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    Ela nackt ...

    Ela´s erste spontane Nacktheit

    Ela und ich kennen uns schon recht lange. Daß sie deutlich jünger ist als ich, hat uns anfangs
    nicht gestört und nur ihre besorgten Eltern interessiert. Heute stört es uns auch nicht. Im
    Gegenteil macht es mich in manchen Situationen ein bißchen stolz. Natürlich bringt der
    Altersunterschied auch mit sich, daß wir uns nicht in allen Interessensgebieten begegnen. Was
    an und für sich auch nichts ausmacht.

    Eines unserer Dauerthemen in puncto verschiedener Interessen ist Elas Wunsch, mit mir
    tanzen zu gehen. Aber nicht etwa in einem gepflegten Cafe, wie mir das gelegen käme,
    sondern in Discotheken.

    In diesen Zappelschuppen habe ich jedesmal das Gefühl, wie ein Korken auf der Oberfläche
    zu schwimmen. Sprüche in meine Richtung wie "Guck´ mal jetzt kommen sie schon zum
    Sterben hierher" würden mich nicht wundern, wenn ich die Altersstruktur der typischen
    Besucher dort betrachte. Aber manchmal lasse ich mich eben doch hinreißen und gehe mit Ela
    dorthin aus; meistens, weil sie es sich zu irgendeinem konkreten Anlaß gewünscht hat. Das ist
    dann auch okay für mich.

    An einem Abend, zu dem wir zwei befreundete Paare zum Essen eingeladen hatten, waren wir
    beide noch im Bad, als es an der Tür klingelte. Ich stand noch unter der Dusche, Ela war
    derselben schon entstiegen und hatte sich eben die Haare gefönt. Sie huschte an die
    Sprechanlage: Hans und Silke hatten sich um eine komplette Stunde in der Zeit vertan! Ich
    beendete meine Bewässerung und hörte Ela sagen, die beiden mögen sich kurz gedulden, sie
    müsse sich noch anziehen und sei in ein paar Minuten fertig.

    Ela und ich kennen uns schon sehr lange. Ich habe in unserer ganzen gemeinsamen Zeit noch
    NIEMALS erlebt, daß sie mit Tätigkeiten wie Anziehen oder Zurechtmachen "in ein paar
    Minuten" fertig war. Also rief ich ihr nach einem Blick aus dem Fenster zu, sie könne die
    beiden doch nicht im Regen stehen lassen und solle eben einfach die Tür aufmachen und
    unsere Freunde hereinlassen.

    "Was denn - etwa NACKT ?!" tönte sie aus Richtung Schlafzimmer. Ich war viel zu sehr
    damit beschäftigt, nach einem trockenen Handtuch zu angeln um diesen Gedanken auch nur
    im entferntesten reizvoll zu finden und riet: "Du braucht doch nur die Tür aufzumachen, Ela!
    Die Getränke findet Hans doch auch ohne dich." Da erschien meine hübschere Hälfte auch
    schon in der Badezimmertür und meinte irgendwas von "typisch" und "wieso gehst du nicht"
    und anderem. Aber sie grinste dabei. Und sie grinste hinterlistig.

    "Das würde dir irgendwie gefallen, ja?", säuselte Ela. "Und was ist dir das wert?" Ich war
    immer noch nicht auf den Reiz der Vorstellung gekommen, daß Ela sich unseren vorzeitigen
    Gästen damit völlig nackt präsentieren würde, wenn auch sicher nur ganz kurz. Ich dachte
    eben einfach nur praktisch in diesem Augenblick. Sicher hätte ich ihr auch sonst keinen
    Freibrief für eine durchgetanzte Nacht geboten. So aber erwiderte ich hektisch: "Na, wünsch
    dir halt was nettes." Und Ela kam prompt: "Wenn ich das mache, gehst du am Samstag mit
    mir in den Glaspalast!"

    Ich warf in Gedanken meine Pläne für den Samstagabend über den Haufen und gab mich
    geschlagen: �Auch DAS noch�, verdrehte ich die Augen, �Na meinetwegen komm´ ich mit.
    Nur laß die zwei endlich rein!� Und Ela drehte sich mit frechem, siegesbewußten Schwung
    aus dem Bad.

