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Ich war hier her gezogen um zu
studieren. Abitur hinter mir und raus aus dem Elternhaus. Mein Onkel hat
eine kleine Ferienwohnung an sein Haus angebaut und ließ mich darin
wohnen. Neue Stadt, neue Leute, ich hatte mir viel vor genommen. Doch
mit ein wenig Hilfe war ich eingeschrieben, machte neue Bekanntschaften
und jobbte nebenher, um ein paar Euro in der Tasche zu haben.
Häufig kam ich beim Joggen an einem
Geschäft für Tierbedarf vorbei. Ich erinnerte mich an meine Kindheit und
an die Hunde die meine Eltern immer hielten. Vorwiegend waren es
Schäferhunde gewesen und ich hatte unbedarft und frei mit ihnen
gespielt. Vielleicht sind es diese Erinnerungen und die freie Zeit
gewesen. Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall bog ich eines Abends,
auf dem Weg nach Hause, nicht ab, sondern betrat das Geschäft.
Verschwitzt wie ich war, fand ich es
hier drin angenehm kühl. Eine Kassiererin schaute kurz auf und begrüßte
mich. Der Geruch war wie früher beim Einkaufen. Da waren diese
Gummispielzeuge die quitschen, Stroh, Leder, nicht verpacktes
Kraftfutter. Ich strich durch die Regale ohne Ziel, dachte ich
zumindest. Aber irgendwie zogen mich die Leinen und Halsbänder magisch
an. Ich hatte früher zum Spaß mal eines getragen, bis man es mir verbot.
Damals hatte ich nicht verstanden warum
ich keines haben durfte. „So was trägt man nicht...“ oder „So etwas
gehört sich nicht...“ schienen mir keine ausreichenden Erklärungen zu
sein. Dennoch fügte ich mich natürlich. Jetzt, hier, wer sollte das
schon etwas sagen. Ich griff einfach zu und durchforstete wahllos das
Sortiment. Schließlich fand ich ein schmales aus schwarzem Leder und
prüfte die Länge indem ich es zur Probe an meinen Hals hielt.
„Das wird zu kurz sein.“ Mir blieb das
Herz stehen. Ich bin mir sicher das ist erst weiß und dann knall rot
wurde. Links den Gang hinab ging ein Mann auf mich zu. So etwa Mitte 30,
dunkle Haare mit einem Ansatz von Grau und hier und da ein Kilo zu
viel. Er war größer, bestimmt 1,80m und langte an mir vorbei. Nach einem
Moment zog er ein anderes Halsband hervor und hielt es mir hin. „Das
sollte der Hündin besser passen.“
„Ich, moment Hündin? Ich habe keinen Hund.“
Stirn runzelnd und total verlegen schaute ich ihn an. Ein leichtes lächeln umspielte seinen Mundwinkel.
„Ach dann probierst du nur so Halsbänder aus?“
Das war zu viel gewesen. Ich ließ
fallen was ich in der Hand hielt und floh regelrecht aus dem Geschäft.
Ich hörte ihn mir noch hinterher rufen das er jeden Donnerstag um die
selbe Zeit hier wäre. Die Kassiererin schaute ein wenig irritiert auf
als ich an ihr vorbei stürmte. doch das störte mich wenig, ich wollte
nur weg hier und mich irgendwo verkriechen wo mich niemand kannte. Zu
meiner Erleichterung verfolgte er mich nicht.
Ich lenkte mit die nächste Zeit mit
lernen ab. Trotzdem kamen immer wieder die Gedanken an diese Begegnung
hoch. Auch dieses leichte Kribbeln als ich das Leder gespürte hatte und
den Geruch von dem Halsband sagten mir das da etwas gewesen war. Die
mahnenden Worte immer wieder im Gedächtnis fühlte ich mich wie eine
Rebellin, unartig und trotzig. So kam ich irgendwann zu dem Entschluss
den Laden doch noch mal aufzusuchen. Jedoch nicht an einem Donnerstag.
Es war die selbe Kassiererin. Ich sah sie immer hier sitzen oder im Laden die Regale machen. Sie stutzte als ich herein trat.
„Gut das sie endlich mal kommen, ich kann das hier nicht ewig aufbewahren.“
Sie griff unter die Kasse und zog nach einigem Suchen eine Tüte hervor.
„Ich sehe es ja ein das man sich etwas kaufen läßt, doch irgendwann sollte es auch abgeholt werden. Bitte sehr.“
Ich war zu verblüfft um in diesem Moment etwas zu sagen und nickte nur.
„Nun er kommt regelmäßig her und erkundigt sich ob sie es abgeholt haben.“
„Wer, oh...“
Mir ging plötzlich ein Licht auf und
ich verabschiedete mich schnell um nach Hause zu kommen. Ich ahnte
bereits was da drin war. Ich erfühlte es. In der kleinen Wohnung lief
ich in mein Schlafzimmer und packte das Halsband und eine lange
Hundeleine mit Kette und Lederschlaufe aus. Ein kleiner Stoß durchfuhr
mich und ohne groß nach zu denken zog ich mich aus und ging runter auf
den Boden.
Das schwarze Leder war noch ganz neu.
So unbiegsam und fest. Es fühlte sich kühl auf meiner Haus an als ich
langsam um meinen Hals legte. Die Schnalle schloss ich im Nacken und
hakte die Kette an einem Ring am Halsband ein. Da war es wieder, dieses
Gefühl ungezogen zu sein. Das kribbeln wurde stärker und ich hörte auf
mir darüber Gedanken zu machen. Meine Nippel standen hart von meinen
kleinen Brüsten ab als meine Finger über meine Seiten glitten.
Ich streichelte mich und genoss den
festen Sitz, den dezenten Ledergeruch und das Kribbeln in meinem Bauch.
Langsam wanderten meine Hände hinab und zu meinem Schoß. Auf dem Rücken
liegend und die Beine angezogen, gab ich mich dem Moment hin. Mit einem
Seufzer berührte ich meine Lippen und was dazwischen lag. Feucht von
meiner aufkeimenden Lust zeigt ich keine Hemmung und brachte mich schon
bald zum ersehnten Höhepunkt.
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