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    Story 140


    Vorwort zu meinen BDSM-Geschichten, um Missverständnissen vorzubeugen. Bitte lesen!

    Nichts von dem, das hier niedergeschrieben ist, entspricht meinen persönlichen moralischen Vorstellungen, die von Toleranz für die Verschiedenartigkeit jedes Menschen geprägt sind.

    Es handelt sich um Fantasien, die seit meiner Kindheit, zunächst ohne mein Zutun auftauchten, später von mir als Gegenpol zu den Widrigkeiten des realen Lebens genossen wurden.

    Etliche dieser Märchen der Grausamkeit habe ich niedergeschrieben, etwa so, wie ein Krimiautor eben über Morde fantasiert, die zu begehen er sicher nicht vorhat.

    Wer Fantasien ins reale Leben einbringen will, muss sich bewusst sein, dass es in der Realität Grenzen gibt, persönlicher Natur durch die Leidensfähigkeit der Partnerin, des Partners, moralischer Natur, was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andern zu und legistischer Natur in Form der Gesetze.

    Fantasien dagegen sind wie Träume, grenzenlos, bunt und unverbindlich, dienen lediglich der eigenen Lust und der Lust der Leserin, des Lesers.

    Wer diesen Unterschied zwischen dem realen Leben und reiner Fantasie nicht zu verinnerlichen bereit ist, sollte hier aufhören zu lesen und sich anderen Dingen zuwenden.

     Story 0140

    Eine Nacht in Paris                                                                                              

     

    Endlich waren wir nach Paris gekommen! Gerd hatte geschäftlich dort zu tun. Ich sah mir inzwischen die Stadt an. Beim gemeinsamen Mittagessen nahm ich mir ein Herz und brachte die Sprache auf etwas, das mich schon lange beschäftigte: eine Freundin hatte mir erzählt, dass es Liveshows mit sadomasochistischem Inhalt geben sollte. Ich sprach Gerd schüchtern daraufhin an. Er war überrascht. "Interessiert Dich denn das!" Mutig, nachdem ich nun schon davon begonnen hatte, sagte ich: "Ja, Gerd!" "Na, dann werde ich mich erkundigen, Christiane! Ich weiß es nur von Marseille. Aber sicher gibt es derartiges auch hier. Wenn ich etwas erfahre, gehen wir abends gleich hin! Einverstanden?"

    Ich war etwas verlegen, nun, da es heraus war. Ich glaube, dass ich sehr rot im Gesicht war. Gerd verabschiedete sich etwas amüsiert wie mir schien. Ich war den ganzen Nachmittag unruhig, kribbelig und rastlos. Ich hoffte, dass er die Adresse erfahren würde und fürchtete es gleichzeitig. Er wusste ja nichts von meinen geheimen Gedanken und Wünschen und Phantasien. War ich doch selbst nicht ganz im Klaren darüber, was ich eigentlich wollte! Zumindest getraute ich mir nicht es einzugestehen, was ich wollte. Aber bei der Vorstellung, dass ich vielleicht heute abends schon nackte Männer und Frauen gefesselt, gequält und gefoltert sehen würde, flossen heiße Wellen der Lust in meinen Unterleib. Ich schämte mich dieser Lust und gab mich ihr doch mit Genuss hin. Dabei waren diese Vorstellungen eher verschwommener Natur, trotzdem aber intensiv.

    Als Gerd mich abends zum Essen abholte, war ich fast verkrampft. Er schien ganz unbekümmert, nur gelegentlich warf er mir so eigenartige Seitenblicke zu, dass ich merkte, er halte mit irgendetwas hinter dem Berg. Er ließ mich zappeln, tat so, als ob es keinerlei Spannung gebe, dabei wurde ich immer kribbliger und fahriger. Endlich hielt ich es nicht mehr aus.

    "Hast Du Dich erkundigt, Gerd?"

    "Was meinst Du?"

    "Geh, Gerd, tu nicht so als ob Du es nicht wüsstest. Hast Du gefragt wegen der Lokale?"

    "Ja!"

    "Na und? Was hast Du erfahren? So rede doch!" Mein Herz klopfte zum Zerspringen vor Angst, Gier und Spannung. Ich zitterte vor Erwartung.

    "Mein Gott, bist Du heute nervös! Ist Dir das so wichtig?" Mir sank das Herz in die Hose bei diesen Worten. Ich musste ja annehmen, dass er ganz uninteressiert an den Dingen sein musste und irgendwie hatte ich gehofft, dass er mein Interesse teilen würde. Er fuhr fort:

    "Natürlich habe ich mich erkundigt und habe auch etwas gefunden. Wir fahren anschließend hin. Lass Dich überraschen!" sprach er schnell weiter, als er merkte, dass ich etwas sagen wollte. Enttäuscht klappte ich meinen Mund wieder zu. Es wurde einsilbig. Gerd war zwar heiter, aber es war etwas Unrastiges in seinem Wesen, das mir ein klein wenig Hoffnung gab, dass ihm dieser Besuch und meine Wünsche doch nicht ganz so gleichgültig waren wie er glauben machen wollte.

    Bald darauf saßen wir schweigend im Taxi und wurden an einem unscheinbaren, lagerhausartigen Gebäude abgesetzt, stolperten durch einen schwach erleuchteten Gang in ein schäbiges Foyer und in ein ziemlich großes verqualmtes Lokal, nachdem wir einen unverschämt hohen Eintrittspreis gezahlt hatten.

    Auf der ziemlich schummerig beleuchteten Bühne entledigten sich einige Mädchen mehr oder weniger gekonnt ihrer Kleider. Ich war ein wenig enttäuscht als wir dem Kellner zu unserem Tisch folgten, der nahe der Bühne war. Kaum hatten wir uns gesetzt und unsere Bestellung aufgegeben, waren alle Mädchen splitternackt, ein Tusch der Musik und es wurde finster.

    "Glaubst Du, dass das alles war'? Sollten wir nicht lieber gehen?", flüsterte ich enttäuscht Gerd zu. "Aber nein, Christiane, das Hauptprogramm kommt erst. Ich habe mich genau erkundigt. Siehst Du, da geht die Show weiter! Pass auf!"

    Die Bühne wurde wieder hell, sechs Mädchen wirbelten herein. Verkleidet als weiße Kätzchen, nackt bis auf Maske, Fellhandschuhe für die Pfötchen und ein weißes Fellhöschen mit einem langen Schwanz hinten dran. Zuerst kam ein ballettartiger Tanz, bei dem vor allem die Brüste gut herauskamen. Sie hüpften und sprangen und wogten. Die Kätzchen spielten miteinander, rieben aneinander, streichelten einander und bald standen die Brustwarzen recht schön empor. Plötzlich wirbelte ein schwarzer, gestiefelter Kater in die Menge. Gierige Pfoten fielen über ihn her, deren er sich nicht erwehren konnte. Zippverschlüsse ratschten, von der lauter werdenden Musik übertönt und bald war der Kater bis auf die Maske und Stiefel nackt! Verzweifelt versuchte der gutgebaute Kater seine Blößen zu verbergen, zu entfliehen, aber es gelang ihm natürlich nicht. Mit blitzenden Augen

    schlugen die Katzen nun auf ihn ein, wozu sie ihre langen Schwänze in die Hände nahmen und auf ihn losdroschen. Obwohl die Kätzchen oft und immer wieder gierig versuchten, ihn zwischen den Beinen zu treffen und ihnen dies auch häufig gelang, blieb der Penis schlaff. Die Hiebe mussten aber doch wohl schmerzen, denn immer wieder zuckte er zusammen, winselte, krümmte sich und auch seine Haut rötete sich an den getroffenen Stellen. Mich erregte das sehr. Immer wieder schlugen die Katzen zu. Da! Da ertönte ein Tusch. Bevor ich noch die Situation recht erfasst hatte, wimmelte es auf der Bühne von schwarzen Katern. Je fünf von ihnen warfen sich auf eine Katze.

    Ich war etwas verstimmt, weil ich gerne länger die Auspeitschung des Mannes genossen hätte. Aber während ich noch missmutig und etwas geistesabwesend auf die Bühne blickte, merkte ich, dass mich das, was dort geschah, doch auch erregte. In dem Getümmel von Leibern wurden den Kätzchen rasch und gekonnt die Höschen heruntergerissen, ein Kater kniete sich mit aufgestützten Ellbogen kauernd hin, drei warfen das Kätzchen Rücken zu Rücken auf ihn drauf, einer von diesen packte ihre Pfötchen, je einer ihre Beine. Diese beiden rissen ihre Beine so weit wie möglich auseinander. Der fünfte Kater ergriff ihr eigenes Höschen und peitscht sie erbarmungslos und mit voller Kraft mit ihrem eigenen Schwanz. Natürlich fielen die Hiebe in erster Linie zwischen die Beine und auf die Brüste. Dumpf klatschten die Schläge auf die gequälte Haut. Die wehrlosen Leiber der Kätzchen wanden und krümmten sich vor Schmerzen, sie miauten vor Qual herzerweichend. Dazwischen sauste der nackte Kater herum, in den Pfoten eine mehrsträhnige Ledergeißel, mit der er einmal hier, einmal dort kräftig zuschlug, was jedesmal zu heftigen Reaktionen von der Getroffenen führte. Rote Striemen überzogen bald die getroffenen Stellen, die Brüste, die Schenkel und vor allem die Scham.