    Ich wurde nicht Zeuge dessen, was sich an der Tür abspielte. Ela beschrieb das so: sie blieb
    beim Öffnen hinter der Tür und Silke drängte mit Hans in den Flur. Als Ela die Tür zwischen
    dem Sauwetter und unseren Freunden schloß und die beiden verstanden, was sie da sahen,
    fragte Silke sichtlich erschrocken: �Ach du liebe Güte � sind wir zu früh ?!�. Hans verkniff
    sich jegliche Reaktion, schaute einmal an Ela herab und wieder hinauf, drückte ihr die
    mitgebrachte Flasche trockenen Bordeaux in die Hände und ging an ihr vorbei Richtung
    Wohnzimmer. Ich hörte ihn dabei frozzeln: �Nein, wir sind nicht zu früh. Ihr Hausfreund ist
    wohl zu spät��

    Ich beeilte mich, zu unseren Gästen ins Eßzimmer zu stoßen. Ela war wieder im Bad
    verschwunden. Von wegen �nur schnell was anziehen��, fuhr es mir durch den Kopf. Hans
    hatte Silke und sich inzwischen bedient. �Sag mal, hast du Ela das Haushaltsgeld gekürzt oder
    will sie ihre Kleider schonen?� grinste er. Ich beschrieb lachend unsere Situation, als es
    klingelte, tadelte die zwei für ihr Zufrühkommen und beschrieb den deal, zu dem Ela mich
    genötigt hatte. �Wenn ich euch hätte warten lassen, bis Ela fertig ist, hättet ihr Schwimmhäute
    bekommen oder der Regen wäre in Schnee übergegangen��, erklärte ich hämisch.
    Silke warf ein, das sei irgendwie mutig gewesen, ihnen so die Tür aufzumachen. Sie selbst
    hätte Hans aus der Dusche gescheucht. Aber irgendwie sei das auch prickelnd. Und Hans
    meinte, an meiner Stelle würde er öfters solche deals eingehen. Hans ist leidenschaftlicher
    Discothekengänger und war schon öfters mit Ela zum Tanzen aus.

    Scherzhaft rief er dann in Richtung Bad: �Und wenn Ela so bleibt, wie sie uns aufgemacht
    hat, leg´ ich noch einen drauf!!!� Weder meine Zauberin noch ich hatten eine Ahnung, was er
    damit meinte, und prompt öffnete sich auch die Badezimmertür und Ela stand, bewaffnet mit
    einer Haarbürste, in der Tür: �Was soll DAS denn nun wieder heißen, Hans?� � �Na, was ich
    sage! Ich leg noch einen drauf und wir kommen ALLE mit am Samstag. Ute und Ralf sicher
    auch.�

    Ute und Ralf war das zweite eingeladene Paar. Das pünktliche. Sehr zu ihrem Leidwesen, wie
    sie später bedauerten. Sie hatten den Anfang dieses ungewöhnlichen Abends verpaßt. Mit
    mehreren Freunden zusammen ausgehen ist eines von Elas heißesten Wünschen; in der
    Gruppe macht es ihr eben noch viel mehr Spaß, und ich teile diese Einschätzung. WENN ich
    schon in eine Discothek gehe, dann doch lieber mit männlicher Rückendeckung.
    Silke warf einen undefinierbaren Seitenblick auf ihren Hans, legte aber den Kopf abwartend
    schief. Ich blickte zuerst erstaunt zu meinem Freund, dann herausfordernd zu meinem
    Augenstern und wartete.

    Ela und ich kennen uns schon sehr lange. Ich sehe es ihr an, wenn es in ihr arbeitet und
    meistens kenne ich auch ihre Antwort, bevor sie selbst sie äußert. Ich sollte mich ein seltenes
    mal irren.

    �Mooment�, suchte sie die Fronten zu klären, �also wie jetzt genau? Wenn ich heute den
    ganzen Abend nackt bleibe, dann gehen wir übermorgen zu sechst in den Glaspalast, ja? Alle
    zusammen und nicht nur für zwei Stunden? Hast du das so gemeint oder wie jetzt�� Hans
    nickte und grinste immer noch dabei. Und ich selbst war heilfroh, vorher keine Wette mit ihm
    abgeschlossen zu haben.

    Ela fing an zu feilschen wie ein orientalischer Basarhändler: �Ganz ohne was ist doof, Hans.
    Schmuck müßt ihr mir erlauben und wenigstens Schuhe.� � �Schmuck ist okay. Schuhe auch.
    Aber nur, wenn´s Pumps sind oder noch besser Stiefel. Fertigmachen und beduften kannst du
    dich auch in Ruhe. Aber das einzige an Stoff, was du heute abend benutzt, wird ein
    Taschentuch sein, wenn du niesen mußt, oder das Ding ist geplatzt!�. Ela entschied sich für
    ein Gewässer von Gucci und leichtes Schuhwerk. Den ganzen Abend Stiefel in der Wohnung
    zu tragen, hielt sie für zu unbequem. Dafür handelte Hans noch heraus, daß wir Männer uns
    am Samstag auch mal auf ein Bier an die Bar würden zurückziehen dürfen.

