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Die Foltermaschine des Grafen Ortenburg. Story
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Es war in der Zeit, in der ich als
Journalistin für die Boulevardpresse arbeitete. Ich hatte von einem Blatt, das
sich vor allem mit den Adelsgeschlechtern Europa’s befasste, den Auftrag für
eine Serie bekommen. Der Titel lautete: „Absonderliches aus unseren
Adelshäusern!“
Es war wirklich keine leichte Aufgabe,
die mir da gestellt wurde, aber wenigstens gut honoriert und interessant. Die
adeligen Familien waren sehr zurückhaltend, was die Preisgabe von Geheimnissen
betraf. Erfreulicherweise gab es dann doch immer das eine oder andere
Familienmitglied, das aus den verschiedensten Gründen gierig nach Publicity
war. Ich stieß da auf die absonderlichsten Leidenschaften. Eine der
eindrucksvollsten war für mich jene des Grafen Gabriel von Ortenburg auf
Schloss Warthstein
Graf Gabriel von Ortenburg:
„Sie meldete sich ganz manierlich an
und sagte ehrlich, sie sei Reporterin mit dem Auftrag, eine Serie über Adelige
und ihre kleineren oder größeren Schwächen und Leidenschaften zu schreiben.
Nun, damit konnte ich ihr zur Genüge dienen! Trotzdem wollte ich sie im ersten
Moment gewohnheitsmäßig abweisen, weil ich jeden Rummel verabscheue und
Reporter mit ihrer Überheblichkeit und Unverschämtheit meist nur Unannehmlichkeiten
bereiten. Aber ihre Stimme nahm mich gefangen. Statt sie brüsk abzufertigen,
fragte ich sie, wie sie denn heiße?“
„Christiane, Herr
Graf!“, meinte sie, „Ist das denn wichtig?“
Ich musste lachen und
antwortete wahrheitsgemäß:
„Nein, keineswegs Christiane.
Ich wollte nur Ihre Stimme hören, weil sie mir gefällt. Ich wollte wissen, ob
der Name zu Ihrer Stimme passt und wie Sie ihn sprechen.“
Sie war gar nicht
verlegen und hakte sofort nach:
„Herr Graf, ich weiß,
dass ich eine einnehmende Stimme habe und wenn Sie mir Zeit für ein Interview
einräumen, können Sie mir noch länger zuhören und ich kann Ihnen versichern,
dass alles andere zu der Stimme passt! Bitte, weisen Sie mich nicht ab!“
Was sollte ich
machen? Sie bat so dringlich! Ich sagte also lachend zu und habe es nicht
bereut. Sie war ein tolles Erlebnis für mich!“
Christiane:
„Dem Grafen gefiel meine Stimme! Ich
war sehr glücklich darüber, galt er doch als ziemlich unnahbar und
zurückhaltend. Niemand hatte mir irgendetwas Ungewöhnliches über ihn erzählen
können. Ich war neugierig. Jagd? Gemälde? Tierzucht? Pflanzen? Gärten? Waffen?
Schmuck? Mineralien? Folterkammern? Tanzschulen? Hotels? Familiendramen? Sagen?
Was würde er mir auftischen? Würde er mir überhaupt etwas sagen? Vielleicht
wollte er nur meine Stimme hören, war neugierig auf den Rest von mir und
möglicherweise enttäuscht, wenn ich seinen Vorstellungen nicht entsprach? Mit
dementsprechendem Herzklopfen ging ich zu dem vereinbarten Termin. Das Schloss
kannte ich von außen und von Abbildungen. Ich war trotzdem überwältigt von der
Pracht der Räume, durch die der Graf mich führte. Er war sehr, sehr freundlich
zu mir. Offenbar gefiel ich ihm. Auch er war mir sofort sympathisch. Seine
Augen blickten warm, ein wenig bewundernd, aber auch ein bisschen gierig, als wollten sie mich
aufsaugen. Ich fühlte mich von diesen Blicken verzaubert, gefangen genommen und
musste mir Mühe geben, klaren Kopf zu behalten. Schließlich führte er mich in
ein kleines, ungemein heimeliges Büro. Wir nahmen Platz und dann kam die Frage,
die ich erwartet und gefürchtet hatte:
„Was kann ich für Sie
tun, Christiane?“
Ich blickte in seine
sprühenden, belustigten Augen, war verunsichert, der Mut wollte mich verlassen,
aber ich riss mich zusammen und formulierte mein Anliegen so klar wie möglich:
„Herr Graf! Ich
schreibe eine Auftragsserie über Absonderlichkeiten in adeligen Familien, je
ungewöhnlicher, desto besser. Ich möchte von Ihnen erfahren, was an Ihnen oder
jemandem Ihrer Familie andersartig im Vergleich zu Durchschnittsmenschen ist!