    Die nackten, wehrlosen Leiber wanden und krümmten sich, schnellten und bäumten sich in den erbarmungslosen Fängen der kräftigen Kater und diese offensichtlichen, heftigen Reaktionen der Qual und der Schmerzen und der Wehrlosigkeit erregten mich maßlos. Zuletzt begann die Bühne sich zu drehen. Die jeweils vorne befindliche Katze erhielt mit der Geißel für jede Brust drei kräftige Hiebe übergezogen, dass die Busen nur so wabbelten, worauf sie rasch umgedreht wurde, sodass ihre Scham zwischen den gespreizten Beinen dem Publikum zugekehrt war und erhielt drei besonders kräftige und teuflische Peitschenhiebe zwischen die Beine auf die empfindlichsten Stellen, die rasch rotblau anschwollen, wovon der Kater sich und das Publikum jeweils überzeugte, indem er die Schamlippen brutal auseinander riss und die Scham breit darbot. Dann kam die nächste Katze dran. Jede reagierte anders auf die zugefügte Qual. Das Besondere war ja, dass die Mädchen nur wie Katzen reagieren durften, also mit Miauen oder mit Fauchen. Dadurch, dass wir so nahe saßen, konnte ich alles gut sehen. Die erste war ein dunkelhaariges Mädchen. Sie verzog, als die Hiebe auf ihre Brüste knallten, nur den Mund und zischte leise, ebenso, als die Hiebe zwischen ihre Beine fielen.

    Die nächste war ein dickliches blondes Mädchen. Die miaute herzerweichend, krümmte und wand sich wie ein Fisch, Schweiß strömte zwischen den prächtigen Brüsten zu ihrem Hals, der Kopf und der Hals waren gerötet vor Anstrengung, das Blut pulsierte in den Adern von der vergeblichen Anstrengung loszukommen, sich zu wehren. Tränen der Qual, der Scham und Hoffnungslosigkeit sickerten unter ihrer Maske hervor. Ihre Augen blickten flehentlich von einem zum anderen als sie zuerst kopfüber vor uns lag, um die Peitsche über die Brüste zu bekommen.

    Die nächste fauchte und verspannte sich im vergeblichen Auflehnen gegen ihr Schicksal. Sie war dunkel und kräftig, ihre Muskel, zitterten vor vergeblichem Bemühen. Die nächste war wieder blond. Sie blieb vollkommen schlaff und unbeteiligt bei den Hieben. Ihre Augen waren geschlossen, kein Laut kam über ihre Lippen. Nur als ihre Schamlippen auseinandergezerrt und dargeboten wurden, zuckte sie zusammen und riss ihre Augen auf, in denen verzehrende Qual zu sehen war. Endlich war auch die letzte durchgepeitscht und mit einem Musiktusch endete die Vorführung in Dunkelheit. Ich war ganz nass zwischen den Beinen und als ich vorsichtig an Gerd streifte merkte ich auch seine Erregung.

    Schweigend verließen wir das Lokal. Ein Taxi brachte uns zum nächsten. Es war ein Kellertheater, etwas primitiv ausgestattet, aber offenbar recht ambitioniert geführt. Es wurden immer Szenen aus der Vergangenheit dargestellt, aber immer nur solche, bei denen es zu Folterungen und Quälereien gekommen war. An diesem Abend stand "Ein Hexenprozess" auf dem Programm. Wir erhielten wieder einen guten Platz vorne bei der Bühne. Es wurde dunkel im Saal, der Vorhang hob sich und gab den Blick auf eine mittelalterliche Folterkammer frei. Richter, zwei Beisitzer, ein Priester, Henker und ein Knecht, Gerichtsschreiber und ein Gerichtsdiener hatten ihre Plätze bereits eingenommen.

     

    "Büttel! Führt die Angeklagte, Agnes Kapplerin, vor!"

    "Sehr wohl, Herr Präsident!" Der Diener ging ab. Von draußen hörte man näher kommendes Getümmel, Schreie. Die Tür sprang auf und herein drängten: der Büttel und ein Bewaffneter, die mit Mühe eine kräftige rothaarige Frau zwischen sich bändigten. Hinter ihnen ein Haufen Volkes, Bürger, Bauern, Leibeigene, die sich rasch auf die Zuschauerbänke verteilten.

    "Lasst mich los!", schrie das Weib und versuchte sich freizumachen. Empört blitzte sie die zwei Männer an, die sie hielten. Ihr Gesicht war gerötet, das Haar zerzaust, sie war erhitzt von den Bemühungen sich aus den Griffen zu befreien. Sie keuchte vor Anstrengung. Als sie die Szenerie sah, einen Blick auf den Richter geworfen hatte, zuckte sie zusammen und schwieg zunächst.

    "Oh mein Gott!", flüsterte sie dann vor sich hin, "Herr Hugo von Gollwitz! Ich bin verloren!"

    "Ja, meine Liebe! Ihr seid verloren! Ein verlorenes Schaf! Eine Hexe!"

    "Nein Herr! Ich bin keine Hexe! So könnt Ihr Euch nicht rächen wollen dafür, dass ich Euch nicht erhört!"

    "Schweigt lieber, Agnes und antwortet nur, wenn Ihr gefragt werdet! Ihr redet Euch sonst nur um Kopf und Kragen. Es steht so schon schlecht genug um Euch! Ihr seid der Hexerei angeklagt! Agnes Kappler! Gesteht Ihr eine Hexe zu sein?"

    "Nein, nein, nein! Wer hat es gewagt mich als Hexe zu bezeichnen?"

    "Die Fragen stelle hier ich, sonst niemand. Antwortet zum zweiten: Agnes Kappler, seid Ihr eine Hexe?"

    "Nein, nein! Um Gotteswillen, wer kann so etwas Absurdes behaupten?"

    "Ich frage Euch zum drittenmal, Frau Agnes Kappler: seid Ihr eine Hexe?"

    "Was soll ich sagen? Nein, ich bin keine Hexe, Herr! Bitte, glaubt mir!"

    "Ich darf nicht glauben, sondern ich muss beweisen. Es gibt ja erfreulicherweise Beweise dafür, ob jemand eine Hexe ist oder nicht! Wir werden bei Euch also die Hexenprobe machen. Gevatter! Zeigt der Angeklagten die Tafel und erklärt ihr, was mit ihr geschehen soll!" Der Henker entrollte eine lebensgroße Pergamenttafel, auf der eine nackte Frau von vorne und hinten aufgezeichnet war. Auf dem nackten, üppigen Leib waren viele Punkte aufgemalt, in denen jeweils Nadeln staken. Der Henker räuspert sich.

    "Seht her, Angeklagte! An all diesen Punkten muss ich Euch stechen und an jedem anderen Fleckchen, das ich auf Eurer Haut finden kann! Und wenn nur an einer Stelle Ihr nichts spürt oder kein Blut kommt, dann hilft Euch der Teufel und Ihr seid eine Hexe!"

    "Um Himmelswillen! Ihr Unheiligen! Hinweg mit diesem gottlosen Teufelswerk!" Unwillig wandte sie ihr Gesicht von dem Machwerk ab. Aber ihre Brust hob und senkte sich doch sehr heftig. Sie hatte sehr wohl bei dem kurzen Blick auf die Tafel entsetzt festgestellt, dass die meisten Punkte an Brüsten, Schenkeln und schrecklicherweise auch an Po und Scham zu sehen waren. Ein Schimmer dessen, was sie erwartete schien sich in ihr Bewusstsein zu schleichen. Ein Blick auf den Richter brachte ihr plötzlich Klarheit. Sie wusste, dass sie wehrlos der grausame Rache des abgewiesenen Liebhabers ausgeliefert war. Trotzig warf sie ihren Kopf zurück. Sie wollte ihren Stolz bewahren und ihm so wenig Lust wie möglich bereiten. Sie konnte ja nicht ahnen, dass es gerade das war, was er wollte. Er beobachtete sie genau. Ein befriedigtes Grinsen zog sich über sein Gesicht. Hämisch lächelnd forderte er sie leise auf:

    "Nun zieht Euch nackt aus. Frau Agnes Kapplerin, damit der Henker seines Amtes walten kann und bei Euch das Hexenmal suchen kann!"

    "Nein Herr! Ihr müsst von Sinnen sein! Wie könnt Ihr von einer ehrbaren Frau verlangen, sich hier vor allen Leuten auszuziehen? Wer ist denn mein Verteidiger? Ich wünsche einen Rechtsanwalt!" "Ihr selbst seid Euer Verteidiger! Wenn Ihr kein Hexenmal habt, wenn Ihr bei der Territion, bei der peinlichen Befragung und unter der scharfen Folter nicht bekennt eine Hexe zu sein, dann ist das die beste Verteidigung. Habt Ihr verstanden, Frau Agnes Kappler?"

    "Ja, Herr, ich verstehe, dass Ihr Euch private Rache sucht aus verletztem Stolz, aber das, was Ihr tut ist unrechtmäßig!"

    "Ich bin Euer Richter, Frau Agnes, das hättet Ihr früher bedenken sollen! Wollt Ihr Euch nun entkleiden? Oder sollen der Henker und der Büttel das besorgen?"

    "Ich soll mich ...", eine hilflose, verlorene Geste von ihr, "nackt ausziehen? Hier? Ganz nackt?"

    "Ja, ganz nackt, splitterfasernackt! Frau Agnes Kappler!"

    Mit steinernem Gesicht begann die stolze Frau sich zu entkleiden. Auf einen Wink des Richters traten der Büttel und der Reisige zurück, dass man das Schauspiel von allen Seiten gut beobachten konnte. Zuerst zog sie Schuhe, Strümpfe und Unterhosen aus. Es folgten zwei Unterröcke, die Jacke, die Bluse. Bevor sie das Busentuch, das ihre schweren, prallen Brüste kaum zu bändigen vermochte, aufknotete, zögerte sie etwas und schielte zum Richter als erwarte sie, dass er Einhalt gebiete. Aber sie sah überall nur gierige, geile Blicke, starre Gesichter und achselzuckend entknotete sie das Busentuch und gab die prächtig wogenden Brüste den lüsternen Blicken preis. Dann öffnete sie den Rockbund und ließ den Rock fallen, enthüllte kurz ihre junonische, reife Gestalt mit dem schwarzen Dreieck, über das sie aber sofort züchtig ihre Hand legte, während die andere die Brüste zu verdecken suchte, ein erregendes Schauspiel wie ein Bild von Rubens. Stille herrschte im Saal bis auf das keuchende Atmen von Männern und Frauen. Auch das Publikum im Theater verharrte in atemloser Spannung, ganz im Banne dieses so realistisch dargestellten Geschehens. Endlich sprach der Richter wieder.

