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    Agrippina 1

    Vorwort zu meinen BDSM-Geschichten, um Missverständnissen vorzubeugen. Bitte lesen!

    Nichts von dem, das hier niedergeschrieben ist, entspricht meinen persönlichen moralischen Vorstellungen, die von Toleranz für die Verschiedenartigkeit jedes Menschen geprägt sind.

    Es handelt sich um Fantasien, die seit meiner Kindheit, zunächst ohne mein Zutun auftauchten, später von mir als Gegenpol zu den Widrigkeiten des realen Lebens genossen wurden.

    Etliche dieser Märchen der Grausamkeit habe ich niedergeschrieben, etwa so, wie ein Krimiautor eben über Morde fantasiert, die zu begehen er sicher nicht vorhat.

    Wer Fantasien ins reale Leben einbringen will, muss sich bewusst sein, dass es in der Realität Grenzen gibt, persönlicher Natur durch die Leidensfähigkeit der Partnerin, des Partners, moralischer Natur, was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andern zu und legistischer Natur in Form der Gesetze.

    Fantasien dagegen sind wie Träume, grenzenlos, bunt und unverbindlich, dienen lediglich der eigenen Lust und der Lust der Leserin, des Lesers.

    Wer diesen Unterschied zwischen dem realen Leben und reiner Fantasie nicht zu verinnerlichen bereit ist, sollte hier aufhören zu lesen und sich anderen Dingen zuwenden.

    AGRIPPINA

     Nero’s Mutter, Agrippina, langweilte sich zu Tode und überlegte soeben, welchen ihrer Sklaven, welche ihrer Sklavinnen sie zu ihrem Vergnügen und zu ihrer Unterhaltung ein wenig quälen und foltern sollte, als ein Centurio eilend von der Dienerin hereingeführt wurde.

    „Ave! Herrin!“, grüßte er aufgeregt und musterte die junonisch volle Gestalt der Kaiserinmutter, die von einem hauchdünnen Hemd kaum verhüllt wurde. Der atemberaubende Anblick ließ ihn verstummen, er druckste herum, begann dann zu stottern.

    „Wenn Dir Dein Leben lieb ist, Centurio, dann vergiss, was Du siehst und teile mir mit, was Du zu sagen hast, aber schnell!“, zischte die mächtige Frau bedrohlich. Der Mann riss sich zusammen und meldete in vorschriftsmäßiger Haltung:

    „Herrin! Euer Sohn, unser Kaiser Nero, Jupiter schütze ihn, lässt Euch ausrichten, dass zwei seiner Feldherren soeben siegreich zurückgekehrt sind, einer aus Osten, dem Land der Amazonen, einer aus Norden, dem Germanenland. Beide brachten unzählige Gefangene als Beute mit, deren Vornehmste heute abends, in zwei Stunden, im Circus maximus den Göttern geopfert werden sollen. Unser Kaiser lässt anfragen, ob er Euch abholen soll?“

    „Das ist eine willkommene Nachricht, Centurio!“, erklärte Agrippina, „Wie ist Dein Name?“

    „Marcus Lucius Solennus, Herrin!“

    „Gut, Marcus, ich bin mit Dir zufrieden! Du darfst mich nach Herzenslust betrachten! Aber richte Deinem Herrn, Kaiser Nero, meinem Sohn, aus, er möge mich so rechtzeitig abholen, dass ich mir aus den mitgebrachten Gefangenen noch einen Jahresbedarf an Foltersklaven aussuchen kann, verstanden?“

    „Sehr wohl, Herrin! Ich werde Euren Wunsch dem Imperator mitteilen! Erlaubt, dass ich mich zurückziehe! Ave Domina!“

    „Ja, eile, Marcus! Ave!“, entließ ihn die Kaiserin und rief sofort nach ihren Dienerinnen, die sie für das Ereignis ankleiden mussten.

     

