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    Wie meine Leidenschaft für Rohrstockzüchtigungen entstand! Berichtet von Stefan

    Grundsätzlich war die Rohrstockstrafe an unserer Schule (es war im Jahr 1952) noch erlaubt. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule verhängten damals allerdings Strafarbeiten oder verordneten Arrest. Dieser Arrest war allerdings auch äußerst unangenehm. Bedeutete es doch, dass man am Nachmittag in die Schule musste, wenn die anderen spielten. Unsere Schule hatte dazu einen richtigen Karzer unter dem Dach, der ein Oktogon (Achteck) bildete und auf allen Seiten mit Holzläden fest verschlossen war. Hinein kam man über eine Leiter und eine Bodenklappe. Man konnte dort nur durch die Ladenschlitze sehen und warten, bis einen der Pedell auch wieder herausließ. Nur zwei Personen an unserer Schule verwendeten den Rohrstock. Allerdings eher selten, dann aber nachdrücklich. Der eine war ein älterer Lehrer, der Mathematik unterrichtete. Bei ihm musste man sich über die vorderste Bank legen, die Beine spreizen und der gelbe Onkel trat in Aktion. Das hatte ich schon einmal beobachtet, als bei seinem Unterricht, wegen der großen Hitze, die Klassentüre aufstand und ich auf dem Flur an dessen Schulraum vorbei ging. So war es nur ein flüchtiger Eindruck, den ich damals gewann. Ich selbst hatte allerdings nie bei ihm Unterricht und so kann ich aus eigener Erfahrung darüber nicht berichten.

    Der andere, bei dem der Rohrstock nachdrücklich in Aktion trat, war unser Rektor, den wir wegen seiner Allgewalt Herrscher nannten. Zunächst hatte ich auch noch keine Bekanntschaft mit seinem Rohrstock gemacht. Nur vom Hörensagen wusste ich, dass es in aller Regeln deftige und schmerzliche Prügel nach sich zog, wenn man wegen einer Verfehlung zu ihm beordert wurde. Allgemein galt er als gefürchteter Fachmann im Erteilen einer Prügelstrafe, obwohl er weniger grausam zuschlage wie viele unserer Väter oder bei einigen deren Mütter, was ich mir nicht vorstellen konnte. Straffällige Schüler beorderte er, so erzählte man sich, am Nachmittag in die Schule und dann gebe es Prügel, die man noch am anderen Tag spüre. Ich war also auch nicht besonders scharf darauf, unter den Rohrstock von unserem Herrscher zu geraten. Dass Papas Rohrstock gelegentlich auf meinen Hinterbacken tanzte, reichte mir vollkommen.

    Häusliche Züchtigung

    Daheim hatten meine Geschwister und ich dazu eine sogenannte Strafhose zu tragen, die den Hintern nicht schützte. Meine Eltern hatten auch so eine solche anziehen müssen erzählten sie und meine Großeltern auch. Das war nun nicht etwa eine Hose, die man hätte kaufen können. So eine Strafhose sei an seiner Schule Pflicht gewesen. In der Schulordnung habe gestanden, dass bei einer strengen Bestrafung den Schülern eine Strafhose zuzubilligen sei. Diese dürfe das Geschlecht bedecken und müsse die Pobacken stramm umspannen. Auch sei darauf zu achten, dass diese aus dünnem Stoff gefertigt werde. Solche Strafhosen fertigte Mama, nachdem einmal eine Nachbarin meiner Züchtigung beiwohnen durfte, für die ganze Nachbarschaft. Nur mit dieser Strafhose bekleidet, musste ich mich über den Küchentisch beugen und von den schadenfrohen Geschwistern die Handgelenke halten lassen. Danach gab es Dresche, die mir durch und durch ging und besonders die rechte Pobacke dazu brachte, zwei bis drei Tage lang weh zu tun, da Papa immer nur von einer Seite her zuschlug. Prügel gab es so lange, bis Mama sagte, dass es reicht.