Bitte helfen Sie mir, lassen Sie mich nicht im Stich! Ich verspreche Ihnen,
dass ich meinen Artikel so abfasse, dass er Ihnen nicht schadet, sondern eher
nützt!“
Zunächst saß er starr
mit offenem Mund da, dann huschte Zorn über seine Züge, Unmutsfalten erschienen
an der Stirn, seine Augen wurden kalt und sprühten Blitze.
„Was wissen Sie?“,
fuhr er mich an. Erschrocken schaute ich in sein zorniges Gesicht.
„Nichts, Herr Graf!
Was sollte ich wissen? Ich bin doch hier, um von Ihnen etwas zu erfahren! Wenn
Sie nicht wollen, gehe ich wieder!“ Ich stand auf, er ebenfalls. Ich dachte,
ich hätte das Interview verpfuscht, schade! Er blickte mich durchdringend an,
lächelte, lachte laut auf und rief:
„Sie wollen wirklich
gehen, Christiane?“ Als ich den Tränen nahe bejahend nickte, legte er den Arm
um meine Schulter und meinte:
„In Ordnung,
Christiane, beruhigen Sie sich, ich werde Ihnen etwas zeigen! Machen Sie aber
ja nicht mich dafür verantwortlich, wenn sie schockiert sind darüber, was ich
Ihnen erzählen und zeigen werde und was Sie möglicherweise erleben werden!“
Trotzig antwortete ich:
„Mich bringt nichts
so leicht aus der Fassung. Ich konnte schon viel Material für meine Serie
sammeln und hatte dabei viele angenehme, aber auch unangenehme Erlebnisse zur
Genüge!“ Ich hoffte, dass diese Aussage ihn besänftigen würde.“
Graf Gabriel von Ortenburg:
„Die Neugier ließ mich ungeduldig und
gespannt auf Christiane warten. Ob
wirklich, wie sie behauptet hatte, alles „Andere“ zur Stimme passte? Ja, es
passte! Christiane war eine Traumfrau und ich beschloss sofort, als ich sie von
meinem Fenster aus ihr Auto verlassen und die Auffahrt heraufeilen sah, sie mit
dem Rahmen zu konfrontieren. Ich war sehr neugierig auf ihre Reaktion. Sie
schien wirklich nichts davon geahnt zu haben, denn als ich sie ziemlich scharf
fragte, was sie wisse, war sie offensichtlich überrascht, verletzt und wollte
gehen. Es fiel mir aber nicht schwer sie zurück zu halten. Schließlich war sie
von Berufs wegen neugierig. So wie ich begierig gewesen war, nach ihrer Stimme
auch sie selbst kennen zu lernen, so wollte sie etwas über meine ausgefallenen
Neigungen erfahren.
