Vorwort zu meinen BDSM-Geschichten,
um Missverständnissen vorzubeugen. Bitte lesen!
Nichts von dem, das
hier niedergeschrieben ist, entspricht meinen persönlichen moralischen
Vorstellungen, die von Toleranz für die Verschiedenartigkeit jedes Menschen
geprägt sind.
Es handelt sich um
Fantasien, die seit meiner Kindheit, zunächst ohne mein Zutun auftauchten,
später von mir als Gegenpol zu den Widrigkeiten des realen Lebens genossen
wurden.
Etliche dieser
Märchen der Grausamkeit habe ich niedergeschrieben, etwa so, wie ein Krimiautor
eben über Morde fantasiert, die zu begehen er sicher nicht vorhat.
Wer Fantasien ins
reale Leben einbringen will, muss sich bewusst sein, dass es in der Realität
Grenzen gibt, persönlicher Natur durch die Leidensfähigkeit der Partnerin, des
Partners, moralischer Natur, was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch
keinem andern zu und legistischer Natur in Form der Gesetze.
Fantasien dagegen
sind wie Träume, grenzenlos, bunt und unverbindlich, dienen lediglich der
eigenen Lust und der Lust der Leserin, des Lesers.
Wer diesen Unterschied zwischen dem realen Leben und reiner
Fantasie nicht zu verinnerlichen bereit ist, sollte hier aufhören zu lesen und
sich anderen Dingen zuwenden.
Story
0140
Eine
Nacht in Paris
Endlich
waren wir nach Paris gekommen! Gerd hatte geschäftlich dort zu tun. Ich sah mir
inzwischen die Stadt an. Beim gemeinsamen Mittagessen nahm ich mir ein Herz und
brachte die Sprache auf etwas, das mich schon lange beschäftigte: eine Freundin
hatte mir erzählt, dass es Liveshows mit sadomasochistischem Inhalt geben
sollte. Ich sprach Gerd schüchtern daraufhin an. Er war überrascht.
"Interessiert Dich denn das!" Mutig, nachdem ich nun schon davon
begonnen hatte, sagte ich: "Ja, Gerd!" "Na, dann werde ich mich
erkundigen, Christiane! Ich weiß es nur von Marseille. Aber sicher gibt es
derartiges auch hier. Wenn ich etwas erfahre, gehen wir abends gleich hin!
Einverstanden?"
Ich
war etwas verlegen, nun, da es heraus war. Ich glaube, dass ich sehr rot im
Gesicht war. Gerd verabschiedete sich etwas amüsiert wie mir schien.
Ich war den ganzen Nachmittag unruhig, kribbelig und rastlos. Ich hoffte, dass
er die Adresse erfahren würde und fürchtete es gleichzeitig. Er wusste ja
nichts von meinen geheimen Gedanken und Wünschen und Phantasien. War ich doch
selbst nicht ganz im Klaren darüber, was ich eigentlich wollte! Zumindest
getraute ich mir nicht es einzugestehen, was ich wollte. Aber bei der
Vorstellung, dass ich vielleicht heute abends schon nackte Männer und Frauen
gefesselt, gequält und gefoltert sehen würde, flossen heiße Wellen der Lust in
meinen Unterleib. Ich schämte mich dieser Lust und gab mich ihr doch mit Genuss
hin. Dabei waren diese Vorstellungen eher verschwommener Natur, trotzdem aber
intensiv.
Als
Gerd mich abends zum Essen abholte, war ich fast verkrampft. Er schien ganz
unbekümmert, nur gelegentlich warf er mir so eigenartige Seitenblicke zu, dass
ich merkte, er halte mit irgendetwas hinter dem Berg. Er ließ mich zappeln, tat
so, als ob es keinerlei Spannung gebe, dabei wurde ich immer kribbliger und
fahriger. Endlich hielt ich es nicht mehr aus.
"Hast
Du Dich erkundigt, Gerd?"
"Was
meinst Du?"
"Geh,
Gerd, tu nicht so als ob Du es nicht wüsstest. Hast Du gefragt wegen der
Lokale?"
"Ja!"
"Na
und? Was hast Du erfahren? So rede doch!" Mein Herz klopfte zum
Zerspringen vor Angst, Gier und Spannung. Ich zitterte vor Erwartung.
"Mein
Gott, bist Du heute nervös! Ist Dir das so wichtig?" Mir sank das Herz in
die Hose bei diesen Worten. Ich musste ja annehmen, dass er ganz uninteressiert
an den Dingen sein musste und irgendwie hatte ich gehofft, dass er mein
Interesse teilen würde. Er fuhr fort:
"Natürlich
habe ich mich erkundigt und habe auch etwas gefunden. Wir fahren anschließend
hin. Lass Dich überraschen!" sprach er schnell weiter, als er merkte, dass
ich etwas sagen wollte. Enttäuscht klappte ich meinen Mund wieder zu. Es wurde
einsilbig. Gerd war zwar heiter, aber es war etwas Unrastiges in seinem Wesen,
das mir ein klein wenig Hoffnung gab, dass ihm dieser Besuch und meine Wünsche
doch nicht ganz so gleichgültig waren wie er glauben machen wollte.
Bald
darauf saßen wir schweigend im Taxi und wurden an einem unscheinbaren,
lagerhausartigen Gebäude abgesetzt, stolperten durch einen schwach erleuchteten
Gang in ein schäbiges Foyer und in ein ziemlich großes verqualmtes Lokal,
nachdem wir einen unverschämt hohen Eintrittspreis gezahlt hatten.
Auf
der ziemlich schummerig beleuchteten Bühne entledigten sich einige Mädchen mehr
oder weniger gekonnt ihrer Kleider. Ich war ein wenig enttäuscht als wir dem
Kellner zu unserem Tisch folgten, der nahe der Bühne war. Kaum hatten wir uns
gesetzt und unsere Bestellung aufgegeben, waren alle Mädchen splitternackt, ein
Tusch der Musik und es wurde finster.
"Glaubst
Du, dass das alles war'? Sollten wir nicht lieber gehen?", flüsterte ich
enttäuscht Gerd zu. "Aber nein, Christiane, das Hauptprogramm kommt erst.
Ich habe mich genau erkundigt. Siehst Du, da geht die Show weiter! Pass
auf!"
Die Bühne wurde
wieder hell, sechs Mädchen wirbelten herein. Verkleidet als weiße Kätzchen,
nackt bis auf Maske, Fellhandschuhe für die Pfötchen und ein weißes Fellhöschen
mit einem langen Schwanz hinten dran. Zuerst kam ein ballettartiger Tanz, bei
dem vor allem die Brüste gut herauskamen. Sie hüpften und sprangen und wogten.
Die Kätzchen spielten miteinander, rieben aneinander, streichelten einander und
bald standen die Brustwarzen recht schön empor. Plötzlich wirbelte ein
schwarzer, gestiefelter Kater in die Menge. Gierige Pfoten fielen über ihn her,
deren er sich nicht erwehren konnte. Zippverschlüsse ratschten, von der lauter
werdenden Musik übertönt und bald war der Kater bis auf die Maske und Stiefel
nackt! Verzweifelt versuchte der gutgebaute Kater seine Blößen zu verbergen, zu
entfliehen, aber es gelang ihm natürlich nicht. Mit blitzenden Augen
schlugen
die Katzen nun auf ihn ein, wozu sie ihre langen Schwänze in die Hände nahmen
und auf ihn losdroschen. Obwohl die Kätzchen oft und immer wieder gierig
versuchten, ihn zwischen den Beinen zu treffen und ihnen dies auch häufig
gelang, blieb der Penis schlaff. Die Hiebe mussten aber doch wohl schmerzen,
denn immer wieder zuckte er zusammen, winselte, krümmte sich und auch seine
Haut rötete sich an den getroffenen Stellen. Mich erregte das sehr. Immer
wieder schlugen die Katzen zu. Da! Da ertönte ein Tusch. Bevor ich noch die
Situation recht erfasst hatte, wimmelte es auf der Bühne von schwarzen Katern.
Je fünf von ihnen warfen sich auf eine Katze.
Ich
war etwas verstimmt, weil ich gerne länger die Auspeitschung des Mannes
genossen hätte. Aber während ich noch missmutig und etwas geistesabwesend auf
die Bühne blickte, merkte ich, dass mich das, was dort geschah, doch auch
erregte. In dem Getümmel von Leibern wurden den Kätzchen rasch und gekonnt die
Höschen heruntergerissen, ein Kater kniete sich mit aufgestützten Ellbogen
kauernd hin, drei warfen das Kätzchen Rücken zu Rücken auf ihn drauf, einer von
diesen packte ihre Pfötchen, je einer ihre Beine. Diese beiden rissen ihre
Beine so weit wie möglich auseinander. Der fünfte Kater ergriff ihr eigenes
Höschen und peitscht sie erbarmungslos und mit voller Kraft mit ihrem eigenen
Schwanz. Natürlich fielen die Hiebe in erster Linie zwischen die Beine und auf
die Brüste. Dumpf klatschten die Schläge auf die gequälte Haut. Die wehrlosen
Leiber der Kätzchen wanden und krümmten sich vor Schmerzen, sie miauten vor
Qual herzerweichend. Dazwischen sauste der nackte Kater herum, in den Pfoten
eine mehrsträhnige Ledergeißel, mit der er einmal hier, einmal dort kräftig
zuschlug, was jedesmal zu heftigen Reaktionen von der Getroffenen führte. Rote
Striemen überzogen bald die getroffenen Stellen, die Brüste, die Schenkel und
vor allem die Scham.
Die
nackten, wehrlosen Leiber wanden und krümmten sich, schnellten und bäumten sich
in den erbarmungslosen Fängen der kräftigen Kater und diese offensichtlichen,
heftigen Reaktionen der Qual und der Schmerzen und der Wehrlosigkeit erregten
mich maßlos. Zuletzt begann die Bühne sich zu drehen. Die jeweils vorne
befindliche Katze erhielt mit der Geißel für jede Brust drei kräftige Hiebe
übergezogen, dass die Busen nur so wabbelten, worauf sie rasch umgedreht wurde,
sodass ihre Scham zwischen den gespreizten Beinen dem Publikum zugekehrt war
und erhielt drei besonders kräftige und teuflische Peitschenhiebe zwischen die
Beine auf die empfindlichsten Stellen, die rasch rotblau anschwollen, wovon der
Kater sich und das Publikum jeweils überzeugte, indem er die Schamlippen brutal
auseinander riss und die Scham breit darbot. Dann kam die nächste Katze dran.
