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Mein besonderer Dank
gilt Angelface.
Das schreiben dieser
Geschichte hat unendlich viel Spaß gemacht.
Wir sind ein tolles
Team!!!
Caroline
Fünf lange Jahre war ich
dem Inselstaat Soulebda als die staatliche Henkerin verpflichtet, jetzt ist es
Zeit wieder eine andere Gegend zu besuchen.
Amerika ist keine
Alternative mehr seit ich zwei Amerikaner hinrichtete, auch wenn sie
verurteilte Mörder waren sehen das die Amis etwas anders und ich lasse mich
dort erst einmal nicht mehr blicken.
Da kam mir die
Ausschreibung aus Deutschland gerade recht. Diesmal eben kein Sonnenbad aber
auch keine Mückenschwärme die dir das Blut aus den Armen saugen und keine
Tausendfüßler in Zigarrengröße.
Während des langen Fluges
hatte ich mich mit meiner Sitznachbarin angefreundet einer Physikerin die in
den Süden Deutschlands musste. Unsere Konversation war ergiebig, lustig und
ansteckend, bei der Landung hatte sich die halbe Businessklasse in uns
verliebt.
Ehe es zum
Vorstellungsgespräch ging musste ich mich noch einkleiden, irgendwie waren
meine Koffer auf dem Weg nach Ulan Bator und ob ich sie jemals wiedersehen
würde mehr als fraglich. Nach dem Einkaufstrip ging es dann endlich zur
Verwaltung.
Parkplatzmangel sollte also ab sofort zum
Standard gehören, aber einen schönen fand ich dann dennoch und ich wurde im
Eingangsbereich freundlich empfangen.
Da ich etwas zu früh war
wartete ich in einer Sitzgruppe und entfernte noch eben ein zwei Preisschilder
an meiner neuen Kleidung, die ich übersehen hatte.
Schließlich fiel mir attraktiver Mann
mittleren Alters auf, der sich herrlich über die Unsitte der Parkplatzräuberei
ausließ, offenbar hatte es ein Besucher sich erlaubt auf seinen doch deutlich
ausgeschilderten Privatparkplatz zu stellen.
Dass mich das amüsierte
fiel ihm offenbar auf und der Blick den ich erntete war recht böse. Als er mit
der Empfangsdame sprach und sie darauf auf mich zeigte kam auch direkt und
recht forsch auf mich zu. Er stellte sich als Peter Stein vor und war mein
avisierter Gesprächspartner für heute, er entschuldigte sich für die Verspätung
aber irgend ein Unmensch hätte sich doch tatsächlich auf seinen Parkplatz
gestellt und so musste er irgendwo ganz weit weg einen anderen suchen.
Auf dem Weg zum Aufzug
zeigte er auf meinen Mietwagen und identifizierte ihn als den Übeltäter.
Ich stellte mich Peter als
Caroline Miles vor und stellte gleich klar dass ich nicht die CEP von Save the
children sei, sondern dass sie nur den Namen mit mir teilte.
„Habt ihr hier keine
Parkplatzordner, hier stehen auf den Gästeparkplätze Fahrzeuge quer und
blockieren diese für Gäste da kann es rasch zu Überraschungen kommen“ und zog
meine linke Augenbraue leicht hoch.
An seinem Blick war zu
erkennen dass es in Peter bereits grübelte, und ich war am überlegen ob ich es
wagen soll mal zu sehen wie weit ich gehen kann oder mich doch etwas
zurückhalten soll.
Die Wahl entfiel schnell
als wir in den Aufzug stiegen. Einige Männer stiegen hinzu und ein junger Mann
sprach Peter an.
„Haben Sie die rothaarige Klasse Braut gesehen
die sich bei der Parkplatzsuche auf Ihren Platz stellte, die war ja mal was von
scharf und...“ dann sah er mich an, stotterte kurz, lief dann knallrot an und schwieg augenblicklich.
Ich blickte ihn an, dann zu
Peter und sagt mit Blick zu Peter „so viel zum Thema Parkplatzordnung...“ und
ein leichtes Grinsen zeigte sich in Peters Gesicht.
Einige Etagen später stieg
der junge Mann aus musterte mich nochmals komplett und die Tür schloss sich.
Dann stieg eine junge Blondine in Begleitung
eines Angestellten des Hauses hinzu, ich hörte aus dem Gespräch dass sie zu
Oberstaatsanwalt Trommer wollte und sich als Vertreterin der überregionalen
Presse dort melden sollte. Auf ihrem Namensschild stand zu lesen „Fransiska
Haufberger, Reporterin ACP“. Peter musterte die Dame nur leicht.
Ich selbst wurde von der
Blondine genau gemustert, ihr Mustern fiel mir natürlich auf und als ich sie
ansprach aus welchem Fachbereich der schreibenden Zunft sie sei kam nur ein
hochnäsiges „Verdeckte Ermittlungen und Spezialaufgaben, ich muss hier
herausfinden ob sich ein massiver Schwindel abspielt, doch was geht Sie das
an?“
Mit meinem Blick zu Peter
meinte ich nur „Nichts, aber wenn Sie verdeckte Ermittlungen durchführen,
weshalb sagen Sie es dann ausgerechnet mir?“
Die Blonde war nun offenbar
verschnupft und zählte konzentriert die Nieten in der Verkleidung. In der
obersten Etage angekommen wollte sie nach links, ihre Begleitung zog sie aber
in den rechten Gang „Hier entlang bitte Frau Haufberger“.
Wir folgten ihnen da wir
auch zu Herrn Trommer mussten. An der Tür zu Trommer angelangt schaute sich die
Blonde genervt zu uns um „Sagen Sie folgen Sie mir etwa?“ und Peter antwortete
„Nein – Sie gehen nur vor exakt uns her!“
Dann treten wir ein zu
Oberstaatsanwalt Trommer.....
Wir schlenderten
durch den Stadtpark.
Wie verliebte
Teenager hielten Vera und Beate Händchen. Nein, korrigiere ich mich. Vera und
Sarah.
Nach Beates
„offiziellem“ Tod waren wir dazu übergegangen den Namen Beate nicht mehr zu
benutzen.
Die Wahrheit über
Beate und ihren Verbleib kannten nur fünf Personen, und so sollte es auch
bleiben.
Frank, mein Chef, war
einer davon. Er hatte Sarahs Ausbildung zur Henkerin überwacht. Frank hatte sie
gefordert und Sarah hatte geliefert. Sie hatte alle Aufgaben und Ziele die ihr
Frank gegeben hatte mit Bravour gemeistert.
Einige zwar nur mit
Hilfe von Vera, doch zehn Monate später, hatte sie die offizielle Ausbildung
abgeschlossen.
Die Feier dazu fiel
aus, wir alle wussten was das bedeutet. Sonntagsabends setzten wir, das heißt
Sarah, Vera, Frank, Jessika und ich uns zusammen und überlegten uns wie es
weitergehen sollte.
Uns allen war klar,
dass Sarah nicht hier bleiben konnte. Irgendwann würde das zwangsläufig zur
Katastrophe führen. Sarah musste aus Trommers Reichweite, und die war als neuer
Generalstaatsanwalt verdammt groß.
Jessika, meine
rechte Hand und bessere (Arbeits)hälfte, hatte ihre Finger und Fühler überall.
Sie war Beates
eigentliche Retterin, denn ohne ihr geschicktes Management wäre mein
verzweifelter Plan kläglich gescheitert.
Jessika fühlte vor
und schon begann eine Runde Stühle rücken.
Am anderen Ende der
Republik wurde ein Bezirk frei und Sarah erhielt den dortigen Posten als
Henkerin.
Vera war natürlich
hin und hergerissen, doch mir war klar, dass sie ihre große Liebe nie verlassen
würde. Und so wurde zufällig auch eine Stelle als medizinische Beraterin im selben
Bezirk frei.
Heute hieß es
Abschied nehmen.
Unweit vom Bahnhof,
schlenderten wir zusammen und genossen die letzten Minuten.
Verdammt, ich hätte
nie geglaubt, dass es mir so schwerfallen würde die beiden ziehen zu lassen.
Unsere Beziehung,
die als „ganz normale“ Hinrichtung angefangen hatte, war zu einer heißen
Dreierbeziehung geworden, bei der kein Wunsch offen geblieben war. Besonders im
Bett war es geil, zwei Sklavinnen zu haben, die einen so richtig verwöhnten.
Tja, das war in
wenigen Augenblicken vorbei.
„Einen Augenblick
Liebes.“
Vera nahm mich an
die Hand und zog, mich etwas zur Seite.
„Danke, für alles.“
„Schon Ok. Pass auf
sie aus, du musst ein Auge auf sie halten.
So ein Cup gelingt
nur ein einziges Mal im Leben. Sie wird an bei der einen oder anderen Aufgabe
an ihre Grenzen stoßen, hilf ihr diese zu Überwinden.“
„Mach ich. Du kannst
dich auf mich verlassen.“
„Ich weiß. Es war
eine schöne Zeit mit dir. Und auch eine schöne Zeit mit euch.“
„Jetzt mach es nicht
schlimmer, als es schon ist.“ Erwiderte sie und wischte sich eine Träne weg.
„Schon gut. Und
jetzt haut ab.“
Vera lief zu Sarah
und zusammen winkten sie mir noch einmal zu, dann liefen sie in Richtung
Bahnhof.
Zum tausendsten Mal
fragte ich mich, ob ich begann weich zu werden.
Nein, nicht weich,
sondern einsam…
Ich machte mich auf
den Rückweg zum Gefängnis. Um den Kopf wieder frei zu bekommen, konzertierte
ich mich auf die kommenden Tage.
Nach der Katastrohe
im Stadion kochte die Volksseele. Vierundachtzig Menschen waren beim Einsturz
einer Tribüne ums Leben gekommen.
Besonders schlimm
war, dass es nicht einfach eine normale Sportveranstaltung gewesen war.
Um einer vom Schicksal gebeutelten Familie zu
helfen, hatten verschiedene Einrichtungen ein Spiel des hiesigen Bundesligisten
gegen eine Amateurmannschaft auf Freunden der Familie organisiert. Das Stadion
war komplett ausverkauft und als die Tribüne einstürzte, waren viele der Opfer
Junge Eltern und Kinder.
Die Presse lieferten
die passenden Bilder und Berichte. Uns schon einen Tag später ging ein
Aufschrei durch das Land.
Schuldige wurden
gesucht und schnell gefunden. Vom Würstchenverkäufer bis zum Präsident des
Bundesligisten waren alle unter Verdacht und es kam zu Übergriffen.
Um eine Lynchjustiz
zu unterbinden, musste hart durchgegriffen werden.
Nach drei Tagen, als
die Untersuchungen noch in den Anfängen steckten füllten sich schon die
Gefängnisse mit Menschen die selbst für Recht und Ordnung sorgen wollten.
Ein besonders
schlimmer Fall der Selbstjustiz, ereignete sich als eine Gruppe von drei
Männern das Auto des Sicherheitschefs des Stadions anzündeten.
Das schlimme daran
war, dass dieser noch zusammen mit seiner Frau im Auto saß und beide dabei
umkamen.
Das war der Moment
an dem Generalstaatsanwalt Trommer eingriff.
Sofort wurden die
drei Männer verhaftet und in einem Schnellprozess verurteilt und öffentlich
gehenkt.
Diese Warnung saß.
Es gab zwar noch Anfeindungen gegen verschiedene Personen, doch die blieben
meistens verbal.
Doch auch Trommer
war klar, dass es eine harte Reaktion der Justiz geben musste und so setzte er
eine Sondergruppe ein, welche die wirklichen Schuldigen ausfindig machen
sollte.
Die war jetzt seit
sechs Wochen dabei ihre Arbeit zu erledigen und die Tatsache, dass ich heute
einen Termin mit Trommer habe sagte mir, dass man Schuldige gefunden hatte.
Fast hätte ich den
roten Kleinwagen gerammt, der auf meinem Parkplatz stand, als ich mit Schwung
auf meine Lücke zusteuerte.
Das brachte das Fass
zum überlaufen. Lauthals schimpfte ich los und sah, eine gutaussehende Rothaarige,
die sich darüber köstlich amüsierte.
Immer noch
schimpfend suchte ich einen anderen Parkplatz, der natürlich am anderen Ende
des Parkplatzes war und ging in mein Büro.
Jessika war schon
lange da und hatte mir den Schreibtisch voll mit Akten gepackt.
Kaum saß ich am
Tisch, da wurde mir die Leere die hier herrschte bewusst.
Keine Vera und auch
keine Vera, die irgendwann am Tag kommen würde.
Jessika riss mich
aus dem Grübeln, indem sie mir eine Tasse frischen Kaffee bracht.
„Mir fehlen sie
auch.“
„Was? Ah die beiden.
Egal, nehme ich halt was Neues.“
„Schon klar.
Bad-Man.
Das wichtigste für
Heute: Die Neue ist da, Akte liegt auf dem Tisch, und bevor du zu Trommer
gehst, sollst du bei Frank vorbei schauen.“
„Die Neue?“
„Die neue Henkerin.“
Aja, Ich erinnerte
mich. Wir brauchten für Sarah einen Ersatz. Also wurde die Stelle neu
ausgeschrieben. Wie immer gab es eine Flut von Bewerbungen.
Auch diesmal hatte
ich eine Empfehlung abgegeben, der Frank
gefolgt war.
Ich holte die Akte
vom Tisch und schaute sie noch einmal durch.
Caroline Miles, 26
Jahre, keine Familie. Soweit die Zahlen.
Sie war ausgebildet
und brauchte sicher nur eine kurze Einarbeitungsphase.
Das war gut, denn
langsam füllte sich der Todestrakt wieder und ich könnte etwas Unterstützung
gebrauchen.
Ich liebte meinen
Job sehr. Ich genoss es eine Frau zu töten, sie am Galgen tanzen zu sehen, oder
meinen Schwanz in ihr zu haben, nachdem sie eine Kugel in ihre Eingeweide
bekommen hatte.
Ich liebte es mir
von einer Todgeweihten einen blasen zu lassen um ihr dann anstatt mit der
Handsäge den Kopf mit der Guillotine abzutrennen.
Doch das klappt
nicht, wenn du im Hinterkopf hast, dass du jetzt schon unter Zeitdruck stehst,
da noch zwei Hinrichtungen durchzuführen sind.
Also kommt mir eine
weitere Henkerin gerade Recht, zumal sie allem Anschein nach ein heißer Feger
ist.
Unwillkürlich musste
ich grinsen.
Das Bild in der Akte
zeigte eine attraktive rothaarige Frau mit graublauen Augen. Auch wenn es ein
typisches Bewerbungsfoto war, die Braut sah verdammt heiß aus.
-STOPP- gefällt sie dir nur, weil sie wie sie Vera und Sarah rothaarig ist?-
Fragte ich mich,
oder gefällt sie dir wirklich?
Nein, die Frau hatte
zwar auch rote Haare, doch das schien auch die einzige Gemeinsamkeit.
Die Braut sah gut
aus. Nein sie sah richtig geil aus!
Jessika sah mir zu
während ich die Akte studierte. Als ich sie zuklappte sah sie mich zweifelnd
an.
„Was ist?“ fragte
ich.
„Sie ist keine
Vera.“
„Das weiß ich.“
„Ich erwähne es nur,
weil ich dein Grinsen gesehen habe.“
„Ich habe nicht
gegrinst.“
„Ich sage es ja auch
nur. Und jetzt mach dich auf den Weg zu Frank.“
Seufzend kam ich
Jessikas Aufforderung nach.
In Franks Büro
angekommen fragte er mich ob die beiden weg wären.
„Ja, sie sind auf
dem Weg, in ihr neues Leben.“
„Gut.“
„Ich gehe aber davon
aus, dass das nicht der Grund für meine hier sein ist.“
„Nein, ich hatte
gerade das Vorstellungsgespräch mit der neuen Henkerin.
„Caroline Miles?“
„Genau.“
„Und?“
„Sie ist keine
Vera!“
„Himmel, fang du
jetzt nicht auch noch an. Ich brauche kein Mitleid.“
„Ich will dich nicht
bemitleiden, ich will dich warnen.“
Jetzt wurde ich
vorsichtig.
„Warnen? Wovor?“
„Vor ihr. Sie ist
eine Killerin.“
„Das verlangt der
Job, deswegen ist ja hier.“
„Nein, sie ist echte
Killerin. Die Amis haben sie aus dem Land gejagt. Weißt du was man als Henker
anstellen muss, damit das passiert?
Caroline Miles wird
sich nicht einfach unterordnen. Die Frau ist ein Alfa Weibchen. Und du bist
da..., nennen wir es,… wenig flexibel.“
Da musste ich
auflachen.
„OK ich werde mich
bemühen sie nicht gleich bei der ersten Gelegenheit umzubringen.“
„Die erste
Gelegenheit, wirst du gleich haben. Ihr werdet auf Trommes Wunsch gemeinsam am
Termin teilnehmen.“
„MMHH, wenn es um
das geht, was ich denke, nämlich um den kommenden Prozess wegen der Stadions
Katastrophe ist das nur vernünftig. So weiß sie gleich um was es geht und ich
muss ihr nicht alles erst erzählen.“
„In dem Termin wird
es noch um mehr gehen. Besonders danach.“
Ich schaute ihn an
und hob fragend die Augenbrauen.
„Du bist nicht der
einzige der Informanten hat. Caroline Miles wird im Anschluss noch ein
Einzelgespräch mit unserem Generalstaatsanwalt haben, bei dem es um dich gehen
wird.“
„Um mich?“
„Er wird ihr
auftragen, dich im Auge zu behalten.“
„Warum sollte
Trommer das tun?“
„Das weißt du genau.
Es hat genug Gerüchte über Beate gegeben. Warum glaubst du denn, ist er bei dir
aufgetaucht und hat Beate selbst „erschossen?“
Er kann es dir zwar
nichts nachweisen, aber er traut dir auch nicht. Für ihn ist Caroline ein
Geschenk. Sie ist von außerhalb und hat keine Verbindungen zu irgendeinem von
uns.
Tu dir selbst einen
gefallen und mach dir Trommer nicht zum Feind. Sei nett zu Caroline.“
„Ich werde mein
Bestes geben. Noch etwas, dass ich wissen sollte.“
„Ja, und das hat es
in sich.“ Er griff zum Telefon, und wählte eine Nummer.
„Du kannst kommen.“
Sagte er nur und leget auf.
Eine Minute später
erschien Mike, von der Presseabteilung.
„Hallo Bad-Man. Wie
ist das Singelleben?“
„Könnte kurz sein,
da ich aufgehängt werde, weil ich einen Pressefuzzi erschlagen habe.“
Mike grinst und
setzte sich.
„Sag die der Name
Fransiska Haufberger etwas?“
„Haufberger… Ja
irgendwo klingelt da etwas.“
„Sie ist Reporterin bei ACP. Ihr Spezialgebiet sind
Korruption und interne behördeninterne Schweinereien.
Nachdem
Brandanschlag mit den zwei Toten, hat Trommer sie zu sich gerufen und arbeitet
seitdem mit ihr zusammen. Regelmäßig trifft er sich mit ihr und tauscht sich
mit aus. Und das meine ich durchaus ernst…“
„Du wisst sagen, die
beiden haben was miteinander?“
„Bestätigt ist das
nicht. Aber durchaus möglich. Denn es kam nie ein Wort der Kritik an Trommer
selbst in die Zeitung.“
Die Prozesse gegen
die Baufirma und andere Beteiligte werden bald losgehen und wir alle wissen,
wie die enden werden.
Du und Richard vom
Männertrakt werdet viel Arbeit haben.
Fransiska wird euch
dabei über die Schulter sehen, um Trommer und der Welt zu zeigen wie konsequent
die Justiz arbeitet.“
Das konnte ja heiter
werden. Meine zwei Frauen weg, kein Parkplatz, eine neue Henkerin die Probleme
hat sich unterzuordnen und mich eventuell bespitzeln soll und eine Reporterin,
die mit Generalstaatsanwalt was laufen hat und alles berichtet was ich sage und
tue.
Kann der Tag noch
besser werden?
JA!
„Übrigens, Decker
hat mir, unter Zwang, berichtet, dass du die letzten Termine für die
Selbstverteidigung geschwänzt hast. Du weißt was ich davon halte.
Morgen 15 Uhr.
Klar?!“
„Klar.“
„Dann los, damit
unser hoch geschätzter Generalstaatsanwalt nicht warten muss.“
Ich machte mich auf
den Weg in die Empfangshalle. Unterwegs ließ ich mir die Informationen noch
einmal durch den Kopf gehen.
Wichtig schien mir,
mit Caroline klar zu kommen. Gleichzeitig musste ich auf der Hut sein. Sie
durfte nie hinter Beates Geheimnis kommen. Schon gar nicht wenn sie für Trommer
spionieren sollte.
Ich versuchte mich
zu beruhigen. Wenn die Infos über Caroline tatsächlich stimmen, würde sie kaum
Trommer nach dem Mund reden oder sich bei ihm einschleimen.
Ich erreichte die
Halle und fragte die diensthabende Beamtin, ob Caroline schon da wäre.
Die zeigte mir eine
Frau und ich ging zu dieser.
Als ich näher kam,
erkannte ich die Rothaarig, die sich köstlich über meine Schimpfkanonade amüsiert hatte.
-Egal, sei höflich-
„Caroline Miles? Ich
bin Peter Stein, der Leiter des Frauentrakts. Willkommen in unserem kleinen
Reich.“
Caroline war
aufgestanden und sah mich kühl an.
Frank hatte Recht,
das waren die Augen einer Killerin. Graublau und kalt musterte sie mich.
WOW was für eine
Frau! Sie war genau so groß wie ich, schlank mit Kurven an den richtigen
Stellen. Sport war für sie ganz klar kein Fremdwort. Caroline war
durchtrainiert und hatte trotz ihrer C-Möpse einen drahtigen Körper.
Die Haare waren
feuerrot und gingen über die Schulter hinaus.
Sie hatte sich in
einen kurzen Rock mit fescher Bluse gekleidet und trug dazu elegante, aber
bequeme Schuhe.
Alles in allem, ein
Prachtweib.
„Genug gesehen?“
riss sie mich aus den Gedanken.
Ich grinste.
„Ich weiß nicht, ich
könnte noch etwas hinsehen.“
Sie warf mir einen
finsteren Blick zu.
„Wir sollten gehen.
Trommer hasst es wenn man zu spät komm.“
„Sie scheinen da
weniger Hemmungen zu haben, sie sollten schon seit einer viertel Stunde da
sein.“
„Ich muss mich
entschuldigen, aber da steht jemand auf meinem Parkplatz.“
Als sie sich umdrehte,
sah ich, dass sie sich neu eingekleidet hatte, denn auf ihrem Rücken klebte
noch ein Preisschild.
Ganz der Gentleman
entfernte ich es ohne sie darauf hinzuweisen.
Generalstaatsanwalt
Trommer.
Das Türschild weist auf einen Machtbesessenen
Menschen hin. Schriftart eine Stufe größer als die restlichen Schriften im
Haus.
Der Raum war ein schier
riesig und edel ausgestatteter Raum mit edlen Möbeln bequemen Sesseln und zwei
Tischen einem für große Besprechungen und einen kleineren für bis zu 8 Leute.
Hinter dem mächtigen Schreibtisch thronte Gene
ralstaatsanwalt Trommer und
davor saßen noch zwei Anzugträger der gehobenen Gehaltsklasse.
„Ah da sind Sie ja“
sprach Trommer und kam auf uns zu.
Ganz Gentlemanlike begrüßte
er uns und wies und die zugedachten Plätze am Konferenztisch zu.
„Dann darf ich die Herrschaften einander
bekanntmachen, hier zu meiner linken Herr Oberstaatsanwalt Kleuber, mein
Nachfolger und zur rechten Herr Müller von der Internen Ermittlung.
Keine Sorge wir haben
nichts gegen Sie vorliegen“ und lächelte süffisant. „Frau Fransiska Haufberger
von der ACP. Ihr Spezialgebiet sind Korruption und behördeninterne
Schweinereien“.
„Frau Haufberger stand kurz
auf und nickte freundlich sachlich und setze sich wieder brav.
„Als letztes noch unsere
neu gewonnene Henkerin, Frau Caroline Miles. Sie war die letzten Jahre in
Übersee in einigen Ländern als Henkerin eingesetzt und es haben sich bei der
Aktendurchsicht noch ein paar Ungereimtheiten ergeben die wir hier und heute
gerne mit Ihnen klären Frau Miles.“
Alle Augen richteten sich
auf mich und auch ich stand kurz auf und grüßte.
Trommer fuhr fort: “Der
Inselstaat Soulebda scheint Sie ja ganz gut gefordert zu haben, gab es da zu
Beginn Ihrer Zeit nicht auch einen Aufstand der mit Gewalt zerschlagen wurde
und waren Sie bei der Zerschlagung nicht auch beteiligt?“
Wieder wanderten die Augen
zu mir.
„In der Tat gab es im
ersten Halbjahr einen Aufstand einer größeren Sekte die auch den
Präsidentenpalast angegriffen hatten, dabei geriet auch der Präsident und seine
Gattin mit einigen Gästen in Gefangenschaft aus der sie dann aber rasch befreit
wurden und...“
„Entschuldigen Sie Frau
Miles, ich lese hier im Statement des Präsidenten, dass er Sie als die
treibende Kraft bei seiner Befreiung bezeichnet“ entgegnete mir der
Oberstaatsanwalt und fuhr fort.
„im Laufe der Befreiung wurden 71 Personen zu
Tode gebracht – und äh Sie werden hier als eine Art Berserkern beschrieben,
bitte erklären Sie das!“
„Nun die Sicherheitskräfte
hatten die meisten der Angreifer
erschossen, ich war zu der Zeit beim Präsidenten und seiner Gemahlin
eingeladen und hatte nur mit einigen wenigen Kämpfern zu tun die schnell...“
Erneut wurde ich
unterbrochen diesmal von Trommer „Frau Miles, der Präsident schreibt hier etwas
von fünf Angreifern die zeitgleich zu Tode kamen und drei weiteren die – hmmm -
welchen Kampfsport üben Sie gerade nochmal aus?“
Wahrheitsgemäß antwortete
ich „Krav Maga...“ „und welchen Gürtel, oder Dan oder sonst was haben Sie da?“
„den schwarzen Gürtel E2“
„Aha - und wieso kamen die
Angreifer so schnell ums Leben?“
„Die ersten fünf habe ich nacheinander
erschossen und die restlichen drei im Nahkampf
niedergestreckt.“
„Verstehe“ sagte Trommer
und machte einen Haken auf seinen Notizen „Wo haben Sie eigentlich das Schießen
gelernt Frau Miles?“ „In Amerika bei einer kleineren Sondereinheit.“ antwortete
ich.
„Frau Miles, in Ihren
Unterlagen steht dass Sie eine Ausbildung bei einer Special Forces Einheit
durchliefen, ist das so?“
„Dazu möchte ich keine Angaben machen, wenn
das öffentlich ist dann steht es sicherlich auch in meiner Akte und wenn nicht
dann sollte ich besser schweigen, Sie verstehen sicherlich“
Trommer hielt ein
mehrseitiges Papier in den Händen an vielen Stellen geschwärzt, fast mehr
schwarz als Text und fragte,
„Diese Unterlagen hier? Da hat das Kohlepapier
meiner Sekretärin mehr lesbaren Text“ und warf die Akte auf den Tisch.
„Wieso haben Sie ein
Einreiseverbot in die USA Frau Miles?“
„Während meiner
dreijährigen Tätigkeit als Henkerin in den Staaten hatte ich auch die drei
Söhne eines hohen Beamten hinzurichten und das Urteil hatte Bestand, also
führte ich die Weisung aus. Als die Söhne am Seil hingen kam der Vater hinzu
und drohte mir dass er sobald er Minister würde eine Jagd auf mich beginnen würde.
Ich zog es dann vor dieses
ehrenwerte Land schnellstens zu verlassen denn einen Monat später wurde der
Mann in ein hohes Amt berufen und der Rest steht in meiner Akte“
„Verstehe“ sagte Trommer,
schaute zu seinen beiden Beisitzern und als diese nickten wurde sein Blick
wieder deutlich freundlicher.
„Gut Frau Miles, das passt
zu unseren eigenen Erkenntnissen, ich begrüße Sie also nochmals herzlich in
unseren Reihen.“
Trommer setzte sich wieder
bequemer hin.
„Nun zu etwas anderem. Wir hatten in der
letzten Zeit mehrfach Gerüchte dass es in unserem Strafvollzugssystem ein paar
Ungereimtheiten gibt. Das prüfen wir und wollen auch externe Kräfte
hinzuziehen. Aus diesem Grunde hat sich auch Frau Haufberger hier eingefunden,
sie wird uns die kommenden Jahre unterstützen damit es keine weiteren Gerüchte
mehr gibt. Frau Haufberger untersteht direkt mir und ich berichte dem
Ministerium. In dieser Zeit wird sie in Ihrem Gebäudetrakt untergebracht.“
dabei schaute er siegessicher Peter an.
Spätestens jetzt
wurde klar, um was es hier ging.
Hier ging es um mein
Überleben. Und sollte Beates Geheimnis zu Tage treten, ging es sprichwörtlich
ums Überleben.
Doch, trotz all dem
Ärger, begann in mir die Wut Oberhand zu gewinnen. Vor einer Stunde wäre ich
noch bereit gewesen meinen Platz zu
räumen und mir einen ruhigen Job in der Verwaltung zu suchen, um dann
langsam in die Zielgerade zu gehen, doch jetzt wurde ich offen herausgefordert.
Ich schwor mir weder
vor Trommer, seiner hergelaufenen blöden Pressefotze oder anderen Ärschen den
Schwanz einzuziehen.
Sie alle sollten den
bösen Henker Peter kennen lernen. Caroline schien mir noch das kleinste
Problem.
Sie schien sehr klug
zu sein und sicherlich war ihr klar, dass die Haufberger auch über ihre
Tätigkeit berichten würde. Sie würde sich also, in dem Krieg den mir Trommer
gerade erklärt hatte, zumindest vorerst
neutral verhalten.
Dennoch war sie ein
gefährliches Raubtier, das auf Beute aus war. Und diese Beute war sicher ich.
Hurra, der Tag hatte
beschissen angefangen und wurde immer beschissener.
„Nun kommen wir zum
eigentlichen Thema. Die Stadions Katastrophe.
Herr Kleuber, bitte
berichten sie.“
Kleuber stand auf
und begann hin und her zu gehen.
„Wir haben kurz nach
der Katastrophe eine Ermittlungsgruppe eingesetzt. Diese hat unzählige
Unterlagen sichergestellt die wir jetzt alle gesichtet haben.
Die wichtigsten
Fakten sich folgende:
Beim Bau wurde
gepfuscht. Um Geld zu sparen hat man nicht nur minderwertiges Material
verwendet, man hat auch weniger benutzt wie eigentlich vorgesehen.
Material wie Stahl
und Eisen wurden nicht verbaut, sondern von einer Gruppe Mitarbeitern verkauft
um das Geld in die eigene Tasche zu stecken.
Abgerechnet wurden
natürlich die teuren Materialien.
Von Seiten der
Architekten, die den Bau überwachten wurde niemals nachgeprüft, ob und wenn ja,
welche Materialien verbaut wurden.
Letztlich kommen wir
zur Anwesenheit von Herrn Müller. Die zuständigen Mitarbeiter der Baubehörden.
Es stellte sich
heraus, dass einige Mitarbeiter am Verkauf der Metalle beteiligt waren und dass
Änderungsanträge einfach durchgewunken wurden, ohne dass diese geprüft wurden.
Wir haben eine Liste
mit den Personen zusammengestellt, die unserer Meinung nach anzuklagen sind.
Ich werde ihnen allen nachher die Liste aushändigen. Es sind um die 100
Angeklagte.
Die zu erwartenden
Strafen erstrecken sich von Geldstrafen bis zur Todesstrafe.
Gleichzeitig mussten
wir uns der Kriminalität annehmen, die von Seiten aufgebrachter Bürger gegen
vermeintliche Schuldige der Katastrophe verübt wurden.
Auch hier gab es
Ermittlungen und hartes Durchgreifen. Der Fall bei dem der Sicherheitschef und
seine Frau verbrannt wurden, war nicht der Einzige.
Auch hier gab es
Festnahmen und Anklagen.
Für uns wichtig und relevant,
sind die zu erwartenden Todesurteile, weshalb auch unsere Henker hier anwesend
sind.
Wir erwarten
insgesamt 26 Todesurteile. 13 Männer und 13 Frauen.
Diese Personen waren
maßgeblich an den Schummeleien mit dem Baumaterial, dem Verkauf, dem Ankauf,
den Abrechnungen, der Überwachung, sowie den Ausschreitungen beteiligt.
Die Einzelheiten
entnehmen sie bitte nachher der Liste.“
WOW. 13 Frauen, dazu
die Frauen die sowieso hinzurichten sind. Das heiß, dass ich den Trakt fast zur
Hälfte leeren musste, um die 13 Frauen sowie die zu erwartenden Neuzugänge
aufzunehmen.
Das sind in den
nächsten Tagen 25 Hinrichtungen. Caroline würde also Gelegenheit haben sich
einzuarbeiten.
Kleuber hatte wieder
Platz genommen.
Müller stand auf.
„Um mich Kleuber
anzuschließen. Wir werden hart durchgreifen und alles transparent gestalten.
Besonders Mitarbeiter der Behörden werden die volle Härte zu spüren bekommen.
Es wird keine Verschleierung geben und die Öffentlichkeit wird von
Prozessbeginn bis zur Vollstreckung der Todesurteile über alles informiert
werden.
An dieser Stelle,
darf ich das Wort an Frau Haufberger weitergeben.“
Die stand auf.
Genau wie an Beates
ersten Prozesstag, verriet auch diesmal ein Sekundenbruchteil langer
Augenkontakt zu Trommer die Beziehung.
Auch damals hatte
Trommer mit seiner damaligen Geliebten Petra Strass, dem angeblichen Opfer,
einen kurzen Augenblick Blickkontakt gehalten und sich verraten.
Auch Carolines Augen
wurden schmal. Sie hatte es also auch bemerkt.
Gut so.
„Ich werde
selbstverständlich objektiv aber auch schonungslos berichten. Sollte ich den
Eindruck haben, dass hier etwas anders als Rechtens abläuft werde ich dieses
schonungslos offen legen.
Ansonsten freue ich
mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen allen. Besonders sie, Frau Miles, möchte
ich noch einmal herzlich willkommen heißen.“
Mir wurde fast übel.
So ein Geschleime.
„Was macht übrigens
ihre Kollegin Frau Schlosser?“ Fragte Trommer ganz nebenbei.
Während Kleuber und
Müller unbeteiligt blieben, bohrten sich die Augen der Haufberger in mich
hinein. Trommer hatte ihr also alles gesteckt.
Alles was sie noch
brauchten, um mich abzuschießen, war ein Beweis.
-Da könnt ihr lange
warten-.
„Frau Schosser hat
ihre Ausbildung mit Bravour abgeschlossen. Zu meinem Bedauern wurde sie
versetzt. Doch der Bezirk, den Frau Schlosser jetzt betreut, musste dringend
neu besetzt werden.“
Er sah mich finster
an.
„Sagen sie ihr einen
schönen Gruß von mir, und dass ich hoffe sie bald wieder zu sehen.“
Caroline war die
eisige Stimmung die zwischen uns herrschte nicht entgangen.
Die Besprechung war
beendet und wir gingen alle.
„Frau Miles, wenn
sie noch einen Moment Zeit hätten?“ hielt sie Trommer zurück.
Caroline sah mich an
und ich sagte nur,
„Ich warte draußen.“
Ich verließ mit
Kleber und Müller das Büro und wartete. Die Haufberger blieb mit Caroline
zurück.
Auch wenn mich Frank
nicht vorgewarnt hätte, wäre mir klar gewesen, um was es dort drinnen geht. Um
meinen Kopf.“
All zulange musste
ich nicht warten.
Caroline kam schon
nach 15 Minuten wieder heraus.
Die Frage, was sie
mit Trommer besprochen hatte ersparte ich mir. Zusammen gingen wir nach unten
um in unseren Trakt zu gelangen.
„Wer ist Sarah
Schlosser?“
„Eine Kollegin die
ich ausgebildet habe. Sie war übrigens auch in den Staaten als Henkerin tätig.“
„Und wer ist Beate
Fischer?“
„Beate WAR eine
Verurteilte Mörderin, die hingerichtet wurde.“
Caroline blieb
stehen und hielt mich am Arm fest.
„Damit das klar ist!
Mir gefällt es hier. Und ich habe keine Lust Ärger zu bekommen, nur weil du
krumme Dinger drehst.“
Bleib freundlich!!!
Versuch es wenigsten!!!
„Ich drehe keine
krummen Dinger. Ich erledige lediglich meinen Job. Und ich bitte dich nur
dasselbe zu tun, wir werden in den nächsten Wochen alle Hände voll zu tun
haben.“
Sagte ich so
beherrscht wie möglich.
Dann versuchte ich
etwas versöhnlicher zu wirken.
„Lass uns zusammen
und nicht gegeneinander arbeiten.“
„Ich arbeite nur für
mich, und wer mir im Weg steht, den mache ich fertig.“
Damit ließ sie mich
stehe und ging ohne mich weiter.
Genau was ich
brauchte. Ein Zweifrontenkrieg.
Als ich in mein Büro
kam sah mich Jessika vorwurfsvoll an.
„Sag nichts! Ich hab
es versucht.“
Sie schüttelte nur
den Kopf und ließ mich den Rest des Tages in Ruhe.
„Bist du Wahnsinnig
geworden, Trommer offen herauszufordern?“
Schiss mich Frank am
nächsten Morgen an.
„Er wird alle Hebel
in Bewegung setzten Beate zu erwischen. Du hast gerade ihr und dein Todesurteil
zum zweiten Mal unterschrieben.“
„Das glaube ich
nicht. Falls er es wirklich öffentlich macht, würden sicher Fragen gestellt
werden. Solange er nichts Festes in der Hand hat, wird er die Füße still
halten.
Dazu kommt, dass
außer dir nur Jessica, und ich Bescheid wissen.“
„Und Randy.
Verdammt. Sei vorsichtig. OK?“
„Versprochen.“
„Denk an dein
Training.“
Ich dachte daran und
fand mich pünktlich in der Sporthalle ein.
Decker hatte das
Training für alle angeordnet. Wer nicht Urlaub oder Dienst hatte musste ran.
Entsprechend voll war die Halle.
Ein Raunen ging
durch die Halle und ich blickte auf.
Da kam Caroline.
Nein sie kam nicht, sie erschien.
In einem knappen Top
und einer Sporthose, die schon als Hotpants durchgehen konnte, betrat sie die
Halle.
Alle Augen richteten
sich auf sie und den makellosen Körper. Ihre feuerroten Haare hatte sie zu
einem Pferdeschwanz zusammen gebunden.
Ich konnte einige
der Jungen Wachleute grinsen sehen. Jeder würde mit ihr Trainieren wollen, tja
Jungs, viel Spaß.
Der Trainer erschien
und los ging es. Geübte wurden Zugriff und Abwehrtechniken.
Aus den Augenwinkeln
konnte ich sehen, wie Caroline ohne große Anstrengung einen Wachmann nach dem
anderen auf die Matte schickte.
Dabei ging sie nicht
gerade zart mit den armen Jungs um.
Hatte die ersten
noch gelacht, als ihre männlichen Kollegen aufschlugen, verging ihnen das
Lachen ganz schnell, als sie selbst an die Reihe kamen.
Die weiblichen
Wachleute leisteten mehr Widerstand. Denn ihre Augen klebten nicht an Carolines
Titten. Aber auch sie gingen eine nach der anderen zu Boden.
Langsam machte sie
Unmut unter den Männern breit.
Schließlich kam ich
an die Reihe.
Der Trainer zeigte
welcher Griff geübt werden sollte, doch Caroline schaute gar nicht hin.
Kaum war das
Kommando „Los“ gefallen gingen wir aufeinander los.
Ich hatte zwar nie
eine Prüfung oder Gürtel gemacht, doch nach über 20 Jahren Selbstverteidigung,
wusste ich wie man sich zur Wehr setzt.
Kaum hatten wir
Kontakt, lag ich auch schon auf dem Boden.
Mit einem breiten
Grinsen Half mir Caroline auf.
„Ich hoffe, der alte
Mann hat sich nicht wehgetan.“
Das brachte das Fass
zum überlaufen.
Ihre rechte Hand
noch in meiner, landete sie zum ersten Mal auf der Matte.
„Keine Sorge, eine
Tussi wie du schafft es nicht, mir weh zu tun.“
Das machte sie
ziemlich wütend, denn sie sprang auf und griff sofort wieder an.
So ging es hin und
her. Abwechselnd ging einer von uns zu Boden. Hier ging es nicht mehr um
Haltegriffe.
Mittlerweile hatten
wir die Aufmerksamkeit der ganzen Halle auf uns gezogen.
„Nenn mich nie
wieder Tussi.“ Fauchte sie, als sie gerade die Oberhand hatte.
Kurze Zeit später,
als ich auf die Matte presste frage ich sie:
„Was bitte ist dein
Problem?“
„Ich will den Job
haben.“
„Du hast den Job.“
„Ich will deinen Job
haben.“
Wusste ich es doch.
„Tja, da musst du
noch, bei der heutigen Rentenpolitik, 20 Jahre warten.“
„Vielleicht breche
die einfach das Genick, dann geht’s schneller.“
Und schon lag ich
wieder unter ihr.
Der Trainer hatte
längst alle Versuche, uns zu trennen, aufgegeben.
Ich hatte die Nase
voll. Ich beschloss einen Krieg zu beenden.
„Ich schlag dir
einen Deal vor. Heute Abend regeln wir das unter uns. Gewinnst du, ziehe ich
mich nach den Prozessen zurück und du kannst tun, was immer du willst.“
Carolines Augen
blitzen auf.
„Und wenn ich
gewinne, bekomme ich dich für eine ganze Nacht.“
Erst schaute sie
ungläubig, dann grinste sie.
„Sie ihn dir gut an,
diesen Körper wirst du nie bekommen.“
„Angst?“ fragte ich
provozierend.
Sie presste die
Lippen zusammen.
„Wann?“
„Um 19 Uhr in der
Hinrichtungskammer.“
„Bestell die schon
Mal einen Sarg, alter Mann.“ Sie drehte sich um und widmete sich einem anderen
Gegner.
Als das Training
offiziell beendet war verließ sie als erstes die Halle.
Obwohl keiner der
anderen etwas sagte, hatten doch alle mitbekommen, das High Noon auf 19 Uhr
verlegt worden war.
Decker sah mich mit
offenem Mund an, als ich an ihm vorbei zum Ausgang eilte.
Ich ging mich
umziehen und machte mich frisch. Auf dem Weg zum Büro schauten mich alle groß
an. Anscheinend hatte sich die Neuigkeit schon verbreitet.
Jessica schüttelte
nur den Kopf und schwieg. Ich versuchte mich solange auf die Akten zu
konzentrieren, doch nach einer halben Stunde gab ich auf.
Wütend warf ich die
Akte auf den Tisch und goss mir einen Shivas Reagal ein.
Vera hätte mich
gebremst. Aber sie war nicht da.
Egal. Ich werde auch
ohne sie klar kommen.
Ich besorgte zwei
Paar Boxhandschuhe und legte sie in die Kammer.
Kurz vor 19 Uhr zog
ich mir eine Sportsachen an und ging zur Kammer.
Im Vorzimmer saß
noch immer Jessica.
„Noch kein
Feierabend?“
„Ich muss noch ein
paar Eilsachen erledigen.“
„Schon klar.“
Im Flur schien die
gesamte Mannschaft Dienst zu haben. Sogar Decker versuchte unauffällig seine
Runden zu machen.
Caroline erschien
zur abgemachten Zeit, in denselben Kleidern, die zum Training getragen hatte.
Ohne einen Kommentar
ging sie an mir vorbei in die Kammer und ich schloss hinter mir ab.
„Bereit, für deine
Beerdigung?“
„Abwarten. Nur um
den Deal noch einmal klar zu stellen. Gewinnst du, räume ich den Posten sobald
die Prozesse vorbei sind. Gewinne ich, bekomme ich dich für eine Nacht, und
zwar so wie ich es will. Verloren hat, wer liegen bleibt.“
Mit einem Lächeln,
das schon an Überheblichkeit grenzte, zog sie sich die Handschuhe an.
„Fertig, alter
Mann?“
„Sicher Tussi.“
Mit einem Aufschrei
warf sie sich nach vorne, doch ich hatte mit einem heftigen Angriff gerechnet,
und blockte sie ab.
Wir umkreisten uns
und immer wieder griff Caroline an. Die ersten Angriffe konnte ich noch leicht
wegstecken, dann wurde mir klar, dass ich so nicht gewinnen würde, und ich
griff auch an.
Nach fünf Minuten
hatte sich noch keiner einen Vorteil
erkämpft.
Nach weiteren fünf
Minuten, blutete ich aus der Nase und mein linkes Auge brannte.
Caroline lief Blut
aus dem Mundwinkel und ihre rechte Augenbraue war aufgerissen.
Meine Lungen standen
in Flammen. Ewig würde ich dieses Tempo nicht halten können.
Caroline war schnell
und geschickt, aber berechenbar.
Durch den Nebel in
meinem Gehirn, erkannte ich ihren Schwachpunkt.
Caroline war
ausschließlich auf Angriff eingestellt. Das Wort Verteidigung schien nicht in
ihrem hübschen Kopf zu existieren.
Gelang es mir diese
zu durchbrechen, hätte ich eine Chance.
Ich versuchte ein
Muster zu erkennen und tatsächlich. Immer wenn ich nach einem Angriff zurück
wich, setzte sie sofort nach.
Zweimal probte ich
es und sie hielt sich an das Muster.
Das Ganze hatte mir
weiter Treffer eingebracht. Langsam wurde es eng.
Jetzt oder nie.
Ich griff an, und
täuschte ein Zurückweichen an. Auch Caroline wollte den Kampf beenden und setze
wild nach.
Doch diesmal ging
ich nicht zurück, sondern mitten durch ihre wilden Abwehrschläge nach vorne.
Sie landete zwei harte Treffe, dann war ich durch und verpasste ihr einen
Schlag auf die Brust.
Das brachte sie für
den Bruchteil einer Sekunde aus dem Konzept.
Das genügte mir. Mit
aller Kraft die ich noch hatte schmetterte ich mit der rechten Hand den
Handschuh gegen ihre Schläfe.
Caroline sah mich
eine Sekunde verwundert an, dann gaben ihre Beine unter ihr nach.
Völlig fertig brach
ich keuchend neben ihr zusammen.
Nach einer gefühlten
Ewigkeit konnte ich mich wieder bewegen und sah nach der bewusstlosen Caroline,
sie atmete ruhig.
-Ein Glück- ich
hätte Frank nur ungern eine weitere Stellenausschreibung beschert.
Als ich wieder
stehen konnte, zog ich die Handschuhe aus und sammelte meine Kräfte wieder.
Dann hob ich Caroline vom Boden auf und legte sie mir über die Schulter.
Als ich aus der
Kammer trat, standen mindestens 20 Wachleute und anderes Personal davor. Ein
böser Blick reichte und alle machten sich aus dem Staub.
Nur Jessica blieb
stehen.
„Und jetzt?“ fragte
sie.
„In Veras Wohnung.“
Sie ging vor und
öffnete die Tür von Veras Wohnung. Dort legte ich Caroline auf das Bett.
„Du hast schon eine
spezielle Art mit Frauen umzugehen, Bad-Man.“ Tadelte mich Jessica und brachte
einen feuchten Waschlappen.
Ich wischte Caroline
das Blut aus dem Gesicht schaute mir ihre Augenbraue an. Nicht schlimm, aber
eine kleine Narbe würde sicher bleiben.
„Geh dich waschen,
du siehst schlimm aus. Ich passe solange auf sie auf.“
Im Bad wusch ich mir
das Gesicht ab und betrachtete mein geschundenes Gesicht. Verdammt, hat mich
dieses Teufelsweib zugerichtet.
Zum ersten Mal
spürte ich ein leichtes kribbeln bei dem Gedanken an Caroline
-Sei nicht blöd. Sie
wird dich erledigen, sobald sie die Gelegenheit bekommt-.
„Sie kommt langsam
zu sich.“ Jessica stand in der Tür.
„Gut.“ Ich verließ
die Wohnung und ging eine Tür weiter, in meine eigene Wohnung. Dort kramte ich
die Spielkiste hervor, mit der Vera und ich viel Spaß gehabt hatten.
Aus dieser holte ich
ein ledernes Halsband hervor, an dem noch eine Leine befestigt war.
Das brachte ich zu
Caroline, die jetzt wieder voll bei Bewusstsein war.
Sie starrte mich
hasserfüllt an. Einen Augenblick befürchtete ich, dass sie sich sofort wieder
auf mich stürzen würde.
Ich warf ihr das
Halsband auf das Bett.
„Morgen Abend, zur
selben Zeit. Mehr als das brauchst du nicht zu tragen.“ Und zeigte auf das
Halsband.
Damit drehte mich um
und ging in meine Wohnung zurück mit dem Gefühl, gleich ein Messer in den
Rücken zu bekommen. Doch auch wenn Caroline eine kaltblütige Killerin war, sie
würde ihre Ehrenschulden bezahlen. Wie es dann weitergehen würde… Abwarten.
Heute hatte der alte
Wolf hatte sein Revier verteidigt. Vorerst.
Dann grinste ich
mich im Spiegel an.
-Das wird ein
interessanter Abend morgen.-
Besiegt!
Das war das erste was mir
durch den Kopf ging. Der hatte mich besiegt, einfach war es nicht dazu hatte
ich zu viel Routine, aber ich hab den Schlag nicht geahnt, den hätte ich ahnen
müssen. Verdammt der war gut der alte Mann.
Na ja so alt ja auch wieder
nicht. Als ich in der Sporthalle auf ihm lag das fühlte sich eigentlich gut an.
Aber bei meinem Glück ist das dann doch nur wieder ein geiler alter Knochen mit
dem man nichts anfangen kann.
Besiegt... es nagt immer
noch an mir.
Ich konnte schon früher
nicht so einfach nachgeben und das zog sich auch durch die diversen Schulen
durch. Mein Professor an der Uni hatte mich immer als „Iron Angelface“
bezeichnet so bin ich dann auch zu meinem Funk Rufzeichen gekommen
Ja Angelface das hatte was
und nun hat die kleine einen Schnitzer an der Augenbraue und die Schläfe tanzt
Samba mit mir.
Dann schaute ich mir an was
Peter mir vor die Füße geworfen hatte, ein ledernes Halsband mit Leine. Er will
mich sich demnach gefügig machen, na wenn du wüsstest auf was für einen
gefährlichen Grad du dich da einlässt, denke ich mir und schau das Halsband
genauer an.
Gutes Leder, stabile
saubere Ausführung, die Messing Beschläge von Tesera´c also nicht gerade die
Billigversion aus dem Sexshop.
Aber gefügig machen na da
gehören immer noch zwei Parteien dazu und meine Partei hat sich gerade eine
verlorene Schlacht eingefangen.
Aber eine Schlacht ist
nicht für den Kriegsverlauf entscheidend das war eh nur ein kleineres
Geplänkel.
Aber gut zu wissen er kann
auch wie ein Straßenkämpfer denken und handeln andernfalls wäre das anders
ausgegangen. Außerdem ist er für sein Alter noch schnell und wieselflink aus
dem könnte ich einen guten Kämpfer machen.
OK aber erst mal Ruhe
bewahren und die kleine Angel herauskehren. Ich dusche und richte mich und
treffe vorne im Verwaltungstrakt auf Jessica und frage sie nach den Schlüsseln
und den anderen Unterlagen, schließlich werde ich hier im Trakt wohnen, recht
nahe bei Peter – prima.
Jessica schaut mich an und
fragt nach der kleinen Wunde, ich bedanke mich für die gute Versorgung, noch
erkenne ich eine gute Versorgung im Spiegel und die war gut und von einer
geschickten Frauenhand ausgeführt.
Zurück in meinem neuen
Zimmer halte ich das ausgetauschte Türschild in meiner Hand. Ein Glück dass
heute Freitag Abend und morgen frei ist, dann kann ich mich zumindest
einrichten.
Beim Umstellen der Möbel
muss auch der schwere Schrank etwas verrückt werden und mir fällt ein
Briefumschlag in die Hände. Der Schrank war offenbar zu schwer oder es wurde
nur gut gereinigt aber eben nur gut und nicht professionell.
Die Bilder zeigen zwei sehr
schöne Frauen, in eindeutig sexuell aktiver Stellung und sie sehen wirklich
sehr vergnügt aus. Kein Zweifel zwischen den beiden Mädchen da ging es wirklich
ab.
Die eine kannte ich, da war
im Verwaltungsbereich ein Bild an der Wand gewesen das war ganz offensichtlich
Vera und die andere … auf einem der Bilder steht dann in schönster Handschrift
„Liebste Vera. Ich werde dich immer lieben und
stets für dich da sein, auf eine ewige Freundschaft. Deine Beate“
Ich schau sie mir erneut
an, ein heißer Feger mit feuerrotem Haar, das war also Beate Fischer. Das
sollte besser keiner finden und wenn eine weiß wie man etwas verstecken kann
dann ja wohl ich.
Nach meinen Waschungen
mache ich mich fertig, sichere die Wohnung und frage zur Vorsorge nochmal nach
wo man hier eine Kleinigkeit essen und etwas nettes trinken kann, da schlägt
mein Smartphone an und die Nachricht ist von meiner Reisebekanntschaft aus dem
Flieger.
Sie ist über Nacht in
meiner Stadt und fragt ob und wo wir uns treffen könnten. Nach dem Abendessen
schlendern wir die Promenade entlang und sie fragt mich tatsächlich ob wir noch
etwas unternehmen wollen, hält mir dabei den Hotelschlüssel vor die Nase. Vier
Sterne Hotel Krone.
Na das ist ja eine
eindeutige Einladung und einer Physikerin kann man kein X für ein U vormachen.
Unsere Sympathien haben wir
bereits auf dem Flug erkannt und können diese nun ausgiebig vertiefen. Der Sex
mit ihr ist wie ich ihn mag - gut, hart und schmutzig. An anderen Tag
verabschieden wir uns und ich mache mich auf den Weg zurück.
Die Tür ist verschlossen,
die Sicherung aber gebrochen, jemand war also im Zimmer. Unauffällig prüfe ich
die Wohnung und entdecke zumindest eine Minikamera die vorher nicht da war.
Da meine Sachen endlich
auch aus Ulan Bator eingetroffen sind greife ich mein Wanzenspürgerät und
untersuche unauffällig meine Wohnung, eine Mini Kamera und ein Funkmikrofon.
Nagellackentferner ist der Tod für die Minikamera sie stirbt unauffällig.
Das Mikro darf die Reise
zum Meer antreten, mal sehen ob und wo sie das Teil herausfischen. Zumindest
waren es moderne Geräte und der Sender in dem Mikrofon sendete Pulscodiert, das
war teuer also eindeutig Profis.
Nach ein paar Aktenstudien
über die aktuellen Fälle lese ich mich in das Stadionverfahren ein.
Ja das bedeutet viel
Arbeit. Ein paar Stunden später warnt der Wanzenfinder über Aktivitäten am
Tischtelefon, offenbar hat „jemand“ die Telefonwanze aktiviert die bisher
offenbar inaktiv war.
Gekonnt entferne ich das
Vieh und es landet in einer keinen Blechdose, das war es mit der Funkerei, ich
behalte sie vorsorglich als Beweis.
Nun wird es aber Zeit für
die Einlösung der versprochenen Wette. Das Halsband – ja doch aber wenn er
denkt dass ich mich ihm nackt zeige hat er sich geschnitten. So schnell
schießen auch die Preußen nicht.
Zur angegebenen Zeit klopft
es und ich lasse Peter in die Wohnung.
Die Tür schließt sich und
ich komme hinter der Tür zum Vorschein bekleidet mit einem unheimlich hauteng
anliegenden gelbschwarzen Sportdress, lange Beine ganze Arme, hoch geschlossen,
aber das Halsband brav angelegt.
Kill Bill die Dritte wird
Peter sicherlich denken aber das soll er ruhig. So schnell gebe ich mich ihm
nicht hin und die Sache mit den Wanzen darf er auch noch erklären.
Uma Thurman in rot,
war mein erster Gedanke.
Sollte sie nicht
nackt sein? Böses Mädchen!
Aber genau das war
sie, ein sehr böses Mädchen.
Wieder ab es einen
leichten Stich in der Herzgegend.
Ich würde es ganz
sicher nicht Liebe nennen, aber sie wurde interessant.
„Darf ich
eintreten?“ fragte ich brav.
Jetzt lächelte sie
sogar und trat zur Seite.
Sie hatte Veras
Wohnung komplett umgeräumt und ich musste mich erst einmal zurecht finden.
Alles war sauber und
ordentlich. Nicht gerade das, was man erwartet wenn man eine frisch bezogene
Wohnung betritt. Da würde man eher das Chaos vermuten.
„Bitte.“ Caroline
wies auf einen Sessel und ich nahm Platz.
Wenn du wüsstest,
was für einen Spaß ich schon auf diesem Sessel hatte…
„Was ist?“ fragte
sie mich.“
„Bitte?“
„Du hast gerade sehr
süffisant gegrinst.“
„Süffisant?“
„Ich hoffe, du hast
dir nicht mich vorgestellt.“
„Nein, ich war mit
meinen Gedanken wo anderes gewesen.“
Mir fiel spontan
ein, wie ich Beate über den Sessel gelegt hatte, Vera sie festhalten musste,
und ich ihr mit dem Rohrstock den Hintern versohlte. Anschließend durfte mich
Vera mit der Zunge verwöhnen und immer, wenn ich der Meinung war, sie könnte
sich mehr Mühe geben, biss der Rohrstock in Beates Arsch…
„Das muss eine
schöne Erinnerung sein.“
„Ja, das war sie.“
Brach ich das Thema schroff ab.
Wir plauderten
tatsächlich eine Weile ohne ins anzufeinden. Wenn sie lachte strahlte sie und
man hätte niemals eine Killerin hinter diesem schönen Lachen vermutet.
„Weißt du, ich werde
nicht schlau aus dir.“
„Warum? Was gibt es
das Schlau zu werden?“
Ich hatte erwartet, dass du gleich über mich
herfällst.“
„Etwas schwierig, in
diesem Strampelanzug für Erwachsene.“
Caroline holte Luft
und ich hob beschwichtigend die Hände.
„Was nur Spaß. Ich
hab einen tiefschwarzen Humor. Nicht jedes Wort ist ernst gemeint.
Außerdem, glaube ich
nicht, dass du dabei einfach still halten würdest.“
„Nein, würde ich
ganz sicher nicht.“
„Das dachte ich
mir.“
„Und jetzt,
verzichtest du auf deinen Gewinn?“
Ich lachte. Zum
ersten Mal, seit Vera und ihre große Liebe weg waren, musste ich richtig
lachen. Caroline hatte ein ganz falsches Bild von mir.
„Wie kommst du denn
darauf?“
Ich stand auf und
holte aus meiner Hosentasche ein Paar Handschellen.
Wütend funkelte sie
mich an.
„Wettschulden sind
Ehrenschulden. Wenn ich bitten darf….
Falls du es bemerkt hast, hier sind überall
Haken und Ösen an den Wänden und der Decke.“
Ich Blick glitt
durch den Raum.
„An denen haben
keine Blumenampeln gehangen.“
Ich hielt ihr die
Handschellen entgegen und widerstrebend kam sie zu mir.
Wahrscheinlich hätte
sie mir mit einer Hand das Genick brechen könne, ein Teil in Ihr wollte das
sicher auch, doch sie fügte sich. Sie hielt mir die Hände entgegen und ich ließ
die Handschellen einschnappen.
Aus den Weiten
meiner Tasche zauberte ich einen Karabinerhaken hervor und schon hing sie mit
den Armen über dem Kopf an einem Haken an der Wand.
Erst in diesen
Moment wurde mir klar, dass ich sie nicht nur ficken wollte, weil ich geil war,
nein ich begehrte sie.
Ich begehrte diese
unbändige wilde Schönheit.
Wenn mir schon
jemand das Genick brechen sollte, dann diese Frau.
Ich trat an sie
heran, umfasste ihre Hüften und ließ meine Hände langsam auf ihrem Arschbacken
über Rücken nach oben wandern. Am Kopf angekommen fasst ich sanft in ihre Haare
und brachte ihre Augen vor meine.
Ihre Augen blitzten
und funkelten. Mit Sicherheit hätte sie mich trotz Handschellen fertig machen
können, doch irgendwas hielt sie zurück.
Zeit für ein kleines
Friedensangebot.
Geschickt öffnete
ich das Halsband und zog es ihr aus. Wenn sie trug, dann wenn sie es freiwillig
für mich trug, und nicht weil sie verloren hatte.
Ich ließ das
Halsband einfach zu Boden fallen und begann ganz langsam den Reißverschluss des
Overalls zu öffnen.
Dazu benutzte ich
meine rechte Hand, die linke ließ ich in ihren Haaren, ohne sie wirklich fest
zu halten.
WOW. Sie hatte
tatsächlich nichts darunter. Ohne gleich die Brüste frei zu legen, öffnete ich
den Reißverschluss ganz. Das Ende des Verschlusses lag schon direkt über ihrer
Muschi. Mit Bedacht diese nicht zu berühren vollendete ich mein Werk.
Als meine linke Hand
sich von ihren Haaren löste und über ihren Hals glitt, zuckte sie leicht
zurück, hielt dann aber weiter still.
Jetzt ließ ich meine
Hände von ihren Schultern zu ihren Brüsten wandern und kaum erreichte ich
diese, begannen sich ihre Nippel durch den Stoff des Overalls zu drücken.
-AHA, so abgeneigt
bist du also doch nicht-.
Ich schob den
Overall zur Seite und befreite ihre Brüste aus der Enge des Stoffes.
Carolines Brüste
waren fest und perfekt geformt. Als meine Finger zu ihren harten Nippeln kamen
und sie leicht zwirbelten, konnte sie ein kleines Stöhnen nicht unterdrücken.
Sofort biss sie sich auf die Lippen.
Dennoch ihre Augen
funkelten weiter.
Ich spielte weiter
mit ihren Möpsen und brachte sie in Fahrt.
Meine rechte Hand
schob sich über ihren flachen Bauch nach unten. Langsam erreichte ich das Ende
des Reißverschlusses und ging tiefer.
Meine Finger fuhren
über ihre Pussy, die glatt rasiert und klatschnass war.
Dieses Luder.
Ich fragte mich
welch ein Kampf gerade in ihr tobte, aber das machte das Ganze auch erst
richtig spannend.
Ich holte aus der
anderen Hosentasche meinen zweitbesten Freund hervor, mein geliebtes, sehr
scharfes Klappmesser das schon einige zarte Frauenkehlen durchtrennt hatte.
Ein kurzes nervöses
Aufflackern in ihren Augen zeigte wie schwer es ihr fiel ruhig zu bleiben, doch
die blieb ruhig.
Ich begann mit dem
rechten Arm des Overalls. Ganz vorsichtig schnitt ich ihr den Anzug vom Leib.
Nach ein paar
Minuten, stand sie Oben Ohne vor mir. Dann ging auf die Knie und wiederholte
das Ganze von unten. Schließlich stand sie nackt in Handschellen vor mir.
So genug mit der
zarten Nummer.
Wie gerne hätte ich
sie auf die Knie gedrückt und ihr meinen Schwanz in den Mund gesteckt, doch das
hätte den Bogen sicher überspannt.
Wenn das älter
werden etwas Gutes hatte, man lernt Geduld zu üben.
Ich machte Caroline
von dem Haken ab und warf sie mit Handschellen auf das Bett.
Da das Bett Vera und
mir auch als Spielwiese gedient hatte, besaß es, wie die ganze Wohnung,
praktische Ösen.
Schon waren die
Handschellen wieder über ihrem Kopf am Bett festgemacht.
Mit meinem Messer
schnitt ich aus dem Overall Stoffstreifen die ich mit an das Bett brachte.
Ihre Füße, die in
modischen schwarzen Sneakers steckten, band ich mit den Stoffstreifen an die
Bettpfosten.
Ich zog mich aus und
kaum war mein Schwanz der Hose befreit, stand er wie aus Beton gegossen.
Hart, jedoch ohne
Brutal zu sein, drang ich Caroline ein. Viel Widerstand musste ich nicht
überwinden. Ob freiwillig oder nicht, sie war nass und geil.
Egal welchen Knopf
ich gedrückt hatte, sie drückte sich mir leidenschaftlich entgegen.
Jetzt rechnete ich
nicht mehr damit, dass sie mich umbringen würde und löste die fesseln an ihren
Füßen. Die Handschellen ließ ich ihr an.
Zu einem sah sie
darin geil aus, zum anderen sollten sie die Handschellen erinnern, wer den
Wettkampf gewonnen hatte.
Was folgte war ein
heißes Liebesspiel, das dem Ringen in der Sporthalle kaum nachstand.
Alles diente dazu
Caroline zu bändigen. Der Sessel, das Bett, das Sofa.
Es gab nichts was
ich ausließ.
Auch das sanfte
Haarepacken war vorbei. Ich wollte sie bändigen und das Raubtier setzte sich
zur Wehr.
Wild und hemmungslos
vögelten wir in der ganzen Wohnung.
Caroline zerkratzte
mir den Rücken und ich packte sie ohne Rücksicht dorthin, wo ich wollte, was
ihr einige blaue Flecken einbrachte.
Stunden später als
sich der „Kampf“ zum Ende neigte, packte ich sie, legte sie auf den Fußboden
und drückte mich zwischen ihre Beine. Sie krallte sich mit ihren Gefesselten
Händen in meinen Nacken und zog sich daran mir entgegen.
In dieser Stellung
kamen wir fast gleichzeitig. Ich ließ ihr zwei Sekunden Vorsprung, dann kam
auch ich. Wie eine Riesenwelle brachen die Höhepunkte über und zusammen.