Ihr Trotz stand ihr gut. Ihre Augen
blitzten mich an. Sie atmete heftiger, aus Ärger, aber auch aus steigender
Erregung und Neugier. Ihre Brüste spannten den dünnen Stoff des Kleides. Ich
genoss den Anblick des geschmeidigen, wohl gerundeten Körpers in der Hülle, die
seine Formen noch betonte. Ich stellte mir genüsslich vor, wie dieser Leib
sich, in den Rahmen gespannt, ausnehmen würde.“
Christiane:
„Der Graf blickte mich so seltsam an,
ein wenig versonnen, ein wenig lüstern. Diesen Blick kannte ich schon. Ein
kleiner Schauder lief mir über den Rücken, denn ich begann zu ahnen, dass ich
auch für diese Geschichte zu zahlen haben würde, wie immer bisher, nicht mit
Geld, sondern mit meinem Körper. Doch das konnte mich nicht abhalten, im
Gegenteil: Der wohlige Schauder einer unbestimmten Angst gab mir Kraft und
Selbstvertrauen! Was hatte ich doch schon alles über mich ergehen lassen
müssen. Deshalb fragte ich ganz kühl:
„Sie wollten mir
etwas zeigen, Herr Graf?“
„Ja, Christiane,
kommen Sie mit! Sie werden auf Ihre Rechnung kommen! Bitte! Darf ich Sie
führen?“
„Bitte, gern, Herr
Graf. Ich schließe mich Ihrer Führung an!“
Wir schritten
schweigend durch einige Zimmer und betraten dann einen länglichen Saal, an
dessen Ende einige Stufen zu einer Art Empore hinauf führten, die die ganze
Breite des Raumes einnahm. Wir stiegen hinauf und standen in einer
halbkreisförmigen Apsis, in deren Mitte ein eisernes, mattschwarz glänzendes,
verschnörkeltes, rahmenartiges Gebilde von etwas über Mannshöhe stand. Gegen
das grelle Licht, das durch die Fensterwand herein strömte, wirkte das Gestell
wie ein Scherenschnitt. Ich dachte zuerst, es handle sich um eine Art
Renaissancebrunnen, aber das war es nicht, wie ich beim näher Kommen bemerkte.
Ich erkannt sofort, wofür es gebaut war:
„Eine
Foltermaschine!“, rief ich überrascht und erschrocken. Trotzdem trat ich näher.
Der Graf beobachtete mich, sagte aber kein Wort. Ich bemerkte die offen
stehenden Manschetten für die Hand- und Fußgelenke, die Ösen, Ringe, Ketten und
Riemen. Dieses Gestell diente dazu, Menschen hilflos und wehrlos zu machen, sie
X- förmig auszuspannen. Ich ging um das Ding herum und betrachtete es genau.
Ich hatte so etwas noch nie gesehen, aber es übte eine seltsame Anziehung auf
mich aus. Voll Erstaunen fühlte ich in mir den Wunsch wachsen, das Gestell
selbst auszuprobieren. Der Graf stand einfach da, sagte nichts, tat nichts,
beobachtete mich nur!“
Graf Gabriel von Ortenburg:
„Christiane erkannte den Rahmen rasch
als das, was er war. Ich konnte also annehmen, dass sie einschlägige
Erfahrungen hatte. Sie ging rundherum, betrachtete das Gerät genau, zuerst ein
wenig erschrocken und überrascht, dann mit Neugier, schließlich interessiert
und beeindruckt. Offenbar machte sie sich Gedanken über die Verwendbarkeit des
Gestells. Neben dem Rahmen stand eine Art Schirmbehälter, in den eine ganze
Anzahl verschiedener Schlagwerkzeuge gesteckt waren. Ich konnte gut beobachten,
wie ihr der Atem stockte, als sie des Ständers ansichtig wurde. Sie wurde
erregt, atmete tief und seufzend, schwer und gepresst, nahm ein Instrument nach
dem anderen heraus, prüfte Schwere und Biegsamkeit und behielt schließlich eine
schwere, weiche, aber raue, Ledergerte in der Hand. Ihre Fingerspitzen
wanderten sachte über die Oberfläche, geistesabwesend beinahe. Versonnen
blickte sie zuerst auf den Folterrahmen, dann zu mir, überreichte mir die Gerte
und schritt zu dem Gerät. Sie betrachtete die Manschetten.
„Aber die sind ja
gepolstert!“, stellte sie verwundert fest und legte das linke Handgelenk in die
dafür vorgesehene Manschette. Gespannt wartete ich. „Klick!“, schloss sich die
Manschette. Christiane stieß einen spitzen, erschrockenen Schrei aus.
Unwillkürlich versuchte sie sich zu befreien, obwohl sie wusste, dass es
sinnlos war. Sie gab den Versuch auch rasch auf, blickte in meine Augen, ich in
ihre.