Jede reagierte anders auf die zugefügte Qual. Das Besondere war ja, dass die
Mädchen nur wie Katzen reagieren durften, also mit Miauen oder mit Fauchen.
Dadurch, dass wir so nahe saßen, konnte ich alles gut sehen. Die erste war ein
dunkelhaariges Mädchen. Sie verzog, als die Hiebe auf ihre Brüste knallten, nur
den Mund und zischte leise, ebenso, als die Hiebe zwischen ihre Beine fielen.
Die
nächste war ein dickliches blondes Mädchen. Die miaute herzerweichend, krümmte
und wand sich wie ein Fisch, Schweiß strömte zwischen den prächtigen Brüsten zu
ihrem Hals, der Kopf und der Hals waren gerötet vor Anstrengung, das Blut
pulsierte in den Adern von der vergeblichen Anstrengung loszukommen, sich zu
wehren. Tränen der Qual, der Scham und Hoffnungslosigkeit sickerten unter ihrer
Maske hervor. Ihre Augen blickten flehentlich von einem zum anderen als sie
zuerst kopfüber vor uns lag, um die Peitsche über die Brüste zu bekommen.
Die
nächste fauchte und verspannte sich im vergeblichen Auflehnen gegen ihr
Schicksal. Sie war dunkel und kräftig, ihre Muskel, zitterten vor vergeblichem
Bemühen. Die nächste war wieder blond. Sie blieb vollkommen schlaff und
unbeteiligt bei den Hieben. Ihre Augen waren geschlossen, kein Laut kam über
ihre Lippen. Nur als ihre Schamlippen auseinandergezerrt und dargeboten wurden,
zuckte sie zusammen und riss ihre Augen auf, in denen verzehrende Qual zu sehen
war. Endlich war auch die letzte durchgepeitscht und mit einem Musiktusch
endete die Vorführung in Dunkelheit. Ich war ganz nass zwischen den Beinen und
als ich vorsichtig an Gerd streifte merkte ich auch seine Erregung.
Schweigend
verließen wir das Lokal. Ein Taxi brachte uns zum nächsten. Es war ein
Kellertheater, etwas primitiv ausgestattet, aber offenbar recht ambitioniert
geführt. Es wurden immer Szenen aus der Vergangenheit dargestellt, aber immer
nur solche, bei denen es zu Folterungen und Quälereien gekommen war. An diesem
Abend stand "Ein Hexenprozess" auf dem Programm. Wir erhielten wieder
einen guten Platz vorne bei der Bühne. Es wurde dunkel im Saal, der Vorhang hob
sich und gab den Blick auf eine mittelalterliche Folterkammer frei. Richter,
zwei Beisitzer, ein Priester, Henker und ein Knecht, Gerichtsschreiber und ein
Gerichtsdiener hatten ihre Plätze bereits eingenommen.
"Büttel! Führt die Angeklagte, Agnes Kapplerin,
vor!"
"Sehr wohl, Herr Präsident!" Der Diener ging ab.
Von draußen hörte man näher kommendes Getümmel, Schreie. Die Tür sprang auf und
herein drängten: der Büttel und ein Bewaffneter, die mit Mühe eine kräftige
rothaarige Frau zwischen sich bändigten. Hinter ihnen ein Haufen Volkes,
Bürger, Bauern, Leibeigene, die sich rasch auf die Zuschauerbänke verteilten.
"Lasst mich los!", schrie das Weib und versuchte
sich freizumachen. Empört blitzte sie die zwei Männer an, die sie hielten. Ihr
Gesicht war gerötet, das Haar zerzaust, sie war erhitzt von den Bemühungen sich
aus den Griffen zu befreien. Sie keuchte vor Anstrengung. Als sie die Szenerie
sah, einen Blick auf den Richter geworfen hatte, zuckte sie zusammen und
schwieg zunächst.
"Oh mein Gott!", flüsterte sie dann vor sich
hin, "Herr Hugo von Gollwitz! Ich bin verloren!"
"Ja, meine Liebe! Ihr seid verloren! Ein verlorenes
Schaf! Eine Hexe!"
"Nein Herr! Ich bin keine Hexe! So könnt Ihr Euch
nicht rächen wollen dafür, dass ich Euch nicht erhört!"
"Schweigt lieber, Agnes und antwortet nur, wenn Ihr
gefragt werdet! Ihr redet Euch sonst nur um Kopf und Kragen. Es steht so schon
schlecht genug um Euch! Ihr seid der Hexerei angeklagt! Agnes Kappler! Gesteht
Ihr eine Hexe zu sein?"
"Nein, nein, nein! Wer hat es gewagt mich als Hexe zu
bezeichnen?"
"Die Fragen stelle hier ich, sonst niemand. Antwortet
zum zweiten: Agnes Kappler, seid Ihr eine Hexe?"
"Nein, nein! Um Gotteswillen, wer kann so etwas
Absurdes behaupten?"
"Ich frage Euch zum drittenmal, Frau Agnes Kappler:
seid Ihr eine Hexe?"
"Was soll ich sagen? Nein, ich bin keine Hexe, Herr!
Bitte, glaubt mir!"
"Ich darf nicht glauben, sondern ich muss beweisen.
Es gibt ja erfreulicherweise Beweise dafür, ob jemand eine Hexe ist oder nicht!
Wir werden bei Euch also die Hexenprobe machen. Gevatter! Zeigt der Angeklagten
die Tafel und erklärt ihr, was mit ihr geschehen soll!" Der Henker
entrollte eine lebensgroße Pergamenttafel, auf der eine nackte Frau von vorne
und hinten aufgezeichnet war. Auf dem nackten, üppigen Leib waren viele Punkte
aufgemalt, in denen jeweils Nadeln staken. Der Henker räuspert sich.
"Seht her, Angeklagte! An all diesen Punkten muss ich
Euch stechen und an jedem anderen Fleckchen, das ich auf Eurer Haut finden
kann! Und wenn nur an einer Stelle Ihr nichts spürt oder kein Blut kommt, dann
hilft Euch der Teufel und Ihr seid eine Hexe!"
"Um Himmelswillen! Ihr Unheiligen! Hinweg mit diesem
gottlosen Teufelswerk!" Unwillig wandte sie ihr Gesicht von dem Machwerk
ab. Aber ihre Brust hob und senkte sich doch sehr heftig. Sie hatte sehr wohl
bei dem kurzen Blick auf die Tafel entsetzt festgestellt, dass die meisten
Punkte an Brüsten, Schenkeln und schrecklicherweise auch an Po und Scham zu
sehen waren. Ein Schimmer dessen, was sie erwartete schien sich in ihr Bewusstsein
zu schleichen. Ein Blick auf den Richter brachte ihr plötzlich Klarheit. Sie wusste,
dass sie wehrlos der grausame Rache des abgewiesenen Liebhabers ausgeliefert
war. Trotzig warf sie ihren Kopf zurück. Sie wollte ihren Stolz bewahren und
ihm so wenig Lust wie möglich bereiten. Sie konnte ja nicht ahnen, dass es
gerade das war, was er wollte. Er beobachtete sie genau. Ein befriedigtes
Grinsen zog sich über sein Gesicht. Hämisch lächelnd forderte er sie leise auf:
"Nun zieht Euch nackt aus. Frau Agnes Kapplerin,
damit der Henker seines Amtes walten kann und bei Euch das Hexenmal suchen
kann!"
"Nein Herr! Ihr müsst von Sinnen sein! Wie könnt Ihr
von einer ehrbaren Frau verlangen, sich hier vor allen Leuten auszuziehen? Wer
ist denn mein Verteidiger? Ich wünsche einen Rechtsanwalt!" "Ihr
selbst seid Euer Verteidiger! Wenn Ihr kein Hexenmal habt, wenn Ihr bei der
Territion, bei der peinlichen Befragung und unter der scharfen Folter nicht
bekennt eine Hexe zu sein, dann ist das die beste Verteidigung. Habt Ihr
verstanden, Frau Agnes Kappler?"
"Ja, Herr, ich verstehe, dass Ihr Euch private Rache
sucht aus verletztem Stolz, aber das, was Ihr tut ist unrechtmäßig!"
"Ich bin Euer Richter, Frau Agnes, das hättet Ihr
früher bedenken sollen! Wollt Ihr Euch nun entkleiden? Oder sollen der Henker
und der Büttel das besorgen?"
"Ich soll mich ...", eine hilflose, verlorene
Geste von ihr, "nackt ausziehen? Hier? Ganz nackt?"
"Ja, ganz nackt, splitterfasernackt! Frau Agnes
Kappler!"
Mit steinernem Gesicht begann die stolze Frau sich zu
entkleiden. Auf einen Wink des Richters traten der Büttel und der Reisige
zurück, dass man das Schauspiel von allen Seiten gut beobachten konnte. Zuerst
zog sie Schuhe, Strümpfe und Unterhosen aus. Es folgten zwei Unterröcke, die
Jacke, die Bluse. Bevor sie das Busentuch, das ihre schweren, prallen Brüste
kaum zu bändigen vermochte, aufknotete, zögerte sie etwas und schielte zum
Richter als erwarte sie, dass er Einhalt gebiete. Aber sie sah überall nur gierige,
geile Blicke, starre Gesichter und achselzuckend entknotete sie das Busentuch
und gab die prächtig wogenden Brüste den lüsternen Blicken preis. Dann öffnete
sie den Rockbund und ließ den Rock fallen, enthüllte kurz ihre
junonische, reife Gestalt mit dem schwarzen Dreieck, über das sie aber sofort
züchtig ihre Hand legte, während die andere die Brüste zu verdecken suchte, ein
erregendes Schauspiel wie ein Bild von Rubens. Stille herrschte im Saal bis auf
das keuchende Atmen von Männern und Frauen. Auch das Publikum im Theater verharrte
in atemloser Spannung, ganz im Banne dieses so realistisch dargestellten
Geschehens. Endlich sprach der Richter wieder.
