Share this picture
HTML
Forum
IM
Recommend this picture to your friends:
ImageFap usernames, separated by a comma:



Your name or username:
Your e-mail:
  • Enter Code:
  • Sending your request...

    T'nAflix network :
    ImageFap.com
    I Love DATA
    You are not signed in
    Home| Categories| Galleries| Videos| Random | Blogs| Members| Clubs| Forum| Upload | Live Sex




    Kaffeeklatsch 1 Kapitel 10-18

    Kapitel 10

    Roger sah beiden nach, als sie, nur in ein Badelaken gehüllt, rüber in sanitären Anlagen gingen.

    Regine sah sich neugierig da drin um. „Wo habt ihr diese Einrichtungen her? Da, an der einen Wand ne Duschwand wie im Hallenbad, da in der Ecke gegenüber die beiden Pinkelbecken und dahinten, diese dreckige Wanne an der Wand neben dem Waschbecken – wo habt ihr das alles her?“

    Maren legte das Duschtuch auf dem Waschbecken ab und begann sich zu duschen und mit Duschcreme einzuseifen. „Das hat Roger alles gekauft. Die neueren Sachen wie das Pissbecken, die Klos, Waschbecken, Pissoir aus einer Versteigerung und dahinten in der Nische, die Pissrinne aus einem Abbruchhaus. War ne alte Dorfkneipe.“

    Und das ist alles angeschlossen?“

    „Natürlich. Allerdings drehen wir hier auch öfters.“

    Regine legte ihr Handtuch ab und ging neugierig rüber in diese Nische. „Das ist eine Pissrinne? Das ist ja noch ganz dreckig. Und die alten Fliesen hier. Wer mag denn da reinpinkeln?“

    Von der Dusche kam ein amüsiertes Lachen. „Das Ding wird öfter benutzt als du dir vorstellen kannst. Ich hab da auch schön öfter drin gelegen oder wurde davor gefickt. Männer wollen das zuhause gern sauber und steril, aber wenn sie sich in ihrer Fantasie austoben, dann kann’s gar nicht dreckig genug sein. Tröste dich, du wirst da auch noch öfter drin liegen. Aber jetzt komm her, du hast gleich deinen zweiten Dreh.“

    “Und was hast du mir diesmal geschrieben?“ Nun genoss auch Regine das reinigende, warme, fast schon zu heiße Wasser.

    „Das 2. Casting muss ausfallen, weil Roger ins Casino runter muss. Also spielst du was Anderes: eine Nutte, die nen Hausbesuch macht. Also nur ein Mann, diesmal Siegfried, schon etwas älter und dicker, aber das sollte dir egal sein und für den sollst du ein Aupairmädchen spielen.“

    „Ich? Da bin ich doch schon viel zu alt für!“

    „Eben. Der Kunde hatte sich was Jüngeres bestellt und dann kommst du daher. Ergo ist der sauer und lässt das an dir aus. Vielleicht wird das alles etwas demütigend für dich, aber das wirst du auch überstehen.“

    „Und wie weit wird der gehen mit mir?“

    „Nun viele verbale Beleidigungen, vielleicht ein paar Schläge..“

    „Bitte?“

    „Das gehört zur Rolle, also halt still und versuch den Typen zu beruhigen und besänftigen.“

    „Und wie soll ich das machen?“

    Maren packte sie beide Schultern. „Wie wohl? Lass ihn sich auf und an dir abreagieren. Letztendlich wirst du gefickt und nackt aus der Wohnung geworfen. Und dann gibt’s noch ne Außenszene, in der du nackt, barfuss und nass die Straße lang läufst.“

    „Wo wird das dann gedreht?“

    „In einem Wohngebiet. Muss aber schnell gehen, denn dort laufen viele Passanten rum, die dich anstarren werden. Ein paar Idioten werden ihre Handys zücken, aber das gehört halt mit dazu.“

    „Wie komm ich dahin?“

    „Peggy fährt den Transporter und setzt dich da raus und Betty filmt, wenn du aus ner Haustür stolperst und heulend auf sie zugehst.“

    „Und wenn mich da einer angreift oder antatscht?“

    „Hmm, das wird noch ein kleines i-Tüpfelchen. Dann haben wir etwas, was wir als Doku mit dahinter schneiden können.“

    „Und wenn mich einer in eine Gasse zerrt und..“

    „Betty hat ne Schultercam. Sie wird da sein und auch das aufnehmen. Dann darfst du dich auch ruhig etwas wehren. Je aggressiver der Typ wird, desto weniger wird er dich dafür anzeigen.“

    „Bitte? Er könnte MICH anzeigen? Wenn der mich vergewaltigt hat?“

    „Eben. Wenn er dich oder das Studio anzeigt, können wir ihn wegen nachgewiesener Vergewaltigung drankriegen. Und dann wäre er richtig dran.“

    „Also muss ich mich dann am Besten auch noch ficken lassen?“

    Maren nickte. „Dann hätten wir zusätzlich sein Sperma in dir als Beweis.“

    „Und wenn der mir was antut?“

    „Keine Sorge. Peggy hat nen Stromschocker. Sobald der dann auf dir zu zucken anfängt, hat sie dich gerettet.“

    „Na, das sind ja gute Aussichten…“ Regine spülte sich die Haare aus.

     

    * * *

     

    Roger ahnte nichts von dieser so stilvoll vorgetragenen Einweisung, als er vor dem Eingang am Rundbogen wartete. Er sah auf die Uhr. Die Mitarbeiterin vom Ordnungsamt sollte zwar gegen 16 Uhr kommen, aber als er dort stand, wurde ihm gesagt, dass schon eine Vertretung des Stadtrates unten wäre. Wer da gekommen wäre, konnte ihm der Hausmeister allerdings nicht sagen, also machte er sich auf den Weg. Durch den Rundbogen über einen von außen unscheinbaren Lastenfahrstuhl fuhr er runter in die Katakomben. Dieser Fahrstuhl war seine Idee: Innen war der voll verspiegelt, auch auf dem Boden, deswegen würde später ein Liftgirl ohne Unterwäsche unterm Mini die Besucher nach unten bringen. Das Auge soll sich schon im Vorwege auf das Kommende einstellen. Jetzt allerdings lag ein alter Teppich auf dem Boden – schließlich sollte das Teil noch einige Jahre seinen Dienst verrichten.

     Die komplette Einrichtung hatte er ersteigert in den USA samt Bühnenanlage, Beleuchtung, Spielautomaten und Spieltischen. Platz war mit 700 m² ja genügend vorhanden. Die ehemals kahlen Betonträger waren stilvoll verkleidet mit viel Stuck und Spiegeln, über einer Tanzfläche drehte sich eine Original-LasVegas-Spiegelkugel und die bisherigen 6 Geldautomaten waren um einen ergänzt worden, über dem zu vorgezogener Stunde jemand fixiert werden sollte. Das es Jenn werden würde, hatte er erst gestern entschieden. Wie immer würde später gedämpftes Licht herrschen, jetzt aber war noch die komplette Beleuchtung an..

    Unten angekommen sah er sich um.

    Niemand Fremdes oder Unbekanntes war zu sehen.

    Da erkannte er die Personen, die nicht zu seinem Team gehörten. Die eine war.. Jenn? Und neben ihr diese Parteifreundin von ihr, diese Frau Dr. Kinderjan.

    Roger knirschte verärgert mit den Zähnen. Jenn müsste dringend lernen, dass auch sie sich an Vorgaben zu halten hat!

    Wieder lächelnd trat er auf die Beiden zu. „Frau Dr. Liederjan. Welche positive Überraschung. Und gleich mit meiner Rechtsanwältin. Interessant. Sind sie heute für die Abnahme der Örtlichkeit zuständig?“

    „Herr Kremer. Schön, sie auch mal hier anzutreffen und nicht nur bei der Produktion ihrer so wertvollen Schöpfungen der Erniedrigung weiblicher Schönheiten.“

    Roger kannte diese Dame. Schon als sie sah, versehen mit Mundschutz und Einmalhandschuhen wusste er, dass sie auf Konfrontation aus war.

    "Aber Frau Doktor. Sie wissen doch am Besten mit weiblicher Schönheit umzugehen oder?“

    „Wie darf ich das verstehen?“

    „Nur Positiv natürlich. Ich hab mich schon gefragt, warum sie nicht selber schon mal mit ihrer liebreizenden jungen Gemahlin? Gespielin? Gattin? .. äh Lebenspartnerin hier einen vergüglichen Abend verbracht haben. Sie scheinen aber wohl schon seit längerem den Umgang mit der maskulinen Bevölkerung zu meiden. Schade eigentlich. Es soll ja nicht immer so gewesen zu sein, oder?“

    Seine Augen trafen sich dabei mit denen von Jenn, die dabei aufblitzten.

    „Dies dürfte nicht ihr Anliegen sein, oder… Herr Kremer?“

    „Nicht im Mindesten, Frau Dr. Liederjan. Wir alle haben doch unsere kleinen Schwächen und Geheimnisse. Besonders, wenn sie so lange zurückliegen.“ Er ließ diesen Satz kurz sacken, „Ach übrigens, ihr Parteifreund der Herr Bukicki wird heute abend wohl auch hier erscheinen, vermutlich zusammen mit seiner jungen Frau..“

    „Was wollen sie damit andeuten?“

    „Nun, sie könnten sich mit ihm vielleicht bei einem Glas Champagner über etwaige Parteiprobleme austauschen.“

    „Es gibt keine Probleme bei meiner, äh unserer Partei, oder Frau Dr. Brunner?“ Dabei sah mit funkelnden Augen Jenn an.

    „Man versucht es zu verheimlichen, ja.“ Jenn verschränkte ihre Arme vor der Brust. „Mir ist da so einiges zu Ohren gekommen, dass unsere Wähler zumindest .. erschrecken könnte.“

    Die Stadträtin funkelte Roger an. "Hat dieser Herr Kremer ihnen etwa Gerüchte oder Unwahrheiten vorgelegt?“

    „Er hat. Roger, können wir nicht schon mal an die Bar gehen? Kommen sie, Frau Doctor. Ich muss ihnen etwas zeigen. Dabei holte sie ihr Handy aus der Tasche und legte es auf den Tisch. Während Roger 3 Glas Champagner einfüllte, starrte Dr Liederjan angeekelt auf den kleinen Bildschirm. Als der Clip durch war, musste sie es erst sacken lassen. „Nun, das war mein Parteikollege, gut. Und er hat mit einer Frau geschlafen.“

    „Die nicht seine eigene war..“

    „Er ist nur ein Mann. Die haben manchmal derartige Ausfälle.“

    „Sicher. Ich kenne ebenfalls solche .. ausfallenden Männer.“ Jenn lächelte. Aber unser feiner Parteifreund tritt in der Öffentlichkeit immer als der gottgläubige Biedermann auf, der ständig meinem Mandaten, Herrn Kremer Knüppel zwischen die Beine schmeißen will.“

    „Und rein zufällig ist diese Dame meine Lebensgefährtin, die nicht ihn, sonder er sie angemacht hat. Sie hatte es mir .. gebeichtet und ich habe meine Vorkehrungen getroffen.“

    “Und die wären?“

    „Nun, dieser Film und noch zwei weitere.. Sollten die zufällig publik werden, würde es keinen guten Ruf auf ihn und damit auch auf ihre Partei werfen. Und ich glaube kaum, dass seine Frau ebenfalls erfreut sein würde..“

    Sie schnaubte. „Sicher nicht. Ich. Ich werde das Parteigremium zusammenrufen und…“

    „Warten sie.“ Jenn legte ihr eine DinA4 Mappe vor. „Ihr lieber Parteifreund Müller…“

    „Der hat doch wohl kaum etwas mit einer Frau, oder? Und es ist doch heutzutage Usus, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen in der Bevölkerung toleriert und auch akzeptiert werden.“

    „Sicher, aber auch sowas?“ Jenn schlug die Mappe auf, in der etliche Bilder von dem Herrn Müller zusammen mit kleinen Jungen zu sehen waren. „Stellen sie sich vor, sowas kommt zufällig an die Presse. Gut, nicht an unser Heimatblatt. Deren Verleger, der Herr Herrmannich ist ja sogar ein Duzfreund von ihnen. Aber es gibt ja noch andere Verlagshäuser, die Derartiges gerne mit spitzen Fingern hochhalten und breittreten würden. Und das würde unserer Partei erheblich schaden.“

    „Hm," sie schob irritiert ihren Mundschutz herunter, nippte an ihrem Glas, „damit könnte sie Recht haben.“ Dabei schaute sie auf Roger. „War das schon alles?“ doch der lächelte nur sybillisch. „Je tiefer man gräbt, desto mehr findet man, oder hab ich Unrecht.“

    „Nicht unbedingt.. Worauf wollen sie hinaus?“

    „Roger, ähh Herr Kremer hat sich einige Gedanken gemacht und da ist ihm mein Geburtsdatum aufgefallen: der 16.7.79. Und zufällig hat eine Johanna Kinderjan am selben Tag in der selben Klinik eine Tochter zur Welt gebracht. Was für ein Zufall, oder?“

    Und zufällig hatten sie bei unserer letzten Sitzung ihre Haarbürste im Bad liegen lassen und ich habe es gewagt, eine DNA-Probe machen zu lassen und mit meiner DNA zu vergleichen. Und raten sie mal, was dabei rauskommen ist?“

    „Ich.. war damals nicht die einzige dort, die in dieser Zeit dort ein Kind bekommen hat. Ich hab es nie sehen dürfen. Sie haben es mir sofort weggenommen. Meine Eltern hatten mich schon ¼ Jahr vor der Geburt zu einer Pflegefamilie aufs Land geschickt. Ich galt als Schande damals..“

    „Hat aber nicht viel bewirkt. 10 Monate später waren sie schon wieder in dieser Klinik.“

    „Stimmt. Ich weiß da nicht mal, was es geworden ist. Man hat mich dann in ein Klosterinternat gesteckt.“

    „Es ist ein Junge, Jochen Klagenfurt. Hat seinen Doktor med gemacht. Ich muss ihnen zugestehen, sie haben intelligente Kinder in die Welt gesetzt.“

    „Die ich total verdrängt habe.“ Sie sah zögernd auf Jenn.

    „Jenn haben die dich genannt. Ein schöner Name. Und sie, ähh du hast was aus dir gemacht. Hast du auch Kinder?“

    „Ich? Never! Allerdings - verheiratet bin ich, zumindest auf dem Papier. Jetzt allerdings bin ich auch wieder seelisch verbunden. Und das sogar freiwillig.“

    „Wer ist der oder die Glückliche?“

    „Der Glückliche? Ich bin nur ne arme Sau für ihn.“

    „Wer ist es?“

    „Der da. Dieser Typ, den du nicht leiden kannst. Der mich auch nur benutzen will und ich mich sogar benutzen lasse. Sogar gerne lasse.“

    „Aber..“ 

    „Kein aber. Du hast den einfachen Weg gewählt, hast dir ne Frau gesucht. Ist sie eigentlich jünger als ich?" „Miriam ist 32.“

    "Meinen Glückwunsch. Kommt doch morgen Abend auch her. Ich bin auch dabei, allerdings nur inkognito.“

    „Warum das?“

    „Mein Herr, der da,“ sie zeigte auf Roger, „will das so!

    Wer ist eigentlich mein Vater?“

    Die frischgebackene Mutter brach in Tränen aus. „Das darf ich nicht sagen.“

    Roger stieß mit seinem Glas an ihres „Wir wissen es beide. Ich vermute es zumindest.“

    „Werde ich meinen .. Sohn dann auch noch kennen lernen?“

    „Vielleicht. Zuerst aber müssen die beiden Stadträte zurücktreten. Ich will, dass Jenn, Frau Dr. Brunner, in den nächsten Stadtrat gewählt wird. Und bis dahin wird sie brav und züchtig meine Anwältin sein, mich beraten und sich gelegentlich von mir ficken lassen bzw. für mich andere mit ihrer Gunst erfreuen.“

    „Du bist ne Nutte für ihn?“

    „Siehst du dass so? Komischerweise gefällt mir das. Ich hab schon viel erlebt, aber das hier? Ich weiß sogar, dass ich nun auch erpressbar bin, aber ich mag den einfach. Sollte das nicht reichen?“



    Jenn stellte ihr Glas ab und ging zu dem Automaten. „Ist der das?“

    Roger trat trat zuzsammen mit Dr. Kinderjan dazu. „Er ist schon vorbereitet und angeschlossen, hat sogar schon diese zwei neuen Kontaktklammern. Du solltest deinen damit Spaß haben.“

    „Was ist das für ein Ding?“ Die Ältere betrachte das Gerät neugierig und Roger erklärte es ihr: „Ein Tensgerät. Jenn, mach dich mal unten rum frei,“ ordnete er an und ungeduldig streifte sie ihren Kostümrock nach unten. „Unterwäsche trägt die Sau wohl nicht, oder?“ Dabei griff er ihr zwischen die Beine. Etwas schockiert schaute die Mutter zu.

    „Jetzt steig da oben rauf und halt dich an den Ketten fest.“

    „Aber die ganzen Leute, die hier rumlaufen?“

    „Das sind meine Leute und früher oder später werden die Jenn ebenfalls nackt sehen.“

    „Und einige nicht nur sehen, hoffe ich“ kicherte diese.

    „Sau!“ Dafür klatschte er ihr auf den Hintern. „Und nun,“ er nahm die beiden Klammern und klemmte sie links und rechts an den oberen Bereich der Schamlippen. „Bist du soweit?“

    „Mach schon.!“

    „Wie heißt das?“

    „Bitte, mein Meister..“

    „So ist s Recht.“ Dabei schloss er den Kasten auf und schaltete den Regler hoch.

    1 .. 2 .. 3.. 4.. 5... „Merkst du schon was?“

    „Es kribbelt leicht.“

    „Gut so. dann geben wir mal etwas mehr.“ 6 .. 7.. 8 .. 9  

    „Ahh.. Es zuckt. Verrückt, meine Mumu zuckt.“

    „Jetzt schon? Mal sehen, wie weit du kannst.“ 10 .. 11 .. 12 ..13 .. 14..“

    „Was passiert da?“ Besorgt kam die Mutter näher.

    „Legen sie ihre Hand auf ihre Scham. Spüren sie was?“

    Ja, es zuckt da ganz gewaltig, Schon wieder. Meine Finger zucken sogar mit dabei. Was..?“

    „Roger, mehr. Ich werd wahnsinnig. Gib mir die volle Ladung, bitte..“

    „Wenn du m,ich so lieb bittest..“ 15 .. 16 .. 17 .. 18 .. 19.. „Ahhhh Mein Gott, ich komme gleich. Bitte mach weiter. Mehr...“

    „Hmm, das Ding hat sich von selber ausgeschaltet. Ist nur auf 60 Sekunden vorgegeben.“

    „Bitte.. Mach das noch mal an, bitte.“

    „Nein, du wirst mir zu genusssüchtig.“ Er nahm die Klammern ab und wandte sich an ihre Mutter.

    „Jenn wird morgen Abend hier fixiert. Mit ner Latexmaske auf dem Kopf und jeder kann sie dann quälen. Ein 20 Eurochip geht nur bis 6, also Kinderkram, wer mehr mag, darf nen 50er reinstecken, dann zuckt sie bis Stufe 15 und für 100 Euro halt bis 20. Trotzdem werde ich oder ein Mitarbeiter ein Auge auf sie haben." Er sah Jenn an: „Nicht, dass du mir noch abnippelst.!“ Dabei half er ihr wieder runter, erkannte in ihren Augen, dass sie mehr wollte. 

    „Nein!“ Sich verteidigend sah er die Mutter an. „Bevor sie mich verurteilen – Jenn wollte selbst darauf. Und ich biete den Gästen ein etwas unverfängliches Ausleben ihres unterdrückten Sadismus an. Früher im Mittelalter hatte man die Menschen in einem Pranger fixiert und sie dort dem Spott und auch Schlägen und Demütigungen ausgesetzt. Das Ding hier ist ne Art moderner Pranger. Da an den Lederriemen wird sie breitbeinig wie auf einem X fixiert…“

    „Warum stellen sie kein einfaches Kreuz auf? Das kennt jeder und ist zudem ein besserer Blickfang. Außerdem kann man sie dann auch zusätzlich mit nem Seil zusätzlich am Bauch fixieren.“

    Überrascht sah Roger die so konservative Stadträtin an. „Danke. Dieser Tipp ist genial. Warum bin ich da nicht selber drauf gekommen. Ich wird das gleich aufstellen lassen. Danke.

    Wie kommen sie aber darauf?“

    Zum ersten Mal sah er sie schmunzeln. „Auch Frauen haben manchmal ihre sadistischen Gelüste und so ein Kreuz hab ich sogar selber im Keller.“

    Jenn hatte sich wieder in den Rock gestreift. „Darf ich dich mal besuchen kommen?“

    „Sicher doch. Und diesen Kneipier und Filmfritzen kannst du gerne mitbringen. Vielleicht kann er sogar noch was lernen von mir…“

    „Herr Kremer,“ diesmal reichte sie ihm trotz Corona die Hand, „oder vielleicht nun Roger? Ich freue mich, dass ich sie mal etwas anders kennen lernen durfte. Und dass sie meiner Tochter soviel geben können. Und wenn ich meine Frau überreden kann…

    Vielleicht kann ich ihr dieses Stromding," „Tens“ "Tensgerät schmackhaft machen. Und du, Kind,“ sie nahm Jenn in der Arm, „schön dass ich dich zumindest schon mal, wenn auch so überraschend, anders kennenlernen durfte. Und wegen den Beiden, ich komm da auf dich zu.“

    Beinahe fröhlich zog sie von dannen.

     

    „Musst du heute noch in die Kanzlei?“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich hab alle Termine bis Montag verschieben lassen. „Na, dann komm mit hoch!“

    Er nahm sie an die Hand und führte sie zum Fahrstuhl, schob den Teppich an einer Stelle beiseite. „Mach mal die Beine etwas weiter auseinander! Okay, es funktioniert noch.“

    Jenn sah nach unten, erkannte den verspiegelten Boden, "Du Sau!“ und lachte.

    Im Studio kam ihnen Maren etwas bedrückt entgegen. „Was ist passiert?“

    „Regine hat ihren 2. Dreh gehabt. Lief auch alles ganz gut, bis..“

    „Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen.“

    „Bis zu diesem zweiten Teil, dieser .. Vergewaltigung.“

    Jenn wurde hellhörig. „Was war damit?“

    Sie sollte nach dem Dreh aus der Wohnung geworfen werden, war auch okay, dann haben wir sie in diese Einkaufsstrasse in Gaaden ausgesetzt. Wo sie nackt und heulend auf die Kamera zulaufen sollte. Und dann..“

    „Was und dann?“

    „Und um das Ganze noch etwas aufzupeppen, haben wir nen zweiten Mann auf sie angesetzt, der sie sich greift, sie in eine kleine Gasse zieht und dort abfickt.“

    „Hat sie davon gewusst?“

    „Ich, wir wollten den Überraschungsmoment ausnutzen. Nein. Sie sollte nur auf die Kamera zutaumeln und wäre dann fertig gewesen

    „Und dann habt ihr sie noch mal so richtig abgefickt oder besser vergewaltigt.“

    „Die Aufnahmen selbst wurden ja auch richtig gut. Sie muss ja geahnt haben, dass da was passieren könnte und …

    Nur hinterher, als Peggy ihn unter Strom setzte und er auf ihr kollabierte, ist sie endgültig zusammengebrochen.“

    „Wo ist sie jetzt?“ 

    „Oben, in ihrer Wohnung.“

    Er holte tief Luft. „Okay, ich geh zu ihr hoch. Kommt in ner ¼ Stunde mit Kaffee und Kuchen nach. Ich hoffe, ich hab sie bis dahin wieder in der Spur.

    Langsam schritt er die Treppe hinauf….

     

    Die Tür von ihrer Wohnung war nur angelehnt, also schob er sie leise auf und trat hinein. Regine saß zusammengekauert, immer noch nackt und verschmiert auf ihrer Coach, wippte schluchzend vor sich hin.

    Roger sagte nichts. Setzte sic nur neben sie und betrachtete sie. Nach einem Moment der Stille legte er sanft seine rechte Hand auf ihre Schulter, wartete bis sie das ohne Widerstand registriert hatte und zog sie langsam zu sich. Umarmte sie und drückte sie an seine Brust. Ihr Wimmern wurde langsam leiser, auch der Atem stabilisierte sich. Er spürte, wie sie sich langsam entspannte, entkrampfte. Nun begann seine Hand ihr über den Kopf zu streicheln, immer von der Stirn in den Nacken…

    Wie ein großes Kind lag sie nun an ihn geschmiegt, holte tief Luft und … sah ihn endlich an.

    „Ich, ich habe versagt. Ich kann das nicht. Ich, ich hatte solche Angst und …“

    „Das solltest du auch. Du hattest ein Recht darauf, zu erfahren, was wir geplant hatten. Es tut mir leid, dass ich so wenig Feingefühl bei dir hatte. Du warst einfach noch nicht soweit…“

    Wieder drückte er sie an sich, ganz fest und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.

    „Ich bin doch jetzt bei dir, wir alle sind bei dir…“

    „Aber jetzt erzähl mir erst, was genau abgelaufen ist. Dabei zog er aus seiner Hose in Papiertaschentuch, tupfte ihr die Tränen aus den Augen.

    „Ich, ich war ja schon fertig mit dem Dreh in den Studio und nun sollte ich nur noch…“

    „Kamst du klar damit, wie der dich da behandelt hat?“

    „Ich wusste ja, es ist nur eine Rolle, aber er hat mich damit wirklich beleidigt. Ich fühlte mich wie die letzte Nutte.“

    Sie sah zu ihm auf. „Ich wollte erst alles hinschmeißen, dachte, dass ich doch sowas nicht mit mir machen lassen müsste, aber dann wollte ich es allen zeigen. Auch mir selber beweisen. Dir beweisen.“ Und dann ging das…

    Trotzdem war ich froh, als der Dreh vorbei war und er mich endlich aus der Tür geworfen hatte. Er hat sich danach sogar noch bei mir entschuldigt. Sonst wäre er nie so, aber  so stand es in seinem Rollenscript.“

    Ich hab dann noch was getrunken, Betty hatte wieder ihre Kamera eingepackt und wir sind dann losgefahren. Ich konnte da schon wieder lachen. Na ja, nicht so richtig. Mir lagen diese ganzen Beleidigungen trotzdem noch quer. Als Peggy mich dann absetzte, mitten auf der Strasse, ich splitterfasernackt und dann einfach weiter fuhr, mich da so stehen ließ… Ich kam mir so verloren vor. Diese ganzen Blicke. Als ob ich das letzte Stück Vieh ware.“

    Sie sog tief Luft ein.