    "Gevatter, waltet Eures Amtes!"

    Der Henker gab dem Büttel eine Nadel und zeigte an der Tafel jeweils den Punkt, den er stechen sollte: Stirne, Nasenwurzel, Ohrläppchen, Wangen, Kinn, Oberlippe, Nacken, Schultern, Arme, Finger, Zehen, Kniekehlen. Die Frau zuckte jedesmal zusammen, gab aber keinen Laut von sich, sondern nahm immer wieder dieselbe Haltung ein. Natürlich erschien jedesmal Blut. Nun zeigte der Henker auf eine Stelle am Brustansatz. Dabei reichte er dem Büttel eine Art Häkelnadel mit Widerhaken, ziemlich dick. Ein Seufzen ging durch die Menge. Der Büttel packte die linke Brust und setzte die Nadel am Ansatz an und begann langsam zu drücken. Die Frau verzog das Gesicht, sprang zurück und schlug dem Büttel auf die Finger, dass er die Brust loslassen musste und die Nadel fallen ließ.

    "Genug, ihr Teufel in Menschengestalt! Wie oft wollt Ihr noch stechen? Ihr seht doch, dass ich keine Hexe bin! Es hat jedesmal wehgetan und es hat jedesmal geblutet! Ich verlange, dass Schluss gemacht wird!"

    "Das könnt Ihr nicht beurteilen! Jetzt kommen wir ja erst zu den Stellen, die der Teufel besonders schützt: Brüste, Po, Schenkel, Scham! Aber da Ihr Euch wehrt und den Gang des Verfahrens aufhaltet, werden wir Euch fesseln!"

    Auf einen Wink des Richters legten ihr die Büttel und der Henker Ledermanschetten um Hand- und Fußgelenke, ketteten ihre Beine weitgespreizt am Boden fest und ließen von der Decke einen Flaschenzug herab, an dem sie beide Handgelenke einhakten, nachdem sie sie hinter dem Popo vereinigt hatten. Indem sie nun den Flaschenzug etwas anzogen, musste die Frau ganz leicht vornübergebeugt, breitbeinig dastehen und die Brüste lösten sich gerade vom Körper und waren ideal zugänglich. Gierig packte der Büttel die baumelnde linke Brust und setzte dort fort, wo er zuvor hatte aufhören müssen. Langsam, ganz langsam und mit Genuss bohrte er die dicke Nadel ins empfindliche Fleisch am Ansatz der Brust. Der gepeinigte Körper verspannte sich. Endlich war der Widerhaken drin. Der Henker zeigte auf den Ansatz der rechten Brust. Das Schauspiel wiederholte sich noch einigemal. An den Unterseiten der Brüste, seitlich oben an der größten Wölbung und zuletzt an den Brustwarzen. Da kam erstmals ein zischender Laut des Schmerzes aus ihrem Mund zwischen den zusammengebissenen Zähnen. Bauch, Hüften, Popo ließ sie wohl zuckend, aber doch eher störrisch über sich ergehen. Beim Popo gab es noch ein erregendes Schauspiel. Die Arme wurden ihr über den Kopf gezogen und so befestigt. Dann setzte der Büttel die Nadel an und drückte. Und je mehr er drückte, desto weiter schob sie, um den Schmerz zu mindern, ihren Schoß den Richtern entgegen, bis die Nadel durch die Haut drang und sie aufseufzend in die ursprüngliche Lage zurückschnellte.

    Für die Suche des Hexenmals an Schenkeln und Scham wurde sie rücklings über einen Bock gelegt, wobei ihre Beine aber weiter wie bisher befestigt blieben. Da kamen nun die ersten Schreie, als die Nadel in das empfindliche Fleisch an der Innenseite der Oberschenkel gedrückt wurde. Schüchterne, leise, fast unterdrückte Wehschreie der Qual waren das. Sie wurden lauter und häufiger als die großen, fleischigen, äußeren Schamlippen drankamen, sie riss an den Fesseln rüttelte und spannte sich, aber da, plötzlich ... am Schamberg ... keine Reaktion! ... Kein Blut! ... Die Herren sahen einander bedeutsam an. Sie war eine Hexe. Das Hexenmal! Der Beweis!

    Nach längerem Schweigen, in dem nur das Schluchzen der Gepeinigten und das tiefe Atmen und Tuscheln der Zuhörer die Stille unterbrachen, nahm der Vorsitzende Hugo von Gollwitz das Wort: "Nun, Frau Agnes, angesichts dieses eindeutigen Beweises Eurer Schuld: wollt Ihr nicht ein Geständnis ablegen? Ihr seid eine Hexe! Ihr habt mit dem Teufel Beischlaf verübt! Gesteht Ihr?"

    "Um Gottes willen, Herr von Gollwitz, wie könnt gerade Ihr auf solch wahnwitzige Gedanken kommen! Das alles existiert nur in Eurer schmutzigen Phantasie, mit Verlaub!"

    "Ich rate Euch, Frau Agnes, Euch jeglicher Verunglimpfung des Gerichts zu enthalten. Es erhöht das Strafausmaß. Ich möchte Euch aus alter Freundschaft zu bedenken geben, dass Ihr bereits erwiesenermaßen eine Hexe seid! Wenn Ihr aber nicht gesteht, muss ich Euch der peinlichen Befragung unterwerfen, solange, bis Ihr gesteht! Versteht Ihr?"  

    "Nein, Herr von Gollwitz. Ich weiß, dass ich keine Hexe bin. Daher kann ich das auch nicht gestehen, geschehe mit mir was da wolle. Gott wird mir beistehen!"

    "Lasst den Namen Gottes aus dem Spiel. Damit täuscht Ihr uns nicht! Da Ihr nicht gestehen wollt, lasse ich Euch dem ersten Grad der Folter unterziehen!  Vorderer Aufzug und zwanzig Hiebe mit dem Ochsenziemer!"

    Das Weib erhielt Manschetten an die Handgelenke, die dann am Haken eines Flaschenzuges befestigt wurden, worauf der Körper der Bedauernswerten etwa eineinhalb Meter hoch gezogen wurde. Langsam drehte sich der aufgehängte Leib. Wir konnten wir einmal das dunkle Dreieck der Scham, dann wieder die Popobacken sehen, auch die Brustwarzen an den drallen Brüsten bewundern. Vier Büttel stellten sich rund um sie auf, jeder mit einer teuflisch aussehenden Lederpeitsche bewaffnet. Die Bedauernswerte sah das und stieß einen kurzen Schrei des Schreckens aus, dann schloss sie die Augen und betete vor sich hin: "Herr, mein Gott, ich sehe, dass Du mich strafen willst für meine Sünden! Lass diesen Kelch an mir vorübergehen oder verleihe mir Standhaftigkeit! Gib mir Kraft, die Schmerzen zu ertragen! Bitte, hilf mir in meiner Not!" usw.

    Inzwischen kamen die Bewegungen zur Ruhe. Die Schergen verfolgten die langsamer werdenden Drehungen des Leibes mit kundigen und gierigen Augen. Da - der eine hob die Peitsche und ließ sie gekonnt über das füllige Hinterteil der aufgehängten Frau klatschen! Ein gellender Schrei aus ihrer Kehle. Ein Seufzen und Zischen und kleine Schreie der Lust aus dem Publikum. Die arme Sünderin strampelte inzwischen aufweinend vor Schmerzen in ihrer Aufhängung. Ein dunkelrotblauer Striemen bildete sich sehr rasch. Beim nächsten Hieb würde Blut fließen. Aber der nächste Hieb lief an der rechten Körperhälfte hinauf, Oberschenkel, Bauch und rechte Brust. Gleich darauf der dritte Hieb ebenso auf der linken Seite! Die Arme kreischte vor Schmerz und Qual und wand sich in ihrer wehrlosen Lage zum Entzücken von uns allen. Wir stöhnten voll Lust und Erregung, sie vor unerträglichem Schmerz. Die dicken Striemen mussten ihr höllisch wehtun. Ich schwankte zwischen Mitleid mit der Gequälten und Erregung über ihre fast brünstigen Schreie und Verrenkungen. Da fiel der vierte Hieb und gleich darauf der fünfte und der sechste, einander überkreuzend auf die prallen, festen, fülligen Arschbacken. Das Weib schrie und tobte in seiner Fesselung, die Striemen an den Kreuzungen brachen auf, Blut rieselte in einzelnen Tropfen die Schenkel entlang.

    Ich muss gestehen, dass ich noch nie zuvor so erregt war. Ich schämte mich dafür, dass ich mich am Leiden einer Geschlechtsgenossin so sehr aufgeilen konnte, aber das Gefühl der Lust war so stark, dass ich meine Bedenken beiseite schob. Gerd starrte wie gebannt auf das Schauspiel. Ein Blick in seinen Schoß überzeugte mich von der Stärke seiner Erregung. Sie war sicher nicht geringer als meine. Ich erschrak fast ein wenig, begann zu sinnen. Sollte er sadistische Neigungen haben? Sollte ich ihn diesbezüglich bisher unbefriedigt gelassen haben? Ich sann weiter: wie würde ich mich gegenüber solchen Gelüsten seinerseits verhalten? Ich in der Rolle der Gequälten? Blitzartig überfiel mich die Erkenntnis, dass die Tatsache, dass die Folterung einer Frau mich erregte, dass diese Tatsache ja auch darauf zurückzuführen sein könnte, dass ich selbst mich an ihre Stelle phantasierte!

    So war es auch! Mich erregte wohl die Grausamkeit an sich, das wehrlos Sein des Opfers, die auf erregende Wirkung bedachte Entblößung des Leibes, aber all dies erregte mich auch oder sogar noch mehr, wenn ich mir vorstellte, das geschähe mit mir und ich ertappte mich bei dem Gedanken, wie sehr ich Gerd dafür lieben würde, wenn er mich fesseln, wehrlos machen, quälen würde. Bei dieser Erkenntnis angelangt, wurde mir heiß und kalt und es rann mir zwischen den Beinen warme Flüssigkeit entlang. Ich warf einen Seitenblick auf Gerd und sah, dass er mich amüsiert anblickte. Hatte er meine Gedanken erraten? Ich wurde ganz rot.

