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    Nur für uns Frauen !!!

     

     

    Cony mein Traum, einfach nur mein Traum.

     

    Langsam betrete ich die Bar in Sachsenhausen, um mich ein wenig von der anstrengenden Woche des Lehrgangs zu erholen und zu entspannen.

     

    Es sieht gemütlich aus, aber als ich mich umschaue, sehe ich nur Pärchen und ein paar Gruppen junger Männer an den Tischen sitzen.

     

    Ich gehe zur Theke und setze mich auf den Hocker, der mit schwarzem Leder bezogen ist.

     

    Der Boy, ein Südländer mit einer erotischen Ausstrahlung, kommt auch sofort angewieselt, und fragt nach meinen Wünschen.

     

    Wenn der wüsste, ………………..

     

    Ich bestelle erst mal ein Glas Wasser, um mir in Ruhe die Cocktails anzusehen, welche in der Karte aufgeführt sind.

     

    Ich schaue mich noch einmal langsam im Raum um. Schade eigentlich, eine so gemütliche Bar, und so wenig los.

     

    So sitze ich gelangweilt an der Theke und nippe an meinem Wasser.

     

    Plötzlich sehe ich wie der Barmixer ein Glühen in die Augen bekommt und anfängt von einem Ohr zum andern anfängt, zu grinsen.

     

    Ich höre, wie die Tür zuschlägt. Ein Klappern hoher Schuhe oder Stiefel zerstört die Ruhe der letzten Minuten.

     

    Na………….wird wohl seine Freundin sein.

     

    „Cony mein Schatz, mein Herz erleuchtet, wenn ich bemerke, dass du zusammen mit mir in einem Raume weilst, und ich hoffe, dass du meine liebe endlich erwiderst, mich heiratest, und ganz viele Kinder mit mir bekommst.“

     

    Ein glockenhelles Lachen erfüllt den Raum.

     

    Und sobald dieses Lachen prustent erstirbt, höre ich eine gutturale Stimme, mit einem Timbre, welches ich noch nie gehört habe.

     

    „Tony du alter Schmeichler, wenn du erst mal erwachsen wirst, und trocken hinter den Ohren bist, wirst du mich alte Frau, die dann vor dir stehen wird, gar nicht mehr wollen.

    Aber danke, ich kann deine Aufbauhilfe heute etwas gebrauchen. War ein harter Tag.“

     

    Langsam schaue ich hoch. Neugierig möchte ich das Gesicht hinter dieser Stimme sehen.

    Und ich schaue direkt in zwei hellgrüne Augen, welche unter dieser blonden Prachtmähne hervorschauen.

    Ich schaue in ein Gesicht, wie aus einem Traum. Diese Augen, glänzend und feucht, die Farbe so smaragdgrün wie das Meer vor Koh Samui, einer Insel in Thailand.

    Ein leicht violetter Lidschatten, abgerundet von einem leichten goldigen Schimmer.

    Eine Nase, perfekt geformt.

    Leicht geschminkte Lippen umrandet von einem dunkler gezogenem finisch.

    Und zwischen den Lippen zwei reihen blendet weißer Zähne, welche einem entgegenleuchten.

     

    Und sie lächelt mich an. Besser sie grinst mich unverfroren an.

     

    Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

     

    Dann hebt sie ein Taschentuch und wischt sich die Tränen aus den Augen.

     

    „Entschuldigung, aber diesen Satz höre ich jedes Mal, wenn ich hier hereinschneie. Und ich antworte glaube ich auch jedes Mal dasselbe.“

    Sagt sie, während sie sich die Tränen wegwischt.

     

    „Hallo, mein Name ist Cony“.

     

    Sagt sie zu mir und nun lächelt sie freundlich.

     

    Diese Stimme……………………………….

     

    Ich starre sie bestimmt zehn Sekunden an, bevor ich reagiere.

     

    „Hmmmmmmmmmm ………………….(schluck)…………..hallo ich bin Tati…..äh. Ich meine Tatjana, aber meine Freunde nennen mich Tati.“

    Kann ich nur mühsam antworten und habe auf einmal einen trockenen Hals.

     

    „HalloTati, freut mich dich kennen zu lernen.“ Sagt sie mit ihrer unverwechselbaren Stimme.