    „Ja, sag nichts. Ich bin ja Vieh, wollte es ja selber sein .. für dich. Bin es ja nun wohl auch, oder?“

    Roger drückte ihr schweigend einen weiteren Kuss auf die Stirn.

    „Vielleicht war es sogar gut, dass ich von alldem, was Maren noch geplant hatte, nichts etwas wusste. Vielleicht wäre ich dann nicht so bedrückt gegangen. Und dann kam dieser Kerl aus der Einfahrt. Einfach so. Er sah schon unheimlich aus. Hat mich umgerissen, mir den Mund zugehalten und einfach auf so nem Haufen Stroh geworfen. Stroh in der Stadt! War doch klar, dass sowas zum Dreh gehören würde. Und Peggy hatte es sogar angekündigt.

    Wenn ein Kerl kommen würde, sollte ich mich wehren. Und ich hab mich also auch gewehrt, Hab ihm in die Eier getreten, aber er hat mich einfach gegen die Wand geworfen und dann auf diesen Strohballen gedrückt, mich festgehalten und mich dann einfach so gefickt, Ich, ich war hilflos, hab gar nicht mehr denken können.“

    Sie richtete sich auf, wischte sich die Tränen weg.

    „Hab das wohl in den falschen Hals bekommen. Als dann Peggy endlich da war und den mit dieser Strompistole auf mir abschoss, da hat es bei mir ganz ausgesetzt. Bis, ja bis jetzt, wo du hier bist. Kannst du mir verzeihen?“

    Ihre Gesichtszüge hatten allmählich schon etwas mehr Farbe bekommen, fast lächelte sie schon wieder.

    “Ich muss dir gestehen – mit dieser Reaktion hat wohl niemand gerechnet. Es tut mir leid. Wenn es dir hilft, kannst du diese Arbeit hier abbrechen. Ich besorge dir eine andere, neutrale Wohnung, damit du Abstand gewinnen kannst. Ebenfalls eine Beschäftigung, die dich hoffentlich dann auch ausfüllt und dir noch mehr Abstand gewinnen lässt. Aber trotzdem wirst du nun immer zu mir gehören und da sein, wenn dir danach ist.“

    Regine rückte ein Stück von ihm ab. „Du willst mich abschieben? Ich will das nicht, nein. Wenn ich jetzt das Alles hier aufgebe – was hab ich dann noch?“

    „Warte..“ Beruhigend nahm er sie erneut in den Arm. „Ich habe dir nur angezeigt, dass ich es auch verstehe, wenn du mit dem hier allem nichts mehr zu tun haben willst. Im Gegenteil: Morgen habe dich sogar schon trotzdem voll eingeplant.“

    „Morgen? Wobei ?“

    „Bei der Casinoveranstaltung. Dich genauso wie deine Freundinnen. Selbst Jenn wird dabei sein.“

    „Und, was würde dann für mich vorgesehen sein?“

    Roger strich über ihre Wange. „Maren kommt auch gleich, ebenfalls Jenn und dann wirst du es erfahren. Aber - wenn’s zuviel für dich sein wird, kannst du auch pausieren…“

    „Danke Roger!“ Sie umarmte ihn innig, Dabei klopfte es an der Tür und die beiden Angekündigten traten ein. Jenn hatte ein Tablett Kuchen und Gebäck dabei, während Maren eine Kaffeekanne in der Hand hatte.

    „Wir müssen doch sehen, wie’s unserem Hascherl geht.“ Jenn eilte auf sie zu und zog sie an sich. „Vorsicht! Dein Kostüm,“ versuchte Regine sie zu warnen, doch Jenn ließ sich nicht abhalten. „Scheiss drauf. Muss ich mich jetzt immer erst ausziehen, wenn ich dich in den Arm nehmen will?“ Beide lachten. „Hat dein, äh unser Meister dich etwas beruhigen können?“

    „Hat er,“ glücklich sah sie zu Roger, „ich hätte einfach nur selber drauf kommen müssen, dass da noch was kommt.“

    Sie sah zu Maren auf. „Hast du das so geschrieben?“

    Diese nickte. „Ich hätte dich wohl mit etwas mehr Feingefühl darauf vorbereiten müssen. Es tut mir leid. Und der Kerl, den wir auf dich ansetzten.. Er hat auch nur seine Rolle gespielt, aber diesen Stromschlag, damit hatte er auch nicht gerechnet. Schließlich soll ein Zuschauer ja auch erkennen, dass solche Aktionen schmerzhafte Folgen haben können.“

    „Erziehung und Aufklärung über einen Porno. Maren, auf was du alles kommst!“ spottete Jenn lachend. „ich glaube, ich kann von dir noch einiges über menschliche Abgründe und deren gerechte Bestrafung lernen.“

    Maren schmunzelte, deutete dann auf die Ledercoach. „Ich sehe, du hast das Ding da gut angenommen. Hat dir Peggy erzählt, was wir darauf früher gemacht haben?“

    Regine war schon wieder fast die Alte. „Sicher. Und sie hat mir auch beigebracht, wie ich mich auf eine Rolle vorbereiten soll.“

    „Und wie?“

    „Indem ich mich darauf einschmiege, dieses Leder, den Geruch in mich aufnehme und mich einstimme.“

    „Du hättest dich aber auch vorhin drauf schmiegen müssen. Ich denke, es hätte einiges deiner Anspannung abgebaut.“

    „Beim nächsten Mal renn ich immer schnell zu diesen verfickten Lederdingens,“ lacht Regina schon wieder, „habt ihr etwa Kaffee und Kuchen mitgebracht? Wie für alten Frauen, die dabei alles beklatschen?“

    „Wir sind alte Frauen,“ erinnerte Maren sie ganz uncharmant, „ zumindest für das Jungvolk hier.“

    Regine sah sich um. „Habt ihr was von Martina gehört?“

     

    Kapitel 11


    Mausi, ich bin wieder zuhause!“ rief Stephan, als er die Tür aufschloss. Martina war schon emsig in der Küche aktiv, sein Essen zubereiten.

    „Es war also doch nicht nur ein Traum…“ stellte er erleichtert fest, als er sie immer noch nur in ihrem Kittel herumlaufen sah.

    „Warum soll das ein Traum gewesen?“ Sie drehte sich vom Herd weg und ließ sich in den Arm nehmen. Verspielt beugte er sich nach unten und biss ihr in die linke Brustwarze. „Ach du…“ sie zuckte zusammen, „wollen wir nicht erst was essen?“

    „Papa, was machst du mit Mama?“ Claudia hatte auch mal ihr Zimmer verlassen, schaute ausnahmweise mal nicht nur auf ihr Handy.

    „Hi Schatz“ begrüsste auch er sie aus den Augenwinkeln, dann stutzte er. “Wie läufst du denn rum?“

    „Mama macht das doch auch und.. es ist so heiß hier in der Wohnung.

    „Daran müsstest du dich nun ebenfalls gewöhnen“ flüsterte Martina in seine Ohr, sie läuft schon so rum hier, seit sie aus der Schule ist.“

    Etwas ungläubig ließ Stephan seinen Blick über seine Mittlere gleiten. SO hatte er sie nicht mehr gesehen, seit sie die Pubertät erreicht hatte.

    „Musst du mich so ankucken?“ fauchte sie verärgert auf und verschwand wieder in ihrem Zimmer. „Hab ich was Falsches getan?“ Er war nun doch verunsichert.

    „Keine Sorge, das gibt sich. In spätestens 3 Tagen ist das alles Normalität, glaub mir.“

    „Aber dann brauchst du auch mal nen neuen Kittel, oder? Und vielleicht solltest du dich dann auch ganz rasieren, so wie Claudi…“

    „Ach? DAS ist dir aufgefallen?“ Schmunzelnd fügte sie hinterher „Und ist dir dann auch aufgefallen, dass deine Tochter schon richtig große Brüste bekommen hat?“

    „Äh, ja schon. Aber bei dir ist noch bedeutend mehr dran.“ Dabei küsste er erneut auf den Nippel. „Wenn du weiter machst, schlepp ich dich gleich schon ins Bett,“ kicherte sie.

    „Willst wohl dann damit sagen `Schatz, ich hab gar nicht gekocht. Aber schau mal, wie ich hier liege`" Martina prustete los.

    „Warum ist das eigentlich alles so eingeschlafen zwischen uns?“ Nachdenklich sah er sie an.

    „Vielleicht die Gewohnheiten? Ich hatte die Kinder, du deine Arbeit. Dann hatten wir auch nicht mehr den Drang, uns zu beweisen und .. es ist alles nur Routine geworden. Haben meine Mädels auch zugegeben. Bei Maren war ja ihr Roger der Auslöser..“

    „Er bei dir auch?“ Er fasste an ihre Arme und sah sie an.

    „Wie kommst du darauf?“, doch sein Griff blieb fest. „Möglich ist es, vielleicht. Als er sich uns zeigte, da…“

    „Hast du ihn mit mir verglichen?“

    Sie schmiegte sich an ihn. „In dem Augenblick hab ich überhaupt nichts mehr gedacht. Er ist so ..ganz anders als du es dir vorstellen kannst. Er stand nur da und hat mich angeschaut und, halt mich für verrückt, aber er hätte alles mit mir tun können.“

    „Hat er?“

    „Nein!“ Sie schaute ihm in die Augen, „er hat nur gesagt, dass ich verheiratet bin und ich mit dir ins Reine kommen soll..“

    „Bist du deswegen so wie jetzt, so … wie seit gestern Abend?“

    „Es kann damit zusammen hängen. Ich, ich hab wieder gemerkt, was ich an dir habe, ein Gefühl, das wir beide seit zig Jahren schon vergessen hatten und …“ sie fasste an seine Hand und wollte ihn ins Schlafzimmer ziehen, doch er blieb standhaft, machte die Küchentür zu und schob ihr den Kittel von der Schulter. „Ich hab ewig schon davon geträumt, dich mal auf dem Küchentisch zu .. zu..“

    „Zu ficken! Sags ruhig?“ Dabei küsste sie ihn und zog seinen Hosengürtel auf, „ich hab da jetzt auch Lust drauf….“

     

    „Ich glaube, der Tisch hat das nicht überlebt!“ Dabei fasste er den an die Tischplatte und schob den vor und zurück.

    „Für sowas war der auch nie vorgesehen.“ Satt und befriedigt schaute sie ihn an, „ich glaube, mein erstes Geld, was ich bei Roger verdiene, geb ich für nen stabileren Tisch aus.“

    „Warum ist die Tür abgeschlossen? Mama?“

    „Verdammt!“ Stephan griff nach seiner Hose, dich sie winkte nur ab und öffnete die Tür. „Dein Vater und ich haben noch etwas über das Essen … diskutiert und nun ja, wir haben festgestellt, dass wir einen neuen Küchentisch brauchen.“

    Sprachlos blickte Rolf auf seine Eltern. “Aber…“

    „Kann sein, dass du und auch Claudi euch dran gewöhnen müsst. Warum sollen wir jetzt noch Geheimnisse voreinander haben?“ Martina verschränkte ihre Arme unter ihrer Brust, sah ihn zwar streng, aber doch liebevoll an, dann streckte sie ihre Arme nach ihm aus. „Na komm schon her!“ und umarmte ihn.

    „Hat das was zu tun mit Tante Maren?“

    Sie lachte auf. „Ich denke eher nicht. Aber jetzt muss ich deinem Vater sein Essen wieder aufwärmen. Er soll doch nicht vom Fleisch fallen. Isst du noch was mit? Und du auch, Claudi?

    Diese trat nun ebenfalls an den Türrahmen, inzwischen wieder mit nem langen Shirt bekleidet. „Wenn noch genügend da ist, dann gerne.“

     

    Als alle am Essen waren, klingelte Martinas Handy. Sie war recht kurz angebunden, sagte nur „Ja. Wann? Gut. Bis gleich.“

    „Was war das denn?“

    Mein neuer Chef. Er hat mir mitgeteilt, dass wir uns alle gleich treffen sollen wegen der Aufgabenverteilung für den morgigen Abend.“

    „Nur ihr beide?“

    „Hab ich nicht gesagt `wir alle´? Regine, Maren und Jenn sind auch dabei.“

    „Wann kommst du wieder?“ Martina glitt aus ihrem Kittel und schlüpfte in ein nur dünnes, langes Hängekleid, zuckte mit der Schulter. „Ich weiß das noch nicht. Wenn’s zu spät wird, ruf ich an,“ küsste jedem auf den Mund, „wartet nicht auf mich. Bis dann…“

     

    * * *

    Roger sah etwas ungeduldig auf seine Uhr, Er hatte gerade mit dem Security-Chef, dem Chef de Rang, dem 2 Sterne-Chefkoch, dem Ablaufchef und der Leiterin der Casinocrew den morgigen Ablauf besprochen, nun wollte er seine neuen, zusätzlichen Mitarbeiterinnen einweisen.

    Der Raum war immer noch voll beleuchtet, also schaltete er die Abendbeleuchtung an und schlagartig bekam die sonst etwas kühl und steril wirkende ehemalige Bunkeranlage ein lauschiges, stellenweise intimes Ambiente. `Das sieht doch schon besser aus` dachte er bei sich, als er den Fahrstuhl nach unten fahren hörte. Als sich die Tür öffnete, konnte er grad noch erkennen, wie Jenn, noch immer in ihrem Businesskostüm erneut den engen Rock hochgezogen hatte und kichernd sich selber in dem verspiegelten Boden betrachtete, während ihre drei Freundinnen giggelnd um sie herum standen.

    Regine schien sich anscheinend wieder gefangen zu haben. Allerdings hatten Maren und Jenn dafür gesorgt, dass sie noch ein ausgiebiges Bad genommen hatte und anschließend von Peggy zurecht gemacht wurde, wobei ihr auch gleich die Haare schwarz mit einen leichtem Blauton gefärbt und zugleich gekürzt wurde und ihr damit einen anderen, sie frecher wirkenden Look verpasst hatte. Sogar die restlichen Schamhaare waren gestutzt und auf die neue Haarfarbe eingefärbt worden. Maren hatte zusätzlich dafür gesorgt, dass knapp über dem Schamhaaransatz in dem gleichen Farbton ihr neuer Name Seminare aufgemalt worden war. ´Ích muss sie bald tätowieren lassen müssen`. dachte er bei sich. Vielleicht das dabei filmen und vorher oder dabei die Scham ganz rasieren lassen. Eventuell mit einem ersten Piercing? Trotz all dieser Veränderungen an ihr hatte sie sich noch nicht bewegen lassen, wieder etwas anzuziehen und lief immer noch nackt herum.

    Der heutige Vorfall wirkte wohl doch noch nach…

     

    Martina hingegen gefiel ihm da schon besser. In ihrem weiten, luftigen Kleid bewegte sie sich trotz ihrer Fülle geschmeidiger, als er es in Erinnerung hatte und verbreitete dabei eine sehr weibliche, sogar fast animalische Sinnlichkeit.

    Maren dagegen in ihrem üblichen, tief ausgeschnittenen Top war ihm allerdings altvertraut.

     

    Schmunzelnd ging er auf die vier zu, sah Jenn an. „Ich glaube, dieser Lift gefällt dir. Sollte ich dich die ersten beiden Stunden unser Liftgirl spielen lassen?. Dann wissen die Gäste sofort, was sie zu erwarten haben. Und du kannst sehen, wer alles dabei ist.

    „Ich dachte, ich soll diese geschlossene Latexmaske ohne Augenlöcher tragen?“

    „Keine Sorge. Wir haben auch eine mit Blicklöchern. Dann wirkst du fast wie Batgirl. Dazu ein schwarzer Body, der deine Brüste etwas anhebt und nur bis knapp zur Hüfte geht. Die, dich da drin erkennen, sollten dich dann wohl eh schon mal nackt genossen haben.“

    „So`n Teil würde mir auch gefallen,“ Martina konnte es nicht lassen, das von sich geben, „dann ist zumindest der Bauch etwas weg und der Busen wird zusätzlich geliftet.“

    Wieder das alberne Gegiggel…

    „Meine Damen, ich darf um etwas Contenance bitten! Das soll ein bedeutender Abend für euch werden.“

    „Was hast du denn vor mit uns, Roger?“ Jenn war mal wieder nicht auf den Mund gefallen.

    „Ein, nein zwei Sachen, die du ausüben darfst, kennst du jetzt ja schon…“

    „Darfst.. Alleine darfst.“ Sie knickste etwas spöttisch vor ihm, „ich bin ja so dankbar, dass mein Herr mich dabei lassen wird.“ Er schaute sie leicht von oben herab an. „Du musst es nicht, das weißt du. Aber dann wirst du auch nicht das Vergnügen haben, etliche deiner Kunden und Mandanten einmal ganz privat zu erleben. Und dass du nicht auch darauf neugierig bist, kannst du nicht verleugnen.“

    „Du hast ja Recht. Entschuldige bitte.“

    „Unsere sonst immer so taffe Jenn. Du hast dich sonst nie etwas von einem was sagen lassen und hier knickst du ein wie ne Palme im Sturm.“

    Irgendetwas musste mit Martina passiert sein, dass sie auf einmal so aus sich herauskam. Die drei anderen sahen sich sprachlos an. „Das sagt die Richtige!“ fauchte Jenn, „wartest doch auch nur darauf, dass dieser Sturm dich auch umwirft!“

    Martina nahm lächelnd sie in den Arm. “Stimmt. Aber schließlich hab ich ja auch die Verantwortung für euch oder was stand da in deinem Vertrag?“

    „Jetzt komm mir nicht damit. Jetzt kehrst du wieder die Impro-Zicke heraus.“

    „Impro-Zicke?“ Roger schaute verblüfft auf Jenn.

    „Die hat uns damals bei unserem Leistungskurs Schauspiel ständig die Butter vom Brot genommen.“

    Noch immer wusste Roger nicht, was sie meinte.

    „Na, auf der Bühne war Tina ein Improvisationstalent. Wenn einer mal einen Hänger hatte oder ihr was nicht passte, hat sie mittendrin den Text und die Handlung gekippt.“

    „Aber es war eigentlich immer sehr lustig und hat auch gepasst,“ musste Maren kichernd zugeben.

    „Von ihr stammte auch die Idee, dass wir bei einer Schulaufführung zwischendurch nackt über die Bühne rannten.“

    „Unsere Dozentin war vor dieser Peinlichkeit damals fast gestorben.“

    „Aber dadurch hatten wir vier Extraauftritte und damit auch die Kohle für die Klassenfahrt.“

    „Das du Theater gespielt hast, wusste ich, aber nicht, dass du so gut darin warst.“

    „Sie hat uns damals über jeden Hänger geholfen,“

    Maren beugte sich an sein Ohr flüsterte leise „Was hältst du von Martina für den Auftritt? Ich hab das die letzten 5 Male gemacht und sie würde diese Rolle auch körperlich am Besten ausfüllen.“

    „Aber der Text?“

    „Ich kenn sie – einmal durchgelesen und sie kann auf die Bühne.“

    Roger wirkte etwas verblüfft, dann wandte er sich an Martina. „Hast du Lust, heute Theater zu spielen?“

    „Ich soll was?“ Ihr fiel beinahe die Kinnlade herunter. „Wieso Theater spielen? Hier? Und was?“

    „Das hier!“ Maren reichte ihr den Text, „wenn das eine spontan hinbekommen kann, dann du.“

    „Aber, warum spielt ihr hier Theater?“

    „Seit Maren bei mir ist und auch beim Programm mitwirkt, hat sich das zur Tradition entwickelt, Nichts Weltbewegendes, nur eine kleine Abwechslung hier im Programm. So eine Art Running Gag, wie dieses unsägliche ´Dinner for One`.“

    „Wer hat das denn sonst immer gespielt?“

    „Maren und dazu ein bekannter Schauspieler. Meine Gäste erwarten das inzwischen von einer Veranstaltung wie hier. Und dieses Mal passt es sogar ideal auf dich. Nur zwei Personen: der Hausherr und seine Magd.“

    „Und das willst du mich da oben spielen lassen? So ganz ohne Proben und…

    Wer ist der Schauspieler? Und wird der das mit mir auch wollen?“

    Roger nahm sie in den Arm. „Wenn nicht mit dir, mit wem dann? Denk mal an gestern Abend. Ich gab dir die Aufgabe, mit deinem Mann zu schlafen, Maren hat dir ein paar Tipps und Vorgaben gegeben und – was ist passiert?“

    „Das ist doch aber was ganz anderes!“ protestierte sie, während sie den Text überflog.

    „Okay, es ist nicht viel Text und auch keine anspruchsvolle Handlung, aber das oben auf einer Bühne? Ich kann doch nicht…“

    Roger nahm sie in den Arm. „Wir proben das nachher.“

    „Aber…“

     „Keine Widerrede. `Ich kann nicht´ sehe ich als `ìch will nicht´ und das wirst du doch sicher auf dir sitzen lassen, oder?“

    „Nein Meister, ähh Roger!“

    „Dürfen wir dabei sein?“ Jenn und Regine wussten zwar nicht, um was ging, aber sie waren neugierig, was Maren da ihrer Freundin zugeschanzt hatte.

    „Natürlich. Wir brauchen doch kritische Zuschauer.

    Und dein weiteres Programm, Martina.. du wirst dich ab ½ 8 um die Garderobe kümmern, nebenbei Getränke anbieten, dann gegen 9:30 wirst du dich dann hinter Bühne begeben, dich dort umziehen und helfen beim Aufbau der Deko.“

    „Und welches Kostüm?“

    „Was passt am Besten zu dir und dieser Rolle?“

    Sie brauchte nicht zu überlegen. „Dafür? Das von einer Magd!“

    „Und dann wirst du gegen 22 Uhr oben auf den Bühne sitzen sitzen und Gemüse schälen.“

    „Und dann auch richtig...?“ Roger nickte. „Und mit wem?“

    „Du wirst ihn gleich kennen lernen.“

     

    Er wandte sich nun an Regine.

    „Und du willst nun auch weiterhin nur noch nackt hier rumlaufen? War’s doch zuviel heute?“

    Sie schaute ihn unsicher an.

    „Ich kann dich diesmal gerne noch außen vor lassen!“

    „Bitte, Meister, bring mich dazu, dass ich wieder alles mitmachen kann. Ich …“

    Er reichte ihr ein Laken. „Leg dir das über. Und dann geh schon mal vor mit Jenn und bind sie probeweise an dem Kreuz da an. Sie wird dir schon sagen, was du tun sollst. Diesmal kannst, nein wirst du sie quälen und du wirst sehen, wie sie reagiert. Ich komm dann gleich dazu, ich muss nur Martina und Maren da zur Bühne bringen.

    Martina, kommst du bitte?“

    Er trat die Stufen zur Bühne hinauf. „Im Hintergrund werden zwar noch die Instrumente der Band stehen, aber die sollten euch nicht stören. Hier wird eine altertümliche Diele nachgebildet und entsprechend ausgeleuchtet. Ein langer Holztisch, an dem du sitzt und Gemüse und so schnibbelst. Und dann kommt dein Herr in diesen Raum, setzt sich dir gegenüber. Aber, das hast du schon gelesen,“

    „Wer spielt diesen Herrn?“ Sie sah sich um, als Maren schon mit einem kräftigen Mann dazu trat.

    „Hallo, Stamm, Hennig Stamm. Ich bin für Morgen engagiert worden und soll,,“

    „Sie?“ Martina war fassungslos. „Sie machen bei sowas mit? Ich dachte…“

    Stamm ging auf sie zu reichte ihr die Hand. „Ich hab auch mal so angefangen. Und als ich auf der Schauspielschule war, musste ich ja auch von etwas leben. Damals lernte ich Roger kennen. Der war damals schon Vollprofi. Na ja und jetzt, wo alle Studios und Bühnen dicht sind…. Leben muss ich ja auch von was. Und diese kleine Rolle mit dir.. Wie heißt du eigentlich?“

    „Ma… Martina.“

    „Martina, bist du immer so sprachlos? Roger bzw Maren sagte mir, dass du ein Improvisationstalent wärst. Zeig das mal, sonst wäre das Stück schon nach 3 Minuten fertig.“

    „Moment.“ Sie setzte sich atemlos auf einen der Hocker. „Herr Stamm, äh, es ist mir eine Ehre…“

    „Lass den Quatsch. Privat bin ich Hennig und in der Rolle dein Herr. Du bist laut Rolle die Magd Emma und verführst deinen Herren. Liest sich eigentlich ganz interessant. Was hier steht mit Ficken, Blasen – machen wir das richtig oder…“

    „Wir machen das richtig, natürlich! Ich bin eh Rogers Dienerin und wenn mein Herr sagt: den Stamm fickst du, dann tu ich es. Und wenn ich mich selbst frage, dann will ich das selber auch, gerade mit ihnen, dir, so .. richtig.“ Sie spürte, wie ihre Wangen zu glühen anfingen.

    „Gut. Wollen wir gleich anfangen?“

    „Ohne Kostüme und der Dekoration?“

    „Wartet!“ Roger war dazu gekommen, trug schon zwei Stühle von hinten auf die kleine Bühne, dann nickte er Martina zu, die mit ihm einen schweren langen Holztisch quer zum Publikumsareal herein trug. Maren stellte nun einen Korb, voll mit Äpfeln. Birnen, Pflaumen, Bananen, Gemüse sowie 2 Gurken obendrauf, während Roger zwei Kartons mit Kleidungsstücken dazu auf dem Boden abstellte.

    „Willst du jetzt auch schon dein Kostüm anziehen?“ Dabei zeigte sie auf die Sachen, die Roger dort hingestellt hatte.