                Zwei Stunden später saß Agrippina an der Seite ihres Sohnes in der Ehrenloge der Arena. Sie langweilte sich ziemlich, weil Nero und das römische Publikum vor allem gefolterte und gequälte Mädchen und Frauen sehen wollten und zwei Drittel des Programms aus Grausamkeiten gegen Weiber bestanden. Nicht dass sie sich nichts daraus gemacht hätte, im Gegenteil! Sie fand, dass der weibliche Körper sich weitaus besser für Folterungen eignete und genoss es auch, ihre Dienerinnen und Sklavinnen auf jede erdenkliche Art zu peinigen, aber ihre größte Passion war es, starke Männer zu vor Schmerz brüllenden und sich windenden Häufchen von Elend zu machen. Nero wusste das und hatte befohlen, seiner Mutter und den in großer Anzahl im Publikum vertretenen Damen der Gesellschaft zuliebe, für jede dritte Programmnummer Männer als Opfer auszuwählen. So kam es, dass bereits die dritte Nummer die Auspeitschung eines griechischen Verräters durch zwei Germanenprinzessinnen war. Laut wurden die Regeln verkündet: Der Verräter wird mit weit gespreizten Beinen, nackt und hängend im Gestell fest gekettet, abwechselnd verabreichen ihm die Prinzessinnen jeweils zehn Hiebe, jede von ihnen zehn Mal. Wenn er diese 200 Hiebe übersteht ohne zu schreien, ist er frei. An seiner Stelle werden die beiden Prinzessinnen ausgezogen und nackt am Gestell baumelnd und zappelnd zu Tode gepeitscht. Wenn er früher schreit, wird er von der Siegerin zu Tode gepeitscht. Siegerin ist jene der beiden, die ihm den ersten Schrei entlockt. Die Verliererin muss sich entkleiden und wird Rücken an Rücken an den Mann gefesselt und von der Siegerin ebenfalls so lange gepeitscht, bis sie ihr Leben aushaucht. Das Publikum tobte vor Begeisterung, erwartete es doch ein höchst spannendes Ereignis. Jede, jeder von den Dreien würde sich bis zum Äußersten bemühen am Leben zu bleiben!

     

     

    Auch Agrippina richtete sich erwartungsvoll auf, als die zwei germanischen Gladiatorinnen in die Arena marschierten. Hinter ihnen von vier Amazonen gebändigt der widerstrebende, nackte Mann. Rasch war er mit weit gespreizten Beinen in das Gestell gekettet und hing wehrlos da, seine Vorderseite dem Kaiser und Agrippina zugekehrt. Sein Schweif wippte und stand. Offenbar war er durch das Gerangel mit den fast nackten Amazonen erregt. Die beiden Peitschenmädchen warfen eine Münze, worauf eine zurücktrat, die andere sich in Positur stellte und mit der Bullenpeitsche ausholte. Erwartungsvolle Stille herrschte im Stadion. Ob der Mann die zweihundert Hiebe durchstehen würde ohne zu schreien? Dann würde der Menge das Schauspiel der beiden sich nackt unter den Bissen der Peitsche windenden Mädchen geboten. Oder würde er früher die Kraft verlieren, den grausamen Schmerzen zu widerstehen? Agrippina hoffte auf Letzteres. Sie wollte ihn schreien hören und die Zuckungen seines nackten Leibes bis zu seinem letzten Atemzug genießen. In diesem Moment ließ die Germanenprinzessin die Peitsche niedersausen. Mit einem scharfen Knall traf sie den Hintern des ausgespannten Mannes. Sein Gesicht verzerrte sich vor Schmerz und Qual, sein Mund war weit aufgerissen, als wollte er schreien, aber er vermied es. Sein Unterleib schnellte nach vorne. Agrippina beugte sich fasziniert vor. Bei den Göttern, dieses kurzberockte Germanenmädchen hatte Kraft. Wild entschlossen den Kerl zum Schreien zu bringen, drosch sie auf seinen sich aufbäumenden Leib ein und verabreichte die restlichen neun Hiebe. Sie trat zurück und machte der anderen Prinzessin Platz. Diese war größer und schlanker und sie ging überlegter an die Sache heran. Auch sie war keine gelernte Peitscherin, das konnte man sehen, aber nach jedem Hieb, den sie mit all ihrer Kraft verabreichte, änderte sie ihre Position, damit der nächste eine größere Wirkung auf das Opfer habe. Agrippina vermerkte das wohlgefällig und war überzeugt, dass dieses Mädchen gewinnen würde. So ging es zwischen den beiden hin und her. Die Kleine schlug kräftig und unermüdlich mit immer heftigerer Wut, weil sie nicht verlieren wollte, aber ziellos. Die Größere benützte ihre Peitsche mit Bedacht und arbeitete sich an die empfindlichen Stellen des Mannes heran, ohne dass die andere es merkte. Eiskalt baute sie ihre Chancen auf, gewann immer mehr Zielsicherheit und verausgabte sich nicht. Allerdings ging sie auch ein Risiko ein. Sie wusste ja nicht, wie lange der Kerl die Qualen durchhalten würde, ohne zu schreien. Zur Halbzeit waren sein Rücken, sein Arsch und seine Schenkel von den Hieben zerfetzt, blaurot verfärbt und an vielen Stellen waren die dicken Striemen geplatzt. Immer noch bäumte sich der Mann in seinen Fesseln, wand sich bei jedem Hieb qualvoll und vergebens. Nach 170 Peitschenhieben hing er ziemlich apathisch in den Fesseln und das Publikum freute sich schon darauf, die beiden Prinzessinnen an seiner Stelle nackt unter der Peitsche zappeln zu sehen und winseln zu hören. Und die kleinere Prinzessin war offenbar auch dieser Meinung, sie wirkte wütend und resigniert. Da trat die Größere stolz und selbstbewusst hin, atemlose Stille herrschte im Stadion, alle Augen waren in die Arena gerichtet, gespannt, ob es gelingen würde, das nahezu bewusstlose Opfer zum Schreien zu bringen. Agrippina ballte unwillkürlich die Fäuste in Erwartung. Die Germanin holte aus, mit mächtigem Schwung zischte die Peitsche nieder, klatschte dem ausgespannten Opfer in die Flanke, die Spitze um diese herum und in des Mannes Schoß. Knurrend und zischend ob des Schmerzes in seinen Lenden bäumte er sich, da kam schon der zweite Hieb von der anderen Seite. Ein Seufzen ging durch die Reihen, als der Gefolterte mit weit aufgerissenem Mund gurgelnd den Schrei erstickte. Niemand bemerkte, dass die Germanin die Peitschenschnur doppelt nahm. Rasch trat sie hinter die zappelnde und sich windende Gestalt und drosch von unten her mit der Peitschenschlinge zwischen seine Beine, einmal, zweimal, dreimal, viermal, fünfmal, sechsmal, siebenmal, achtmal. Der Gepeinigte erstarrte zunächst, dann tobte er in seinen Fesseln und schrie, schrie, schrie wie von Sinnen, schluchzte und fiel in Ohnmacht. Die Prinzessin war zurückgetreten und stand stolz da. Ihre Augen leuchteten als die Menge tobend in Beifallsrufe ausbrach. Die Verliererin lief zur Kaiserloge und rief:

    „Das gilt nicht! Das war wider die Regeln! Ich verlange die Fortsetzung!“ Viele gaben ihr Recht, weil sie sich eine Verlängerung des Schauspiels erwarteten. Der Kaiser sah Agrippina fragend an. Sie erhob sich und rief laut:

    „Die Siegerin steht dort!“ Dabei hob sie den Daumen und wandte sich an die vor ihr stehende Prinzessin:

    „Du aber hast verloren und wirst von der Siegerin zu Tode gepeitscht. Zieh Dich aus!“ Dabei senkte sie den Daumen. Mit gesenktem Kopf ging die Prinzessin zurück, zog schweigend ihre kurze Tunika aus, kniete vor der Siegerin und übereichte ihr die Peitsche. Dabei flüsterte sie so, dass niemand es hören konnte:

    „Mach’ es schnell! Lass’ mich nicht lange leiden! Bitte!“ Der Blick, mit dem sie Siegerin ihre üppige Figur musterte, sagte ihr bereits alles, bevor die zischenden Worte ihr Ohr trafen:

    „Niemals. Ich will Dich möglichst lange leiden lassen, will Dich zappeln sehen und schreien und betteln hören! Und die Kaiserin will das auch. Da kommen schon die Arenasklaven, um Dich Rücken an Rücken an den Kerl zu fesseln!“ So geschah es dann auch. Sie bestritt das Programm praktisch allein, indem sie ihre beiden Opfer über eine Stunde am Schreien erhielt und dem Publikum ein nie da gewesenes Schauspiel bot, bevor sie mit einigen Hieben über Nacken und Hals die beiden Opfer in den Hades sandte. Agrippina ließ das Mädchen vortreten und fragte nach dem Namen.

    „Amalaswintha, Prinzessin der Goten, Herrin!“

    „Ich werde Dich Amala nennen! Willst Du in meine Dienste treten? Oder willst Du Gladiatorin bleiben?“

    „Wenn Ihr mich in Eure Dienste nehmen wollt, Herrin, werde ich Euch bedingungslos und treu dienen!“

    „Ich bin aber eine grausame Herrin, Amala!“

    „Ich weiß, Herrin! Aber so wie ich Qualen austeilen kann, bin ich auch imstande sie zu ertragen. Ihr werdet mit mir zufrieden sein, Herrin!“

    „Das glaube ich auch, Amala! Wir werden bald vertraut miteinander sein! Komm herauf, Amala! Du sollst mich gleich zum Palast zurückbegleiten!“ Und zu ihrem Sohn gewandt:

    „Du hast doch nichts dagegen, mein Sohn und Imperator!?“ Lächelnd antwortete er:

    „Nein, nein, liebe Mutter! Amüsiert Euch gut. Aber wenn Ihr dieser Amala einmal überdrüssig seid oder sie bestrafen wollt, dann lasst es mich wissen. Sie interessiert mich!  Ich genieße es, Frauen, die selbst grausam sind, zu quälen!“ Zärtlich gab sie ihm einen Abschiedskuss auf die Wange und verließ mit ihrem Gefolge das Stadion. 

     
      Posted on : Jan 29, 2026
     

     
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    ElsieQt
    ElsieQt's profile
    Comments: 41
    Commented on Jan 30, 2026
    Die Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich freue mich auf mehr!
     
    moselindianer1
    moselindianer1's profile
    Comments: 98
    Commented on Jan 29, 2026
    geile story
     
    moselindianer1
    moselindianer1's profile
    Comments: 98
    Commented on Jan 29, 2026
    geile story
     




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