Völlig erschöpft
blieben wir zusammen auf dem Boden liegen.
Nach einer Ewigkeit,
lösten wir uns voneinander.
Caroline hielt mir
die gefesselten Hände entgegen und erst jetzt fiel mir auf, dass keiner von uns
auch nur ein Wort gesprochen hatte.
„Vergiss es. Schon
vergessen? Die ganze Nacht!“
Die Wut kam in ihre
Augen zurück, doch sie fügte sich. Und so brachte ich sie zum Bett und die
Nacht ging weiter.
Irgendwann erwachte
ich. Der Platz neben mir war leer, bis auf die Handschellen die auf der Decke
lagen.
-Schön, sie hat dich
nicht umgebracht. Das ist doch schon Mal ein Anfang.-
Mit dem Aufstehen,
kam der Schmerz. Ich schaute in den Spiegel. Überall waren Kratz und
Bisswunden, dass man hätte meinen können, ich hätte mit einem Puma gekämpft.
Genau, das war
Caroline auch, ein gefährliches Raubtier.
Ich sammelte meine
Kleider ein und machte mich nach einem längeren Aufenthalt im Bad auf den Weg
ins Büro.
„Wie war dein
Gewinn?“ fragte Jessica, nicht ohne Schadenfreude, als sie die Kratzwunden sah.
„Ich lebe noch.“
„Tja, sie ist
keine…“
„Sag es nicht!!!“
„Schon gut. Mach ihr
ein Friedensangebot. Kauf ihr einen Strauß Blumen.“
„Blumen, die Frau
ist eine Killerin.“
„Ja, aber auch eine
Frau. Jede Frau freut sich über Blumen. Und nein, ich hab keine Zeit mich um
dein Liebesleben kümmern, geh selbst.“
Da Samstag war,
standen keine Hinrichtungen an und ich konnte mich auf den Weg machen.
Zwei Ecken vom
Gefängnis war ein kleiner Blumenladen. Auf die Frage welche Blumen ich gerne hätte,
wählte ich einen bunten Strauss aus verschiedenen Schnittblumen.
Mit dem Strauß in
der Hand machte ich mich auf den Rückweg. Als ich mich dem Gefängnis näherte,
musste ich eine Straße überqueren, an die eine Fußgängerampel den Verkehr
regelte.
Ich war etwa 50
Meter davor, als ich den feuerroten Haarschopf erkannte, der ebenfalls auf die
andere Seit wollte.
Warum nicht? Auf der
anderen Seite ist ein Kaffee, vielleicht gelingt es mir zumindest einen
Waffenstillstand zu erreichen.-
Ich beschloss mein
Glück zu versuchen und ging auf Caroline zu, als ich plötzlich meine
Nackenhaare sträubten.
Gefahr!!!
Ich hatte in den
Jahren gelernt meinem Gefühl zu vertrauen. Schnell blickte ich mich um. Außer
Caroline, stand eine Frau am Übergang, die verzweifelt mit einem Stadtplan
kämpfte.
Sonst war nur ein
Mann zu sehen der von links kommend an den beiden vorbei gehen würde und ein
verlassener Wagen 50 Meter vom Übergang entfernt.
-Du siehst
Gespenster. Die Sache mit Trommer lässt dich paranoid werden.-
Aber das Gefühl der
unmittelbaren Gefahr verstärkte sich mit jedem Schritt.
Bei 30 Meter, fasste
sich die verzweifelte Frau ein Herz und wandte sich an Caroline, die ihr zeigen
sollte, in welche Richtung sie gehen musste.
Da Caroline selbst
neu in der Stadt war, brauchte sie selbst einige Sekunden um sich selbst auf
dem Plan zurecht zu finden.
Bei 15 Metern hatte
der Mann die Frauen erreicht. Caroline hatte ihren Standort gefunden und drehte
sich etwas, um der Frau die Richtung zu zeigen.
In mir gingen alle
Alarmsirenen los. Ich riss meine Waffe aus dem Schulterhalfter.
Als der Mann an der
fremden Frau vorbei war und genau in Carolines Rücken stand rutschte ein
bösartig aussehendes Messer aus seinem Ärmel in die Hand.
Er holte aus und
wollte zustoßen, als ihn meine Kugel in den Kopf traf.
Caroline und die
Frau wurden mit Blut und Hirnmasse bespritzt.
Caroline fuhr herum
und sah mich mit der Pistole auf sie zielen.
Die Zeit reichte der
Frau aus, um ebenfalls ein Messer zu ziehen.
Die beiden standen
jetzt zu nahe beieinander, um einen
sicheren Schuss abzugeben, doch Carolines rasche Auffassungsgabe registrierte
jetzt die Gefahr.
Gerade noch gelang
es ihr den Angriff abzuwehren, da heulte der Motor des Wagens auf, der
scheinbar verlassen da stand.
Mit quietschenden
Reifen fuhr er auf die Frauen zu. Carolin gelang es die Frau in Schach zu
halten, doch die erreichte ihr Ziel, denn Caroline wurde abgelenkt.
Ich sprintete los,
noch immer die Blumen in einer Hand. Fast zeitgleich erreichten das Auto und
ich die Frauen. Der Wagen versucht Caroline niederzufahren und ich hechtete
mitten hinein.
Ich erwischte
Caroline an der rechten Schulter und riss sie herum.
Da die noch immer
mit der Angreiferin kämpfte, wurde diese automatisch mit herumgezogen und
landete direkt vor dem Kühler des Autos.
Mit einem lauten
Aufprall wurde sie auf die Windschutzscheibe geschleudert, während ich
schmerzhaft den Außenspiegel in die Seite bekam.
Der Wagen
beschleunigte und bog mit quietschenden Reifen um die Ecke, während die Frau
regungslos auf dem Pflaster liegen blieb.
Ihre Augen starrten
blicklos zum Himmel. Anscheinend hatte der Aufprall ihr das Genick gebrochen.
„Bist du OK?“ fragte
ich Caroline.
Die nickte nur. Die
ersten Schreie ertönten, als Passanten die Leichen und das ganze Blut auf der
Straße sahen.
„Guter Schuss.“
Sagte sie und schaute zu dem toten Mann mit dem Messer in der Hand.
„Was zum Teufel war
das gerade?“ wollte ich wissen.
Dann Caroline sah
die Blumen die auf der Straße verteilt lagen.
„Oh, sind die für
mich?“
„Komm – runter von der Straße,
die haben da meist noch einen Präzisionsschützen in Petto“ und ich helfe Peter
beim Aufstehen.
Ein letzter Blick auf die Frau – ja starrer
Blick und offene Pupillen dazu das Blut aus dem Kopf, die war ex – und dann
nichts wie um die nächste Gebäudewand.
Ein prüfender Blick und
dann kümmere ich mich bereits um Peter „Danke du Held, das war echt knapp, die
lernen dazu – und jetzt zeig mal deine Seite“ damit zieh ich sein Hemd seitlich
aus der Hose und prüfe kurz.
„Hmm das sieht nach einer Beckenprellung aus
und das da oben etwa hier“ und ich drücke leicht zu und Peter zuckt etwas
versucht tapfer die Schmerzen zu erdulden.
„Ja da sind vermutlich zwei Rippen durch. Lass
dich besser mal beim Arzt röntgen, kannst ja sagen dass das die Spätfolgen
unseres Trainings waren.“
Während sich Peter richtet prüfe ich kurz die
Lage.
„Verdammt da ist wer auf dem Dach und scannt
nach uns wir müssen da lang.“
Ohne lange sich um das Geschehe zu kümmern
verlassen wir schleunigst den Ort, die Kollegen von der Straße sind
mittlerweile eingetroffen und sperren ab. Ob die sich über die tote Frau mit
den verstreuten Blumen über ihren Körper wundern werden?
In Peters Wohnung schau ich
mir nochmal die Wunden an und ziehe einen kleinen Teil eines Aufklebers von
deiner Brust hervor.
„Objects in mirror are closer“ und lege ihn
weg Peter sieht ihn „Waren das Amerikaner“ und ich nicke ihm zu.
„OK ich denke es wird Zeit
für die ganze Story aus den Staaten!“ und warte bis uns Peter etwas zu trinken
gebracht hat.
„Also die Sache mit den Söhnen die ich gehenkt
habe ehe der werte Herr Papa seine Hebel im Außenministerium spielen lassen
konnte hast du gehört.
Was du nicht weißt ist dass
er später der Vizepräsident der CIA wurde und deswegen musste ich schnellstens
aus dem Land. Die Amis nehmen Recht und Demokratie nicht wirklich ernst wenn es
gegen ihre eigenen Interessen geht, da lassen die schon mal Leute und ganze
Dörfer verschwinden.“
Peter schaut mich nachdenklich an „Das ist
über sechs Jahre her wenn der noch immer hinter dir her ist muss noch etwas
vorgefallen sein – raus damit ich will jetzt alles wissen!“
Da schau ich ihn eiskalt an
und sage „Alles wirst du von mir nicht erfahren aber so nah wie jetzt wird kein
anderer Mensch je wieder an die Wahrheit kommen...“
Ich nahm einen tiefen Schluck von seinem
Whiskey, ließ die Zunge darin kreisen um den Geschmack aufzunehmen und erzählte
weiter:
„Der Möchtegern-Vater ist
vier Jahre später über eine Affäre gestolpert und musste seinen Hut nehmen.
Seine Frau war auch in einer höheren Position in der Industrie und sie war es
die mich Soulebda aufspürte, sie hatten da eine Niederlassung aufgezogen und so
liefen wir uns über den Weg.
Ich kannte sie nicht und
sie wusste genau wer ich war. Irgendwann gab es dann einen Unfall weil mein
Wagen keine Bremsen mehr hatte ich konnte mich retten aber es gab Tote.
Zwei Mann aus dem
Sicherheitsteam der Firma wurden als Täter ermittelt, aber es war allen klar
dass da mehr dahinter stecken musste.
Die Botschaft der USA
schaffte die Leute aus dem Land aber die Frau trat dann nochmals in Erscheinung
als sie mich in meiner Arbeitsstätte überfallen wollte.
Sie trat dann die Heimreise
in einem Zinksarg an. Dann war ein Jahr lang Ruhe und ich dachte es sei vorbei.
Jetzt bin ich hier und die
Leute von heute waren ganz klar Profis im Auftrag von „oben“ und - ach ja ich
denke dass das hier – und ich legte meine Wanzen Fundsachen Peter auf den Tisch
– wohl nicht aus euren Beständen stammt.
Damit legte ich die
gefundenen Wanzen
„Aber wenn nicht wer von
Euch macht mit den Amis gemeinsame Sache?“
Ich erzählte von den beiden
anderen Wanzen und dass das Profiwerkzeug war.
Peter sah sich die
Telefonwanze an „darf ich?“ und nahm eine kleine Lupe zur Hilfe.
„Einer meiner Vertrauten kennt sich da aus,
der kann uns vielleicht dazu etwas sagen, aber dazu bräuchte er das Teil für
einen Tag?“
Ich schob ihm die Kassette zu „Du hast mich
heute gerettet – du hast was gut.“
Jetzt aber genug der Arbeit
lass mich nochmal die Rippen sehen. Während sich Peter oben frei macht krame
ich in meinem Medic-Kit und nehmen einen Schnellverband heraus.
Peter sieht sich das Logo
an, ein gebeugter Adler auf einem Anker mit einem quer liegenden Dreizack und
einer Waffe, das Logo kannte er dann doch.
„Wie zum Teufel kommst du
an solche Medizin“ schaute er mich staunend an und ich entgegnete ihm „durch
gute Freunde“.
Jetzt lass die Medizin
eines sehr guten Freundes ihre Wirkung auf einem anderen Menschen tun und ich
lächelte ihn leicht an.
„Das kann nur die Prellung lindern die paar
Rippchen müssen heilen“ damit klebte ich den Verband auf und ich sah in seinen
Augen dass die Schmerzen zogen aber auch dass die Mittel schnell Wirkung
zeigten.
„Jetzt die Lende – runter
mit der Hose und komm nicht auf dumme Gedanken.“ Damit brachte ich die zweite
Lage auf der Lendenseite an, berührte mit dem Ellbogen seinen Schwanz und nahm
vergnüglich sein zucken wahr.
Dieser geile Rammler -
dachte ich - eben noch im Feuergefecht und schon wieder geil.
„OK das wars das heilt jetzt bestimmt besser“
und klatsche mit der flachen Hand auf seinen Po. Nicht zu fest, aber
anerkennend.
Ehe er noch etwas sagen
konnte stehe ich auf, sehe ihm genau ins Gesicht und drücke ihm einen langen
saftigen Kuss auf die Lippen
„Und das war ein kleiner
Dank für deinen heutigen Einsatz, vielleicht bist du doch nicht so falsch wie
Trommer meint“
„Was ist da zwischen
dir und Trommer?“
Nachdem sie mich
verarztet hatte, fielen wir wieder übereinander her, wenn auch vorsichtiger als
beim ersten Mal.
Caroline nahm so
viel Rücksicht wie sie konnte, doch auch ohne Fesseln blieb sie ein Raubtier,
dass sich nahm was es wollte.
Ein Umstand, mit dem
ich lernen musste umzugehen. Ich war es gewohnt die Frau unter mir zu
dominieren und ich war nicht gewollt, auf die passive Seite zu wechseln.
Natürlich bemerkte
Caroline, auf was dieses Spiel herauslaufen würde. Genau wie es in der
Hinrichtungskammer um den Job gegangen ist, würde es irgendwann im Bett darum
gehen, wer „die Hosen anhat“.
Heute hielt sich
Caroline zurück und verwöhnte mich, ohne mir weitere Wunden zuzufügen.
Umso überraschter
war ich, als sich Caroline nach dem Liebesspiel an mich kuschelte.
Wir hielten uns
einfach fest. Sollte diese Killerin etwa
auch einsam sein?
Mir war klar, dass
sie mir allenfalls die halbe Wahrheit erzählt hatte. Wollte ich überhaupt mehr
wissen?
Was auch immer
geschehen war, es würde Caroline früher oder später wieder von hier fort
tragen.
Bevor ich mit Vera
zusammen kam, war es mir egal ob jemand sein Bett auf Dauer mit mir teilte. Ich
hatte meinen Spaß in der Hinrichtungskammer und das Vera daran auch Spaß gehabt
hatte, war ein seltener Glücksfall.
Dann kam Beate in
unser Leben und alles wurde anders.
Jetzt lag ich hier
mit einer Frau, die genau so einsam war wie ich, und keiner von uns wusste, was
die Zukunft bringen würde.
Dann kam die Frage
auf die ich schon gewartet hatte.
„Trommer ist ein
Machtmensch. Er benutzt alle um nach oben zu kommen. Für ihn ist der Posten als
General nur eine Zwischenstation nach ganz oben.“
„Es geht um diese
Beate, oder? Wer war sie?“
„Beates Mann hat für
seine Liebschaft ihr Kind umgebracht. Dafür hat ihn Beate mit dem Messer
niedergemacht.
Die Liebschaft hat
sich Trommer geschnappt und die zwei haben den Mord, an der Kleinen, Beate in
die Schuhe geschoben.
Trommer hat diesen
Prozess benutzt um sich nach oben zu kämpfen.
Um seine Liebschaft
bei Laune zu halten, brachte er Beate hier her und „bat“ mich, sie ein paar
Wochen zu foltern und dann ganz langsam umzubringen. „
„Und das hast du
nicht getan?“
„Nein. Vera hat sich
in sie verliebt. Sie hat sich vor sie geworfen um sich für sie zu opfern.
Wir konnten beweisen
dass Trommers Liebschaft an dem Mord beteiligt war und Trommer hat, ohne mit
der Wimper zu zucken, seine Liebschaft auf den elektrischen Stuhl geschickt.
Jetzt ist er
Generalstaatsanwalt.“
„Und was wurde aus
Beate?“
„Trommer hat sie
erschossen.“
„Sie ist tot?“
„Ja.“
„Und Vera?“
„Vera wollte nicht
hier bleiben und ist mit der neuen Henkerin soweit weggezogen wie sie konnte.“
„Eine traurige
Geschichte.“ Ihre Stimme hatte dabei einen sehr seltsamen Klang.
„Glaubst du wir zwei
könnten einen Waffenstillstand schließen?“
Caroline lachte.
„Damit ich nicht den
– Feind im Bett- habe?“
„Trommers
Schoßhündin wird in den nächsten Tagen hier ankommen. Auch wenn sie es auf mich
abgesehen haben, wirst du auch beobachtet werden.
Lass uns bis zum
Ende der Prozesse zusammenarbeiten, dann sehen wir wie es weitergeht.
Einverstanden?“
„Gut.
Waffenstillstand bis zum Ende der Prozesse.“
Am Montagmorgen ging
ich als erstes zu unserem Hausmeister, mit einer Flasche Dimple in der Hand.
Anders als die
meisten anderen, habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihm, seinen Leuten und
auch zu den Reinigungskräften. So bekam ich auch immer recht zeitnah, was ich
brauchte.
Mein nächster Gang
führte zu Randy.
„Guten Morgen
Bad-Man. Sorry falls ich dich neulich im Aufzug in Verlegenheit gebracht habe.
Du weiß schon die Sache mit dem Parkplatz.“
„Schon Ok.“
„Ich habe gehört,
die Neue ist auf deinen Job scharf.“
„Wir sind uns einig
geworden.“
Randy grinste von
einem Ohr bis zum anderen.
„Ja, das hab ich
auch gehört.“
Ich ignorierte das
Grinsen. Randy war halt Randy. Dieser Junge hatte es faustdick hinter den
Ohren, aber er war ein verlässlicher Partner, der an Beates Rettung wesentlich
teil hatte.
Er war unser
Technikspezialist der immer neben einem coolen Spruch auch die richtige Lösung
für ein Problem hatte.
„Kannst du dir das
mal ansehen?“ fragte ich und gab ihm die Wanze aus Carolines Wohnung.
Er nahm sie in die
Hand und schaute sich das Teil genau an.
„WOW. Bad-Man, wo
hast du das Teil her.“ Flüsterte er, als ob die Wanze noch aktiv wäre.
„Was ist denn mit
dem Teil?“
„Das Teil ist so
neu, dass es dieses Teil noch gar nicht gibt, wenn du verstehst was ich meine.“
„Nicht wirklich.“
„Diese Abhörgeräte
sind die neuste Generation, so etwas bekommt man nicht im Handel, die sind top
Secret.“
Jetzt verstand ich.
Wer immer diese Wanze versteckt hatte, es waren Leute die Zugang zu Geheimen
Material hatte. Und wenn sie an Technik kamen, würde sie sicher auch an
Informationen kommen.
„Kannst du dich
schlau machen welche Behörden solche Teile im Sortiment haben?“
„Sollte kein Problem
sein.“
„Danke, hast was
gut. Bei nächster Gelegenheit, kannst du dir gerne eine verurteilte aussuchen.“
Gerne. Was machen
denn unsere zwei Turteltauben?“
„Denen geht’s gut.“
„Sag ihnen einen
schönen Gruß.“
„Werde ich. Und du
sei vorsichtig.“
Eine Stunde später,
trugen zwei seiner Leute einen weiteren Schreibtisch in mein Büro und stellten
diesen Stirn an Stirn zu meinem.
Dafür musste das
Sofa weichen. Schade, so viel Spaß…
Caroline kam herein
und schaute sich ihre neue Arbeitsstätte an.
„Darf ich?“ fragte
sie und schaute sich im Büro genauer um.
„Sicher, schließlich
arbeitest du ja hier.“
Sie beschaute sich
die Bilder und Urkunden an der Wand. Dann sah sie das Bild auf meinem
Schreibtisch. Darauf waren Vera und eine brünette lebenslustige Frau mit
dunkelblauen Augen.
Das Bild wurde in
der Innenstadt vor einem Brunnen aufgenommen und die beiden warfen lachend
einen Kuss in die Kamera.
-Für den liebsten Bösewicht
der Welt- stand unter dem Bild.
„Das ist Vera, von
der hängen überall Bilder, wer ist die andere Frau?“
„Sarah Schlosser,
die Henkerin, die ich ausgebildet habe.“ Mein Ton sagte wohl, dass ich nicht
weiter darüber sprechen wollte.
Sie schaute erst das
Bild an, dann mich. Ohne einen weiteren Kommentar, stellte sie das Bild zurück.
Jessica kam herein.
„Schön, dass ihr
euch nicht weiter die Köpfe einschlagen wollt.“
Caroline sah sie
verwundert an.
„Mach dir nichts
daraus. Jessica weiß immer was in diesen Mauern vorgeht.“
„Jetzt könnte ihr
euch ja zur Abwechslung mal auf euren Job konzentrieren. Wir haben hier nämlich
ein kleines Problem.
Letzten Monat hat
das Ministerium beschlossen weiter einzusparen und hat eine unserer
Außenstellen geschlossen. Die Gefangenen werden alle zu uns überführt.
Zusammen mit den
Neuzugängen die sowieso kommen und den Frauen die wohl in dem großen Prozess
verurteilt werden, sind wir völlig überbelegt.
Zuerst müssen wir
Platz haben für die Gefangenen die hierher überführt werden.
Zu uns kommen 16
Frauen. Wir haben aber nur noch zwei Zellen frei und die will ich als
Notreserve freihalten.
Ich habe mir der
Außenstelle geredet. Sie bringen nicht alle auf einmal, sondern ab morgen jeden
Tag vier Frauen zu uns.
Das Bedeutet für euch,
bis Freitag täglich vier Hinrichtungen. Ich habe eine Liste der hier
einsitzenden Frauen erstellt, deren Verfahren abgeschlossen sind.
Wir fangen bei denen
die am längsten einsitzen an.
Für heute aber habe
ich die „Sondergruppe“ zur Hinrichtung eingetragen.
Termin ist heute um
16 Uhr.“
„Sondergruppe?“
Jessica sah erst
mich an, dann Caroline.
„Das soll dir Peter
hier erklären.“ Und verließ uns.
Caroline sah mich
nur fragend an.
„Die vier waren eine
Mädchengang. Sie haben andere Kids gerippt und so weiter. Dabei wurden sie
immer brutaler. Irgendwann abends ist die Sache eskaliert und es gab einen
Toten.
Ich hab ihnen
versprochen, dass wenn sie sich ficken lassen, dürfen sie zusammen sterben.“
„Daher der Bad-Man
also.“
„Ja, ich bin Böse.“
Wir arbeiteten noch
den Papierkrieg ab, doch in Gedanken war ich bei später. Ich wollte wissen, aus
welchem Holz Caroline geschnitzt war.
Dass sie eine
Killerin ist, hat schon unter Beweis gestellt. Mal sehen was geschieht, wenn
eine Frau vor ihr auf Knien um ihr Leben fleht.
Decker bekam per
Mail mitgeteilt, wie ich die Frauen in der Kammer haben wollte.
Ob ich wollte oder
nicht, immer wieder wanderte mein Blick zu ihr. Sie schien ganz vertieft in die
Akte vor zu sein.
Als sie sich Notizen
machte, lächelte sie mich kurz an und
arbeitete weiter.
Muss eine verdammt
interessante Akte sein…
Kurz vor 16 Uhr gab
es Unruhe im Flur. Decker und sein Team brachten die heutigen
Todeskandidatinnen in die Hinrichtungskammer.
Endlich konnte ich
meiner eigentlichen Arbeit nachgehen.
„Ich glaube Decker
ist fertig. Gehen wir?“ fragte ich mein Gegenüber.
Ihre Augen bekamen
ein kaltes Glühen.
„Aber gerne doch.“
Wir gingen zusammen
in die Kammer. Als ich die Tür aufschloss, hatte Decker alles so arrangiert wie
ich es angeordnet hatte.
An der Stirnwand,
hingen an Ketten die vier jungen Frauen. Alle waren nackt und hatten eine
Kapuze auf dem Kopf.
Ich schritt die
Reihe von links nach rechts ab.
„Darf ich
vorstellen, Lillie, 24 Jahre, Tina, 26 Jahre, Wendy, 29 Jahre und Susi, 31
Jahre alt.
Sie haben ihren Teil
der Abmachung erfüllt und mir ein paar geile Ficks geschenkt.“
Dann wandte ich mich
an Caroline.
„Wir haben vier
nackte junge Todeskandidatinnen, keine Vorgaben, wie diese sterben sollen, jede
Menge Zeit und nach all dem Ärger der letzten Tage, haben wir uns etwas Spaß
verdient.
Dort hinten im
Regal, findest du alles was das Herz begehrt. Fesseln, Messer, Garotten… Über
Sauerein, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wir spritzten nachher einfach
alles ab.
Bitte meine Liebe,
als Dame hast du die erste Wahl. Such dir eine aus.“
„Susi du bist jetzt dran,
du wirst jetzt sterben!“
Mit diesen Worten fasste ich die Kapuze von
Susi und zog sie ab, ein Goldrauschengel sah mich an und hätte mir bestimmt im
Bett viel Freude bereitet, aber jetzt war es Zeit für die Arbeit.
„Du wirst mit dem Messer hier sterben dein
Herz wird perforiert“ damit zeigte ich ihr das Messer und ehe sie nochmal Luft
holen konnte stieß ich ihr das Messer von unterhalb des Brustkorbes direkt in
den Herzbereich.
Nicht zu schnell aber schnell genug um das
Gewebe zu durchdringen. Ehe sie wusste was da los war hing sie tot in den
Ketten. Als ich das Messer zog sah man ein feines Rinnsal an frischem Blut.
Naja, das
war ziemlich schnell gegangen.
Sie hatte
mir die Killerin in sich gezeigt, und jetz sah sie mich herausfordernd an.
Ich wähle
Lilli.
Die drei
hatten unter ihren Kapuzen schon mitbekommen, dass eine von ihnen tot war, und
dementsprechend war die Panik.
Als ich
Lilli anfasste rastete die fast aus vor Angst.
Jetzt
wollen wir doch mal sehen, Frau Miles wie dir das hier gefällt.
Ich gehe
zu Regal und hole mir eine rasiermesserartige Klinge. Mit der trete ich an
Lilli heran.
Als ich
ihr die Kapuze vom Kopf ziehe und Lilli
die Tote Susi in den Ketten hängen sieht, fängt sie an zu schreien.
-Idiot,
hättest ihnen einen Knebel verpassen sollen-.
Jetzt war
es zu spät.
Ich
stelle mich hinter Lilli und packe sie an den Haaren.
Caroline
hat sich vor Lilli gestellt und sieht mit zu wie ich die Klinge an Liilis Kehle
halte.
Irre ich
mich oder drückten sich da ihre Nippel durch ihre Bluse? Ich schaue genauer
hin, und ja, allem Anschein nach lässt sie das Töten der Frauen nicht kalt.
Auch mein
Schwanz erwacht und drückt sich gegen Lillis Arsch.
Die
bekommt davon überhaupt nichts mit. Sie windet sich voller Angst und Panik.
Bevor wir
von ihrem Geschrei einen Hörschaden bekommen ziehe ich ihr die Klinge über die
Kehle.
Sofort
geht das Schreien in ein Röcheln über.
Ich hatte
den schnitt perfekt durchgeführt. Das Blut floss aus der offenen Kehle und
floss über und zwischen ihren Brüsten nach unten, über ihren Bauch, die Pussy
und an den Beinen zu den Füßen.
Noch
immer wand sich Lilli wie wild in den Fesseln.
Das
fürchterliche Röcheln ihrer vergeblichen Versuche zu Atmen versetzte die anderen
Zwei in Panik.
Caroline
sah völlig unbeeindruckt zu wie das Leben aus Lilli wich.
Es kam
nun weniger Blut aus der Wunde und ein Teil wurde durch Lillis Pisse
abgewischt, als sich ihre Blase auftat und sie ihren Körper nicht mehr
beherrschen konnte.
Schließlich
wurde das Röcheln leiser und das Zerren an den Fesseln weniger.
Nach
einer weiteren Minute, hing sie still in den Ketten.
So Frau
Killerin, was du kannst, kann ich schon lange.
Dann
besann ich mich auf unseren Waffenstillstand.
„Das war
gute Arbeit mit dem Messer. Um ehrlich zu sein, haben mich die Hinrichtungen
ziemlich geil gemacht.
Was
dagegen, wenn wir vor dem Tod der beiden da etwas Spaß haben?“
„Spaß mit uns, oder Spaß mit denen?“
„Auch
diese Wahl überlasse ich dir.“
Ich schau mir
die beiden verbliebenen an, diesmal nehme ich die Kapuze von Wendy, der
ältesten ab und schau in zwei ängstliche Augen die mich dennoch lüstern
ansehen.
Ihr Blick geht abwechselnd zu den beiden
Hingerichteten und dann zu mir zurück. Na mal sehen ob ich auch noch etwas Spaß
haben kann und umfasse ihre Pobacken um sie zu kneten und liebkosen, doch
Pustekuchen die zuckt und beginnt mich zu treten und wird dabei
fuchsteufelswild.
Na dann eben
nicht, wenn du mit mir keinen Spaß haben willst dann werde ich meinen Spaß mit
dir haben. Ich zerre den Knebel aus dem Mund der verstorbenen Susi und stopfe
ihn trotz Gegenwehr in den von Wendy.
Ein Blick zu
Peter, „Geh etwas zurück, ja?“ dann angele ich mir aus dem Regal eine alte
Geisel mit Lederriemen und Gewichten an den Enden.
„Süße du
wolltest mich treten, das ist dir nicht erlaubt und nun kommt die Strafe“ damit
beginne ich die erste Serie an Geiselhieben direkt auf ihre Brust.
Die spitzen
Enden graben sich tief in die Haut und reißen kleine Fetzen heraus. Nach 10
Schlägen drehe ich sie herum und arretiere sie jetzt zeigt der Rücken zu mir
und Handwechsel, da ich beidseitig arbeite gehen die nächsten 10 Hiebe auf dem
Rücken nieder.
Bereits nach dem
fünften hängt sie schlapp in der Kette, ihr Puls geht aber noch also weiter.
Als die Schläge
durch sind drehe ich das Häufchen Elend nochmals nach vorne und prüfe Puls und
Atmung. Immer noch vorhanden also dann auf die gute alte harte Methode. Ihr
Augen öffnen sich nochmal mit einem Erschrecken im Blick.
Da packe ich
ihren Kopf, neige ihn leicht zur Seite und breche mit einem schnellen Ruck ihr
Genick, kurze Kontrolle, ja das war es sie ist tot. Letzte Kontrolle am Herz
und ich nicke Peter zu.
Peter sieht die
Blutspritzer in meinem Gesicht und meine gespreizten Brustwarzen die ich nicht
verbergen kann und lächelt mich an.
„Die Süße hier
gehört dir, genieße sie, vielleicht ist sie ja entgegenkommender als meine
Spröde hier“ und trete zurück.
Ok, das
war schon eine Nummer böser. Bei Susi war ich schon etwas enttäuscht gewesen.
Ein Stich
und alles war vorbei. Von einer Killerin wie Caroline hatte ich schon etwas
mehr erwartet.
Wendy mit
der Peitsche ins Jenseits zu befördern, hatte schon eher etwas der bösen
Killerin.
Jetzt mit
Blutspritzern im Gesicht, der Peitsche in der Hand und eisenharten Brustwarzen,
schien doch etwas Hoffnung wenigstens noch eine schöne Stunde herauszubekommen.
Tina
hatte das schreckliche Röcheln von Lilli und das Peitschen von Wendy
mitbekommen und rechnete sicher mit dem schlimmsten.
Und so
zuckte sie auch fürchterlich zusammen als ich sie anpackte um ihr die Kapuze
abzuziehen.
Als sie
ihre Freundinnen tot in den Ketten hängen sah, begann sie sofort an zu
schreien.
Geschrei
hatte ich schon genug gehabt. Ich zog meine Pistole hervor und hilt sie ihr
direkt vor die Stirn.
„Ruhe!“
Augenblicklich
war Tina still.
„Pass gut
auf. Lilli und Wendy sind weder schön noch schnell gestorben. Du möchtest doch
sicher schnell und schmerzlos sterben, oder?“
Tina
nickte heftig und bis sich auf die Lippen.
„Ich
werde dir die Gelegenheit geben, uns zu überzeugen dich schnell sterben u
lassen.
Wenn du
dich anstrengst, gibt’s eine Kugel in den Kopf, wenn nicht, schieße ich dir die
Kugel in den Arsch.“
Bei
diesen Worten bekam sie sofort wieder Panik. Erst die Mündung der Waffe brachte
sie wieder zur Ruhe.
„Ich
werde dich jetzt losbinden, und du wirst ganz lieb sein! Verstanden?“
Ein
erneutes heftiges Nicken.
Ich löst
ihre Ketten und sie fiel auf die Knie.
„Du wirst
jetzt auf allen vieren zu meiner Kollegin kriechen.“
Weinend
und schniefend kroch sie zu Caroline.
Das die
Situation Caroline gefiel war deutlich zu sehen. Als sie an Carolines Füßen
angekommen war, sah sie diese Flehend an.
Carolines
Augen kannten kein Mitleid. Kalt sah sie auf Tina herab.
„Öffne
ihre Hose!“
Mit
zittrigen Händen öffnete sie den Verschluss der Hose.
„Runter
damit!“
Gehorsam
zog sie Caroline die Hose herunter, und ein roter String wurde sichtbar.
Immer
noch schniefend zog Tina Caroline die Sneakers aus und streifte ihr dann die
Hose ab.
„Den
String!“
Auch der
folgte der Hose. Schließlich kniete sie vor Carolines nackter Pussy. Caroline
schien das überhaupt nichts auszumachen, im Gegenteil, ihre Möse glänzte im hellen
Licht der Kammer nass.
„Jetzt
leck sie, und du solltest dir Mühe geben, sie hat Wendy mit der Peitsche
getötet.“
Breitbeinig
stellte sich Caroline hin und Tina kroch zwischen ihre Beine.
Als sie
ihre Hände hob um Caroline anzufassen, verpasste ihr Die ein schallende
Ohrfeige.
„Wage
nicht deine Hände an mich legen. Du wirst die Hände auf den Rücken legen und
mich nur mit der Zunge verwöhnen!“
Heulend
tat Tina was ihr Caroline befahl.
Mein
Schwanz drohte die Hose zu sprengen als ich den beiden zusah. Ich stellte mich
neben Caroline und schon hatte die meinen Schwanz aus der Hose geholt.
Den fest
in der Hand zog sie Tinas Kopf von ihrer Fotze weg und stopfte meinen Schwanz
in Tinas Mund.
Sie
dirigiert Tina damit, dass sie diese fest in den Haaren packte und diese
abwechselnd Schwanz und Möse lecken ließ.
Ich fand
es war an der Zeit zu sehen ob Tina es verdiente schnell zu sterben. Ich holte
einen Stuhl und stellte ihn hinter Caroline. Dier verstand die Aufforderung und
setzte sich mit weit offenen Schenkeln darauf.
„So liebe
Tina. Wenn du es schaffst Caroline in drei Minuten zum Orgasmus zu lecken,
bekommst du eine Kugel in die Stirn.
Wenn du
es nicht in drei aber vor fünf Minuten schaffst, bekommst du die Kugel in die Brust. Dann stirbst du nicht so schnell wie mit einem
Kopfschuss, aber noch ziemlich zügig.
Brauchst
du länger als fünf Minuten, darf sich Caroline aussuchen, wohin die Kugel
geht.“
Es war
klar, dass Caroline ihren Höhepunkt solange herauszögern würde wie sie konnte.
„Und
damit du nicht auf die Idee kommst nochmal deine Hände zu nehmen, fessele ich
sie dir.“
Ich
fesselte ihr die Hände auf den Rücken und brachte sie wieder zwischen Carolines
Knie.
„So
Liebe, die Zeit Läuft.“
Verzweifelt
begann Tina Carolines Muschi zu lecken. Ihre Zunge bearbeitete Carolines
Kitzler und stieß in die feuchte Spalte hinein. Ich stellte mich hinter
Caroline und begann ihre Brüste zu kneten.
Caroline
wurde richtig geil, doch sie hatte sich unter Kontrolle. Sie unterdrückte ihren
Höhepunkt bis weit hinter die Fünfminutengrenze.
Tina
hatte alles Zeitgefühl verloren und als Caroline nach sechs Minuten und 45
Sekunden einen Orgasmus bekam, sah sie mich hoffnungsvoll an.
„Sorry,
Tina, aber das hat nicht gereicht.“
Entsetzt
blickte sie zwischen uns hin und her.
„Was meinst
du, wo platzieren wir die Kugel?“ fragte
ich Caroline und zog Tina auf die Füße.
Caroline
stellte sich vor diese und tastete Tinas Körper ab.
„HHMM,
ich würde sagen… hier.“ Sie zeigte genau zwischen Bauchnabel und Muschi.
„Gute
Wahl.“ Bevor Tina etwas dazu sagen konnte, schoss ich ihr in die gezeigte
Stelle.
Sie brach
zusammen und blieb windend auf den Fliesen liegen.
Jetzt
wollte ich auch meinen Spaß und schnappte mir Caroline. Die war genauso geil
wie ich und es folgte eine weitere Runde „Ringkampf“ der in einem wilden vögeln
endete.
In der
Zwischenzeit, hatte Tina ihr Leben ausgehaucht und lag tot auf dem Boden.
„Schade,
jetzt haben wir nicht zugesehen.“
„Beim
nächsten Mal.“
Caroline
zog sich wieder ihren String und die Hose an, während ich den Wasserschlauch
holte um die Sauerei zu beseitigen, die das Aufschlitzen von Lillis Kehle und
das Peitschen von Wendy verursacht hatte.
Als wir
die Toten auf eine Rollliege gepackt hatten und die Kammer halbwegs sauber war,
überließen wir den Rest dem Reinigungsteam.
Mir ging
es zum ersten Mal gut, seit ich alleine war. Das Spielen in der Kammer und der
Waffenstillstand taten mir richtig gut.
Es war 19
Uhr, als wir zusammen das Abschlussprotokoll schrieben.
„Ah, ihr
seid noch da?“ Jessica blickte herein.
„Eben hat
eine Frau Haufberger angerufen. Sie würde morgen vorbei kommen um sich „ein
Bild von der Lage“ zu machen.“
Wir
stöhnten gemeinsam auf.
„Keine
Sorge. Ich hab schon alles arrangiert. Ich habe für morgen eine weitere
Vierergruppe zusammengestellt. Drei Frauen und ein Mann damit die Haufberger
auch etwas zu schauen hat. Außerdem hab ich ein paar Angehörige zusammen
getrommelt, damit es wie eine offizielle Hinrichtung wirkt.“
„Jessica,
du bist ein Schatz.“
„Vergiss
das nicht wieder, bei der nächsten Beurteilung.“
„Wo hast
du Jessica denn her?“ fragte Caroline.
„Wir
haben hier zusammen angefangen. Wir haben uns sofort gemocht, und ich war froh,
dass sie derselben Abteilung zugeteilt wurde wie ich. Als ich mit der
Ausbildung fertig war, hat sie sich freiwillig versetzen lassen, um mit mir zu
kommen. Seitdem sind wir zusammen.“
„Hast du
sie…?“
„Nein.“
„Warum
nicht. Sie mag dich sehr. Ich kann es in ihren Augen sehen.“
„Es gibt
nur sehr wenige Menschen denen ich niemals wehtun möchte. Und sie steht an
erster Stelle.“
Die Liste
dieser Menschen ist wohl ziemlich kurz?“
„Es sind
genau drei Menschen auf der Liste.“
„Ich
stehe wohl nicht darauf, oder?“
„Nein,
Zumindest noch nicht.“
Caroline
lachte.“ Das mag ich an dir. Deinen Charme.“
Darüber
musste ich lachen.
„Und was
tun wir mit den vier Morgen?“
„Wir
haben einen Innenhof. Auf dem werden öffentliche Hinrichtungen abgehalten. Lass
uns mal hingehen.“
Durch den
Trakt gingen wir nach unten zum Hof. In dem 20x30 Meter langem Hof stand ein
Podest. Davor war Platz für mehrere Stuhlreihen.
„MMHH Was
meinst du? Erschießen wir sie?“
„Nein wir
sollten der Haufberger etwas Besseres bieten. Wir hängen sie auf. Das geht
langsamer und nicht schlimm, dass sie gleich kotzen muss.“
„Sie
sollte aber nicht den Eindruck haben, das hier ist ein Ferienparadies.“
„Man kann
auch am Galgen seinen Spaß haben.“
„Habt ihr
denn einen Galgen für vier Leute?“
„Noch
nicht, aber ich weiß wer uns einen baut.“
Kurze
Zeit Später steht unser Haustechniker mit uns im Hof. Er beschaut sich das
Podest und überlegt.
„Das
Problem ist die Sitzordnung. Man kann nur denjenigen am besten sehen, der
direkt vor einem hängt.“
„Klingt
so. als hätten sie eine Idee.“
„Und ob.
Lassen sie mich nur machen.“ Er griff zu seinem Funkgerät und bald darauf
herrscht im Hof ein reges Treiben.
Als ich
am nächsten Morgen nachschaue, staune ich nicht schlecht. Mitten auf der
Plattform hat Reichert, unser Genie, einen X förmigen Galgen gebaut, den er mir
stolz präsentiert.
„Reichert,
da haben sie was Tolles Gebaut, aber diejenigen, die hinten hängen sieht man
schlecht.“
„Ach ja?“
er greift in seine Tasche und zaubert eine Fernbedienung hervor, auf der er
einen Knopf drückt.
Unglaublich.
Der Galgen fängt an sich zu drehen. Für eine komplette Runde braucht er zwei
Minuten. Man kann also jede Verurteilte in allen Stadien des Todestanzes
bestaunen.
„Reichert,
dafür bekommen sie und ihr Team einen fetten Extrabonus.“
Im Büro
treffe ich Caroline. Wieder hat sie den Kopf in einer Akte stecken.
„Ah, da
bist du ja. Die Haufberger kommt im 15 Uhr.“
„Passt
prima. Decker soll die Gefangenen um 15.30Uhr in den Hof bringen, und Jessica
kann die Haufberger etwas herumführen und dann mit ihr in den Hof kommen, so
laufen wir ihr nicht zu früh über den Weg.“
Um 15 Uhr
ging das Ganze dann los. Decker und seine Leute brachten die Gefangenen einen
nach dem Anderen in den Hof und Jessica die Haufberger nach ihrem Rundgang.
Die vier
Gefangen knien vor dem Galgen und warten. Die Gäste nehmen auf den Stühlen
Platz. Fransiska Haufberger hat sich den Platz in der Mitte gesichert, um die
besten Fotos ihres Lebens machen zu können.
Dann
erscheinen wir. Caroline hat sich extra umgezogen. Statt ihrer üblichen Jeans,
trug sie ein strenges Kostüm, das ihre Weiblichkeit betonte.
Alle
Augen klebten auf ihr, und die Haufberger war etwas verschnupft, dass sie nicht
die schönste Frau im Hof war.
„Meine
Damen und Herrn…“
Es ging
los.
Für heute sind
vier Hinrichtungen angesetzt.
Drei Mädchen und ein junger Mann hatten sich
vor einem Jahr den Spaß erlaubt und auf dem Spielplatz Kinder entführt und dann
brutal gepeinigt. Anschließend hatten sie die Kinder aufgehängt und die Leichen
teilweise verbrannt.
Bei der
Festnahme stellte man fest dass einige der letzten Kinder beim verbrennen noch
gelebt hatten. Der Aufschrei war entsprechend und die Urteile fielen wie
erwartet heftig aus, die vier sollten zur Schau gestellt und qualvoll leiden
ehe sie hängen.
Die Vier werden
auf die Hinrichtungsempore gebracht, wie üblich nackt und die Hände hinter dem
Rücken mit Handschellen gefesselt. Sie sehen vor sich die neue Quadriga des
Schreckens.
Peter's Jungs haben ein perfides
Hinrichtungsinstrument nach meinen Anweisungen gezaubert.
Eine X-förmiges
Gerät, jede Seite knapp zwei Meter lang, die im Zentrum an einer Kette nach
oben gezogen werden kann. An jedes der vier Enden wird eine der Delinquenten
aufgestellt und erhält seine Schlinge um den Hals.
Unter den
Schlingen stehen vier Würfel aus gepresstem Material auf die sich die zu
hängenden daraufstellen müssen.
Dann wird das X
langsam nach oben gezogen so dass sich die Schlingen straffen. Aufgrund der
unterschiedlichen Körperlänge der Vier strafft sich die eine Schlinge etwas
früher als die andere.
Selbstverständlich
wurde beim vergeben der Hängepositionen darauf geachtet dass die gegenüberliegende
Person etwa gleich schwer war. Das entging denen natürlich.
Quälend und
schreiend beginnen sich deren Hälse zu straffen, aber das wäre ja zu einfach
vier einfach mal hochzuziehen, nein das ist viel gemeiner.
Das gepresste
Material besteht aus nassem Sand der nach und nach zerbröckelt und jene die am
meisten mit den Füßen scharrt und stampft zerstört ihren eigenen Bodensatz.
Aber noch fieser
ist dass die Person gegenüber rechts und links direkt davon betroffen ist. Als
die vier zuckenden das erkennen ist die Panik perfekt und aus dem anheben der
Hälse wird eine perfide Folter.
Auf der Tribüne
stehen die ersten Gäste auf um sich an dem Schrecken der sich da anbahnt zu
ergötzen. Die entstehende Geilheit ist einigen anzusehen, andere wollen einfach
nur die Bestrafung für diese Killer.
Unschwer zu
sehen ist wie die Haufberger ihre Bilder schießt und Notizen macht, offenbar
gefällt ihr das Leiden das sich da oben abspielt.
Mittlerweile hat
die erste der Mädchen ihr Fundament so zertrampelt dass sie in die Schlinge
rutscht und nun beginnt die nächste Stufe der Gemeinheit.
Gegenüber wird
auch gezogen und man versucht den Zug auf die eigene Schlinge zu reduzieren und
trampelt, versucht sich zu strecken und zerstört doch nur sein eigenes Podest.
Die Kleinste hängt
bereits mit zuckenden Beinen in der Schlinge und ihr Ende ist deutlich
absehbar, gegenüber der Junge ist zwar recht mager aber immer noch schwerer als
das Mädchen gegenüber und ein Kampf um das Gleichgewicht entbrennt zwischen den
beiden.
Mittlerweile
hängt die Kleinste ruhig in der Schlinge und entleert ihre Blase da versucht
die größere der Mädchen sich einen Vorteil zu ergattern indem sie seitlich das
X zu bewegen versucht.
Doch damit
unterschreibt sie das Urteil für die anderen gleich mit, jetzt hängen die drei
zuckenden Leiber in den Schlingen und eine nach der anderen beginnt den
Todestanz.
Das ganze
Gezappel überträgt sich über das Gestell auf jeden einzelnen und so bekommt die
größere den Dreh zurück und erhält einen Moment wieder festeren Boden aber auf
der Gegenseite spielt sich das gleich ab und keine Partei will der anderen
einen Hauch Luft gönnen.
Mit einem
letzten Stampfen kollabiert auch der letzte der vier Sandwürfel und alle vier
hängen in den Seilen.
Dann beginnt
sich das Gestell zu drehen.
Langsam enden
die Tanzeinlagen und nach und nach
sterben die anderen drei. Als sich auch ihre Blasen entleeren war es dann und
der Veranstaltungsleiter lässt den Gerichtsmediziner vortreten der den Tod der
vier feststellt. Jetzt bleiben sie so noch für eine Stunde hängen dann werden
sie zur Verbrennung geschafft.
Die Zuschauer
auf der Tribüne beginnen lauthals zu toben und klatschen Applaus endlich hängen
die Mörder ihrer Lieben und sie haben eine innerliche Genugtuung. Das
Wachsicherheitspersonal muss nicht einschreiten.
Die Haufberger
schießt fleißig ihre Bilder und macht sich Notizen. Diese Hinrichtung wird noch
Kreise ziehen, soviel steht fest.
Noch während die vier abhängen kommt die
Haufberger auf Peter und mich zu und gratuliert zu einer gelungenen Hinrichtung
und ob das Gerüst denn schon einen Namen habe.
Wahrheitsgemäß
verneine ich und sie geht lächelnd weiter.
Peter schaut
mich an: „Soll sie doch einen Namen finden und ein Patent anmelden, um mehr
geht’s der eh nicht“ und dann zu mir sehend
„Gut gemacht,
sauber so wie gewünscht und brutal genug damit es Trommer gefällt.“
Dann legte er
kurz seine Hand an meine Schulter, „komm ich habe etwas für dich“ und wir
verließen den Platz. In seinem Büro angekommen sitzt ein junger Mann am Tisch,
der gleiche aus dem Aufzug.
„Das ist Randy und er hat was herausgefunden“
„Hallo
Randy.“ begrüßte Caroline ihn. „Ich hab
schon einiges von dir gehört. Du sollst das Computergenie sein.“
„Als
Genie würde ich mich nicht bezeichnen, aber es kommt der Sache ziemlich nah.“
Grinste er.
„Und mir
ist es eine Ehre die einzige Frau kennen zu lernen, die es gewagt hat, Bad-Man
den Parkplatz zu klauen, und noch am Leben ist.“
Darüber
lachten alle, außer mir.
„Schluss
mit dem Gesülze, was hast du herausgefunden?“
Randy
Blick wurde ernst.
„Ich hab
einen Freund bei …einer Behörde. Wir haben zusammen studiert, und haben noch
immer Kontakt. Ich hab mal vorsichtig angefragt, ob er sich umhören könnte, was
es mit der Wanze auf sich hat.
Wie ich
schon gedacht habe, das Modell wird von Profis benutzt. Von welchen konnte er
mir nicht sagen, aber die Amis haben zwei Leute verloren, es wäre also
wahrscheinlich, dass die es waren.“
Naja, das
wussten wir auch und das war nichts Neues.
NEIN, das
war ….Bullshit.
Ich kannte Randy schon viel zu gut. Da stimmte
etwas ganz und gar nicht. Und als ich ihm in die Augen schaute, wusste ich dass
ich Recht hatte.
Er wollte
es nicht in Carolines Abwesenheit erzählen…
Es kam
wie gerufen.
Es
klopfte und Jesica schaute herein.
„Entschuldigung,
Caroline, ich bräuchte noch ein paar Unterschriften. Peter hat dich bei den
heutigen Hinrichtungen als leitende Henkerin eingetragen, und die Protokolle
müssen abgezeichnet werden.“
Caroline
sah mich fragend an.
„Du bist
jetzt offiziell leitende Henkerin. Ich fand bei dem kommenden Prozess, solltest
du schon eine bessere Position begleiten, als „einfache Henkerin“. Dafür darfst
du jetzt die Akten unterschreiben.“
„Danke
für die Mehrarbeit.“ Doch sie lächelte, als sie Jessica folgte.
Ich
wartete bis die Tür zu war und sah Randy nur an.
„Habt ihr
eine Ahnung, in welches Wespennest, ich das gestoßen bin? Die Amis spielen
total verrückt. Zwei tote Agenten, beide bewaffnet und das hier.
Unser
Geheimdienst läuft Amok. Alle Drähte über den Teich sind am Glühen und sind aus aus dem Häuschen.
Keiner
weiß was da vorgeht. Die Amis suchen nach dem, der die Aktion autorisiert hat.
Sie haben sogar offiziell um Hilfe gebeten.
Nachdem
die Toten auf der Straße lagen, konnten sie ja auch schlecht so tun, als sei
nichts gewesen. Aber mein Freund glaubt, dass die „Offiziellen“ wirklich keine
Ahnung haben was da vor sich geht.
Keiner
weiß das, alle laufen kopflos durch die Gegend.“
„Und
warum konntest, du das mir nicht erzählen, solange Caroline hier war?“
Jetzt
zeigte sich echte Angst in Randys Gesicht.
„Darum.“
Sagte er und zeigte auf die Wanze.
„Was ist
damit?“
„Ich
nehme an, du weißt wie eine Wanze funktioniert.“
„Im
Großen und Ganzen schon.“
„Eine
Wanze ist nichts anderes als ein kleines Funkgerät. Es gibt Wanzen die zeichnen
das Gespräch auf und du sammelst sie später wieder ein, oder solche die das
Gespräch zu einem Empfänger übertragen.
Die hier
Überträgt die Gespräche.“
„Komm zum
wesentlichen!“
„Um die
Aufzeichnungen zu übertragen, braucht man Strom in Form von Batterien. Je größer
die Sendeleistung ist, umso geringer ist die Lebensdauer.“
„Randy,
du stellst meine Geduld auf eine harte Probe.“
„Gib mir
mal ein Blatt Papier.“
Ich gab
ihm das Gewünschte und er fing an, einen groben Plan des Gefängnisses
aufzuzeichnen.
„Also wie
du weißt ist das Gefängnis an sich, etwa quadratisch. Wir sind hier im
Todestrakt, der ist so ziemlich in der Mitte. Um uns herum sind die Gebäude mit
den –normalen- Gefangenen.
Um diese
sind die Verwaltungsgebäude, wie Verwaltung, Küche, Werkstätten, Wäscherei und
die Sicherheitszentrale.
Der
Knackpunkt ist, dass die nächsten Wohngebäude mindestens 150 Meter Luftlinie
von Veras Wohnung entfernt sind.“
Mir lief
es kalt den Rücken herunter. Ich ahnte auf was Randy heraus wollte.
„Das Teil
hier hat eine maximale Reichweite von 80 Meter. Wer immer das Teil hier
platziert hat, er sitzt hier im Gefängnis.“
Jetzt war
klar, warum Randy Angst hatte. Randy war an Beates Rettung mit beteiligt und
anders als Frank, der auf Grund seiner Position und seinen Freunden unangreifbar
war, würde Randys Kopf rollen, sollte Beates Geheimnis herauskommen.
Niemand wusste wie lange die Wanze schon in
Veras Wohnung war, und was die Wanze verraten hatte.
Wer den
Auftrag gegeben hatte war klar. Trommer! Die Frage war, wie viel wusste er. Und
wen hatte Trommer hier im Gefängnis?
„Wenn
Trommer konkrete Fakten hätte, wären wir schon lange tot. Aber wir müssen
vorsichtig sein. Kannst du die anderen Räume und das Büro überprüfen?“
„Kein
Problem, jetzt, wo ich weiß, nach was ich suchen soll.“
„Dann tu
das und überprüf auch Franks Büro.“
„Geht
klar.“ Er verschwand und ich ging ins Büro zu Jessica und Caroline.
„Hätte
ich geahnt, wie groß der Verwaltungsaufwand hier ist, wäre ich in Soulebda
geblieben, da war dass alles sehr viel einfacher.
Der
Präsident zeigte mit dem Finger auf einen, sagte Todesstrafe, und ich hab ihn
gekillt. Da gab es keine Akten oder Protokolle.“
„Tja,
dafür bekommst du hier auch Geld wenn du in Rente bist.“ Lachte ich.
„Was hat
Randy noch gesagt?“
„Nur,
dass die beiden Toten, keinen offiziellen Auftrag hatte, dich zu killen.“
„Dann ist
klar, dass der böse Papa sich rächen will.“
„Fertig
hier?“
„Ja.“
„Dann
komm mit.“
Caroline
hing sich an mich und wir gingen in Deckers Büro.
Auf dem
Weg dorthin, erklärte ich ihr, um was es ging.
„Als
Henker bist du nicht unbedingt beliebt in der Öffentlichkeit. Wir hatten einige
Handgreiflichkeiten und Anfeindungen. Als Frank Chef wurde, hat er durchgesetzt, dass alle Henker
Waffen tragen müssen, sobald sie das Gefängnis verlassen.
Deswegen
hatte ich am Samstag auch eine dabei.“
Mittlerweile
waren wir bei Decker angekommen.
„Herr
Decker, Frau Miles braucht eine Waffe.“
Decker
schaute sich Caroline an, dann bat er sie ihm in die Waffenkammer zu begleiten.
„Hier
haben wir eine Auswahl an handlichen Handfeuerwaffen.“
Er zeigte
Caroline verschiedene Modelle kleinkalibriger Handtaschenartillerie.
Die sah
ihn verständnislos an und griff sich eine 9mm Beretta.
„Die ist
für eine zarte Frau nicht wirklich geeignet…“
„Haben
sie hier eine Schießbahn?“
Decker
sah mich an und ich zuckte mit den Schultern. Zu dritt gingen wir zum
Schießstand und Caroline zeigte ihr Können.
Decker
war ehrlich beeindruckt und beschloss sich zukünftig mit seinen Äußerungen
gegenüber Caroline zurückzuhalten.
Im Büro
wartete schon die nächste Überraschung.
„Das
Ministerium hat den offiziellen Prozessbeginn bekannt gegeben. Am Montag geht
es los. Es kam gerade in den Nachrichten.
Frau
Haufberger, wird heute hier Quartier beziehen. Da ihr zwei euch ja jetzt in
einem Raum aufhalten könnt, ohne das ihr euch gleich gegenseitig umbringt,
werde ich sie in Carolines Wohnung unterbringen.
Du
Liebes, kannst dir aussuchen, ob du mit ihr, oder mit deinem Chef, Retter und
Verehrer das Bett teilst.“
„Verehrer?“
fragt Caroline und schaute mich von der Seite an, während ich gerade den Wunsch
hegte, Jessika langsam mit der Handgarotte zu erwürgen.
„Seit du
hier aufgetaucht bist, macht er lauter verrückte Dinge, die er vorher nie getan
hätte, wie zum Beispiel diskutieren…“
„OK, das
reicht jetzt.“
Caroline
lachte.
„Ich
denke, ich wähle den Griesgram da, Obwohl die Haufberger sehr viel besser
aussieht als er.“
Das
reichte. Dafür würde Caroline heute leiden.
„Jetzt
auf zu Frank.“ Befahl Jessica.
Der
empfing uns auch sofort.
„Würdest
du mir bitte erklären, warum Randy hier durch meine Büro läuft und alles
absucht?“
„Warum
fragst du nicht ihn?“ entgegnete ich.“
An Franks
Gesicht, sah ich das der Bogen kurz vorm Überspannen war, also erzählte ich ihm
die Geschichte mit der Wanze, ohne die begrenzte Reichweite zu erwähnen.
„Es sind
also die Amis?“
„Sieht
zumindest so aus.“
Frank sah
uns finster an.
„Peter,
lass uns allein.“
Den Ton
in Franks Stimme kannte ich nur allzu gut und beschloss besser nichts zu sagen,
und so verließ ich das Büro, Caroline zurücklassend.
Die
Unterredung dauerte über eine Stunde. Als Caroline leichenblass aus dem Büro
kam, wusste ich, dass Frank lückenlos die ganze Geschichte von Caroline kannte.
Ich
kannte Frank und wusste wie er das erreicht hatte. Caroline hatte die Wahl
gehabt. Gehen und Freiwild sein oder bleiben und Schutz haben.
Caroline
war gut, aber klug genug zu wissen, dass sie als Freiwild nicht mehr allzu
lange Leben würde.
Der Preis
für ihren Schutz war die Wahrheit und klar war auch, dass ich die von Frank nie
erfahren würde.
„Du
sollst wieder reinkommen.“
Frank saß
ernst hinter seinem Schreibtisch.
„Ihr zwei
werdet von jetzt an gegenseitig auf euch aufpassen. Mir ist egal, ob ihr euch
mögt, oder ob ihr euch gegenseitig umbringen wollt. Ich erwarte dass ihr euch
zusammenreißt.
Nächste
Woche geht der Prozess los und ihr beiden seid unser Aushängeschild.
Die
Haufberger war von eurem Auftritt im Hof begeistert, sorgt dafür, dass es so
bleibt. Ihr werdet ihr eine gute Show nach der anderen bieten, bis sie wieder
weg ist.
Von dir
erwarte ich, dass du Caroline den Rücken frei hältst. Wer immer hinter ihr her
ist, wird weiter versuchen sie zu töten. Keine Alleingänge, bis die Sache
ausgestanden ist.
Du
Caroline, wirst Peter nicht bei nächster Gelegenheit ein Messer in den Rücken
stecken. Er ist dein Boss und du bist ihm unterstellt.
So wie
ich gehört habe bleibt das auch so, bis die Prozesse vorbei sind.“
Woher er
diese Information hatte, sagte er nicht.
„Sollte
einer von euch ein Problem damit haben, will ich es jetzt wissen.“
Caroline
biss zwar die Zähne zusammen, sagte aber nichts.
Und ich?
Vor
wenigen Tagen, wollten wir uns gegenseitig den Kopf einschlagen. Doch je länger
ich mit Caroline zusammen war, umso größer wurde dieses seltsame Gefühl in
meiner Brust.
Liebe war
das auf keinen Fall! Oder?
Ich
wusste nur, dass ich sie nicht mehr verlieren wollte. Und schon gar nicht gegen
an so ein paar dahergelaufene Amis.
So ging
ein ereignisreicher Tag zu ende.
Wir
hatten Carolines Sachen wieder aus der Wohnung geräumt und in meine gebracht.
Nach Veras Auszug, hatte ich mehr Platz als ich brauchte.
Wie schon
am ersten Abend den ich mir Caroline verbracht hatte, schafften wir es eine
entspannte Atmosphäre zu schaffen.
Wir
hatten uns Essen bestellt und das Licht gedämmt. Erstes Thema waren die
nächsten Hinrichtungen. Jessica hatte einen Plan erstellt. Erst eine Gruppe von drei Frauen, zwei Männer
und wieder eine Gruppe Frauen.
Ich
beschloss Caroline die Männer zu überlassen. Ich wüsste zu gerne was sie mit
ihnen anstellt bevor…
Die letzte
Gruppe sollte wieder im Hof sterben. Öffentlich an einem X gefesselt, würden
sie gepeitscht und gefoltert werden. Natürlich nur so viel, dass ihr Streben
nicht beschleunigt wird.
Die
anderen Gruppen würden wir in der Kammer hinrichten. Der Haufberger würden wir
nur das Ergebnis präsentieren.
Schließlich
war es spät geworden und jeder hatte eine halbe Flasche Wein getrunken.
„Zeit
fürs Bett.“ Sagte ich.
Caroline
begab sich ins Bad und machte sich Nachtfertig. Als sie wieder herauskam trug
sie ein knielanges schwarzes Nachthemd mit kurzem Arm.
Ich
musste lachen.
„Was?“
fragte sie.
„Ich
hatte mir etwas anderes vorgestellt. Etwas kürzer mit Spitze.“
„Vorgestellt,
oder erhofft?“
„Völlig
egal, denn keine Frau die in dieses Bett steigt, wird irgendetwas tragen.“
„Ich soll
nackt mit dir in einem Bett liegen?“
„Nein,
natürlich nicht.“ Grinse ich und schlage die Bettdecke zur Seite. Neben mir auf
dem Bett lagen zwei Baumwollstricke, beide zwei Meter lang.
„Das ist
nicht dein Ernst!“
„Und ob,
mein Bett meine Regel.“
Caroline
kämpfte einen Moment mit sich, doch sie war genauso neugierig wie ich. Dazu
kam, dass sie die Hinrichtungen geil gemacht hatten und der Wein seine Wirkung
tat.
„Also
gut, mein Chef, Retter und Verehrer, wenn du besser schlafen kannst, wenn du
die Raubkatze anbindest dann tu es, aber ich warne dich, Frank hat gesagt, dass
du mich beschützen sollst.“
Damit
zieht sie provozierend langsam ihr Nachthemd aus und lässt es einfach zu Boden
fallen.
Caroline
setzt sich auf das Bett und hält mir ihre Hände entgegen.
Ich binde
ihre Hände vor ihren Körper und die Füße zusammen und lege sie auf das Bett.
„Nein,
Frank hat gesagt, ich soll dir den Rücken freihalten, und glaub mir, das tue
ich jetzt.“
Schon war
ich ausgezogen und mein harter Schwanz steckte in ihrer Möse. Wir trieben es in
der Löffelstellung, dann musste sie sich auf den Bauch legen.
Mit
Gleitgel auf der Schwanzsitze und mit der ich ihre Rosette einrieb stieß ich
meinen Riemen in ihren Arsch.
Caroline
drückte sich von unten gegen mich. Ihre Zusammengebundenen Beine verengten ihr
Poloch noch mehr, und ich musste aufpassen, sie wir nicht zu schnell zum Ende
kamen.
Um uns
beiden eine Atempause zu gönnen, schnappte ich sie und steckte ihr den Schwanz
in den Mund, doch Caroline hatte ihre eigene Art sich dafür zu rächen, dass ich
den Schwanz aus ihrem Arsch direkt in ihren Mund brachte.
Mit einer
unglaublichen Zungentechnik gönnte sie mir keine mir keine Pause, oder
Entspannung.
Carolines
Schwanzlutschen war einfach geil. Sie wusste was sie tat.
Ich
genoss es solange wie ich konnte, dann wechselte ich die Stellung.
Caroline
musste sich hinknien und sich ganz nach vorne beugen. Ihr Arsch stand nach oben
und ihre tropfnasse Möse schaute frech zwischen den runden festen Arschbacken
hervor.
In dieser
Stellung versenkte ich meinen Schwanz erst in der Fotze und als er wieder
richtig nass war, kam er ein Loch höher in den Arsch.
So
wechselte mein Schwanz von einem geilen Loch zum anderen und wieder zurück.
Mit ihren
gefesselten Händen fasste sich Caroline zwischen ihre Beine und begann sich den
Kitzler zu reiben.
Schließlich
baute sich ein Orgasmus auf, der nicht mehr aufzuhalten war. Ich wechselte ein
letztes Mal in Carolines Arsch und wir kamen fast zeitgleich.
Ich
spritzte ihr meinen Saft tief in den Arsch und Caroline nahm es entgegen.
Sie
stöhnte vor Lust und Schmerz auf, als ich meinen Riemen aus ihrer Rosette zog
und sie auf die Seite legte.
Caroline
war sichtlich erschöpft, doch sie hatte noch nicht genug. Ungefragt begann sie
wieder ihren Kitzler zu reiben und schoss sich wieder nach oben.
In
wenigen Minuten hatte sie einen weiteren Orgasmus und sie blieb erschöpft
liegen.
Ich zog
die Decke über sie und wagte es, sie in den Arm zu nehmen.