    Maren hob dabei eine leichte Kittelschürze hoch. „Das sollte deines sein!“

    „Mehr nicht? Trugen denn früher nicht die Frauen solchen weiten, schlabberigen Pischbüchsen?“

    Hennig lachte bei diesem Begriff. „Wenn, dann auch noch einen schmuddeligen Unterrock. BHs gab’s damals ja wohl noch nicht.“

    „Was ist mit Schuhen?“

    Roger kramte in der Kiste mit alter Kleidung. „Das hatten wir alles noch in der Requisite dazu.“

    Maren begann schon zu stöbern. „Hier ein Unterrock. Ne Unterhose haben wir nicht. Aber ein Paar Holzklogs. Reicht dir das nun?“ Martina nickte. „Besser als nichts. Also denn," sie zog ihr Kleid über den Kopf und stieg dann in den Unterrock, die Kittelschürze, die sie mit 4 Knöpfen verschloss, da der 2. von oben schon fehlte. „Jetzt fehlt nur noch ein Kopftuch, dann ist die Magd arbeitsfähig..“ Sie sah rüber zu Hennig. „Und was trägt mein Herr?“

    Roger hatte auch für den etwas vorrätig: „Hier, ne alte Unterbüx, sogar mit noch mit Eingriff, ein Unterhemd und ein alter Morgenmantel. Du kommst ja gerade aus dem Bett, bist noch verkatert und..“

    „Haben wir denn Kaffee da?“

    „Morgen ja, heut sollte diese leere Becher reichen, Aber wir haben schon mal ne Kiste Bier in der Ecke stehen.“

    „Bier?“

     „Na, wenn dein Herr keinen Kaffee sondern ein Bier haben will?“

    Martina begann zu lachen. „Wie früher, als wir uns bei den Proben immer mehr reinsteigerten,“ sie sah zu Hennig Stamm rüber. „Nun, mein Herr, wann werden sie denn endlich soweit sein?“

    Er amüsierte sich über die beiden auf einmal so aufgekratzten Frauen, zog sich aus und stieg in die Teile, die Roger ihm hingelegt hatte. Martina konnte nicht umhin, ihm verstohlen auf sein Gehänge zu schauen. „Der da muss aber noch etwas geweckt werden, oder?“

    Hennig grinste frech zurück. „Wozu hab ich denn meine Magd?“ worauf diese maulte: „Alles muss das Personal selber machen!“

    Unten waren auch schon Jenn und Regine mit dazu gekommen, lehnten sich an die Bühnenkante und himmelten diesen bekannten Schauspieler an.

     

    „Können wir?“ Hennig sah auf die ihm zugewiesene Partnerin und Martina setzte sich und nickte.

     

    Die Magd sitzt nun etwas breitbeinig auf einem der beiden Stühle, schält Kartoffeln, läßt die Schalen achtlos auf ihrem Kittel zwischen den Beinen fallen und singt dabei einen der alten Schlager aus den 20ern

     

        Sabinchen war ein Frauenzimmer

         

    Der Herr kommt schlurfend in die Küche, setzt sich auf den 2. Stuhl, ihr schräg gegenüber.

        Morgen! Ich brauch nen Kaffee

    Magd springt auf, die Schalen fallen vor ihr auf den Boden

               Sicher der Herr. Ich hab gerade nen frischen aufgesetzt…

    Herr    Seien sie still. Nicht so laut. Mir brummt der Schädel..

    Magd stellt ihm den Becher vor ihm auf den Tisch.

               Hatten der Herr eine schwere Nacht?

               Was geht dich das an! Er brummelt greift mit zittrigen Fingern nach den Becher, sich an Nacht erinnernd schmunzelnd er

         Hatte ich wirklich.  

    Er kichert, versucht zu trinken, verschüttet etwas auf seinen Morgenmantel

    Magd nimmt ihm den Becher aus der Hand, versucht mit einem Teil ihres Kittels den Flecken auf dem Morgenmantel abzuwischen. Dabei öffnet der sich

        Lass das!  Er schlägt ihr mit der Hand auf die Finger

    Magd zieht erschrocken die Hand weg.

               Verzeihen sie, Herr     sie will sich zurückziehen

         Warte, Warum hast du da einen Knopf offen? Er greift mit dem Zeigefinger unter die zweitoberste Knopfleiste, zieht den Kittel etwas vor

        Da fehlt doch ein Knopf!

        Entschuldigen sie Herr, der ist mir gestern abgefallen.

        Abgefallen? Und warum hast du ihn noch nicht wieder angenäht?

    Die Magd hält mit der rechten Hand die Lücke zu

        Der, der Knopf ist mir versehentlich abgerissen worden und.. ich hab noch keinen gefunden, der zu  den anderen passt.

    Herr trinkt einen Schluck, Wer soll dir den abgerissen haben?

               Unser.. Hausmeister, als er..

    Herr schaut auf  Als er was?

    Magd senkt verlegen den Kopf  Als er mich im Schuppen…

               Sprich weiter. Als er was?

               Als er mich ge.. ge..   

               Ge was? Geschlagen? Gezüchtigt? Oder was…?

    Magd senkt den Kopf tiefer  Als er mich wieder gefickt hat

    Herr lacht auf. Als er dich gefickt hat. Wieder! Warum sollte er sowas tun?

    Magd schaut hoch. Alle ficken die Magd. Der Koch, der Gärtner, der Hausmeister, der…    

    Halt auf. Warum tun die das?

    Magd  Weil ich die Magd hier bin. Eine Magd muss immer gehorsam und willig sein

    Herr steht auf Warum weiß ich davon nichts? Überlegt, setzt sich dann wieder

    Jedenfalls – so ein offener Knopf geht gar nicht. Entweder kein Knopf offen oder alle

               Ja Herr. Soll ich nun …

    Ungeschickte Dienerschaft! Er winkt sie zu sich und beginnt ihr langsam die 4 anderen aufzuknöpfen

               Jetzt kannst du den am Besten gleich ausziehen…

    Beim Aufknöpfen ist sein Morgenmantel ganz aufgeschlagen

               Herr, ihr… Sie versucht ungeschickt, ihm den Mantel wieder zu verschließen

               Lass das! Erneut schlägt er ihr auf die Finger

               Du kannst mir einen Apfel schälen

               Ja Herr, gerne Herr.

    Sie schält ihm einen Apfel, schaut ihn dabei fortwährend an.

               Hier Herr   Sie reicht ihm den Apfel auf der ausgestreckten Hand

               Kannst du den nicht auch gleich in Scheiben schneiden?

               Sicher doch, gerne Herr  sie steht vor ihm, zerteilt den Apfel, reicht ihm eine Scheibe

               Er nimmt sie, steckt sie in den Mund, greift dabei mit der Hand an ihren Unterrock

               Du hast stramme Brüste, Magd

    Sie ziert sich etwas, hält aber still Ja Herr. Ich hab damit auch schon viele Kinder gestillt

               Viele Kinder? Sein Griff wird fester Wie viele denn?

               3 eigene und dann auch immer die Kinder des Herrn und der Herrin

               Du warst unsere Amme? Ich hab das gar nicht mitbekommen

    Ja Herr. Die Herrin wollte das nicht. Sie sagte, meine Euter würden den Herrn verwirren

        Hat sie das gesagt? Er fasst nun mit beiden Händen zu. Sie sind wirklich sehr groß und sogar noch fest dabei. Größer als die meiner Frau

     Die Magd kichert, füttert ihn mit einer weiteren Apfelscheibe, streckt ihm dabei den Oberkörper entgegen     Die Herrin hatte deswegen auch immer zuwenig Milch 

               Er kaut, hebt die Brüste unter dem Stoff an, wiegt sie interessiert

               Deine Nippel sind aber hart geworden.

    Verlegen   Ja Herr, wenn sie die auch so fest anfassen..

               Er lässt sie los..   Ja, äh. Du wirst wohl schnell brünstig, oder?

               Wenn der Herr mich soo anfässt..

    Er betrachtet sie, während sie sich wieder setzt, erst eine Kartoffel schält, dann eine der Bananen nimmt

    Maren unterbricht von der Seite. „Bananen gab’s damals noch nicht. Nimm eine der Gurken!“

     

    Magd streicht träumerisch an der Gurke, schiebt ihre Finger langsam an dieser rauf und runter

               Woran denkst du gerade, Magd?

               An an… sie wird rot, senkt den Kopf  

             Ich hatte unkeusche Gedanken

    Er kratzt sich an seiner Unterhose

               Wirklich? Kannst du mir noch eine Apfelscheibe geben..?

               Gerne Herr… sie springt auf, versehentlich rutscht ihr einer der Träger von der Schulter, der Ausschnitt verschiebt sich, die rechte Brust wird frei gelegt…

               Das sind also, die Euter, von denen schon meine Kinder gesäugt wurden..

    Wieder greift er an diese nun freie Brust, spielt mit der harten Brustwarze

               Oh.. mein Herr, ich  sie zuckt zusammen, greift sich an ihren Unterleib

               Was ist da denn?

    Immer, wenn man an meine Euter fasst, juckt meine, meine Fut. äh mein Pipiloch

               Wirklich?  Er hebt den Unterrock hoch   Man sieht aber nichts

      Sie müssen das innen fühlen. Es wird immer ganz heiß und feucht und..

              Wirklich?  Seine Finger streichen über die Schamlippen, tauchen ein, sie stöhnt auf

    Bei mir wird dabei immer mein Schwengel ganz hart. Er nimmt ihre Hand und führt sie an seine Unterhose.  Spürst du das?

    Ja Herr, wirklich. Den sollte man etwas abkühlen. Soll ich..? sie greift in den Eingriff, umfasst den Schwanz, drückt fester zu

     

    Martina  Der steht dir nun aber schon ganz prächtig

    Hennig  Bei deinem Griff!

        Beide sehen sich an, hüsteln. Komm, weiter…

     

    Ich glaube, ich muss den lieber etwas abkühlen lassen, an der Luft.. und kühlen

    Sie rutscht auf die Knie, zieht seine Hose runter, ihr Unterrock ist inzwischen ganz runtergerutscht, hängt nur noch in ihrer Armbeuge Sie beugt sich vor, leckt am Schaft, zieht die Vorhaut zurück, küsst auf die Eichel, nimmt das Glied in den Mund sieht zu ihm hoch Wird s nun besser, Herr?

    Jaaa, das gefällt mir schon ganz gut. Mach weiter!

    Sie beugt sich weiter vor, bläst intensiv weiter, dann rutsccht sie näher an ihn heran, klemmtt den Schwanz nun zwischen ihre Brüste, massiert ihn mit den prallen Eutern und leckt von oben auf der Eichel

     Er fasst ihr in Haar, drückt ihren Kopf weiter auf seinen Schwanz, beginnt dabei, ihr in den Mund zu ficken. Sie beginnt zu keuchen, würgen, doch er lässt nicht los. Aus ihren Mundwinkeln läuft Speichel, tropft übers Kinn auf die Brüste. Endlich lässt er sie los.

    Sie holt tief Luft.. wischt sich an seiner Unterhose das Kinn sauber

    Herr, jetzt brennt es aber bei mir.. In meiner Fut, meiner Möse, meiner ..

    Fotze wolltest du sagen? Er richtet sich auf, zieht sie an den Händen nach oben, lehnt sie mit dem Hintern gegen den Tisch.

     

    Maren. „Ihr solltet lieber an der Frontseite vom Tisch stehen . Wenn du sie an Längsseite fickst, können die Zuschauer unten nichts sehen, nur deinen Hintern.“

    Hennig „Stimmt. So schön ist der auch nicht mehr.“

     

    Er zieht Martina wieder vor, zieht sie an die Querseite, lehnt sie erneut dagegen und greift ihr fest zwischen die Beine, spielt an ihrem Schlitz, der Klitoris.

    Herr, sie machen mich immer wuschiger. Dabei schiebt sie die Beine noch weiter auseinander, greift mit der linken Hand an seinen Schwanz.

    Sei still, Magd. Mach lieber weiter an meinem Johannes…

    Sie kichert Der Herr nennt den Johannes?

    Unwirsch kneift er in ihre Brust. Sie stöhnt auf 

    Ihr großer Sohn hat die beiden Bimmel und Bommel genannt

    Wie lange hast du den denn gestillt?

    Ihr Kleiner kam ja fast direkt nach der zweiten Tochter. Und da war der schon 5.

    Und du hast ihn da immer noch gestillt?

    Sollte ich ihn hungrig zuschauen lassen?

    Von wem stammen eigentlich deine Kinder?

    Sie hält still ihn zu wichsen, überlegt. Vom Koch, vom Gärtner, vom Hausmeister, vom …?

    Er wird schon unruhiger Dann wäre endlich auch mal einer von deinem Herrn dran, oder?

    Sie schaut zu ihm auf, küsst ihm auf die Eichel   Sooo geht das dann aber nicht

    Dabei stützt sie sich hoch auf die Tischkante, legt sich auf den Rücken, zieht die Beine hoch, spreizt sie, er tritt dazwischen, drückt sein Glied auf die geschwollenen Schamlippen. Sie greift nach seinem Ständer, führt ihn ein, er beginnt zu stoßen…

     

    Henning „Das ist der Teil, wo s eigentlich fast nie Text gibt.“

    Martina „Was willst du groß reden dabei? Soll ich hua, ja fick mich oder so stöhnen?“

    Hennig „Es hätte aber was. Schließlich machen wir Theater für die Zuschauer, keine Pantomine.“

    Martina „Dafür aber fickst du schon mal nicht schlecht.“

    Hennig „Sollst ja auch was haben davon,“

    Martina „Ich hab ne Idee..“

     

    Die Magd fängt plötzlich an zu stöhnen, krampfen. Ihr Unterkörper krümmt sich

    Herr    Was hast du Magd?

    Magd  Ich, ich.. ich habe einen Krampf. Es zieht sich alles zusammen, wie, wie bei einem Hund

    Herr    Sag nicht, ich muss nun so in dir stecken bleiben?

    Magd  Herr, das, das .. gibt sich sicher gleich wieder. Beim Hund kippen wir Wasser über die Tiere, dann lösen die sich wieder

    Herr    Wir haben hier kein Wasser.

    Magd  Hunde kann man auch erschrecken oder prügeln. Dann klappt das Trennen bei denen auch

    Herr    Soll ich dich etwa schlagen?

    Magd  Herr tun sie was .. Bitte

        Er schlägt zaghaft gegen ihre Brüste  Sie beginnt zu stöhnen

    Magd  Fester … Bitte

        Er schläft mit beiden Händen gegen die Brüste, gibt ihr einige Ohrfeigen Sie keucht, stösst ihn plötzlich wieder weiter mit dem Unterleib, tobt unter ihm, dann beginnt sie zu schreien, zu krampfen wird dann plötzlich ganz still – wie ohnmächtig

     

    Hennig „Martina?“ Er schüttelt sie

    Maren von der Seite „Lang ihr eine..“

    Hennig "Wirklich?" Er holt aus, klatscht ihr ins Gesicht…

     

    Magd  Herr.. was ist, warum liege ich hier so? was machen sie in mir?

    Herr    äh dir ist schlecht geworden und ich wollte dir .. helfen…

    Das, das war gut, Herr. Ihre Magd wird sie immer wieder gerne .. in sich lassen.

    Er zieht sein Glied wieder aus ihr heraus, sie rafft sich auf, kniet vor ihm nieder und lutscht seinen immer noch steifen Schwanz sauber

    Herr sieht zur Magd runter.

    War’s das jetzt? Sie lächelt, steht auf uns nimmt seine Hand

    Beide richten sich auf, verbeugen sich zu den Publikum.

     

    Dann nimmt er sie in den Arm. „Ich hab ja schon viel erlebt, aber sowas? Das macht ja richtig Spaß, mit dir zu arbeiten.“

    „Weil du mich ficken musstest oder warum?“ Sie lacht und küsst ihm auf die Stirn, sieht dann nach unten, zu Roger, Jenn, Regine und legt ihren Arm um Maren, die dazu gekommen ist.

    „Unsere Autorin, die unbeschreibliche Maren, unser großer Gast Hennig Stamm, der für sie in diesen unterirdischen Hallen gastiert“

    „Und unsere Martina, die zusammen mit Hennig aus einer einfachen Idee ein derartiges Stück gemacht hat.“ Maren strahlte beide an..

    Roger kam die Bühne hoch, umarmte Martina. „Du bist unglaublich! Wirklich. Als Schauspielerin hättest du soviel erreichen können.“

    Henning war schon wieder dabei, sich anziehen. „In dieser Branche ist auch nicht alles nur Sonnenschein. Bevor du was erreichen kannst, brauchst du viele Connections, viel Vitamin B und…“

    „Viele Betten, durch die dich vögeln lassen musst.“ Martina sah das etwas entspannter. „Ich hab dafür nun meine Kinder, meinen Mann, meinen Meister und meine frustrierten Freundinnen. Aber vielleicht setzt mich Roger auch mal bei anderen Produktionen ein.“

    „Nicht nur vielleicht!“ er sah zu Hennig, Mein Kameramann war schon beim ersten Kennenlernen von ihr begeistert. Ich hab das gar nicht so wahrgenommen. Und wenn das sogar einer wie du bemerkst….“

    Der aber winkte ab. „Keine Vorschuss-Lorbeeren. Das richtige Stück ist erst morgen dran und, wer weiß bei dieser Frau schon, was ihr morgen noch alles in den Sinn kommt. Alleine heute!

    Ein Scheidenkrampf! Ne SM-Einlage! Ein petite Morte! Wie kommst du auf sowas?

    Und was machst du, wenn die ne Zugabe fordern?“

    „Kannst du immer nur einmal? Also, ich würd das ein paar Mal durchstehen.“

    „Hoffentlich hast du morgen keine roten oder blaue Brüste.“

    Martina lachte. „Ich lass gleich kaltes Wasser drüberlaufen. Aber hat denn keiner von euch auf díe Uhr geachtet? Zum Glück ist Henning ja kein Schnellspritzer, sonst hätt ich mir noch mehr einfallen lassen müssen.“ Dabei umarmte sie ihn wieder. “Du bist gar nicht gekommen!“ flüsterte sie ihm zu.

    „Sollte ich?“

    Sie hielt ihn fest, sah ihm in die Augen, sehr lange. „Morgen …ja.“

     

    Kapitel 12


    Nachdem Roger die Einteilung der Frauen beendet hatte, verabschiedete sich Martina von den anderen. Etwas bedauernd drückte sie sich an Hennig, der noch mit Maren und Roger etwas Essen gehen wollte. „Tob dich nachher nicht zu sehr aus,“ ermahnte sie lächelnd, „ich brauch dich und den da unten Morgen auch noch!“ dann stieg sie in ihren Wagen und brauste nach Hause.

     

    Ihr Stephan saß schon wieder vorm Fernseher. „Na, alles besprochen und hat er dich auch eingeteilt?“

    Sie nickte. „Es dürfte eine sehr lange Nacht werden. Roger hat erzählt, dass es dort immer bis 4-5 Uhr geht.“

    „Und solange musst du dabei sein. Wofür hat man dich vorgesehen?“

    „Zuerst soll ich an die Garderobe, nebenbei Sekt verteilen machen und dann gegen 22 Uhr Theater spielen.“

    „Du sollst was?“ Stephan traute seinen Ohren nicht.

    „Maren hat ein kleines Stück geschrieben und dass darf ich anstelle von ihr mit vorführen.“

    „Wie kommt sie denn darauf?“

    „Wir Kaffeeklatscherinnen kennen uns doch alle aus unserer Theater-AG, damals auf dem Gymnasium und.. angeblich soll ich ganz gut gewesen sein. Jedenfalls hat Roger, äh der Chef, bestimmt, dass ich die Rolle einer Magd spielen soll, Und er hat einen besonderen Gastschauspieler engagiert.“

    Fragend sah er sie an.

    „Du kennst den auch: Hennig Stamm. Der aus dem Fernsehen. Ein richtig netter Kerl.“

    „Wenn er den engagieren kann – wie groß ist denn diese Veranstaltung?“

    „Na ja, Roger sprach von über 200 bis 300 Leuten.“

    „Ich hab davon noch nie was gehört.“

    „Das ist ja auch nur für spezielle Gäste. Die zahlen angeblich ab 1000€ pro Karte. Allerdings sind dann Jetons und Chips mit dabei, sowie das Essen und Trinken. Halt was für die Highsociety.“

    „Und sowas macht dein Roger? Ich dachte, der ist nur ein kleiner Wirt da in dem Cafe.“

    „Dachte ich auch erst. Und der hat anscheinend noch mehr. Aber ich soll das auch alles noch kennen lernen.“

    Sie strich ihm übers Haar, küsste ihn auf die Stirn. „Und was habt ihr so gemacht“

    Er schnaubte. „ich hab mich mit deiner Tochter gestritten.“

    „Warum das denn?“

    „Frag sie doch selber. Seit gestern will sie nun wie du auch nur noch nackt oder halb nackt hier rumlaufen.“

    Martina lachte. „Lass sie doch. Seitdem sie ihren Vater nackt am Küchentisch erlebt hat, ist bei ihr wohl auch ein Schalter umgesprungen. Ich red gleich noch mal mit ihr. Und mit Rolf?“

    „Der bekam ne Arbeit wieder. Ne 2 in Mathe. Und sonst war nichts Besonderes.“

    Sie küsste ihm auf die Lippen. Ich zieh mir kurz was Bequemeres an, dann komm ich danach zu dir.“

    “Ist das, was du anhast, nicht bequem genug?“

    „Juckt es dich schon wieder?“ Sie beugte sich zu ihm runter, drückte fest sein Gemächt in der Hose „Schon den. Denk dran: Ich kann öfter!“

    Im Bad musste sie erstmal runterkommen. Sie zog ihr Kleidchen aus und nahm eine kalte Dusche. Innerhalb von 3 Tagen hatte sie nun schon mit zwei anderen Männern geschlafen und – sie hatte nicht mal ein schlechtes Gewissen.

    Okay – mit Roger, das war wie Sturm, der ihre Sinne durchweht hatte. Und der hatte ihr aufgetragen: `Schlaf mit deinem Mann´ und – es macht sogar wieder Spaß mit dem. Und heute erst mit Roger und eben gerade erneut mit Hennig ...

    Wieder kamen heisse Schauer in ihr auf.

    Und der mit ihr Morgen Abend öffentlich auftreten wird, sie dabei auf einer Bühne vor über 300 Menschen ficken wird und.. sie es kaum erwarten kann. Und der morgen auf oder vielleicht in ihr kommen will ….

    Sie konnte nicht umhin, den Duschstrahl etwas punktueller auf ihre Scham zu halten und trotz des kalten Wassers sie fast augenblicklich kommen ließ.…

    Aber was hatte sie zu Stephan gesagt? ´Ich kann öfter`….“

    Sie griff nach ihrem Kittel und schlüpfte mit den Armen hinein..

    Fühlte sie erneut als die Magd? Nein, nun sie war ja wieder zuhause.

    Aber jetzt eine andere ganz Martina als früher..

    Frisch geduscht klopfte sie bei Claudia an der Tür, schob sie auf. „Hallo mein Schatz. Na wie war dein Tag?“

    „Ich war noch mit Jochen im Freibad.“

    „Jochen - dein Freund?“

    „Ich weiß nicht. Er ist in der Klasse über mir. Ist ganz nett, aber..“

    „Aber was?“

    „Der hat mir gleich an den Busen und zwischen die Beine greifen wollen.“

    Martina lächelte. „Wenn Jungs halt merken, dass etwas zu freizügig angeboten wird, wollen sie gleich mehr von einer.“

    „Ich will doch nicht gleich mit denen schlafen?“

    Sie streichelte ihr übers Gesicht. „Irgendwann willst du es wollen, sogar von dir aus….“

    „Wie du gleich mit Papa?“

    Martina stupste ihr auf die Nase, lachte dabei … „Hast du gut erkannt.

    Was hast du heut eigentlich noch mit deinem Vater gehabt?“

    Claudia zuckte mit der Schulter. “Der ist plötzlich so spießbürgerlich geworden, nur weil ich mal ohne was an hier rumlaufe.“

    Martina schmunzelte. „Er wird sich sicher bald dran gewöhnt haben. Denk doch an dich selber, als du dich im Bad plötzlich immer eingeschlossen hattest. Selbst, wenn nur ich in der Wohnung war. Und auf einmal wieder diese Ungezwungenheit. Dein Vater kennt so dich gar nicht mehr. Du hast dich ja inzwischen auch schon reichlich verändert. Kein kleines Mädchen mehr. Und Brüste hast du auch schon reichlich bekommen.“ Dabei strich sie ihr über den Busen.

    „Du hast doch viel mehr!“

    „Ich bin ja auch kein Maßstab. Damit hab ich doch auch euch drei Kinder gestillt.“

    Aber der ist wirklich riesig im Vergleich zu meinem.“

    „Stimmt. Und verdammt schwer. Heb die mal an!“

    Claudia griff nach langen Jahren mal wieder an die Brüste ihrer Mutter, hob sie an und wog sie. “Die haben doch locker 5 kg, oder?“

    Martina lachte, strich ihr übers Haar. „Aber Männer mögen das. Auch dein Vater,“ sie lachte.

    „Ja bei Papa.. Gegen deine bin ich da richtig winzig.“

    „Na und? Aber er wird sich schon wieder daran gewöhnen. Gib ihm Zeit.“

    Nach einem Gutenachtkuss ging sie rüber zu Rolf, diesmal sogar ohne zu Klopfen.

    Der lag auch wieder nur in Unterhose auf dem Bett, diese aber diesmal herunter geschoben, und machte gar keine Absichten, sich zu bedecken. „Heute nichts unter der Bettdecke zu verstecken?“ spottete sie.

    „Weswegen? Claudi und du, ihr lauft ja auch nackt hier rum.“

    „Stimmt. Und was machst du gerade?“

    „Siehst du ja. Ich bilde mich weiter.“

    Sie lachte. „Man sieht es. Der steht dir ja schon ganz gut. Wird Zeit, dass du den mal richtig wegsteckst. Hast du eigentlich ne Freundin?“

    Nun wurde es ihm doch zu peinlich, er zog die Hose wieder hoch. „Na ja, nicht so richtig. Es ist nicht so leicht mit den Mädchen.“

    „Ja Mädchen stellen auch Ansprüche, nicht so wie in diesen blöden Filmen, die du dir immer reinziehst. Dort trifft man sich und fickt gleich. Soll dein Vater mal mit dir darüber reden?“

    Das war doch zuviel für ihn …

    „Magst du mit mir darüber reden?“

    „Ach Mama, alle reden darüber. Was sie schon alles gemacht haben und …“

    Sie streichelte ihm übers Haar. „Darüber reden und es auch tun – das sind zwei paar Schuhe. Die meisten in deinem Alter wollen sich damit brüsten, dabei sind die meistens genauso harmlos wie du. Mädchen wollen auch erst abwarten, brauchen ebenfalls ihre Zeit.“

    „War das in deiner Jugend auch schon so?“

    Sie seufzte. „Ich war eben ein Mädchen. Wollte auch mehr, aber..“

    Sie schmunzelte. “Früher nahm ein Vater seinen Sohn und ging mit ihm in ein Bordell, damit er es dort richtig lernt. Nicht so, wie du das aus deinen Pornos kennst.“ Sie küsste ihm auf die Stirn, „ich überlegt mir mal was…

    Gute Nacht!“

     

    Seufzend ging sie rüber ins Wohnzimmer, wo sie überrascht wurde: Stefan hatte auf dem Fernseher einen Porno laufen. „Brauchst du etwa sowas, damit du für mich in Stimmung kommst?“

    Verlegen wollte er den Fernseher ausschalten, doch sie hielt seine Hand fest und kuschelte sich an ihn. “Sag nicht, dein Sohn hat dir gezeigt, wo du sowas finden und über dem Fernseher abspielen kannst?“

    „Das wusste ich auch schon früher. Schließlich warst du sonst schon immer so früh im Bett und ...“

    „Wir haben beide so einiges nachzuholen, oder?“

    * *



    Roger hatte endlich Zeit, etwas abzuschalten. Zuerst war er mit Hennig und Maren noch Essen gewesen, dann hatte er Hennig erst in einem Hotel einquartieren wollen, aber der wollte lieber in einem der leeren Gästezimmer über den Studios schlafen.

