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Sorry, no english translation, yet.
Ich schreibe mal Sklave und Herrschaft,das gilt natürlich auch für Sklavinnen.
--- Nachtrag ---
Achtung: Dieser Blogeintrag entstand primär aus einer falschen Interpretationvon D.E.B.R.I.S. Das neue Handbuch auf der Seite ist genauer und fasst auch den Abbruchbegriff besser. Nichts desto weniger bleibt dem Sklaven ein entgültiger Abbruch möglich.
--- Ende Nachtrag ---
Bitte lesen Sie auf www.debris-x.com nach.
Diese Seite wird zum 30.09 durch www.debrisx.org ersetzt
Varianten
SSC = Safe, Sane, Consensual = sicher, gesund, einvernehmlich
Ältestes Prinzip als Abgrenzung zu Missbrauch und Folter, sowie der unfreiwilligen Versklavungen.
SSC ist mißverständlich, ob der Bedeutung aller drei Begriffe:
- "safe", womit nicht safer Sex gemeint ist, oder
- "sane", aber wer bestimmt das?
- und "consentual", was eine Einigung zweier ungleicher Menschen verlangt.
RACK = Risk-Aware Consensual Kink= Risiko bewusste einvernehmliche Perversion
Alle Beteiligten erkennen die Risiken, die allen BDSM-Formen zueigen ist, gemeinsam an. Tenor: Warum soll irgendetwas verwerflich sein, was alle Beteiligten wünschen.
Aber auch hier ist das "Einvernehmen" ein wichtiger Punkt. Die Kritik von DEBRIS daran lautet, dass es Einverständnis nur zwischen gleichberechtigten Personen geben kann. Ein Sklave ist nicht und wird nie gleichberechtigt sein. Er will es gar nicht sein.
DEBRIS = domination enhanced beyond rule induced superiority
= Beherrschung, erweitert über regelbasierte Überlegenheit hinaus
Der Sklave hat nur mehr die Wahl zwischen bedingungslosem Gehorsam und Beziehungsabbruch. Da ersteres eine Kardinalpflicht des Sklaven darstellt, bekommt er Macht. Ein Sklave ist aber per Definition ein machtloses Wesen.
Zitat: "In der Praxis bedeutet es, dass D-Part und S-Part, also beide, ihr
Verhalten an der Maximaldrohung des Beziehungsabbruchs ausrichten
müssen. Aktionen
innerhalb dieses Rahmens basieren ebenfalls auf der Logik eines -Alles
oder Nichts- müssen also ausgehalten oder abgebrochen werden."
LFD = last free decision - letzte freie Entscheidung
Mein Vorschlag unten
Kritik und Alternative
(aus meiner unmaßgeblichen Sicht)
Fünf Eckpunkte von D.E.B.R.I.S.:
Der Sklave hat ein jederzeitiges Abbruchsrecht
Der Sklave gibt sein Persönlichkeitsrecht auf (er wird zum Tier)
Der Sklave gibt seine Selbstbestimmung auf (er wird zum gehorsamen Tier)
Der Sklave gibt sein Recht auf sexuelle Selbststimmung auf (er wird Sexobjekt)
Der Sklave gibt sein Recht auf körperliche Unversehrtheit (er kann gefoltert werden)
Die Punkte 2-5 finde ich dabei sehr richtig, aber 1 erlaubt nach meiner
unmaßgeblichen Meinung dem Sklaven zu einfach abzubrechen..
Damit bricht er zwar auch die Beziehung zur Herrschaft ab, denn dies ist ihm nach DEBRIS-Regeln immer erlaubt. Darin sehe ich einen Widerspuch zum Begriff und zur Rolle des Sklaven, der - einmal versklavt - alle Rechte für immer verwirkt hat.
Gegenmodell LFD:
Dem Sklaven ist kein Abbruch einer Sitzung gestattet, sondern nur mittels
Globalveto ein Ende der Beziehung herbeizuführen. Dies auch nur maximal drei
Mal:
nach der ersten Sitzung
nach der fünften Sitzung oder einem Monat was immer zuerst stattfindet, aber frühestens nach der dritten SItzung.
nach der zwanzigsten Sitzung oder einem Vierteljahr, was immer zuerst stattfindet, aber frühestens nach der zehnten SItzung.
Danach ist der Sklave permanent an die Herrschaft gebunden, nur noch
die Herrschaft kann den Sklaven dann noch verkaufen, verschenken oder
freilassen.