Sie ließ
es geschehen und drückte sich gegen mich. In dieser Stellung schliefen wir ein
und ich hielt sie die ganze Nacht.
Als ich
am Morgen erwachte, lagen nur die Stricke Bett, aber keine Caroline.
-HHMM,
die Raubkatze hatte sich befreit, und ich lebte noch immer-.
OK für die
Rosetten Aktion werde ich mich später irgendwann einmal bedanken, immerhin war
die restliche Nacht ja echt angenehm und mit Peter kann man echt noch etwas
anfangen.
Ich hätte nicht
gedacht dass er mich so auf Touren bringen kann, es ist doch nur Sex oder ist
da etwas ... egal. Arm in Arm schlafen wir ein und es fühlt sich nach langer
Zeit endlich noch einmal richtig gut an.
Am Morgen
befreie ich mich aus den Fesseln, als wenn mich ein paar Seile bändigen
könnten, einfach lächerlich, aber bestimmt fühlte sich Peter dabei besser.
Dann auf, raus aus
dem Bett und nach der Dusche raus an die frische Luft, die Planung für heute
mit einer Tasse heißem Kaffee durchgehen.
Um Neun Uhr
sollte bereits die erste Hinrichtung stattfinden, ja die kommenden Tage
forderten eben ihren Tribut und wir durften früher starten.
Für heute
standen drei Gruppen an Hinrichtungen an, da waren die drei Hexen aus der
Normandie, drei Frauen zwischen 35 und 44 Jahren die jahrelang ihr Unwesen im
Süden getrieben hatten und nur durch Zufall erwischt wurden wie sie eine
Familie mit Äxten und Beilen auslöschten.
In der Verhandlung wurden ihnen noch vier
andere Morde nachgewiesen man vermutete aber wesentlich mehr nur man konnte es
nicht beweisen. Die Richter legten als Hinrichtungsmethode fest: Zerteilung mit
der Axt.
Die drei Frauen
waren bereits in die Kammer gebracht, untersucht und als hinrichtungsfähig
klassifiziert worden. Nackt lagen sie nebeneinander gefesselt auf einem
schweren Holzgerüst, Arme und Beine gestreckt und mehrfach alle 20 cm
gefesselt.
„Na ihr Hübschen
ihr wisst was euch heute erwartet und wie ihr sterben werdet? Zerteilung mit
der Axt – So steht es im Urteil. Ihr habt eine Möglichkeit es schnell hinter
euch zu bekommen:“
Damit zeige ich
auf Peter „Hier ist deine Aufgabe“ und dann deute ich auf die Blonde mit den
üppigen Brüsten und den endlos langen Beinen.
„Wenn du es
schaffst diesem Mann seinen Schwanz so zu verwöhnen dass er in fünf Minuten einen Mörder Samenerguss ablegt
wird dein Kopf zuerst abgehackt dann der Rest.
Wenn nicht
beginne ich an den Beinen, dann Oberschenkel, Ellbogen Oberarme und dann breche
ich deinen Brustkorb auf – Also wie lautet deine Entscheidung?“
„Der da der kann
mich mal, dem würde ich nie einen blasen und lass es mich so sagen wenn wir die
beiden letzten Menschen auf ner Insel wären – wir würden AUSSTERBEN!“
Ich schau Peter
an ziehe meine Augenbraue hoch frage ihn „Sag mal was hast du mit der denn
gemacht?“
Peter lacht laut und meint nur „Ich hab sie
einmal gepeitscht weil sie sich selbst für eine Blondine zu blöd angestellt
hat“
Dann schau ich
wieder zu der Blondine und hebe die Axt an zeige ihr die breite Schneide.
„Schau wie scharf sie ist“ und ziehe mit der Schneide eine 30 cm lange
Schnittspur in den Oberschenkel die Blonde schreit dabei und ich beginne zu
lachen „Na dann wollen wir mal“
Zack! Mit einem
Schlag ist der Fuß ab, der Schrei ist grell und laut. Dann der nächste Fuß, er
poltert zu Boden und der Schrei bleibt gleich.
Dann geht es
rasch weiter ehe sie zu viel Blut verliert, Stück für Stück verliert sie die
Beine und ihre Schreien werden greller, dann sind die Arme plötzlich weg und
ehe sie mich grell anschreien kann hole ich aus und schlage die Axt voller
Wucht direkt in den Brustkorb ein.
Der Schlag ging
bis in das Rückgrat bemerke ich und breche den Brustkorb mit einer seitlichen
Bewegung auf. Stille kehrt bei der Blondine ein und das letzte Blut rinnt.
Ihre großen
Augen sehen mich jetzt noch blutleer an, dann fällt ihr Kopf durch die Axt.
Die beiden
anderen sehen das Geschehen und beginnen jetzt erst richtig zu schreien, tja
manchmal sind Ohrstöpsel eine wunderbare Angelegenheit und lächelnd sehe ich zu
Peter dem das Geschrei nicht so recht passt.
„Das gibt sich
gleich“ und ich schau die Rothaarige Schönheit an, eigentlich wunderschön das
Mädchen zu schade für das Beil? Doch diese Frage ist rasch vorbei.
„Ehe du irgendwas sagst der kann mir gestohlen
bleiben dem beiße ich die Eier einzeln a...“ Zack da hat die Axt bereits den
Fuß abgetrennt.
„Zur Kenntnis genommen“ und auch sie stirbt
einzeln und in Stücke zerhackt.
Ihre Schreie
sind lange nicht so laut wie bei der Blondine.
Die letzte,
wieder eine Blonde, schaut uns beide nur fies an und spuckt uns an, zumindest
versucht sie es.
Ich lasse die Axt einfach nur unsanft auf
ihren Venushügel fallen und die Axt gräbt sich durch.
Sofort ist
Stille bei ihr und ich beginne das gleiche Spiel. Als auch sie tot zerkäckselt
da liegt schau ich Peter an
„Leider nichts für dich dabei mein Lieber“ ein
Blick auf die Uhr, 26 Minuten für die drei, geht ja. Schnell noch die Bilder
für die Pressetussie und weiter.
Drei Häufchen
Menschenghacktes liegen da und die Kamera klickt und protokolliert alles.
Die Reste werden
zur Verbrennung übergeben und es geht in den nächsten Raum. „26 Minuten ist
eine gute Zeit“ meint Peter und ich nicke, „Schade die Rote hat mir gefallen“
und sehe in Peters Gesicht ein leichtes Gefühl der Eifersucht.
Kann das sein?
Denke ich mir und gehe mit ihm in die nächste Kammer, kann das wirklich sein
dass er doch etwas für mich empfindet?
Egal - zuerst
der Job.
Da waren die
zwei Schweden an der Reihe, Sören und Björn. Eigentlich waren sie gar keine
Schweden sondern waschechte Ostfriesen aber ihre Masche war es ältere Frauen
das Geld und später das Leben zu rauben und ihnen ein Märchen der alten
Verwandtschaft dabei aufzutischen.
Da sie aber sehr brutal vorgingen und mehrfach
ihre Opfer hilflos verbluten ließen hatte der Richter Tod durch Ausbluten
vorgesehen.
Die beiden Jungs
sind nackt an je ein X-Kreuz gebunden. Schöne stramme Kerls.
Tatsächlich beginnen bei den beiden die Säfte
zu sprießen und der größere von beiden, ein stattlicher junger Mann, bringt
seinen Ständer voll zur Geltung.
Der andere bekommt bestenfalls einen
halbfertigen Ständer hin. Also nehme ich mir den halbfertigen vor.
„Du bist zum Ausbluten verurteilt also wirst
du jetzt ausbluten bis der Tod eintritt, das geht recht schnell, in der Regel“
Damit schnappe
ich mir aus dem Regal ein scharfes Messer und schneide einzeln die Eier ab. Ich
werfe sie wie kleine Bällchen in die Ecke mit dem Eimer.
Der schreit noch nicht einmal er wimmert, oh
wie jämmerlich. Dann packe ich seinen Penis mit einem groben Lederhandschuh
ziehe kräftig daran und schneide links und recht zum Körper jeweils einen
Streifen aus dem Fleisch. Es blutet fürchterlich.
„So nun also auf
zum Ausbluten, mal sehen wie lange du mitmachst bei dem kommenden!“
Damit stelle ich
mich vor den anderen mit dem voll angespannten Schwanz und schnappe ihn mir mit
der Hand.
Während ich den Kameraden anwichse schau ich
in Peters Augen. Tatsächlich eine Regung, wer hätte das gedacht.
Ich am
allerwenigsten. Es gefällt ihm tatsächlich nicht dass da ein fremder Schwanz in
meiner Hand ist.
Ob zurück zum
Job, ich schau den Knaben an und auch er erhält den Keilschnitt in den Penis
und blutet fürchterlich.
Wer noch nie
gesehen hat wie sich ein paar Liter Blut auf gekacheltem Boden ansehen der
würde jetzt vor Übelkeit raus laufen.
Hier stehen aber zwei Vollprofis und die sehen
den beiden Helden zu wie ihnen der Saft aus dem Schwanz läuft.
Aus Wimmern wird
jammern und schließlich ein leichtes Schreien. Nach 12 Minuten ist es vorbei
und es tröpfelt nur noch munter vor sich hin.
„Die lassen wir
noch eine Stunde hier abtropfen zur Sicherheit“ noch ein paar Fotos und es geht
weiter.
Ein prüfender
Blick zu Peter und sein Blick hat etwas Böses, erwartendes, verlangendes.
Lächelnd flüstere ich ihm zu
„Heute darfst du
ran“. Dann rufe ich mich selber zur Raison – bleib bei der Arbeit und lass das
Vergnügen Vergnügen sein, heute Abend kannst du ihn ja vernaschen -
Da wir noch Zeit
haben bis zur öffentlichen Hinrichtung mache ich mich noch im Zimmer fit,
wasche mich und lege meine Dienstkleider an. Ein prüfender Blick zur Beretta,
geladen gesichert, Ersatzmagazin, alles klar und sie verschwindet im
Schulterhalfter.
Eine Stunde vor
der Hinrichtung gehe ich mit Peter nach draußen, wir kontrollieren die drei
Kreuze die aufgestellt wurden.
Am Boden sind Gelenke damit die Mädchen liegen
festgebunden und angenagelt werden können, dann werden sie hydraulisch
gleichzeitig angehoben und aufgestellt.
Das Publikum ist
noch nicht da, es wird erst kurz vor der Hinrichtung eingelassen. Ein paar der
Helfer stehen unten im Hof, die Kameraleute bauen ihre Maschinen auf und
verlegen noch munter ein paar Leitungen.
Rings um uns die
hohen Mauern, die ein Ausbrechen verhindern und dann erst die hohen Häuser.
Obern auf denen die üblichen Satellitenschüsseln und ein bekanntes Blinzeln in
der Sonne.
Doch da - an
Peters Jacke wandet ein grüner Punkt zur Brust und schon liegt er auf den
Brettern.
„Ein Sniper – Süd Südwest mittleres Hochhaus,
rechts 300“ mehr muss ich nicht sagen.
Da bricht
bereits das Chaos los. In den Bretter auf denen wir liegen platzen krachend ein
zwei Löcher und mehrere kleinere Splitter fliegen, schon rollen wir uns in Sicherheit.
Peter greift sich ein Funkgerät und gibt ein
paar Kommandos da eröffnen die Wachen auf den Türmen das Feuer auf das Flackern
auf dem Dach. Zwei Schuss und da oben bricht etwas zusammen eine zweite Person
flüchtet.
„Alles klar bei
dir?“ frag ich Peter und er murmelt „Scheiße der eine Splitter ist in meinem
Hintern“ ich lächle und sage nur „Lass mich das heute Abend ansehen Cowboy, ich
glaube der wollte was von dir“
Die Anwesenden
schauen noch zu den Wachen und vermuten irgendwelche Übungsschüsse sonst haben
sie nur zwei ungeschickte Henker auf dem Holz erlebt, mehr nicht. Die Party
geht also weiter.
Mit Verstärkung
auf den Türmen sammeln sich die Zuschauer und man bringt die drei Mädchen die
Treppe herauf. Die Kameras surren und die flammenden Scheinwerfer erhellen das
Geschehen.
Oben angekommen
werden sie entkleidet und das erste Raunen geht durch das geile Volk. Statt der
Kreuze sind erst mal nur drei Pfosten zu sehen und die Mädchen werden daran
gefesselt, mit den Händen schön nach oben.
Alle drei
Mädchen sind hübsch anzusehen stehen mit dem Rücken zu den Pfosten die
kommenden Schläger werden ihnen also unweigerlich die Brüste zerfleischen.
Nach der
nochmaligen Verlesung des Urteils liegt es nun an mir und ich verabreiche jeder
der drei Schönheiten die ersten fünf Peitschenhiebe.
Unsere liebe
Pressetussie zischt mich an „Geh aus dem Bild wegen der Slow Motion“ aber sie
zieht es dann doch vor auf Abstand zur Peitsche zu bleiben.
Unter unsäglichem
Geschrei sind die schönen Frontpartien der Mädels zerschlagen, nun drehen die
Helfer sie mit der Brust zum Pfahl und der
weiße Rücken blickt zum Publikum. Weitere fünf Schläge später sehen die
Rücken der Mädchen ganz anders aus.
Nun genug der
Peitschen, die Damen werden von den Pfählen gelöst, die Pfähle vom Podest
entfernt und man legt die Mädchen auf die Kreuze und bindet ihnen Arme und
Beine zur Kreuzigung.
Wieder liegt es
an mir die Zimmermannsnägel durch die Knochen und Fleisch zu treiben und dem
Urteil Geltung zu verschaffen. Mit höllischem Geschrei wird eine nach dem
anderen angenagelt.
Die erste
Besucherin wird vom Podest geführt sie hat genug, ihre beiden geilen Begleiter
bleiben aber oben die wollen das Spektakel sehen.
Dann werden die
Kreuze aufgerichtet und je steiler sie steigen desto lauter das Geschrei der
Gekreuzigten. Ja das sind Höllenschmerzen, so ziemlich das schlimmste was unser
Handwerk kennt.
Nach gut einer
Stunde geben die kleinen Körper nach und die Verurteilten sterben nacheinander
ihren schrecklichen Tod am Kreuz.
Da der Tod
festgestellt wird entfällt des Durchstoßen des Herzens und die Veranstaltung
wird als abgeschlossen erklärt. Das Podest leert sich, die drei bleiben aber
noch hängen, so will es das Gesetzt.
In einer Stunde
werden sie abgehängt und verbrannt.
Während wir das
Podest verlassen sagt Fransiska
Haufberger zu uns.
„Das war eine gute Show, aber nächstes Mal
sollten Sie aus dem Bild gehen, das wirkt dann besser und wir machen das hier
ja für die Presse!“
Ich schau sie nur an und sage „Und ich dachte
wir machen das der Gerechtigkeit wegen“ schon dreht die Tussie wieder ab und
ist verschwunden.
„Die geht direkt
zu Trommer“ sagt Peter. „Soll sie doch, ich mach das nicht wegen ihr, wenn sie
das nicht schnallt ist es ihr Pech, dann soll sie die Kameras besser aufstellen
lassen!“
Abends nachdem
alles andere erledigt ist liegt Peter geduscht auf dem Bett und ich schau mir
seinen Po an. Den Splitter habe ich rasch gefunden, aber dann drehe ich Peter
auf den Rücken und verwöhne ihn erstmals ohne Seil und Handschellen.
„Kein Muckser – heute bist du mein, morgen
sehen wir weiter!“
Einmal versucht
er noch sein männliches Dominanzgehabe anzubringen, aber nur kurz und ein
kräftiger Druck auf einen Nervenkreuzpunkt überzeugt ihn dass er heute besser
genießen sollte.
Nach ein paar Runden
heftigem guten Sex liegen wir nebeneinander angekuschelt und er fragt nur „War
der Laser eigentlich rot oder grün?“
Ich
genoss Carolines Zungenspiel.
Nur in
schwarzen halterlosen Strümpfen und schwarzen Pumps kniete sie an sonst nackt
vor mir und verwöhnte mich. Demütig und doch stolz kniete sie vor mir. Ihre
Hände auf dem Rücken mit einem weißen Strick gefesselt, umspielte ihre Zunge
meine Schwanzspitze.
Jetzt, da
sie wusste, dass die Fesseln mehr meinem Fetisch statt der „Sicherheit“ dienten
ließ sie sich bereitwillig von mir in Fesseln legen.
Mit ihren
wunderschönen Augen hielt sie mit mir Blickkontakt und ich konnte sehen, dass
auch sie Spaß hatte mich zu verwöhnen.
„PETER!“
Franks
Stimme riss mich wieder in das Hier und Jetzt zurück.
„Schön, dass
ich wieder deine Aufmerksamkeit habe.“
Seit
zwanzig Minuten saßen Caroline und ich vor seinem Schreibtisch und bekommen
einen Anschiss der ersten Klasse.
Caroline
sogar einen Doppelten.
Zu einem,
hatte sie Fransiska Haufberger verärgert, die natürlich sofort zu Trommer
gelaufen ist, und sich beschwert hatte.
Die Folge
war, dass Trommer Frank die Hölle heiß gemacht hatte, und sich verbat die
Berichterstattung weiter zu behindern.
Zum
anderen hatte sie Frank nicht sofort berichtet, dass der Schütze auf dem Dach,
mich und nicht sie anvisiert hatte.
Meinen
Anschiss bekam ich, weil ich Frank nichts von der geringen Reichweite der Wanze
erzählt hatte.
Auch das
sonst bewährte Mittel, ein betroffenes und ernstes Gesicht machen und Besserung
zu loben, funktionierte bei Frank nicht.
Erstens
kannte er mich viel zu gut um darauf reinzufallen, und zweitens war trotz dem
Riesenanschiss, einer meiner besten Freunde.
Jetzt
hatte er sich ausgetobt und sah uns an.
„Also, um
das Ganze nochmal zusammen zufassen. Da draußen sind zwei verschiedene Irre
unterwegs.
Die Amis
die dich umlegen wollen,“ dabei sah er Caroline an, „und ein paar unbekannte,
die dich um die Ecke bringen wollen. Sehe ich das richtig?“
„Ja.“ Kam
es wie aus einen Mund.
„Bei
Caroline wissen wir ja, wer derjenige ist, aber bei dir? Irgendeine Idee?“
„Nur
eine. Trommer.“
„Warum
sollte er das tun?“
„Wegen
Beate.“
Franks
Augen wurden schmal und bekamen einen warnenden Ausdruck.
„Trommer
hat Beate selbst erschossen. Du hast selbst gesagt, dass Jessica und Decker
unmittelbar nach dem Schuss ins Büro kamen und es gesehen hatten. Außerdem
haben fast zwanzig Leute gesehen, wie du ihre Leiche aus dem Büro zum
Krematorium gebracht hast.
Beate ist
TOT!“
„Meiner
Meinung nach dreht er durch. Er hat sich die Sache so zu Kopf steigen lassen,
dass er nicht mehr weiß was er tut.“
„Hat denn
die Überprüfung des toten Scharfschützen etwas ergeben?“ fragte Caroline.
„Nur das
er in unserem Strafregister völlig unbekannt ist. Den einzigen Hinweis sind ein
paar Tattoos. Anscheinend hat er früher einmal in der Fremdenlegion gedient. An
die Akten kommt niemand heran.“
„Nicht
gerade viel. Viele freie Söldner haben dort gedient.“
„Wie auch
immer. In Zukunft erwarte ich dass ihr die Haufberger auf Händen tragt und
versucht euch nicht umbringen zu lassen. Verstanden?
„Ja.“
Wieder antworteten wir zusammen.
„Verschwindet.“
Schon
Sekunden später standen wir draußen.
„Wow, ist
der immer so drauf?“ wollte Caroline wissen.
„Das ist
noch gar nichts, du solltest ihn mal erleben wenn er wirklich böse ist.“
„Heißt
das der spielt nur den Bösen?“
„Der ist
noch nicht mal wirklich sauer.“
„Und was
machen wir jetzt?“
„Das was
er gesagt hat. Wollen wir losen wer mit der Haufberger auf Kuschelkurs geht?“
Caroline
lachte. „Lass gut sein. Hier braucht es Charme und Einfühlungsvermögen. Nichts,
was du auch nur Ansatzweise besitzt.“
„Danke
für das Kompliment.“ Grinse ich zurück.
Wir
teilten uns auf und mein Weg führte mich zu Randy. Ich fand ihn in seinem Büro.
Randy hatte sich seinen Arbeitsplatz sehr speziell eingerichtet. In seinem Büro
sah es eher aus wie in einer Studentenbude. Überall herrschte Chaos, das nur
ein Genie überblicken konnte.
„Na,
klingeln die Ohren noch?“ fragte er grinsend.
„Wir
haben es überlebt.“
„Du musst
was für mich überprüfen.“
„Schieß
los.“
„Ich
brauche eine Liste von allen die in den letzten sechs Monaten hier her versetzt
wurden.“
„Du
suchst den Maulwurf?“
„Ganz
genau.“
Randy zog
die Tastatur zu sich und begann in die Tasten zu hämmern.
„Woher
weißt du dass er hierher versetzt wurde und nicht schon länger da ist?“
„Das weiß
ich nicht, aber eine bessere Idee hab ich nicht.“
Ich
setzte mich in einen freien Stuhl und ließ ihn machen. Nach einer halben Stunde
hatte er alle Sicherheitsschranken umgangen und rief mich zu sich.
„Also wir
haben in den letzten sechs Monaten acht neue Mitarbeiter bekommen.
Vier
Wachleute, eine Köchin, zwei Verwaltungsangestellte und eine Reinigungskraft.“
„Kannst
du die Personalakten aufrufen?“
„Klar.“
Sekunden
später sahen wir uns die Akten gemeinsam durch.
„Alles
ganz normale Leute, ohne Bezug auf Trommer.“
„Irgendwas
übersehen wir… Warte mal, das hier ist seltsam…“
„Was?
„Irgendjemand
hat sich zugriff auf die fast alle Insassen der letzten Monate verschafft.“
„Was
genau hat er sich angeschaut.“
„HHHMM,
was er sich nicht angeschaut hat sind Räuber, Mörder und Diebe. Er hatte es auf
Fälscher und Schmuggler abgesehen.“
„Fälscher?“
die Sirenen gingen an.
„Fälscher
halt. Passfälscher, Urkundenfälscher, Betrüger eben.“
„Wen
genau hat er sich angesehen.“
„Alle.“
Mir lief
es kalt den Rücken herunter. Einer der Insassen, Jarvis, hatte Beates Pass
gefälscht und Sarah ins Leben gerufen. Als „Bezahlung“ durfte er eine Gefangene
die ganze Nacht über foltern. Am Morgen hatte ich dann beide erschossen.
Jarvis
konnte also nichts verraten haben.
Trotzdem
war das Ganze sehr beunruhigend.
„Kannst
du feststellen wer der Eindringling war?“
„Können
Fische schwimmen?“
Er
bearbeitete die Tastatur etwas und schon hatte er den Eindringling gefunden.
„Schon
gefunden. Der Typ hat sich nicht mal große Mühe gegeben seine Identität zu
verstecken.
Noch eine
Sekunde, dann haben wir seine IP.“
Auf dem
Monitor rasselten die Namen nur so herunter, dann erschien der Name des
Eindringlings ganz fett auf dem Bildschirm.
STEIN
PETER
„Scheiße,
der Kerl ist gut.“ Fluchte Randy. „Er ist über deine IP ins Netz eingedrungen.“
Mir kam
ein ganz andrer Gedanke. Was, wenn der Eindringling gar nicht verdeckt über
meine IP ins Netz vorgedrungen war, sondern tatsächlich meinen Rechner benutzt
hatte?
Wer hatte
Zugang zu meinem Computer? Natürlich Jessica, Richard der Leiter des
Männertrakts als mein Vertreter und …Caroline.
„Versuch
festzustellen, ob er wirklich eingedrungen ist, oder ob er tatsächlich meinen
PC genutzt hat.“
„Werde
ich tun. Ich melde mich wenn ich was herausgefunden habe.“
„Danke,
hast wieder Mal was gut bei mir.“
Könnte
Caroline diejenige sein? Sagte mein Kopf nur nein, weil ich sie begehrte?
Ich
musste zugeben, dass meine Urteilsfähigkeit getrübt war und es gab nur einen
einzigen Menschen mit dem ich reden konnte.
„Caroline?“
fragte Jessica.
„Ich weiß
es nicht. Ich mag sie. Noch mehr, ich begehre sie. Ich genieße ihre Nähe und
möchte mit ihr zusammen sein.“
„Du
hattest schon immer einen speziellen Geschmack, was Frauen angeht. Jetzt willst
du wissen, ob du ihr trauen kannst?“
„Ja,
deswegen frage ich dich. Du hast die beste Menschenkenntnis, die man haben
kann.“
„Wenigstens
muss ich deine Angebetete nicht retten.“ Sie lehnte sich zurück und dachte
nach.
„Sie ist
eine eiskalte Killerin. Sie mag das Töten genauso wie du und liebt den Job. Sie
will die erste Geige spielen, aber ich glaube auch dass sie ehrlich und direkt
ist. Wenn, wird sie dich offen herausfordern, aber keine linke Touren drehen.
Sie kann
eine treue und gute Begleiterin sein. Ob sie das wird, hängt von dir ab. Bis
jetzt hat sie dich noch nicht umgebracht, es besteht also Hoffnung für dich.“
„Danke.
Was würde ich nur ohne dich tun?“
„Untergehen.“
„Wahrscheinlich.
Übrigens, pass bitte auf dich auf. Wer immer dahintersteckt, wird wissen, dass
wir ein Team sind.“
„Ich
werde schon auf mich achten.“
Nachdem
sie gegangen war, schrieb ich dennoch eine Mail an Decker, in dem ich bat, dass
einer seiner Leute Jessica zukünftig von zu Hause abholt und wieder
zurückbringt.
Meine
Gedanken wanderten wieder zu Caroline.
Es liegt
also an mir… Tja dann sollte mir besser was einfallen.
Unterdessen…
Damit bin ich
aus dem Zimmer und erfahre von Jessica dass Fransiska Haufberger bereits im
Anmarsch ist.
Vor ihrer Tür
stoßen wir überraschend zusammen und unsere Unterlagen fliegen quer durch den
Gang. Ich helfe ihr beim zusammenklauben und sie meint:
"Da sind von dir auch noch welche dabei,
lass die uns drinnen sortieren"
Gesagt getan. Im
Zimmer fällt mir auf dass sie die Möbel gar nicht verstellt hat entweder keine
Zeit oder keine Kraft. Erst jetzt sehe ich dass ihr Gesicht Tränen überlaufen
ist.
Wir blicken uns kurz an und sie schaut weg.
"Heyy so
können wir die Papiere aber nicht trennen, die werden ja ganz nass" damit
tupfe ich mit einem Tempo die ersten Tränen aus ihrem Gesicht.
Ein leichtes
Lächeln gerät in ihr Gesicht ein leichtes "Danke" kommt über ihre
Lippen. Beim nächsten abtupfen legt sie den Kopf etwas zur Seite und lässt mich
machen.
"Das kann
nur ein Mann machen, immer wenn es weh tut muss ein Kerl schuld sein"
sinniere ich und sie schluchzt leicht.
"Dein
Freund? Willst du drüber reden?" und sie greift sich meine Hand mit dem
Tempo "das tut gut..." und sie schaut mich an."Nee nicht mein
Freund - kennst du das? Du reißt dir den Arsch auf um weiterzukommen und so ein
Depp wirft dir die Tür vor der Nase zu weil er selber nicht schnell genug nach
oben kommt ..."
Ich reiche ihr
die andere Hand auch noch "Na du - komm mal, ich sagte doch da muss ein
Kerl im Spiel gewesen sein ist doch immer so, schlägt dich dein Freund
etwa?"
"Nein - ach
wo - kein Freund, ich hab es nicht so mit Standardbeziehungen und ein
Freund..." dabei nimmt sie meine andere Hand und liebkost sie.
Anderthalb
Stunden später lachen wir wieder etwas und sie fühlt sich sichtlich besser.
"Danke, das
tut gut Caroline" sagt sie und ich erwidere: "Gerne Fransiska, weißt
du, an meinem alten Arbeitsplatz hatte ich eine gute Freundin, wir waren so
eine richtige Frauenbeziehung und teilten alles miteinander und das hat uns
beiden geholfen....... Außerdem war sie eine sehr gute Liebhaberin."
Fransiska schaut
mich neugierig an "Du meinst so richtig..." und ich lächle sie an
"Ja so richtig, ich mag auch Frauen, ja - und das war meine beste Freundin
und Geliebte..."
Fransiska
rutsche etwas näher zu mir und fühlt sich irgendwie unwohl, man merkt das etwas
in ihr arbeitet.
"Ich habe
hier keine richtigen Freunde und erst recht keine – hmm - Freundin" dabei
schaut sie mich an wie ein junges Mädchen und eine erste Träne rollt langsam
über ihre Wange herunter.
Ich fange sie
mit meinem kleinen Finger auf und lecke den Tropfen mit meiner Zunge ab.
"Eine Träne
ist verlorene Energie und die sollte nicht auf ewig weg sein" sage ich ihr
ins Gesicht und sie beginnt auf einmal zu lächeln.
"Ich hab
gedacht du seist so eine herzlose karrieregeile Henkersfrau..." und ich
streichle über ihre zarte Wange und flüstere "... und erst jetzt merkst du
dass in der karrieregeilen Frau auch eine Seele steckt die Sehnsüchte und
Gefühle hat?"
"Ja genau,
so in etwa" sagt Fransiska und
setzt sich ganz dicht neben mich.
Dann beginnt sie
leise:
"Duuuuuuuuuu
? Mit fehlt die Liebe, mir fehlen Menschen mit denen ich lieben und leben kann
und mir fehlt ganz besonders der gute Sex den ich hier vermisse..."
Ich drehe mich
zu ihr und schau sie an mit meinen großen verführerischen Augen und sage
ebenfalls flüsternd,
"Oftmals ist das Gute näher als man
denkt, es wird halt nicht geklingelt" und damit küsse ich sie leicht auf
ihre Wange, auf die Stirn und dann erstmals leicht und zart auf ihren Mund.
Erwartungsvoll
schaut sie mich an, öffnen ihren Mund ein wenig, nimmt meine Zunge etwas an,
dann begegnen sich unsere Zungen und endlich lässt sie mich in ihren Mund.
Als hätte das
ihren Gordischen Knoten gelöst geht sie auf einmal ran wie Blücher und wir
streifen uns unsere Klamotten ab und ergeben uns in wunderbaren ehrlichen Sex.
Dass auf dem
Tisch neben meinem Smartphone ein anderes Gerät blau leuchtet und jeglichen
Minisender blockiert weiß sie nicht und wird sie auch nicht erfahren.
Nach einer angenehmen
langen Dusche spielen wir noch eine Weile gemeinsam und lieben uns mehrmals. Oh
ja sie war wirklich ausgehungert.
Als sie mir in
den Armen liegt und ich ihr Haar langsam durchkämme plaudert sie auf einmal
los:
"Weißt du,
als ich hierher kam sollte ich deinen Chef ausspionieren und dich überwachen,
weil mein neuer Boss euch beiden nicht traute und vor deinem Chef Angst hat.
Aber jetzt erst erkenne ich das mein Chef der eigentliche Schurke ist und nur
an seiner eigenen Karriere arbeitet.
Der Mistkerl hat
mich heute tatsächlich abgemahnt weil meine Reportagen nicht den gegenseitigen
Interessen dienen würden. Der will nur schnellstmöglich Minister werden mehr
nicht.
Von dir wollte
er eigentlich dass du deinen Chef, diesen Peter Stein ablöst, dann hätte er ihn
schneller abschießen können.
Irgendwie hat
das mit einer gewissen Beate zu tun, aber die hätte er in dem Büro deines Chefs
eigenhändig erschossen. Was ist das nur für ein Mensch. Was weißt du von dieser
Beate?"
"Ich weiß
nur dass sie hingerichtet und dann verbrannt wurde, es gibt wohl Zeugen und
Belege die das bestätigen, mehr weiß ich nicht."
Dann will
Fransiska noch meine Nummer und ob sie mich jederzeit besuchen und anrufen
kann. Aber selbstverständlich, sie bekommt was sie will.
Ehe ich das
Zimmer verlasse umarmt sie mich nochmals, küsst mich heftig und fragt
"Caroline, ich glaube ich habe mich heute verliebt, darf ich deine
Freundin sein, deine beste Freundin und deine Geliebte, es wird keiner erfahren
dass wir uns lieben, darf ich?"
Nach meiner Versicherung
vergehe ich aus dem Zimmer und höre beim Weggehen einen Jubelruf von drinnen
ein leichtes "Hurra endlich wieder Sex..." und ich gehe mit einem
Lächeln im Gesicht zurück zu Peter.
Jessica
hatte mir den Tipp mit den Blumen geben. Gute Idee. Diesmal beschloss ich es
mit einem Lieferdienst zu versuchen. Ich bestellte einen großen bunten Strauß.
Für rote Rosen war die Zeit noch nicht reif.
Dann
überlegte ich wie ich Caroline noch eine Freude machen könnte.
Ich war
so n Gedanken vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, das Jessica vor dem
Schreibtisch stand.
„In
welchen Sphären schwebst du denn?“
„Du wärst
überrascht.“ Dann sah ich das Jessika eine Akte in der Hand hielt.
„Was ist
das?“
„Fibi.“
Sagte sie mit trauriger Stimme und reichte mir die Akte.
Fibi hieß
mit richtigem Namen Fabienne. Sie war das Küken hier im Trakt. Kaum 18
geworden, war sie mit ihren Freund losgezogen um die große Welt zu erleben.
Weit
gekommen ist sie nicht, denn ihr Freund hatte, um Geld aufzutreiben ein paar
Raubüberfälle begangen. Beim letzten gab es einen Toten und die zwei wurden
geschnappt.
Fibi
schwor von den Überfällen nichts gewusst zu haben, und ich glaubte ihr das.
Fibi war ein gutgläubiges, naives und einfaches Mädchen.
Leider
teilte der Richter diese Auffassung nicht und Fibi landete in der Todeszelle.
Dort saß sie jetzt schon über sieben Monate.
In dieser
Zeit hatte sich Fibi schnell eingelebt. Sie hatte sich allen Regeln unterworfen
ohne zu brechen. Bei den Älteren besaß sie eine Art Welpen Schutz, und bei den
Jüngeren war sie wegen ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem fröhlichen Wesen
beliebt.
Irgendwie
hatten wir alle gehofft, dass man Fibi einfach vergessen würde. Diese Hoffnung
hatte sich jetzt zerschlagen.
Ich
schlug die Akte auf um das Urteil nachzulesen. Da stand nichts. Weder ein
bestimmtes Datum noch eine festgelegte Todesart.
Nur:
Todesurteil bei nächster Gelegenheit zu vollstrecken.
Da
blitzte der Gedanke auf. Fibi!
Sie war
das perfekte Geschenk für Caroline.
Sie
musste natürlich freiwillig mitmachen, sonst würde das nichts bringen. Doch ich
hatte schon eine Idee, wie ich sie überreden würde.
Ich rief
die nächsten Termine auf und suchte mir zwei Frauen aus. Dann rief ich Decker
an.
„Bitte
bringen sie die Gefangene 35 in die große Kammer und Nr. 6 in die Kleine…. Ja,
bitte die üblichen Vorbereitungen.“
Die
üblichen Vorbereitungen waren, nackt ausziehen und Handschellen auf den Rücken.
Ich ließ
Decker etwas Zeit, dann ging ich in die Kammern um die Frauen so zu
„präparieren“ wie ich es brauchte um Fibi zu überreden.
Eine
viertel Stunde später war ich bei Fibi in der Zelle.
„Hallo
Fibi.“
Fibi sah
noch immer jünger als 19 Jahre aus. Sie hatte kinnlange, rotblonde Haare,
dunkelblaue Augen, und eine mädchenhafte Figur.
Sie trug
dasselbe blaue Jeanskleid, das alle Todeskandidatinnen trugen, doch ihr stand
das Kleid. Es machte sie sogar noch jünger.
Ganz zu
Anfang war Fibi jedes Mal panisch in die Ecke gewichen, wenn ich die Zelle
betrat. Mit der Zeit hatte sich die Angst gelegt und konnte zu ihr, ohne dass
sie gleich Angst bekam.
„Hallo
Peter, wie geht’s dir? Ich habe gehört dass Vera mit Sarah gegangen ist. Das
ist schade, ich hab die beiden sehr gemocht.“
„Ja, ich
auch. Fibi, würdest du bitte mit mir kommen?“
„Sicher.“
Ohne zu fragen wo wir hingehen trat sie zu mir.
Schon bei
unserer zweiten Begegnung hatte ich bei Fibi auf Fesseln verzichtet und führte
sie ohne Handschellen oder Kapuze durch die Gänge.
Auch
jetzt ging sie so neben mir her. Erst als sie sah, dass wir zielstrebig auf die
Hinrichtungskammer zugingen bekam sie Angst.
Sie blieb
stehen und schüttelte den Kopf.
„Nein!“
„Fibi,
ich will dir nur etwas zeigen, ich verspreche dir, dass du die Kammer lebend
verlässt.“
„Sie mir
in die Augen und versprich es!“
„Ich
verspreche, dass du lebend die Kammer verlassen wirst!“
Immer
noch voller Angst folgte sie mir in die Kammer.
Sie
schrie voller Entsetzen auf, als sie die Gefangene Nr. 35 in der Kammer sah.
Sie stand
mit einer Schlinge um den Hals unter der Winde. Ihre Hände auf dem Rücken
gefesselt und ein Ring-Gag im Mund. Ein dicker Speichelfaden lief ihr aus dem
Mund über das Kinn, den Hals über ihr Dekolleté.
Vor ihr
auf dem Boden lagen ein Strick und ein Tablettt.
„Warum
steht Silke hier?“ fragte Fibi mit zittriger Stimme
„Silke
wird jetzt sterben und wir beide werden zusehen.“
„Ich will
das nicht sehen!“
„Ich habe
dir versprochen dass du die Kammer lebend verlässt, und das wirst du. Doch wenn
du Ärger machst, werde ich dich im Anschluss wieder in die Kammer zerren und
dann töten. Verstanden?“
Fibi
hatte so viel Angst, dass sie nicht sprechen konnte.
„Runter
mit deinem Slip!“
Weinend
zog Fibi ihren Slip herunter und streifte ihn von den Füßen.
„Nimm den
Strick.“
Sie tat
was ich von ihr verlangte und hob den Strick auf.
„Leg
deine Hände auf den Rücken!“
Fibi
legte Ihre Arme auf den Rücken und ich fesselte ihr die Handgelenke zusammen.
Als ich
fertig war, hob ich das Tablettt auf und hielt es vor Fibi.
„Ich hab
sie einen kleinen Sender schlucken lassen. Du kannst hier ihren Herzschlag
sehen und wie du siehst, es rast vor Angst.“
Dann
drehte ich mich zu Silke um.
„Hab ich
Recht, du wirst vor Angst fast verrückt.“
Ein
undefinierbares „HHMMMPFFF“ kam aus dem Ring-Gag.
Ich legte
das Tablettt vor Fibi auf den Boden und stellte mich hinter diese.
„Hol
meinen Schwanz aus der Hose!“
Zitternd
kam sie meiner Aufforderung nach. Etwas ungeschickt öffnete sie mit ihren
gefesselten Händen den Reißverschluss meiner Hose und holte meinen schon
steinharten Schwanz heraus.
Anfangs
ihrer Inhaftierung hatte sie völlig verlegen ihren Körper dargeboten, doch
weder Vera noch ich wollten die Kleine zu etwas zwingen.
Jetzt war
die Schonzeit für das Kitz vorbei.
„Massier
meinen Schwanz!“
Die
Finger einer Hand massierten den Schaft und die Eichel, die andere fasst nach
meinem Sack. Unerfahren war Fibi also nicht.
„Jetzt
werde ich Silke hochziehen. Behalte ihre Werte im Auge und wage es nicht deinen
Blick auch nur eine Sekunde von ihr abzuwenden!“
Als ich
die Fernbedienung der Winde hob schnellte Silkes Herzfrequenz nach oben und sie
schüttelt panisch den Kopf.
Die Winde
sprang an und begann Silkes Strick ganz langsam Stramm zu ziehen. Ihr Herz
schlug immer schneller, doch es dauerte noch eine ganze Minute bis der Strick
straff war und Silke sich auf die Zehenspitzen stellen musste, um nicht den Halt
zu verlieren.
Doch dann
war auch diese kleine Zeitspanne vorbei und Silke wurde in die Höhe gezogen.
Hatte ihr
Herz schon vorher wie wild geschlagen, raste es jetzt förmlich.
Kaum
waren die Füße vom Boden weg, begann sie wie wild um sich zu treten.
Fibi krallte
sich an meinem Schwanz fest, während ich sie an der Kehle packte und zwang
Silkes Tod mitanzusehen.
„GGHHKKKKK“
röchelte Silke und bot einen wunderschönen Todestanz.
Sie
drehte sich um die eigene Achse und spreizte weit ihre Beine.
Die
Schlinge hatte ihren Kopf nach links gedrückt und ihr Sabber tropfte jetzt vom
Kinn zu ihrer linken Titte.
Mittlerweile
war ihr Gesicht dunkelrot angelaufen und sie kämpfte noch immer gegen den Tod
an.
Doch
allmählich wurde das Drehen in der Schlinge Langsamer und Silkes Körper begann
den ungleichen Kampf gegen die Schlinge zu verlieren.
Sie
streckte sich zwar noch immer dem Boden entgegen, doch schien sie das nicht
mehr bewusst zu machen.
Nach
einer schier unendlich langen Zeit schwang sie nur noch hin und her.
Die Blase
entleerte sich und ihre Pisse lief an beiden Beinen herunter zum Boden der
Kammer.
Dann war
es vorbei und Silke hing still im Seil.
„Siehst
du, sie lebt noch. Ihr Herz schlägt noch ziemlich fest.“ Ich hob das Tablett
auf und zwang Fibi hinzusehen.
„Es wird
noch mindestens fünf Minuten weiterschlagen, bevor sie ganz tot ist.“
Sie hatte
Tränen in den Augen.
„Warum
quälst du mich damit?“
„Ich habe
heute deine Hinrichtungsorder bekommen. Ich soll dich bei Zitat, passender Gelegenheit, Zitat Ende, töten.
Ich will
dich nicht anlügen. Der Galgen ist mein liebstes Hinrichtungsinstrument. Ich
mag es wenn eine Frau langsam von ihrem eigenen Gewicht erdrosselt wird. Wenn
sie hilflos und nackt in der Schlinge tanzt.
Du siehst
nicht nur gut aus, du bist auch jung und gesund. Dein Tanz wird um einiges
länger dauern, als der von Silke. Ich werde zusehen und mir von einer anderen
Todgeweihten einen blasen lassen.“
Fibi
weinte jetzt hemmungslos.
„Aber…“
ich ließ das Wort wirken, bis sie aufsah.
„Aber es
gibt auch eine andere Methode. Mitkommen!“
Wir
gingen in die Kammer nebenan. Da wir durch eine Verbindungstür gingen packte
ich meinen Schwanz erst gar nicht ein.
In dieser
Kammer stand Nr. 6 und wartete auf den Tod.
Nr. 6
stand auf einem Podest in zwei Metern Höhe. Auch sie war nackt und hatte die
Hände auf dem Rücken gefesselt. Doch im Gegensatz zu Silke, trug sie eine
Kapuze.
„Keine
Angst, sie kann uns nicht hören. Sie hat Ohrhörer, die ihr klassische Musik
vorspielen.“
Ich hob
das Tablett und suchte nach ihren Werten. Da Nr. 6 jetzt schon über eine halbe
Stunde dastand, waren die fast normal.
„Wer ist
sie?“
„Gefangen
Nr. 6“
„Ihr Name
ist Marion. Hab wenigstens etwas Respekt vor ihr.“
„Also
schön. Wie du siehst, ist Marion mittlerweile fast ruhig.“
Ich
stellte mich wieder hinter Fibi und ließ mir den Schwanz massieren.
Dann
löste ich die Falltür aus.
Krachend klappte das Podest weg und Marion
fiel herunter. Sie hatte kaum Zeit zu begreifen, dass sie starb. Schon schwang
sie still im Seil und schaukelte leicht hin und her.
Marions
Leiche hing direkt vor Fibi
Nur ein
leises Plätschern verriet ihren Tod.
Ich
zeigte auf das Tablett.
„Schon
vorbei. Sie hat es gar nicht richtig mitbekommen.“
„Was
willst du von mir? Soll ich mich dir hingeben? Das hätte ich auch so getan.“
Sagte Fibi bitter.
„Es geht
hier nicht nur um mich. Ich habe eine neue Kollegin, die etwas Entspannung
braucht. Wir haben ein paar harte Wochen vor uns und müssen einiges
Aufarbeiten. Da brauchen wir ab und an eine Pause.
Du wirst
dich um sie kümmern. Wenn sie einen Kaffee haben will, wirst du ihn kochen, ihn
servieren und wenn sie es verlangt, als Pisse von ihrer Fotze lecken.
Tust du
alles schön brav, verspreche ich dir, dass du genauso stirbst wie Marion.
Schnell und Schmerzlos.“
Fibi
dachte nicht lange nach.
„Ich
werde alles tun, um so schnell zu sterben wie sie.“ Und zeigte auf die Tote.
„Gute
Wahl, dennoch zeige ich dir was geschieht, wenn du auch nur ein einziges Mal
nicht gehorchst.“
Ich hob
das Tablett und suchte die entsprechende App.
Ein Video
startete und zeigte eine Frau vor dem Verbrennungsofen.
„Das ist
die Hissler. Wie du sicher weißt war sie eine Kindermörderin.“
Auf dem
Video war zu sehen, wie der Frau viele Lagen durchsichtige Folie um jedes Bein,
jeden Arm und den restlichen Körper außer dem Gesicht gewickelt wurde.
Als sie
komplett eingewickelt war, wurde sie mit Ketten an das X-förmige Gestell
gebunden und in den Ofen geschoben.
Die
Kamera wechselte und zeigte die Frau im Ofen.
Erst
begannen die Düsen an den Füßen kleine blaue Flammen zu spucken, doch das
reichte, um die Folie sich in die Haut einbrennen zu lassen.
Wie
verrückt zerrte die Hissler an den Ketten, die sie unerbittlich fest hielten.
Dann
setzten nach und nach die anderen Düsen ein, außer denjenigen im Kopfbereich.
Die Folie Schmolz und mit ihr die Haut.
Zum Glück
wurden die Schreie gedämpft aufgenommen.
Fibi
wurde vom Zusehen fast schlecht, und ich schaltete das Video aus. Ich war
sicher, sie hatte die Botschaft verstanden.
„Also?
Deine Wahl?“
„Ich
komme mit.“
„Gute
Entscheidung. Sie brav und ich werde mein Wort halten.“
Zusammen
gingen wir, nachdem ich meinen Schwanz wieder in die Hose verpackt hatte, zu
ihrer Zelle und holten ihre wenigen Habseligkeiten. Wir brachten die in meine
Wohnung und verstauten sie im Vorratsraum. Dort bekam Fibi auch eine
Faltmatratze und ein Tablett mit begrenztem Internet.
„Hier
machst du dich unsichtbar, wenn wir da sind und dich nicht brauchen. Wenn wir
beide nicht da sind, kannst du dich in der Wohnung frei bewegen, doch versuch
erst gar nicht die Wohnung zu verlassen. Ich sage nur, Ofen.“
Fibi
nickte.
Ich
kramte meine Spielkiste hervor und fand was ich suchte.
Ein Paar
Hand und ein Paar Fußschellen. Beide waren aus Edelstahl ästhetisch geformt und
konnten in der Mitte mit einer Schraube verschlossen werden. Dazu kam noch das
passende Halsband.
„Komm
mit.“
Wir
gingen zur Schlosserei des Gefängnisses.
„Meyer,
sie können auch nicht draußen leben.“ Begrüßte ich einen der dort arbeiteten
Männer.
„Ach was
soll ich da draußen, hier hab ich doch alles was ich brauche. Was kann ich für
den Bad-Man tun?“
„Kannst
du ihr die Teile einzeln an sie schmieden, ohne die Frau zu beschädigen?“
„Soll man
die Fesseln wieder öffnen können, oder nicht?“
„Nein,
die sollen für immer bleiben.“
„Klar
kein Problem. Komm mit Süße.“
Meyer
führte Fibi in eine Ecke und legte ihr die Fesseln Probeweise an. Dann trennte er die Fesseln in der Mitte
durch und schliff sie glatt.
Als er
zufrieden war musste Fibi erst die Arme dann die Beine herhalten.
Meyer
packte ihre Gelenke gut mit Isoliermaterial ab, und verschweißte dann die
Fesseln.
Kitzlig
wurde es nur am Hals, doch auch hier zeigte Meyer sein Können und Fibi
überstand die Prozedur ohne die geringste Verletzung.
„Gute
Arbeit Meyer. Ich nächster Einkauf geht auf mich.“
„Danke
Bad-Man.“
Ich
brachte Fibi wieder in die Wohnung und befahl ihr sich auszuziehen.
Jetzt
übten wir wie sie sich Caroline nähern sollte.
„Niemals
von hinten! Du trittst vor sie und bleibst zwei Meter vor ihr stehen, dann
kniest dich hin. Auf Aufforderung wirst du dann, auf allen vieren zu ihr gehen.
Verstanden?“
Fibi
bejahte und wir übten.
Der
Anblick einer nackten Fibi, die auf mich zu kroch machte mich tierisch geil. Am
liebsten hätte ich sie sofort gevögelt, doch sie war Carolines Geschenk und ihr
gebührte der erste Fick mit ihr.
Jetzt
fehlten nur noch ein paar dekorative Ketten. Ich legte ihr zwei, ein Meter
lange Ketten, an die Hand und die Fußfesseln und fertig war Carolines
Überraschung.
Als ich
hörte wie sie die Tür aufschloss, ließ ich Fibi auf die Knie gehen.
„Hallo
Peter, ich hab mir der Haufberger geredet und hab eine Überraschung.“
„Triff
sich gut, ich hab nämlich auch eine Überraschung für dich.“
Langsam schloss
ich die Tür hinter mir.
„Oh“ sagte ich nur und die Hübsche auf dem
Boden kam zu mir gekrabbelt, ich sah sie lächelnd an, wirklich bildschön jung
und wirklich interessant, so stellte ich mir die Brigitte Bardot mit 18 Jahren
vor.
Ein voller Mund
der zum Träumen einlädt, dazu der wunderbare Busen und dieses Gesicht, in
goldenem Haar eingesäumt - wäre das Kind nicht in Ketten würden wir sie bald im
TV sehen.
Dann sagte ich
nochmals - diesmal zu Peter
„Oh – ist die
für mich?“
Peter stand auf
und zeigte mir das Mädchen.
„Das ist Fibi
und sie wird dir bis zu ihrer Hinrichtung treu und ergeben dienen, sie ist
dein, behandle sie gut, denn sie ist es wert.“ Damit ließ er mich alleine.
Mmmh, frische
Blumen auf dem Tisch, eine süße Maus für mich zum Spielen genau nach meinem
Geschmack.
Ist doch etwas
an meinem inneren Gefühl, entwickelt sich das doch in diese eine Richtung, ich
wollte es nicht glauben und ging in das Zimmer und setzte mich auf das Bett.
War das doch mehr als nur ein wenig Freundschaft?
Ehe ich aber tu
tief ins Grübeln kam bemerkte ich Fibi am Boden zu meinen Füßen. So jung und
unverbraucht, ja einfach zwar aber bestimmt grundehrlich und vor allem so
herrlich frisch.
„Na Fibi, komm
steh auf und hilf mir beim Umkleiden.“ Im Laufe der kommenden Stunden wurde mir
schnell klar dass Fibi ein Glückstreffer war.
Sehr aufmerksam,
überall mit Fleiß und Tat was immer ich wollte sie schien es zu ahnen und sie
hatte sehr weiche Hände Arme und wenn ich sie zum Küssen an mich holte, dann
war das wunderbar. Unser Sex war herrlich und sehr erholsam.
Wegen diesem
wunderbaren Geschenk würde ich mich Peter noch erkenntlich zeigen.
Nun mussten wir
aber einige dienstlichen Punkte klären und Peter kam natürlich zufällig in das
Zimmer.
Fibi musste an
ihren Platz, denn jetzt war arbeiten angesagt. Nach dem Bericht über die
Wandlung der Fransiska Haufberger und deren Erkenntnisse kam Peter ins Grübeln.
„Also doch – Trommer - nun ist es also
bestätigt.“
„Hattest du denn
wirklich daran gezweifelt dass er an deinem Stuhl sägt und dich lieber heute
als morgen weg haben will?“ und Peter lachte mich an.
„Eigentlich
dachte ich dass du diese Säge wärst, aber hier entwickelt sich gerade einiges
völlig anders als...“
Mit einem festen
Kuss auf seinen Mund brachte ich ein „Dankeschön für diese Geschenke sie sind
beide herrlich“ und ich zeigte auf Fibi und die Blumen.
„Wir müssen dich
der Fransiska Haufberger vorstellen, so dass sie zu dir Vertrauen aufbauen
kann, dann erfahren wir noch mehr, die hat noch ganz andere Quellen, aber dafür
musst du ihr Vertrauen haben, das bekommen wir aber nur über die Gefühlsebene!“
„Ach nein und
Bad-Man kann das alleine nicht aufbauen oder?“
„Nein zu
Fransiska Haufberger kommst du nicht über diese schwanzgesteuerte Weiche, die
muss vorbereitet werden sonst bleibt dieser Weg verschlossen und das klappt nur
wenn ich den Weg bereite, sie weiß was und dieses Wissen brauchen wir früher
oder später“
Peter schaute
mich nachdenklich an und meinte „und bei unserem Glück eher früher als
später...“
„Viel früher“
begann ich und reichte Peter eine Mail „muss ich mich aber mit diesem Mann
treffen er ist aus der Israelischen Botschaft und hat was für mich, das könnte
uns auch etwas weiterbringen. Ich kann ihn im Falkensteiner Hotel treffen, du
weißt diese Absteige für Diplomaten und anderes schützenswerte Volk“
„Wer ist das“
fragte Peter
„Nenne ihn Ephrath, er sagte mir vor Jahren
sein Name sei überflüssig und ich solle ihn Ephrath nennen, bis ich dann erfuhr
dass der Name Überfluss bedeutet, seinen richtigen Namen kenne ich nicht und
will ihn nicht kennen, aber ich vertraue ihm jederzeit mein Leben an – OK das
sollte genügen“
„Gut, aber du
fährst nicht alleine, ich gebe Decker Bescheid und er stellt dir einen Fahrer
zur Seite“ ich schaute ihn von der Seite her an „du meinst Aufpasser?“ Peter
zuckte mit der Schulter „Du kennst die Anweisungen von Frank!“
„Ja aber er soll
mir nicht im Weg stehen und gute Augen haben.“ Damit verließ ich das Büro,
klärte das mit der Begleitung und der Dienstwagen brauste vor.
„Hereinspaziert
Frau Miles, ich bin Hans der KvD und wohin solls denn gehen?“
„Fahren Sie erst
mal aus der Anlage“ nach einigen Metern gab ich ihm das Ziel bekannt und er
brauste los.
„Hat nicht heute
Michael Zengler Dienst als KvD?“ fragte ich.
„Nee Michel hat
mit mir getauscht seine Frau wissen sie, immer diese Weiber“ und er druggste
vor sich hin.
Vor der Auffahrt
zur Autobahn kam ein Tunnel und der Wagen kam zum Stehen und ich blickte in
eine .45'er Automatik
„So Püppchen nun
mal Butter bei die Fische du hast ein paar Leute zu viel aufgeknüpft und dafür
soll ich dir eine Kugel in...“
Es krachte und
der Fahrer schaute überrascht als sein Hirn an die Scheibe spritzte. Die
Glassplitter aus dem Sitz zu fädeln dauerte aber länger als Hans in den
Kofferraum zu wuchten.
„Verflixt“ sagte
ich mir, wieder ein Kostüm ruiniert und schaute auf das Loch das meine Beretta
gerissen hatte. Dann fuhr ich zum Hotel in die Tiefgarage.
Wieder
hatte Frank einen Tobsuchtsanfall und wir saßen brav vor seinem Schreibtisch.
Allerdings hatte wir Verstärkung.
Decker
hatte jedes Angebot sich zu setzten abgelehnt und stand aufrecht und stramm
neben Caroline.
„Wie
konnte so eine Sauerei passieren?“
„Wir
wissen es noch nicht. Im Moment sind wir noch dabei alle Fakten
zusammenzutragen. Alles was wir mit Sicherheit sagen können ist, dass Dennis
Sacker vor fünf Monaten hierher versetzt wurde.“
Was ist
mit Zengler? Haben sie die Geschichte überprüft?“
„Zengler
war mit seiner Frau gestern im Kreißsaal. Sie haben ihr drittes Kind bekommen.
Ich nehme nicht an, dass der Plan, Frau Miles zu ermorden, so sorgfältig
geplant war.“
Darüber
musste sogar Caroline grinsen. Frank verzog keine Mine.
„Ich
erwarte, dass so eine Schweinerei nicht noch einmal vorkommt. Überprüfen sie
jeden einzelnen ihrer Männer und vergessen sie die Frauen nicht!“
„Tut mir
leid, aber diese Anweisung werde ich nicht ausführen.“
Hatte ich
gerade verhört? Hatte Decker tatsächlich
Frank eine Abfuhr erteilt?
Eine
laute Stille lag im Raum.
Frank
fixierte Decker. „Bitte erklären sie das!“
„Die
Männer und Frauen die hier Dienst tun, sind einem immensen Druck ausgesetzt.
Frauen wie Fabienne sitzen zum Teil Monate hier in der Todeszelle. Ob man will
oder nicht. Man baute zu diesen Menschen eine Beziehung auf. Einen solchen
Menschen in die Hinrichtungskammer zu bringen und auszuziehen, führt meine
Leute oft an die Grenze ihre Psyche.
Es ist
schwer genug diese Arbeit zu tun, ohne dass wir offenes Misstrauen gegen meine
Leute zeigen.“
Frank
schwieg. Decker hatte Recht.
„Was
schlagen sie vor?“
„Frau
Miles und Herr Stein, müssen vorsichtig sein. Ich habe einen „harten Kern“.
Leute auf die ich mich 100%tig verlassen kann. Ich werde diese soweit es geht
zum Schutz der beiden abordnen.
Allerdings,
wie sie wissen beginnen heute die Prozesse und das wird es schwierig sein eine
vollständige Überwachung zu garantieren.“
„Vorerst
sorgen sie dafür, dass ihre sicheren Leute die Abendfahrten durchführen.
Tagsüber werden die beiden schon auf sich aufpassen können.“
Ich
schaute zu Caroline und die sah zurück und warf mir ein Zwinkern zu.
„Ok. Decker,
sie bleiben noch. Ihr zwei verschwindet.“
Caroline
und ich verließen Franks Büro und suchten Randy auf. Der hatte sich schon in
der Nacht an seinen Rechner gesetzt um herauszufinden was es mit Dennis auf
sich hatte.
Als wir
in sein Chaos eintraten, kaute er an einen Burger.
„Es ist
halb sieben und du isst Burger?“ fragte ihn Caroline.
„In
meiner Zeitrechnung, ist es 2 Uhr Nachmittag. Ich sitz hier schon seit 6
Stunden.“
„Lass es
dir schmecken. Und?“
„Hat
Frank euch erzählt, dass er einer der Neuen war?“
„Ja. Was
denkst du, war er der Maulwurf?“
„Definitiv
nein.“
„Wieso?“
„Ich hab
mich bei der Bank eingehackt. Dennis hatte bis vor vier Wochen mindestens
10.000 Miese auf dem Konto. Erst dann ging jede Woche eine Zahlung von 9.950
Euro auf seine Konto ein.“
„Da
werden jede Woche 10.000 auf ein Konto überwiesen und niemand fragt nach?“
„Nein,
der Betrag liegt unter der 10.000 Grenze. Da interessiert das niemanden.“
„Und
wieso, kann Dennis nicht der Maulwurf sein?“
„Wenn er
es gewesen wäre, hätte er sicher schon vorher Geld bekommen.“
„Außerdem,
hat er sich ziemlich amateurhaft angestellt.“
Warf Caroline ein.
Das hatte
etwas. Der Maulwurf saß also noch immer in unserem Garten.
„Danke.
Du weißt ja…“
„Ja, ich
hab schon eine Liste mit Gefallen die du mir schuldest.“
Wir
ließen unser Genie zurück.
„Ich geh
mich schick machen.“
„Du
meinst du lässt dich von Fibi einkleiden.“
Sie warf
mir eine Kusshand zu und verschwand.
Eine
Stunde später saßen wir im Auto und fuhren zum Gericht. Heute war
Prozessauftakt. Die ersten Angeklagten waren die Besitzer der Baufirma, ein
Ehepaar und eine Angestellte der Rechnungsabteilung.
Wie
erwartet, war der Andrang riesig. Vor dem Eingang hatte sich jetzt schon eine
lange Schlange gebildet. Wir gingen an der Schlange vorbei zum Eingang.
Dort
standen acht Polizeibeamte die jeden genau kontrollierten. Als wir durchgehen
wollten, wurden wir zum Ende der Schlange verwiesen. Auch mein Dienstausweis
konnte die Beamten nicht überzeugen uns durchzulassen.
Eine Frau
die zwei Meter hinter uns stand fing an zu schimpfen.
„Da kann
jeder kommen. Los nach hinten.“
Caroline
wollte etwas erwidern, doch ich nahm sie einfach an der Hand und zog sie
weiter.
Zusammen
ging ich mit ihr, noch immer ihre Hand haltend, um die Ecke. Dort war eine
mächtige Stahltür mit Kamera und Klingel.
„Was ist
das hier?“
„Hier
werden die Gefangenen hergebracht.“ Ich klingelte und lächelte in die Kamera.
„Weißt
du, es lohnt sich immer freundlich zu den Leuten zu sein.“
Schon
ging die Tür auf und ein Beamter des Gerichts lachte mich an.
„Peter,
was geht ab?“
„Hallo
Harald. Darf ich vorstellen, meine neue Kollegin, Frau Miles. Die wollen uns
vorne nicht durchlassen ohne uns zu filzen, dürfen wir?“
„Klar
kommt rein.“
Harald
führte uns durch den Zellentrakt des Gerichtes und brachte uns zum Ausgang.
„Wie es
aussieht, werden wir dir heute wieder Kundschaft schicken.“
„Ja, das
glaube ich auch. Pass gut auf sie auf.“
„Kannst
dich auf uns verlassen.“ Und schon waren wir im Gericht.
„Unglaublich.
Du kannst ja richtig nett und freundlich sein.“ Meinte Caroline.
„Ich bin
Nett.“
„Nein,
bist du nicht!“ grinst sie.
„Wir
haben noch Zeit, lass uns einen Kaffee in der Kantine trinken.“
Da die
Kantine im vierten Stock war, gingen wir zum Aufzug und kamen an der Frau
vorbei, die sich über den Versuch an der Schlange vorbeizukommen lauthals
beschwert hatte.
„Auch
schon da?“ grinste ich sie an.
Sie
funkelte wütend und fing wieder an zu schimpfen. Ihre Triaden tönten noch als
sich die Aufzugtüren schlossen.
„Ich sag
es doch. Du bist nicht Nett.“
Wie immer
an solchen Tagen wurde der Aufzug von einem Beamten bewacht, um
sicherzustellen, dass es auch hier keine Zusammenstöße mit den Beteiligten gab.
Die
Beamtin die den Fahrstuhl bewachte nickte uns freundlich zu.
„Guten
Morgen, Julia.“
„Guten
Morgen Herr Stein.“„Siehst du, ich bin nett.“
Wir
fuhren nach oben und gingen in die Kantine. Noch war der Betrieb erträglich und
wir holten uns einen Kaffee.
„Da sitzt
die Haufberger. Überlass das reden mir.“ Mahnte mich Caroline.
Fransiska
Haufberger saß an einen Ecktisch und las in der Zeitung.
-
Bandenkrieg? Vier Kriminelle in zwei Monaten getötet - War der Aufmacher.
Wenn die
Kriminellen so weitermachen, brauchen sie uns Henker nicht mehr. Dachte ich als
ich die Schlagzeile las.
„Hallo
Franziska.“ Begrüßte Caroline ihre neue Freundin. Die Haufberger sah auf und
lächelte Caroline an, dann sah sie mich und ihr Lachen wurde etwas dünner.
„Guten
Tag Herr Stein.“ Sagte sie mit eisiger Stimme.
Carolines
Augen sagten mir, dass ich mich zurückhalten sollte.
„Ich
würde dir gerne einen Kuss geben, aber hier sind überall Fotografen. Du
bekommst ihn nachher.“ Sagte Caroline und legte ihre Hand auf die von
Fransiska.
„Kommt
ihr um den Prozess zu beobachten?“
„Ja wir
wollen uns ein Bild der Angeklagten machen.“
Die
Frauen fingen an zu plaudern und ich beobachtete die Leute. Die meisten hatte
ich schon einmal gesehen, aber es gab auch fremde Gesichter. Irrte ich mich
oder sah die Frau an der anderen Wand ab und an zu uns?
„Peter?“
Caroline
sah mich an.
„Ja?“
„Ich habe
gefragt, ob du dir immer die Angeklagten ansiehst?“
„Oh
Sorry. Bei solchen Ereignissen schon. Ich weiß gerne vorher was mich erwartet.“
„Wann
waren sie das letzte Mal hier“ fragte Fransiska.
„Letztes
Mal war ich als Sachverständiger Hier. Es ging um eine ehemalige Kollegin.“
„Tanja
Schiller?“
„Sie
haben ihre Hausaufgaben erledigt.“
„War das
nicht auch der Tag an dem Beate Fischer verurteilt wurde?“ bohrte sie weiter.
