soll nackt mit dir in einem Bett liegen?“

    „Nein, natürlich nicht.“ Grinse ich und schlage die Bettdecke zur Seite. Neben mir auf dem Bett lagen zwei Baumwollstricke, beide zwei Meter lang.

    „Das ist nicht dein Ernst!“

    „Und ob, mein Bett meine Regel.“

    Caroline kämpfte einen Moment mit sich, doch sie war genauso neugierig wie ich. Dazu kam, dass sie die Hinrichtungen geil gemacht hatten und der Wein seine Wirkung tat.

    „Also gut, mein Chef, Retter und Verehrer, wenn du besser schlafen kannst, wenn du die Raubkatze anbindest dann tu es, aber ich warne dich, Frank hat gesagt, dass du mich beschützen sollst.“

    Damit zieht sie provozierend langsam ihr Nachthemd aus und lässt es einfach zu Boden fallen.

    Caroline setzt sich auf das Bett und hält mir ihre Hände entgegen.

    Ich binde ihre Hände vor ihren Körper und die Füße zusammen und lege sie auf das Bett.

    „Nein, Frank hat gesagt, ich soll dir den Rücken freihalten, und glaub mir, das tue ich jetzt.“

    Schon war ich ausgezogen und mein harter Schwanz steckte in ihrer Möse. Wir trieben es in der Löffelstellung, dann musste sie sich auf den Bauch legen.

    Mit Gleitgel auf der Schwanzsitze und mit der ich ihre Rosette einrieb stieß ich meinen Riemen in ihren Arsch.

    Caroline drückte sich von unten gegen mich. Ihre Zusammengebundenen Beine verengten ihr Poloch noch mehr, und ich musste aufpassen, sie wir nicht zu schnell zum Ende kamen.

    Um uns beiden eine Atempause zu gönnen, schnappte ich sie und steckte ihr den Schwanz in den Mund, doch Caroline hatte ihre eigene Art sich dafür zu rächen, dass ich den Schwanz aus ihrem Arsch direkt in ihren Mund brachte.

    Mit einer unglaublichen Zungentechnik gönnte sie mir keine mir keine Pause, oder Entspannung.

    Carolines Schwanzlutschen war einfach geil. Sie wusste was sie tat.

    Ich genoss es solange wie ich konnte, dann wechselte ich die Stellung.

    Caroline musste sich hinknien und sich ganz nach vorne beugen. Ihr Arsch stand nach oben und ihre tropfnasse Möse schaute frech zwischen den runden festen Arschbacken hervor.

    In dieser Stellung versenkte ich meinen Schwanz erst in der Fotze und als er wieder richtig nass war, kam er ein Loch höher in den Arsch.

    So wechselte mein Schwanz von einem geilen Loch zum anderen und wieder zurück.

    Mit ihren gefesselten Händen fasste sich Caroline zwischen ihre Beine und begann sich den Kitzler zu reiben.

    Schließlich baute sich ein Orgasmus auf, der nicht mehr aufzuhalten war. Ich wechselte ein letztes Mal in Carolines Arsch und wir kamen fast zeitgleich.

    Ich spritzte ihr meinen Saft tief in den Arsch und Caroline nahm es entgegen.

    Sie stöhnte vor Lust und Schmerz auf, als ich meinen Riemen aus ihrer Rosette zog und sie auf die Seite legte.

    Caroline war sichtlich erschöpft, doch sie hatte noch nicht genug. Ungefragt begann sie wieder ihren Kitzler zu reiben und schoss sich wieder nach oben.

    In wenigen Minuten hatte sie einen weiteren Orgasmus und sie blieb erschöpft liegen.

    Ich zog die Decke über sie und wagte es, sie in den Arm zu nehmen.

    Sie ließ es geschehen und drückte sich gegen mich. In dieser Stellung schliefen wir ein und ich hielt sie die ganze Nacht.

    Als ich am Morgen erwachte, lagen nur die Stricke Bett, aber keine Caroline.

    -HHMM, die Raubkatze hatte sich befreit, und ich lebte noch immer-.

     

     

     

     

    OK für die Rosetten Aktion werde ich mich später irgendwann einmal bedanken, immerhin war die restliche Nacht ja echt angenehm und mit Peter kann man echt noch etwas anfangen.

    Ich hätte nicht gedacht dass er mich so auf Touren bringen kann, es ist doch nur Sex oder ist da etwas ... egal. Arm in Arm schlafen wir ein und es fühlt sich nach langer Zeit endlich noch einmal richtig gut an.

    Am Morgen befreie ich mich aus den Fesseln, als wenn mich ein paar Seile bändigen könnten, einfach lächerlich, aber bestimmt fühlte sich  Peter dabei besser.

    Dann auf, raus aus dem Bett und nach der Dusche raus an die frische Luft, die Planung für heute mit einer Tasse heißem Kaffee durchgehen.

    Um Neun Uhr sollte bereits die erste Hinrichtung stattfinden, ja die kommenden Tage forderten eben ihren Tribut und wir durften früher starten.

    Für heute standen drei Gruppen an Hinrichtungen an, da waren die drei Hexen aus der Normandie, drei Frauen zwischen 35 und 44 Jahren die jahrelang ihr Unwesen im Süden getrieben hatten und nur durch Zufall erwischt wurden wie sie eine Familie mit Äxten und Beilen auslöschten.

     In der Verhandlung wurden ihnen noch vier andere Morde nachgewiesen man vermutete aber wesentlich mehr nur man konnte es nicht beweisen. Die Richter legten als Hinrichtungsmethode fest: Zerteilung mit der Axt.

    Die drei Frauen waren bereits in die Kammer gebracht, untersucht und als hinrichtungsfähig klassifiziert worden. Nackt lagen sie nebeneinander gefesselt auf einem schweren Holzgerüst, Arme und Beine gestreckt und mehrfach alle 20 cm gefesselt.

    „Na ihr Hübschen ihr wisst was euch heute erwartet und wie ihr sterben werdet? Zerteilung mit der Axt – So steht es im Urteil. Ihr habt eine Möglichkeit es schnell hinter euch zu bekommen:“

    Damit zeige ich auf Peter „Hier ist deine Aufgabe“ und dann deute ich auf die Blonde mit den üppigen Brüsten und den endlos langen Beinen.

    „Wenn du es schaffst diesem Mann seinen Schwanz so zu verwöhnen dass er in  fünf Minuten einen Mörder Samenerguss ablegt wird dein Kopf zuerst abgehackt dann der Rest.

    Wenn nicht beginne ich an den Beinen, dann Oberschenkel, Ellbogen Oberarme und dann breche ich deinen Brustkorb auf – Also wie lautet deine Entscheidung?“

    „Der da der kann mich mal, dem würde ich nie einen blasen und lass es mich so sagen wenn wir die beiden letzten Menschen auf ner Insel wären – wir würden AUSSTERBEN!“

    Ich schau Peter an ziehe meine Augenbraue hoch frage ihn „Sag mal was hast du mit der denn gemacht?“

     Peter lacht laut und meint nur „Ich hab sie einmal gepeitscht weil sie sich selbst für eine Blondine zu blöd angestellt hat“

    Dann schau ich wieder zu der Blondine und hebe die Axt an zeige ihr die breite Schneide. „Schau wie scharf sie ist“ und ziehe mit der Schneide eine 30 cm lange Schnittspur in den Oberschenkel die Blonde schreit dabei und ich beginne zu lachen „Na dann wollen wir mal“

    Zack! Mit einem Schlag ist der Fuß ab, der Schrei ist grell und laut. Dann der nächste Fuß, er poltert zu Boden und der Schrei bleibt gleich.

    Dann geht es rasch weiter ehe sie zu viel Blut verliert, Stück für Stück verliert sie die Beine und ihre Schreien werden greller, dann sind die Arme plötzlich weg und ehe sie mich grell anschreien kann hole ich aus und schlage die Axt voller Wucht direkt in den Brustkorb ein.

    Der Schlag ging bis in das Rückgrat bemerke ich und breche den Brustkorb mit einer seitlichen Bewegung auf. Stille kehrt bei der Blondine ein und das letzte Blut rinnt.

    Ihre großen Augen sehen mich jetzt noch blutleer an, dann fällt ihr Kopf durch die Axt.

    Die beiden anderen sehen das Geschehen und beginnen jetzt erst richtig zu schreien, tja manchmal sind Ohrstöpsel eine wunderbare Angelegenheit und lächelnd sehe ich zu Peter dem das Geschrei nicht so recht passt.

    „Das gibt sich gleich“ und ich schau die Rothaarige Schönheit an, eigentlich wunderschön das Mädchen zu schade für das Beil? Doch diese Frage ist rasch vorbei.

     „Ehe du irgendwas sagst der kann mir gestohlen bleiben dem beiße ich die Eier einzeln a...“ Zack da hat die Axt bereits den Fuß abgetrennt.

     „Zur Kenntnis genommen“ und auch sie stirbt einzeln und in Stücke zerhackt.

    Ihre Schreie sind lange nicht so laut wie bei der Blondine.

    Die letzte, wieder eine Blonde, schaut uns beide nur fies an und spuckt uns an, zumindest versucht sie es.

     Ich lasse die Axt einfach nur unsanft auf ihren Venushügel fallen und die Axt gräbt sich durch.

    Sofort ist Stille bei ihr und ich beginne das gleiche Spiel. Als auch sie tot zerkäckselt da liegt schau ich Peter an

     „Leider nichts für dich dabei mein Lieber“ ein Blick auf die Uhr, 26 Minuten für die drei, geht ja. Schnell noch die Bilder für die Pressetussie und weiter.

    Drei Häufchen Menschenghacktes liegen da und die Kamera klickt und protokolliert alles.

    Die Reste werden zur Verbrennung übergeben und es geht in den nächsten Raum. „26 Minuten ist eine gute Zeit“ meint Peter und ich nicke, „Schade die Rote hat mir gefallen“ und sehe in Peters Gesicht ein leichtes Gefühl der Eifersucht.

    Kann das sein? Denke ich mir und gehe mit ihm in die nächste Kammer, kann das wirklich sein dass er doch etwas für mich empfindet?

    Egal - zuerst der Job.

    Da waren die zwei Schweden an der Reihe, Sören und Björn. Eigentlich waren sie gar keine Schweden sondern waschechte Ostfriesen aber ihre Masche war es ältere Frauen das Geld und später das Leben zu rauben und ihnen ein Märchen der alten Verwandtschaft dabei aufzutischen.

     Da sie aber sehr brutal vorgingen und mehrfach ihre Opfer hilflos verbluten ließen hatte der Richter Tod durch Ausbluten vorgesehen.

    Die beiden Jungs sind nackt an je ein X-Kreuz gebunden. Schöne stramme Kerls.

     Tatsächlich beginnen bei den beiden die Säfte zu sprießen und der größere von beiden, ein stattlicher junger Mann, bringt seinen Ständer voll zur Geltung.

     Der andere bekommt bestenfalls einen halbfertigen Ständer hin. Also nehme ich mir den halbfertigen vor.

     „Du bist zum Ausbluten verurteilt also wirst du jetzt ausbluten bis der Tod eintritt, das geht recht schnell, in der Regel“

    Damit schnappe ich mir aus dem Regal ein scharfes Messer und schneide einzeln die Eier ab. Ich werfe sie wie kleine Bällchen in die Ecke mit dem Eimer.

     Der schreit noch nicht einmal er wimmert, oh wie jämmerlich. Dann packe ich seinen Penis mit einem groben Lederhandschuh ziehe kräftig daran und schneide links und recht zum Körper jeweils einen Streifen aus dem Fleisch. Es blutet fürchterlich.

    „So nun also auf zum Ausbluten, mal sehen wie lange du mitmachst bei dem kommenden!“

    Damit stelle ich mich vor den anderen mit dem voll angespannten Schwanz und schnappe ihn mir mit der Hand.

     Während ich den Kameraden anwichse schau ich in Peters Augen. Tatsächlich eine Regung, wer hätte das gedacht.

    Ich am allerwenigsten. Es gefällt ihm tatsächlich nicht dass da ein fremder Schwanz in meiner Hand ist.

    Ob zurück zum Job, ich schau den Knaben an und auch er erhält den Keilschnitt in den Penis und blutet fürchterlich.

    Wer noch nie gesehen hat wie sich ein paar Liter Blut auf gekacheltem Boden ansehen der würde jetzt vor Übelkeit raus laufen.

     Hier stehen aber zwei Vollprofis und die sehen den beiden Helden zu wie ihnen der Saft aus dem Schwanz läuft.

    Aus Wimmern wird jammern und schließlich ein leichtes Schreien. Nach 12 Minuten ist es vorbei und es tröpfelt nur noch munter vor sich hin.

    „Die lassen wir noch eine Stunde hier abtropfen zur Sicherheit“ noch ein paar Fotos und es geht weiter.

    Ein prüfender Blick zu Peter und sein Blick hat etwas Böses, erwartendes, verlangendes. Lächelnd flüstere ich ihm zu

    „Heute darfst du ran“. Dann rufe ich mich selber zur Raison – bleib bei der Arbeit und lass das Vergnügen Vergnügen sein, heute Abend kannst du ihn ja vernaschen -

    Da wir noch Zeit haben bis zur öffentlichen Hinrichtung mache ich mich noch im Zimmer fit, wasche mich und lege meine Dienstkleider an. Ein prüfender Blick zur Beretta, geladen gesichert, Ersatzmagazin, alles klar und sie verschwindet im Schulterhalfter.

    Eine Stunde vor der Hinrichtung gehe ich mit Peter nach draußen, wir kontrollieren die drei Kreuze die aufgestellt wurden.

     Am Boden sind Gelenke damit die Mädchen liegen festgebunden und angenagelt werden können, dann werden sie hydraulisch gleichzeitig angehoben und aufgestellt.

    Das Publikum ist noch nicht da, es wird erst kurz vor der Hinrichtung eingelassen. Ein paar der Helfer stehen unten im Hof, die Kameraleute bauen ihre Maschinen auf und verlegen noch munter ein paar Leitungen.

    Rings um uns die hohen Mauern, die ein Ausbrechen verhindern und dann erst die hohen Häuser. Obern auf denen die üblichen Satellitenschüsseln und ein bekanntes Blinzeln in der Sonne.

    Doch da - an Peters Jacke wandet ein grüner Punkt zur Brust und schon liegt er auf den Brettern.

     „Ein Sniper – Süd Südwest mittleres Hochhaus, rechts 300“ mehr muss ich nicht sagen.

    Da bricht bereits das Chaos los. In den Bretter auf denen wir liegen platzen krachend ein zwei Löcher und mehrere kleinere Splitter fliegen, schon rollen wir uns in Sicherheit.

     Peter greift sich ein Funkgerät und gibt ein paar Kommandos da eröffnen die Wachen auf den Türmen das Feuer auf das Flackern auf dem Dach. Zwei Schuss und da oben bricht etwas zusammen eine zweite Person flüchtet.

    „Alles klar bei dir?“ frag ich Peter und er murmelt „Scheiße der eine Splitter ist in meinem Hintern“ ich lächle und sage nur „Lass mich das heute Abend ansehen Cowboy, ich glaube der wollte was von dir“

    Die Anwesenden schauen noch zu den Wachen und vermuten irgendwelche Übungsschüsse sonst haben sie nur zwei ungeschickte Henker auf dem Holz erlebt, mehr nicht. Die Party geht also weiter.

    Mit Verstärkung auf den Türmen sammeln sich die Zuschauer und man bringt die drei Mädchen die Treppe herauf. Die Kameras surren und die flammenden Scheinwerfer erhellen das Geschehen.

    Oben angekommen werden sie entkleidet und das erste Raunen geht durch das geile Volk. Statt der Kreuze sind erst mal nur drei Pfosten zu sehen und die Mädchen werden daran gefesselt, mit den Händen schön nach oben.

    Alle drei Mädchen sind hübsch anzusehen stehen mit dem Rücken zu den Pfosten die kommenden Schläger werden ihnen also unweigerlich die Brüste zerfleischen.

    Nach der nochmaligen Verlesung des Urteils liegt es nun an mir und ich verabreiche jeder der drei Schönheiten die ersten fünf Peitschenhiebe.

    Unsere liebe Pressetussie zischt mich an „Geh aus dem Bild wegen der Slow Motion“ aber sie zieht es dann doch vor auf Abstand zur Peitsche zu bleiben.

    Unter unsäglichem Geschrei sind die schönen Frontpartien der Mädels zerschlagen, nun drehen die Helfer sie mit der Brust zum Pfahl und der  weiße Rücken blickt zum Publikum. Weitere fünf Schläge später sehen die Rücken der Mädchen ganz anders aus.

    Nun genug der Peitschen, die Damen werden von den Pfählen gelöst, die Pfähle vom Podest entfernt und man legt die Mädchen auf die Kreuze und bindet ihnen Arme und Beine zur Kreuzigung.

    Wieder liegt es an mir die Zimmermannsnägel durch die Knochen und Fleisch zu treiben und dem Urteil Geltung zu verschaffen. Mit höllischem Geschrei wird eine nach dem anderen angenagelt.

    Die erste Besucherin wird vom Podest geführt sie hat genug, ihre beiden geilen Begleiter bleiben aber oben die wollen das Spektakel sehen.

    Dann werden die Kreuze aufgerichtet und je steiler sie steigen desto lauter das Geschrei der Gekreuzigten. Ja das sind Höllenschmerzen, so ziemlich das schlimmste was unser Handwerk kennt.

    Nach gut einer Stunde geben die kleinen Körper nach und die Verurteilten sterben nacheinander ihren schrecklichen Tod am Kreuz.

    Da der Tod festgestellt wird entfällt des Durchstoßen des Herzens und die Veranstaltung wird als abgeschlossen erklärt. Das Podest leert sich, die drei bleiben aber noch hängen, so will es das Gesetzt.

    In einer Stunde werden sie abgehängt und verbrannt.

    Während wir das Podest verlassen sagt  Fransiska Haufberger zu uns.

     „Das war eine gute Show, aber nächstes Mal sollten Sie aus dem Bild gehen, das wirkt dann besser und wir machen das hier ja für die Presse!“

     Ich schau sie nur an und sage „Und ich dachte wir machen das der Gerechtigkeit wegen“ schon dreht die Tussie wieder ab und ist verschwunden.

    „Die geht direkt zu Trommer“ sagt Peter. „Soll sie doch, ich mach das nicht wegen ihr, wenn sie das nicht schnallt ist es ihr Pech, dann soll sie die Kameras besser aufstellen lassen!“

    Abends nachdem alles andere erledigt ist liegt Peter geduscht auf dem Bett und ich schau mir seinen Po an. Den Splitter habe ich rasch gefunden, aber dann drehe ich Peter auf den Rücken und verwöhne ihn erstmals ohne Seil und Handschellen.

     „Kein Muckser – heute bist du mein, morgen sehen wir weiter!“

    Einmal versucht er noch sein männliches Dominanzgehabe anzubringen, aber nur kurz und ein kräftiger Druck auf einen Nervenkreuzpunkt überzeugt ihn dass er heute besser genießen sollte.

    Nach ein paar Runden heftigem guten Sex liegen wir nebeneinander angekuschelt und er fragt nur „War der Laser eigentlich rot oder grün?“

     

     

    Ich genoss Carolines Zungenspiel.

    Nur in schwarzen halterlosen Strümpfen und schwarzen Pumps kniete sie an sonst nackt vor mir und verwöhnte mich. Demütig und doch stolz kniete sie vor mir. Ihre Hände auf dem Rücken mit einem weißen Strick gefesselt, umspielte ihre Zunge meine Schwanzspitze.

    Jetzt, da sie wusste, dass die Fesseln mehr meinem Fetisch statt der „Sicherheit“ dienten ließ sie sich bereitwillig von mir in Fesseln legen.

    Mit ihren wunderschönen Augen hielt sie mit mir Blickkontakt und ich konnte sehen, dass auch sie Spaß hatte mich zu verwöhnen.

     

    „PETER!“

     

    Franks Stimme riss mich wieder in das Hier und Jetzt zurück.

    „Schön, dass ich wieder deine Aufmerksamkeit habe.“

    Seit zwanzig Minuten saßen Caroline und ich vor seinem Schreibtisch und bekommen einen Anschiss der ersten Klasse.

    Caroline sogar einen Doppelten.

    Zu einem, hatte sie Fransiska Haufberger verärgert, die natürlich sofort zu Trommer gelaufen ist, und sich beschwert hatte.

    Die Folge war, dass Trommer Frank die Hölle heiß gemacht hatte, und sich verbat die Berichterstattung weiter zu behindern.

    Zum anderen hatte sie Frank nicht sofort berichtet, dass der Schütze auf dem Dach, mich und nicht sie anvisiert hatte.

    Meinen Anschiss bekam ich, weil ich Frank nichts von der geringen Reichweite der Wanze erzählt hatte.

    Auch das sonst bewährte Mittel, ein betroffenes und ernstes Gesicht machen und Besserung zu loben, funktionierte bei Frank nicht.

    Erstens kannte er mich viel zu gut um darauf reinzufallen, und zweitens war trotz dem Riesenanschiss, einer meiner besten Freunde.

    Jetzt hatte er sich ausgetobt und sah uns an.

    „Also, um das Ganze nochmal zusammen zufassen. Da draußen sind zwei verschiedene Irre unterwegs.

    Die Amis die dich umlegen wollen,“ dabei sah er Caroline an, „und ein paar unbekannte, die dich um die Ecke bringen wollen. Sehe ich das richtig?“

    „Ja.“ Kam es wie aus einen Mund.

    „Bei Caroline wissen wir ja, wer derjenige ist, aber bei dir? Irgendeine Idee?“

    „Nur eine. Trommer.“

    „Warum sollte er das tun?“

    „Wegen Beate.“

    Franks Augen wurden schmal und bekamen einen warnenden Ausdruck.

    „Trommer hat Beate selbst erschossen. Du hast selbst gesagt, dass Jessica und Decker unmittelbar nach dem Schuss ins Büro kamen und es gesehen hatten. Außerdem haben fast zwanzig Leute gesehen, wie du ihre Leiche aus dem Büro zum Krematorium gebracht hast.

    Beate ist TOT!“

    „Meiner Meinung nach dreht er durch. Er hat sich die Sache so zu Kopf steigen lassen, dass er nicht mehr weiß was er tut.“

    „Hat denn die Überprüfung des toten Scharfschützen etwas ergeben?“ fragte Caroline.

    „Nur das er in unserem Strafregister völlig unbekannt ist. Den einzigen Hinweis sind ein paar Tattoos. Anscheinend hat er früher einmal in der Fremdenlegion gedient. An die Akten kommt niemand heran.“

    „Nicht gerade viel. Viele freie Söldner haben dort gedient.“

    „Wie auch immer. In Zukunft erwarte ich dass ihr die Haufberger auf Händen tragt und versucht euch nicht umbringen zu lassen. Verstanden?

    „Ja.“ Wieder antworteten wir zusammen.

    „Verschwindet.“

    Schon Sekunden später standen wir draußen.

    „Wow, ist der immer so drauf?“ wollte Caroline wissen.

    „Das ist noch gar nichts, du solltest ihn mal erleben wenn er wirklich böse ist.“

    „Heißt das der spielt nur den Bösen?“

    „Der ist noch nicht mal wirklich sauer.“

    „Und was machen wir jetzt?“

    „Das was er gesagt hat. Wollen wir losen wer mit der Haufberger auf Kuschelkurs geht?“

    Caroline lachte. „Lass gut sein. Hier braucht es Charme und Einfühlungsvermögen. Nichts, was du auch nur Ansatzweise besitzt.“

    „Danke für das Kompliment.“ Grinse ich zurück.

    Wir teilten uns auf und mein Weg führte mich zu Randy. Ich fand ihn in seinem Büro. Randy hatte sich seinen Arbeitsplatz sehr speziell eingerichtet. In seinem Büro sah es eher aus wie in einer Studentenbude. Überall herrschte Chaos, das nur ein Genie überblicken konnte.

    „Na, klingeln die Ohren noch?“ fragte er grinsend.

    „Wir haben es überlebt.“

    „Du musst was für mich überprüfen.“

    „Schieß los.“

    „Ich brauche eine Liste von allen die in den letzten sechs Monaten hier her versetzt wurden.“

    „Du suchst den Maulwurf?“

    „Ganz genau.“

    Randy zog die Tastatur zu sich und begann in die Tasten zu hämmern.

    „Woher weißt du dass er hierher versetzt wurde und nicht schon länger da ist?“

    „Das weiß ich nicht, aber eine bessere Idee hab ich nicht.“

    Ich setzte mich in einen freien Stuhl und ließ ihn machen. Nach einer halben Stunde hatte er alle Sicherheitsschranken umgangen und rief mich zu sich.

    „Also wir haben in den letzten sechs Monaten acht neue Mitarbeiter bekommen.

    Vier Wachleute, eine Köchin, zwei Verwaltungsangestellte und eine Reinigungskraft.“

    „Kannst du die Personalakten aufrufen?“

    „Klar.“

    Sekunden später sahen wir uns die Akten gemeinsam durch.

    „Alles ganz normale Leute, ohne Bezug auf Trommer.“

    „Irgendwas übersehen wir… Warte mal, das hier ist seltsam…“

    „Was?

    „Irgendjemand hat sich zugriff auf die fast alle Insassen der letzten Monate verschafft.“

    „Was genau hat er sich angeschaut.“

    „HHHMM, was er sich nicht angeschaut hat sind Räuber, Mörder und Diebe. Er hatte es auf Fälscher und Schmuggler abgesehen.“

    „Fälscher?“ die Sirenen gingen an.

    „Fälscher halt. Passfälscher, Urkundenfälscher, Betrüger eben.“

    „Wen genau hat er sich angesehen.“

    „Alle.“

    Mir lief es kalt den Rücken herunter. Einer der Insassen, Jarvis, hatte Beates Pass gefälscht und Sarah ins Leben gerufen. Als „Bezahlung“ durfte er eine Gefangene die ganze Nacht über foltern. Am Morgen hatte ich dann beide erschossen.

    Jarvis konnte also nichts verraten haben.

    Trotzdem war das Ganze sehr beunruhigend.

    „Kannst du feststellen wer der Eindringling war?“

    „Können Fische schwimmen?“

    Er bearbeitete die Tastatur etwas und schon hatte er den Eindringling gefunden.

    „Schon gefunden. Der Typ hat sich nicht mal große Mühe gegeben seine Identität zu verstecken.

    Noch eine Sekunde, dann haben wir seine IP.“

    Auf dem Monitor rasselten die Namen nur so herunter, dann erschien der Name des Eindringlings ganz fett auf dem Bildschirm.

    STEIN PETER

    „Scheiße, der Kerl ist gut.“ Fluchte Randy. „Er ist über deine IP ins Netz eingedrungen.“

    Mir kam ein ganz andrer Gedanke. Was, wenn der Eindringling gar nicht verdeckt über meine IP ins Netz vorgedrungen war, sondern tatsächlich meinen Rechner benutzt hatte?

    Wer hatte Zugang zu meinem Computer? Natürlich Jessica, Richard der Leiter des Männertrakts als mein Vertreter und …Caroline.

    „Versuch festzustellen, ob er wirklich eingedrungen ist, oder ob er tatsächlich meinen PC genutzt hat.“

    „Werde ich tun. Ich melde mich wenn ich was herausgefunden habe.“

    „Danke, hast wieder Mal was gut bei mir.“

    Könnte Caroline diejenige sein? Sagte mein Kopf nur nein, weil ich sie begehrte?

    Ich musste zugeben, dass meine Urteilsfähigkeit getrübt war und es gab nur einen einzigen Menschen mit dem ich reden konnte.

    „Caroline?“ fragte Jessica.

    „Ich weiß es nicht. Ich mag sie. Noch mehr, ich begehre sie. Ich genieße ihre Nähe und möchte mit ihr zusammen sein.“

    „Du hattest schon immer einen speziellen Geschmack, was Frauen angeht. Jetzt willst du wissen, ob du ihr trauen kannst?“

    „Ja, deswegen frage ich dich. Du hast die beste Menschenkenntnis, die man haben kann.“

    „Wenigstens muss ich deine Angebetete nicht retten.“ Sie lehnte sich zurück und dachte nach.

    „Sie ist eine eiskalte Killerin. Sie mag das Töten genauso wie du und liebt den Job. Sie will die erste Geige spielen, aber ich glaube auch dass sie ehrlich und direkt ist. Wenn, wird sie dich offen herausfordern, aber keine linke Touren drehen.

    Sie kann eine treue und gute Begleiterin sein. Ob sie das wird, hängt von dir ab. Bis jetzt hat sie dich noch nicht umgebracht, es besteht also Hoffnung für dich.“

    „Danke. Was würde ich nur ohne dich tun?“

    „Untergehen.“

    „Wahrscheinlich. Übrigens, pass bitte auf dich auf. Wer immer dahintersteckt, wird wissen, dass wir ein Team sind.“

    „Ich werde schon auf mich achten.“

    Nachdem sie gegangen war, schrieb ich dennoch eine Mail an Decker, in dem ich bat, dass einer seiner Leute Jessica zukünftig von zu Hause abholt und wieder zurückbringt.

    Meine Gedanken wanderten wieder zu Caroline.

    Es liegt also an mir… Tja dann sollte mir besser was einfallen.

     

    Unterdessen…

     

     

    Damit bin ich aus dem Zimmer und erfahre von Jessica dass Fransiska Haufberger bereits im Anmarsch ist.

    Vor ihrer Tür stoßen wir überraschend zusammen und unsere Unterlagen fliegen quer durch den Gang. Ich helfe ihr beim zusammenklauben und sie meint:

     "Da sind von dir auch noch welche dabei, lass die uns drinnen sortieren"

    Gesagt getan. Im Zimmer fällt mir auf dass sie die Möbel gar nicht verstellt hat entweder keine Zeit oder keine Kraft. Erst jetzt sehe ich dass ihr Gesicht Tränen überlaufen ist.

     Wir blicken uns kurz an und sie schaut weg.

    "Heyy so können wir die Papiere aber nicht trennen, die werden ja ganz nass" damit tupfe ich mit einem Tempo die ersten Tränen aus ihrem Gesicht.

    Ein leichtes Lächeln gerät in ihr Gesicht ein leichtes "Danke" kommt über ihre Lippen. Beim nächsten abtupfen legt sie den Kopf etwas zur Seite und lässt mich machen.

    "Das kann nur ein Mann machen, immer wenn es weh tut muss ein Kerl schuld sein" sinniere ich und sie schluchzt leicht.

    "Dein Freund? Willst du drüber reden?" und sie greift sich meine Hand mit dem Tempo "das tut gut..." und sie schaut mich an."Nee nicht mein Freund - kennst du das? Du reißt dir den Arsch auf um weiterzukommen und so ein Depp wirft dir die Tür vor der Nase zu weil er selber nicht schnell genug nach oben kommt ..."

    Ich reiche ihr die andere Hand auch noch "Na du - komm mal, ich sagte doch da muss ein Kerl im Spiel gewesen sein ist doch immer so, schlägt dich dein Freund etwa?"

    "Nein - ach wo - kein Freund, ich hab es nicht so mit Standardbeziehungen und ein Freund..." dabei nimmt sie meine andere Hand und liebkost sie.

    Anderthalb Stunden später lachen wir wieder etwas und sie fühlt sich sichtlich besser.

    "Danke, das tut gut Caroline" sagt sie und ich erwidere: "Gerne Fransiska, weißt du, an meinem alten Arbeitsplatz hatte ich eine gute Freundin, wir waren so eine richtige Frauenbeziehung und teilten alles miteinander und das hat uns beiden geholfen....... Außerdem war sie eine sehr gute Liebhaberin."

    Fransiska schaut mich neugierig an "Du meinst so richtig..." und ich lächle sie an "Ja so richtig, ich mag auch Frauen, ja - und das war meine beste Freundin und Geliebte..."

     

    Fransiska rutsche etwas näher zu mir und fühlt sich irgendwie unwohl, man merkt das etwas in ihr arbeitet.

    "Ich habe hier keine richtigen Freunde und erst recht keine – hmm - Freundin" dabei schaut sie mich an wie ein junges Mädchen und eine erste Träne rollt langsam über ihre Wange herunter.

    Ich fange sie mit meinem kleinen Finger auf und lecke den Tropfen mit meiner Zunge ab.

    "Eine Träne ist verlorene Energie und die sollte nicht auf ewig weg sein" sage ich ihr ins Gesicht und sie beginnt auf einmal zu lächeln.

    "Ich hab gedacht du seist so eine herzlose karrieregeile Henkersfrau..." und ich streichle über ihre zarte Wange und flüstere "... und erst jetzt merkst du dass in der karrieregeilen Frau auch eine Seele steckt die Sehnsüchte und Gefühle hat?"

    "Ja genau, so in etwa" sagt  Fransiska und setzt sich ganz dicht neben mich.

    Dann beginnt sie leise:

    "Duuuuuuuuuu ? Mit fehlt die Liebe, mir fehlen Menschen mit denen ich lieben und leben kann und mir fehlt ganz besonders der gute Sex den ich hier vermisse..."

    Ich drehe mich zu ihr und schau sie an mit meinen großen verführerischen Augen und sage ebenfalls flüsternd,

     "Oftmals ist das Gute näher als man denkt, es wird halt nicht geklingelt" und damit küsse ich sie leicht auf ihre Wange, auf die Stirn und dann erstmals leicht und zart auf ihren Mund.

    Erwartungsvoll schaut sie mich an, öffnen ihren Mund ein wenig, nimmt meine Zunge etwas an, dann begegnen sich unsere Zungen und endlich lässt sie mich in ihren Mund.

    Als hätte das ihren Gordischen Knoten gelöst geht sie auf einmal ran wie Blücher und wir streifen uns unsere Klamotten ab und ergeben uns in wunderbaren ehrlichen Sex.

    Dass auf dem Tisch neben meinem Smartphone ein anderes Gerät blau leuchtet und jeglichen Minisender blockiert weiß sie nicht und wird sie auch nicht erfahren.

    Nach einer angenehmen langen Dusche spielen wir noch eine Weile gemeinsam und lieben uns mehrmals. Oh ja sie war wirklich ausgehungert.

    Als sie mir in den Armen liegt und ich ihr Haar langsam durchkämme plaudert sie auf einmal los:

    "Weißt du, als ich hierher kam sollte ich deinen Chef ausspionieren und dich überwachen, weil mein neuer Boss euch beiden nicht traute und vor deinem Chef Angst hat. Aber jetzt erst erkenne ich das mein Chef der eigentliche Schurke ist und nur an seiner eigenen Karriere arbeitet.

    Der Mistkerl hat mich heute tatsächlich abgemahnt weil meine Reportagen nicht den gegenseitigen Interessen dienen würden. Der will nur schnellstmöglich Minister werden mehr nicht.

     

    Von dir wollte er eigentlich dass du deinen Chef, diesen Peter Stein ablöst, dann hätte er ihn schneller abschießen können.

    Irgendwie hat das mit einer gewissen Beate zu tun, aber die hätte er in dem Büro deines Chefs eigenhändig erschossen. Was ist das nur für ein Mensch. Was weißt du von dieser Beate?"

    "Ich weiß nur dass sie hingerichtet und dann verbrannt wurde, es gibt wohl Zeugen und Belege die das bestätigen, mehr weiß ich nicht."

    Dann will Fransiska noch meine Nummer und ob sie mich jederzeit besuchen und anrufen kann. Aber selbstverständlich, sie bekommt was sie will.

    Ehe ich das Zimmer verlasse umarmt sie mich nochmals, küsst mich heftig und fragt "Caroline, ich glaube ich habe mich heute verliebt, darf ich deine Freundin sein, deine beste Freundin und deine Geliebte, es wird keiner erfahren dass wir uns lieben, darf ich?"

    Nach meiner Versicherung vergehe ich aus dem Zimmer und höre beim Weggehen einen Jubelruf von drinnen ein leichtes "Hurra endlich wieder Sex..." und ich gehe mit einem Lächeln im Gesicht zurück zu Peter.

     

     

    Jessica hatte mir den Tipp mit den Blumen geben. Gute Idee. Diesmal beschloss ich es mit einem Lieferdienst zu versuchen. Ich bestellte einen großen bunten Strauß. Für rote Rosen war die Zeit noch nicht reif.

    Dann überlegte ich wie ich Caroline noch eine Freude machen könnte.

    Ich war so n Gedanken vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, das Jessica vor dem Schreibtisch stand.

    „In welchen Sphären schwebst du denn?“

    „Du wärst überrascht.“ Dann sah ich das Jessika eine Akte in der Hand hielt.

    „Was ist das?“

    „Fibi.“ Sagte sie mit trauriger Stimme und reichte mir die Akte.

    Fibi hieß mit richtigem Namen Fabienne. Sie war das Küken hier im Trakt. Kaum 18 geworden, war sie mit ihren Freund losgezogen um die große Welt zu erleben.

    Weit gekommen ist sie nicht, denn ihr Freund hatte, um Geld aufzutreiben ein paar Raubüberfälle begangen. Beim letzten gab es einen Toten und die zwei wurden geschnappt.

    Fibi schwor von den Überfällen nichts gewusst zu haben, und ich glaubte ihr das. Fibi war ein gutgläubiges, naives und einfaches Mädchen.

    Leider teilte der Richter diese Auffassung nicht und Fibi landete in der Todeszelle. Dort saß sie jetzt schon über sieben Monate.

    In dieser Zeit hatte sich Fibi schnell eingelebt. Sie hatte sich allen Regeln unterworfen ohne zu brechen. Bei den Älteren besaß sie eine Art Welpen Schutz, und bei den Jüngeren war sie wegen ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem fröhlichen Wesen beliebt.

    Irgendwie hatten wir alle gehofft, dass man Fibi einfach vergessen würde. Diese Hoffnung hatte sich jetzt zerschlagen.

     

    Ich schlug die Akte auf um das Urteil nachzulesen. Da stand nichts. Weder ein bestimmtes Datum noch eine festgelegte Todesart.

    Nur: Todesurteil bei nächster Gelegenheit zu vollstrecken.

    Da blitzte der Gedanke auf. Fibi!

    Sie war das perfekte Geschenk für Caroline.

    Sie musste natürlich freiwillig mitmachen, sonst würde das nichts bringen. Doch ich hatte schon eine Idee, wie ich sie überreden würde.

    Ich rief die nächsten Termine auf und suchte mir zwei Frauen aus. Dann rief ich Decker an.

    „Bitte bringen sie die Gefangene 35 in die große Kammer und Nr. 6 in die Kleine…. Ja, bitte die üblichen Vorbereitungen.“

    Die üblichen Vorbereitungen waren, nackt ausziehen und Handschellen auf den Rücken.

    Ich ließ Decker etwas Zeit, dann ging ich in die Kammern um die Frauen so zu „präparieren“ wie ich es brauchte um Fibi zu überreden. 

    Eine viertel Stunde später war ich bei Fibi in der Zelle.

    „Hallo Fibi.“

    Fibi sah noch immer jünger als 19 Jahre aus. Sie hatte kinnlange, rotblonde Haare, dunkelblaue Augen, und eine mädchenhafte Figur.

    Sie trug dasselbe blaue Jeanskleid, das alle Todeskandidatinnen trugen, doch ihr stand das Kleid. Es machte sie sogar noch jünger.

    Ganz zu Anfang war Fibi jedes Mal panisch in die Ecke gewichen, wenn ich die Zelle betrat. Mit der Zeit hatte sich die Angst gelegt und konnte zu ihr, ohne dass sie gleich Angst bekam.

    „Hallo Peter, wie geht’s dir? Ich habe gehört dass Vera mit Sarah gegangen ist. Das ist schade, ich hab die beiden sehr gemocht.“

    „Ja, ich auch. Fibi, würdest du bitte mit mir kommen?“

    „Sicher.“ Ohne zu fragen wo wir hingehen trat sie zu mir.

    Schon bei unserer zweiten Begegnung hatte ich bei Fibi auf Fesseln verzichtet und führte sie ohne Handschellen oder Kapuze durch die Gänge.

    Auch jetzt ging sie so neben mir her. Erst als sie sah, dass wir zielstrebig auf die Hinrichtungskammer zugingen bekam sie Angst.

    Sie blieb stehen und schüttelte den Kopf.

    „Nein!“

    „Fibi, ich will dir nur etwas zeigen, ich verspreche dir, dass du die Kammer lebend verlässt.“

    „Sie mir in die Augen und versprich es!“

    „Ich verspreche, dass du lebend die Kammer verlassen wirst!“

    Immer noch voller Angst folgte sie mir in die Kammer.

    Sie schrie voller Entsetzen auf, als sie die Gefangene Nr. 35 in der Kammer sah.

    Sie stand mit einer Schlinge um den Hals unter der Winde. Ihre Hände auf dem Rücken gefesselt und ein Ring-Gag im Mund. Ein dicker Speichelfaden lief ihr aus dem Mund über das Kinn, den Hals über ihr Dekolleté.

    Vor ihr auf dem Boden lagen ein Strick und ein Tablettt.

    „Warum steht Silke hier?“ fragte Fibi mit zittriger Stimme

    „Silke wird jetzt sterben und wir beide werden zusehen.“

    „Ich will das nicht sehen!“

    „Ich habe dir versprochen dass du die Kammer lebend verlässt, und das wirst du. Doch wenn du Ärger machst, werde ich dich im Anschluss wieder in die Kammer zerren und dann töten. Verstanden?“

    Fibi hatte so viel Angst, dass sie nicht sprechen konnte.

    „Runter mit deinem Slip!“

    Weinend zog Fibi ihren Slip herunter und streifte ihn von den Füßen.

    „Nimm den Strick.“

    Sie tat was ich von ihr verlangte und hob den Strick auf.

    „Leg deine Hände auf den Rücken!“

    Fibi legte Ihre Arme auf den Rücken und ich fesselte ihr die Handgelenke zusammen.

    Als ich fertig war, hob ich das Tablettt auf und hielt es vor Fibi.

    „Ich hab sie einen kleinen Sender schlucken lassen. Du kannst hier ihren Herzschlag sehen und wie du siehst, es rast vor Angst.“

    Dann drehte ich mich zu Silke um.

    „Hab ich Recht, du wirst vor Angst fast verrückt.“

    Ein undefinierbares „HHMMMPFFF“ kam aus dem Ring-Gag.

    Ich legte das Tablettt vor Fibi auf den Boden und stellte mich hinter diese.

    „Hol meinen Schwanz aus der Hose!“

    Zitternd kam sie meiner Aufforderung nach. Etwas ungeschickt öffnete sie mit ihren gefesselten Händen den Reißverschluss meiner Hose und holte meinen schon steinharten Schwanz heraus.

    Anfangs ihrer Inhaftierung hatte sie völlig verlegen ihren Körper dargeboten, doch weder Vera noch ich wollten die Kleine zu etwas zwingen.

    Jetzt war die Schonzeit für das Kitz vorbei.

    „Massier meinen Schwanz!“

    Die Finger einer Hand massierten den Schaft und die Eichel, die andere fasst nach meinem Sack. Unerfahren war Fibi also nicht.

    „Jetzt werde ich Silke hochziehen. Behalte ihre Werte im Auge und wage es nicht deinen Blick auch nur eine Sekunde von ihr abzuwenden!“

    Als ich die Fernbedienung der Winde hob schnellte Silkes Herzfrequenz nach oben und sie schüttelt panisch den Kopf.

    Die Winde sprang an und begann Silkes Strick ganz langsam Stramm zu ziehen. Ihr Herz schlug immer schneller, doch es dauerte noch eine ganze Minute bis der Strick straff war und Silke sich auf die Zehenspitzen stellen musste, um nicht den Halt zu verlieren.

    Doch dann war auch diese kleine Zeitspanne vorbei und Silke wurde in die Höhe gezogen.

    Hatte ihr Herz schon vorher wie wild geschlagen, raste es jetzt förmlich.

    Kaum waren die Füße vom Boden weg, begann sie wie wild um sich zu treten.

    Fibi krallte sich an meinem Schwanz fest, während ich sie an der Kehle packte und zwang Silkes Tod mitanzusehen.

    „GGHHKKKKK“ röchelte Silke und bot einen wunderschönen Todestanz.

    Sie drehte sich um die eigene Achse und spreizte weit ihre Beine.

    Die Schlinge hatte ihren Kopf nach links gedrückt und ihr Sabber tropfte jetzt vom Kinn zu ihrer linken Titte.

    Mittlerweile war ihr Gesicht dunkelrot angelaufen und sie kämpfte noch immer gegen den Tod an.

    Doch allmählich wurde das Drehen in der Schlinge Langsamer und Silkes Körper begann den ungleichen Kampf gegen die Schlinge zu verlieren.

    Sie streckte sich zwar noch immer dem Boden entgegen, doch schien sie das nicht mehr bewusst zu machen.

    Nach einer schier unendlich langen Zeit schwang sie nur noch hin und her.

    Die Blase entleerte sich und ihre Pisse lief an beiden Beinen herunter zum Boden der Kammer.

    Dann war es vorbei und Silke hing still im Seil.

    „Siehst du, sie lebt noch. Ihr Herz schlägt noch ziemlich fest.“ Ich hob das Tablett auf und zwang Fibi hinzusehen.

    „Es wird noch mindestens fünf Minuten weiterschlagen, bevor sie ganz tot ist.“

    Sie hatte Tränen in den Augen.

    „Warum quälst du mich damit?“

    „Ich habe heute deine Hinrichtungsorder bekommen. Ich soll dich bei Zitat,  passender Gelegenheit, Zitat Ende, töten.

    Ich will dich nicht anlügen. Der Galgen ist mein liebstes Hinrichtungsinstrument. Ich mag es wenn eine Frau langsam von ihrem eigenen Gewicht erdrosselt wird. Wenn sie hilflos und nackt in der Schlinge tanzt.

    Du siehst nicht nur gut aus, du bist auch jung und gesund. Dein Tanz wird um einiges länger dauern, als der von Silke. Ich werde zusehen und mir von einer anderen Todgeweihten einen blasen lassen.“

    Fibi weinte jetzt hemmungslos.

    „Aber…“ ich ließ das Wort wirken, bis sie aufsah.

    „Aber es gibt auch eine andere Methode. Mitkommen!“

    Wir gingen in die Kammer nebenan. Da wir durch eine Verbindungstür gingen packte ich meinen Schwanz erst gar nicht ein.

    In dieser Kammer stand Nr. 6 und wartete auf den Tod.

    Nr. 6 stand auf einem Podest in zwei Metern Höhe. Auch sie war nackt und hatte die Hände auf dem Rücken gefesselt. Doch im Gegensatz zu Silke, trug sie eine Kapuze.

    „Keine Angst, sie kann uns nicht hören. Sie hat Ohrhörer, die ihr klassische Musik vorspielen.“

    Ich hob das Tablett und suchte nach ihren Werten. Da Nr. 6 jetzt schon über eine halbe Stunde dastand, waren die fast normal.

    „Wer ist sie?“

    „Gefangen Nr. 6“

    „Ihr Name ist Marion. Hab wenigstens etwas Respekt vor ihr.“

    „Also schön. Wie du siehst, ist Marion mittlerweile fast ruhig.“

    Ich stellte mich wieder hinter Fibi und ließ mir den Schwanz massieren.

    Dann löste ich die Falltür aus.

     Krachend klappte das Podest weg und Marion fiel herunter. Sie hatte kaum Zeit zu begreifen, dass sie starb. Schon schwang sie still im Seil und schaukelte leicht hin und her.

    Marions Leiche hing direkt vor Fibi

    Nur ein leises Plätschern verriet ihren Tod.

    Ich zeigte auf das Tablett.

    „Schon vorbei. Sie hat es gar nicht richtig mitbekommen.“

    „Was willst du von mir? Soll ich mich dir hingeben? Das hätte ich auch so getan.“ Sagte Fibi bitter.

    „Es geht hier nicht nur um mich. Ich habe eine neue Kollegin, die etwas Entspannung braucht. Wir haben ein paar harte Wochen vor uns und müssen einiges Aufarbeiten. Da brauchen wir ab und an eine Pause.

    Du wirst dich um sie kümmern. Wenn sie einen Kaffee haben will, wirst du ihn kochen, ihn servieren und wenn sie es verlangt, als Pisse von ihrer Fotze lecken.

    Tust du alles schön brav, verspreche ich dir, dass du genauso stirbst wie Marion. Schnell und Schmerzlos.“

    Fibi dachte nicht lange nach.

    „Ich werde alles tun, um so schnell zu sterben wie sie.“ Und zeigte auf die Tote.

    „Gute Wahl, dennoch zeige ich dir was geschieht, wenn du auch nur ein einziges Mal nicht gehorchst.“

    Ich hob das Tablett und suchte die entsprechende App.

    Ein Video startete und zeigte eine Frau vor dem Verbrennungsofen.

    „Das ist die Hissler. Wie du sicher weißt war sie eine Kindermörderin.“

    Auf dem Video war zu sehen, wie der Frau viele Lagen durchsichtige Folie um jedes Bein, jeden Arm und den restlichen Körper außer dem Gesicht gewickelt wurde.

    Als sie komplett eingewickelt war, wurde sie mit Ketten an das X-förmige Gestell gebunden und in den Ofen geschoben.

    Die Kamera wechselte und zeigte die Frau im Ofen.

    Erst begannen die Düsen an den Füßen kleine blaue Flammen zu spucken, doch das reichte, um die Folie sich in die Haut einbrennen zu lassen.

    Wie verrückt zerrte die Hissler an den Ketten, die sie unerbittlich fest hielten.

    Dann setzten nach und nach die anderen Düsen ein, außer denjenigen im Kopfbereich. Die Folie Schmolz und mit ihr die Haut.

    Zum Glück wurden die Schreie gedämpft aufgenommen.