    Der Rabatt

    Wir hatten einen ziemlich gutmütigen Klassenlehrer, der kaum einmal einen Schüler bestrafte und, wenn es nötig war, allenfalls eine Strafarbeit verhängte oder einmal eine Stunde Arrest verordnete. Mit ihm konnte man deshalb sehr gut auskommen. Ich hatte meine Schulzeit fast hinter mir, als ein Ereignis eintrat, an das ich mich noch so gut erinnere, als sei es erst gestern gewesen.
    Alles begann damit, dass unser Klassenlehrer ausgerechnet Albert und mich damit beauftragte, für alle Schüler unserer Klasse besondere Vokabelhefte zu besorgen, die er neu einführen wollte. Vermutlich hatte er nur vergessen uns allen rechtzeitig zu sagen, dass wir uns solche besorgen sollten. Also zogen wir los und kauften die Hefte. Der Händler gewährte auf den Preis, weil wir auf einmal so viele Hefte kauften, einen Rabatt, den wir gleich anschließend in Eis umsetzten. Dumm war nur, dass uns dabei der Pedell beobachtet hatte, wie sich später herausstellte. Doch zunächst gaben wir Hefte und angebliches 'Restgeld' ab und alles war erledigt.

    Aufgabenteilung

    Wie es manchmal so geht, kommt alles zusammen. Einige Tage später sollten wir als Hausarbeit einen Aufsatz schreiben. Meist ging unser lieber Lehrer nur durch die Klasse und überzeugte sich, dass jeder der Schüler seinen Aufsatz geschrieben hatte. Albert mein Banknachbar und Freund hatten das längst gemerkt. Da wir unsere Hausaufgaben gemeinsam machten, teilten wir uns die Arbeit. Jeder machte die Hälfte und schrieb die andere Hälfte nur ab. Dies schien uns eine ganz praktische Aufgabenteilung zu sein. Das Los für den Aufsatz traf diesmal mich und Albert durfte ihn später abschreiben, während er die Matheaufgaben gelöst hatte, die ich dann wiederum von ihm abschreiben durfte.
    Ungünstig war nicht etwa, dass Albert seinen Aufsatz laut vorlesen musste, während sich unser Klassenlehrer nebenbei mit einem Vater an der Türe unterhielt, problematisch war nur, dass er danach ausgerechnet mich dazu aufforderte, meinen Aufsatz auch noch vorzulesen. Er wollte mit der Klasse anschließend die unterschiedliche Bearbeitung des Themas diskutieren. Da hatte ich es. Das Gelächter wollte nicht enden, als ich begann. Empört verglich nun unser Klassenlehrer die Aufsätze und uns blieb nichts anderes, als zu gestehen, was wir getrieben hatten. Da ordnete er an:
    „Eine Stunde Karzer, nein, zwei Stunden Karzer für Euch, meldet Euch heute Mittag beim Pedell, ich lasse mir berichten, ob Ihr den Arrest abgesessen habt."
    Natürlich waren wir ärgerlich. Der Nachmittag war futsch und das schöne Sommerwetter hatte uns Hoffnung gemacht, ins Freibad zu dürfen.

    Nach der großen Pause hatten wir bei unserer Biologielehrerin Unterricht. Kaum hatte diese begonnen, erschien unser Klassenlehrer und wir mussten nach vorne kommen. Wo wir das Geld hätten, das wir als Rabatt für den Kauf der Hefte erhalten hätten, der Händler habe ihn gefragt, ob das recht gewesen sei und er habe sich schrecklich blamiert. Da blieb nichts als zu gestehen und zu versichern, ihm das Geld morgen zu bringen. Leider wussten wir nicht, dass uns der Pedell beim Verzehren unseres Eises beobachtet hatte. Wie sich herausstellte, wusste unser Klassenlehrer auch darüber Bescheid und wir sahen uns genötigt, unser Geständnis, sehr zum Amüsement der Mitschüler, zu erweitern. Die grinsten schadenfroh, als unser Klassenlehrer schließlich erklärte:
    „Das Geld schenke ich Euch, auch den Karzer, aber nicht den Gang zum Direktor. Ihr meldet Euch nach Schulschluss bei ihm, ich werde ihm den Vorfall berichten. Er soll entscheiden, was mit Euch zu geschehen hat."