    Die Stimmung war gespannt, als wir dasaßen, uns über Belanglosigkeiten austauschten und
    ich die bevorstehende Menüfolge offenbarte. Im Grunde warteten wie ja alle nur auf das
    Erscheinen meiner Zauberin, auch wenn niemand von uns ein Wort mehr darauf
    verschwendete. Nunja, zumindest wir Männer wrteten darauf; Silkes Haltung zu dem
    geschlossenen deal konnte ich schlecht einschätzen.

    Ich hege nicht die Hoffnung, jemals zu verstehen, warum Frauen SO lange brauchen können,
    sich zurechtzumachen, wie das üblicherweise der Fall ist. Ich weiß auch nicht, was so schwer
    an der Frage zu beantworten ist, was frau anziehen soll. Besonders, wenn feststeht, daß
    NICHTS anzuziehen ist. Aber Ela ließ sich soviel Zeit, als stünde uns ein gemeinsamer
    Theaterbesuch vor. Endlich � wir waren inzwischen bei dem dritten Glas, erschien meine
    Zauberin im Wohnzimmer. Und sie bezauberte uns alle!

    Unterstellt man(n), Frauen würden dazu neigen, ihre Nachteile mit geradezu sportlichem
    Engagement zu betonen, dann ist Ela in dieser Disziplin eine Leistungssportlerin: mit ihren
    162 cm ist sie nicht eben groß, meint SIE - ICH finde das eher niedlich. Ihre Haare haben eine
    langweilige Farbe (�Straßenköter-braun�), sagt SIE � ICH finde es hinreißend, daß sie ihr bis
    knapp zur Hüfte reichen. Ihr Busen sei zu klein, beklagt SIE sich � ICH liebe es, daß ihre
    Brüste so fest und frech sind.

    Und wie sie da nun zu uns trat, da strafte alles an ihr alle ihre Bedenken Lügen: Ela hatte sich
    das Haar mit einem Kamm zu einer Hochsteckfrisur drapiert, was ihren langen Hals fesselnd
    betonte. Sie hatte sich sichtlich, aber nicht übertrieben geschminkt und dabei auf Lip Gloss
    verzichtet, das ich nicht mag. Um den Hals trug sie den Anhänger, den ich ihr zum Geburtstag
    geschenkt hatte; das ist ein zu ihren Augen passender kleiner blauer Stein an einer fast
    unsichtbaren Schnur. Dazu hatte sie ein Halsband aus dunkelblauem Samt gewählt, das ich
    ganz selten an ihr sehe. An einem Oberarm trug sie einen silbernen Reif, der wie eine
    Schlange gearbeitet ist und am Handgelenk der anderen Seite ein dazu passendes feines
    Armband. Sie wehte auf blauen Wildleder-Pumps in einer Wolke von �Arte de Gucci� herein,
    spendierte zuerst Silke ein Lächeln, das vielleicht Zustimmung erheischen sollte, und dann
    sich selbst einen Batida de Coco mit einem Schuß Kirschsaft � ihren Lieblingsdrink.
    Ich habe es immer für gut befunden, daß Ela regelmäßig Sport treibt. Auch wenn ich dafür an
    zwei Abenden in der Woche ihre Gegenwart vermisse, wenn sie zum Callanatics-Kurs geht.
    Dazu joggt sie an drei bis vier Tagen vormittags, wenn ich berufsbedingt sowieso nicht
    daheim bin. Ich bin ihr dankbar, daß sie mich mit dem Joggen infiziert hat. Meiner Fitneß und
    Figur tut das gut. Ich bin ihr noch viel dankbarer für IHRE Figur.

    Ela ist schlank und wirkt drahtig, ohne athletisch zu erscheinen. Ihre kleine Figur ist weiblich
    gerundet und Ihre Bewegungen sind meistens knapp und ökonomisch zielgerichtet. Sie hat ein
    bewundernswertes Körperbewußtsein und kann ebenso lasziv wie energisch erscheinen, je
    nachdem, wie die Situation es ihr eingibt. Für unsere Erotik ist das wunderbar und ich schätze
    die Möglichkeiten sehr, die unser Liebesleben durch ihre Körpererfahrung erfährt. Aber das
    gehört nicht hierher, denke ich...

    (wird fortgesetzt, sofern Ela mich läßt)

     

    Chris 

     
      Posted on : May 14, 2008
     

     
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    chriselaDE
    chriselaDE's profile
    Comments: 4
    Commented on May 14, 2008
    Warum aus manchen Zeichen senkrechte Balken geworden sind beim Einkopieren, weiß ich nicht. Ich werde das bei Gelegenheit überarbeiten.

    C.
     




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