    Fibi wurde vom Zusehen fast schlecht, und ich schaltete das Video aus. Ich war sicher, sie hatte die Botschaft verstanden.

    „Also? Deine Wahl?“

    „Ich komme mit.“

    „Gute Entscheidung. Sie brav und ich werde mein Wort halten.“

    Zusammen gingen wir, nachdem ich meinen Schwanz wieder in die Hose verpackt hatte, zu ihrer Zelle und holten ihre wenigen Habseligkeiten. Wir brachten die in meine Wohnung und verstauten sie im Vorratsraum. Dort bekam Fibi auch eine Faltmatratze und ein Tablett mit begrenztem Internet.

    „Hier machst du dich unsichtbar, wenn wir da sind und dich nicht brauchen. Wenn wir beide nicht da sind, kannst du dich in der Wohnung frei bewegen, doch versuch erst gar nicht die Wohnung zu verlassen. Ich sage nur, Ofen.“

    Fibi nickte.

    Ich kramte meine Spielkiste hervor und fand was ich suchte.

    Ein Paar Hand und ein Paar Fußschellen. Beide waren aus Edelstahl ästhetisch geformt und konnten in der Mitte mit einer Schraube verschlossen werden. Dazu kam noch das passende Halsband.

    „Komm mit.“

    Wir gingen zur Schlosserei des Gefängnisses.

    „Meyer, sie können auch nicht draußen leben.“ Begrüßte ich einen der dort arbeiteten Männer.

    „Ach was soll ich da draußen, hier hab ich doch alles was ich brauche. Was kann ich für den Bad-Man tun?“

    „Kannst du ihr die Teile einzeln an sie schmieden, ohne die Frau zu beschädigen?“

    „Soll man die Fesseln wieder öffnen können, oder nicht?“

    „Nein, die sollen für immer bleiben.“

    „Klar kein Problem. Komm mit Süße.“

    Meyer führte Fibi in eine Ecke und legte ihr die Fesseln Probeweise an.  Dann trennte er die Fesseln in der Mitte durch und schliff sie glatt.

    Als er zufrieden war musste Fibi erst die Arme dann die Beine herhalten.

    Meyer packte ihre Gelenke gut mit Isoliermaterial ab, und verschweißte dann die Fesseln.

    Kitzlig wurde es nur am Hals, doch auch hier zeigte Meyer sein Können und Fibi überstand die Prozedur ohne die geringste Verletzung.

    „Gute Arbeit Meyer. Ich nächster Einkauf geht auf mich.“

    „Danke Bad-Man.“

    Ich brachte Fibi wieder in die Wohnung und befahl ihr sich auszuziehen.

    Jetzt übten wir wie sie sich Caroline nähern sollte.

    „Niemals von hinten! Du trittst vor sie und bleibst zwei Meter vor ihr stehen, dann kniest dich hin. Auf Aufforderung wirst du dann, auf allen vieren zu ihr gehen. Verstanden?“

    Fibi bejahte und wir übten.

    Der Anblick einer nackten Fibi, die auf mich zu kroch machte mich tierisch geil. Am liebsten hätte ich sie sofort gevögelt, doch sie war Carolines Geschenk und ihr gebührte der erste Fick mit ihr.

    Jetzt fehlten nur noch ein paar dekorative Ketten. Ich legte ihr zwei, ein Meter lange Ketten, an die Hand und die Fußfesseln und fertig war Carolines Überraschung.

    Als ich hörte wie sie die Tür aufschloss, ließ ich Fibi auf die Knie gehen.

    „Hallo Peter, ich hab mir der Haufberger geredet und hab eine Überraschung.“

    „Triff sich gut, ich hab nämlich auch eine Überraschung für dich.“

     

     

     

     

     

     

    Langsam schloss ich die Tür hinter mir.

     „Oh“ sagte ich nur und die Hübsche auf dem Boden kam zu mir gekrabbelt, ich sah sie lächelnd an, wirklich bildschön jung und wirklich interessant, so stellte ich mir die Brigitte Bardot mit 18 Jahren vor.

    Ein voller Mund der zum Träumen einlädt, dazu der wunderbare Busen und dieses Gesicht, in goldenem Haar eingesäumt - wäre das Kind nicht in Ketten würden wir sie bald im TV sehen.

    Dann sagte ich nochmals  - diesmal zu Peter

    „Oh – ist die für mich?“

    Peter stand auf und zeigte mir das Mädchen.

    „Das ist Fibi und sie wird dir bis zu ihrer Hinrichtung treu und ergeben dienen, sie ist dein, behandle sie gut, denn sie ist es wert.“ Damit ließ er mich alleine.

    Mmmh, frische Blumen auf dem Tisch, eine süße Maus für mich zum Spielen genau nach meinem Geschmack.

    Ist doch etwas an meinem inneren Gefühl, entwickelt sich das doch in diese eine Richtung, ich wollte es nicht glauben und ging in das Zimmer und setzte mich auf das Bett. War das doch mehr als nur ein wenig Freundschaft?

    Ehe ich aber tu tief ins Grübeln kam bemerkte ich Fibi am Boden zu meinen Füßen. So jung und unverbraucht, ja einfach zwar aber bestimmt grundehrlich und vor allem so herrlich frisch.

    „Na Fibi, komm steh auf und hilf mir beim Umkleiden.“ Im Laufe der kommenden Stunden wurde mir schnell klar dass Fibi ein Glückstreffer war.

    Sehr aufmerksam, überall mit Fleiß und Tat was immer ich wollte sie schien es zu ahnen und sie hatte sehr weiche Hände Arme und wenn ich sie zum Küssen an mich holte, dann war das wunderbar. Unser Sex war herrlich und sehr erholsam.

    Wegen diesem wunderbaren Geschenk würde ich mich Peter noch erkenntlich zeigen.

    Nun mussten wir aber einige dienstlichen Punkte klären und Peter kam natürlich zufällig in das Zimmer.

    Fibi musste an ihren Platz, denn jetzt war arbeiten angesagt. Nach dem Bericht über die Wandlung der Fransiska Haufberger und deren Erkenntnisse kam Peter ins Grübeln.

     „Also doch – Trommer - nun ist es also bestätigt.“

    „Hattest du denn wirklich daran gezweifelt dass er an deinem Stuhl sägt und dich lieber heute als morgen weg haben will?“ und Peter lachte mich an.

    „Eigentlich dachte ich dass du diese Säge wärst, aber hier entwickelt sich gerade einiges völlig anders als...“

    Mit einem festen Kuss auf seinen Mund brachte ich ein „Dankeschön für diese Geschenke sie sind beide herrlich“ und ich zeigte auf Fibi und die Blumen.

    „Wir müssen dich der Fransiska Haufberger vorstellen, so dass sie zu dir Vertrauen aufbauen kann, dann erfahren wir noch mehr, die hat noch ganz andere Quellen, aber dafür musst du ihr Vertrauen haben, das bekommen wir aber nur über die Gefühlsebene!“

    „Ach nein und Bad-Man kann das alleine nicht aufbauen oder?“

    „Nein zu Fransiska Haufberger kommst du nicht über diese schwanzgesteuerte Weiche, die muss vorbereitet werden sonst bleibt dieser Weg verschlossen und das klappt nur wenn ich den Weg bereite, sie weiß was und dieses Wissen brauchen wir früher oder später“

    Peter schaute mich nachdenklich an und meinte „und bei unserem Glück eher früher als später...“

    „Viel früher“ begann ich und reichte Peter eine Mail „muss ich mich aber mit diesem Mann treffen er ist aus der Israelischen Botschaft und hat was für mich, das könnte uns auch etwas weiterbringen. Ich kann ihn im Falkensteiner Hotel treffen, du weißt diese Absteige für Diplomaten und anderes schützenswerte Volk“

    „Wer ist das“ fragte Peter

     „Nenne ihn Ephrath, er sagte mir vor Jahren sein Name sei überflüssig und ich solle ihn Ephrath nennen, bis ich dann erfuhr dass der Name Überfluss bedeutet, seinen richtigen Namen kenne ich nicht und will ihn nicht kennen, aber ich vertraue ihm jederzeit mein Leben an – OK das sollte genügen“

    „Gut, aber du fährst nicht alleine, ich gebe Decker Bescheid und er stellt dir einen Fahrer zur Seite“ ich schaute ihn von der Seite her an „du meinst Aufpasser?“ Peter zuckte mit der Schulter „Du kennst die Anweisungen von Frank!“ 

    „Ja aber er soll mir nicht im Weg stehen und gute Augen haben.“ Damit verließ ich das Büro, klärte das mit der Begleitung und der Dienstwagen brauste vor.

    „Hereinspaziert Frau Miles, ich bin Hans der KvD und wohin solls denn gehen?“

    „Fahren Sie erst mal aus der Anlage“ nach einigen Metern gab ich ihm das Ziel bekannt und er brauste los.

    „Hat nicht heute Michael Zengler Dienst als KvD?“ fragte ich.

    „Nee Michel hat mit mir getauscht seine Frau wissen sie, immer diese Weiber“ und er druggste vor sich hin.

    Vor der Auffahrt zur Autobahn kam ein Tunnel und der Wagen kam zum Stehen und ich blickte in eine .45'er Automatik

    „So Püppchen nun mal Butter bei die Fische du hast ein paar Leute zu viel aufgeknüpft und dafür soll ich dir eine Kugel in...“

    Es krachte und der Fahrer schaute überrascht als sein Hirn an die Scheibe spritzte. Die Glassplitter aus dem Sitz zu fädeln dauerte aber länger als Hans in den Kofferraum zu wuchten.

    „Verflixt“ sagte ich mir, wieder ein Kostüm ruiniert und schaute auf das Loch das meine Beretta gerissen hatte. Dann fuhr ich zum Hotel in die Tiefgarage.

     

     

    Wieder hatte Frank einen Tobsuchtsanfall und wir saßen brav vor seinem Schreibtisch. Allerdings hatte wir Verstärkung.

    Decker hatte jedes Angebot sich zu setzten abgelehnt und stand aufrecht und stramm neben Caroline.

    „Wie konnte so eine Sauerei passieren?“

    „Wir wissen es noch nicht. Im Moment sind wir noch dabei alle Fakten zusammenzutragen. Alles was wir mit Sicherheit sagen können ist, dass Dennis Sacker vor fünf Monaten hierher versetzt wurde.“

    Was ist mit Zengler? Haben sie die Geschichte überprüft?“

    „Zengler war mit seiner Frau gestern im Kreißsaal. Sie haben ihr drittes Kind bekommen. Ich nehme nicht an, dass der Plan, Frau Miles zu ermorden, so sorgfältig geplant war.“

    Darüber musste sogar Caroline grinsen. Frank verzog keine Mine.

    „Ich erwarte, dass so eine Schweinerei nicht noch einmal vorkommt. Überprüfen sie jeden einzelnen ihrer Männer und vergessen sie die Frauen nicht!“

    „Tut mir leid, aber diese Anweisung werde ich nicht ausführen.“

    Hatte ich gerade verhört?  Hatte Decker tatsächlich Frank eine Abfuhr erteilt?

    Eine laute Stille lag im Raum.

    Frank fixierte Decker. „Bitte erklären sie das!“

    „Die Männer und Frauen die hier Dienst tun, sind einem immensen Druck ausgesetzt. Frauen wie Fabienne sitzen zum Teil Monate hier in der Todeszelle. Ob man will oder nicht. Man baute zu diesen Menschen eine Beziehung auf. Einen solchen Menschen in die Hinrichtungskammer zu bringen und auszuziehen, führt meine Leute oft an die Grenze ihre Psyche.

    Es ist schwer genug diese Arbeit zu tun, ohne dass wir offenes Misstrauen gegen meine Leute zeigen.“

    Frank schwieg. Decker hatte Recht.

    „Was schlagen sie vor?“

    „Frau Miles und Herr Stein, müssen vorsichtig sein. Ich habe einen „harten Kern“. Leute auf die ich mich 100%tig verlassen kann. Ich werde diese soweit es geht zum Schutz der beiden abordnen.

    Allerdings, wie sie wissen beginnen heute die Prozesse und das wird es schwierig sein eine vollständige Überwachung zu garantieren.“

    „Vorerst sorgen sie dafür, dass ihre sicheren Leute die Abendfahrten durchführen. Tagsüber werden die beiden schon auf sich aufpassen können.“

    Ich schaute zu Caroline und die sah zurück und warf mir ein Zwinkern zu.

    „Ok. Decker, sie bleiben noch. Ihr zwei verschwindet.“

    Caroline und ich verließen Franks Büro und suchten Randy auf. Der hatte sich schon in der Nacht an seinen Rechner gesetzt um herauszufinden was es mit Dennis auf sich hatte.

    Als wir in sein Chaos eintraten, kaute er an einen Burger.

    „Es ist halb sieben und du isst Burger?“ fragte ihn Caroline.

    „In meiner Zeitrechnung, ist es 2 Uhr Nachmittag. Ich sitz hier schon seit 6 Stunden.“

    „Lass es dir schmecken. Und?“

    „Hat Frank euch erzählt, dass er einer der Neuen war?“

    „Ja. Was denkst du, war er der Maulwurf?“

    „Definitiv nein.“

    „Wieso?“

    „Ich hab mich bei der Bank eingehackt. Dennis hatte bis vor vier Wochen mindestens 10.000 Miese auf dem Konto. Erst dann ging jede Woche eine Zahlung von 9.950 Euro auf seine Konto ein.“

    „Da werden jede Woche 10.000 auf ein Konto überwiesen und niemand fragt nach?“

    „Nein, der Betrag liegt unter der 10.000 Grenze. Da interessiert das niemanden.“

    „Und wieso, kann Dennis nicht der Maulwurf sein?“

    „Wenn er es gewesen wäre, hätte er sicher schon vorher Geld bekommen.“

    „Außerdem, hat er sich ziemlich amateurhaft angestellt.“  Warf Caroline ein.

    Das hatte etwas. Der Maulwurf saß also noch immer in unserem Garten.

    „Danke. Du weißt ja…“

    „Ja, ich hab schon eine Liste mit Gefallen die du mir schuldest.“

    Wir ließen unser Genie zurück.

    „Ich geh mich schick machen.“

    „Du meinst du lässt dich von Fibi einkleiden.“

    Sie warf mir eine Kusshand zu und verschwand.

    Eine Stunde später saßen wir im Auto und fuhren zum Gericht. Heute war Prozessauftakt. Die ersten Angeklagten waren die Besitzer der Baufirma, ein Ehepaar und eine Angestellte der Rechnungsabteilung.

    Wie erwartet, war der Andrang riesig. Vor dem Eingang hatte sich jetzt schon eine lange Schlange gebildet. Wir gingen an der Schlange vorbei zum Eingang.

    Dort standen acht Polizeibeamte die jeden genau kontrollierten. Als wir durchgehen wollten, wurden wir zum Ende der Schlange verwiesen. Auch mein Dienstausweis konnte die Beamten nicht überzeugen uns durchzulassen.

    Eine Frau die zwei Meter hinter uns stand fing an zu schimpfen.

    „Da kann jeder kommen. Los nach hinten.“

    Caroline wollte etwas erwidern, doch ich nahm sie einfach an der Hand und zog sie weiter.

    Zusammen ging ich mit ihr, noch immer ihre Hand haltend, um die Ecke. Dort war eine mächtige Stahltür mit Kamera und Klingel.

    „Was ist das hier?“

    „Hier werden die Gefangenen hergebracht.“ Ich klingelte und lächelte in die Kamera.

    „Weißt du, es lohnt sich immer freundlich zu den Leuten zu sein.“

    Schon ging die Tür auf und ein Beamter des Gerichts lachte mich an.

    „Peter, was geht ab?“

    „Hallo Harald. Darf ich vorstellen, meine neue Kollegin, Frau Miles. Die wollen uns vorne nicht durchlassen ohne uns zu filzen, dürfen wir?“

    „Klar kommt rein.“

    Harald führte uns durch den Zellentrakt des Gerichtes und brachte uns zum Ausgang.

    „Wie es aussieht, werden wir dir heute wieder Kundschaft schicken.“

    „Ja, das glaube ich auch. Pass gut auf sie auf.“

    „Kannst dich auf uns verlassen.“ Und schon waren wir im Gericht.

    „Unglaublich. Du kannst ja richtig nett und freundlich sein.“ Meinte Caroline.

    „Ich bin Nett.“

    „Nein, bist du nicht!“ grinst sie.

    „Wir haben noch Zeit, lass uns einen Kaffee in der Kantine trinken.“

    Da die Kantine im vierten Stock war, gingen wir zum Aufzug und kamen an der Frau vorbei, die sich über den Versuch an der Schlange vorbeizukommen lauthals beschwert hatte.

    „Auch schon da?“ grinste ich sie an.

    Sie funkelte wütend und fing wieder an zu schimpfen. Ihre Triaden tönten noch als sich die Aufzugtüren schlossen.

    „Ich sag es doch. Du bist nicht Nett.“

    Wie immer an solchen Tagen wurde der Aufzug von einem Beamten bewacht, um sicherzustellen, dass es auch hier keine Zusammenstöße mit den Beteiligten gab.

    Die Beamtin die den Fahrstuhl bewachte nickte uns freundlich zu.

    „Guten Morgen, Julia.“

    „Guten Morgen Herr Stein.“„Siehst du, ich bin nett.“

    Wir fuhren nach oben und gingen in die Kantine. Noch war der Betrieb erträglich und wir holten uns einen Kaffee.

    „Da sitzt die Haufberger. Überlass das reden mir.“ Mahnte mich Caroline.

    Fransiska Haufberger saß an einen Ecktisch und las in der Zeitung.

    - Bandenkrieg? Vier Kriminelle in zwei Monaten getötet - War der Aufmacher.

    Wenn die Kriminellen so weitermachen, brauchen sie uns Henker nicht mehr. Dachte ich als ich die Schlagzeile las.

    „Hallo Franziska.“ Begrüßte Caroline ihre neue Freundin. Die Haufberger sah auf und lächelte Caroline an, dann sah sie mich und ihr Lachen wurde etwas dünner.

    „Guten Tag Herr Stein.“ Sagte sie mit eisiger Stimme.

    Carolines Augen sagten mir, dass ich mich zurückhalten sollte.

    „Ich würde dir gerne einen Kuss geben, aber hier sind überall Fotografen. Du bekommst ihn nachher.“ Sagte Caroline und legte ihre Hand auf die von Fransiska.

    „Kommt ihr um den Prozess zu beobachten?“

    „Ja wir wollen uns ein Bild der Angeklagten machen.“

    Die Frauen fingen an zu plaudern und ich beobachtete die Leute. Die meisten hatte ich schon einmal gesehen, aber es gab auch fremde Gesichter. Irrte ich mich oder sah die Frau an der anderen Wand ab und an zu uns?

    „Peter?“

    Caroline sah mich an.

    „Ja?“

    „Ich habe gefragt, ob du dir immer die Angeklagten ansiehst?“

    „Oh Sorry. Bei solchen Ereignissen schon. Ich weiß gerne vorher was mich erwartet.“

    „Wann waren sie das letzte Mal hier“ fragte Fransiska.

    „Letztes Mal war ich als Sachverständiger Hier. Es ging um eine ehemalige Kollegin.“

    „Tanja Schiller?“

    „Sie haben ihre Hausaufgaben erledigt.“

    „War das nicht auch der Tag an dem Beate Fischer verurteilt wurde?“ bohrte sie weiter.

    „Ich glaube ja, doch war ich bei diesem Prozess nicht dabei.“

    „Was ist mit ihr passiert?“

    „Sie wissen es. Ihr Freund hat sie selbst erschossen. Ende der Geschichte.“

    „Er glaubt ihnen nicht. Er ist davon Überzeugt, dass diese Fischer noch lebt.“

    „Wissen sie, hier geht es nicht um Beate Fischer.“

    „Sondern?“

    „Sagt ihnen der Name Petra Strass etwas?“

    Die Haufberger überlegte.

    „War die nicht auch in dem Prozess dabei?“

    „Petra Strass hat Beates Mann angestiftet sein eigenes Kind umzubringen. Dummerweise hatte sie damit auch ihren Geliebten verloren.

    Um sich zu rächen, hat sie sich einen neuen Liebhaber gesucht.“

    Ich ließ die Worte wirken.

    „Der neue Liebhaber hat Beate dann verurteilen lassen. Als sich herausgestellt hatte, dass Beate unschuldig war, und die Strass beteiligt war, hat Trommer seien Geliebte ohne zu zögern hinrichten lassen. Er hat sie auf den elektrischen Stuhl geschickt und ganz langsam grillen lassen.

    Er hat zugesehen und hatte eine riesengroße Latte dabei.

    Und um seine Beteiligung zu vertuschen, hat er Beate eigenhändig erschossen.

    Sie sollten bei der Wahl ihrer Freunde vorsichtiger sein.“

    Fransiska ist während meiner Rede immer blasser geworden und ihre Hände begannen zu zittern.

    Schnell hielt Caroline ihre Hand während mich ihre Augen anklagend ansahen.

    „Hören sie Fransiska, sie halten mich wahrscheinlich für ein unsensibles Arschloch, weil ich ihnen so etwas erzähle, aber ich schwöre, genau so war es. Bitte seien sie einfach vorsichtig. Gutaussehende Reporterinnen wie sie, die auch noch gut schreiben gibt es nicht oft.“

    Fransiska liefen die Tränen über das Gesicht.

    „Ich muss mich wieder zurecht machen. Wir sehen uns unten.“

    „Ich werde heute Abend bei dir vorbeischauen, wenn ich darf.“

    „Gerne. Bis Später.“

    Fransiska stand auf und ging in Richtung Toiletten.

    „Wie kann ein unsensibles Arschloch wie du, nur so ein Schleimer sein?“

    „Tja, ich bin vielseitig. Und nett

    „Der Einwurf mit der Strass war gut. Ich werde sie heute Abend schon wieder hin bekommen. Hör auf damit, du bist nicht nett.“

    „Wir sollten uns auch auf den Weg nach unten machen.“

    Zusammen standen wir auf und brachten das Geschirr zurück. Als ich wieder an der kurze Schlange anstellte, fragte Caroline was das soll.

    „Ich hole Julia einen Kaffee. Du weißt schon, immer freundlich sein.“

    Caroline schüttelte den Kopf und wartete. Wir gingen zusammen zum Aufzug und drückten auf den Knopf.

    Der Aufzug kam und wir stiegen ein.

    „Hier, ich denke du brauchst ihn.“ Ich reichte Julia den Becher und die bedankte sich freundlich.

    Als die Tür zuging, trat die Frau von der Wand gegenüber ein. Sie lächelte freundlich und stellte sich vor die Innentür, mit dem Rücken zu uns.

    Gerade, als der Aufzug das dritte Stockwerk erreichte brach Julia zusammen. Ich versuchte sie aufzufangen, als die Tür aufging und zwei Männer eintraten. Das alles war zeitlich perfekt abgestimmt und bevor Caroline ihre Waffe ziehen konnte, schauten wir beide in die Mündungen von drei Kanonen.

    Die Frau hatte eine Waffe direkt auf Carolines Kopf gerichtet, der erste auf ihre Brust und der zweite hielt mich in Schach.

    Bevor der Aufzug den zweiten Stock erreichte, drückte der erste den Nothalt.

    „Ganz ruhig Frau Miles, wir wollen nur reden.“

    Der erste fasste unter Carolines Bläser und zog ihre geliebte Beretta aus dem Holster.

    Der zweite war deutlich grober mit mir, als er mir die Sig abnahm.

    „Ich rede ungern mit einer Waffe im Gesicht.“

    „Tut mir leid, das ist zu unsrer eigenen Sicherheit.“

    „Was ist mit der Beamtin?“

    „Sie ist nur betäubt und wacht in 15 Minuten wieder auf.“

    „Und was jetzt?“

    „Unten steht ein Wagen, in den werden wir vier jetzt einsteigen.“

    Vier! Da ich nicht glaubte dass einer der drei hierbleiben würde, hieß das wohl, dass ich nicht mitkommen sollte.

    Caroline schien meine Gedanken zu lesen.

    „Wie stellen sie sich das vor. Unten stehen hunderte Leute und jede Menge Polizisten. Glauben sie im Ernst dass sie da durchkommen.“

    „Ja, denn ihr Kollege wird keinen Laut geben.“

    „Wollen sie mir auch eine Spritze verpassen?“

    „Nein, wenn sie Alarm schlagen stirbt Frau Miles.“

    „Wissen sie, sie sagten sie wollten Reden, ich würde vorschlagen ich komme einfach mit.“

    „Nein!“

    „Das was sie bereden wollen, betrifft auch sicher dienstliche Belange. Als Chef von Frau Miles bestehe ich darauf.“

    Der erste sah den zweiten an und der verpasste mir einen Schlag ins Gesicht.

    Obwohl ich den Schlag vorausgeahnt hatte, konnte ich nicht ganz ausweichen. Mit aufgeplatzter Lippe, fiel ich nach hinten auf Julia.

    Sofort richtete sich die Aufmerksamkeit auf Caroline, um sie am Eingreifen zu hindern. Böser Fehler.

    Langsam stand ich wieder auf.

    „Gutes Argument um hierzubleiben.“ Jetzt stand ich wieder vor der eins.

    „Ich hab aber ein Besseres.“

    KLICK

    Es war das hässliche Klicken einer Waffe die entsichert wird.

    Im Zurückfallen hatte ich mich absichtlich auf Julia fallen lassen. Als meine Körper die Sicht versperrte, hatte ich ihr die Pistole aus dem Seitenholster gezogen.

    Die drückte ich dem Ersten jetzt fest in die Eier.

    Der erstarrte und die Frau begann den Fehler in den Spiegel gegenüber zu schauen.

    Eine halbe Sekunde später bohrte sich eine kleinkalibrige Pistole aus Carolies Ärmel in ihre Nase.

    „Wir gehen beide drauf, doch wir nehmen euch alle drei mit. Klarer Punktsieg.“

    Sagte ich zu eins.

    Eine Minute sagte keiner etwas, dann richtete eins seine Waffe ganz langsam zur Decke und sicherte sie.

    Das war das Zeichen für die anderen beiden. Sie folgten seinem Beispiel und Caroline und ich holten uns unsere Waffen zurück.

    „Bitte Frau Miles, wir wollen wirklich nur reden.“

    „Gut, vergessen wir den Wagen und gehen ein Stück zu Fuß.“

    Wir stiegen im ersten Stock aus und verließen das Gericht über eine Seitentür.

    Die drei gingen vor uns, die Hände sichtbar an den Seiten. Sie hatten tatsächliche Angst vor Caroline.

    Zusammen gingen wir an das nahegelegene Flussufer. Als wir eine freie Fläche erreichten hakte sich Caroline zwischen eins und der Frau die rechts von ihm ging unter. So würde ein Scharfschütze keine freie Schussbahn haben.

    Nach ein paar Minuten erreichten wir eine Bank.

    „Hinsetzten!“ befahl Caroline.

    Die drei nahmen Platz und hielten die Hände weiterhin sichtbar.

    „Ich gehe davon aus, dass gerade ein Scharfschütze auf mich anlegt?“

    Fragte Caroline.

    „Eigentlich sind es drei. Auf jeden von ihnen.“

    Nicht gerade beruhigend.

    „Also? Worüber wollen sie reden?“

    „Sie wissen sicherlich wer sie töten will, und auch warum.“

    „Ja, ich weiß es nur allzu genau.“

    „Wir stecken in einer schwierigen Lage. Der Vater der Hingerichteten, war lange Zeit für den Geheimdienst tätig. Er war es auch der den ersten Anschlag in Auftrag gegeben hat.

    Wie sie sich vorstellen können, war ihre Regierung nicht erfreut, als der Vorfall bekannt wurde.

    Wir waren von der Aktion sehr überrascht. Als wir dann herausgefunden hatte, wer dafür verantwortlich ist, war es zu spät.“

    „Sie wollen mir sagen, dass er untergetaucht ist?“

    Eins schaute unbehaglich. „Er ist momentan nicht auffindbar.“

    Das konnte ich nicht glauben.

    „Ihr seid der Geheimdienst! Ihr müsst doch in der Lage sein, einen durchgeknallten Exchef zu finden.“ Warf ich ein.

    „Entgegen dem was man so hört, sind wir nicht allmächtig. Dieser Mann hat viele Kontakte und weiß sie zu nutzen. Dazu kommt, dass der Mann sehr viel Geld hat. Er kennt das Geschäft und die richtigen Leute.

    Wenn er keinen Fehler macht, ist er schwer zu finden.“

    Caroline hatte längst verstanden um was es hier ging.

    „Sie wollen mich als Lockvogel?“

    „Ein hässliches Wort, aber zutreffend. Wir würden sie rund um die Uhr überwachen und so auch für ihre Sicherheit sorgen.“

    „Und woher weiß ich dass sie es sind der mich überwacht und nicht die anderen?“
    „Wir sind diejenigen, die sie nicht umbringen.“

    „Gut, aber damit das klar ist. Sollte etwas geschehen, stehen sie mir nicht im Weg.“

    Eins griff langsam in seine Jacke und holte eine Visitenkarte hervor, auf der nur eine Handynummer stand.

    „Sie erreichen mich unter dieser Nummern. Zu jeder Zeit.“

    Er übergab die Karte Caroline und die steckte sie ein.

    „Wir sehen uns.“ Sagte Caroline nur.

    Eins stand auf und reichte Caroline die Hand, doch die ließ ihn stehen.

    Ich konnte nicht anderes. Ich ergriff die Hand und drückte sie lächelnd.

    Dasselbe tat ich mit der Frau und mit zwei. Er griff zu und Scharfschützen hin oder her als er zugriff schmetterte ich ihm die linke Faust auf die Nase, die knirschend nachgab.

    „Jetzt sind wir quitt.“

    Caroline ging ein paar Meter neben mir her.

    „Ich wusste es. Du bist nicht nett.“

    Zurück im Gericht kamen wir gerade rechtzeitig um die Anklage mitzubekommen.

    Die Angeklagten saßen auf ihren Plätzen und hörten zu.

    Während die Angestellte weinend zuhörte, der Chef gelangweilt in die Gegend sah, empörte sich die Chefin über die Ungeheuerlichkeit, sie überhaupt anzuklagen.

    Sie war schmal, etwa 50 Jahre, hatte kurze schwarze Haare und trug ein asiatisches geschnittenes Kostüm. Ihr Benehmen war sogar dem Verteidiger peinlich und alle Bemühungen sie ruhig zu bekommen scheiterten.

    „Die gehört dir.“ Sagte ich lachend zu Caroline.

     

     

     

     

     

    Die Namen der Angeklagten war lang und interessant.

    Der Chef 55 Dr. Ing. Hans van Streupen, ein ergrauter fetter Kahlkopf der seine besten Zeiten hinter sich hatte und lieber Videos ansah als selbst etwas zu unternehmen.

    Seine Chefin     50 Dr.      Ingegreet van Streupen, die wilde Furie die da gerade so meisterlich ihre eigene Inkompetenz so gut zur Schau stellte wie auch ihre Kleiderauswahl.

    Dann saß da die Architektin 44 Dr.  Greetebrecht Helsing, eigentlich eine typische aufstrebende Frau, die aber nicht nein sagen konnte und wohl mit den falschen Menschen gespielt hatte.

    Die leitende Ingenieurin 42 Ing. FH  Tabea Ruminault,  von der Chefin nur „die LI“ genannt, da hatte die Chefin zu oft „Das Boot“ gesehen, die Ingenieurin wirkte kompetent und intelligent, aber allzu oft ist der Reiz des Geldes stärker als die Vernunft.

    Dann war die fesche Sicherheitsexpertin 38 Ing. FH  Manuela Nauringers, vermutlich Bi und eine wirklich sexy Braut, wie die hier dazukam konnte ich mir noch nicht erklären und die Akte gab nichts her.

    Oh ja dann noch der Qualität Manager  46 Gernot Proofbinder, einem Versager vor dem Herrn, Vorschriften getreu bis zum Exzess und ebenso käuflich wenn der Preis stimmte. In manchen Gesichtern konnte man so klar lesen.

    Dann weitere typische Versager, Bauleiter Nummer 1 mit 52 Dr. Peter Bauschler, eine eigentlich ehrliche Haut aber sicherlich mit genug Geld gelockt bis er nachgab.

    Bauleiter Nummer 2 und 48 Frank-Walter Steinwender, stockschwul und lieber der neuen Mode hinterherlaufend als auf seine Aufgaben achtend.

    Dann noch Bauleiter 3 mit seinen 44 Jerome Kittelsberger, einer der die großen Träume erleben wollte und nie zu Geld kam.

    Der Abschnittleiter 52 Hannes Kalowski, bestechlich und zweifellos ein Sadist wie aus dem Buche.

    Noch ein Abschnittleiter 49 Ferno Babelsrieder, ebenso gierig wie schleimig. Der hatte sich aber schon die Haare gerauft, ich denke dem ging die Katastrophe doch etwas näher.

    Dann kamen die  Vorarbeiter 48 Günther Hegeler, Vorarbeiter 46 Egon Krantzler und Vorarbeiter 45 Edgar Ruthlersberg. Allesamt geldgeil, man konnte es an ihrem Gehabe sehen, an den Uhren und Kugelschreibern an denen sie herumspielten. Das Leben anderer war ihnen egal solange der eigene Sportwagen lief.

    Interessanter wurde dann die nächste Seite der Anklageschrift, aber die waren heute noch nicht vorgeladen, das waren jene die bei der Ausschreibung ihren Reibach gemacht hatten und lieber den Beton zu Hause verbaut hatten als in den Wänden des Stadions.

    Ja doch allein die hier sitzenden hatten genug Schuld auf sich geladen, das hatten die Untersuchungen bereits erbracht. Jetzt wurden die Beweise gegen sie vorgelegt und dann würden wir ja sehen wie die Urteile ausfallen würden.

    Zu Peter sagte ich dann nur „Die werden allesamt bei uns einziehen, vielleicht gibt es bei der einen oder anderen ein interessanteres Ende aber die werden alle zu Recht sterben!“

    Peter hatte meiner Beurteilung stillschweigend zugehört und ab und zu leicht gegrinst und meinte dann nur

     „Du bist doch nur auf diese Manuela Nauringers scharf.“

    „Ich glaube die zappelt ganz gut“ und grinste ihn frech an. „

    Schau dir die Chefin an, die hat den ganzen Laden gemanagt und garantiert die Strippen gezogen und jetzt würde sie am liebsten alles auf ihren Mann abwälzen.“

     

    Nach gut zwei Stunden wird vertragt und ehe wir zum Aufzug kommen übergibt  eine Schreibtischmaus von Trommer Peter einen Umschlag.

    „OK – es geht los die ersten 20 sind dran, das sind die Aufständigen die diese Revolte angezettelt haben, Trommer will sie hängen sehen, in einer Reihe.

     Hmm ob zugleich oder einzeln überlässt er uns aber es soll Abschreckung pur sein, damit den Zuschauern klar wird was passiert wenn man gegen die Regeln verstößt“

    Dann mit einem Blick zu mir „und er will dass du sie aufknüpfst – Viel Spaß!“ Damit gibst du mir den schriftlichen Auftrag und ich lese es nochmals durch.

     „Er will großes Kino also nicht im Innenhof, da steht Marktplatz“

    „Ja der will dem Volk zeigen wer der Herr ist“

    „Ja und unsere Freunde? Das ist ja wohl der beste Zeitpunkt für die zuzuschlagen oder?“

    „Allerdings, wir sollten unseren Helfern den Termin nennen, dann haben die Zeit für ihre Vorbereitungen und wer weiß, was die alles auffahren werden, diesmal könnte das interessant werden.“

     Also planen wir das kommende, geben die Informationen über unsere sicheren Wege raus und und erhalten von allen Seiten „Grünes Licht“

    „Peter, deine Handwerker müssen den Galgen aufbauen, für 20 Leute muss der...“ und legt mir einen Plan auf den Tisch.

    „Hier, das bauen die Jungs gerade, ausgelegt für 2000 Kilo Schlagmasse, da könnte man alle 20 gleichzeitig fallen lassen, ist es das was du willst?“

    „Ja und Nein“ antworte ich greife zum Bleistift und zeichne zwei drei kleine Änderungen ein „Kriegen die das noch hin?“

    Du schaust dir den Plan an und lächelst. Dann greifst du zum Telefon und gibst die Anweisungen an den Bautrupp Führer. Als du den Hörer auflegst meinst du nur trocken,

     „Der wollte nur wissen ob das im Fernsehen kommt, das will er sich ansehen.“

     

    Die Tageszeitung titelte in großen roten Buchstaben „Massenexekution am Donnerstag – High Noon“ ich lege das Blatt zur  Seite und entspanne gerade.

     Fibi hat wieder allerbeste Arbeit geleistet und als Peter in das Büro kommt wischt sie sich gerade ihr Zuckerschnäutzchen ab und lächelt uns beide an.

    Genießerisch greife ich mir den dampfenden Kaffee

    „Seid ihr beide fertig“ fragt Peter mit einem Lächeln auf den Lippen und ich streichle Fibi über ihre weichen Haare.

     Dann sage ich zu ihr „Fibi hat jetzt Pause“ und Fibi krabbelt nach hinten auf ihren Platz, unsere beiden Augenpaare verfolgen dieses süße Mädchen, beide mit sichtlich anderen Gedanken.

    Peter legt mir einen Stapel Papiere auf den Platz „Die Zwanzig sind da zum Ansehen und Maßnehmen, kommst du?“

    „Sofort, bin schon unterwegs“ und ich schnappe mir meine Schreibunterlage.

    Die Hände mit Handschellen gefesselt und in Häftlingskleidung stehen die 20 Leute in Reih und Glied und durchlaufen die Eingangskontrolle. Größe und Gewicht werden notiert, dazu körperliche Eigenarten wie etwa der Große an erster Stelle, offenbar war das auch der Rädelsführer.

    Ein Bulle von einem Mann, über zwei Meter groß und gebaut wie ein Gewichtheber. Sein Nacken sieht aus als könne er einen Lkw alleine mit seinen Nackenmuskeln ziehen.

    Ich stelle mich vor den Riesen und frage den Wachmann „Sein Gewicht?“

     Ehe er antworteten kann meint der Riese zu mir,

    „Für dich zieh ich sogar den Bauch ein wenn ich dich vernasche - Schätzchen“ und brüllt laut lachend los, die anderen fallen in sein Lachen ein.

    „Für mich wirst du auf allen vieren den Boden küssen – Schätzchen!“

    und zwei Tritte später verstummen alle anderen, die eben noch laut lachten haben. Der Riese liegt auf allen vieren und schnappt laut nach Luft.

    „Für euch anderen diese eine Warnung: Wenn ihr Blödsinn macht wird euer Ende sehr viel schmerzhafter als nötig, also haltet euch zurück dann halte ich mich vielleicht auch zurück und ja ich bin eure Henkerin!“

    Während wir an den anderen vorbei gehen meint Peter lakonisch “Seit wann bist du so friedlich zu solchen Deppen?“ Keiner der stehenden sagt ein einziges Wort...

     

    Es ist Donnerstag - Hinrichtungstag!

    Der Bautrupp hat einen stattlichen Galgen aufgebaut, wie ein übernatürlicher Schwebebalken ragt das Holz über die Aufbauten und die Falltüren machen klar was hier geschehen wird.

    Alle paar Meter massive Abstrebungen, das ist tatsächlich ein sehr massiver Galgen geworden. Das Volk versammelt sich bereit auf dem Marktplatz, es sind Hunderte wenn nicht über Tausend die begehrlich zusehen wollen wie hier 20 Menschen elendig sterben.

    Die Absicherung ist großräumig, auf einigen Dächern bewegen sich vermummte Menschen in schwarzen Gewändern, hier und da blitzt ein Fernglas auf, überall laufen Beamte in Uniform und Zivil herum.

    Dann geht es los.

    Der Gefängnisbus fährt vor und die hintere Tür öffnet sich. In Reih und Glied angekettet und mit Hand- und Fußketten versehen erklimmen die Todgeweihten die Treppe zum Galgen, begleitet von der Sicherungstruppe.

    Dann stellen sie sich an ihren zugewiesenen Platz, jeder mit einer Nummer versehen. Über ihnen der Strick und die brennende Sonne.

    Ganz vorne steht der Riese auf Platz Nummer „1“. Peter sagt nur  „Dein Liebling von gestern.“

    Während über die Lautsprecher die Stimme von Generalstaatsanwalt Trommer erklingt und das Urteil nochmals verliest, lege ich ihm dem Riesen den Strick um den Hals, straffe das Seil, vergewissere mich über die Fallhöhe die mit einem Farbcode am Seil erkennbar ist.

    Als die Kapuze übergezogen werden soll meint der Riese nur „Habt ihr noch was zu trinken, iss verdammt heiß heute.“

     Doch ich ziehe die Kapuze über und sage zu ihm „Du hast es gut, du musst nur hin, wir müssen noch zurück“.

    Trommer hört sich immer noch gerne reden und ich mache weiter.  Nach und nach erhält jeder der anwesenden seinen Strick und die Kapuze, auch die verurteilten Frauen und Mädchen.

    Am Ende ist der Tod eben doch das einzig gerechte, er kommt zu jedem – aber nur einmal.

    Als alle vorbereitet sind ist die Spannung fast zum Greifen nah.

    Peter und ich haben schließlich alle klar und wir stellen uns an den Richtapparat. Ich stehe an den Hebeln und warte auf die Freigabe durch Trommer.

    Peter meint nur sachlich „Na dann lass mal sehen was du dir ausgedacht hast“

    Dann ist es soweit, eine komische Ruhe tritt ein und ich ziehe den  ersten Hebel. Aus der Reihe der 20 aufgestellten fallen die fünf ersten Frauen durch die Falltüren in die Stricke.

     Ein Aufschrei im Volk und das Tanzen am Galgen beginnt.

    Die Zuschauer bekommen das fürchterliche Gewürge nicht mit und die Kapuzen verbergen den schrecklichen Blick der elendig sterbenden Frauen. Nach und nach wird das Tanzen am Galgen weniger.

    Als Ruhe einkehrt ziehe ich den nächsten Hebel.

    Wieder fallen fünf in die Stricke und das Volk beginnt zu johlen, das waren die anderen Frauen die nun in den Stricken um Luft kämpfen und elendig verlieren.

    Wieder tanzen sie ihren einsamen Todestanz und verlieren im Kampf gegen die Luft.

    Auch sie werden schließlich ruhiger und der nächste Hebel gibt die nächsten fünf frei. Diesmal sind die Männer dran.

    Jetzt wird es im Volk etwas ruhiger, aber auch die Männer strampeln genauso vergeblich wie bereits vor ihnen die Frauen.

    Mit dem letzten Hebel fallen schließlich die letzten fünf in die Seile, darunter der Anführer also der Riese.

    Sein Fall ist tiefer als die der anderen, aber nur so wird genug Kraft auf seinen Hals ausgeübt und auch sie beginnen ihren Todeskampf.

    Beim dem Riesen dauert der Todeskampf am längsten, sein strampeln  ist andauernd aber auch da kehrt schließlich Ruhe ein. Einzig hier und da ein leichtes Plätschern bezeugt dass hier soeben 20 Menschen gerichtet wurden.

    Trommer schaltet sich nochmals über Lautsprecher ein und erklärt das Urteil als vollstreckt und die Hinrichtung als vorbildlich.

     

    Später in den Abendnachrichten berichtet Fransiska Haufberger ausführlich von den Hinrichtungen, erläutert die Urteile und vergisst nicht die herausragenden Leistungen von Herrn Generalstaatsanwalt Trommer zu würdigen.

     Die Sendung kommt auch überregional und Trommer strahlt sichtlich über das ganze Gesicht als er uns zu der gelungenen Veranstaltung gratuliert.

     

    Später im Büro klopft es und Fransiska Haufberger schaut zu uns herein.

     „Ich wollte euch nur sagen dass Trommer einen Anruf vom Ministerium bekommen hat, man möchte ihn kennenlernen“ dabei lächelt sich uns beide an und meint dann zu Peter,

     „Ohne eure Hilfe wäre das schlimm für mich geworden. Danke“ Da schließt sie die Türe und kommt zu mir, reicht Peter zugleich ihre Hand.

     

     

    „Ich hab eine Idee.“ Sagte Caroline. „Lasst uns etwas feiern. Wir gehen in schick essen und machen uns einen schönen Abend.“

    „Warum nicht. Ich finde, das haben wir uns verdient.“ Meint Fransiska.

    Carolines Augen wanderten zu mir. Warnend schaute sie mich an. –Mach es nicht kaputt- sagten diese.

    Ich gab ihr zu verstehen, dass ich das nicht vorhatte und wir beschlossen  zusammen auszugehen.

    „Ich bin neu in der Stadt, wo kann man hier gut essen?“ fragte Caroline.

    Fransiska und ich sahen uns an. „Das Schiller“ sagten wir zusammen.

    Das Schiller, war ein kleines Restaurant mit vielen kleinen Winkeln und gemütlichen Ecken.

    Am Wochenende brauchte man ohne Tischreservierung erst gar nicht hinzugehen, doch Donnerstagsabends hätten wir vielleicht Glück.

    „Ich fahre.“ Bot ich den Frauen an.

    Eine halbe Stunde später (unglaublicher Weise, schafften es wirklich beide Frauen in dieser Zeitspanne fertig zu sein,) stiegen wir in mein Auto und wir fuhren in die Stadt.

    Etwas außerhalb der Altstadt, bekam ich einen guten Parkplatz und wir schlenderten durch die Fußgängerzone.

    Die Kioske hatten noch alle geöffnet und an vielen lagen die neusten Zeitungen aus.

    In allen Abendausgaben waren Bilder der Hinrichtung zu sehen. Ein Bild zeigte den gesamten Galgen, darüber waren kleine Bilder mit den Gesichtern der Hängenden. Ein Pfeil zeigte, wo die Person am Galgen hing und wie lange es gedauert hatte bis sie tot war.

    Natürlich wurde über die Frauen weitaus ausführlicher berichtet, als über die Männer. Es gab auch Nahaufnahmen, auf denen bei einigen Frauen ein nasser Fleck im Schritt zu sehen war.

    Alles in Allem, genau das, was das Volk sehen wollte und geliefert bekam. Fransiskas Kollegen hatten ganze Arbeit geleistet.

    Das drei weiter Verbrecher tot aufgefunden wurden, stand erst auf Seite drei, für die sich heute aber keiner interessierte.

    Uns waren die Zeitungen jetzt egal, wir gingen zum Schiller.

    Es sah schlecht aus. DIE Tische waren alle besetzt, allem Anschein nach hatten noch mehr Leute die Idee gehabt, den schönen Abend zu nutzen.

    Doch als man Fransiska und Caroline erkannte, die ja in den Zeitungen groß abgebildet waren, wurde wundersamer weise ein Tisch frei und wir wurden dort hin geleitet.

    Das Essen war fantastisch, der Wein vorzüglich und auch die Stimmung war gut. Mir entging es nicht, dass Caroline und Fransiska des Öfteren sehr intime Blicke tauschen. Blicke in denen klares Verlangen lag.

    In mir krampfte es kurz.

    Erlebte ich mit Caroline dasselbe wie mit Vera und Beate? Hatte ich eine Frau gefunden und war dabei sie wieder zu verlieren?

    Nein, ich glaubte nicht, dass Caroline sich ernsthaft binden wollte. Diese Erkenntnis schmerzte. Verdammt!

    Wem mache ich was vor. Diese eiskalte Killerin hatte mein Herz erobert.

    Auch der Umstand, dass wir nur einen befristeten Waffenstillstand hatten und ich nicht glaubte, dass Caroline ihre Ziele einfach aufgegeben hatte, änderte daran nichts.

    -WOW, du donnerst mit 200 nachts ohne Licht über die Autobahn-. Dachte ich.

    An diesem Abend spielte das alles keine Rolle. Auch Fransiska schien den Abend genießen zu wollen. Ohne Absprache vermieden wir beide Reizthemen und unterließen es unangenehme Fragen zu stellen. Auch das Thema Beate war tabu.

    Als das Essen vorbei war, hatte Fransiska die Idee noch in eine kleine Bar zu gehen.

    Die Bar kannte ich, denn die hatten meine Lieblings Whiskeysorte. In der Bar hielt der unausgesprochene Waffenstillstand an. Wenn man sich mit Fransiska unterhielt, machte sie einen netten und freundlichen Eindruck.

    Ich fragte mich, wie eine solche Frau mit Trommer zusammen sein konnte.

    Sie war sicherlich intelligent genug um zu merken, dass Trommer sie benutzte. Was hatte dieser Mann?

    Die Stimmung war durch den Alkohol sehr locker geworden, und die beiden hielten nun offen Händchen.

    „Lass uns nach Hause fahren.“ Sagte Caroline  unvermittelt. Die Botschaft war klar.

    Fransiska lächelte, und wir zahlten.

    Da ich es nicht geschafft hatte, meinem Lieblingswhiskey zu widerstehen, rief ich ein Taxi, das uns zum Gefängnis brachte.

    Kurze Zeit später waren wir bei uns in der Wohnung. Fransiska und Caroline saßen Händchenhalten auf dem Sofa und Fibi kniete in Hörweite. Ich saß im Sessel und freute mich auf eine geile Nacht.

    Gerade als Fibi, dem Gast ihrer Herrin ein Glas Absinth anbot, klingelt in Fransiskas Handtasche ein Handy.

    „Oh sorry, das ist wichtig.“

    Sie kramte ihr Handy aus der Handtasche und nahm ab. Etwas abseits führte sie leise ihr Gespräch.

    Ich schaute zu Caroline. In ihren Augen lag pure Geilheit. Das würde die Nacht der Nächte werden. Eine geile Killerin, eine Frau welche diese begehrte und eine willige Sklavin. Wenn nicht heute Nacht, wann dann.