    Jenn hatte versprochen, diesen Abend ein Auge auf Regine zu werfen. Angeblich wollten beide bei Regine in der Wohnung die verschiedenen Kleidungsteile, die Maren für den Casinoabend ausgesucht hatte, probeweise an- und ausziehen.

    Als Roger Hennig dieses Zimmer zeigte, schlug er ihm vor: „Du kannst ja nachher mal reinschauen bei Regine. Die wohnt jetzt in letzten Zimmer hier auf dem Flur.“

    „Ist sie auch eine von diesen neuen Frauen von dir?“

    Er hatte nur genickt, weil sich Maren eingeschaltet hatte. „Sie sind alte Freundinnen von mir. Ich hatte mich gestern bei denen geoutet, dass ich nun mit Roger zusammen, sogar seine dev bin und… sie haben auch alle drei Feuer gefangen bei meinem Roger.“

    „Und das war ganz uneigennützig von dir, oder?“

    Maren wurde verlegen. „Natürlich. Na ja, wenn er sie nun ebenfalls vereinnahmt, hat er weniger Zeit für mich. Aber ich hab durch meine vielen neuen Aufgaben sowieso weniger Zeit, um ständig für ihn da zu sein.“

    „Wir ergänzen uns da. Im letzten ¼ Jahr haben wir neben dem Studio und dem Café noch einige andere Firmen übernommen bzw. gegründet.“

    Hennig staunte. „Was denn noch alles?“

    Maren lächelte. „Dank Corona gingen viele kleine Dienstleister kaputt. Und dank unserer guten Beziehung zu unserer Hausbank…“

    „Und zu unseren Behörden,“ Roger unterbrach sie, „man muss eben nur wissen, wer für was dort zuständig ist und wie man an Fördergelder kommt. Maren ist da sehr geschickt drin.“

    „Ich hab schnell erkannt, dass diese Casinonächte nicht nur als reine Unterhaltung dienen sollten. Roger und auch ich, wir bringen da Leute zusammen, er durch seine Erscheinung, ich durch mein vermittelndes Auftreten…“

    „So hab ich dich aber noch nie eingeschätzt, Maren, “ verteidigte Hennig sich, „dass du mehr bist als nur eine Bettgespielin von Roger bist, ist mir schnell klar geworden. Also willst du dann diese Freundinnen ebenfalls missbrauchen für Rogers, äh eure Interessen.“



    „Nicht ´miss` - sagen wir lieber ´ge`brauchen.“

    Maren lehnte sich zurück. „Durch Roger habe ich gelernt, dass man als Frau sehr einfach beeinflussbar ist. Inzwischen hab ich gelernt, dass dieselben Eigenschaften auch wirken bei Männern, sogar noch effektiver. Manche Männer wollen sich beweisen, sich irgendwie brüsten, hervorheben und wichtig tun. Und wenn man sie dann zum Reden bringt…“

    „Du bist auch ne gute Schauspielerin, oder Maren?“ Hennig lächelte sie interessiert an, „Muss dich Roger noch motivieren oder..?“

    „Manchmal brauch ich das Gefühl von ihm, dass er mich dominiert. Na und? Ich bin gerne mal seine kleine geile Truie.“ Sie sah ihn auffordernd an. „Ich hätte ebenfalls mit dir in diesem Stück spielen können. Hätte mich sogar gereizt, mit dir zu ..“

    „Ficken. Glaub ich dir. Und warum hast du dann stattdessen Martina vorgeschoben?“

    „Weil ich weiß, dass sie spontaner, besser als ich sein kann. Und ich hab in ihren Augen gesehen, dass es ihr viel bedeutet hat, auch wenn du nicht in ihr gekommen bist. Hattest du keine Lust oder..?“

    Er sah kurz zu Roger. „Es hätte mich schon gereizt. Sie hat tatsächlich etwas an sich. Aber ich bin Schauspieler, ich kann, muss aber nicht unbedingt. Und so weiß ich, dass ich sie damit noch mehr motiviert habe. Morgen wird sie schon mit feuchter Möse voll motiviert auf mich warten..“

    „Und du schon im Vorwege einen Ständer haben,“ spottete Maren.

    „Möglich. Aber vielleicht bin ich dann auch besser.“

    „Schwanzgesteuerter!“ lachte ihn Maren aus, doch Hennig winkte lächelnd ab „Na und? Wo ist denn für dich der Vorteil, wenn du das nicht selber machst?“

    „Ich kann nicht alles selber machen. Außerdem kann ch mich dann individueller um die Gäste kümmern… Roger kann auch nicht alles alleine.“

    „Anscheinend habt ihr morgen dann etwas Bestimmtes vor.“

    „Stimmt!“ Roger nickte, „umsonst ist nur der Tod. Maren irgendwo einschleusen klappt nicht mehr so einfach – sie ist schon zu bekannt und zu einflussreich. Ich bin gespannt, wann Jenn darüber stolpert.“

    „Aber diese Jenn – ist sie nicht die, die nur inkognito teilnehmen darf?“

    Roger nickte. „Deswegen wird sie eine Latexmaske tragen. So wird sie sich trotzdem ein Bild machen können, wer was dort macht. Sie kennt ja auch Gott und die Welt. Mit der hab ich noch so einiges vor.“

    „Du oder Maren?“

    Die Beiden sahen sich an, lächelten nur…

    Und diese Dritte, die äh.. „Regine!“, „diese Regine. Was ist mit der?“

    Maren begann, für ihren Roger eine Zigarette zu drehen, diese wieder an ihrer Möse anzufeuchten und reichte sie ihm. „Du auch?“ sah sie Hennig fragend an.

    „Wenn du ne Zigarre hättest und die entsprechend anfeuchtest, dann gerne.“

    „Siehst du mich als Praktikantin? Ich bin doch keine Monika Lewinti!“ Maren schien empört.

    „Aber wenn Roger dein Präsident wäre, würdest du es hemmungslos machen, oder?“

    Alle drei lachten.

    „Was ist nun mit dieser Regine?“

    Maren sah erst wieder Roger an, bevor sie zu anfing zu antworten. „Regine ist wohl doch etwas .. labil. Beim Drehen machte sie sich ja noch recht gut, aber bei Belastungen wird sie noch etwas stabiler werden müssen.“

    Fragend sah er sie an.

    „Ich, äh wir haben sie bei eine Dreh überraschend für sie von jemand ficken lassen und sie hat danach doch etwas … überreagiert.“

    „Maren, du denkst wie ein Mann!“

    Sie widersprach. „Roger hat mir auch mal derartiges zugemutet. Es, es war verletzend, ja, aber er hat mich schnell wieder aufgebaut. Bei ihr.. ich glaube, sie hat das noch nicht so ganz verarbeitet. Eigentlich wollte Roger sie deswegen für morgen rausnehmen, aber sie will unbedingt dabei sein. Nun gut, sie wird es. Vielleicht verbinde ich ihr die Augen oder steck sie auch in eine geschlossene LatexMaske und biete sie für nen Gangbang auf nem Bock an.“

    „Keine Gefühle für deine Freundin?“

    „Doch. Aber solange sie sich Roger oder mir unterordnet, werde ich ihr Potenzial ausnutzen.“

    „Du bist ganz schön gefährlich, Maren. Was machst du mit denen, die dir nicht mehr nutzen?“

    Sie begann zu lachen. „Hennig, von nichts kommt nichts. Und ohne eine gewisse Härte wäre ich kaum so weit gekommen.“

    Er trank einen Schluck. „Dich gegen sich zu haben oder dir etwas zu verweigern dürfte sehr gefährlich sein.“

    Maren lächelte. „Alles nur für meinen Meister…“

    Er lachte. „Wer begreift schon die Denkweise einer `dev´. Weiß Roger, was er an dir hat?“

    Dieser war die ganze Zeit über ganz ruhig geblieben. „Ich weiß, was für ein Juwel ich mir mit ihr an Land gezogen habe…“

    * *

    Jenn stöhnte. „Wenn ich dieses Scheißding den ganzen Abend tragen muss, werd ich am Ende wahnsinnig.“ Sie hatte sich nach gerade mal 15 Minuten diese Maske vom Kopf gerissen, „wer soll das länger darunter aushalten.“

     

    Regina sah sie mitfühlend an. „Du willst und sollst ja unerkannt bleiben.“ Dann fing sie an zu schmunzeln. „Immerhin darfst dann eine Zeitlang sehr angeregt abhängen.“

    „Blöde Ziege!“ Jenn griff sich einen Schuh und warf nach ihr. „Dafür wirst du ebenfalls nur deine Löcher hinhalten und hast keine Ahnung, wer dich fickt.“

    Regine schmunzelte. „Wenn ich mir nur überlege, wie oft wir darüber mal diskutiert haben, wie unwürdig und diskriminierend das für uns Frauen ist.“

    „Du sagst es: „´Uns Frauen`. Dank Roger haben wir uns ja von diesem Makel befreien lassen. Jetzt haben wir diesen Spieß umgedreht: nun benutzen wir diese blöden Schwänze nur.“ 

    Beide fingen ob der Absurdität dieser Vorstellung an zu lachen….

     

    Es klopfte an der Tür. „Wer kann das denn sein?“ Regine sah zur Tür, „Es ist offen!“

    Dass sich beide fast oder ganz nackt auf und vor dem Sofa lümmelten, hatte sie in dieser neuen Umgebung schon vergessen.

    Herein trat … Hennig. „Komm ich unpassend?“

    Beide waren aufgestanden, starten auf diesen sehr bekannten Mann. „Herr Stamm! Wir…“

    In Regine stieg der Herzschlag rapide an.

    „Sag lieber einfach Hennig. Schließlich sind wir ja Kollegen.“ Er sah sich um. „Roger sagte, dass du hier nun eingezogen bist und da er mich nun auch hier einquartiert hat…“

    „Wollte er die Kosten fürs Hotel sparen?“ Jenn ging auf ihn zu und umarmte ihn, „das, was du da mit Martina aufgeführt hast, war richtig toll. Habt ihr euch an das Script gehalten?“

    Hennig lachte, „eher hat Martina mich vorgeführt. Mit sowas hatte ich nie gerechnet.“

    Beide Frauen sahen sich an und kicherten. „Sie hat schon was drauf. Magst du auch ein Bier?“

    „Gerne.“

    Regine holte eine weitere Flasche aus dem Kühlscbrank, sah zu ihm auf, „Ein Glas?“, doch er schüttelte den Kopf, „ich bin auch gerne mal ein Flaschenkind. Darf ich mich irgendwo hinsetzen?“

    „Setz dich auf die Couch, wenn du magst,“ schlug Regine vor, während sie sich davor auf dem Boden hinhockte. „Wie kamst du eigentlich zu dieser Rolle?“

    „Roger hatte mich angerufen. Er wusste anscheinend, dass dank Corona alle aus der Branche nicht mehr arbeiten dürfen, aber scheinbar gilt das nicht für diesen Laden. Nun ja, jetzt bin ich hier und…“

    „Darfst dich mit Rogers Anhang vergnügen,“ spottete Jenn.

    „Siehst du das so?“ Er nahm einen Schluck, „Ich kenn ihn ja schon aus meiner Anfangszeit. Hab da auch mal mit ihm gedreht…“

    „Du hast Pornos gemacht?“

    „Auch ich musste von was leben. Ist zum Glück aber noch nicht von der Presse verbreitet worden. Ja… er war damals einer der Großen..“

    „Wegen seinem Schwanz oder?“

    „Er konnte damals schon sehr gut mit Frauen umgehen und, wenn ich euch so ansehe, kann er’s immer noch.“

    „Ja, er hat was. Aber, was mir so langsam klar wird – Maren ist für ihn wohl auch eine treibende Kraft geworden.“ Jenn hatte sich neben ihn gesetzt und legte nun eine Hand auf seinen Oberschenkel, „hat sie dir vorgeschlagen, dass du hier mal zu Regine gehen solltest?“

    „Wie kommst du da drauf?“

    „Nun, als du bei Martina fertig warst, war offensichtlich, das du noch nicht gekommen bist. Und so’n Druckstau könnte morgen eventuell hinderlich sein.“

    Hennig war überrascht. „Ein gutes Argument. Aber – hab ich sowas nötig?“

    „Schau dir Regine an.. Die läuft jetzt schon aus, nur weil du hier bei sitzt. Und dann auch noch auf diesem Lederteil.“

    „Was ist daran so Besonderes?“

    „Das ist ne Coach aus dem Fundus. Da wurde schon so häufig drauf ..`verkehrt`. Alleine diese Vorstellung lässt sie rollig werden.“

    „Du bist gemein, Jenn!“ Regine schlug nach ihr.

    „Roger würde wohl nichts dagegen haben, aber – seid ihr nicht alle Freundinnen?“

    „Sind wir. Aber wir teilen gerne, zumindest wenn es um Roger geht.“

    „Du bist diese Anwältin, oder?“ Jenn nickte.

    „Irgendwas hat Roger anscheinend vor mit dir…“

    „Möglich.“ Jenn sah das ganz nüchtern, „Ich kannte ihn ja auch schon länger. Zwar nur als den kleinen Caféhausbesitzer, aber auch da schon war er sehr .. eindrucksvoll.“

    Er versuchte von diesem Thema abzulenken. „Und morgen sollt ihr auch Aufgaben übernehmen?“

    „Wie du auch. Du sollst mit Martina spielen und ficken und wir..“ sie sah zu Regine herunter, „ist dir noch gar nicht aufgefallen, dass dein Gast hier unter Druckstau steht?“, dann sah sie ihn weiter an: „und wir haben ähnliche Aufgaben.“

    Regine hatte sich folgsam aufgerichtet und streichelte über seine Hose und – er lehnte sich zurück und ließ sie gewähren.

     „Wir sind in der Planung nur die blöden MILFs. Ich bin erst als Liftgirl aktiv..“

    „Nackt?“ „Ziemlich. Nur ne blöde Latexmaske und eine schmale Corsage, die die Titten etwas hochschiebt und dann ne Nummer neben der Bühne,“ sie grinste ihn an, „Nach dir! Und danach halt „Stand bye.“

    Und Regine?“ Die hatte schon die Hose aufgeknöpft und bearbeitete seinen Riemen, „Maren wird sie schon passend einteilen. Roger wollte sie erst schonen, aber Maren war anderer Meinung.“

    „Ich will da auch selber mitmachen!“ kam es aus Höhe seiner Hüfte.

     „Jedenfalls ist sie nun ebenfalls im Angebot. Du wirst es ja mitbekommen.“

    „Maren hat anscheinend auch auf euch einen großen Einfluss, oder sehe ich das falsch?“

    Jenn wirkte plötzlich etwas nachdenklich. „Irgendwie hast du Recht…“

     

    Kapitel 13


    Der große Tag...

    Gegen 18 Uhr kontrollierte Roger, ihm zur Seite Maren, die Vorbereitungen zur Veranstaltung.. Die Kellnerinnen hatten schon die Räumlichkeiten eingerichtet, die Tische eingedeckt und waren gerade dabei, die für sie bereit gelegte Arbeitskleidung anzuziehen, als er in deren Bereich neben der Küche kam. Maren ging sofort zwischen die zum Teil nackten Frauen, als sie bemerkte, dass zwei von denen noch ihre Unterwäsche anhatten. „Ihr wisst doch: Nur die Sachen, die euch gegeben wurden. Also kein Slip, keinen BH..“ Murrend zogen beide sich nun auch ganz aus und schlüpften so in das die vorgesehene Kleidung. „Aber Anfassen und Ficken lassen müssen wir uns nicht, oder?“ knurrte eine der Beiden.

    „Anfassen ja. Das dürfte euch aber nichts ausmachen, oder? Fürs Ficken sollten genügend andere bereit stehen. Aber wenn einer unbedingt eine von euch will……

    Denkt dran, der Gast ist König und ihr werdet ja auch gut bezahlt.“

    Es wurde schlagartig eng in der kleinen Garderobe. Die Tänzerinnen kamen nun ebenfalls kichernd in die kleine Kammer. Roger stand immer noch ruhig an der Tür, während Maren sich nun um die kümmerte.

    „Wenn wir 2-3 von euch später brauchen in den hinteren Separees, müsst ihr euer Show-Programm halt mit kleinerer Besetzung abspulen. Schafft ihr das?“ Die Choreografin winkte ab. „Wir wissen, dass wir nicht nur für die Bühne und zum Tanzen hier sind, oder?“

    „Stimmt!“ Maren trat zu ihr. „Und wenn eine plötzlich Skrupel bekommt, hier,“ sie reichte ihr ein Dose mit kleinen rosa Pillen, „das sollte alle Bedenken vertreiben.“

    Die Tanzlehrerin nahm diese lachend an. „Dieses Zeug ist wirklich gut. Zwei meiner Mädels sind hauptsächlich wegen diesen Pillen dabei.“

    “Die sollen das hier schlucken und nicht zuhause bunkern.“ Maren schien ungehalten.

    „Hast du das mal genommen?“

    Maren schüttelte den Kopf. „Bisher hatte ich das noch nie nötig. Aber ich hab erlebt, wie das auf die Meisten wirkt.“

    „Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen?“

    „Angeblich soll es süchtig machen.“

    „Wo gibt es das Zeug eigentlich?“

    „Soweit ich weiß, nirgends. Davon wurden mal einige zig-Tausend gepresst, dann hat sich der Chemiker das Hirn weggefixt.“

    „Schade aber auch.“ Irene, die Choreografin wandte sich wieder ihren Damen zu und Maren sah rüber zu Roger, der schon ungeduldig auf seine Uhr tippte.

    „Seh zu, dass deine Damen…“ „Meine Piggies!“ , „Deine Piggies sich rechtzeitig bei Peggy treffen und sich umziehen!“

    „Yes Sir!“ Maren salutierte verspielt, dann griff sie nach ihrem Handy.

     

    * * *

     

    Martina hatte schon den Abendbrottisch gedeckt und war dabei, sich wieder umzuziehen.

    „Musst du heute arbeiten, Mama?“ Rolf war zu ihr ins Schlafzimmer gekommen und sah zu, wie seine Mutter nackt nach ihrem Kleid griff. „Weißt du doch. Heute Nacht muss ich wohl durcharbeiten.“ Sie zog dabei das Kleid über ihren blanken Körper.

    „Ziehst du keine Unterwäsche drunter?“

    „Ich muss mich eh nachher wieder umziehen, also was soll’s. Was kuckst du mir eigentlich beim Anziehen zu?“

    „Du kommst ja auch einfach in mein Zimmer, selbst wenn ich nackt sein könnte.“

    „Stört’s dich?“ Sie drehte sich mit dem Rücken zu ihm, „knöpfst du mir das Kleid zu?“

    Er trat hinter sie, drehte mit ungeschickten Fingern die Knöpfe in die Knopflöcher. „Jetzt nicht mehr. Wir sind ja eine Familie, oder?“

    „Ja. Waren wir aber vorher auch schon.“ Neugierig schmunzelte sie. Worauf wollte er hinaus?

    „Du hast doch gestern Abend gesagt, dass du … mir Hinweise oder so geben willst, wie ich mich bei Mädchen verhalten soll…“

    „Ja..“ Daher weht also der Wind!

    „Ich hab doch auch schon Filme gesehen, wo Mütter mit ihren…“

    „Rolf! Das mögen Wunschträume von irgendwelchen Drehbuchschreibern sein. Könntest du dir das mit mir vorstellen?“

    Er war zuerst ganz still. „Ich glaube nicht.“

    „Na also. Ich weiß aber, dass es früher üblich war, dass die pubertierenden Jungs mit den Dienstmädchen übten oder aber, der Vater mit ihnen ins Bordell ging. Ist es das, worauf du hinaus willst?“

    Er nickte verlegen, worauf sie ihn in de Arm nahm. „Ich werd mich mal umhören. Versprochen! Aber nun muss ich los.“

    Sie küsste ihn, ging dann rüber ins Zimmer von Claudia. „Ich bin dann mal weg. Streit dich nicht mit deinem Bruder und erst recht nicht mit deinem Vater. Der hat schon genügend Stress mit mir.“

    „Stress?“ Sie sah zu ihr hin und lachte, „der fickt dich doch nur.“

    „Auch das kann stressig sein!“ Martina lachte und verschwand aus der Wohnung.

     

    * * *

     

    Jenn war schon komplett eingecremt, glänzte wie eine frisch polierte Pflaume und war gerade dabei, sich von Peggy in die Korsage einbinden zu lassen. Im oberen Bereich war eine Büstenhebe eingenäht, sodass ihr Brüste wieder standen wie vor 20 Jahren. Unten endete das Teil knapp unterhalb des Bauchnabels, zudem waren links und rechts in Höhe der Taille zwei Ringe angebracht. „Kann man mich daran aufhängen?“ scherzte sie noch zu Peggy, doch als diese ihr zwei Latexmanschetten um die Handgelenke schnürte, ahnte sie schon, wofür die sein bestimmt waren. Immerhin ließen ihr die beiden Ketten, die da dran hingen, noch eine leichte Bewegungsfreiheit. „Und wer wischt mir den Hintern ab, wenn ich mal aufs Klo muss?“

    „Dann lässt du’s eben. Kannst du nicht 8 Stunden ohne aushalten?“ Peggy sah das ganz entspannt, „aber tröste dich – ich werde immer in der Nähe sein.“

    „Na, das ist ja beruhigend.“ So ganz glücklich schien Jenn nicht zu sein.

    „Und du sollst nackt bleiben, Regine, allerdings bekommst du nachher noch diese Kette hier umgelegt. Man wird dich anscheinend damit fixieren.“

    „Hat Roger Angst, ich würde weglaufen?“ Die Damen fingen an zu lachen.

    „Und kannst du mir sagen, wo ich hin soll?“

    „Maren hat da was angedeutet von ´Toilettensau`. Sie sprach davon, dass du so begeistert warst von dieser alten Pissrinne aus dem Studio. Nun darfst du davor oder da drin agieren.“

    „Spinnt die? Ich soll mich anpissen lassen?“ Regine wollte sich wütend aufrichten, doch Peggy drückte sie wieder zurück. „Und deinen Restbusch da unten soll ich dir auch schon abnehmen und dich auch im Schritt und am Hintern blank rasieren. Anscheinend sollst du auch noch als Dreilochfotze fungieren.“

    Jenn kam dazu, strich ihr mit einer Hand durch die Spalte. „Beruhig dich. Hinterher duscht du dich und hast alles vergessen.“



    „Hi Mädels, ich bin da…“ Martina stürmte in die Maske, „Das wird ja schon alles voll draußen. Die wollten mich erst gar hier nicht parken lassen.“

    „Das Personal und die Dienstleister müssen eben auf den Ersatzparkplatz ausweichen. Hat man euch das nicht gesagt?“ Dann erkannte Peggy ihren Denkfehler. „Sorry, ihr wurdet ja erst ganz frisch eingeteilt. Von wem eigentlich?“

    „Von Roger, oder?“ Jenn sah auf ihre zwei Freundinnen. Allerdings erst vorgestern.“

    „Aha?“ Peggy wirkte etwas verwirrt, „also gut. Sie sah die Neuangekommene. „Du musst Martina sein. Größe 1.78 DD 94 kg las sie vo ihrem Zettel ab. Du bekommst zuerst ein Dirndl. Später dann hab ich für dich dann noch dein Bühnenoutfit. Geprobt hast du ja schon, oder?“

    „Ja, gestern Abend mit Hennig Stamm, dem…“

    „Ein interessanter Mann, oder?“ Auch Peggy schwärmte von ihm, „aber zieh dich erstmal aus. Bei dir soll ich noch etwas Nachschneiden, Stutzen. Irgendwann wird dein Busch da unten auch verschwinden, oder?“

    „Ja ich…“ Martina fühlte sich etwas überfahren von dieser Redeflut, doch Regine nahm sie nun erstmal in den Arm. „Schön dass du hier bist. Weiß deine Familie eigentlich, was du hier machst?“

    Sie weiß, dass ich hier arbeite. Erst bedienen, dann dieses Stück aufführen und dann z.b.V.“

    „Zum Bumsen vorgesehen?“ Jenn hatte diese Abkürzung gleich passend abgewandelt.

    „Könnte darauf hinauslaufen, ja.“ Martina gab sich da keinen anderweitigen Illusionen hin, „so wie ich Maren verstanden haben, werden wir oder speziell ich irgendwann auch noch versteigert werden. Wo ist die eigentlich?“

    „Maren sollte gleich kommen,“ meldete sich Peggy, die schon dabei war, nunauch Martina vorzubereiten, „die hat ja schon die letzten beiden Veranstaltungen minutiös durchgeplant. Ich muss ihr zugestehen: DAS kann sie perfekt!“

    „Was kann ich perfekt?“

    „Planen!“ Peggy wirkte zwar erst etwas erschrocken, als diese so plötzlich im Raum stand, aber sich nichts groß anmerken ließ.

    „Da bist du ja endlich!“ Alle anderen drei umarmten sie herzlich.

    „Hast du das alles hier mit geplant?“ wollte Jenn nun interessiert wissen.

    „Ich hab das geplant, ja. Gehört schließlich auch zu meinen Aufgaben bei Roger.“

    „Und als was hast du dich selber vorgesehen?“

    Maren wirkte plötzlich etwas geheimnisvoll. „Ich sorge dafür, dass einige verschiedene Interessengruppen diskret zusammen kommen können und versuche, zusammen mit Roger diese auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.“

    Jenn hatte die Arme verschränkt. „Du? Was ist deine Funktion dabei?“

    „Dir kann man auch nichts vormachen, oder? Maren lachte sie an. „Ich glaube, ich werde dich später mal etwas genauer informieren.

