Ich schloss die Badezimmertür hinter mir, weil ich einfach nur zwei Minuten allein sein wollte. Die Familienfeier draußen war laut, aber hier drin war es still. Ich lehnte mich ans Waschbecken, atmete durch.Ich ahnte sofort, dass sie kommen würde.Seit ich zwanzig war, spielte sie dieses Spiel. Sie wartete immer, bis ich mich irgendwo absonderte. Und jedes Mal, wenn sie zu viel getrunken hatte, wurde sie ungeduldig, gierig, hemmungslos. Heute war sie stockbetrunken. Ich hatte es den ganzen Abend in ihren Blicken gespürt, wie sie mich anstarrte, während sie mit den anderen redete. Ihre Augen hatten mich schon ausgezogen, bevor ich überhaupt aufgestanden war.Die Tür ging auf. Kein Klopfen.Tante Gabi taumelte herein, zog die Tür mit einem Ruck zu und drehte ab. Ihr silbernes Haar hing wirr ins Gesicht, der rote Lippenstift war halb verschmiert, das enge Kleid spannte über ihren schweren Brüsten. Sie stank nach Schnaps und diesem schweren Parfum, das ich schon hundertmal an mir gerochen hatte, nachdem sie mich genommen hatte.„Endlich, Andrea“, lallte sie, Stimme dick und geil. „Hab die ganze Zeit gewartet, bis du abhaust, du kleine Hure.“Sie war sofort bei mir. Packte meinen Nacken, drückte mich hart gegen die Wand. Ihr Mund stürzte auf meinen, nass, alkoholgeschwängert, fordernd. Ihre Zunge drang tief rein, fickte meinen Mund, während ihre freie Hand schon unter meinen Rock griff.„Weiß genau, wie nass du schon bist“, murmelte sie zwischen Küssen, Finger rissen meinen Slip zur Seite. „Immer nass für deine alte Tante, hm?“Zwei Finger stießen brutal in mich rein. Ich keuchte in ihren Mund, Beine spreizten sich von allein. Sie wusste genau, wie sie mich anfassen musste, hart, tief, dreckig. Ihr Daumen rieb meinen Kitzler, während sie mich mit den Fingern fickte, schnell, als wollte sie mich sofort kommen lassen.„Du gehörst mir“, flüsterte sie mir ins Ohr, biss rein. „Seit du zwanzig warst. Andrea, meine kleine Fotze.“Ich kam. Hart. Schnell. Mein Körper zuckte gegen ihre Hand, ich tropfte an ihren Fingern runter, stöhnte leise in ihren Mund, den sie wieder auf meinen presste.Sie zog die Finger raus, hielt sie mir vor die Lippen.„Sauber.“Ich leckte. Schmeckte mich. Schmeckte uns.Sie grinste, Augen glasig vor Alkohol und Geilheit.„Heute Nacht kommst du in mein Zimmer. Wenn alle schlafen. Dann piss ich dir richtig in den Mund, während du mich leckst. Wie letztes Mal.“Sie küsste mich noch einmal, hart, besitzergreifend.Dann ließ sie mich los, drehte sich um, wankte zur Tür.„Und wehe, du kommst zu spät.“Die Tür fiel ins Schloss.Ich stand da, zitternd, tropfend, schon wieder feucht.Ich wusste, ich würde kommen.Pünktlich. Wie immer.