    Er legte seine Hand auf meinen Schenkel und lächelte mir beruhigend zu. Irritiert und verlegen wandte ich mich wieder der Bühne zu und bemerkte mit Erleichterung, dass auch Gerd sich von den dortigen Geschehnissen gefangen nehmen ließ. Inzwischen waren vier Hiebe über den fleischigen Rücken der Frau gezogen worden. Die Striemen waren deutlich für alle sichtbar. Halbzeit für die Geschundene! Aber es ging weiter. Es folgten zwei Hiebe an der Vorderseite von den Schenkeln zu den Brüsten. Das die Frau diese unmenschlichen Schmerzen überhaupt ertragen konnte ohne ohnmächtig zu werden. Ich registrierte mit wachsender Erregung und Lust die kleinen Zeichen der Qual an dem geschundenen Leib: die Tränen, die aus den Augen flossen, den Schweiß, der an der Haut glänzte, den verzerrten, schreienden Mund, aus dem Schreien, Kreischen, Stöhnen, Betteln, Stammeln, Beten, Verwünschungen, Seufzer in wilder Folge kamen. Beinahe unerträgliche Lust erzeugten auch  die schmerzumflorten, bittenden und bettelnden Augen, die geschwollenen Brustwarzen, das Gezappel der Beine in der Luft, die Zuckungen der Muskeln, der Oberschenkel, die krampfhaften Bewegungen der Zehen!

    Die nächsten Hiebe galten den beiden Brustwarzen! Für jede Warze zwei Hiebe. Schon bei den ersten Hieben wurde die arme Frau fast wahnsinnig vor Qual, die Warzen schwollen an wie die Zitzen einer Kuh! Das Publikum stöhnte und seufzte vor Geilheit. Aber die letzten vier Peitschenhiebe brachten noch eine Steigerung: Zwei Büttel traten zu der Gefolterten, packten ihre Fußgelenke und spreizten die Beine soweit wie möglich, dass die Schamgegend frei und offen vor den Augen der Zuschauer lag. Man sah, zumindest von unseren Plätzen aus, genau in die rosige Spalte. Die Schamlippen hatten sich geöffnet durch die Spreizung. Auch der Kitzler war zu sehen, er war sehr groß und was mich am meisten überraschte: auch bei ihr rann glitzernder Schleim die Schenkel entlang, wie bei mir. Ich war vor den Kopf geschlagen. War das Schweiß? Oder war das Erregung? Kaum zu glauben. Oder doch? Die vier Büttel mit den Peitschen traten zu zweit vor und hinter ihr an.

    Dann begann eine Orgie der Schmerzen, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte: ein vorderer Hieb mit aller Macht mitten in die Spalte, sofort einer von hinten. Dann eine Pause! Der gellende Schrei unmenschlicher Qual und Schmerzen, den die Bedauernswerte ausstieß während sie den Kopf wild nach hinten warf. Die qualvollen Versuche, sich zu winden und zu krümmen, aus den Fängen der Qual zu befreien, dann ein erschöpftes Zusammensacken. Im Publikum war es vollkommen still. Man hätte eine Stecknadel fallen hören. Die Scham war in Sekunden blutrot angeschwollen. Mit einem Zischen der Qual und Folter bewegte sich der nach hinten gefallene Kopf wieder vor und erblickte die mit erhobener Peitsche wartend dastehenden Büttel. Zuerst stierte sie wild, unverstehend die Männer an, dann begann sie zu zittern, zu zischen, dass Schaum sich vor dem Mund bildete, dann schrie sie Verwünschungen, verfluchte alle Anwesenden, die sich an ihrer Qual weidete, beschimpfte das Gericht, die Büttel, die dastanden und warteten, die die sie an den Beinen hielten und alle anderen. Plötzlich wurde sie rot, ganz still, Tränen traten in ihre Augen, langsam ließ sie das tränenüberströmte Gesicht nach hinten sinken und wurde schlaff. In diesem Moment ließen die beiden Büttel die Peitschen gemeinsam von hinten und vorne in die Spalte klatschen und schnalzen.

    Ein gellender Schrei, ein konvulsivisches Zucken und Schnellen, dann ein Keuchen, ein Keuchen, das nur Lust bedeuten konnte und dann quoll aus der mörderisch verschwollenen Spalte der dicke Schleim der Lust, vermischt mit Harn, den sie nicht mehr halten konnte. Das Publikum tobte und applaudierte. Der Vorhang fiel. Ich muss gestehen, dass ich so erregt wie noch nie in meinem Leben war und es nicht wagte, Gerd anzusehen. Wir sahen aneinander vorbei. Wir waren wohl beide zu aufgewühlt, um das, was wir empfanden, in Worte fassen zu können. Wir verließen auch dieses Lokal schweigend. Im Taxi fühlte ich vorsichtig nach Gerds Schweif und stellte fest, dass auch er maßlos erregt war. Diesmal ging es in eine ruhigere Seitengasse des Mont Martre.

    Beim Verlassen des Taxis war keine Spur von einem Lokal zu sehen. Gerd steuerte auf eine unscheinbare Stahltüre zu, läutete dort auf bestimmte Weise und sagte ein Erkennungswort. Nach dem Öffnen mussten wir durch einen dunklen Gang und über viele schmutzige Kellertreppen hinuntersteigen. Dann verließ uns der schweigsame Mann, der uns am Tor empfangen hatte mit einer stummen Geste zur Garderobe, wo man selbst seine Kleider aufhängen musste. Kaum hatten wir das getan, öffnete sich seitlich eine Polstertüre und herein trat eine fast nackte, wegen der gebräunten Haut südländisch aussehende, junge Frau mit traumhafter Figur, prächtigen Brüsten und Beinen, schwarzen Haaren und Augen und einem vollen sinnlichen Mund. Sie war vollkommen ungeschminkt. Ihre ganze Bekleidung bestand nur aus einem kurzen Röckchen aus Lederriemen. In der Hand hielt sie eine lange Zorropeitsche. Sie blickte Gerd abschätzend an. Er blickte sie bewundernd an. Mit fremdländischen Akzent und tiefer, angenehmer, samtiger Stimme fragte sie: "Sie kommen um sich auspeitschen zu lassen?"

    "Nein“, antwortete Gerd, "wir kommen um zuzusehen!"

    "Schade, mein Herr!", lächelte sie, "ich hätte gerne meine Peitsche über Ihren Körper tanzen lassen. Ich hätte Sie gerne schreien hören und um Gnade betteln, mein Herr. Sie hätten damit mir und vielleicht auch Ihrer reizenden Gemahlin einen bisher nicht gekannten Genuss bereitet! Aber es macht nichts! Wir haben schon ein Opfer! Darf ich Sie zu Ihren Plätzen bringen? Die Vorstellung fängt in Kürze an!"

    Wir folgten Ihr schweigend in ein kleines Theater. Es waren nur etwa fünfzig Personen da. Gerd drückte dem Mädchen den horrenden Eintrittspreis und ein fürstliches Trinkgeld in die Hand. Sie führte uns zu unseren Plätzen. Es gab nur eine Reihe von Tischen um eine kreisrunde Bühne in der Mitte. Mit einem aufreizenden Blick und einem leichten Antippen mit dem Peitschenstiel gegen Gerds ausgebeulte Hose empfahl sich das Mädchen mit einem Knicks.

    Wir hatten kaum unsere Getränke bestellt, als es im Raum dunkel wurde, dafür auf der Bühne strahlend hell. Musik setzte ein, leise unrhythmisch, langsam, dann immer mehr geordnet, schneller, lauter. Eine sinnliche, aufputschende Musik. Die Bühne begann sich zu drehen. Unser Mädchen von vorher und vier weitere, genauso gekleidete und ebenso hübsche sprangen auf die Bühne und schwangen wild im Takt der Musik ihre Peitschen und ließen sie klatschen und schnalzen. Sie zeigten Kunststücke mit ihren Peitschen, die alle darauf hinausliefen, zu zeigen, wie geschickt, treffsicher sie waren und welche Kraft die Hiebe haben konnten. Mit einem Tusch trat Stille ein und unser Mädchen verkündete, dass nun die Peitschenshow beginnen solle. Dazu würden wie jeden Abend Freiwillige aus dem Publikum gebraucht.

    "Darf ich die drei Damen und die beiden Herren, die sich bereits gemeldet haben, zu mir auf die Bühne bitten? Und wenn noch jemand Lust hat, gepeitscht zu werden, dann darf sie oder er natürlich auch hierher kommen! Also darf ich bitten? Auf zum Tanz der Qualen und der Peitschen!"

    Dabei blickte sie wieder in unsere Richtung. Aber Gerd wandte sich verlegen ab und ich vermied auch ihren Blick wieder zu treffen. Wir beobachteten, wie die drei Damen und die zwei Herren auf die Bühne marschierten. Sie waren mehr oder weniger verlegen und, wie mir schien, auch ein wenig verwirrt. Ich war auch etwas verwirrt. Ich war der festen Meinung gewesen, dass das alles Professionelle aus der Unterwelt sein müssten, aber da ließen sich diese fünf nicht einordnen. Unser Mädchen, die Wortführerin, fragte zuerst die drei Damen, woher sie kämen: aus England. Warum sie hier seien? Weil sie den Portier ihres Hotels nach einem wirklich verruchten Sexlokal gefragt hätten! Ob sie sich tatsächlich auspeitschen lassen wollen? Sie blickten einander an, dann kam von zweien ein zögerndes "Ja".

    "Nun, wir werden ja sehen! Darf ich die Damen bitten, sich zu entkleiden?" Die beiden Zögernden blickten entsetzt um sich.