     

     

    Ich komme mir im Augenblick vor wie ein Schulmädchen, welches ihren Traum mit eigenen Augen sieht.

     

    Ich starre sie weiter an.

     

    „Entschuldigung, wenn ich dich so ansehe, aber so eine hübsche Frau wie du sieht man sonst nur in den Zeitungen auf den Seiten eins bis drei.“

     

    Cony schaut mich verdutzt an und lächelt mich an, während nun sie es die etwas rot wird.

    Und es sieht süß aus, wie sich ihr Gesicht mit einer leichten Röte überzieht.

     

     

    Eins zu eins…………..grins.

     

    Aber es ist auch ein furchtbar nettes Mädel, das hier neben mir steht.

     

    „Musst du nach Hause, oder hast du Zeit?“ frage ich vorsichtig.

     

    „Habe Zeit, und zu Hause niemanden der auf mich, wartet, außer der Wäsche.“

    Sagt sie und lächelnd mich schon wieder so süß an.

     

     

    „Dann setz dich doch, ich habe auch Zeit, und im Hotel wartet nicht mal die Wäsche auf mich.“ Entgegne ich feixend.

     

    „Ok, wenn wir das geklärt haben, müssen wir uns nur noch über die Getränke einigen. Also nur Wasser, das geht hier in Sachsenhausen schon mal gar nicht…….ei wo sin mer denn???

    Wasser gibt’s hier nur für Dreckige…….TOOOOONNYYYYYYYYYYY.“

     

     

    „Ja Liebste aller Lieblichen, bestimmen sie über mich.“ kommt postwendend vom Keeper zurück.

     

    „Bringe er uns, soweit es ihre Zeit erlaubt, zwei Äppelwoi, aber zuckersüß und zack zack.“

     

    „Zwei süße für die Süßen……………..jawohl Myladys ich eile geschwind in den Keller um den besten Woi aller Zeiten für Myladys zu erschleichen.“ Kommt es lachend zurück und er ist verschwunden.

     

    Verschmitzt schaut mich Conny an.

     

    „Man muss auch spaß haben und vertragen können.“

     

    „Oh Mylady.“ Sage ich leise, stehe auf und verbeuge mich tief vor ihr.

    „Wenn Mylady es gestatten, würde ich mir erlauben, um euch um eure wohlwollende Freizeit angehen, und sie bitten, zu ihrer Dienerin an der tränke dieses herrschaftlichen Hauses zu verweilen, und mit mir einen Nektar von vergorenen alten Äpfeln zu kosten.“ Antworte ich ihr nun.

     

    Sie lacht, und dieses Lachen ist ansteckend.

     

    Und wir beide lachen aus vollem Hals.

     

    Auf einmal wird Cony ernst und flüstert.

     

    „Sag es keinem, wie du den Äppelwoi nennst, die steinigen dich hier schon wegen Geringerem“.

     

    Und da laufen mir wieder meine Tränen herunter.

     

    „Jawohl Mylady, ich werde versuchen den Gebräuchen der Ureinwohner Rechnung zu tragen und ihre Sitten und benehmen zu verstehen“ sage ich artig, und Cony prustet noch einmal los.

     

     

    „Myladys, habe ich was verpasst?“ kommt es von Tony aus der ecke und er schaut uns an.

     

    „Nein oh Herrscher des Kellers, der guten Tropfen, ich habe Mylady nur in die Gewohnheiten der Einwohner dieser Schenke eingeführt.“ Ruft Cony ihm entgegen.

     

    „Wohl getan Mylady, nicht dass sie noch im Kerker bei mir übernachten muss!“

     

    „Werde mir die größte Mühe geben, es ihr nicht angedeihen zu lassen. Meine nun aber nicht den Kerker.“ Sagt Cony mit einem Lächeln.

     

    Zu mir gewand sagt sie.

     

    „Oder wollen sie in seinen Kerker?“

     

    „Oh lass mal, habe mich erst vor ein paar Monaten von meinem Ex getrennt, und habe im Augenblick absolut keinen bock auf Sex.“ Sage ich leise zu Cony.

     

    Sie kommt ganz nahe an mich heran und schaut mir in die Augen.

    Und ich sehe in ihren Augen ein Leuchten, wie ich es noch nie gesehen habe.

     

    „Keinen Bock auf Sex, oder keinen Bock auf Männer“ flüstert sie mir zu und zwinkert.