„Machen Sie mich
sofort los, Graf Gabriel!“, sagte sie mit ganz ruhiger Stimme.
„Sie haben sich
selbst durch Ihre Neugierde gefangen, Christiane!“, stellte ich ebenso ruhig
fest, „Aber selbstverständlich befreie ich Sie sofort, wenn das wirklich Ihr
Wunsch ist!“ Ich trat näher und schickte mich an sie loszumachen. Sie blickte
auf die Gerte in meiner Hand, dann in meine Augen und flüsterte:
„Nein, nein, warten
Sie, Graf! Das wäre zu feig, eine halbe Sache. Ich will…!“ Ich trat zurück.
Langsam, als ob er sehr schwer wäre, hob sie zögernd den rechten Arm, lege das
Gelenk in die Manschette, sah hin und zuckte trotzdem zusammen, als sie sich
klickend schloss. Sie seufzte und schloss ihre Augen ebenfalls. Ich wartete
gespannt. Langsam schob sich der linke Fuß seitwärts, stieß an die Manschette,
tastete sich hinein. „Klick!“ Ein erschrockenes „Hmm!“ entfloh Christianes
Mund. Ich zitterte fast vor Spannung. Würde sie es vollenden und den anderen
Fuß auch einschließen, sich vollkommen wehrlos machen?
Ja!! Sie riss die
Augen auf, starrte mich an, dann nach rechts unten, suchte mit dem Blick die
Manschette, schob den Fuß sachte hinein, ein leiser Druck, ein Klick, ein
stöhnender Aufschrei. Sie war gefangen, hatte sich selbst wehrlos gemacht, sich
selbst dargeboten, ausgespannt, wie gekreuzigt. Schweigend und befriedigt
musterte ich den mir ausgelieferten Körper, die nach oben gespreizten Arme, die
in tiefen Atemzügen wogenden Brüste, den zitternden Bauch, die makellosen
Beine, an denen sich der Rocksaum durch die Spreizung auf reizvolle Weise hoch
geschoben hatte. Allein der Anblick der wehrlosen Gestalt, die da in dem Rahmen
auf Zehenspitzen stand, ließ eine Beule in meiner Hose sichtbar werden. Schauer
der Erregung durchliefen mich. Ich hoffte sehr, dass sie nicht verlangen würde
losgemacht zu werden. Sie rüttelte an ihren Fesseln, versuchte frei zu kommen,
vergebens natürlich, denn sie hing mehr als sie stand, felsenfest. Was sie tun
konnte, waren beinahe obszöne Bewegungen mit dem Becken, ein bisschen vor, ein
wenig zurück. Offenbar wurde sie sich erst jetzt der wehrlosen Lage so richtig bewusst,
sie blickte an sich hinunter, zu den eingeschlossenen Handgelenken hinauf und
dann zu mir. Sie wirkte fast ein wenig verwundert über ihre missliche Lage.
Jetzt musste sich entscheiden, ob sie nur aus Neugier hineingeraten war, oder
ob ein unbewusster, aber mächtiger Drang zu masochistischen Situationen sie
geleitet hatte.
Ich erwartete, dass
sie mich auffordern würde, sie sofort aus der Maschine zu befreien. Das hätte
ich dann auch getan. Schon öffnete sie resolut den Mund, straffte sich und sah
mich an. Ich lächelte etwas verkrampft. Vielleicht sah sie in meinen Augen das
Verlangen, die gespannte Erwartung. Jedenfalls entspannte sie sich, fröstelte,
schüttelte sich, ihr Blick wurde verhangen, blieb an der Gerte in meinen Händen
haften. Bei diesem Anblick wurden die Augen wieder klar, verlangend, bohren
sich blitzend in meine. Am ganzen Körper zitternd, mit heiserer, sinnlicher
Stimme schrie sie mich an:
„Tun Sie mit mir, was
Sie wollen, wie lange Sie wollen und womit Sie wollen. Ich kann Sie nicht hindern
und ich will Sie nicht hindern. Ach, ich armes Schwein!“ Aufseufzend ließ sie
danach den Kopf nach hinten fallen, wobei sich ihre dunklen Haare lösten und
ihr bis zur Taille fielen. Schweigend ging ich um sie herum und betrachtete
mein hilfloses Opfer, wobei ich die Gerte leicht gegen meine Handfläche
klatschen ließ. Bei diesem Geräusch hob sie elektrisiert den Kopf und folgte
meinen Bewegungen mit angstvollem Blick. Ich fragte sie:
„Sind Sie schon
einmal geschlagen worden, Christiane?“
Sie brachte keinen Ton heraus und nickte nur bejahend.