    "Hier, auf der Bühne? Ist das Ihr Ernst?"

    "Aber natürlich, meine Damen! Dies ist ein Sexlokal und Sie wollen doch gepeitscht werden! Oder nicht?" Ratlos blickten die beiden einander an. Die eine war eine eher vornehme Dame, etwa dreißig Jahre, wahrscheinlich Stenotypistin, die etwas erleben wollte, brünett, gute Figur, jugendliches Aussehen, die zweite ein etwa zwanzigjähriges, schwarzhaariges Mädchen.

    "Was meinst Du, Jane? Sollen wir da mittun?", fragte die Ältere das schwarzhaarige Mädchen.

    "Ich weiß nicht recht! Das kommt mir alles reichlich überspannt vor. Ich würde es ja ganz gerne versuchen! Meinst Du nicht, Beth?"

    "Ja, ich auch!" Die beiden blickten sich unsicher um und was sahen sie da? Das dritte Mädchen, eine mollige Blondine hatte sich inzwischen ganz wie selbstverständlich ausgezogen und stand nun nackt, mit wogenden Brüsten, die Hände vor der Scham, hochrot im Gesicht da!

    "Aber Peggy, was treibst Du denn da? Bist Du verrückt?"

    "Gar nicht! Ihr seid verrückt!", antwortete Peggy trotzig. „Wisst Ihr nicht mehr, was wir ausgemacht haben? Wir wollten hier hergehen um uns peitschen zu lassen und das will ich auch. Macht Ihr, was Ihr wollt!", schmollte sie und wandte sich von den beiden ab. Jane und Beth blickten einander an, dann Peggy.

    "Du bist verrückt, Peggy! Wir beide tun bei diesem Abenteuer nicht mit!" Mit bösem Gesicht sprangen die beiden ängstlich von der Bühne und verschwanden im Halbdunkel ihres Tisches. Das Peitschenmädchen lächelte, das Publikum lachte, Peggy stand nackt auf der Bühne.

    "Madame“, sagte das Peitschenmädchen, "sind Sie bereit, sich peitschen zu lassen?"

    "Ja, Mademoiselle, ich bin bereit! Beginnen Sie!"

    "Das ist aber mutig! Wissen Sie, Mademoiselle Peggy, dass wir Sie vor allem auf die Geschlechtsteile schlagen werden?"

    "Ja, das kann ich mir denken, Mademoiselle! Ich möchte es probieren!" "Aber wir werden Sie vielleicht fesseln und wir werden keinesfalls aufhören zu peitschen, wenn Sie es dann vielleicht wollten!"

    "Darauf habe ich mich eingestellt. Ich will wissen, wie es ist, vollkommen dem Schmerz und der Willkür und der Qual ausgeliefert zu sein! Verstehen Sie Mademoiselle?"

    "Ja, ich verstehe, aber haben Sie schon Erfahrung?"

    "Nein, Mademoiselle, deshalb bin ich ja hier!"

    "Ich bewundere Ihren Mut, Mademoiselle Peggy! Aber in diesem Fall muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass wir Sie möglicherweise peitschen werden bis Sie bluten!"

    „Tun Sie mit mir, was Sie wollen Mademoiselle. Ich bin hier her gekommen um das Leiden bis zur Neige auszukosten, um ein wirklich starkes, prägendes Erlebnis zu haben!"

    "Gut Mademoiselle Peggy, alle Anwesenden haben Ihre Wünsche vernommen und sind unsere Zeugen. Trotzdem werden Sie jetzt wie alle Anfängerinnen einem Kurzprogramm unterzogen, nach dem Sie sich entscheiden können, zurückzutreten oder bei der Show bis zu Ende mitzumachen."

     Auf ein Zeichen von ihr setzte die Musik ein. Die vier anderen Peitschenmädchen drängten sich um Peggy, streichelten sie, berührten sie, nahmen ihr behutsam und sacht, sodass sie es kaum merkte, die Freiheit. Es war ein erregender Anblick und offenbar auch für sie erregend. Dann wurden die Griffe fester, sie wurde gekniffen, gezwickt, gekratzt, kleine Schläge, die Bewegungen wurden ihr qualvoll, sie keuchte, sie schrie kurz auf, sie stöhnte, sie wehrte sich, aber vergebens. Dann stand sie plötzlich vornübergebeugt, den Kopf zwischen den Beinen eines der Mädchen, das auch ihre Arme am Rücken verschränkt festhielt und damit in die Höhe wippte, was in den Schultergelenken heftige Schmerzen verursachen musste, die anderen drei Mädchen ließen ihre Peitschen zuerst leicht über den gespannten Popo tanzen, dann klatschten die Hiebe heftiger und kräftiger, bis sich zuletzt ganz schöne, rote Striemen bildeten. Es mochten etwa zehn Hiebe gewesen sein, die wirklich wehgetan hatten. Peggy schrie laut und wand sich in den festen Griffen. Aber schon fuhren die Hände wieder kosend über ihren Leib, im Nu stand Sie, dann lag sie plötzlich rücklings auf dem Rücken eines niedergeknieten Mädchens, das auch ihre rechte Hand und ihren rechten Fuß festhielt, während ein zweites Mädchen dasselbe mit linker Hand und linkem Fuß tat. Die anderen beiden schlugen wild auf die Brüste, den Bauch, die Schenkel und zwischen die Beine, die weit gespreizt waren. Sie schrie und kreischte und wand und krümmte sich. Dann waren die fünf Minuten auch schon um, zarte Hände umschmeichelten sie und erregten sie. Die Mädchen traten zurück, die Musik schwieg.

    "Nun, Mademoiselle Peggy, wollen Sie zurücktreten? Oder wollen Sie hierbleiben und weiter leiden?" Zitternd vor Schmerz und Scham, aber doch gierig sagte sie:

    "Bitte, bitte, machen Sie weiter Mademoiselle, bitte!" Dabei hob sie flehend die Hände auf und man sah ihre gestriemte Scham.

    "Gut, Mademoiselle Peggy. Sie werden leiden! Das sind wir schon unseren Gästen schuldig. Ich freue mich schon, Sie schreien zu hören und ich nehme an, ein Großteil unserer Gäste auch!"

    Lautes Klatschen war die Antwort des Publikums. Ich war ebenfalls wieder erregt. Es war irgendwie die Freiwilligkeit, mit der diese Peggy das auf sich nahm, die mich erregte.

    "Jetzt wollen wir uns den Herren zuwenden!", sagte das Peitschenmädchen und wandte sich den beiden zu, "Wie steht es. Sie haben gesehen, was Sie erwartet! Will jemand zurücktreten?" Beide Herren verneinten durch Kopfschütteln. Sie trat zu dem ersten, einem grauhaarigen, gut gekleideten Mann.

    "Sie sind Franzose Monsieur'?"

    "Ja, Mademoiselle!"

    "Sind Sie Masochist, Monsieur?"

    "Ja, Mademoiselle, ich bin Masochist!" "Sind Sie schon einmal öffentlich bis aufs Blut gepeitscht worden, Monsieur?"

    "Nein, Mademoiselle! Ich habe erst gestern von diesem Club hier erfahren. Bisher beschränkte sich mein Masochismus auf Phantasien und einige kleinere, unbefriedigende Erlebnisse mit Dirnen!" "Wollen Sie auch eine Probebehandlung wie Peggy haben, Monsieur'?"

    "Nein, Mademoiselle, ich verzichte darauf! Ich möchte mich Ihnen und Ihren Mädchen vollkommen ausliefern und ich bitte Sie, mich nicht zu schonen!"

    'Wie Sie wünschen Monsieur! Wie ist Ihr Vorname?"

    "Philippe, Mademoiselle!"

    "Also, Monsieur Philippe, ziehen Sie sich nackt aus!" Etwas zögernd und gehemmt gehorchte er. Inzwischen trat das Mädchen zu dem zweiten Mann.

    "Woher kommen Sie, Monsieur, wenn ich fragen darf?"

    "Sie dürfen Fräuleinchen! Ich komme aus Deutschland und wollte einmal was Tolles erleben. Das was ich eben da sah mit diesem Mädchen Peggy, das war ganz große Klasse! Also mit mir können Sie machen, was sie wollen. Aber zu fesseln brauchen Sie mich sicher nicht. Das, was Ihr austeilen könnt, das vertrage ich allemal!"

    "Nun, das wird sich ja weisen, Monsieur ... wie war Ihr Vorname?"

    "Otto, heiß ich, Fräuleinchen!"

    "Also, Monsieur Otto, sind Sie Masochist?"

    "Aber nein, ganz im Gegenteil, aber das macht nichts. Einmal den Arsch versohlt zu bekommen, ist vielleicht ganz lustig. Was Sie da mit Peggy angestellt haben, hat mir einen mächtigen Ständer verschafft. Da sehn se Mal!"

    "Ja, dann ziehen Sie sich aus, Monsieur Otto und zeigen Sie den Herrschaften Ihren Ständer."

    "Wird gemacht Fräuleinchen!"

    Inzwischen war Philippe nackt und wurde soeben an einen Flaschenzug auf der linken Seite der Bühne gefesselt. Dazu wurden ihm die Arme hinter dem Rücken mit Manschetten verbunden und die Manschetten in den Haken eingehängt. Die Beine wurden soweit wie möglich gespreizt und an Ringen am Boden befestigt. Er hatte einen sehr muskulösen Körper und einen mächtigen Sack und einen ebenso mächtigen Schweif, der wippend stand. Langsam ging der Haken des Flaschenzugs in die Höhe bis er leicht vornüber geneigt stehen musste. Inzwischen war auch Otto nackt, auch er ein Prachtstück von Mann und Schweif und Sack. Irgendwie kam er sich nun doch etwas komisch vor, so nackt da vorne auf der Bühne vor dem Publikum, das allerdings weitgehend im Dunkeln saß, während die Bühne hell erleuchtet war.