     

    „Keinen Bock auf s……….“ ich bemerke, wie ich wieder rot werde wie ein kleines Mädchen.

     

    „Keinen bock auf Männer!“

     

    Hat sie es wirklich gesagt? hat sie mich wirklich gefragt, ob ich Sex ohne Männer haben will?

    Hat sie?..............................................

     

    Ich schaue sie an. Ich bemerke ihr kurzes Nicken, weil sie mir wahrscheinlich ansieht, was mir im Augenblick durch den Kopf geht.

     

    Und sie steht wirklich vor mir. Eine Frau von einer Schönheit, wie ich es noch nicht angetroffen habe im Leben. Ihre Haare, naturblond mit ein paar Strähnchen.

     

    Ihre Figur, sportlich so weit ich es in ihrem Kleidchen und den hohen Stiefeln sehen kann.

     

    Und sie steht neben mir, schaut mich an und lächelt.

     

    „Setz dich Cony, ich glaube, wir können ne Menge Spaß haben!“ fordere ich sie nun auf, sich endlich neben mich hinzusetzen.

     

    „Aber klar Tati, in jeder Beziehung kann ich dir großen Spaß anbieten.“ Sagt sie nun zu mir mit einer Stimme, die mir sagt, dass ich alles erwarten kann, was ich mir bis jetzt nur in meinen Träumen vorgestellt habe.

     

    Sex mit einer Frau……………….

     

    Wie es wohl ist, werde ich oder wird Cony von mir enttäuscht sein………………egal.

     

    Ich machs……………egal was ich morgen davon halte, …………..ich Versuchs……..

    Es kann nur besser werden als ohne Sex………………………..

    Und ich erhebe mein Glas mit dem Äppelwoi, ganz süß, und proste Cony still zu, weil mein Hals wieder zu trocken für ein Wort ist, und nehme einen großen Schluck dieses Gebräus.

     

    Und auch Cony trinkt einen Schluck, ohne mich aus den Augen zu lassen.

     

    Als ich mein Glas abstelle, schaue ich ihr auch in die Augen und nicke ganz leicht.

    „Ok Schatz komm wir gehen“ sagt sie auf einmal ohne ein weiters Wort.

     

    Was jetzt sofort in die Kiste, die ist ja schneller als ein Mann???????

     

    Sie bemerkt meinen Gesichtsausdruck und sagt.

     

    „Ich kenne da eine gemütliche Bar, in der wir uns näher kennen lernen können. Lust?“

     

    „Lust, Laune und Zeit bis Montag. Sage ich und erhebe mich.

     

    Also doch nicht sofort in die Kiste. Ein Stein fällt mir vom Herz. Ich denke immer noch, ist es ein Fehler, macht es mir Spaß, macht es ihr Spaß…………..ich weis es nicht, aber ich werde es morgen wissen.

     

    Nachdem Cony bezahlt hat, frage ich sie an der Tür. Und wohin geht’s?

     

    „Lass dich überraschen, ich werde dich schon führen.“

     

    Sagst, hakt sich bei mir ein und dirigiert mich nach rechts. Durch die Altstadt.

    Ein paar Mal links, rechts, und ich weis nicht mehr, wo ich bin, aber mir ist es heute egal.

     

    Dann geht’s in ein Gässchen hinein.

    Hähä. Ritterstraße nennen die hier so was…………..denke ich mir.

     

    Und auf einmal stehen wir vor einer Bar. Über der Tür steht nur ein großes S.

     

    Cony öffnet die Tür, und fordert mich mit einer Handbewegung auf, hineinzugehen.

     

    Ich stehe direkt am Eingang, und schaue mich mit großen Augen um.

     

    Ich sehe nur Mädels, Mädels an den Tischen, Mädels an der Theke, Mädels am bedienen.

     

    Ich bin in eine Lesbenbar geraten……………………………….

    Ein eisklater Schauer läuft mir über den Rücken……………………………

     

    „Keine Angst, hier wird dich keiner anmachen, wenn du es nicht willst, hier wollen wir nur unseren Spaß, ohne das Gegröhle der Kerle.

     

    „Hier sind wir ungestört, und können tun was wir wollen, ohne auf das gefeixe der Herren hören zu müssen. Wir können auch wieder gehen, und uns woanders ein lauschiges Plätzchen suchen“ sagt Cony mir leise direkt ins Ohr.