    „Und was machst du heute sonst so?“

    „Ich bin die Puffmutter, die alles vermittelt hat. Deswegen bin ich auch die Seriöse von uns Vieren. Roger wird sich eh zwischendrin verabschieden, weil er sich um die Veranstaltung kümmern muss. Außerdem muss er noch seine Ute `Verabschieden`“ Sie sah zu Martina. „Du solltest diesmal auch nicht um die Versteigerung rumkommen. Dich brauch ich allerdings auch noch vorher.“

    „Und was soll ich dabei?“

    „Aufpassen! Jenn wird schließlich viel zu ertragen haben. Da dürfte dieses Dirndl allerdings nicht so gut passen. Versuch nachher doch mal, auch dieses Teil von Regine anzuziehen.“

     

    „So langsam wirst du mir etwas unheimlich,“ Jenn begann zu grübeln, „was bist du hier eigentlich?“

    „Maren ist die Chefin! Hast du das nicht gewusst?“ Peggy unterbrach ihr Aufstylen von Marens Haar, „warum spuren wir denn alle, wenn sie was sagt?“

    „Wir dachten, du hilfst nur Roger…“

    „Natürlich. Er hat mich aufgebaut. Und offiziell ist er auch der Chef. Aber nicht immer werden wichtige Dinge nur mit dem Schwanz erledigt. Und das mit dem Laden hier und den anderen Sachen – wozu hat er seine `dev`? Als Frau wirst du eben bei einigen immer noch schief angesehen, gerade wenn du einen zweifelhaften Ruf hast. Mit dir ficken wollen sie alle, aber eine Frau als gleichberechtigten Partner ansehen – soweit sind manche Herren der Schöpfung noch nicht. Also benutzt Frau dafür ihren Meister.“ Sie sah ihren grinsenden Freundinnen an. “Noch Fragen?“

     „Wir werden es noch mitbekommen.“ Martina arrangierte ihren Busen etwas dekorativer in ihrem Dirndl, dann sah sie auf ihre Mitstreiterinnen. „Wollen wir?“

    Alle wollten. Jenn zwängte sich die Latexmaske über den Kopf und ließ es sogar ohne weiter zu Murren zu, dass Maren ihr einen Ballplug in den Mund steckte. Dann gingen sie gemeinsam zum inzwischen hell erleuchteten Eingangs-Rundbogen, wo Roger sie in Empfang nahm.

     

    „Na, meine Mädels? Gut seht ihr aus!“ Er umarmte jede einzeln, dann führte er sie durch den Gang zum Fahrstuhl, sah auf Jenn. „Hier wirst du die Gäste begrüßen und nach uten bringen. Allerdings – der Plug stört hier. Später wirst du ihn allerdings brauchen.“ Dabei nahm er dieses Teil wieder aus ihrem Mund und gab es weiter an Maren.

    „Danke!“ Jenn atmete befreiter auf. Auf ihrem Kinn hatte sich schon Speichel angesammelt, den ihr Martina abwischte, da sie selber dank der zu kurzen Kette nicht ans Gesicht kam.

    „Denk dran: Sei höflich, sprich nicht zuviel, bevor dich einer an der Stimme erkennen könnte. Und wenn einer dich abfällig anschaut oder behandelt – ignoriere es. Wenn dich einer anfasst..“

    „Ich werde denjenigen fragen, ob ihm das gefällt, was er da in der Hand hat. Aber dabei brünstig stöhnen muss ich nicht, oder?“

    Roger lachte. „Kommst du gut ran an die Knöpfe?“

    Sie stellte sich an die verglaste Seitenwand, an der dieser Schalter angebracht, drückte den Knopf auf K und die Türen schlossen sich und das Teil fuhr nach unten.

    Wenn ich oder Maren dich eher brauchen, lass ich dich ablösen. Und wenn ich mal muss?“

    Maren strich über ihre Schamlippen. “Dann verkneif es dir… Und wenn’s zu sehr pressiert kneif die Beine zusammen. Die Security wird’s mitbekommen.“

    „Security? Können die hier reinsehen?“

    Maren sah zu Roger. „Wir haben da oben links hinter dem Spiegel eine Kamera. Wie eigentlich überall hier unten. Aber,“ sie sah auf die anderen Beiden, sprecht da nicht drüber. „Die Sicherheit für alle liegt mir auch hier unten am Herzen. Fahr noch mal hoch, Jenn, ich zeig euch kurz den Raum von der Security.“

    Oben angekommen führte sie ihre Freundinnen in einen unscheinbaren ´Lagerraum`, der sich als bildschirmübersäter Kontrollraum entpuppte. Maren ließ ihren Blick über die Bildschirme gleiten. Bei einer der Kellnerinnen, die etwas abseits an einem der Pfeiler stand, stutzte sie, wies Roger darauf hin. „Die da, warum hebt die ihren Arm so komisch hoch? Trägt die ein Armband? Filmt die irgendetwas?“ Roger sah nun ebenfalls hin. „Ich schau mir die gleich mal genauer an. Irgendwas ist mit der, stimmt. Du hast Augen wie ein Luchs, Truie..“ lobte er sie.

    Allerdings musste Maren sich stark zusammen reissen, da sie beinahe vor ihm auf die Knie gegangen war. „Sag sowas bitte nicht hier oder da, wo’s nicht passt,“ knurrte sie ihn leise an, doch er lächelte nur, strich ihr über die Wange, sah dann Jenn an. „Liftgirl, bringst du uns bitte wieder nach unten?“



    Martina war diese Reaktion bei ihr allerdings genau aufgefallen…



    Jenn trat wieder in ihren Fahrstuhl. „Aber gerne doch der Herr,“ säuselte sie, „würden sie mir bitte folgen?“

    Unten angekommen sah er auf seine Damen. „Wartet hier. Maren wird euch schon einteilen und du,“ er streichelte über Jenns Brüste, „wirst hier treubrav rauf und runter fahren. Bekomm übrigens keinen Schreck, wen du alles hier sehen wirst.“ Damit ließen sie Jenn alleine und er schlenderte scheinbar ohne festes Ziel durch den großen Raum, beobachtete anscheinend interessiert die Einteilung und die Vorarbeiten der Kellnerinnen, während er sich ´zufällig` dieser beobachteten Kellnerin näherte. In lockerem Plauderton fragte er sie, „Gefällt dir die gleich bevorstehende Arbeit?“ Sie zuckte kurz zusammen, aber dann lächelte sie ihren Chef an. „Sicher doch. Wäre ich sonst hier?“

    „Warst du schon mal mit dabei? Ich kann mich nicht erinnern, dich bei den vorgehenden Casino-Abenden gesehen zu haben.“

    „Es ist heute mein erstes Mal,“ gab sie verlegen zu. „Eine Freundin von mir, die Miriam Kruse, musste diesen Job leider aufgeben und…“

    „Miriam? Ja, an die entsinne ich mich. Hat sie keine Zeit mehr oder?“

    „Sie ist schwanger und.“

    Roger lächelte „Doch hoffentlich nicht von hier, oder?“

    Die junge Frau schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht. Ich weiß ja, dass es hier manchmal auch bei uns vom Service zu Kopulationen kommen kann…“

    „Welch ein schönes Wort fürs Ficken“ unterbrach er sie erneut, „und du bist dir dessen auch bewusst?“

    „Miriam hat mir davon erzählt und ja, sie wurde hier auch mehrmals pro Schicht .. benutzt.“

    „Und das kann oder besser dürfte dir ebenfalls passieren. Schließlich bist du eine sehr attraktive Frau.. Wie heißt du eigentlich? Ich bin ja bekanntlich Roger Kremer, der Veranstalter und du?“

    „Ich bin Juliette. Juliette Kamen. Ich…“

    „Hast du Erfahrung im..?“

    “Im Service? Ja. Ich hab schon in einer Bar gearbeitet, in einem Restaurant während des Studiums und…“

    „Was machst du sonst so?“

    „Wie meinen sie das?“

    „Nun, „ Roger hatte nach ihrer Hand gegriffen und betrachtete dieses etwas klobig wirkende Armband. „Das gehört aber nicht zu der ausgeteilten Arbeitskleidung, oder?“

    Die Kleine wurde verlegen. „Es, es ist mein Talisman und..“

    Roger drehte dieses Armband, strich mit dem Finger darüber und ein kurzes Klick war zu vernehmen. „Nur ein Talisman? Wollen wir unser Gespräch nicht lieber in einem anderen Raum fortsetzen?“

    „Ja Herr Kremer, natürlich.“ Sie ließ den Kopf etwas hängen, ging aber ohne Widerstand in den Raum, auf den er zeigte. Maren saß bereits dort.

    „Meine Geschäftsführerin. Maren Kruppke. Maren, das ist Frau Juliette Kamen. Also Frau Kamen. Haben sie uns etwas zu sagen?“

    Resigniert ließ sie die Schulter hängen. „Okay. Diese Party ist ein Geheimtipp. Man kommt nur durch Beziehungen hier rein. Miriam wollte erst auch nicht damit rausrücken. Und ja, ich bin Journalistin..“

    „Moment, DIE Juliette Kamen?“ Maren wurde hellhörig, sah zu Roger, „von der stammen ganz viele Artikel, u.a. aus dieser Bar, dem Theater und noch vielen anderen. Und nun wollten sie dieses Casino in der Öffentlichkeit durch den Schmutz ziehen?“

    „Gibt es einen Grund, derartiges zu vermuten? Ich kann doch nur etwas verunglimpfen, was einen Grund dazu gibt. Oder haben sie etwa irgendetwas zu verbergen?“

    Maren hatte sich in dem breiten Sessel zurückgelehnt, die Beine übereinander geschlagen und sah die Journalistin ruhig an. „Ihr Job ist es ja, eine neugierige Öffentlichkeit mit angeblichen Sensationen zu befriedigen. Unser Job dagegen sieht vor, unsere Gäste vor dieser Öffentlichkeit zu schützen. Also differieren unsere Jobs ein wenig, oder?“

    Juliette hatte die Hände hinter ihren Hintern verschränkt, schwieg noch. Maren blickte etwas drohender auf sie. „Wenn sie ihren Job ernsthaft betreiben, dürften sie auch schon ein wenig Hintergrundrecherche betrieben haben, oder?“

    „Sicher.“ Juli brach ihr Schweigen, „ich weiß, dass sie, Frau Kruppke, seit dem letzten halben Jahr sechs Betriebe unter ihrem Namen angemeldet haben oder als Geschäftsführerin betreiben. Dieses `Studio` war das Erste von allen.“ Maren hörte mit unbewegter Miene zu. „Sie selber waren einige Wochen davor als Leiharbeiterin in diesem Studio beschäftigt, haben unter anderen 9 Filmen hier gedreht. Und plötzlich sind sie die Chefin. Das klingt fast so wie..“

    „Vom Tellerwäscher zum Millionär, oder?“ Maren lächelte.

    „Oder sie sind Strohmann von irgendjemand…“ sinnierte Juliette weiter.

    „Wäre möglich, ja.“ Maren nickte, „und wer sollte das sein?“

    „Einer der Gründe, weswegen ich auch hier bin. Eine kleine Delegation der ehemaligen Inhaber des Studios ist gestern in Hamburg gelandet und hat sich im Eastern-Hotel eingecheckt.“ Marion hob interessiert eine Augenbraue.

    „Und nun wollte ich versuchen, neben etwas an Geld zu verdienen etwaige Hintergründe heraus zu finden. Die Journalistenbranche leidet ja auch unter dieser Scheiß Epidemie.“

    „Interessant!“ Maren sah zu Roger rüber, „sie sind nicht schlecht bei ihrer Recherchearbeit..“

    „Das hab ich mal gelernt…“

    „Und wie sie ihren Job angehen. Haben sie keine Skrupel?“

    „Inwiefern sollte ich Skrupel haben?“

    „Nun, diese Servicetätigkeit beinhaltet auch, dass sie sich bei Bedarf prostituieren..“

    Juliette verschränkte die Hände nun vor der Brust. „Wenn sie einige meiner Artikel gelesen haben, sollten sie auch festgestellt haben, dass mir das nicht mehr viel Kopfschmerzen bereitet.“

    „Stimmt. Sie haben sogar mal in einem Pornostudio mit einem sehr anrüchigen Ruf gearbeitet.“

    „Und das Studio habe ich trotzdem sehr positiv beurteilt.“

    „Stimmt.“ Maren erhob sich. „Frau Kamen, oder lassen wir das Förmliche, Juliette, ich bin Maren. Ja, ich kann sie nicht hindern, etwas berichten zu wollen. Okay, ich kann sie rauswerfen, aber dann dürften sie sich die Informationen, die sie benötigen, anderweitig beschaffen. Warum nicht ein Kompromiss? Wir lassen sie arbeiten, wollen aber das, was sie schreiben, vorher gemeinsam mit ihnen redigieren…“

    „Also Zensur?“

    „Ich könnte sie auch still und heimlich verschwinden lassen. Niemand würde sie vermissen und irgendwann, wenn überhaupt, tauchen sie wieder auf und wissen von nichts mehr.

    „Drohen sie mir?“

    „Ein Betrieb, in dem sie auch mal gearbeitet haben, hat unliebsame Personen einfach … verarbeitet.“

    Juliette lächelte. „Was muss ich tun, um dem zu entgehen?“

    Maren tauschte erneut den Blick mit Roger, dann lehnte sie sich vor, „Sie arbeiten heute wie geplant im Service. Nun aber tragen sie bereits schon am Beginn jetzt ein rotes Halsband…“

    “Rotes Halsband? Das heißt dann…?“

    „Jederzeit unentgeltlich Verkehrswillig. Ein wenig leiden sollen sie schon. Was hatten sie vorher?“

    „Das grüne. Da hätte ich ein Taschengeld aushandeln können.“

    „Wollen sie sich beschweren? Zwei ihrer Kolleginnen tragen sogar das Schwarze, und das sogar freiwillig. Da sollten sie ja auch wissen: wenn sie gut waren, haben sie meistens einen Chip im Schlitz. Und wir tauschen den hinterher“

    „Miriam hatte deswegen immer immer den schwarzen. Auch von sich aus. Sie hat mir erzählt, was sie dafür alles ertragen musste oder durfte. Etwas pervers war sie allerdings schon auch dabei.“

    “Trösten sie sich. Wenn der Chef du Rang  etwas zu bemängeln hat, rutschen auch andere automatisch eine Farbe höher. Ihre Kolleginnen vom Ballett sind ebenfalls von Beginn an buchbar. Wir müssen unseren Kunden ja etwas bieten.“

    Juliette lächelte leicht verkniffen.

    „Aber damit sind sie noch nicht durch. Ich weiß, sie haben eine gute Schreibe und auch wir brauchen auch immer positive Promotion im Netz. Wir wollen ja ebenfalls Geld verdienen – wie sie. Ergo wird ihnen unsere Anwältin nachher eine Verpflichtungserklärung vorlegen, dass sie für das Studio und einige der anderen Firmen sowohl die anfallende Pressearbeit für, sagen wir ein Jahr, vornehmen…“

    „Mit Vergütung?“ Juliette sah sich schon arbeiten für einen Hungerlohn.

    „und der Bereitschaft, sich bei passenden Filmen auch im Studio aktiv zu beteiligen und etwaige Sonderaufgaben zu übernehmen.“

    „Was würde darunter fallen?“

    „Eine dürfte eventuell gleich heute fällig werden. So wie sie aussehen. Wir brauchen nachher eventuell noch eine attraktive junge Frau, die die Ohren offen halten kann.“

    „Und was soll ich da machen?“

    „Wofür sie auch ansonsten hier sind. Bedienen und Ficken. Allerdings ist das noch in kleinen Rahmen.“ Maren sah sie knallhart an. „Sollten sie dabei nicht benötigt werden und sie im Service abkömmlich sind, werden sie ebenfalls an der Versteigerung teilnehmen. Etwaige No go’s sind dabei allerdings aufgehoben.“

    „Das hab ich schon bei der Vertraulichkeitserkärung gelesen.“ Juliette seufzte.

    „Sie haben das gelesen? Das sind über zwei Seiten!“ Maren lachte, „die meisten haben das Teil nur überflogen und haben einfach unterschrieben.“

    „Das gehört mit zu meinem Job. Gerade das Kleingedruckte beinhaltet sehr viel Informationen. Apropos Informationen. Sie sah Roger an. „Überall gelten sie als der Chef von allem. Aber hier halten sie sich ganz zurück. Gibt es dafür Gründe?“

    Roger lächelte hintergründig. „Maren, äh Frau Kruppke macht das doch hervorragend. Und warum sollte ich mich um das Tagesgeschäft kümmern, wenn sie das eh besser kann? Aber nun – sie werden draußen benötigt. Und ihre Handgelenkkamera bekommen sie später wieder. Noch Fragen?“ Er sah sie stumm an, dann verließ er den Raum.

    Maren stand nun ebenfalls auf, wechselte das Halsband aus. „An deine Miriam erinnere ich mich übrigens auch noch. Sie war schon schwanger bei den letzten beiden Malen hier, aber da war es noch nicht allzu sichtbar. Bei uns hat sie auch gedreht, sogar noch unter den vorherigen Besitzern. Fragen sie die doch mal, ob sie noch etwas sagen kann zu diesen Dreharbeiten damals.“

    “Sie wusste nichts mehr davon. Irgendwie wirkt sie manchmal auch etwas .. abwesend.“

    Maren lächelte hintergründig. „Das dachte ich mir. Also, Juliette, trotzdem noch viel Spaß bei der Arbeit heute. Und wenn’s zu schlimm oder unerträglich für sie werden sollte, sprechen sie mich oder Roger an.“

    „Könnte ich dann abbrechen?“

    Marens Lächeln wurde breiter, „Ich hätte dann was für sie. Danach wird ihnen einiges egal sein.“

    Juliette huschte hinaus zu den anderen, während sich nun auch Maren auf den Weg machte.

    Kapitel 14


    Jenn fühlte sich etwas unwohl. Sie stand in dem geöffneten Fahrstuhl, es zog etwas und sie fühlte sich durch die Maske sehr beengt. Zum Glück hatte Roger dafür gesorgt, dass sie diesen blöden Ballplug weglassen konnte. Einer von der Security stand vor der automatischen Schiebetür, in der Hand die Liste mit den Besuchern, sowohl den Zahlenden als auch den Ehrengästen. Aber wie sie Maren inzwischen einschätzte, dürften sich darunter nur Personen befinden, dir ihr oder Roger wichtig erschienen.

    Durch den Torbogen sah sie die ersten Besucher kommen. Alle hatten die am Einlass vorgeschriebenen Mund-Nasen-Masken bereits bei diesem neuartigen Schnelltest abgelegt. Sie selber und auch alle vom Personal hatten diese Prozedur ebenfalls schon beim Einlass über sich ergehen lassen müssen. Anfangs war sie überrascht, dass sie lediglich auf eine kleine Kunststofffolie hauchen sollte und das Testgerät das Ergebnis sofort auf die Besucherliste übertragen hatte. Nun wurde den Gästen von den dem Security-Leuten die ergänzte Einlasskarte wieder übergeben und zusätzlich ein kleines Säckchen mit den Spielchips gereicht.

    Jenn straffte sich, spürte, dass sie bereits interessiert beobachtet wurde. Instinktiv wollte sie erst die Beine etwas schließen, aber … deswegen stand sie ja hier: als fast nacktes Liftgirl mit glänzenden Titten und blanker Möse. Konnte sie sich Maren an ihrer Stelle vorstellen? Nach dem, was sie in den letzten beide Tagen von ihr erfahren hatte, garantiert nicht mehr. Sie versuchte die ersten Gäste anzulächeln.

    Nach unten?“

    Wohin sonst? Schließlich konnte sie nur rauf- und runterfahren. Dieses Paar, dass sie von irgendwoher kannte, aber nicht zuordnen konnte, nickte nur. Sie blickte nur missbilligend auf ihre Brüste, während er verstohlen zwischen ihre Beine und .. dem Spiegelbild darunter schaute. „Ein schönen Abend noch,“ rief sie hinter denen her, als diese durch die Tür auf der anderen Seite des Fahrstuhls wieder hinaustraten.

    Und wieder nach oben…

    Langsam verlor sie das Zeitgefühl, bis so nach gefühlten 200-300 Besuchern eine ihr inzwischen sehr bekannte Person in Begleitung einer jüngeren Frau diesen Lift betrat: Ihre Mutter, gekleidet in ein Charlestonkostüm, während die Frau neben ihr ein dunkles, eng anliegendes Business Kostüm mit einem knappen Rock bis kurz über dem Hintern trug. Es war offensichtlich, wer bei den Beiden was verkörperte.

    Das hier,“ die Stadträtin Dr. Johanna Kinderjan erklärte ihrer wesentlich jüngeren Frau Barbara Walis, strich ihr über den Oberschenkel, „ist meine Tochter Jenn.“

    Woran erkennen sie mich?“ Jenn wurde unruhig.

    Ich habe deine Pussy gesehen, als du dich unter Strom hast setzen lassen. Und so eine Figur wie deine vergisst eine Mutter auch nicht“.

    Jenn holte tief Luft, lächelte. „Dann wünsche ich euch viel Spaß hier und – verspielt nicht alles.“

    Wenn wir genügend gewinnen, ersteigere ich dich vielleicht. Übrigens, du kannst deinem Roger sagen: Du bist unsere Nummer 3. Ich weiß ja nicht, was er mit dir vorhat, aber …dieser Mann hat etwas.“ Jenn konnte nur noch lächelnd „Ich weiß!“ hinterher rufen, da ging schon wieder die Schiebetür zu.

    Bei der nächsten Auf- Abtour bekam sie durch die diesmal etwas länger geöffnete Schiebetür mit, dass Roger diese Stadträtin plus Gattin stilvoll begrüßte, Martina im offenherzigen Dirndl bereits hinter der Garderobe stand und und nebenbei ebenfalls Begrüßungsgetränke kredenzte.

    Auf der kleinen Bühne hatten schon die Tänzerinnen mit ihrer ersten Tanznummer begonnen, während sich im Hintergrund die kleine Band mit den 4 Musikerinnen, auch im knappen Outfit, an ihren Instrumenten warteten und sich leise einspielten

    Das Show-Programm lief also auch schon langsam an.

     

    In hinteren Bereich wurden schon die Spieltische belagert. Emsig huschten die Kellnerinnen zwischen den Spielern und den hinter denen Stehenden hin- und her, boten Getränke an.

    Die zwei kleinen Bars waren ebenfalls stark frequentiert, speziell von denen, die sich noch nicht an die Spieltische begeben hatten. An den Stehtischen trafen sich die Besucher, die sich mit Geschäftspartnern und Bekannten austauschten.

    Hier waren auch Roger und Maren aktiv, auf die von einem älteren Herrn gestenreich eingeredet wurde. Dessen Begleiter stand ruhig daneben, mischte sich nur selten in die hektische Debatte ein, allerdings hielt er Blickkontakt mit einem der späteren Gäste, der sich langsam dieser Gruppe näherte. Maren war etwas angespannt, speziell sie stand im Mittelpunkt dieser Diskussionsrunde.

    Man merkte, dass sie froh war, als endlich das Buffet eröffnet wurde und die Gäste sich Coronagerecht ihre ausgewählten Speisen aussuchten und sich diese von dem Personal an die Tische in Nähe der Bühne und der Tanzfläche davor bringen ließen.

    Auf der Bühne war gerade die Band an der Reihe, die passend zum Essen, ruhigere Titeln spielten.

    Zwei der Tänzerinnen produzierten sich dabei an der einen Metallstange, die seitlich auf der Bühne montiert worden war.



    Maren sah verstohlen auf ihre Uhr. 21:30. Bisher war sie noch nicht dazu gekommen, ihre neuesten Pläne dem ehemaligen Investoren aus den Staaten schmackhaft zu machen. Jetzt immerhin hatte sie etwas Ruhe, da die Beiden sich etwas am Buffet aussuchen wollten.

    Sie eilte rüber zum Einlassbereich, wo schon Hennig und Martina gemeinsam standen und schäkerten. „Ihr seid gleich dran, dass wisst ihr, oder?“ Hennig winkte ab. „Bleib ruhig. Tina hat die Uhr im Auge. Gegen 1/4 vor gehen wir hoch, ziehen uns um und bauen dann den Tisch auf.“

    Braucht ihr nicht, das machen die Bühnenbauer.“ Sie wandte sich an Martina. “Ist noch alles klar zuhause?“

    Mit einem sehr breiten Grinsen und einem Kratzen über ihre Brüste informierte sie Maren über die Zerstörung ihres Küchentisches. „Und übrigens, dein Patenkind möchte, dass ich ihn aufklären oder einführen soll bei dem Umgang mit dem ´anderen` Geschlecht.“

    Maren sah sie mitfühlend an. „Wäre das nicht eher eine Sache des Vaters?“

    Hab ich ihm auch gesagt, auch den Vorschlag von einem Bordellbesuch…“

    Maren legte ihr eine Hand auf den Oberarm. „Das wirst du ja kaum machen können. Soll ich mal mit ihm reden?“

    Ob das gut ist? Er hat schon einige Videos von dir gesehen. Nachher denkt er, dass du ihn …“

    Er ist 16, oder? Okay, ich kenne ihn ja schon auch schon so lange. Aber mit ihm?“

    Sie sah Hennig an. „Wer hat dich damals eingeführt?“

    Boah, das ist schon so lange her,“ er stöhnte, „ich glaub, ne damalige Freundin von mir. War das ein Krampf!“

    Maren legte ihm mitfühlend ihre Hand auf den Oberarm. „Wie heißt das so schön? ´Nur auf alten Stuten lernt man(n) das Reiten am Besten`.“

    Und wo bekomme ich die her?“ Martina wirkte etwas unsicher, „ich kann doch nicht,,,“

    Nicht du! Aber schau mich an, Was siehst du? Eine alte Stute. Dann lernt er das wenigstens gleich richtig. Schließlich – er ist ja auch mein Patenkind.“

    Leicht irritiert wurde Maren nun aber doch von Martina angeschaut, die dann aber nachdachte.

    Das würdest du für mich tun?“ Martina kam hinter ihrem Tresen nach vorne, umarmte die Freundin.

    Aber nur, wenn du dich gleich da oben vom dem da durchvögeln lässt“

    Die Dienerin wird gerne ihrem Herrn zu Willen sein.“

    Martina schmiegte sich an Hennig. „Kommen sie, mein Herr, lassen wir auf das Volk hier die Aussagekraft von Wort, Bild und Schwanz wirken.“

    Wo hast du denn den Spruch her?“ Hennig sah sie verblüfft mit offenem Mund an.

    Das nennt man kreative Gedanken. Mal sehen, ob du noch einen hoch bekommst! War das verständlicher für dich?“

    Amüsiert klatschte er ihr auf den Hintern, dann begaben sie sich hinter die Bühne, wo die Band inzwischen schon ihren Platz geräumt hatte und Ralf und Rodrigo Tisch, Stühle und die benötigten Requisiten aufgestellt hatten. Der Hintergrund war mit einer braunen Plane abgehängt worden.

     

    Die Gäste saßen größtenteils noch an den Tischen und verzehrten die umfangreichen Speisen, während Martina und Hennig sich umzogen.