"Gevatter,
waltet Eures Amtes!"
Der
Henker gab dem Büttel eine Nadel und zeigte an der Tafel jeweils den Punkt, den
er stechen sollte: Stirne, Nasenwurzel, Ohrläppchen, Wangen, Kinn, Oberlippe,
Nacken, Schultern, Arme, Finger, Zehen, Kniekehlen. Die Frau zuckte jedesmal
zusammen, gab aber keinen Laut von sich, sondern nahm immer wieder dieselbe
Haltung ein. Natürlich erschien jedesmal Blut. Nun zeigte der Henker auf eine
Stelle am Brustansatz. Dabei reichte er dem Büttel eine Art Häkelnadel mit
Widerhaken, ziemlich dick. Ein Seufzen ging durch die Menge. Der Büttel packte
die linke Brust und setzte die Nadel am Ansatz an und begann langsam zu
drücken. Die Frau verzog das Gesicht, sprang zurück und schlug dem Büttel auf
die Finger, dass er die Brust loslassen musste und die Nadel fallen ließ.
"Genug,
ihr Teufel in Menschengestalt! Wie oft wollt Ihr noch stechen? Ihr seht doch, dass
ich keine Hexe bin! Es hat jedesmal wehgetan und es hat jedesmal geblutet! Ich
verlange, dass Schluss gemacht wird!"
"Das
könnt Ihr nicht beurteilen! Jetzt kommen wir ja erst zu den Stellen, die der
Teufel besonders schützt: Brüste, Po, Schenkel, Scham! Aber da Ihr Euch wehrt
und den Gang des Verfahrens aufhaltet, werden wir Euch fesseln!"
Auf
einen Wink des Richters legten ihr die Büttel und der Henker Ledermanschetten
um Hand- und Fußgelenke, ketteten ihre Beine weitgespreizt am Boden fest und
ließen von der Decke einen Flaschenzug herab, an dem sie beide Handgelenke
einhakten, nachdem sie sie hinter dem Popo vereinigt hatten. Indem sie nun den
Flaschenzug etwas anzogen, musste die Frau ganz leicht vornübergebeugt,
breitbeinig dastehen und die Brüste lösten sich gerade vom Körper und waren
ideal zugänglich. Gierig packte der Büttel die baumelnde linke Brust und setzte
dort fort, wo er zuvor hatte aufhören müssen. Langsam, ganz langsam und mit Genuss
bohrte er die dicke Nadel ins empfindliche Fleisch am Ansatz der Brust. Der
gepeinigte Körper verspannte sich. Endlich war der Widerhaken drin. Der Henker
zeigte auf den Ansatz der rechten Brust. Das Schauspiel wiederholte sich noch einigemal.
An den Unterseiten der Brüste, seitlich oben an der größten Wölbung und zuletzt
an den Brustwarzen. Da kam erstmals ein zischender Laut des Schmerzes aus ihrem
Mund zwischen den zusammengebissenen Zähnen. Bauch, Hüften, Popo ließ sie wohl
zuckend, aber doch eher störrisch über sich ergehen. Beim Popo gab es noch ein
erregendes Schauspiel. Die Arme wurden ihr über den Kopf gezogen und so
befestigt. Dann setzte der Büttel die Nadel an und drückte. Und je mehr er
drückte, desto weiter schob sie, um den Schmerz zu mindern, ihren Schoß den
Richtern entgegen, bis die Nadel durch die Haut drang und sie aufseufzend in
die ursprüngliche Lage zurückschnellte.
Für
die Suche des Hexenmals an Schenkeln und Scham wurde sie rücklings über einen
Bock gelegt, wobei ihre Beine aber weiter wie bisher befestigt blieben. Da
kamen nun die ersten Schreie, als die Nadel in das empfindliche Fleisch an der
Innenseite der Oberschenkel gedrückt wurde. Schüchterne, leise, fast
unterdrückte Wehschreie der Qual waren das. Sie wurden lauter und häufiger als
die großen, fleischigen, äußeren Schamlippen drankamen, sie riss an den Fesseln
rüttelte und spannte sich, aber da, plötzlich ... am Schamberg ... keine
Reaktion! ... Kein Blut! ... Die Herren sahen einander bedeutsam an. Sie war
eine Hexe. Das Hexenmal! Der Beweis!
Nach
längerem Schweigen, in dem nur das Schluchzen der Gepeinigten und das tiefe
Atmen und Tuscheln der Zuhörer die Stille unterbrachen, nahm der Vorsitzende
Hugo von Gollwitz das Wort: "Nun, Frau Agnes, angesichts dieses
eindeutigen Beweises Eurer Schuld: wollt Ihr nicht ein Geständnis ablegen? Ihr
seid eine Hexe! Ihr habt mit dem Teufel Beischlaf verübt! Gesteht Ihr?"
"Um
Gottes willen, Herr von Gollwitz, wie könnt gerade Ihr auf solch wahnwitzige
Gedanken kommen! Das alles existiert nur in Eurer schmutzigen Phantasie, mit
Verlaub!"
"Ich
rate Euch, Frau Agnes, Euch jeglicher Verunglimpfung des Gerichts zu enthalten.
Es erhöht das Strafausmaß. Ich möchte Euch aus alter Freundschaft zu bedenken
geben, dass Ihr bereits erwiesenermaßen eine Hexe seid! Wenn Ihr aber nicht
gesteht, muss ich Euch der peinlichen Befragung unterwerfen, solange, bis Ihr
gesteht! Versteht Ihr?"
"Nein,
Herr von Gollwitz. Ich weiß, dass ich keine Hexe bin. Daher kann ich das auch
nicht gestehen, geschehe mit mir was da wolle. Gott wird mir beistehen!"
"Lasst
den Namen Gottes aus dem Spiel. Damit täuscht Ihr uns nicht! Da Ihr nicht
gestehen wollt, lasse ich Euch dem ersten Grad der Folter unterziehen! Vorderer Aufzug und zwanzig Hiebe mit dem
Ochsenziemer!"
Das
Weib erhielt Manschetten an die Handgelenke, die dann am Haken eines
Flaschenzuges befestigt wurden, worauf der Körper der Bedauernswerten etwa
eineinhalb Meter hoch gezogen wurde. Langsam drehte sich der aufgehängte Leib.
Wir konnten wir einmal das dunkle Dreieck der Scham, dann wieder die Popobacken
sehen, auch die Brustwarzen an den drallen Brüsten bewundern. Vier Büttel
stellten sich rund um sie auf, jeder mit einer teuflisch aussehenden
Lederpeitsche bewaffnet. Die Bedauernswerte sah das und stieß einen kurzen
Schrei des Schreckens aus, dann schloss sie die Augen und betete vor sich hin:
"Herr, mein Gott, ich sehe, dass Du mich strafen willst für meine Sünden! Lass
diesen Kelch an mir vorübergehen oder verleihe mir Standhaftigkeit! Gib mir
Kraft, die Schmerzen zu ertragen! Bitte, hilf mir in meiner Not!" usw.
Inzwischen
kamen die Bewegungen zur Ruhe. Die Schergen verfolgten die langsamer werdenden
Drehungen des Leibes mit kundigen und gierigen Augen. Da - der eine hob die
Peitsche und ließ sie gekonnt über das füllige Hinterteil der aufgehängten Frau
klatschen! Ein gellender Schrei aus ihrer Kehle. Ein Seufzen und Zischen und
kleine Schreie der Lust aus dem Publikum. Die arme Sünderin strampelte
inzwischen aufweinend vor Schmerzen in ihrer Aufhängung. Ein dunkelrotblauer
Striemen bildete sich sehr rasch. Beim nächsten Hieb würde Blut fließen. Aber
der nächste Hieb lief an der rechten Körperhälfte hinauf, Oberschenkel, Bauch
und rechte Brust. Gleich darauf der dritte Hieb ebenso auf der linken Seite!
Die Arme kreischte vor Schmerz und Qual und wand sich in ihrer wehrlosen Lage
zum Entzücken von uns allen. Wir stöhnten voll Lust und Erregung, sie vor
unerträglichem Schmerz. Die dicken Striemen mussten ihr höllisch wehtun. Ich
schwankte zwischen Mitleid mit der Gequälten und Erregung über ihre fast
brünstigen Schreie und Verrenkungen. Da fiel der vierte Hieb und gleich darauf
der fünfte und der sechste, einander überkreuzend auf die prallen, festen,
fülligen Arschbacken. Das Weib schrie und tobte in seiner Fesselung, die
Striemen an den Kreuzungen brachen auf, Blut rieselte in einzelnen Tropfen die
Schenkel entlang.
Ich
muss gestehen, dass ich noch nie zuvor so erregt war. Ich schämte mich dafür, dass
ich mich am Leiden einer Geschlechtsgenossin so sehr aufgeilen konnte, aber das
Gefühl der Lust war so stark, dass ich meine Bedenken beiseite schob. Gerd
starrte wie gebannt auf das Schauspiel. Ein Blick in seinen Schoß überzeugte
mich von der Stärke seiner Erregung. Sie war sicher nicht geringer als meine.
Ich erschrak fast ein wenig, begann zu sinnen. Sollte er sadistische Neigungen
haben? Sollte ich ihn diesbezüglich bisher unbefriedigt gelassen haben? Ich
sann weiter: wie würde ich mich gegenüber solchen Gelüsten seinerseits
verhalten? Ich in der Rolle der Gequälten? Blitzartig überfiel mich die
Erkenntnis, dass die Tatsache, dass die Folterung einer Frau mich erregte, dass
diese Tatsache ja auch darauf zurückzuführen sein könnte, dass ich selbst mich
an ihre Stelle phantasierte!
So
war es auch! Mich erregte wohl die Grausamkeit an sich, das wehrlos Sein des
Opfers, die auf erregende Wirkung bedachte Entblößung des Leibes, aber all dies
erregte mich auch oder sogar noch mehr, wenn ich mir vorstellte, das geschähe
mit mir und ich ertappte mich bei dem Gedanken, wie sehr ich Gerd dafür lieben
würde, wenn er mich fesseln, wehrlos machen, quälen würde. Bei dieser
Erkenntnis angelangt, wurde mir heiß und kalt und es rann mir zwischen den
Beinen warme Flüssigkeit entlang. Ich warf einen Seitenblick auf Gerd und sah, dass
er mich amüsiert anblickte. Hatte er meine Gedanken erraten? Ich wurde ganz
rot.
