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    STORY 8 - Sabrina braucht Hilfe

    Sabrina braucht Hilfe

    Bereits seit einer Woche klagte Sabrina über Krämpfe im Unterbauch. Nach langem hin und her stimmte sie einem Besuch beim Frauenarzt zu den ihre Mutter ihr schon lange ans Herz gelegt hatte. Heute ist es soweit. Ihre Mutter hatte sie heute morgen extra daran erinnert direkt nach der Schule nach Hause zu kommen da der Termin bereits für halb drei vereinbart ist.

    Sabrina ist es ganz schön mulmig zumute. Nach dem Mittagessen sagt ihre Mutter zu ihr dass sie sich noch schnell duschen soll und dass sie dann gleich losfahren will damit sie bereits frühzeitig beim Arzt sind. Sabrina wird immer aufgeregter. Sie duscht schnell und zieht frische Sachen an. Als sie ihre Schuhe anzieht hat die Mutter schon den Autoschlüssel in der Hand. Auf dm Weg zum Arzt fragt Sabrina ob das wirklich sein muss. Aber ihre Mutter bleibt hart. Termin ist Termin und es war ja wohl an der Zeit das sie untersucht wird, zumal sie ja auch Schmerzen hat. Um viertel nach zwei kommen sie an der Praxis an. Sie steigen aus und gehen zum Eingang. Sabrina folgt widerwillig ihrer Mutter.

    An der Anmeldung erledigt ihre Mutter die Formalitäten. Die Arzthelferin schaut in das Terminbuch und meint nur :”Da haben sie aber Glück. Vor ihnen ist nur noch eine Patientin. Da brauchen sie nicht lange zu warten.” “Glück?” denkt Nina. “Von Glück habe ich aber andere Vorstellungen!” Dann sagt die Helferin :”Nehmen sie doch bitte einen Moment im Wartezimmer platz. Es dauert höchstens noch 20 Minuten. Im Wartezimmer setzt sich Sabrina neben ihre Mutter die sich sofort eine Zeitschrift greift. Sabrina ist zu aufgeregt um etwas zu lesen. Sie schaut sich im Wartezimmer um. Dort sitzt noch eine Frau mit ihrer Tochter die in etwa so alt ist wie Sabrina. “Die hat ja noch mehr Glück. Die ist noch vor mir dran....” Und sie lächelt ironisch. Das andere Mädchen schaut  auch aufgeregt umher. Kurz darauf kommt eine andere Arzthelferin mit einer Karte in der Hand ins Wartezimmer :” Svenja Kunz?!” Das Mädchen schaut erschrocken die Helferin an. Ihre Mutter steht auf. Das Mädchen folgt ihr. Die Helferin sagt: ”Folgen sie mir bitte.”

    Sabrina bekommt immer weichere Knie. Nun ist sie die nächste. Aufgeregt täppert sie mit dem Fuß. Nach und nach füllt sich nun das Wartezimmer. “Siehst du, wenn wir später gefahren wären hätte es bestimmt länger gedauert.” sagt ihre Mutter. Aber Sabrina ist zu sehr in Gedanken vertieft und nickt nur kurz. Sie versucht die ganze Zeit irgendwelche Geräusche von draußen mitzubekommen und vor allem zu hören wenn das andere Mädchen rauskommt. Dann kommt die Arzthelferin in das Wartezimmer. Sabrina ahnt schon dass sie nun an der Reihe ist aber wundert sich auch weshalb das andere Mädchen noch nicht gegangen ist. “Sabrina Weller?” Ok, sie hat es wohl nicht mitbekommen wie das andere Mädchen gegangen ist. Nun ist sie dran. “Kommst du mit mir?” Sabrina steht auf und ihre Mutter folgt ihr. “Ich messe dir jetzt noch den Blutdruck, den Puls, wiege dich und messe deine Größe, ja?” Sabrina nickt und ist wieder etwas erleichtert. Schonfrist. Nachdem im Labor alles erledigt ist soll sie noch kurz vor dem Arztzimmer Platz nehmen. Sie setzt sich auf die Sitzbank und ihr Blick fällt sofort auf die offene Tür des Untersuchungszimmers.


    Da steht der Stuhl. Sabrina ist erschrocken. Sie hat ja schon Bilder von diesem Ding gesehen aber der hier sieht irgendwie anders aus. Da sind keine Beinschalen dran sondern irgendwelche Fußstützen.

    Und die sind so angebracht dass man sich normal draufsetzen kann. Sabrina kann es sich nicht erklären wie das funktionieren soll. Sie fragt ihre Mutter aber die meint sie sollte sich einfach draufsetzen und die Füße in diese Halter stellen. Alles andere geht von allein, Tolle Antwort denkt sich Sabrina. Sie schaut geradeaus in Richtung des Arztzimmers. Von drinnen kann man verschiedene Sprachfetzen hören. Dann öffnet sich die Tür. Das Mädchen aus dem Wartezimmer gefolgt von ihrer Mutter und dem Arzt verlassen den Raum und gehen zum Untersuchungszimmer. Die Tür schließt sich. Sabrina versucht etwas zu deuten was in dem Zimmer nun vor sich geht. Sie hört wieder Gesprächsfetzen. Dann ein Geräusch wie wenn ein Vorhang aufgezogen wird. Kurz darauf ein summen, dann das Öffnen einer Schublade und etwas geklappert. Schließlich wie ein Wasserhahn aufgedreht wird und wieder die Stimme des Arztes. Sabrina hält es kaum noch aus. In ihrem Bauch bewegt sich alles. Jetzt die Vorstellung von diesem fremden Mann gleich untersucht zu werden treibt ihr die Gänsehaut den Rücken rauf und runter.

    Nach etwas zehn Minuten hört sie ein klacken und wieder das summen. Kurz darauf kommt die Arzthelferin und bringt Sabrina und ihre Mutter in das Sprechzimmer.

    ***END***

    Diese Story wurde mir gemailt, die Autoren sind mir allerdings unbekannt.

     
      Posted on : Nov 16, 2013
     

     
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