    Bist du nervös?“ Hennig hatte festgestellt, dass seine Partnerin etwas blass um die Nase war.

    Etwas,“ gab sie zu, „ich steh ja nicht jeden Tag auf ner Bühne und lass mich bumsen.“

    Na, DAS müsstest du doch noch drauf haben, oder? Soll angeblich wie Radfahren sein.“

    Das man auch nicht verlernt.“ Verschmitzt sah sie zu ihm hoch, während sie sich den Unterrock über den Kopf zog.

    Ich werd schon was mit dem Ding da“, sie zeigte auf seinen Penis, den er gerade in der altertümlichen Unterhose verstaute, „was anfangen können. Ich hab ja gehört, dass du heute Nacht noch ausgiebig damit ´geübt` haben sollst.“

    Er lachte. „Weiber. Ihr könnt auch nichts für euch behalten.“

    Bist du soweit?“ Dabei nahm er sie in den Arm, spuckte ihr über die Schulter und wollte grad toi toi toi sagen, als sie vorne auf der Bühne ihre Auftritt angesagt bekamen, natürlich von Roger.

    Meine Damen und Herren… Ich freue mich, ihnen auch heute Abend wieder, unserer alten Tradition folgend, ein kleines Theaterstück präsentieren dürfen. Passend zu dem heutigen Motto des Abends aus einer Zeit, als man sein Personal noch etwas dem Rang gemäßer behandeln durfte. Ich hoffe, heute sind keine Arbeitnehmervertreter anwesend…

    Auch dieses Mal konnten wir einen sehr namhaften Schauspieler engagieren, der gerne in diese Rolle geschlüpft ist, Ich sage bewusst nicht seinen Namen – sie alle werden ihn sofort erkennen.…

    ´Èr hat gut Reden. Die Gage war auch sehr verlockend`.. murmelte Hennig zu Martina, die kichernd feststellte. „Dann wirst du also dafür bezahlt, dass du mit mir … verkehrst?“

    Ihm zur Seite eine sehr dienstwillige Frau aus meinem eigenen Gefolge, die freudig und gerne meiner Bitte gefolgt ist, mit diesem Mann zu agieren: Martina, meine persönliche Dienerin

    „Hätt ich gewusst, was damit alles verbunden ist – ob ich es auch dann gemacht hätte?“

    Ich hoffe, sie werden deren Darbietung geniessen.“

    Es geht los!“ Hennig klatschte Martina auf den Po, dann schob er sie vor den Vorgang.

    Leicht nervös schlurfte sie sie zu ihrem Stuhl, setzte sich breitbeinig drauf, nahm sich 2-3 Kartoffeln aus dem Korb und begann diese zu schälen, sang ihr Lied von der Liebe und der Sünde, während er erst bei der zweiten Strophe dazu kam.

    Unten beim Publikum, speziell bei den weiblichen Gästen, war die Begeisterung zu spüren, lauter Beifall kam auf, etliche standen sogar auf, als sie ihn erkannten.

    Als es wieder ruhiger wurde, führten die Beiden oben ihre Aufführung weiter….

    Zwischendurch kam immer wieder Gelächter auf, aber auch zeitweise verlegenes Schweigen oder Kichern, als die Magd ihrem Herrn das Glied ´aufsteifte`.

    As beide nun endlich mit der Aufführung durch waren und sich, mittlerweile wieder, nur mit Morgenmantel und offenem Kittel bekleidet, sich verbeugten, wurde der Beifall immer lauter.

    `Zugabe´ wurde gerufen, einige Frauen waren sogar aufgestanden und standen direkt vor der Bühne. himmelten ihren ´Star` an.

    Hennig sah etwas ratlos zu Martina, „Was machen wir nun?“ doch sie lächelte nur.

    Ich hab da eine Idee..“

     

    Sie trat vor an den Bühnenrand. „Ich freue mich, dass ihnen das Stück mit unserem bekannten Gast gefallen hat. Wir haben gerne unser Bestes gegeben. Gestehen sie jedoch unserem Star des Abends noch einen Moment des sich Renegerierens.

    Sie wissen ja, Männer brauchen immer eine gewisse Zeit Pause danach, aber ..“ sie winkte Maren heran, unsere Autorin wird sicher gerne spontan einspringen, bis ´mein Herr` wieder standfest ist.“

    Sie zwinkerte ihr zu. ´Mach einfach nur mit. Komm einfach gleich noch mal auf die Bühne, ich werd dich schon leiten`

    ´Du bist verrückt. Ich kann doch nicht…`

    `Du kannst … Truie!`

    In Maren fiel automatisch im Unterbewusstsein ein Schalter um..

     

    Die Magd saß schon wieder auf ihrem Hocker, den Korb zwischen ihren Beinen, der Kittel weit geöffnet, der Herr immer noch auf seinem Stuhl, nur im Morgenmantel, allerdings war der wieder geschlossen und trank seinen Kaffee, während Maren als die `Hausherrin` dazu kam.

    Herrin     Was ist denn hier los? Wie sitzt du faule Magd hier so rum.        Und so … obzön, Und was macht mein Mann hier bei dir?

    Magd      Herrin, der Herr war etwas müde und erschöpft, darum habe ich ihm einen Kaffee gekocht und ihm etwas … Entspannung verschafft. Jetzt ist er wieder ganz friedlich.

    Dabei war sie aufgestanden und hatte ihm den Morgenmantel geöffnet, an sein noch schlaffes Glied gefasst. Der Herr ließ es stoisch über sich ergehen

    Magd Es hat ihm gut getan, Herrin und die gehorsame Magd hat es auch gerne getan, besonders damit ihre Herrin etwas weniger Aufwand hat. Aber wenn sie ihm etwas Zeit lassen, wird er gerne auch der Herrin zeigen, was er vielleicht ´Neues` gelernt hat.

    Herrin     Du kannst doch nicht so einfach mit meinem Gatten … verkehren. Überhaupt, dir läuft sogar noch sein Sperma aus deiner … Scheide.

    Magd      Herrin, er, er brauchte es. Und auch sie müssten sich auch mal wieder etwas .. Entspannung gönnen. 

    Die Magd setzt sich wieder, hat sich eine Gurke aus dem Korb gegriffen, lässt ihre Finger daran rauf- und runterstreichen.

             Kommen sie, Herrin, sehen sie zu ihren Mann, wie friedlich und zufrieden er da nun  sitzt. 

    Zögernd kommt die Herrin zu ihr, lehnt sich gegen die Tischkante

    Magd      So ist’ schon besser, Herrin. Hier, sie hält ihr die Gurke hoch „schließen sie ihre Augen und fühlen sie.. Wie fühlt es sich an?

    Herrin    Kühl. Angenehm. Wie, wie ein .. Glied.

    Magd      Sehen sie Herrin. Wir brauchen nicht immer nur diese neuartigen Hilfsmittel wie Dildos und so. Eine einfache Gurke kann ebenfalls Entspannung verschaffen. Und hinterher kann man die sogar noch essen. Machen sie das mal mit nem Dildo

    Im Publikum kommt Gelächter auf

    Vertrauen sie ihrer alten Magd und Amme. Bei ihren Geburten war ich ja auch schon dabei. Dabei schiebt sie ihr den Rock hoch. Die Herrin trägt ‚natürlich’ keinen Slip.

    Streichelt sanft über die blanke Scham. Die Herrin öffnet die Beine etwa, die Magd kniet nun vor ihr, leckt ihr seitlich über die Spalte, die Herrin hält still, stützt sich nach hinten auf dem Tisch ab, schließt die Augen und stöhnt leise.

    Magd Das gefällt der Herrin…

    Sie nimmt die Gurke, schiebt sie langsam über die Kerbung der Schamlippen. Die Herrin zuckt zusammen, presst ihren Unterleib gegen dieses Gemüse. Mehr! stöhnt sie.

    Die Magd leckt an der Gurke, nimmt sie in den Mund, befeuchtet sie mit Speichel und schiebt sie dann langsam in die Scheide ihrer Herrin.

    Magd Entspricht das dem Glied ihres Gatten?

    Das weißt du doch wohl inzwischen selber schon besser  faucht die Herrin zu ihr runter.

    Die Magd beginnt, den Kitzler der Herrin zu reiben, beugt sich vor, leckt dran, spielt mit der Zunge. Die Herrin beginnt zu stöhnen...

    Die Magd führt nun die Hände der Herrin an die Gurke, lässt sie selber steuern, wie weit und wie tief sie diese eingeführen haben will und wendet sich ab, kriecht auf allen Vieren zum Herrn hin, der dieses Schauspiel inzwischen interessiert beobachtet hat.

    Magd Herr, die Herrin ist glaube ich bald angeregt genug für sie. Ist der,“ sie schlägt den Morgenmantel auf, nimmt seinen Schwanz in die Hand, „schon wieder bereit für einen Ritt?“

    Was für einen Ritt? Ungläubig schaut er auf sie herunter, die schon wieder dabei ist, das Glied erneut von halbsteif zu steif aufzurichten.

    Jetzt kommen sie, Herr! Sie greift an seinen Schwanz, zieht ihn zu seiner Gemahlin, streift dabei seinen Morgenmantel herunter

    Im Saal unten stöhnen etliche der Zuschauerinnen auf

    Dann führt sie seine Hand an die Gurke.

    Magd Die Herrin bereitet sich schon vor für sie, Herr. Sie können sie aber ruhig noch etwas dabei unterstützen.

    Der Herr stochert weiter, tiefer mit der Gurke, bis die Frau zu stöhnen beginnt.

    Magd Sie sollten ihr nun einen Ausritt gönnen, Herr. Kommen sie…

    Sie führt ihn an die Tischlängsseite, lässt ihn sich auf die Kante setzen, sich anschließend lang auf den Tisch legen.  

    Und nun sind sie dran, Herrin! Sie hilft ihr auf den Tisch, zieht ihr dabei das Oberteil aus und streift den hochgeschobenen Mini nach unten, hilft ihr auf den Tisch zu steigen und lässt sie sich breitbeinig über ihren ´Gatten` stellen, hilft ihr auch dabei, sich das steife Glied einführen.

    Du bist verrückt! zischt Maren leise ihrer Freundin zu, aber folgt dieser Vorgabe

    Die Magd wendet sich nun wieder an das Publikum 

    Sie haben sicher mitbekommen, dass wir eigentlich keine Zugabe geplant haben. Aber sie sehen, mit gutem Willen bekommt frau auch einen Halbunwilligen wieder zum Stehen. Und gerade sie, meine Damen, konnten sich nun auch optisch von den Qualitäten von unserem Hennig überzeugen. Ich kann ihnen dazu als Frau nur sagen – ein Mann wie er lohnt sich. Sie können unsere Herrin, die Maren, ja durch ihren Beifall etwas bei ihrem heftigen Ausritt unterstützen

    Vielen Dank…

    Wieder kommt Beifall auf, einige treten sogar an die Brüstung der Bühne, bis Maren ihren `Ausritt´ erfolgreich beendet und die Magd sie und den ´Gatten` sauber geleckt hat.Anschließend verbeugen sich alle drei und Roger tritt nun ebenfalls neben sie auf die Bühne

     

    Ich bin überrascht, genau wie sie, meine Damen und Herren. Diese Zugabe kannte nicht mal ich. Danke an unsere Martina sowie Hennig und Maren, die das so professionell auf der Bühne umgesetzt haben. Ich kann ihnen versprechen: sie wird bei unseren Filmproduktionen sowohl als Autorin als auch als Darstellerin neuen frischen Wind hereinbringen.

    Aber nun – ich wünsche ihnen noch einen weiteren unterhaltsamen Abend.

    Und, bevor es übersehen wird – unser Studio hat es sich nicht nehmen lassen, für sie in einem kleinen, abgeteilten Bereich unserer WC-Anlage eine spezielle Toilettendame anzubieten, die sicher auch etwaige NS-Wünsche erfüllt. Nebenbei steht sie auch mit ihren eigenen Körperöffnungen uneingeschränkt für sie zur Verfügung. Sie wissen ja, dass auch fast unser gesamtes Personal für sie bereit steht, ihren Wünschen nachzukommen, allerdings nur, wenn sie nicht gerade unabkömmlich sind.

    Achten sie nur auf die Markierungen der Halsbänder....

     Im Hintergrund waren schon die Requisiten abgebaut worden und die Band begann mit ihrem nächsten Titel.

     

    Im kleinen Zimmer hinter der Bühne allerdings fauchte Maren ihre Freundin an: „Was war das denn eben? Benutz nie wieder dieses Truie bei mir – das darf nur Roger. Ich dachte, ich spinne…

    Aber diese Idee von dir, wirklich Klasse. Tut mir leid für dich, Hennig, dass du gleich zweimal ran musstest, aber…“

    Bist du nun endlich fertig?“ Martina würgte Maren einfach ab, indem sie diese fest in dem Arm nahm. „Danke, dass du mitgemacht hast. Und auch du, Hennig. Aber - es hat mir so gut getan, mal wieder auf der Bühne zu stehen, dass…“

    Und dafür musste ich gleich zweimal ran!“ beklagte sich Hennig grinsend. „Du, es ging sogar, ganz ohne Hilfsmittel.“

    Du hast somit in 24 Stunden alle 4 Frauen von Roger ficken dürfen…“ spottete Maren.

    Wo ist Regine eigentlich?“ fiel plötzlich Martina auf.

    Hast du Rogers Ansage nicht gehört? Sie arbeitet heute als unsere NS-Aktrice.“

    Sprachlos starrten Martina und Hennig sie an.

    Ich hatte ihr doch gestern unsere Studios gezeigt, unter anderem auch den San-Bereich. Da war so ne alte Pissoiranlage aufgebaut mit verdreckten Becken, Pissrinne und so weiter. Sie fand das ganz faszinierend. Also hab ich das Teil dann hier unten kurzfristig mit anschließen und sie dort für heute ebenfalls anbinden lassen. Nun wird sie da wohl knien..“

    Knien?“

    Sie hat ne schwere Eisenkette um den Fuß, ist quasi angebunden an dieser Pissrinne. Als ich sie dort hinbrachte, war sie anfangs etwas verwirrt, aber ich glaube, sie sollte sich inzwischen dran gewöhnt haben.“

    Sie sah die beiden an. „Wollen wir sie nicht mal besuchen gehen?“

    Eigentlich wollten sie und Hennig sich nun wieder umziehen, doch Martina stoppte beide.

    Hee! Sind wir nicht beim Theater? Wir tragen weiterhin nur unsere Bühnenkleidung – ich meinen Kittel, du Maren, nimmst meinen Unterrock und du Hennig..“

    Er winkte ab. „Den Morgenmantel. Ich versteh schon.“

    Zu dritt gingen sie nun barfuss durch das großzügige Areal, vorbei an den Esstischen, den Spieltischen, den beiden Bars und überall wurden sie angesprochen und beglückwünscht. Ein älterer Herr stand vom Spieltisch auf und stellte sich Martina in den Weg.

    Darf ich ihnen mein Kompliment ausdrücken? Sie da oben auf der Bühne, das war eine exzellente Vorführung. Sie haben ihre auch großartigen Mitspieler zeitweise wirklich in deren Rollen reingepresst. Dabei habe ich sie noch nie hier gesehen. Wo sind sie sonst schon aufgetreten?“

    Martina zog verwirrt ihren Kittel zu.

      

    Danke für das Kompliment, Herr.. ´Prof. Dr. Bohnsack` „Herr Professor, aber das war für mich auch eine Premiere.“ Sie lächelte ihn an, ließ wieder ihren Kittel los, „Ich freue mich, dass es ihnen gefallen hat.“

    Sie spielten das so überzeugend und…“er wollte ihr seine Hand auf die Schulter legen, doch stoppte kurz vorher ab, „ich hoffe, sie noch öfters auf der Bühne bewundern zu dürfen.“

     

    Herr Professor, ich sehe, sie haben das Talent von meiner Martina erkannt.“ Roger war zu der Gruppe dazu gestoßen, erklärte ihr dabei beiläufig, „Herr Professor Dr. Bohnsack ist der Generalintendant unserer Bühnen hier und zugleich auch ein großer Sponsor dieser Veranstaltung.“

    Dieser winkte lächelnd ab. „Ich habe ihrem Roger nur die Ballettmädels zur Verfügung gestellt und auch die Croupiers abgestellt. Schließlich möchte ich auch einmal im passenden Rahmen mein Geld verlieren dürfen.“ Wieder wandte er sich an Martina. „Würden sie mir die Ehre erweisen und für mich diesen Chip setzen?“

    Roger nickte ihr zu und Martina knickste verlegen. „Es, es wäre mir eine Ehre, Herr Professor.“

    Sie nahm den ´1000€`Jeton verlegen in die Hand. „Darf ich den setzen auf die Farbe der Lust und der Leidenschaft, der Farbe Rot?“

    Er schmunzelte. „Sie sind keine Spielerin, das sieht man. Also nur das kleine Risiko für die leidenschaftliche Aktrice mit dem großen Busen…“

    Aber bitte, Herr Professor, sie wollen mich doch nicht nur auf meine Brüste reduzieren…“

    Schlagfertig ist sie auch noch,“ wandte er sich wieder an Roger, „nun denn, meine Holde, setzen sie!“

    Martina beugte sich vor, sah hin zum Croupier, „1000 auf Rot.“ Ihr war dabei bewusst, dass ihr Kittel offen war und ihre Brüste halb über dem Roulettetisch hingen.

    Der Croupier nickte nur, sagte sein ´Rien ne va plus` und ließ die kleine Kugel laufen.

    Sowas hatte Martina noch nie erlebt. Um derartige Summen spielen und sie mittendrin und selbst dabei. Gebannt starrte sie auf diese silberne Kugel, die sich allmählich langsamer bewegte und auf

    23 Rouge liegen blieb. „Ja!“ Mit einem leisen Keuchen erkannte sie, dass ihre Farbe gewonnen hatte und als der Croupier ihr 2 1000€ Jetons zuschob, strahlte sie den Professor begeistert an, „Sie haben gewonnen!“ und umarmte ihn.

    Dieser lachte nur, beugte sich zum Tisch, nahm beide Chips und reichte sie ihr. „Ihr Gewinn, meine Glücksbringerin.“

    Aber…“ sie trat erschrocken zurück, „ich kann doch nicht…“

    Roger nahm sie in den Arm, sah auf den Professor. „Sie verwirren meine Gute nur. Aber, sie können später gerne bei der Versteigerung für sie mitsteigern.“

    Nun gut,“ dieser zog seine Hand zurück, „aber wenigstens einer als Anerkennung meiner Wertschätzung..“

    Martina warf einen verlegenen Blick auf Roger. „Meine Dienerin wird sich glücklich und dankbar erweisen für eine derartige Anerkennung ihrer Wertschätzung.“ Er nickte ihr zu, „nimm es an, aber“, sein Blick fiel auf ihren Unterleib, „nur in deinem Sparschlitz!“

    Verwirrt sah sie Maren an, doch diese lächelte nur. „Reich ihm deine Möse!“ flüsterte sie ihr zu. „Ich kann doch nicht…“ dann besann sie sich. „Mein Meister hat es erlaubt und ich,“ sie trat einen Schritt auf ihn zu, „Wenn dann aber bitte nur hier unten...“

    Der Prof. lachte „Gehört sie auch zu ihrem persönlichen Umfeld?“

    Roger nickte selbstbewusst. „Sie steht ihnen später auch gerne zu ihrer persönlichen Verfügung, oder wie siehst du das, meine Dienerin?“

    Verwirrt sah sie zu ihm auf, nickte dann gehorsam. „Ja, Meister.“

    Sie hören auf ihren Meister?“ Sie nickte nur.

    Nun dann..“ Er deutete auf ihren Unterleib. „Öffnen sie sich ein wenig.“ Und sie gehorchte, hielt still, als er mit seinen Fingern über ihre Scham strich, den Mittelfinger in ihre Spalte schob und dann den Jeton hinein schob. „Verlieren sie ihn nicht!“ ermahnte er sie. Sie nickte nicht nur verwirrt. „Danke, Herr…“

    Unser Gesprächspartner ist übrigens eingetroffen,“ informierte Roger nun den Professor, „Maren hat schon seinen ersten Ärger abbekommen.“

    Hat sie das? Nun, ich kann’s ihm nicht verdenken. Wie hat er auf das neue Angebot reagiert?“

    Maren verschränkte ihre Arme. „Er muss noch Rücksprache mit seinem Büro halten.“

    Wann kann er sich äußern?“

    Ich denke, in 1-2 Stunden. Bis dahin müssen wir abwarten.“

    Bringt es was, wenn sie ihn etwas .. beeinflussen?“

    Maren schüttelte den Kopf. „Er kennt mich und erst recht diese Cliquenwirtschaft der Stadt. Bei dem müsste man schon mit etwas anderen kommen.“

    Ja, das gute deutsche Rechtswesen.“ Der Prof lächelte, „aber sind wir hier unten nicht unter uns?“

    Roger trat dazu. „Dafür gibt es hier zu viele Augen und Ohren.“

    Das sagen sie? Dabei haben sie Personen in ihrem näheren Umfeld, die…“

    Bitte, nicht hier. Außerdem sind nicht alle eingewiesen.“

    Noch nicht, denke ich eher, oder?“

    Roger nickte, sah Martina an, “der Prof kennt mich schon etwas länger. Und auch Maren kann ich nichts vormachen, die würde selber weiter…“

    Ich weiß zwar nicht, um was es hier geht, aber warum wird hier nur gesprochen mit dem Boten, nicht direkt mit den Personen an der Spitze?“

    Martina hatte sich wieder im Griff. Etwas irritierte sie zwar dieser harte Fremdkörper in ihrer Vagina, aber andererseits…

    Und wenn hier sehr viele der hiesigen Verantwortlichen vor Ort sein sollen – warum spricht man nicht jemand von denen an? Niemand würde freiwillig frisches Geld einmal verlorenen hinterher werfen. Oder weswegen braucht man diese ausgeschalteten ehemaligen Partner? Um sie eventuell erneut abzuziehen?“

    Der Professor, Roger und Maren sahen sich überrascht an. 

    Du kombinierst sehr zügig, Tina!“ Maren hatte sich am schnellsten gefangen, sah Roger an. „Wen könnten wir mit ins Boot ziehen?“

    Ich werde mit dem alten Steingräber reden.“ Der Professor ließ seinen Blick über das Arreal gleiten, sah dann Martina an. „Du kannst dich anscheinend nicht nur gut auf der Bühne präsentieren, auch bei der Analyse brauchst du dich nicht verstecken.“ Er beugte sich zu ihr runter und schob ihr auch den zweiten Jeton in ihre Spalte. „Den hast du dir verdient.“

    Martina wusste gar nicht, wie ihr geschah, doch Maren gab ihr ein Zeichen, dass sie schweigen sollte. Sprachlos sah sie diese graue Eminenz davon ziehen.

    Maren wandte sich an Roger. „An den Steingräber wäre ich nie rangekommen. Ich wusste gar nicht, dass der noch aktiv ist.“

    Man lernt nie aus.“ Er sah die drei an, „was habt ihr eigentlich vor gehabt?“

    Wir wollten zu Regine. Sie ist ja an der Rinne und…“

    Roger lachte. „Inzwischen sicher schon in der Rinne. Sie entwickelt sich sehr schnell. Oder hast du ihr was gegeben, Maren?“

    Diese schüttelte den Kopf. “Noch nicht. Wenn sie zusammengebrochen wäre, dann ja, aber so? Ich sah keinen Grund dafür.“

    Was heißt hier ´was gegeben`? Hennig sah sie neugierig an.

    Maren hat ein paar kleine Pillen, die..“ Roger wollte etwas mehr dazu sagen, doch ein Blick von ihr ließ ihn verstummen.

    Hennig, ich hab eben auch ein paar kleine Geheimnisse,“ sie klemmte sich unter seinen Arm, „lasst uns nun zu Regine gehen.“

    Martina aber stoppte sie. „Warum sagt mir eigentlich niemand etwas? Weder über das, was ihr vorhabt noch, was es sich mit dieser Versteigerung auf sich hat.“

     

    Was ist das für eine Versteigerung? Das hör ich nun schon zum zweiten Mal. Was passiert da?“

    Eine alte Tradition – wie auch das Theaterspielen. Die Theaterleute, also jetzt wir, einige vom Personal, dann auch Freiwillige von den Gästen“, sie deutete auf drei junge Frauen und einen jüngeren Mann, die sich bereits freiwillig beworben hatten und nun schon abgesondert von den übrigen Gästen in einem großen Käfig gesperrt worden waren. Allerdings wurden die weiterhin versorgt vom Personal und fühlten sich anscheinend sehr wohl in ihrer derzeitigen Position.

    Die werden wie wir auch gegen 1 Uhr auf die Bühne geführt und als Sklaven für den Rest der Nacht versteigert.“

    Ich etwa auch?“ Hennig war etwas irritiert.

    Für dich würden sich einige der Damen hier ruinieren, denke ich,“ spottete Maren

    Und was passiert mit denen danach?“

    Was wohl?“ Mitleidig sah Maren ihre Freundin an. „Natürlich werden sie zuerst nur rumgeführt, mit ihnen angegeben. Später dann sicher auch gefickt. Aber das Gute ist: den Versteigerungserlös bekommt jede oder jeder am Ende zur Hälfte selber ausgehändigt.“

    Spottend sah sie Martina an „Vielleicht bringst du ja auch soviel, dass du davon einen stabileren Küchentisch kaufen kannst. Aber,“ sie schmunzelte, „wenn du so wie jetzt weiter machst, kannst du dir schon fast ne neue Küche leisten…“

     

    Sie kamen in den Toilettenbereich. Im Herrenbereich war eine Trennwand eingezogen worden, dahinter befand sich dieser spezielle Pissoirbereich. Sie sahen Regine sofort: Splitternackt lag sie mit dem Rücken in der Pinkelrinne, ein Bein hoch an der Wand abgestützt, das andere mit der Kette dran über die Kante gehängt und wurde von zwei Gästen gleichzeitig ´abgeduscht`.

    Regine sah zu ihnen hoch. „Hee! Wollt auch ihr eure alte Pisssau auch mal besuchen kommen?“ Sie rappelte sich etwas weiter in die Höhe, sah neugierig zu Hennig und Martina. „Wie ist’s gelaufen bei euch?“.

    Dank Tina durften wir sogar ne Zugabe abliefern,“ Roger hatte sie in den Arm genommen, „deswegen musste dann Maren auch noch ran.“

    Ich durfte auf ihm ausreiten!“ kicherte diese, „und er blieb sogar standfest bis zum Kommen.