Er legte seine Hand
auf meinen Schenkel und lächelte mir beruhigend zu. Irritiert und verlegen
wandte ich mich wieder der Bühne zu und bemerkte mit Erleichterung, dass auch
Gerd sich von den dortigen Geschehnissen gefangen nehmen ließ. Inzwischen waren
vier Hiebe über den fleischigen Rücken der Frau gezogen worden. Die Striemen
waren deutlich für alle sichtbar. Halbzeit für die Geschundene! Aber es ging
weiter. Es folgten zwei Hiebe an der Vorderseite von den Schenkeln zu den Brüsten.
Das die Frau diese unmenschlichen Schmerzen überhaupt ertragen konnte ohne
ohnmächtig zu werden. Ich registrierte mit wachsender Erregung und Lust die
kleinen Zeichen der Qual an dem geschundenen Leib: die Tränen, die aus den
Augen flossen, den Schweiß, der an der Haut glänzte, den verzerrten,
schreienden Mund, aus dem Schreien, Kreischen, Stöhnen, Betteln, Stammeln,
Beten, Verwünschungen, Seufzer in wilder Folge kamen. Beinahe unerträgliche
Lust erzeugten auch die
schmerzumflorten, bittenden und bettelnden Augen, die geschwollenen
Brustwarzen, das Gezappel der Beine in der Luft, die Zuckungen der Muskeln, der
Oberschenkel, die krampfhaften Bewegungen der Zehen!
Die
nächsten Hiebe galten den beiden Brustwarzen! Für jede Warze zwei Hiebe. Schon
bei den ersten Hieben wurde die arme Frau fast wahnsinnig vor Qual, die Warzen
schwollen an wie die Zitzen einer Kuh! Das Publikum stöhnte und seufzte vor
Geilheit. Aber die letzten vier Peitschenhiebe brachten noch eine Steigerung:
Zwei Büttel traten zu der Gefolterten, packten ihre Fußgelenke und spreizten
die Beine soweit wie möglich, dass die Schamgegend frei und offen vor den Augen
der Zuschauer lag. Man sah, zumindest von unseren Plätzen aus, genau in die
rosige Spalte. Die Schamlippen hatten sich geöffnet durch die Spreizung. Auch
der Kitzler war zu sehen, er war sehr groß und was mich am meisten überraschte:
auch bei ihr rann glitzernder Schleim die Schenkel entlang, wie bei mir. Ich
war vor den Kopf geschlagen. War das Schweiß? Oder war das Erregung? Kaum zu
glauben. Oder doch? Die vier Büttel mit den Peitschen traten zu zweit vor und
hinter ihr an.
Dann
begann eine Orgie der Schmerzen, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte:
ein vorderer Hieb mit aller Macht mitten in die Spalte, sofort einer von
hinten. Dann eine Pause! Der gellende Schrei unmenschlicher Qual und Schmerzen,
den die Bedauernswerte ausstieß während sie den Kopf wild nach hinten warf. Die
qualvollen Versuche, sich zu winden und zu krümmen, aus den Fängen der Qual zu
befreien, dann ein erschöpftes Zusammensacken. Im Publikum war es vollkommen
still. Man hätte eine Stecknadel fallen hören. Die Scham war in Sekunden
blutrot angeschwollen. Mit einem Zischen der Qual und Folter bewegte sich der
nach hinten gefallene Kopf wieder vor und erblickte die mit erhobener Peitsche
wartend dastehenden Büttel. Zuerst stierte sie wild, unverstehend die Männer
an, dann begann sie zu zittern, zu zischen, dass Schaum sich vor dem Mund
bildete, dann schrie sie Verwünschungen, verfluchte alle Anwesenden, die sich
an ihrer Qual weidete, beschimpfte das Gericht, die Büttel, die dastanden und
warteten, die die sie an den Beinen hielten und alle anderen. Plötzlich wurde
sie rot, ganz still, Tränen traten in ihre Augen, langsam ließ sie das
tränenüberströmte Gesicht nach hinten sinken und wurde schlaff. In diesem
Moment ließen die beiden Büttel die Peitschen gemeinsam von hinten und vorne in
die Spalte klatschen und schnalzen.
Ein
gellender Schrei, ein konvulsivisches Zucken und Schnellen, dann ein Keuchen,
ein Keuchen, das nur Lust bedeuten konnte und dann quoll aus der mörderisch
verschwollenen Spalte der dicke Schleim der Lust, vermischt mit Harn, den sie
nicht mehr halten konnte. Das Publikum tobte und applaudierte. Der Vorhang
fiel. Ich muss gestehen, dass ich so erregt wie noch nie in meinem Leben war
und es nicht wagte, Gerd anzusehen. Wir sahen aneinander vorbei. Wir waren wohl
beide zu aufgewühlt, um das, was wir empfanden, in Worte fassen zu können. Wir
verließen auch dieses Lokal schweigend. Im Taxi fühlte ich vorsichtig nach
Gerds Schweif und stellte fest, dass auch er maßlos erregt war. Diesmal ging es
in eine ruhigere Seitengasse des Mont Martre.
Beim
Verlassen des Taxis war keine Spur von einem Lokal zu sehen. Gerd steuerte auf
eine unscheinbare Stahltüre zu, läutete dort auf bestimmte Weise und sagte ein
Erkennungswort. Nach dem Öffnen mussten wir durch einen dunklen Gang und über
viele schmutzige Kellertreppen hinuntersteigen. Dann verließ uns der
schweigsame Mann, der uns am Tor empfangen hatte mit einer stummen Geste zur
Garderobe, wo man selbst seine Kleider aufhängen musste. Kaum hatten wir das
getan, öffnete sich seitlich eine Polstertüre und herein trat eine fast nackte,
wegen der gebräunten Haut südländisch aussehende, junge Frau mit traumhafter
Figur, prächtigen Brüsten und Beinen, schwarzen Haaren und Augen und einem
vollen sinnlichen Mund. Sie war vollkommen ungeschminkt. Ihre ganze Bekleidung
bestand nur aus einem kurzen Röckchen aus Lederriemen. In der Hand hielt sie
eine lange Zorropeitsche. Sie blickte Gerd abschätzend an. Er blickte sie
bewundernd an. Mit fremdländischen Akzent und tiefer, angenehmer, samtiger
Stimme fragte sie: "Sie kommen um sich auspeitschen zu lassen?"
"Nein“,
antwortete Gerd, "wir kommen um zuzusehen!"
"Schade,
mein Herr!", lächelte sie, "ich hätte gerne meine Peitsche über Ihren
Körper tanzen lassen. Ich hätte Sie gerne schreien hören und um Gnade betteln,
mein Herr. Sie hätten damit mir und vielleicht auch Ihrer reizenden Gemahlin
einen bisher nicht gekannten Genuss bereitet! Aber es macht nichts! Wir haben
schon ein Opfer! Darf ich Sie zu Ihren Plätzen bringen? Die Vorstellung fängt in
Kürze an!"
Wir
folgten Ihr schweigend in ein kleines Theater. Es waren nur etwa fünfzig
Personen da. Gerd drückte dem Mädchen den horrenden Eintrittspreis und ein
fürstliches Trinkgeld in die Hand. Sie führte uns zu unseren Plätzen. Es gab
nur eine Reihe von Tischen um eine kreisrunde Bühne in der Mitte. Mit einem
aufreizenden Blick und einem leichten Antippen mit dem Peitschenstiel gegen
Gerds ausgebeulte Hose empfahl sich das Mädchen mit einem Knicks.
Wir
hatten kaum unsere Getränke bestellt, als es im Raum dunkel wurde, dafür auf
der Bühne strahlend hell. Musik setzte ein, leise unrhythmisch, langsam, dann
immer mehr geordnet, schneller, lauter. Eine sinnliche, aufputschende Musik.
Die Bühne begann sich zu drehen. Unser Mädchen von vorher und vier weitere,
genauso gekleidete und ebenso hübsche sprangen auf die Bühne und schwangen wild
im Takt der Musik ihre Peitschen und ließen sie klatschen und schnalzen. Sie
zeigten Kunststücke mit ihren Peitschen, die alle darauf hinausliefen, zu
zeigen, wie geschickt, treffsicher sie waren und welche Kraft die Hiebe haben
konnten. Mit einem Tusch trat Stille ein und unser Mädchen verkündete, dass nun
die Peitschenshow beginnen solle. Dazu würden wie jeden Abend Freiwillige aus
dem Publikum gebraucht.
"Darf
ich die drei Damen und die beiden Herren, die sich bereits gemeldet haben, zu
mir auf die Bühne bitten? Und wenn noch jemand Lust hat, gepeitscht zu werden,
dann darf sie oder er natürlich auch hierher kommen! Also darf ich bitten? Auf
zum Tanz der Qualen und der Peitschen!"
Dabei
blickte sie wieder in unsere Richtung. Aber Gerd wandte sich verlegen ab und
ich vermied auch ihren Blick wieder zu treffen. Wir beobachteten, wie die drei
Damen und die zwei Herren auf die Bühne marschierten. Sie waren mehr oder
weniger verlegen und, wie mir schien, auch ein wenig verwirrt. Ich war auch
etwas verwirrt. Ich war der festen Meinung gewesen, dass das alles
Professionelle aus der Unterwelt sein müssten, aber da ließen sich diese fünf
nicht einordnen. Unser Mädchen, die Wortführerin, fragte zuerst die drei Damen,
woher sie kämen: aus England. Warum sie hier seien? Weil sie den Portier ihres
Hotels nach einem wirklich verruchten Sexlokal gefragt hätten! Ob sie sich
tatsächlich auspeitschen lassen wollen? Sie blickten einander an, dann kam von
zweien ein zögerndes "Ja".
"Nun,
wir werden ja sehen! Darf ich die Damen bitten, sich zu entkleiden?" Die
beiden Zögernden blickten entsetzt um sich.
