UTE, DIE
PRANGERGEILE KAMMERFRAU.(Teil1 von Gerd)
Henriette:
"Hugbert,
Hugbert! Schau Dir das an!", ruft aufgebracht Henriette
von
Elbingerode als sie ins Gemach ihres Gatten, des Grafen von
Elbingerode
stürzt. "Dieses blöde Luder Ute hat ein Loch in mein
schönes
Unterhemd gebrannt. Du musst sie bestrafen, ich bitte Dich,
so geht das
doch nicht weiter. Sie bringt uns noch an den Bettelstab
mit ihrer
Unfähigkeit!"
"Hm, hm!",
brummt der Angesprochene, "Du hast ja ganz Recht,
Liebling! Das
ist wirklich schlimm!" Er betrachtet dabei das Loch
und
streichelt seiner Angetrauten den prallen Popo. Die kichert und
entzieht
sich.
"Ist es Dir Recht, wenn ich sie
nachmittags an den
Pranger
stellen lasse!"
"Ja, ja,
mein Lieber! Aber nackt muss sie sein! Und ein paar Hiebe
würden auch
nicht schaden. Das Weib muss zur Besinnung gebracht
werden!"
"Gut,
Henriette, wie Du wünscht. Hältst Du ein Dutzend für
ausreichend?"
"Ja,
Hugbert, wenn Du meinst? Ich hätte ihr zwei Dutzend verpasst!"
"Ein
Dutzend also, Henriette. Wo soll die Bestrafung vor sich gehen?
In Deinen
Gemächern? In der Folterkammer? Im Burghof? Auf dem
Dorfplatz?"
"Ach
Hugbert, ich denke, der Burghof wäre richtig. Das hätte gleich
eine
abschreckende Wirkung auf die übrigen Bediensteten. Hab ich
Recht?"
"Wie
immer, Henriette! Ich lasse jetzt den Herold die Bestrafung
aussingen und
dem Büttel Bescheid sagen, dass er sich für diesen
Nachmittag
bereithält!"
"Ach
Hugbert! Danke!" Dabei schmiegt sie sich lüstern an ihn. Er
fährt ihr
unter die Röcke und streichelt ihre samtigen
Schenkel.
"Ich habe noch eine Bitte, Hugbert!"
"Ja,
Liebling, was denn?", fragt er und lässt seine Finger in ihrem
Schoß
spielen.
"Ich
möchte ihr selbst das Dutzend verabreichen! Erlaubst Du mir
das? Bitte,
bitte!"
"Tja, wenn
Du Dir das zutraust! Ich habe nichts dagegen. Aber
schickt sich
das? Die Burgherrin als Büttel?"
"Im Dorf
unten würde ich das niemals tun, aber hier in unserem
eigenen
Burghof? Warum nicht?"
"Na gut,
Liebling! Wie Du willst! Aber der Büttel soll dabei sein,
Deine
Anordnungen ausführen und Dich unterstützen!"
"Danke,
danke, mein Lieber!" Die Gräfin ist hochrot im Gesicht und
erregt und
fragt:
"Wirst Du dabei sein?" Er
antwortet lachend:
"Aber
selbstverständlich, Henriette! Dieses Schauspiel lasse ich mir
nicht
entgehen. Wenn sich die dralle, hochmütige Ute am Pranger
windet, will
ich natürlich dabei sein!" Sie neigt sich zu seinem Ohr
und flüstert
ihm zu:
"Und ich
darf sie in einen tiefen Beugepranger nehmen und ihre Beine
weit
spreizen?" Er flüstert belustigt über den Eifer seiner Gattin
zurück:
"Du
darfst, Du darfst. Aber ich erwarte dafür am Abend ein williges
und hitziges
Weibchen! Einverstanden?" Kichernd erwidert sie:
"Du
darfst, Du darfst!", haucht ihm einen flüchtigen Kuss auf den
Mund und
enteilt, wobei sie ruft:
"Ute, Ute,
komm sofort zu mir. Ich muss Dir etwas sagen!"
Kopfschüttelnd
und lächelnd gibt der Graf seine Anordnungen.