Im Gegenzug gibt es folgende Regel um den Sklaven emotional/mental zu schützen:*)
Die Herrschaft nennt vor Nutzungsbeginn das Endziel der Versklavung.
Dies wird in einem Sklavenvertrag festgehalten. Der Sklave kann dann
beurteilen, ob es in seinen Grenzen möglich sein wird, diese Ziele
grundsätzlich zu erreichen und ob somit diese Bindung sinnvoll ist.
Dieses Endziel ist für die Herrschaft auch nach dem letzten
möglichen (dritten) Globalveto verbindlich. Die Herrschaft wird bis zum letzten letzten möglichen (dritten)
Globalveto den Sklaven mit allen Nutzungsarten vertraut machen, die der
Sklave als potentiell kritisch im Rahmen seiner bisherigen Grenzen
sieht. oder anders formuliert, der Sklave darf sich nur mehr einmal, d.h. ein letztes Mal, entscheiden. Spätere Nutzungserweiterungen erlauben einmalig ein Globalveto des Sklaven.
Ziel sollte aber sein, den Sklaven in diesem Vierteljahr Probezeit
so stark emotional zu binden, dass keine formale Bindung mehr notwendig
ist, weil der Sklave sich bereits in einer vollständigen Hörigkeit befindet.
Sinnvollerweise sollten diese drei Abfragen des möglichen Vetos deutlich ritualisiert von statten gehen, um die inhaltliche tiefe zu würdigen.
Der Vorschlag ist diese Situationen (auch aus Gründen des (Straf-)rechtes) jeweils mt Video zu dokumentieren.
Gerade das dritte mögliche Veto ist vor Zeugen abzulegen, diesem Veto folgt die Kennzeichnung.
Beispielhafte Formeln:
"Demütig danke ich, Testobjekt ____________, für Ihre Mühe.
Freiwillig und im vollen Besitz meiner geistigen Kraft lege ich meinen Körper und meinen Geist in Ihre Hände
und bitte um die Gnade für eine erste Testphase in Ihren Besitz, Herr/In_______________, überzugehen.
Ich verzichte freiwillig und vollständig auf alle Rechte und gelobe vollständigen Gehorsam ."
Es folgt eine entsprechende Antwort der Herrschaft
"Demütig danke ich, Testobjekt ____________, für Ihre bisherige Mühe.
Freiwillig und im vollen
Besitz meiner geistigen Kraft lege ich meinen Körper, meinen Geist und meine Seele in Ihre Hände
und
bitte um die Gnade für eine Probezeit in Ihren Besitz, Herr/In_______________, überzugehen.
Ich verzichte freiwillig und vollständig auf alle Rechte und gelobe vollständigen, jederzeitigen Gehorsam ."
Es folgt eine entsprechende Antwort der Herrschaft
"Demütig danke ich , Testobjekt ____________, für Ihre bisherige Mühe während meiner Probezeit.
Freiwillig und im vollen
Besitz meiner geistigen Kraft lege ich meinen Körper, meinen Geist, meine Seele und mein Leben in Ihre Hände
und
bitte um die Gnade permanent in Ihren Besitz, Herr/In_______________, überzugehen.
Ich verzichte freiwillig, vollständig und endgültig auf alle Rechte und gelobe vollständigen, jederzeitigen, unbegrenzten Gehorsam."
Es folgt eine entsprechende Antwort der Herrschaft
"Mein altes ich ist nun tot. Ich bin heute wieder geboren als Sklave/in, ich steh auf ewig in der Schuld in Ihrer Gnade."
- "Demütig danke ich , Testobjekt ____________, für Ihre bisherige Mühe.
Aber ich lege mein Veto für die Zukunft ein und bitte um die vereinbarte Freilassung.
Gleichzeitig ziehe ich mein Einverständnis für die Zukunft zurück.
Danke für die Erkenntnise und die Hilfe zur Selbstfindung."
*) Nicht dass ein Slave eine besonders schützenswerte Kreatur ist. Der Gedanke war, dass es dann Herrscher gibt, die anfangs nichts besonders wollen, und in der Phase der vollständigen Rechtlosigkeit Punkte verlangen, die den Sklaven so überfordern, dass nur mehr der Todeswunsch existiert.
Dies ist auch aus ökonomischen Gründen (Verschwendung) wenig erstrebenswert.
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