"Hier,
auf der Bühne? Ist das Ihr Ernst?"
"Aber
natürlich, meine Damen! Dies ist ein Sexlokal und Sie wollen doch gepeitscht
werden! Oder nicht?" Ratlos blickten die beiden einander an. Die eine war
eine eher vornehme Dame, etwa dreißig Jahre, wahrscheinlich Stenotypistin, die
etwas erleben wollte, brünett, gute Figur, jugendliches Aussehen, die zweite
ein etwa zwanzigjähriges, schwarzhaariges Mädchen.
"Was
meinst Du, Jane? Sollen wir da mittun?", fragte die Ältere das
schwarzhaarige Mädchen.
"Ich
weiß nicht recht! Das kommt mir alles reichlich überspannt vor. Ich würde es ja
ganz gerne versuchen! Meinst Du nicht, Beth?"
"Ja,
ich auch!" Die beiden blickten sich unsicher um und was sahen sie da? Das
dritte Mädchen, eine mollige Blondine hatte sich inzwischen ganz wie
selbstverständlich ausgezogen und stand nun nackt, mit wogenden Brüsten, die
Hände vor der Scham, hochrot im Gesicht da!
"Aber
Peggy, was treibst Du denn da? Bist Du verrückt?"
"Gar
nicht! Ihr seid verrückt!", antwortete Peggy trotzig. „Wisst Ihr nicht
mehr, was wir ausgemacht haben? Wir wollten hier hergehen um uns peitschen zu
lassen und das will ich auch. Macht Ihr, was Ihr wollt!", schmollte sie
und wandte sich von den beiden ab. Jane und Beth blickten einander an, dann
Peggy.
"Du
bist verrückt, Peggy! Wir beide tun bei diesem Abenteuer nicht mit!" Mit
bösem Gesicht sprangen die beiden ängstlich von der Bühne und verschwanden im
Halbdunkel ihres Tisches. Das Peitschenmädchen lächelte, das Publikum lachte,
Peggy stand nackt auf der Bühne.
"Madame“,
sagte das Peitschenmädchen, "sind Sie bereit, sich peitschen zu
lassen?"
"Ja,
Mademoiselle, ich bin bereit! Beginnen Sie!"
"Das
ist aber mutig! Wissen Sie, Mademoiselle Peggy, dass wir Sie vor allem auf die
Geschlechtsteile schlagen werden?"
"Ja,
das kann ich mir denken, Mademoiselle! Ich möchte es probieren!"
"Aber wir werden Sie vielleicht fesseln und wir werden keinesfalls
aufhören zu peitschen, wenn Sie es dann vielleicht wollten!"
"Darauf
habe ich mich eingestellt. Ich will wissen, wie es ist, vollkommen dem Schmerz
und der Willkür und der Qual ausgeliefert zu sein! Verstehen Sie
Mademoiselle?"
"Ja,
ich verstehe, aber haben Sie schon Erfahrung?"
"Nein,
Mademoiselle, deshalb bin ich ja hier!"
"Ich
bewundere Ihren Mut, Mademoiselle Peggy! Aber in diesem Fall muss ich Sie
darauf aufmerksam machen, dass wir Sie möglicherweise peitschen werden bis Sie
bluten!"
„Tun
Sie mit mir, was Sie wollen Mademoiselle. Ich bin hier her gekommen um das
Leiden bis zur Neige auszukosten, um ein wirklich starkes, prägendes Erlebnis
zu haben!"
"Gut
Mademoiselle Peggy, alle Anwesenden haben Ihre Wünsche vernommen und sind
unsere Zeugen. Trotzdem werden Sie jetzt wie alle Anfängerinnen einem
Kurzprogramm unterzogen, nach dem Sie sich entscheiden können, zurückzutreten
oder bei der Show bis zu Ende mitzumachen."
Auf ein Zeichen von ihr setzte die Musik ein.
Die vier anderen Peitschenmädchen drängten sich um Peggy, streichelten sie,
berührten sie, nahmen ihr behutsam und sacht, sodass sie es kaum merkte, die
Freiheit. Es war ein erregender Anblick und offenbar auch für sie erregend.
Dann wurden die Griffe fester, sie wurde gekniffen, gezwickt, gekratzt, kleine
Schläge, die Bewegungen wurden ihr qualvoll, sie keuchte, sie schrie kurz auf,
sie stöhnte, sie wehrte sich, aber vergebens. Dann stand sie plötzlich vornübergebeugt,
den Kopf zwischen den Beinen eines der Mädchen, das auch ihre Arme am Rücken
verschränkt festhielt und damit in die Höhe wippte, was in den Schultergelenken
heftige Schmerzen verursachen musste, die anderen drei Mädchen ließen ihre
Peitschen zuerst leicht über den gespannten Popo tanzen, dann klatschten die
Hiebe heftiger und kräftiger, bis sich zuletzt ganz schöne, rote Striemen
bildeten. Es mochten etwa zehn Hiebe gewesen sein, die wirklich wehgetan
hatten. Peggy schrie laut und wand sich in den festen Griffen. Aber schon
fuhren die Hände wieder kosend über ihren Leib, im Nu stand Sie, dann lag sie
plötzlich rücklings auf dem Rücken eines niedergeknieten Mädchens, das auch
ihre rechte Hand und ihren rechten Fuß festhielt, während ein zweites Mädchen
dasselbe mit linker Hand und linkem Fuß tat. Die anderen beiden schlugen wild
auf die Brüste, den Bauch, die Schenkel und zwischen die Beine, die weit
gespreizt waren. Sie schrie und kreischte und wand und krümmte sich. Dann waren
die fünf Minuten auch schon um, zarte Hände umschmeichelten sie und erregten
sie. Die Mädchen traten zurück, die Musik schwieg.
"Nun,
Mademoiselle Peggy, wollen Sie zurücktreten? Oder wollen Sie hierbleiben und
weiter leiden?" Zitternd vor Schmerz und Scham, aber doch gierig sagte
sie:
"Bitte,
bitte, machen Sie weiter Mademoiselle, bitte!" Dabei hob sie flehend die
Hände auf und man sah ihre gestriemte Scham.
"Gut,
Mademoiselle Peggy. Sie werden leiden! Das sind wir schon unseren Gästen
schuldig. Ich freue mich schon, Sie schreien zu hören und ich nehme an, ein
Großteil unserer Gäste auch!"
Lautes
Klatschen war die Antwort des Publikums. Ich war ebenfalls wieder erregt. Es
war irgendwie die Freiwilligkeit, mit der diese Peggy das auf sich nahm, die
mich erregte.
"Jetzt
wollen wir uns den Herren zuwenden!", sagte das Peitschenmädchen und
wandte sich den beiden zu, "Wie steht es. Sie haben gesehen, was Sie
erwartet! Will jemand zurücktreten?" Beide Herren verneinten durch
Kopfschütteln. Sie trat zu dem ersten, einem grauhaarigen, gut gekleideten
Mann.
"Sie
sind Franzose Monsieur'?"
"Ja,
Mademoiselle!"
"Sind
Sie Masochist, Monsieur?"
"Ja,
Mademoiselle, ich bin Masochist!" "Sind Sie schon einmal öffentlich
bis aufs Blut gepeitscht worden, Monsieur?"
"Nein,
Mademoiselle! Ich habe erst gestern von diesem Club hier erfahren. Bisher
beschränkte sich mein Masochismus auf Phantasien und einige kleinere,
unbefriedigende Erlebnisse mit Dirnen!" "Wollen Sie auch eine
Probebehandlung wie Peggy haben, Monsieur'?"
"Nein,
Mademoiselle, ich verzichte darauf! Ich möchte mich Ihnen und Ihren Mädchen
vollkommen ausliefern und ich bitte Sie, mich nicht zu schonen!"
'Wie
Sie wünschen Monsieur! Wie ist Ihr Vorname?"
"Philippe,
Mademoiselle!"
"Also,
Monsieur Philippe, ziehen Sie sich nackt aus!" Etwas zögernd und gehemmt
gehorchte er. Inzwischen trat das Mädchen zu dem zweiten Mann.
"Woher
kommen Sie, Monsieur, wenn ich fragen darf?"
"Sie
dürfen Fräuleinchen! Ich komme aus Deutschland und wollte einmal was Tolles
erleben. Das was ich eben da sah mit diesem Mädchen Peggy, das war ganz große
Klasse! Also mit mir können Sie machen, was sie wollen. Aber zu fesseln
brauchen Sie mich sicher nicht. Das, was Ihr austeilen könnt, das vertrage ich
allemal!"
"Nun,
das wird sich ja weisen, Monsieur ... wie war Ihr Vorname?"
"Otto,
heiß ich, Fräuleinchen!"
"Also,
Monsieur Otto, sind Sie Masochist?"
"Aber
nein, ganz im Gegenteil, aber das macht nichts. Einmal den Arsch versohlt zu
bekommen, ist vielleicht ganz lustig. Was Sie da mit Peggy angestellt haben,
hat mir einen mächtigen Ständer verschafft. Da sehn se Mal!"
"Ja,
dann ziehen Sie sich aus, Monsieur Otto und zeigen Sie den Herrschaften Ihren
Ständer."
"Wird
gemacht Fräuleinchen!"
Inzwischen
war Philippe nackt und wurde soeben an einen Flaschenzug auf der linken Seite
der Bühne gefesselt. Dazu wurden ihm die Arme hinter dem Rücken mit Manschetten
verbunden und die Manschetten in den Haken eingehängt. Die Beine wurden soweit
wie möglich gespreizt und an Ringen am Boden befestigt. Er hatte einen sehr
muskulösen Körper und einen mächtigen Sack und einen ebenso mächtigen Schweif,
der wippend stand. Langsam ging der Haken des Flaschenzugs in die Höhe bis er
leicht vornüber geneigt stehen musste. Inzwischen war auch Otto nackt, auch er
ein Prachtstück von Mann und Schweif und Sack. Irgendwie kam er sich nun doch
etwas komisch vor, so nackt da vorne auf der Bühne vor dem Publikum, das
allerdings weitgehend im Dunkeln saß, während die Bühne hell erleuchtet war.