    "Was nun?", fragte er ein wenig herausfordernd und gereizt. Aber das Mädchen würdigte ihn keiner Antwort, sondern ging nur prüfend um ihn herum. Sein Schweif stand steif und wippte. Es war lautlos, still im Raum. Es war eine gespannte Stille. Man hörte nur die Stöckel des Mädchens und ihr Atmen. Er ertrug die Spannung nicht mehr und schnaubte:

    "Na, Kleine, können wir nicht endlich anfangen?"

    "Sachte, mein Herr! Sie sind also bereit, sich von uns peitschen zu lassen, Monsieur Otto?"

    "Ja, ja, Mädchen, sonst hätte ich mich doch nicht gemeldet!"

    "Also gut, dann geben Sie die Hände her, Monsieur Otto!"

    "Was soll das Mädchen?", rief er empört und trat einen Schritt zurück.

    "Ihr wollt mich doch nicht etwa fesseln wie diesen Schwächling dort! Eure Hiebe halte ich mit Leichtigkeit aus!"

    "Das bezweifle ich sehr, Monsieur Otto! Wollen Sie gepeitscht werden, Monsieur, oder soll ich Sie zurückschicken?"

    "Nein, nein, Mädchen, nur nicht so hitzig! Ich will gepeitscht werden! Noch lieber aber würde ich Dich peitschen, Du widerspenstige Katze!"

    "Das steht nicht zur Debatte, Monsieur! Ich fragte ob Sie gepeitscht werden wollen?"

    "Ja, Mädchen!"

    "Also, dann her mit den Händen! Sie werden froh sein gefesselt zu sein, Monsieur!"

    "Ha, ha, keinen Laut werdet Ihr hören und das Fesseln ist schon gar nicht nötig, aber wie Ihr wollt, da!"

    Achselzuckend hielt er die Hände hin, bekam Ledermanschetten um die Handgelenke und von oben senkte sich der Haken des Flaschenzugs herab. Die Beine wurden ihm ebenfalls weit gespreizt festgezurrt und die Manschetten in den Haken des Flaschenzugs eingehängt und hochgezogen bis er genau gleich dastand wie Philippe. Es war ein sehr erregender Anblick für mich. Die beiden wehrlosen, nackten Männer mit den weit gespreizten Beinen, die Arme hinten hochgezogen, dass sie leicht vornübergebeugt standen, den Popo hinaus gereckt, die wippenden Schwänze nach vorne stehend, zwischen den Beinen die Säcke, in denen die Eier auf und abwanderten. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, dass ich Gerds Schweif auch so sehen wollte, dass ich Gerd auch so nackt und wehrlos ausgeliefert sehen wollte und zwar mir ausgeliefert! Ich blickte zu ihm hin. Auch er war sehr, sehr erregt. Er lächelte. Ich schmiegte mich wohlig an ihn. Ich werde ihn einfach fragen, ob er sich mir ausliefern würde! Bei diesem Gedanken wurde mir fast schwindlig vor Erregung.

    Dann rieselte es mir kalt zwischen den Schultern hinunter: wenn er aber nur umgekehrt die gequälten Mädchen und Frauen genießt und die Leiden der Männer ihn ganz kalt lassen? Was, wenn nur er mich quälen will? Oder wenn er an diesen Dingen gar keinen Gefallen findet? Ich bin etwas verwirrt. Aber erregt ist er, das spüre ich. Vielleicht erregen ihn aber nur die nackten und halbnackten Mädchenleiber?

    Ich muss ihn wirklich fragen, ging es mir durch den Kopf. Aber ich wusste nicht, ob ich den Mut dazu haben würde! Wollte ich mich etwa von ihm quälen lassen? War ich wie Peggy? Eine siedeheiße Welle der Erregung lief durch meinen Leib und in meinen Schoß. Vielleicht? Oder war ich eher wie das Mädchen mit dem Röckchen aus Lederschnüren? Auch diese Vorstellung erregte mich. War ich beides? Unwillkürlich wurde ich ganz rot im Gesicht. Aber ich musste mich auf die Show konzentrieren. Die ging nun weiter!

    Die Mädchen waren zu Peggy getreten und fesselten sie zu flotten Klängen der Kapelle. Die Arme wurden ihr fest auf den Rücken gebunden, sie wurde niedergelegt und erhielt um die Knöchel breite Ledermanschetten mit Stahlringen. Von oben kamen zwei Haken von Flaschenzügen, die in die Stahlringe eingehängt wurden. Ich erkannte die Melodie: es war die Farandole aus Carmen. Jetzt schwieg die Musik. Unser bereits bekanntes Mädchen trat vor und verkündete:

    "Meine Damen und Herren! Liebe Opfer unserer Grausamkeit! Wir beginnen nun unser Programm mit der Auspeitschung unserer Opfer. Ladies first, daher kommt Mademoiselle Peggy zuerst dran, dann die beiden Herren. Mit Vergnügen kann ich Ihnen berichten, dass alle drei Opfer Amateure sind. Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass eine Zusammenstellung wie wir sie heute bei unseren Opfern haben, selten in dieser Vollkommenheit zu finden ist. Sie werden alle vollkommen auf Ihre Rechnung kommen. Wenn ich es recht beurteile, dann ist Mademoiselle Peggy masochistisch veranlagt, ohne es bisher gewusst zu haben, Monsieur Philippe wusste wohl, dass er Masochist ist, hatte aber bis heute keine Gelegenheit, diese Veranlagung bis zur Neige auszukosten und Monsieur Otto halte ich für einen Sadisten, der wie alle Sadisten eine leicht masochistische Ader hat. Er wird am meisten leiden. Wir werden sehen und hören, wie er damit fertig wird. Sie alle sind Zeugen, dass alle Opfer ihre Behandlung ausdrücklich verlangt haben. Ich möchte Ihnen, meine Damen und Herren Zuschauer und Ihnen, unseren Opfern nun uns vorstellen: da ist zunächst Margot aus Hamburg!" Ein großes, hübsches, aber grobknochiges Mädchen mit prächtiger Figur und roten Haaren sprang auf die Bühne und verbeugte sich. "Margot wird den Damen und Herren den Rücken mit ihrer Ledergerte striemen. Bei den Herren wird sie eine Gerte mit Stahleinlage verwenden!" Margot trat zu Peggy, zog ihr einen Hieb über und ließ sie den Stiel der Gerte küssen, ging weiter zu Philippe, zog auch ihm einen Hieb über den Rücken und ließ ihn das Instrument küssen. Er lächelte dabei zufrieden, während Peggy sich ein wenig gekrümmt hatte. Otto grinste sie an, verzog aber doch das Gesicht als er den Hieb spürte. Er wollte den Stiel nicht küssen. Margot musste ihm noch einen Hieb verpassen bis er sich maulend dazu bequemte.

    "Unsere zweite Freundin ist LiWan, die Chinesin! Sie wird sich die Hinterteile und die Schenkel vornehmen und ihren Rohrstock darauf mit Genuss tanzen lassen!"

    Applaus brandete auf, als die zierliche, schwarzhaarige LiWan auf die Bühne sprang, sich verbeugte, je einen Hieb an die drei Opfer verteilte und sie den Stock küssen ließ. Otto war diesmal vernünftig und wehrte sich nicht.

    "Die dritte im Bunde ist Yvonne aus Südfrankreich. Sie wird die Brüste mit ihrer mehrsträhnigen Geisel zerfleischen und Sie werden sehen, mit welchem Vergnügen sie das tun wird!" Ein aschblondes Mädchen mit blitzenden Augen und prächtiger Haarmähne sprang hinauf, verteilte ihre Hiebe behände und ließ auch den Stiel der Geißel küssen. Sie hatte selbst sehr zarte Brüste, vielleicht deshalb ihre Vorliebe?

    "Ich selbst bin Kate aus dem Süden der USA!", dabei macht sie einen anmutigen Knicks, den ich ihr gar nicht zugetraut hätte. Sie war wirklich ein Traumweib diese Kate! Die schwarzen Haare, die gebräunte Haut, die feurigen Augen, vollen Lippen, die prachtvollen Brüste, die herrlichen Beine, wirklich ein makelloses Wesen. "Ich werde mich den allerempfindlichsten Körperstellen unserer Opfer mit einer Zorropeitsche widmen! Sehen Sie, meine Damen und Herren! So! Und so! Und so!" Dabei schnalzte sie, ohne zu zielen, zuerst Peggy, dann Philippe, dann Otto zwischen die Beine, dass diese entsetzt zusammenfuhren, und sie ließ sie ebenfalls den Stiel der Peitsche küssen. Applaus brandete auf, wurde aber von der einsetzenden Musik bald übertönt.

    Die Mädchen tanzten eine wilden Tanz um und zwischen ihren Opfern während Peggy's Körper sich langsam am Flaschenzug hängend, hob. Sie hing kopfüber, die Beine gingen weit auseinander. Die Bühne drehte sich dabei, sodass der Anblick dauernd wechselte. Endlich hob sich auch Peggy's Kopf vom Boden, sie hing kopfüber, nur mehr ihr Haar breitete sich auf dem Boden aus, leise schwang der Körper, angstvoll starrte sie ins Publikum, während sie sich vorbeidrehte. Sie erwartete offenbar die ersten Hiebe. Aber LiWan und Yvonne setzten sich zu ihr und ergriffen ihre Brüste, die voll und schwer hingen, Kate stellte sich mit gespreizten Beinen vor sie, damit das Publikum weiterhin den Blick auf ihr Gesicht und die Brüste hatte und legte ihre Hand in ihren gespreizten Schoß. Langsam und leise begannen die Hände zu arbeiten, streichelten, kniffen, walkten bis Peggy's Körper sich wand und krümmte vor Erregung und Kate sich umdrehte und die feuchte Hand stumm dem Publikum zeigte. Dann trat sie zurück und Margot begann ihr Werk.