„Ich
glaube ja, doch war ich bei diesem Prozess nicht dabei.“
„Was ist
mit ihr passiert?“
„Sie wissen
es. Ihr Freund hat sie selbst erschossen. Ende der Geschichte.“
„Er
glaubt ihnen nicht. Er ist davon Überzeugt, dass diese Fischer noch lebt.“
„Wissen
sie, hier geht es nicht um Beate Fischer.“
„Sondern?“
„Sagt
ihnen der Name Petra Strass etwas?“
Die
Haufberger überlegte.
„War die
nicht auch in dem Prozess dabei?“
„Petra
Strass hat Beates Mann angestiftet sein eigenes Kind umzubringen. Dummerweise
hatte sie damit auch ihren Geliebten verloren.
Um sich
zu rächen, hat sie sich einen neuen Liebhaber gesucht.“
Ich ließ
die Worte wirken.
„Der neue
Liebhaber hat Beate dann verurteilen lassen. Als sich herausgestellt hatte,
dass Beate unschuldig war, und die Strass beteiligt war, hat Trommer seien
Geliebte ohne zu zögern hinrichten lassen. Er hat sie auf den elektrischen
Stuhl geschickt und ganz langsam grillen lassen.
Er hat
zugesehen und hatte eine riesengroße Latte dabei.
Und um
seine Beteiligung zu vertuschen, hat er Beate eigenhändig erschossen.
Sie
sollten bei der Wahl ihrer Freunde vorsichtiger sein.“
Fransiska
ist während meiner Rede immer blasser geworden und ihre Hände begannen zu
zittern.
Schnell
hielt Caroline ihre Hand während mich ihre Augen anklagend ansahen.
„Hören
sie Fransiska, sie halten mich wahrscheinlich für ein unsensibles Arschloch,
weil ich ihnen so etwas erzähle, aber ich schwöre, genau so war es. Bitte seien
sie einfach vorsichtig. Gutaussehende Reporterinnen wie sie, die auch noch gut
schreiben gibt es nicht oft.“
Fransiska
liefen die Tränen über das Gesicht.
„Ich muss
mich wieder zurecht machen. Wir sehen uns unten.“
„Ich
werde heute Abend bei dir vorbeischauen, wenn ich darf.“
„Gerne.
Bis Später.“
Fransiska
stand auf und ging in Richtung Toiletten.
„Wie kann
ein unsensibles Arschloch wie du, nur so ein Schleimer sein?“
„Tja, ich
bin vielseitig. Und nett
„Der
Einwurf mit der Strass war gut. Ich werde sie heute Abend schon wieder hin
bekommen. Hör auf damit, du bist nicht nett.“
„Wir
sollten uns auch auf den Weg nach unten machen.“
Zusammen
standen wir auf und brachten das Geschirr zurück. Als ich wieder an der kurze
Schlange anstellte, fragte Caroline was das soll.
„Ich hole
Julia einen Kaffee. Du weißt schon, immer freundlich sein.“
Caroline
schüttelte den Kopf und wartete. Wir gingen zusammen zum Aufzug und drückten
auf den Knopf.
Der
Aufzug kam und wir stiegen ein.
„Hier,
ich denke du brauchst ihn.“ Ich reichte Julia den Becher und die bedankte sich
freundlich.
Als die
Tür zuging, trat die Frau von der Wand gegenüber ein. Sie lächelte freundlich
und stellte sich vor die Innentür, mit dem Rücken zu uns.
Gerade,
als der Aufzug das dritte Stockwerk erreichte brach Julia zusammen. Ich
versuchte sie aufzufangen, als die Tür aufging und zwei Männer eintraten. Das
alles war zeitlich perfekt abgestimmt und bevor Caroline ihre Waffe ziehen konnte,
schauten wir beide in die Mündungen von drei Kanonen.
Die Frau
hatte eine Waffe direkt auf Carolines Kopf gerichtet, der erste auf ihre Brust
und der zweite hielt mich in Schach.
Bevor der
Aufzug den zweiten Stock erreichte, drückte der erste den Nothalt.
„Ganz
ruhig Frau Miles, wir wollen nur reden.“
Der erste
fasste unter Carolines Bläser und zog ihre geliebte Beretta aus dem Holster.
Der
zweite war deutlich grober mit mir, als er mir die Sig abnahm.
„Ich rede
ungern mit einer Waffe im Gesicht.“
„Tut mir
leid, das ist zu unsrer eigenen Sicherheit.“
„Was ist
mit der Beamtin?“
„Sie ist
nur betäubt und wacht in 15 Minuten wieder auf.“
„Und was
jetzt?“
„Unten
steht ein Wagen, in den werden wir vier jetzt einsteigen.“
Vier! Da
ich nicht glaubte dass einer der drei hierbleiben würde, hieß das wohl, dass
ich nicht mitkommen sollte.
Caroline
schien meine Gedanken zu lesen.
„Wie
stellen sie sich das vor. Unten stehen hunderte Leute und jede Menge
Polizisten. Glauben sie im Ernst dass sie da durchkommen.“
„Ja, denn
ihr Kollege wird keinen Laut geben.“
„Wollen
sie mir auch eine Spritze verpassen?“
„Nein,
wenn sie Alarm schlagen stirbt Frau Miles.“
„Wissen
sie, sie sagten sie wollten Reden, ich würde vorschlagen ich komme einfach
mit.“
„Nein!“
„Das was
sie bereden wollen, betrifft auch sicher dienstliche Belange. Als Chef von Frau
Miles bestehe ich darauf.“
Der erste
sah den zweiten an und der verpasste mir einen Schlag ins Gesicht.
Obwohl
ich den Schlag vorausgeahnt hatte, konnte ich nicht ganz ausweichen. Mit
aufgeplatzter Lippe, fiel ich nach hinten auf Julia.
Sofort
richtete sich die Aufmerksamkeit auf Caroline, um sie am Eingreifen zu hindern.
Böser Fehler.
Langsam
stand ich wieder auf.
„Gutes
Argument um hierzubleiben.“ Jetzt stand ich wieder vor der eins.
„Ich hab
aber ein Besseres.“
KLICK
Es war
das hässliche Klicken einer Waffe die entsichert wird.
Im
Zurückfallen hatte ich mich absichtlich auf Julia fallen lassen. Als meine
Körper die Sicht versperrte, hatte ich ihr die Pistole aus dem Seitenholster gezogen.
Die
drückte ich dem Ersten jetzt fest in die Eier.
Der
erstarrte und die Frau begann den Fehler in den Spiegel gegenüber zu schauen.
Eine
halbe Sekunde später bohrte sich eine kleinkalibrige Pistole aus Carolies Ärmel
in ihre Nase.
„Wir
gehen beide drauf, doch wir nehmen euch alle drei mit. Klarer Punktsieg.“
Sagte ich
zu eins.
Eine
Minute sagte keiner etwas, dann richtete eins seine Waffe ganz langsam zur
Decke und sicherte sie.
Das war
das Zeichen für die anderen beiden. Sie folgten seinem Beispiel und Caroline
und ich holten uns unsere Waffen zurück.
„Bitte
Frau Miles, wir wollen wirklich nur reden.“
„Gut,
vergessen wir den Wagen und gehen ein Stück zu Fuß.“
Wir
stiegen im ersten Stock aus und verließen das Gericht über eine Seitentür.
Die drei
gingen vor uns, die Hände sichtbar an den Seiten. Sie hatten tatsächliche Angst
vor Caroline.
Zusammen
gingen wir an das nahegelegene Flussufer. Als wir eine freie Fläche erreichten
hakte sich Caroline zwischen eins und der Frau die rechts von ihm ging unter.
So würde ein Scharfschütze keine freie Schussbahn haben.
Nach ein
paar Minuten erreichten wir eine Bank.
„Hinsetzten!“
befahl Caroline.
Die drei
nahmen Platz und hielten die Hände weiterhin sichtbar.
„Ich gehe
davon aus, dass gerade ein Scharfschütze auf mich anlegt?“
Fragte
Caroline.
„Eigentlich
sind es drei. Auf jeden von ihnen.“
Nicht
gerade beruhigend.
„Also?
Worüber wollen sie reden?“
„Sie
wissen sicherlich wer sie töten will, und auch warum.“
„Ja, ich
weiß es nur allzu genau.“
„Wir
stecken in einer schwierigen Lage. Der Vater der Hingerichteten, war lange Zeit
für den Geheimdienst tätig. Er war es auch der den ersten Anschlag in Auftrag
gegeben hat.
Wie sie
sich vorstellen können, war ihre Regierung nicht erfreut, als der Vorfall
bekannt wurde.
Wir waren
von der Aktion sehr überrascht. Als wir dann herausgefunden hatte, wer dafür
verantwortlich ist, war es zu spät.“
„Sie
wollen mir sagen, dass er untergetaucht ist?“
Eins
schaute unbehaglich. „Er ist momentan nicht auffindbar.“
Das
konnte ich nicht glauben.
„Ihr seid
der Geheimdienst! Ihr müsst doch in der Lage sein, einen durchgeknallten Exchef
zu finden.“ Warf ich ein.
„Entgegen
dem was man so hört, sind wir nicht allmächtig. Dieser Mann hat viele Kontakte
und weiß sie zu nutzen. Dazu kommt, dass der Mann sehr viel Geld hat. Er kennt
das Geschäft und die richtigen Leute.
Wenn er
keinen Fehler macht, ist er schwer zu finden.“
Caroline
hatte längst verstanden um was es hier ging.
„Sie
wollen mich als Lockvogel?“
„Ein
hässliches Wort, aber zutreffend. Wir würden sie rund um die Uhr überwachen und
so auch für ihre Sicherheit sorgen.“
„Und
woher weiß ich dass sie es sind der mich überwacht und nicht die anderen?“
„Wir sind diejenigen, die sie nicht umbringen.“
„Gut,
aber damit das klar ist. Sollte etwas geschehen, stehen sie mir nicht im Weg.“
Eins
griff langsam in seine Jacke und holte eine Visitenkarte hervor, auf der nur
eine Handynummer stand.
„Sie
erreichen mich unter dieser Nummern. Zu jeder Zeit.“
Er
übergab die Karte Caroline und die steckte sie ein.
„Wir
sehen uns.“ Sagte Caroline nur.
Eins
stand auf und reichte Caroline die Hand, doch die ließ ihn stehen.
Ich
konnte nicht anderes. Ich ergriff die Hand und drückte sie lächelnd.
Dasselbe
tat ich mit der Frau und mit zwei. Er griff zu und Scharfschützen hin oder her
als er zugriff schmetterte ich ihm die linke Faust auf die Nase, die knirschend
nachgab.
„Jetzt
sind wir quitt.“
Caroline
ging ein paar Meter neben mir her.
„Ich
wusste es. Du bist nicht nett.“
Zurück im
Gericht kamen wir gerade rechtzeitig um die Anklage mitzubekommen.
Die
Angeklagten saßen auf ihren Plätzen und hörten zu.
Während
die Angestellte weinend zuhörte, der Chef gelangweilt in die Gegend sah,
empörte sich die Chefin über die Ungeheuerlichkeit, sie überhaupt anzuklagen.
Sie war
schmal, etwa 50 Jahre, hatte kurze schwarze Haare und trug ein asiatisches
geschnittenes Kostüm. Ihr Benehmen war sogar dem Verteidiger peinlich und alle
Bemühungen sie ruhig zu bekommen scheiterten.
„Die
gehört dir.“ Sagte ich lachend zu Caroline.
Die Namen der
Angeklagten war lang und interessant.
Der Chef 55 Dr.
Ing. Hans van Streupen, ein ergrauter fetter Kahlkopf der seine besten Zeiten
hinter sich hatte und lieber Videos ansah als selbst etwas zu unternehmen.
Seine Chefin 50 Dr. Ingegreet
van Streupen, die wilde Furie die da gerade so meisterlich ihre eigene
Inkompetenz so gut zur Schau stellte wie auch ihre Kleiderauswahl.
Dann saß da die
Architektin 44 Dr. Greetebrecht Helsing,
eigentlich eine typische aufstrebende Frau, die aber nicht nein sagen konnte
und wohl mit den falschen Menschen gespielt hatte.
Die leitende
Ingenieurin 42 Ing. FH Tabea
Ruminault, von der Chefin nur „die LI“
genannt, da hatte die Chefin zu oft „Das Boot“ gesehen, die Ingenieurin wirkte
kompetent und intelligent, aber allzu oft ist der Reiz des Geldes stärker als
die Vernunft.
Dann war die
fesche Sicherheitsexpertin 38 Ing. FH
Manuela Nauringers, vermutlich Bi und eine wirklich sexy Braut, wie die
hier dazukam konnte ich mir noch nicht erklären und die Akte gab nichts her.
Oh ja dann noch
der Qualität Manager 46 Gernot
Proofbinder, einem Versager vor dem Herrn, Vorschriften getreu bis zum Exzess
und ebenso käuflich wenn der Preis stimmte. In manchen Gesichtern konnte man so
klar lesen.
Dann weitere
typische Versager, Bauleiter Nummer 1 mit 52 Dr. Peter Bauschler, eine
eigentlich ehrliche Haut aber sicherlich mit genug Geld gelockt bis er nachgab.
Bauleiter Nummer
2 und 48 Frank-Walter Steinwender, stockschwul und lieber der neuen Mode
hinterherlaufend als auf seine Aufgaben achtend.
Dann noch
Bauleiter 3 mit seinen 44 Jerome Kittelsberger, einer der die großen Träume
erleben wollte und nie zu Geld kam.
Der
Abschnittleiter 52 Hannes Kalowski, bestechlich und zweifellos ein Sadist wie
aus dem Buche.
Noch ein
Abschnittleiter 49 Ferno Babelsrieder, ebenso gierig wie schleimig. Der hatte
sich aber schon die Haare gerauft, ich denke dem ging die Katastrophe doch
etwas näher.
Dann kamen
die Vorarbeiter 48 Günther Hegeler,
Vorarbeiter 46 Egon Krantzler und Vorarbeiter 45 Edgar Ruthlersberg. Allesamt
geldgeil, man konnte es an ihrem Gehabe sehen, an den Uhren und Kugelschreibern
an denen sie herumspielten. Das Leben anderer war ihnen egal solange der eigene
Sportwagen lief.
Interessanter
wurde dann die nächste Seite der Anklageschrift, aber die waren heute noch
nicht vorgeladen, das waren jene die bei der Ausschreibung ihren Reibach
gemacht hatten und lieber den Beton zu Hause verbaut hatten als in den Wänden
des Stadions.
Ja doch allein
die hier sitzenden hatten genug Schuld auf sich geladen, das hatten die
Untersuchungen bereits erbracht. Jetzt wurden die Beweise gegen sie vorgelegt
und dann würden wir ja sehen wie die Urteile ausfallen würden.
Zu Peter sagte
ich dann nur „Die werden allesamt bei uns einziehen, vielleicht gibt es bei der
einen oder anderen ein interessanteres Ende aber die werden alle zu Recht
sterben!“
Peter hatte
meiner Beurteilung stillschweigend zugehört und ab und zu leicht gegrinst und
meinte dann nur
„Du bist doch nur auf diese Manuela Nauringers
scharf.“
„Ich glaube die
zappelt ganz gut“ und grinste ihn frech an. „
Schau dir die
Chefin an, die hat den ganzen Laden gemanagt und garantiert die Strippen
gezogen und jetzt würde sie am liebsten alles auf ihren Mann abwälzen.“
Nach gut zwei
Stunden wird vertragt und ehe wir zum Aufzug kommen übergibt eine Schreibtischmaus von Trommer Peter einen
Umschlag.
„OK – es geht
los die ersten 20 sind dran, das sind die Aufständigen die diese Revolte
angezettelt haben, Trommer will sie hängen sehen, in einer Reihe.
Hmm ob zugleich oder einzeln überlässt er uns
aber es soll Abschreckung pur sein, damit den Zuschauern klar wird was passiert
wenn man gegen die Regeln verstößt“
Dann mit einem
Blick zu mir „und er will dass du sie aufknüpfst – Viel Spaß!“ Damit gibst du
mir den schriftlichen Auftrag und ich lese es nochmals durch.
„Er will großes Kino also nicht im Innenhof,
da steht Marktplatz“
„Ja der will dem
Volk zeigen wer der Herr ist“
„Ja und unsere
Freunde? Das ist ja wohl der beste Zeitpunkt für die zuzuschlagen oder?“
„Allerdings, wir
sollten unseren Helfern den Termin nennen, dann haben die Zeit für ihre
Vorbereitungen und wer weiß, was die alles auffahren werden, diesmal könnte das
interessant werden.“
Also planen wir das kommende, geben die
Informationen über unsere sicheren Wege raus und und erhalten von allen Seiten
„Grünes Licht“
„Peter, deine
Handwerker müssen den Galgen aufbauen, für 20 Leute muss der...“ und legt mir
einen Plan auf den Tisch.
„Hier, das bauen
die Jungs gerade, ausgelegt für 2000 Kilo Schlagmasse, da könnte man alle 20
gleichzeitig fallen lassen, ist es das was du willst?“
„Ja und Nein“
antworte ich greife zum Bleistift und zeichne zwei drei kleine Änderungen ein
„Kriegen die das noch hin?“
Du schaust dir
den Plan an und lächelst. Dann greifst du zum Telefon und gibst die Anweisungen
an den Bautrupp Führer. Als du den Hörer auflegst meinst du nur trocken,
„Der wollte nur wissen ob das im Fernsehen
kommt, das will er sich ansehen.“
Die Tageszeitung
titelte in großen roten Buchstaben „Massenexekution am Donnerstag – High Noon“
ich lege das Blatt zur Seite und
entspanne gerade.
Fibi hat wieder allerbeste Arbeit geleistet
und als Peter in das Büro kommt wischt sie sich gerade ihr Zuckerschnäutzchen
ab und lächelt uns beide an.
Genießerisch
greife ich mir den dampfenden Kaffee
„Seid ihr beide
fertig“ fragt Peter mit einem Lächeln auf den Lippen und ich streichle Fibi
über ihre weichen Haare.
Dann sage ich zu ihr „Fibi hat jetzt Pause“
und Fibi krabbelt nach hinten auf ihren Platz, unsere beiden Augenpaare
verfolgen dieses süße Mädchen, beide mit sichtlich anderen Gedanken.
Peter legt mir
einen Stapel Papiere auf den Platz „Die Zwanzig sind da zum Ansehen und
Maßnehmen, kommst du?“
„Sofort, bin
schon unterwegs“ und ich schnappe mir meine Schreibunterlage.
Die Hände mit
Handschellen gefesselt und in Häftlingskleidung stehen die 20 Leute in Reih und
Glied und durchlaufen die Eingangskontrolle. Größe und Gewicht werden notiert,
dazu körperliche Eigenarten wie etwa der Große an erster Stelle, offenbar war
das auch der Rädelsführer.
Ein Bulle von
einem Mann, über zwei Meter groß und gebaut wie ein Gewichtheber. Sein Nacken
sieht aus als könne er einen Lkw alleine mit seinen Nackenmuskeln ziehen.
Ich stelle mich
vor den Riesen und frage den Wachmann „Sein Gewicht?“
Ehe er antworteten kann meint der Riese zu
mir,
„Für dich zieh
ich sogar den Bauch ein wenn ich dich vernasche - Schätzchen“ und brüllt laut
lachend los, die anderen fallen in sein Lachen ein.
„Für mich wirst
du auf allen vieren den Boden küssen – Schätzchen!“
und zwei Tritte
später verstummen alle anderen, die eben noch laut lachten haben. Der Riese
liegt auf allen vieren und schnappt laut nach Luft.
„Für euch
anderen diese eine Warnung: Wenn ihr Blödsinn macht wird euer Ende sehr viel
schmerzhafter als nötig, also haltet euch zurück dann halte ich mich vielleicht
auch zurück und ja ich bin eure Henkerin!“
Während wir an
den anderen vorbei gehen meint Peter lakonisch “Seit wann bist du so friedlich
zu solchen Deppen?“ Keiner der stehenden sagt ein einziges Wort...
Es ist
Donnerstag - Hinrichtungstag!
Der Bautrupp hat
einen stattlichen Galgen aufgebaut, wie ein übernatürlicher Schwebebalken ragt
das Holz über die Aufbauten und die Falltüren machen klar was hier geschehen
wird.
Alle paar Meter
massive Abstrebungen, das ist tatsächlich ein sehr massiver Galgen geworden.
Das Volk versammelt sich bereit auf dem Marktplatz, es sind Hunderte wenn nicht
über Tausend die begehrlich zusehen wollen wie hier 20 Menschen elendig
sterben.
Die Absicherung
ist großräumig, auf einigen Dächern bewegen sich vermummte Menschen in
schwarzen Gewändern, hier und da blitzt ein Fernglas auf, überall laufen Beamte
in Uniform und Zivil herum.
Dann geht es
los.
Der Gefängnisbus
fährt vor und die hintere Tür öffnet sich. In Reih und Glied angekettet und mit
Hand- und Fußketten versehen erklimmen die Todgeweihten die Treppe zum Galgen,
begleitet von der Sicherungstruppe.
Dann stellen sie
sich an ihren zugewiesenen Platz, jeder mit einer Nummer versehen. Über ihnen
der Strick und die brennende Sonne.
Ganz vorne steht
der Riese auf Platz Nummer „1“. Peter sagt nur
„Dein Liebling von gestern.“
Während über die
Lautsprecher die Stimme von Generalstaatsanwalt Trommer erklingt und das Urteil
nochmals verliest, lege ich ihm dem Riesen den Strick um den Hals, straffe das
Seil, vergewissere mich über die Fallhöhe die mit einem Farbcode am Seil
erkennbar ist.
Als die Kapuze
übergezogen werden soll meint der Riese nur „Habt ihr noch was zu trinken, iss
verdammt heiß heute.“
Doch ich ziehe die Kapuze über und sage zu ihm
„Du hast es gut, du musst nur hin, wir müssen noch zurück“.
Trommer hört
sich immer noch gerne reden und ich mache weiter. Nach und nach erhält jeder der anwesenden seinen
Strick und die Kapuze, auch die verurteilten Frauen und Mädchen.
Am Ende ist der
Tod eben doch das einzig gerechte, er kommt zu jedem – aber nur einmal.
Als alle
vorbereitet sind ist die Spannung fast zum Greifen nah.
Peter und ich
haben schließlich alle klar und wir stellen uns an den Richtapparat. Ich stehe
an den Hebeln und warte auf die Freigabe durch Trommer.
Peter meint nur
sachlich „Na dann lass mal sehen was du dir ausgedacht hast“
Dann ist es
soweit, eine komische Ruhe tritt ein und ich ziehe den ersten Hebel. Aus der Reihe der 20
aufgestellten fallen die fünf ersten Frauen durch die Falltüren in die Stricke.
Ein Aufschrei im Volk und das Tanzen am Galgen
beginnt.
Die Zuschauer
bekommen das fürchterliche Gewürge nicht mit und die Kapuzen verbergen den
schrecklichen Blick der elendig sterbenden Frauen. Nach und nach wird das
Tanzen am Galgen weniger.
Als Ruhe
einkehrt ziehe ich den nächsten Hebel.
Wieder fallen
fünf in die Stricke und das Volk beginnt zu johlen, das waren die anderen
Frauen die nun in den Stricken um Luft kämpfen und elendig verlieren.
Wieder tanzen
sie ihren einsamen Todestanz und verlieren im Kampf gegen die Luft.
Auch sie werden
schließlich ruhiger und der nächste Hebel gibt die nächsten fünf frei. Diesmal
sind die Männer dran.
Jetzt wird es im
Volk etwas ruhiger, aber auch die Männer strampeln genauso vergeblich wie
bereits vor ihnen die Frauen.
Mit dem letzten
Hebel fallen schließlich die letzten fünf in die Seile, darunter der Anführer
also der Riese.
Sein Fall ist
tiefer als die der anderen, aber nur so wird genug Kraft auf seinen Hals
ausgeübt und auch sie beginnen ihren Todeskampf.
Beim dem Riesen
dauert der Todeskampf am längsten, sein strampeln ist andauernd aber auch da kehrt schließlich
Ruhe ein. Einzig hier und da ein leichtes Plätschern bezeugt dass hier soeben
20 Menschen gerichtet wurden.
Trommer schaltet
sich nochmals über Lautsprecher ein und erklärt das Urteil als vollstreckt und
die Hinrichtung als vorbildlich.
Später in den
Abendnachrichten berichtet Fransiska Haufberger ausführlich von den
Hinrichtungen, erläutert die Urteile und vergisst nicht die herausragenden
Leistungen von Herrn Generalstaatsanwalt Trommer zu würdigen.
Die Sendung kommt auch überregional und
Trommer strahlt sichtlich über das ganze Gesicht als er uns zu der gelungenen
Veranstaltung gratuliert.
Später im Büro
klopft es und Fransiska Haufberger schaut zu uns herein.
„Ich wollte euch nur sagen dass Trommer einen
Anruf vom Ministerium bekommen hat, man möchte ihn kennenlernen“ dabei lächelt
sich uns beide an und meint dann zu Peter,
„Ohne eure Hilfe wäre das schlimm für mich
geworden. Danke“ Da schließt sie die Türe und kommt zu mir, reicht Peter
zugleich ihre Hand.
„Ich hab
eine Idee.“ Sagte Caroline. „Lasst uns etwas feiern. Wir gehen in schick essen
und machen uns einen schönen Abend.“
„Warum
nicht. Ich finde, das haben wir uns verdient.“ Meint Fransiska.
Carolines
Augen wanderten zu mir. Warnend schaute sie mich an. –Mach es nicht kaputt-
sagten diese.
Ich gab
ihr zu verstehen, dass ich das nicht vorhatte und wir beschlossen zusammen auszugehen.
„Ich bin
neu in der Stadt, wo kann man hier gut essen?“ fragte Caroline.
Fransiska
und ich sahen uns an. „Das Schiller“ sagten wir zusammen.
Das
Schiller, war ein kleines Restaurant mit vielen kleinen Winkeln und gemütlichen
Ecken.
Am
Wochenende brauchte man ohne Tischreservierung erst gar nicht hinzugehen, doch
Donnerstagsabends hätten wir vielleicht Glück.
„Ich
fahre.“ Bot ich den Frauen an.
Eine
halbe Stunde später (unglaublicher Weise, schafften es wirklich beide Frauen in
dieser Zeitspanne fertig zu sein,) stiegen wir in mein Auto und wir fuhren in
die Stadt.
Etwas
außerhalb der Altstadt, bekam ich einen guten Parkplatz und wir schlenderten
durch die Fußgängerzone.
Die
Kioske hatten noch alle geöffnet und an vielen lagen die neusten Zeitungen aus.
In allen
Abendausgaben waren Bilder der Hinrichtung zu sehen. Ein Bild zeigte den
gesamten Galgen, darüber waren kleine Bilder mit den Gesichtern der Hängenden.
Ein Pfeil zeigte, wo die Person am Galgen hing und wie lange es gedauert hatte
bis sie tot war.
Natürlich
wurde über die Frauen weitaus ausführlicher berichtet, als über die Männer. Es
gab auch Nahaufnahmen, auf denen bei einigen Frauen ein nasser Fleck im Schritt
zu sehen war.
Alles in
Allem, genau das, was das Volk sehen wollte und geliefert bekam. Fransiskas
Kollegen hatten ganze Arbeit geleistet.
Das drei
weiter Verbrecher tot aufgefunden wurden, stand erst auf Seite drei, für die
sich heute aber keiner interessierte.
Uns waren
die Zeitungen jetzt egal, wir gingen zum Schiller.
Es sah
schlecht aus. DIE Tische waren alle besetzt, allem Anschein nach hatten noch
mehr Leute die Idee gehabt, den schönen Abend zu nutzen.
Doch als
man Fransiska und Caroline erkannte, die ja in den Zeitungen groß abgebildet
waren, wurde wundersamer weise ein Tisch frei und wir wurden dort hin geleitet.
Das Essen
war fantastisch, der Wein vorzüglich und auch die Stimmung war gut. Mir entging
es nicht, dass Caroline und Fransiska des Öfteren sehr intime Blicke tauschen.
Blicke in denen klares Verlangen lag.
In mir
krampfte es kurz.
Erlebte
ich mit Caroline dasselbe wie mit Vera und Beate? Hatte ich eine Frau gefunden
und war dabei sie wieder zu verlieren?
Nein, ich
glaubte nicht, dass Caroline sich ernsthaft binden wollte. Diese Erkenntnis
schmerzte. Verdammt!
Wem mache
ich was vor. Diese eiskalte Killerin hatte mein Herz erobert.
Auch der
Umstand, dass wir nur einen befristeten Waffenstillstand hatten und ich nicht
glaubte, dass Caroline ihre Ziele einfach aufgegeben hatte, änderte daran
nichts.
-WOW, du
donnerst mit 200 nachts ohne Licht über die Autobahn-. Dachte ich.
An diesem
Abend spielte das alles keine Rolle. Auch Fransiska schien den Abend genießen
zu wollen. Ohne Absprache vermieden wir beide Reizthemen und unterließen es
unangenehme Fragen zu stellen. Auch das Thema Beate war tabu.
Als das
Essen vorbei war, hatte Fransiska die Idee noch in eine kleine Bar zu gehen.
Die Bar
kannte ich, denn die hatten meine Lieblings Whiskeysorte. In der Bar hielt der
unausgesprochene Waffenstillstand an. Wenn man sich mit Fransiska unterhielt,
machte sie einen netten und freundlichen Eindruck.
Ich
fragte mich, wie eine solche Frau mit Trommer zusammen sein konnte.
Sie war
sicherlich intelligent genug um zu merken, dass Trommer sie benutzte. Was hatte
dieser Mann?
Die
Stimmung war durch den Alkohol sehr locker geworden, und die beiden hielten nun
offen Händchen.
„Lass uns
nach Hause fahren.“ Sagte Caroline
unvermittelt. Die Botschaft war klar.
Fransiska
lächelte, und wir zahlten.
Da ich es
nicht geschafft hatte, meinem Lieblingswhiskey zu widerstehen, rief ich ein
Taxi, das uns zum Gefängnis brachte.
Kurze
Zeit später waren wir bei uns in der Wohnung. Fransiska und Caroline saßen
Händchenhalten auf dem Sofa und Fibi kniete in Hörweite. Ich saß im Sessel und
freute mich auf eine geile Nacht.
Gerade
als Fibi, dem Gast ihrer Herrin ein Glas Absinth anbot, klingelt in Fransiskas
Handtasche ein Handy.
„Oh
sorry, das ist wichtig.“
Sie
kramte ihr Handy aus der Handtasche und nahm ab. Etwas abseits führte sie leise
ihr Gespräch.
Ich
schaute zu Caroline. In ihren Augen lag pure Geilheit. Das würde die Nacht der
Nächte werden. Eine geile Killerin, eine Frau welche diese begehrte und eine
willige Sklavin. Wenn nicht heute Nacht, wann dann.
„Bist du
sicher?“ fragte eine besorgte Fransiska. Jetzt sah sie plötzlich nicht mehr entspannt aus.
„Gut ich
komme. Warte auf mich.“ Sie beendete das Gespräch.
„Tut mir
leid. Das war meine Freundin. Sie arbeitet auch als Reporterin. Sie braucht
anscheinend Hilfe.“
„Was ist
denn?“ fragte Caroline, die aufgestanden war und zu Fransiska ging.
„Ich weiß
es nicht. Sie arbeitet an der Story mit den Kriminellen, die umgebracht wurden.
Sie sagt, sie müsste mich sofort sehen.“
Ich bekam
ein ungutes Gefühl, ähnlich wie am Fußgängerübergang.
Ich
überschlug die Möglichkeiten. Decker würde mir den Kopf abreißen, wenn ich ihn
um einen Fahrer bitten würde. Der hatte schon genug zu tun, Babysitter für uns
zu spielen.
Blieb nur
ich.
Nein!!!
Ich war geil! Ich wollte Sex! Ich wollte ficken! Ich wollte Caroline fesseln,
sie auf eine gefesselte Fibi legen und beide durchvögeln!
Scheiße!
„Du
fährst nicht allein! Ich komme mit.“ Sagte ich zu ihr. Ob sie dankbar war, oder
mein Befehlston sie überzeugte, wusste ich nicht, aber sie lächelte mich
dankbar an.
Caroline
gab mir einen Kuss auf die Wange und hauchte, „Danke. Ich warte auf dich.“
Fransiska
zog ihre Schuhe an und wir gingen zum Parkplatz.
Dort
stand einsam und verlassen ein R8.
„WOW, als
Reporterin scheint man mehr zu verdienen, als ein Henker.“
„Nicht
nur das, man kann sogar mehrfach mit seinen Kunden reden.“
„Das ist
nicht lustig.“ Doch das war nicht ernst gemeint.
„Darf
ich?“ fragte ich Fransiska, und sie gab mir den Schlüssel.
„Bitte
sei vorsichtig. Das Teil kostet viel Geld.“
„Keine
Sorge ich töte nur Menschen, keine Autos.“
Wir
stiegen ein und ich fuhr los. Fransiska sagte mir die Adresse und mein mieses Gefühl
verstärkte sich. Die Gegend, in der die Adresse lag, war eine verkommen und
verlassene Gegend, mit alten Fabrikruinen.
„Wahrscheinlich
will sie nicht gesehen werden.“ Meinte Fransiska zu meinen Bedenken.
Ich fuhr
weiter und kam zu der angegeben Straße.
Die
meisten Laternen waren kaputt und die wenigen die brannten, beleuchteten triste
kaputte Gebäude. Vereinzelt standen Autos am Straßenrand, doch genau wie die
Gebäude ringsum, waren die meisten Ruinen.
Ich blieb
stehen und sah Fransiska fragend an.
„DA!“ sie
zeigte auf ein Auto das 50 Meter
entfernt stand und bei dem die Scheinwerfer aufblitzen.
„Ich
komme mir vor, wie in einem schlechten Agentenfilm.“ Meinte sie grinsend.
„Das
Gefühl hatte ich die letzten Tage öfter.“
Fransiska
stieg auf und ging zu dem Wagen.
„Du
wartest hier. Ich will nicht, dass sie Angst vor dir bekommt.“
„Schon
klar. Sei vorsichtig.“
Sie ging
los und überquerte die Straße.
Als sie
20 Meter vor dem Wagen war, gab es einen hellen Blitz der zum Wagen flog und
dieser explodierte mitsamt der Fahrerin.
Fransiska
wurde nach hinten geschleudert und landete auf dem Boden.
- Scheiße
eine RPG - Ich startete den Wagen und brauste los. Keine Sekunde später
explodierte der Platz an dem ich gerade noch gestanden hatte.
Der R8
wurde herumgeschleudert, doch ich bekam ihn wieder unter Kontrolle.
Tack
Tack… Das hörte sich gar nicht gut an.
Kugeln
durchschlugen den hinteren Teil des Wagens. Kurz bevor ich Fransiska erreicht
spritzte dort auch Asphalt hoch.
Ich riss
den Wagen herum und brachte ihn zwischen Fransiska und dem Schützen.
Anders
als in Filmen, halten Autos keine Kugeln ab, außer mit dem Motorblock, aber es
nahm dem Schützen die Sicht. Schnell riss ich die Wagentür auf, packte
Fransiska und zerrte sie in den Wagen. In einem Abstand von wenigen cm. zischte
eine weitere RPG am Auto vorbei und detonierte in einer der Ruinen.
Mit
Fransiska halb auf mit liegend und halb offener Tür donnerte ich los. Immer
noch schlugen Kugeln um das Auto ein und manche trafen es auch. Ein stechender
Schmerz traf meinen Arm doch im Adrenalinrausch bemerkte ich es fast gar nicht.
Fransiska
bewegte sich und fing an zu stöhnen.
„Alles
klar, mit dir?“
„Was?“
Ok, sie konnte reden.
„Ich
wollte wissen, ob es dir gut geht“
„Was ist
das für eine dämliche Frage. Gib Gas!“
Ich
bretterte durch die Straßen und sah im Rückspiegel Scheinwerfer.
Verdammt.
Ich saß zwar in einem schnellen Auto,
doch das machte mich nicht zu einem Rennfahrer. Die anderen hatten sicher auch
schnelle Autos und waren sicher geübter als ich.
„Wir
müssen in die Stadt!“
„Was?“ fragte Fransiska, noch immer benommen.
Mittlerweile war sie ganz auf den Beifahrersitz gekrochen.
„Hier
kriegen sie uns.“
Tack. Die
Kugeln flogen wieder und trafen.
Mit
Vollgas raste ich über die Schnellstraße in Richtung Stadt.
„Was hast
du vor?“ Sie sah nach hinten, zu den
Scheinwerfern die immer näher kamen.
Drei
Autos waren hinter uns, soviel konnte ich ausmachen.
„Wir
fahren in die Innenstadt, dort werden sie kaum wild um sich schießen.“
Das erste
Schild mit „City“ rauschte vorbei.
Entweder
hatte sie alle RPG´s verschossen, oder
sie wollten sicher sein, dass sie auch treffen. Um es ihnen nicht allzu leicht
zu machen, riss ich immer wieder am Lenkrad.
Die
ersten Häuser kamen und ich riss das Auto an der nächsten Kreuzung nach links.
An der nächsten bog ich wieder ab um kein Ziel zu bieten.
Zumindest
schossen uns die Angreifer nicht mehr wild hinterher.
Ich bog
so oft ab wie ich konnte, immer weiter in Richtung Innenstadt fahrend.
Dann ließ
wir die Vororte zurück und kamen zur Zufahrtsstraße.
Auch
unseren Verfolgern war klar, dass dies nun die letzte Gelegenheit war uns zu
stellen. Kaum hatten wir ein gerades Stück erreicht, sah ich ein Aufblitzen im
Rückspiegel.
Das
Lenkrad herumreisend wich ich der RPG aus welche krachend vor und explodierte.
-
Wenigstes erregen sie so viel Aufsehen, dass irgendjemand die Polizei ruft -.
Die nächste Kurve brachte uns wieder etwas Sicherheit, doch dann wurde
Fransiskas schönes Auto wieder durchsiebt.
Zu dem
Schmerz am Arm kam an der Hüfte ein neues Brennen hinzu.
- Wo sind
diese blöden Amis, wenn man sie braucht? - fragte ich mich.
Über die
Antwort musste ich selber lachen.
- Sie
observieren Caroline und wenn sie eine Kamera in der Wohnung hätten, würden sie
wahrscheinlich zusehen, wie diese mit Fibi eine heiße Nummer schob -.
Wir kamen
an eine rote Ampel und ich donnerte einfach durch. Dasselbe taten unsere Verfolger, allerdings
wurde einer ihrer Wagen, von einem Laster erfasst, der die Kreuzung überquerte.
„Da
waren's nur noch zwei.“
Fransiska
sah sich um. „Wohin?“
„Bahnhof.“
„Dann
links!“
Ich raste
nach links.
„Nochmal
links.“
So ging
es weiter Fransiska lotste mich und ich raste so schnell ich konnte durch die
Stadt.
An einer
besonders engen Kurve kam einer unserer Verfolger von der Straße ab und krachte
in einen Vorgarten. Das würde sie zwar nicht stoppen, doch wir hatten etwas
Vorsprung gewonnen.
Doch der
letzte Wagen hatte aufgeholt und hing hinter uns. Mit Pistolen schossen sie auf
uns.
Fransiskas
R8 war schon so oft getroffen, dass alle Warnleuchten an dem Wagen wie ein
Weihnachtsbaum leuchtete.
An der
nächsten Kreuzung stand das Hinweisschild „Bahnhof“ mit einem Pfeil nach
rechts. Ich ging vom Gas runter und zog etwas nach links.
„Was tust
du, die kriegen uns.“ Rief Fransiska.
„Dann
pass mal auf.“ Der Fahrer hinter uns rechnete damit, dass wir rechts abbiegen
würden und gab Gas, um sich zwischen uns und die Abbiegung zu bringen. Ich ließ
sie mit der Motorhaube vorbei ziehen und Fransiska schrie auf, als der Mann im
Fond mit einer Pistole anlegte.
Ich zog
nach rechts und rammte den Wagen in Höhe der Fahrertür. Gleichzeitig gab ich
Vollgas und drückte den Wagen aus der Fahrbahn gegen einen Baum.
Blech und
Glas löste sich von dem Wagen, der sich um den Baum wickelte.
Wieder
begann ich das Spiel mit Abbiegungen. Jetzt ohne direkten Verfolger fuhr ich
langsam, um nicht unnötige Aufmerksamkeit zu erregen.
Ich
parkte den mit Kugeln durchsiebten R8 direkt vor dem Bahnhof, mitten im Halteverbot.
„Raus,
schnell.“ Ich stieg aus und half Fransiska beim Aussteigen.
Jetzt im
Licht der Laternen sah ich dass ihr Blut über das Gesicht lief und sie hinkte.
Ihren Arm
unter gehakt zog ich sie zum ersten Taxi.
„Sagtest
du nicht, dass du keine Autos umbringst?“ fragte mich Fransiska und schaute
nach dem Wrack, welches einmal ihr teures Auto gewesen war.
Ich schob
sie auf den Rücksitz des Taxis hinein und rutschte hinterher. Als der Fahrer
sich umdrehte erschrak er, als er die blutende Fransiska sah.
„Was ist
denn passiert? Wollen sie ins Krankenhaus?“
„Nein zum
Gefängnis.“ Und ich reichte ihm zwei 50 Euroscheine.
„Geht
klar.“ Taxifahrer wussten was das heißt. Fahr und halt die Klappe.
Kurz
bevor wir das Gefängnis erreichten, rief ich an der Pforte an und kündigte
unser Taxi an.
Das Tor
öffnete sich sofort, als wir davor standen.
Ich gab
den Fahrer einen weiteren 50er und half Fransiska beim Aussteigen.
Wir
müssen ein schreckliches Bild abgegeben haben, als ich Fransiska zur
medizinischen Station brachte.
Zum Glück
hatte ein Arzt den ich gut kannte Bereitschaftsdienst. Er stellte keine
unnötigen Fragen und machte sich sofort daran Fransiska zu verarzten.
Langsam
klang das Adrenalin ab und der Schmerz kam. Die Zähne zusammenbeißend wartete
ich bis sich Dr. Schemmlein sich Fransiska angeschaut hatte.
„Und?“
„Sie hat
eine Gehirnerschütterung. Allem Anschein nach hat sie ein Gegenstand am Kopf
getroffen. Außerdem hat sie Metallsplitter im Bein. Die kann ich aber
problemlos rausholen. Dauert nicht lange.“
„Ok, ich
warte.“
„Was ist
mit dir? Du blutest wie ein Schwein.“
Ich sah
an mir herunter. Mein Pulli und meine Hose warnen völlig mit Blut versaut.
„Ausziehen.“
Ich zog
mich aus und Schemmlein schaute nach.
„Zwei
Streifschüsse. War wohl ein sehr heißes Date.“
Ich
verbiss mir einen Kommentar und wollte nach Fransiska sehen.
„Halten
sie ruhig“, hörte ich eine Stimme hinter mir.
Eine
Schwester schaute sich meine Verletzungen an, dann fing sie an meine Wunden zu
versorgen. Mit etwas Genugtuung im Gesicht, ich hatte schließlich ihre
Nachtruhe gestört, desinfizierte sie die Wunden und legte mit Verbände an.
Schließlich
war ich verarztet und wartete darauf dass Schemmlein fertig wurde.
Nach mehr
als einer Stunde hatte Schemmlein Fransiska versorgt.
„Sie ist
Ok. Ich wollte ihr eine Betäubung geben, aber sie wollte nicht, sie ist also ansprechbar.
Es wäre mir lieb, wenn sie über Nacht hier bleiben würde. Ich bringe sie in
mein Bereitschaftszimmer, dort kann sie sich ins Bett legen. Ich bin jetzt
sowieso wach.“
„Danke.“
„Dir ist
klar, dass ich das Frank melden muss?“
„Ja, ist
mir klar. Dennoch danke. Hast was gut bei mir.“
Die
Schwester hatte Fransiska mittlerweile in Schemmleins Bett gelegt und ich
schaute nach ihr.
„Na?
Überlebt?“
„Knapp.
Dank dir.“
„Was war
da los?“
„Ich hab
keine Ahnung. Sie wollte mit mir sprechen und sagte es sei wichtig für mich.
Mehr weiß ich nicht. Und jetzt ist sie tot…“
Bei den
letzten Worten fing sie an zu weinen. Ich setzte mich daneben und hielt einfach
ihre Hand.
Nach
einer Weile war sie eingeschlafen. Langsam löste ich meine Hand aus ihrer,
deckte sie richtig zu und löschte das Licht. Dann verließ das Zimmer.
„Danke.“
Flüsterte Fransiska.
Ich
drehte mich um. „Schon Ok. Ich bin froh dass du noch lebst.“
Ich
schloss die Tür und ging zu unsrer Wohnung.
Caroline
hatte das Licht gedämmt und angelassen. Friedlich lag sie mit Fibi im Bett.
Fibis Hände waren vor ihrem Körper gefesselt und auch die Fußfesseln waren
angelegt.
Dennoch
schlummerte Fibi tief und fest in Carolines Arm.
Beide
hatten zufriedene Gesichter und schmiegten sich eng aneinander.
Wenigstens
hatten sie mir etwas Platz im Bett gelassen. Ich biss die Zähne aufeinander und
zog mich aus. Die Verbände machten das
Ausziehen auch nicht leichter.
Völlig
erledigt und fertig kroch ich ins Bett und deckte mich zu.
Caroline
wurde kurz wach und drehte sich zu mir. Sie drückte sich an mich und ich musste
erneut die Zähne zusammen beißen.
„Und?“
murmelte sie
„Alls
Ok.“ Meinte ich nur „ Ich glaube sie mag mich.“
„He du Faulpelz aufwachen,
es ist gleich acht Uhr durch“ rufe ich Peter zu und er springt wie ein junger
Hüpfer auf – und zuckt schmerzverzerrt zusammen.
„Wollen wir drüber reden?“
frage ich lakonisch und Fibi stellt die Kaffeekanne ab und macht sich
unsichtbar.
„Schönen Gruß von Dr.
Schemmlein, du hast wohl was bei ihm liegen lassen....“ und ich schau dich
fragend an und stemme die Arme in die Hüften, „das war aber nicht
zufälligerweise Fransiska, ich war eben in ihrem Zimmer und da ist sie nicht!“
Ehe wir uns aussprechen
können geht das Telefon, es ist Franks Nummer.
„Geh mal lieber selber ran, das ist bestimmt
besser.“
Frank bestellt dich zu ihm
ein und ich mache mich startklar. Der Fahrer bringt mich zum großen
Kundenparkplatz und ich husche in den bereitstehenden verdunkelten Wagen und
schon brausen wir los.
Auch wenn mein Gegenüber
keine geheimen Codesätze mit mir austauscht werde ich nach Wanzen abgesucht und
bin sauber wie seine Jungs feststellen.
„OK jetzt können wir
reden...“ sagt der Mann im Fond und die Aufpasser machen sich im Auto
unsichtbar.
Endlich kann ich ihn
umarmen und er begrüßt mich herzlich wie schon lange nicht mehr:
„Mischka meine Liebe, du
bist schön geworden endlich auch obenrum“ und lächelt mich herzlich an, dann
fährt er fort „Die Amerikaner sind immer noch hinter dir her und jetzt sind
auch noch ein paar andere Spieler auf dem Feld. Dein Freund Peter sollte besser
auf seinen Oberboss achten – Mischka Mäuschen“
„Aber Onkelchen, ich dachte
du seist im Ruhestand und jetzt sehe ich dich hier in der Fremde, was hat den
großen Dagan Meir veranlasst mich zu besuchen, ist es wirklich wieder mal so
dick?“
Er lacht auf seine trockene
Art und bittet mich an seine Seite. Der Leibwächter wechselt mit mir.
„Mischka, Liebes, dass du dich mit dem
Außenministerium angelegt hast ist dir nicht genug? Die putzen gerade ihre
eigenen Reihen weil sie ein paar Maulwürfe gefunden haben und dein alter Gegner
hat sich mit einem Team Zuverlässiger Killer hier in dieser Villa versteckt, da
solltet ihr nicht rein sondern die rauskommen lassen und passt auf, die Luft
ist da nicht gut, überall Drohnen“
„Wie viele sind diesmal da“
Er lächelt immer noch
„Finefzehn oder Sechzehn, aber die sind gut. Im Außensektor sind das nochmal
zehn und ganz vorne hegschdens Zwanzig aber die sind kein Problem, ein Problem
sind die Leibwächter die waren früher mal bei diesen komischen
Rettungsschwimmern“ und er lacht hämisch.
„Ok also fast 50 und einige
sind echt gut, danke was ist mit meinem Freund wie du ihn nennst Onkelchen ?“
„Kindchen ich weiß dass du
mit ihm schläfst und ich mag auch deine Kleine, du weißt dass ich gute Augen
und Ohren habe. Also pass auf, ja: Einer deiner und seiner Bosse spielt ein
doppeltes Spiel, er veräppelt seine eigenen Geheimdienstler und hat einen Auftrag bei den „Alten Legionären“
eingestellt. Du weißt was ich dir über die beigebracht habe Mischka?“
Mein Blick wird dunkler „Ja
Dagan, ja sehr gut... mit denen habe ich noch nie gut Kirschen essen können,
die haben mir meinen Verlobten genommen“
und er fährt fort:
„Ja ja Krischan war ein
sehr guter Mensch. Sag deinem Freund seine beiden süßen Pippchen sind hier
nicht mehr sicher und wenn sie weiterleben wollen muss eine wieder sterben. Er
wird wissen was das heißt“ und er schüttelt den Kopf.
„Nein dir sage ich diesmal nichts Kleines, das
hat Gründe, aber wichtiger ist dass die alten Franzosen jetzt sauer sind, er
hat gestern ein paar von denen so rieschdisch verarscht. Drei von denen sind
schon tot“
Dabei lacht er wieder
wissend und küsst mich auf die Stirn.
„Meine liebe Mischka, liebe Mischka pass auf
dich auf, da sind alle Dinge drauf die du brauchst“ und er drückt mein einen
USB Stick in die Hand „Levi gib ihr die Tasche mit den Spielsachen“ dann
lächelt er mich wieder an „Wir sind da Liebes – pass auf dich auf“
In unserem Büro treffe ich
auf Peter er sitzt an seinem Tisch, neben ihm sehr nahe sitzt Fransiska und
lächelt uns beide an, dann sagt sie mir:
„Weißt du dass Peter ein
Held ist? Er hat mich gestern vor Ganoven beschützt und sein Leben für mich
eingesetzt.
Leider ist meine Informantin und Freundin
gestorben ehe sie mir etwas sagen konnte aber ich bin ihm wirklich dankbar“ mit
diesen Worten drückt sie ihm einen dicken Kuss direkt auf den Mund springt auf,
küsst mich kurz und jubelt aus dem Büro heraus.
„Ja, ich glaube auch dass
sie dich mag. Sogar richtig“
Meine nette Miene vergeht
und ich berichte Peter was ich erfahren habe.
Dass er sich definitiv mit
angeworbenen ehemaligen Fremdenlegionären angelegt hat, dass die einer aus
unserer obersten Führung angeworben hat und dass bei der Fahrt gestern drei auf
der Strecke geblieben sind.
Dann berichte ich von
meinen Freunden, wo die sich verstecken
und wer sie bewacht. Auf die Frage woher ich das alles weiß sage ich ihm nur
ein sehr sehr guter Freund mit großen Augen und Ohren.
Das genügt Peter, offenbar
haben meine sehr guten Freunde immer noch einen sehr guten Ruf. Er steht auf
und geht im Büro auf und ab.
„Sonst noch etwas
wichtiges?“
Ich schicke Fibi unter die
Dusche. Nachdem das Wasser rauscht und sie wirklich darunter steht lege ich
los:
„Ja – und ich zitiere: Sag
deinem Freund seine beiden süßen Pippchen sind hier nicht mehr sicher und wenn
sie weiterleben wollen muss eine wieder sterben.
Was bedeutet das Peter und
wie kann ich dir dabei helfen?“
Zum ersten Mal sehe ich bei
Peter so etwas wie eine Träne, zumindest ansatzweise.
Ehe er reden kann noch die
nächste Frage „Und was wollte Frank?“
Tja, was
wollte Frank wohl.
Ich hatte
die halbe Stadt in helle Aufregung versetzt, war an drei Unfällen beteiligt,
durch zwei Radarfallen gebrettert, und das war wohl das schlimmste, ich hatte
Trommers Geliebte neben mit gehabt.
Als die
Polizei den kugeldurchsiebten Wagen vor dem Bahnhof überprüfte und der Computer Fransiskas Namen ausgespuckt
hatte, hatten alle Alarmsirenen geläutet.
Sofort
war ein Einsatzkommando zu Trommer gesaust und hatte diesen recht unsanft aus
dem Schlaf gerissen.
Als er
dann auf Fransiskas Handy anrief und Dr. Schemmlein abhob, lief das Fass über.
Als ich
in Franks Büro kam, war Trommer schon da. Über 10 Minuten musste ich mir
anhören, welch ein Arsch ich sei, seine Geliebte in eine solche Gefahr zu
bringen.
Sollte
ich einwenden, dass ich es war, die seine Geliebte gerettet hatte?
Scheiß
drauf. Der Mann hatte sowieso vor mich abzusägen.
Plötzlich,
inmitten seiner Ausführungen über meine Unfähigkeit, kam Fransiska herein.
Sie
humpelte noch immer und trug einen Kopfverband. Aber sie ging aufrecht und
zeigte einen ungebeugten Willen.
„Da bist
du ja.“ Sie kam durch die Tür und trat direkt zu mir.
„Danke,
dass du mir das Leben gerettet hast. Ohne dich wäre ich jetzt tot.“
Sie sagte
das in einem Ton, der sehr wohl zu verstehen gab, dass sie draußen gehört
hatte, was Trommer vom Stapel ließ.
„Ich
hoffe du hast dich bei meinen Retter bedankt.“ Sie schaute zu Trommer.
Jetzt
wurde Trommer tatsächlich etwas blass.
„Dazu
wollte ich gerade kommen, Schatz.“
Mit sehr
viel Überwindung, kam er zu mir und reichte mir die Hand.
„Trotz
aller Vorfälle, bin ich ihnen sehr dankbar, dass meiner Fransiska nicht mehr
passiert ist.“
Seine
Augen aber sagten eher, - Ich kriege dich. -
„Es war
mir ein Vergnügen.“ - Du kannst mich. -
„Hast du
schon etwas in Erfahrung bringen können, wer Claudia ermordet hat?“
„Nein,
Liebes. Bis jetzt haben wir keine Hinweise.“
„Ich
hoffe du findest die Monster, die sie auf dem Gewissen haben.“
„Bestimmt.
Komm jetzt, ich bringe dich nach Hause.“
Die
beiden verließen Franks Büro, und Trommer warf mir noch einen vernichteten
Blick zu.
Als die
Tür zu war, erwartete ich das nächste Donnerwetter, doch Frank schwieg.
„Deine
Version?“ fragte er nur und ich erzählte ihm den Verlauf des Abends.
„Ich
nehme an, du denkst dasselbe darüber wie ich.“
„Mehrere
Explosionen, eine Schießerei und eine Verfolgungsjagd durch die Stadt bei der
es mehrere Unfälle mit verletzten Gangstern gab die noch dazu genauso geblitzt
wurden wie ich, und keine Hinweise? Irgendwie fällt es mir schwer das zu
glauben.“
Keiner
sagte ein Wort.
„Trommer
braucht dich wegen den Prozessen. Sobald die vorbei sind, wird er zur Jagd auf
dich blasen.“ Frank machte eine Pause.
„Ich
hasse es das zu sagen“ Frank stand auf und ging zum Fenster, „setz Randy darauf
an. Und zu keinem ein Wort, solange wir den Maulwurf nicht gefunden haben.“
Randy war
nicht wirklich überrascht.
„Ich hab
es mir schon so halb gedacht. Die Nachrichten sind voll damit.
„Mafiakrieg
in der Stadt.“ Ist noch das harmloseste. Wie hat es dir gefallen einen R8 zu
zerlegen, den mit Sicherheit Trommer bezahlt hat?
„Es ist
nicht so angenehm, wenn dir dabei Kugeln um die Ohren fliegen. Und Trommer hat
sich schon bedankt.“
Randy
grinst von einem Ohr zum anderen.
„Ja, das
hab ich auch schon gehört.“
„Hast du
auch schon gehört, dass dich unser Chef persönlich „bittet“ unauffällig zu
recherchieren?“
„Das
nicht, aber ich hab schon mal angefangen. Und was ich da herausgefunden habe,
macht mir Angst.“
Er drehte
den Bildschirm etwas, damit ich mit schauen konnte.
„Ich hab
die Namen der sieben Mordopfer aus den Zeitungen mal durchlaufen lassen. Alle
haben hier im letzten Jahr eingesessen und sind in den letzten 12 Monaten
entlassen worden.
Und jetzt
kommts! Ich hab die doch erzählt, dass jemand auf die Akten von Insassen
zugegriffen hat. Alle Opfer waren dabei.
Daraufhin
hab ich eine Namensliste mit den Insassen, die überprüft wurden erstellt und
die Standesämter abgefragt.
Vier
weitere Insassen sind in den letzten Wochen gestorben. Dazu kommen noch fünf,
die vermisst sind. Ich wette, dass die genauso tot sind wie die anderen.
Wir haben
16 Tote!“
„16 Tote,
und keiner bekommt was mit?“
„Doch das
schon, aber wen interessiert schon ein toter Betrüger?“
„Jetzt
sind es 16 tote Verbrecher und eine tote Journalistin. Jetzt wird es jemanden
Interessieren!“
Das tat
es.
21 Km
entfernt, zu der Zeit als ich zu Caroline ins Bett kroch, fiel ein Söldner mit
einer Kugel im Kopf auf den Boden einer Fabrikhalle.
„Sergeant,
Sie übernehmen jetzt den Zug.“
„Qui!“
Der Sergeant stand stramm und sein erster Befehl bestand darin, seinen
Vorgänger aus der Halle zu tragen.
Als ich
ins Büro kam, saß Fransiska im Vorzimmer und redete mit Jessica.
„Ich
dachte dein Freund bringt dich nach Hause.“
„Ich hab
ihm erzählt, dass Dr. Schemmlein mich noch einmal sehen möchte, damit er ohne
mich losfährt.“
„Aha, und
warum?“
„Es tut
mir leid, wie er dich behandelt hat. Ohne dich wär ich tot und er lässt seine
schlechte Laune an dir aus.“
„Da geht
es um mehr als schlechte Laune.“
„Ich
weiß, dass er dich weg haben will. Ich habe nur nicht verstanden warum.“
„Er traut
mir nicht. Am liebsten würde er mich sofort abschießen, doch vorerst braucht er
mich noch.“
„Weißt
du, ich bin schon ziemlich lange Journalistin, ich weiß, wenn es um mehr geht,
als das was man erzählt bekommt. Wenn du darüber reden willst, ich schulde dir
was.“
„Ich
werde auf dein Angebot zurückkommen. Hunger?“
„JA.
Jetzt wo du es erwähnst, ich hab einen Bärenhunger.“
„Dann
komm, ich weiß wo es das beste Essen hier gibt.“
Ich hielt
ihr den Arm hin und brachte sie in meine Wohnung.
„Hier?“
„Ich bin
ein fantastischer Koch. Mach es dir bequem.“ Sagte ich zu ihr.
Fibi, die
außer ihren Stahlfesseln nichts trug, war nach dem Öffnen der Tür sofort in
Wartestellung gegangen. Ich wies Fibi an Fransiska zu helfen, da diese immer
noch etwas eingeschränkt war.
Ich begab
mich in die Küche und Fibi versorgte in der Zwischenzeit meinen Gast. Ohne dass
ich es ihr befehlen musste, reichte sie Fransiska auf Knien ihr Getränk. Und
brachte ihr alles was sie wollte. Danach wartete sie gehorsam in Hörweite.
Eine
halbe Stunde später hatte ich ein vier-Sterne –Essen auf dem Tisch und wir
unterhielten uns.
Wieder
stellte ich fest, dass unter Fransiskas harter Journalistenschale ein ziemlich
weicher Kern war.
„Was
gefällt dir an deinem Job am besten?“ fragte ich sie.
„Ich mag
es, Dinge ans Licht zu bringen. Zum Beispiel, die Verbrecher, die für die
Stadionkatastrophe verantwortlich sind. Die Menschen haben ein Recht darauf zu
erfahren, warum ihre Angehörigen im Stadion sterben mussten.“
„HHMM.“
„Was?“
„Ach
nichts. Wie schmeckt das Essen?“
„Hervorragend.“
Sie schaute mich an. „Ich weiß was du sagen wolltest. Nicht alle Dinge sollten
ans Licht kommen?“
„Manchmal
ist es eben sehr gefährlich.“
Fransiska
hielt einen Moment mit dem Essen inne.
„Sie ist
nicht umsonst gestorben, das schwöre ich dir. Ich werde die Schweinehunde ins
Licht zerren, dann kann Trommer sie abschießen.“
-Wenn er
nicht selbst im Licht steht-, dachte ich.
Ohne
irgendeinen Beweis aber, konnte ich diesen Gedanken nicht aussprechen. Und
selbst wenn ich einen gehabt hätte, würde ich gegen den beliebtesten
Generalstaatsanwalt der letzten Jahre irgendetwas ausrichten können?
Bis jetzt
erschien mir die beste Strategie, das Prozessende zu überleben und mich dann
zur Ruhe zu setzten, in der Hoffnung, dass Trommer dann seinen Willen hat.
„Und du?
Was gefällt dir an deinem Job?“
„Das zu
erklären ist nicht ganz einfach.“
„Versuch
es.“
„Viele Leute
fragen sich, wenn sie eine Frau sterben sehen, was diese wohl in den letzten
Sekunden ihres Lebens fühlt oder denkt.
Als ich
meine erste Frau sterben sah, fragte ich mich, was fühlt und denkt der Henker.
Diese Frage hat mich nie losgelassen und die einzige Möglichkeit, das
herauszufinden, war selber Henker zu werden.
Also hab
ich mich beworben und bin jetzt hier. Ich weiß was ich denke und fühle, wenn
die Frau unter meinen Händen stirbt.“
„Und was
fühlst du?“
„Ich bin
erregt. Obwohl ich diesen Job jetzt schon so viel Jahre mache, es erregt mich
immer noch, der letzte zu sein, der sie berührt, mit ihnen spricht, oder
manchen auch den letzten Höhepunkt in ihrem Leben zu schenken.“
„Oder
einen von ihr zu holen?“
„Ja, dass
auch. Aber wenn sie das tut, revanchiere ich mich.“
„Wie?“
„Nehmen
wir Fibi.“ Ich wies auf die in Hörweite kniende junge Frau.
„Ich soll
sie aufhängen und das werde ich auch tun. Sieh sie dir an. Sie ist jung, schön
und würde sicher einen der schönsten Tänze am Galgen zeigen, die ich seit langem
gesehen habe.
Aber mit
der Bereitschaft Caroline als Sklavin zu dienen, hat sie sich einen schnellen
und schmerzlosen Tod am Galgen verdient. Kein Strampeln, kein Zappeln, nur ein
Fall und tot ist sie.“
„Sie ist
eine Todeskandidatin?“ fragte Fransiska ungläubig und sah Fibi an.
Ich
winkte Fibi bei.
„Erzähl
es ihr!“
„Ja,
Herr.“ Sie schaute Fransiska an und erzählte ihr, dass sie gerne freiwillig
diente und sehr dankbar ist, so zu einem schnellen Tod zu erhalten.
Während
Fibi erzählte, konnte ich nicht übersehen, dass sich Fransiskas Brustwarzen
durch die Bluse drückten.
„Ich muss
zugeben, dass ich verwirrt bin.“
„Ich weiß
genau was du fühlst. Einerseits bist du neugierig und erregt, andererseits
schockiert. Besonders schockiert bist du, von dir selber, weil du zugeben
musst. Dass du neugierig bist. So geht es allen, die zum ersten Mal mit dieser Seite des Todes konfrontiert werden.“
Fransiska
schwieg.
„Weißt
du, ich würde den Schweinen die Claudia umgebracht haben, sehr gerne selber den
Strick umlegen. Ob ich das bei jemand anderem Könnte…? Ich weiß es nicht. Aber
ich würde es gerne Mal aus der Nähe erleben.“
„Die
Mörder deiner Freundin kann ich dir leider nicht präsentieren, zumindest noch
nicht. Aber wenn du willst, ich hab nachher eine Hinrichtung. Die könnte ich
auf heute Abend verschieben, dann kannst du eine Exklusivstory darüber machen.“
„Wer wird
denn noch alles dabei sein?“
„Nur du,
Caroline, Fibi und ich?“
„Du lässt
Fibi, das mit ansehen?“
„Natürlich.
Erstens soll sie uns verwöhnen, und zweitens kann sie sich vor Augen halten,
was sie sich mit ihrem Dienst erspart.“
Fransiska
kämpfte mit sich. Schließlich siegte die Neugier auf das dunkle Ungekannte, dem
letzten Tabu.
„Wann
soll ich da sein?“
„Um 19
Uhr. Caroline wird dich sicher gerne zur Kammer geleiten.“
Wie aufs
Stichwort kam Caroline die Tür herein und Fransiska hielt es für angebracht
sich zurückzuziehen.
Ich
fragte Caroline, was sie für Neuigkeiten hätte und sie berichtete.
Die
Ungeheuerlichkeit der Warnung explodierte förmlich in meinem Kopf. Eine meiner
Süßen muss, um zu leben, ein weiteres Mal sterben. Ja, ich wusste, was das
bedeutet.
Noch halb
unter Schock, berichtete ich vom Treffen mit Frank und dem Aufeinandertreffen
mit Trommer.
Auch von
Fransiska Neugier erzählte ich ihr.
„Was
genau hast du vor?“
„Ich
dachte an eine Hinrichtung mit der Garotte. Reichert hat da was ganz Tolles
gebaut. Lass dich überraschen.“
Bis zur
angegebenen Zeit, hatten wir noch einiges an Büroarbeit nachzuholen. Langsam
arbeitete sich Caroline auch in dieser Seite des Jobs ein. Schon nach drei
Tagen hatte sie Jessica für ihre Aktenführung gelobt. Eine größere Anerkennung
konnte es nicht geben.