    „Bist du sicher?“ fragte eine besorgte Fransiska. Jetzt sah  sie plötzlich nicht mehr entspannt aus.

    „Gut ich komme. Warte auf mich.“ Sie beendete das Gespräch.

    „Tut mir leid. Das war meine Freundin. Sie arbeitet auch als Reporterin. Sie braucht anscheinend Hilfe.“

    „Was ist denn?“ fragte Caroline, die aufgestanden war und zu Fransiska ging.

    „Ich weiß es nicht. Sie arbeitet an der Story mit den Kriminellen, die umgebracht wurden. Sie sagt, sie müsste mich sofort sehen.“

    Ich bekam ein ungutes Gefühl, ähnlich wie am Fußgängerübergang.

    Ich überschlug die Möglichkeiten. Decker würde mir den Kopf abreißen, wenn ich ihn um einen Fahrer bitten würde. Der hatte schon genug zu tun, Babysitter für uns zu spielen.

    Blieb nur ich.

    Nein!!! Ich war geil! Ich wollte Sex! Ich wollte ficken! Ich wollte Caroline fesseln, sie auf eine gefesselte Fibi legen und beide durchvögeln!

    Scheiße!

    „Du fährst nicht allein! Ich komme mit.“ Sagte ich zu ihr. Ob sie dankbar war, oder mein Befehlston sie überzeugte, wusste ich nicht, aber sie lächelte mich dankbar an.

    Caroline gab mir einen Kuss auf die Wange und hauchte, „Danke. Ich warte auf dich.“

    Fransiska zog ihre Schuhe an und wir gingen zum Parkplatz.

    Dort stand einsam und verlassen ein R8.

    „WOW, als Reporterin scheint man mehr zu verdienen, als ein Henker.“

    „Nicht nur das, man kann sogar mehrfach mit seinen Kunden reden.“

    „Das ist nicht lustig.“ Doch das war nicht ernst gemeint.

    „Darf ich?“ fragte ich Fransiska, und sie gab mir den Schlüssel.

    „Bitte sei vorsichtig. Das Teil kostet viel Geld.“

    „Keine Sorge ich töte nur Menschen, keine Autos.“

    Wir stiegen ein und ich fuhr los. Fransiska sagte mir die Adresse und mein mieses Gefühl verstärkte sich. Die Gegend, in der die Adresse lag, war eine verkommen und verlassene Gegend, mit alten Fabrikruinen.

    „Wahrscheinlich will sie nicht gesehen werden.“ Meinte Fransiska zu meinen Bedenken.

    Ich fuhr weiter und kam zu der angegeben Straße.

    Die meisten Laternen waren kaputt und die wenigen die brannten, beleuchteten triste kaputte Gebäude. Vereinzelt standen Autos am Straßenrand, doch genau wie die Gebäude ringsum, waren die meisten Ruinen.

    Ich blieb stehen und sah Fransiska fragend an.

    „DA!“ sie zeigte auf  ein Auto das 50 Meter entfernt stand und bei dem die Scheinwerfer aufblitzen.

    „Ich komme mir vor, wie in einem schlechten Agentenfilm.“ Meinte sie grinsend.

    „Das Gefühl hatte ich die letzten Tage öfter.“

    Fransiska stieg auf und ging zu dem Wagen.

    „Du wartest hier. Ich will nicht, dass sie Angst vor dir bekommt.“

    „Schon klar. Sei vorsichtig.“

    Sie ging los und überquerte die Straße.

    Als sie 20 Meter vor dem Wagen war, gab es einen hellen Blitz der zum Wagen flog und dieser explodierte mitsamt der Fahrerin.

    Fransiska wurde nach hinten geschleudert und landete auf dem Boden.

    - Scheiße eine RPG - Ich startete den Wagen und brauste los. Keine Sekunde später explodierte der Platz an dem ich gerade noch gestanden hatte.

    Der R8 wurde herumgeschleudert, doch ich bekam ihn wieder unter Kontrolle.

    Tack Tack…  Das hörte sich gar nicht gut an.

    Kugeln durchschlugen den hinteren Teil des Wagens. Kurz bevor ich Fransiska erreicht spritzte dort auch Asphalt hoch.

    Ich riss den Wagen herum und brachte ihn zwischen Fransiska und dem Schützen.

    Anders als in Filmen, halten Autos keine Kugeln ab, außer mit dem Motorblock, aber es nahm dem Schützen die Sicht. Schnell riss ich die Wagentür auf, packte Fransiska und zerrte sie in den Wagen. In einem Abstand von wenigen cm. zischte eine weitere RPG am Auto vorbei und detonierte in einer der Ruinen.

    Mit Fransiska halb auf mit liegend und halb offener Tür donnerte ich los. Immer noch schlugen Kugeln um das Auto ein und manche trafen es auch. Ein stechender Schmerz traf meinen Arm doch im Adrenalinrausch bemerkte ich es fast gar nicht.

    Fransiska bewegte sich und fing an zu stöhnen.

    „Alles klar, mit dir?“  

    „Was?“ Ok, sie konnte reden.

    „Ich wollte wissen, ob es dir gut geht“

    „Was ist das für eine dämliche Frage. Gib Gas!“

    Ich bretterte durch die Straßen und sah im Rückspiegel Scheinwerfer.

    Verdammt. Ich saß zwar  in einem schnellen Auto, doch das machte mich nicht zu einem Rennfahrer. Die anderen hatten sicher auch schnelle Autos und waren sicher geübter als ich.

    „Wir müssen in die Stadt!“

    „Was?“  fragte Fransiska, noch immer benommen. Mittlerweile war sie ganz auf den Beifahrersitz gekrochen.

    „Hier kriegen sie uns.“

    Tack. Die Kugeln flogen wieder und trafen.

    Mit Vollgas raste ich über die Schnellstraße in Richtung Stadt.

    „Was hast du vor?“  Sie sah nach hinten, zu den Scheinwerfern die immer näher kamen.

    Drei Autos waren hinter uns, soviel konnte ich ausmachen.

    „Wir fahren in die Innenstadt, dort werden sie kaum wild um sich schießen.“

    Das erste Schild mit „City“ rauschte vorbei.

    Entweder hatte sie alle RPG´s  verschossen, oder sie wollten sicher sein, dass sie auch treffen. Um es ihnen nicht allzu leicht zu machen, riss ich immer wieder am Lenkrad.

    Die ersten Häuser kamen und ich riss das Auto an der nächsten Kreuzung nach links. An der nächsten bog ich wieder ab um kein Ziel zu bieten.

    Zumindest schossen uns die Angreifer nicht mehr wild hinterher.

    Ich bog so oft ab wie ich konnte, immer weiter in Richtung Innenstadt fahrend.

    Dann ließ wir die Vororte zurück und kamen zur Zufahrtsstraße.

    Auch unseren Verfolgern war klar, dass dies nun die letzte Gelegenheit war uns zu stellen. Kaum hatten wir ein gerades Stück erreicht, sah ich ein Aufblitzen im Rückspiegel.

    Das Lenkrad herumreisend wich ich der RPG aus welche krachend vor und explodierte.

    - Wenigstes erregen sie so viel Aufsehen, dass irgendjemand die Polizei ruft -. Die nächste Kurve brachte uns wieder etwas Sicherheit, doch dann wurde Fransiskas schönes Auto wieder durchsiebt.

    Zu dem Schmerz am Arm kam an der Hüfte ein neues Brennen hinzu.

    - Wo sind diese blöden Amis, wenn man sie braucht? - fragte ich mich.

    Über die Antwort musste ich selber lachen.

    - Sie observieren Caroline und wenn sie eine Kamera in der Wohnung hätten, würden sie wahrscheinlich zusehen, wie diese mit Fibi eine heiße Nummer schob -.

    Wir kamen an eine rote Ampel und ich donnerte einfach durch.  Dasselbe taten unsere Verfolger, allerdings wurde einer ihrer Wagen, von einem Laster erfasst, der die Kreuzung überquerte.

    „Da waren's nur noch zwei.“

    Fransiska sah sich um. „Wohin?“

    „Bahnhof.“

    „Dann links!“

    Ich raste nach links.

    „Nochmal links.“

    So ging es weiter Fransiska lotste mich und ich raste so schnell ich konnte durch die Stadt.

    An einer besonders engen Kurve kam einer unserer Verfolger von der Straße ab und krachte in einen Vorgarten. Das würde sie zwar nicht stoppen, doch wir hatten etwas Vorsprung gewonnen.

    Doch der letzte Wagen hatte aufgeholt und hing hinter uns. Mit Pistolen schossen sie auf uns.

    Fransiskas R8 war schon so oft getroffen, dass alle Warnleuchten an dem Wagen wie ein Weihnachtsbaum leuchtete.

    An der nächsten Kreuzung stand das Hinweisschild „Bahnhof“ mit einem Pfeil nach rechts. Ich ging vom Gas runter und zog etwas nach links.

    „Was tust du, die kriegen uns.“ Rief Fransiska.

    „Dann pass mal auf.“ Der Fahrer hinter uns rechnete damit, dass wir rechts abbiegen würden und gab Gas, um sich zwischen uns und die Abbiegung zu bringen. Ich ließ sie mit der Motorhaube vorbei ziehen und Fransiska schrie auf, als der Mann im Fond mit einer Pistole anlegte.

    Ich zog nach rechts und rammte den Wagen in Höhe der Fahrertür. Gleichzeitig gab ich Vollgas und drückte den Wagen aus der Fahrbahn gegen einen Baum.

    Blech und Glas löste sich von dem Wagen, der sich um den Baum wickelte.

    Wieder begann ich das Spiel mit Abbiegungen. Jetzt ohne direkten Verfolger fuhr ich langsam, um nicht unnötige Aufmerksamkeit zu erregen.

    Ich parkte den mit Kugeln durchsiebten R8 direkt vor dem Bahnhof,  mitten im Halteverbot.

    „Raus, schnell.“ Ich stieg aus und half Fransiska beim Aussteigen.

    Jetzt im Licht der Laternen sah ich dass ihr Blut über das Gesicht lief und sie hinkte.

    Ihren Arm unter gehakt zog ich sie zum ersten Taxi.

    „Sagtest du nicht, dass du keine Autos umbringst?“ fragte mich Fransiska und schaute nach dem Wrack, welches einmal ihr teures Auto gewesen war.

    Ich schob sie auf den Rücksitz des Taxis hinein und rutschte hinterher. Als der Fahrer sich umdrehte erschrak er, als er die blutende Fransiska sah.

    „Was ist denn passiert? Wollen sie ins Krankenhaus?“

    „Nein zum Gefängnis.“ Und ich reichte ihm zwei 50 Euroscheine.

    „Geht klar.“ Taxifahrer wussten was das heißt. Fahr und halt die Klappe.

    Kurz bevor wir das Gefängnis erreichten, rief ich an der Pforte an und kündigte unser Taxi an.

    Das Tor öffnete sich sofort, als wir davor standen.

    Ich gab den Fahrer einen weiteren 50er und half Fransiska beim Aussteigen.

    Wir müssen ein schreckliches Bild abgegeben haben, als ich Fransiska zur medizinischen Station brachte.

    Zum Glück hatte ein Arzt den ich gut kannte Bereitschaftsdienst. Er stellte keine unnötigen Fragen und machte sich sofort daran Fransiska zu verarzten.

    Langsam klang das Adrenalin ab und der Schmerz kam. Die Zähne zusammenbeißend wartete ich bis sich Dr. Schemmlein sich Fransiska angeschaut hatte.

    „Und?“

    „Sie hat eine Gehirnerschütterung. Allem Anschein nach hat sie ein Gegenstand am Kopf getroffen. Außerdem hat sie Metallsplitter im Bein. Die kann ich aber problemlos rausholen. Dauert nicht lange.“

    „Ok, ich warte.“

    „Was ist mit dir? Du blutest wie ein Schwein.“

    Ich sah an mir herunter. Mein Pulli und meine Hose warnen völlig mit Blut versaut.

    „Ausziehen.“

    Ich zog mich aus und Schemmlein schaute nach.

    „Zwei Streifschüsse. War wohl ein sehr heißes Date.“

    Ich verbiss mir einen Kommentar und wollte nach Fransiska sehen.

    „Halten sie ruhig“, hörte ich eine Stimme hinter mir.

    Eine Schwester schaute sich meine Verletzungen an, dann fing sie an meine Wunden zu versorgen. Mit etwas Genugtuung im Gesicht, ich hatte schließlich ihre Nachtruhe gestört, desinfizierte sie die Wunden und legte mit Verbände an.

    Schließlich war ich verarztet und wartete darauf dass Schemmlein fertig wurde.

    Nach mehr als einer Stunde hatte Schemmlein Fransiska versorgt.

    „Sie ist Ok. Ich wollte ihr eine Betäubung geben, aber sie wollte nicht, sie ist also ansprechbar. Es wäre mir lieb, wenn sie über Nacht hier bleiben würde. Ich bringe sie in mein Bereitschaftszimmer, dort kann sie sich ins Bett legen. Ich bin jetzt sowieso wach.“

    „Danke.“

    „Dir ist klar, dass ich das Frank melden muss?“

    „Ja, ist mir klar. Dennoch danke. Hast was gut bei mir.“

    Die Schwester hatte Fransiska mittlerweile in Schemmleins Bett gelegt und ich schaute nach ihr.

    „Na? Überlebt?“

    „Knapp. Dank dir.“

    „Was war da los?“

    „Ich hab keine Ahnung. Sie wollte mit mir sprechen und sagte es sei wichtig für mich. Mehr weiß ich nicht. Und jetzt ist sie tot…“

    Bei den letzten Worten fing sie an zu weinen. Ich setzte mich daneben und hielt einfach ihre Hand.

    Nach einer Weile war sie eingeschlafen. Langsam löste ich meine Hand aus ihrer, deckte sie richtig zu und löschte das Licht. Dann verließ das Zimmer.

    „Danke.“ Flüsterte Fransiska.

    Ich drehte mich um. „Schon Ok. Ich bin froh dass du noch lebst.“

    Ich schloss die Tür und ging zu unsrer Wohnung.

    Caroline hatte das Licht gedämmt und angelassen. Friedlich lag sie mit Fibi im Bett. Fibis Hände waren vor ihrem Körper gefesselt und auch die Fußfesseln waren angelegt.

    Dennoch schlummerte Fibi tief und fest in Carolines Arm.

    Beide hatten zufriedene Gesichter und schmiegten sich eng aneinander.

    Wenigstens hatten sie mir etwas Platz im Bett gelassen. Ich biss die Zähne aufeinander und zog mich aus.  Die Verbände machten das Ausziehen auch nicht leichter.

    Völlig erledigt und fertig kroch ich ins Bett und deckte mich zu.

    Caroline wurde kurz wach und drehte sich zu mir. Sie drückte sich an mich und ich musste erneut die Zähne zusammen beißen.

    „Und?“ murmelte sie

    „Alls Ok.“ Meinte ich nur „ Ich glaube sie mag mich.“

     

     

     

     

    „He du Faulpelz aufwachen, es ist gleich acht Uhr durch“ rufe ich Peter zu und er springt wie ein junger Hüpfer auf – und zuckt schmerzverzerrt zusammen.

    „Wollen wir drüber reden?“ frage ich lakonisch und Fibi stellt die Kaffeekanne ab und macht sich unsichtbar.

    „Schönen Gruß von Dr. Schemmlein, du hast wohl was bei ihm liegen lassen....“ und ich schau dich fragend an und stemme die Arme in die Hüften, „das war aber nicht zufälligerweise Fransiska, ich war eben in ihrem Zimmer und da ist sie nicht!“

    Ehe wir uns aussprechen können geht das Telefon, es ist Franks Nummer.

     „Geh mal lieber selber ran, das ist bestimmt besser.“

    Frank bestellt dich zu ihm ein und ich mache mich startklar. Der Fahrer bringt mich zum großen Kundenparkplatz und ich husche in den bereitstehenden verdunkelten Wagen und schon brausen wir los.

    Auch wenn mein Gegenüber keine geheimen Codesätze mit mir austauscht werde ich nach Wanzen abgesucht und bin sauber wie seine Jungs feststellen.

    „OK jetzt können wir reden...“ sagt der Mann im Fond und die Aufpasser machen sich im Auto unsichtbar.

    Endlich kann ich ihn umarmen und er begrüßt mich herzlich wie schon lange nicht mehr:

    „Mischka meine Liebe, du bist schön geworden endlich auch obenrum“ und lächelt mich herzlich an, dann fährt er fort „Die Amerikaner sind immer noch hinter dir her und jetzt sind auch noch ein paar andere Spieler auf dem Feld. Dein Freund Peter sollte besser auf seinen Oberboss achten – Mischka Mäuschen“

    „Aber Onkelchen, ich dachte du seist im Ruhestand und jetzt sehe ich dich hier in der Fremde, was hat den großen Dagan Meir veranlasst mich zu besuchen, ist es wirklich wieder mal so dick?“

    Er lacht auf seine trockene Art und bittet mich an seine Seite. Der Leibwächter wechselt mit mir.

     „Mischka, Liebes, dass du dich mit dem Außenministerium angelegt hast ist dir nicht genug? Die putzen gerade ihre eigenen Reihen weil sie ein paar Maulwürfe gefunden haben und dein alter Gegner hat sich mit einem Team Zuverlässiger Killer hier in dieser Villa versteckt, da solltet ihr nicht rein sondern die rauskommen lassen und passt auf, die Luft ist da nicht gut, überall Drohnen“

    „Wie viele sind diesmal da“

    Er lächelt immer noch „Finefzehn oder Sechzehn, aber die sind gut. Im Außensektor sind das nochmal zehn und ganz vorne hegschdens Zwanzig aber die sind kein Problem, ein Problem sind die Leibwächter die waren früher mal bei diesen komischen Rettungsschwimmern“ und er lacht hämisch.

    „Ok also fast 50 und einige sind echt gut, danke was ist mit meinem Freund wie du ihn nennst Onkelchen ?“

    „Kindchen ich weiß dass du mit ihm schläfst und ich mag auch deine Kleine, du weißt dass ich gute Augen und Ohren habe. Also pass auf, ja: Einer deiner und seiner Bosse spielt ein doppeltes Spiel, er veräppelt seine eigenen Geheimdienstler und  hat einen Auftrag bei den „Alten Legionären“ eingestellt. Du weißt was ich dir über die beigebracht habe Mischka?“

    Mein Blick wird dunkler „Ja Dagan, ja sehr gut... mit denen habe ich noch nie gut Kirschen essen können, die haben mir meinen Verlobten  genommen“ und er fährt fort:

    „Ja ja Krischan war ein sehr guter Mensch. Sag deinem Freund seine beiden süßen Pippchen sind hier nicht mehr sicher und wenn sie weiterleben wollen muss eine wieder sterben. Er wird wissen was das heißt“ und er schüttelt den Kopf.

     „Nein dir sage ich diesmal nichts Kleines, das hat Gründe, aber wichtiger ist dass die alten Franzosen jetzt sauer sind, er hat gestern ein paar von denen so rieschdisch verarscht. Drei von denen sind schon tot“

    Dabei lacht er wieder wissend und küsst mich auf die Stirn.

     „Meine liebe Mischka, liebe Mischka pass auf dich auf, da sind alle Dinge drauf die du brauchst“ und er drückt mein einen USB Stick in die Hand „Levi gib ihr die Tasche mit den Spielsachen“ dann lächelt er mich wieder an „Wir sind da Liebes – pass auf dich auf“

    In unserem Büro treffe ich auf Peter er sitzt an seinem Tisch, neben ihm sehr nahe sitzt Fransiska und lächelt uns beide an, dann sagt sie mir:

    „Weißt du dass Peter ein Held ist? Er hat mich gestern vor Ganoven beschützt und sein Leben für mich eingesetzt.

     Leider ist meine Informantin und Freundin gestorben ehe sie mir etwas sagen konnte aber ich bin ihm wirklich dankbar“ mit diesen Worten drückt sie ihm einen dicken Kuss direkt auf den Mund springt auf, küsst mich kurz und jubelt aus dem Büro heraus.

    „Ja, ich glaube auch dass sie dich mag. Sogar richtig“

    Meine nette Miene vergeht und ich berichte Peter was ich erfahren habe.

    Dass er sich definitiv mit angeworbenen ehemaligen Fremdenlegionären angelegt hat, dass die einer aus unserer obersten Führung angeworben hat und dass bei der Fahrt gestern drei auf der Strecke geblieben sind.

    Dann berichte ich von meinen Freunden, wo  die sich verstecken und wer sie bewacht. Auf die Frage woher ich das alles weiß sage ich ihm nur ein sehr sehr guter Freund mit großen Augen und Ohren.

    Das genügt Peter, offenbar haben meine sehr guten Freunde immer noch einen sehr guten Ruf. Er steht auf und geht im Büro auf und ab.

    „Sonst noch etwas wichtiges?“

    Ich schicke Fibi unter die Dusche. Nachdem das Wasser rauscht und sie wirklich darunter steht lege ich los:

    „Ja – und ich zitiere: Sag deinem Freund seine beiden süßen Pippchen sind hier nicht mehr sicher und wenn sie weiterleben wollen muss eine wieder sterben.

    Was bedeutet das Peter und wie kann ich dir dabei helfen?“

    Zum ersten Mal sehe ich bei Peter so etwas wie eine Träne, zumindest ansatzweise.

    Ehe er reden kann noch die nächste Frage „Und was wollte Frank?“

     

     

     

    Tja, was wollte Frank wohl.

    Ich hatte die halbe Stadt in helle Aufregung versetzt, war an drei Unfällen beteiligt, durch zwei Radarfallen gebrettert, und das war wohl das schlimmste, ich hatte Trommers Geliebte neben mit gehabt.

    Als die Polizei den kugeldurchsiebten Wagen vor dem Bahnhof überprüfte und  der Computer Fransiskas Namen ausgespuckt hatte, hatten alle Alarmsirenen geläutet.

    Sofort war ein Einsatzkommando zu Trommer gesaust und hatte diesen recht unsanft aus dem Schlaf gerissen.

    Als er dann auf Fransiskas Handy anrief und Dr. Schemmlein abhob, lief das Fass über.

    Als ich in Franks Büro kam, war Trommer schon da. Über 10 Minuten musste ich mir anhören, welch ein Arsch ich sei, seine Geliebte in eine solche Gefahr zu bringen.

    Sollte ich einwenden, dass ich es war, die seine Geliebte gerettet hatte?

    Scheiß drauf. Der Mann hatte sowieso vor mich abzusägen.

    Plötzlich, inmitten seiner Ausführungen über meine Unfähigkeit, kam Fransiska herein.

    Sie humpelte noch immer und trug einen Kopfverband. Aber sie ging aufrecht und zeigte einen ungebeugten Willen.

    „Da bist du ja.“ Sie kam durch die Tür und trat direkt zu mir.

    „Danke, dass du mir das Leben gerettet hast. Ohne dich wäre ich jetzt tot.“

    Sie sagte das in einem Ton, der sehr wohl zu verstehen gab, dass sie draußen gehört hatte, was Trommer vom Stapel ließ.

    „Ich hoffe du hast dich bei meinen Retter bedankt.“ Sie schaute zu Trommer.

    Jetzt wurde Trommer tatsächlich etwas blass.

    „Dazu wollte ich gerade kommen, Schatz.“

    Mit sehr viel Überwindung, kam er zu mir und reichte mir die Hand.

    „Trotz aller Vorfälle, bin ich ihnen sehr dankbar, dass meiner Fransiska nicht mehr passiert ist.“

    Seine Augen aber sagten eher, - Ich kriege dich. -

    „Es war mir ein Vergnügen.“ - Du kannst mich. -

    „Hast du schon etwas in Erfahrung bringen können, wer Claudia ermordet hat?“

    „Nein, Liebes. Bis jetzt haben wir keine Hinweise.“

    „Ich hoffe du findest die Monster, die sie auf dem Gewissen haben.“

    „Bestimmt. Komm jetzt, ich bringe dich nach Hause.“

    Die beiden verließen Franks Büro, und Trommer warf mir noch einen vernichteten Blick zu.

    Als die Tür zu war, erwartete ich das nächste Donnerwetter, doch Frank schwieg.

    „Deine Version?“ fragte er nur und ich erzählte ihm den Verlauf des Abends.

    „Ich nehme an, du denkst dasselbe darüber wie ich.“

    „Mehrere Explosionen, eine Schießerei und eine Verfolgungsjagd durch die Stadt bei der es mehrere Unfälle mit verletzten Gangstern gab die noch dazu genauso geblitzt wurden wie ich, und keine Hinweise? Irgendwie fällt es mir schwer das zu glauben.“

    Keiner sagte ein Wort.

    „Trommer braucht dich wegen den Prozessen. Sobald die vorbei sind, wird er zur Jagd auf dich blasen.“ Frank machte eine Pause.

    „Ich hasse es das zu sagen“ Frank stand auf und ging zum Fenster, „setz Randy darauf an. Und zu keinem ein Wort, solange wir den Maulwurf nicht gefunden haben.“

    Randy war nicht wirklich überrascht.

    „Ich hab es mir schon so halb gedacht. Die Nachrichten sind voll damit.

    „Mafiakrieg in der Stadt.“ Ist noch das harmloseste. Wie hat es dir gefallen einen R8 zu zerlegen, den mit Sicherheit Trommer bezahlt hat?

    „Es ist nicht so angenehm, wenn dir dabei Kugeln um die Ohren fliegen. Und Trommer hat sich schon bedankt.“

    Randy grinst von einem Ohr zum anderen.

    „Ja, das hab ich auch schon gehört.“

    „Hast du auch schon gehört, dass dich unser Chef persönlich „bittet“ unauffällig zu recherchieren?“

    „Das nicht, aber ich hab schon mal angefangen. Und was ich da herausgefunden habe, macht mir Angst.“

    Er drehte den Bildschirm etwas, damit ich mit schauen konnte.

    „Ich hab die Namen der sieben Mordopfer aus den Zeitungen mal durchlaufen lassen. Alle haben hier im letzten Jahr eingesessen und sind in den letzten 12 Monaten entlassen worden.

    Und jetzt kommts! Ich hab die doch erzählt, dass jemand auf die Akten von Insassen zugegriffen hat. Alle Opfer waren dabei.

    Daraufhin hab ich eine Namensliste mit den Insassen, die überprüft wurden erstellt und die Standesämter abgefragt.

    Vier weitere Insassen sind in den letzten Wochen gestorben. Dazu kommen noch fünf, die vermisst sind. Ich wette, dass die genauso tot sind wie die anderen.

    Wir haben 16 Tote!“

    „16 Tote, und keiner bekommt was mit?“

    „Doch das schon, aber wen interessiert schon ein toter Betrüger?“

    „Jetzt sind es 16 tote Verbrecher und eine tote Journalistin. Jetzt wird es jemanden Interessieren!“

     

    Das tat es.

    21 Km entfernt, zu der Zeit als ich zu Caroline ins Bett kroch, fiel ein Söldner mit einer Kugel im Kopf auf den Boden einer Fabrikhalle.

    „Sergeant, Sie übernehmen jetzt den Zug.“

    „Qui!“ Der Sergeant stand stramm und sein erster Befehl bestand darin, seinen Vorgänger aus der Halle zu tragen.

     

    Als ich ins Büro kam, saß Fransiska im Vorzimmer und redete mit Jessica.

    „Ich dachte dein Freund bringt dich nach Hause.“

    „Ich hab ihm erzählt, dass Dr. Schemmlein mich noch einmal sehen möchte, damit er ohne mich losfährt.“

    „Aha, und warum?“

    „Es tut mir leid, wie er dich behandelt hat. Ohne dich wär ich tot und er lässt seine schlechte Laune an dir aus.“

    „Da geht es um mehr als schlechte Laune.“

    „Ich weiß, dass er dich weg haben will. Ich habe nur nicht verstanden warum.“

    „Er traut mir nicht. Am liebsten würde er mich sofort abschießen, doch vorerst braucht er mich noch.“

    „Weißt du, ich bin schon ziemlich lange Journalistin, ich weiß, wenn es um mehr geht, als das was man erzählt bekommt. Wenn du darüber reden willst, ich schulde dir was.“

    „Ich werde auf dein Angebot zurückkommen. Hunger?“

    „JA. Jetzt wo du es erwähnst, ich hab einen Bärenhunger.“

    „Dann komm, ich weiß wo es das beste Essen hier gibt.“

    Ich hielt ihr den Arm hin und brachte sie in meine Wohnung.

    „Hier?“

    „Ich bin ein fantastischer Koch. Mach es dir bequem.“ Sagte ich zu ihr.

    Fibi, die außer ihren Stahlfesseln nichts trug, war nach dem Öffnen der Tür sofort in Wartestellung gegangen. Ich wies Fibi an Fransiska zu helfen, da diese immer noch etwas eingeschränkt war.

    Ich begab mich in die Küche und Fibi versorgte in der Zwischenzeit meinen Gast. Ohne dass ich es ihr befehlen musste, reichte sie Fransiska auf Knien ihr Getränk. Und brachte ihr alles was sie wollte. Danach wartete sie gehorsam in Hörweite.

    Eine halbe Stunde später hatte ich ein vier-Sterne –Essen auf dem Tisch und wir unterhielten uns.

    Wieder stellte ich fest, dass unter Fransiskas harter Journalistenschale ein ziemlich weicher Kern war.

    „Was gefällt dir an deinem Job am besten?“ fragte ich sie.

     

    „Ich mag es, Dinge ans Licht zu bringen. Zum Beispiel, die Verbrecher, die für die Stadionkatastrophe verantwortlich sind. Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, warum ihre Angehörigen im Stadion sterben mussten.“

    „HHMM.“

    „Was?“

    „Ach nichts. Wie schmeckt das Essen?“

    „Hervorragend.“ Sie schaute mich an. „Ich weiß was du sagen wolltest. Nicht alle Dinge sollten ans Licht kommen?“

    „Manchmal ist es eben sehr gefährlich.“

    Fransiska hielt einen Moment mit dem Essen inne.

    „Sie ist nicht umsonst gestorben, das schwöre ich dir. Ich werde die Schweinehunde ins Licht zerren, dann kann Trommer sie abschießen.“

    -Wenn er nicht selbst im Licht steht-, dachte ich.

    Ohne irgendeinen Beweis aber, konnte ich diesen Gedanken nicht aussprechen. Und selbst wenn ich einen gehabt hätte, würde ich gegen den beliebtesten Generalstaatsanwalt der letzten Jahre irgendetwas ausrichten können?

    Bis jetzt erschien mir die beste Strategie, das Prozessende zu überleben und mich dann zur Ruhe zu setzten, in der Hoffnung, dass Trommer dann seinen Willen hat.

    „Und du? Was gefällt dir an deinem Job?“

    „Das zu erklären ist nicht ganz einfach.“

    „Versuch es.“

    „Viele Leute fragen sich, wenn sie eine Frau sterben sehen, was diese wohl in den letzten Sekunden ihres Lebens fühlt oder denkt.

    Als ich meine erste Frau sterben sah, fragte ich mich, was fühlt und denkt der Henker. Diese Frage hat mich nie losgelassen und die einzige Möglichkeit, das herauszufinden, war selber Henker zu werden.

    Also hab ich mich beworben und bin jetzt hier. Ich weiß was ich denke und fühle, wenn die Frau unter meinen Händen stirbt.“

    „Und was fühlst du?“

    „Ich bin erregt. Obwohl ich diesen Job jetzt schon so viel Jahre mache, es erregt mich immer noch, der letzte zu sein, der sie berührt, mit ihnen spricht, oder manchen auch den letzten Höhepunkt in ihrem Leben zu schenken.“

    „Oder einen von ihr zu holen?“

    „Ja, dass auch. Aber wenn sie das tut, revanchiere ich mich.“

    „Wie?“

    „Nehmen wir Fibi.“ Ich wies auf die in Hörweite kniende junge Frau.

    „Ich soll sie aufhängen und das werde ich auch tun. Sieh sie dir an. Sie ist jung, schön und würde sicher einen der schönsten Tänze am Galgen zeigen, die ich seit langem gesehen habe.

    Aber mit der Bereitschaft Caroline als Sklavin zu dienen, hat sie sich einen schnellen und schmerzlosen Tod am Galgen verdient. Kein Strampeln, kein Zappeln, nur ein Fall und tot ist sie.“

    „Sie ist eine Todeskandidatin?“ fragte Fransiska ungläubig und sah Fibi an.

    Ich winkte Fibi bei.

    „Erzähl es ihr!“

    „Ja, Herr.“ Sie schaute Fransiska an und erzählte ihr, dass sie gerne freiwillig diente und sehr dankbar ist, so zu einem schnellen Tod zu erhalten.

    Während Fibi erzählte, konnte ich nicht übersehen, dass sich Fransiskas Brustwarzen durch die Bluse drückten.

    „Ich muss zugeben, dass ich verwirrt bin.“

    „Ich weiß genau was du fühlst. Einerseits bist du neugierig und erregt, andererseits schockiert. Besonders schockiert bist du, von dir selber, weil du zugeben musst. Dass du neugierig bist. So geht es allen, die zum ersten Mal mit  dieser Seite des Todes konfrontiert werden.“

    Fransiska schwieg.

    „Weißt du, ich würde den Schweinen die Claudia umgebracht haben, sehr gerne selber den Strick umlegen. Ob ich das bei jemand anderem Könnte…? Ich weiß es nicht. Aber ich würde es gerne Mal aus der Nähe erleben.“

    „Die Mörder deiner Freundin kann ich dir leider nicht präsentieren, zumindest noch nicht. Aber wenn du willst, ich hab nachher eine Hinrichtung. Die könnte ich auf heute Abend verschieben, dann kannst du eine Exklusivstory darüber machen.“

    „Wer wird denn noch alles dabei sein?“

    „Nur du, Caroline, Fibi und ich?“

    „Du lässt Fibi, das mit ansehen?“

    „Natürlich. Erstens soll sie uns verwöhnen, und zweitens kann sie sich vor Augen halten, was sie sich mit ihrem Dienst erspart.“

    Fransiska kämpfte mit sich. Schließlich siegte die Neugier auf das dunkle Ungekannte, dem letzten Tabu.

    „Wann soll ich da sein?“

    „Um 19 Uhr. Caroline wird dich sicher gerne zur Kammer geleiten.“

    Wie aufs Stichwort kam Caroline die Tür herein und Fransiska hielt es für angebracht sich zurückzuziehen.

    Ich fragte Caroline, was sie für Neuigkeiten hätte und sie berichtete.

    Die Ungeheuerlichkeit der Warnung explodierte förmlich in meinem Kopf. Eine meiner Süßen muss, um zu leben, ein weiteres Mal sterben. Ja, ich wusste, was das bedeutet.

    Noch halb unter Schock, berichtete ich vom Treffen mit Frank und dem Aufeinandertreffen mit Trommer.

    Auch von Fransiska Neugier erzählte ich ihr.

    „Was genau hast du vor?“

    „Ich dachte an eine Hinrichtung mit der Garotte. Reichert hat da was ganz Tolles gebaut. Lass dich überraschen.“

    Bis zur angegebenen Zeit, hatten wir noch einiges an Büroarbeit nachzuholen. Langsam arbeitete sich Caroline auch in dieser Seite des Jobs ein. Schon nach drei Tagen hatte sie Jessica für ihre Aktenführung gelobt. Eine größere Anerkennung konnte es nicht geben.

    Es war 18 Uhr, als Caroline sich auf den Weg zu Fransiska machte um sie mit einer Flasche Sekt auf das Kommende einzustimmen.

    Um 18Uhr30 verschwand ich in die Kammer und bereitete die Hinrichtung vor.

    Reicherts neues Spielzeug, war eine ferngesteuerte Garotte. Der Draht der Garotte, kam in einen kleinen Motor, der die Garotte auf und zuzog.

    Das Prinzip war simpel, die Wirkung grandios, wenn man richtig damit umging.

    Dazu kam, dass reichert einen stabilen Holzstuhl mit hoher Lehne genommen hatte, der eine V-förmige Sitzfläche hatte. So blieb dem Auge nichts verborgen.

    Ich stellte zwei Stühle der Garotte gegenüber und die weiteren Utensilien die ich brauchte.

    Das waren, ein kleiner Sender in Form einer Pille um ihre Vitalfunktionen zu überwachen, eine Augenbinde, einen Gag mit Löchern um ihren Sabber ungehindert laufen zu lassen, ein dünner Strick und ein ferngesteuertes Vibroei.

    Da ich nicht wusste, ob und wann Sibylle zum letzten Mal auf der Toilette war, legte ich noch einen Analtampon dazu. Schließlich das wichtigste, die Fernbedienung der Garotte und die des Vibroeis.

    Die Garotte wurde, genau wie die Winden der Galgen mit einem Tablett gesteuert, welches auch die Daten der Sendepille empfängt. Man konnte also genau mitverfolgen, wie nah die Verurteilte am Tod steht und wie man ihn weiter herauszögern kann.

    Jetzt musste ich nur noch die Todgeweihte Frau aus der Zelle holen, also ging ich zu ihr.

    Als ich die Zelle aufschloss, schreckte sie hoch. Sie hatte den ganzen Tag gewartet und wohl nicht mehr mit mir gerechnet.

    Die Frau war Gefangene Nr.67.

    Ihr Name war Sibylle, sie war 44 Jahre alt und hatte eine durchschnittliche Figur. Rund an den richtigen Stellen, mittellange braune Haare, ein feminines Gesicht mit blauen Augen, schöne D-Titten und einen runden Arsch.

    „Jetzt noch?“ schrak sie hoch.

    „Ich dachte du hättest gerne noch ein paar Stunden. Außerdem bekommst du dafür nur drei Zuschauer.“

    Sie wich zurück in die Ecke der Zelle.

    „Ich will nicht!“

    „Sibylle, ich werde dich jetzt in die Kammer bringen. Du kannst mit mir kommen, oder ich hole ein Team, dann zerren wir dich hier raus. Decker sagt, du wärst in den letzten Tagen sehr tapfer gewesen, jetzt halt noch ein paar Minuten durch.“

    Sie presste die Lippen zusammen und stellte sich aufrecht hin. Ohne ein weiteres Wort, machte sie einen Schritt vor, drehte sich um und legte ihre Hände auf den Rücken.

    Sekunden später, ging sie neben mir zur Kammer. Erst als die Tür hinter ihr zuging und sie die Garotte sah, gaben ihre Beine unter ihr nach.

    Ise wand sich auf dem Boden während ich ihr die Handschellen abnahm und ihr das Kleid auszog.

    Ohne auf ihr Flehen einzugehen, schleppte ich sie nackt zur Garotte und setzte sie darauf.

     Als erstes Legte ich ihr den Draht um den Hals und zog ihn bei.

    In Panik griff sie zu ihrem Hals und versuchte ihre Finger zwischen Hals und Draht zu bekommen.

    Den Mund wie offen steckte ich ihr schnell den Sender in den Mund den sie reflexartig schluckte.

    Dann nutze ich die Gelegenheit, ihr die Füße und die Beine festzuschnallen. Bevor sie es mitbekam lagen die Gurte an den Fußgelenken, den Knien und den Oberschenkel.

    Mit etwas Gewalt drückte ich ihren linken Arm auf die Lehne des Stuhls und legte ihr die Riemen um die Handgelenke und den Oberarmen. Das Gleiche tat ich mit dem anderen Arm.

    Nun musste ich nur noch die Gurte über und unter ihren D-Titten festschnallen, und ihr den Knebel in den Mund zu stecken. Den steckte ich ihr in den Mund und zog den Verschluss fest zu, um zu verhindern, dass Sibylle mit heraushängender Zunge starb.

    „Willst du noch etwas sagen?“ fragte ich sie vorher.

    Sibylle schüttelte tränenüberströmt den Kopf und ich schob ihr den Knebel hinein.

    Mit Spucke befeuchtete ich meinen Zeigefinger und steckte diesen Sibylle in die Fotze. Gedemütigt heulte Sibylle in den Knebel auf, als ich sie mit dem Finger fickte, biss sie feucht wurde.

     Den mit Muschisaft angefeuchteten Finger setzte ich auf ihre Rosette und schob ihn langsam in ihren Arsch.

    Ihre Gegenwehr bestand darin ihr Arsch so fest zuzupressen wie sie konnte. Geholfen hat es ihr nicht. In Gegenteil, als ich ihr Arsch soweit gedehnt hatte, um ihr den Tampon in die Rosette zu stecken, heulte sie vor Schmerz auf.

    Der Tampon saß nun auf seinem Platz, und ich nahm das Vibroei.

    Auch das feuchtete ich mit ihrem Mösensaft an, bevor ich es ihr so tief in die  in die Fotze steckte wie ich konnte. Dann schnappte ich mir den Strick, den ich Sibylle doppelt um die Hüfte band und ihn dann zwischen ihre Beine durchzog. Ich achtete sorgsam darauf, dass der Strick genau zwischen ihren Schamlippen durchlief und so verhinderte, dass das Vibroei wieder herausglitt.

    Alles was jetzt noch fehlte war die Augenbinde. Zu der hatte ich mich wegen Fransiska entschlossen. Mir gefiel der Anblick zweier Augen die mich kurz vor dem Tod ansehen. Der magische Moment, wenn die Augen brechen und das Leben in ihnen erlischt.

    Wie Fransiska, das sehen würde wusste ich nicht. Ohne Augenbinde war Sibylle eine Frau der mit seinen Augen ihre Henker um Gnade anflehen würde. Mit Augenbinde war sie ein Objekt, das starb.

    Während ich Sibylle die Augenbinde anlegte, lief schon ein dicker Faden Speichel aus dem Knebel und tropfte vom Kinn.

    Fertig mit meinen Vorbereitungen trat ich zurück und betrachtete zufrieden mein Werk. Sibylle gab ein herrliches Bild ab. Hilflos, mit offener Muschi, wimmernd wartete sie auf den Tod. In meiner Hose regte sich Leben. Mein Riemen begann sich gegen den Stoff zu drücken und wollte heraus.

    Da die Frauen noch nicht da waren, wollte ich sie holen gehen. Ich öffnete die Tür und sah Caroline zusammen mit Fransiska aus der Wohnung kommen.

    Caroline hielt eine Leine in der Hand, an der Fibi nackt auf allen Vieren neben ihr her kroch. Ich musste lachen, als ich dieses Bild sah. Ein Glück war um diese Zeit, kein Betrieb mehr auf dem Flur.

    „Bitte eintreten.“ Ich hielt den drei die Tür auf und sie kamen in die Kammer.

    Caroline überreichte mir die Leine und trat mit Fransiska zu Sibylle.

    Leise flüsternd schauten die beiden sich die gefesselte Frau genau an und Caroline ließ ihre Hände über Sibylle gleiten. Nachdem Fransiska ihre anfängliche Schüchternheit aufgegeben hatte berührte auch sie die Todgeweihte vor ihr. Sie spielten mit ihren großen Titten oder streichelten ihr durch das Haar.

    Caroline wischte ihr etwas Speichel vom Kinn und verrieb es an Sibylles Kitzler.

    Ich blickte nach unten zu Fibi die noch immer auf allen Vieren neben mir kniete. Sie vermied es Sibylle anzusehen.

    „Wie funktioniert die Garotte?“ fragte Fransiska.

    Ich führte Fibi zu den Stühlen und legte die Leine auf einen der Plätze ab. Fibi verharrte dort, den Blick abgewendet.

    „Der Draht um ihren Hals, wird durch einen Motor zugezogen.“ Ich holte das Tablett und demonstrierte es.

    Ich drückte auf die Schaltfläche und er Motor zog die Garotte einen cm Weit zu.

    Sofort bekam Sibylle Panik und riss an den Fesseln. Ich ließ die Garotte wieder etwas aufgehen, und die Panik legte sich etwas.

    „Hier kann man den Herzschlag mit ansehen. Du siehst, ihr Herz rast momentan wie verrückt.“ Ich zeigte Fransiska die Anzeige.

     „Am besten, lässt die Caroline die Garotte bedienen, sie hat Erfahrung und weiß wie man damit umgeht.“ Meinte ich zu Fransiska, die etwas enttäuscht schaute.

    „Für dich, hab ich aber auch eine Fernbedienung.“ Ich reichte ihr die Steuerung des Vibroeis und sie fragte was das sei.

    „Drück mal den oberen Knopf.“

    Sie tat es und ein leises Summen war zu hören. Schon Sekunden nach dem Summen, sahen wir, wie sich Sibylles Unterleib vorschob.

    „Ist es das, was ich denke?“  fragte sie.

    „Lass uns nachschauen. Antwortete ihr Caroline. Die zwei schauten nach der Quelle des Summens.

    Fransiska legte ihre Hand auf Sibylles Muschi und fühlte das vibrieren. Caroline zog Sibylles Schamlippen auseinander und steckte ihr den Finger zwischen den Stricken durch in die Möse.

    „Hier kannst du es fühlen.“ Ohne den Finger aus der Fotze zu ziehen.

    Auch Fransiska schob ihren Finger dazu. 

    Gemeinsam mit ihren Fingern und dem Vibroei, schafften es die beiden, Sibylle nass werden zu lassen.

    „Wollen wir sie kommen lassen?“ fragte Fransiska.

    „Nein, wir warten noch.“

    Sie setzten sich auf ihre Stühle  und Caroline befahl Fibi Fransiska und sie zu verwöhnen.

    Fibi kroch zu Fransiska, die sich stellte, damit Fibi ihr die Hose ihres Kostüms ausziehen konnte. Dann musste Fibi Caroline die Jeans ausziehen und das Muschischlecken begann.

    Zuerst kam natürlich Carolines Gast. Kaum hatte Fibi ihre Zunge an Fransiskas Kitzler, stöhnte die lustvoll auf. Caroline hob die Bedienung der Garotte und Sibylles Streben begann.

    So wie Fibi den Frauen abwechselnd die Muschi leckte, wurde Sibylle mit der Garotte und dem Vibroei abwechselnd bearbeitet.

    Geschickt schloss und öffnete Caroline den Draht um Sibylles Kehle.

    Röchelnd, keuchend und stöhnend saß Sibylle sabbernd da und riss an den Fesseln. Ihre Möpse hüpften und bebten, als ob sie auf einen elektrischen Stuhl sitzen würde.

    War Caroline eine Meisterin, Sibylle am Rand des Todes schweben zu lassen, konnte Fransiska sie kurz vor dem Orgasmus halte, ohne sie abstürzen zu lassen, ganz gleich, wie groß die Panik gerade war.

    Der Speichel hatte längst ihre Pussy erreicht und tropfte von dort zu Boden.

    Fibi schien das Sterben von Sibylle auszublenden. Sie leckte weiter und brachte die beiden Herrinnen hoch.

    Ich konnte nicht länger nur zusehen. Ich stellte mich neben Caroline, die sofort meine Hose öffnete und meinen Schwanz herausholte.

    Mit einer Hand massierte sie mir den Pimmel, mit der anderen steuerte sie Sibylles Tod.

    Schließlich einigten sich die Frauen mit Augenkontakt darauf Sibylles Leben endgültig zu beenden.

    Fransiska ließ das Viroei auf Höchststufe laufen und Caroline schaute auf das Tablett. Man konnte deutlich mitverfolgen, wie sich der Orgasmus in Sibylle aufbaute. Als der Punkt gekommen war an dem er sich nicht mehr aufhalten ließ, schloss Caroline die Garotte ganz.

    Wild zucken saß Sibylle auf dem Stuhl und schied aus dem Leben. Die Pisse sprudelte aus ihr und lief zischen den Stricken heraus um unter ihr eine gelbe Pfütze zu bilden. Ein letztes Mal versteifte sie sich auf dem Stuhl, dann erschlaffte Sibylles Körper.

    Wie gebannt starrte Fransiska auf die Tote und genoss Fibis Zunge.

    Caroline ließ meinen Schwanz los und griff Fransiskas Hand. Ohne ein Wort zog sie Fransiska aus dem Stuhl und hinter sich her.

    „Was dagegen, wenn ich mir Fibi heute Nacht ausleihe?“ fragte ich noch bevor sie die Tür erreicht hatte.

    „Nein, sie gehört heute Nacht dir.“

    Die beiden verschwanden in Fransiskas Wohnung und ich blieb zurück.

    Mit dem Smartphone gab ich Randy Bescheid, dass Sibylle auf ihn wartete, griff die Leine und führte Fibi auf allen Vieren zu meiner Wohnung.

    Später, saß ich im Sessel und Fibi lutschte mir mit auf dem Rücken gefesselten Händen den Schwanz.

    Sie gab sich alle Mühe mich zufrieden  zu stellen. Sie blies mit Hingabe und suchte auch den Augenkontakt. Als sie den bekam, lächelte sie mich mit dem Schwanz im Mund an.

    Plötzlich gab es in mir einen Stich. Fibi diente Caroline schon eine ganze Weile und bis zum Prozessende würde noch eine längere Zeit ins Land gehen. Zeit  in der Fibi sicher ebenso hingebungsvoll dienen würde.

    Könnte ich diese Frau dann noch…? Ich verbot mir den Gedanken, doch irgendwie schaffte er es immer wieder sich einzuschleichen.

     

     

     

     

     

     

     

    Ich schloss die Tür hinter mir ab und Fransiska wartete nicht lange so schnell war sie noch nie nackt vor mir gestanden und half mir mich auszuziehen.

     Noch während die Sachen zu Boden glitten flüsterte sie mir ins Ohr: „Ein Ei ich will so ein Ei – hast du noch so ein Ei für mich – Ja?“

    Unglaublich sie war extrem geil und fixiert auf dieses Kunstwerk der modernen Technik.