"Was
nun?", fragte er ein wenig herausfordernd und gereizt. Aber das Mädchen
würdigte ihn keiner Antwort, sondern ging nur prüfend um ihn herum. Sein
Schweif stand steif und wippte. Es war lautlos, still im Raum. Es war eine
gespannte Stille. Man hörte nur die Stöckel des Mädchens und ihr Atmen. Er
ertrug die Spannung nicht mehr und schnaubte:
"Na,
Kleine, können wir nicht endlich anfangen?"
"Sachte,
mein Herr! Sie sind also bereit, sich von uns peitschen zu lassen, Monsieur
Otto?"
"Ja,
ja, Mädchen, sonst hätte ich mich doch nicht gemeldet!"
"Also
gut, dann geben Sie die Hände her, Monsieur Otto!"
"Was
soll das Mädchen?", rief er empört und trat einen Schritt zurück.
"Ihr
wollt mich doch nicht etwa fesseln wie diesen Schwächling dort! Eure Hiebe
halte ich mit Leichtigkeit aus!"
"Das
bezweifle ich sehr, Monsieur Otto! Wollen Sie gepeitscht werden, Monsieur, oder
soll ich Sie zurückschicken?"
"Nein,
nein, Mädchen, nur nicht so hitzig! Ich will gepeitscht werden! Noch lieber
aber würde ich Dich peitschen, Du widerspenstige Katze!"
"Das
steht nicht zur Debatte, Monsieur! Ich fragte ob Sie gepeitscht werden
wollen?"
"Ja,
Mädchen!"
"Also,
dann her mit den Händen! Sie werden froh sein gefesselt zu sein,
Monsieur!"
"Ha,
ha, keinen Laut werdet Ihr hören und das Fesseln ist schon gar nicht nötig,
aber wie Ihr wollt, da!"
Achselzuckend
hielt er die Hände hin, bekam Ledermanschetten um die Handgelenke und von oben
senkte sich der Haken des Flaschenzugs herab. Die Beine wurden ihm ebenfalls
weit gespreizt festgezurrt und die Manschetten in den Haken des Flaschenzugs
eingehängt und hochgezogen bis er genau gleich dastand wie Philippe. Es war ein
sehr erregender Anblick für mich. Die beiden wehrlosen, nackten Männer mit den
weit gespreizten Beinen, die Arme hinten hochgezogen, dass sie leicht
vornübergebeugt standen, den Popo hinaus gereckt, die wippenden Schwänze nach
vorne stehend, zwischen den Beinen die Säcke, in denen die Eier auf und
abwanderten. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, dass ich Gerds Schweif auch so
sehen wollte, dass ich Gerd auch so nackt und wehrlos ausgeliefert sehen wollte
und zwar mir ausgeliefert! Ich blickte zu ihm hin. Auch er war sehr, sehr
erregt. Er lächelte. Ich schmiegte mich wohlig an ihn. Ich werde ihn einfach
fragen, ob er sich mir ausliefern würde! Bei diesem Gedanken wurde mir fast
schwindlig vor Erregung.
Dann
rieselte es mir kalt zwischen den Schultern hinunter: wenn er aber nur
umgekehrt die gequälten Mädchen und Frauen genießt und die Leiden der Männer
ihn ganz kalt lassen? Was, wenn nur er mich quälen will? Oder wenn er an diesen
Dingen gar keinen Gefallen findet? Ich bin etwas verwirrt. Aber erregt ist er,
das spüre ich. Vielleicht erregen ihn aber nur die nackten und halbnackten
Mädchenleiber?
Ich
muss ihn wirklich fragen, ging es mir durch den Kopf. Aber ich wusste nicht, ob
ich den Mut dazu haben würde! Wollte ich mich etwa von ihm quälen lassen? War
ich wie Peggy? Eine siedeheiße Welle der Erregung lief durch meinen Leib und in
meinen Schoß. Vielleicht? Oder war ich eher wie das Mädchen mit dem Röckchen
aus Lederschnüren? Auch diese Vorstellung erregte mich. War ich beides?
Unwillkürlich wurde ich ganz rot im Gesicht. Aber ich musste mich auf die Show
konzentrieren. Die ging nun weiter!
Die
Mädchen waren zu Peggy getreten und fesselten sie zu flotten Klängen der
Kapelle. Die Arme wurden ihr fest auf den Rücken gebunden, sie wurde
niedergelegt und erhielt um die Knöchel breite Ledermanschetten mit
Stahlringen. Von oben kamen zwei Haken von Flaschenzügen, die in die Stahlringe
eingehängt wurden. Ich erkannte die Melodie: es war die Farandole aus Carmen.
Jetzt schwieg die Musik. Unser bereits bekanntes Mädchen trat vor und
verkündete:
"Meine Damen
und Herren! Liebe Opfer unserer Grausamkeit! Wir beginnen nun unser Programm
mit der Auspeitschung unserer Opfer. Ladies first, daher kommt Mademoiselle
Peggy zuerst dran, dann die beiden Herren. Mit Vergnügen kann ich Ihnen
berichten, dass alle drei Opfer Amateure sind. Aus meiner Erfahrung kann ich
Ihnen sagen, dass eine Zusammenstellung wie wir sie heute bei unseren Opfern
haben, selten in dieser Vollkommenheit zu finden ist. Sie werden alle
vollkommen auf Ihre Rechnung kommen. Wenn ich es recht beurteile, dann ist
Mademoiselle Peggy masochistisch veranlagt, ohne es bisher gewusst zu haben,
Monsieur Philippe wusste wohl, dass er Masochist ist, hatte aber bis heute
keine Gelegenheit, diese Veranlagung bis zur Neige auszukosten und Monsieur
Otto halte ich für einen Sadisten, der wie alle Sadisten eine leicht
masochistische Ader hat. Er wird am meisten leiden. Wir werden sehen und hören,
wie er damit fertig wird. Sie alle sind Zeugen, dass alle Opfer ihre Behandlung
ausdrücklich verlangt haben. Ich möchte Ihnen, meine Damen und Herren Zuschauer
und Ihnen, unseren Opfern nun uns vorstellen: da ist zunächst Margot aus
Hamburg!" Ein großes, hübsches, aber grobknochiges Mädchen mit prächtiger
Figur und roten Haaren sprang auf die Bühne und verbeugte sich. "Margot
wird den Damen und Herren den Rücken mit ihrer Ledergerte striemen. Bei den
Herren wird sie eine Gerte mit Stahleinlage verwenden!" Margot trat zu
Peggy, zog ihr einen Hieb über und ließ sie den Stiel der Gerte küssen, ging weiter
zu Philippe, zog auch ihm einen Hieb über den Rücken und ließ ihn das
Instrument küssen. Er lächelte dabei zufrieden, während Peggy sich ein wenig
gekrümmt hatte. Otto grinste sie an, verzog aber doch das Gesicht als er den
Hieb spürte. Er wollte den Stiel nicht küssen. Margot musste ihm noch einen
Hieb verpassen bis er sich maulend dazu bequemte.
"Unsere zweite
Freundin ist LiWan, die Chinesin! Sie wird sich die Hinterteile und die
Schenkel vornehmen und ihren Rohrstock darauf mit Genuss tanzen lassen!"
Applaus
brandete auf, als die zierliche, schwarzhaarige LiWan auf die Bühne sprang,
sich verbeugte, je einen Hieb an die drei Opfer verteilte und sie den Stock
küssen ließ. Otto war diesmal vernünftig und wehrte sich nicht.
"Die
dritte im Bunde ist Yvonne aus Südfrankreich. Sie wird die Brüste mit ihrer
mehrsträhnigen Geisel zerfleischen und Sie werden sehen, mit welchem Vergnügen
sie das tun wird!" Ein aschblondes Mädchen mit blitzenden Augen und
prächtiger Haarmähne sprang hinauf, verteilte ihre Hiebe behände und ließ auch
den Stiel der Geißel küssen. Sie hatte selbst sehr zarte Brüste, vielleicht
deshalb ihre Vorliebe?
"Ich
selbst bin Kate aus dem Süden der USA!", dabei macht sie einen anmutigen
Knicks, den ich ihr gar nicht zugetraut hätte. Sie war wirklich ein Traumweib
diese Kate! Die schwarzen Haare, die gebräunte Haut, die feurigen Augen, vollen
Lippen, die prachtvollen Brüste, die herrlichen Beine, wirklich ein makelloses
Wesen. "Ich werde mich den allerempfindlichsten Körperstellen unserer
Opfer mit einer Zorropeitsche widmen! Sehen Sie, meine Damen und Herren! So!
Und so! Und so!" Dabei schnalzte sie, ohne zu zielen, zuerst Peggy, dann
Philippe, dann Otto zwischen die Beine, dass diese entsetzt zusammenfuhren, und
sie ließ sie ebenfalls den Stiel der Peitsche küssen. Applaus brandete auf,
wurde aber von der einsetzenden Musik bald übertönt.
Die
Mädchen tanzten eine wilden Tanz um und zwischen ihren Opfern während Peggy's
Körper sich langsam am Flaschenzug hängend, hob. Sie hing kopfüber, die Beine
gingen weit auseinander. Die Bühne drehte sich dabei, sodass der Anblick
dauernd wechselte. Endlich hob sich auch Peggy's Kopf vom Boden, sie hing
kopfüber, nur mehr ihr Haar breitete sich auf dem Boden aus, leise schwang der
Körper, angstvoll starrte sie ins Publikum, während sie sich vorbeidrehte. Sie
erwartete offenbar die ersten Hiebe. Aber LiWan und Yvonne setzten sich zu ihr
und ergriffen ihre Brüste, die voll und schwer hingen, Kate stellte sich mit
gespreizten Beinen vor sie, damit das Publikum weiterhin den Blick auf ihr
Gesicht und die Brüste hatte und legte ihre Hand in ihren gespreizten Schoß.
Langsam und leise begannen die Hände zu arbeiten, streichelten, kniffen,
walkten bis Peggy's Körper sich wand und krümmte vor Erregung und Kate sich
umdrehte und die feuchte Hand stumm dem Publikum zeigte. Dann trat sie zurück
und Margot begann ihr Werk.