    Der Hieb ihrer Gerte klatschte auf Peggy's Rücken. Ihr Mund öffnete sich als ob sie schreien wollte, da kam der nächste Hieb. Tränen traten in ihre Augen, Schweiß trat auf ihre Stirne. Die nächsten Hiebe ließen sie aufstöhnen. Sie zuckte zusammen. Sie kam ins Schwingen. LiWan und Yvonne zogen sich zurück. Die Brüste wogten, die Schenkelmuskeln zuckten. Margot schlug immer fester zu. Ein harter Zug veränderte ihren Mund. Peggy schluchzte nun vor Schmerz, dass der ganze Körper zitterte. Der letzte Hieb entlockte ihr einen leisen Aufschrei. Margot lachte trocken und hart auf und machte Platz für LiWan. Diese wirbelte um ihr Opfer herum. Ein schriller Schrei aus ihrem Mund begleitete den ersten Hieb quer über den Popo Peggy's. Die schrie auch auf und ihr Becken schnellte nach vorne, da schrillte schon der nächste Schrei, der Hieb klatschte, Peggy schrie und krümmte sich.

    Ich hätte der zierlichen Chinesin nie soviel Kraft zugetraut, aber die Striemen auf Peggy's Popo sprachen eine sehr deutliche Sprache. LiWan schlug unregelmäßig, sodass das Opfer sich nicht auf bestimmte Intervalle einstellen konnte, einmal in den ersten Schmerz hinein, dann wieder erst nach längerer Pause. Sie verstand ihr Metier. Peggy musste sicher höllisch leiden. LiWang genoss sichtlich jede Schmerzäußerung, jeden Schrei, jedes Zucken der Muskeln, sie beobachtete ihr Opfer genau und gierig. Nun schlug sie wie wild auf die Innenseite der Oberschenkel, dass Peggy in einen Dauertaumel von Schmerz und Qual getaucht wurde. Sie schrie erbärmlich und an der Haut von Arsch und Schenkeln erschienen dunkelrote Striemen und Schwielen. Mit einem gierigen Furioso an Hieben beendete LiWan ihre Darbietung. Sie trat zu der schluchzenden Peggy küsste sie auf die feuchte Spalte, kniete nieder, küsste beide Brustwarzen und nahm Peggys Kopf in beide Hände und küsste sie auf den Mund. Dann sprang sie auf und machte Platz für Yvonne.

    Diese stellte sich seitlich von Peggy auf. Sie machte es ganz spannend. Mehrmals zielte sie, maß die Entfernung, wobei jedesmal ein grausames Lächeln um ihren Mund zuckte, wenn Peggy ängstlich blickte oder zusammenfuhr. Da wurde es ernst. Sie packte das Ende der Peitschenschnüre mit der linken Hand und hob die rechte hoch zum ersten Hieb, der auch bald fiel und teuflisch auf Peggy's prächtige Brüste klatschte. Die Arme schrie laut auf, sie schnellte in ihrer Fesselung wie wild herum um den weiteren Hieben zu entgehen. Aber Yvonne drosch mit einer wahrhaft satanischen Gier und Inbrunst auf die Brüste los, dass man den Willen zum Wehtun, zum Zerstören direkt spüren konnte. Peggy kreischte und schrie, führte in ihren Fesseln einen wilden Tanz der Qualen auf. Yvonne schlug mit einer solchen Blitzesschnelle, dass Peggy keine Chance für die geringste Erholung hatte. Sie ertrank gleichsam in den rasch aufeinander folgenden Hieben und in einem Meer von Schmerz und Qual. Ihre Brüste schwollen an zu zwei riesigen blauroten Dreiviertelkugeln, die Warzen und die Warzenhöfe wurden unnatürlich groß.

    Beifall brandete auf, mit dem Erfolg, dass Yvonne die letzten Hiebe so heftig ausfallen ließ, dass die Striemen an einzelnen Stellen platzten und Blutstropfen hervorquollen. Yvonne's Abgang wurde heftig akklamiert, aber als Kate sich nun in Positur stellte trat lautlose, erwartungsvolle Stille ein.

    Sie stand hinter Peggy in der Mitte der Bühne, wollte also von hinten schlagen, während Peggy ihre Vorderseite dem Publikum zuwandte. Da sang die Peitsche durch die Luft und klatschte laut beim Auftreffen auf die linke große Schamlippe. Peggy schrie gellend auf und wand sich konvulsivisch in ihren Fesseln. Dieses sich Winden des nackten, verkehrt da hängenden Leibes war ungemein aufregend. Kate schlug erbarmungslos weiter, links und rechts von der Spalte, aber immer näher. Durch die Spreizung der Beine konnte man die Spur jeden Hiebes genau sehen. Peggy war außer sich vor Schmerz und Qual, sie schrie und tobte in ihrer Fesselung, ihr Leib glänzte vor Schweiß, ihr Kopf war rot von dem Blutandrang und der unmenschlichen Qual die sie erdulden musste. In ihren Augen stand das blanke Entsetzen geschrieben, die Erwartung des Hiebes auf die Klitoris. Auch das Publikum erwartete diesen Hieb voll Ungeduld aber auch nicht ganz sicher, ob er fallen würde, oder nicht. Die Schamlippen waren schon ziemlich verschwollen. Wenn sie nicht bald schlug, dann konnte sie das Lustkügelchen nicht mehr erreichen, weil es von den geschwollenen Schamlippen zugedeckt wurde.

    Aber da fiel der erwartete Hieb. Teuflisch, noch einmal und noch einmal! Gellende Schreie Peggy's begleiteten diese unmenschlichen Hiebe, das Publikum tobte vor Begeisterung. Peggy war fast irr durch die unerträglichen Schmerzen an den empfindlichsten Stellen.

    Aber schon waren die vier Mädchen bei ihr: LiWan küsste ihr Gesicht, Margot und Yvonne ihre Brüste und Kate ihre gequälte Votze und Klitoris. So lange leckten, küssten und schleckten sie, dass es letztlich der geschundenen Peggy doch noch kam. Rasch wurde sie heruntergelassen und in einen Bademantel gehüllt und in einen bequemen Liegestuhl im Zuschauerraum geführt. Begeistertes Klatschen und Rufe aus dem Publikum belohnten sie für ihre Tapferkeit. Sie küsste alle vier Mädchen dankbar und lehnte sich seufzend in ihrem Stuhl zurück.

    Die beiden gefesselten Männer hatten gierig das Schauspiel mit Peggy verfolgt. Sie waren nun allein auf der Bühne. Otto konnte nicht an sich halten, er musste das Schauspiel loben:

    "Das war Klasse! Das habt ihr gut gemacht, Mademoiselles, prima!"

    "Ja, danke, Monsieur Otto! Wir danken, aber nun kommen sie dran! Wollen Sie noch?"

    "Aber natürlich Mädchen, ich bin doch keine solche Heulsuse wie diese Peggy da! Also los!"

    "Lieber Monsieur Philippe! Lieber Monsieur Otto! Verehrtes Publikum! Ich schlage ein zusätzliches Spiel vor: die beiden Herren werden um die Wette gepeitscht. Sie können wetten, wer als erster schreien wird und wer als erster seine Erektion verliert. Sind Sie alle einverstanden?" Begeisterte Zustimmung aus dem Publikum und von den beiden Herren.

    "Was glaubst Du, Christiane“, fragt mich Gerd, "wer von den beiden hält es länger aus?"

    "Ich glaube, dass es Otto länger aushält. Er wirkt viel kräftiger und vitaler als Philippe!", antwortete ich. Gerd lächelte.

    "Wollen wir auch wetten? Ich glaube, dass es Philippe länger aushält. Er ist doch Masochist!"

    "Ja, da hast Du schon recht, Gerd, aber er hat doch zugegeben, dass er keine Erfahrung hat. Was meintest Du mit Deiner Wette, Gerd?"

    "Nun, ich dächte, wir schließen eine Privatwette ab: wenn Otto gewinnt, darfst Du mich so behandeln, wie die Mädchen die Männer behandeln werden!" Dabei lächelte er mich unbefangen an. Mir hüpfte das Herz im Leibe. Sollte ich darauf eingehen? Wollte er mich nur testen. Vorsichtig fragte ich:

    "Und was ist, wenn Philippe gewinnt?"

    "Na, dann ist es umgekehrt! Dann werde ich Dich so behandeln wie eben Peggy behandelt wurde! Das ist doch klar!"

    "Ja, willst Du denn das wirklich Gerd? Du willst mich quälen?"

    "Aber natürlich! Mit Vergnügen! Du willst doch auch mich quälen? Oder täusche ich mich da? Aus welchem anderen Grund hättest Du denn so darauf bestanden hierherzugehen? Also Christiane?" "Na, ich weiß nicht Gerd. Ich war nur neugierig!"

    "Das glaube ich nicht, Christiane!" Dabei fuhr er mir unter den Rock und zog seine Hand feucht zurück. Er hielt sie mir unter die Nase und sagte: "Da, siehst Du! Du bist erregt. Du möchtest quälen und Du möchtest gequält werden! Gibst Du das zu? Schau, ich weiß es doch!"

    "Ja!" Lispelte ich und wurde ganz rot dabei. Er küsste mich liebevoll und sagte:

    "Also, abgemacht! Unsere Wette gilt!", flüsterte er hastig, weil Kate nun ankündigte:

    "Die Wetten sind abgeschlossen. Es geht los!" Der Raum wurde dunkel, nur Scheinwerfer auf die beiden Männer ließen alle Einzelheiten genau beobachten. Die Musik wurde wild und die Mädchen tanzten dazu um ihre Opfer herum, sie schwangen drohend ihre Instrumente, sie griffen nach ihnen, sie zwickten sie, sie streichelten sie, kratzten sie. Schweiß perlt auf ihren Stirnen. Offenbar war dieses Spiel auch schon ein Teil der Folter. Auch ich konnte die Spannung kaum ertragen, besonders nach Gerds Worten. Ich war ganz schwach vor Erregung  und Erwartung. In mir zitterte alles: wann wird der erste Hieb fallen? Werden die Männer schreien oder nicht? Wer wird als erster schreien? Die Musik wurde immer rasanter, die Mädchen stießen kleine spitze Schreie aus. Ja, ging denn das immer noch nicht los? Da gab Kate ein Zeichen. Endlich.