    Ihre Augen wurden groß und größer und erst als das beruhigende Summen aus Fransiskas Muschi kam wurde sie etwas  ruhiger und zog mich zu ihr auf das Bett.

    Mit jeder Stellung des Vibroeis änderte sich ihr Erregungsgrad und nach und nach ging Fransiska ab wie eine Rakete.

     Ich hatte ja schon viel erlebt aber eine solches Naturwunder an Geilheit war bisher nicht dabei.

    Nachdem sie dreimal so richtig tief und fest gekommen war flog das Vibroei in die Ecke und sie schnappte mich und überzog mich mit feurigen  Zungenküssen.

     Dabei verblieb meine Hand an und in ihrer Scham.

    Sie war jetzt ganz weit offen und ich konnte meine Hand am Schleim gut nässen. Schon drangen die ersten drei Finger in sie dann vier und sehr schnell die ganze Hand.

    Als ich sie zum ersten Mal fistete bebte und tobte sie vor Lust im Bett umher, dass ich Angst bekam sie würde herunterhüpfen, so ging sie ab.

    Dann wurde aus der Erregungsphase die Genussphase und Fransiska lies mich sie in aller Ruhe verwöhnen, mein Händchen vollbrachte indes wahre Wunder.

    Es gibt Mädchen denen kann man die Liebe nur schwer nahebringen, Fransiska war ein Mädchen das nach gutem Sex lüstete dabei spielte es keine Rolle ob ihr ihr  Freund oder ihre Freundin gerade die Befriedigung verschaffte.

    Der Vorteil bei uns Mädchen liegt allerdings darin genau zu wissen welchen Schalter man drücken kann um seiner geliebten Freundin die höchsten Wonnen zu gönnen ohne nachfragen zu müssen „Schatz ist das gut so?“

    Genauso gut konnte Fransiska aber auch die Liebe geben und hatte sehr schnell heraus dass meine Klitoris sehr leicht und gut zu stimulieren war. Folglich spielte, saugte und verwöhnte sie mein kleines Würmchen und bedankte sich für das gelungene Wonnenspiel.

    Als wir nach Stunden eng umschlungen Schulter an Schulter einschliefen nuschelte sie nur ein ehrliches „... das ist ja soooo schön“ und schlief dankbar ein.

    Früh am Morgen, Fransiska schlief noch tief und sehr entspannt, machte ich mich mit einem meiner neuen Spielzeuge aus Onkelchens Tasche zu schaffen, setzte den Ohrhörer auf und lies das Gerät scannen.

    Oberhalb der 8 GHz wurde die Maschine fündig, eine kleine Standortwanze an Fransiskas Handtasche, ja das war zu erwarten, ich grübelte bereits wer den gesetzt hatte als der Scanner erneut reagierte diesmal verdammt hoch dachte ich mit oberhalb der 11,2 GHz sind doch sonst nur Radar und Militär.

    Der Scanner zuckte und schon spie der kleine Thermodrucker einen langen Streifen Papier aus. Na das war doch mal interessant, da hatten nicht nur zwei Dienste ihre Tasche verkabelt, sondern offenbar war eine davon mit modernsten Mitteln ausgestattet.

    Mal sehen was Peter davon hält dachte ich mir. In ihrem iPhone wurden gleich zwei Halunken angezeigt offenbar war Fransiska für mehrere Leute sehr interessant.

    Mittlerweile hatte ich bereits viel Papierstreifen gezogen und legte sie in meine Tasche da erwachte mein Täubchen, reckte sich und wir begannen den Tag mit genüsslichem Geschmuse.

     Von meiner Warte aus war Fransiska außen vor aber Peter musste davon wissen, dass da mehrere andere am graben waren.

    Später nach der Verabschiedung traf ich Peter der auf dem Weg zu Randy war und ich schloss mich ihm an fies grinsend mit den Worten „Du glaubst ja nicht was aus dem Döschen von Fransiska alles herauskam“ und reichte Randy die Papierausdrucke.

    Der kam fast nicht mehr zur Ruhe „Scheiße ein LPQ22R Scanner davon hab ich bisher nur gehört, kann ich das Ding mal sehen und vielleicht nur einmal anfassen, ja  nur einmal anfassen ja?“

    Peter musste ihn zur Vernunft bringen und Randy schaute sich die Papierstreifen der Reihe nach an.

    „Pippifax eine Spielzeugwanze,“ er las weiter „Made in Scheißdrecksland ja so ein billiger Mist...“ dann aber kam ein „Hoppla das ist ja mal was feines... hmmm.“

    Er schaute Peter an und dann mich „Eindeutig Ami aber wirklich 1. Bundesliga, die kenne ich nur vom Hörensagen“  dann las er den letzten Streifen durch, rieb sich die Augen und las wiederholt den Streifen.

    „Peter da steckt aber einer mächtig tief im Dreck, das ist ein Compressed Mode Puls Code Mixed ...“ und ab da kamen dann nur noch Kauderwelsch.

    Peter rief ihn zur Vernunft und Randy schaute ihn an „Aktive Komponente der Fremdenlegion, neuste Bauart, scheiß gefährlich das Ei!“

     

     

    Das Ganze nahm langsam Ausmaße an, die eindeutig eine Nummer zu groß für uns waren.

    Caroline hatte Randy ihr Spielzeug überlassen, der sich mit großen Augen darüber her machte.

    Caroline und ich saßen draußen auf einer Parkbank. Ein paar Jogger liefen vorbei und die Mamas mit Kinderwagen strebten in Richtung Spielplatz.

    „Du weißt schon dass wir hier draußen noch besser abgehört werden können, als drinnen?“

    „In den Agentenfilmen, haben sich die Agenten immer draußen getroffen, um nicht abgehört zu werden.“

    „Ach Peter…“ sie seufzte und zog ein kleines Gerät aus der Tasche, welches sie  einschaltete.

    „So, jetzt können wir reden.“

    „Also, mal sehen, ob ich das alles richtig zusammenbringe…

    Da sind die bösen Amis, die dich umlegen wollen, die guten Amis die dich beschützen,“ ich schaute mich um und sagte dann laut, „und die nie da sind wenn man sie braucht,“

    Caroline grinste.

    „und die Franzosen, die es auf mich abgesehen haben und ich keine Ahnung habe warum. Nicht zu vergessen, die Billigwanze.“

    „Die Billigwanze, ist wahrscheinlich nur Ablenkung. Wer schaut schon weiter, wenn er eine Wanze gefunden hat. Aber soweit hast du Recht, da sind drei Teams hinter uns her.

    Die zwei hinter mir verstehe ich noch, aber was wollen die Franzosen von dir?“

    „Keine Ahnung, ich mag Frankreich. Ist ein schönes Land mit netten Menschen. Ok, da gibt es genauso viele Irre wie bei uns, aber warum die mich umbringen wollen weiß ich nicht.“

    „Gehen wir mal davon aus, dass es Söldner sind die gekauft wurden. Wem hast du alles auf die Füße getreten?“

    „Abgesehen von all den Angehörigen hingerichteter Frauen? Da gibt es nur einen…“

    „Ich weiß dass du nicht über Beate reden willst, aber ist das anheuern einer Söldnertruppe wegen einer Frau, nicht etwas übertrieben? Um was geht es da wirklich?“

    „Um Macht. Um die absolute Macht.

    Ich kenne Trommer schon ein paar Jahre. Ich hab ihn öfter im Gericht getroffen, wir haben zwar nie  groß miteinander geredet, doch wir wussten beide wer der andere ist.

    Trommer war einer der beliebtesten Staatsanwälte der letzten Zeit. Die Leute mochten ihn, da er immer die Urteile herausholte, welche  die Leute erwartet haben. Er hat sich in Rekordzeit nach oben gearbeitet.

    Irgendwann hat es wohl klick gemacht und er hat beschlossen mehr als nur Staatsanwalt zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen geht er skrupellos über Leichen.

    Ich glaube, er hat irgendwann die Kontrolle über sich verloren. Er sieht überall Feinde, die ihn vom Thron stoßen wollen.

    Er will ganz nach oben.

    Minister? Ich glaube nicht, dass er als Minister seinen Aufstieg als beendet sieht.“

    „Du meinst, er will dich umlegen lassen, nur weil er glaubt, dass du ihm gefährlich werden kannst?“

    -Nein, nicht ich…-

    „Ich weiß nicht, was er glaubt.“

    „Wenn es stimmt, was du sagst, benutzt er die Prozesse um das Ministeramt zu bekommen. Aber um den Massen zu geben was sie wollen, braucht er dich. Warum sollte er dich vorher töten wollen?“

    „Er braucht mich nicht. Er hat dich!“

    Plötzlich leuchtete ein Gedanken in uns beiden!!!

    „Aber wenn ..“ begannen wir gleichzeitig.

    „Wenn die Amis dich umlegen, dann hat er ein Problem!“ grinste ich.

    „Hat Randy schon alle Wanzen zerlegt?“

    „Wahrscheinlich, aber wir haben ja noch unsere lebende Wanze.“

    „Lass das! Ich mag Fransiska.“

    „Ist sie sauber?“

    „Ich glaube, dass sie benutzt wird. Ja, sie ist sauber.“

    „Gut, wir sollten den Spieß jetzt umdrehen, und mal sehen was geschieht wenn wir auf den Busch klopfen.“

    Das Handy klingelte und ich ging ran.

    „Hallo Bad-Man, hier ist Mike. Meine Kontakte sagen, dass es heute die ersten Urteile gibt. Kommt ihr?“

    „Klar. Bis später.“

    Caroline sah mich fragend an.

    „Das war unser Pressechef. Heute gibt es die ersten Urteile. Ich hab gesagt, dass wir ins Gericht kommen.“

    „Dann auf.“

    Ich schaute mich um sah nichts was verdächtig war.

    „Irgendwie unheimlich oder?“ fragte ich.

    „Was?“

    „Du weißt genau, dass du beobachtet wirst.“

    Es herrschte ganz normaler Betrieb für einen sonnigen Vormittag. Ein Mann mit Kinderwagen ging ein paar Meter vor uns und ein Jogger sowie eine Joggerin kamen uns entgegen.

    „Irgendwie hast du Recht. Seltsames Gefühl.“

    Die Jogger wichen dem Kinderwagen aus, wobei die Frau die Führung übernahm und der Mann hinter ihr verdeckt blieb. Die Joggerin trug kurze Leggins ein enges Shirt und hatte Kopfhörer im Ohr deren Kabel in eine kleine Tasche vor ihrem Bauch führte.

    Anscheinend gefiel ihr das laufende Lied nicht, dann sie griff in die Tasche.

    Plötzlich knallte ein Schuss. Bevor ich reagieren konnte hatte mich Caroline zur Seite geschubst und ihre Waffe gezogen.

    Der Jogger wurde zu Boden geschleudert. Der Mann mit Kinderwagen hielt eine bösartige MPi in der Hand und schoss dem Jogger, der plötzlich auch eine kleine Pistole in der Hand hielt, eine zweite Kugel in den Leib.

    Dennoch war dieser noch in der Lage auf den Mann im Kinderwagen zu schießen und traf diesen auch. Der Mann ging auf die Knie und schoss ein weiteres Mal auf den Jogger.

    Die Joggerin war herumgewirbelt und riss aus ihrer Umhängetasche eine kleine Pistole die sie direkt auf Caroline anlegte.

    Zu einem Schuss kam sie nicht, denn Caroline pustete ihr das Hirn aus dem Schädel, bevor sie schießen konnte.

    Zwischenzeitlich hatte ich hatte auch ich meine Waffe gezogen, und legte auf den Mann mit Kinderwagen an, doch Caroline riss meinen Arm mitsamt der Waffe nach oben, so dass meine Kugel in die Bäume ging.

    „Nein!“ Sie lief zu dem Mann hin.

    Die beiden sprachen irgendwas auf Englisch, dann packte mich Caroline und sagte nur: „Verschwinden wir hier.“

    „Was ist mit ihm?“

    „Er wird es überleben.“

    Zusammen liefen wir bis zum Parkausgang, als schon die ersten Sirenen zu hören waren. Die Waffen wieder verstaut, gingen wir ganz normal um keine Aufmerksamkeit zu erregen.

    „Ich glaube ich muss mich bei den guten Amis entschuldigen, sie sind doch da wenn man sie braucht.“

    „Verdammt, da war es ja in der Südsee ruhiger. Da gab es nur ab und an eine kleine Revolution.“

    Das erste Taxi das vorbeikam, hielt ich an und wir stiegen ein.

    „Zum Gericht.“

    Der Fahrer gab Gas und fuhr los. Immer mehr Polizeiwagen kamen an uns vorbei.

    „Ist wohl mächtig was los.“

    „Tja, in dieser Stadt wird es nie langweilig.“ Antwortete ich ihm.

    „Ich rufe Fransiska an und frage sie ob sie uns zwei Plätze freihalten kann.“

    „Gute Idee. Es wird sicher wieder einen riesen Andrang geben.“

    Am Eingang des Gerichtes stiegen wir aus und wieder umgingen wir die Schlange.

    Im Gerichtssaal hatte Fransiska und tatsächlich hatte Fransiska es geschafft zwei Plätze frei zu halten.

    „Hallo Liebe.“ Caroline gab Ihrer Freundin einen züchtigen Kuss auf die Wange.

    „Was ist denn mit dir? Du siehst so abgekämpft aus.“

    „Ach nichts. Alles in Ordnung.“

    „Sei nicht so bescheiden.“ Mischte ich mich ein. „auf die wurde gerade ein Mordanschlag verübt.“

    Fransiska wurde blass.

    „Ist das wahr?“

    „Eigentlich ist es schon der dritte.“ legte ich nach, ohne auf Carolines bösen Blick zu achten.

    „Warum um alles in der Welt, will dich jemand töten?“

    „Ist eine lange Geschichte.“

    Bevor Fransiska weiter fragen konnte, betrat Trommer den Gerichtssaal und kaum hatte er Platz genommen begann die Verhandlung.

    Die Verfahren gegen die Inhaber der Baufirma, Hans und Ingergreet van Streuben sowie ihrer persönliche Sekretärin Lida Creecht, waren  abgetrennt worden und würde heute zu Ende gehen.

    Am Ausgang bestand kein Zweifel. Die drei würden morgen durch uns sterben. Die Frage war nur wie.

    Trommer begann mit seinem Plädoyer. Er zog alle Register und machte es der Verteidigung unmöglich auch nur einen Ansatzpunkt zu finden, der ihre Mandanten etwas entlastete.

    Trommer redete zwar gerne und viel, doch er war ein sehr gewiefter Redner. Er wusste wie lange die Leute zuhören und wann es zu lange wurde.

    Durch geschickte Themenwechsel und die richtige Rhetorik, fesselte er die Zuhörer.

    Schließlich forderte er die Todesstrafe für alle drei. Hans und Ingergreet sollten auf dem Marktplatz an der Garotte sterben, Linda, die nach seinen Ausführungen weniger Schuld auf sich geladen hatte, sollte die „Gnade“ erhalten nichtöffentlich am Galgen zu sterben.

    Dann kamen die Verteidiger. Alle drei gaben sich redlich Mühe, doch sie hätten genauso gut, Trommer anschließen können. Niemand interessierte sich für ihre Plädoyers.

    Dann zog sich das Gericht zur Beratung zurück.

    Wir standen auf und vertraten uns die Beine. Fransiska ließ es sich nicht nehmen zu Trommer zu gehen.

    Dem schien es äußerst unangenehm zu sein, dass Fransiska ihn in der Öffentlichkeit küsste. Zumindest machte er ein ziemlich saures Gesicht. Dann redete sie auf ihn ein und packte ihn am Ärmel.

    -Vielleicht liegt es ja auch an dir?- dachte ich.

    Fransiska zog Trommer zu uns.

    „Frau Haufberger erzählte mir, dass man einen Anschlag auf sie verübt hat, Frau Miles.“

    „Nicht nur einen, drei.“ Ich konnte einfach nicht widerstehen.

    Er sah mich böse an und blickte wieder zu Caroline.

    „Das ist korrekt. Auch was Herr Stein gesagt hat, entspricht den Tatsachen.“

    „Haben sie denn einen Verdacht wer die Mörder sein könnten?“

    „Keinen Verdacht, ich weiß dass ein ehemaliger leitender Mitarbeiter des Geheimdienstes dahinter steckt. Er hat mir die Hinrichtung seines Sohnes übel genommen.“

    „Das sind sehr beunruhigende Nachrichten. Ich werde den Sicherheitsbehörden nahelegen sich darum zu kümmern.“

    „Vielen Dank Herr Trommer. Haben sie denn schon Hinweise, auf den Anschlag auf Frau Haufberger?“

    „Hinweise schon, aber noch keine verwertbaren Spuren.“

    Ein Läuten teilte mit, dass das Gericht zu einem Urteil gekommen war.

    Trommer schien froh zu sein die Unterhaltung beenden zu können und trat zu seinem Platz.

    Die Richter traten ein und verkündeten das Urteil. Sie waren in allen Punkten Trommers Antrag gefolgt.

    Alle drei Angeklagten waren zum Tode verurteilt und würden morgen schon hingerichtet werden.

    Auch bei den Todesarten war man Trommer gefolgt.

    Hans und seine Frau sollten auf dem Markplatz auf der Garotte sterben, wobei der Richter keinen Zweifel daran ließ, dass der Tod nicht allzu schnell zu erfolgen hatte, während Linda bei uns in der Kammer am Galgen enden sollte.

    Hans war sprachlos, was man von seiner Frau nicht sagen konnte.

    Sie ereiferte sich und ließ wütende Kommentare los.

    Linda saß geschockt und zusammengesunken in ihrem Stuhl. Sie schlug die Hände vors Gesicht und weinte hemmungslos.

    Caroline schaute sich Linda an, als ob sie schon Maß holen würde.

    „Darf ich wieder dabei sein?“ fragte Fransiska leise, dann senkte sie ihre Stimme noch weiter. „und können wir sie auch nackt ausziehen?“

    Ich schaute Caroline an. „Ihr beide dürft Lindas Tanz am Galgen zu zweit genießen, dafür ist der Rest der Nacht für mich reserviert.“

    „Das ist doch ein Deal.“ Grinsten beide.

    Allmählich machte der Job wieder Spaß.

     

    In der Fabrik 21km entfernt, fuhr einige Stunden später ein Wagen vor.

    Der Auftraggeber der Söldner trat zum Anführer, dem Franzosen, und instruierte ihn.

    „Wie sollen also Frau Miles beschützen?“

    „Nur aufpassen, dass ihr nichts geschieht. Finden sie heraus was da vor sich geht. Vorerst brauche ich Frau Miles noch. Sollte sie nach Ende der Prozesse Schwierigkeiten machen, dürfen sie ihr gerne die Kehle durchschneiden.“

    „Das wird aber eine Menge mehr kosten Monsieur. Dazu brauche ich mehr Leute und etwas mehr an Technik.“

    „Darüber sollten sie sich keine Gedanken machen. Im Übrigen, rate ich ihnen, nach dem Fiasko neulich ihre Forderungen nicht all zu hoch zu schrauben. Ein Wunder dass nicht die ganze Stadt hinter ihnen her ist.“

    „Das war ein bedauerlicher Zwischenfall, für den der verantwortliche Zugführer schon zur Rechenschaft gezogen wurde.“

    Die Tür öffnete sich und einer seiner Männer baute sich stramm vor seinem Kommandant auf, dann überreichte er ihm einen Zettel.

    Der Kommandant las ihn durch, dann grinste er seinen Auftraggeber an.

    „Monsieur, wir haben eine heiße Spur.“

     

    Wie schon beim ersten Mal, war der Marktplatz schon Stunden vor der Hinrichtung voll. Alle wollten einen guten Platz ergattern.

    Die Stadtführung hatte das Podest der ersten Hinrichtung, erst gar nicht abbauen lassen. Reichert und seine Leute hatten lediglich den Galgen entfernt und ihn durch zwei Garotten ersetzt.

    Diese Garotten waren nicht so elegant, wie das Modell in der Kammer, sondern einfache, stabile Holzkonstruktionen, bei denen der Verurteilte angekettet wird und ein Strick um den Hals gelegt wird, der mit einem Hebel von hinten zugedreht wird.

    Die beiden Garotten standen gut sichtbar auf der Mitte der Plattform nebeneinander. So würde Ingegreet ihrem Hans beim Sterben zuschauen können und sehen, was mit ihr im Anschluss geschieht.

    Caroline, Fransiska und ich standen am Fuß der Plattform und schauten uns die Leute an. Alle Schichten der Bevölkerung waren vertreten. Nur einige Personen, die deutlich nicht erwachsen waren, hatte die Security nicht auf den Marktplatz gelassen.

    Der Bus mit den Zwei Todeskandidaten bahnte sich den Weg durch die Menge und hielt am Aufgang zur Plattform.

    Decker und sein Team brachten erst Hans nach oben. Der hatte wohl schon mit seinem Leben abgeschlossen. Widerstandslos ließ er sich nach oben führen und anketten.

    Decker legte ihm den Strick lose um den Hals, dann winkte er den anderen Wachleuten zu, Ingegreet aus dem Wagen zu bringen.

    Ingegreet war nicht gewillt einfach zu sterben. Sie trat um sich und wehrte sich wie eine Verrückte. Vier Mann mussten sie auf dem Weg nach oben bändigen.

    Decker stand ungerührt neben der Garotte und wartete bis seine Leute Ingegreet angekettet hatten. Als sie auf der Garotte fixiert war, legte er auch ihr den Strick locker um den Hals.

    Ingergreet fluchte und schimpfte. Alle waren Wichser, Arschlöser und was sonst noch alles.

    Ihr Mann war ein Waschlappen der sie einfach im Stich ließ und und und…

    „Die macht sich nochmal richtig beliebt, was?“ fragte ich Fransiska.

    „Das ist genau das, was die Leute sehen wollen. Ich wette meine Kollegen vom Fernsehen sind begeistert.“ Dann drehte sie sich zu Caroline.

    „Wirst du es schnell machen?“ fragte sie ihre Freundin

    „Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn ich die beiden zu schnell töte, fällt der gesamte Mob über mich her und bringt mich auch um. Nein ich werde den Leuten geben was sie wollen.“

    „Und heute Abend? Wie lange wird Linda brauchen um zu sterben?“

    „Ich hab sie heute Morgen  gewogen und mir genau angeschaut. Sie ist fit und hat ein gesundes Herz. Glaub mir mein Schatz, sie wird uns einen langen und unvergesslichen Tanz darbieten.“

    Wieder teilte sich die Menge und Applaus wurde laut.

    Trommer erschien mit Gefolge und betrat die Plattform. Er verlas die Urteile und heizte die Menge richtig ein. Egal was man von Trommer hielt, er hatte die Massen im Griff. Die Leute liebten und verehrten ihn. Ich kam mir plötzlich sehr einsam vor.

     –Ich gegen den Rest der Welt.- Tolle Aussichten.

    Schließlich gab Trommer das Kommando die Urteile zu vollstrecken.

    „Dein Auftritt, verehrte Kollegin.“ Grinste ich Caroline an, und die betrat die Plattform.

    Und genau wie Trommer wurde Caroline mit tosendem Applaus begrüßt.

     

     

     

     

     

    „Also denn“ sagte ich und betrat das Gerüst. Ich ging an der immer noch wild fluchenden Ehefrau vorbei, die war richtig fies und gemein, kein Zweifel dass sie die eigentliche Antriebsfeder war und jetzt die Strafe erhalten sollte. Genau diese Aussage stand über jeder der Gesichter die sich hier versammelt hatten.

    Somit packte ich den stabilen Holzknebel an und das erste Raunen ging durch das Volk. Noch lag das Seil locker um den Hals den dicken Hans, es galt nun eine gute Show abzuliefern.

    Also zog ich erst einmal das Seil an und Hans, der Dicke schrie erstmals laut auf. Seine Frau schimpfte unterdessen weiter. Dann rasch zwei Drehungen bis dass das Seil den ersten wirklichen Zug auf den Hals abgab.

    Das gurgelnde angstvolle Geschrei des Dicken ließ die Menschen auf dem Platz nach und nach ruhig werden. Plötzlich konnte man fast sein eigenes Atmen wieder hören.

    Als sich das Gesicht langsam rot färbte und die gurgelnden Geräusche lauter wurden, verstummte plötzlich die Frau und schaute plötzlich auf ihren Gatten.

    Nun ein kräftiger Dreh und auf dem Marktplatz zuckten die ersten, das Gesicht wechselte von rot nach violett und aus Gurgeln wurde ein  Röcheln. Ich ließ es kurz verstummen und begann dann langsam weiterzudrehen.

    Jetzt war der Punkt erreicht an dem das Sterben begann. Ein leicht zuckender Zwei Zentner Mann starb hier langsam und das Volk geilte sich dabei auf.

    Da begann seine Frau lauf aufzuschreien, jetzt endlich wurde ihr klar dass ihr Mann gerade stirbt und dass sie gleich dran ist.

    Aus dem violetten Gesicht quoll die dicke Zunge heraus. Das war es also, nur noch zwei Sicherheitsumdrehungen und den Holzknebel arretieren.

    Ein prüfender Blick, ja der Mann war ganz offensichtlich tot. Der Doktor prüfte die Vitalzeichen und schüttelte den Kopf. Als ich zum Volk aufblickte und Trommer ansah erhob sich ein Jaulen, Jubeln und Grölen in den Menschen.

    In Trommers Gesicht sah man die Befriedigung.

    Dann also die Frau.

     Mit jedem Schritt mit dem ich mich ihr näherte schrie sie schriller auf und bot ein Schauspiel dem man nur eines abnehmen konnte „Mach dass die Frau endlich Ruhe gibt“

    Das war das Ziel aber nicht so schnell. Mit einem starken Ruck war das Signal klar.

     „Du stirbst jetzt“ und sie tanzte an der Garotte soweit sie konnte. Langsam die ersten Windungen und ihr grelles Gejaule wurde leiser.

    Als ihr Gesicht deutlich rot anlief lies ich noch einmal Luft zu wartete kurz und Ingegreet schrie ein letztes Mal voller Kraft ins Volk

    „Ihr Schweine währt ihr doch nur alle in dem Stadion verreckt, ich hasse euch alle...“ das letzte Wörtchen kam aber nicht mehr durch, denn der Strick sorgte dafür dass sie nie mehr gurgeln würde.

    Ihr lies ich deutlich mehr Zeit beim Sterben und das Volk begann zu johlen, hatte es doch endlich sogar das Geständnis gehört aber eine Zugabe war nicht drin und so starb auch diese Verbrecherin.

    Als ihr Kopf ein letztes Mal zuckte und der Doktor sein Kopfschütteln zeigte stand ich einfach nur auf und verbeugte mich leicht, nur ganz wenig, aber sichtbar.

    Das Volk grölte minutenlang und Trommer kam trotz Mikrofon nicht recht zu Wort. Er verabschiedete das Volk mit seinen salbungsvollen Worten und erklärte die Veranstaltung für beendet.

    Nun aber rasch von der hohen Plattform herunter in die relative Sicherheit des Busses und es ging weg von hier ins Gefängnis.

    Fransiska hatte noch auf dem Platz ihren Auftritt schließlich mussten die Nachrichten ja gefüttert werden. Im Bus sah ich Peter an und fragte ihn,

     „Hast du das oben auf den Häusern gesehen, da spielten zwei Parteien Postenklauen ich habe mindestens fünf Totalverluste gezählt und du?“

    Peter nickte kurz noch immer das Ohr am Funkgerät und meinte dann

    „Bis jetzt hat man auf den Dächern ringsherum sechs Tote gezählt, heute hatten wir gute Schutzengel. Gerade kommt die Bestätigung. Fünf Amerikaner und vermutlich ein Franzose weniger und das beste es fiel keinem auf und keine Zivilisten wurden verletzt“

    Im Gefängnis angekommen wurde Linda gerade in ihre Zelle gesperrt und medizinisch durchgecheckt.

    Nach dem Abendessen kam Fransiska vorbei und war schon ganz aufgeregt.

    „Peter sagte dass diese Linda noch heute sterben wird?“

    „Ja die bereiten sie bereits vor in einer guten Stunde ist es soweit und du bist sicher dass du dabei sein willst Liebes?“ fragte ich sie.

    Man konnte genau sehen dass sie richtig geil war, unter ihrer Bluse zeichneten sich ihre Nippel straff abstehend ab und garantiert war ihr Höschen feucht.

    „Dürfte ich heute am Strick ziehen der sie aufhängt ich glaube das muss ein absolutes Gefühl sein?“ frage sie Peter und er schaute sie an nickte langsam und meinte,

     „Ja, aber danach stehst du und deine Freundin mir zur Verfügung so war es ausgemacht, so wird es geschehen klar?“

    Das nun folgende geile Gesicht von Fransiska bestätigte mir dass sie voll auf diese Nummern stand und ja danach würden wir Peter auch seinen Gefallen erfüllen.

    Als die Zeit gekommen war wurde Linda von zwei starken Männern in die Kammer gezogen, geschleift und schlussendlich an Händen und Füßen getragen und in der Mitte der Kammer auf ein Podest gestellt und angekettet.

    Wir traten auch ein und das Sicherungspersonal verließ dafür den Raum. Nun standen wieder einmal wir Drei der nackten Delinquentin gegenüber.

    Linda stand da oben auf ihrem Podest und schien jeden bekämpfen zu wollen der nur in ihre Nähe kommt.

    Wir traten auch auf das Podest und während ich die Schlinge prüfte machte sich Fransiska an Linda zu schaffen und das ging fast schief.

     Sie konnte zwar weder treten noch schlagen dennoch schubste sie Fransiska so wuchtig dass sie fast auf den Boden gefallen wäre hätte sie Peter nicht geistesgegenwärtig gefangen.

    „Das war aber nicht fein“ geiferte Fransiska noch immer in Peters Armen.

    Ich zog Lindas Arme nach oben und als sie gute 10 cm frei hing nahm ich aus dem Spielkasten eine Neunschwänzige, die ich Inge zeigte.

    „Sterben wirst du am Strang aber bis dahin wirst du uns noch Spaß bescheren.“

    Meine ersten fünf Schläge gruben sich in ihre Brust und rissen grässliche Fetzen aus dem bis dato makellosen Körper. Fransiska sah die ersten Blutstropfen an ihrer Brust herunterlaufen und sie war geil geworden aber so etwas von geil.

    Also holte ich sie herauf aus das Podest, zeigte ihr die Geisel und wie sie die halten müsse. Dann bestand ich auf maximal fünf Schlägen und verließ rasch das Podest und ging zu Peter.

    Fransiskas Schläge waren hart, kamen langsam aber fest und sie versuchte zu zielen. Die Wunden die sie schlug konnten sich sehen lassen, das Mädchen hatte tatsächlich Talent.

    Als Linda bewusstlos im Seil hing nahm Peter Fransiska wieder zu sich und ich fesselte Lindas Hände auf den Rücken, legte dann den Strick um den Hals und zog ihn fest, dann verließ ich das Podest.

    Ich schaute kurz zu Peter und er nickte nur. Fransiska bekam die Fernbedienung für das Seil und nach unserer Freigabe zog sie das Seil an und Linda in die Luft.

     Röchelnd hing sie da knapp 15 Sekunden dann ließ Fransiska sie wieder auf den Boden.

    Ein zuckender Körper lag am Boden aber sie fing sich schnell. Nach guten 20 Minuten dann der zweite Zug, diesmal hing Linda fast 25 Sekunden bis sie frei kam. Nach einer halben Stunde Erholung kam der letzte Akt und Peter übernahm die Fernbedienung.

    Diesmal sollte es kein Entkommen mehr geben. Linda hing im Seil und aus dem leichten zucken wurde ein herrlicher Tanz am Galgen. Gute 35 Sekunden hing Linda und tanzte bis sie schließlich ruhiger wurde.

    Fransiska stand mit großen Augen daneben. Ein feines Rinnsal plätscherte auf die Kacheln und Linda war tot. Fransiska machte ihre Aufnahmen, mehr als sonst, offenbar wackelte sie deutlich.

     „Eine Stunde bleibt sie hier hängen dann geht es in die Verbrennung“  sagte Peter und führte Fransiska aus der Kammer in sein Zimmer und ich folgte.

    Nicht lange danach standen wir drei nackt vor einander und Fibi kam dazu.

    „Fibi mach meine Füße hier an den beiden Ösen fest“ sagte ich und stellte mich breitbeinig hin. Danach wurden noch meine Arme weit auseinander in Richtung der Decke gespannt.

    „Fransiska wie glaubst du fühlt es sich an ausgepeitscht zu werden?“ und ich nickte Peter zu der sich an der Spielzugkiste zu schaffen machte.

     Fibi saß an den Beinen von Fransiska und beide schauten sich das kommende genau an. „20 Schläge Peter – keiner mehr“ und Peter nickte.

     

     

    Zwanzig Schläge, keinen mehr?

    Hör sich das einer an! Caroline steht gefesselt vor mir und gibt Befehle! Eines musste man ihr lassen, sie weiß was sie will.

    Caroline auszupeitschen war eine Herausforderung. Vera war sadistisch, aber mir gegenüber masochistisch. Sie war Schmerzgeil, ich konnte sie mit der Bullenpeitsche bearbeiten und sie wurde davon richtig geil. Wie war es bei Caroline?

    -SIE IST KEINE VERA-

    Also langsam herantasten. Andrerseits, sah ihre Spielgenossin zu und sie wollte sicher nicht mit Samthandschuhen angefasst werden um als „Weichei“ dazustehen.

    Welche Peitsche sollte ich nehmen? Ich entschloss mich eine Peitsche mit fünf geflochtenen Lederriemen zu benutzen. Diese Peitsche sieht gefährlicher aus als sie ist. Richtig angewendet beißt sie heftig zu, doch eine „zarte“ Anwendung ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

    Dennoch, den Befehlston gegenüber ihrem „Auspeitscher“ konnte ich keinesfalls durchgehen lassen.

    „Zwanzig?“ fragte ich scheinheilig nach.

    „Nicht einen mehr!“

    „Ich belasse es bei Zwanzig, wenn du dich nach jeden einzelnen bei mir demütig bedankst.“

    Ihre Augen wurden schmal.

    „Vergiss es!“

    „Nein, meine Liebe. Und ich weiß auch schon wie dich davon überzeugen kann.“ Ich grinste sie richtig fies an.

    Mit einem Schritt war ich bei Fransiska, hatte sie gepackt und zog sie zu Caroline.

    Fransiska war dermaßen überrascht, dass sie gar nicht mitbekam, dass ich Fibi befahl sie ebenfalls zu fesseln.

    Caroline schaute mich mit einem vernichteten Blick an, als ich Fransiska direkt mit dem Gesicht zu ihr stellte. Die hatte jetzt mitbekommen was ich vorhatte, doch allem Anschein nach erregte es sie, denn sie ließ sich widerstandslos an denselben Ösen anbinden, wie ihre Freundin.

    Beide Frauen waren gleich groß und ihre Möpse drückten sich fest gegeneinander.

    Als beide fixiert waren, trat ich neben sie. Meine linke Hand auf Carolines Arschbacke, die rechte auf der von Fransiska.

    Die Arschbacken knetend fuhr meine Hände zwischen die Backen und erreichte die Muschis.

    Beide waren Nass. Während Caroline noch versuchte eine böse Mine zu machen, stöhnte Fransiska auf. Mit den Fingern in den Muschis drückte ich die beiden noch fester gegeneinander.

    Jetzt konnte auch Caroline ein leises Stöhnen nicht mehr unterdrücken, als sich meine Finger in ihre Fotze bohrte.

    „Fibi, komm her!“ befahl ich dieser.

    Sie kam und ich wies sie an, mein Fingerspiel zu übernehmen. Als sie ihre Finger in den Mösen versenkt hatte und rein und rausgleiten ließ, griff ich meinen beiden Frauen an den Haaren.

    Fest, aber nicht brutal, packte ich sie und drückte ihre Lippen aufeinander.

    Was folgte war einen heißes Zungenspiel. Während Fibi die zwei unten verwöhnte, versuchten die beiden, ohne ihre Lippen voneinander zu lösen ihre Nippel aneinander zu reiben.

    Bevor jedoch eine der zwei auf den Gedanken kommen konnte, einen Höhepunkt zu bekommen, beendete ich den Spaß.

    „Langsam, meine Damen. Wir wollen doch nicht vergessen, warum ihr so fest gegeneinander steht.“

    Ich schickte Fibi zur Seite und holte die Peitsche.

    „Also, du wirst dich bedanken!“ Damit trat ich zurück und ließ die Peitsche zum ersten Mal auf Carolines Arsch klatschen.

    Sie sagte kein Wort. Sie verzog nicht einmal das Gesicht.

    Genau das hatte ich erwartet, und so holte ich aus der Spielkiste ein nietenbesetztes Paddel. Das landete mit einem lauten Klatschen auf Fransiskas Arsch und Fransiska schrie erschrocken laut auf.

    Das Paddel klatscht zwar laut, hinterlässt aber nur einen roten Arsch. Allerdings, für einen Arsch, der noch nie gepeitscht worden ist, war es eine böse Überraschung.

    Caroline schaue mich wieder vernichtend böse an.

    „Ich warte…“

    Ich gab ihr fünf Sekunden, dann klatschte das Paddel auf Fransiskas andere Arschbacke.

    Diesmal sagte ich nichts, sondern wartete still weiter fünf Sekunden. Als immer noch kein „Danke“ kam, klatschte das Paddel erneut auf Fransiskas Arsch, die wieder aufschrie.

    „DANKE!“ presste Caroline hervor.

    Ich wechselte die Peitsche und ließ sie auf Carolines Rücken sausen. Dabei hielt ich mich sehr zurück. Hier ging es nicht ums Peitschen, sondern um ein Machtspiel zwischen ihr und mir.

    Aber auch Fransiska schien durch ihren brennenden Arsch richtig geil zu werden.

    Als sich Caroline beim zweiten und dritten Peitschenhieb sofort bedankte, gab Fransiska zu verstehen, damit nicht allzu „eifrig“ zu sein.

    Also kam zwischen den Peitschenhieben auf Carolines Rückseite immer wieder ein Klatschen auf Fransiskas Arsch.

    Zwischen den Hieben ließ ich immer genug Zeit, damit sich die Frauen mit heißen Zungenküssen ablenken konnten.

    Längst hatte ich aufgehört zu zählen und es waren weit über zwanzig Peitschenhiebe die Caroline, verteilt zwischen Mitte Oberschenkel bis zu den Schultern, abbekommen hatte. Ihre Rückseite war komplett mit roten Striemen überzogen.

    Auch Fransiskas Arsch leuchtete rot und glühte.

    Zeit für einen Szenenwechsel. Ich band Fransiska los und fesselte ihr die Hände auf den Rücken. Dann drückte ich sie vor mir auf die Knie. Fibi musste sich vor ihre Herrin knien und ihr die Pussy lecken.

    „Bring sie richtig nach oben, aber lass sie bloß nicht kommen.“ Fransiska und ich schauten zu, wie Fibis Zunge durch Carolines Scham glitt und diese aufstöhnte, als die Zungenspitze den Kitzler erreichte.

    Ich packte Fransiska an den Haaren und steckte ihr meinen Schwanz in den Mund. Hingebungsvoll lutschte sie daran und verwöhnte mich.

    Caroline sah zu uns rüber. Irrte ich mich oder war in ihren Augen ein aufflackern, als sie ihrer Freundin beim Blasen zusah?

    Als ich eine kleine Pause brauchte stellte ich mich hinter Fransiska und ließ sie Fibis Arbeit bewundern. Meine Hände gingen zu Fransiskas Titten und zu ihren Nippeln. Ich zwirbelte sie und zog sie schmerzhaft in die Länge.

    Genau wie beim Paddelschmerz machte auch dieser Schmerz Fransiska noch geiler.

    Auch Fibi musste sich zurücknehmen, um ihre Herrin nicht zum Orgasmus zu lecken.

    Mein nächster Befehl an Carolines Sklavin war, ihre Herrin loszubinden und sie mit dem Rücken auf das Bett zu legen.

    Dann brachte ich Fransiska zum Bett. Sie musste sich in der 69er Stellung über Caroline knien und zusammen mit Fibi fesselten wir die beiden fest aneinander.

    Die beiden auf dem Bett brauchten keine Aufforderung, um sich gegenseitig die Muschis zu lecken. Aus der Spielkiste holte ich einen schwanzförmigen Galsdildo den ich Fibi in die Hand drückte.

    Sie musste sich an das Ende des Bettes stellen, an dem Fransiskas Mund auf Carolines Möse lag.

    „Du wirst die beiden jetzt in alle Löcher ficken!“

    Fibi nickte und schon war der Galsdildo in Carolines Fotze verschwunden. Nach einigen Stößen zog sie ihn heraus und ließ Fransiska ihn ablecken. Das Ganze wiederholte sie mehrmals und ich musste sie auffordern Carolines Arsch nicht zu vergessen.

    Ich hatte es mir am anderen Ende bequem gemacht und meinen Schwanz in Fransiskas Möse versenkt die weit offen über Carolines Gesicht lag. Auch hier zog ich ihn aus der Möse und steckte ihn Caroline in den Mund.

    Fibi erledigte ihre Arbeit so gut, dass Caroline erst gar nicht auf die Idee kam Prostest zu erheben, als ich meinen Schwanz auf Fransiskas Rosette setzte, ihn ihr tief in den Arsch trieb, und ihn mir danach von ihr ablecken ließ.

    Aber auch Fransiska leckte willig alles ab, was Fibi ihr in den Mund schob.

    Gibt es etwas Besseres, als eine Frau zu ficken, während dir eine andere gleichzeitig die Eier leckt?

    So langsam erreichten wir den Punkt an dem es kein Halten mehr gab. Ich holte zwei weitere Dildos aus der Spielkiste. Einen gab ich Fibi und den anderen behielt ich.

    Fibi setzte den ersten Dildo auf Carolins Arsch und schob ihn langsam bis zum Anschlag hinein. Dann setzte sie den zweiten auf deren Muschi und schob auch diesen hinein. Abwechselnd glitten die Dildos in sie rein und raus, während Fransiskas Zunge ihren Kitzler verwöhnte.

    Dasselbe machte ich mit meinem Schwanz und dem Dildo. Den Dildo in Fransiskas Arsch und den Schwanz in der Möse fickte ich Fransiska die von Caroline geleckt wurde.

    Die beiden kamen fast gleichzeitig. Nein, sie kamen nicht, sie explodierten.

    Sie schrien ihre Lust heraus und verloren völlig die Kontrolle über sich. Das rhythmische saugen von Fransiskas orgasmusgeschüttelter Muschi brachte mich ebenfalls zum Kommen.

    Tief spritzte ich in Fransiskas Möse, während die erschöpft auf Caroline sank. Als ich meinen Schwanz ein paar Minuten später herauszog, lief etwas von meinem Saft aus ihrer Muschi und Caroline ließ es sich nicht nehmen ihn von Fransiskas Kitzler abzuschlecken.

    Fibi und ich banden die beiden los, und noch Minuten später lagen beide einfach aufeinander.

    Dann erhob sich Fransiska vorsichtig von ihrer Freundin und legte sich in dieselben Richtung neben sie.

    Fibi sagte nichts, ging neben den Bett in Wartestellung  und schwieg. Doch sie machte ein sehr enttäuschtes Gesicht, welches auch Caroline nicht entging.

    „Weißt du Liebes, ich glaube wir sind noch nicht ganz fertig.“ Sagte sie zu ihrer Gespielin.

    „Komm her!“ befahl sie Fibi.

    Die trat zu ihr und Caroline fesselte ihr die Hände auf den Rücken, dann befahl sie ihr sich auf das Bett zu legen.

    Ich setzte mich an das Kopfende, umfasste Fibis von hinten und hielt sie fest.

    Caroline befahl ihr die Beine zu spreizen und sie holte einen der Dildos den sie zwischen Fibi Schamlippen ansetzte.

    Während Caroline ihrer Sklavin langsam den Dildo in die Möse schob, leckte Fransiska Fibis Kitzler.

    Mein Beitrag bestand darin Fibi die Nippel zu zwirbeln.

    Auch Caroline ließ es sich nicht nehmen, den Dildo in Fibis beiden Löchern verschwinden zu lassen.

    Das verwöhnen zu dritt brachte Fibi schnell an den Rand eines Höhepunktes, doch Caroline und Fransiska ließen sie zappeln und auch das geilste Bettel brachte nichts. Die beiden zogen Fibis Orgasmus solange heraus wie sie konnten.

    Schließlich gewährten sie ihr den erlösenden Höhepunkt. Ich hielt Fibi fest umklammert bis sie zurücksank.

    Bevor Fibi wieder richtig zur Besinnung kam, hatte ich ihr die Hände und die Füße zusammen gebunden.

    Dann sah ich Fransiska an. „Du bist dran.“

    Sie schaute etwas verwirrt, doch Caroline beruhigte sie. „Lass dich ruhig fesseln, er braucht das.“ Zwinkerte sie ihr lächelnd zu.

    Schmunzelnd legte sich auch Fransiska auf das Bett und ließ sich Hände und Füße fesseln.

    Mit einem ergebenden Seufzer legte sich auch Caroline dazu und ließ sich von mir auf die gleiche Weise fesseln.

    Es war zwar etwas eng, mit den drei gefesselten Frauen, doch ich legte mich dazu, nachdem ich allen drei Kissen und Decke gerichtet hatte und Fibi sich an Fransiska gekuschelt hatte.

    Mit Fransiska die sich links an mich schmiegte und Caroline in meinem rechten Arm, war die Welt in Ordnung.

    Eines unterschied Caroline von den anderen zwei Frauen im Bett. Ich gab ihr einen Gutenachtkuss. Als ich meine Lippen auf sie drückte, gestatte ich ihr durch meine Augen, zum ersten Mal ein Blick in meine Seele.

    Vielleicht würde diese Frau mein Untergang sein, aber ich war bereit das Risiko einzugehen. 

    Als ich im Dunkel lag und das ruhige Atmen der Frauen hörte, schlich sich der Gedanke ein, dass gerade Trommers Geliebter den Arsch versohlt, sie in alle Löcher gefickt und sie jetzt gefesselt neben mir lag.

    Ganz egal wie die Sache ausgeht. Hier und jetzt, war ich der Gewinner!

     

    Weit im Süden der Republik überwachten zwei Franzosen ein Haus.

    Als eine Frau mit ihrem Hund das Haus verließ um mit ihm Gassi zu gehen, schaute sich einer der beiden die Frau mit einem Fernglas genau an. Dann verglich er das Gesicht der Frau mit einem Bild.

    „Das ist sie, unsere heiße Spur. Versau es nicht! Ich hab keine Lust mit einer Kugel im Kopf zu enden.“

     

     

     

     

    Der Morgen danach war ein herrlicher Tag, wie eine große Familie saßen wir am Tisch und aßen unser Frühstück, sogar die kleine Fibi saß an Peters Seite und fühlte sich sichtlich wohl, als hätten wir sie adoptiert.

    Palimm machte mein Cellular und ich schaute mit einem Blick auf das Display und wollte es gerade weglegen, da erkannte ich ein Stickwort.

    Calypso stand da zu lesen und ich schaute Peter mit einem klaren Blick an der sagte "ich muss dich alleine sprechen"

     Aus seiner Tasche zog er sein Handy und meinte "Mist unsere Dienstbesprechung hat begonnen - ihr findet alleine zurecht?" dann waren wir beide draußen.

    Wir verschwanden in einem kleinen Lagerraum und ich zog den Scrambler aus der Tasche, es summte kurz und dann war der Automat still

    "OK hör zu - Meine Vertrauensperson hat Alarm ausgelöst, die überwachen deine beiden Mädels, du weißt wen ich meine - die Tote da..."

    Peter wusste genau wer gemeint war.

    "Haben wir den Tag Zeit oder müssen wir beide einen Termin wahrnehmen"

    Schnell waren wir bei Jessica, die erkannte dass etwas nicht stimmt und erklärte dass wir heute nicht erforderlich wären und wünschte uns Glück.

    Peter stürmte los in sein Zimmer und Jessica meinte zu mir noch "Pass bitte auch auf ihn auf ja?" Ich lächelte und nickte "Aber klar doch Jessica - ich bring ihn dir in heil und in einem Stück zurück."

    Wir verschwanden in einem der Dienstwagen, wechselten nach einer Weile gegen einen anderen Wagen und es ging weiter. Dann endlich ein SUV unserer „Gäste“.

     Drinnen bekamen wir ein kurze Einweisung was die "guten" Amis gefunden hatten und dass da bereits zwei Teams angesetzt seien.

    Wir wurden am Waldrand abgesetzt und der Wagen verschwand wieder im Wald.

    Schon stand wieder ein SUV neben uns, die Tür ging auf und wir wurden aufgefordert einzusteigen. Drinnen bekamen wir eine Schutzausrüstung, wurden verkabelt und von vorne drehte sich ein älterer Mann in Schutzkleidung um.

    "Rasch rasch Mischka meine Pippchen wir haben wenig Zeit"

    Während der Wagen im Dunkel des Waldes verschwand sah ich Peters fragendes Gesicht.

     "Danke Onkelchen - Nein Peter - du willst nicht wissen wer das ist" und er schaute kurz zu mir dann zu Peter "Ich hoffe nur er nennt mich jetzt nicht auch Onkelchen" und erneut lachte er auf.

    Irgendwann hielt der Wagen und wir sammelten uns in einem provisorischen Camp, einer alten Scheune.

     Die Wände waren mit Tüchern und anderen Dingen abgedichtet, es zog nicht und auf dem Tisch lag hatte man eine große Displayrolle von 2 x 2 Meter ausgerollt, es flackerte im Windows nur kurz und dann waren Symbole zu erkennen.