    Mir fuhr der Schreck in alle Glieder. Augenblicklich hätte man eine Stecknadel fallen hören. Alles sah auf mich, dann auf Albert und wieder auf mich. Das war noch nie da gewesen. Unsere Mitschüler grinsten verständnisinnig. Ich konnte dem Unterricht kaum folgen zumal ich immer wieder daran denken musste, was uns wohl bevorsteht. Schnell war die restliche Stunde um. In der kleinen Pause wurden Albert und ich mit Fragen bestürmt. Ob wir uns auf die Schläge, die wir ja verdient hätten, freuen? Wir sollten morgen erzählen, wie es gewesen sei. Andere bedauerten uns, weil wir eine Tracht Prügel erhalten, aber mehr schadenfroh grinsend als ernst gemeint. Die nächste Stunde plätscherte an mir vorbei wie ein Wasserfall, genauso wie die anschließende letzte Stunde.
    Beim Herrscher
    Schnell begaben wir uns in den 1. Stock und meldeten uns im Vorzimmer. Die Sekretärin sah uns wissend an und ließ uns gleich ins Zimmer durch. Der Herrscher saß hinter seinem großen Schreibtisch und sah kurz auf und arbeitete weiter. So standen wir abwartend was passiert vor dem großen Schreibtisch. Da meldete sie Sekretärin, dass der Neffe des Schulleiters, Rolf auch da sei. Rolf soll sofort hereinkommen, bestimmte dieser. Vom Sehen her kannte ich Rolf er ging in die Klasse unter uns. Der sagte sofort:
    „Lieber Onkel ich habe wieder einmal Strafe verdient und bitte Dich um acht Schläge auf meinen Popo, damit ich wieder artig bin!"
    Der Onkel aber fauchte, dass es sich mit dem lieben Onkel erledigt habe. Sein Lehrer habe berichtet, dass Rolf nicht mitarbeite und schon wieder oft zu spät zur Schule komme. Inzwischen habe er erfahren, dass Rolf mit dem Fahrrad eine Frau angefahren hat. Mit acht Schlägen sei es dieses Mal nicht getan. Rolf wurde rot und er musste neben uns stehen bleiben. Wieder arbeitete der Rektor einfach weiter. Schließlich legte er seine Unterlagen weg.

    Was wir wollen, fuhr uns der Herrscher an und, da er mich dabei anblickte, sagte ich kleinlaut, dass wir uns auf Anweisung des Klassenlehrers melden müssen. Nun wurde ich angedonnert:
    „Name, Klasse, Grund und kurz?
    Ich, sagten meinen Namen und die Klasse, berichtete verlegen von unserer Arbeitsteilung und der Blamage mit den inhaltgleichen Aufsätzen. Dann musste ich auch noch gestehen, dass wir den Rabatt für die Hefte in Eis umgesetzt hätten. Rolf kicherte. Ihm werde das Lachen schon noch vergehen, sagte dessen Onkel. Der sagte zu mir, ich höre das heute noch:
    „Wenn ich kurz sage, meine ich kurz. Das heißt: Mein Name ist Stefan und ich gehe in die Kasse acht b. Ich habe abgeschrieben und Geld veruntreut und bitte darum mich dafür angemessen zu bestrafen!"
    Schon als er dieses sagte, ging es mir durch und durch. Dann musste ich auch noch wiederholen, was er gesagt hatte. Albert, der nach mir dran war, sagte schließlich Gleiches. Danach blickte der Herrscher Rolf an und der sagte:
    „Es stimmt lieber Onkel, ich bin wieder zu spät gekommen und habe auch die Frau angefahren. Bitte bestrafe mich angemessen dafür!"

    Der Rektor nahm seinen Kalender und bestimmte, dass wir drei uns am Nachmittag um 16:30 Uhr bei ihm zum Strafantritt zu melden haben. Er müsse unsere Hintern bedauerlicherweise in beträchtlichen Aufruhr versetzen, um uns nachhaltig klar zu machen, wie wir uns zu verhalten haben. Daraufhin wollte er wissen, ob ich schon einmal Prügel erhalten habe. Ich gestand, dass ich von meinem Papa auch Dresche beziehe, wenn ich etwas angestellt habe. Als er fragte, ob ich diese auf den nackten Hintern erhalte, sagte ich, dass ich dazu eine besondere Strafhose anbehalten dürfe. Das dürfe ich bei ihm auch, stellte er fest. Eine stramm sitzende Unterhose, dünne Sporthose oder Ähnliches dürfe man bei ihm anbehalten. Umspanne diese die Pobacke nicht wie eine zweite Haut müsse auch diese herunter und es gäbe die Schläge auf den nackten Hintern. Danach fragte er Albert. Sein Papa sei gefallen, gestand Albert und, dass er und seine Geschwister auch von meinem Vater Prügel erhalten, wenn sie etwas angestellt hätten. Dann solle er seine Strafhose nicht vergessen, sagte der Rektor und wir waren entlassen.