Es war 18
Uhr, als Caroline sich auf den Weg zu Fransiska machte um sie mit einer Flasche
Sekt auf das Kommende einzustimmen.
Um
18Uhr30 verschwand ich in die Kammer und bereitete die Hinrichtung vor.
Reicherts
neues Spielzeug, war eine ferngesteuerte Garotte. Der Draht der Garotte, kam in
einen kleinen Motor, der die Garotte auf und zuzog.
Das
Prinzip war simpel, die Wirkung grandios, wenn man richtig damit umging.
Dazu kam,
dass reichert einen stabilen Holzstuhl mit hoher Lehne genommen hatte, der eine
V-förmige Sitzfläche hatte. So blieb dem Auge nichts verborgen.
Ich
stellte zwei Stühle der Garotte gegenüber und die weiteren Utensilien die ich
brauchte.
Das
waren, ein kleiner Sender in Form einer Pille um ihre Vitalfunktionen zu
überwachen, eine Augenbinde, einen Gag mit Löchern um ihren Sabber ungehindert
laufen zu lassen, ein dünner Strick und ein ferngesteuertes Vibroei.
Da ich
nicht wusste, ob und wann Sibylle zum letzten Mal auf der Toilette war, legte
ich noch einen Analtampon dazu. Schließlich das wichtigste, die Fernbedienung
der Garotte und die des Vibroeis.
Die
Garotte wurde, genau wie die Winden der Galgen mit einem Tablett gesteuert,
welches auch die Daten der Sendepille empfängt. Man konnte also genau
mitverfolgen, wie nah die Verurteilte am Tod steht und wie man ihn weiter
herauszögern kann.
Jetzt
musste ich nur noch die Todgeweihte Frau aus der Zelle holen, also ging ich zu
ihr.
Als ich
die Zelle aufschloss, schreckte sie hoch. Sie hatte den ganzen Tag gewartet und
wohl nicht mehr mit mir gerechnet.
Die Frau
war Gefangene Nr.67.
Ihr Name
war Sibylle, sie war 44 Jahre alt und hatte eine durchschnittliche Figur. Rund
an den richtigen Stellen, mittellange braune Haare, ein feminines Gesicht mit
blauen Augen, schöne D-Titten und einen runden Arsch.
„Jetzt
noch?“ schrak sie hoch.
„Ich
dachte du hättest gerne noch ein paar Stunden. Außerdem bekommst du dafür nur
drei Zuschauer.“
Sie wich
zurück in die Ecke der Zelle.
„Ich will
nicht!“
„Sibylle,
ich werde dich jetzt in die Kammer bringen. Du kannst mit mir kommen, oder ich
hole ein Team, dann zerren wir dich hier raus. Decker sagt, du wärst in den
letzten Tagen sehr tapfer gewesen, jetzt halt noch ein paar Minuten durch.“
Sie
presste die Lippen zusammen und stellte sich aufrecht hin. Ohne ein weiteres
Wort, machte sie einen Schritt vor, drehte sich um und legte ihre Hände auf den
Rücken.
Sekunden
später, ging sie neben mir zur Kammer. Erst als die Tür hinter ihr zuging und
sie die Garotte sah, gaben ihre Beine unter ihr nach.
Ise wand
sich auf dem Boden während ich ihr die Handschellen abnahm und ihr das Kleid
auszog.
Ohne auf
ihr Flehen einzugehen, schleppte ich sie nackt zur Garotte und setzte sie
darauf.
Als erstes Legte ich ihr den Draht um den Hals
und zog ihn bei.
In Panik
griff sie zu ihrem Hals und versuchte ihre Finger zwischen Hals und Draht zu
bekommen.
Den Mund
wie offen steckte ich ihr schnell den Sender in den Mund den sie reflexartig
schluckte.
Dann
nutze ich die Gelegenheit, ihr die Füße und die Beine festzuschnallen. Bevor
sie es mitbekam lagen die Gurte an den Fußgelenken, den Knien und den
Oberschenkel.
Mit etwas
Gewalt drückte ich ihren linken Arm auf die Lehne des Stuhls und legte ihr die
Riemen um die Handgelenke und den Oberarmen. Das Gleiche tat ich mit dem
anderen Arm.
Nun
musste ich nur noch die Gurte über und unter ihren D-Titten festschnallen, und
ihr den Knebel in den Mund zu stecken. Den steckte ich ihr in den Mund und zog
den Verschluss fest zu, um zu verhindern, dass Sibylle mit heraushängender
Zunge starb.
„Willst
du noch etwas sagen?“ fragte ich sie vorher.
Sibylle
schüttelte tränenüberströmt den Kopf und ich schob ihr den Knebel hinein.
Mit
Spucke befeuchtete ich meinen Zeigefinger und steckte diesen Sibylle in die
Fotze. Gedemütigt heulte Sibylle in den Knebel auf, als ich sie mit dem Finger
fickte, biss sie feucht wurde.
Den mit Muschisaft angefeuchteten Finger
setzte ich auf ihre Rosette und schob ihn langsam in ihren Arsch.
Ihre
Gegenwehr bestand darin ihr Arsch so fest zuzupressen wie sie konnte. Geholfen
hat es ihr nicht. In Gegenteil, als ich ihr Arsch soweit gedehnt hatte, um ihr
den Tampon in die Rosette zu stecken, heulte sie vor Schmerz auf.
Der
Tampon saß nun auf seinem Platz, und ich nahm das Vibroei.
Auch das
feuchtete ich mit ihrem Mösensaft an, bevor ich es ihr so tief in die in die Fotze steckte wie ich konnte. Dann
schnappte ich mir den Strick, den ich Sibylle doppelt um die Hüfte band und ihn
dann zwischen ihre Beine durchzog. Ich achtete sorgsam darauf, dass der Strick
genau zwischen ihren Schamlippen durchlief und so verhinderte, dass das Vibroei
wieder herausglitt.
Alles was
jetzt noch fehlte war die Augenbinde. Zu der hatte ich mich wegen Fransiska
entschlossen. Mir gefiel der Anblick zweier Augen die mich kurz vor dem Tod
ansehen. Der magische Moment, wenn die Augen brechen und das Leben in ihnen
erlischt.
Wie
Fransiska, das sehen würde wusste ich nicht. Ohne Augenbinde war Sibylle eine
Frau der mit seinen Augen ihre Henker um Gnade anflehen würde. Mit Augenbinde
war sie ein Objekt, das starb.
Während
ich Sibylle die Augenbinde anlegte, lief schon ein dicker Faden Speichel aus
dem Knebel und tropfte vom Kinn.
Fertig
mit meinen Vorbereitungen trat ich zurück und betrachtete zufrieden mein Werk.
Sibylle gab ein herrliches Bild ab. Hilflos, mit offener Muschi, wimmernd
wartete sie auf den Tod. In meiner Hose regte sich Leben. Mein Riemen begann
sich gegen den Stoff zu drücken und wollte heraus.
Da die
Frauen noch nicht da waren, wollte ich sie holen gehen. Ich öffnete die Tür und
sah Caroline zusammen mit Fransiska aus der Wohnung kommen.
Caroline
hielt eine Leine in der Hand, an der Fibi nackt auf allen Vieren neben ihr her
kroch. Ich musste lachen, als ich dieses Bild sah. Ein Glück war um diese Zeit,
kein Betrieb mehr auf dem Flur.
„Bitte
eintreten.“ Ich hielt den drei die Tür auf und sie kamen in die Kammer.
Caroline
überreichte mir die Leine und trat mit Fransiska zu Sibylle.
Leise
flüsternd schauten die beiden sich die gefesselte Frau genau an und Caroline
ließ ihre Hände über Sibylle gleiten. Nachdem Fransiska ihre anfängliche
Schüchternheit aufgegeben hatte berührte auch sie die Todgeweihte vor ihr. Sie
spielten mit ihren großen Titten oder streichelten ihr durch das Haar.
Caroline
wischte ihr etwas Speichel vom Kinn und verrieb es an Sibylles Kitzler.
Ich
blickte nach unten zu Fibi die noch immer auf allen Vieren neben mir kniete.
Sie vermied es Sibylle anzusehen.
„Wie
funktioniert die Garotte?“ fragte Fransiska.
Ich
führte Fibi zu den Stühlen und legte die Leine auf einen der Plätze ab. Fibi
verharrte dort, den Blick abgewendet.
„Der
Draht um ihren Hals, wird durch einen Motor zugezogen.“ Ich holte das Tablett
und demonstrierte es.
Ich
drückte auf die Schaltfläche und er Motor zog die Garotte einen cm Weit zu.
Sofort
bekam Sibylle Panik und riss an den Fesseln. Ich ließ die Garotte wieder etwas
aufgehen, und die Panik legte sich etwas.
„Hier
kann man den Herzschlag mit ansehen. Du siehst, ihr Herz rast momentan wie
verrückt.“ Ich zeigte Fransiska die Anzeige.
„Am besten, lässt die Caroline die Garotte
bedienen, sie hat Erfahrung und weiß wie man damit umgeht.“ Meinte ich zu
Fransiska, die etwas enttäuscht schaute.
„Für
dich, hab ich aber auch eine Fernbedienung.“ Ich reichte ihr die Steuerung des
Vibroeis und sie fragte was das sei.
„Drück
mal den oberen Knopf.“
Sie tat
es und ein leises Summen war zu hören. Schon Sekunden nach dem Summen, sahen
wir, wie sich Sibylles Unterleib vorschob.
„Ist es
das, was ich denke?“ fragte sie.
„Lass uns
nachschauen. Antwortete ihr Caroline. Die zwei schauten nach der Quelle des
Summens.
Fransiska
legte ihre Hand auf Sibylles Muschi und fühlte das vibrieren. Caroline zog
Sibylles Schamlippen auseinander und steckte ihr den Finger zwischen den
Stricken durch in die Möse.
„Hier
kannst du es fühlen.“ Ohne den Finger aus der Fotze zu ziehen.
Auch
Fransiska schob ihren Finger dazu.
Gemeinsam
mit ihren Fingern und dem Vibroei, schafften es die beiden, Sibylle nass werden
zu lassen.
„Wollen
wir sie kommen lassen?“ fragte Fransiska.
„Nein,
wir warten noch.“
Sie
setzten sich auf ihre Stühle und Caroline
befahl Fibi Fransiska und sie zu verwöhnen.
Fibi
kroch zu Fransiska, die sich stellte, damit Fibi ihr die Hose ihres Kostüms
ausziehen konnte. Dann musste Fibi Caroline die Jeans ausziehen und das
Muschischlecken begann.
Zuerst
kam natürlich Carolines Gast. Kaum hatte Fibi ihre Zunge an Fransiskas Kitzler,
stöhnte die lustvoll auf. Caroline hob die Bedienung der Garotte und Sibylles
Streben begann.
So wie
Fibi den Frauen abwechselnd die Muschi leckte, wurde Sibylle mit der Garotte
und dem Vibroei abwechselnd bearbeitet.
Geschickt
schloss und öffnete Caroline den Draht um Sibylles Kehle.
Röchelnd,
keuchend und stöhnend saß Sibylle sabbernd da und riss an den Fesseln. Ihre
Möpse hüpften und bebten, als ob sie auf einen elektrischen Stuhl sitzen würde.
War
Caroline eine Meisterin, Sibylle am Rand des Todes schweben zu lassen, konnte
Fransiska sie kurz vor dem Orgasmus halte, ohne sie abstürzen zu lassen, ganz
gleich, wie groß die Panik gerade war.
Der
Speichel hatte längst ihre Pussy erreicht und tropfte von dort zu Boden.
Fibi
schien das Sterben von Sibylle auszublenden. Sie leckte weiter und brachte die
beiden Herrinnen hoch.
Ich
konnte nicht länger nur zusehen. Ich stellte mich neben Caroline, die sofort
meine Hose öffnete und meinen Schwanz herausholte.
Mit einer
Hand massierte sie mir den Pimmel, mit der anderen steuerte sie Sibylles Tod.
Schließlich
einigten sich die Frauen mit Augenkontakt darauf Sibylles Leben endgültig zu
beenden.
Fransiska
ließ das Viroei auf Höchststufe laufen und Caroline schaute auf das Tablett.
Man konnte deutlich mitverfolgen, wie sich der Orgasmus in Sibylle aufbaute.
Als der Punkt gekommen war an dem er sich nicht mehr aufhalten ließ, schloss
Caroline die Garotte ganz.
Wild
zucken saß Sibylle auf dem Stuhl und schied aus dem Leben. Die Pisse sprudelte
aus ihr und lief zischen den Stricken heraus um unter ihr eine gelbe Pfütze zu
bilden. Ein letztes Mal versteifte sie sich auf dem Stuhl, dann erschlaffte
Sibylles Körper.
Wie
gebannt starrte Fransiska auf die Tote und genoss Fibis Zunge.
Caroline
ließ meinen Schwanz los und griff Fransiskas Hand. Ohne ein Wort zog sie
Fransiska aus dem Stuhl und hinter sich her.
„Was
dagegen, wenn ich mir Fibi heute Nacht ausleihe?“ fragte ich noch bevor sie die
Tür erreicht hatte.
„Nein,
sie gehört heute Nacht dir.“
Die
beiden verschwanden in Fransiskas Wohnung und ich blieb zurück.
Mit dem
Smartphone gab ich Randy Bescheid, dass Sibylle auf ihn wartete, griff die
Leine und führte Fibi auf allen Vieren zu meiner Wohnung.
Später,
saß ich im Sessel und Fibi lutschte mir mit auf dem Rücken gefesselten Händen
den Schwanz.
Sie gab
sich alle Mühe mich zufrieden zu
stellen. Sie blies mit Hingabe und suchte auch den Augenkontakt. Als sie den
bekam, lächelte sie mich mit dem Schwanz im Mund an.
Plötzlich
gab es in mir einen Stich. Fibi diente Caroline schon eine ganze Weile und bis
zum Prozessende würde noch eine längere Zeit ins Land gehen. Zeit in der Fibi sicher ebenso hingebungsvoll
dienen würde.
Könnte
ich diese Frau dann noch…? Ich verbot mir den Gedanken, doch irgendwie schaffte
er es immer wieder sich einzuschleichen.
Ich
schloss die Tür hinter mir ab und Fransiska wartete nicht lange so schnell war
sie noch nie nackt vor mir gestanden und half mir mich auszuziehen.
Noch während die Sachen zu Boden glitten
flüsterte sie mir ins Ohr: „Ein Ei ich will so ein Ei – hast du noch so ein Ei
für mich – Ja?“
Unglaublich
sie war extrem geil und fixiert auf dieses Kunstwerk der modernen Technik.
Ihre
Augen wurden groß und größer und erst als das beruhigende Summen aus Fransiskas
Muschi kam wurde sie etwas ruhiger und
zog mich zu ihr auf das Bett.
Mit
jeder Stellung des Vibroeis änderte sich ihr Erregungsgrad und nach und nach
ging Fransiska ab wie eine Rakete.
Ich hatte ja schon viel erlebt aber eine
solches Naturwunder an Geilheit war bisher nicht dabei.
Nachdem
sie dreimal so richtig tief und fest gekommen war flog das Vibroei in die Ecke
und sie schnappte mich und überzog mich mit feurigen Zungenküssen.
Dabei verblieb meine Hand an und in ihrer
Scham.
Sie
war jetzt ganz weit offen und ich konnte meine Hand am Schleim gut nässen.
Schon drangen die ersten drei Finger in sie dann vier und sehr schnell die
ganze Hand.
Als
ich sie zum ersten Mal fistete bebte und tobte sie vor Lust im Bett umher, dass
ich Angst bekam sie würde herunterhüpfen, so ging sie ab.
Dann
wurde aus der Erregungsphase die Genussphase und Fransiska lies mich sie in
aller Ruhe verwöhnen, mein Händchen vollbrachte indes wahre Wunder.
Es
gibt Mädchen denen kann man die Liebe nur schwer nahebringen, Fransiska war ein
Mädchen das nach gutem Sex lüstete dabei spielte es keine Rolle ob ihr ihr Freund oder ihre Freundin gerade die
Befriedigung verschaffte.
Der
Vorteil bei uns Mädchen liegt allerdings darin genau zu wissen welchen Schalter
man drücken kann um seiner geliebten Freundin die höchsten Wonnen zu gönnen
ohne nachfragen zu müssen „Schatz ist das gut so?“
Genauso
gut konnte Fransiska aber auch die Liebe geben und hatte sehr schnell heraus
dass meine Klitoris sehr leicht und gut zu stimulieren war. Folglich spielte,
saugte und verwöhnte sie mein kleines Würmchen und bedankte sich für das
gelungene Wonnenspiel.
Als
wir nach Stunden eng umschlungen Schulter an Schulter einschliefen nuschelte
sie nur ein ehrliches „... das ist ja soooo schön“ und schlief dankbar ein.
Früh
am Morgen, Fransiska schlief noch tief und sehr entspannt, machte ich mich mit
einem meiner neuen Spielzeuge aus Onkelchens Tasche zu schaffen, setzte den
Ohrhörer auf und lies das Gerät scannen.
Oberhalb
der 8 GHz wurde die Maschine fündig, eine kleine Standortwanze an Fransiskas
Handtasche, ja das war zu erwarten, ich grübelte bereits wer den gesetzt hatte
als der Scanner erneut reagierte diesmal verdammt hoch dachte ich mit oberhalb
der 11,2 GHz sind doch sonst nur Radar und Militär.
Der
Scanner zuckte und schon spie der kleine Thermodrucker einen langen Streifen
Papier aus. Na das war doch mal interessant, da hatten nicht nur zwei Dienste
ihre Tasche verkabelt, sondern offenbar war eine davon mit modernsten Mitteln
ausgestattet.
Mal
sehen was Peter davon hält dachte ich mir. In ihrem iPhone wurden gleich zwei
Halunken angezeigt offenbar war Fransiska für mehrere Leute sehr interessant.
Mittlerweile
hatte ich bereits viel Papierstreifen gezogen und legte sie in meine Tasche da
erwachte mein Täubchen, reckte sich und wir begannen den Tag mit genüsslichem
Geschmuse.
Von meiner Warte aus war Fransiska außen vor
aber Peter musste davon wissen, dass da mehrere andere am graben waren.
Später
nach der Verabschiedung traf ich Peter der auf dem Weg zu Randy war und ich
schloss mich ihm an fies grinsend mit den Worten „Du glaubst ja nicht was aus
dem Döschen von Fransiska alles herauskam“ und reichte Randy die
Papierausdrucke.
Der
kam fast nicht mehr zur Ruhe „Scheiße ein LPQ22R Scanner davon hab ich bisher
nur gehört, kann ich das Ding mal sehen und vielleicht nur einmal anfassen,
ja nur einmal anfassen ja?“
Peter
musste ihn zur Vernunft bringen und Randy schaute sich die Papierstreifen der
Reihe nach an.
„Pippifax
eine Spielzeugwanze,“ er las weiter „Made in Scheißdrecksland ja so ein
billiger Mist...“ dann aber kam ein „Hoppla das ist ja mal was feines... hmmm.“
Er
schaute Peter an und dann mich „Eindeutig Ami aber wirklich 1. Bundesliga, die
kenne ich nur vom Hörensagen“ dann las
er den letzten Streifen durch, rieb sich die Augen und las wiederholt den
Streifen.
„Peter
da steckt aber einer mächtig tief im Dreck, das ist ein Compressed Mode Puls
Code Mixed ...“ und ab da kamen dann nur noch Kauderwelsch.
Peter
rief ihn zur Vernunft und Randy schaute ihn an „Aktive Komponente der
Fremdenlegion, neuste Bauart, scheiß gefährlich das Ei!“
Das Ganze nahm langsam Ausmaße an, die eindeutig eine Nummer zu groß für
uns waren.
Caroline hatte Randy ihr Spielzeug überlassen, der sich mit großen Augen
darüber her machte.
Caroline und ich saßen draußen auf einer Parkbank. Ein paar Jogger
liefen vorbei und die Mamas mit Kinderwagen strebten in Richtung Spielplatz.
„Du weißt schon dass wir hier draußen noch besser abgehört werden
können, als drinnen?“
„In den Agentenfilmen, haben sich die Agenten immer draußen getroffen,
um nicht abgehört zu werden.“
„Ach Peter…“ sie seufzte und zog ein kleines Gerät aus der Tasche,
welches sie einschaltete.
„So, jetzt können wir reden.“
„Also, mal sehen, ob ich das alles richtig zusammenbringe…
Da sind die bösen Amis, die dich umlegen wollen, die guten Amis die dich
beschützen,“ ich schaute mich um und sagte dann laut, „und die nie da sind wenn
man sie braucht,“
Caroline grinste.
„und die Franzosen, die es auf mich abgesehen haben und ich keine Ahnung
habe warum. Nicht zu vergessen, die Billigwanze.“
„Die Billigwanze, ist wahrscheinlich nur Ablenkung. Wer schaut schon
weiter, wenn er eine Wanze gefunden hat. Aber soweit hast du Recht, da sind
drei Teams hinter uns her.
Die zwei hinter mir verstehe ich noch, aber was wollen die Franzosen von
dir?“
„Keine Ahnung, ich mag Frankreich. Ist ein schönes Land mit netten
Menschen. Ok, da gibt es genauso viele Irre wie bei uns, aber warum die mich
umbringen wollen weiß ich nicht.“
„Gehen wir mal davon aus, dass es Söldner sind die gekauft wurden. Wem
hast du alles auf die Füße getreten?“
„Abgesehen von all den Angehörigen hingerichteter Frauen? Da gibt es nur
einen…“
„Ich weiß dass du nicht über Beate reden willst, aber ist das anheuern
einer Söldnertruppe wegen einer Frau, nicht etwas übertrieben? Um was geht es
da wirklich?“
„Um Macht. Um die absolute Macht.
Ich kenne Trommer schon ein paar Jahre. Ich hab ihn öfter im Gericht getroffen,
wir haben zwar nie groß miteinander
geredet, doch wir wussten beide wer der andere ist.
Trommer war einer der beliebtesten Staatsanwälte der letzten Zeit. Die
Leute mochten ihn, da er immer die Urteile herausholte, welche die Leute erwartet haben. Er hat sich in
Rekordzeit nach oben gearbeitet.
Irgendwann hat es wohl klick gemacht und er hat beschlossen mehr als nur
Staatsanwalt zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen geht er skrupellos über
Leichen.
Ich glaube, er hat irgendwann die Kontrolle über sich verloren. Er sieht
überall Feinde, die ihn vom Thron stoßen wollen.
Er will ganz nach oben.
Minister? Ich glaube nicht, dass er als Minister seinen Aufstieg als
beendet sieht.“
„Du meinst, er will dich umlegen lassen, nur weil er glaubt, dass du ihm
gefährlich werden kannst?“
-Nein, nicht ich…-
„Ich weiß nicht, was er glaubt.“
„Wenn es stimmt, was du sagst, benutzt er die Prozesse um das
Ministeramt zu bekommen. Aber um den Massen zu geben was sie wollen, braucht er
dich. Warum sollte er dich vorher töten wollen?“
„Er braucht mich nicht. Er hat dich!“
Plötzlich leuchtete ein Gedanken in uns beiden!!!
„Aber wenn ..“ begannen wir gleichzeitig.
„Wenn die Amis dich umlegen, dann hat er ein Problem!“ grinste ich.
„Hat Randy schon alle Wanzen zerlegt?“
„Wahrscheinlich, aber wir haben ja noch unsere lebende Wanze.“
„Lass das! Ich mag Fransiska.“
„Ist sie sauber?“
„Ich glaube, dass sie benutzt wird. Ja, sie ist sauber.“
„Gut, wir sollten den Spieß jetzt umdrehen, und mal sehen was geschieht
wenn wir auf den Busch klopfen.“
Das Handy klingelte und ich ging ran.
„Hallo Bad-Man, hier ist Mike. Meine Kontakte sagen, dass es heute die
ersten Urteile gibt. Kommt ihr?“
„Klar. Bis später.“
Caroline sah mich fragend an.
„Das war unser Pressechef. Heute gibt es die ersten Urteile. Ich hab
gesagt, dass wir ins Gericht kommen.“
„Dann auf.“
Ich schaute mich um sah nichts was verdächtig war.
„Irgendwie unheimlich oder?“ fragte ich.
„Was?“
„Du weißt genau, dass du beobachtet wirst.“
Es herrschte ganz normaler Betrieb für einen sonnigen Vormittag. Ein
Mann mit Kinderwagen ging ein paar Meter vor uns und ein Jogger sowie eine
Joggerin kamen uns entgegen.
„Irgendwie hast du Recht. Seltsames Gefühl.“
Die Jogger wichen dem Kinderwagen aus, wobei die Frau die Führung
übernahm und der Mann hinter ihr verdeckt blieb. Die Joggerin trug kurze
Leggins ein enges Shirt und hatte Kopfhörer im Ohr deren Kabel in eine kleine
Tasche vor ihrem Bauch führte.
Anscheinend gefiel ihr das laufende Lied nicht, dann sie griff in die
Tasche.
Plötzlich knallte ein Schuss. Bevor ich reagieren konnte hatte mich
Caroline zur Seite geschubst und ihre Waffe gezogen.
Der Jogger wurde zu Boden geschleudert. Der Mann mit Kinderwagen hielt
eine bösartige MPi in der Hand und schoss dem Jogger, der plötzlich auch eine
kleine Pistole in der Hand hielt, eine zweite Kugel in den Leib.
Dennoch war dieser noch in der Lage auf den Mann im Kinderwagen zu
schießen und traf diesen auch. Der Mann ging auf die Knie und schoss ein
weiteres Mal auf den Jogger.
Die Joggerin war herumgewirbelt und riss aus ihrer Umhängetasche eine
kleine Pistole die sie direkt auf Caroline anlegte.
Zu einem Schuss kam sie nicht, denn Caroline pustete ihr das Hirn aus
dem Schädel, bevor sie schießen konnte.
Zwischenzeitlich hatte ich hatte auch ich meine Waffe gezogen, und legte
auf den Mann mit Kinderwagen an, doch Caroline riss meinen Arm mitsamt der
Waffe nach oben, so dass meine Kugel in die Bäume ging.
„Nein!“ Sie lief zu dem Mann hin.
Die beiden sprachen irgendwas auf Englisch, dann packte mich Caroline
und sagte nur: „Verschwinden wir hier.“
„Was ist mit ihm?“
„Er wird es überleben.“
Zusammen liefen wir bis zum Parkausgang, als schon die ersten Sirenen zu
hören waren. Die Waffen wieder verstaut, gingen wir ganz normal um keine
Aufmerksamkeit zu erregen.
„Ich glaube ich muss mich bei den guten Amis entschuldigen, sie sind
doch da wenn man sie braucht.“
„Verdammt, da war es ja in der Südsee ruhiger. Da gab es nur ab und an
eine kleine Revolution.“
Das erste Taxi das vorbeikam, hielt ich an und wir stiegen ein.
„Zum Gericht.“
Der Fahrer gab Gas und fuhr los. Immer mehr Polizeiwagen kamen an uns
vorbei.
„Ist wohl mächtig was los.“
„Tja, in dieser Stadt wird es nie langweilig.“ Antwortete ich ihm.
„Ich rufe Fransiska an und frage sie ob sie uns zwei Plätze freihalten
kann.“
„Gute Idee. Es wird sicher wieder einen riesen Andrang geben.“
Am Eingang des Gerichtes stiegen wir aus und wieder umgingen wir die
Schlange.
Im Gerichtssaal hatte Fransiska und tatsächlich hatte Fransiska es
geschafft zwei Plätze frei zu halten.
„Hallo Liebe.“ Caroline gab Ihrer Freundin einen züchtigen Kuss auf die
Wange.
„Was ist denn mit dir? Du siehst so abgekämpft aus.“
„Ach nichts. Alles in Ordnung.“
„Sei nicht so bescheiden.“ Mischte ich mich ein. „auf die wurde gerade
ein Mordanschlag verübt.“
Fransiska wurde blass.
„Ist das wahr?“
„Eigentlich ist es schon der dritte.“ legte ich nach, ohne auf Carolines
bösen Blick zu achten.
„Warum um alles in der Welt, will dich jemand töten?“
„Ist eine lange Geschichte.“
Bevor Fransiska weiter fragen konnte, betrat Trommer den Gerichtssaal
und kaum hatte er Platz genommen begann die Verhandlung.
Die Verfahren gegen die Inhaber der Baufirma, Hans und Ingergreet van
Streuben sowie ihrer persönliche Sekretärin Lida Creecht, waren abgetrennt worden und würde heute zu Ende
gehen.
Am Ausgang bestand kein Zweifel. Die drei würden morgen durch uns
sterben. Die Frage war nur wie.
Trommer begann mit seinem Plädoyer. Er zog alle Register und machte es
der Verteidigung unmöglich auch nur einen Ansatzpunkt zu finden, der ihre
Mandanten etwas entlastete.
Trommer redete zwar gerne und viel, doch er war ein sehr gewiefter
Redner. Er wusste wie lange die Leute zuhören und wann es zu lange wurde.
Durch geschickte Themenwechsel und die richtige Rhetorik, fesselte er
die Zuhörer.
Schließlich forderte er die Todesstrafe für alle drei. Hans und
Ingergreet sollten auf dem Marktplatz an der Garotte sterben, Linda, die nach
seinen Ausführungen weniger Schuld auf sich geladen hatte, sollte die „Gnade“
erhalten nichtöffentlich am Galgen zu sterben.
Dann kamen die Verteidiger. Alle drei gaben sich redlich Mühe, doch sie
hätten genauso gut, Trommer anschließen können. Niemand interessierte sich für
ihre Plädoyers.
Dann zog sich das Gericht zur Beratung zurück.
Wir standen auf und vertraten uns die Beine. Fransiska ließ es sich
nicht nehmen zu Trommer zu gehen.
Dem schien es äußerst unangenehm zu sein, dass Fransiska ihn in der
Öffentlichkeit küsste. Zumindest machte er ein ziemlich saures Gesicht. Dann
redete sie auf ihn ein und packte ihn am Ärmel.
-Vielleicht liegt es ja auch an dir?- dachte ich.
Fransiska zog Trommer zu uns.
„Frau Haufberger erzählte mir, dass man einen Anschlag auf sie verübt
hat, Frau Miles.“
„Nicht nur einen, drei.“ Ich konnte einfach nicht widerstehen.
Er sah mich böse an und blickte wieder zu Caroline.
„Das ist korrekt. Auch was Herr Stein gesagt hat, entspricht den
Tatsachen.“
„Haben sie denn einen Verdacht wer die Mörder sein könnten?“
„Keinen Verdacht, ich weiß dass ein ehemaliger leitender Mitarbeiter des
Geheimdienstes dahinter steckt. Er hat mir die Hinrichtung seines Sohnes übel
genommen.“
„Das sind sehr beunruhigende Nachrichten. Ich werde den
Sicherheitsbehörden nahelegen sich darum zu kümmern.“
„Vielen Dank Herr Trommer. Haben sie denn schon Hinweise, auf den
Anschlag auf Frau Haufberger?“
„Hinweise schon, aber noch keine verwertbaren Spuren.“
Ein Läuten teilte mit, dass das Gericht zu einem Urteil gekommen war.
Trommer schien froh zu sein die Unterhaltung beenden zu können und trat
zu seinem Platz.
Die Richter traten ein und verkündeten das Urteil. Sie waren in allen
Punkten Trommers Antrag gefolgt.
Alle drei Angeklagten waren zum Tode verurteilt und würden morgen schon
hingerichtet werden.
Auch bei den Todesarten war man Trommer gefolgt.
Hans und seine Frau sollten auf dem Markplatz auf der Garotte sterben,
wobei der Richter keinen Zweifel daran ließ, dass der Tod nicht allzu schnell
zu erfolgen hatte, während Linda bei uns in der Kammer am Galgen enden sollte.
Hans war sprachlos, was man von seiner Frau nicht sagen konnte.
Sie ereiferte sich und ließ wütende Kommentare los.
Linda saß geschockt und zusammengesunken in ihrem Stuhl. Sie schlug die
Hände vors Gesicht und weinte hemmungslos.
Caroline schaute sich Linda an, als ob sie schon Maß holen würde.
„Darf ich wieder dabei sein?“ fragte Fransiska leise, dann senkte sie
ihre Stimme noch weiter. „und können wir sie auch nackt ausziehen?“
Ich schaute Caroline an. „Ihr beide dürft Lindas Tanz am Galgen zu zweit
genießen, dafür ist der Rest der Nacht für mich reserviert.“
„Das ist doch ein Deal.“ Grinsten beide.
Allmählich machte der Job wieder Spaß.
In der Fabrik 21km entfernt, fuhr einige Stunden später ein Wagen vor.
Der Auftraggeber der Söldner trat zum Anführer, dem Franzosen, und
instruierte ihn.
„Wie sollen also Frau Miles beschützen?“
„Nur aufpassen, dass ihr nichts geschieht. Finden sie heraus was da vor
sich geht. Vorerst brauche ich Frau Miles noch. Sollte sie nach Ende der
Prozesse Schwierigkeiten machen, dürfen sie ihr gerne die Kehle
durchschneiden.“
„Das wird aber eine Menge mehr kosten Monsieur. Dazu brauche ich mehr
Leute und etwas mehr an Technik.“
„Darüber sollten sie sich keine Gedanken machen. Im Übrigen, rate ich
ihnen, nach dem Fiasko neulich ihre Forderungen nicht all zu hoch zu schrauben.
Ein Wunder dass nicht die ganze Stadt hinter ihnen her ist.“
„Das war ein bedauerlicher Zwischenfall, für den der verantwortliche
Zugführer schon zur Rechenschaft gezogen wurde.“
Die Tür öffnete sich und einer seiner Männer baute sich stramm vor
seinem Kommandant auf, dann überreichte er ihm einen Zettel.
Der Kommandant las ihn durch, dann grinste er seinen Auftraggeber an.
„Monsieur, wir haben eine heiße Spur.“
Wie schon beim ersten Mal, war der Marktplatz schon Stunden vor der Hinrichtung
voll. Alle wollten einen guten Platz ergattern.
Die Stadtführung hatte das Podest der ersten Hinrichtung, erst gar nicht
abbauen lassen. Reichert und seine Leute hatten lediglich den Galgen entfernt
und ihn durch zwei Garotten ersetzt.
Diese Garotten waren nicht so elegant, wie das Modell in der Kammer,
sondern einfache, stabile Holzkonstruktionen, bei denen der Verurteilte
angekettet wird und ein Strick um den Hals gelegt wird, der mit einem Hebel von
hinten zugedreht wird.
Die beiden Garotten standen gut sichtbar auf der Mitte der Plattform
nebeneinander. So würde Ingegreet ihrem Hans beim Sterben zuschauen können und
sehen, was mit ihr im Anschluss geschieht.
Caroline, Fransiska und ich standen am Fuß der Plattform und schauten
uns die Leute an. Alle Schichten der Bevölkerung waren vertreten. Nur einige
Personen, die deutlich nicht erwachsen waren, hatte die Security nicht auf den
Marktplatz gelassen.
Der Bus mit den Zwei Todeskandidaten bahnte sich den Weg durch die Menge
und hielt am Aufgang zur Plattform.
Decker und sein Team brachten erst Hans nach oben. Der hatte wohl schon
mit seinem Leben abgeschlossen. Widerstandslos ließ er sich nach oben führen
und anketten.
Decker legte ihm den Strick lose um den Hals, dann winkte er den anderen
Wachleuten zu, Ingegreet aus dem Wagen zu bringen.
Ingegreet war nicht gewillt einfach zu sterben. Sie trat um sich und
wehrte sich wie eine Verrückte. Vier Mann mussten sie auf dem Weg nach oben
bändigen.
Decker stand ungerührt neben der Garotte und wartete bis seine Leute
Ingegreet angekettet hatten. Als sie auf der Garotte fixiert war, legte er auch
ihr den Strick locker um den Hals.
Ingergreet fluchte und schimpfte. Alle waren Wichser, Arschlöser und was
sonst noch alles.
Ihr Mann war ein Waschlappen der sie einfach im Stich ließ und und und…
„Die macht sich nochmal richtig beliebt, was?“ fragte ich Fransiska.
„Das ist genau das, was die Leute sehen wollen. Ich wette meine Kollegen
vom Fernsehen sind begeistert.“ Dann drehte sie sich zu Caroline.
„Wirst du es schnell machen?“ fragte sie ihre Freundin
„Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn ich die beiden zu schnell töte,
fällt der gesamte Mob über mich her und bringt mich auch um. Nein ich werde den
Leuten geben was sie wollen.“
„Und heute Abend? Wie lange wird Linda brauchen um zu sterben?“
„Ich hab sie heute Morgen gewogen
und mir genau angeschaut. Sie ist fit und hat ein gesundes Herz. Glaub mir mein
Schatz, sie wird uns einen langen und unvergesslichen Tanz darbieten.“
Wieder teilte sich die Menge und Applaus wurde laut.
Trommer erschien mit Gefolge und betrat die Plattform. Er verlas die
Urteile und heizte die Menge richtig ein. Egal was man von Trommer hielt, er
hatte die Massen im Griff. Die Leute liebten und verehrten ihn. Ich kam mir
plötzlich sehr einsam vor.
–Ich gegen den Rest der Welt.-
Tolle Aussichten.
Schließlich gab Trommer das Kommando die Urteile zu vollstrecken.
„Dein Auftritt, verehrte Kollegin.“ Grinste ich Caroline an, und die
betrat die Plattform.
Und genau wie Trommer wurde Caroline mit tosendem Applaus begrüßt.
„Also
denn“ sagte ich und betrat das Gerüst. Ich ging an der immer noch wild
fluchenden Ehefrau vorbei, die war richtig fies und gemein, kein Zweifel dass
sie die eigentliche Antriebsfeder war und jetzt die Strafe erhalten sollte.
Genau diese Aussage stand über jeder der Gesichter die sich hier versammelt
hatten.
Somit
packte ich den stabilen Holzknebel an und das erste Raunen ging durch das Volk.
Noch lag das Seil locker um den Hals den dicken Hans, es galt nun eine gute Show
abzuliefern.
Also
zog ich erst einmal das Seil an und Hans, der Dicke schrie erstmals laut auf.
Seine Frau schimpfte unterdessen weiter. Dann rasch zwei Drehungen bis dass das
Seil den ersten wirklichen Zug auf den Hals abgab.
Das
gurgelnde angstvolle Geschrei des Dicken ließ die Menschen auf dem Platz nach
und nach ruhig werden. Plötzlich konnte man fast sein eigenes Atmen wieder
hören.
Als
sich das Gesicht langsam rot färbte und die gurgelnden Geräusche lauter wurden,
verstummte plötzlich die Frau und schaute plötzlich auf ihren Gatten.
Nun
ein kräftiger Dreh und auf dem Marktplatz zuckten die ersten, das Gesicht
wechselte von rot nach violett und aus Gurgeln wurde ein Röcheln. Ich ließ es kurz verstummen und
begann dann langsam weiterzudrehen.
Jetzt
war der Punkt erreicht an dem das Sterben begann. Ein leicht zuckender Zwei
Zentner Mann starb hier langsam und das Volk geilte sich dabei auf.
Da
begann seine Frau lauf aufzuschreien, jetzt endlich wurde ihr klar dass ihr
Mann gerade stirbt und dass sie gleich dran ist.
Aus
dem violetten Gesicht quoll die dicke Zunge heraus. Das war es also, nur noch
zwei Sicherheitsumdrehungen und den Holzknebel arretieren.
Ein
prüfender Blick, ja der Mann war ganz offensichtlich tot. Der Doktor prüfte die
Vitalzeichen und schüttelte den Kopf. Als ich zum Volk aufblickte und Trommer
ansah erhob sich ein Jaulen, Jubeln und Grölen in den Menschen.
In
Trommers Gesicht sah man die Befriedigung.
Dann
also die Frau.
Mit jedem Schritt mit dem ich mich ihr näherte
schrie sie schriller auf und bot ein Schauspiel dem man nur eines abnehmen
konnte „Mach dass die Frau endlich Ruhe gibt“
Das
war das Ziel aber nicht so schnell. Mit einem starken Ruck war das Signal klar.
„Du stirbst jetzt“ und sie tanzte an der
Garotte soweit sie konnte. Langsam die ersten Windungen und ihr grelles Gejaule
wurde leiser.
Als
ihr Gesicht deutlich rot anlief lies ich noch einmal Luft zu wartete kurz und
Ingegreet schrie ein letztes Mal voller Kraft ins Volk
„Ihr
Schweine währt ihr doch nur alle in dem Stadion verreckt, ich hasse euch
alle...“ das letzte Wörtchen kam aber nicht mehr durch, denn der Strick sorgte
dafür dass sie nie mehr gurgeln würde.
Ihr
lies ich deutlich mehr Zeit beim Sterben und das Volk begann zu johlen, hatte
es doch endlich sogar das Geständnis gehört aber eine Zugabe war nicht drin und
so starb auch diese Verbrecherin.
Als
ihr Kopf ein letztes Mal zuckte und der Doktor sein Kopfschütteln zeigte stand
ich einfach nur auf und verbeugte mich leicht, nur ganz wenig, aber sichtbar.
Das
Volk grölte minutenlang und Trommer kam trotz Mikrofon nicht recht zu Wort. Er
verabschiedete das Volk mit seinen salbungsvollen Worten und erklärte die
Veranstaltung für beendet.
Nun
aber rasch von der hohen Plattform herunter in die relative Sicherheit des
Busses und es ging weg von hier ins Gefängnis.
Fransiska
hatte noch auf dem Platz ihren Auftritt schließlich mussten die Nachrichten ja
gefüttert werden. Im Bus sah ich Peter an und fragte ihn,
„Hast du das oben auf den Häusern gesehen, da
spielten zwei Parteien Postenklauen ich habe mindestens fünf Totalverluste
gezählt und du?“
Peter
nickte kurz noch immer das Ohr am Funkgerät und meinte dann
„Bis
jetzt hat man auf den Dächern ringsherum sechs Tote gezählt, heute hatten wir
gute Schutzengel. Gerade kommt die Bestätigung. Fünf Amerikaner und vermutlich
ein Franzose weniger und das beste es fiel keinem auf und keine Zivilisten
wurden verletzt“
Im
Gefängnis angekommen wurde Linda gerade in ihre Zelle gesperrt und medizinisch
durchgecheckt.
Nach
dem Abendessen kam Fransiska vorbei und war schon ganz aufgeregt.
„Peter
sagte dass diese Linda noch heute sterben wird?“
„Ja
die bereiten sie bereits vor in einer guten Stunde ist es soweit und du bist
sicher dass du dabei sein willst Liebes?“ fragte ich sie.
Man
konnte genau sehen dass sie richtig geil war, unter ihrer Bluse zeichneten sich
ihre Nippel straff abstehend ab und garantiert war ihr Höschen feucht.
„Dürfte
ich heute am Strick ziehen der sie aufhängt ich glaube das muss ein absolutes
Gefühl sein?“ frage sie Peter und er schaute sie an nickte langsam und meinte,
„Ja, aber danach stehst du und deine Freundin
mir zur Verfügung so war es ausgemacht, so wird es geschehen klar?“
Das
nun folgende geile Gesicht von Fransiska bestätigte mir dass sie voll auf diese
Nummern stand und ja danach würden wir Peter auch seinen Gefallen erfüllen.
Als
die Zeit gekommen war wurde Linda von zwei starken Männern in die Kammer
gezogen, geschleift und schlussendlich an Händen und Füßen getragen und in der
Mitte der Kammer auf ein Podest gestellt und angekettet.
Wir
traten auch ein und das Sicherungspersonal verließ dafür den Raum. Nun standen
wieder einmal wir Drei der nackten Delinquentin gegenüber.
Linda
stand da oben auf ihrem Podest und schien jeden bekämpfen zu wollen der nur in
ihre Nähe kommt.
Wir
traten auch auf das Podest und während ich die Schlinge prüfte machte sich
Fransiska an Linda zu schaffen und das ging fast schief.
Sie konnte zwar weder treten noch schlagen
dennoch schubste sie Fransiska so wuchtig dass sie fast auf den Boden gefallen
wäre hätte sie Peter nicht geistesgegenwärtig gefangen.
„Das
war aber nicht fein“ geiferte Fransiska noch immer in Peters Armen.
Ich
zog Lindas Arme nach oben und als sie gute 10 cm frei hing nahm ich aus dem
Spielkasten eine Neunschwänzige, die ich Inge zeigte.
„Sterben
wirst du am Strang aber bis dahin wirst du uns noch Spaß bescheren.“
Meine
ersten fünf Schläge gruben sich in ihre Brust und rissen grässliche Fetzen aus
dem bis dato makellosen Körper. Fransiska sah die ersten Blutstropfen an ihrer
Brust herunterlaufen und sie war geil geworden aber so etwas von geil.
Also
holte ich sie herauf aus das Podest, zeigte ihr die Geisel und wie sie die
halten müsse. Dann bestand ich auf maximal fünf Schlägen und verließ rasch das
Podest und ging zu Peter.
Fransiskas
Schläge waren hart, kamen langsam aber fest und sie versuchte zu zielen. Die
Wunden die sie schlug konnten sich sehen lassen, das Mädchen hatte tatsächlich
Talent.
Als
Linda bewusstlos im Seil hing nahm Peter Fransiska wieder zu sich und ich
fesselte Lindas Hände auf den Rücken, legte dann den Strick um den Hals und zog
ihn fest, dann verließ ich das Podest.
Ich
schaute kurz zu Peter und er nickte nur. Fransiska bekam die Fernbedienung für
das Seil und nach unserer Freigabe zog sie das Seil an und Linda in die Luft.
Röchelnd hing sie da knapp 15 Sekunden dann
ließ Fransiska sie wieder auf den Boden.
Ein
zuckender Körper lag am Boden aber sie fing sich schnell. Nach guten 20 Minuten
dann der zweite Zug, diesmal hing Linda fast 25 Sekunden bis sie frei kam. Nach
einer halben Stunde Erholung kam der letzte Akt und Peter übernahm die
Fernbedienung.
Diesmal
sollte es kein Entkommen mehr geben. Linda hing im Seil und aus dem leichten
zucken wurde ein herrlicher Tanz am Galgen. Gute 35 Sekunden hing Linda und
tanzte bis sie schließlich ruhiger wurde.
Fransiska
stand mit großen Augen daneben. Ein feines Rinnsal plätscherte auf die Kacheln
und Linda war tot. Fransiska machte ihre Aufnahmen, mehr als sonst, offenbar
wackelte sie deutlich.
„Eine Stunde bleibt sie hier hängen dann geht
es in die Verbrennung“ sagte Peter und
führte Fransiska aus der Kammer in sein Zimmer und ich folgte.
Nicht
lange danach standen wir drei nackt vor einander und Fibi kam dazu.
„Fibi
mach meine Füße hier an den beiden Ösen fest“ sagte ich und stellte mich
breitbeinig hin. Danach wurden noch meine Arme weit auseinander in Richtung der
Decke gespannt.
„Fransiska
wie glaubst du fühlt es sich an ausgepeitscht zu werden?“ und ich nickte Peter
zu der sich an der Spielzugkiste zu schaffen machte.
Fibi saß an den Beinen von Fransiska und beide
schauten sich das kommende genau an. „20 Schläge Peter – keiner mehr“ und Peter
nickte.
Zwanzig Schläge, keinen mehr?
Hör sich das einer an! Caroline steht gefesselt vor mir und gibt
Befehle! Eines musste man ihr lassen, sie weiß was sie will.
Caroline auszupeitschen war eine Herausforderung. Vera war sadistisch,
aber mir gegenüber masochistisch. Sie war Schmerzgeil, ich konnte sie mit der
Bullenpeitsche bearbeiten und sie wurde davon richtig geil. Wie war es bei
Caroline?
-SIE IST KEINE VERA-
Also langsam herantasten. Andrerseits, sah ihre Spielgenossin zu und sie
wollte sicher nicht mit Samthandschuhen angefasst werden um als „Weichei“
dazustehen.
Welche Peitsche sollte ich nehmen? Ich entschloss mich eine Peitsche mit
fünf geflochtenen Lederriemen zu benutzen. Diese Peitsche sieht gefährlicher
aus als sie ist. Richtig angewendet beißt sie heftig zu, doch eine „zarte“
Anwendung ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen.
Dennoch, den Befehlston gegenüber ihrem „Auspeitscher“ konnte ich
keinesfalls durchgehen lassen.
„Zwanzig?“ fragte ich scheinheilig nach.
„Nicht einen mehr!“
„Ich belasse es bei Zwanzig, wenn du dich nach jeden einzelnen bei mir
demütig bedankst.“
Ihre Augen wurden schmal.
„Vergiss es!“
„Nein, meine Liebe. Und ich weiß auch schon wie dich davon überzeugen
kann.“ Ich grinste sie richtig fies an.
Mit einem Schritt war ich bei Fransiska, hatte sie gepackt und zog sie
zu Caroline.
Fransiska war dermaßen überrascht, dass sie gar nicht mitbekam, dass ich
Fibi befahl sie ebenfalls zu fesseln.
Caroline schaute mich mit einem vernichteten Blick an, als ich Fransiska
direkt mit dem Gesicht zu ihr stellte. Die hatte jetzt mitbekommen was ich
vorhatte, doch allem Anschein nach erregte es sie, denn sie ließ sich
widerstandslos an denselben Ösen anbinden, wie ihre Freundin.
Beide Frauen waren gleich groß und ihre Möpse drückten sich fest
gegeneinander.
Als beide fixiert waren, trat ich neben sie. Meine linke Hand auf
Carolines Arschbacke, die rechte auf der von Fransiska.
Die Arschbacken knetend fuhr meine Hände zwischen die Backen und
erreichte die Muschis.
Beide waren Nass. Während Caroline noch versuchte eine böse Mine zu
machen, stöhnte Fransiska auf. Mit den Fingern in den Muschis drückte ich die
beiden noch fester gegeneinander.
Jetzt konnte auch Caroline ein leises Stöhnen nicht mehr unterdrücken,
als sich meine Finger in ihre Fotze bohrte.
„Fibi, komm her!“ befahl ich dieser.
Sie kam und ich wies sie an, mein Fingerspiel zu übernehmen. Als sie
ihre Finger in den Mösen versenkt hatte und rein und rausgleiten ließ, griff
ich meinen beiden Frauen an den Haaren.
Fest, aber nicht brutal, packte ich sie und drückte ihre Lippen
aufeinander.
Was folgte war einen heißes Zungenspiel. Während Fibi die zwei unten
verwöhnte, versuchten die beiden, ohne ihre Lippen voneinander zu lösen ihre
Nippel aneinander zu reiben.
Bevor jedoch eine der zwei auf den Gedanken kommen konnte, einen
Höhepunkt zu bekommen, beendete ich den Spaß.
„Langsam, meine Damen. Wir wollen doch nicht vergessen, warum ihr so
fest gegeneinander steht.“
Ich schickte Fibi zur Seite und holte die Peitsche.
„Also, du wirst dich bedanken!“ Damit trat ich zurück und ließ die
Peitsche zum ersten Mal auf Carolines Arsch klatschen.
Sie sagte kein Wort. Sie verzog nicht einmal das Gesicht.
Genau das hatte ich erwartet, und so holte ich aus der Spielkiste ein
nietenbesetztes Paddel. Das landete mit einem lauten Klatschen auf Fransiskas
Arsch und Fransiska schrie erschrocken laut auf.
Das Paddel klatscht zwar laut, hinterlässt aber nur einen roten Arsch.
Allerdings, für einen Arsch, der noch nie gepeitscht worden ist, war es eine
böse Überraschung.
Caroline schaue mich wieder vernichtend böse an.
„Ich warte…“
Ich gab ihr fünf Sekunden, dann klatschte das Paddel auf Fransiskas
andere Arschbacke.
Diesmal sagte ich nichts, sondern wartete still weiter fünf Sekunden.
Als immer noch kein „Danke“ kam, klatschte das Paddel erneut auf Fransiskas
Arsch, die wieder aufschrie.
„DANKE!“ presste Caroline hervor.
Ich wechselte die Peitsche und ließ sie auf Carolines Rücken sausen.
Dabei hielt ich mich sehr zurück. Hier ging es nicht ums Peitschen, sondern um
ein Machtspiel zwischen ihr und mir.
Aber auch Fransiska schien durch ihren brennenden Arsch richtig geil zu
werden.
Als sich Caroline beim zweiten und dritten Peitschenhieb sofort
bedankte, gab Fransiska zu verstehen, damit nicht allzu „eifrig“ zu sein.
Also kam zwischen den Peitschenhieben auf Carolines Rückseite immer
wieder ein Klatschen auf Fransiskas Arsch.
Zwischen den Hieben ließ ich immer genug Zeit, damit sich die Frauen mit
heißen Zungenküssen ablenken konnten.
Längst hatte ich aufgehört zu zählen und es waren weit über zwanzig
Peitschenhiebe die Caroline, verteilt zwischen Mitte Oberschenkel bis zu den
Schultern, abbekommen hatte. Ihre Rückseite war komplett mit roten Striemen
überzogen.
Auch Fransiskas Arsch leuchtete rot und glühte.
Zeit für einen Szenenwechsel. Ich band Fransiska los und fesselte ihr
die Hände auf den Rücken. Dann drückte ich sie vor mir auf die Knie. Fibi
musste sich vor ihre Herrin knien und ihr die Pussy lecken.
„Bring sie richtig nach oben, aber lass sie bloß nicht kommen.“
Fransiska und ich schauten zu, wie Fibis Zunge durch Carolines Scham glitt und
diese aufstöhnte, als die Zungenspitze den Kitzler erreichte.
Ich packte Fransiska an den Haaren und steckte ihr meinen Schwanz in den
Mund. Hingebungsvoll lutschte sie daran und verwöhnte mich.
Caroline sah zu uns rüber. Irrte ich mich oder war in ihren Augen ein
aufflackern, als sie ihrer Freundin beim Blasen zusah?
Als ich eine kleine Pause brauchte stellte ich mich hinter Fransiska und
ließ sie Fibis Arbeit bewundern. Meine Hände gingen zu Fransiskas Titten und zu
ihren Nippeln. Ich zwirbelte sie und zog sie schmerzhaft in die Länge.
Genau wie beim Paddelschmerz machte auch dieser Schmerz Fransiska noch
geiler.
Auch Fibi musste sich zurücknehmen, um ihre Herrin nicht zum Orgasmus zu
lecken.
Mein nächster Befehl an Carolines Sklavin war, ihre Herrin loszubinden
und sie mit dem Rücken auf das Bett zu legen.
Dann brachte ich Fransiska zum Bett. Sie musste sich in der 69er
Stellung über Caroline knien und zusammen mit Fibi fesselten wir die beiden
fest aneinander.
Die beiden auf dem Bett brauchten keine Aufforderung, um sich
gegenseitig die Muschis zu lecken. Aus der Spielkiste holte ich einen
schwanzförmigen Galsdildo den ich Fibi in die Hand drückte.
Sie musste sich an das Ende des Bettes stellen, an dem Fransiskas Mund
auf Carolines Möse lag.
„Du wirst die beiden jetzt in alle Löcher ficken!“
Fibi nickte und schon war der Galsdildo in Carolines Fotze verschwunden.
Nach einigen Stößen zog sie ihn heraus und ließ Fransiska ihn ablecken. Das
Ganze wiederholte sie mehrmals und ich musste sie auffordern Carolines Arsch
nicht zu vergessen.
Ich hatte es mir am anderen Ende bequem gemacht und meinen Schwanz in
Fransiskas Möse versenkt die weit offen über Carolines Gesicht lag. Auch hier
zog ich ihn aus der Möse und steckte ihn Caroline in den Mund.
Fibi erledigte ihre Arbeit so gut, dass Caroline erst gar nicht auf die
Idee kam Prostest zu erheben, als ich meinen Schwanz auf Fransiskas Rosette
setzte, ihn ihr tief in den Arsch trieb, und ihn mir danach von ihr ablecken
ließ.
Aber auch Fransiska leckte willig alles ab, was Fibi ihr in den Mund
schob.
Gibt es etwas Besseres, als eine Frau zu ficken, während dir eine andere
gleichzeitig die Eier leckt?
So langsam erreichten wir den Punkt an dem es kein Halten mehr gab. Ich
holte zwei weitere Dildos aus der Spielkiste. Einen gab ich Fibi und den
anderen behielt ich.
Fibi setzte den ersten Dildo auf Carolins Arsch und schob ihn langsam
bis zum Anschlag hinein. Dann setzte sie den zweiten auf deren Muschi und schob
auch diesen hinein. Abwechselnd glitten die Dildos in sie rein und raus,
während Fransiskas Zunge ihren Kitzler verwöhnte.
Dasselbe machte ich mit meinem Schwanz und dem Dildo. Den Dildo in
Fransiskas Arsch und den Schwanz in der Möse fickte ich Fransiska die von
Caroline geleckt wurde.
Die beiden kamen fast gleichzeitig. Nein, sie kamen nicht, sie
explodierten.
Sie schrien ihre Lust heraus und verloren völlig die Kontrolle über
sich. Das rhythmische saugen von Fransiskas orgasmusgeschüttelter Muschi
brachte mich ebenfalls zum Kommen.
Tief spritzte ich in Fransiskas Möse, während die erschöpft auf Caroline
sank. Als ich meinen Schwanz ein paar Minuten später herauszog, lief etwas von
meinem Saft aus ihrer Muschi und Caroline ließ es sich nicht nehmen ihn von
Fransiskas Kitzler abzuschlecken.
Fibi und ich banden die beiden los, und noch Minuten später lagen beide
einfach aufeinander.
Dann erhob sich Fransiska vorsichtig von ihrer Freundin und legte sich
in dieselben Richtung neben sie.
Fibi sagte nichts, ging neben den Bett in Wartestellung und schwieg. Doch sie machte ein sehr
enttäuschtes Gesicht, welches auch Caroline nicht entging.
„Weißt du Liebes, ich glaube wir sind noch nicht ganz fertig.“ Sagte sie
zu ihrer Gespielin.
„Komm her!“ befahl sie Fibi.
Die trat zu ihr und Caroline fesselte ihr die Hände auf den Rücken, dann
befahl sie ihr sich auf das Bett zu legen.
Ich setzte mich an das Kopfende, umfasste Fibis von hinten und hielt sie
fest.
Caroline befahl ihr die Beine zu spreizen und sie holte einen der Dildos
den sie zwischen Fibi Schamlippen ansetzte.
Während Caroline ihrer Sklavin langsam den Dildo in die Möse schob,
leckte Fransiska Fibis Kitzler.
Mein Beitrag bestand darin Fibi die Nippel zu zwirbeln.
Auch Caroline ließ es sich nicht nehmen, den Dildo in Fibis beiden
Löchern verschwinden zu lassen.
Das verwöhnen zu dritt brachte Fibi schnell an den Rand eines
Höhepunktes, doch Caroline und Fransiska ließen sie zappeln und auch das
geilste Bettel brachte nichts. Die beiden zogen Fibis Orgasmus solange heraus
wie sie konnten.
Schließlich gewährten sie ihr den erlösenden Höhepunkt. Ich hielt Fibi
fest umklammert bis sie zurücksank.
Bevor Fibi wieder richtig zur Besinnung kam, hatte ich ihr die Hände und
die Füße zusammen gebunden.
Dann sah ich Fransiska an. „Du bist dran.“
Sie schaute etwas verwirrt, doch Caroline beruhigte sie. „Lass dich
ruhig fesseln, er braucht das.“ Zwinkerte sie ihr lächelnd zu.
Schmunzelnd legte sich auch Fransiska auf das Bett und ließ sich Hände
und Füße fesseln.
Mit einem ergebenden Seufzer legte sich auch Caroline dazu und ließ sich
von mir auf die gleiche Weise fesseln.
Es war zwar etwas eng, mit den drei gefesselten Frauen, doch ich legte
mich dazu, nachdem ich allen drei Kissen und Decke gerichtet hatte und Fibi
sich an Fransiska gekuschelt hatte.
Mit Fransiska die sich links an mich schmiegte und Caroline in meinem
rechten Arm, war die Welt in Ordnung.
Eines unterschied Caroline von den anderen zwei Frauen im Bett. Ich gab
ihr einen Gutenachtkuss. Als ich meine Lippen auf sie drückte, gestatte ich ihr
durch meine Augen, zum ersten Mal ein Blick in meine Seele.
Vielleicht würde diese Frau mein Untergang sein, aber ich war bereit das
Risiko einzugehen.
Als ich im Dunkel lag und das ruhige Atmen der Frauen hörte, schlich
sich der Gedanke ein, dass gerade Trommers Geliebter den Arsch versohlt, sie in
alle Löcher gefickt und sie jetzt gefesselt neben mir lag.
Ganz egal wie die Sache ausgeht. Hier und jetzt, war ich der Gewinner!
Weit im Süden der Republik überwachten zwei Franzosen ein Haus.
Als eine Frau mit ihrem Hund das Haus verließ um mit ihm Gassi zu gehen,
schaute sich einer der beiden die Frau mit einem Fernglas genau an. Dann
verglich er das Gesicht der Frau mit einem Bild.
„Das ist sie, unsere heiße Spur. Versau es nicht! Ich hab keine Lust mit
einer Kugel im Kopf zu enden.“
Der Morgen danach war ein
herrlicher Tag, wie eine große Familie saßen wir am Tisch und aßen unser
Frühstück, sogar die kleine Fibi saß an Peters Seite und fühlte sich sichtlich
wohl, als hätten wir sie adoptiert.
Palimm machte mein Cellular
und ich schaute mit einem Blick auf das Display und wollte es gerade weglegen,
da erkannte ich ein Stickwort.
Calypso stand da zu lesen
und ich schaute Peter mit einem klaren Blick an der sagte "ich muss dich
alleine sprechen"
Aus seiner Tasche zog er sein Handy und meinte
"Mist unsere Dienstbesprechung hat begonnen - ihr findet alleine
zurecht?" dann waren wir beide draußen.
Wir verschwanden in einem
kleinen Lagerraum und ich zog den Scrambler aus der Tasche, es summte kurz und
dann war der Automat still
"OK hör zu - Meine
Vertrauensperson hat Alarm ausgelöst, die überwachen deine beiden Mädels, du
weißt wen ich meine - die Tote da..."
Peter wusste genau wer
gemeint war.
"Haben wir den Tag
Zeit oder müssen wir beide einen Termin wahrnehmen"
Schnell waren wir bei
Jessica, die erkannte dass etwas nicht stimmt und erklärte dass wir heute nicht
erforderlich wären und wünschte uns Glück.
Peter stürmte los in sein
Zimmer und Jessica meinte zu mir noch "Pass bitte auch auf ihn auf
ja?" Ich lächelte und nickte "Aber klar doch Jessica - ich bring ihn
dir in heil und in einem Stück zurück."
Wir verschwanden in einem
der Dienstwagen, wechselten nach einer Weile gegen einen anderen Wagen und es
ging weiter. Dann endlich ein SUV unserer „Gäste“.
Drinnen bekamen wir ein kurze Einweisung was
die "guten" Amis gefunden hatten und dass da bereits zwei Teams
angesetzt seien.
Wir wurden am Waldrand
abgesetzt und der Wagen verschwand wieder im Wald.
Schon stand wieder ein SUV
neben uns, die Tür ging auf und wir wurden aufgefordert einzusteigen. Drinnen
bekamen wir eine Schutzausrüstung, wurden verkabelt und von vorne drehte sich
ein älterer Mann in Schutzkleidung um.
"Rasch rasch Mischka
meine Pippchen wir haben wenig Zeit"
Während der Wagen im Dunkel
des Waldes verschwand sah ich Peters fragendes Gesicht.
"Danke Onkelchen - Nein Peter - du willst
nicht wissen wer das ist" und er schaute kurz zu mir dann zu Peter
"Ich hoffe nur er nennt mich jetzt nicht auch Onkelchen" und erneut
lachte er auf.
Irgendwann hielt der Wagen
und wir sammelten uns in einem provisorischen Camp, einer alten Scheune.
Die Wände waren mit Tüchern und anderen Dingen
abgedichtet, es zog nicht und auf dem Tisch lag hatte man eine große
Displayrolle von 2 x 2 Meter ausgerollt, es flackerte im Windows nur kurz und
dann waren Symbole zu erkennen.
Mein Onkelchen sprach mit
zwei älteren Soldaten dann verschwand er in einem Panzerwagen. Die beiden
älteren Soldaten kamen zum Tisch.
"Herhören - auch die
beiden Gäste!
Wir sind hier, hier, da vorne
und hier, hier und hier..... und es folgte eine genaue Einweisung. Nach gut 30
Minuten war geklärt dass ich nur eine Beobachterposition haben würden, Peter
musste mit nach vorne weil er die beiden Frauen identifizieren konnte.
So begaben wir uns an unsere
Positionen, die Funkgeräte wurden gecheckt und wir verschwanden im Dunkel des
Waldes.
Meine Position war ein
Präzisionsschützenstand mit zwei Schützen den Beobachtern und zwei
Spezialisten. Peter machte sich mit Gruppe 2 auf nach vorne. Gruppe 1 war auch
unterwegs zum Ziel.
Mein zugewiesener Beobachter schaute mich
länger an und sagte dann "Angelface - so sieht man sich wieder komm her
hier wartet eine Barrett light fifty auf dich“ und reichte mir eine M82A1. „Ich soll dich kurz einweisen meinte Dagan"
dann wies er mich ein.
Was dann folgte war
geplante Maßarbeit. Vor dem Haus lief eine offensichtlich jungen Frau mit Hund
zu einer ebenfalls jungen Frau beide umarmten sich wie Freundinnen und wollten
spazieren.
Ein schwarzer Bus preschte
vor und es sprangen drei dunkel gekleidete Männer heraus die sich auf die
Mädchen stürzten wollten, der Hund sprang einen der Männer an, es knallte
mehrmals bei den Vermummten und sie wurden offenbar in Kopf und Brust getroffen
und sanken zu Boden.
In das Fahrzeug schlugen
noch ein paar Kugeln ein und rollte seitlich gegen einen Baum.