    Mein Onkelchen sprach mit zwei älteren Soldaten dann verschwand er in einem Panzerwagen. Die beiden älteren Soldaten kamen zum Tisch.

    "Herhören - auch die beiden Gäste!

    Wir sind hier, hier, da vorne und hier, hier und hier..... und es folgte eine genaue Einweisung. Nach gut 30 Minuten war geklärt dass ich nur eine Beobachterposition haben würden, Peter musste mit nach vorne weil er die beiden Frauen identifizieren konnte.

    So begaben wir uns an unsere Positionen, die Funkgeräte wurden gecheckt und wir verschwanden im Dunkel des Waldes.

    Meine Position war ein Präzisionsschützenstand mit zwei Schützen den Beobachtern und zwei Spezialisten. Peter machte sich mit Gruppe 2 auf nach vorne. Gruppe 1 war auch unterwegs zum Ziel.

     Mein zugewiesener Beobachter schaute mich länger an und sagte dann "Angelface - so sieht man sich wieder komm her hier wartet eine Barrett light fifty auf dich“ und reichte mir eine M82A1.  „Ich soll dich kurz einweisen meinte Dagan" dann wies er mich ein.

    Was dann folgte war geplante Maßarbeit. Vor dem Haus lief eine offensichtlich jungen Frau mit Hund zu einer ebenfalls jungen Frau beide umarmten sich wie Freundinnen und wollten spazieren.

    Ein schwarzer Bus preschte vor und es sprangen drei dunkel gekleidete Männer heraus die sich auf die Mädchen stürzten wollten, der Hund sprang einen der Männer an, es knallte mehrmals bei den Vermummten und sie wurden offenbar in Kopf und Brust getroffen und sanken zu Boden.

    In das Fahrzeug schlugen noch ein paar Kugeln ein und rollte seitlich gegen einen Baum.

    Dann sprangen anders gefärbte Menschen aus dem Wald und wollten sich auf die Frauen die am Boden liegend Schutz gesucht hatten stürzen, diesmal wurden sie unsere Ziele.

     Wir schossen sie einfach nieder. Kurz präzise ohne Skrupel.

    Einer unserer Trupps sprang nach vorne und Peter war mit dabei, hob kurz die Köpfe der Frauen und gab ein Zeichen schon setzte sich der Trupp zurück.

    Wieder tauchten einige der wie zuvor gekleideten Leute auf und versanken schnell mit roten Spritzern in Brust und Kopf im Gras oder Laub.

    An Peters Stirn erschien ein zitternder roter Fleck wurde ruhiger, zuckte zu Boden dann erlosch er einfach.

    Aus einem der Bäume fiel ein dunkles Etwas mit langem Gewehr und alles war vorbei.

    Die Getöteten wurden beseitigt, das dunkle Etwas verstaut, die Spuren verwischt und das Haus verlassen. Das gepanzerte Fahrzeug von Onkelchen preschte hervor und nahm die beiden Frauen, Peter und zwei der Soldaten auf und weg waren sie.

    Die Abschlussbesprechung fang in einem richtigen Zug statt, zwei ganze Abteile nur für uns.

    Der Alte Militär berichtete Onkelchen was geschehen war, wer zu Schaden kam und dass das Ziel erreicht war. Dann sagte der etwas jüngere der hoch dekorierten zu Peter.

     "Hey - hast du schon auf deinen Geburtstag angestoßen? Du warst heute fast tot und wurdest gerettet?"

    Peter schaute in die Reihe und sie hoben ihre Gläser auf ihn an, dann zeigte Onkelchen auf mich und meinte "Mischka hat den Sniper erledigt der dich fast ausgeknipst hätte - sei lieb zu ihr ja?" Wieder stießen die Leute an und der Zug verschwand in einem Tunnel.

    Als wir wieder unter uns waren und zurückfuhren schaute ich dich lange an, lächelte und fragte "Wer waren diese beiden Frauen, waren die so wichtig dass sich all die anderen da einmischen mussten?"

    Peter schaute mich lange an, nahm mich in den Arm und küsste mich "Das ist für den Sniper den du erledigt hast - Superschuß und ja die beiden waren sehr wichtig und werden uns das bestimmt nochmal beweisen!"

     

     

     

    „Geschriebene Worte auf Papier? Hat dir schon Mal jemand gesagt, dass du ein Dinosaurier bist?“ fragte Randy.

    „Es ist dir vielleicht entgangen Bad-Man, aber es gibt E-Mail, WhatsApp, SMS, Handys…“

    „Tu es einfach. OK?“

    „Schon in Ordnung.“

    Randy machte sich, mit einem Brief von mir, auf zur israelischen Botschaft. Ich hatte einen Zettel mit einem einzigen Satz geschrieben.

    -Ich muss mit Onkelchen reden.- Ich hatte den Zettel schon in einem Umschlag, als ich einen weiteren Satz dazu schrieb. P.S. …

    Randy machte sich auf den Weg und ich setzte mich in mein Büro. Noch immer mit leicht zittriger Hand goss ich mir einen Whiskey aus.

    Vor meinem inneren Auge lief der Einsatz zum hundertsten Mal ab.

    Unsere Deckung hatte Vera und Sarah den Rücken freigehalten, bis wir eingreifen konnten. Die Kugeln sausten mir um die Ohren, aber das war mir total egal. Ich rannte zu den beiden.

    „Haltet die Köpfe unten!“ schrie ich sie an, als Sarah schauen wollte was passiert.

    „Peter! Was geschieht hier?“

    „Jemand will euch umlegen!“ Ich ließ mich neben Vera fallen.

    „Darauf wäre ich auch ohne dich gekommen.“ Meinte sie sarkastisch, als Kugeln neben ihr einschlugen. Unwillkürlich musste ich grinsen. Das war meine Vera.

    Aus dem Gebüsch stürmten maskierte Männer auf uns zu. In der Einweisung hatte man mir gesagt, dass alles, was aus dieser Richtung kommt Feind war, also schoss ich auf alles was sich dort bewegte.

    Der Wagen preschte vor,  ich packte beide und zog sie zum Auto. Einige meiner unbekannten Mitstreiter halfen mir recht unsanft Vera und Sarah in das Wageninnere zu verfrachten.

    „PETER!“ schrie Vera.

    „Hört zu! Das hier sind die guten Jungs!“ –das hoffte ich zumindest.- „Tut einfach was sie sagen! Ich komme zu euch, sobald ich kann.“

    Und schon sauste das Auto los.

    Das Schießen hatte aufgehört und ich konnte mindestens vier Tote erkennen.

    „Komm her mein Freund.“ Rief der Teamführer.

    „Sind unsere Leute Ok?“

    „Ja, nur ein paar leichte Verletzungen.“

    Plötzlich fiel 100 Meter entfernt ein weiterer Mann aus einer Baumkrone.

    „Keiner von uns.“ Meinte der Teamführer.

    Wir liefen zum Sammelpunkt. Die 5 Mann „meines“ Trupps sowie das Team, welches uns Deckung gegeben hatte, trafen sich zur Nachbesprechung in der Scheune und erst jetzt wurde mir das Ausmaß des Einsatzes bewusst. Da standen 10 Leute die Caroline einfach so zu akzeptieren schienen, ein Team sicherte das Gelände, und ein viertes Team sammelte die Leichen auf.

    - Hier läuft gerade eine riesengroße Nummer. - hämmerte es in meinem Kopf.

    Das Team hatte, wie der Teamführer gesagte hatte, keine Verlust und es gab nur zwei Leichtverletzte.

    „Hier Geburtstagskind.“ Mein Teamführer gab mir ein Gals Whiskey. Als er mich aufklärte schaute ich meine Lebensretterin an. Sie strahlte mich mit ihren Augen an. Es lag aber auch eine Frage in diesen wunderschönen Augen.

    -Du musst ihr langsam die Wahrheit sagen.-  Doch was dann?

    Ich hob mein Glas.

    „Ich danke euch. Falls ihr mal meine Hilfe braucht, ich werde da sein.“

    Alle lachten und prosteten mir zu.

    Irgendwie beschlich mich der Gedanke, dass der Tag an dem ich dieses Versprechen einlösen musste, nicht allzu weit entfernt war.

    Als wir zurück waren und das Adrenalin abgebaut war, begann das Nachdenken.

    Ich versuchte die Lage zu analysieren und herauszufinden wer und warum sich für Vera und Sarah interessierte. Sarah? Nein! Sie interessierten sich für Beate.

    Gut, da waren die guten Amis, doch warum überwachten die Vera und Sarah? Wer war Onkelchen? Und welches Interesse  hatten die Israelis an meinen Frauen?

    Diese Fragen konnte nur Onkelchen beantworten. Oder?

    Was wusste Caroline. Sie stand mit Onkelchen in Kontakt. Was hatte er ihr erzählt? Tausend Fragen…

    Es gab nur einen Weg, dass herauszufinden.

    Also schrieb ich den Zettel mit den beiden Sätzen und Randy brachte ihn zur Botschaft.

    Drei Stunden später läutete das Telefon auf meinem Schreibtisch. Ich hob ab und Onkelchens Stimme erklang.

    „Bushaltestelle Schillerstraße. In 30 Minuten.“ Schon war das Gespräch beendet. Ich legte auf und sagte Jessika, dass ich weg musste und Caroline die Hinrichtung um 17 Uhr übernehmen sollte.

    Pünktlich stand ich an der Bushaltestelle und wartete. Ein Taxi kam und hielt, in dessen  Fond Onkelchen saß. Er öffnete das Fenster und schaute mich an.

    „Bevor sie einsteigen, der zweite Satz ihrer Nachricht… sagen sie mir ins Gesicht, dass es stimmt!“

    „Es Stimmt!“

    Er schaute mich durchdringend an, dann öffnete er die Tür und ließ mich einsteigen. Außer ihm und dem Fahrer saß noch ein weiterer Mann auf dem Beifahrersitz, der mich kurz mit einem Gerät abtastete und dann zufrieden den Kopf schüttelte.

    „Also mein Freund, wie kann ich ihnen helfen?“

    „Bitte verstehen sie mich nicht falsch. Vera und Sarah bedeuten mir sehr viel und ich bin ihnen für ihre Rettung sehr dankbar. Aber ich muss wissen was vorgeht. Sie haben Vera und Sarah überwacht. Warum?“

    Onkelchen lachte leise.

    „Mein Freund, sie sind ein guter Henker, vielleicht sogar ein guter Mensch, aber ein blutiger Amateur was unser Geschäft betrifft. Sie haben doch sicher eine Vermutung.“

    „Es geht um Beate. Soviel weiß ich schon. Trommer ist hinter ihr her und will sie aus dem Weg haben. Aber warum interessiert sie das?“

    „Sie haben Recht. Frau Müller interessiert uns nur insoweit, dass sie die Partnerin von Frau Schlosser ist, oder sollte ich Frau Fischer sagen?

    Als sie beschlossen hatten Beate nicht hinzurichten, haben sie einen kleinen Schneeball geworfen, der mittlerweile zu einer gewaltigen Lawine geworden ist.

    Wir beobachten ihren Freund Trommer schon eine ganze Weile. Schon vor Jahren wurde uns klar, dass dieser Mann ein politisches Amt anstrebt. Wir haben damals ein psychologisches Profil angefertigt.

    Trommer, so schien es damals, war ein Glücksgriff. Seine außenpolitischen Ansichten waren neutral, um nicht zu sagen hervorragend, hart und gleichzeitig klug genug um reale Politik machen zu können.

    Sein Aufstieg war beispiellos. Die Leute lieben ihn und er versteht nur allzu gut, diese Beliebtheit zu nutzen.

    Dann plötzlich hat sich sein Verhalten schlagartig geändert. Wir haben lange gerätselt was passiert war. Schließlich stießen wir auf den Fischer-Prozess. Er hatte den Fehler begangen, sich mit Petra Strass einzulassen.

    Als er merkte, dass die Strass seine Karriere beenden könnte, begann er systematisch alle Personen aus seinem Umfeld zu entfernen, die davon wussten.

    Erst wurden alle Mitarbeiter seiner Abteilung nach und nach versetzt. Dann als er Generalstaatsanwalt war, wurden die Gerichte die mit dem Fischer-Fall betraut waren umgebildet. Was aus Frau Strass wurde, wissen sie selber am besten.

    Danach schien Ruhe einzukehren. Doch Trommer begann zu glauben, dass man ein Komplott gegen ihn schmiedet.

    Das nächste Opfer war Beates Verteidiger. Er kam bei einem Autounfall ums Leben und es folgten noch ein weitere „Unfälle“.

    Genauso wenig, wie sie mit dem Finger auf ihn zeigen können, ohne das Geheimnis von Frau Fischer ans Licht zu bringen kann er  sie öffentlich anklagen, ohne einen Beweis, dass sie eine verurteilte Mörderin geschont haben,

    „Die getöteten Verbrecher!“

    „Sie haben es erfasst. Alle wurden von denselben Söldnern ausfindig gemacht und die ihre beiden Frauen entführen sollten. Sie alle wurden gefoltert um herauszubekommen was mit Frau Fischer geschehen ist und ob einer geholfen hatte sie entkommen zu lassen. Ich gehe davon aus, dass sie selbst alle Spuren beseitigt haben.“

    Ich schwieg.

    „Oder?“

    „Nein, es gibt eine Spur. Luise Treiz. Sie hat Sarahs Legende geliefert.“

    „Und dann haben sie die Frau am Leben gelassen?“ fragte er entgeistert.

    „JA, ich kann sie ja schlecht einfach mal so in die Kammer bringen und hinrichten. Ich hatte einen Deal mit Ihr. Verlegung in eine Freigänger Einrichtung, gegen eine gute Legende.“

    „Mein Freund, sie sind zu weich, für dieses Gewerbe. Wir werden uns um Frau Treiz kümmern.“

    Wie sich dieses Kümmern gestalten würde, beschrieb er nicht.

    „Das alles beantwortet nicht meine Frage.“

    „Beantworten sie die Frage selber. Was geschieht, wenn Trommer es schaffen sollte an die Macht zu kommen…“

    Dazu konnte ich nichts sagen. Bis vor wenigen Monaten, wäre ich von dieser Aussicht hoch erfreut gewesen. Ein Mann der sich einmischte, der… genau wie alle anderen nur an sich selber und die Macht dachte! Shit.

    „Sie wissen das alles und lassen ihn weiter machen?“

    „Natürlich, so lange nicht unsere Sicherheit bedroht ist, mischen wir uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer ein.“

    „Wenn das so ist, warum helfen sie Beate dann?“

    „Sollte es sich als notwendig erweisen, Trommer zu stoppen, dann ist Beate Fischer die einzige die dazu in der Lage ist. Sie ist sein einziger Stolperstein.“

    „Wo sind die beiden jetzt?“

    „In Sicherheit.“

    Die Art wie er es sagte, ließ keine Nachfrage zu.

    „Sehen sie es so: Ich habe zwei Frauen die ihnen sehr viel bedeuten und sie haben eine die mir viel bedeutet. Wir sollten einander vertrauen.“

    Vertrauen? Ein so blutiger Anfänger, war ich dann doch nicht, um ernsthaft zu glauben, dass mir dieser Mann vertraute.

    Als er mein Gesicht sah, lachte Onkelchen herrlich.

    „Sie lernen schnell, mein Freund.

    Ihr Freund Trommer hat Eine ganze Armee Söldner auf sie angesetzt. Seien sie vorsichtig.“

    „Weiß Caroline über Beate Bescheid?“

    „Nein. Sie weiß nur, dass die Frau ihnen und mir wichtig ist. Allerdings… Sie ist klug und gewitzt. Ich würde nicht darauf wetten, dass keine Ahnung hat. Dennoch, es wäre ihr Job, ihr reinen Wein einzuschenken. Besonders im Hinblick auf den zweiten Satz ihrer Nachricht.“

    Das Taxi hielt wieder an der Bushaltestelle, Schillerstraße. Ich stieg aus und er öffnete das Fenster.

    „Was das Postskriptum ihrer Nachricht angeht… Mir liegt sehr viel an Caroline. Passen sie auf sie auf! Besonders auf ihr Herz. Sollten sie es brechen, leg ich sie persönlich um.“

    Damit gab der Fahrer Gas und das Taxi verschwand um die Ecke.

    Wenigstens wusste ich jetzt halbwegs Bescheid. Das beruhigende war, dass Vera und Beate vorerst in Sicherheit waren.

    Vorerst! Denn eines hatte ich gerade gelernt. Sollte es erforderlich sein, Vera und Beate zu opfern, würde Onkelchen keine Sekunde zögern.

    Leider waren meine Alternativen sehr beschränkt. Ohne Onkelchen wären die beiden jetzt tot, zumindest in der Hand von Trommers Folterknechten.

    -Du musst Trommer zur Strecke bringen.-

    Aber wie?

     

    21 Km entfernt, tobte der Auftragsgeber des Franzosen und schrie diesen, wegen seiner Unfähigkeit an.

    Dieser saß mit ungerührter Miene da und ließ ihn reden. Schließlich, als sich sein Auftragsgeber beruhigt hatte, meinte er;

    „Wie sie sich erinnern, habe ich ihnen von dem übereilten Zugriff abgeraten. Zu einem mussten wir wegen der Zeitnot, zweitklassiges Personal beschaffen, zum anderen haben wir damit lediglich die Gegenseite aufgeschreckt.

    Wir hätten bei der Spur mit den Verbrechen bleiben sollen, bis wir einen Hieb und stichfesten Beweis über den Verbleib von Frau Fischer haben.

    Jetzt ist sie untergetaucht. Selbst meine Kontakte können zurzeit nicht sagen wo sie sich aufhält. Jetzt müssen wir von vorne beginnen.

    „Wie viele Verbrecher stehen noch auf der Liste?“

    „Acht.“

    Der Auftragsgeber rieb sich die Stirn.

    „Gut, machen sie weiter. Irgendwann müssen wir einen Hinweis finden.“

    „Ganz wie sie wünschen Monsieur. Der Tod der Journalistin, hat etwas Staub aufgewirbelt, wie sollen wir in dieser Hinsicht verfahren?“

    „Sollte es notwendig sein, weitere Schnüffler dieser Art zu beseitigen, tun sie es. Nur gehen sie diskreter vor, als das letzte Mal.“

    „Was ist mit Frau Haufberger?“

    Der Auftragsgeber überlegte kurz.

    „Das gilt auch für Frau Haufberger.“

     

     

    „Wo bist du gewesen?“ fragte Caroline als ich ins Büro zurückkam.

    „Ich hab mit deinem Onkelchen geredet.“

    „Nein, hat du nicht… Wie hast du das geschafft, er trifft sich niemals mit…“

    „Mit Leuten wie mir? War ganz einfach, ich hab ihm einen Zettel geschrieben.“

    „Sicher einen Zettel.“ Amüsierte sie sich. „Und was hast du geschrieben?“

    „Nur dass ich mit ihm reden muss. Und das ich die Liebe.“

    Caroline starrte mich an.

    „Du hast was???“

    Ich schloss die Bürotür.

    „Ich habe genau das geschrieben, was ich fühle.“

    Ich überlegte kurz, ob ich sicherheitshalber alle spitzen Gegenstände entfernen sollte, solange Caroline mich anstarrte.

    Doch dann hatte sie sich wieder im Griff.

    „Und? Über was habt ihr geredet?“ fragte sie mit versteinerter Miene.

    „Über die beiden Frauen, die wir gerettet haben. Er meinte es wäre an mir dir zu vertrauen und die Wahrheit zu sagen.“

    Caroline lacht trocken auf und ging zum Schreibtisch.

    „Die Wahrheit? Die kenne ich seit ich zum ersten Mal hier drinnen war.“

    Sie nahm das Bild mit Vera und Sarah vom Schreibtisch und hielt es mir entgegen.

    „Sie trägt farbige Kontaktlinsen damit man die grünen Augen nicht sieht, die Haare sind gefärbt und sie versucht ihr Gesicht durch schminken anders wirken zu lassen. Sie ist gut darin sich zu verstellen, dennoch, die Frau auf dem Bild ist Beate Fischer. Soviel zum Thema Vertrauen.“

    Sie stellte das Bild wieder hin.

    Ich schwieg. Sie wusste es. Sie wusste alles und sie hatte mich nicht ans Messer geliefert. Plötzlich kam ich mir mies vor, ihr nicht von Anfang an die Wahrheit gesagt zu haben.

    „Wir haben Waffenstillstand, nicht mehr und nicht weniger, aber solange er dauert, wird dein Geheimnis bei mir sicher sein.“

    „Und dann?“

    „Das werden wir sehen, wenn es soweit ist.“ Ihre Stimme war eiskalt.

    „Hör zu, egal wie es ausgeht, meinen Kopf kannst du haben, aber nicht ihren. Das geht nur über meine Leiche.“

    „Das wäre kein allzu großes Hindernis.“ Meinte sie bissig.

    Dazu hatte ich nichts zu sagen.

    „Hat mein Onkel sonst noch etwas gesagt?“

    „Nur das er mich persönlich umlegt, wenn ich dein Herz breche.“

    Jetzt musste Caroline lachen.

    „An mein Herz, da musst du erst mal rankommen.“

    „Ich würde es gerne versuchen.“ Sagte ich ehrlich und sah ihr in die Augen.

    Caroline schaute mich an. „Dass du mir nicht vertraut hast, nehme ich dir übel, aber ich werde versuchen es dir nicht allzu schwer zu machen.“

    Sie trat auf mich zu und ich wagte es sie in den Arm zu nehmen.

    Sie drückte sich fest gegen mich. Ich nehme ihre Wärme wahr, ihr herrlicher Geruch. Ich spüre jede Faser ihres Körpers, der sich gegen mich presst.

    „Weißt du, das ist schon Mal kein schlechter Anfang.

    Lektion eins. Vertrauen. Ich zeig dir einmal wie das geht. Also, ich gebe dir ein Versprechen. Egal wie die Sache mit uns beiden ausgeht, ich werde die beiden nicht ans Messer liefern.“

    Bevor ich etwas sagen konnte, flog die Tür ging auf und Fransiska stürmte herein.

    „Störe ich? Wen liefest du nicht ans Messer?“

     

     

     

    Ich nahm Fransiska in Empfang und küsste sie, "Das war eben dienstlich" aber sie hatte bereits wieder andere Dinge im Kopf.

    "Wart ihr heute schon essen? Ich habe da einen tollen neuen Inder aufgetan aus Bangalore der hat sein Geschäft in der Eisenbahnstraße aufgemacht - na los kommt mit."

     Wir machten uns also auf zu dem neuen Inder und der Abend wurde schön.

    * * *

    Ein paar Tage zuvor auf dem Luftwaffenstützpunkt und Erprobungszentrum in Manching. Im Testzentrum der Drohnen stand die neue Global Hawk aus den USA, Rufzeichen Sperber 1, die jetzt doch eingesetzt und getestet werden sollte.

    Mehrere Techniker und Ingenieure arbeiteten an der Maschine. Ein neuer Techniker in Firmenkleidung und den höchsten Freigabemarken schraubte an der Elektronik herum und platzierte ein kleines smartphone großes Gerät versteckt hinter einem der Elektronikkästen, schloss es an die Energiezufuhr an und verschwand so unauffällig wie er gekommen war.

    Bei dem folgenden Triebwerkstest stellte der verantwortliche Ingenieur  eine Minderleistung von 45 Watt fest. Da seine Vorschriften erst ab 50 Watt festlegten was zu tun sei gab er die Maschine frei und unterschrieb den Prüfschein.

    Im Innern der Drohne pochte jetzt das Herz eines Trojaners der nur darauf wartete losgelassen zu werden.

     

    * * *

    Ein paar Tage später in einer verrauchten Kneipe unterhielten sich einige Russen und zwei Deutsche über den Kaufpreis einer bestimmten Ware.

    Schließlich wurde man sich einig und beide Seiten waren zufrieden. Die Russen nahmen das Geld und die beiden Deutschen luden vier längliche Tornister mit der russischen Aufschrift 9K34 STRELA-3 in einen SUV ein und verschwanden Richtung Autobahn. Auf der langen Autobahnfahrt gab es nur ein Gesprächsthema:

     „Was zum Teufel will der verrückte Ami mit den SA-14 Gremlin Raketen, die sind wie die Stinger Raketen nur etwas moderner und stärker, was will der Ami damit?“

     

    * * *

    In einem unwichtigen Büro in Wiesbaden sitzt ein kleiner Unterabteilungsleiter und brütet über einigen Informationen seiner Agenten, wirft seinen Bleistift weg und brüllt nur

     „Verdammt noch mal, holt mir Tschaikowski aus dem Bett aber sofort!“ Später berichtet er seinem BKA Abteilungsleiter von seinem Fund „... und hier hat der Kauf von vier SA-14 Raketen stattgefunden und die sind hier im Land geblieben, da will es jemand mal so richtig krachen lassen und dieser Jemand ist hier im Lande unterwegs.“

    Tschaikowski nimmt sich der Sache an und reicht sie eine Abteilung weiter. Dort beginnen einige emsige Bienchen mit ihrer Arbeit.

     

    * * *

    Etwa zur gleichen Zeit jenseits des Atlantik in einem verrauchten aber vollklimatisierten Büro in Langley Virginia springt ein hagerer älterer Mann aus seinem bequemen Bürostuhl

     „Bullshit! Bullshit! Wieso erfahre ich erst jetzt dass da einer unserer ehemaligen Vizedirektoren in  Western Germany einen Kleinkrieg begonnen hat. Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen, das müsst ihr mir doch melden, ich sollte euch alle nach Alaska zum Schneeballzählen versetzen...“

    „Direktor Sie bellen den falschen Baum an, wir haben das dem Sicherheitsrat vor drei Monaten gemeldet und der...“

    „Shut up – Sorry aber das könnt ihr doch nicht so machen! Egal jetzt ist der Ball im Spiel und wir müssen handeln. Ich will in vier Stunden die Leiter der Abteilungen 1 und 2 sowie den neuen Wadenbeißer der internen Sicherheit wie heißt der noch? Ah ja danke Poklani. Ja alle in vier Stunden zur Einsatzbesprechung und zwar pünktlich!“

     

    * * *

    Nach unserem Essen bei dem neuen Inder schlendern wir noch etwas über die Promenade. Unsere Begleiter tarnen sich wie immer so gut dass sie uns sofort auffallen, sogar Fransiska hat mittlerweile ein Gefühl dafür entwickelt die Leute zu erkennen.

    Rechts Peter im Arm und links Fransiska im Arm kommen wir zum Wagen und beschließen den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und Fransiska hat wieder dieses lüsterne Gesicht aufgesetzt und zieht Peter zu sich in den Wagen, dann brausen wir los.

     Wie immer hat unsere treue Fibi alles bestens vorbereitet und es wird ein herrlicher Abend und eine sehr befriedigende Nacht für uns alle.

     

     

    „Kaffee?“ fragte Jessica.

    „Oh ja, danke.“ Caroline goss sich eine große Tasse aus und reichte die Kanne an mich weiter.

    „Hört mal ihr zwei, es ist toll dass ihr euch jetzt mögt und euch die Zeit miteinander vertreibt, aber irgendwie lässt ihr die Arbeit hier etwas schleifen.

    Seitdem die Prozesse angefangen haben, habt ihr nur eine Handvoll andere Hinrichtungen durchgeführt. So langsam wird es eng im Trakt.“

    Ich grinste Caroline lüstern an. –Die Zeit miteinander Vertreiben.- Ja getrieben hatte wir es in letzter Zeit öfter.

    Seit ich Caroline meine Gefühle zu ihr offengelegt und sie mich nicht zurückgewiesen hatte, war die Welt wieder in Ordnung.

    Zwar waren noch immer mehrere Killertrupps auf unseren Fährten, doch, scheiß drauf, zumindest würde ich glücklich sterben.

    Wissenschaftler sagen, dass dieses Verliebt Gefühl mit all seinen Schmetterlingen  drei Monate anhält, ich hoffte, das sich unser Problem bis dahin entweder gelöst, oder ich tot war….

    Jedenfalls traf uns Jessicas Tadel nicht ganz zu unrecht.

    „Morgen kommt die letzte Fuhre der Außenstelle die geschlossen wurde. Das sind vier Frauen, die ich unterbringen soll.“ Sie sah mich an.

    „Ok. Morgen früh werden vier Zellen frei sein.“

    „Danke. Verliebte Menschen sind schrecklich.“ Und bevor Caroline etwas sagen konnte, sah Jessica sie an. „Ja, das gilt auch für dich.“

    „Also gut, ich brauche vier Frauen…“ Ich schnappte mir die Tastatur und hämmerte darauf ein.

    „Was hast du vor?“

    „Warum sollen wir nicht Arbeit und Vergnügen miteinander verbinden? Sollen wir Fransiska mitmachen lassen?“ fragte ich zwinkernd.

    „Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du sexbesessen bist?“

    „Ja, das und schwanzgesteuert.“

    Caroline kam zu mir und zusammen suchten wir die vier Frauen aus.

    „Nimm nichts was allzu blutig wird, wir wollen unsere Freundin nicht erschrecken.“

    „Wie wäre es mit einer kleinen Kugel? Wir lassen sie nebeneinander knien und dann… mal sehen wohin die Kugel geht.“

    „HHMM, gefällt mir. Ihre Hand rutschte über mein Bein nach oben und ertastete einen hart wendeten Schwanz.

    Auch meine Hand schob sich zwischen ihre Beine zum inneren ihres Schritts. Die Jeans war so heiß, dass ich dachte, sie würde gleich in Flammen ausgehen.

    „MMM“ erklang es leise.

    „Wollt ihr noch Kaf…“ Jessica stand da. „Ich sag es ja. Schrecklich!“ Sie drehte sich um und warf die Tür hinter sich zu.

    Wir brachen in Lachen aus.

    „Also gut, lass es uns das so machen.“ Meinte sie.

    Wir befassten uns wieder mit den Aktenbergen auf den Schreibtischen bis es Mittag war.

    „Kantine oder auswärts?“ fragte ich meine neue Liebe.

    „Vielleicht der kleine Italiener?“

    „Ok. Ich mag Pasta.“

    „Ich werde Fransiska fragen ob sie mitkommt, dann können wir sie fragen, ob sie heute Abend Lust hat mitzumachen.“ Caroline schnappte ihr Handy und rief Fransiska an.

    „Sie trifft uns dort.“ Teilte sie mir im Anschluss mit.

    Hand in Hand spazierten wir durch die Fußgängerzone zu dem kleinen Restaurant.

    Ich fragte mich, welches Bild wir unseren Bewachern wohl baten. Zwei auf die Jagd gemacht wurde, spazieren verliebt Hand in Hand durch die Straßen.

    Im Restaurant wollte ich einen Tisch ganz hinten nehmen, doch Caroline suchte sich einen mitten im Raum aus.

    „So kann uns keiner überraschen und wir haben Platz zu reagieren.“ Ein Glück legte das Verliebt sein nicht auch Carolines Hirn lahm.

    Kurze Zeit später erschien Fransiska.

    „Hallo ihr lieben. Stellt euch vor, einer meiner Bekannten bei der Polizei, hat mich in Claudias Wohnung gelassen. Ich hab ein paar ihrer Recherchen gefunden.“

    Sie sah mich an. „Wusstest du, dass alle Verbrecher, die umgebracht wurden hier im Gefängnis saßen?“

    Mir wurde etwas mulmig. „ich hab nicht alle Namen im Kopf, aber irgendwann haben die doch alle mal gesessen.“

    „Mein journalistischer Scharfsinn sagt mir, dass du mir etwas verheimlichst.“

    -Ja dein Liebhaber hat sie foltern und umbringen lassen.-  Caroline kam mir zu Hilfe.

    „Mir wäre es lieber, du würdest diese Arbeit der Polizei überlassen, ich hab Angst um dich. Diejenigen die dafür verantwortlich sind, haben gezeigt dass sie über Leichen gehen.“

    „Bist du verrückt, das ist die Story. Wenn die Prozesse vorbei sind, wird das sicher der Aufreger sein. Selbstjustiz in der City… Unbekannte richten Verbrecher hin.“

    Ich beschloss besser das Thema zu wechseln.

    „Wir haben da eine kleine Überraschung für dich, falls du heute Abend noch nichts vorhast.“

    „Wir brauchen Platz in den Zellen,“ begann Carolin „Und dachten du hättest vielleicht Lust mit uns in die Kammer zu gehen.“

    Fransiskas Interesse war sofort geweckt. „In die Kammer, heißt …“

    „Ja meine Liebe, wir drei und vier nackte Todgeweihte.“

    „OHH je, eigentlich wollte ich mich mit einem von Claudias Informanten treffen…ach was soll es. Vier auf einmal kann ich mir keinesfalls entgehen lassen.“

    Carolines Handy begann zu brummen und sie schaute auf das Display.

    „MMHH, ich muss mal was erledigen.“ Sie gab erst Fransiska einen Kuss auf die Wange und dann mir einen auf den Mund. „Wir sehen uns später.“

    Fransiska lachte mich an. „Ein Kuss auf den Mund? Ich wusste dass du mir etwas verheimlichst.“

    „Was hast du den Rest des Tages vor?“ Fragte Fransiska.

    „Bis um 18 Uhr hab ich jetzt eigentlich nichts zu tun.“

    „Darf ich dir Gesellschaft leisten?“

    „Gerne.“

    „Weißt du, seit ich mit euch zusammen bin, hab ich auf viele Dinge eine andere Sicht. Euer Job ist so aufregend, und was du neulich erzählt hast, das du fühlst wenn du eine Frau tötest, das alles hat mich fasziniert.“

    „Der Tod fasziniert viele Leute, aber die wenigsten geben es zu. Nehmen wir mal die Menge, die neulich vor dem Galgen stand. Wie viele glaubst du würden es tatsächlich fertig bringen den Hebel zu ziehe!“

    „Als ich die Frau in der Kammer hochgezogen habe… es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Auch wenn sie nicht durch mich gestorben ist. Ich glaube ich war noch nie so geil, wie in diesem Moment.“

    „Sehr viel größer ist der letzte Schritt nicht.“

    Sie schaute mich lange an. Sie schien mit sich selbst zu kämpfen. Ich musste ihr nur in die Augen sehen, um zu wissen, was hinter der hübschen Stirn vorging. Fransiska hatte Linda zweimal in der Schlinge tanzen lassen, sie aber nicht getötet. Das letale Hochziehen, hatte sie mir überlassen.

    „Ich überlasse dir gerne eine der vier Frauen, aber überleg es dir gut. Du wirst das Erlebnis nie rückgängig machen können.“

    Ich konnte sehen, wie der Gedanke sie erregte und hatte keine Zweifel daran, dass sie mein Angebot annehmen würde. Da kam mir ein Gedanke, wie ich die Zeit bis heute Abend herumbekommen würde.

    „Komm mit.“ Ich winkte die Bedienung bei und zahlte die Rechnung.

    „Wo gehen wir hin?“

    „Lass dich überraschen.“

    „Ok, ich rufe nur noch schnell meinen Kontakt an, dass ich heute Abend nicht kann.“ Sie holte ihr Handy und rief eine Nummer an. Sie sprach leise und versprach sich wider zu melden.

    „Alles in Ordnung. Wir können gehen.“

     

    * * *

    21Km entfernt rief der Franzose sein Team zurück.

    „Die Zielperson hat den Termin abgesagt. Alles einrücken.“

    -Glück gehabt Frau Haufberger.- Seinem Auftraggeber würde das sicher nicht gefallen.

     

    * * *

    Zusammen gingen wir in das Gefängnis zurück.

    „Dürfte ich erfahren, was du vorhast?“

    „Sicher.“ Grinste ich. „Wenn es soweit ist.“

    Wir gingen sofort in die Kammer, die leer war. Zu jeder Kammer gehört eine kleine Wartezelle, gerade 2X1Meter groß, mit einem Klappstuhl.

    „Bereiten wir die vier schon vor?“ fragte Fransiska.

    Ich schloss die Tür zur Wartezelle auf und schob sie hinein.

    „Nicht ganz.“ Und schon war die Tür zu. Da sie nicht gegen die Tür hämmerte und rief, dass ich sie herauslassen sollte, hatte Fransiska wohl verstanden was ich mit ihr vorhatte.

    Dann ging ich zu Jessica um ihr den weiteren Ablauf zu erklären. Die war froh, dass wir uns wieder unserem Job widmeten. Wir suchten die richtigen Frauen aus und gaben ihnen Bescheid, dass sie noch heute sterben mussten.

    Natürlich war das für die vier nicht erfreulich. Doch Jessica war glücklich, dass die Zellen frei wurden und ich wurde geil, bei dem Gedanken an den weitern Abend.

    Jetzt kümmerte ich zuerst mal um Fransiska. Sie war, wie sie selbst sagte, fasziniert von dem was in der Kammer geschieht. Da sollte sie auch die andere Seite kennen.

    Ich holte mir einen Strick und knüpfte eine perfekte Henkerschlinge. Dann holte ich ein paar weitere dünne Seile und legte es neben die Schlinge, welche ich an der Winde befestigt hatte.

    Als ich die Tür wieder aufschloss, saß sie auf dem Klappstuhl und schaute mich neugierig an.

    „Ich finde, bevor du selbst ein Todesurteil vollstreckst, solltest du auch die andere Seite kennen lernen.“

    „Dann wäre ich tot.“ Stellte sie nüchtern fest.

    „Ja, das wärst du dann… vielleicht. Komm her!“

    Sie erhob sich und kam zu mir. Genau wie eine Verurteilte fasste ich sie am Arm und brachte sie zu der Schlinge. Sie zuckte nicht zurück, als diese ihr Gesicht berührte.

    Fransiska trug ein dunkelblaues Kostüm mit weiser Bluse und knielangem Rock. Darunter hatte sie Nylons und elegante Pumps.

    Ich schob die Ärmel ihres Bläsers  etwas nach oben und fesselte ihr die Hände fest zusammen. So umfasste ich sie von hinten und drückte sie gegen mich. Ganz langsam wanderten meine Hände von ihren Oberschenkeln zu ihrem Becken, zum Bauch weiter zur Brust. Als meine Hände über ihre Brüste strichen stöhnte sie leise auf und presste sich fest gegen mich. Mein Schwanz  lag plötzlich in ihren gefesselten Händen, und sie griff zu.

    Jetzt waren meine Hände an der Schlinge und ich öffnete diese soweit, dass ich sie ihr über den Kopf streifen konnte und legte ich ihr die Schlinge um. Erst legte ich ihren Kopf in den Nacken, streifte die Schlinge um sie und drückte dann ihren Kopf nach vorne um die Schlinge zuzuziehen.

    Als ich den Knoten festzog, konnte sie einen leisen Aufschrei nicht ganz unterdrücken. Der Strick lag eng um ihren Hals und drückte sich leicht in ihre Haut.

    Ich ließ die Winde den Strick so stramm ziehen, dass Fransiska aufrecht stehen musste. Sie atmete jetzt heftig und war sehr aufgeregt. Langsam drehte ich sie einmal um die eigene Achse bis sie wieder mit dem Gesicht zu mir stand. Ich streifte ihr den Bläser von den Schultern und knöpfte langsam Knopf für Knopf ihre Bluse auf, die dem Bläser folgte.

    Ein paar Schritte zum Regal und ich hatte ein Rasiermesser, welches schon einige Kehlen durchgeschnitten hatte und ich schnitt ihr den BH in der Mitte durch.

    Ihre befreiten Möpse sprangen mir mit eisenharten Nippeln entgegen. Schon zwirbelte ich die Brustwarzen und ich zog nie in die Länge. Sie versuchte nachzukommen, doch die Schlinge hielt sie auf ihrem Platz.

    Etwas fies grinsend öffnete ich ihr den Rock und lies ihn zu Boden fallen. Erfreut stellte ich fest, dass Fransiska keine Strumpfhose, sondern halterlose Strümpfe trug. Zwei Messerschnitte später, war ihr Slip weg und ihre Pussy lachte mich an.

    „So Liebe, jetzt verschnüre ich dich erst mal.“ Ich presste ihre Beine so weit auseinander wie es die Schlinge zuließ und zog ihr einen Strick fest durch die Möse. Dabei ließ ich mir Zeit und bearbeitete ihren schon feuchten Kitzler bis dieser klatschnass wurde.

    Dann begann ich mit den Füßen und fesselte im Anschluss ihre Oberschenkel.

    „Jetzt kommen wir zu deinen geilen Möpsen.“ Erst band ich ihr die linke Brust ab, dann die rechte. Kaum waren die Titten fest abgebunden begannen sie rot zu werden.

    Bevor ihre Titten abgebunden waren, hatte Fransiska noch tapfer die Zähne zusammengebissen, als ich ihre Nippel gezwirbelt hatte. Doch jetzt erklang ein richtig geiles „HIIMMM“

    „Dann will ich dir mal die andere Seite nahebringen. Ich ließ die Winde wieder an bis Fransiska auf den Zehenspitzen stehen musste.

    Ich knabberte an ihren Brustwarzen und ließ meinen Finger durch den Strick zwischen ihren Schamlippen in das innere ihrer Fotze stoßen.

    Fransiska wurde immer geiler. Sie bekam das weitere Anheben anfangs gar nicht mit, erst als frei hing bekam sie Angst und Panik.

    Schon Sekunden später stand sie wieder unsicher auf den Füßen, doch die Schlinge hatte sich etwas geschlossen und sie bekam zu weniger Luft als sie brauchte.

    Fransiska keuchte und stöhnte als meine Finger sie wieder bearbeiteten. Dieses Spiel wiederholte ich bis sie ihr Zeit und Angstgefühl verloren hatte. Ich hob sie kurz an und stellte sie wieder ab. Doch mit jedem hochziehen, schloss sich die Schlinge etwas. Mittlerweile war ihr Kopf genauso rot wie ihre Möpse, doch Fransiska war einfach nur noch geil.

    Schließlich kurz bevor sie das Bewusstsein verlor, ließ ich einen Orgasmus über sie hereinbrechen.

    Völlig steif stand sie da, dann gaben ihre Beine unter ihr nach. Ich ließ die Winde ab und Fransiska sanft auf den Boden gleiten.

    Schnell lockerte ich die Schlinge und befreite sie von den Fesseln. Friedlich und tief atmend lag sie auf dem Boden.

    Ich nutzte die Zeit um die Hinrichtung der vier Frauen später vorzubereiten.

    Nach einer viertel Stunde begann Fransiska wieder zu sich zu kommen. Sofort gingen ihre Hände zum Hals.

    Ich kniete mich neben sie.

    „SSCCHHTT“ du bist völlig in Ordnung.“

    Sie versuchte zu sprechen, bekam aber nur ein Krächzen zustande.

    „Keine Sorge, die Stimme kommt gleich wieder. Nur einen Schal musst du die nächsten Tage tragen.“ Grinste ich sie an.

    Ihre Augen bekamen einen tadelten Ausdruck.

    Nach 10 Minuten konnte sie wieder reden.

    „Das war unglaublich.“ Krächzte sie.

    Ich half ihr beim Aufstehen und sie begann ihre Kleider zu richten.

    „Du Mistkerl. Mein BH und mein Slip sind hin.“

    „Heute Abend wirst du beides nicht mehr brauchen.“

    „Habt ihr etwa ohne mich angefangen?“ fragte Caroline und kam in die Kammer.“

    „Wir haben nur etwas geprobt.“

    „Geprobt?“ Caroline besah sich Fransiskas Hals.

    „Wie hat es dir gefallen?“

    „Unglaublich. Hast du das auch schon einmal erlebt?“

    „Während meiner Zeit bei der …. Jedenfalls sind die Ausbilder nicht sehr zimperlich mit mir umgegangen. Ja, ich kenne das Gefühl.“

    „Und hat es dir auch so gut gefallen?“

    „Ich – hm - Aufhängen anderer gefällt mir besser.“

    „Stell die vor, Peter, lässt mich eine der Frauen töten, wenn ich es möchte.“ Die letzten Worte kamen dann doch etwas unschlüssig.

    „Und möchtest du es?“

    „Wie werden die Frauen denn getötet?“

    „Wir wollen sie erschießen.“

    Fransiska überlegte lange.

    „Vielleicht, wenn du mir hilfst…“

     

     

     

    Na klar Liebes und ich umarme sie, hmm lecker siehst du aus und beide beginnen wir zu lachen und selbst Peter muss grinsen.

    „Aber für die Hinrichtungen trage ich wieder etwas ja“

    „Natürlich bekommst du dann etwas fast amtliches“ sagte Peter und reichte ihr einen weißen Kittel. „Damit siehst du fast wie das Fräulein Doktor aus, nur machst du eben keine Doktor Spielchen“

    „Ihr wollt die erschießen?“

    „Ja die vier Frauen sollen eigentlich erschossen werden, es sei denn du möchtest eine der vier aufhängen, na wie wäre das?“

    Fransiska hört Peter ganz genau zu und drückt ihre Hände in ihre Scham. Schon klar was bei dem Mädchen gerade abgeht denke ich mir.

    „Also wenn ihr eine der vieren erhängen würdet, dann möchte ich diese eine Frau aufhängen, da bin ich mir jetzt sicher, ja das möchte ich tun.

    Peter und ich sehen uns kurz an dann sehen wir zu Fransiska und Peter nickt.

     „Also gut diese eine da, die Blonde da, die hängen wir als erste auf, die anderen erschießen wir danach, du musst bei den Erschießungen nicht dabei bleiben wenn du nicht willst.“

    Fransiska überlegt kurz „Ich will aber“

    Dann ist die Zeit gekommen. Wie üblich sind die Mädchen in den Kammern vorbereitet. Der erste eine gut gebaute Blondine steht mit hinter dem Rücken gefesselten Händen auf einem Podest.

     Peter bringt Fransiska zu dem Schaltpult mit der Winde, ich prüfe den Sitz des Seils. Die Blondine schaut mich mit verweinten Augen an und ich ziehe ihr eine Augenbinde über. Die Kapuze bleibt weg Fransiska soll etwas sehen.

    Als es soweit ist flammen die Lichter auf und das Seil wird angezogen, die Blonde geht auf die Zehenspitzen bis auch das nicht mehr reicht und wird dann immer weiter gezogen, bis Fransiska stoppt.

    Dann geht sie mit Peter näher zu der Frau und sieht genau wie ihr Todeskampf beginnt. Der hochrote Kopf das Gekrächze und dann spielen Hände und Beine.

    Der Kopf wird blau und das erste Zucken durchläuft den Körper. Bauchdecke und Brust bäumten sich auf und ab als wolle der Körper dennoch Luft atmen, doch dann fallen die Arme kraftlos nach unten und die Beine tanzen und zucken noch ein wenig, dann ist auch damit Schluss.

    Fransiska steht mit geschlossenen Augen und Händen in den Schoß gepresst da und beginnt leise zu stöhnen. Peter schaut mich an und lächelt.

    Als die Gehängte zu urinieren beginnt tritt Fransiska zurück und schaut Peter mit großen Augen an.

     „Ist die jetzt schon tot?“ Peter zückt sein Tablett und gibt die Kennnummer der Gefangenen ein, ein Graph zuckt noch über den Bildschirm wir dann auf einmal unruhig flimmert und erlischt, dann nur noch die Nulllinie.

     „Jetzt ist die Frau tot“ sagt Peter und lässt die Frau herunter auf den Boden. Sie bleibt bewegungslos im eigenen Saft liegen bereit zur Entsorgung.

    „Das war die erste und drüben in der großen Kammer stehen die drei anderen und warten auf uns.“

    Fransiska schaut sich die drei Frauen an. Sie stehen mit über dem Kopf gebundenen Händen auf je einem Podest. Die Hände sind mit einem Seil an einer Traverse die durch die Kammer geht befestigt. Ihre Münder sind verbunden und die Frauen sehen schrecklich aus, sie wissen dass sie jetzt sterben werden.

    „Die linke da wird mit drei Schüssen getötet“ und die Linke schaut uns mit großen Augen an.

    Peter hebt seine Waffe mit Schalldämpfer und schießt dreimal hintereinander.

    „Ich dachte das macht nur Plopp“ sagt Fransiska und wir beide lachen kurz, „Du glaubst tatsächlich was dir Hollywood zeigt? Das ist ein Schalldämpfer kein Schallabsorber“

    Die drei Schüsse haben die Brust durchschlagen und das Herz perforiert, die Frau ist eindeutig tot.

     

    Fransiska steht zwischen uns und schaut zu den beiden noch lebenden „Und die Mittlere da, wie stirbt die?“

    „Mit der Flinte wird sie erschossen, das gibt einen kräftigen Ruck im Gewehr aber man muss nicht genau zielen können, willst du das machen?“

    Fransiska nickt und nimmt sich die Doppelläufige, wir achten darauf dass die Flinte gesichert bleibt bis sie grob auf die Frau zielt. Dann lege ich den Hebel um und gebe Fransiska das Zeichen.

    Peter und ich stehen ganz nah hinter Fransiska, wie auch immer das ist im Moment der sicherste Platz.

    Fransiska zittert etwas aber dann packt sie die Flinte fester und drückt ab. Der Rückstoß treibt sie erstmals in unsere Hände.

    Peter sichert die Flinte. Aber Fransiska ist nicht zu einem neuen Schuss imstande. Sie hat etwas zu weit nach oben gezielt und den Kopf der Frau regelrecht weg geschossen.

    Das Zucken durchläuft noch den Körper etwas Blut spritzt aus den Halsschlagadern nach oben weg und dann ist Ruhe in dem Körper.

    Fransiska aber ist kreidebleich im Gesicht. Da beginnt die Dritte wie wild auf dem Podest herumzufuchteln und schwingt mit den Füßen hin und her und kommt fast zu uns.

     Peter hebt die Flinte und ein weitere Schuss reißt ein fast Faustgroßes Loch in die Brust der Frau und augenblicklich ist Ruhe in dem Körper.