    Aber was ist mit dir? Anscheinend macht dir diese Pinkelei nichts aus?“

    Anfangs ja,“ gab Regine zu, „doch dann brachte mir einer der Herren eine Flasche Sekt vorbei und danach…“

    Hat du auch…“

    Gefickt? Erst einmal nur. Ich bin denen wohl zu dreckig so,“ sie lachte, sah dann Hennig an. „Mit dir würde ich jetzt aber gerne noch mal…“

    Lass den bloß mal zur Ruhe kommen,“ Mitleidig nahm Martina ihn in den Arm, „“mit mir musste er schon, mit Maren ebenfalls…“

    Und letzte Nacht schon mit mir und Jenn,“ kicherte Regine, „der alte Mann zeigt anscheinend Stehvermögen!“

    Armer Hennig…“ Maren schob seinen Morgenmantel auf, „zeig dieser doofen Sau da, was du noch alles kannst!“ Er sah Regine an, „Magst du?“

    Wenn du mich so fragst,“ sie stieg aus der Rinne, kniete sich vor ihm hin, „dich schluck ich sogar.“ Er ließ sich nicht lange bitten…

    Kapitel 15


    Maren und Martina hatten anschließend auch keine Skrupel, sie ausgiebig abzuduschen und sich trocken lecken zu lassen. Kurz darauf kam auch Jenn dazu, die nun ebenfalls ihren Blasendruck endlich ablassen konnte.

    „Ich hab euer Stück teilweise vom Fahrstuhl aus mitbekommen. Es kam anscheinend sehr gut an.“ Martina nickte, „Und was war bei dir?“

    Jenn hatte sich die Maske vom Kopf gezogen und sah sie nun mit ihren total verstruppelten Haaren an. „Es war interessant, wer alles mit wem hier auftauchte.“

    „Hat dich einer erkannt?“

    „Nur Frau Dr. Kinderjan, meine … richtige Mutter.“

    Nartina war überrascht. „Oh! Dass hab ich gar nicht mitbekommen.“

    „Ja, unser Roger ist sehr gut, auch im Recherchieren. Und er weiß es anscheinend vorzüglich, seine Maren einzusetzen.“

    Diese versuchte sich zu rechtfertigen. „Er hat nicht nur mich eingesetzt. Martina ist ebenfalls schon aufgestiegen.“

    „Wie meinst du das?“

    „Sie meint deswegen,“ Martina schob zwei spitze Finger in ihre Scheide und zog die beiden Jetons heraus.“

    „Was ist das denn?“

    „Die hat mir der Professor Dr. Bohnsack da reingeschoben,“

    „Bist du sein Sparschwein geworden?“ gluckste Regine.

    „Einen bekam ich für die Aufführung bzw. als Anerkennung und den zweiten für einen Gedankengang von mir…“

    „Und da muss ich dringend nachfassen. Er will nun den alten Steingräber mit ins Boot nehmen.“ sinnierte Maren

    „Bitte? Diesen senilen alten Greis?“ Jenn war sehr überrascht.

    „Du kennst den?“

    „Sicher. Er ist oder besser war mein Mandat. Der hat seinen ganzen Betrieb überschrieben an eine Stiftung.“

    „Aber scheinbar nicht alles. Der Prof war sehr davon überzeugt, dass der immer noch so einiges bewegen kann.“

    „Interessant!“ Jenn rieb sich unterm Kinn, „deswegen wollte er also diese Zusatzklauseln…“

     

    „Was besprecht ihr denn hier alles auf dem Klo?“

    Roger war dazu gekommen, zusammen mit dem Professor. Interessiert betrachtete dieser Jenn.

    „Also sie sind dieses knackige Liftgirl. Frau Dr. Brunner… Man lernt nie aus.“

    „Professor, das bleibt aber unter uns, bitte. Sie ist hier nur ähh … Jenn!“

    Roger wurde ganz verlegen.

    „Gehören diese beiden etwa auch noch zu ihrem Harem?“

    „Es hat sich so ergeben,“ Roger nickte, „meine Dienerin und meine anderen devs.“

    „Wobei die eine sogar von jedermann benutzt werden kann,“ sein Blick fiel auf Regine, die zurücklächelte. Etwas ungeschickt nestelte er an seiner Hose, sah dann schmunzelnd Martina an, „können sie mir auch in dieser Hinsicht zur Hand gehen?“

    Diese lachte, ging vor ihm in die Knie und öffnete seinen Reißverschluss. „Eine Dienerin ist vielseitig nutz- und benutzbar, Herr Professor. Darf ich?“ Sie griff an sein Glied und richtete es auf Regina, die sich sofort ihm zuwandte. „Dafür bin ich heute zuständig.“

    Danach riss sie ihren Mund auf und ließ sich abspülen, begann sogar zu schlucken. Anschließend säuberte Martina ihn, allerdings so intensiv, dass sie, nun mit beiden Armen auf dem Pinkelbecken abgestützt, seinen Ständer auch wieder verkleinern half.

    Jenn versuchte derweil, ihm etwas über sein Gespräch zu entlocken, allerdings blieb er nichtssagend. Als sie trotzdem hinterher vor ihm in die Knie ging und sein wieder entspanntes Glied säuberte, ließ er durchsickern, dass sie doch ein Gespräch mit dem 2. Bürgermeister führen sollte. Dazu steckte er ihr so ganz ´ím Vertrauen` zu, dass sie doch …

     

    „Meine Damen, Roger, wir sehen uns heute sicher noch…“

    Gut gelaunt und doppelt erleichtert verließ er anschließend die Toilette.

    „Was hat er dir gesagt?“ wollte Roger nun von ihr wissen, doch dieses Mal lächelte sie ihn nur an und … schwieg.

    Maren verstand ihre Freundin, allerdings erkannte sie auch eine neue Chance. „Behalt es für dich. Nur - wie willst du mit dem ins Gespräch kommen?“

    „Ganz einfach, Maren. Seh du nur zu, dass der mich ersteigert. Oder aber noch besser, die Frau Dr. Kinderjan, die mich dann an den weiterreichen könnte. So als ´Partei übergreifende` Gefälligkeit. Du kennst sie ja, sie läuft hier auch rum mit ihrer Frau. Eventuell müsstest du ihr dann allerdings die Kaufsumme vorstrecken….“

    Maren seufzte lächelnd. „Geht schon klar. Wir werden das schon irgendwie verbuchen können.“

    Allerdings,“ sie sah auf die Uhr, „jetzt kommt gleich dein 2.Auftritt, Jenn. Diesmal allerdings, sie nestelte in ihrer Tasche, holte eine Latexmaske heraus, diesmal die Blickdichte. „Ich werde dich auch hinführen und Martina – bleibst du mit bei ihr? Bevor irgendeiner sie zu schnell und zu intensiv unter Strom setzt.“ Verständig nickte diese. „Was soll ich dazu anziehen?“

    „Wir gehen erst hinter die Bühne. Da müsste noch eine Korsage liegen, die von Regine. Quäl dich da rein, dann wirkst du gleich 20 kg leichter und deine Titten fallen dann noch mehr ins Auge.“

    Martina kicherte. „Hauptsache, ich bekomme noch genügend Luft in dem Ding. Und für unten rum?“

    „Brauchst du da was? Wer hat deinen Busch heute noch nicht gesehen…“

    „Und was machst du jetzt, Hennig?“

    „Zu der Versteigerung muss ich auch, oder?“

    „Ach Hennig,“ Maren schob ihre Hand unter seinen Morgenmantel, „willst du etwa die Frau, die dir eventuell dein Engagement zusätzlich vergoldet, noch enttäuschen? Wie sagst du immer so schön? Job ist Job! Also mach die Cocksucker glücklich.“

    „Spinnst du? Ne Frau ja, aber keine Kerle!“

    „Okay, okay. Ich geb’s an Roger weiter.“ Sie küsste noch mal auf sein Glied. „Ess erstmal was, damit der da wieder zu Kräften kommt.“ Schmunzelnd sah sie zu, wie er rausschlurfte.

    Jenn hatte sich schon unter die Latexmaske gequält, hielt sich hilfebedürftig an Martina fest, die sie rausführen wollte. „Warte!“ Sie griff erneut in ihre Tasche, holte den Ballplug heraus. Diesmal musst du den tragen, sonst stöhnst du uns eventuell den Saal leer.“

    Seufzend öffnete Jenn ihren Mund, ließ sich den Ballon einsetzen.

     

    „Machts gut ihr Beiden“, rief Regine ihnen nach. „Übrigens, wie lange muss ich hier bleiben?“

    „Bis ½ 1 Uhr. Dann kommst du ebenfalls auf der Bühne. Aber keine Sorge, ich lass dich kurz vorher von Peggy abholen und gründlich duschen und danach noch etwas aufstylen. Bis nachher also.“

     

    Angespannt gingen Maren und Martina zurück zur Bühne, wo schon erneut die Tänzerinnen ihren Auftritt hatten. Allerdings bestand deren Kostüm jetzt nur noch aus durchsichtigen Hemdchen und es waren auch nur noch fünf der vormals acht Frauen auf der Bühne.



    “Wo sind die Anderen?“ fragte Tina interessiert nach. 

    „Na wo wohl?“ Maren deutete auf die Separees. „Die werden nebenbei gefickt. Deswegen sind die doch hauptsächlich hier.“

    „Was mach ich, wenn einer auch was von mir will?“

    „Sag dem höflich, dass du beschäftigt bist und wenn du’s selber willst, gut, dann frag mich oder eine der Kellnerinnen, dass die dann hier auf Jenn aufpasst.“

    Von Jenn kam ein unverständliches Gebrabbel. „Warte!“ Tina nahm ihr den Plug aus dem Mund. „Was ist, wenn ich nicht mehr kann?“

    „Ach Jenn. Wenn du wegtreten solltest, dann hängst du halt in deinen Ketten. Dann ist’s doch eh egal, weil du es nicht mehr mitbekommst.“ Maren kniff ihr fest in eine Schamlippe, „Keine Sorge, wir passen schon auf dich auf. Das gehört mit zum Covern.

    Ich geb dir zusätzlich in die linke Hand einen kleinen Ball, der laut quietscht, wenn du ihn drückst. Dann weiß Tina oder die, welche auf dich gerade aufpasst, dass etwas mit dir ist. Schatz, denk dran: wir brauchen dich doch noch!“

    „Hoffentlich vergisst du das nicht!“ konnte Jenn noch stöhnen, bevor sie wieder zum Schweigen gebracht wurde.

    „Ich hab euch schon gesucht!“ Roger war wieder dazu gekommen, begutachtete erst Maren, die nur ihre offenherzige Bluse anhatte sowie einen sehr kurzen Mini, dann aber fiel sein Blick sehr anerkennend auf Martina. „Du siehst wirklich rattenscharf aus in diesem Ding. Ich glaube, ich werd aufpassen müssen, dass man sich nicht auf dich stürzt.“

    „Ich hab doch nur das Mieder von Regine an.“

    „Ja, aber an dir und mit deinen großen Brüsten wirkt das wie ein Aufschrei.“

    „Ein Aufschrei?“ Selbst Maren spitzte die Ohren.

    „Sobald du so unter die Leute gehst, wirkt das wie ein ´Männer! Hier bin ich. Fickt mich!`“

    Er streichelte ihr über die Wange. “Dir bräuchte ich nicht mal ein Schild dafür um den Hals hängen, jeder erkennt das von selber.“

    „Aber das wollte ich nicht, ich…“ Martina wurde unsicher.

    „Freu dich doch!“ Maren nahm sie in den Arm, „früher hast du dich immer so unsicher gefühlt und jetzt? Jetzt wirkst, nein bist du so selbstbewusst und doch so weiblich. Selbst ich nehme das wahr bei dir und ich bin nur eine Frau.“

    „Sie hat Recht, Martina. Heb dein Kinn hoch und sei DU. Die neue DU.“ Roger küsste ihr auf die Wange, dann wandte er sich an Jenn. „Bist du soweit?“ Sie brabbelte Unverständliches.

    „Gut, dann werden wir dich als Opfer durch die Menge führen. Aber erst,“ er legte sich einen langen schwarzen Umhang um und setzte zusätzlich eine Scharfrichterhaube auf, „ wir wollen dich doch ins rechte Licht setzen, wenn wir dich auf dein Schafott bringen.“

    Und damit es noch dramatischer wirkte, band er ihre Hände hinter ihrem Rücken zusammen und hängte ihr ein Schild um den Hals                           Foltersau

    „Wir sollten mal wieder etwas Theater spielen,“ er beugte sich nahe an Maren und Martine heran, „sie wollte ja freiwillig leiden, also verschaffen wir ihr das Vergnügen.“ Dabei streichelte seine Hand an Jenn’s Schamlippen, wofür sie auch bereitwillig die Oberschenkel etwas weiter öffnete. „Überraschen wir sie also. Wir führen sie durch die Menge. Du Maren, suchst mir noch die Neunschwänzige Katze raus, aber die weiche, und dann werde ich sie damit antreiben. Zwischendurch werden wir immer mal stoppen, sie anfassen lassen und, sollte einer sich wagen, darf er sie auch ficken. Ihr werdet sie dann dabei festhalten.“

    “Aber wir können doch nicht…“ stammelte Martina entsetzt, doch er winkte ab. „Sollen wir dich dafür nehmen lassen?“

    „Bei Regine ging es daneben,“ wagte nun auch Maren etwas einzuwenden, doch er winkte lässig ab. „Jenn ist stärker und sobald ich merke, dass es bei ihr an die Substanz geht, brechen wir natürlich sofort ab.“

    Als Maren die Peitsche gefunden hatte, führte er den Tross los. Wieder zurück über die Bühne, vorbei an der Band, die nun wieder die Gäste unterhielt. Etliche von denen bewegten sich schon auf der Tanzfläche. Als aber als nun Jenn mit ihrem Schild um den Hals auftauchte, angetrieben von jemandem im Henkerskostüm, blieben alle stehen, starrten auf das, was da wohl kommen sollte.

    „Macht Platz!“ Mit 2-3 Schlägen auf den Hintern wurde sie weiter getrieben, immer geführt von ihren beiden Freundinnen. Von allen wurden die vier neugierig beobachtet. Allerdings wurde Martina in ihrem neuen Outfit ebenfalls sehr intensiv in Augenschein genommen, so sehr, dass ein Mann sogar den ´Henker` ansprach, ob diese ihn `begleiten’ könnte. Anfangs war ihr das peinlich, aber ihrem Selbstbewusstsein wurde damit zuätzlich noch eine Steigerung verpasst.

    Jahrzehntelang war sie nur das brave Hausmütterchen und jetzt?

    Der Henker wandte sich an den Fragesteller. „Unsere Tina würde sicher gerne mit ihnen mitgehen, aber sie sehen selber, im Moment wird sie noch bei der Ausstellung unserer Foltersau benötigt.“

    Jeder konnte mitbekommen, das Jenn bei dieser Bezeichnung immer wieder heftig in ihren Knebel biss und Unverständliches brabbelte.

    „Warten sie, bis die Sau hier sich da hinten am Kreuz krümmen wird. Wenn dann diese hier,“ er griff Martina dabei fest an die Brust, „abgelöst werden sollte, wird sie sie sicher gerne begleiten. Oder, Dienerin?“ Dabei wandte er sich an sie.

    „Ja Meister,“ kam zögernd als Antwort.

    „Andererseits, auch sie wird heute um 1 Uhr versteigert und wird dann sicher noch intensiver auf ihre dann vielleicht noch heftigeren Wünsche eingehen.“

    Dem Kunden reichte diese Auskunft.



    Der Marsch ging weiter, vorbei an den beiden Tresen, den Spieltischen, wobei ständig angehalten wurde, damit den Spielern die Gelegenheit geboten wurde, diese Frau auch noch mal anzufassen. Roger nickte nun einem von der Security zu, der auf die Gruppe zukam, Jenn fest zwischen die Beine griff und Maren aufforderte, einen Barhocker zu holen. Als sie damit zurückkam, wurde Jenn nun grob mit dem Oberkörper darüber gedrückt, die beiden Frauen hielten sie fest, während er sie von hinten einfach abfickte. Überraschenderweise machte Jenn mit – derartiges hatte sie wohl selber erwartet. Für die Gäste aber war es ein weiteres Highlight und als er von ihr abließ, klatschten einige sogar Beifall.

    Endlich hatte der kleine Tross den aufgebauten ´Folterplatz` mit dem etwas erhöht aufgestelltem Andreaskreuz erreicht. .

     

    Jenn wurde nun auf dieses Kreuz gestellt, immer motiviert von etlichen kleinen, aber festen Schlägen, bis Maren und Martina sie schließlich mit gespreizten Armen und Beinen sowie einem Gurt um den Bauch fixiert hatten.

    „Martina beugte sich zu Roger. „Wollen wir nicht am Anfang diese Maulsperre weglassen? Soll doch ruhig jeder hören, wenn sie stöhnt. Wenn’s zuviel wird, können wir sie ja immer noch zum Schweigen bringen, oder?“ Er nickte zustimmend.

    Allerdings, sobald Jenn wieder reden konnte, fing sie an zu zetern, sodass er ihr fest einen Schlag über die Brüste versetzte und sie anfuhr. „Schweige, du Opfer!“

    Sie erkannte Rogers Stimme, also gehorchte sie. Maren hatte sich schon vor sie gekniet, ihr das frische Sperma abgeleckt, die Schamlippen trocken gerieben und war bereit, die Klammern anzusetzen.

    Etliche waren dazu gekommen, warteten gespannt im Halbkreis, dass der Henker sein Zeichen gab und sie ihr erst die linke, dann die rechte Krokoklammer in das weiche Fleisch bohrte, welches jedes Mal ein heiseres Aufkeuchen bei Jenn verursachte.

    Roger trat nun an den Automaten, warf einen 100€ Jeton ein und begann den Stärkeregler langsam hoch zu tippen. Bei 10 begann sie schon tiefer zu einzuatmen, bei 15 zu keuchen und als er sich langsam auf 20 hochgetippt hatte, hing sie nur noch keuchend und zitternd in ihrer Fixierung am Kreuz. Dann aber wurde der Strom automatisch wieder herunter geregelt, zurück auf 5 und man konnte noch einen 2. Lauf starten, bis die voreingestellte Zeit vorbei war.

    Ein schon etwas angetrunkener Besucher zückte einen 100 Euroschein, wechselte den bei Maren und tippte sich hoch. Als er bei 19 war, wollte er anscheinend testen, ob da wirklich Strom floss und griff bei Jenn an die Scheide, keuchte allerdings laut auf, als er nun selber an sich diesen Stromfluss spürte.

    Martina hatte seine Finger allerdings sofort weg geschlagen, legte nun ihrerseits die Hand auf die Scheide. Als er sich erneut von 5 an neu hoch tippte, spürte sie erstmals selber diese zunehmende Spannung. Schon bei 12 spürte sie ein Zucken in ihren Fingern, bei 15 fingen diese von selber an, unkontrolliert zu greifen und bei 18 schon musste sie die Hand wegziehen.

    Jenn keuchte nun aber erst richtig auf…

    Der Andrang wurde immer größer, jeder wollte nun ´die da` unter Strom setzen, selbst Frauen wollten sich beweisen.

    Nach 30 Minuten wurde es für Jenn zuviel, sie drückte den Notfallball und sofort entfernte Martina die Klammern. Von Jenn hörte sie nur noch ein gurgelndes `Danke`, dann sackte sie zusammen. Sofort kamen auch Maren und der ´Henker´ zurück, lösten die Fesseln und legten sie auf den Boden.

    Unter den Zuschauern wurde Unmut laut, viele wollten noch ihre Jetons loswerden, als nun Maren vortrat. „Gibt es unter euch eine oder einem Freiwilligen? Nein?“ Sie sah fordernd rüber zu Martina, die Jenn im Arm hatte und streichelte. „Du oder ich?“ 

    Diese stand auf. „Ich mache es!“

    Sie stellte sich breitbeinig in das Kreuz, hielt sich an den oberen Ketten fest, ließ sich von Maren fixieren und die Klammern setzen, wartete, dass der erste wieder lostippte und versuchte sich zu konzentrieren. Bei 15 spürte sie, wie ihr Unterleib zu zucken begann, bei 18 schon spürte sie, wie die Welle sich in ihr aufbaute und bei 19-20 über sie hinweg brach. Dann war wieder die Spannung weg und beinahe fordernd stand sie nun abwartend da, wartete, dass der nächste sie erneut hochjagte. Allerdings war auch sie nach 15 Minuten total überreizt, konnte schon nicht mehr und Maren streifte sich den Mini und das Top vom Leib, löste sie ab. Als diese ebenfalls nach 12 Durchgängen nicht mehr konnte, hatte Jenn sich wieder soweit erholt, dass sie erneut 20 Minuten überstehen konnte, dann kam Roger und löste diese Folterrunde auf.

    Maren musste nun nackt, wie sie inzwischen wieder war, durch die Menge eilen und diese Stadträtin suchen, damit Roger sich mit ihr absprechen konnte. Mit ihrer Frau kam diese nun ebenfalls hinter die Bühne, hockte sich gleich zu Jenn, die sich inzwischen die Maske vom Kopf gezogen hatte und streichelte sie. „Was machst du nur für Sachen!“

    Ihre Lebenspartnerin Barbara hockte sich ebenfalls daneben, betrachtete Jenn und stellte dann lächelnd fest: „Du bist also meine Stieftochter.“ Alle drei sahen sich überrascht an und lachten, dann erklärte Jenn den Beiden, was sie vorhatte.

    „Gibt es denn keinen anderen Weg?“ wollte Johanna von Roger wissen.

    „Kennen sie, äh du denn einen?“

    „Nein, die Idee ist schon gut. Wenn das, was der Professor andeutete, wirklich stimmt – das wäre dann die erste parteiübergreifende Kopulation bei uns im Rat. Ich habe übrigens mit deinem Vater gesprochen, ihm erzählt, was er für eine gutaussehende, intelligente Tochter hat.“

    „Aber du hast ihm nicht gesagt, das ich es bin, oder?“

    „Ich sagte ihm nur, dass sie auch hier wäre und er sie ganz sicher auch schon gesehen hat. Er war relativ sprachlos und,“ sie lächelte, „das kommt bei dem selten vor.“

     

    „Warte mal,“ Jenn sah zu Roger hoch, „diese blöden Maske setz ich nicht mehr auf. Sag was du willst, aber dann scheiß ich auf mein Inkognito.“ Roger nickte nachgebend. „Und wenn du nur eine Augenmaske aufsetzt? So á la Zorro?“

    „Gut, dann eben als die nackte Zorra,“ Jenn war wieder die Alte, „Kommt nachher auch noch Peggy hierher? Die muss was mit meinen Haaren machen.“

    „Das kann ich doch machen“ Barbara nahm sie in den Arm, „das mach ich bei Johanna, äh deiner Mutter auch immer.“ „Wirklich? Dann gerne.“ Jenn sah die Jüngere an. „Du bist auch eine sehr interessante Frau. Wie kamst du mit Frau Dr. Kinderj.. äh Johanna zusammen?“

    „Ich lernte sie auf einem Meeting kennen und, wie sich das so ergibt…“

    Jenn lächelte. „Wir sollten uns alle mal in Ruhe ausquatschen. Heute ist das wohl doch etwas .. unprofessionell.“ „Stimmt. Du hast übrigens schönes Haar.“

     

    ….

    „Man sagte mir, ich soll mich hier einfinden?“

    Maren drehte sich zu der jungen Frau um. „Ah Juliette. Ich bräuchte dich für die Versteigerung.“

    „Mich? Aber warum? Hab ich was falsch gemacht oder..“

    „Nein, nein. Aber ich brauche jemand wie dich: jünger, gut aussehend, mit schneller Auffassungsgabe und mit einer gewissen Verpflichtung. Kann ich auf dich zählen?“

    „Wenn ich mich hier so umsehe,“ Juliette hatte sofort Jenn und ihre Mutter erkannt, „dann läuft hier wohl wirklich so einiges im Hintergrund ab.“

    „Hierüber schreibst du nichts!“

    Maren bekam einen Schreck. Diese Frau sah anscheinend vieles und kombinierte auch sehr schnell. „Hast du bei deiner Arbeit im Saal unten auch so aufmerksame Augen gehabt?“

    Juli zögerte. „Es war … interessant.“

    „Das heißt?“

    „Einige unserer Honoratioren sind privat doch etwas anders als sie sich offiziell ausgeben.“

    Von hinten lachte Jenn auf. „Du musst diese Journalistin sein, oder?“

    Juli drehte sich zu ihr „Frau Dr. Brunner, ich…“

    „Stopp!“ „Ich bin hier nur Jenn und du, zieh dich erstmal aus. Hast du schon das Interesse von unseren richtig Hochoffiziellen geweckt?“

    „Zwei waren mit mir im Separee, ja. Daher auch meine Enttäuschung. Gerade unser ach so frauenfreundlicher Bürgermeister..“

    Jenn lächelte. „Hat er dich falsch behandelt?“

    „Wie ne dumme Nutte. Und was der so von sich gab…“

    „Wir müssen uns darüber noch mal austauschen. Aber – für die meisten der Gäste sind wir eh nur Nutten. Na und? Stehst du da nicht auch schon drüber?“

    „Wenn mein Chef mich erkannt hätte, ich würde keine Zeile mehr an den Verlag verkaufen.“

    „Wollen wir daran arbeiten?“ Maren mischte sich ein.

    „Und wie soll das gehen?“

    „Pressearbeit ist sehr wichtig und gerade, wenn du auch für uns arbeiten sollst. Wir werden dich verschenken, besser Frau Kind…, äh Johanna wird versuchen, dich auch zu ersteigern und an diesen Herrn weiterreichen. So quasi als Anerkennung für die Parteiarbeit seiner Zeitung. Provoziere ihn, wecke die Sau in ihm. Lass dich benutzen, wenn’s geht so dreckig wie möglich. Und biete dich an, ihm auch weiterhin zu Diensten zu sein. Oder ist das zu unangenehm für dich?“

    „Habe ich eine Wahl?“

    „Wenn du auch weiterhin wie besprochen für uns arbeiten willst…“

    „Na was solls. Ich werd’s schon hinbekommen.“ Sie hatte sich inzwischen auch schon ganz entkleidet, wurde von Maren kritisch betrachtet. „An deiner Figur kann niemand mäkeln.“

    „Danke. Aber, was sie, äh du – ihr vorhin auf der Bühne gezeigt habt, besonders die Große von euch, dass war einfach toll.“

    „Hattest du etwa Zeit, das zu beobachten?“

    Juliette wurde etwas verlegen. „Ich hatte da grad nen ´Kunden`und im Separee wird doch auf nem Bildschirm das Geschehen von der Bühne übertragen.“

    „Interessant. Das hatte ich ganz vergessen. Dann hätten wir sogar eine Aufzeichnung davon.“

    Maren sah auf die Uhr. 0:45. Es sollte gleich losgehen. Die Tänzerinnen, nun wieder komplett, waren grad draußen für ihren letzten Auftritt vor der Versteigerung. Wo blieben Roger und Regine?