Dann sprangen anders
gefärbte Menschen aus dem Wald und wollten sich auf die Frauen die am Boden
liegend Schutz gesucht hatten stürzen, diesmal wurden sie unsere Ziele.
Wir schossen sie einfach nieder. Kurz präzise
ohne Skrupel.
Einer unserer Trupps sprang
nach vorne und Peter war mit dabei, hob kurz die Köpfe der Frauen und gab ein
Zeichen schon setzte sich der Trupp zurück.
Wieder tauchten einige der
wie zuvor gekleideten Leute auf und versanken schnell mit roten Spritzern in
Brust und Kopf im Gras oder Laub.
An Peters Stirn erschien
ein zitternder roter Fleck wurde ruhiger, zuckte zu Boden dann erlosch er
einfach.
Aus einem der Bäume fiel
ein dunkles Etwas mit langem Gewehr und alles war vorbei.
Die Getöteten wurden
beseitigt, das dunkle Etwas verstaut, die Spuren verwischt und das Haus
verlassen. Das gepanzerte Fahrzeug von Onkelchen preschte hervor und nahm die
beiden Frauen, Peter und zwei der Soldaten auf und weg waren sie.
Die Abschlussbesprechung
fang in einem richtigen Zug statt, zwei ganze Abteile nur für uns.
Der Alte Militär berichtete
Onkelchen was geschehen war, wer zu Schaden kam und dass das Ziel erreicht war.
Dann sagte der etwas jüngere der hoch dekorierten zu Peter.
"Hey - hast du schon auf deinen
Geburtstag angestoßen? Du warst heute fast tot und wurdest gerettet?"
Peter schaute in die Reihe
und sie hoben ihre Gläser auf ihn an, dann zeigte Onkelchen auf mich und meinte
"Mischka hat den Sniper erledigt der dich fast ausgeknipst hätte - sei
lieb zu ihr ja?" Wieder stießen die Leute an und der Zug verschwand in
einem Tunnel.
Als wir wieder unter uns
waren und zurückfuhren schaute ich dich lange an, lächelte und fragte "Wer
waren diese beiden Frauen, waren die so wichtig dass sich all die anderen da
einmischen mussten?"
Peter schaute mich lange
an, nahm mich in den Arm und küsste mich "Das ist für den Sniper den du
erledigt hast - Superschuß und ja die beiden waren sehr wichtig und werden uns
das bestimmt nochmal beweisen!"
„Geschriebene Worte auf Papier? Hat dir schon Mal jemand gesagt, dass du
ein Dinosaurier bist?“ fragte Randy.
„Es ist dir vielleicht entgangen Bad-Man, aber es gibt E-Mail, WhatsApp,
SMS, Handys…“
„Tu es einfach. OK?“
„Schon in Ordnung.“
Randy machte sich, mit einem Brief von mir, auf zur israelischen
Botschaft. Ich hatte einen Zettel mit einem einzigen Satz geschrieben.
-Ich muss mit Onkelchen reden.- Ich hatte den Zettel schon in einem
Umschlag, als ich einen weiteren Satz dazu schrieb. P.S. …
Randy machte sich auf den Weg und ich setzte mich in mein Büro. Noch
immer mit leicht zittriger Hand goss ich mir einen Whiskey aus.
Vor meinem inneren Auge lief der Einsatz zum hundertsten Mal ab.
Unsere Deckung hatte Vera und Sarah den Rücken freigehalten, bis wir
eingreifen konnten. Die Kugeln sausten mir um die Ohren, aber das war mir total
egal. Ich rannte zu den beiden.
„Haltet die Köpfe unten!“ schrie ich sie an, als Sarah schauen wollte
was passiert.
„Peter! Was geschieht hier?“
„Jemand will euch umlegen!“ Ich ließ mich neben Vera fallen.
„Darauf wäre ich auch ohne dich gekommen.“ Meinte sie sarkastisch, als
Kugeln neben ihr einschlugen. Unwillkürlich musste ich grinsen. Das war meine
Vera.
Aus dem Gebüsch stürmten maskierte Männer auf uns zu. In der Einweisung
hatte man mir gesagt, dass alles, was aus dieser Richtung kommt Feind war, also
schoss ich auf alles was sich dort bewegte.
Der Wagen preschte vor, ich
packte beide und zog sie zum Auto. Einige meiner unbekannten Mitstreiter halfen
mir recht unsanft Vera und Sarah in das Wageninnere zu verfrachten.
„PETER!“ schrie Vera.
„Hört zu! Das hier sind die guten Jungs!“ –das hoffte ich zumindest.-
„Tut einfach was sie sagen! Ich komme zu euch, sobald ich kann.“
Und schon sauste das Auto los.
Das Schießen hatte aufgehört und ich konnte mindestens vier Tote
erkennen.
„Komm her mein Freund.“ Rief der Teamführer.
„Sind unsere Leute Ok?“
„Ja, nur ein paar leichte Verletzungen.“
Plötzlich fiel 100 Meter entfernt ein weiterer Mann aus einer Baumkrone.
„Keiner von uns.“ Meinte der Teamführer.
Wir liefen zum Sammelpunkt. Die 5 Mann „meines“ Trupps sowie das Team,
welches uns Deckung gegeben hatte, trafen sich zur Nachbesprechung in der
Scheune und erst jetzt wurde mir das Ausmaß des Einsatzes bewusst. Da standen
10 Leute die Caroline einfach so zu akzeptieren schienen, ein Team sicherte das
Gelände, und ein viertes Team sammelte die Leichen auf.
- Hier läuft gerade eine riesengroße Nummer. - hämmerte es in meinem
Kopf.
Das Team hatte, wie der Teamführer gesagte hatte, keine Verlust und es
gab nur zwei Leichtverletzte.
„Hier Geburtstagskind.“ Mein Teamführer gab mir ein Gals Whiskey. Als er
mich aufklärte schaute ich meine Lebensretterin an. Sie strahlte mich mit ihren
Augen an. Es lag aber auch eine Frage in diesen wunderschönen Augen.
-Du musst ihr langsam die Wahrheit sagen.- Doch was dann?
Ich hob mein Glas.
„Ich danke euch. Falls ihr mal meine Hilfe braucht, ich werde da sein.“
Alle lachten und prosteten mir zu.
Irgendwie beschlich mich der Gedanke, dass der Tag an dem ich dieses
Versprechen einlösen musste, nicht allzu weit entfernt war.
Als wir zurück waren und das Adrenalin abgebaut war, begann das
Nachdenken.
Ich versuchte die Lage zu analysieren und herauszufinden wer und warum
sich für Vera und Sarah interessierte. Sarah? Nein! Sie interessierten sich für
Beate.
Gut, da waren die guten Amis, doch warum überwachten die Vera und Sarah?
Wer war Onkelchen? Und welches Interesse
hatten die Israelis an meinen Frauen?
Diese Fragen konnte nur Onkelchen beantworten. Oder?
Was wusste Caroline. Sie stand mit Onkelchen in Kontakt. Was hatte er
ihr erzählt? Tausend Fragen…
Es gab nur einen Weg, dass herauszufinden.
Also schrieb ich den Zettel mit den beiden Sätzen und Randy brachte ihn
zur Botschaft.
Drei Stunden später läutete das Telefon auf meinem Schreibtisch. Ich hob
ab und Onkelchens Stimme erklang.
„Bushaltestelle Schillerstraße. In 30 Minuten.“ Schon war das Gespräch
beendet. Ich legte auf und sagte Jessika, dass ich weg musste und Caroline die
Hinrichtung um 17 Uhr übernehmen sollte.
Pünktlich stand ich an der Bushaltestelle und wartete. Ein Taxi kam und
hielt, in dessen Fond Onkelchen saß. Er
öffnete das Fenster und schaute mich an.
„Bevor sie einsteigen, der zweite Satz ihrer Nachricht… sagen sie mir
ins Gesicht, dass es stimmt!“
„Es Stimmt!“
Er schaute mich durchdringend an, dann öffnete er die Tür und ließ mich
einsteigen. Außer ihm und dem Fahrer saß noch ein weiterer Mann auf dem
Beifahrersitz, der mich kurz mit einem Gerät abtastete und dann zufrieden den
Kopf schüttelte.
„Also mein Freund, wie kann ich ihnen helfen?“
„Bitte verstehen sie mich nicht falsch. Vera und Sarah bedeuten mir sehr
viel und ich bin ihnen für ihre Rettung sehr dankbar. Aber ich muss wissen was
vorgeht. Sie haben Vera und Sarah überwacht. Warum?“
Onkelchen lachte leise.
„Mein Freund, sie sind ein guter Henker, vielleicht sogar ein guter
Mensch, aber ein blutiger Amateur was unser Geschäft betrifft. Sie haben doch
sicher eine Vermutung.“
„Es geht um Beate. Soviel weiß ich schon. Trommer ist hinter ihr her und
will sie aus dem Weg haben. Aber warum interessiert sie das?“
„Sie haben Recht. Frau Müller interessiert uns nur insoweit, dass sie
die Partnerin von Frau Schlosser ist, oder sollte ich Frau Fischer sagen?
Als sie beschlossen hatten Beate nicht hinzurichten, haben sie einen
kleinen Schneeball geworfen, der mittlerweile zu einer gewaltigen Lawine
geworden ist.
Wir beobachten ihren Freund Trommer schon eine ganze Weile. Schon vor
Jahren wurde uns klar, dass dieser Mann ein politisches Amt anstrebt. Wir haben
damals ein psychologisches Profil angefertigt.
Trommer, so schien es damals, war ein Glücksgriff. Seine
außenpolitischen Ansichten waren neutral, um nicht zu sagen hervorragend, hart
und gleichzeitig klug genug um reale Politik machen zu können.
Sein Aufstieg war beispiellos. Die Leute lieben ihn und er versteht nur
allzu gut, diese Beliebtheit zu nutzen.
Dann plötzlich hat sich sein Verhalten schlagartig geändert. Wir haben
lange gerätselt was passiert war. Schließlich stießen wir auf den
Fischer-Prozess. Er hatte den Fehler begangen, sich mit Petra Strass
einzulassen.
Als er merkte, dass die Strass seine Karriere beenden könnte, begann er
systematisch alle Personen aus seinem Umfeld zu entfernen, die davon wussten.
Erst wurden alle Mitarbeiter seiner Abteilung nach und nach versetzt.
Dann als er Generalstaatsanwalt war, wurden die Gerichte die mit dem
Fischer-Fall betraut waren umgebildet. Was aus Frau Strass wurde, wissen sie
selber am besten.
Danach schien Ruhe einzukehren. Doch Trommer begann zu glauben, dass man
ein Komplott gegen ihn schmiedet.
Das nächste Opfer war Beates Verteidiger. Er kam bei einem Autounfall
ums Leben und es folgten noch ein weitere „Unfälle“.
Genauso wenig, wie sie mit dem Finger auf ihn zeigen können, ohne das
Geheimnis von Frau Fischer ans Licht zu bringen kann er sie öffentlich anklagen, ohne einen Beweis,
dass sie eine verurteilte Mörderin geschont haben,
„Die getöteten Verbrecher!“
„Sie haben es erfasst. Alle wurden von denselben Söldnern ausfindig
gemacht und die ihre beiden Frauen entführen sollten. Sie alle wurden gefoltert
um herauszubekommen was mit Frau Fischer geschehen ist und ob einer geholfen
hatte sie entkommen zu lassen. Ich gehe davon aus, dass sie selbst alle Spuren
beseitigt haben.“
Ich schwieg.
„Oder?“
„Nein, es gibt eine Spur. Luise Treiz. Sie hat Sarahs Legende
geliefert.“
„Und dann haben sie die Frau am Leben gelassen?“ fragte er entgeistert.
„JA, ich kann sie ja schlecht einfach mal so in die Kammer bringen und
hinrichten. Ich hatte einen Deal mit Ihr. Verlegung in eine Freigänger
Einrichtung, gegen eine gute Legende.“
„Mein Freund, sie sind zu weich, für dieses Gewerbe. Wir werden uns um
Frau Treiz kümmern.“
Wie sich dieses Kümmern gestalten würde, beschrieb er nicht.
„Das alles beantwortet nicht meine Frage.“
„Beantworten sie die Frage selber. Was geschieht, wenn Trommer es
schaffen sollte an die Macht zu kommen…“
Dazu konnte ich nichts sagen. Bis vor wenigen Monaten, wäre ich von
dieser Aussicht hoch erfreut gewesen. Ein Mann der sich einmischte, der… genau
wie alle anderen nur an sich selber und die Macht dachte! Shit.
„Sie wissen das alles und lassen ihn weiter machen?“
„Natürlich, so lange nicht unsere Sicherheit bedroht ist, mischen wir
uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer ein.“
„Wenn das so ist, warum helfen sie Beate dann?“
„Sollte es sich als notwendig erweisen, Trommer zu stoppen, dann ist
Beate Fischer die einzige die dazu in der Lage ist. Sie ist sein einziger
Stolperstein.“
„Wo sind die beiden jetzt?“
„In Sicherheit.“
Die Art wie er es sagte, ließ keine Nachfrage zu.
„Sehen sie es so: Ich habe zwei Frauen die ihnen sehr viel bedeuten und
sie haben eine die mir viel bedeutet. Wir sollten einander vertrauen.“
Vertrauen? Ein so blutiger Anfänger, war ich dann doch nicht, um
ernsthaft zu glauben, dass mir dieser Mann vertraute.
Als er mein Gesicht sah, lachte Onkelchen herrlich.
„Sie lernen schnell, mein Freund.
Ihr Freund Trommer hat Eine ganze Armee Söldner auf sie angesetzt. Seien
sie vorsichtig.“
„Weiß Caroline über Beate Bescheid?“
„Nein. Sie weiß nur, dass die Frau ihnen und mir wichtig ist.
Allerdings… Sie ist klug und gewitzt. Ich würde nicht darauf wetten, dass keine
Ahnung hat. Dennoch, es wäre ihr Job, ihr reinen Wein einzuschenken. Besonders
im Hinblick auf den zweiten Satz ihrer Nachricht.“
Das Taxi hielt wieder an der Bushaltestelle, Schillerstraße. Ich stieg
aus und er öffnete das Fenster.
„Was das Postskriptum ihrer Nachricht angeht… Mir liegt sehr viel an
Caroline. Passen sie auf sie auf! Besonders auf ihr Herz. Sollten sie es
brechen, leg ich sie persönlich um.“
Damit gab der Fahrer Gas und das Taxi verschwand um die Ecke.
Wenigstens wusste ich jetzt halbwegs Bescheid. Das beruhigende war, dass
Vera und Beate vorerst in Sicherheit waren.
Vorerst! Denn eines hatte ich gerade gelernt. Sollte es erforderlich
sein, Vera und Beate zu opfern, würde Onkelchen keine Sekunde zögern.
Leider waren meine Alternativen sehr beschränkt. Ohne Onkelchen wären
die beiden jetzt tot, zumindest in der Hand von Trommers Folterknechten.
-Du musst Trommer zur Strecke bringen.-
Aber wie?
21 Km entfernt, tobte der Auftragsgeber des Franzosen und schrie diesen,
wegen seiner Unfähigkeit an.
Dieser saß mit ungerührter Miene da und ließ ihn reden. Schließlich, als
sich sein Auftragsgeber beruhigt hatte, meinte er;
„Wie sie sich erinnern, habe ich ihnen von dem übereilten Zugriff
abgeraten. Zu einem mussten wir wegen der Zeitnot, zweitklassiges Personal
beschaffen, zum anderen haben wir damit lediglich die Gegenseite aufgeschreckt.
Wir hätten bei der Spur mit den Verbrechen bleiben sollen, bis wir einen
Hieb und stichfesten Beweis über den Verbleib von Frau Fischer haben.
Jetzt ist sie untergetaucht. Selbst meine Kontakte können zurzeit nicht
sagen wo sie sich aufhält. Jetzt müssen wir von vorne beginnen.
„Wie viele Verbrecher stehen noch auf der Liste?“
„Acht.“
Der Auftragsgeber rieb sich die Stirn.
„Gut, machen sie weiter. Irgendwann müssen wir einen Hinweis finden.“
„Ganz wie sie wünschen Monsieur. Der Tod der Journalistin, hat etwas
Staub aufgewirbelt, wie sollen wir in dieser Hinsicht verfahren?“
„Sollte es notwendig sein, weitere Schnüffler dieser Art zu beseitigen,
tun sie es. Nur gehen sie diskreter vor, als das letzte Mal.“
„Was ist mit Frau Haufberger?“
Der Auftragsgeber überlegte kurz.
„Das gilt auch für Frau Haufberger.“
„Wo bist du gewesen?“ fragte Caroline als ich ins Büro zurückkam.
„Ich hab mit deinem Onkelchen geredet.“
„Nein, hat du nicht… Wie hast du das geschafft, er trifft sich niemals
mit…“
„Mit Leuten wie mir? War ganz einfach, ich hab ihm einen Zettel
geschrieben.“
„Sicher einen Zettel.“ Amüsierte sie sich. „Und was hast du
geschrieben?“
„Nur dass ich mit ihm reden muss. Und das ich die Liebe.“
Caroline starrte mich an.
„Du hast was???“
Ich schloss die Bürotür.
„Ich habe genau das geschrieben, was ich fühle.“
Ich überlegte kurz, ob ich sicherheitshalber alle spitzen Gegenstände
entfernen sollte, solange Caroline mich anstarrte.
Doch dann hatte sie sich wieder im Griff.
„Und? Über was habt ihr geredet?“ fragte sie mit versteinerter Miene.
„Über die beiden Frauen, die wir gerettet haben. Er meinte es wäre an
mir dir zu vertrauen und die Wahrheit zu sagen.“
Caroline lacht trocken auf und ging zum Schreibtisch.
„Die Wahrheit? Die kenne ich seit ich zum ersten Mal hier drinnen war.“
Sie nahm das Bild mit Vera und Sarah vom Schreibtisch und hielt es mir
entgegen.
„Sie trägt farbige Kontaktlinsen damit man die grünen Augen nicht sieht,
die Haare sind gefärbt und sie versucht ihr Gesicht durch schminken anders
wirken zu lassen. Sie ist gut darin sich zu verstellen, dennoch, die Frau auf
dem Bild ist Beate Fischer. Soviel zum Thema Vertrauen.“
Sie stellte das Bild wieder hin.
Ich schwieg. Sie wusste es. Sie wusste alles und sie hatte mich nicht
ans Messer geliefert. Plötzlich kam ich mir mies vor, ihr nicht von Anfang an
die Wahrheit gesagt zu haben.
„Wir haben Waffenstillstand, nicht mehr und nicht weniger, aber solange
er dauert, wird dein Geheimnis bei mir sicher sein.“
„Und dann?“
„Das werden wir sehen, wenn es soweit ist.“ Ihre Stimme war eiskalt.
„Hör zu, egal wie es ausgeht, meinen Kopf kannst du haben, aber nicht
ihren. Das geht nur über meine Leiche.“
„Das wäre kein allzu großes Hindernis.“ Meinte sie bissig.
Dazu hatte ich nichts zu sagen.
„Hat mein Onkel sonst noch etwas gesagt?“
„Nur das er mich persönlich umlegt, wenn ich dein Herz breche.“
Jetzt musste Caroline lachen.
„An mein Herz, da musst du erst mal rankommen.“
„Ich würde es gerne versuchen.“ Sagte ich ehrlich und sah ihr in die
Augen.
Caroline schaute mich an. „Dass du mir nicht vertraut hast, nehme ich
dir übel, aber ich werde versuchen es dir nicht allzu schwer zu machen.“
Sie trat auf mich zu und ich wagte es sie in den Arm zu nehmen.
Sie drückte sich fest gegen mich. Ich nehme ihre Wärme wahr, ihr herrlicher
Geruch. Ich spüre jede Faser ihres Körpers, der sich gegen mich presst.
„Weißt du, das ist schon Mal kein schlechter Anfang.
Lektion eins. Vertrauen. Ich zeig dir einmal wie das geht. Also, ich
gebe dir ein Versprechen. Egal wie die Sache mit uns beiden ausgeht, ich werde
die beiden nicht ans Messer liefern.“
Bevor ich etwas sagen konnte, flog die Tür ging auf und Fransiska
stürmte herein.
„Störe ich? Wen liefest du nicht ans Messer?“
Ich nahm Fransiska in
Empfang und küsste sie, "Das war eben dienstlich" aber sie hatte
bereits wieder andere Dinge im Kopf.
"Wart ihr heute schon
essen? Ich habe da einen tollen neuen Inder aufgetan aus Bangalore der hat sein
Geschäft in der Eisenbahnstraße aufgemacht - na los kommt mit."
Wir machten uns also auf zu dem neuen Inder
und der Abend wurde schön.
* * *
Ein paar Tage zuvor auf dem
Luftwaffenstützpunkt und Erprobungszentrum in Manching. Im Testzentrum der
Drohnen stand die neue Global Hawk aus den USA, Rufzeichen Sperber 1, die jetzt
doch eingesetzt und getestet werden sollte.
Mehrere Techniker und
Ingenieure arbeiteten an der Maschine. Ein neuer Techniker in Firmenkleidung
und den höchsten Freigabemarken schraubte an der Elektronik herum und
platzierte ein kleines smartphone großes Gerät versteckt hinter einem der
Elektronikkästen, schloss es an die Energiezufuhr an und verschwand so
unauffällig wie er gekommen war.
Bei dem folgenden
Triebwerkstest stellte der verantwortliche Ingenieur eine Minderleistung von 45 Watt fest. Da
seine Vorschriften erst ab 50 Watt festlegten was zu tun sei gab er die
Maschine frei und unterschrieb den Prüfschein.
Im Innern der Drohne pochte
jetzt das Herz eines Trojaners der nur darauf wartete losgelassen zu werden.
* * *
Ein paar Tage später in
einer verrauchten Kneipe unterhielten sich einige Russen und zwei Deutsche über
den Kaufpreis einer bestimmten Ware.
Schließlich wurde man sich
einig und beide Seiten waren zufrieden. Die Russen nahmen das Geld und die
beiden Deutschen luden vier längliche Tornister mit der russischen Aufschrift
9K34 STRELA-3 in einen SUV ein und verschwanden Richtung Autobahn. Auf der
langen Autobahnfahrt gab es nur ein Gesprächsthema:
„Was zum Teufel will der verrückte Ami mit den
SA-14 Gremlin Raketen, die sind wie die Stinger Raketen nur etwas moderner und
stärker, was will der Ami damit?“
* * *
In einem unwichtigen Büro
in Wiesbaden sitzt ein kleiner Unterabteilungsleiter und brütet über einigen
Informationen seiner Agenten, wirft seinen Bleistift weg und brüllt nur
„Verdammt noch mal, holt mir Tschaikowski aus
dem Bett aber sofort!“ Später berichtet er seinem BKA Abteilungsleiter von
seinem Fund „... und hier hat der Kauf von vier SA-14 Raketen stattgefunden und
die sind hier im Land geblieben, da will es jemand mal so richtig krachen
lassen und dieser Jemand ist hier im Lande unterwegs.“
Tschaikowski nimmt sich der
Sache an und reicht sie eine Abteilung weiter. Dort beginnen einige emsige
Bienchen mit ihrer Arbeit.
* * *
Etwa zur gleichen Zeit
jenseits des Atlantik in einem verrauchten aber vollklimatisierten Büro in
Langley Virginia springt ein hagerer älterer Mann aus seinem bequemen Bürostuhl
„Bullshit! Bullshit! Wieso erfahre ich erst
jetzt dass da einer unserer ehemaligen Vizedirektoren in Western Germany einen Kleinkrieg begonnen
hat. Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen, das müsst ihr mir doch
melden, ich sollte euch alle nach Alaska zum Schneeballzählen versetzen...“
„Direktor Sie bellen den
falschen Baum an, wir haben das dem Sicherheitsrat vor drei Monaten gemeldet
und der...“
„Shut up – Sorry aber das
könnt ihr doch nicht so machen! Egal jetzt ist der Ball im Spiel und wir müssen
handeln. Ich will in vier Stunden die Leiter der Abteilungen 1 und 2 sowie den
neuen Wadenbeißer der internen Sicherheit wie heißt der noch? Ah ja danke
Poklani. Ja alle in vier Stunden zur Einsatzbesprechung und zwar pünktlich!“
* * *
Nach unserem Essen bei dem
neuen Inder schlendern wir noch etwas über die Promenade. Unsere Begleiter
tarnen sich wie immer so gut dass sie uns sofort auffallen, sogar Fransiska hat
mittlerweile ein Gefühl dafür entwickelt die Leute zu erkennen.
Rechts Peter im Arm und
links Fransiska im Arm kommen wir zum Wagen und beschließen den Abend gemütlich
ausklingen zu lassen und Fransiska hat wieder dieses lüsterne Gesicht aufgesetzt
und zieht Peter zu sich in den Wagen, dann brausen wir los.
Wie immer hat unsere treue Fibi alles bestens
vorbereitet und es wird ein herrlicher Abend und eine sehr befriedigende Nacht
für uns alle.
„Kaffee?“
fragte Jessica.
„Oh ja,
danke.“ Caroline goss sich eine große Tasse aus und reichte die Kanne an mich
weiter.
„Hört mal
ihr zwei, es ist toll dass ihr euch jetzt mögt und euch die Zeit miteinander
vertreibt, aber irgendwie lässt ihr die Arbeit hier etwas schleifen.
Seitdem
die Prozesse angefangen haben, habt ihr nur eine Handvoll andere Hinrichtungen
durchgeführt. So langsam wird es eng im Trakt.“
Ich
grinste Caroline lüstern an. –Die Zeit miteinander Vertreiben.- Ja getrieben
hatte wir es in letzter Zeit öfter.
Seit ich
Caroline meine Gefühle zu ihr offengelegt und sie mich nicht zurückgewiesen
hatte, war die Welt wieder in Ordnung.
Zwar
waren noch immer mehrere Killertrupps auf unseren Fährten, doch, scheiß drauf,
zumindest würde ich glücklich sterben.
Wissenschaftler
sagen, dass dieses Verliebt Gefühl mit all seinen Schmetterlingen drei Monate anhält, ich hoffte, das sich
unser Problem bis dahin entweder gelöst, oder ich tot war….
Jedenfalls
traf uns Jessicas Tadel nicht ganz zu unrecht.
„Morgen
kommt die letzte Fuhre der Außenstelle die geschlossen wurde. Das sind vier
Frauen, die ich unterbringen soll.“ Sie sah mich an.
„Ok.
Morgen früh werden vier Zellen frei sein.“
„Danke.
Verliebte Menschen sind schrecklich.“ Und bevor Caroline etwas sagen konnte,
sah Jessica sie an. „Ja, das gilt auch für dich.“
„Also
gut, ich brauche vier Frauen…“ Ich schnappte mir die Tastatur und hämmerte
darauf ein.
„Was hast
du vor?“
„Warum
sollen wir nicht Arbeit und Vergnügen miteinander verbinden? Sollen wir
Fransiska mitmachen lassen?“ fragte ich zwinkernd.
„Hat dir
schon mal jemand gesagt, dass du sexbesessen bist?“
„Ja, das
und schwanzgesteuert.“
Caroline
kam zu mir und zusammen suchten wir die vier Frauen aus.
„Nimm
nichts was allzu blutig wird, wir wollen unsere Freundin nicht erschrecken.“
„Wie wäre
es mit einer kleinen Kugel? Wir lassen sie nebeneinander knien und dann… mal
sehen wohin die Kugel geht.“
„HHMM,
gefällt mir. Ihre Hand rutschte über mein Bein nach oben und ertastete einen
hart wendeten Schwanz.
Auch
meine Hand schob sich zwischen ihre Beine zum inneren ihres Schritts. Die Jeans
war so heiß, dass ich dachte, sie würde gleich in Flammen ausgehen.
„MMM“
erklang es leise.
„Wollt
ihr noch Kaf…“ Jessica stand da. „Ich sag es ja. Schrecklich!“ Sie drehte sich
um und warf die Tür hinter sich zu.
Wir
brachen in Lachen aus.
„Also
gut, lass es uns das so machen.“ Meinte sie.
Wir
befassten uns wieder mit den Aktenbergen auf den Schreibtischen bis es Mittag
war.
„Kantine
oder auswärts?“ fragte ich meine neue Liebe.
„Vielleicht
der kleine Italiener?“
„Ok. Ich
mag Pasta.“
„Ich
werde Fransiska fragen ob sie mitkommt, dann können wir sie fragen, ob sie
heute Abend Lust hat mitzumachen.“ Caroline schnappte ihr Handy und rief
Fransiska an.
„Sie
trifft uns dort.“ Teilte sie mir im Anschluss mit.
Hand in
Hand spazierten wir durch die Fußgängerzone zu dem kleinen Restaurant.
Ich
fragte mich, welches Bild wir unseren Bewachern wohl baten. Zwei auf die Jagd
gemacht wurde, spazieren verliebt Hand in Hand durch die Straßen.
Im
Restaurant wollte ich einen Tisch ganz hinten nehmen, doch Caroline suchte sich
einen mitten im Raum aus.
„So kann
uns keiner überraschen und wir haben Platz zu reagieren.“ Ein Glück legte das
Verliebt sein nicht auch Carolines Hirn lahm.
Kurze
Zeit später erschien Fransiska.
„Hallo
ihr lieben. Stellt euch vor, einer meiner Bekannten bei der Polizei, hat mich
in Claudias Wohnung gelassen. Ich hab ein paar ihrer Recherchen gefunden.“
Sie sah
mich an. „Wusstest du, dass alle Verbrecher, die umgebracht wurden hier im
Gefängnis saßen?“
Mir wurde
etwas mulmig. „ich hab nicht alle Namen im Kopf, aber irgendwann haben die doch
alle mal gesessen.“
„Mein
journalistischer Scharfsinn sagt mir, dass du mir etwas verheimlichst.“
-Ja dein
Liebhaber hat sie foltern und umbringen lassen.- Caroline kam mir zu Hilfe.
„Mir wäre
es lieber, du würdest diese Arbeit der Polizei überlassen, ich hab Angst um
dich. Diejenigen die dafür verantwortlich sind, haben gezeigt dass sie über
Leichen gehen.“
„Bist du
verrückt, das ist die Story. Wenn die Prozesse vorbei sind, wird das sicher der
Aufreger sein. Selbstjustiz in der City… Unbekannte richten Verbrecher hin.“
Ich
beschloss besser das Thema zu wechseln.
„Wir
haben da eine kleine Überraschung für dich, falls du heute Abend noch nichts
vorhast.“
„Wir
brauchen Platz in den Zellen,“ begann Carolin „Und dachten du hättest
vielleicht Lust mit uns in die Kammer zu gehen.“
Fransiskas
Interesse war sofort geweckt. „In die Kammer, heißt …“
„Ja meine
Liebe, wir drei und vier nackte Todgeweihte.“
„OHH je,
eigentlich wollte ich mich mit einem von Claudias Informanten treffen…ach was
soll es. Vier auf einmal kann ich mir keinesfalls entgehen lassen.“
Carolines
Handy begann zu brummen und sie schaute auf das Display.
„MMHH,
ich muss mal was erledigen.“ Sie gab erst Fransiska einen Kuss auf die Wange
und dann mir einen auf den Mund. „Wir sehen uns später.“
Fransiska
lachte mich an. „Ein Kuss auf den Mund? Ich wusste dass du mir etwas
verheimlichst.“
„Was hast
du den Rest des Tages vor?“ Fragte Fransiska.
„Bis um
18 Uhr hab ich jetzt eigentlich nichts zu tun.“
„Darf ich
dir Gesellschaft leisten?“
„Gerne.“
„Weißt
du, seit ich mit euch zusammen bin, hab ich auf viele Dinge eine andere Sicht.
Euer Job ist so aufregend, und was du neulich erzählt hast, das du fühlst wenn
du eine Frau tötest, das alles hat mich fasziniert.“
„Der Tod
fasziniert viele Leute, aber die wenigsten geben es zu. Nehmen wir mal die
Menge, die neulich vor dem Galgen stand. Wie viele glaubst du würden es
tatsächlich fertig bringen den Hebel zu ziehe!“
„Als ich
die Frau in der Kammer hochgezogen habe… es ist ein unbeschreibliches Gefühl.
Auch wenn sie nicht durch mich gestorben ist. Ich glaube ich war noch nie so
geil, wie in diesem Moment.“
„Sehr
viel größer ist der letzte Schritt nicht.“
Sie
schaute mich lange an. Sie schien mit sich selbst zu kämpfen. Ich musste ihr
nur in die Augen sehen, um zu wissen, was hinter der hübschen Stirn vorging.
Fransiska hatte Linda zweimal in der Schlinge tanzen lassen, sie aber nicht
getötet. Das letale Hochziehen, hatte sie mir überlassen.
„Ich
überlasse dir gerne eine der vier Frauen, aber überleg es dir gut. Du wirst das
Erlebnis nie rückgängig machen können.“
Ich
konnte sehen, wie der Gedanke sie erregte und hatte keine Zweifel daran, dass
sie mein Angebot annehmen würde. Da kam mir ein Gedanke, wie ich die Zeit bis
heute Abend herumbekommen würde.
„Komm
mit.“ Ich winkte die Bedienung bei und zahlte die Rechnung.
„Wo gehen
wir hin?“
„Lass
dich überraschen.“
„Ok, ich
rufe nur noch schnell meinen Kontakt an, dass ich heute Abend nicht kann.“ Sie
holte ihr Handy und rief eine Nummer an. Sie sprach leise und versprach sich
wider zu melden.
„Alles in
Ordnung. Wir können gehen.“
* * *
21Km
entfernt rief der Franzose sein Team zurück.
„Die
Zielperson hat den Termin abgesagt. Alles einrücken.“
-Glück
gehabt Frau Haufberger.- Seinem Auftraggeber würde das sicher nicht gefallen.
* * *
Zusammen
gingen wir in das Gefängnis zurück.
„Dürfte
ich erfahren, was du vorhast?“
„Sicher.“
Grinste ich. „Wenn es soweit ist.“
Wir
gingen sofort in die Kammer, die leer war. Zu jeder Kammer gehört eine kleine
Wartezelle, gerade 2X1Meter groß, mit einem Klappstuhl.
„Bereiten
wir die vier schon vor?“ fragte Fransiska.
Ich
schloss die Tür zur Wartezelle auf und schob sie hinein.
„Nicht
ganz.“ Und schon war die Tür zu. Da sie nicht gegen die Tür hämmerte und rief,
dass ich sie herauslassen sollte, hatte Fransiska wohl verstanden was ich mit
ihr vorhatte.
Dann ging
ich zu Jessica um ihr den weiteren Ablauf zu erklären. Die war froh, dass wir
uns wieder unserem Job widmeten. Wir suchten die richtigen Frauen aus und gaben
ihnen Bescheid, dass sie noch heute sterben mussten.
Natürlich
war das für die vier nicht erfreulich. Doch Jessica war glücklich, dass die
Zellen frei wurden und ich wurde geil, bei dem Gedanken an den weitern Abend.
Jetzt
kümmerte ich zuerst mal um Fransiska. Sie war, wie sie selbst sagte, fasziniert
von dem was in der Kammer geschieht. Da sollte sie auch die andere Seite
kennen.
Ich holte
mir einen Strick und knüpfte eine perfekte Henkerschlinge. Dann holte ich ein
paar weitere dünne Seile und legte es neben die Schlinge, welche ich an der
Winde befestigt hatte.
Als ich
die Tür wieder aufschloss, saß sie auf dem Klappstuhl und schaute mich
neugierig an.
„Ich
finde, bevor du selbst ein Todesurteil vollstreckst, solltest du auch die
andere Seite kennen lernen.“
„Dann
wäre ich tot.“ Stellte sie nüchtern fest.
„Ja, das
wärst du dann… vielleicht. Komm her!“
Sie erhob
sich und kam zu mir. Genau wie eine Verurteilte fasste ich sie am Arm und
brachte sie zu der Schlinge. Sie zuckte nicht zurück, als diese ihr Gesicht
berührte.
Fransiska
trug ein dunkelblaues Kostüm mit weiser Bluse und knielangem Rock. Darunter
hatte sie Nylons und elegante Pumps.
Ich schob
die Ärmel ihres Bläsers etwas nach oben
und fesselte ihr die Hände fest zusammen. So umfasste ich sie von hinten und
drückte sie gegen mich. Ganz langsam wanderten meine Hände von ihren
Oberschenkeln zu ihrem Becken, zum Bauch weiter zur Brust. Als meine Hände über
ihre Brüste strichen stöhnte sie leise auf und presste sich fest gegen mich.
Mein Schwanz lag plötzlich in ihren
gefesselten Händen, und sie griff zu.
Jetzt
waren meine Hände an der Schlinge und ich öffnete diese soweit, dass ich sie
ihr über den Kopf streifen konnte und legte ich ihr die Schlinge um. Erst legte
ich ihren Kopf in den Nacken, streifte die Schlinge um sie und drückte dann
ihren Kopf nach vorne um die Schlinge zuzuziehen.
Als ich
den Knoten festzog, konnte sie einen leisen Aufschrei nicht ganz unterdrücken.
Der Strick lag eng um ihren Hals und drückte sich leicht in ihre Haut.
Ich ließ
die Winde den Strick so stramm ziehen, dass Fransiska aufrecht stehen musste.
Sie atmete jetzt heftig und war sehr aufgeregt. Langsam drehte ich sie einmal
um die eigene Achse bis sie wieder mit dem Gesicht zu mir stand. Ich streifte
ihr den Bläser von den Schultern und knöpfte langsam Knopf für Knopf ihre Bluse
auf, die dem Bläser folgte.
Ein paar
Schritte zum Regal und ich hatte ein Rasiermesser, welches schon einige Kehlen
durchgeschnitten hatte und ich schnitt ihr den BH in der Mitte durch.
Ihre
befreiten Möpse sprangen mir mit eisenharten Nippeln entgegen. Schon zwirbelte
ich die Brustwarzen und ich zog nie in die Länge. Sie versuchte nachzukommen,
doch die Schlinge hielt sie auf ihrem Platz.
Etwas
fies grinsend öffnete ich ihr den Rock und lies ihn zu Boden fallen. Erfreut
stellte ich fest, dass Fransiska keine Strumpfhose, sondern halterlose Strümpfe
trug. Zwei Messerschnitte später, war ihr Slip weg und ihre Pussy lachte mich
an.
„So
Liebe, jetzt verschnüre ich dich erst mal.“ Ich presste ihre Beine so weit
auseinander wie es die Schlinge zuließ und zog ihr einen Strick fest durch die
Möse. Dabei ließ ich mir Zeit und bearbeitete ihren schon feuchten Kitzler bis
dieser klatschnass wurde.
Dann
begann ich mit den Füßen und fesselte im Anschluss ihre Oberschenkel.
„Jetzt
kommen wir zu deinen geilen Möpsen.“ Erst band ich ihr die linke Brust ab, dann
die rechte. Kaum waren die Titten fest abgebunden begannen sie rot zu werden.
Bevor
ihre Titten abgebunden waren, hatte Fransiska noch tapfer die Zähne
zusammengebissen, als ich ihre Nippel gezwirbelt hatte. Doch jetzt erklang ein
richtig geiles „HIIMMM“
„Dann
will ich dir mal die andere Seite nahebringen. Ich ließ die Winde wieder an bis
Fransiska auf den Zehenspitzen stehen musste.
Ich
knabberte an ihren Brustwarzen und ließ meinen Finger durch den Strick zwischen
ihren Schamlippen in das innere ihrer Fotze stoßen.
Fransiska
wurde immer geiler. Sie bekam das weitere Anheben anfangs gar nicht mit, erst
als frei hing bekam sie Angst und Panik.
Schon
Sekunden später stand sie wieder unsicher auf den Füßen, doch die Schlinge
hatte sich etwas geschlossen und sie bekam zu weniger Luft als sie brauchte.
Fransiska
keuchte und stöhnte als meine Finger sie wieder bearbeiteten. Dieses Spiel
wiederholte ich bis sie ihr Zeit und Angstgefühl verloren hatte. Ich hob sie
kurz an und stellte sie wieder ab. Doch mit jedem hochziehen, schloss sich die
Schlinge etwas. Mittlerweile war ihr Kopf genauso rot wie ihre Möpse, doch
Fransiska war einfach nur noch geil.
Schließlich
kurz bevor sie das Bewusstsein verlor, ließ ich einen Orgasmus über sie
hereinbrechen.
Völlig
steif stand sie da, dann gaben ihre Beine unter ihr nach. Ich ließ die Winde ab
und Fransiska sanft auf den Boden gleiten.
Schnell
lockerte ich die Schlinge und befreite sie von den Fesseln. Friedlich und tief
atmend lag sie auf dem Boden.
Ich
nutzte die Zeit um die Hinrichtung der vier Frauen später vorzubereiten.
Nach
einer viertel Stunde begann Fransiska wieder zu sich zu kommen. Sofort gingen
ihre Hände zum Hals.
Ich
kniete mich neben sie.
„SSCCHHTT“
du bist völlig in Ordnung.“
Sie
versuchte zu sprechen, bekam aber nur ein Krächzen zustande.
„Keine
Sorge, die Stimme kommt gleich wieder. Nur einen Schal musst du die nächsten
Tage tragen.“ Grinste ich sie an.
Ihre
Augen bekamen einen tadelten Ausdruck.
Nach 10
Minuten konnte sie wieder reden.
„Das war
unglaublich.“ Krächzte sie.
Ich half
ihr beim Aufstehen und sie begann ihre Kleider zu richten.
„Du
Mistkerl. Mein BH und mein Slip sind hin.“
„Heute
Abend wirst du beides nicht mehr brauchen.“
„Habt ihr
etwa ohne mich angefangen?“ fragte Caroline und kam in die Kammer.“
„Wir
haben nur etwas geprobt.“
„Geprobt?“
Caroline besah sich Fransiskas Hals.
„Wie hat
es dir gefallen?“
„Unglaublich.
Hast du das auch schon einmal erlebt?“
„Während
meiner Zeit bei der …. Jedenfalls sind die Ausbilder nicht sehr zimperlich mit
mir umgegangen. Ja, ich kenne das Gefühl.“
„Und hat
es dir auch so gut gefallen?“
„Ich – hm
- Aufhängen anderer gefällt mir besser.“
„Stell
die vor, Peter, lässt mich eine der Frauen töten, wenn ich es möchte.“ Die
letzten Worte kamen dann doch etwas unschlüssig.
„Und
möchtest du es?“
„Wie
werden die Frauen denn getötet?“
„Wir
wollen sie erschießen.“
Fransiska
überlegte lange.
„Vielleicht,
wenn du mir hilfst…“
Na klar Liebes und
ich umarme sie, hmm lecker siehst du aus und beide beginnen wir zu lachen und
selbst Peter muss grinsen.
„Aber für die
Hinrichtungen trage ich wieder etwas ja“
„Natürlich
bekommst du dann etwas fast amtliches“ sagte Peter und reichte ihr einen weißen
Kittel. „Damit siehst du fast wie das Fräulein Doktor aus, nur machst du eben
keine Doktor Spielchen“
„Ihr wollt die
erschießen?“
„Ja die vier
Frauen sollen eigentlich erschossen werden, es sei denn du möchtest eine der
vier aufhängen, na wie wäre das?“
Fransiska hört
Peter ganz genau zu und drückt ihre Hände in ihre Scham. Schon klar was bei dem
Mädchen gerade abgeht denke ich mir.
„Also wenn ihr
eine der vieren erhängen würdet, dann möchte ich diese eine Frau aufhängen, da
bin ich mir jetzt sicher, ja das möchte ich tun.
Peter und ich
sehen uns kurz an dann sehen wir zu Fransiska und Peter nickt.
„Also gut diese eine da, die Blonde da, die
hängen wir als erste auf, die anderen erschießen wir danach, du musst bei den
Erschießungen nicht dabei bleiben wenn du nicht willst.“
Fransiska überlegt
kurz „Ich will aber“
Dann ist die Zeit
gekommen. Wie üblich sind die Mädchen in den Kammern vorbereitet. Der erste
eine gut gebaute Blondine steht mit hinter dem Rücken gefesselten Händen auf
einem Podest.
Peter bringt Fransiska zu dem Schaltpult mit
der Winde, ich prüfe den Sitz des Seils. Die Blondine schaut mich mit
verweinten Augen an und ich ziehe ihr eine Augenbinde über. Die Kapuze bleibt
weg Fransiska soll etwas sehen.
Als es soweit ist
flammen die Lichter auf und das Seil wird angezogen, die Blonde geht auf die
Zehenspitzen bis auch das nicht mehr reicht und wird dann immer weiter gezogen,
bis Fransiska stoppt.
Dann geht sie mit
Peter näher zu der Frau und sieht genau wie ihr Todeskampf beginnt. Der
hochrote Kopf das Gekrächze und dann spielen Hände und Beine.
Der Kopf wird blau
und das erste Zucken durchläuft den Körper. Bauchdecke und Brust bäumten sich
auf und ab als wolle der Körper dennoch Luft atmen, doch dann fallen die Arme
kraftlos nach unten und die Beine tanzen und zucken noch ein wenig, dann ist
auch damit Schluss.
Fransiska steht
mit geschlossenen Augen und Händen in den Schoß gepresst da und beginnt leise
zu stöhnen. Peter schaut mich an und lächelt.
Als die Gehängte
zu urinieren beginnt tritt Fransiska zurück und schaut Peter mit großen Augen
an.
„Ist die jetzt schon tot?“ Peter zückt sein
Tablett und gibt die Kennnummer der Gefangenen ein, ein Graph zuckt noch über
den Bildschirm wir dann auf einmal unruhig flimmert und erlischt, dann nur noch
die Nulllinie.
„Jetzt ist die Frau tot“ sagt Peter und lässt
die Frau herunter auf den Boden. Sie bleibt bewegungslos im eigenen Saft liegen
bereit zur Entsorgung.
„Das war die erste
und drüben in der großen Kammer stehen die drei anderen und warten auf uns.“
Fransiska schaut
sich die drei Frauen an. Sie stehen mit über dem Kopf gebundenen Händen auf je
einem Podest. Die Hände sind mit einem Seil an einer Traverse die durch die
Kammer geht befestigt. Ihre Münder sind verbunden und die Frauen sehen
schrecklich aus, sie wissen dass sie jetzt sterben werden.
„Die linke da wird
mit drei Schüssen getötet“ und die Linke schaut uns mit großen Augen an.
Peter hebt seine
Waffe mit Schalldämpfer und schießt dreimal hintereinander.
„Ich dachte das
macht nur Plopp“ sagt Fransiska und wir beide lachen kurz, „Du glaubst
tatsächlich was dir Hollywood zeigt? Das ist ein Schalldämpfer kein
Schallabsorber“
Die drei Schüsse
haben die Brust durchschlagen und das Herz perforiert, die Frau ist eindeutig
tot.
Fransiska steht
zwischen uns und schaut zu den beiden noch lebenden „Und die Mittlere da, wie
stirbt die?“
„Mit der Flinte
wird sie erschossen, das gibt einen kräftigen Ruck im Gewehr aber man muss
nicht genau zielen können, willst du das machen?“
Fransiska nickt
und nimmt sich die Doppelläufige, wir achten darauf dass die Flinte gesichert
bleibt bis sie grob auf die Frau zielt. Dann lege ich den Hebel um und gebe
Fransiska das Zeichen.
Peter und ich
stehen ganz nah hinter Fransiska, wie auch immer das ist im Moment der
sicherste Platz.
Fransiska zittert
etwas aber dann packt sie die Flinte fester und drückt ab. Der Rückstoß treibt
sie erstmals in unsere Hände.
Peter sichert die
Flinte. Aber Fransiska ist nicht zu einem neuen Schuss imstande. Sie hat etwas
zu weit nach oben gezielt und den Kopf der Frau regelrecht weg geschossen.
Das Zucken
durchläuft noch den Körper etwas Blut spritzt aus den Halsschlagadern nach oben
weg und dann ist Ruhe in dem Körper.
Fransiska aber ist
kreidebleich im Gesicht. Da beginnt die Dritte wie wild auf dem Podest
herumzufuchteln und schwingt mit den Füßen hin und her und kommt fast zu uns.
Peter hebt die Flinte und ein weitere Schuss
reißt ein fast Faustgroßes Loch in die Brust der Frau und augenblicklich ist
Ruhe in dem Körper.
„So macht man das
also richtig?“ fragt Fransiska und ihre Farbe ist in das Gesicht
zurückgekehrt. „Ja so machen es die
Profis aber du kannst das lernen und Talent hast du dafür.“
Damit verschwindet
Fransiska in ihrem Zimmer und ist für den Abend bedient.
„Decker kann mit
den Jungs aufräumen“ sagt Peter und nimmt mich in die Hand
„Komm Schatz – wir
haben Feierabend und Fransiska kommt heute nicht mehr vorbei“
„Ja das mit der
Flinte war zu viel für sie aber das Hängen hat sie schon gut drauf. Wie hat sie
sich denn bei dir angestellt als du sie aufgehängt hast?“
Im Zimmer
angekommen reicht uns Fibi einen Tee, hilft uns beiden die Kleidung abzulegen
und kniet sich neben uns hin. Lächelnd nehme ich Peter in den Arm und wir legen
uns auf das Bett.
Diesmal ist der
Sex den wir haben etwas anders, nicht so getrieben wir bisher, keiner belauert
den anderen und dennoch geben wir uns einander voll und ganz hin.
Wir treiben uns in
sagenhafte Höhen und von einem Orgasmus zum nächsten.
Nach gut zwei
Stunden sind wir erschöpft und nehmen Fibi mit zu uns ins Bett. Wir genießen
die Kleine die sich so kindlich freut wenn sie uns beide glücklich machen kann.
Gemeinsam verbringen wir die Nacht und
schlafen ermattet aber vollkommen glücklich ein. Fast wie eine glückliche
Familie denke ich beim Einschlafen.
Völlig
entspannt wache ich auf. Zum ersten Mal seit Wochen, habe ich tief und fest
geschlafen mit dem sicheren Gefühl, dass die Raubkatze neben mir mich nicht
länger als Beute sieht, sondern meinen Schlaf bewacht.
Fibi lag
mit glücklichem Gesicht in Carolines Arm und schmiegte sich fest an ihre
Herrin.
In meiner
Brust gab es einen leichten Stich. Irgendwann…. Heute nicht! Heute hatten wir
andere Aufgaben.
Meine
neue Liebe neben mir erwachte als ich aus dem Bett schleichen wollte. Sanft,
ohne Fibi zu wecken stand Caroline mit mir auf.
„Guten
Morgen mein Schatz.“ Und sie küsste mich. Wie sehr hatte ich das vermisst.
„Wir
sollten nach Fransiska sehen, Sie war gestern Abend ziemlich fertig.“ Meinte
sie.
Wir
gingen eine Tür weiter und klopften leise. Keine Antwort.
Mit dem
Generalschlüssel öffnete ich die Tür. Fransiska sah furchtbar aus. Völlig
verschwitzt lag sie auf dem Bett und hatte wohl keine gute Nacht gehabt.
Ich ging
in die Küche um Kaffee zu machen und Caroline setzte sich zu Fransiska ans Bett
um sie sanft zu wecken.
Sie
schreckte hoch als ihr Caroline mit der Hand an die Wange streichelte.
„Schht.
Ich bin es.“
„Tut mir
leid. Ich hatte eine furchtbare Nacht.“
„Ich
kenne das.“ Caroline legte sich zu ihr und nahm sie fest in den Arm.
„Ist das
immer so?“
„Nur am
Anfang. Wenn du dir verinnerlichst, dass die Frau sowieso sterben muss und du einen wichtigen Dienst für die
Gesellschaft tust, wird es keine Alpträume mehr geben.“
„Danke.“
„He, ich
hab den Kaffee gemacht. Wenn du dich bedanken willst, dann bei mir.“ Ich
reichte jeder Frau eine Tasse und setzte mich mit meiner in den Sessel.
„Was
Caroline sagt stimmt. Ich hab nach meiner ersten Hinrichtung gekotzt, aber
weitergemacht. Nach der zweiten war es schon besser und nach Nummer drei hatte
ich meine Berufung gefunden.“
„Ich weiß
nicht ob es eine Nummer drei geben wird.“
Caroline
drückte sie an sich und meinte: „Ach was, du warst großartig. Ich bin sicher du
weißt das selber.“
„Jetzt
komm, wir frühstücken.“ Warf sie Fransiska aus dem Bett.
Mit dem
Frühstück begann sich Fransiskas Laune zu bessern. Sie schaffte es sogar zu
lachen.
Als ihr
Handy brummte schaute sie auf das Display.
„Oh!“
„Was ist?“
fragte Caroline.
„Man hat
heute Nacht eine weitere Leiche gefunden.“
„Wieder
einen ehemaligen Verbrecher?“
„Ja, man
hat seine Leiche im Stadtpark gefunden. Außerdem, wollen Zeugen gesehen haben,
das man versucht hat eine Frau zu entführen, und das der Entführer von einem
Auto erfasst wurde. Der Entführer soll tot sein, die Frau ist verschwunden.“
-
Onkelchen, hat sich also um Luise
gekümmert.-
„Ich muss
meinen Kontakt anrufen.“ Sie stand auf und telefonierte.
Ich
wechselte mit Caroline besorgte Blicke.
„Die
Sache stinkt. Ich fühle es.“ Flüsterte ich ihr zu.
„Ja, ich
fühle es auch. Was sollen wir tun?“
„Was ist
mit deinem Onkelchen?“
Sie
schüttelt energisch den Kopf.
„Der wird
sich nicht in die Angelegenheit einmischen. Die haben auch so schon genug zu tun.“
„Wenn wir
ihr die Wahrheit sagen…?“
„Dann
geht die Bombe mit uns zusammen hoch. Wir müssen selber auf sie aufpassen.“
Fransiska
hatte ihr Gespräch beendet und kam zurück.
„Mein
Kontakt sagt, er hätte wichtige Informationen. Er will mich treffen.“
„Hältst
du das für eine gute Idee? Du weißt was mit deiner Freundin passiert ist.“
Fragte ich sie.
„Ich kann
nicht den Kopf in den Sand stecken. Die Sache muss ans Licht.“
„Ich
komme mit und halt dir den Rücken frei. Ok?“ Carolines Frage war mehr eine
Feststellung.
Fransiska
kämpfte mit sich. „In Ordnung.“
Nein, das
war ganz und gar nicht in Ordnung! Das sollte mein Job sein. Als sich Fransiska
begann anzukleiden, zog ich Caroline nach draußen.
„Das
wirst du nicht tun. Ich fahre mit ihr.“
„Peter,
denk doch mal nach. Ich hab Rückendeckung. Wir gehen in unsere Wohnung und
sagen einfach laut was ich vorhabe, dann passen die guten Amis auf mich auf.“
Ich
musste zugeben, das war logisch. Es nutzte nichts wenn die guten Amis Caroline
und das Gefängnis bewachten während ich ohne Rückendeckung mit Fransiska ins
offene Messer lief.
Dennoch,
ganz wohl, war mir bei dem Gedanken nicht, dass meine neue Liebe sich in Gefahr
begab nicht.
„Ich kann
auf mich aufpassen.“
„Ich
weiß, aber sag mir wenigstens wohin ihr fährt. Ok?“
„Versprochen.“
Immer
noch mit einem mulmigen Gefühl machte ich mich an die Arbeit. Nach einer halben
Stunde kam Caroline ins Büro.
„Wir
fahren dann mal los. Wir treffen den Kontakt um 11 Uhr auf dem Parkplatz vor
der Autobahnauffahrt.“
„Den
kenne ich. Dort ist es halbwegs übersichtlich. Pass auf dich auf.“
„Keine
Sorge, meine Aufpasser sind ja auch dabei.“ Sie warf mir einen Handkuss zu und
verschwand.
10 ganze
Minuten hielt ich es aus, dann konnte ich mehr. Ich stürmte zu Decker, der mich
entsetzt ansah, als ich ihm sagte was ich von ihm wollte.
„Sind sie
verrückt. Frank würde mich im hohen Bogen feuern.“
„Hat er
sie nicht beauftragt auf uns aufzupassen? Ich werde losziehen, ob mit oder ohne
ihre Hilfe.“
„Kommen
sie mir nicht mit der Nummer. Ich werde nicht das Leben einer meiner Männer
riskieren. Ende der Diskussion.“
„Dann
eben nicht.“ Ich drehte mich um und hatte schon die Tür erreicht.
„Herr
Stein, ich sagte, das Leben einer meiner Männer…“
Fransiska
lenkte ihren Leihwagen auf den Parkplatz. Der war selbst für einen
Mitnahmeparkplatz recht groß. In den ersten Reihen stand auf fast jeder
Stellfläche ein Wagen. Ab Reihe drei nur noch in jeder zweiten und ab Reihe 6
standen nur noch vereinzelte Autos.
„Fahr
einmal um den ganzen Platz, dann durch jede Reihe.“ Wies Caroline ihre Freundin
an.
Fransiska
hatte den Anschlag auf Claudia nicht vergessen und tat was Caroline ihr sagte.
„Scheint
so, als ob wir völlig alleine sind.“ Meinte Fransiska.
-Das sind
wir ganz sicher nicht.- dachte Caroline.
„Am
besten parken wir hier in der siebten Reihe. Das ist so ziemlich die Mitte, von
dort können wir alles überblicken.“
Fransiska
parkte das Auto und das Warten begann.
Nach fünf
Minuten kam ein Kleinwagen der in der fünften Reihe parkte und ein schmächtiger
Mann mit nur einem Arm stieg aus. Er schaute sich um und sah die beiden im
Wagen sitzen. Mit einer Mappe in der linken Hand kam er auf das Auto zu. Der
rechte Ärmel seiner Jacke hing leer herunter.
Caroline
und Fransiska stiegen aus und warteten bis der Mann heran war, dann stiegen
beide aus.
„Frau
Haufberger?“
„Das bin
ich.“ Fransiska trat vor.
„Wer ist
das? Ich sagte wir treffen uns allein.“ Er zeigte auf Caroline, die versuchte
so harmlos auszusehen, wie möglich.
„Das ist
meine Freundin, sie ermittelt auch in der Sache.“
Die Augen
des Mannes musterte Caroline. Anscheinend war er mit der Auskunft zufrieden.
„Ich bin
Dusty. Ich arbeite im Büro eines leitenden Ermittlers. Es geht um die
Verbrecher die alle umgebracht wurden. Ich hatte schon ihrer Vorgängerin
Dokumente angeboten. Wir hatten uns auf einen Preis geeinigt und ich erwarte
dass sie die Summe zahlen, ohne darüber zu diskutieren.“
„Das
haben sie schon erwähnt. Was ich zahle hängt von der Qualität ihrer
Informationen ab. Also, warum wollen sie mit mir reden?“
„Am
besten zeige ich es ihnen.“
Er wollte
mit einer Hand die Mappe öffnen, doch das schien nicht so einfach zu sein.
„Verdammter
Unfall. Hab meinen Arm in einer Maschine verloren, jetzt kann ich nur noch
leichte Büroarbeit erledigen.“
Er
lächelte kurz hilflos, drehte sich um und legte die Aktenmappe auf das Auto.
Etwas ungeschickt machte er sich an der Mappe zu schaffen und drehte sich
wieder zu den Frauen um.
Er hatte
sich schon halb umgedreht, als ihm Caroline in den Kopf schoss. Sein Hirn und
jede Menge Blut spritzte gegen die Autoscheibe und Fransiska schrie auf.
Der Mann
fiel auf den Boden und plötzlich hatte Dusty auch einen rechten Arm in dessen
Hand eine Pistole mit Schalldämpfer lag.
Fransiska
schrie noch immer als Caroline sie hinter das Auto zog. Kaum waren die Köpfe
unten da schlugen Kugeln in das Auto ein.
Caroline
zerrte Fransiska hinter den Motorblock und versuchte auszumachen woher die
Schüsse kamen, doch die Kugeln schienen aus allen Richtungen zu kommen.
Plötzlich
fielen Schüsse vom anderen Ende des Parkplatzes und ein Wagen fuhr mit
quietschenden Reifen an.
Ein Mann
mit einem Sturmgewehr schoss vom Rücksitz, während der Fahrer den Wagen ein
paar Meter neben den Frauen zum Stehen brachte.
Mit einer
Schnellfeuerwaffe belegte der Mann im Fond das andere Ende des Parkplatzes mit
Dauerfeuer und der Fahrer rief Caroline zu einzusteigen.
Gerade
wollte Caroline Fransiska zum Auto ziehen, da traf einer der Scharfschütze den Fahrer. Der Mann im Fond
wurde auch getroffen, schaffte es aber herauszukommen und hinter seinem Wagen in Deckung zu gehen.
„Verdammt
die haben uns im Kreuzfeuer.“ Schrie Caroline dem „guten Ami“ zu.
Kaum
versuchte Caroline die Lage zu überblicken, wurde das Auto mit Kugeln
durchsiebt. Ihr „Beschützer“ versuchte einen Schuss abzugeben, doch auch er
wurde sofort mit Schüssen belegt und mindestens eine weitere Kugel traf den
Mann, denn er blieb regungslos auf dem Boden liegen.
„Was
machen wir jetzt?“ fragte Fransiska.
„Wir
verkaufen uns so teuer wie es geht.“ Caroline sprang auf, packte Dustys Bein
und zog ihn heran. Jetzt hatte sie zwei Waffen.
Auch ihr
Beschützter regte sich wieder. Als er feststellte, dass er Caroline nicht
helfen konnte, versuchte er ihr das Gewehr herüber zu schieben.
Doch
sobald sich etwas zeigte wurde von zwei Seiten das Feuer eröffnet. Das Gewehr
erhielt einen Treffer und wurde weggeschleudert.
„Leg dich
hin und schau unter den Autos durch. Wenn jemand kommt sag es!“
Fransiska
schaute unter dem Auto durch und schrie schon kurze Zeit später.
„DA.
Links kommt einer.“
„Wie weit
entfernt?“
„10
Meter.“
Caroline
wartete noch 3 Sekunden, dann warf sie sich um das Auto und schoss. Wie Lara
Croft feuerte sie mit beiden Waffen. Ganze drei Schüsse konnte sie abgeben,
dann musste sie zurück hinter den Motor. Doch die drei Schuss hatten gereicht,
um den Angreifer niederzustrecken.
Das
machte die anderen Angreifer vorsichtig. Sie stürmten nicht mehr vor, sondern
begannen langsam und methodisch vorzugehen.
Einen
weiteren Angreifer konnte Caroline noch treffen, dann belegten die
Scharfschützen das Auto mit Dauerfeuer,
während die anderen sich weiter an das Auto herangingen.
Das war
mein Moment. Mit dem Gefängnisbus
donnerte ich über den Parkplatz. Decker schoss aus der Seitentür mit einer MP5
auf die Angreifer. Kugeln trafen den Bus, doch die leichte Panzerung hielt die
meisten Geschosse ab.
Direkt
neben dem zerschossenen Auto hielt ich und Decker riss die Tür auf.
„Habt ihr
ein Taxi bestellt?“
Caroline
sprang auf und zerrte Fransiska in den Bus. Decker gab Deckung, da sprang
Caroline schon wieder heraus um lief zum Auto der Amis.
Der
Fahrer hatte einen Kopfschuss, der andere lebte noch. Sie versuchte ihn anzuheben, doch für sie
allein war der Mann zu schwer.
„Hier!“
Decker drückte Fransiska die MP5 in die Hand und sprang zu Caroline.
„Was soll
ich damit machen“? fragte mich Fransiska verzweifelt.
„Hat es
einfach raus und drück ab!“ schrie ich sie an.
Sie hielt
die MP aus der Tür und zog den Abzugshahn. Die Schüsse gingen alle völlig
daneben, doch sie verschafften Caroline und Decker die Zeit, die sie brauchten
um den Mann in den Bus zu werfen.
„Los!“
Brüllte Decker und mit durchdrehenden Reifen brauste ich los. Caroline nahm
Fransiska die Waffe ab und schoss.
„Haben
sie nicht was Besseres, als diesen antiken Vorderlader?“ fragte sie Decker.
„Wenn sie
was Besseres wollen, stellen sie einen Antrag beim Ministerium. Aber in
dreifacher Ausfertigung.“
Vereinzelt
durchschlugen Kugeln den Bus, doch wir schafften es vom Parkplatz herunter. Im
Rückspiegel sah ich vier Autos hinter und her kommen.
„Sie
kommen hinter uns her.“
„Wie
viele?“ wollte Caroline wissen
„Vier
Autos.“
Sie
sprach sich mit Decker ab. Decker hielt die MP und Caroline die beiden
Pistolen.
„Fransiska,
du musst uns helfen! Wenn ich, jetzt, sage musst du die Tür öffnen.“ Schwor sie
ihre Freundin ein.
Die
nickte tapfer.
„Sag
Bescheid, wenn sie direkt hinter uns sind.“ rief sie zu mir.
Im
Rückspiegel sah ich den ersten Wagen direkt hinter uns.
„Sie sind
hinter uns, Beifahrerseite.“
„Fransiska,
JETZT!“
Fransiska
riss die Tür auf und zusammen mit Decker
durchsiebte Caroline die Windschutzscheibe des Autos.
Das brach
aus und rammte eines der anderen Autos mit Verfolgern.
Bevor die
Insassen der anderen Wagen das Feuer eröffnen konnten, hatten Decker und
Caroline die Tür wieder zu und die Kugeln prallten ab.
„Verdammt,
in dieser Kiste entkommen wir nie!“ meinte ich zu Decker. Der jetzt die MP
nachlud.
„Das
brauchen wir auch nicht.“ Decker zeigte nach vorne, wo eine ganze Kolonne
Polizeiautos mit Blaulicht auf uns zukam.
Unsere
Verfolger drehten um und gaben Gas.
Ich trat
auf die Bremse und stoppte den Bus, der sofort von schwerbewaffneten Polizisten
umringt wurde.
Vier
Stunde später saßen wir, Caroline, Decker und ich einem sehr blassen Frank
gegenüber, der seit unsrem Eintreten stocksteif dasaß und noch keinen Ton
gesagt hatte. Am meisten entsetzte ihn wohl, das Decker mit von der Partie war.