    Wie schön das kitzelt……………………………….

     

    „Wir bleiben!“ sage ich, ………………….entschlossen zu bleiben und zu lernen und vielleicht zu genießen. Meinen Willen habe ich schon beim Anblick von Cony abgegeben, und jetzt will ich es wissen………………………….

     

    Langsam steuern wir einen der letzten leeren tische an.

     

    Er liegt etwas in der Ecke, aber dadurch gibt er mir die Gelegenheit alles in mich aufzunehmen.

    Cony setzt sich direkt neben mich, direkt.

    Die Bedienung kommt, lächelt uns an und nimmt die Bestellung auf.

    „Zwei scharfe Weiber!“ sagt Cony.

    „Das sehe ich, und was wollt ihr Trinken?“……………hä………………………….

    „Hallo Cony, schön dich zu sehen, kommt sofort“      und husch ist sie weg.

     

    Ich schaue ihr verdutzt nach. Cony tippt mir auf die Schulter und meint.

     

    „Ja hier kann es sehr sehr lustig zugehen, wenn man will!“

     

    Ich schaue ihr in die Augen, meine Hand fasst nach ihrer auf den Tisch…………..

     

    „Ich habe……………ich habe noch nie…………….ich habe etwas Hemmungen!“

     

    „Macht nichts Tati. Wenn du nicht möchtest, brauchen wir nicht, obwohl ich es schade finden würde.“

     

    „Ich will ja, ………aber ich habe noch nie………“.

     

    Sie schaut mich schelmisch an.

     

    „Aber ich, und deshalb weiß ich wie es ist, und ich sage dir, wir Machens!“

     

    Auf einmal hat sie ihren Arm um mich gelegt, ganz sachte und kommt mir mit ihrem Gesicht immer näher.

     

    „Keine Angst, ich fresse dich nicht auf, höchstens etwas anbeißen, denn ganz schaffe ich dich nicht.“

     

    Und schon habe ich ein Küsschen von ihr bekommen.

     

    Wunderbar, gar nicht aufdringlich, eher zaghaft.

     

    Meine Hemmungen sind gefallen……………………………………………

     

    Ich drehe mich ganz zu Cony hin, und fasse sie am Nacken und ziehe sie zu mir heran.

     

    Ich sehe noch, wie sie ihren Mund leicht öffnet, bevor ich meine Augen schließe, und Cony einen Kuss gebe. Und es wird ein Kuss………………………..

    Unsere Zungen verschmelzen ineinander, ich höre Conys Herz schlagen, ich spüre ihren Atem, ich rieche ihre Haut, und ich kraule ihren Nacken.

     

    Ich weiß nicht, wie lange wir uns geküsst haben, aber mir kommt es wie eine Ewigkeit vor, denn nun bin ich ganz nah bei Cony, bei ihrer Seele, bei ihrem Herz.

    Und auch sie hat bei mir ein Gefühl der Sehnsucht nach ihr ausgelöst, wie ich es nie vermutet hätte.

     

    Ich schaue in ihr Gesicht, ohne scheu, ohne schlechtes Gewissen, und sehe ihr an, dass es auch ihr gefallen hat.

     

    Auf dem Tisch stehen unsere Getränke.

    Keiner von uns hat bemerkt, dass jemand da gewesen ist. Keiner hat eine Bemerkung wegen unseres Kusses gemacht. Es ist natürlich, das sich zwei Menschen küssen, die sich mögen. Egal wer……………….das weiß ich jetzt schon. Und ich freue mich nun richtig auf den Abend.

     

     

    Wie es weiter geht, seid gespannt drauf

     

     

    Tati….grins

     
      Posted on : Dec 16, 2011
     

     
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    Einhorn67
    Einhorn67's profile
    Comments: 60
    Commented on Dec 16, 2011
    Eine schöne Geschichte, die mich mehr als einmal hat Lächeln lassen. Und die es sicherlich auch schafft, Neugierig zu machen.
    Die beim Lesen auch den Platz lässt, diese Stimme mit einer Person zu füllen: So wie ich eine spontane Assoziation hatte, wen ich an dieser Stelle gesehen hätte.
    Das hat es nochmal in einer ganz anderen Dimension spannend gemacht, Deine Geschichte zu lesen!
     




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