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Kapitel 1 Der
Wunsch und die Offenbarung
Ein ganz normaler morgen beginnt. Der Wecker läutet um sechs
Uhr, aufstehen, duschen, anziehen,
Frühstück, Zähne putzen und ab zur arbeit. Abends nach Hause kommen, und dann
tot müde vor den PC schnell einen runterholen und dann ins Bett.
Das kann doch kein Leben für einen 18 jährigen jungen Mann sein…
Auf dem weg zur Arbeit, bei der Arbeit und beim
Freierabendbier, überall sieht man Weiber, doch man wird von den Weibern
einfach nicht beachtet. Woran liegt das? Wenn man ein Sixpack hat, sollte man doch meinen hat man einen
Vorteil. Aber nichts da…
Einmal, als ich an einem Freitag zu viel Feierabendbier
hatte, kam mir der Gedanke zu beten.
Aber nicht zu unserem Heiligen Vater, nein zu der Göttin der
Freuen. Der göttlichste Ort der Frau ist ja bekanntlich die Venushöhle, also
betete ich einfach zu der Göttin Venus.
„Hoch erhabene Venus; erhöre meine Gebete, lass mich der
einzige Mann auf der Erde sein…“
Diesen Satz murmelte ich noch ein paar Mal vor mich hin,
biss mein Alkoholpegel die Überhand gewann und ich einschlief.
…Ich erwachte auf
einer grünen, saftigen Wiese umrandet von einem dichten Tannenwald. In der
Weite erkannte ich weiss verschneite Berggipfel. Der Himmel schimmerte in einem
eher dunklen rosa Ton. Auf einer kleinen Graskuppe erblickte ich eine, ganz in
Weiss gekleidete, junge, hübsche, weisshaarige Frau. Sie redete mit mir, obwohl
sich ihre Lippen nicht bewegten.
„ Hallo Pascal,
ich weiss welches
deine Belangen sind. Ich habe deine Gedanken gelesen. Ich kommuniziere mit dir
wenn du schläfst, weil dein Geist dann nicht mehr an die Irdischen fesseln
gebunden ist. Ich habe deine Gebete erhört und ich werde sie dir erfüllen. Wenn
die wieder aufwachst, wird die Welt nicht mehr so sein wie du sie kanntest.“
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