Ein gutes
Zeichen war das nicht…
Nach
weiteren 5 Minuten hatte er sich soweit im Griff, dass er reden konnte.
„Also?
Wieso werden drei meiner … besten… Mitarbeiter“, dabei sah er Decker
vernichtend an, „von der Polizei
verhaftet weil sie Wildwest spielen, wieso werden Waffen aus meiner
Waffenkammer dabei benutzt und wieso sieht mein Bus aus wie ein Schweitzer
Käse?“ fragte er ganz leise.
„Es war
Trommer…“ begann ich.
„Scheiß
auf Trommer!“ brüllte er mich an. „Wollt ihr mich verarschen?“
„Ich
meine es ernst.“ Und so erzählte ich Frank alles was ich über die Suche nach
den Verbrechern wusste, natürlich ohne zu sagen woher ich dieses Wissen hatte.
„Und
woher weißt du das alles?“
„Das kann
ich nicht…“ Decker wollte gerade aufbrausen.
„Nein,
bitte. Peter hat recht.“ Caroline sprang mir bei. „Ich schwöre, es ist die
Wahrheit.“
Selbst
Decker wurde blass, als er begriff mit wem er sich da angelegt hatte.
„Ihr
wollt mir also erzählen dass Trommer durchgedreht ist und alle Verbrecher die
hier waren, foltern und umbringen lässt, nur
um zu erfahren ob Beate Fischer noch lebt?“
„Das ist
korrekt.“
„Entschuldigung,
aber hat Herr Trommer, Frau Fischer nicht selbst erschossen? Fragte Decker.
Keiner
sagte etwas.
„Das
dachte ich mir.“
„Sie
wussten es?“ fragte Frank.
„Geahnt
hatte ich es schon am ersten Tag. Nach dem dritten Tag, war ich mir sicher.
Frau Schlosser hatte die Angewohnheit in den
ersten Tagen nach ihrer Ankunft die Augenfarbe zu wechseln.
Und wenn
man mal die Augen von Frau Fischer gesehen hatte, vergisst man die nicht.“
„Sie
wussten es und haben nichts gesagt?“ fragte Frank nach.
„Nein.
Ich mochte Frau Fischer, und ich mag Frau Schlosser. Sie ist übrigens auch bei
meinen Kollegen ihrer neuen Dienststelle sehr beliebt.
„Weiß es
sonst noch jemand?“
„Keiner
meiner Leute. Auch sonst wüsste ich niemanden, der einen Verdacht hätte.“
„Ich
sollte dich vierteilen lassen. Deine dumme Idee, Beate am Leben zu lassen, hat
nur Ärger gebracht.“
Ich hielt
es für angebracht den Mund zu halten.
„Was
erzählen wir den Leuten?“
„Ich
hätte einen Vorschlag.“ Meldete sich Decker zu Wort.
„Es war
ein vereitelter Versuch Gefangene zu befreien. Wir haben ein paar schwere
Kaliber einsitzen. Da sind auch ein paar Mafiosi dabei. Aus nachvollziehbaren
Gründen können wir nicht sagen um welchen Gefangenen es sich gehandelt hat.“
„Könnte
klappen.“ Meinte Frank zu dem Vorschlag.
„Also
gut, ich werde euch den Rücken decken. Aber ab jetzt keine solche Aktionen
mehr. Ihr müsst der Haufberger die Wahrheit sagen, ohne dass sie gleich zu
Trommer rennt und die Bombe platzen lässt.
Wenn er
wirklich so durchgeknallt ist, wird er uns alle mit in den Abgrund reißen.
Und wenn
die Prozesse vorbei sind, denkt ihr mal darüber nach, ob dieser Job der
richtige für euch ist. Und jetzt RAUS!“
Draußen
bedankte ich mich bei Decker.
„Danke.
Ich weiß nicht wie ich…“
„Schon
gut.“ Decker drehte sich um und ging. Nach zwei Meter blieb er stehen und
grinste. „Es hat verdammt viel Spaß gemacht. Hat mich an alte Zeiten erinnert.“
Und weg war er.
„Wusstest
du, dass Beziehungen die auf dieser Basis entstehen, Gefahr laufen in normalen
Zeiten zu scheitern?“ fragte ich Carolin und schloss unsere Wohnung auf.
Sie stieß
mich hinein und wir begannen uns gegenseitig die Kleider Vom Leib zu reißen.
„Ganz
ehrlich, ich glaube nicht, dass wir jemals normale Zeiten erleben werden.“
Antwortete sie.
* * *
Ein sportlicher junger Mann
nimmt vor dem Schreibtisch Haltung an und erklärt stolz:
„Wir haben sie ausfindig
gemacht Herr General und dazu sogar die Kommandostruktur aufgeklärt, gestatten
dass ich die Majore Levi und Lem dazu hole?“
Der General steht auf und sagt „Ja, doch
vergesst Onkelchen nicht!“
In der folgenden
Besprechung legt der junge Stabsoffizier die Positionen der Fremdenlegionäre
dar, erklärt die Kommandostrukturen Versorgungswege, Bewaffnungen und vieles
andere mehr. Dann erklärt er dass die abgehörten Funksprüche auf etwas großes
deuten, das Ende der Woche stattfinden soll.
Der General nickt lobend,
da meldet sich ein Mann in Zivil zu Wort. „Moment Herr Meir hat noch etwas zu
sagen“ sagt der General und Dagan Meir geht an Projektionsmaschine und beginnt:
„Hier sind die
durchgeknallten Amerikaner mit dem Ex CIA Chef, mit dieser Truppenstärke, die
planen dieses Wochenende zuzuschlagen. Wir wissen aus zuverlässiger Quelle dass
die sich vier Boden-Luft Raketen verschafft haben vergleichbar dem Modell
Stinger.
Dort stehen die Franzosen
mit der eben erwähnten Truppenstärke, auch sie wollen dieses Wochenende
zuschlagen. Oberst Chaim was hat der Geheimdienst erfahren?“
„Die Amerikaner mit dem
verrückten Ex CIA Vizechef wollen sich hier dieses Satelliten Kontrollzentrum
unter den Nagel reißen um ein paar Kampfdrohnen einzusetzen, das werden wir
natürlich nicht zulassen.“ „Gut Oberst nehmen Sie Platz, Hier mein Plan - wir
gehen wie folgt vor ...“
* * *
Auf einem alten
Herrenlandsitz randaliert ein Mann und beschimpft einige seiner Angestellten
als Unfähige Dilettanten. Dabei schimpft er mit kraftvollen texanischen die
einigen der Anwesenden die Schamröte ins Gesicht treiben.
„Diese rothaarige
Henkersfotze hat meine Frau auf dem Gewissen und ihr Penner seid zu blöd ein
paar einfache Raketen an den Jet Ranger zu tackern, wofür bezahle ich euch
eigentlich. Wenn ihr den verdammten Helikopter nicht in 12 Stunden in der Luft
habt fresse ich eure Eier zum Frühstück ist das klar?“
„Aber Mr. Mc. Kenzie, Sir
diese Russen Raketen sind mit dem amerikanischen Stromsystem des Helikopters
nicht...“
Weiter kommt er nicht, da feuert der ältere
Mann mit seiner .45 er unmittelbar vor die Füße des Ingenieurs
„12 Stunden sonst hast du ein neues Nasenloch
genau zwischen den Augen und nun verpiss dich du Rechenschieber!“
* * *
Tags
darauf kam vom Gericht die Information dass die Urteile über die
verantwortliche Architektin und die leitende Ingenieurin gesprochen wurden.
Dabei war es fast zu einem Tumult im Gericht
gekommen, denn die beiden Angeklagten wiesen alle Schuld von sich und
beschuldigten am Ende das Gericht der Befangenheit.
Dann
versuchten die beiden sogar den Richtern zu drohen, sie hätten gute Freunde die
sich rächen würden und das gab dann den Ausschlag für die Bestrafungen.
Als
dann sogar Zeugen ihre Aussagen machten durch die sich die Beweiskette
schließen ließ gab es kein Entkommen mehr. Aufgrund der Ermittlungen und
gefundener Beweise konnten beide Angeklagten überführt werden.
Weil
die beiden Hauptangeklagten Drohungen gegen das Gericht ausgesprochen hatten
wurde eine besonders harte Strafe festgelegt:
Die
beiden Angeklagten sollten öffentlich ausgepeitscht und dann gekreuzigt werden.
Eine klare Botschaft an die Allgemeinheit.
Der
Tag der Hinrichtung kam und die Bevölkerung sammelte sich auf dem Marktplatz.
Das war der zweite Hauptakt der wegen der Stadion Katastrophe Verurteilten
Menschen. Aber ausschlaggebend war wohl die Art der Bestrafung, keine einfache
Garotte oder der Strick, nein hier sollte ganz klar eine Aussage gemacht werden
„Wer
bescheißt und bedroht wird hart bestraft“
Als um
12:00 Uhr der Bus mit den Gefangenen Frauen vorfuhr war der Platz brechend
voll.
Auf
dem Podest wurden den beiden Frauen die Kleider abgenommen und anschließend
wurden sie beide an ein Querbalken von 2 Meter gebunden an Armen und Achseln
sowie der Schulter gebunden.
Dann
wurden diese Hölzer in gut drei Meter Höhe in Schlaufen gehängt. Mit einem
Abstand von gut 5 Meter zueinander.
Man sollte die Frauen gut und von weitem sehen
können. Das Fernsehen machte Nahaufnahmen in HD und in Zeitlupe.
Peter
und ich waren auf dem Podest und jeder von uns hatte eine Ledergeisel mit neun
Riemen dabei, die Enden waren beschwert, es waren unheimlich grausame Waffen.
Unsere
Aufgabe war es nun die beiden auszupeitschen aber am Leben zu lassen damit sie
am Kreuz einen noch qualvolleren Tod sterben würden.
Folglich
bekamen wir nur 10 Schläge auf Brust und Rücken zugestanden und wir wussten
diese zu dosieren.
Nach
den Schlagen auf den Rücken kam die Brust der beiden dran und unsere Schläge
rissen Hautfetzen aus den Brüsten, das sah spektakulär aus, der verursachte
Schaden für die Körper aber war überschaubar.
Das
Publikum aber hatte genau was es wollte, eine geile Show.
Halb
bewusstlos ließ man die beiden dann zu Boden und wir schlugen die Nägel durch
die Handknochen, dabei versuchten wir den Nerv des Mittelhandknochens nicht zu
treffen.
Die
Füße wurden an einen Holzklotz genagelt und dieser blieb frei hängen konnte
aber beschwert werden. Anschließend wurden die beiden Balken wieder in die
Schlaufen gehängt.
So zur
Schau gestellt begann das Grauen für die beiden Frauen und nach fast zwei
langen Stunden war es dann vorbei.
Diesmal mussten wir allerdings die Herzen der
Verurteilten mit Lanzen durchstoßen damit klar war die beiden sind wirklich
tot.
Für
den Rest des Tages blieben die beiden hängen, der Zugang zum Podest wurde
allerdings versperrt und blieb bewacht.
Wir
beide hatten eine gute Arbeit geliefert und hatten für den Rest des Tages frei
und konnten endlich etwas Zeit für uns und unsere kleine Fibi aufbringen.
Die
Kleine hatten wir beide inzwischen sehr ins Herz geschlossen.
Geschriebene Worte auf Papier. Manchmal sind die Methoden der
Dinosaurier gar nicht so schlecht.
Ob es Randy Überwindung gekostet hatte solche „antiquierten“ Maßnahmen
zu ergreifen? Wahrscheinlich schon.
Nichts desto trotz, er hatte es getan und schob mir einen Zettel
herüber, den ich durchlas.
Das was ich da las, explodierte förmlich in meinem Kopf. Es war so
abwegig, Verrückt, so … dass es die einzige logische Erklärung war. Es war so
logisch, dass ich mich fragen musste, wieso ich nicht selbst und viel früher
darauf gekommen war.
Manchmal sieht man eben den Wald vor Bäumen nicht.
Ich kramte einen Stift hervor und schrieb etwas darunter. Er las es noch
während dem Schreiben, und nickte als ich fertig war. Zufrieden grinsend hob er
den Daumen.
* * *
Der Maulwurf tat wie jeden Tag seine Arbeit.
Er wusste dass das gesamte Sicherheitsteam nach ihm suchte, hatte aber
bisher keinerlei Verdacht auf sich gelenkt. Geschickte hatte er alle Wanzen die
gefunden und zerstört wurden ausgetauscht und war sicher dass niemand auch den
leisesten Verdacht gegen ihn hegte. Auch konnte er jeden Raum betreten ohne
dass jemand misstrauisch wurde.
Die meisten Mitarbeiter ignorierten ihn. Einige wenige waren freundlich
und gaben keine Anweisungen, sondern baten ihn seine Arbeit zu machen. Am
freundlichsten war Peter der Henker.
Um ihn tat es dem Maulwurf leid, doch sein Auftragsgeber zahlte weit
mehr, als er hier jemals verdienen konnte.
Die neue Rothaarige war ihr von Anfang an unsympathisch gewesen. Sie war
nicht wie Vera oder die Schlosser. Diese Caroline behandelte sie zwar nicht
unfreundlich, doch meistens war der Maulwurf
einfach Luft für sie. Um diese blöde Schnepfe machte sie sich keine
Gedanken. Was immer ihr Auftragsgeber mit ihr vorhatte, sie hatte es sicher
verdient.
Der Maulwurf beendete wie jeden Tag seine Schicht und begab sich in
seine Zentrale um zu sehen, ob die Geräte etwas aufgezeichnet hatten.
Der Maulwurf stellte seine Arbeitssachen weg und schloss die Tür hinter
sich ab. Mit einem Griff, verwandelte er den Raum in seine Zentrale. Alles was
er dafür tun musste, war den zweiten Schrank in dem Raum aufzuschließen. Darin
war seine Abhöranlage und die Aufzeichnungsgeräte.
In seiner Zentrale hörte er die wichtigen Informationen ab und leitete
sie an seinen Auftragsgeber weiter. Da es unmöglich war alle Gespräche
mitzuhören hatte er den Computer so programmiert, dass er bei bestimmten
Wörtern auf Aufnahme schaltete.
Tatsächlich, das Aufnahmegerät hatte allem Anschein nach ein wichtiges
Gespräch im Büro des Direktors aufgezeichnet.
Um sicher zu gehen, dass niemand mithören konnte, zog er Kopfhörer an
und begann das Gespräch abzuspielen.
Als erstes konnte er den Direktor hören, der Peter aufforderte sich zu
setzen.
„Was ist mit dem Maulwurf?“
Maulwurf war das entscheidende
Wort, welches die Aufnahme gestartet hatte.
„Ich glaube, wir wissen wer der Maulwurf ist.“
Das war die Stimme des jungen Technikers. Dieser junge Randy. Allem
Anschein nach, war er so etwas wie ein Computergenie, der einige der Wanzen
gefunden hatte, welche der Maulwurf versteckt hatte.
Sein Auftraggeber hatte ihn vor dem Techniker gewarnt. Aber bis jetzt
schien er keine ernsthafte Gefahr zu sein.
„Wieso sitzt dann nicht der Maulwurf, sondern ihr vor meinem
Schreibtisch?“
„Wir wollten nicht, dass er seine Hintermänner waren kann und dachten,
wir schlagen erst zu wenn wir sicher sind, dass wir ihn erwischen.“
Das Herz des Maulwurfs begann zu rasen. Sollte man ihn wirklich enttarnt
haben? Wie war das möglich? Hatte er sich selber verraten?
„Wer ist es?“
„Sagen wir nicht.“ Das war Peter.
„Was soll das?“
„Wir haben eine Wette laufen, noch kannst du einsteigen. 50 Euro
Mindesteinsatz.“
„Du wärst gut beraten keine große Klappe zu riskieren. Nach deiner
letzten Aktion, hängst du ehe am seidenen Faden.“
„Falls ich gewinne, zahle ich die Reparatur des Busses.“
„Ich will jetzt wissen wer der Maulwurf ist. Und zwar sofort!“
„Warte ich schreib den Namen auf. Man kann ja nie wissen, ob er gerade
zuhört.“
Der Maulwurf hörte ein Kratzen eines Stiftes auf Papier.
„Ist das euer Ernst?“
„Absolut.“
„Darauf wäre ich nie gekommen. Worauf wartet ihr. Los schnappt ihn!“
„Langsam, wir sollten nicht einfach losstürmen. Ein Tipp und er ist
zusammen mit seinem Auftragsgeber über alle Berge.
Wir schlagen um 18.20 Uhr los. Decker hat bis dahin seine Leute postiert,
dann kann nichts mehr schiefgehen. Kommst du mit?“
Der Maulwurf sah hastig auf die Uhr.
18.16 Uhr.
Sein Herz schlug heftig und pulsierte in seinem Kopf. Schnell zog er
sich die Kopfhörer ab und verließ seine Zentrale.
Wie hatte das passieren können. Er war so sicher gewesen, keine Spur
hinterlassen zu haben.
Kaum stand er im Flur, sah er schon
Decker und ein Team auf sich zukommen. Hinter ihm kam schon eine Frau
des Wachteams und hinter ihr standen Peter, die neue Henkerin, und Randy.
Hinter Decker stand der Alptraum schlechthin.
Frank!
Panisch suchte er einen Fluchtweg, doch es gab keinen.
„LOS!“
Decker gab das Kommando und das Sicherheitsteam sprang vor stürmte auf
ihn zu, rannte ihn über den Haufen und war vorbei. Das Team stürzte sich auf
die Frau des Wachteams, die sich verzweifelt wehrte.
Noch starr vor Schreck, sah der Maulwurf wie das Sicherheitsteam recht
unsanft die Frau auf den Boden drückte und ihr Handschellen anlegte.
„Das genügt!“ sagte Decker, als ein Teammitglied auf die Frau mit den Worten.
„elende Verräterin“ eintrat.
„Schafft sie in die Kammer!“ Frank hatte das Kommando übernommen.
Das Sicherheitsteam zerrte die Frau auf die Beine und schleifte die um
sich tretende und schreiende Frau in die Kammer.
„Tut uns leid, dass wir gerade so grob waren.“ Peter reichte dem
Maulwurf die Hand und half beim Aufstehen.
„Schon gut, nichts passiert.“ Dem Maulwurf rauschte das Blut in den
Ohren und das Herz schien zu explodieren.
„Ist etwas passiert, sind sie verletzt?“
„Nein nein, alles in Ordnung.“ Stammelte er.
Peter wand sich wieder Frank zu.
„Ich werde das Miststück jetzt auseinander nehmen.“
„Vergiss es. Du würdest sie höchstens umbringen, bevor sie uns irgendwas
erzählen kann.“
„Erzählen? Du willst sie befragen?“
„Frau Miles, ihre früheren Arbeitgeber, haben ihnen doch sicher
beigebracht eine Vernehmung dieser Art durchzuführen?“
„Oh, ich bin eine absolute Expertin. In ein paar Stunden wissen sie
alles.“
„Nur zum Verständnis, “ fragte
Peter, „Ich bin der Verrückte, weil ich mich nicht immer an die Vorschriften
halte, den Bus durchsieben lasse und so weiter, aber du lässt die Frau foltern,
statt sie der Polizei zu übergeben?“
„Wir müssen wissen, was hier drinnen vorgeht. Vielleicht ist sie nicht
der einzige Maulwurf hier.“
„Gut. Dann werde ich Caroline zur Hand gehen.“
„NEIN. Caroline wird das allein erledigen. Du hast Pause! Ich kenne dich
und dein Temperament. Wehe ich erwische dich auch nur in der Nähe der Kammer.
Du bist dran Caroline.“
„Blöder Scheiß!“ Wütend verließ Peter den Flur.
„Können sie uns die Informationen beschaffen?“ fragte Frank, als Peter
weg war.
„Geben sie mir ein paar Stunden. Man darf bei solchen Befragungen nichts
überstürzen, aber ja, ich bekomme die Infos.“
„Dann los.“
Frank verschwand in Richtung Verwaltungstrakt, Caroline in Richtung
Kammer.
Langsam konnte der Maulwurf wieder normal atmen. Zitternd ging er in
seine Zentrale zurück und setzte sich hin.
Seien Nerven flatterten und er zitterte am ganzen Körper.
Was war da gerade passiert? Das Team hatte eine der Wachfrauen
geschnappt. Frank und die anderen schienen davon überzeugt, dass sie der
Maulwurf war. Tausend Fragen stürmten
auf den Maulwurf ein.
Hatte man den falschen Maulwurf geschnappt? Der Maulwurf selbst wusste
nichts von einem weiteren Maulwurf. Einen weiteren Maulwurf einzusetzen wäre
für den Auftraggeber logisch, denn wenn einer enttarnt wäre, hätte er noch ein
As im Ärmel.
War die Frau denn überhaupt ein weiterer Maulwurf? Und wenn ja, was
wusste sie? Wusste sie vom zweiten Maulwurf? Wusste sie vielleicht sogar wer
der zweite Maulwurf war?
Nach einer halben Stunde war der Maulwurf wieder in der Lage sich normal
zu bewegen und ruhig zu atmen.
Seine Arbeit erlaubte es dem Maulwurf sich unauffällig in die Nähe der
Kammer zu begeben und sich dort „unsichtbar“ zu machen.
Mehr als Zwei Stunden hörte man die gedämpften Schreie der Wachfrau. Die
rothaarige Henkerin schien alle Register zu ziehen.
Frank kam zur Kammer und betrat sie. Als er die Tür öffnete erklang
gerade ein markerschütternder Schrei. Was immer diese Caroline mit der Wachfrau
anstellte, genauso gut, könnte er selbst jetzt dort drinnen liegen.
Wusste die Wachfrau nichts von ihm, oder widerstand sie der rothaarigen
Hexe? Und wenn sie widerstand, wie lange würde sie das noch können?
Der Maulwurf beschloss, dass er das Risiko, doch verraten zu werden,
nicht eingehen konnte. Er musste handeln. Doch wie?
Solange diese Caroline die Wachfrau bearbeitete war das unmöglich. Es
blieb nur die Möglichkeit in der Nähe zu bleiben und auf eine Gelegenheit zu
hoffen, während die Schreie der Wachfrau durch den leeren Flur schallten.
Nach einer halben Stunde öffnete sich die Tür und Caroline kam zusammen
mit Frank heraus.
„Wie lange müssen wir warten?“
„Das Serum, dass ich ihr gespritzt habe muss erst wirken. Sie ist stark
und wurde mit Sicherheit auf eine solche Befragung vorbereitet.
Normalerweise wäre eine solche Befragung längst beendet. Nach einer
solchen Folter keine Antwort, also weiß sie nichts, Aber ich glaube, sie macht
uns was vor.
Deswegen habe ich ihr das Serum gespritzt. Es wird die Schmerzen um ein
vielfaches verstärken. Allerdings müssen wir jetzt noch etwas warten, bis es
sich im Körper verteilt hat. Dann können wir weitermachen.“
„Und wenn du ihr mehr davon spritzt?“
„Nein, das gefährlich. Ich habe ihr die höchste Menge gespritzt, die ich
verantworten kann. Nur etwas mehr und sie kollabiert.“
„Gut. Tot nutzt sie uns nichts. Warten wir. Kaffee?“
„Gute Idee.“
Zusammen verließen die beiden den Flur und verschwanden um die Ecke.
Wieder begann das Herz des Maulwurfes zu rasen. Das war die Gelegenheit.
Eine halbe Stunde hatte die Hexe zu Frank gesagt.
Schnell blickte sich der Maulwurf um und vergewisserte sich, dass
niemand in der Nähe war, dann öffnete er die Tür zur Kammer.
Im Halbdunkel sah er die Wachfrau bewusstlos auf ein X-förmiges Gestell
gefesselt liegen.
Der ganze Körper der Wachfrau war mit Folterspuren übersät.
Caroline hatte ihr, wohl um zu verhindern dass sie dehydriert, eine
Infusion gelegt. Die Frau lag bewusstlos aus tausend kleinen Wunden blutend auf
dem Gestell. Daneben stand ein Rolltisch, auf dem die Utensilien der Henkerin
lagen.
Neben blutigen Messern und Nadeln und anderer Folterinstrumenten, lag
eine Spritze mit einer durchsichtigen Flüssigkeit. War es das Mittel dass
Caroline erwähnt hatte?
Egal, der Maulwurf konnte die Frau nicht mit einem Messer töten der
erdrosseln, das wäre aufgefallen und jeder wüsste, dass es noch einen Maulwurf
gab, also beschloss er die einzige Möglichkeit zu nutzen, die blieb.
Der Maulwurf nahm die Spritze und stach mit der Kanüle in den Schlauch
der Infusion.
-Du musst die Spritze wieder auffüllen.- sagte er sich, als er den
Kolben der Spritze herunterdrückte.
Die Augen des Maulwurfs glitten über den geschundenen Körper der
Wachfrau.
Eigentlich gar nicht so schlecht. Schöne lange Beine, flacher Bauch,
geile Titten und ein hübsches Gesicht.
Als der Maulwurf sich das Gesicht
der Wachfrau ansah, fiel ihm fast die Spritze aus der Hand. Die Frau starrte
ihn an. Nein sie sah an ihm vorbei!
KLICK
„Willkommen auf der Party.“ Das war Peters Stimme, die leise und
gefährlich hinter ihm erklang.
Die Tür ging auf und Caroline kam mit Frank herein. Caroline richtete
eine kleine aber bösartige Pistole auf sie.
„Tatsächlich.“ Frank trat auf den Maulwurf zu.
„Frau Schaller, die Putzfrau.“
Er drehte sich zur Tür und rief:
„Du hattest Recht, Genie.“
Randy kam in die Kammer.
„Ich wusste es!“
Peter begann die Wachfrau loszubinden und zog ihr vorsichtig die Kanüle
aus dem Arm. Als alle Fesseln weg waren stand die nackte Wachfrau auf und Peter
reichte ihr eine Decke.
„Wie hast du das überhaupt herausbekommen?“
„Sie.“ Randy sah die Putzfrau an,
„hat zwar immer Handschuhe getragen, aber mit denselben Handschuhen ihre Arbeit
gemacht. An einer der Wanzen waren Anheftungen von Benzol, Toluol und Xylol.
Alles was ich tun musste, war herauszufinden wo diese Stoffe Verwendung
finden. Es ist Putzmittel. Ab da war es dann sehr einfach.“
„Wer verdächtigt auch die Reinemachfrau.“ Meinte Frank bitter.
„Vielen Dank Frau Keller. Sie sollten Schauspielerin werden. Meine
Stimme für einen Oskar haben sie. Das gleiche gilt für die Maskenbildnerin.“ Er
grinste Caroline an und wandte sich an die Wachfrau.
„Sie haben eine Woche Sonderurlaub. Ich werde Decker Bescheid geben.“
Sagte er zu ihr, als Frau Keller die
Kammer verließ.
Frank blickte hinter sich in Richtung Randy. Der verstand den Wink und
schloss sich der Wachfrau an. Als die Tür ins Schloss fiel, lastete eine
schwere Still in der Kammer.
Ich packte die Putzfrau, die noch immer erblasst und stocksteif da
stand. Caroline trat vor sie und begann ihr die Kleider auszuziehen.
Die Schaller wehrte sich doch eine Chance hatte sie keine. Nur Minuten
später lag sie nackt auf dem X-Gestell und zusammen mit Caroline legte ich ihr
die Riemen an, die sie daran fixierten.
„Aber jetzt darf ich ihr zur Hand gehen?“ fragte ich Frank.
„Nein. Caroline wird das übernehmen. Wir verschwinden und lassen die
beiden alleine.“
Als die Tür hinter uns zu war, stellte Caroline ihren Rolltisch mit all
den Folterinstrumenten neben das Gestell. Im Halbdunkel schienen ihre roten
Haare zu glühen. Ganz ruhig holte sie einen Schemel und setzte sich neben die
Schaller.
„So meine Liebe, wir werden uns jetzt etwas unterhalten.“
Am
Tischende stellten sich Frau Schaller die Nackenhaare auf.
Ich schaute ihr kaltlächelnd in ihre Augen,
vergewisserte ich dass die Lederbänder straff genug waren und legte eine
Augenbinde bereit.
„Die
ist nur wegen den Blitzen wenn ich die Haut versenge und es sieht blöde aus
wenn du nachher nicht mehr deine Unterschrift lesen oder schreiben kannst“
„Da
könnt ihr lange warten beweist mir mal was...“ beginnt sie heldenhaft sich zur
Wehr zu setzen.
„Schön,
ich liebe es wenn sich meine Opfer wehren, das macht dann erst richtig Spaß –
du weißt sicherlich dass ich früher in der Südsee gearbeitet habe und dass die
Tierwelt auf Soulebda weitaus gefährlicher ist als in Europa – ja das alles
weißt du natürlich...“ und beginne in meiner Handtasche zu kramen.
„Aus verdammtes Vieh – nicht mich beißen“ und
ich ziehe die Hand aus der Tasche und der kleine Finger blutet. „Fieses kleines
Miststück“
Jetzt
habe ich die Aufmerksamkeit der Gefangenen und sie wechselt schlagartig die
Gesichtsfarbe.
„Keine
Sorge mir musst du nichts beweisen, bestenfalls diesen kleinen Tierchen da, die
ich dir jetzt der Reihe nach vorstellen werde, du kennst den Skarabäus auch
Totenkräberkäfer genannt aus der Ägyptischen Geschichte, den hat man in die
Gräber gelegt, die fressen sich ins Fleisch und lösen Muskeln und Sehnen, wir
in Soulebda haben die zur Tierpräparation genutzt“ damit legte ich einen
metallisch schwarzen Käfer von gut sechs cm Kantenlänge hinter ihren Kopf die
Geräusche sind dabei sehr unheimlich. „Als nächstes die Sache mit dem Licht aber
dafür sollte ich dir die Augen schützen“
Damit
setzte ich meine verspiegelte Sonnenbrille auf und bedeckte ihre Augen mit dem Augenschutz. Dann blitzte
es bereits irgendwo auf und ein merkwürdiges knistern drang durch den Raum.
„Verdammt
ist der kleine heute wieder gefräßig.“ und legte einen knisternden Gegenstand
auf die Haut und die Gefesselte schrie auf.
„Was ist das?“
„Willst
du nicht wissen der häutet dich nur etwas“ und kurz danach schrie die
Gefesselte auf als würde sie geschlachtet.
Draußen
vor der Tür standen Frank und Peter und lauschten der Geräusche aus dem
Inneren. Die Schreie wurden immer wilder und greller wiederholte sich ab und zu
und kletterte die Tonleiter rauf und runter.
Nach einer halben Stunde kam nur noch ein
brachiales Brüllen, Gurgeln und ein röchelndes Schreien aus dem Raum, dann
herrschte Ruhe.
Die
Tür ging auf und ich winkte den beiden zu, sie mögen hereinkommen. Verwundert
sahen sie was sich da für ein Schauspiel ereignet hatte.
Die
Schaller zuckte am ganzen Körper und war offenbar kurz vor einem Schock. Die
Augenbinde trug sie immer noch und aus ihrem Mund drang Schaum.
Frank
ließ den Arzt rufen und schaute mich fragend an. Die Schaller wurde gefesselt
in den Krankensicherheitstrakt verbracht.
„Wie
zum Teufel hast du das wieder erreicht?“ Frank und Peter schauten mich fragend
an.
„Mach
deiner Gegnerin klar dass du ihr nicht weh tun wirst sondern überlasse es den
Tieren und lass sie in dem Glauben dass das Feuer auch Feuer ist und nicht
Eiswürfel, dazu ein paar kleine Ritze in die Haut und zur Stimulierung moderne
Chemie aus dem Beauty-ShopA.
Da
werden alle Menschen sehr schnell weich, die glaubt jetzt noch dass ein
Skarabäus ihre Muskeln angefressen hat und ich warf Frank den schwarzen
Gegenstand zu, einer Fernbedienung annähernd im
Käferformat mit einer netten starken Vibration Einstellung.
Die
Hautverbrennung war anfangs echt zumindest das Feuerzeug dazu dann ein paar
kleine Schnitte in die Haut mit einem feinen Papiercutter und etwas
Nagellackentferner und sie glaubt dass tierische Säure sie auffrisst.
Fies
sind aber diese da“ und ich reichte Peter zwei winzig kleine billige
Modellpanzer, „Die bewegen sich mit wenig Geräuschen aber man kann die
Bewegungen auf der Haut nicht zuordnen und die feinen Härchen werden garantiert
abgerissen die haben keinen Schutz um den Motor.
Das Gefühl ist als wenn sich etwas durch die
Haut frisst.“
Damit
schau ich in meine Handtasche „Schade nur um meine Kirsch Toffees da brauche
ich wohl neue.“
Und
damit esse ich die Reste des blutroten Toffees auf.
Mit
einem letzten Blick zu Frank fahre ich fort:
„Wenn das aber alles nichts geholfen hätte
dann hatte ich ihre Haut auch in feine Streifen geschnitten das wirkt sehr gut.
So oder so sie hätte geredet!“
Dann
gab ich Frank eine schriftliche Notiz.
„Diese drei Personen sollte man sich genauer
ansehen und in all diesen Büros sind Wanzen versteckt. Außerdem ist das
Personenkontrollsystem manipuliert und die Sicherheitskameras 1 bis 12 sollten
besser getauscht werden.“
Während
die drei Personen gefangengesetzt werden kann sich Randy zum ersten mal so
richtig austoben. Er findet in den Räumen diverse Wanzen und anderes
Abhörwerkzeug.
Noch
in der Nacht werden die Sicherheitskameras getauscht und das
Personenkontrollsystem untersucht.
Später
in unserem Büro schau ich Peter fragend an, „Na haben die drei Hilfsmaulwürfe
etwas neues gewusst?“
„Nein, viel Neues wussten sie nicht. Sie hatten den Auftrag unsichtbar
zu bleiben, bis sie die Anweisung bekommen aktiv zu werden.
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie muss es da um mehr gehen als
um Beate.“
„Wenn es um Macht geht, Sind Leuten wie Trommer alle Mittel recht.“
„Wahrscheinlich fragst du dich, warum du nicht in der Südsee geblieben
bist.“
„Ja, der Gedanke kam mir in den letzten Tagen das ein oder andere Mal.“
Lachte sie.
„Würdest du denn wieder zurück wollen?“
„Vielleicht irgendwann. Wenn du es schaffst bis dahin zu überleben,
nehme ich dich gerne mit.“
„Du bist sehr liebenswert. Eigentlich hatte ich vor dir heute eine
Überraschung zu machen, aber so…“ ich schaute beleidigt und versuchte ein
Grinsen zu unterdrücken.
Caroline kam zu und setzte sich auf meinen Schoß. Sie umfasste fest mein
Genick und schob sich ganz dicht an mich heran. Ich hielt sie fest und drückte
sie gegen mich.
„Ich meine es ernst. Ich wäre bereit unseren Waffenstillstand in einen
dauerhaften Frieden umzuwandeln.“
Während sie das sagte, spürte ich ihre Wärme, roch ihren Duft, spürte
das kitzeln ihrer Haare und ihren Atem in meinem Gesicht.
In diesem Moment war ich mir sicher, dass ich diese Frau wirklich
liebte. Ich liebte Caroline, weil sie Caroline war. Nicht weil ich Angst hatte
einsam zu bleiben, nicht weil sie wie Vera rote Haare hatte, nicht weil sie
eben da war…
Nein ich liebte diese Frau.
Bevor ich dazu etwas sagen konnte kam Jessika durch die Tür. Caroline
wich keinen mm zurück und sah auch nicht auf. Sie hielt Blickkontakt und ich
erwiderte ihn.
Alles was gesagt werden musste, sprach der Blick, den wir austauschen.
Selbst Jessica wartete geduldig bis wir uns voneinander lösten.
Caroline erhob sich und setzte sich wieder an ihren Platz.
„Hier ist die Exekutionsorder für die Nauringers. Das Gericht hatte ihr
zugestanden nicht öffentlich zu sterben. Ich dachte ihr solltet das noch
erledigen, bevor das große Finale am Donnerstag stattfindet.“
Als ich grinste sah mich Caroline strahlend an. Ich wusste dass die
Nauringer genau ihr Typ war und hatte bei Gericht angefragt, ob die Hinrichtung
der Sicherheitsleiterin in unserer Kammer stattfinden könnte. Da die Nauringer,
nicht am Pfusch der Baumaßnahmen beteiligt war, willigte der zuständige Richter
ein.
„Das ist also meine Überraschung? Danke mein Schatz.“
„Ich hoffe du hast heute Abend nichts vor.“
Am Mittwochmorgen planen
wir die Hinrichtungen der nächsten 10 Verurteilten. Auch hier haben die Richter
Tod durch den Strang auf öffentlichem Platz am Donnerstag um 13:00 Uhr
festgesetzt.
Auch hier wird wieder Presse und jede Menge
Publikum erwartet. Die Handwerker bauen bereits den Galgen um damit alles
klappt. Zusammen mit Peter und Fransiska gehe ich die Akten der Verurteilten
durch.
Die Richter haben auf eine
langsame Hinrichtung bestanden auch hier soll die Wirkung abschrecken. Wir
legen fest dass die Leute Paarweise gehenkt werden so ist die Wirkung
entsprechend der Vorgaben. Fransiska zeigt die Standpunkte der Hauptkameras und
wir werden uns schnell einig. Dies wird eine ganz normale Hinrichtung am
Donnerstagnachmittag.
* * *
Hektik in BKA, die
Abteilungsleiter sind versammelt, mehrere hohe Geheimdienstler und sogar zwei
Mann der Sicherungsgruppe sind anwesend. Direktor Hegele ergreift das Wort
„Danke dass alle so früh
kommen konnten, aber der Anlass ist besorgniserregend. Wir haben überzeugende
Beweise vorliegen dass sich mitten in unserem Land gedungene Fremdenlegionäre
aufhalten die einen Anschlag auf diese Veranstaltung planen und am kommenden
Donnerstag zuschlagen wollen. Dies müssen wir mit allen Mitteln verhindern.
Meine Herren unter den
Gästen sind Würdenträger, Politiker und hohe Beamte, ich ersuche Sie die
Angelegenheiten schnell zu regeln, die Demokratie ist in Gefahr.“
„Herr Direktor wir versichern Ihnen dass wir
die Sache vollkommen im Griff haben und die Demokratie bleibt gesichert“
antwortet ein hoher Beamter der Sicherungsgruppe.
* * *
Auf dem alten
Herrenlandsitz tragen zwei Wachen die Leiche eines toten Ingenieurs weg. Der
alte Mann fuchtelt wild mit seiner rauchenden Waffe umher.
„Das waren die 12 Stunden
und wenn das verfickte Raketenteil sich nicht anbringen lässt dann löse ich es
eben höchstpersönlich mit der Hand aus. Ingenieur Springtahler bekommen sie die
SA-14 angeschlossen oder nicht?“
„Nein – Leider können
wir...“ weiter kommt er nicht da sprengt
ihm eine .45 Kugel das Hirn aus dem Schädel
„Falsche Antwort – Also umbauen auf Handbetrieb,
ich will das Panel auf dem Co-Piloten Sitz ich löse die Raketen selber aus. Und
jetzt bewegt euch oder ihr fangt euch auch noch eine Kugel ein!“ Mit einem
großen Schluck Whiskey treibt der alte Mann seine Leute weiter an.
„...verdammt das können wir
uns doch nicht bieten lassen, der Alte spinnt doch jetzt total wir müssen
schnellstens...“ doch da beendet eine weitere Kugel den Versuch einer Aufruhr
und keiner der Anwesenden wagt auch nur den Kopf unaufgefordert zu heben.
Zwei Stunden später der erlösende Aufschrei
„Heureka es funktioniert sie sind scharf und können verschossen werden – Auf
zum Probeflug!“
* * *
Im Besprechungsraum in
Langley fällt der Direktor eine einsame Entscheidung. „Poklani – schalten Sie
mit Ihrem Team das Ziel aus.
Vernichten Sie alle Beweise und treten Sie den
örtlichen Behörden nicht noch mehr auf die Füße die Diplomatischen Kanäle
kochen jetzt schon!“ Oberst Poklani grüßt und verschwindet aus dem Bereich der
Kamera.
„Meine Damen und Herren
jetzt ist der Befehl raus in spätestens zwei Stunden haben unsere Leute den
Verrückten ausgeschaltet. Dann ist in Deutschland – hmm – dann ich bei denen
Donnerstag 14:00 und wir sind ein weiteres Problem los“
Und mit einem Nebensatz zu
seinem Kollegen an seiner Seite „John wie konnte das nur soweit kommen, wie
konnte uns das so entgleiten“
* * *
Gegen
Abend als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, saßen wir zusammen mit
Fransiska beim Essen.
Unsere
unerschrockene Reporterin hatte bei den Vorbereitungen kräftig mitgeholfen. Sie
hatte zusammen mit Reichert den Bau des Galgens überwacht und sich die
„Arbeitsweise“ des Gerätes zeigen lassen.
Nachdem
sie wusste wann welche Falltür sich öffnen würde, platzierte sie die Kameras.
Gerade
hatte sie die letzten Kameras in Position gebracht, da kam ihr eine weiter
Idee. Die Perspektive, die sie bei der letzten Hinrichtung in der Kammer hatte,
als die Frau vor ihr am Galgen langsam von der Schlinge erdrosselt wurde, hatte
sie unendlich geil gemacht.
Schnell
orderte sie weitere Kameras und ließ diese unter der Plattform anbringen. Diese
waren direkt unter den Falltüren nach oben gerichtet. Der Zuschauer würde also
sehen, wie der oder die Verurteilte direkt vor seinen Augen seinen letzten Tanz
darbot.
Auch
ihren Chef war aufgefallen, dass die Berichterstattung, die Fransiska bot mit
jeder Hinrichtung besser wurde. Im Internet hatten sich sogar schon
Fransiska-Fanclubs gebildet.
Jetzt
saßen wir am Tisch und ließen uns von Fibi das Essen servieren.
„Irgendwie
wir mir das alles fehlen. Nach Donnerstag werde ich hier ausziehen müssen.“
„Du wirst
doch sicher weiter über unsere Arbeit berichten?“ Fragte Peter sie.
„Das
schon, aber wie oft gibt es schon Massenhinrichtungen. Und seien wir ehrlich,
niemand interessiert sich für Hinrichtungen in der Kammer. Öffentliche
Hinrichtungen sind das was das Volk sehen will.“
„Wenn
Trommer weiterhin so hart durchgreift, wird es sicher öfter dazu kommen.“
„Wahrscheinlich
schon. Dennoch, eine so Aktionsreiche Zeit, wird es sicher nie mehr geben.“
„Ach
meine Liebe, du wirst sicher noch einige Abenteuer mit uns erleben.“ Caroline
griff Fransiskas Hand und drückte sie. Die lächelte und die beiden gaben sich
einen Kuss.
„Wisst
ihr, anfangs hatte ich euch auf der Abschussliste. Trommer sagte mir, dass es
euch nur um euren eigenen Vorteil geht und ganz besonders du,“ sie sah mich an,
„du wärst ein falscher Hund. Aber nach allem was ihr für mich getan habt,
glaube ich eher, dass er der falsche Hund ist.“
Es legte
sich ein Schweigen über den Tisch. Weder ich noch Caroline sagten dazu etwas.
Wenn wir ihr jetzt die Wahrheit sagen, würde die große Party morgen Früh
platzen und das wäre eine Katastrophe. Nein wir mussten bis morgen Abend
warten.
„Jedenfalls,
wollte ich Danke sagen. Danke für alles.“
Caroline
rettete den Moment. „Weißt du, mein Liebhaber, hat eine Art Abschlussparty
geplant. Hättest du Lust dabei zu sein?“
„HHMMM,
hört sich gut an. Wie wird die Party denn ablaufen?“
„Ich weiß
es nicht. Er macht ein großes Geheimnis daraus.“
Beide
sehen mich an.
„Lasst
euch überraschen. Ich kümmere mich um die Vorbereitungen und ihr könnt euch
schon Mal in Stimmung bringen.“
Ich hatte
mir für den letzten Abend vor dem Finale etwas ganz Besonderes ausgedacht. Manuele Nauringer, die Sicherheitsexpertin
gefiel Caroline. Warum war schon auf den ersten Blick erkennbar.
Nauringer,
war groß und hatte endlos lange Beine. Ihre Hüfte hatte die perfekte Rundung
und ihr Arsch war weiblich rund. Ihr D-Titten hingen an der richtigen Stelle
über dem flachen Bauch und das feminine Gesicht wurde von hellbraunen Locken
eingefasst.
Die
Wartezeit in der Todeszelle war zu kurz um ihrer Schönheit etwas anhaben zu
können und nun war die nackte, gefesselte Manuela Nauringer ein Höhepunkt in
der Kammer.
Für
Fansiska hatte ich eine kleine Frau Mitte Zwanzig, die wegen wiederholtem
Diebstahl in der Todeszelle saß gewählt und für mich eine Tankstellenräuberin,
die anders als Fibi an den Überfällen beteiligt gewesen ist.
Fransiskas
Spielpartnerin, war zierlich und hatte eine mädchenhafte Figur, schulterlange
schwarze Haare und bildete das Gegenteil zu der großen blonden Manuela.
Meine
Auserwählte, hatte dunkelbraune Haare, etwa meine Größe und eine
Durchschnittsfigur.
Den
wichtigsten Part, aber hatten zwei Mörderinnen
die seit drei Monaten in der Todeszelle saßen. Sie hatte aus Profitgier
mehrere Senioren über die Klinge springen lassen und sollte dafür büßen.
Die
beiden in die Kammer zu bekommen, war schwieriger, als die anderen drei. Die
hatten sich mehr oder weniger mit ihrem Schicksal abgefunden, oder hofften noch
schnell und schmerzlos zu sterben, doch die Mörderinnen wusste, dass sie weder
die eine noch die andere Gnade zu erwarten hatte. Entsprechend setzte sie sich
zur Wehr.
Da sie
nicht freiwillig gehen wollte, zerrte ich eine an den Haaren in die Kammer.
Diese Demütigung hätte sie sich sparen können. Am Ende hatte ich noch jede Frau
in die Kammer gebracht.
Die
andere war etwas klüger. Sie hatte noch genug Selbstachtung um selbst zu gehen.
Schließlich
hing die Widerspenstige mit dem Gesicht
nach unten mit weit gespreizten Armen und Beinen an der Winde die sie so
streckte, dass sie kaum durchhing. Das Beste an dieser Fesselung war, das die
Mörderin zwischen einen Rahmen hing. Ich konnte sie also wie die Zeiger einer
Uhr drehen. Ich probierte es aus und alles klappte wie ich es wollte.
Die
andere musste sich neben ihre Freundin knien, lediglich mit Handschellen auf
dem Rücken.
Unsere
Gespielinnen mussten sich mit dem Gesicht zu ihr Knien und ich fixierte sie an
eingelassenen Ringen im Boden.
Nachdem
alles zu meiner Zufriedenheit arrangiert war, holte ich meine beiden Frauen aus
der Wohnung.
Als ich
die Wohnung betrat saßen beide nackt auf den Sofa und tauschten heiße
Zungenküsse aus. Fibi kniete vor Caroline und leckte ihr die Muschi, während
sie Fransiska mit ihren Fingern fickte. Dann wechselte Fibis Zunge zu Fransiska
und die Finger glitten in Carolines Möse.
Als ich
den Kopf schüttelte, meinte Caroline lediglich,
„Du
sagtest, wir sollen uns in Stimmung bringen. Und genau das haben wir getan.“
„Wenn die
Damen dann mitkommen würden.“
Die
beiden erhoben sich und Fransiska fing an nach ihren Kleidern zu suchen.
„Die
brauchst du jetzt nicht.“
„Ich kann
doch nicht nackt über den Flur gehen. Was, wenn jemand kommt?“
„Eine
interessante Vorstellung. Und jetzt raus mit euch.“
Caroline
grinste, sie hatte kein Problem nackt durch den Flur zur Kammer zu gehen.
Fransiska sah sich immer wieder um. Doch sie hatte Glück, niemand kam uns
entgegen.
Als wir
in der Kammer waren, blickten sich die beiden erstaunt um. Caroline entdeckte ihre
Manuela und schon wurden ihre Nippel hart.
Zusammen
schauten sie sich eine Verurteilte nach der anderen an, unterhielten sich über
die Vorzüge und aussehen und was man wohl mit ihnen machen könnte.
Ich ließ
ihnen die Zeit und als sie fertig waren, erklärte ich Fransiska was geschehen
würde. Caroline wusste schon mit Sicherheit, wie ich vorgehen würde.
„Also,
hier sind unsere drei … Spielzeuge.“ Ich zeigte auf Manuela und ihre beiden
Leidensgenossinnen.
„Natürlich
ist ihre Bereitschaft uns heute Abend zu verwöhnen nicht unbedingt sehr groß.
Sie müssen also überzeugt werden.“
Ich
stellte mich zu den beiden Mörderinnen und zog meine Pistole, auf die ein
Schalldämpfer geschraubt war aus dem Hosenbund.
Mit
dieser in der Hand stellte ich mich hinter die Kniende, spannte den Hahn und
hielt ihr die Mündung an den Hinterkopf.
„Ich
bitte um eure Aufmerksamkeit!“ sprach
ich die drei gefesselten Spielzeuge an. Seht genau her!
Wenn ihr
tut was wir von euch verlangen werdet ihr genauso schnell sterben wie sie
hier.“
Damit
drückte ich ab und es machte ein leises Plopp.
Die Frau
sackte zusammen und fiel tot mit dem Gesicht auf den Boden. Die Augen starrten
schon ins leere, nur ihr Bein zuckte noch einige Male.
Wie
erwartet schrien die Frauen auf. Als die Kugel in das Gehirn der Mörderin
eindrang und sie nach vorne fiel.
Die Frau
die ich für Fransiska ausgesucht hatte, wollte wegsehen, doch Caroline packte
sie an den Haaren und zwang sie weiter zuzusehen.
„So, und
jetzt zeige ich euch was mit euch geschieht, wenn ihr unseren Aufforderungen
nicht nachkommt.“ Ich drehte die Mörderin im Rahmen so, dass ihre weit offenen
Beine zu den Frauen zeigten.
„Caroline,
würdest du mir bitte etwas zur Hand gehen?“
„Sicher.“
Sie packte Fransiskas Spielzeug noch einmal fest und ermahnte sie, bloß nicht
den Blick abzuwenden.
Caroline
stand rechts und ich links neben dem Becken der Frau. Caroline zog die
Arschbacken der Frau auseinander und sich steckte ihr nicht gerade sanft den
Schalldämpfer in den Arsch.
Die
Mörderin heulte vor Wut und Schmerz auf, als ich den Schalldämpfer bis zum
Anschlag in ihre Rosette schob und stecken ließ.
So drehte
ich die Frau um 180 Grad und drehte sie mit dem Gesicht zu den warteten.
Alle
hatten verstanden was geschehen würde. Die Frau fing an zu heulen und zu flehen.
Caroline
griff ihr fest in die Haare und zog ihren Kopf nach oben, dann fasste sie unter
das Kinn der Frau und hielt sie so, dass sie die warteten Frauen ansehen
musste.
„So,
schön zusehen! Wer wegsieht steckt als nächstes im Rahmen.“
Diesmal
konnte man das Plopp eher erahnen, als hören. Die Kugel pflügte sich durch die
Eingeweide der Mörderin und verwandelte alles auf ihrem Weg in das Innere der
Frau in einen blutigen Brei.
Da sich
die Kugel mach dem Abfeuern stark verformt hatte verlor sie schnell an
Geschwindigkeit und blieb, zum Unglück der Frau, vor dem Herzen stecken.
Der
Schmerz war so groß, dass die Mörderin nicht eimal schreien konnte. Sie
schnappte nur mit weit aufgerissenen Augen nach Luft. Ich zog die Waffe aus
ihrem Arsch und schaute zufrieden zu der Sterbenden. Da es kein Austrittsloch
gab lief nur wenig Blut aus dem Arsch. Allerdings hatte sie sich wohl auf die
Zunge gebissen, denn ein dünner Blutfaden lief aus ihrem Mund.
Der
Schock bei den anderen drei Todgeweihten war groß, doch die Botschaft war
angekommen.
„Seht sie
euch ruhig gut an, Ich würde sagen sie braucht noch eine gute halbe Stunde, bis
sie tot ist.
Also so,
“ ich zeigte auf die erste erschossene
Frau, „oder so.“ und wies auf die im Rahmen hängende.
Ich
beschloss mit Manuela anzufangen. Ich stellte mich hinter sie und bat Caroline
sich vor ihre Auserwählte zu stellen.
Als ich
dann Manuelas Kopf auf Carolines Pussy drückte, begann diese, das Schicksal der
Frau im Rahmen vor Augen zu lecken. Dann stellte ich mich hinter Fransiskas
Spielzeug. Auch die begann ihrer Herrin die Muschi zu lecken um nicht so
elendig zu enden.
Da die
Spielzeuge der Frauen funktionierten, stellte ich mich vor mein Spielzeug. Das
war immer etwas heikel, schließlich konnte sie sich ja doch entscheiden, von
ihren Zähnen Gebrauch zu machen, doch ein Blick in ihre Augen sagte mir, dass
sie dieses Risiko nicht eingehen wollte. Und so ließ ich mir neben meinen
heißen Partnerinnen den Schwanz lecken.
Nach
einer Weile band Caroline ihr und Fransiskas Spielzeug los und die Spielzeuge
mussten sich gegenseitig verwöhnen, während Caroline und Fransiska übereinander
herfielen.
Ich zog
mich mit meinen Spielzeug in eine Ecke der Kammer zurück und schaute dem
Treiben der Frauen und dem Sterben der Mörderin zu.
Die hatte
angefangen kleine Mengen blutigen Urin zu pissen. Da sie etwas durchhing,
tropfte es ihr vom Bauchnabel herunter auf den Boden.
Noch
während ich die Zunge meines Spielzeugs genoss, fragte sie mich,
„Willst
du mich nicht auch durchficken?“
„Um
ehrlich zu sein. Ja, aber nur wenn du es möchtest.“
„Heißt
das ich kann nein sagen, ohne so zu krepieren?“ sie schaute zu der immer noch
nicht toten Mörderin.
„Schockiert?“
„Überrascht.
Ich hab ganz andere Sachen über dich gehört.“
„Die sind
alle wahr.“
Sie stand
auf und setzte sich mit ihren gefesselten Händen auf meinen Schoß und ließ
meinen Schwanz in sich gleiten. In dieser Stellung vögelten wir und mein
Spielzeug wurde tatsächlich geil.
Caroline
hatte sich Manuela geschnappt und sie auf den Boden gelegt. Ein Bein unter ihr,
das an der darüber rieb sie ihre Möse an der von Manuela. Fransiskas Spielzeug
musste abwechselnd Carolines und Manuelas Fotze lecken während Fransiska sich
hemmungslos die Ritze rieb und zuschaute.
Mein
Spielzeug und ich fickten unterdessen weiter. Sie war mittlerweile wirklich
geil und strebte einem echten Höhepunkt entgegen.
Ohne um
Erlaubnis zu fragen bekam sie einen Orgasmus und ritt auf mir wie ein Cowgirl.
Als der
Höhepunkt abgeklungen war, schaute sie mich an.
„Wie kann
ich meinem Henker gnädig stimmen?“
„Leck
deinen Mösensaft ab und schluck meinen Saft.“
Langsam
erhob sie sich und ließ meinen harten Schwanz aus sich rutschen. Sie kniete
sich wieder vor mich und säuberte mit ihrer Zunge meinen Schwanz von ihrem
Fotzenschleim. Als er sauber war, nahm sie die Eichel in den Mund und leckte
hingebungsvoll daran.
Sie gab
sich redlich Mühe und schon kurze Zeit später spritzte ich ihr in den Mund.
Brav schluckte sie alles herunter und hörte auch nicht einfach auf den Schwanz
zu lecken.
Mein
Spielzeug verpasste mir eine wunderschöne Nachbehandlung.
Auch das
Liebesspiel der Frauen neigte sich dem Ende zu.
Caroline
hatte ihre Muschi noch immer auf die von Manuela gepresst und genoss das
Zungenspiel von Fransiskas Spielzeug, während die sich von Manuela die Fotze
lecken ließ.
Beide
Frauen kamen fast gleichzeitig. Sie packten sich gegenseitig und zogen sich
zueinander. Fest umschlungen hielten sie
sich fest, als der Orgasmus über sie hereinbrach.
Schließlich
sanken beide erschöpft auf den Boden neben ihre Spielzeuge.
Mein
Spielzeug, hatte das Spiel der Frauen mitverfolgt.
„Das war
es dann wohl?“ fragte sie.
„Ja, das
war es.“
Schon
hatte sie die Mündung an der Stirn und ich schoss. Mein Spielzeug wurde nach
hinten geschleudert und blieb tot liegen.
Die anderen
Spielzeuge hatten mitbekommen was geschehen war, doch sie bettelten nicht.
Fransiskas Spielzeug schloss einfach die Augen als ich mich neben sie kniete
und ihr die Mündung an die Schläfe hielt.
Ein
weiteres Plopp ertönte und auch sie war tot.
Jetzt blieb
nur noch Manuela.
„Warte.“
bat mich Caroline.
Sie nahm
mir die Pistole ab und kniete sich von Angesicht zu Angesicht zu Manuela.
„Das war
eine verdammt heiße Nummer. Ich danke die vielmals.“ Damit drückte sie ihr
Lippen auf Manuelas Mund und gab ihr einen langen Kuss.
Das Plopp
erklang und Manuela sank mit einer Kugel im Herzen zusammen.
„Los ihr
zwei, kommt. Ich glaube Fibi muss heute ein paar Überstunden machen.“ Ich
brachte die noch immer nackten Frauen zurück in die Wohnung und der heiße Abend
ging in die zweite Runde.
Als wir bei Fibi ankamen
freute sich die Kleine sichtlich und wir ließen sie zu uns.
Nachdem sie Peter einen
geblasen hatte gönnte sie sich mit Fransiska und mir einen schönen Abend und
wir ließen sie gewähren.
Als sie sich mit Fransiska
vergnügte nahm ich Peter an der Hand und zog ihn unter die Dusche. Nach einer
herrlichen heißen Dusche drückte ich in an die Wand der Dusche
„Können wir Fibi nicht als
Maskottchen halten oder ins Inventar übernehmen, da muss es doch eine Möglichkeit
geben ihre segensreichen Eigenschaften zu nutzen oder?“
Peter schaute mich mit einem leichten grinsen
an „Deine Art Maskottchen kenne ich nur zu gut, aber stell dich besser darauf
ein Fibi eines Tages zu verlieren, schließlich besteht ein rechtskräftiges
Urteil und zaubern sollten wir besser den Profis oder deinem Onkelchen
überlassen“
Als wir aus der Dusche
stiegen hatten sich Fransiska und Fibi auf die Liege im hinteren Bereich des
Raumes verzogen und ich zog Peter zu mir ins Bett.
„Komm heute ist etwas Ruhe angesagt, lass es
uns diesmal ruhig und schön angehen genieße
auch mal, es wird schnell genug wieder hektisch!“
Mit diesen Worten zog ich
ihn an mich und ließ Peter einfach einmal etwas zur innerlichen Ruhe kommen,
etwas was ihm eindeutig fehlte wie ich sofort merkte. Aber Peter genoss auf
einmal diese Ruhe diese Möglichkeit sich auch einmal fallen zu lassen im Wissen
dass es da jemanden gibt der ihn auffing.
Hin und wieder ein zarter
Kuss und etwas Streicheln brachte schließlich sogar Peter zur Ruhe und
irgendwann lag er entspannt und lächelnd in meinem Schoß und schlief. Endlich
etwas Ruhe.
Irgendwann
in der Nacht wurde ich wach. Noch immer lag ich in Carolines Schoß, und ein
tiefes Gefühl der Geborgenheit durchströmte mich.
Wann
hatte ich dieses Gefühl zum letzten Mal?
Ich
konnte mich nicht erinnern. Vera war eine leidenschaftliche Gefährtin gewesen,
bei der kein Wunsch offen geblieben war. Doch erst Caroline, die eiskalte
Killerin konnte mir dieses Gefühl zurückgeben.
Und
plötzlich begann ich über meine, NEIN, unsere Zukunft nachzudenken.
Ich stellte fest, dass ich keine Ahnung hatte
was die Zukunft bringen würde. Das war eine ganz neue Erfahrung. Stets hatte
ich die volle Kontrolle über mein Leben gehabt.
Ich war in all meinen Beziehungen der Alpha
gewesen. Ich plante und handelte so wie ich es für richtig hielt. Eine
Absprache hatte es nie gegeben.
Nun lag
ich im Schoß eines Raubieres, das selbst entschied und sie handelte.
Was würde
die Zukunft bringen?
Würden
wir zusammenbleiben? Würden wir hier bleiben, oder in die Welt ziehen? Würden ?
Würden? Würden…?
War ich
mir sicher, dass Caroline den Rest ihres Lebens mit mir verbringen würde? Nein!
Würde ich dennoch ihr mein Herz schenken? JA!!!
Zum
ersten Mal In meinem Leben bin ich bereit jemanden an mein inneres zu lassen,
und meine Seele zu öffnen.
In diesem
Moment war mir das alles egal. Ich war bereit mit dieser Frau loszustürmen,
ohne an morgen zu denken.
Ich
lachte in mich hinein. Das Leben ist seltsam. Vor ein paar Wochen, wollten wir
uns gegenseitig den Hals brechen...
Jetzt lag
in den Armen des Rautieres, das über mich wachte und schlief wieder mit dem
Gefühl der Geborgenheit ein.
Donnerstag,
Hinrichtungstag.
Peter kontrolliert sein
Team, ich kontrolliere den Galgen und vergewissere mich ob der Funktion der
Falltüren. Ja alles bestens. Der Bereich ist weiträumig abgesperrt.
Die Sicherheitskontrollen waren schon lange
nicht mehr so hoch. Die ersten Würstchenverkäufer heizen ihre Stände an.
Schrecklich mitanzusehen wie eine Hinrichtung zum Jahrmarkt Ereignis verkommt.
Nach getaner Arbeit treffen
wir uns im Regiewagen der Presse wo
Fransiska ihre Leute instruiert.
„Denkt daran dass neulich Attentäter da waren
das kann heute auch wieder der Fall sein, wenn Sie also etwas sehen informieren
Sie die Leitung über Sonderkanal U1 verstanden?“
* * *
Ein scheinbar verlassener
Bauernhof im Mecklenburgischen Land wird von zwei Seiten durch Kräfte des BKA
und der Polizei umkreist. Im Innern sind Sicherungskräfte des
Verfassungsschutzes dabei alle Schränke und Tische zu untersuchen auf der Suche
nach Beweismittel für die angebliche Aktion der Fremdenlegionäre.
Einem der Wachposten des
BfV fallen Bewegungen draußen auf und er schlägt Alarm. Die Beamten machen sich
kampfbereit.
Im Vorfeld werden
Aktivitäten im inneren des Objektes gemeldet, die Stürmung wird vorbereitet. Es
sollen keine Menschen zu Schaden kommen und viele Gefangene gemacht werden.
Um 11:05 erklingt über Funk
das Wort „Zugriff“ und es geht los. Kurz danach fallen die ersten Schüsse...
* * *
Auf dem US Stützpunkt UW-X3
geht aus unerklärlichen Gründen um 11:10 ein laufender 500 KVA Dieselgenerator
durch und fällt Feuer und Flammen spuckend aus.
Vier große
Reservegeneratoren versuchen die Leistung des ausgefallenen Generators
auszugleichen, sind aber bereits jetzt an der Leistungsgrenze. Ein
Kolbenfresser des ersten Generators setzt eine Kettenreaktion in Gang in dessen
Lauf die drei nachgeschalteten Generatoren ebenfalls ausfallen.
Jetzt läuft die Satelliten
Kommandozentrale nur noch über das öffentliche Stromnetz.
* * *
11:15 Pünktlich auf die
Minute rollt die neue deutsche Aufklärungsdrohne „Sperber 1“ auf das Rollfeld
in Manching.
Im Tower und an den
Kontrollen sind alle hochkonzentriert. Die beiden Piloten nicken sich ein
letztes Mal zu, dann gibt der Erste Pilot Gas und beschleunigt die Drohne.
Mit fauchendem
Düsentriebwerk hebt der Global Hawk ab
und steigt steil in die Wolken. Alle sind begeistert von dem vorbildlichen
Start der Drohne.
Knapp 15 Minuten später ist
die Drohne auf dem Weg in die Test Aera 10 meldet der Pilot Probleme mit der
Steuerung und eine Minute später wird es hektisch, die Drohne ist nicht mehr
steuerbar und fliegt alleine. Hektik bricht aus.
* * *
Um 11:30 gerät ein Lkw mit
Flüssiggas ins Schleudern und kollidiert mit dem Haupttransformator des
Satelliten Kontrollzentrums und kurz danach explodiert die Ladung mitsamt dem
Transformator. Auf dem gesamten Stützpunkt fällt der Strom aus. Die Lichter der
Satellitencontainer erlöschen. Nichts geht mehr.
Da die Notstromdiesel
bereist ausgefallen sind kehrt ein neues Geräusch auf dem Stützpunkt ein:
Gefährliche Stille.
* * *
11:35 Durch einen
Technikfehler läuft Kühlflüssigkeit aus einem der Hochleistungsrechner der ESOC
in Darmstadt, etwa mit dem US Satelliten Kontrollzentrum vergleichbar, und
nacheinander fahren die Server herunter. Die Europäischen Satelliten sind ohne
Kontrolle.
* * *
11:40 Ein größeres
Wochenendhaus im Schwarzwald. Vor der Tür laufen mehrere Dieselgeneratoren
unter Volllast. Drinnen sieht es aus wie bei der NASA im Kontrollzentrum nur
feiner, kleiner und moderner.
Es läuft alles ruhig und
kontrolliert. Dann werden leise einige Kommandos gerufen:
„Verbindung bestätigt auf
Leitstrahl Epsylon. Backup eingespielt.