    „So macht man das also richtig?“ fragt Fransiska und ihre Farbe ist in das Gesicht zurückgekehrt.  „Ja so machen es die Profis aber du kannst das lernen und Talent hast du dafür.“

    Damit verschwindet Fransiska in ihrem Zimmer und ist für den Abend bedient.

    „Decker kann mit den Jungs aufräumen“ sagt Peter und nimmt mich in die Hand

    „Komm Schatz – wir haben Feierabend und Fransiska kommt heute nicht mehr vorbei“

    „Ja das mit der Flinte war zu viel für sie aber das Hängen hat sie schon gut drauf. Wie hat sie sich denn bei dir angestellt als du sie aufgehängt hast?“

    Im Zimmer angekommen reicht uns Fibi einen Tee, hilft uns beiden die Kleidung abzulegen und kniet sich neben uns hin. Lächelnd nehme ich Peter in den Arm und wir legen uns auf das Bett.

    Diesmal ist der Sex den wir haben etwas anders, nicht so getrieben wir bisher, keiner belauert den anderen und dennoch geben wir uns einander voll und ganz hin.

    Wir treiben uns in sagenhafte Höhen und von einem Orgasmus zum nächsten.

    Nach gut zwei Stunden sind wir erschöpft und nehmen Fibi mit zu uns ins Bett. Wir genießen die Kleine die sich so kindlich freut wenn sie uns beide glücklich machen kann.

     Gemeinsam verbringen wir die Nacht und schlafen ermattet aber vollkommen glücklich ein. Fast wie eine glückliche Familie denke ich beim Einschlafen.

     

     

    Völlig entspannt wache ich auf. Zum ersten Mal seit Wochen, habe ich tief und fest geschlafen mit dem sicheren Gefühl, dass die Raubkatze neben mir mich nicht länger als Beute sieht, sondern meinen Schlaf bewacht.

    Fibi lag mit glücklichem Gesicht in Carolines Arm und schmiegte sich fest an ihre Herrin.

    In meiner Brust gab es einen leichten Stich. Irgendwann…. Heute nicht! Heute hatten wir andere Aufgaben.

    Meine neue Liebe neben mir erwachte als ich aus dem Bett schleichen wollte. Sanft, ohne Fibi zu wecken stand Caroline mit mir auf.

    „Guten Morgen mein Schatz.“ Und sie küsste mich. Wie sehr hatte ich das vermisst.

    „Wir sollten nach Fransiska sehen, Sie war gestern Abend ziemlich fertig.“ Meinte sie.

    Wir gingen eine Tür weiter und klopften leise. Keine Antwort.

    Mit dem Generalschlüssel öffnete ich die Tür. Fransiska sah furchtbar aus. Völlig verschwitzt lag sie auf dem Bett und hatte wohl keine gute Nacht gehabt.

    Ich ging in die Küche um Kaffee zu machen und Caroline setzte sich zu Fransiska ans Bett um  sie sanft zu wecken.

    Sie schreckte hoch als ihr Caroline mit der Hand an die Wange streichelte.

    „Schht. Ich bin es.“

    „Tut mir leid. Ich hatte eine furchtbare Nacht.“

    „Ich kenne das.“ Caroline legte sich zu ihr und nahm sie fest in den Arm.

    „Ist das immer so?“

    „Nur am Anfang. Wenn du dir verinnerlichst, dass die Frau sowieso sterben muss und  du einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft tust, wird es keine Alpträume mehr geben.“

    „Danke.“

    „He, ich hab den Kaffee gemacht. Wenn du dich bedanken willst, dann bei mir.“ Ich reichte jeder Frau eine Tasse und setzte mich mit meiner in den Sessel.

    „Was Caroline sagt stimmt. Ich hab nach meiner ersten Hinrichtung gekotzt, aber weitergemacht. Nach der zweiten war es schon besser und nach Nummer drei hatte ich meine Berufung gefunden.“

    „Ich weiß nicht ob es eine Nummer drei geben wird.“

    Caroline drückte sie an sich und meinte: „Ach was, du warst großartig. Ich bin sicher du weißt das selber.“

    „Jetzt komm, wir frühstücken.“ Warf sie Fransiska aus dem Bett.

    Mit dem Frühstück begann sich Fransiskas Laune zu bessern. Sie schaffte es sogar zu lachen.

    Als ihr Handy brummte schaute sie auf das Display.

    „Oh!“

    „Was ist?“ fragte Caroline.

    „Man hat heute Nacht eine weitere Leiche gefunden.“

    „Wieder einen ehemaligen Verbrecher?“

    „Ja, man hat seine Leiche im Stadtpark gefunden. Außerdem, wollen Zeugen gesehen haben, das man versucht hat eine Frau zu entführen, und das der Entführer von einem Auto erfasst wurde. Der Entführer soll tot sein, die Frau ist verschwunden.“

    - Onkelchen,  hat sich also um Luise gekümmert.-

    „Ich muss meinen Kontakt anrufen.“ Sie stand auf und telefonierte.

    Ich wechselte mit Caroline besorgte Blicke.

    „Die Sache stinkt. Ich fühle es.“ Flüsterte ich ihr zu.

    „Ja, ich fühle es auch. Was sollen wir tun?“

    „Was ist mit deinem Onkelchen?“

    Sie schüttelt energisch den Kopf.

    „Der wird sich nicht in die Angelegenheit einmischen. Die haben auch so schon genug zu tun.“

    „Wenn wir ihr die Wahrheit sagen…?“

    „Dann geht die Bombe mit uns zusammen hoch. Wir müssen selber auf sie aufpassen.“

    Fransiska hatte ihr Gespräch beendet und kam zurück.

    „Mein Kontakt sagt, er hätte wichtige Informationen. Er will mich treffen.“

    „Hältst du das für eine gute Idee? Du weißt was mit deiner Freundin passiert ist.“ Fragte ich sie.

    „Ich kann nicht den Kopf in den Sand stecken. Die Sache muss ans Licht.“

    „Ich komme mit und halt dir den Rücken frei. Ok?“ Carolines Frage war mehr eine Feststellung.

    Fransiska kämpfte mit sich. „In Ordnung.“

    Nein, das war ganz und gar nicht in Ordnung! Das sollte mein Job sein. Als sich Fransiska begann anzukleiden, zog ich Caroline nach draußen.

    „Das wirst du nicht tun. Ich fahre mit ihr.“

    „Peter, denk doch mal nach. Ich hab Rückendeckung. Wir gehen in unsere Wohnung und sagen einfach laut was ich vorhabe, dann passen die guten Amis auf mich auf.“

    Ich musste zugeben, das war logisch. Es nutzte nichts wenn die guten Amis Caroline und das Gefängnis bewachten während ich ohne Rückendeckung mit Fransiska ins offene Messer lief.

    Dennoch, ganz wohl, war mir bei dem Gedanken nicht, dass meine neue Liebe sich in Gefahr begab nicht.

    „Ich kann auf mich aufpassen.“

    „Ich weiß, aber sag mir wenigstens wohin ihr fährt. Ok?“

    „Versprochen.“

    Immer noch mit einem mulmigen Gefühl machte ich mich an die Arbeit. Nach einer halben Stunde kam Caroline ins Büro.

    „Wir fahren dann mal los. Wir treffen den Kontakt um 11 Uhr auf dem Parkplatz vor der Autobahnauffahrt.“

    „Den kenne ich. Dort ist es halbwegs übersichtlich. Pass auf dich auf.“

    „Keine Sorge, meine Aufpasser sind ja auch dabei.“ Sie warf mir einen Handkuss zu und verschwand.

    10 ganze Minuten hielt ich es aus, dann konnte ich mehr. Ich stürmte zu Decker, der mich entsetzt ansah, als ich ihm sagte was ich von ihm wollte.

    „Sind sie verrückt. Frank würde mich im hohen Bogen feuern.“

    „Hat er sie nicht beauftragt auf uns aufzupassen? Ich werde losziehen, ob mit oder ohne ihre Hilfe.“

    „Kommen sie mir nicht mit der Nummer. Ich werde nicht das Leben einer meiner Männer riskieren. Ende der Diskussion.“

    „Dann eben nicht.“ Ich drehte mich um und hatte schon die Tür erreicht.

    „Herr Stein, ich sagte, das Leben einer meiner Männer…“

     

    Fransiska lenkte ihren Leihwagen auf den Parkplatz. Der war selbst für einen Mitnahmeparkplatz recht groß. In den ersten Reihen stand auf fast jeder Stellfläche ein Wagen. Ab Reihe drei nur noch in jeder zweiten und ab Reihe 6 standen nur noch vereinzelte Autos.

    „Fahr einmal um den ganzen Platz, dann durch jede Reihe.“ Wies Caroline ihre Freundin an.

    Fransiska hatte den Anschlag auf Claudia nicht vergessen und tat was Caroline ihr sagte.

    „Scheint so, als ob wir völlig alleine sind.“ Meinte Fransiska.

    -Das sind wir ganz sicher nicht.- dachte Caroline.

    „Am besten parken wir hier in der siebten Reihe. Das ist so ziemlich die Mitte, von dort können wir alles überblicken.“

    Fransiska parkte das Auto und das Warten begann.

    Nach fünf Minuten kam ein Kleinwagen der in der fünften Reihe parkte und ein schmächtiger Mann mit nur einem Arm stieg aus. Er schaute sich um und sah die beiden im Wagen sitzen. Mit einer Mappe in der linken Hand kam er auf das Auto zu. Der rechte Ärmel seiner Jacke hing leer herunter.

    Caroline und Fransiska stiegen aus und warteten bis der Mann heran war, dann stiegen beide aus.

    „Frau Haufberger?“

    „Das bin ich.“ Fransiska trat vor.

    „Wer ist das? Ich sagte wir treffen uns allein.“ Er zeigte auf Caroline, die versuchte so harmlos auszusehen, wie möglich.

    „Das ist meine Freundin, sie ermittelt auch in der Sache.“

    Die Augen des Mannes musterte Caroline. Anscheinend war er mit der Auskunft zufrieden.

    „Ich bin Dusty. Ich arbeite im Büro eines leitenden Ermittlers. Es geht um die Verbrecher die alle umgebracht wurden. Ich hatte schon ihrer Vorgängerin Dokumente angeboten. Wir hatten uns auf einen Preis geeinigt und ich erwarte dass sie die Summe zahlen, ohne darüber zu diskutieren.“

    „Das haben sie schon erwähnt. Was ich zahle hängt von der Qualität ihrer Informationen ab. Also, warum wollen sie mit mir reden?“

    „Am besten zeige ich es ihnen.“

    Er wollte mit einer Hand die Mappe öffnen, doch das schien nicht so einfach zu sein.

    „Verdammter Unfall. Hab meinen Arm in einer Maschine verloren, jetzt kann ich nur noch leichte Büroarbeit erledigen.“

    Er lächelte kurz hilflos, drehte sich um und legte die Aktenmappe auf das Auto. Etwas ungeschickt machte er sich an der Mappe zu schaffen und drehte sich wieder zu den Frauen um.

    Er hatte sich schon halb umgedreht, als ihm Caroline in den Kopf schoss. Sein Hirn und jede Menge Blut spritzte gegen die Autoscheibe und Fransiska schrie auf.

    Der Mann fiel auf den Boden und plötzlich hatte Dusty auch einen rechten Arm in dessen Hand eine Pistole mit Schalldämpfer lag.

    Fransiska schrie noch immer als Caroline sie hinter das Auto zog. Kaum waren die Köpfe unten da schlugen Kugeln in das Auto ein.

    Caroline zerrte Fransiska hinter den Motorblock und versuchte auszumachen woher die Schüsse kamen, doch die Kugeln schienen aus allen Richtungen zu kommen.

    Plötzlich fielen Schüsse vom anderen Ende des Parkplatzes und ein Wagen fuhr mit quietschenden Reifen an.

    Ein Mann mit einem Sturmgewehr schoss vom Rücksitz, während der Fahrer den Wagen ein paar Meter neben den Frauen zum Stehen brachte.

    Mit einer Schnellfeuerwaffe belegte der Mann im Fond das andere Ende des Parkplatzes mit Dauerfeuer und der Fahrer rief Caroline zu einzusteigen.

    Gerade wollte Caroline Fransiska zum Auto ziehen, da traf einer der  Scharfschütze den Fahrer. Der Mann im Fond wurde auch getroffen, schaffte es aber herauszukommen und hinter seinem  Wagen in Deckung zu gehen.

    „Verdammt die haben uns im Kreuzfeuer.“ Schrie Caroline dem „guten Ami“ zu.

    Kaum versuchte Caroline die Lage zu überblicken, wurde das Auto mit Kugeln durchsiebt. Ihr „Beschützer“ versuchte einen Schuss abzugeben, doch auch er wurde sofort mit Schüssen belegt und mindestens eine weitere Kugel traf den Mann, denn er blieb regungslos auf dem Boden liegen.

    „Was machen wir jetzt?“ fragte Fransiska.

    „Wir verkaufen uns so teuer wie es geht.“ Caroline sprang auf, packte Dustys Bein und zog ihn heran. Jetzt hatte sie zwei Waffen.

    Auch ihr Beschützter regte sich wieder. Als er feststellte, dass er Caroline nicht helfen konnte, versuchte er ihr das Gewehr herüber zu schieben.

    Doch sobald sich etwas zeigte wurde von zwei Seiten das Feuer eröffnet. Das Gewehr erhielt einen Treffer und wurde weggeschleudert.

    „Leg dich hin und schau unter den Autos durch. Wenn jemand kommt sag es!“

    Fransiska schaute unter dem Auto durch und schrie schon kurze Zeit später.

    „DA. Links kommt einer.“

    „Wie weit entfernt?“

    „10 Meter.“

    Caroline wartete noch 3 Sekunden, dann warf sie sich um das Auto und schoss. Wie Lara Croft feuerte sie mit beiden Waffen. Ganze drei Schüsse konnte sie abgeben, dann musste sie zurück hinter den Motor. Doch die drei Schuss hatten gereicht, um den Angreifer niederzustrecken.

    Das machte die anderen Angreifer vorsichtig. Sie stürmten nicht mehr vor, sondern begannen langsam und methodisch vorzugehen.

    Einen weiteren Angreifer konnte Caroline noch treffen, dann belegten die Scharfschützen  das Auto mit Dauerfeuer, während die anderen sich weiter an das Auto herangingen.

    Das war mein Moment. Mit dem  Gefängnisbus donnerte ich über den Parkplatz. Decker schoss aus der Seitentür mit einer MP5 auf die Angreifer. Kugeln trafen den Bus, doch die leichte Panzerung hielt die meisten Geschosse ab.

    Direkt neben dem zerschossenen Auto hielt ich und Decker riss die Tür auf.

    „Habt ihr ein Taxi bestellt?“

    Caroline sprang auf und zerrte Fransiska in den Bus. Decker gab Deckung, da sprang Caroline schon wieder heraus um lief zum Auto der Amis.

    Der Fahrer hatte einen Kopfschuss, der andere lebte noch.  Sie versuchte ihn anzuheben, doch für sie allein war der Mann zu schwer.

    „Hier!“ Decker drückte Fransiska die MP5 in die Hand und sprang zu Caroline.

    „Was soll ich damit machen“? fragte mich Fransiska verzweifelt.

    „Hat es einfach raus und drück ab!“ schrie ich sie an.

    Sie hielt die MP aus der Tür und zog den Abzugshahn. Die Schüsse gingen alle völlig daneben, doch sie verschafften Caroline und Decker die Zeit, die sie brauchten um den Mann in den Bus zu werfen.

    „Los!“ Brüllte Decker und mit durchdrehenden Reifen brauste ich los. Caroline nahm Fransiska die Waffe ab und schoss.

    „Haben sie nicht was Besseres, als diesen antiken Vorderlader?“ fragte sie Decker.

    „Wenn sie was Besseres wollen, stellen sie einen Antrag beim Ministerium. Aber in dreifacher Ausfertigung.“

    Vereinzelt durchschlugen Kugeln den Bus, doch wir schafften es vom Parkplatz herunter. Im Rückspiegel sah ich vier Autos hinter und her kommen.

    „Sie kommen hinter uns her.“

    „Wie viele?“ wollte Caroline wissen

    „Vier Autos.“

    Sie sprach sich mit Decker ab. Decker hielt die MP und Caroline die beiden Pistolen.

    „Fransiska, du musst uns helfen! Wenn ich, jetzt, sage musst du die Tür öffnen.“ Schwor sie ihre Freundin ein.

    Die nickte tapfer.

    „Sag Bescheid, wenn sie direkt hinter uns sind.“ rief sie zu mir.

    Im Rückspiegel sah ich den ersten Wagen direkt hinter uns.

    „Sie sind hinter uns, Beifahrerseite.“

    „Fransiska, JETZT!“

    Fransiska riss die Tür auf und zusammen mit  Decker durchsiebte Caroline die Windschutzscheibe des Autos.

    Das brach aus und rammte eines der anderen Autos mit Verfolgern.

    Bevor die Insassen der anderen Wagen das Feuer eröffnen konnten, hatten Decker und Caroline die Tür wieder zu und die Kugeln prallten ab.

    „Verdammt, in dieser Kiste entkommen wir nie!“ meinte ich zu Decker. Der jetzt die MP nachlud.

    „Das brauchen wir auch nicht.“ Decker zeigte nach vorne, wo eine ganze Kolonne Polizeiautos mit Blaulicht auf uns zukam.

    Unsere Verfolger drehten um und gaben Gas.

    Ich trat auf die Bremse und stoppte den Bus, der sofort von schwerbewaffneten Polizisten umringt wurde.

    Vier Stunde später saßen wir, Caroline, Decker und ich einem sehr blassen Frank gegenüber, der seit unsrem Eintreten stocksteif dasaß und noch keinen Ton gesagt hatte. Am meisten entsetzte ihn wohl, das Decker mit von der Partie war.

    Ein gutes Zeichen war das nicht…

    Nach weiteren 5 Minuten hatte er sich soweit im Griff, dass er reden konnte.

    „Also? Wieso werden drei meiner … besten… Mitarbeiter“, dabei sah er Decker vernichtend an,  „von der Polizei verhaftet weil sie Wildwest spielen, wieso werden Waffen aus meiner Waffenkammer dabei benutzt und wieso sieht mein Bus aus wie ein Schweitzer Käse?“ fragte er ganz leise.

    „Es war Trommer…“ begann ich.

    „Scheiß auf Trommer!“ brüllte er mich an. „Wollt ihr mich verarschen?“

    „Ich meine es ernst.“ Und so erzählte ich Frank alles was ich über die Suche nach den Verbrechern wusste, natürlich ohne zu sagen woher ich dieses Wissen hatte.

    „Und woher weißt du das alles?“

    „Das kann ich nicht…“ Decker wollte gerade aufbrausen.

    „Nein, bitte. Peter hat recht.“ Caroline sprang mir bei. „Ich schwöre, es ist die Wahrheit.“

    Selbst Decker wurde blass, als er begriff mit wem er sich da angelegt hatte.

    „Ihr wollt mir also erzählen dass Trommer durchgedreht ist und alle Verbrecher die hier waren, foltern und umbringen lässt, nur  um zu erfahren ob Beate Fischer noch lebt?“

    „Das ist korrekt.“

    „Entschuldigung, aber hat Herr Trommer, Frau Fischer nicht selbst erschossen? Fragte Decker.

    Keiner sagte etwas.

    „Das dachte ich mir.“

    „Sie wussten es?“ fragte Frank.

    „Geahnt hatte ich es schon am ersten Tag. Nach dem dritten Tag, war ich mir sicher. Frau Schlosser hatte die Angewohnheit in den  ersten Tagen nach ihrer Ankunft die Augenfarbe zu wechseln.

    Und wenn man mal die Augen von Frau Fischer gesehen hatte, vergisst man die nicht.“

    „Sie wussten es und haben nichts gesagt?“ fragte Frank nach.

    „Nein. Ich mochte Frau Fischer, und ich mag Frau Schlosser. Sie ist übrigens auch bei meinen Kollegen ihrer neuen Dienststelle sehr beliebt.

    „Weiß es sonst noch jemand?“

    „Keiner meiner Leute. Auch sonst wüsste ich niemanden, der einen Verdacht hätte.“

    „Ich sollte dich vierteilen lassen. Deine dumme Idee, Beate am Leben zu lassen, hat nur Ärger gebracht.“

    Ich hielt es für angebracht den Mund zu halten.

    „Was erzählen wir den Leuten?“

    „Ich hätte einen Vorschlag.“ Meldete sich Decker zu Wort.

    „Es war ein vereitelter Versuch Gefangene zu befreien. Wir haben ein paar schwere Kaliber einsitzen. Da sind auch ein paar Mafiosi dabei. Aus nachvollziehbaren Gründen können wir nicht sagen um welchen Gefangenen es sich gehandelt hat.“

    „Könnte klappen.“ Meinte Frank zu dem Vorschlag.

    „Also gut, ich werde euch den Rücken decken. Aber ab jetzt keine solche Aktionen mehr. Ihr müsst der Haufberger die Wahrheit sagen, ohne dass sie gleich zu Trommer rennt und die Bombe platzen lässt.

    Wenn er wirklich so durchgeknallt ist, wird er uns alle mit in den Abgrund reißen.

    Und wenn die Prozesse vorbei sind, denkt ihr mal darüber nach, ob dieser Job der richtige für euch ist. Und jetzt RAUS!“

    Draußen bedankte ich mich bei Decker.

    „Danke. Ich weiß nicht wie ich…“

    „Schon gut.“ Decker drehte sich um und ging. Nach zwei Meter blieb er stehen und grinste. „Es hat verdammt viel Spaß gemacht. Hat mich an alte Zeiten erinnert.“ Und weg war er.

    „Wusstest du, dass Beziehungen die auf dieser Basis entstehen, Gefahr laufen in normalen Zeiten zu scheitern?“ fragte ich Carolin und schloss unsere Wohnung auf.

    Sie stieß mich hinein und wir begannen uns gegenseitig die Kleider Vom Leib zu reißen.

    „Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass wir jemals normale Zeiten erleben werden.“ Antwortete sie.

     

     

     

    * * *

    Ein sportlicher junger Mann nimmt vor dem Schreibtisch Haltung an und erklärt stolz:

    „Wir haben sie ausfindig gemacht Herr General und dazu sogar die Kommandostruktur aufgeklärt, gestatten dass ich die Majore Levi und Lem dazu hole?“

     Der General steht auf und sagt „Ja, doch vergesst Onkelchen nicht!“

    In der folgenden Besprechung legt der junge Stabsoffizier die Positionen der Fremdenlegionäre dar, erklärt die Kommandostrukturen Versorgungswege, Bewaffnungen und vieles andere mehr. Dann erklärt er dass die abgehörten Funksprüche auf etwas großes deuten, das Ende der Woche stattfinden soll.

    Der General nickt lobend, da meldet sich ein Mann in Zivil zu Wort. „Moment Herr Meir hat noch etwas zu sagen“ sagt der General und Dagan Meir geht an Projektionsmaschine und beginnt:

    „Hier sind die durchgeknallten Amerikaner mit dem Ex CIA Chef, mit dieser Truppenstärke, die planen dieses Wochenende zuzuschlagen. Wir wissen aus zuverlässiger Quelle dass die sich vier Boden-Luft Raketen verschafft haben vergleichbar dem Modell Stinger.

    Dort stehen die Franzosen mit der eben erwähnten Truppenstärke, auch sie wollen dieses Wochenende zuschlagen. Oberst Chaim was hat der Geheimdienst erfahren?“

    „Die Amerikaner mit dem verrückten Ex CIA Vizechef wollen sich hier dieses Satelliten Kontrollzentrum unter den Nagel reißen um ein paar Kampfdrohnen einzusetzen, das werden wir natürlich nicht zulassen.“ „Gut Oberst nehmen Sie Platz, Hier mein Plan - wir gehen wie folgt vor ...“

     

     

    * * *

    Auf einem alten Herrenlandsitz randaliert ein Mann und beschimpft einige seiner Angestellten als Unfähige Dilettanten. Dabei schimpft er mit kraftvollen texanischen die einigen der Anwesenden die Schamröte ins Gesicht treiben.

    „Diese rothaarige Henkersfotze hat meine Frau auf dem Gewissen und ihr Penner seid zu blöd ein paar einfache Raketen an den Jet Ranger zu tackern, wofür bezahle ich euch eigentlich. Wenn ihr den verdammten Helikopter nicht in 12 Stunden in der Luft habt fresse ich eure Eier zum Frühstück ist das klar?“

    „Aber Mr. Mc. Kenzie, Sir diese Russen Raketen sind mit dem amerikanischen Stromsystem des Helikopters nicht...“

     Weiter kommt er nicht, da feuert der ältere Mann mit seiner .45 er unmittelbar vor die Füße des Ingenieurs

     „12 Stunden sonst hast du ein neues Nasenloch genau zwischen den Augen und nun verpiss dich du Rechenschieber!“

     

    * * *

    Tags darauf kam vom Gericht die Information dass die Urteile über die verantwortliche Architektin und die leitende Ingenieurin gesprochen wurden.

     Dabei war es fast zu einem Tumult im Gericht gekommen, denn die beiden Angeklagten wiesen alle Schuld von sich und beschuldigten am Ende das Gericht der Befangenheit.

    Dann versuchten die beiden sogar den Richtern zu drohen, sie hätten gute Freunde die sich rächen würden und das gab dann den Ausschlag für die Bestrafungen.

    Als dann sogar Zeugen ihre Aussagen machten durch die sich die Beweiskette schließen ließ gab es kein Entkommen mehr. Aufgrund der Ermittlungen und gefundener Beweise konnten beide Angeklagten überführt werden.

    Weil die beiden Hauptangeklagten Drohungen gegen das Gericht ausgesprochen hatten wurde eine besonders harte Strafe festgelegt:

    Die beiden Angeklagten sollten öffentlich ausgepeitscht und dann gekreuzigt werden. Eine klare Botschaft an die Allgemeinheit.

     

    Der Tag der Hinrichtung kam und die Bevölkerung sammelte sich auf dem Marktplatz. Das war der zweite Hauptakt der wegen der Stadion Katastrophe Verurteilten Menschen. Aber ausschlaggebend war wohl die Art der Bestrafung, keine einfache Garotte oder der Strick, nein hier sollte ganz klar eine Aussage gemacht werden

    „Wer bescheißt und bedroht wird hart bestraft“

    Als um 12:00 Uhr der Bus mit den Gefangenen Frauen vorfuhr war der Platz brechend voll.

    Auf dem Podest wurden den beiden Frauen die Kleider abgenommen und anschließend wurden sie beide an ein Querbalken von 2 Meter gebunden an Armen und Achseln sowie der Schulter gebunden.

    Dann wurden diese Hölzer in gut drei Meter Höhe in Schlaufen gehängt. Mit einem Abstand von gut 5 Meter zueinander.

     Man sollte die Frauen gut und von weitem sehen können. Das Fernsehen machte Nahaufnahmen in HD und in Zeitlupe.

    Peter und ich waren auf dem Podest und jeder von uns hatte eine Ledergeisel mit neun Riemen dabei, die Enden waren beschwert, es waren unheimlich grausame Waffen.

    Unsere Aufgabe war es nun die beiden auszupeitschen aber am Leben zu lassen damit sie am Kreuz einen noch qualvolleren Tod sterben würden.

    Folglich bekamen wir nur 10 Schläge auf Brust und Rücken zugestanden und wir wussten diese zu dosieren.

    Nach den Schlagen auf den Rücken kam die Brust der beiden dran und unsere Schläge rissen Hautfetzen aus den Brüsten, das sah spektakulär aus, der verursachte Schaden für die Körper aber war überschaubar.

    Das Publikum aber hatte genau was es wollte, eine geile Show.

    Halb bewusstlos ließ man die beiden dann zu Boden und wir schlugen die Nägel durch die Handknochen, dabei versuchten wir den Nerv des Mittelhandknochens nicht zu treffen.

    Die Füße wurden an einen Holzklotz genagelt und dieser blieb frei hängen konnte aber beschwert werden. Anschließend wurden die beiden Balken wieder in die Schlaufen gehängt.

    So zur Schau gestellt begann das Grauen für die beiden Frauen und nach fast zwei langen Stunden war es dann vorbei.

     Diesmal mussten wir allerdings die Herzen der Verurteilten mit Lanzen durchstoßen damit klar war die beiden sind wirklich tot.

    Für den Rest des Tages blieben die beiden hängen, der Zugang zum Podest wurde allerdings versperrt und blieb bewacht.

    Wir beide hatten eine gute Arbeit geliefert und hatten für den Rest des Tages frei und konnten endlich etwas Zeit für uns und unsere kleine Fibi aufbringen.

    Die Kleine hatten wir beide inzwischen sehr ins Herz geschlossen.

     

     

    Geschriebene Worte auf Papier. Manchmal sind die Methoden der Dinosaurier gar nicht so schlecht.

    Ob es Randy Überwindung gekostet hatte solche „antiquierten“ Maßnahmen zu ergreifen? Wahrscheinlich schon.

    Nichts desto trotz, er hatte es getan und schob mir einen Zettel herüber, den ich durchlas.

    Das was ich da las, explodierte förmlich in meinem Kopf. Es war so abwegig, Verrückt, so … dass es die einzige logische Erklärung war. Es war so logisch, dass ich mich fragen musste, wieso ich nicht selbst und viel früher darauf gekommen war.

    Manchmal sieht man eben den Wald vor Bäumen nicht.

    Ich kramte einen Stift hervor und schrieb etwas darunter. Er las es noch während dem Schreiben, und nickte als ich fertig war. Zufrieden grinsend hob er den Daumen.

     

    * * *

    Der Maulwurf tat wie jeden Tag seine Arbeit.

    Er wusste dass das gesamte Sicherheitsteam nach ihm suchte, hatte aber bisher keinerlei Verdacht auf sich gelenkt. Geschickte hatte er alle Wanzen die gefunden und zerstört wurden ausgetauscht und war sicher dass niemand auch den leisesten Verdacht gegen ihn hegte. Auch konnte er jeden Raum betreten ohne dass jemand misstrauisch wurde.

    Die meisten Mitarbeiter ignorierten ihn. Einige wenige waren freundlich und gaben keine Anweisungen, sondern baten ihn seine Arbeit zu machen. Am freundlichsten war Peter der Henker.

    Um ihn tat es dem Maulwurf leid, doch sein Auftragsgeber zahlte weit mehr, als er hier jemals verdienen konnte.

    Die neue Rothaarige war ihr von Anfang an unsympathisch gewesen. Sie war nicht wie Vera oder die Schlosser. Diese Caroline behandelte sie zwar nicht unfreundlich, doch meistens war der Maulwurf  einfach Luft für sie. Um diese blöde Schnepfe machte sie sich keine Gedanken. Was immer ihr Auftragsgeber mit ihr vorhatte, sie hatte es sicher verdient.

    Der Maulwurf beendete wie jeden Tag seine Schicht und begab sich in seine Zentrale um zu sehen, ob die Geräte etwas aufgezeichnet hatten.

    Der Maulwurf stellte seine Arbeitssachen weg und schloss die Tür hinter sich ab. Mit einem Griff, verwandelte er den Raum in seine Zentrale. Alles was er dafür tun musste, war den zweiten Schrank in dem Raum aufzuschließen. Darin war seine Abhöranlage und die Aufzeichnungsgeräte.

    In seiner Zentrale hörte er die wichtigen Informationen ab und leitete sie an seinen Auftragsgeber weiter. Da es unmöglich war alle Gespräche mitzuhören hatte er den Computer so programmiert, dass er bei bestimmten Wörtern auf Aufnahme schaltete.

    Tatsächlich, das Aufnahmegerät hatte allem Anschein nach ein wichtiges Gespräch im Büro des Direktors aufgezeichnet.

    Um sicher zu gehen, dass niemand mithören konnte, zog er Kopfhörer an und begann das Gespräch abzuspielen.

    Als erstes konnte er den Direktor hören, der Peter aufforderte sich zu setzen.

    „Was ist mit dem Maulwurf?“

     Maulwurf war das entscheidende Wort, welches die Aufnahme gestartet hatte.

    „Ich glaube, wir wissen wer der Maulwurf ist.“

    Das war die Stimme des jungen Technikers. Dieser junge Randy. Allem Anschein nach, war er so etwas wie ein Computergenie, der einige der Wanzen gefunden hatte, welche der Maulwurf versteckt hatte.

    Sein Auftraggeber hatte ihn vor dem Techniker gewarnt. Aber bis jetzt schien er keine ernsthafte Gefahr zu sein.

    „Wieso sitzt dann nicht der Maulwurf, sondern ihr vor meinem Schreibtisch?“

    „Wir wollten nicht, dass er seine Hintermänner waren kann und dachten, wir schlagen erst zu wenn wir sicher sind, dass wir ihn erwischen.“

    Das Herz des Maulwurfs begann zu rasen. Sollte man ihn wirklich enttarnt haben? Wie war das möglich? Hatte er sich selber verraten?

    „Wer ist es?“

    „Sagen wir nicht.“ Das war Peter.

    „Was soll das?“

    „Wir haben eine Wette laufen, noch kannst du einsteigen. 50 Euro Mindesteinsatz.“

    „Du wärst gut beraten keine große Klappe zu riskieren. Nach deiner letzten Aktion, hängst du ehe am seidenen Faden.“

    „Falls ich gewinne, zahle ich die Reparatur des Busses.“

    „Ich will jetzt wissen wer der Maulwurf ist. Und zwar sofort!“

    „Warte ich schreib den Namen auf. Man kann ja nie wissen, ob er gerade zuhört.“

    Der Maulwurf hörte ein Kratzen eines Stiftes auf Papier.

    „Ist das euer Ernst?“

    „Absolut.“

    „Darauf wäre ich nie gekommen. Worauf wartet ihr. Los schnappt ihn!“

    „Langsam, wir sollten nicht einfach losstürmen. Ein Tipp und er ist zusammen mit seinem Auftragsgeber über alle Berge.

    Wir schlagen um 18.20 Uhr los. Decker hat bis dahin seine Leute postiert, dann kann nichts mehr schiefgehen. Kommst du mit?“

    Der Maulwurf sah hastig auf die Uhr.

    18.16 Uhr.

    Sein Herz schlug heftig und pulsierte in seinem Kopf. Schnell zog er sich die Kopfhörer ab und verließ seine Zentrale.

    Wie hatte das passieren können. Er war so sicher gewesen, keine Spur hinterlassen zu haben.

    Kaum stand er im Flur, sah er schon  Decker und ein Team auf sich zukommen. Hinter ihm kam schon eine Frau des Wachteams und hinter ihr standen Peter, die neue Henkerin, und Randy.

    Hinter Decker stand der Alptraum schlechthin.

    Frank!

    Panisch suchte er einen Fluchtweg, doch es gab keinen.

    „LOS!“

    Decker gab das Kommando und das Sicherheitsteam sprang vor stürmte auf ihn zu, rannte ihn über den Haufen und war vorbei. Das Team stürzte sich auf die Frau des Wachteams, die sich verzweifelt wehrte.

    Noch starr vor Schreck, sah der Maulwurf wie das Sicherheitsteam recht unsanft die Frau auf den Boden drückte und ihr Handschellen anlegte.

    „Das genügt!“ sagte Decker, als ein Teammitglied auf die Frau mit den Worten. „elende Verräterin“ eintrat.

    „Schafft sie in die Kammer!“ Frank hatte das Kommando übernommen.

    Das Sicherheitsteam zerrte die Frau auf die Beine und schleifte die um sich tretende und schreiende Frau in die Kammer.

    „Tut uns leid, dass wir gerade so grob waren.“ Peter reichte dem Maulwurf die Hand und half beim Aufstehen.

    „Schon gut, nichts passiert.“ Dem Maulwurf rauschte das Blut in den Ohren und das Herz schien zu explodieren.

    „Ist etwas passiert, sind sie verletzt?“

    „Nein nein, alles in Ordnung.“ Stammelte er.

    Peter wand sich wieder Frank zu.

    „Ich werde das Miststück jetzt auseinander nehmen.“

    „Vergiss es. Du würdest sie höchstens umbringen, bevor sie uns irgendwas erzählen kann.“

    „Erzählen? Du willst sie befragen?“

    „Frau Miles, ihre früheren Arbeitgeber, haben ihnen doch sicher beigebracht eine Vernehmung dieser Art durchzuführen?“

    „Oh, ich bin eine absolute Expertin. In ein paar Stunden wissen sie alles.“

    „Nur zum Verständnis, “  fragte Peter, „Ich bin der Verrückte, weil ich mich nicht immer an die Vorschriften halte, den Bus durchsieben lasse und so weiter, aber du lässt die Frau foltern, statt sie der Polizei zu übergeben?“

    „Wir müssen wissen, was hier drinnen vorgeht. Vielleicht ist sie nicht der einzige Maulwurf hier.“

    „Gut. Dann werde ich Caroline zur Hand gehen.“

    „NEIN. Caroline wird das allein erledigen. Du hast Pause! Ich kenne dich und dein Temperament. Wehe ich erwische dich auch nur in der Nähe der Kammer. Du bist dran Caroline.“

    „Blöder Scheiß!“ Wütend verließ Peter den Flur.

    „Können sie uns die Informationen beschaffen?“ fragte Frank, als Peter weg war.

    „Geben sie mir ein paar Stunden. Man darf bei solchen Befragungen nichts überstürzen, aber ja, ich bekomme die Infos.“

    „Dann los.“

    Frank verschwand in Richtung Verwaltungstrakt, Caroline in Richtung Kammer.

    Langsam konnte der Maulwurf wieder normal atmen. Zitternd ging er in seine Zentrale zurück und setzte sich hin.

    Seien Nerven flatterten und er zitterte am ganzen Körper.

    Was war da gerade passiert? Das Team hatte eine der Wachfrauen geschnappt. Frank und die anderen schienen davon überzeugt, dass sie der Maulwurf war.  Tausend Fragen stürmten auf den Maulwurf ein.

    Hatte man den falschen Maulwurf geschnappt? Der Maulwurf selbst wusste nichts von einem weiteren Maulwurf. Einen weiteren Maulwurf einzusetzen wäre für den Auftraggeber logisch, denn wenn einer enttarnt wäre, hätte er noch ein As im Ärmel.

    War die Frau denn überhaupt ein weiterer Maulwurf? Und wenn ja, was wusste sie? Wusste sie vom zweiten Maulwurf? Wusste sie vielleicht sogar wer der zweite Maulwurf war?

    Nach einer halben Stunde war der Maulwurf wieder in der Lage sich normal zu bewegen und ruhig zu atmen.

    Seine Arbeit erlaubte es dem Maulwurf sich unauffällig in die Nähe der Kammer zu begeben und sich dort „unsichtbar“ zu machen.

    Mehr als Zwei Stunden hörte man die gedämpften Schreie der Wachfrau. Die rothaarige Henkerin schien alle Register zu ziehen.

    Frank kam zur Kammer und betrat sie. Als er die Tür öffnete erklang gerade ein markerschütternder Schrei. Was immer diese Caroline mit der Wachfrau anstellte, genauso gut, könnte er selbst jetzt dort drinnen liegen. 

    Wusste die Wachfrau nichts von ihm, oder widerstand sie der rothaarigen Hexe? Und wenn sie widerstand, wie lange würde sie das noch können?

    Der Maulwurf beschloss, dass er das Risiko, doch verraten zu werden, nicht eingehen konnte. Er musste handeln. Doch wie?

    Solange diese Caroline die Wachfrau bearbeitete war das unmöglich. Es blieb nur die Möglichkeit in der Nähe zu bleiben und auf eine Gelegenheit zu hoffen, während die Schreie der Wachfrau durch den leeren Flur schallten.

    Nach einer halben Stunde öffnete sich die Tür und Caroline kam zusammen mit Frank heraus.

    „Wie lange müssen wir warten?“

    „Das Serum, dass ich ihr gespritzt habe muss erst wirken. Sie ist stark und wurde mit Sicherheit auf eine solche Befragung vorbereitet.

    Normalerweise wäre eine solche Befragung längst beendet. Nach einer solchen Folter keine Antwort, also weiß sie nichts, Aber ich glaube, sie macht uns was vor.

    Deswegen habe ich ihr das Serum gespritzt. Es wird die Schmerzen um ein vielfaches verstärken. Allerdings müssen wir jetzt noch etwas warten, bis es sich im Körper verteilt hat. Dann können wir weitermachen.“

    „Und wenn du ihr mehr davon spritzt?“

    „Nein, das gefährlich. Ich habe ihr die höchste Menge gespritzt, die ich verantworten kann. Nur etwas mehr und sie kollabiert.“

    „Gut. Tot nutzt sie uns nichts. Warten wir. Kaffee?“

    „Gute Idee.“

    Zusammen verließen die beiden den Flur und verschwanden um die Ecke.

    Wieder begann das Herz des Maulwurfes zu rasen. Das war die Gelegenheit. Eine halbe Stunde hatte die Hexe zu Frank gesagt.

    Schnell blickte sich der Maulwurf um und vergewisserte sich, dass niemand in der Nähe war, dann öffnete er die Tür zur Kammer.

    Im Halbdunkel sah er die Wachfrau bewusstlos auf ein X-förmiges Gestell gefesselt liegen.

    Der ganze Körper der Wachfrau war mit Folterspuren übersät.

    Caroline hatte ihr, wohl um zu verhindern dass sie dehydriert, eine Infusion gelegt. Die Frau lag bewusstlos aus tausend kleinen Wunden blutend auf dem Gestell. Daneben stand ein Rolltisch, auf dem die Utensilien der Henkerin lagen.

    Neben blutigen Messern und Nadeln und anderer Folterinstrumenten, lag eine Spritze mit einer durchsichtigen Flüssigkeit. War es das Mittel dass Caroline erwähnt hatte?

    Egal, der Maulwurf konnte die Frau nicht mit einem Messer töten der erdrosseln, das wäre aufgefallen und jeder wüsste, dass es noch einen Maulwurf gab, also beschloss er die einzige Möglichkeit zu nutzen, die blieb.

    Der Maulwurf nahm die Spritze und stach mit der Kanüle in den Schlauch der Infusion.

    -Du musst die Spritze wieder auffüllen.- sagte er sich, als er den Kolben der Spritze herunterdrückte.

    Die Augen des Maulwurfs glitten über den geschundenen Körper der Wachfrau.

    Eigentlich gar nicht so schlecht. Schöne lange Beine, flacher Bauch, geile Titten und ein hübsches Gesicht.

    Als der Maulwurf  sich das Gesicht der Wachfrau ansah, fiel ihm fast die Spritze aus der Hand. Die Frau starrte ihn an. Nein sie sah an ihm vorbei!

    KLICK

    „Willkommen auf der Party.“ Das war Peters Stimme, die leise und gefährlich hinter ihm erklang.

    Die Tür ging auf und Caroline kam mit Frank herein. Caroline richtete eine kleine aber bösartige Pistole auf sie.

    „Tatsächlich.“ Frank trat auf den Maulwurf zu.

    „Frau Schaller, die Putzfrau.“

    Er drehte sich zur Tür und rief:

    „Du hattest Recht, Genie.“

    Randy kam in die Kammer.

    „Ich wusste es!“

    Peter begann die Wachfrau loszubinden und zog ihr vorsichtig die Kanüle aus dem Arm. Als alle Fesseln weg waren stand die nackte Wachfrau auf und Peter reichte ihr eine Decke.

    „Wie hast du das überhaupt herausbekommen?“

    „Sie.“ Randy  sah die Putzfrau an, „hat zwar immer Handschuhe getragen, aber mit denselben Handschuhen ihre Arbeit gemacht. An einer der Wanzen waren Anheftungen von Benzol, Toluol und Xylol.

    Alles was ich tun musste, war herauszufinden wo diese Stoffe Verwendung finden. Es ist Putzmittel. Ab da war es dann sehr einfach.“

    „Wer verdächtigt auch die Reinemachfrau.“ Meinte Frank bitter.

    „Vielen Dank Frau Keller. Sie sollten Schauspielerin werden. Meine Stimme für einen Oskar haben sie. Das gleiche gilt für die Maskenbildnerin.“ Er grinste Caroline an und wandte sich an die Wachfrau.

    „Sie haben eine Woche Sonderurlaub. Ich werde Decker Bescheid geben.“ Sagte er  zu ihr, als Frau Keller die Kammer verließ.

    Frank blickte hinter sich in Richtung Randy. Der verstand den Wink und schloss sich der Wachfrau an. Als die Tür ins Schloss fiel, lastete eine schwere Still in der Kammer.

    Ich packte die Putzfrau, die noch immer erblasst und stocksteif da stand. Caroline trat vor sie und begann ihr die Kleider auszuziehen.

    Die Schaller wehrte sich doch eine Chance hatte sie keine. Nur Minuten später lag sie nackt auf dem X-Gestell und zusammen mit Caroline legte ich ihr die Riemen an, die sie daran fixierten.

    „Aber jetzt darf ich ihr zur Hand gehen?“ fragte ich Frank.

    „Nein. Caroline wird das übernehmen. Wir verschwinden und lassen die beiden alleine.“

    Als die Tür hinter uns zu war, stellte Caroline ihren Rolltisch mit all den Folterinstrumenten neben das Gestell. Im Halbdunkel schienen ihre roten Haare zu glühen. Ganz ruhig holte sie einen Schemel und setzte sich neben die Schaller.

    „So meine Liebe, wir werden uns jetzt etwas unterhalten.“

     

     

     

    Am Tischende stellten sich Frau Schaller die Nackenhaare auf.

     Ich schaute ihr kaltlächelnd in ihre Augen, vergewisserte ich dass die Lederbänder straff genug waren und legte eine Augenbinde bereit.

    „Die ist nur wegen den Blitzen wenn ich die Haut versenge und es sieht blöde aus wenn du nachher nicht mehr deine Unterschrift lesen oder schreiben kannst“

    „Da könnt ihr lange warten beweist mir mal was...“ beginnt sie heldenhaft sich zur Wehr zu setzen.

    „Schön, ich liebe es wenn sich meine Opfer wehren, das macht dann erst richtig Spaß – du weißt sicherlich dass ich früher in der Südsee gearbeitet habe und dass die Tierwelt auf Soulebda weitaus gefährlicher ist als in Europa – ja das alles weißt du natürlich...“ und beginne in meiner Handtasche zu kramen.

     „Aus verdammtes Vieh – nicht mich beißen“ und ich ziehe die Hand aus der Tasche und der kleine Finger blutet. „Fieses kleines Miststück“

    Jetzt habe ich die Aufmerksamkeit der Gefangenen und sie wechselt schlagartig die Gesichtsfarbe.

    „Keine Sorge mir musst du nichts beweisen, bestenfalls diesen kleinen Tierchen da, die ich dir jetzt der Reihe nach vorstellen werde, du kennst den Skarabäus auch Totenkräberkäfer genannt aus der Ägyptischen Geschichte, den hat man in die Gräber gelegt, die fressen sich ins Fleisch und lösen Muskeln und Sehnen, wir in Soulebda haben die zur Tierpräparation genutzt“ damit legte ich einen metallisch schwarzen Käfer von gut sechs cm Kantenlänge hinter ihren Kopf die Geräusche sind dabei sehr unheimlich. „Als nächstes die Sache mit dem Licht aber dafür sollte ich dir die Augen schützen“

    Damit setzte ich meine verspiegelte Sonnenbrille auf und bedeckte  ihre Augen mit dem Augenschutz. Dann blitzte es bereits irgendwo auf und ein merkwürdiges knistern drang durch den Raum.

    „Verdammt ist der kleine heute wieder gefräßig.“ und legte einen knisternden Gegenstand auf die Haut und die Gefesselte schrie auf.

     „Was ist das?“

    „Willst du nicht wissen der häutet dich nur etwas“ und kurz danach schrie die Gefesselte auf als würde sie geschlachtet.

    Draußen vor der Tür standen Frank und Peter und lauschten der Geräusche aus dem Inneren. Die Schreie wurden immer wilder und greller wiederholte sich ab und zu und kletterte die Tonleiter rauf und runter.

     Nach einer halben Stunde kam nur noch ein brachiales Brüllen, Gurgeln und ein röchelndes Schreien aus dem Raum, dann herrschte Ruhe.

    Die Tür ging auf und ich winkte den beiden zu, sie mögen hereinkommen. Verwundert sahen sie was sich da für ein Schauspiel ereignet hatte.

    Die Schaller zuckte am ganzen Körper und war offenbar kurz vor einem Schock. Die Augenbinde trug sie immer noch und aus ihrem Mund drang Schaum.

    Frank ließ den Arzt rufen und schaute mich fragend an. Die Schaller wurde gefesselt in den Krankensicherheitstrakt verbracht.

    „Wie zum Teufel hast du das wieder erreicht?“ Frank und Peter schauten mich fragend an.

    „Mach deiner Gegnerin klar dass du ihr nicht weh tun wirst sondern überlasse es den Tieren und lass sie in dem Glauben dass das Feuer auch Feuer ist und nicht Eiswürfel, dazu ein paar kleine Ritze in die Haut und zur Stimulierung moderne Chemie aus dem Beauty-ShopA.

    Da werden alle Menschen sehr schnell weich, die glaubt jetzt noch dass ein Skarabäus ihre Muskeln angefressen hat und ich warf Frank den schwarzen Gegenstand zu, einer Fernbedienung annähernd im  Käferformat mit einer netten starken Vibration Einstellung.

    Die Hautverbrennung war anfangs echt zumindest das Feuerzeug dazu dann ein paar kleine Schnitte in die Haut mit einem feinen Papiercutter und etwas Nagellackentferner und sie glaubt dass tierische Säure sie auffrisst.