    Auf dem Flur sprachen wir mit Rolf und fragten diesen, ob sehr schlimm werde. Der sagte, dass man es aushalten könne, obwohl der Ablauf ein sehr strenger sei. Manche sagte danach, dass es nicht so grässlich war wie bei ihrem Papa, andere fänden es sehr schlimm. Sein Onkel sage immer, dass er ein Anhänger der anhaltenden Prügelmethode sei. Da bekomme man besonders viele Schläge auf den Hintern, die zögen trotzdem ganz gemein durch. Wir würden das ja selber erleben. Albert aber fragte, ob es für Rolf schlimm sei, nun von seinem Onkel Schläge zu erhalten. Der zuckte nur die Achsel und meinte, dass es dieses Mal vielleicht schon schlimm werde, aber die acht Schläge, die er bisher herhielt, damit sei er immer prima klargekommen. Da waren wir auch nicht schlauer.

    Der Prügelraum

    Als wir uns meldeten, war Rolf schon da. Wir sollten auf der Toilette unsere Strafhosen als Unterhosen anziehen, verlangte er. Doch das hatten wir daheim schon gemacht. Der Rektor ging danach mit uns flotten Schrittes ging es durch Flur und Treppe in den Keller. Dort schloss er eine Türe auf und wir mussten eintreten. Der erste Blick viel auf einen sechzig Zentimeter hohen, merkwürdigen Tisch. Auf einer Seite waren zwei Löcher, danach ein Ledergurt zum Festschnallen und ein dickes Lederkissen, über dem man sicherlich den Popo darbieten musste, am Ende zwei hölzerne Blöcke mit großen halbrunden Löschern und ziemlich weit auseinander. Durch diese musste man sicher, das war mir sofort klar, die gespreizten Beine stecken. Der Herrscher war kurz angebunden und bestimmte:
    „Auf diesem Prügeltisch erhaltet Ihr Eure Strafe mit einem der Rohrstöcke dahinten. Ihr könnt Euch jetzt schon einmal innerlich darauf vorbereiten und alles bis auf die Strafhosen ausziehen."
    Rolf wisse ja schon was nachher folge und solle uns den Ablauf erklären, verfügte er und ließ uns alleine. Und wirklich, in einem Kübel war ein ganzes Bündel dieser schrecklichen Stöckchen. Wir aber mussten uns bis auf die Strafhosen ausziehen. Rolf hatte allerdings keine richtige Strafhose an, sondern eine viel zu kleine Unterhose.

    Sein Onkel lasse uns ein wenig schmoren, meinte Rolf, aber das sei ganz normal bei ihm. Ich bekannte offen:
    „Mir ist ziemlich flau im Magen."
    Rolf stellte fest, dass es ihm auch immer so geht. Sein Onkel verstehe es halt, einem durch langes Wartenlassen ziemlich zuzusetzen. Danach deutete er auf den Prügeltisch. Man müsse sich darauflegen und die Arme in die dafür vorgesehenen Löcher stecken. Die Beine kommen in die jeweiligen Löcher, damit man nicht strampeln oder gar die Beine zusammennehmen könne. Die Schläge kämen dann mit einem, der zu einem Drittel gewässerten Rohrstöcke. Sein Onkel habe ihm gesagt, dass die dann besser zögen und er sich nicht so anstrengen, muss. Zudem könne Rolf, wen er mit diesen Stöcken seine Schläge erhalte, dieses besser genießen. Ich konnte nicht lassen nachzusehen, ob die Rohrstöcke tatsächlich gewässert sind. Sie waren es und das mulmige Gefühl, das ich hatte, wurde nur noch schlimmer...

     

     
      Posted on : Jan 11, 2013
     

     
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