„Sie wissen also, was
Sie erwartet?“ Wieder das bejahende Nicken. Eindringlich redete ich ihr zu:
„Christiane, wenn Sie
es wünschen, dann lasse ich Sie jetzt frei, sofort. Ihre Neugier ist
befriedigt, Sie können Ihre Geschichte schreiben. Soll ich Sie frei lassen?“
Entschieden schüttelte sie den Kopf.
„Sie liefern sich mir
bedingungslos aus, Christiane?“ Sie nickte.
„Sie wissen, dass Sie
unmenschlich leiden werden, Christiane?“ Sie nickte.
„Es gibt keinen
Sicherheitscode, Christiane, Sie sind ab sofort allein mit ihrem Schmerz!“
Sie schluchzte, aber
nickte. Ich genoss dieses Gefühl meiner Macht und war entschlossen, es bis zur
Neige auszukosten und mein Opfer in
keiner Weise zu schonen. Schließlich hatte diese Frau sich mir freiwillig
angeboten. Viele Mädchen und Frauen waren schon in der Maschine gehangen, aber
bisher keine aus eigenem Verlangen. Diese einmalige Situation wollte ich
genießen!“
Christiane.
„Als der Graf da so um mich herum
schlich und die schwere Gerte gegen seine linke Handfläche klatschen ließ,
wollte Panik in mir aufkommen. War ich denn wahnsinnig geworden? Mich einem
Menschen, den ich gar nicht kannte, derart auszuliefern? Aber er war mir sehr
sympathisch, er erregte mich und ich wusste, dass er mich jederzeit freigelassen hätte, bis zu dem Zeitpunkt, da
ich selbst mich ihm angeboten hatte. Nun gab es kein Zurück mehr! In Kürze würde
ich mich schreiend unter der Peitsche winden, mich in den Qualen, die er mir
voll Lust zufügen würde, krümmen, würde
schreien und flehen, aber ganz und gar vergebens. Nun umrundete er mich wie ein
Raubtier seine Beute, musterte unverhohlen meinen ausgespannten Körper,
taxierte meine weiblichen Reize, verglich mich mit anderen, denn dass ich wohl
nicht die Erste war, die in dieser Maschine hing, war mir klar.
Ich schrie gellend auf, als der erste
Hieb sich in meinen Po brannte. Ich bäumte mich auf, riss und rüttelte an
meiner unnachgibigen Fesselung, vergebens, wie ich wohl wusste. Aber ich konnte
nicht anders. Hieb auf Hieb hagelte auf mich herab, ohne jede Rücksicht, ohne
Erbarme. Die dünne Sommerkleidung schützte mich kaum. Es war die Hölle. Das
schwere Leder brannte sich kreuz und quer in mein empfindliches Fleisch. Er
schonte nur mein Gesicht. Sonst testete er jeden einzelnen Quadratzentimeter
meines Körpers, die Brüste, den Po, die Schenkel, den Rücken, die Arme, die
Beine, den Schoß! Er schlug langsam und kräftig zu, entfachte in mir einen
Taumel des Schmerzes, eine Hölle der Qualen, ein loderndes, wogendes Brennen.
Ich schrie, ich kreischte, ich zuckte, ich wand mich, krümmte mich, warf mich
vor und zurück, ich winselte, ich flehte, ich schluchzte, ich rüttelte in Zorn
und Qual, zitterte und bebte, drohte und bettelte, bis ich tränenüberströmt
zusammen sackte.