    Fies sind aber diese da“ und ich reichte Peter zwei winzig kleine billige Modellpanzer, „Die bewegen sich mit wenig Geräuschen aber man kann die Bewegungen auf der Haut nicht zuordnen und die feinen Härchen werden garantiert abgerissen die haben keinen Schutz um den Motor.

     Das Gefühl ist als wenn sich etwas durch die Haut frisst.“

    Damit schau ich in meine Handtasche „Schade nur um meine Kirsch Toffees da brauche ich wohl neue.“

    Und damit esse ich die Reste des blutroten Toffees auf.

    Mit einem letzten Blick zu Frank fahre ich fort:

     „Wenn das aber alles nichts geholfen hätte dann hatte ich ihre Haut auch in feine Streifen geschnitten das wirkt sehr gut. So oder so sie hätte geredet!“

    Dann gab ich Frank eine schriftliche Notiz.

     „Diese drei Personen sollte man sich genauer ansehen und in all diesen Büros sind Wanzen versteckt. Außerdem ist das Personenkontrollsystem manipuliert und die Sicherheitskameras 1 bis 12 sollten besser getauscht werden.“

    Während die drei Personen gefangengesetzt werden kann sich Randy zum ersten mal so richtig austoben. Er findet in den Räumen diverse Wanzen und anderes Abhörwerkzeug.

    Noch in der Nacht werden die Sicherheitskameras getauscht und das Personenkontrollsystem untersucht.

    Später in unserem Büro schau ich Peter fragend an, „Na haben die drei Hilfsmaulwürfe etwas neues gewusst?“

     

     

    „Nein, viel Neues wussten sie nicht. Sie hatten den Auftrag unsichtbar zu bleiben, bis sie die Anweisung bekommen aktiv zu werden.

    Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie muss es da um mehr gehen als um Beate.“

    „Wenn es um Macht geht, Sind Leuten wie Trommer alle Mittel recht.“

    „Wahrscheinlich fragst du dich, warum du nicht in der Südsee geblieben bist.“

    „Ja, der Gedanke kam mir in den letzten Tagen das ein oder andere Mal.“ Lachte sie.

    „Würdest du denn wieder zurück wollen?“

    „Vielleicht irgendwann. Wenn du es schaffst bis dahin zu überleben, nehme ich dich gerne mit.“

    „Du bist sehr liebenswert. Eigentlich hatte ich vor dir heute eine Überraschung zu machen, aber so…“ ich schaute beleidigt und versuchte ein Grinsen zu unterdrücken.

    Caroline kam zu und setzte sich auf meinen Schoß. Sie umfasste fest mein Genick und schob sich ganz dicht an mich heran. Ich hielt sie fest und drückte sie gegen mich.

    „Ich meine es ernst. Ich wäre bereit unseren Waffenstillstand in einen dauerhaften Frieden umzuwandeln.“

    Während sie das sagte, spürte ich ihre Wärme, roch ihren Duft, spürte das kitzeln ihrer Haare und ihren Atem in meinem Gesicht.

    In diesem Moment war ich mir sicher, dass ich diese Frau wirklich liebte. Ich liebte Caroline, weil sie Caroline war. Nicht weil ich Angst hatte einsam zu bleiben, nicht weil sie wie Vera rote Haare hatte, nicht weil sie eben da war…

    Nein ich liebte diese Frau.

    Bevor ich dazu etwas sagen konnte kam Jessika durch die Tür. Caroline wich keinen mm zurück und sah auch nicht auf. Sie hielt Blickkontakt und ich erwiderte ihn.

    Alles was gesagt werden musste, sprach der Blick, den wir austauschen.

    Selbst Jessica wartete geduldig bis wir uns voneinander lösten.

    Caroline erhob sich und setzte sich wieder an ihren Platz.

    „Hier ist die Exekutionsorder für die Nauringers. Das Gericht hatte ihr zugestanden nicht öffentlich zu sterben. Ich dachte ihr solltet das noch erledigen, bevor das große Finale am Donnerstag stattfindet.“

    Als ich grinste sah mich Caroline strahlend an. Ich wusste dass die Nauringer genau ihr Typ war und hatte bei Gericht angefragt, ob die Hinrichtung der Sicherheitsleiterin in unserer Kammer stattfinden könnte. Da die Nauringer, nicht am Pfusch der Baumaßnahmen beteiligt war, willigte der zuständige Richter ein.

    „Das ist also meine Überraschung? Danke mein Schatz.“

    „Ich hoffe du hast heute Abend nichts vor.“

     

     

     

    Am Mittwochmorgen planen wir die Hinrichtungen der nächsten 10 Verurteilten. Auch hier haben die Richter Tod durch den Strang auf öffentlichem Platz am Donnerstag um 13:00 Uhr festgesetzt.

     Auch hier wird wieder Presse und jede Menge Publikum erwartet. Die Handwerker bauen bereits den Galgen um damit alles klappt. Zusammen mit Peter und Fransiska gehe ich die Akten der Verurteilten durch.

    Die Richter haben auf eine langsame Hinrichtung bestanden auch hier soll die Wirkung abschrecken. Wir legen fest dass die Leute Paarweise gehenkt werden so ist die Wirkung entsprechend der Vorgaben. Fransiska zeigt die Standpunkte der Hauptkameras und wir werden uns schnell einig. Dies wird eine ganz normale Hinrichtung am Donnerstagnachmittag.

     

    * * *

    Hektik in BKA, die Abteilungsleiter sind versammelt, mehrere hohe Geheimdienstler und sogar zwei Mann der Sicherungsgruppe sind anwesend. Direktor Hegele ergreift das Wort

    „Danke dass alle so früh kommen konnten, aber der Anlass ist besorgniserregend. Wir haben überzeugende Beweise vorliegen dass sich mitten in unserem Land gedungene Fremdenlegionäre aufhalten die einen Anschlag auf diese Veranstaltung planen und am kommenden Donnerstag zuschlagen wollen. Dies müssen wir mit allen Mitteln verhindern.

    Meine Herren unter den Gästen sind Würdenträger, Politiker und hohe Beamte, ich ersuche Sie die Angelegenheiten schnell zu regeln, die Demokratie ist in Gefahr.“

     „Herr Direktor wir versichern Ihnen dass wir die Sache vollkommen im Griff haben und die Demokratie bleibt gesichert“ antwortet ein hoher Beamter der Sicherungsgruppe.

     

    * * *

    Auf dem alten Herrenlandsitz tragen zwei Wachen die Leiche eines toten Ingenieurs weg. Der alte Mann fuchtelt wild mit seiner rauchenden Waffe umher.

    „Das waren die 12 Stunden und wenn das verfickte Raketenteil sich nicht anbringen lässt dann löse ich es eben höchstpersönlich mit der Hand aus. Ingenieur Springtahler bekommen sie die SA-14 angeschlossen oder nicht?“

    „Nein – Leider können wir...“ weiter kommt er nicht da  sprengt ihm eine .45 Kugel das Hirn aus dem Schädel

     „Falsche Antwort – Also umbauen auf Handbetrieb, ich will das Panel auf dem Co-Piloten Sitz ich löse die Raketen selber aus. Und jetzt bewegt euch oder ihr fangt euch auch noch eine Kugel ein!“ Mit einem großen Schluck Whiskey treibt der alte Mann seine Leute weiter an.

    „...verdammt das können wir uns doch nicht bieten lassen, der Alte spinnt doch jetzt total wir müssen schnellstens...“ doch da beendet eine weitere Kugel den Versuch einer Aufruhr und keiner der Anwesenden wagt auch nur den Kopf unaufgefordert zu heben.

     Zwei Stunden später der erlösende Aufschrei „Heureka es funktioniert sie sind scharf und können verschossen werden – Auf zum Probeflug!“

     

    * * *

     

    Im Besprechungsraum in Langley fällt der Direktor eine einsame Entscheidung. „Poklani – schalten Sie mit Ihrem Team das Ziel aus.

     Vernichten Sie alle Beweise und treten Sie den örtlichen Behörden nicht noch mehr auf die Füße die Diplomatischen Kanäle kochen jetzt schon!“ Oberst Poklani grüßt und verschwindet aus dem Bereich der Kamera.

    „Meine Damen und Herren jetzt ist der Befehl raus in spätestens zwei Stunden haben unsere Leute den Verrückten ausgeschaltet. Dann ist in Deutschland – hmm – dann ich bei denen Donnerstag 14:00 und wir sind ein weiteres Problem los“

    Und mit einem Nebensatz zu seinem Kollegen an seiner Seite „John wie konnte das nur soweit kommen, wie konnte uns das so entgleiten“

     

    * * *

     

    Gegen Abend als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, saßen wir zusammen mit Fransiska beim Essen.

    Unsere unerschrockene Reporterin hatte bei den Vorbereitungen kräftig mitgeholfen. Sie hatte zusammen mit Reichert den Bau des Galgens überwacht und sich die „Arbeitsweise“ des Gerätes zeigen lassen.

    Nachdem sie wusste wann welche Falltür sich öffnen würde, platzierte sie die Kameras.

    Gerade hatte sie die letzten Kameras in Position gebracht, da kam ihr eine weiter Idee. Die Perspektive, die sie bei der letzten Hinrichtung in der Kammer hatte, als die Frau vor ihr am Galgen langsam von der Schlinge erdrosselt wurde, hatte sie unendlich geil gemacht.

    Schnell orderte sie weitere Kameras und ließ diese unter der Plattform anbringen. Diese waren direkt unter den Falltüren nach oben gerichtet. Der Zuschauer würde also sehen, wie der oder die Verurteilte direkt vor seinen Augen seinen letzten Tanz darbot.

    Auch ihren Chef war aufgefallen, dass die Berichterstattung, die Fransiska bot mit jeder Hinrichtung besser wurde. Im Internet hatten sich sogar schon Fransiska-Fanclubs gebildet.

    Jetzt saßen wir am Tisch und ließen uns von Fibi das Essen servieren.

    „Irgendwie wir mir das alles fehlen. Nach Donnerstag werde ich hier ausziehen müssen.“

    „Du wirst doch sicher weiter über unsere Arbeit berichten?“ Fragte Peter sie.

    „Das schon, aber wie oft gibt es schon Massenhinrichtungen. Und seien wir ehrlich, niemand interessiert sich für Hinrichtungen in der Kammer. Öffentliche Hinrichtungen sind das was das Volk sehen will.“

    „Wenn Trommer weiterhin so hart durchgreift, wird es sicher öfter dazu kommen.“

    „Wahrscheinlich schon. Dennoch, eine so Aktionsreiche Zeit, wird es sicher nie mehr geben.“

    „Ach meine Liebe, du wirst sicher noch einige Abenteuer mit uns erleben.“ Caroline griff Fransiskas Hand und drückte sie. Die lächelte und die beiden gaben sich einen Kuss.

    „Wisst ihr, anfangs hatte ich euch auf der Abschussliste. Trommer sagte mir, dass es euch nur um euren eigenen Vorteil geht und ganz besonders du,“ sie sah mich an, „du wärst ein falscher Hund. Aber nach allem was ihr für mich getan habt, glaube ich eher, dass er der falsche Hund ist.“

    Es legte sich ein Schweigen über den Tisch. Weder ich noch Caroline sagten dazu etwas. Wenn wir ihr jetzt die Wahrheit sagen, würde die große Party morgen Früh platzen und das wäre eine Katastrophe. Nein wir mussten bis morgen Abend warten.

    „Jedenfalls, wollte ich Danke sagen. Danke für alles.“

    Caroline rettete den Moment. „Weißt du, mein Liebhaber, hat eine Art Abschlussparty geplant. Hättest du Lust dabei zu sein?“

    „HHMMM, hört sich gut an. Wie wird die Party denn ablaufen?“

    „Ich weiß es nicht. Er macht ein großes Geheimnis daraus.“

    Beide sehen mich an. 

    „Lasst euch überraschen. Ich kümmere mich um die Vorbereitungen und ihr könnt euch schon Mal in Stimmung bringen.“

    Ich hatte mir für den letzten Abend vor dem Finale etwas ganz Besonderes ausgedacht.  Manuele Nauringer, die Sicherheitsexpertin gefiel Caroline. Warum war schon auf den ersten Blick erkennbar.

    Nauringer, war groß und hatte endlos lange Beine. Ihre Hüfte hatte die perfekte Rundung und ihr Arsch war weiblich rund. Ihr D-Titten hingen an der richtigen Stelle über dem flachen Bauch und das feminine Gesicht wurde von hellbraunen Locken eingefasst.

    Die Wartezeit in der Todeszelle war zu kurz um ihrer Schönheit etwas anhaben zu können und nun war die nackte, gefesselte Manuela Nauringer ein Höhepunkt in der Kammer.

    Für Fansiska hatte ich eine kleine Frau Mitte Zwanzig, die wegen wiederholtem Diebstahl in der Todeszelle saß gewählt und für mich eine Tankstellenräuberin, die anders als Fibi an den Überfällen beteiligt gewesen ist.

    Fransiskas Spielpartnerin, war zierlich und hatte eine mädchenhafte Figur, schulterlange schwarze Haare und bildete das Gegenteil zu der großen blonden Manuela.

    Meine Auserwählte, hatte dunkelbraune Haare, etwa meine Größe und eine Durchschnittsfigur.

    Den wichtigsten Part, aber hatten zwei Mörderinnen  die seit drei Monaten in der Todeszelle saßen. Sie hatte aus Profitgier mehrere Senioren über die Klinge springen lassen und sollte dafür büßen.

    Die beiden in die Kammer zu bekommen, war schwieriger, als die anderen drei. Die hatten sich mehr oder weniger mit ihrem Schicksal abgefunden, oder hofften noch schnell und schmerzlos zu sterben, doch die Mörderinnen wusste, dass sie weder die eine noch die andere Gnade zu erwarten hatte. Entsprechend setzte sie sich zur Wehr.

    Da sie nicht freiwillig gehen wollte, zerrte ich eine an den Haaren in die Kammer. Diese Demütigung hätte sie sich sparen können. Am Ende hatte ich noch jede Frau in die Kammer gebracht.

    Die andere war etwas klüger. Sie hatte noch genug Selbstachtung um selbst zu gehen.

    Schließlich hing die Widerspenstige  mit dem Gesicht nach unten mit weit gespreizten Armen und Beinen an der Winde die sie so streckte, dass sie kaum durchhing. Das Beste an dieser Fesselung war, das die Mörderin zwischen einen Rahmen hing. Ich konnte sie also wie die Zeiger einer Uhr drehen. Ich probierte es aus und alles klappte wie ich es wollte.

    Die andere musste sich neben ihre Freundin knien, lediglich mit Handschellen auf dem Rücken.

    Unsere Gespielinnen mussten sich mit dem Gesicht zu ihr Knien und ich fixierte sie an eingelassenen Ringen im Boden.

    Nachdem alles zu meiner Zufriedenheit arrangiert war, holte ich meine beiden Frauen aus der Wohnung.

    Als ich die Wohnung betrat saßen beide nackt auf den Sofa und tauschten heiße Zungenküsse aus. Fibi kniete vor Caroline und leckte ihr die Muschi, während sie Fransiska mit ihren Fingern fickte. Dann wechselte Fibis Zunge zu Fransiska und die Finger glitten in Carolines Möse.

    Als ich den Kopf schüttelte, meinte Caroline lediglich,

    „Du sagtest, wir sollen uns in Stimmung bringen. Und genau das haben wir getan.“

    „Wenn die Damen dann mitkommen würden.“

    Die beiden erhoben sich und Fransiska fing an nach ihren Kleidern zu suchen.

    „Die brauchst du jetzt nicht.“

    „Ich kann doch nicht nackt über den Flur gehen. Was, wenn jemand kommt?“

    „Eine interessante Vorstellung. Und jetzt raus mit euch.“

    Caroline grinste, sie hatte kein Problem nackt durch den Flur zur Kammer zu gehen. Fransiska sah sich immer wieder um. Doch sie hatte Glück, niemand kam uns entgegen.

    Als wir in der Kammer waren, blickten sich die beiden erstaunt um. Caroline entdeckte ihre Manuela und schon wurden ihre Nippel hart.

    Zusammen schauten sie sich eine Verurteilte nach der anderen an, unterhielten sich über die Vorzüge und aussehen und was man wohl mit ihnen machen könnte.

    Ich ließ ihnen die Zeit und als sie fertig waren, erklärte ich Fransiska was geschehen würde. Caroline wusste schon mit Sicherheit, wie ich vorgehen würde.

    „Also, hier sind unsere drei … Spielzeuge.“ Ich zeigte auf Manuela und ihre beiden Leidensgenossinnen.

    „Natürlich ist ihre Bereitschaft uns heute Abend zu verwöhnen nicht unbedingt sehr groß. Sie müssen also überzeugt werden.“

    Ich stellte mich zu den beiden Mörderinnen und zog meine Pistole, auf die ein Schalldämpfer geschraubt war aus dem Hosenbund.

    Mit dieser in der Hand stellte ich mich hinter die Kniende, spannte den Hahn und hielt ihr die Mündung an den Hinterkopf.

    „Ich bitte um eure Aufmerksamkeit!“  sprach ich die drei gefesselten Spielzeuge an. Seht genau her!

    Wenn ihr tut was wir von euch verlangen werdet ihr genauso schnell sterben wie sie hier.“

    Damit drückte ich ab und es machte ein leises Plopp.

    Die Frau sackte zusammen und fiel tot mit dem Gesicht auf den Boden. Die Augen starrten schon ins leere, nur ihr Bein zuckte noch einige Male.

    Wie erwartet schrien die Frauen auf. Als die Kugel in das Gehirn der Mörderin eindrang und sie nach vorne fiel.

    Die Frau die ich für Fransiska ausgesucht hatte, wollte wegsehen, doch Caroline packte sie an den Haaren und zwang sie weiter zuzusehen.

    „So, und jetzt zeige ich euch was mit euch geschieht, wenn ihr unseren Aufforderungen nicht nachkommt.“ Ich drehte die Mörderin im Rahmen so, dass ihre weit offenen Beine zu den Frauen zeigten.

    „Caroline, würdest du mir bitte etwas zur Hand gehen?“

    „Sicher.“ Sie packte Fransiskas Spielzeug noch einmal fest und ermahnte sie, bloß nicht den Blick abzuwenden.

    Caroline stand rechts und ich links neben dem Becken der Frau. Caroline zog die Arschbacken der Frau auseinander und sich steckte ihr nicht gerade sanft den Schalldämpfer in den Arsch.

    Die Mörderin heulte vor Wut und Schmerz auf, als ich den Schalldämpfer bis zum Anschlag in ihre Rosette schob und stecken ließ.

    So drehte ich die Frau um 180 Grad und drehte sie mit dem Gesicht zu den warteten.

    Alle hatten verstanden was geschehen würde. Die Frau fing an zu heulen und zu flehen.

    Caroline griff ihr fest in die Haare und zog ihren Kopf nach oben, dann fasste sie unter das Kinn der Frau und hielt sie so, dass sie die warteten Frauen ansehen musste.

    „So, schön zusehen! Wer wegsieht steckt als nächstes im Rahmen.“ 

    Diesmal konnte man das Plopp eher erahnen, als hören. Die Kugel pflügte sich durch die Eingeweide der Mörderin und verwandelte alles auf ihrem Weg in das Innere der Frau in einen blutigen Brei.

    Da sich die Kugel mach dem Abfeuern stark verformt hatte verlor sie schnell an Geschwindigkeit und blieb, zum Unglück der Frau, vor dem Herzen stecken.

    Der Schmerz war so groß, dass die Mörderin nicht eimal schreien konnte. Sie schnappte nur mit weit aufgerissenen Augen nach Luft. Ich zog die Waffe aus ihrem Arsch und schaute zufrieden zu der Sterbenden. Da es kein Austrittsloch gab lief nur wenig Blut aus dem Arsch. Allerdings hatte sie sich wohl auf die Zunge gebissen, denn ein dünner Blutfaden lief aus ihrem Mund.

    Der Schock bei den anderen drei Todgeweihten war groß, doch die Botschaft war angekommen.

    „Seht sie euch ruhig gut an, Ich würde sagen sie braucht noch eine gute halbe Stunde, bis sie tot ist.

    Also so, “ ich zeigte auf  die erste erschossene Frau, „oder so.“ und wies auf die im Rahmen hängende.

    Ich beschloss mit Manuela anzufangen. Ich stellte mich hinter sie und bat Caroline sich vor ihre Auserwählte zu stellen.

    Als ich dann Manuelas Kopf auf Carolines Pussy drückte, begann diese, das Schicksal der Frau im Rahmen vor Augen zu lecken. Dann stellte ich mich hinter Fransiskas Spielzeug. Auch die begann ihrer Herrin die Muschi zu lecken um nicht so elendig zu enden.

    Da die Spielzeuge der Frauen funktionierten, stellte ich mich vor mein Spielzeug. Das war immer etwas heikel, schließlich konnte sie sich ja doch entscheiden, von ihren Zähnen Gebrauch zu machen, doch ein Blick in ihre Augen sagte mir, dass sie dieses Risiko nicht eingehen wollte. Und so ließ ich mir neben meinen heißen Partnerinnen den Schwanz lecken.

    Nach einer Weile band Caroline ihr und Fransiskas Spielzeug los und die Spielzeuge mussten sich gegenseitig verwöhnen, während Caroline und Fransiska übereinander herfielen.

    Ich zog mich mit meinen Spielzeug in eine Ecke der Kammer zurück und schaute dem Treiben der Frauen und dem Sterben der Mörderin zu.

    Die hatte angefangen kleine Mengen blutigen Urin zu pissen. Da sie etwas durchhing, tropfte es ihr vom Bauchnabel herunter auf den Boden.

    Noch während ich die Zunge meines Spielzeugs genoss, fragte sie mich,

    „Willst du mich nicht auch durchficken?“

    „Um ehrlich zu sein. Ja, aber nur wenn du es möchtest.“

    „Heißt das ich kann nein sagen, ohne so zu krepieren?“ sie schaute zu der immer noch nicht toten Mörderin.

    „Schockiert?“

    „Überrascht. Ich hab ganz andere Sachen über dich gehört.“

    „Die sind alle wahr.“

    Sie stand auf und setzte sich mit ihren gefesselten Händen auf meinen Schoß und ließ meinen Schwanz in sich gleiten. In dieser Stellung vögelten wir und mein Spielzeug wurde tatsächlich geil.

    Caroline hatte sich Manuela geschnappt und sie auf den Boden gelegt. Ein Bein unter ihr, das an der darüber rieb sie ihre Möse an der von Manuela. Fransiskas Spielzeug musste abwechselnd Carolines und Manuelas Fotze lecken während Fransiska sich hemmungslos die Ritze rieb und zuschaute.

    Mein Spielzeug und ich fickten unterdessen weiter. Sie war mittlerweile wirklich geil und strebte einem echten Höhepunkt entgegen.

    Ohne um Erlaubnis zu fragen bekam sie einen Orgasmus und ritt auf mir wie ein Cowgirl.

    Als der Höhepunkt abgeklungen war, schaute sie mich an.

    „Wie kann ich meinem Henker gnädig stimmen?“

    „Leck deinen Mösensaft ab und schluck meinen Saft.“

    Langsam erhob sie sich und ließ meinen harten Schwanz aus sich rutschen. Sie kniete sich wieder vor mich und säuberte mit ihrer Zunge meinen Schwanz von ihrem Fotzenschleim. Als er sauber war, nahm sie die Eichel in den Mund und leckte hingebungsvoll daran.

    Sie gab sich redlich Mühe und schon kurze Zeit später spritzte ich ihr in den Mund. Brav schluckte sie alles herunter und hörte auch nicht einfach auf den Schwanz zu lecken.

    Mein Spielzeug verpasste mir eine wunderschöne Nachbehandlung.

    Auch das Liebesspiel der Frauen neigte sich dem Ende zu.

    Caroline hatte ihre Muschi noch immer auf die von Manuela gepresst und genoss das Zungenspiel von Fransiskas Spielzeug, während die sich von Manuela die Fotze lecken ließ.

    Beide Frauen kamen fast gleichzeitig. Sie packten sich gegenseitig und zogen sich zueinander.  Fest umschlungen hielten sie sich fest, als der Orgasmus über sie hereinbrach.

    Schließlich sanken beide erschöpft auf den Boden neben ihre Spielzeuge.

    Mein Spielzeug, hatte das Spiel der Frauen mitverfolgt.

    „Das war es dann wohl?“ fragte sie.

    „Ja, das war es.“

    Schon hatte sie die Mündung an der Stirn und ich schoss. Mein Spielzeug wurde nach hinten geschleudert und blieb tot liegen.

    Die anderen Spielzeuge hatten mitbekommen was geschehen war, doch sie bettelten nicht. Fransiskas Spielzeug schloss einfach die Augen als ich mich neben sie kniete und ihr die Mündung an die Schläfe hielt.

    Ein weiteres Plopp ertönte und auch sie war tot.

    Jetzt blieb nur noch Manuela.

    „Warte.“ bat mich Caroline.

    Sie nahm mir die Pistole ab und kniete sich von Angesicht zu Angesicht zu Manuela.

    „Das war eine verdammt heiße Nummer. Ich danke die vielmals.“ Damit drückte sie ihr Lippen auf Manuelas Mund und gab ihr einen langen Kuss.

    Das Plopp erklang und Manuela sank mit einer Kugel im Herzen zusammen.

    „Los ihr zwei, kommt. Ich glaube Fibi muss heute ein paar Überstunden machen.“ Ich brachte die noch immer nackten Frauen zurück in die Wohnung und der heiße Abend ging in die zweite Runde.

     

     

     

    Als wir bei Fibi ankamen freute sich die Kleine sichtlich und wir ließen sie zu uns.

    Nachdem sie Peter einen geblasen hatte gönnte sie sich mit Fransiska und mir einen schönen Abend und wir ließen sie gewähren.

    Als sie sich mit Fransiska vergnügte nahm ich Peter an der Hand und zog ihn unter die Dusche. Nach einer herrlichen heißen Dusche drückte ich in an die Wand der Dusche

    „Können wir Fibi nicht als Maskottchen halten oder ins Inventar übernehmen, da muss es doch eine Möglichkeit geben ihre segensreichen Eigenschaften zu nutzen oder?“

     Peter schaute mich mit einem leichten grinsen an „Deine Art Maskottchen kenne ich nur zu gut, aber stell dich besser darauf ein Fibi eines Tages zu verlieren, schließlich besteht ein rechtskräftiges Urteil und zaubern sollten wir besser den Profis oder deinem Onkelchen überlassen“

    Als wir aus der Dusche stiegen hatten sich Fransiska und Fibi auf die Liege im hinteren Bereich des Raumes verzogen und ich zog Peter zu mir ins Bett.

     „Komm heute ist etwas Ruhe angesagt, lass es uns diesmal ruhig und schön angehen genieße  auch mal, es wird schnell genug wieder hektisch!“

    Mit diesen Worten zog ich ihn an mich und ließ Peter einfach einmal etwas zur innerlichen Ruhe kommen, etwas was ihm eindeutig fehlte wie ich sofort merkte. Aber Peter genoss auf einmal diese Ruhe diese Möglichkeit sich auch einmal fallen zu lassen im Wissen dass es da jemanden gibt der ihn auffing.

    Hin und wieder ein zarter Kuss und etwas Streicheln brachte schließlich sogar Peter zur Ruhe und irgendwann lag er entspannt und lächelnd in meinem Schoß und schlief. Endlich etwas Ruhe.

     

     

     

    Irgendwann in der Nacht wurde ich wach. Noch immer lag ich in Carolines Schoß, und ein tiefes Gefühl der Geborgenheit durchströmte mich.

    Wann hatte ich dieses Gefühl zum letzten Mal?

    Ich konnte mich nicht erinnern. Vera war eine leidenschaftliche Gefährtin gewesen, bei der kein Wunsch offen geblieben war. Doch erst Caroline, die eiskalte Killerin konnte mir dieses Gefühl zurückgeben.

    Und plötzlich begann ich über meine, NEIN, unsere Zukunft nachzudenken.

     Ich stellte fest, dass ich keine Ahnung hatte was die Zukunft bringen würde. Das war eine ganz neue Erfahrung. Stets hatte ich die volle Kontrolle über mein Leben gehabt.

     Ich war in all meinen Beziehungen der Alpha gewesen. Ich plante und handelte so wie ich es für richtig hielt. Eine Absprache hatte es nie gegeben.

    Nun lag ich im Schoß eines Raubieres, das selbst entschied und sie handelte.

    Was würde die Zukunft bringen?

    Würden wir zusammenbleiben? Würden wir hier bleiben, oder in die Welt ziehen? Würden ? Würden? Würden…?

    War ich mir sicher, dass Caroline den Rest ihres Lebens mit mir verbringen würde? Nein! Würde ich dennoch ihr mein Herz schenken? JA!!!

    Zum ersten Mal In meinem Leben bin ich bereit jemanden an mein inneres zu lassen, und meine Seele zu öffnen.

    In diesem Moment war mir das alles egal. Ich war bereit mit dieser Frau loszustürmen, ohne an morgen zu denken.

    Ich lachte in mich hinein. Das Leben ist seltsam. Vor ein paar Wochen, wollten wir uns gegenseitig den Hals brechen...

    Jetzt lag in den Armen des Rautieres, das über mich wachte und schlief wieder mit dem Gefühl der Geborgenheit ein.

     

     

     

    Donnerstag, Hinrichtungstag.

    Peter kontrolliert sein Team, ich kontrolliere den Galgen und vergewissere mich ob der Funktion der Falltüren. Ja alles bestens. Der Bereich ist weiträumig abgesperrt.

     Die Sicherheitskontrollen waren schon lange nicht mehr so hoch. Die ersten Würstchenverkäufer heizen ihre Stände an. Schrecklich mitanzusehen wie eine Hinrichtung zum Jahrmarkt Ereignis verkommt. 

    Nach getaner Arbeit treffen wir uns im Regiewagen der Presse  wo Fransiska ihre Leute instruiert.

     „Denkt daran dass neulich Attentäter da waren das kann heute auch wieder der Fall sein, wenn Sie also etwas sehen informieren Sie die Leitung über Sonderkanal U1 verstanden?“

     

    * * *

    Ein scheinbar verlassener Bauernhof im Mecklenburgischen Land wird von zwei Seiten durch Kräfte des BKA und der Polizei umkreist. Im Innern sind Sicherungskräfte des Verfassungsschutzes dabei alle Schränke und Tische zu untersuchen auf der Suche nach Beweismittel für die angebliche Aktion der Fremdenlegionäre.

    Einem der Wachposten des BfV fallen Bewegungen draußen auf und er schlägt Alarm. Die Beamten machen sich kampfbereit.

    Im Vorfeld werden Aktivitäten im inneren des Objektes gemeldet, die Stürmung wird vorbereitet. Es sollen keine Menschen zu Schaden kommen und viele Gefangene gemacht werden.

    Um 11:05 erklingt über Funk das Wort „Zugriff“ und es geht los. Kurz danach fallen die ersten Schüsse...

     

    * * *

    Auf dem US Stützpunkt UW-X3 geht aus unerklärlichen Gründen um 11:10 ein laufender 500 KVA Dieselgenerator durch und fällt Feuer und Flammen spuckend aus.

    Vier große Reservegeneratoren versuchen die Leistung des ausgefallenen Generators auszugleichen, sind aber bereits jetzt an der Leistungsgrenze. Ein Kolbenfresser des ersten Generators setzt eine Kettenreaktion in Gang in dessen Lauf die drei nachgeschalteten Generatoren ebenfalls ausfallen.

    Jetzt läuft die Satelliten Kommandozentrale nur noch über das öffentliche Stromnetz.

     

    * * *

    11:15 Pünktlich auf die Minute rollt die neue deutsche Aufklärungsdrohne „Sperber 1“ auf das Rollfeld in Manching.

    Im Tower und an den Kontrollen sind alle hochkonzentriert. Die beiden Piloten nicken sich ein letztes Mal zu, dann gibt der Erste Pilot Gas und beschleunigt die Drohne.

    Mit fauchendem Düsentriebwerk  hebt der Global Hawk ab und steigt steil in die Wolken. Alle sind begeistert von dem vorbildlichen Start der Drohne.

    Knapp 15 Minuten später ist die Drohne auf dem Weg in die Test Aera 10 meldet der Pilot Probleme mit der Steuerung und eine Minute später wird es hektisch, die Drohne ist nicht mehr steuerbar und fliegt alleine. Hektik bricht aus.

     

    * * *

    Um 11:30 gerät ein Lkw mit Flüssiggas ins Schleudern und kollidiert mit dem Haupttransformator des Satelliten Kontrollzentrums und kurz danach explodiert die Ladung mitsamt dem Transformator. Auf dem gesamten Stützpunkt fällt der Strom aus. Die Lichter der Satellitencontainer erlöschen. Nichts geht mehr.

    Da die Notstromdiesel bereist ausgefallen sind kehrt ein neues Geräusch auf dem Stützpunkt ein: Gefährliche Stille.

     

    * * *

    11:35 Durch einen Technikfehler läuft Kühlflüssigkeit aus einem der Hochleistungsrechner der ESOC in Darmstadt, etwa mit dem US Satelliten Kontrollzentrum vergleichbar, und nacheinander fahren die Server herunter. Die Europäischen Satelliten sind ohne Kontrolle.

     

    * * *

    11:40 Ein größeres Wochenendhaus im Schwarzwald. Vor der Tür laufen mehrere Dieselgeneratoren unter Volllast. Drinnen sieht es aus wie bei der NASA im Kontrollzentrum nur feiner, kleiner und moderner.

    Es läuft alles ruhig und kontrolliert. Dann werden leise einige Kommandos gerufen:

    „Verbindung bestätigt auf Leitstrahl Epsylon. Backup eingespielt.
    System bootet noch. Uplink OK. Downlink OK. Alle Daten OK. Alles OK - wir sind drin. Wir haben es übernommen!“

     Einer der jüngeren Ingenieure lächelt zu seinem Nachbarn

     „Siehst du  Elim, das nenne ich mein mächtiges IT Kung-Fu!“ Die Satelliten haben wieder eine Leitstelle und funktionieren weiter. Eine hochfliegende Drohne kreist einsam über Süddeutschland und überträgt Unmengen an Daten.

    Das Ganze hat knapp 10 Minuten gedauert.

    * * *

    Es ist Punkt 12:00 Uhr

    In mehreren Kontrollstellen läuten Sirenen, Hupen jaulen und jede Menge roter Lichter spielen eine verfrühte Weihnachtsbeleuchtung. Als Nationale Notmaßnahme startet in Geilenkirchen eine NATO 707 mit einem AWACS System um als Relais und Satellitenfunkstelle einzuspringen. Rufzeichen „Centry Alpha“.

     

    * * *

    Gegen 12:45

    Nach und nach kehrt Ruhe ein und die Hektik lässt vielerorts nach.  Dass einige wichtige Satellitenverbindungen fehlen oder manipuliert wurden fällt hier noch keinem auf. Endlich hat man so langsam wieder die vermeintliche Kontrolle.

     

    * * *

    Immer noch 12:45

    Der Marktplatz ist zum Brechen voll. So viele Schaulustige waren noch nie da. Peter und ich machen uns auf das Hochgerüst, wir sehen die Menge. Irgendwo dudelt Musik, Pommes Geruch liegt in der Luft. Peter und ich schauen uns an.

     „Das sollte eigentlich eine Massenhinrichtung sein?“ „Ja ich komme mir vor wie auf dem Jahrmarkt...“ Aus dem Mikrofon kommt kratzend eine Durchsage dann hört man Generalstaatsanwalt Trommer mit seiner Rede an das Volk.

     

    * * *

    12:47

    Ein Bell Jet Ranger mit ziviler Kennung fliegt recht niedrig in Richtung der Stadt, er ist noch knapp 20 Kilometer entfernt.

    Seitlich sind je zwei Raketenwerfer angebracht scharf und geladen. Ehe der Hubschrauber eine Überlandleitung quert schießen aus einem alten VW-Bus kleine Pfeile mit Carbon Fasern hinauf zu dem Hubschrauber und wickeln sich um den Heckrotor, dann überfliegt der Jet Ranger die Überlandkabel.

    Die Carbon Fasern haben Kontakt zu den Stromkabeln und leiten je einen armdicken Blitz zu dem alten VW-Bus der in Flammen aufgeht, der andere Blitz fängt sich den Hubschrauber ein und dieser geht auch in Flammen auf.

     Als der Hubschrauber auf dem Boden aufschlägt explodieren vier Sprengkörper. 

    Tage später wird die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung lapidar feststellen:  Pilotenfehler infolge Alkohol.

     

     

    * * *

    12:50

    Auf dem alten Herrenlandsitz scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Hektisch sammeln die noch verbliebenen Leute ihre Habseligkeiten ein und verstauen sie in einigen Bussen.

    Da fallen dumpfe Schüsse und nach und nach gehen 12 Menschen zu Boden.

    Schon stürmen leise drei Gruppen Soldaten den Landsitz. Weitere gedämpfte Schüsse fallen, dann herrscht Ruhe. Fahrzeuge fahren vor, Material wir eingeladen. Dann fährt ein Kastenwagen vor und die Leichen werden verladen.

    Nachdem alles gesichert, ver- und geladen ist wird eine knappe Stunde vergangen sein, dann liegt der alte Herrenlandsitz wieder verschlafen in der Region.

    Dass hier ein ehemaliger CIA Vizedirektor sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte erkennt man nicht mehr, lediglich einige leere Whiskeyflaschen aus Texas könnten darauf schließen.

    Als pünktlich um 14:00 die US Herkules die Truppen von Oberst Poklani absetzt findet die Spezialeinheit nur noch Fußabdrücke von Armeestiefeln wie sie in Israel getragen werden. Sonst ist das Lager geputzt.

    In den Sicherungsgräben vor dem Herrensitz finden sich diverse Blutflecken, hier haben anscheinend einige Kämpfer ihr Leben ausgehaucht.

    Die Kehle durchschneiden, schnell und lautlos, das wird nur in einigen wenigen Geheimdiensten gelehrt und durchgeführt.

     

    * * *

    12:55

    Auf dem  Bauernhof im Mecklenburgischen Land hat sich eine Tragödie zugespielt. Als sich die Lage beruhigt und beide Seiten erkennen dass sie eigentlich zur gleichen Seite gehören hat man im Hof bereits 7 Tote und 5 Verletzte Beamte und draußen 5 Tote und 12 Verletzte zu vermelden.

    Als die Berichte in den einzelnen Leitstellen eingehen bricht dort das Chaos aus.

    Die Schuldigen werden später gesucht aber außer zweier Unterabteilungsleitern wird keiner verurteilt oder entlassen. Die Krähen hacken sich gegenseitig immer noch keine Augen aus.

     

    * * *

    13:00 Uhr

    Es ist so weit. Die Verurteilten werden in Ketten auf das Podest gebracht und unter die Henker Seile gestellt. Eine letzte Kontrolle ob auch wirklich jede und jeder dort steht wo er oder sie stehen sollte, dann verliest Trommer nochmals die Urteile.

    Peter und ich legen den 10 Leuten den Strick um den Hals und ziehen die Schlaufe zu, kontrollieren den rechten Sitz. Dann treten wir hinter die Gefangenen zurück.

     Peter schaut mich an und meint „Dein Einsatz Caroline“ und ich lächle ihn an „du meinst unser Einsatz.“

    Generalstaatsanwalt Trommer gibt das Zeichen und die ersten Verurteilten fallen in den Strick und beginnen ihren vergeblichen Kampf um die Atemluft.

     Die Kameras fangen die grausamen Bilder in Zeitlupe und HD ein. Als der Tanz der Gehängten endet fallen die nächsten in die Seile.

    Am Ende hängen die zehn Verurteilten in den Seilen und drehen sich langsam um sich selbst hier und da rinnt noch ein gelbes Rinnsal aber sonst ist die Arbeit getan.

    Gerade als Trommer seine Entlassungsrede fallen hoch oben auf dem Dach des mittleren Hochhauses die ersten Schüsse und hier auf dem Podest spritzen Holzsplitter.

    Sowohl Peter als auch ich fangen und diverse Holzsplitter ein und dazu noch ein- zwei Streifschüsse. Wir springen mit letzter Kraft vom Podest und außer der Sichtweite der Dächer.

    Dann wird das Feuer von den beiden gegenüberliegenden Dachseiten eröffnet und nach und nach verstummt das Feuer auf dem Mittleren Dach.

     

    Später stellt sich heraus, dass auf der linken Dachseite Polizeikräfte zu unserer Rettung beitrugen und auf der rechten Seite findet die Polizei lediglich einen 20 Schekel Geldschein, kann sich aber nicht erklären wo der herkommt oder wohin die Schützen entkamen.

    In der Dachmitte indes sieht es anders aus. Hier finden sich diverse erschossene Verdächtige, einige mit eindeutig militärischer Herkunft.

    Von den verantwortlichen Leitern fehlt allerdings jede Spur. Am Ende zählt die Polizei 9 Erschossene, vermutlich französischer Herkunft.

     

    * * *

    Die Schießerei auf den Dächern ging im Tagesfeuerwerk unter das am Ende der Hinrichtung abgebrannt wurde.

    Wer das Feuerwerk gesponsert hat lässt sich nicht eindeutig nachweisen, vermutlich Geschäftsleute oder so...

     

    Zurück in Medizinischen Abteilung hat uns Dr. Schemmlein bereits genau untersucht und die diversen Splitter entfernt. Ich habe mir einen Streifschuss am linken Arm eingefangen und Peter gleich zwei, einen am Oberschenkel und den anderen am linken Arm.

     

    Reichlich gepflastert und verbunden verlassen wir Dr. Schemmlein und ziehen uns zurück.

    Fibi kümmert sich herzlich um uns beide, ich finde die Kleine ja so süß und wir legen uns dann ins Bett um endlich etwas zu entspannen.

    „Peter, danke dass du mich vom Podest geschubst hast.“

    „Oben stehen lassen konnte ich dich ja nicht wie hätte das ausgesehen“ sagt er und küsst mich.

     

    Nach einer Weile, oder ein paar Stunden klopft es leise an der Tür und Fibi öffnet. Fransiska tritt ein und setzt sich zu uns ans Bett.

    „Habt ihr mitbekommen auf dem Heimweg wurde auf Trommer geschossen?“

     

    * * *

    „Ich denke nicht dass noch einer unserer Männer kommt.“ Meinte der Zugführer zu seinem Kommandant.

    „Wie viele Männer sind noch da?“

    „Mit uns insgesamt 11 Mann.“

    „Er hat uns betrogen! Dieser Schweinehund hat uns ins offene Messer rennen lassen.“

    Der Nachrichtenoffizier des Franzosen kam herein.

    „Was ist da abgelaufen?“

    „Wir wissen mittlerweile, dass außer unseren Männern es mindestens zwei Gruppen Amerikaner gegeben hat, die sich gegenseitig umgebracht haben. Unsere Männer gerieten zwischen die Fronten und wurden aufgerieben.

    Allem Anschein nach wurden beiden Gruppen von den Israelis gegenseitig ausgespielt.

    Nach meiner Einschätzung waren es dieselben Israelis die uns beim Zugriff auf die Zielperson dazwischen gefunkt haben.“

    „Welches Interesse haben die Israelis an der Sache?“

    „Wir wissen nur, dass sie die Zielperson schützen. Aus welchem Grund konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen.“

    Der Kommandant schleuderte ein Glas vom Tisch in die Ecke, wo es in Tausend Scherben zersprang.

    „Ab jetzt werden wir das Spiel nach unseren Regeln Spielen. Als erstes schnappen wir uns das Schwein, das uns das alles eingebrockt hat.

    Sie werden mit einem Team zum Krankenhaus fahren und sich den Mistkerl kaufen. Treffpunkt ist hier.“

    Hier war ein kleines Sommeranwesen mitten im Wald. Der Besitzer und seine Frau, lagen 30 Meter neben dem Eingang einen Meter tief in der Erde.

    „Qui!“ Der Zugführer drehte sich um und verschwand mit drei der Überlebenden.

    „Warum ist der Mann von dieser Fischer so besessen?“ fragte der Kommandant seinen Nachrichtenoffizier.

    „Das werden wir ihn fragen wenn wir ihn haben. Ich vermute, dass sie ihn angreifbar macht.“

    „Gibt es einen Möglichkeit an die Zielperson heran zu kommen?“

    „Nein. Die Israelis bewachen sie wie einen Staatsschatz.“

    „Verdammt.“

    „Mein Kommandant, vielleicht denken wir zu kompliziert. Ich glaube wir können die Fischer dazu bringen zu uns zu kommen.“

    Der Franzose sah seinen Nachrichtenoffizier an.

    „Weiter!“

    „Die andere Frau, diese Vera Müller, sie scheint ein Verhältnis mit ihr zu haben. Wenn wir die Müller in unsere Gewalt bringen, begeht die Fischer vielleicht eine Dummheit.“

    „Kommen wir an die Müller heran?“

    „Sie wird zwar auch bewacht, aber nicht so intensiv wie die Fischer. Sollte die Fischer kommen, wird sie sicher ein paar Freunde mitringen. Allerdings sollten wir mi denen fertig werden. Schließlich wissen wir ja, dass sie kommen.“

    „Schicken sie ein Team los.“

    „Qui, Was machen wir mit Trommer, wenn er da ist?“

    „Ich ziehe ihm die Haut ab.“

    „Ich hätte einen weiteren Vorschlag. Wir sollten auch diese Haufberger in unsere Gewalt bringen.

    „Warum diese zusätzliche Belastung?“

    „Trommer wollte sie beseitigen lassen, das heißt, sie ist für ihn gefährlich. Entweder zahlt er uns aus, oder wir drohen ihm die Haufberger mit allem was wir wissen laufen zu lassen.

    Natürlich lassen wir sie nicht wirklich laufen, aber das muss er ja nicht wissen. Außerdem ist sie eine wertvolle Geisel. Sollte wir entdeckt werden, wäre es nicht schlecht, sie als Faustpfand zu haben.“

    „Gut. Wir schnappen uns zuerst Trommer, dann die Haufberger und am Schluss die Müller.

    In der Zwischenzeit, sichern die restlichen Männer den Stützpunkt. Ich will nicht überrascht werden.“

    Der Nachrichtenoffizier salutierte und machte sich an die Arbeit.

     

    * * *

    Die gepanzerte Limousine fuhr am Eingang vor. Das Personenschutzteam betrat das Krankenhaus und fragt wo Generalstaatsanwalt Trommer gerade operiert wurde. Die Freundliche Schwester am Empfang beschrieb den Weg und die vier Männer begaben sich zu ihm.

    Auch wenn Trommer schwer verletzt war, er hatte nicht vor lange hier zu bleiben.

    Er war der Held der Stunde! Er hatte dafür gesorgt, dass alle Schuldigen, die für die Katastrophe verantwortlich waren, ihre Strafe bekommen hatten.

    Er würde sich diesen Triumph jetzt nicht nehmen lassen. Wer immer auf ihn geschossen hatte, er würde ihn finden.

    „Setzten sie ihren Arsch in Bewegung und schaffen sie ein Personenschutz Team her.“ Hatte er ins Handy gebrüllt, bevor man ihn in den OP brachte..

    „Schicken sie die Leute zum Marktplatz und räumen sie da ordentlich auf! Ich habe dort noch eine Bekanntmachung zu geben!“

    Geduldig warteten die Männer des Personenschutzes bis die Ärzte einen erleichterten Blick aufsetzten dann fragte der Teamführer ob es möglich wäre den Generalstaatsanwalt in eine gesicherte Abteilung zu verlegen.

    Der Arzt erklärte dem Teamführer, dass es im Krankenhaus eine entsprechende Abteilung gebe und das man dafür sorgen würde Trommer dorthin zu verlegen.

    Der Team wies den Arzt an, niemanden ein Wort über den Verbleib des Generalstaatsanwaltes zu geben, bis das ganze Krankenhaus gesichert ist. Der Arzt versprach dafür zu sorgen und übergab Trommer der Schwester, die Trommer mit seinem Bett aus dem OP schob.

    Die Personenschützer wichen nicht mehr von seiner Seite.

    Das französische Team hatte seinen ersten Punkt gemacht.

     

    * * *

     

    Trommer erwachte und sah nur ein diffuses Licht über sich, nach und nach kamen die Farben dann sah er über sich gebeugt Leute mit grünen OP Masken.

     Um sich herum Leitungen, Schläuche Lichter über piepte und ziepte etwas. Vom Hans abwärts fühlte er nicht die Betäubung saß.

    Erst jetzt sah er das Personenschutzteam und zählte die fünf Leute durch und als er bei Nummer sechs ankam wurde ihm klar dass da etwas nicht stimmte.

    Er versuchte den Arzt zu informieren dass er in Gefahr war aber er brachte nur „... keine Sechs ...“ über die Lippen und die OP Schwester kicherte, der Arzt meinte noch

    „Keine Sorge die nächsten zwei Wochen werden Sie garantiert keinen Sex hab....“ dann sackte er zu Boden und hinter ihm stand ein Mann in OP Kleidung und hatte die Spritze noch in der Hand, zeitgleich sackte die Schwester zu Boden und dann beugte sich der Mann mit Spritze über Trommer und sagte „Bonjour Monsieur“ da wurde es bei Trommer bereits wieder dunkel.

     

    * * *

    Nach einer Weile, oder ein paar Stunden klopft es leise an der Tür und Fibi öffnet. Fransiska tritt ein und setzt sich zu uns ans Bett.

    „Habt ihr mitbekommen auf dem Heimweg wurde auf Trommer geschossen?“

    „Auf Trommer geschossen ist er – verletzt oder...“

    „Nein er hat wohl Verletzungen an Schulter und Lunge sagte der Arzt und wurde  im Zentralkrankenhaus operiert. Ich sollte besser hinfahren und bei ihm sein“

    Damit geht Fransiska langsam aus dem Raum und wir schauen uns an, springen dann unter die Dusche, jetzt wird es hektisch...