Der
Hieb ihrer Gerte klatschte auf Peggy's Rücken. Ihr Mund öffnete sich als ob sie
schreien wollte, da kam der nächste Hieb. Tränen traten in ihre Augen, Schweiß
trat auf ihre Stirne. Die nächsten Hiebe ließen sie aufstöhnen. Sie zuckte
zusammen. Sie kam ins Schwingen. LiWan und Yvonne zogen sich zurück. Die Brüste
wogten, die Schenkelmuskeln zuckten. Margot schlug immer fester zu. Ein harter
Zug veränderte ihren Mund. Peggy schluchzte nun vor Schmerz, dass der ganze
Körper zitterte. Der letzte Hieb entlockte ihr einen leisen Aufschrei. Margot
lachte trocken und hart auf und machte Platz für LiWan. Diese wirbelte um ihr
Opfer herum. Ein schriller Schrei aus ihrem Mund begleitete den ersten Hieb
quer über den Popo Peggy's. Die schrie auch auf und ihr Becken schnellte nach
vorne, da schrillte schon der nächste Schrei, der Hieb klatschte, Peggy schrie
und krümmte sich.
Ich
hätte der zierlichen Chinesin nie soviel Kraft zugetraut, aber die Striemen auf
Peggy's Popo sprachen eine sehr deutliche Sprache. LiWan schlug unregelmäßig, sodass
das Opfer sich nicht auf bestimmte Intervalle einstellen konnte, einmal in den
ersten Schmerz hinein, dann wieder erst nach längerer Pause. Sie verstand ihr
Metier. Peggy musste sicher höllisch leiden. LiWang genoss sichtlich jede
Schmerzäußerung, jeden Schrei, jedes Zucken der Muskeln, sie beobachtete ihr
Opfer genau und gierig. Nun schlug sie wie wild auf die Innenseite der
Oberschenkel, dass Peggy in einen Dauertaumel von Schmerz und Qual getaucht
wurde. Sie schrie erbärmlich und an der Haut von Arsch und Schenkeln erschienen
dunkelrote Striemen und Schwielen. Mit einem gierigen Furioso an Hieben
beendete LiWan ihre Darbietung. Sie trat zu der schluchzenden Peggy küsste sie
auf die feuchte Spalte, kniete nieder, küsste beide Brustwarzen und nahm Peggys
Kopf in beide Hände und küsste sie auf den Mund. Dann sprang sie auf und machte
Platz für Yvonne.
Diese
stellte sich seitlich von Peggy auf. Sie machte es ganz spannend. Mehrmals
zielte sie, maß die Entfernung, wobei jedesmal ein grausames Lächeln um ihren
Mund zuckte, wenn Peggy ängstlich blickte oder zusammenfuhr. Da wurde es ernst.
Sie packte das Ende der Peitschenschnüre mit der linken Hand und hob die rechte
hoch zum ersten Hieb, der auch bald fiel und teuflisch auf Peggy's prächtige
Brüste klatschte. Die Arme schrie laut auf, sie schnellte in ihrer Fesselung
wie wild herum um den weiteren Hieben zu entgehen. Aber Yvonne drosch mit einer
wahrhaft satanischen Gier und Inbrunst auf die Brüste los, dass man den Willen
zum Wehtun, zum Zerstören direkt spüren konnte. Peggy kreischte und schrie,
führte in ihren Fesseln einen wilden Tanz der Qualen auf. Yvonne schlug mit
einer solchen Blitzesschnelle, dass Peggy keine Chance für die geringste
Erholung hatte. Sie ertrank gleichsam in den rasch aufeinander folgenden Hieben
und in einem Meer von Schmerz und Qual. Ihre Brüste schwollen an zu zwei
riesigen blauroten Dreiviertelkugeln, die Warzen und die Warzenhöfe wurden
unnatürlich groß.
Beifall
brandete auf, mit dem Erfolg, dass Yvonne die letzten Hiebe so heftig ausfallen
ließ, dass die Striemen an einzelnen Stellen platzten und Blutstropfen
hervorquollen. Yvonne's Abgang wurde heftig akklamiert, aber als Kate sich nun
in Positur stellte trat lautlose, erwartungsvolle Stille ein.
Sie
stand hinter Peggy in der Mitte der Bühne, wollte also von hinten schlagen,
während Peggy ihre Vorderseite dem Publikum zuwandte. Da sang die Peitsche
durch die Luft und klatschte laut beim Auftreffen auf die linke große
Schamlippe. Peggy schrie gellend auf und wand sich konvulsivisch in ihren
Fesseln. Dieses sich Winden des nackten, verkehrt da hängenden Leibes war
ungemein aufregend. Kate schlug erbarmungslos weiter, links und rechts von der
Spalte, aber immer näher. Durch die Spreizung der Beine konnte man die Spur
jeden Hiebes genau sehen. Peggy war außer sich vor Schmerz und Qual, sie schrie
und tobte in ihrer Fesselung, ihr Leib glänzte vor Schweiß, ihr Kopf war rot
von dem Blutandrang und der unmenschlichen Qual die sie erdulden musste. In
ihren Augen stand das blanke Entsetzen geschrieben, die Erwartung des Hiebes
auf die Klitoris. Auch das Publikum erwartete diesen Hieb voll Ungeduld aber
auch nicht ganz sicher, ob er fallen würde, oder nicht. Die Schamlippen waren
schon ziemlich verschwollen. Wenn sie nicht bald schlug, dann konnte sie das
Lustkügelchen nicht mehr erreichen, weil es von den geschwollenen Schamlippen
zugedeckt wurde.
Aber
da fiel der erwartete Hieb. Teuflisch, noch einmal und noch einmal! Gellende
Schreie Peggy's begleiteten diese unmenschlichen Hiebe, das Publikum tobte vor
Begeisterung. Peggy war fast irr durch die unerträglichen Schmerzen an den
empfindlichsten Stellen.
Aber
schon waren die vier Mädchen bei ihr: LiWan küsste ihr Gesicht, Margot und
Yvonne ihre Brüste und Kate ihre gequälte Votze und Klitoris. So lange leckten,
küssten und schleckten sie, dass es letztlich der geschundenen Peggy doch noch
kam. Rasch wurde sie heruntergelassen und in einen Bademantel gehüllt und in
einen bequemen Liegestuhl im Zuschauerraum geführt. Begeistertes Klatschen und
Rufe aus dem Publikum belohnten sie für ihre Tapferkeit. Sie küsste alle vier
Mädchen dankbar und lehnte sich seufzend in ihrem Stuhl zurück.
Die
beiden gefesselten Männer hatten gierig das Schauspiel mit Peggy verfolgt. Sie
waren nun allein auf der Bühne. Otto konnte nicht an sich halten, er musste das
Schauspiel loben:
"Das
war Klasse! Das habt ihr gut gemacht, Mademoiselles, prima!"
"Ja,
danke, Monsieur Otto! Wir danken, aber nun kommen sie dran! Wollen Sie
noch?"
"Aber
natürlich Mädchen, ich bin doch keine solche Heulsuse wie diese Peggy da! Also
los!"
"Lieber
Monsieur Philippe! Lieber Monsieur Otto! Verehrtes Publikum! Ich schlage ein
zusätzliches Spiel vor: die beiden Herren werden um die Wette gepeitscht. Sie
können wetten, wer als erster schreien wird und wer als erster seine Erektion
verliert. Sind Sie alle einverstanden?" Begeisterte Zustimmung aus dem
Publikum und von den beiden Herren.
"Was glaubst
Du, Christiane“, fragt mich Gerd, "wer von den beiden hält es länger
aus?"
"Ich glaube, dass
es Otto länger aushält. Er wirkt viel kräftiger und vitaler als
Philippe!", antwortete ich. Gerd lächelte.
"Wollen wir
auch wetten? Ich glaube, dass es Philippe länger aushält. Er ist doch
Masochist!"
"Ja, da hast Du
schon recht, Gerd, aber er hat doch zugegeben, dass er keine Erfahrung hat. Was
meintest Du mit Deiner Wette, Gerd?"
"Nun, ich
dächte, wir schließen eine Privatwette ab: wenn Otto gewinnt, darfst Du mich so
behandeln, wie die Mädchen die Männer behandeln werden!" Dabei lächelte er
mich unbefangen an. Mir hüpfte das Herz im Leibe. Sollte ich darauf eingehen? Wollte
er mich nur testen. Vorsichtig fragte ich:
"Und was ist,
wenn Philippe gewinnt?"
"Na, dann ist
es umgekehrt! Dann werde ich Dich so behandeln wie eben Peggy behandelt wurde!
Das ist doch klar!"
"Ja, willst Du
denn das wirklich Gerd? Du willst mich quälen?"
"Aber
natürlich! Mit Vergnügen! Du willst doch auch mich quälen? Oder täusche ich
mich da? Aus welchem anderen Grund hättest Du denn so darauf bestanden
hierherzugehen? Also Christiane?" "Na, ich weiß nicht Gerd. Ich war
nur neugierig!"
"Das glaube ich
nicht, Christiane!" Dabei fuhr er mir unter den Rock und zog seine Hand
feucht zurück. Er hielt sie mir unter die Nase und sagte: "Da, siehst Du!
Du bist erregt. Du möchtest quälen und Du möchtest gequält werden! Gibst Du das
zu? Schau, ich weiß es doch!"
"Ja!"
Lispelte ich und wurde ganz rot dabei. Er küsste mich liebevoll und sagte:
"Also,
abgemacht! Unsere Wette gilt!", flüsterte er hastig, weil Kate nun ankündigte:
"Die
Wetten sind abgeschlossen. Es geht los!" Der Raum wurde dunkel, nur
Scheinwerfer auf die beiden Männer ließen alle Einzelheiten genau beobachten.
Die Musik wurde wild und die Mädchen tanzten dazu um ihre Opfer herum, sie
schwangen drohend ihre Instrumente, sie griffen nach ihnen, sie zwickten sie,
sie streichelten sie, kratzten sie. Schweiß perlt auf ihren Stirnen. Offenbar
war dieses Spiel auch schon ein Teil der Folter. Auch ich konnte die Spannung
kaum ertragen, besonders nach Gerds Worten. Ich war ganz schwach vor
Erregung und Erwartung. In mir zitterte
alles: wann wird der erste Hieb fallen? Werden die Männer schreien oder nicht?