Sofort hörten die
Schläge auf. Hitzewellen wogten durch meinen gestriemten Leib. Ich schluchzte
und heulte hemmungslos drauf los. Da kamen warme, weiche Hände, streichelten
mich, kneteten sanft, linderten den Schmerz, ließen ihn verebben, machten mich
erschauern, zittern, beben. Leise rieselte Erregung mein Rückgrat entlang,
strömte in warmen Wellen durch meinen brennenden Leib. Langsam breitete sich
Lust aus, füllte mich mit wabernder Wärme. Seine Hände, bisher beruhigend,
besänftigend, wurden fordernd, weckten Begierde, bevorzugten die reizbaren
Zonen meines Körpers, die Brustwarzen, den Po, die Innenseite der Oberschenkel
und schließlich den Schoß, weckten ziehendes Verlangen. Sanft rieben seine
Hände meine Grotte, drangen ein, dehnten, weiteten, zogen, drückten das weiche
Fleisch der Schamlippen, tippten an das Zentrum der Lust, dass Feuchtigkeit zu
fließen und mein Unterleib zu zucken begann.
Aber in den beginnenden
Orgasmus klatschten neuerlich brennende Hiebe und erstickten die aufkeimende
Lust in einem lodernden Meer von Schmerzen. Wieder fraß sich das Leder in mein
Fleisch und ließ es brennen in Qual und Pein!“
Graf Gabriel von Ortenburg:
„Ich schlug Christiane so heftig ich
konnte, nahm absichtlich keine Rücksicht, genoss ungehemmt ihre Reaktionen auf
den Schmerz, den ich ihr zufügte. Unvorstellbare Lust quoll in mir hoch. Das
Klatschen des Leders auf ihrer vom dünnen Stoff kaum geschützten, prallen Haut
Christianes ließ mich vor Lust erschaudern. Ihre Schreie, ihr Flehen, ihr
Sichwinden und Sichkrümmen unter den unbarmherzigen Hieben, - welche Wonne!
Schließlich wurde
Christiane unempfindlich gegen weitere Schmerzen. Ich führte sie in den Himmel
der Lust, brachte sie an den Rand eines gewaltigen Orgasmus, nur um ihr diesen
zu zerpeitschen, sie zurück zu stoßen in die Hölle der Qual.
Als sie zum zweiten
Mal schluchzend und vollkommen gebrochen in dem Rahmen hing und keine Kraft
mehr hatte zu reagieren, riss ich ihr die Kleider vom Leib. Sie ließ das
teilnahmslos geschehen. In strahlender, verstriemter Nacktheit hing sie vor
mir. Ich streichelte sie wieder, bereitete ihr Lust, stachelte ihre Begierde
an, bis sie sich neuerlich einem gewaltigen Orgasmus näherte.
Diesmal griff ich
nach einer mehrsträhnigen Ledergeißel und ließ diese mit Genuss auf ihrem
nackten, ausgespannten Leib tanzen. Ich schlug auf ihre prallen, ungeschützten
Brüste, ihren Popo, die Schenkel, aber vor allem zwischen die gespreizten
Beine, bis sie wie von Sinnen in ihrer Wehrlosigkeit tobte und heulte wie ein
wildes Tier und schließlich wieder erschlaffte.
Es war mühevoll, aber
auch lustvoll, sie noch einmal in einen Erregungszustand zu bringen.
Schließlich aber stöhnte sie vor Lust, schob ihren Unterleib auf meinen Fingern
vor und zurück. Sie taumelte einem ungeheuren Höhepunkt zu. Ich zog sachte
meine Finger aus ihrer Grotte. Die Augen weiteten sich in Entsetzen, Angst,
Unverständnis und Zorn. Sie flehte und schluchzte:
„Bitte, bitte, hör
nicht auf! Schlage mich, peitsche mich, peitsche mich blutig! Aber um alles in
der Welt, nimm mich, bitte nimm mich, bitte, bitte!“
Ich drückte rasch auf
die Entriegelung, sie fiel mir fast entgegen, ich trug sie auf meinen Armen zum
Bett. Wer könnte einer solchen Bitte schon widerstehen?“
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