     

    Peter schaut mich an „Ich geh zu Frank und du versuch mit Onkelchen Kontakt aufzunehmen, vielleicht weiß er mehr“

    Schon ist Peter aus dem Zimmer und ich gehe online auf die gesicherte Plattform und schreibe Onkelchen die Neuigkeiten.

     Das Codieren und senden geht hier deutlich schneller als am Handy und schon wenige Minuten später kommt eine Antwort die mich kreidebleich werden lässt „Isoliert ihn, Gefahr, PQ22, Legion“

    Rasch bestätige ich und trenne ich die Verbindung, packe meine Sachen in meinen kleinen Rucksack und vergesse die Beretta mit Ersatzmunition nicht. Dann rase ich zu Jessika.

    „Ist Peter noch bei Frank?“ Sie nickt und ich rase los, trommle kurz an die Tür und Frank ruft „Ja?“

    „Trommer ist in Gefahr!“ beginne ich ohne Umschweife und die beiden sehen mir an dass es ernst gemeint ist, sie wechseln nur einen kurzen Blick.

    „Mein Kontakt sagt dass Trommer in Gefahr ist, wir wissen nicht genau wer dahinter steckt aber es ist ein Profi und er lässt nicht locker, wir müssen was tun!“

    Frank schaut Peter an „Trommer liegt im Sicherheitstrakt da sollte er eigentlich geschützt sein, außerdem wurde für ihn ein Personenschutzteam abgestellt wie sicher ist dein Kontakt?“

    Ich sehe Peter an und sage nur ein Wort „Onkelchen!“

    Das genügt Peter und er überzeugt Frank dass „Onkelchen“ auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben ist.

     Frank greift zum Telefon und schickt uns raus „Geht zu ihm – sichert ihn – ich schicke euch Verstärkung“

    Damit sind wir raus und ich sprinte zur Tiefgarage „Warte doch“ ruft Peter „warte ich muss noch meine Sachen holen wieso liegt dir auf einmal so viel an Trommer?“

    „Fransiska ist bei ihm. Ich bin unten am Einsatzwagen“ und ich öffne meine gesicherte Seekiste, entnehme zwei MP7 und die beiden Magazintaschen.

    „Frag nicht woher die sind aber sie sind neu und wir haben nur 20 Magazine also beherrsche dich“

    Damit werfe ich Peter seine Waffe zu. Gekonnt prüft er sie und murmelt etwas von „schönes Werkzeug“ dann sprinten wir los.

    Aus dem Funkgerät quäkt Frank „Das Sicherungsteam wurde eben tot gefunden –beeilt Euch“

    Während der Fahrer die Reifen quält machen wir uns einsatzbereit, drei Mann konnte Frank abstellen, Johann, Bernd und Hannes unser Münchener Urgestein.

    Sie prüfen ihre Waffen und die Funkgeräte dann kommen wir vor das Zentralkrankenhaus. Hier herrscht die pure Hektik – Polizeikräfte überall offenbar kommen wir zu spät.

    Der Einsatzführer winkt uns zu sich „Das hier haben wir oben im OP gefunden“ und zeigt Peter eine angebrannte Spielkarte sie zeigt auf der Rückseite eine siebenflammige goldene Granate und vorne ein Pik As.

     „Was zum Teufel hat der Generalstaatsanwalt mit der Fremdenlegion zu tun?“

    Wir sehen uns um neben uns am Boden nur die abgedeckten Leichen der Schwester und des OP Arztes. Wie üblich keine Gefangenen.

    Ich zeige dem Einsatzführer ein Handybild von Fransiska „Haben Sie diese Frau hier gefunden?“ er schaut kurz „Nein sein Mädchen haben wir nicht gesehen!“

    beim Rausgehen zum Wagen schau ich Peter an „Verflixt die haben sie garantiert auch...“

     

     

    * * *

    Niedergeschlagen saßen wir in Franks Büro.

    „Verdammt, wie konnte das passieren? Diese Idioten vom Personenschutz.“

    Frank sah mich düster an. 

    „Diese Idioten sind tot. Hab etwas mehr Respekt.“

    „Die können sich doch nicht in Luft auflösen. Irgendwo müssen sie ja einen Unterschlupf haben. Caroline, du bist eine Expertin. Was denken du?“

    „Ich würde mein Hauptquartier mitten in der Innenstadt einrichten. Viele Menschen zwischen denen ich untertauchen kann. Allerdings, war ich immer alleine unterwegs. Eine Gruppe Söldner wird kaum in der Innenstadt ihr Lager aufschlagen. Sie sind irgendwo im Außenbezirk.“

    „Das kann überall sein.

    „HHMM, das Gebäude muss versteckt, aber auch leicht zu verteidigen sein. Also leichter Bewuchs, wenige Bäume, mehr Sträucher.“

    Es klopfte und Decker trat ein, und wie selbstverständlich setzte er sich dazu. Nein, nicht zu Caroline und mir, er setzte sich seitlich neben Frank.

    „Wolfgang?“

    Ich dachte, mich verhört zu haben. Hatte ihn Frank gerade mit seinem Vornamen angesprochen? Selbst ich kannte den nicht. Decker war eben Decker.

    Erst setzte er sich  neben den Chef und dann ließen beide die Förmlichkeiten weg. Hier zeigte es sich zum ersten Mal, dass es zwischen den beiden mehr gab als Chef und Leiter des Wachdienstes. (Nein, beide sind verheiratet.)

    „Die Franzosen haben die Wanzen von Frau Miles entdeckt, die diese bei Frau Haufberger platziert hatte. Sie wurden zusammen mit Frau Haufbergers Kleidung gefunden.“

    „Also keine Möglichkeit sie zu finden?“

    „Nicht ohne dass sie einen Fehler machen. Randy hat sich auf meine Anweisung hin, bei den Servern der Polizei und beim Staatsschutz eingehackt. Sobald da etwas gemeldet wird, erfahren wir es.“

    „Nur mal aus reiner Neugierde, ihr zwei habt schon früher ähnliche Sachen erlebt, oder?“ fragte ich Frank

    „Hab ich dir davon erzählt?“

    „Nein.“

    „Dann tue ich es jetzt auch nicht.“

    Immerhin wusste ich jetzt, was Decker nach unserem Ausflug mit dem Gefängnisbusses meinte, als er sagte,- hat mich an alte Zeiten erinnert.-

    Wir diskutierten über unser weiteres Vorgehen, als Carolines Handy summte. Sie schaute erst auf das Display und dann zu mir.

    „Sorry.“ Sie ging an Fenster und nahm das Gespräch an.

    „Hallo Mischka, ich habe schlechte Nachrichten.“

    Caroline hörte zu und wurde immer blasser. Ihr Blick fixierte mich und in mir begann sich alles zusammenzuziehen.

    „Ich habe verstanden. Danke.“ Sie legte auf.

    Auch Frank und Decker waren aufmerksam geworden und wir drei sahen sie erwartungsvoll an.

    „Sie haben Vera!“

    In mir drehte sich alles. Jetzt wurde es persönlich. Ich schiss auf Trommer, Fransiskas Entführung war traurig, aber ….

    Aber jetzt hatten diese scheiß Söldner meine Vera entführt.

    Meine Vera? Nein Sarahs Vera. Aber das war egal.

    Frank und Decker wechselten einen Blick. Decker stand auf.

    „Sie werden sich hier melden. Ich sage Randy Bescheid. Wir werden nur einen Versuch haben.“

    „Warten sie ich komme mit.“ Caroline und Decker verließen das Büro.

    Mein Kopf hatte das Notprogramm gestartet. Ich würde nicht blind losstürmen und keine Dummheiten machen. Nein, jetzt war ich böse. Richtig böse.

    Frank sah mich lange an.

    „Du kannst dabei sein, aber Decker wird das Kommando haben! Verstanden?“

    Caroline und Decker waren zwischenzeitlich bei Randy angekommen.

    „Hör zu Genie, sie werden sich hier melden.“

    „Im Ernst, hier? Warum hier?“

    „Sie wollen, dass wir jemanden zu ihnen bringen…“

    „Ist dieser Jemand zufällig eine Frau mit grünen Augen?“

    „Sie haben Recht, er ist ein Genie.“ Meinte Caroline zu Decker.

    „Ich glaube wir könnten etwas Hilfe gebrauchen. Ich meine das sind Profis.“ Meinte Randy.

    Bei dem Wort Profi, zuckte Caroline wie bei einem elektrischen Schlag.

    „Ich muss weg. Komme gleich wieder.“ Schon war sie aus der Tür.

     

    ***

    „Wieso?“ fragte der Franzosen seinen Nachrichtenoffizier.

    „Wieso können wir die Haufberger nicht foltern, um Trommer zum Reden zu bringen.“

    „Ihm liegt nichts an ihr, er hat uns den Auftrag gegeben, sie zu töten. Wenn wir sie foltern, geben wir ihm die Genugtuung das wir seine Arbeit doch noch erledigen.

    Er wird versuchen sich mit uns finanziell zu einigen.“

    „Ich will wissen warum diese Fischer so wichtig für ihn ist. Holen sie diese Information aus ihm heraus.“

    „Ich verpasse ihm ein Wahrheitsserum, dann wird er uns sicher alles erzählen.“

    Der Franzose schwieg und dachte an Fransiska.

    Als Söldner hatte nicht unbedingt Freude am Foltern, doch in diesem Geschäft war die Besorgung von Informationen lebenswichtig. Und wenn man schon foltern musste, dann war eine schöne Frau wenigstens eine kleine Entschädigung.

    „Aber.“ Der Nachrichtenoffizier sah seinen Kommandanten an.

    „Aber?“

    „Wir könnten die Haufberger foltern, um der Müller zu zeigen was auf sie zukommt wenn sie nicht kooperiert.“

    „Sehr gut.“

    Einer der anderen Söldner trat hinzu und salutierte.

    „Er ist wach.“

    Zusammen mit seinem Offizier, ging der Kommandant nach unten wo er an Trommers improvisiertem Krankenbett trat.

    „So, Herr Generalstaatsanwalt, schön dass sie wieder unter uns sind.“

    Der Franzose stand vor Trommer und schaute auf ihn herunter.

    Trommer lag im größten Zimmer des Hauses. Mittlerweile ging es ihm so weit besser, dass er wieder halbwegs  klar denken konnte. Seine eigenen Söldner hatten ihn entführt. Das machte ihm noch die wenigsten Sorgen. Schließlich wollten sie Geld für ihre Arbeit. Es bestand noch immer die Möglichkeit einer Einigung.

    Als sich seine Augen wieder an die Helligkeit gewöhnt hatten schaute er sich im Zimmer um. Auf der einen Seite stand eine nackte Frau mit halblangen roten Haaren an Ketten. Sie stand mit dem Rücken zu ihm, so dass er nicht ihr Gesicht sehen konnte. Besser gesagt, die Frau hing in den Ketten. Offensichtlich war sie bewusstlos.

    „Oh Monsieur, beachten sie die Frau dort gar nicht, bitte richten sie ihr Augenmerk doch hier hin.“

    Er trat zur Seite und Trommer konnte Fransiska sehen, die wie die andere Frau an Ketten hing, nur dass sie nicht bewusstlos war.

    „Was wollen sie von mir?“

    Der Franzose gab seinem Nachrichtenoffizier einen Wink und dieser steckte eine Spritze in Fransiskas Hintern. Die schrie kurz auf, dann wurde sie bewusstlos.

    „Keine Angst Monsieur, sie schläft lediglich etwas, damit wir uns in Ruhe unterhalten können.“

    Als nächstes trat der Offizier zu ihm und hielt eine weitere Spritze in der Hand, mit der er sich zu ihm beugte.

    Trommer wollte sich wehren, doch der Franzose, hielt Trommer eisern fest. Schmerzhaft rammte der Offizier Trommer die Spritze in den Arm und die Unterhaltung begann.

    ***

    „Sie schulden mir was.“

    „Wir haben mehrfach ihr Leben gerettet und dabei einige unserer besten Leute verloren.“

    „Soweit wäre es nie gekommen, wenn sie ihren Laden im Griff gehabt hätten. Also ich will ja nicht dass sie offen in das Geschehen eingreifen, sie sollen uns nur technisch unterstützen.“

    „Tut mir leid Frau Miles. Unsere Arbeit hier ist getan.“

    „Ich würde nur sehr ungern einen der Kongressabgeordneten der für ihren Geheimdienst zuständig ist, über die Schlamperei hier informieren. Ein Anschlag auf eine große Menschenmenge die nicht sie, sondern nur der Zufall verhindert hat.“

    „Wir wissen welcher „Zufall“ den Anschlag verhindert hat.“

    „Das wird die Wogen noch eher höher schlagen lassen.“

    „Sie wollen uns also erpressen?“

    „Nein, ich bitte sie darum.“

    „Welche Hilfe brauchen sie?“

     

    ***

     

    „Interessant. Sehr interessant.“

    Der Franzose und sein Offizier analysierten die Informationen die sie von Trommer erhalten hatten.

    Nachdem Trommer seine Konten alle verraten hatte, waren sofort Überweisungen um die ganze Welt gegangen. Von einem Konto zum nächsten, bis man die Spur nicht mehr weiter verfolgen konnte.

    „So ganz verstehe ich das nicht. Es sagt, er hat diese Fischer selbst erschossen, und doch sucht er sie.“

    „Ich glaube, er ist davon überzeugt, dass ihn dieser Henker zusammen mit dieser Müller hereingelegt hat und dass die Fischer noch am Leben ist.“

    „Er hat uns doch zu dieser Schlosser geschickt, wäre es möglich dass die Schlosser…?“

    Der Franzose grinst teuflisch.

    „Wir werden uns mit dieser Schlosser unterhalten, sobald sie hier ist. Das wird sicher interessant.

    ***

    Bei Randy ging ein akustisches Signal los. Er schaute auf das aufgehende Fenster und rief bei Frank an.

    „Trommers Konten werden geräumt.“

    Frank legte auf.

    „Sie räumen Trommers Konten ab. Wenn sie das Geld sicher haben, werden sie die Endrunde einleiten.“

    „Wann glaubst du wird das sein?“ fragte ich ihn.

    „Wolfgang?“

    „Morgen früh.“ Antwortete Decker.

    „Wir sollen hier bis morgen Däumchen drehen? Das ist nicht euer Ernst.“

    „Hast du einen besseren Vorschlag?“

    Nein hatte ich nicht! Das war ja das schlimme!

    Später war ich mit Caroline in der Wohnung uns lief auf und ab. Caroline versuchte alles an Verständnis aufzubringen dass sie hatte, doch irgendwann reichte es ihr.

    „Bitte Peter, setz dich hin!“

    „Verdammt. Tut mir leid.“

    „Wir werden sie finden.“

    „Wie konnten wir sie überhaupt verlieren? Ich dachte Onkelchen passt auf sie auf. Ich soll ihm vertrauen… Scheiße.“

    Carolines Augen wurden schmal.

    „Sie haben zwei Leute verloren. Leute die ich gut  kannte. Wage es ja nicht so über sie zu reden!“

    Caroline hatte Recht. Es war völlig untergegangen, dass bei Veras Entführung zwei von Onkelchens Leuten erschossen wurden. Der Mann der das Haus von außen bewachte und die Frau die Dienst im Haus hatte, waren beim Versuch Vera zu schützen umgekommen.

    „Du hast Recht. Tut mir leid. Ehrlich.“

    „Morgen werden wir klar denken müssen. Lass uns nicht streiten.“

    Ohne uns groß auszuziehen, legten wir uns aufs Bett. Fibi hatte sich unsichtbar gemacht, blieb aber wachsam in der Nähe.

    Wir hielten uns fest und verbrachten eine ziemlich schlaflose Nacht.

    ***

     

    „Ich weiß wo sie sind!“ klingelte uns Randy aus dem Bett.

    „Sie sind auf Martinique.“

    „Was?“

    „Naja, zumindest ihr Geld ist dort.“

    „Wie hast du sie gefunden?“

    „Sie haben ihre Spuren ganz gut verwischt, aber schließlich ist die Anzahl der geeigneten Länder für solche Transaktionen doch ziemlich gering. Ich musste mich nur auf die Lauer legen. Und da es Franzosen sind, war die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich eine französische Bank suchen sehr groß. Alles was ich tun musste war, die entsprechenden Beträge zu suchen, die von Trommers Konten verschwunden sind.“

    10 Minuten später saßen wir bei Frank. Auf dem Weg dorthin, hatte Caroline etwas in ihr Handy eingetippt und keinen weiteren Kommentar gegeben.

    „Wann ist die letzte Zahlung eingegangen?“

    „Die letzte vor einer halben Stunde.“

    Frank sah auf die Uhr. 7Uhr 56.

    „Um acht Uhr!“

    ***

     

    Trommer hatten sie ruhig gestellt. Er lag betäubt auf seiner Matratze und bekam nichts von dem mit, von dem was um ihn herum geschah.

    Der Franzose und sein Nachrichtenoffizier, waren zu der Erkenntnis gekommen, dass, sollten sie Trommer töten, das eine der größten Hetzjagden der Geschichte auslösen würden. Er war der beliebteste Generalstaatsanwalt der jüngeren Geschichte. Brachten sie ihn um, würden sie nie wieder einen Auftragsgeber finden.

    Sie hatten sich zwar das Geld, dass ihnen zustand gesichert, doch das war noch keine Einigung. Sie mussten verhindern, dass Trommer sie zum Abschuss freigab.

    Das einzige Druckmittel das sie hatten, war die eigentliche Zielperson. Diese Fischer war anscheinend die Einzige, die eine Gefahr für Trommer darstellte. Wenn sie diese in der Hand hatten, wären sie wieder im Geschäft.

    Seit einer halben Stunde musste Vera mitansehen, wie Fransiska von einem Söldner namens Jaques mit Nadeln und einem kleinen Messer gefoltert wurde.

    Fransiska wurde die Gnade einer Bewusstlosigkeit mit Medikamenten und Pausen verweigert. Sie hing blutend in den Fesseln und sah Vera flehend an.

    Dieser Jaques war eindeutig kein Sadist. Er ging ruhig und methodisch vor und gab Vera immer wieder Gelegenheit die einzige Frage zu beantworten die er stellte.

    „Wo ist Beate Fischer?“

    ***

     

    Frank behielt Recht.

    Um Punkt acht Uhr läutete das Telefon auf Franks Schreibtisch.

    „Weber.“

    „Sparen wir uns die Höflichkeiten. Ich habe hier ein paar Gäste, unter anderem ihren Generalstaatsanwalt. Ich will Frau Fischer haben.“

    „Frau Fischer ist tot. Trommer hat sie persönlich erschossen.“

    „Er  zweifelt daran, ich bin mir sogar sehr sicher, dass diese Frau noch am Leben ist.“

    „Selbst wenn, dann ist sie untergetaucht und nicht auffindbar.“

    „HHMM, ich wollte nicht auf solche Methoden zurückgreifen, doch sie lassen mir keine Wahl.“

    Am anderen Ende der Leitung erklang der Schmerzensschrei einer Frau.

    „Ich habe Frau Haufberger gerade eine Nadel durch die linke Brust gesteckt. Beim nächsten Mal schneide ich ihr die Brust ab.

    Ich melde mich in einer Stunde wieder, dann will ich Antworten und Frau Fischer. Wir überwachen ihre Nachrichtenverbindung und die der anderen Behörden. Sollten sie der anderen Behörden informieren, sterben alle Geiseln.“

    Das Gespräch brach ab.

    Frank behielt den Hörer oben. „Randy?“

    „Kein Chance. Sie habe die Gespräche über dermaßen viele Umleitungen geschickt, dass es dauern wird das Signal zurückzuverfolgen.“

    „Wie lange?“

    „Vier, vielleicht fünf Stunden.“

    „Kann es stimmen, dass sie uns Überwachen?“

    „Ich kann es nicht ausschließen.“

    „Wir müssen dem Staatsschutz Bescheid geben.“

    „Wenn die da auftauchen, legen sie alle um und hauen ab.“

    Es begann eine hitzige Diskussion darüber ob wir die anderen Behörden informieren sollten oder nicht, als Carolines Handy vibrierte.

    „Ich weiß wo sie sind!“

    Sofort schwiegen alle.

    ***

     

    „Hab ich dir schon Mal gesagt, dass du klasse bist?“ fragte ich meine Geliebte auf der Fahrt zu einem verlassenen Parkplatz.

    Decker fuhr und Johann, Bernd und Hannes saßen hinter uns.

    „Ich kann mich nicht erinnern, so etwas gehört zu haben.“

    „Du bist klasse.“

    „Ich weiß.“

    „Wie hast du die Amis dazu bekommen mitzuspielen?“

    „Diplomatie. Deswegen wirst du das Reden auch mir überlassen.“

    Wir fuhren auf den Parkplatz auf dem ein einzelnes Auto stand.

    Die Nr. 1 aus dem Fahrstuhl stand neben dem Wagen und die Nr. 2 stieg aus, als unser Bus neben dem Auto hielt.

    Die beiden stiegen zu uns in den Bus und die Fahrt ging weiter. Zwei saß neben mir und sah mich feindselig an.

    Caroline stieß mich unauffällig an.

    Ich drehte mich zu Nr.2 hin und reichte ihm die Hand. Etwas misstrauisch sah er zu meiner linken die ich in einer friedlichen Geste hochhielt. Dann grinste er und schlug ein.

    Der nächste Halt war am einer Schranke die zu einem Waldweg führte.

    Dort stand ein weiterer Bus. Onkelchen und drei seiner Männer erwarteten uns.

    Nr.1 fielen fast die Augen aus dem Kopf, als er Onkelchen erkannte.

    „Wow, ich hätte nie gedacht, sie einmal persönlich zu treffen.“

    „Haben sie auch nicht. Ich war niemals hier.“ Darüber mussten beide lachen.

    „Wo ist Beate?“ fragte ich ihn.

    „Unterwegs. Sie musste eine Besorgung machen.“

    Ich wollte aufbrausen, doch dann fielen mir seine Leute ein, die umgekommen waren, als sie Vera beschützen wollten.

    „Das mit ihren Leuten tut mir leid.“

    Das sonst so coole Onkelchen schluckte kurz und meinte nur.

    „So was passiert.“

    Wir stiegen alle aus und gingen zu Fuß weiter.

    „Ich habe einen Späher, der die Hütte beobachtet. Alles weitere sehen wir wenn wir dort sind.

    Onkelchen und seine drei Männer schlossen sich an. Langsam und im Gänsemarsch bewegten wir uns auf die Hütte zu. Ich schaute zur Uhr. Noch 21 Minuten bis zum nächsten Anruf.

    Noch bevor wir die Hütte sehen konnten, ließ Onkelchen uns halten.

    Sein Späher erschien aus dem Nichts und stand plötzlich vor uns.

    „Sie erwarten uns. Ich konnte nicht erkennen wie viele, aber ich schätze 10 Mann.“

    Wir bildeten einen Kreis und Onkelchen breitete ein vergrößertes Bild aus.

    „Ich habe einen Mann hier entdeckt und glaube dass einer hier ist.“ Der Späher markierte die entsprechenden Stellen auf dem Bild.

    „Haben sie ein Tablett dabei?“ fragte Nr.1

    Onkelchen nickte einem seiner Männer zu und der zauberte ein Tablett aus seiner Tasche.

    Nr.1 tippte  darauf herum und plötzlich erschien ein Satellitenbild, mit der Hütte in der Mitte, auf dem alle Söldner zu sehen waren.

    „Wärmebilder die die mit einem Abgleich mit dem optischen Auge ein Bild ergeben.“ Flüsterte mir Caroline zu.

    „Ich zähle acht Mann dazu noch drei in der Hütte.“ Zählte Decker.

    Onkelchen sah sich das Bild ebenfalls an.

    „Wie werden sie uns unterstützen?“ Fragte Decker Nr.1

    „Wir werden die Kommunikation lahm legen. Uns steht ein Iron Hawk zur Verfügung, der eigentlich nach Ramstein muss. Sobald ihr Angriff beginnt, werden sich die Burschen nicht mehr untereinander absprechen können.“

    „Und sie?

    „Meine Scharfschützen werden ihnen Deckung geben. Aber wir können nicht direkt eingreifen.“

    Decker kämpfte mit sich.

    „Wir sind zu wenige.“

    „Was?“ fragte ich ihn. „Das ist nicht dein Ernst.“

    „Doch, wir sind nur vier Mann, mit Caroline fünf. Selbst mit der Unterstützung der Scharfschützen reicht das nicht aus.“

    „Erstens sind wir sechs und zweitens..:“

    Weiter kam ich nicht. Decker packte mich am Kragen und zerrte mich zur Seite.

    „Damit das klar ist, hier wird nicht diskutiert! Ich habe nicht vor die Männer sinnlos zu opfern. Wir sind zu wenige!“

    „Vielleicht kann ich da weiterhelfen.“

    Ich drehte mich um und sah in zwei smaragdgrüne Augen.

    Sarah stand mit vier schwerbewaffneten Männern da. Sie hatte ihren eigenen „Decker“ mit drei Freiwilligen dabei.

    „Vera muss sehr beliebt sein.“ stellte Caroline fest.

    „Ja, das ist sie.“ Die beiden Frauen musterten sich gegenseitig und  fanden sofort einen Draht zueinander.

    „Ich habe einmal eine Familie verloren. Diesmal nicht!“

    „Gib ihr ein Messer, sie kann damit umgehen.“ Sagte ich zu Caroline.

    Einer von Onkelchens Männern grinste und reichte Sarah ein bösartiges Kampfmesser und sie steckte es in ihren Hosenbund.

    „Haben sie noch ein Gewehr für mich? Fragte Nr.2 Onkelchen.

    „Sicher mein Freund.“ Onkelchen gab eine Anweisung und schon Hatte Nr.2 ein erstklassiges Scharfschützengewehr in den Händen.

    „Und?“ fragte ich Decker.

    „Könnte klappen.“ Schnell arbeitete er, zusammen mit Onkelchen, und Sarahs Teamführer einen Plan aus.

    „Allem Anschein nach haben wir Glück. Unsere Freunde scheinen darauf bedacht zu sein, Lärm zu vermeiden. Auf den Bildern ist zu sehen, dass alle Waffen schallgedämpft sind. Wenn wir ebenfalls Schalldämpfer einsetzen, können wir uns vielleicht näher an die Hütte kommen, bevor die dort drinnen merken was draußen vorgeht.

    Wir haben sechs Gegner vor uns und zwei sind hinter dem Haus.

    Die Scharfschützen geben uns Deckung und wir nähern uns im Halbkreis der Hütte. Sarahs Leute links, wir rechts. Wir machen den Weg frei, schalten die Gegner vor dem Haus aus und hindern die anderen zwei  einzugreifen.

    Das Team Henker stürmt die Hütte. Caroline wird die Führung übernehmen.“

    Es war zwar nicht Ok für mich, Caroline die Führung zu überlassen und mich sozusagen hinter ihr zu verstecken, doch Decker hatte Recht. Sie war der Profi und ich der Amateur.

    „Wie haben Kontakt.“ Sagte Nr.1

    Plötzlich hörten wir die Stimmen aus der Hütte in unseren Kopfhörer.

    Eindeutig zu hören war Fransiskas Weinen und Flehen.

    „Bis jetzt habe ich deiner Freundin hier nicht wirklich Schaden zugefügt. Ich werde dir ein paar Minuten Bedenkzeit geben. Wenn du dann nicht antwortest, schneide ich ihr den Kitzler ab. Falls du dann immer noch nicht redest, schlitze ich sie von der Fotze nach oben hin auf. Anschließend bist du an der Reihe.

    Also wo ist Beate Fischer!“

    Sarahs Augen wurden ein Strich und auch Caroline bekam diesen Killerblick.

    Ein einziger Blick zwischen den Frauen reichte zur Absprache. Keine Gefangenen.

    Decker gab das Zeichen und die Männer schwärmten aus und bezogen Position. Die Scharfschützen suchten sich einen guten Platz und Nr.1 Wartete auf Deckers Befehl die Kommunikation der Franzosen lahm zu legen.

    „Hier, meine kleine Mischka. Vielleicht kannst du es brauchen.“ Onkelchen drückte Caroline etwas in die Hand.

    „Danke.“ Sie wollte gehen, doch er hielt sie kurz zurück.

    „Pass auf dich auf.“

    „Ich hab ja ein paar gute Beschützer.“

    Es dauerte noch endlose drei Minuten, bis alle in Stellung waren.

    „OK, Mister Legen sie los.“

    Nr.1 tippte auf seinem Handy herum und Sekunden später brach die Kommunikation der Gegenseite zusammen, was aber nicht sofort bemerkt wurde, da es nichts zu reden gab.

    „Sie sind taub.“

    „Dann los. Vorrücken.“

    Der Halbkreis bewegte sich auf das Haus zu. Caroline ließ die Flügel etwas vorgehen, dann folgten wir. 

    Was jetzt kam, glich einer Hasenjagd. Der erste französische Söldner bemerkte  Team Sarah auf sich zukommen und versuchte die anderen zu warnen, bekam aber keinen Kontakt. Als er begann das Feuer zu eröffnen, hatte ihn das Team überrannt und ausgeschaltet.

    Der Söldner der seiner Position am nächsten war hob den Kopf um nachzusehen, was vor sich geht und wurde von einem der Scharfschützen erledigt. Auf der rechten Seite hörte man das Ploppen schallgedämpfter Waffen und dann der erste Schrei.

    ***

     

    „Was ist da draußen los?“ fragte der Kommandant.

    Sein Nachrichtenoffizier versuchte die Männer zu erreichen, hörte aber nur Rauschen.

    Er wusste sofort was das hieß.

    „Sie kommen.“

    ***

     

    „Sie wissen dass wir da sind.“ Brüllte Nr.1 in das Funkgerät.

    Wir waren noch 50 Meter von der Tür entfernt.

    „Scheiße.“ Fluchte Caroline und rannte auf die Tür zu. Sarah und ich rannten hinter ihr her. Wie ein V mit Caroline an der Spitze hasteten wir zur Tür.

    Wie ein Todesengel mit roten Haaren lief Caroline vor mir.

    Einer der Söldner sprang auf uns zu und wurde von einer Kugel, die direkt an meinem Ohr vorbeiflog erledigt.

    Über 100 Meter hinter mir grinste Nr.2 zufrieden in sich hinein. Ein verdammt guter Schuss. Als nächstes nahm er die Türangeln und das Schloss ins Visier.

    Jetzt, da Leise sein keine Rolle mehrt spielte, stürmten unsere Männer mit Gebrüll vor und trieben die Söldner vor die Gewehre der Scharfschützen.

    Caroline hatte fast die Tür erreicht, als ein paar Kugeln das Schloss zerstörten  und die Tür aus den Angeln warf.  Bevor Caroline durch die Tür sprang, warf sie die Flash-Bang Blendgranate von Onkelchen durch die Tür.

    Jaques hatte gerade seine Waffe genommen, als er durch den Blitz der Granate geblendet wurde. Seine Frage „Wo ist Beate Fischer“ verstummte. Als er wieder sehen konnte, war das einzige was er sah ein, ein Messer das in seiner Brust steckte und zwei grüne Augen vor seinem Gesicht.

    „Ich bin hier.“ Zischte Beate, zog das Messer aus der Lunge und ließ ihn zu Boden fallen.

    Der Nachrichtenoffizier war Carolines Ziel. Mit einem gezielten Schuss pustete sie ihm das Hirn aus dem Kopf. Doch als er zu Boden fiel, löste sich ein Schuss aus seiner Waffe der mich an der Schulter erwischte.

    Die Kugel konnte zwar nicht die Schutzweste durchdringen, doch sie warf mich nach hinten.

    Im Liegen sah ich den Kommandanten der Söldner auf der Balustrade stehen und auf Caroline zielen. Ohne Nachzudenken, leerte ich mein ganzes Magazin in seine Richtung.

    Er wurde zurückgeschleudert und landete mit abgeschossenen Eiern vor Caroline. Ein Tritt von ihr und sein Genick war gebrochen.

    „Bist du Ok?“ Fragte sie mich in die Stille.

    Ich nickte und wir schauten nach den Frauen.

    Beate hatte Vera schon erreicht und befreite sie von den Ketten.

    „Ich hab gewusst dass ihr kommt.“ Heulte sie als Beate sie umarmte.

    Ich half Caroline Fransiska los zu machen und wir legten sie auf den Boden.

    „Sieht schlimmer aus, als es ist.“ Meinte Caroline.

    Die Schießerei draußen hatte aufgehört und ich sah mich um.

    Trommer lag noch immer bewusstlos auf seiner Matratze.

    - Alles wegen dir, du Arsch.- ging mir durch den Kopf. Jetzt hatte ich die Gelegenheit das Ganze zu beenden. Ich hob die MP und drückte ab.

    Leer. Verdammt. Ich warf das Magazin aus und schob ein neues hinein.

    Zu spät. Decker und Sarahs Teamführer kamen in die Hütte und Decker stellte sich sicher nicht zufällig zwischen mich und Trommer.

     

    ***

    Als die ersten Helikopter ankamen, waren Onkelchen, seine Leute, sowie Nr.1 und Nr. 2 verschwunden.

    Wir hatten drei Verletzte zu beklagen. Hannes hatte einen Schuss in den Oberschenkel bekommen und einer von Sarahs Männern einen Streifschuss am Kopf, jedoch war keine Verletzung Lebensgefährlich. Ein weiterer Mann aus Sarahs Team hatte sich im Nahkampf den Arm gebrochen.

    Caroline und ich brachten die verletzte Fransiska zu einem der Rettungshubschrauber und kümmerten uns dann um Vera.

    Beate, nein Sarah ließ sie nicht mehr aus den Augen. Sie hielt sie fest und ließ sie auch nicht los, als die Ärzte sie untersuchten.

    Trommer wurde kurz wach und sah Sarah.

    „Da ist sie! Nehmt sie fest! Erschießt sie!“ brüllte er.

    Die Anwesenden Polizisten schauten irritiert.

    „Wahrscheinlich ist er völlig im Delirium.“ Sagte Decker zu den Beamten.

    Auch die Ärzte waren der Auffassung, dass Generalstaatsanwalt Trommer einen Nervenzusammenbruch hatte und dringend in psychologische Behandlung musste.

    Auf einer Trage festgeschnallt, brachen sie den immer noch schreienden Trommer aus der Hütte.

    „Denkst du wir haben alle erwischt?“ fragte ich Caroline.

    „Wahrscheinlich schon.“

    „Wie sollten die beiden jetzt nach Hause bringen.“ Ich zeigte auf Vera und Sarah.

    Caroline nickte und ich ging einen Wagen organisieren. Decker und seine Leute waren abgerückt und feierten mit dem Team von Sarah eine berauschende Siegesfeier.

    Ich beschlagnahmte kurzerhand einen Wagen der Presse und wir brachten die zwei nach Hause.

    „Danke. Du hast ein paar gute Treffer gelandet.“ Sagte Caroline auf dem Heimweg und legte mir ihre Hand aufs Bein. Ich spürte die Wärme die von Carolines Hand ausging und konnte Vera und Sarah im Rückspiegel lächeln sehen.

     

    Endlich angekommen legten wir unsere Sachen ab und machten rasch die Duschen unsicher. Unser Büro und das Nachbarbüro als große verbundene Spielwiese.

    Es war ein göttliches Schauspiel Sarah und Vera unter der einen Dusche und Peter duschte mit mir ausgiebig unter der anderen. Dann traten wir vor die Duschen, triefend vor Wasser.

    Ich holte etwas aus meinen Sachen. Lächelnd schaute mich Sarah an „Du bist also die Neue – Herzlichen Dank für alles“ damit fiel sie mir um den Hals und Vera folgte.

    „Hier ihr Lieben ich habe ein paar süße Bilder von Euch, die hatte ich sicher verwahrt als ich sie am ersten Tag in dem Briefumschlag fand.“

    Dabei zwinkerte ich Peter zu.

     „Passt besser auf sie auf“ und gab die Bilder mit den beiden Liebenden weiter.

     „Da sind die also geblieben wir haben sie gesucht, das waren unsere schärfsten Aufnahmen...  Danke dass die gerettet wurden!“ Die beiden waren glücklich und umarmten mich.

    Drei wunderbare Mädchen hingen sich eng umschlungen, küssend aneinander und Peter stand da außen vor und sein Schwanz stand in Hab acht Stellung.

    Alle drei schauten wir an ihm herunter und luden ihn lächelnd in unseren Kreis ein. „Ja Peter, das wird eine harte Nacht für dich“ sagte Vera und wir anderen Mädchen lachten zusammen mit Peter.

    Aus unserer Mitte tauchte wie aufs Kommando Fibi auf bewaffnet mit Gläsern und einer kalten Flasche bestem Champagner.

     „Die kam vorhin an mit einer Karte von einem gewissen Onkelchen.“ Lachend nahmen wir uns je ein Glas und auch Fibi durfte in der Runde bleiben. Sie freute sich offensichtlich sehr.

    Nun schaute ich Peter an „Soeben sind die Anforderungen erneut gestiegen – oder?“ und wiederum lachten wir alle.

    Schon war Fibi wieder verschwunden, und kam kurz danach mit Fransiska wieder zurück. Frisch aus dem Krankenhaus entlassen zögerte sie keine Minute und stand auch blank bei uns.

    Lächelnd bekam ihr Glas und endlich war die ganze Rasselbande beisammen.

    „Trommer haben sie für ein Jahr in die Psychiatrie gesteckt, der zählt gerade rosa Elefanten“ lachte Fransiska los und wir prosteten uns zu.

    Peter ging aus dem Kreis und erhob nochmals nachdenklich sein Glas „Auf uns und unsere Freunde – Wo auch immer ihr gerade seid“

    Die fünf nackten Schönheiten, eine hübscher wie die andere standen da in Reih und Glied und hatten ihr Glas gehoben. „Auf unsere Freunde!“

    Peter schaute sie genau an Vera, Sarah aka Beate, Caroline, Fransiska und die kleine Fibi, dann trank er einen kräftigen Schluck.

    „Verdammt das wird eine richtig harte Nacht“ und alle lachten wir und fielen uns in die Arme.

     Ja das würde eine lange Nacht werden, die wir so schnell nicht vergessen würden und es wurde die herrlichste Nacht seit langem.

     

    ***

    Die Ereignisse lagen nun zwei Wochen hinter uns. Mittlerweile hatte sich alles wieder etwas beruhigt und der Alltag hatte, zumindest im Ansatz, Einzug gehalten.

    Caroline und ich gingen unserer täglichen Arbeit nach führten Hinrichtungen durch und hatten abends, in unserer Wohnung, Spaß mit Fibi.

    Fibi war immer zur Stelle und bemüht all unsere Wünsche zu erfüllen. Wenn der Tag einmal bescheiden verlaufen war, ging es, sofort wenn man in Fibis treue Augen blickte, ein Stück besser.

    Ich hatte heute Abend ein zauberhaftes Menü gezaubert, das ich Caroline im Kerzenschein servierte.

    „HHMMM, der Wein ist vorzüglich. Wo hast du den her?“ fragte Caroline.

    „Randy musste heute was für mich in der Stadt erledigen, und ich hab ihm den Auftrag gegeben einen guten Tropfen mitzubringen. Ich hab ihm gesagt, dass du ihn killst wenn der Wein nicht gut ist.“

    „Du bist ganz schön gemein. Hast du eigentlich kein schlechtes Gewissen, so ein Genie wie Randy für Botengänge zu benutzen?“

    Und ob ich gerade ein schlechtes Gewissen hatte. Das war sogar ziemlich untertrieben. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen. Aber das hatte nichts mit Randy zu tun!

    „Nein, seinem Genie schadet es nicht, wenn er ab und an seinen Rechner verlässt.“

    Nach dem Essen brachte ich meine Geliebte ins Bett. Leidenschaftlich und ohne Fesseln liebten wir uns. Fibi kniete erwartungsvoll in der Nähe und nach einer Zeit winkte Caroline sie zu sich.

    „Bring den Wein mit. Wäre zu schade für das gute Gesöff.“ Bat ich Fibi.

    Zu dritt ging es weiter. Abwechselnd saßen Caroline und Fibi auf mir. Während Caroline auf meinem Schwanz ritt, rieb sie Fibis Möse und die beiden tauschen heiße Küsse aus.

    Fibi durfte an Ende ihrer Herrin die Pussy lecken, in der noch mein Schwanz steckte.

    Kaum war Caroline gekommen, steckte mein Schwanz in Fibis Mund und ich spritzte ihr in den Mund.

    Gehorsam wie Fibi war, schluckte sie alles.

    Nun hatte sich Fibi einen Höhepunkt verdient. Zusammen mit meiner Geliebten verwöhnten wir die Kleine, bis sie glücklich in Carolines Arm lag.

    Als wir alle drei zufrieden im Bett lagen machte sich die Belastung der letzten Wochen bemerkbar. Caroline zumindest glaubte, dass es an den Ereignissen lag und schlief in meinem Arm ein.

    Jetzt brach das Schlechte Gewissen in mir durch.

    ***

    Ein paar Stunden zuvor, saß ich bei Dr. Schemmlein, der mich entsetzt ansah, als er hörte was ich von ihm wollte.

    „Peter, wenn sie das herausbekommt, wird sie uns beide umbringen.“

    „Ja, könnte passieren.“

    Schemmlein dachte eine Zeit lange nach, dann ging er zu seinem Medikamentenschrank und füllte eine kleine Menge weißes Pulver in einen Glasbehälter, den er mir übergab.

    „Weißt du, mich wird sie wahrscheinlich nur erschießen, aber in deiner Haut möchte ich nicht stecken.“

    „Ich auch nicht. Glaub mir. Wie wirkt es?“

    „Ich nehme an, sie soll nicht sofort umfallen und merken, dass du sie betäubst.“

    „Nein, wenn möglich soll sie es überhaupt nicht merken.“

    „Das Zeug hier ist ein starkes Schlafmittel. Die Menge ist aber so gering, dass es eine Zeitlang dauert, bis es wirkt. Am besten tust du es in Rotwein, es ist geschmacksneutral, und durch die Verzögerung, wird sie es hoffentlich nicht mit dem Wein in Verbindung bringen.“

    „Wie lange dauert es, bis es wirkt?“

    „Etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.“

    „Und wie lange wirkt es?“

    „Die Menge hier reicht für ca. sieben bis acht Stunden tiefen Schlaf.“

    Ich dachte nach. Ja, das würde ausreichen.

    ***

    Nun lag meine Geliebte in meinem Arm und schlief tief und fest, während mich mein schlechtes Gewissen auffraß.

    Der Grund für alles lag in Carolines anderen Arm. - Fibi -.

    Vor vier Wochen, war die erste Anfrage des Gerichtes gekommen, ob die Hinrichtung von Fabienne erfolgt wäre. Mittlerweile waren es vier Anfragen, und die letzte war ziemlich ungehalten. Unter drei Ausrufezeichen wurde mir angedroht meinen Vorgesetzten zu informieren.

    Frank würde davon nicht wirklich begeistert sein. Jessica hatte die Anfragen abgefangen und an Caroline vorbei, an mich weitergeleitet.

    Was sollte, was konnte ich tun? Fibi war Caroline sehr ans Herz gewachsen und auch mir war Fibi nicht egal.

    Außer uns interessierte sich niemand für Fibi, auch das Gericht nicht wirklich. Es wäre ein leichtes gewesen eine Hinrichtung vorzutäuschen. Anfrage nehmen, Stempel drauf - Hinrichtung vollzogen - und fertig. Fibi wäre offiziell tot.

    Aber was dann?

    Sie auf ewig in der Wohnung halten? Abgesehen davon, dass Frank durchdrehen würde, wenn er das erfahren würde. Wahrscheinlich würde er selbst Fibi erschießen und mir dann die Haut abziehen lassen.

    Fibi war nicht zu retten. Sie war keine Beate.

    Beate konnte sterben und als Sarah wieder auferstehen. Beate konnte töten. Beate hatte aus Hass, aus Rache und aus Liebe getötet und jetzt als Sarah, tötete sie, um selbst zu leben.

    Aber Fibi? Sie würde niemals einer Fliege etwas zu leide tun. Fibi war Fibi. Eine lebensfrohe und treue Seele mit unendlicher Loyalität. Ein Leben unter falscher Identität war für Fibi keine Option.

    Nein, Fibi hatte hier keine Zukunft! Und so würde das Schicksal Fibi heute Nacht einholen.

    Ich wartete noch eine halbe Stunde, um sicher zu sein, dass Caroline wirklich weggetreten war, dann löste ich mich so sanft wie möglich von ihr.

    Ich stieg aus dem Bett und weckte Fibi.

    Sie drehte sich zu mir um und lächelte mich an, was einen Stich im Herz zur Folge hatte.

    Ich legte den Zeigefinger auf die Lippen und wies sie an aus dem Bett zu steigen.

    Sie tat was ich sagte und wir setzten uns an den Tisch.

    „Fibi“, begann ich, „Es tut mir leid, aber deine Zeit hier ist zu Ende.“

    Ihre Augen wurden traurig, als sie begriff was ich ihr gerade gesagt hatte. Sie versuchte tapfer zu wirken, doch das war schlecht geschauspielert.

    „Danke, für die schöne Zeit. Es war viel besser als in der Todeszelle. Ich hab euch alle gemocht. Wann?“

    „Jetzt!“

    „Soll ich nackt bleiben, oder darf ich etwas anziehen?“

    „Du darfst tragen was du möchtest.“

    „Dann möchte ich das durchsichtige weiße Kleid. Sie hat es sehr an mir geliebt.“

    Ich nickte und Fibi zog das durchsichtige Kleid an.

    „Ich bin soweit.“ Sagte sie mit brüchiger Stimme.

    Ich legte ihr die Kette an den Halsreif an, die eine sehr kurze Querkette zwischen den Hände und eine nicht ganz so kurze Kette zwischen den Füßen hatte, die ich an den Hand und Fußschellen befestigte.

    Als ich ihr die Lederhaube überziehen wollte, fragte sie mich:

    „Kann ich mich von ihr verabschieden?“

    „Sicher.“

    Sie ging in kleinen Schritten zum Bett und beugte sich über die schlafende Caroline. Sanft küsste sie Caroline auf den Mund, dann kam sie zu mir.

    Ohne ein weiteres Wort, zog ich ihr die Kapuze über den Kopf und brachte sie hinaus.

    ***

     

    Fünf Tage später stellte ich einer immer noch sehr wütenden Caroline eine Tasse Kaffee auf den Schreibtisch.

    Als sie morgens wach wurde und Fibi nicht da war, wusste sie sofort was ich getan hatte.

    Seitdem hatte sie kein Wort mit mir geredet, nein sie hatte mich nicht einmal angesehen. Sie schlief von mir abgewandt und jeder Versuch mich ihr zu nähern wurde wütend abgestraft.

    Nach drei Tagen, hatte ich die Hoffnung, dass sie sich wieder beruhigte aufgegeben. Nach vier Tagen, war ich mir sicher, dass unsere Liebe zerbrochen war. Das traf mich bitter und machte mich traurig zumal sie, wie jetzt auch, offen die Stellenangebote durchsah.

    Genau das tat sie gerade, als im unteren Bildrand ein kleines Fenster erschien.

    - Sie haben Post -

    Caroline öffnete das Mailprogramm und schaute nach. Sie wollte die Mail schon als Spam löschen, als sie das Anagramm im Absender erkannte.

    Onkelchen.

     Meine über alles geliebte kleine Mischka,

    Leider konnte ich mich nicht richtig von dir Verabschieden. Du hast sicherlich Verständnis dafür.

    Ich habe mich in mein kleines Haus am Meer zurückgezogen und versuche den Ruhestand zu genießen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich irgendwann einmal besuchen würdest.

    Dein Onkelchen.

    P.S. Ich habe gehört, dass dir der Mistkerl ein Messer ins Herz gerammt hat.

    Bevor du ihn umbringst, richte ihm bitte etwas von mir aus:

    Sein Geschenk ist heute Nacht wohlbehalten angekommen. Ich hab einen guten Platz gefunden und ich werde es Ehren halten.

    Im Anhang findest du ein Bild davon.

     

    Ich hörte die Tasse zu Boden fallen dann hatte mich Caroline gepackt, aus dem Stuhl gerissen und mich zu Boden geworfen.

    Sie saß auf mir wie eine Panterin zum Todesbiss bereit und hielt mich an der Kehle gepackt. Ihre blitzenden Augen waren direkt vor mir.

    „Du bist ein elender Scheißkerl.“

    Dann löste sich eine Träne aus ihrem Auge.

    „Aber du bist der liebenswerteste Scheißkerl der Welt.“

     

    ***

    Zweihundert Kilometer entfernt, säuberte ein Mitarbeiter des Straßenbauamtes einen Rastplatz. Er hob einen Müllsack aus der Tonne und wunderte sich, dass der Sack so schwer war, obwohl leer erschien.

    Er kippte den Inhalt auf den Boden und rief seinen Kollegen.

    „Sie dir das mal an.“

    Sein Kollege kam und wunderte sich auch.

    „Da ging wohl ein Liebesspiel in die Hose.“

    Auf dem Boden lagen ein durchsichtiges weises Kleid, eine lederne Kapuze, und ein durchgesägtes Halseisen mit einer Kette an der Hand und Fußschellen befestigt waren, die ebenfalls durchgesägt waren.

    Kopfschüttelnd warf er die Sachen wieder in den Müllsack.

    „Weißt du was? Die Welt ist voller Verrückter.“

     

    *** Ende ***

     

     

     

     
      Posted on : May 14, 2015
     

     
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