System bootet noch. Uplink OK. Downlink OK. Alle Daten OK. Alles OK - wir sind
drin. Wir haben es übernommen!“
Einer der jüngeren Ingenieure lächelt zu
seinem Nachbarn
„Siehst du
Elim, das nenne ich mein mächtiges IT Kung-Fu!“ Die Satelliten haben
wieder eine Leitstelle und funktionieren weiter. Eine hochfliegende Drohne
kreist einsam über Süddeutschland und überträgt Unmengen an Daten.
Das Ganze hat knapp 10
Minuten gedauert.
* * *
Es ist Punkt 12:00 Uhr
In mehreren Kontrollstellen
läuten Sirenen, Hupen jaulen und jede Menge roter Lichter spielen eine
verfrühte Weihnachtsbeleuchtung. Als Nationale Notmaßnahme startet in
Geilenkirchen eine NATO 707 mit einem AWACS System um als Relais und
Satellitenfunkstelle einzuspringen. Rufzeichen „Centry Alpha“.
* * *
Gegen 12:45
Nach und nach kehrt Ruhe
ein und die Hektik lässt vielerorts nach.
Dass einige wichtige Satellitenverbindungen fehlen oder manipuliert
wurden fällt hier noch keinem auf. Endlich hat man so langsam wieder die
vermeintliche Kontrolle.
* * *
Immer noch 12:45
Der Marktplatz ist zum
Brechen voll. So viele Schaulustige waren noch nie da. Peter und ich machen uns
auf das Hochgerüst, wir sehen die Menge. Irgendwo dudelt Musik, Pommes Geruch
liegt in der Luft. Peter und ich schauen uns an.
„Das sollte eigentlich eine Massenhinrichtung
sein?“ „Ja ich komme mir vor wie auf dem Jahrmarkt...“ Aus dem Mikrofon kommt
kratzend eine Durchsage dann hört man Generalstaatsanwalt Trommer mit seiner
Rede an das Volk.
* * *
12:47
Ein Bell Jet Ranger mit
ziviler Kennung fliegt recht niedrig in Richtung der Stadt, er ist noch knapp
20 Kilometer entfernt.
Seitlich sind je zwei
Raketenwerfer angebracht scharf und geladen. Ehe der Hubschrauber eine
Überlandleitung quert schießen aus einem alten VW-Bus kleine Pfeile mit Carbon
Fasern hinauf zu dem Hubschrauber und wickeln sich um den Heckrotor, dann
überfliegt der Jet Ranger die Überlandkabel.
Die Carbon Fasern haben
Kontakt zu den Stromkabeln und leiten je einen armdicken Blitz zu dem alten
VW-Bus der in Flammen aufgeht, der andere Blitz fängt sich den Hubschrauber ein
und dieser geht auch in Flammen auf.
Als der Hubschrauber auf dem Boden aufschlägt
explodieren vier Sprengkörper.
Tage später wird die
Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung lapidar feststellen: Pilotenfehler infolge Alkohol.
* * *
12:50
Auf dem alten
Herrenlandsitz scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Hektisch sammeln die noch
verbliebenen Leute ihre Habseligkeiten ein und verstauen sie in einigen Bussen.
Da fallen dumpfe Schüsse
und nach und nach gehen 12 Menschen zu Boden.
Schon stürmen leise drei
Gruppen Soldaten den Landsitz. Weitere gedämpfte Schüsse fallen, dann herrscht
Ruhe. Fahrzeuge fahren vor, Material wir eingeladen. Dann fährt ein Kastenwagen
vor und die Leichen werden verladen.
Nachdem alles gesichert,
ver- und geladen ist wird eine knappe Stunde vergangen sein, dann liegt der
alte Herrenlandsitz wieder verschlafen in der Region.
Dass hier ein ehemaliger
CIA Vizedirektor sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte erkennt man nicht mehr,
lediglich einige leere Whiskeyflaschen aus Texas könnten darauf schließen.
Als pünktlich um 14:00 die
US Herkules die Truppen von Oberst Poklani absetzt findet die Spezialeinheit
nur noch Fußabdrücke von Armeestiefeln wie sie in Israel getragen werden. Sonst
ist das Lager geputzt.
In den Sicherungsgräben vor
dem Herrensitz finden sich diverse Blutflecken, hier haben anscheinend einige
Kämpfer ihr Leben ausgehaucht.
Die Kehle durchschneiden,
schnell und lautlos, das wird nur in einigen wenigen Geheimdiensten gelehrt und
durchgeführt.
* * *
12:55
Auf dem Bauernhof im Mecklenburgischen Land hat sich
eine Tragödie zugespielt. Als sich die Lage beruhigt und beide Seiten erkennen
dass sie eigentlich zur gleichen Seite gehören hat man im Hof bereits 7 Tote
und 5 Verletzte Beamte und draußen 5 Tote und 12 Verletzte zu vermelden.
Als die Berichte in den
einzelnen Leitstellen eingehen bricht dort das Chaos aus.
Die Schuldigen werden
später gesucht aber außer zweier Unterabteilungsleitern wird keiner verurteilt
oder entlassen. Die Krähen hacken sich gegenseitig immer noch keine Augen aus.
* * *
13:00 Uhr
Es ist so weit. Die
Verurteilten werden in Ketten auf das Podest gebracht und unter die Henker
Seile gestellt. Eine letzte Kontrolle ob auch wirklich jede und jeder dort
steht wo er oder sie stehen sollte, dann verliest Trommer nochmals die Urteile.
Peter und ich legen den 10
Leuten den Strick um den Hals und ziehen die Schlaufe zu, kontrollieren den
rechten Sitz. Dann treten wir hinter die Gefangenen zurück.
Peter schaut mich an und meint „Dein Einsatz
Caroline“ und ich lächle ihn an „du meinst unser Einsatz.“
Generalstaatsanwalt Trommer
gibt das Zeichen und die ersten Verurteilten fallen in den Strick und beginnen
ihren vergeblichen Kampf um die Atemluft.
Die Kameras fangen die grausamen Bilder in
Zeitlupe und HD ein. Als der Tanz der Gehängten endet fallen die nächsten in
die Seile.
Am Ende hängen die zehn
Verurteilten in den Seilen und drehen sich langsam um sich selbst hier und da
rinnt noch ein gelbes Rinnsal aber sonst ist die Arbeit getan.
Gerade als Trommer seine
Entlassungsrede fallen hoch oben auf dem Dach des mittleren Hochhauses die
ersten Schüsse und hier auf dem Podest spritzen Holzsplitter.
Sowohl Peter als auch ich
fangen und diverse Holzsplitter ein und dazu noch ein- zwei Streifschüsse. Wir
springen mit letzter Kraft vom Podest und außer der Sichtweite der Dächer.
Dann wird das Feuer von den
beiden gegenüberliegenden Dachseiten eröffnet und nach und nach verstummt das
Feuer auf dem Mittleren Dach.
Später stellt sich heraus,
dass auf der linken Dachseite Polizeikräfte zu unserer Rettung beitrugen und
auf der rechten Seite findet die Polizei lediglich einen 20 Schekel Geldschein,
kann sich aber nicht erklären wo der herkommt oder wohin die Schützen entkamen.
In der Dachmitte indes
sieht es anders aus. Hier finden sich diverse erschossene Verdächtige, einige
mit eindeutig militärischer Herkunft.
Von den verantwortlichen
Leitern fehlt allerdings jede Spur. Am Ende zählt die Polizei 9 Erschossene,
vermutlich französischer Herkunft.
* * *
Die Schießerei auf den
Dächern ging im Tagesfeuerwerk unter das am Ende der Hinrichtung abgebrannt
wurde.
Wer das Feuerwerk
gesponsert hat lässt sich nicht eindeutig nachweisen, vermutlich Geschäftsleute
oder so...
Zurück in Medizinischen
Abteilung hat uns Dr. Schemmlein bereits genau untersucht und die diversen
Splitter entfernt. Ich habe mir einen Streifschuss am linken Arm eingefangen
und Peter gleich zwei, einen am Oberschenkel und den anderen am linken Arm.
Reichlich gepflastert und
verbunden verlassen wir Dr. Schemmlein und ziehen uns zurück.
Fibi kümmert sich herzlich
um uns beide, ich finde die Kleine ja so süß und wir legen uns dann ins Bett um
endlich etwas zu entspannen.
„Peter, danke dass du mich
vom Podest geschubst hast.“
„Oben stehen lassen konnte
ich dich ja nicht wie hätte das ausgesehen“ sagt er und küsst mich.
Nach einer Weile, oder ein
paar Stunden klopft es leise an der Tür und Fibi öffnet. Fransiska tritt ein
und setzt sich zu uns ans Bett.
„Habt ihr mitbekommen auf
dem Heimweg wurde auf Trommer geschossen?“
* * *
„Ich
denke nicht dass noch einer unserer Männer kommt.“ Meinte der Zugführer zu
seinem Kommandant.
„Wie
viele Männer sind noch da?“
„Mit uns
insgesamt 11 Mann.“
„Er hat
uns betrogen! Dieser Schweinehund hat uns ins offene Messer rennen lassen.“
Der
Nachrichtenoffizier des Franzosen kam herein.
„Was ist
da abgelaufen?“
„Wir
wissen mittlerweile, dass außer unseren Männern es mindestens zwei Gruppen
Amerikaner gegeben hat, die sich gegenseitig umgebracht haben. Unsere Männer
gerieten zwischen die Fronten und wurden aufgerieben.
Allem
Anschein nach wurden beiden Gruppen von den Israelis gegenseitig ausgespielt.
Nach
meiner Einschätzung waren es dieselben Israelis die uns beim Zugriff auf die
Zielperson dazwischen gefunkt haben.“
„Welches
Interesse haben die Israelis an der Sache?“
„Wir
wissen nur, dass sie die Zielperson schützen. Aus welchem Grund konnten wir
noch nicht in Erfahrung bringen.“
Der
Kommandant schleuderte ein Glas vom Tisch in die Ecke, wo es in Tausend
Scherben zersprang.
„Ab jetzt
werden wir das Spiel nach unseren Regeln Spielen. Als erstes schnappen wir uns
das Schwein, das uns das alles eingebrockt hat.
Sie
werden mit einem Team zum Krankenhaus fahren und sich den Mistkerl kaufen.
Treffpunkt ist hier.“
Hier war
ein kleines Sommeranwesen mitten im Wald. Der Besitzer und seine Frau, lagen 30
Meter neben dem Eingang einen Meter tief in der Erde.
„Qui!“
Der Zugführer drehte sich um und verschwand mit drei der Überlebenden.
„Warum
ist der Mann von dieser Fischer so besessen?“ fragte der Kommandant seinen
Nachrichtenoffizier.
„Das
werden wir ihn fragen wenn wir ihn haben. Ich vermute, dass sie ihn angreifbar
macht.“
„Gibt es
einen Möglichkeit an die Zielperson heran zu kommen?“
„Nein.
Die Israelis bewachen sie wie einen Staatsschatz.“
„Verdammt.“
„Mein
Kommandant, vielleicht denken wir zu kompliziert. Ich glaube wir können die
Fischer dazu bringen zu uns zu kommen.“
Der
Franzose sah seinen Nachrichtenoffizier an.
„Weiter!“
„Die
andere Frau, diese Vera Müller, sie scheint ein Verhältnis mit ihr zu haben.
Wenn wir die Müller in unsere Gewalt bringen, begeht die Fischer vielleicht
eine Dummheit.“
„Kommen
wir an die Müller heran?“
„Sie wird
zwar auch bewacht, aber nicht so intensiv wie die Fischer. Sollte die Fischer
kommen, wird sie sicher ein paar Freunde mitringen. Allerdings sollten wir mi
denen fertig werden. Schließlich wissen wir ja, dass sie kommen.“
„Schicken
sie ein Team los.“
„Qui, Was
machen wir mit Trommer, wenn er da ist?“
„Ich
ziehe ihm die Haut ab.“
„Ich
hätte einen weiteren Vorschlag. Wir sollten auch diese Haufberger in unsere
Gewalt bringen.
„Warum
diese zusätzliche Belastung?“
„Trommer
wollte sie beseitigen lassen, das heißt, sie ist für ihn gefährlich. Entweder
zahlt er uns aus, oder wir drohen ihm die Haufberger mit allem was wir wissen
laufen zu lassen.
Natürlich
lassen wir sie nicht wirklich laufen, aber das muss er ja nicht wissen.
Außerdem ist sie eine wertvolle Geisel. Sollte wir entdeckt werden, wäre es
nicht schlecht, sie als Faustpfand zu haben.“
„Gut. Wir
schnappen uns zuerst Trommer, dann die Haufberger und am Schluss die Müller.
In der
Zwischenzeit, sichern die restlichen Männer den Stützpunkt. Ich will nicht
überrascht werden.“
Der
Nachrichtenoffizier salutierte und machte sich an die Arbeit.
* * *
Die
gepanzerte Limousine fuhr am Eingang vor. Das Personenschutzteam betrat das
Krankenhaus und fragt wo Generalstaatsanwalt Trommer gerade operiert wurde. Die
Freundliche Schwester am Empfang beschrieb den Weg und die vier Männer begaben
sich zu ihm.
Auch wenn
Trommer schwer verletzt war, er hatte nicht vor lange hier zu bleiben.
Er war
der Held der Stunde! Er hatte dafür gesorgt, dass alle Schuldigen, die für die
Katastrophe verantwortlich waren, ihre Strafe bekommen hatten.
Er würde
sich diesen Triumph jetzt nicht nehmen lassen. Wer immer auf ihn geschossen
hatte, er würde ihn finden.
„Setzten
sie ihren Arsch in Bewegung und schaffen sie ein Personenschutz Team her.“
Hatte er ins Handy gebrüllt, bevor man ihn in den OP brachte..
„Schicken
sie die Leute zum Marktplatz und räumen sie da ordentlich auf! Ich habe dort
noch eine Bekanntmachung zu geben!“
Geduldig
warteten die Männer des Personenschutzes bis die Ärzte einen erleichterten
Blick aufsetzten dann fragte der Teamführer ob es möglich wäre den
Generalstaatsanwalt in eine gesicherte Abteilung zu verlegen.
Der Arzt
erklärte dem Teamführer, dass es im Krankenhaus eine entsprechende Abteilung
gebe und das man dafür sorgen würde Trommer dorthin zu verlegen.
Der Team
wies den Arzt an, niemanden ein Wort über den Verbleib des
Generalstaatsanwaltes zu geben, bis das ganze Krankenhaus gesichert ist. Der
Arzt versprach dafür zu sorgen und übergab Trommer der Schwester, die Trommer
mit seinem Bett aus dem OP schob.
Die
Personenschützer wichen nicht mehr von seiner Seite.
Das
französische Team hatte seinen ersten Punkt gemacht.
* * *
Trommer erwachte
und sah nur ein diffuses Licht über sich, nach und nach kamen die Farben dann
sah er über sich gebeugt Leute mit grünen OP Masken.
Um sich herum Leitungen, Schläuche Lichter
über piepte und ziepte etwas. Vom Hans abwärts fühlte er nicht die Betäubung
saß.
Erst jetzt sah
er das Personenschutzteam und zählte die fünf Leute durch und als er bei Nummer
sechs ankam wurde ihm klar dass da etwas nicht stimmte.
Er versuchte den
Arzt zu informieren dass er in Gefahr war aber er brachte nur „... keine Sechs
...“ über die Lippen und die OP Schwester kicherte, der Arzt meinte noch
„Keine Sorge die
nächsten zwei Wochen werden Sie garantiert keinen Sex hab....“ dann sackte er
zu Boden und hinter ihm stand ein Mann in OP Kleidung und hatte die Spritze
noch in der Hand, zeitgleich sackte die Schwester zu Boden und dann beugte sich
der Mann mit Spritze über Trommer und sagte „Bonjour Monsieur“ da wurde es bei
Trommer bereits wieder dunkel.
* * *
Nach einer Weile, oder ein
paar Stunden klopft es leise an der Tür und Fibi öffnet. Fransiska tritt ein
und setzt sich zu uns ans Bett.
„Habt ihr
mitbekommen auf dem Heimweg wurde auf Trommer geschossen?“
„Auf Trommer geschossen ist
er – verletzt oder...“
„Nein er hat wohl
Verletzungen an Schulter und Lunge sagte der Arzt und wurde im Zentralkrankenhaus operiert. Ich sollte
besser hinfahren und bei ihm sein“
Damit geht Fransiska
langsam aus dem Raum und wir schauen uns an, springen dann unter die Dusche,
jetzt wird es hektisch...
Peter schaut mich an „Ich
geh zu Frank und du versuch mit Onkelchen Kontakt aufzunehmen, vielleicht weiß
er mehr“
Schon ist Peter aus dem
Zimmer und ich gehe online auf die gesicherte Plattform und schreibe Onkelchen
die Neuigkeiten.
Das Codieren und senden geht hier deutlich
schneller als am Handy und schon wenige Minuten später kommt eine Antwort die
mich kreidebleich werden lässt „Isoliert ihn, Gefahr, PQ22, Legion“
Rasch bestätige ich und
trenne ich die Verbindung, packe meine Sachen in meinen kleinen Rucksack und
vergesse die Beretta mit Ersatzmunition nicht. Dann rase ich zu Jessika.
„Ist Peter noch bei Frank?“
Sie nickt und ich rase los, trommle kurz an die Tür und Frank ruft „Ja?“
„Trommer ist in Gefahr!“
beginne ich ohne Umschweife und die beiden sehen mir an dass es ernst gemeint
ist, sie wechseln nur einen kurzen Blick.
„Mein Kontakt sagt dass
Trommer in Gefahr ist, wir wissen nicht genau wer dahinter steckt aber es ist
ein Profi und er lässt nicht locker, wir müssen was tun!“
Frank schaut Peter an
„Trommer liegt im Sicherheitstrakt da sollte er eigentlich geschützt sein,
außerdem wurde für ihn ein Personenschutzteam abgestellt wie sicher ist dein
Kontakt?“
Ich sehe Peter an und sage
nur ein Wort „Onkelchen!“
Das genügt Peter und er
überzeugt Frank dass „Onkelchen“ auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben ist.
Frank greift zum Telefon und schickt uns raus
„Geht zu ihm – sichert ihn – ich schicke euch Verstärkung“
Damit sind wir raus und ich
sprinte zur Tiefgarage „Warte doch“ ruft Peter „warte ich muss noch meine
Sachen holen wieso liegt dir auf einmal so viel an Trommer?“
„Fransiska ist bei ihm. Ich
bin unten am Einsatzwagen“ und ich öffne meine gesicherte Seekiste, entnehme
zwei MP7 und die beiden Magazintaschen.
„Frag nicht woher die sind
aber sie sind neu und wir haben nur 20 Magazine also beherrsche dich“
Damit werfe ich Peter seine
Waffe zu. Gekonnt prüft er sie und murmelt etwas von „schönes Werkzeug“ dann
sprinten wir los.
Aus dem Funkgerät quäkt
Frank „Das Sicherungsteam wurde eben tot gefunden –beeilt Euch“
Während der Fahrer die
Reifen quält machen wir uns einsatzbereit, drei Mann konnte Frank abstellen,
Johann, Bernd und Hannes unser Münchener Urgestein.
Sie prüfen ihre Waffen und
die Funkgeräte dann kommen wir vor das Zentralkrankenhaus. Hier herrscht die
pure Hektik – Polizeikräfte überall offenbar kommen wir zu spät.
Der Einsatzführer winkt uns
zu sich „Das hier haben wir oben im OP gefunden“ und zeigt Peter eine
angebrannte Spielkarte sie zeigt auf der Rückseite eine siebenflammige goldene
Granate und vorne ein Pik As.
„Was zum Teufel hat der Generalstaatsanwalt
mit der Fremdenlegion zu tun?“
Wir sehen uns um neben uns
am Boden nur die abgedeckten Leichen der Schwester und des OP Arztes. Wie
üblich keine Gefangenen.
Ich zeige dem Einsatzführer
ein Handybild von Fransiska „Haben Sie diese Frau hier gefunden?“ er schaut
kurz „Nein sein Mädchen haben wir nicht gesehen!“
beim Rausgehen zum Wagen
schau ich Peter an „Verflixt die haben sie garantiert auch...“
* * *
Niedergeschlagen
saßen wir in Franks Büro.
„Verdammt,
wie konnte das passieren? Diese Idioten vom Personenschutz.“
Frank sah
mich düster an.
„Diese
Idioten sind tot. Hab etwas mehr Respekt.“
„Die
können sich doch nicht in Luft auflösen. Irgendwo müssen sie ja einen
Unterschlupf haben. Caroline, du bist eine Expertin. Was denken du?“
„Ich
würde mein Hauptquartier mitten in der Innenstadt einrichten. Viele Menschen
zwischen denen ich untertauchen kann. Allerdings, war ich immer alleine
unterwegs. Eine Gruppe Söldner wird kaum in der Innenstadt ihr Lager
aufschlagen. Sie sind irgendwo im Außenbezirk.“
„Das kann
überall sein.
„HHMM,
das Gebäude muss versteckt, aber auch leicht zu verteidigen sein. Also leichter
Bewuchs, wenige Bäume, mehr Sträucher.“
Es
klopfte und Decker trat ein, und wie selbstverständlich setzte er sich dazu.
Nein, nicht zu Caroline und mir, er setzte sich seitlich neben Frank.
„Wolfgang?“
Ich
dachte, mich verhört zu haben. Hatte ihn Frank gerade mit seinem Vornamen
angesprochen? Selbst ich kannte den nicht. Decker war eben Decker.
Erst
setzte er sich neben den Chef und dann
ließen beide die Förmlichkeiten weg. Hier zeigte es sich zum ersten Mal, dass
es zwischen den beiden mehr gab als Chef und Leiter des Wachdienstes. (Nein,
beide sind verheiratet.)
„Die
Franzosen haben die Wanzen von Frau Miles entdeckt, die diese bei Frau
Haufberger platziert hatte. Sie wurden zusammen mit Frau Haufbergers Kleidung
gefunden.“
„Also
keine Möglichkeit sie zu finden?“
„Nicht
ohne dass sie einen Fehler machen. Randy hat sich auf meine Anweisung hin, bei
den Servern der Polizei und beim Staatsschutz eingehackt. Sobald da etwas
gemeldet wird, erfahren wir es.“
„Nur mal
aus reiner Neugierde, ihr zwei habt schon früher ähnliche Sachen erlebt, oder?“
fragte ich Frank
„Hab ich
dir davon erzählt?“
„Nein.“
„Dann tue
ich es jetzt auch nicht.“
Immerhin
wusste ich jetzt, was Decker nach unserem Ausflug mit dem Gefängnisbusses
meinte, als er sagte,- hat mich an alte Zeiten erinnert.-
Wir
diskutierten über unser weiteres Vorgehen, als Carolines Handy summte. Sie schaute
erst auf das Display und dann zu mir.
„Sorry.“
Sie ging an Fenster und nahm das Gespräch an.
„Hallo
Mischka, ich habe schlechte Nachrichten.“
Caroline
hörte zu und wurde immer blasser. Ihr Blick fixierte mich und in mir begann
sich alles zusammenzuziehen.
„Ich habe
verstanden. Danke.“ Sie legte auf.
Auch
Frank und Decker waren aufmerksam geworden und wir drei sahen sie
erwartungsvoll an.
„Sie
haben Vera!“
In mir
drehte sich alles. Jetzt wurde es persönlich. Ich schiss auf Trommer,
Fransiskas Entführung war traurig, aber ….
Aber
jetzt hatten diese scheiß Söldner meine Vera entführt.
Meine
Vera? Nein Sarahs Vera. Aber das war egal.
Frank und
Decker wechselten einen Blick. Decker stand auf.
„Sie
werden sich hier melden. Ich sage Randy Bescheid. Wir werden nur einen Versuch
haben.“
„Warten
sie ich komme mit.“ Caroline und Decker verließen das Büro.
Mein Kopf
hatte das Notprogramm gestartet. Ich würde nicht blind losstürmen und keine
Dummheiten machen. Nein, jetzt war ich böse. Richtig böse.
Frank sah
mich lange an.
„Du
kannst dabei sein, aber Decker wird das Kommando haben! Verstanden?“
Caroline
und Decker waren zwischenzeitlich bei Randy angekommen.
„Hör zu
Genie, sie werden sich hier melden.“
„Im
Ernst, hier? Warum hier?“
„Sie
wollen, dass wir jemanden zu ihnen bringen…“
„Ist
dieser Jemand zufällig eine Frau mit grünen Augen?“
„Sie
haben Recht, er ist ein Genie.“ Meinte Caroline zu Decker.
„Ich
glaube wir könnten etwas Hilfe gebrauchen. Ich meine das sind Profis.“ Meinte
Randy.
Bei dem
Wort Profi, zuckte Caroline wie bei einem elektrischen Schlag.
„Ich muss
weg. Komme gleich wieder.“ Schon war sie aus der Tür.
***
„Wieso?“
fragte der Franzosen seinen Nachrichtenoffizier.
„Wieso
können wir die Haufberger nicht foltern, um Trommer zum Reden zu bringen.“
„Ihm
liegt nichts an ihr, er hat uns den Auftrag gegeben, sie zu töten. Wenn wir sie
foltern, geben wir ihm die Genugtuung das wir seine Arbeit doch noch erledigen.
Er wird
versuchen sich mit uns finanziell zu einigen.“
„Ich will
wissen warum diese Fischer so wichtig für ihn ist. Holen sie diese Information
aus ihm heraus.“
„Ich
verpasse ihm ein Wahrheitsserum, dann wird er uns sicher alles erzählen.“
Der
Franzose schwieg und dachte an Fransiska.
Als
Söldner hatte nicht unbedingt Freude am Foltern, doch in diesem Geschäft war
die Besorgung von Informationen lebenswichtig. Und wenn man schon foltern
musste, dann war eine schöne Frau wenigstens eine kleine Entschädigung.
„Aber.“
Der Nachrichtenoffizier sah seinen Kommandanten an.
„Aber?“
„Wir
könnten die Haufberger foltern, um der Müller zu zeigen was auf sie zukommt
wenn sie nicht kooperiert.“
„Sehr
gut.“
Einer der
anderen Söldner trat hinzu und salutierte.
„Er ist
wach.“
Zusammen
mit seinem Offizier, ging der Kommandant nach unten wo er an Trommers
improvisiertem Krankenbett trat.
„So, Herr
Generalstaatsanwalt, schön dass sie wieder unter uns sind.“
Der
Franzose stand vor Trommer und schaute auf ihn herunter.
Trommer
lag im größten Zimmer des Hauses. Mittlerweile ging es ihm so weit besser, dass
er wieder halbwegs klar denken konnte.
Seine eigenen Söldner hatten ihn entführt. Das machte ihm noch die wenigsten
Sorgen. Schließlich wollten sie Geld für ihre Arbeit. Es bestand noch immer die
Möglichkeit einer Einigung.
Als sich
seine Augen wieder an die Helligkeit gewöhnt hatten schaute er sich im Zimmer
um. Auf der einen Seite stand eine nackte Frau mit halblangen roten Haaren an
Ketten. Sie stand mit dem Rücken zu ihm, so dass er nicht ihr Gesicht sehen
konnte. Besser gesagt, die Frau hing in den Ketten. Offensichtlich war sie
bewusstlos.
„Oh
Monsieur, beachten sie die Frau dort gar nicht, bitte richten sie ihr Augenmerk
doch hier hin.“
Er trat
zur Seite und Trommer konnte Fransiska sehen, die wie die andere Frau an Ketten
hing, nur dass sie nicht bewusstlos war.
„Was
wollen sie von mir?“
Der
Franzose gab seinem Nachrichtenoffizier einen Wink und dieser steckte eine
Spritze in Fransiskas Hintern. Die schrie kurz auf, dann wurde sie bewusstlos.
„Keine
Angst Monsieur, sie schläft lediglich etwas, damit wir uns in Ruhe unterhalten
können.“
Als
nächstes trat der Offizier zu ihm und hielt eine weitere Spritze in der Hand,
mit der er sich zu ihm beugte.
Trommer
wollte sich wehren, doch der Franzose, hielt Trommer eisern fest. Schmerzhaft
rammte der Offizier Trommer die Spritze in den Arm und die Unterhaltung begann.
***
„Sie
schulden mir was.“
„Wir
haben mehrfach ihr Leben gerettet und dabei einige unserer besten Leute
verloren.“
„Soweit
wäre es nie gekommen, wenn sie ihren Laden im Griff gehabt hätten. Also ich
will ja nicht dass sie offen in das Geschehen eingreifen, sie sollen uns nur
technisch unterstützen.“
„Tut mir
leid Frau Miles. Unsere Arbeit hier ist getan.“
„Ich
würde nur sehr ungern einen der Kongressabgeordneten der für ihren Geheimdienst
zuständig ist, über die Schlamperei hier informieren. Ein Anschlag auf eine
große Menschenmenge die nicht sie, sondern nur der Zufall verhindert hat.“
„Wir
wissen welcher „Zufall“ den Anschlag verhindert hat.“
„Das wird
die Wogen noch eher höher schlagen lassen.“
„Sie
wollen uns also erpressen?“
„Nein,
ich bitte sie darum.“
„Welche
Hilfe brauchen sie?“
***
„Interessant.
Sehr interessant.“
Der
Franzose und sein Offizier analysierten die Informationen die sie von Trommer
erhalten hatten.
Nachdem
Trommer seine Konten alle verraten hatte, waren sofort Überweisungen um die
ganze Welt gegangen. Von einem Konto zum nächsten, bis man die Spur nicht mehr
weiter verfolgen konnte.
„So ganz
verstehe ich das nicht. Es sagt, er hat diese Fischer selbst erschossen, und
doch sucht er sie.“
„Ich
glaube, er ist davon überzeugt, dass ihn dieser Henker zusammen mit dieser
Müller hereingelegt hat und dass die Fischer noch am Leben ist.“
„Er hat
uns doch zu dieser Schlosser geschickt, wäre es möglich dass die Schlosser…?“
Der
Franzose grinst teuflisch.
„Wir
werden uns mit dieser Schlosser unterhalten, sobald sie hier ist. Das wird
sicher interessant.
***
Bei Randy
ging ein akustisches Signal los. Er schaute auf das aufgehende Fenster und rief
bei Frank an.
„Trommers
Konten werden geräumt.“
Frank
legte auf.
„Sie
räumen Trommers Konten ab. Wenn sie das Geld sicher haben, werden sie die
Endrunde einleiten.“
„Wann
glaubst du wird das sein?“ fragte ich ihn.
„Wolfgang?“
„Morgen
früh.“ Antwortete Decker.
„Wir
sollen hier bis morgen Däumchen drehen? Das ist nicht euer Ernst.“
„Hast du
einen besseren Vorschlag?“
Nein
hatte ich nicht! Das war ja das schlimme!
Später
war ich mit Caroline in der Wohnung uns lief auf und ab. Caroline versuchte
alles an Verständnis aufzubringen dass sie hatte, doch irgendwann reichte es
ihr.
„Bitte
Peter, setz dich hin!“
„Verdammt.
Tut mir leid.“
„Wir
werden sie finden.“
„Wie
konnten wir sie überhaupt verlieren? Ich dachte Onkelchen passt auf sie auf.
Ich soll ihm vertrauen… Scheiße.“
Carolines
Augen wurden schmal.
„Sie
haben zwei Leute verloren. Leute die ich gut
kannte. Wage es ja nicht so über sie zu reden!“
Caroline
hatte Recht. Es war völlig untergegangen, dass bei Veras Entführung zwei von
Onkelchens Leuten erschossen wurden. Der Mann der das Haus von außen bewachte
und die Frau die Dienst im Haus hatte, waren beim Versuch Vera zu schützen
umgekommen.
„Du hast
Recht. Tut mir leid. Ehrlich.“
„Morgen
werden wir klar denken müssen. Lass uns nicht streiten.“
Ohne uns
groß auszuziehen, legten wir uns aufs Bett. Fibi hatte sich unsichtbar gemacht,
blieb aber wachsam in der Nähe.
Wir
hielten uns fest und verbrachten eine ziemlich schlaflose Nacht.
***
„Ich weiß
wo sie sind!“ klingelte uns Randy aus dem Bett.
„Sie sind
auf Martinique.“
„Was?“
„Naja,
zumindest ihr Geld ist dort.“
„Wie hast
du sie gefunden?“
„Sie
haben ihre Spuren ganz gut verwischt, aber schließlich ist die Anzahl der
geeigneten Länder für solche Transaktionen doch ziemlich gering. Ich musste
mich nur auf die Lauer legen. Und da es Franzosen sind, war die Wahrscheinlichkeit,
dass sie sich eine französische Bank suchen sehr groß. Alles was ich tun musste
war, die entsprechenden Beträge zu suchen, die von Trommers Konten verschwunden
sind.“
10
Minuten später saßen wir bei Frank. Auf dem Weg dorthin, hatte Caroline etwas
in ihr Handy eingetippt und keinen weiteren Kommentar gegeben.
„Wann ist
die letzte Zahlung eingegangen?“
„Die
letzte vor einer halben Stunde.“
Frank sah
auf die Uhr. 7Uhr 56.
„Um acht
Uhr!“
***
Trommer
hatten sie ruhig gestellt. Er lag betäubt auf seiner Matratze und bekam nichts
von dem mit, von dem was um ihn herum geschah.
Der
Franzose und sein Nachrichtenoffizier, waren zu der Erkenntnis gekommen, dass,
sollten sie Trommer töten, das eine der größten Hetzjagden der Geschichte
auslösen würden. Er war der beliebteste Generalstaatsanwalt der jüngeren
Geschichte. Brachten sie ihn um, würden sie nie wieder einen Auftragsgeber
finden.
Sie
hatten sich zwar das Geld, dass ihnen zustand gesichert, doch das war noch
keine Einigung. Sie mussten verhindern, dass Trommer sie zum Abschuss freigab.
Das
einzige Druckmittel das sie hatten, war die eigentliche Zielperson. Diese
Fischer war anscheinend die Einzige, die eine Gefahr für Trommer darstellte.
Wenn sie diese in der Hand hatten, wären sie wieder im Geschäft.
Seit einer
halben Stunde musste Vera mitansehen, wie Fransiska von einem Söldner namens
Jaques mit Nadeln und einem kleinen Messer gefoltert wurde.
Fransiska
wurde die Gnade einer Bewusstlosigkeit mit Medikamenten und Pausen verweigert.
Sie hing blutend in den Fesseln und sah Vera flehend an.
Dieser
Jaques war eindeutig kein Sadist. Er ging ruhig und methodisch vor und gab Vera
immer wieder Gelegenheit die einzige Frage zu beantworten die er stellte.
„Wo ist
Beate Fischer?“
***
Frank
behielt Recht.
Um Punkt
acht Uhr läutete das Telefon auf Franks Schreibtisch.
„Weber.“
„Sparen
wir uns die Höflichkeiten. Ich habe hier ein paar Gäste, unter anderem ihren
Generalstaatsanwalt. Ich will Frau Fischer haben.“
„Frau
Fischer ist tot. Trommer hat sie persönlich erschossen.“
„Er zweifelt daran, ich bin mir sogar sehr
sicher, dass diese Frau noch am Leben ist.“
„Selbst
wenn, dann ist sie untergetaucht und nicht auffindbar.“
„HHMM,
ich wollte nicht auf solche Methoden zurückgreifen, doch sie lassen mir keine
Wahl.“
Am
anderen Ende der Leitung erklang der Schmerzensschrei einer Frau.
„Ich habe
Frau Haufberger gerade eine Nadel durch die linke Brust gesteckt. Beim nächsten
Mal schneide ich ihr die Brust ab.
Ich melde
mich in einer Stunde wieder, dann will ich Antworten und Frau Fischer. Wir
überwachen ihre Nachrichtenverbindung und die der anderen Behörden. Sollten sie
der anderen Behörden informieren, sterben alle Geiseln.“
Das
Gespräch brach ab.
Frank
behielt den Hörer oben. „Randy?“
„Kein
Chance. Sie habe die Gespräche über dermaßen viele Umleitungen geschickt, dass
es dauern wird das Signal zurückzuverfolgen.“
„Wie
lange?“
„Vier,
vielleicht fünf Stunden.“
„Kann es
stimmen, dass sie uns Überwachen?“
„Ich kann
es nicht ausschließen.“
„Wir
müssen dem Staatsschutz Bescheid geben.“
„Wenn die
da auftauchen, legen sie alle um und hauen ab.“
Es begann
eine hitzige Diskussion darüber ob wir die anderen Behörden informieren sollten
oder nicht, als Carolines Handy vibrierte.
„Ich weiß
wo sie sind!“
Sofort
schwiegen alle.
***
„Hab ich
dir schon Mal gesagt, dass du klasse bist?“ fragte ich meine Geliebte auf der
Fahrt zu einem verlassenen Parkplatz.
Decker
fuhr und Johann, Bernd und Hannes saßen hinter uns.
„Ich kann
mich nicht erinnern, so etwas gehört zu haben.“
„Du bist
klasse.“
„Ich
weiß.“
„Wie hast
du die Amis dazu bekommen mitzuspielen?“
„Diplomatie.
Deswegen wirst du das Reden auch mir überlassen.“
Wir
fuhren auf den Parkplatz auf dem ein einzelnes Auto stand.
Die Nr. 1
aus dem Fahrstuhl stand neben dem Wagen und die Nr. 2 stieg aus, als unser Bus
neben dem Auto hielt.
Die
beiden stiegen zu uns in den Bus und die Fahrt ging weiter. Zwei saß neben mir
und sah mich feindselig an.
Caroline
stieß mich unauffällig an.
Ich
drehte mich zu Nr.2 hin und reichte ihm die Hand. Etwas misstrauisch sah er zu
meiner linken die ich in einer friedlichen Geste hochhielt. Dann grinste er und
schlug ein.
Der
nächste Halt war am einer Schranke die zu einem Waldweg führte.
Dort
stand ein weiterer Bus. Onkelchen und drei seiner Männer erwarteten uns.
Nr.1
fielen fast die Augen aus dem Kopf, als er Onkelchen erkannte.
„Wow, ich
hätte nie gedacht, sie einmal persönlich zu treffen.“
„Haben
sie auch nicht. Ich war niemals hier.“ Darüber mussten beide lachen.
„Wo ist
Beate?“ fragte ich ihn.
„Unterwegs.
Sie musste eine Besorgung machen.“
Ich
wollte aufbrausen, doch dann fielen mir seine Leute ein, die umgekommen waren,
als sie Vera beschützen wollten.
„Das mit
ihren Leuten tut mir leid.“
Das sonst
so coole Onkelchen schluckte kurz und meinte nur.
„So was passiert.“
Wir
stiegen alle aus und gingen zu Fuß weiter.
„Ich habe
einen Späher, der die Hütte beobachtet. Alles weitere sehen wir wenn wir dort
sind.
Onkelchen
und seine drei Männer schlossen sich an. Langsam und im Gänsemarsch bewegten
wir uns auf die Hütte zu. Ich schaute zur Uhr. Noch 21 Minuten bis zum nächsten
Anruf.
Noch
bevor wir die Hütte sehen konnten, ließ Onkelchen uns halten.
Sein
Späher erschien aus dem Nichts und stand plötzlich vor uns.
„Sie
erwarten uns. Ich konnte nicht erkennen wie viele, aber ich schätze 10 Mann.“
Wir
bildeten einen Kreis und Onkelchen breitete ein vergrößertes Bild aus.
„Ich habe
einen Mann hier entdeckt und glaube dass einer hier ist.“ Der Späher markierte
die entsprechenden Stellen auf dem Bild.
„Haben
sie ein Tablett dabei?“ fragte Nr.1
Onkelchen
nickte einem seiner Männer zu und der zauberte ein Tablett aus seiner Tasche.
Nr.1
tippte darauf herum und plötzlich
erschien ein Satellitenbild, mit der Hütte in der Mitte, auf dem alle Söldner
zu sehen waren.
„Wärmebilder
die die mit einem Abgleich mit dem optischen Auge ein Bild ergeben.“ Flüsterte
mir Caroline zu.
„Ich
zähle acht Mann dazu noch drei in der Hütte.“ Zählte Decker.
Onkelchen
sah sich das Bild ebenfalls an.
„Wie
werden sie uns unterstützen?“ Fragte Decker Nr.1
„Wir
werden die Kommunikation lahm legen. Uns steht ein Iron Hawk zur Verfügung, der
eigentlich nach Ramstein muss. Sobald ihr Angriff beginnt, werden sich die
Burschen nicht mehr untereinander absprechen können.“
„Und sie?
„Meine
Scharfschützen werden ihnen Deckung geben. Aber wir können nicht direkt
eingreifen.“
Decker
kämpfte mit sich.
„Wir sind
zu wenige.“
„Was?“
fragte ich ihn. „Das ist nicht dein Ernst.“
„Doch,
wir sind nur vier Mann, mit Caroline fünf. Selbst mit der Unterstützung der
Scharfschützen reicht das nicht aus.“
„Erstens
sind wir sechs und zweitens..:“
Weiter
kam ich nicht. Decker packte mich am Kragen und zerrte mich zur Seite.
„Damit
das klar ist, hier wird nicht diskutiert! Ich habe nicht vor die Männer sinnlos
zu opfern. Wir sind zu wenige!“
„Vielleicht
kann ich da weiterhelfen.“
Ich
drehte mich um und sah in zwei smaragdgrüne Augen.
Sarah
stand mit vier schwerbewaffneten Männern da. Sie hatte ihren eigenen „Decker“
mit drei Freiwilligen dabei.
„Vera
muss sehr beliebt sein.“ stellte Caroline fest.
„Ja, das
ist sie.“ Die beiden Frauen musterten sich gegenseitig und fanden sofort einen Draht zueinander.
„Ich habe
einmal eine Familie verloren. Diesmal nicht!“
„Gib ihr
ein Messer, sie kann damit umgehen.“ Sagte ich zu Caroline.
Einer von
Onkelchens Männern grinste und reichte Sarah ein bösartiges Kampfmesser und sie
steckte es in ihren Hosenbund.
„Haben
sie noch ein Gewehr für mich? Fragte Nr.2 Onkelchen.
„Sicher
mein Freund.“ Onkelchen gab eine Anweisung und schon Hatte Nr.2 ein erstklassiges
Scharfschützengewehr in den Händen.
„Und?“
fragte ich Decker.
„Könnte
klappen.“ Schnell arbeitete er, zusammen mit Onkelchen, und Sarahs Teamführer
einen Plan aus.
„Allem
Anschein nach haben wir Glück. Unsere Freunde scheinen darauf bedacht zu sein, Lärm
zu vermeiden. Auf den Bildern ist zu sehen, dass alle Waffen schallgedämpft
sind. Wenn wir ebenfalls Schalldämpfer einsetzen, können wir uns vielleicht
näher an die Hütte kommen, bevor die dort drinnen merken was draußen vorgeht.
Wir haben
sechs Gegner vor uns und zwei sind hinter dem Haus.
Die
Scharfschützen geben uns Deckung und wir nähern uns im Halbkreis der Hütte.
Sarahs Leute links, wir rechts. Wir machen den Weg frei, schalten die Gegner
vor dem Haus aus und hindern die anderen zwei
einzugreifen.
Das Team
Henker stürmt die Hütte. Caroline wird die Führung übernehmen.“
Es war
zwar nicht Ok für mich, Caroline die Führung zu überlassen und mich sozusagen
hinter ihr zu verstecken, doch Decker hatte Recht. Sie war der Profi und ich
der Amateur.
„Wie haben
Kontakt.“ Sagte Nr.1
Plötzlich
hörten wir die Stimmen aus der Hütte in unseren Kopfhörer.
Eindeutig
zu hören war Fransiskas Weinen und Flehen.
„Bis
jetzt habe ich deiner Freundin hier nicht wirklich Schaden zugefügt. Ich werde
dir ein paar Minuten Bedenkzeit geben. Wenn du dann nicht antwortest, schneide
ich ihr den Kitzler ab. Falls du dann immer noch nicht redest, schlitze ich sie
von der Fotze nach oben hin auf. Anschließend bist du an der Reihe.
Also wo
ist Beate Fischer!“
Sarahs
Augen wurden ein Strich und auch Caroline bekam diesen Killerblick.
Ein
einziger Blick zwischen den Frauen reichte zur Absprache. Keine Gefangenen.
Decker
gab das Zeichen und die Männer schwärmten aus und bezogen Position. Die
Scharfschützen suchten sich einen guten Platz und Nr.1 Wartete auf Deckers
Befehl die Kommunikation der Franzosen lahm zu legen.
„Hier,
meine kleine Mischka. Vielleicht kannst du es brauchen.“ Onkelchen drückte
Caroline etwas in die Hand.
„Danke.“
Sie wollte gehen, doch er hielt sie kurz zurück.
„Pass auf
dich auf.“
„Ich hab
ja ein paar gute Beschützer.“
Es
dauerte noch endlose drei Minuten, bis alle in Stellung waren.
„OK,
Mister Legen sie los.“
Nr.1
tippte auf seinem Handy herum und Sekunden später brach die Kommunikation der
Gegenseite zusammen, was aber nicht sofort bemerkt wurde, da es nichts zu reden
gab.
„Sie sind
taub.“
„Dann
los. Vorrücken.“
Der
Halbkreis bewegte sich auf das Haus zu. Caroline ließ die Flügel etwas
vorgehen, dann folgten wir.
Was jetzt
kam, glich einer Hasenjagd. Der erste französische Söldner bemerkte Team Sarah auf sich zukommen und versuchte
die anderen zu warnen, bekam aber keinen Kontakt. Als er begann das Feuer zu
eröffnen, hatte ihn das Team überrannt und ausgeschaltet.
Der
Söldner der seiner Position am nächsten war hob den Kopf um nachzusehen, was
vor sich geht und wurde von einem der Scharfschützen erledigt. Auf der rechten
Seite hörte man das Ploppen schallgedämpfter Waffen und dann der erste Schrei.
***
„Was ist
da draußen los?“ fragte der Kommandant.
Sein Nachrichtenoffizier
versuchte die Männer zu erreichen, hörte aber nur Rauschen.
Er wusste
sofort was das hieß.
„Sie
kommen.“
***
„Sie
wissen dass wir da sind.“ Brüllte Nr.1 in das Funkgerät.
Wir waren
noch 50 Meter von der Tür entfernt.
„Scheiße.“
Fluchte Caroline und rannte auf die Tür zu. Sarah und ich rannten hinter ihr
her. Wie ein V mit Caroline an der Spitze hasteten wir zur Tür.
Wie ein
Todesengel mit roten Haaren lief Caroline vor mir.
Einer der
Söldner sprang auf uns zu und wurde von einer Kugel, die direkt an meinem Ohr
vorbeiflog erledigt.
Über 100 Meter hinter mir grinste Nr.2 zufrieden in sich
hinein. Ein verdammt guter Schuss. Als nächstes nahm er die Türangeln und das
Schloss ins Visier.
Jetzt, da
Leise sein keine Rolle mehrt spielte, stürmten unsere Männer mit Gebrüll vor
und trieben die Söldner vor die Gewehre der Scharfschützen.
Caroline
hatte fast die Tür erreicht, als ein paar Kugeln das Schloss zerstörten und die Tür aus den Angeln warf. Bevor Caroline durch die Tür sprang, warf sie
die Flash-Bang Blendgranate von Onkelchen durch die Tür.
Jaques
hatte gerade seine Waffe genommen, als er durch den Blitz der Granate geblendet
wurde. Seine Frage „Wo ist Beate Fischer“ verstummte. Als er wieder sehen
konnte, war das einzige was er sah ein, ein Messer das in seiner Brust steckte
und zwei grüne Augen vor seinem Gesicht.
„Ich bin
hier.“ Zischte Beate, zog das Messer aus der Lunge und ließ ihn zu Boden
fallen.
Der
Nachrichtenoffizier war Carolines Ziel. Mit einem gezielten Schuss pustete sie
ihm das Hirn aus dem Kopf. Doch als er zu Boden fiel, löste sich ein Schuss aus
seiner Waffe der mich an der Schulter erwischte.
Die Kugel
konnte zwar nicht die Schutzweste durchdringen, doch sie warf mich nach hinten.
Im Liegen
sah ich den Kommandanten der Söldner auf der Balustrade stehen und auf Caroline
zielen. Ohne Nachzudenken, leerte ich mein ganzes Magazin in seine Richtung.
Er wurde
zurückgeschleudert und landete mit abgeschossenen Eiern vor Caroline. Ein Tritt
von ihr und sein Genick war gebrochen.
„Bist du
Ok?“ Fragte sie mich in die Stille.
Ich
nickte und wir schauten nach den Frauen.
Beate
hatte Vera schon erreicht und befreite sie von den Ketten.
„Ich hab
gewusst dass ihr kommt.“ Heulte sie als Beate sie umarmte.
Ich half
Caroline Fransiska los zu machen und wir legten sie auf den Boden.
„Sieht
schlimmer aus, als es ist.“ Meinte Caroline.
Die
Schießerei draußen hatte aufgehört und ich sah mich um.
Trommer
lag noch immer bewusstlos auf seiner Matratze.
- Alles
wegen dir, du Arsch.- ging mir durch den Kopf. Jetzt hatte ich die Gelegenheit
das Ganze zu beenden. Ich hob die MP und drückte ab.
Leer.
Verdammt. Ich warf das Magazin aus und schob ein neues hinein.
Zu spät.
Decker und Sarahs Teamführer kamen in die Hütte und Decker stellte sich sicher
nicht zufällig zwischen mich und Trommer.
***
Als die
ersten Helikopter ankamen, waren Onkelchen, seine Leute, sowie Nr.1 und Nr. 2
verschwunden.
Wir
hatten drei Verletzte zu beklagen. Hannes hatte einen Schuss in den
Oberschenkel bekommen und einer von Sarahs Männern einen Streifschuss am Kopf,
jedoch war keine Verletzung Lebensgefährlich. Ein weiterer Mann aus Sarahs Team
hatte sich im Nahkampf den Arm gebrochen.
Caroline
und ich brachten die verletzte Fransiska zu einem der Rettungshubschrauber und
kümmerten uns dann um Vera.
Beate,
nein Sarah ließ sie nicht mehr aus den Augen. Sie hielt sie fest und ließ sie
auch nicht los, als die Ärzte sie untersuchten.
Trommer
wurde kurz wach und sah Sarah.
„Da ist
sie! Nehmt sie fest! Erschießt sie!“ brüllte er.
Die
Anwesenden Polizisten schauten irritiert.
„Wahrscheinlich
ist er völlig im Delirium.“ Sagte Decker zu den Beamten.
Auch die
Ärzte waren der Auffassung, dass Generalstaatsanwalt Trommer einen
Nervenzusammenbruch hatte und dringend in psychologische Behandlung musste.
Auf einer
Trage festgeschnallt, brachen sie den immer noch schreienden Trommer aus der
Hütte.
„Denkst
du wir haben alle erwischt?“ fragte ich Caroline.
„Wahrscheinlich
schon.“
„Wie
sollten die beiden jetzt nach Hause bringen.“ Ich zeigte auf Vera und Sarah.
Caroline
nickte und ich ging einen Wagen organisieren. Decker und seine Leute waren
abgerückt und feierten mit dem Team von Sarah eine berauschende Siegesfeier.
Ich
beschlagnahmte kurzerhand einen Wagen der Presse und wir brachten die zwei nach
Hause.
„Danke.
Du hast ein paar gute Treffer gelandet.“ Sagte Caroline auf dem Heimweg und
legte mir ihre Hand aufs Bein. Ich spürte die Wärme die von Carolines Hand
ausging und konnte Vera und Sarah im Rückspiegel lächeln sehen.
Endlich
angekommen legten wir unsere Sachen ab und machten rasch die Duschen unsicher.
Unser Büro und das Nachbarbüro als große verbundene Spielwiese.
Es war ein
göttliches Schauspiel Sarah und Vera unter der einen Dusche und Peter duschte
mit mir ausgiebig unter der anderen. Dann traten wir vor die Duschen, triefend
vor Wasser.
Ich holte etwas
aus meinen Sachen. Lächelnd schaute mich Sarah an „Du bist also die Neue –
Herzlichen Dank für alles“ damit fiel sie mir um den Hals und Vera folgte.
„Hier ihr Lieben
ich habe ein paar süße Bilder von Euch, die hatte ich sicher verwahrt als ich
sie am ersten Tag in dem Briefumschlag fand.“
Dabei zwinkerte
ich Peter zu.
„Passt besser auf sie auf“ und gab die Bilder
mit den beiden Liebenden weiter.
„Da sind die also geblieben wir haben sie
gesucht, das waren unsere schärfsten Aufnahmen... Danke dass die gerettet wurden!“ Die beiden
waren glücklich und umarmten mich.
Drei wunderbare
Mädchen hingen sich eng umschlungen, küssend aneinander und Peter stand da
außen vor und sein Schwanz stand in Hab acht Stellung.
Alle drei
schauten wir an ihm herunter und luden ihn lächelnd in unseren Kreis ein. „Ja
Peter, das wird eine harte Nacht für dich“ sagte Vera und wir anderen Mädchen
lachten zusammen mit Peter.
Aus unserer
Mitte tauchte wie aufs Kommando Fibi auf bewaffnet mit Gläsern und einer kalten
Flasche bestem Champagner.
„Die kam vorhin an mit einer Karte von einem
gewissen Onkelchen.“ Lachend nahmen wir uns je ein Glas und auch Fibi durfte in
der Runde bleiben. Sie freute sich offensichtlich sehr.
Nun schaute ich
Peter an „Soeben sind die Anforderungen erneut gestiegen – oder?“ und wiederum
lachten wir alle.
Schon war Fibi
wieder verschwunden, und kam kurz danach mit Fransiska wieder zurück. Frisch
aus dem Krankenhaus entlassen zögerte sie keine Minute und stand auch blank bei
uns.
Lächelnd bekam
ihr Glas und endlich war die ganze Rasselbande beisammen.
„Trommer haben
sie für ein Jahr in die Psychiatrie gesteckt, der zählt gerade rosa Elefanten“
lachte Fransiska los und wir prosteten uns zu.
Peter ging aus
dem Kreis und erhob nochmals nachdenklich sein Glas „Auf uns und unsere Freunde
– Wo auch immer ihr gerade seid“
Die fünf nackten
Schönheiten, eine hübscher wie die andere standen da in Reih und Glied und
hatten ihr Glas gehoben. „Auf unsere Freunde!“
Peter schaute
sie genau an Vera, Sarah aka Beate, Caroline, Fransiska und die kleine Fibi,
dann trank er einen kräftigen Schluck.
„Verdammt das
wird eine richtig harte Nacht“ und alle lachten wir und fielen uns in die Arme.
Ja das würde eine lange Nacht werden, die wir
so schnell nicht vergessen würden und es wurde die herrlichste Nacht seit
langem.
***
Die
Ereignisse lagen nun zwei Wochen hinter uns. Mittlerweile hatte sich alles
wieder etwas beruhigt und der Alltag hatte, zumindest im Ansatz, Einzug
gehalten.
Caroline
und ich gingen unserer täglichen Arbeit nach führten Hinrichtungen durch und
hatten abends, in unserer Wohnung, Spaß mit Fibi.
Fibi war
immer zur Stelle und bemüht all unsere Wünsche zu erfüllen. Wenn der Tag einmal
bescheiden verlaufen war, ging es, sofort wenn man in Fibis treue Augen
blickte, ein Stück besser.
Ich hatte
heute Abend ein zauberhaftes Menü gezaubert, das ich Caroline im Kerzenschein
servierte.
„HHMMM,
der Wein ist vorzüglich. Wo hast du den her?“ fragte Caroline.
„Randy
musste heute was für mich in der Stadt erledigen, und ich hab ihm den Auftrag
gegeben einen guten Tropfen mitzubringen. Ich hab ihm gesagt, dass du ihn
killst wenn der Wein nicht gut ist.“
„Du bist
ganz schön gemein. Hast du eigentlich kein schlechtes Gewissen, so ein Genie
wie Randy für Botengänge zu benutzen?“
Und ob
ich gerade ein schlechtes Gewissen hatte. Das war sogar ziemlich untertrieben.
Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen. Aber das hatte nichts mit Randy zu tun!
„Nein,
seinem Genie schadet es nicht, wenn er ab und an seinen Rechner verlässt.“
Nach dem
Essen brachte ich meine Geliebte ins Bett. Leidenschaftlich und ohne Fesseln
liebten wir uns. Fibi kniete erwartungsvoll in der Nähe und nach einer Zeit
winkte Caroline sie zu sich.
„Bring den
Wein mit. Wäre zu schade für das gute Gesöff.“ Bat ich Fibi.
Zu dritt
ging es weiter. Abwechselnd saßen Caroline und Fibi auf mir. Während Caroline
auf meinem Schwanz ritt, rieb sie Fibis Möse und die beiden tauschen heiße
Küsse aus.
Fibi
durfte an Ende ihrer Herrin die Pussy lecken, in der noch mein Schwanz steckte.
Kaum war
Caroline gekommen, steckte mein Schwanz in Fibis Mund und ich spritzte ihr in
den Mund.
Gehorsam
wie Fibi war, schluckte sie alles.
Nun hatte
sich Fibi einen Höhepunkt verdient. Zusammen mit meiner Geliebten verwöhnten
wir die Kleine, bis sie glücklich in Carolines Arm lag.
Als wir
alle drei zufrieden im Bett lagen machte sich die Belastung der letzten Wochen
bemerkbar. Caroline zumindest glaubte, dass es an den Ereignissen lag und schlief
in meinem Arm ein.
Jetzt
brach das Schlechte Gewissen in mir durch.
***
Ein paar
Stunden zuvor, saß ich bei Dr. Schemmlein, der mich entsetzt ansah, als er
hörte was ich von ihm wollte.
„Peter,
wenn sie das herausbekommt, wird sie uns beide umbringen.“
„Ja,
könnte passieren.“
Schemmlein
dachte eine Zeit lange nach, dann ging er zu seinem Medikamentenschrank und
füllte eine kleine Menge weißes Pulver in einen Glasbehälter, den er mir
übergab.
„Weißt
du, mich wird sie wahrscheinlich nur erschießen, aber in deiner Haut möchte ich
nicht stecken.“
„Ich auch
nicht. Glaub mir. Wie wirkt es?“
„Ich
nehme an, sie soll nicht sofort umfallen und merken, dass du sie betäubst.“
„Nein,
wenn möglich soll sie es überhaupt nicht merken.“
„Das Zeug
hier ist ein starkes Schlafmittel. Die Menge ist aber so gering, dass es eine
Zeitlang dauert, bis es wirkt. Am besten tust du es in Rotwein, es ist
geschmacksneutral, und durch die Verzögerung, wird sie es hoffentlich nicht mit
dem Wein in Verbindung bringen.“
„Wie
lange dauert es, bis es wirkt?“
„Etwa
zwei bis zweieinhalb Stunden.“
„Und wie
lange wirkt es?“
„Die
Menge hier reicht für ca. sieben bis acht Stunden tiefen Schlaf.“
Ich
dachte nach. Ja, das würde ausreichen.
***
Nun lag
meine Geliebte in meinem Arm und schlief tief und fest, während mich mein
schlechtes Gewissen auffraß.
Der Grund
für alles lag in Carolines anderen Arm. - Fibi -.
Vor vier
Wochen, war die erste Anfrage des Gerichtes gekommen, ob die Hinrichtung von
Fabienne erfolgt wäre. Mittlerweile waren es vier Anfragen, und die letzte war
ziemlich ungehalten. Unter drei Ausrufezeichen wurde mir angedroht meinen
Vorgesetzten zu informieren.
Frank
würde davon nicht wirklich begeistert sein. Jessica hatte die Anfragen
abgefangen und an Caroline vorbei, an mich weitergeleitet.
Was
sollte, was konnte ich tun? Fibi war Caroline sehr ans Herz gewachsen und auch
mir war Fibi nicht egal.
Außer uns
interessierte sich niemand für Fibi, auch das Gericht nicht wirklich. Es wäre
ein leichtes gewesen eine Hinrichtung vorzutäuschen. Anfrage nehmen, Stempel
drauf - Hinrichtung vollzogen - und fertig. Fibi wäre offiziell tot.
Aber was
dann?
Sie auf
ewig in der Wohnung halten? Abgesehen davon, dass Frank durchdrehen würde, wenn
er das erfahren würde. Wahrscheinlich würde er selbst Fibi erschießen und mir
dann die Haut abziehen lassen.
Fibi war
nicht zu retten. Sie war keine Beate.
Beate
konnte sterben und als Sarah wieder auferstehen. Beate konnte töten. Beate
hatte aus Hass, aus Rache und aus Liebe getötet und jetzt als Sarah, tötete sie,
um selbst zu leben.
Aber
Fibi? Sie würde niemals einer Fliege etwas zu leide tun. Fibi war Fibi. Eine
lebensfrohe und treue Seele mit unendlicher Loyalität. Ein Leben unter falscher
Identität war für Fibi keine Option.
Nein,
Fibi hatte hier keine Zukunft! Und so würde das Schicksal Fibi heute Nacht
einholen.
Ich
wartete noch eine halbe Stunde, um sicher zu sein, dass Caroline wirklich
weggetreten war, dann löste ich mich so sanft wie möglich von ihr.
Ich stieg
aus dem Bett und weckte Fibi.
Sie
drehte sich zu mir um und lächelte mich an, was einen Stich im Herz zur Folge
hatte.
Ich legte
den Zeigefinger auf die Lippen und wies sie an aus dem Bett zu steigen.
Sie tat
was ich sagte und wir setzten uns an den Tisch.
„Fibi“,
begann ich, „Es tut mir leid, aber deine Zeit hier ist zu Ende.“
Ihre
Augen wurden traurig, als sie begriff was ich ihr gerade gesagt hatte. Sie
versuchte tapfer zu wirken, doch das war schlecht geschauspielert.
„Danke,
für die schöne Zeit. Es war viel besser als in der Todeszelle. Ich hab euch
alle gemocht. Wann?“
„Jetzt!“
„Soll ich
nackt bleiben, oder darf ich etwas anziehen?“
„Du
darfst tragen was du möchtest.“
„Dann
möchte ich das durchsichtige weiße Kleid. Sie hat es sehr an mir geliebt.“
Ich
nickte und Fibi zog das durchsichtige Kleid an.
„Ich bin
soweit.“ Sagte sie mit brüchiger Stimme.
Ich legte
ihr die Kette an den Halsreif an, die eine sehr kurze Querkette zwischen den
Hände und eine nicht ganz so kurze Kette zwischen den Füßen hatte, die ich an
den Hand und Fußschellen befestigte.
Als ich
ihr die Lederhaube überziehen wollte, fragte sie mich:
„Kann ich
mich von ihr verabschieden?“
„Sicher.“
Sie ging
in kleinen Schritten zum Bett und beugte sich über die schlafende Caroline.
Sanft küsste sie Caroline auf den Mund, dann kam sie zu mir.
Ohne ein
weiteres Wort, zog ich ihr die Kapuze über den Kopf und brachte sie hinaus.
***
Fünf Tage
später stellte ich einer immer noch sehr wütenden Caroline eine Tasse Kaffee
auf den Schreibtisch.
Als sie
morgens wach wurde und Fibi nicht da war, wusste sie sofort was ich getan
hatte.
Seitdem
hatte sie kein Wort mit mir geredet, nein sie hatte mich nicht einmal
angesehen. Sie schlief von mir abgewandt und jeder Versuch mich ihr zu nähern
wurde wütend abgestraft.
Nach drei
Tagen, hatte ich die Hoffnung, dass sie sich wieder beruhigte aufgegeben. Nach
vier Tagen, war ich mir sicher, dass unsere Liebe zerbrochen war. Das traf mich
bitter und machte mich traurig zumal sie, wie jetzt auch, offen die
Stellenangebote durchsah.
Genau das
tat sie gerade, als im unteren Bildrand ein kleines Fenster erschien.
- Sie
haben Post -
Caroline
öffnete das Mailprogramm und schaute nach. Sie wollte die Mail schon als Spam
löschen, als sie das Anagramm im Absender erkannte.
Onkelchen.
Meine über alles geliebte kleine Mischka,
Leider
konnte ich mich nicht richtig von dir Verabschieden. Du hast sicherlich
Verständnis dafür.
Ich habe
mich in mein kleines Haus am Meer zurückgezogen und versuche den Ruhestand zu
genießen.
Ich würde
mich sehr freuen, wenn du mich irgendwann einmal besuchen würdest.
Dein
Onkelchen.
P.S. Ich
habe gehört, dass dir der Mistkerl ein Messer ins Herz gerammt hat.
Bevor du
ihn umbringst, richte ihm bitte etwas von mir aus:
Sein
Geschenk ist heute Nacht wohlbehalten angekommen. Ich hab einen guten Platz
gefunden und ich werde es Ehren halten.
Im Anhang
findest du ein Bild davon.
Ich hörte
die Tasse zu Boden fallen dann hatte mich Caroline gepackt, aus dem Stuhl
gerissen und mich zu Boden geworfen.
Sie saß
auf mir wie eine Panterin zum Todesbiss bereit und hielt mich an der Kehle
gepackt. Ihre blitzenden Augen waren direkt vor mir.
„Du bist
ein elender Scheißkerl.“
Dann
löste sich eine Träne aus ihrem Auge.
„Aber du
bist der liebenswerteste Scheißkerl der Welt.“
***
Zweihundert
Kilometer entfernt, säuberte ein Mitarbeiter des Straßenbauamtes einen
Rastplatz. Er hob einen Müllsack aus der Tonne und wunderte sich, dass der Sack
so schwer war, obwohl leer erschien.
Er kippte
den Inhalt auf den Boden und rief seinen Kollegen.
„Sie dir
das mal an.“
Sein Kollege
kam und wunderte sich auch.
„Da ging
wohl ein Liebesspiel in die Hose.“
Auf dem
Boden lagen ein durchsichtiges weises Kleid, eine lederne Kapuze, und ein
durchgesägtes Halseisen mit einer Kette an der Hand und Fußschellen befestigt
waren, die ebenfalls durchgesägt waren.
Kopfschüttelnd
warf er die Sachen wieder in den Müllsack.
„Weißt du
was? Die Welt ist voller Verrückter.“
*** Ende ***
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