Wer wird als erster schreien? Die Musik wurde immer rasanter, die Mädchen stießen
kleine spitze Schreie aus. Ja, ging denn das immer noch nicht los? Da gab Kate
ein Zeichen. Endlich.
Ein
Tusch, die Musik schwieg. Dafür begann das Schlagen. Wie sie vorbeitanzten,
schlugen die Mädchen auf die beiden Männer ein. Die Hiebe klatschten. Die
Männer versuchten auszuweichen, die kurzen Ketten klirrten, mit denen sie
festgemacht waren. Ihre Muskeln spielten, sie wanden sich unter den Hieben. Nur
Kate hielt sich zurück. Sie schlug noch nicht. Aber die Hiebe von Stahlruten,
Rohrstock und Geißel setzten den beiden Männern schon gewaltig zu. Sie ächzten
und stöhnten und wanden sich, ein herrlicher Anblick. In mir erbebte alles vor
Erregung. Wann würde Kate anfangen zu schlagen? Beide Opfer bissen die Zähne
zusammen um nicht zu schreien, ihre Gesichter verzerrten sich in Schmerz und
Angst. Ich beobachtete die Mädchen. Sie verteilten ihre Hiebe sehr gerecht.
Obwohl das Ganze sehr turbulent wirkte, war es doch genau ausgewogen. Und die
Mädchen genossen es, genossen es noch mehr als zuvor bei Peggy. Ihre Augen
glänzten, sie lächelten grausam und gierig und sie wollten mit aller Macht
Schreie aus den beiden locken.
Sowohl
Philippe als auch Otto waren von Striemen übersät. Margot schlug mit grausamem
Lächeln auf ihre Schultern, Arme, Rücken, Yvonne zerdrosch mit größtem
Vergnügen den Arsch und die Schenkel. Endlich trat Kate vor, ein Tusch, die
anderen Mädchen verschwanden im Dunkel. Kate blickte Philippe in die Augen.
Er
weiß, dass jetzt die eigentliche Probe beginnt. Er lächelte zurück. Er lächelte
auch noch als der Peitschenstiel sich kurz bewegte und das Peitschenende seinen
linken Oberschenkel knapp unter den hängenden Säcken schnalzend traf, dass der Körper
sich krümmte. Otto dagegen schaute ängstlich auf Kate und auf die Peitsche, als
er erkannte, dass es nun ernst wurde mit der Sexualfolter. Er schaute wild und
trotzig. Er zischte vor Schmerz als ihn die Peitsche an derselben Stelle traf
wie Philippe zuvor. Ein roter Striemen entstand.
Da,
schon sind beide auch am rechten Oberschenkel gezeichnet. Kate ist eine wahre
Meisterin. Zentimeterweise tastet sie sich hoch. Philippe reagiert sehr
sensibel auf die Schmerzen, aber er genießt sie auch und wenn er Kate anschaut,
dann vergisst er den Schmerz. Otto dagegen verkrampft sich, stiert Kate wütend
an, offenbar geht ihm erst jetzt der Ernst der Lage auf. Wütend rüttelt er an
den Ketten. Kate greift nun auch von hinten an, peitscht unvermutet in die
Arschkerbe der beiden, dass sie aufjaulen. Kate schleicht geduckt um die beiden
herum. Sie wissen, dass als nächstes Ziel die Eier dran kommen. Sie bewegen
sich wild in ihren Fesseln. Da zuckt die Peitsche. Philippe zischt in grimmigem
Schmerz zwischen den zusammengebissenen Zähnen hervor. Aber Otto schreit:
"Aufhören,
Du Teufelin, aufhören, nicht auf die Eier! Das ist nicht zu ertragen, aufhören,
bitte, bitte, aufhören, bitte!"
Es
ist herrlich. Nun fällt Hieb auf Hieb zwischen die Beine. Die Eier in den
Hodensäcken gehen langsam auf und ab. Nach jedem Hieb schnellen sie hinauf und
sinken dann langsam wieder hinunter. Ich kann es herrlich sehen. Es erregt mich
maßlos. Nun schreit auch Philippe. Ich ertappe mich dabei, wie ich mir
vorstelle, dass Gerd so schreit unter meinen Hieben! Es müsste herrlich sein.
Wilde
Erregung packte mich und ließ einen Schwall aus meiner Grotte fließen, ich spürte
die Feuchtigkeit. Aber plötzlich durchzuckte mich ein Schreck. Otto hat ja
zuerst geschrien. Also werde wahrscheinlich ich schreien, wenn Gerd auf der
Wette besteht. Aber auch dieser Gedanke erregte mich. Beide Männer schrieen
jetzt um die Wette wie die angestochenen Stiere. Kate leckte sich die Lippen.
Sie zielte und schmitzte das Peitschenende von der Seite um die Steifen der
beiden, dass denen Hören und Sehen vergingen. Die Peitsche wand sich um die
Glieder, wurde wieder herab gerissen, die beiden jaulten und kreischten, sie wanden
und krümmten sich in unmenschlicher Qual. Zuerst folgten abgehackte Hiebe mit
der Peitschenspitze direkt gegen die Eichel und die Hoden. Ebenso abgehackt wie
ein Pizzicato ertönten ihre Schreie.
Bei Philippe war es nicht nur der Schmerz, sondern auch
aufsteigende Lust! Die Lust bekam die Überhand und mit einigen Hieben brach es
aus ihm heraus: der Schrei voll Qual und Lust und der Samen gleichzeitig, während
Otto's Schweif schlaff wurde unter den letzten grausamen Hieben. Donnernder
Applaus für die beiden Opfer und für die Mädchen.
Die Musik setzte ein, es wurde kurz finster, unter den
Tischen fanden Hände zu Grotten und Gliedern, Stöhnen wurde laut. Auch Gerds
Hände wühlten in meinem feuchten Schoß, meine Hände rieben seinen Steifen. Als
es wieder hell wurde, saß Philippe in einem Sessel mit Bademantel bekleidet,
Otto desgleichen auf der anderen Seite. Kate kniete vor ihm, die Hände demütig
auf dem Rücken verschränkt und saugte an seinem nun wieder Steifen bis es ihm
kommt. Sie schluckte seinen Samen und dankte für den neuerlichen Applaus. Sie
verkündete:
"Ich danke allen Teilnehmern an der heutigen
Vorstellung, die vollkommen von Amateuren gestaltet war und hoffe, dass es
morgen wieder so sein wird! Bitte empfehlen Sie uns in interessierten Kreisen
weiter! Besten Dank!"
Im Taxi war ich sehr befangen. Ich wusste nicht recht was
ich sagen sollte und Gerd ging es anscheinend ebenso. Außerhalb dieser
Atmosphäre im Theater war es viel schwerer über diese Dinge zu reden.
Schließlich brach ich das Schweigen:
"Verstehst Du das, Gerd? Sich vor allen Leuten nackt
auspeitschen zu lassen?"
"Ja, Christiane, verstehen kann ich es schon",
sagte er zögernd, "Es reizte mich, als Kate mich so begehrlich ansah, mich
von ihr quälen zu lassen, aber ich glaube, dass ich zu feige bin, zu viele
Hemmungen habe!"
Ich war enttäuscht. War er doch nicht ganz so wie ich es
mir gewünscht hatte, wie es drinnen geschienen hatte. Wie sollte ich ihm meine
Wünsche klarmachen? Wünsche, die mir selbst noch nicht ganz klar waren! Ich
wollte mich morgen melden! Ich wollte ihn fesseln, ihn schreien hören. Ich wusste
nicht, ob ich ihn nicht auch unter den Händen Kates sehen wollte! Oder nicht?
War ich eifersüchtig? Oh mein Gott, was für eine verworfene Frau ich doch war.
Ich schämte mich. Da fuhr Gerd nach einer Pause des Überlegens fort:
"Weißt Du, Christiane, ich glaube, dass ich eine
nackte Frau sehr gerne peitschen und quälen möchte. Als das Mädchen gepeitscht
wurde hat mich das mächtig erregt." Mir fiel ein Stein vom Herzen.
"Oh bitte, Gerd, ich wusste nicht, wie ich es Dir
sagen sollte! Bitte, nimm mich! Fessle mich, quäle mich, peinige mich, demütige
mich! Mach mit mir was Du willst! Und ..." da machte ich eine Pause und
sah ihn flehend an, "erlaube mir, dass auch ich Dich fessle und quäle,
bitte, bitte, Gerd!" Er sah mich erstaunt an, dass ich mich vor Angst
zusammenkrümmte. Aber er nahm mich in die Arme und fragte mit ganz heiserer
Stimme:
"Du willst Dich von mir quälen lassen und Du willst
auch mich quälen? Habe ich Dich richtig verstanden?"
"Ja, Gerd!"
"Mein liebes Weibchen! Auch mir fällt ein Stein vom
Herzen. Wir ergänzen einander ja ohne es zu wissen auf das Beste! Gleich zu
Hause musst Du mir Deine verlorene Wette einlösen! Ich will Dich quälen!"
"Ja, Gerd, mit Vergnügen!"
"Und gleich morgen früh werden wir getrennt einkaufen
gehen, was wir für unsere Spiele alles brauchen!"
"Warum getrennt Gerd? Zusammen wäre es viel
erregender und lustiger!"
"Du hast Recht, Christiane! Ich werde mich auch von
Dir gerne quälen lassen, aber nicht öffentlich!" "Aber mich würdest
Du doch vor allen Leuten foltern lassen? Nicht wahr, Gerd, bitte, bitte!"
"Ja, wenn Du unbedingt willst, Christiane. Willst Du
Dich etwa heute abends melden? Da würde ich aber eifersüchtig werden! Glaubst
Du nicht?"
Wir
lachten! Ich war glücklich. Damit war wohl alles besprochen. Ich verfiel ins
Träumen. Was Gerd wohl mit mir anstellen würde? Ob es sehr wehtun würde? War es
mehr Ernst oder war es mehr Spiel bei ihm? Ich wusste ja nicht einmal über
meine eigenen Gelüste genau Bescheid! Wollte ich denn lieber Spiel oder lieber
Ernst? Ich wusste es nicht! Aber wir konnten es ja erfahren!