    Ein Tusch, die Musik schwieg. Dafür begann das Schlagen. Wie sie vorbeitanzten, schlugen die Mädchen auf die beiden Männer ein. Die Hiebe klatschten. Die Männer versuchten auszuweichen, die kurzen Ketten klirrten, mit denen sie festgemacht waren. Ihre Muskeln spielten, sie wanden sich unter den Hieben. Nur Kate hielt sich zurück. Sie schlug noch nicht. Aber die Hiebe von Stahlruten, Rohrstock und Geißel setzten den beiden Männern schon gewaltig zu. Sie ächzten und stöhnten und wanden sich, ein herrlicher Anblick. In mir erbebte alles vor Erregung. Wann würde Kate anfangen zu schlagen? Beide Opfer bissen die Zähne zusammen um nicht zu schreien, ihre Gesichter verzerrten sich in Schmerz und Angst. Ich beobachtete die Mädchen. Sie verteilten ihre Hiebe sehr gerecht. Obwohl das Ganze sehr turbulent wirkte, war es doch genau ausgewogen. Und die Mädchen genossen es, genossen es noch mehr als zuvor bei Peggy. Ihre Augen glänzten, sie lächelten grausam und gierig und sie wollten mit aller Macht Schreie aus den beiden locken.

    Sowohl Philippe als auch Otto waren von Striemen übersät. Margot schlug mit grausamem Lächeln auf ihre Schultern, Arme, Rücken, Yvonne zerdrosch mit größtem Vergnügen den Arsch und die Schenkel. Endlich trat Kate vor, ein Tusch, die anderen Mädchen verschwanden im Dunkel. Kate blickte Philippe in die Augen.

    Er weiß, dass jetzt die eigentliche Probe beginnt. Er lächelte zurück. Er lächelte auch noch als der Peitschenstiel sich kurz bewegte und das Peitschenende seinen linken Oberschenkel knapp unter den hängenden Säcken schnalzend traf, dass der Körper sich krümmte. Otto dagegen schaute ängstlich auf Kate und auf die Peitsche, als er erkannte, dass es nun ernst wurde mit der Sexualfolter. Er schaute wild und trotzig. Er zischte vor Schmerz als ihn die Peitsche an derselben Stelle traf wie Philippe zuvor. Ein roter Striemen entstand.

    Da, schon sind beide auch am rechten Oberschenkel gezeichnet. Kate ist eine wahre Meisterin. Zentimeterweise tastet sie sich hoch. Philippe reagiert sehr sensibel auf die Schmerzen, aber er genießt sie auch und wenn er Kate anschaut, dann vergisst er den Schmerz. Otto dagegen verkrampft sich, stiert Kate wütend an, offenbar geht ihm erst jetzt der Ernst der Lage auf. Wütend rüttelt er an den Ketten. Kate greift nun auch von hinten an, peitscht unvermutet in die Arschkerbe der beiden, dass sie aufjaulen. Kate schleicht geduckt um die beiden herum. Sie wissen, dass als nächstes Ziel die Eier dran kommen. Sie bewegen sich wild in ihren Fesseln. Da zuckt die Peitsche. Philippe zischt in grimmigem Schmerz zwischen den zusammengebissenen Zähnen hervor. Aber Otto schreit:

    "Aufhören, Du Teufelin, aufhören, nicht auf die Eier! Das ist nicht zu ertragen, aufhören, bitte, bitte, aufhören, bitte!"

    Es ist herrlich. Nun fällt Hieb auf Hieb zwischen die Beine. Die Eier in den Hodensäcken gehen langsam auf und ab. Nach jedem Hieb schnellen sie hinauf und sinken dann langsam wieder hinunter. Ich kann es herrlich sehen. Es erregt mich maßlos. Nun schreit auch Philippe. Ich ertappe mich dabei, wie ich mir vorstelle, dass Gerd so schreit unter meinen Hieben! Es müsste herrlich sein.

    Wilde Erregung packte mich und ließ einen Schwall aus meiner Grotte fließen, ich spürte die Feuchtigkeit. Aber plötzlich durchzuckte mich ein Schreck. Otto hat ja zuerst geschrien. Also werde wahrscheinlich ich schreien, wenn Gerd auf der Wette besteht. Aber auch dieser Gedanke erregte mich. Beide Männer schrieen jetzt um die Wette wie die angestochenen Stiere. Kate leckte sich die Lippen. Sie zielte und schmitzte das Peitschenende von der Seite um die Steifen der beiden, dass denen Hören und Sehen vergingen. Die Peitsche wand sich um die Glieder, wurde wieder herab gerissen, die beiden jaulten und kreischten, sie wanden und krümmten sich in unmenschlicher Qual. Zuerst folgten abgehackte Hiebe mit der Peitschenspitze direkt gegen die Eichel und die Hoden. Ebenso abgehackt wie ein Pizzicato ertönten ihre Schreie.

    Bei Philippe war es nicht nur der Schmerz, sondern auch aufsteigende Lust! Die Lust bekam die Überhand und mit einigen Hieben brach es aus ihm heraus: der Schrei voll Qual und Lust und der Samen gleichzeitig, während Otto's Schweif schlaff wurde unter den letzten grausamen Hieben. Donnernder Applaus für die beiden Opfer und für die Mädchen.

    Die Musik setzte ein, es wurde kurz finster, unter den Tischen fanden Hände zu Grotten und Gliedern, Stöhnen wurde laut. Auch Gerds Hände wühlten in meinem feuchten Schoß, meine Hände rieben seinen Steifen. Als es wieder hell wurde, saß Philippe in einem Sessel mit Bademantel bekleidet, Otto desgleichen auf der anderen Seite. Kate kniete vor ihm, die Hände demütig auf dem Rücken verschränkt und saugte an seinem nun wieder Steifen bis es ihm kommt. Sie schluckte seinen Samen und dankte für den neuerlichen Applaus. Sie verkündete:

    "Ich danke allen Teilnehmern an der heutigen Vorstellung, die vollkommen von Amateuren gestaltet war und hoffe, dass es morgen wieder so sein wird! Bitte empfehlen Sie uns in interessierten Kreisen weiter! Besten Dank!"

    Im Taxi war ich sehr befangen. Ich wusste nicht recht was ich sagen sollte und Gerd ging es anscheinend ebenso. Außerhalb dieser Atmosphäre im Theater war es viel schwerer über diese Dinge zu reden. Schließlich brach ich das Schweigen:

    "Verstehst Du das, Gerd? Sich vor allen Leuten nackt auspeitschen zu lassen?"

    "Ja, Christiane, verstehen kann ich es schon", sagte er zögernd, "Es reizte mich, als Kate mich so begehrlich ansah, mich von ihr quälen zu lassen, aber ich glaube, dass ich zu feige bin, zu viele Hemmungen habe!"

    Ich war enttäuscht. War er doch nicht ganz so wie ich es mir gewünscht hatte, wie es drinnen geschienen hatte. Wie sollte ich ihm meine Wünsche klarmachen? Wünsche, die mir selbst noch nicht ganz klar waren! Ich wollte mich morgen melden! Ich wollte ihn fesseln, ihn schreien hören. Ich wusste nicht, ob ich ihn nicht auch unter den Händen Kates sehen wollte! Oder nicht? War ich eifersüchtig? Oh mein Gott, was für eine verworfene Frau ich doch war. Ich schämte mich. Da fuhr Gerd nach einer Pause des Überlegens fort:

    "Weißt Du, Christiane, ich glaube, dass ich eine nackte Frau sehr gerne peitschen und quälen möchte. Als das Mädchen gepeitscht wurde hat mich das mächtig erregt." Mir fiel ein Stein vom Herzen.

    "Oh bitte, Gerd, ich wusste nicht, wie ich es Dir sagen sollte! Bitte, nimm mich! Fessle mich, quäle mich, peinige mich, demütige mich! Mach mit mir was Du willst! Und ..." da machte ich eine Pause und sah ihn flehend an, "erlaube mir, dass auch ich Dich fessle und quäle, bitte, bitte, Gerd!" Er sah mich erstaunt an, dass ich mich vor Angst zusammenkrümmte. Aber er nahm mich in die Arme und fragte mit ganz heiserer Stimme:

    "Du willst Dich von mir quälen lassen und Du willst auch mich quälen? Habe ich Dich richtig verstanden?"

    "Ja, Gerd!"

    "Mein liebes Weibchen! Auch mir fällt ein Stein vom Herzen. Wir ergänzen einander ja ohne es zu wissen auf das Beste! Gleich zu Hause musst Du mir Deine verlorene Wette einlösen! Ich will Dich quälen!"

    "Ja, Gerd, mit Vergnügen!"

    "Und gleich morgen früh werden wir getrennt einkaufen gehen, was wir für unsere Spiele alles brauchen!"

    "Warum getrennt Gerd? Zusammen wäre es viel erregender und lustiger!"

    "Du hast Recht, Christiane! Ich werde mich auch von Dir gerne quälen lassen, aber nicht öffentlich!" "Aber mich würdest Du doch vor allen Leuten foltern lassen? Nicht wahr, Gerd, bitte, bitte!"

    "Ja, wenn Du unbedingt willst, Christiane. Willst Du Dich etwa heute abends melden? Da würde ich aber eifersüchtig werden! Glaubst Du nicht?"

    Wir lachten! Ich war glücklich. Damit war wohl alles besprochen. Ich verfiel ins Träumen. Was Gerd wohl mit mir anstellen würde? Ob es sehr wehtun würde? War es mehr Ernst oder war es mehr Spiel bei ihm? Ich wusste ja nicht einmal über meine eigenen Gelüste genau Bescheid! Wollte ich denn lieber Spiel oder lieber Ernst? Ich wusste es nicht! Aber wir konnten es ja erfahren!

     

     

     

     
      Posted on : Feb 3, 2026
     

     
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