     * * *

     



    „Hier steckst du also immer noch!“ Peggy, in ihrem Äußeren durch ihren nackten, stark tätowierten Körper und lediglich einem Strapsgürtel um die Hüfte etwas angepasst an die Veranstaltung, war in die kleine Abtrennung der Herrentoilette getreten.

    „Peggy!“ Machst du draußen etwa auch mit?“ Regine richtete sich in ihrer Rinne auf.

    „Die werden sich hüten, mich dazu einzusetzen. „Nein, ich soll dich holen und etwas zurecht trimmen.“

    „Duschen wäre mir lieber. Ich muss ja stinken wie ein Iltis,“ seufzte Regine.

    „Und du tropfst auch,“ Peggy reichte ihr ein großes Handtuch, „Trockne dich erstmal ab, dass du, ohne alles vollzutropfen, durch den Saal kommst.“

    Kichernd stieg sie aus der Rinne, trocknete sich kurz ab und wickelte das Handtuch um ihren Körper. „Was soll das denn?“ Peggy staunte, „wieder Schamgefühle?“

    „Na ja, hier hat’s gepasst, aber da draußen? Ich kann doch nicht…“

    „Bleib einfach so. Später aber sollst auch du mit rauf auf die Bühne, das weißt du doch.“

    „Maren sprach irgendwas von einer Versteigerung und so. Weißt du mehr?“

    Peggy nickte, „Sicher. Ich hab’s auch mal mitgemacht. Wir standen da erst alle nebeneinander vor der der Bühne, jede mit ner Nummer um den Hals und die Gäste konnte jede begutachten, auch mit anfassen. Mir war das damals sehr peinlich. Das war wie auf einem Viehmarkt. Nur seinerzeit fühlte ich mich wie eines dieser Tiere.“

    Regine sog tief Luft ein. „Erniedrigend?“

    „Total. Wenn ich mal mitdrehte, da wusste ich, ich werde gefickt, da war ganz klar, was und wie es laufen würde. Aber hier so vor der Bühne. Du fühlst dich wie …“

    „Eine Ware….?“

    „Genau. Und dazu musst du noch mitmachen. Schließlich willst du dann ja auch gut weggehen. Ich hab da etliche neben mir erlebt, die sich erniedrigt haben bis zum Gehtnichtmehr, peinlich eigentlich. Aber,“ Peggy schmunzelte, „ich war, glaube ich, nicht viel besser.

    Ja und danach ging’s hoch auf die Bühne.

    Roger hatte jede von uns einzeln nach vorne gerufen, uns angepriesen, abgetatscht, mit oftmals abfälligen Attributen bewertet und die da unten steigern dann halt für dich. Und natürlich gibst du dir auch Mühe, schließlich geht die Hälfte des Verkaufspreises am Ende an dich selber. Und danach..“

    „Danach soll ficken dran sein, oder?“

    Peggy zuckte mit der Schulter. „Logisch wäre es, aber die wollen immer erst reden oder mit dir als eigener Sklavin im Anhang angeben. Und erst am Ende dann darfst du endlich die Beine breit machen und kannst nach Hause. Ich zumindest damals. Aber du wirst es ja selber nachher erleben. Aber zuerst,“ sie waren in dem großen Sanitäranlage des Studio angekommen, „dusch dich erstmal gründlich ab. Ich soll ne saubere Sau abliefern.“

    „Nach 10 Minuten kam sie schon wieder, „Los, beeil dich. Ich muss dich noch schminken und die Haare trocknen.“ Regine folgte ihr, hier wieder ohne Handtuch, in die Maske und riss überrascht den Mund auf: Ute stand dort breitbeinig, nackt, mitten im Raum, die Arme gespreizt mit zwei Stricken oben an einem Balken fixiert und war mit einer dunklen, fast schwarzen Masse eingecremt. Nur ihre Brüste sowie die Scham und der Hintern waren nicht bedeckt worden. Selbst ihr Gesicht, ihre Ohren waren eingefärbt. „Was wird das denn?“

    In dem schwarzen Gesicht funkelten Utes helle Augen zu ihr herüber. „Ich geh in den Ruhestand. Mein Meister gibt mich ab als Magd und Kuh auf einen Bauernhof,“ sie seufzte, „endlich! Seit drei Tagen bekomme ich schon Hormonspritzen, dass meine Euter irgendwann auch mal Milch geben und dann…“ Neugierig trat Regine an sie heran, fasste vorsichtig an den Busen. „Der ist tatsächlich voller geworden. Ich meine, Roger hat mal erwähnt, dass wir durch dich dann auch auf dem Bauernhof drehen könnten. Und ist heute soll die Übergabe sein?“

    „Soweit ich weiß ja.. Ich weiß zwar noch nicht, wie das vonstatten gehen soll, aber ich kenn meinen Meister. Irgendwas macht der immer.“

    „Warst du lange bei Roger?“ „Über 15 Jahre. Ich möchte es nicht missen, aber einmal muss Schluss sein.“

    „War das seine Idee?“

    „Ich hatte ihn schon lange darum gebeten,. Schließlich kenne ich meinen neuen Herrn auch schon einige Jahre, aber Roger wollte sich nicht von mir trennen. Nun hat er aber endlich jemand gefunden..“ „Maren, oder?“ Ute nickte, „und er hat sie zu seiner ´neuen` Truie gemacht.“

    Sie seufzte. „Maren hat einiges bei ihm verändert. Er ist ruhiger geworden, nicht immer so aufbrausend. Und durch sie ist auch die Firma praktisch explodiert. Sie hat in der kurzen Zeit soviel angeschoben, alle Achtung. Und ihr seid jetzt als ihre Freundinnen ebenfalls wohl mit dabei.“

    Peggy war an sie herangetreten, hatte die Färbungsmasse überprüft und sie losgebunden. „ich glaube, es reicht nun für dich. Geh rüber und dusche dich gründlich ab. Ich mach Regine in der Zwischenzeit die Haare.“

    Regine sah Ute nach, als sie raus ging. „Ist sie wirklich froh, dass sie nun fortgeht?“

    Peggy wurde etwas nachdenklich. „Sie hat viel mit ihm mitgemacht. Andere hätten ihn nicht solange ertragen. Aber sie war es selber, die ihn auf Maren angesetzt hatte. Und als es bei denen endlich gut lief, da hat sie ihn um ihren Abschied gebeten.“

    „Ute hat Roger auch indirekt gelenkt?“

    Peggy sah sie mit vor der Brust verschränkten Armen an.

    „Glaubst wirklich, ein guter Top denkt nur an sich? Eigentlich ist Roger auch sehr weich, aber Ute und jetzt Maren hatten und haben ihn immer gut im Griff gehabt.“

    Sie flüsterte, „Aber steck ihm das nie.“

    Beide sahen sich an verschwörerisch und lachten.

    „Geht das so?“ Ute kam zurück aus der Dusche, trat unsicher vor die große Spiegelwand.

    „Oh Gott! An dieses Aussehen muss ich mich noch gewöhnen.“ Ihre Haut war von Kopf bis Fuß beinahe pechschwarz, glänzte noch von der Feuchtigkeit, lediglich ihre Brüste und der Hintern stachen in der alten hellen Hautfarbe heraus. Peggy sah sie an, sagte nur in tiefer Stimmlage ´Muuh` und Ute antwortete ebenso, anschließend brachen beide in ein etwas hysterisches Gelächter aus..

    „Deine Haare sind ja auch ab!“ stellte Regine fest.

    „Kennst du ne Milchkuh mit langen Haaren?“ Dabei deutete sie auf ihren Unterleib, auf dem, immer noch erkennbar, die beiden Tattoos durchschimmerten: Truie und darüber Vache laitière

    „Aber keine Sorge, die Haare wachsen wieder. Und in nem ¼ Jahr ist diese Farbe auch wieder weg.“

    „Ich färb dich gerne erneut nach. Hab noch nen halben Eimer von diesem Zeug nachbehalten.“

    „Irgendwie hat das was,“ sinnierte Regine „ich auch so als schwarze Sau…“

    „Lass du dich dann aber erstmal von unseren beiden Schwarzen ficken, danach solltest du anders denken,“ gab Ute zu bedenken.

    „So Mädels, es ist soweit.“ Peggy rief zum Abmarsch auf. „Du Ute, legst diesen Umhang mit Kapuze um und du Regine, dich soll ich hier mit diesem Strick um den Hals reinführen.“

    „Warum das denn?“ wollte sie widersprechen.

    „Heute bist du halt die `Pig of the Night`, das heißt, du wirst noch viel Spaß haben.“

    „Was heißt das für mich?“

    Peggy streichelte ihr über den Hintern, „Lass dich überraschen..

    Kapitel 16


    Die Versteigerung

    Roger kam endlich dazu. „Es geht los, Mädels. Also alle raus hier und runter vor die Bühne. Ich hab schon die Freiwilligen aus dem Käfig geholt. Die haben inzwischen ihre Schilder um den Hals. Hier,“ er reichte Maren die übrigen Schilder, „verteil die und jeder bekommt zusätzlich einen Strick um den Hals.“

    „Ich auch?“ Etwas missmutig hielt Hennig noch sein Schild in der Hand, verdeckte damit seinen Schniedel.

    Roger sah ihn an, grinste. „Bei dir mach ich ne Ausnahme. Schließlich bist du heute die Attraktion. Der ´Hengst des Abends`. Bleib so oder, noch besser, leg wieder deinen Morgenmantel um. Wenn ich dir den dann öffne, werden die Damen hoffentlich nicht zu kreischen anfangen…“

    Hennig konnte nur missmutig grinsen.

    „Martina, du noch in deiner Korsage?“

    „Maren meinte, ich soll den anbehalten…“

    „Stimmt, du siehst rattenscharf damit aus. Aber Maren: DU wirst heute nicht dabei sein. Dich brauch ich an meiner Seite. Irgendwas ziehst du also wieder an.“

    „Schon gut,“ sie legte das Schild wieder beiseite und zog ihr durchsichtiges Top über. „Das sollte nun aber reichen. Die alle haben mich heute schon ganz nackt gesehen.“

    Ihr Top grinste nur frech.

    Im Hintergrund tuschelte Jenns Mutter mit ihrer Frau, dann wandte sich die Ältere an den Veranstalter. „Roger?“ er sah sie an, „Jetzt fehlt doch nun eine, oder“ „Schon,“ gab er zu.

    „Ich, besser wir, haben beschlossen, dass Barbara mitmachen möchte.“

    „Aber..“ er war sprachlos, sah die Jüngere an, die sich schon auszog, „du weißt, was das bedeutet?“ Diese zuckte nur achtlos mit der Schulter. „Wenn ich ersteigert werde, wird mich einer eben ficken wollen. Na und? Nutze ich davon ab? Johanna meinte, es wäre mal wieder an der Zeit für mich und,“ sie streichelte ihrer Frau über die Wange, „wenn ich zusammen mit meiner Stieftochter da stehe…“ sie hängte sich Marens Schild um den Hals und band sich den Strick um. „Geht das so?“ Jenn stürmte auf sie zu, umarmte sie. „Du siehst toll aus, wirklich.“ Dabei sah sie zu ihrer Mutter rüber, „aber Barbara ersteigerst du dann nicht auch noch, oder?“

    Johanna lachte, „außer wenn keiner sie haben will..“

    Roger kam dazu. “Keine Sorge. Bisher ging jede weg. Und,“ er sah die ´Stiefmutter` an, „falls ich dich beim Anpreisen etwas grob anfasse oder diskreditiere, nimms nicht zu persönlich.“

    „Ich werd’s schon überleben,“ kam kichernd als Antwort.

     

    „Ich dachte, ihr wärt schon alle unten!“ Peggy kam mit Ute und Regine dazu.

    „Wir waren auf dem Weg,“ Roger wandte sich zu den Dreien, ging langsam auf Ute zu, schob ihr die Kapuze vom Kopf, „es ist nun soweit.“ Er umarmte sie fest, küsste ihr auf die Lippen, „nun denn!“

    Er holte tief Luft, sah zu Maren, „Mädels, macht mir keine Schande. Auf geht’s!“

     

    Langsam bewegte sich die Karawane über die Bühne nach unten, wo schon die Freiwilligen, alle ebenfalls bereits unbekleidet mit Schild und Strick um den Hals auf sie warteten. Roger blieb zuerst noch oben auf der Bühne, während Maren sie unten alle in Zweiergruppen etwas verteilt ausrichtete.

     

    Oben trat Roger vor.

    „Meine Damen und Herren, ein weiterer Höhepunkt unserer Casinonacht: Die Versteigerung der Sklaven und Sklavinnen der Nacht.

    Da stehen sie also, die heute zur Auswahl stehen. Sie haben noch eine Viertelstunde Zeit, die Ware in Augenschein zu nehmen. Haben sie keine Scheu, die Verkaufsobjekte auch anzufassen, schließlich wollen und müssen sie doch wissen, wofür sie ihr Geld ausgeben sollen. Und natürlich gilt wieder: Nach dem Verkauf stehen ihnen diese Verkaufssklaven fast uneingeschränkt zu ihrer Verfügung – bis diese heutige Veranstaltung beendet wird.

    Also, begutachten sie ungeniert das Angebot des Hauses..“

    Er verbeugte sich und trat ebenfalls nach unten, wo sich die Gäste nun schon zwischen die meist Nackten drängelten, jede und jeden anfassten, auch an sonst unschicklichen Körperteilen.

    Lediglich Ute blieb davon in ihrem Mantel verschont. Roger hatte sich neben sie gestellt, ebenfalls ein Mann in einem dunklen Anzug, der etwas verloren wirkte in dieser Menge. „Da müsst ihr beiden nun noch durch. Aber Ute wollte es ja selber so, oder?“

    Sie nickte nur. „Ja Meister,“ Sie legte einen Arm um ihren neuen Herrn, „Rüdiger hat es mir auch zugestanden.“

    Leicht wehmütig strich Roger ihr um den Hintern, dann riss er sich zusammen, löste sich von ihr und ging zu den anderen Personen, die zum Teil heftig belagert wurden.

    Bei einer der Freiwilligen trat er hinter diese und zog ihr den Kopf zurück, griff an die noch festen Brüste und wandte sich an die beiden Männer, die diese gerade begutachtet hatten.

    „Beachten sie auch dieses noch feste Tittenfleisch. Und nicht zu übersehen, dieses Stück hat auch ihre Spalte offensichtlich regelmäßig gepflegt und auch benutzt. Sie werden feststellen, dass sie schon jetzt vor Vorfreude ausläuft.“ Dabei führte er eine Hand des Begutachters zwischen die blanke Scham, die wirklich schon feucht glänzte.

    „Und hier haben wir eines der männlichen Objekte. Ja meine Damen,“ er griff nach dem schon leicht halbsteifen Schwanz, „der hier sollte mindestens 1-2 Mal für den Rest der Nacht seinen Mann stehen. Und keine Scheu, meine Damen, fassen sie zu. Ruhig gerne etwas fester, er wird schon nicht beißen, oder?“ Dabei lächelte er dem Freiwilligen verschmitzt zu. Als eine der Frauen vor ihm in die Knie ging und nachdem sie ihn angewichst hatte, nun auch noch den Schwanz in dem Mund nehmen wollte, zog er sie kopfschüttelnd zurück. „Nur anfassen, meine Liebe, nicht trinken…“

    Alles um ihn herum begann zu lachen

     

    Nun kam er zu Jenn, kniff ihr in die linke Brustwarze. „Die hier haben sie alle schon gesehen, als sie mit ihr im Fahrstuhl nach unten fuhren: Unser Liftgirl, damals noch mit voller Maske, jetzt nur noch in einer etwas luftigeren Zorramaske. Sie war auch die erste, die sich ihnen als Foltersau bei der Stromfolter zur Verfügung stellte. Der, der sie ersteigert, wird sie nun selber auch richtig benutzen dürfen. Aus eigener Erfahrung kann ich sie nur empfehlen.“ Er lächelte ihr zu und wandte sich an die Nächste.

    Nach weiteren 10 Minuten schritt er wieder hoch auf die Bühne, wo die Tänzerinnen Platz gemacht hatten und alle folgten ihm in der Reihenfolge ihrer Nummerierung. Lediglich Ute und Regina wurde von Maren erst als die Letzten nach oben gelassen und mussten sich an der hinteren Begrenzung nebeneinander aufstellen. 

     

    Roger trat nun bedeutungsschwer nach vorne, sah auf die Reihe der Kandidaten*innen und winkte die Nummer 1 nach vorne.

    „Meine Damen und Herren, unsere Sklavin Nr. 1.“ Er fasste dieser an ihren Strick und zog sie direkt neben sich. „Wir haben hier eine von dem Frischfleisch.. Wie heisst du?“

    „I..Irene“ „Also die Sklavin Irene. Wie sie sehen, hat sie noch eine sehr ansprechende Figur, stramme Titten und auch ihre Lustgrotte liegt offen zur Benutzung. Eingeritten ist sie auch schon, oder?“ Ein zögerliches „Ja“ kam nun von ihr. „Nun,“ er ließ sie sich einmal um sich selbst drehen, dann fasste er ihr fest an die Brust, streifte mit der Hand leicht über die Scham, „sie sehen, sie ist derartige Behandlung wohl schon gewohnt, also brauchen sie sich keine Beschränkung auferlegen. Ich denke, bei einer wie ihr,“ ertätschelte ihr auf dem Hintern, „beginnen wir mit …500.“

    Eine erste Hand hob sich, „gut wer bietet 550?“ und dann ging es ganz schnell. Bei 950 wurden die Bieter etwas zögerliches, Roger begann schon mit dem Runterzählen, als von hinten ein letztes Gebot kam: 1000. Roger sah, dass die Ersteigerte erleichtert aufatmete, dann reizte es ihn.

    Die will sich von nem Bekannten kaufen lassen. Also schummeln. Nicht mit mir!.

    „Geht einer noch auf 1100? Beachten sie, dieses knackige Geschöpf,“ wieder sein Griff bei ihr an Brust und Möse, "sie soll doch nicht verschenkt werden und sie will das sicher auch nicht…“

    1500. Einer der nobleren Geschäftsleute war mit eingestiegen.. 2000 Wieder der vorletzte Bieter. 3000! Er bemerkte, dass der von eben resigniert mit der Schulter zuckte.

    3000 für diese reizende Sklavin. Mögen sie viel Spaß mit und in ihr haben.“

    Als Maren ihm zunickte, übergab er den Strick mit der etwas gequält Wirkenden an den Käufer, der sie lächelnd in Empfang nahm und ihr gleich besitzanzeigend über den Hintern strich..

    „Und nun die Nummer 2.“ Er winkte die nächste heran. „Ein weiteres Fickstück aus der Freiwilligenkollektion. Wie sie sehen, sehr kräftige Brüste, er fühlte, „sehr lebensecht aufgepeppt bei der ..?“ „Conny“ „bei der Conny, gut passend zu dem lateinischen Schriftzug über den Brüsten. Was steht da?“ Stockend sah sie zu ihm hoch, übersetzte.

    „Lebe Liebe Leide“.

    Also eine lebensfrohe Sklavin, die es liebt zu leiden. Geben wir ihr die Gelegenheit. Und auch schon offen an der Scham, sogar mit einem interessanten Kitzlerpiercing. Sie weiß also, was Spaß macht. Gut,, fangen wir an bei 500. Einige Hände gingen hoch, er zählte weiter 600..700.. 800..1000

    Einer rief von hinten 1500. „Soll das schon alles sein für so eine stramme Sklavin? Oder als was siehst du dich?“ „Heute?“ Sie wirkte sehr selbstsicher. „Als geile Dreilochfotze!“

    Nun für dieses geile Fickstück, die sicher alle ihre Löcher gestopft haben möchte….“

    Einer aus einer Gruppe Männer hob die Hand 2500 „Nur 2500? Meine Herren! Ihr seid zu viert, dann sollte aber noch mehr drin sein.“ Der Vorbieter hob die Hand ´3000`, die Männergruppe sah sich an und erhöhte ebenfalls `4000`. „Das macht ja richtig Spaß mit euch heute!“ Roger zog diese Conny an sich, kniff ihr in die Brustwarze, was ihr ein kurzes Keuchen entlockte. „Da seht ihr, was ihr alles mit ihr haben könnt.“ ´5000` Ein Dritter hatte sich eingemischt, rief von hinten „Hat sie irgendwelche Einschränkungen?“ Conny schüttelte den Kopf.

    „5000 also für uneingeschränkt benutzbares Fickfleisch. Da muss doch noch mehr drin sein?“

    Von der Seite schob sich ein stämmiger Mittfünfziger an die Bühne. „6000 und die hier!“

    Roger kannte diesen ´Herrn`. Der Chef einer Immobilienfirma sowie etlicher Häuser in der Einkaufsstrasse, allerdings war der auch bekannt als skrupelloser Sadist und Spieler.

    „6000 mit Zugabe von diesem Herrn… zum Ersten Zweiten Dritten…“

    Er wandte sich an diese Conny. „Wenn´s dir zuviel wird, drück hier auf den Pieper,“ er legte ihr ein kleines Armband um, „trotzdem viel Spaß.“

    Unten hatte Maren schon sechs 1000er Jetons kassiert und diese Begleiterin übernommen, hatte kurz aber heftig mit ihr geredet und sie dann resigniert aufgefordert, sich auszuziehen.

    „Und nun kommen wir zu unserer Nummer 3, einem Sklaven, bei dem einigen hier das Herz aufgehen wird. Du bist?“ ´Kevin`

    „Also unser Kevin hier, ein gut bestückter junger Sklave,“ er beugte sich herunter, hob dessen Glied hoch, sollte schon 2-3 mal das Herz jeder Käuferin oder auch Käufers?“ Kevin nickte, „erfreuen. Wie sie unschwer erkennen können, treibt der Sklave viel Sport, sollte also auch genügend Ausdauer besitzen. Und sein Hintern… Jeder anders Denkende sollte sich über einen derartigen Knackarsch freuen. Fangen wir also an bei … gleich 1000.“ Sofort gingen etliche Hände in die Höhe, also erhöhte er auf 1500..2000..2500 Die Zahl der Bieter wurde allerdings weniger. Die Frau, die er von seinem Schwanz weg geschoben hatte, war schon lange nicht mehr dabei. Bei 4500 gab es nur noch 3 Bieter: 2 Männer und ein älteres Ehepaar. Roger kannte alle aus seiner Geschäftspraxis. Hinter jedem von denen standen etliche Millionen. Ab 5000 ging es weiter in Tausender Schritten. Bei 12000 stieg der erste aus und bei 14000 ging der Zuschlag an den verbleibenden Herrn. „Viel Spaß!“ raunte er dem jungen Mann nach, als er von der Bühne ging.

    „Und nun schon die Nummer 4,“ er erkannte Barbara, die Marens ursprüngliche Nummer um dem Hals trug. „Eine junge Frau in den besten Jahren, gepflegt, noch bestens im Fleisch, diese Barbara. Lange Zeit nur in Frauenhänden, aber heute braucht sie es vielleicht mal wieder so richtig.“ Er sah, wie unten ihre Frau tief Luft holte. „Zumal sie eine Figur hat, bei der auch ich nicht nein sagen würde. Noch große stämmige Brüste, eine saubergeleckte Punz und ein Hintern…“ Er beugte sich zu ihr ans Ohr. „Zu deftig für dich?“ doch sie kicherte nur leise zurück, „beinahe zu brav. Ich sagte ja: ich kann schon was ab.“

    Nun denn… „Unsere Sklavin hier ist dass, was man als eine gut eingerittene und sauber geleckte Sau bezeichnen könnte. Gönnen sie ihr und auch sich dieses Vergnügen, sie uneingeschränkt nicht nur durchzuficken. Auch mit dem Mund sollte sie sehr erfahren sein, um aus ihrem Besitzer oder auch Besitzerin das letzte herauszuholen. Fangen wir also bei ihr an mit … 1000. Der erste Bieter bot schon gleich 5000, dann schaukelte es sich langsamer hoch auf 15000. Roger spürte bei seiner Versteigerten, wie sie immer ungläubiger, aber auch selbstbewusster wurde.

    Bei 18000 konnte Roger mit seinen Hammer auf das Tischchen schlagen und musste lächeln. Ein bekannter Politiker hatte sie ersteigert, der dabei schmunzelnd seine ehemalige Gespielin anschaute. Bevor er den Strick der Sklavin an den Käufer überreichen konnte, umarmte sie ihn noch fest. „Danke Roger, das war.. Besuch uns doch mal..“

    Maren unten lächelte zu ihm hoch, auch von Ute konnte er unter ihrer Kapuze ein Schmunzeln erkennen.

    Und nun die Nummer 5. Sie alle haben sie vorhin auf der Bühne erleben können, wo sie ihr Debüt gegeben hat. Unsere Magd, meine Dienerin, die unglaubliche Martina. Etwas zögernd trat sie zu ihm in ihrem Outfit, stellte sich neben ihn.

    „Willst du dich nicht selber vorstellen, Tina? Es sollte dir eigentlich leicht fallen.“

    Grimmig schaute sie ihn an, man sah, es arbeitete ihn ihr, dann ging sie in die Knie, Blickrichtung Publikum.

     

    „Hier hock ich nun, ich arme Sau,

    für niemand mehr die brave Frau.

    Jetzt bin ich nur noch die Femme Fatale  

    Das brave Weib, das war einmal.

    Sollte einer mich ersteigern

    kann er ungehindert mich besteigen  

    sie kicherte ob dieses kruden Reimes und richtete sich wieder auf.

    Mein Herr hier hat mich eingestellt,

    neugierig er ist, will doch sehen er,

    ob einer für eine wie mich ausgibt sein Geld

    Vielleicht nur einen Euro oder …auch vielleicht auch mehr?

    Seht also mich nicht mehr als die brave Frau

    Ich werd für den, der mich kauft, sein die geile Sau

    Ich geb mich heut für jeden und jedes her

    …..Die Magd ist bereit… für mehr

     

    Roger nahm sie in den Arm, drückte sie an sich.

    „Ihr habt sie gehört: sie will es und sie braucht es. Jetzt und hier. Und schaut sie euch an. 95 kg sinnliches, heiß brodelndes Fleisch.

    Ich kenne ihre Vorzüge bereits, lernen auch sie diese kennen.

    Und darum fange ich auch bei ihr an mit 1000. Wer steigt da mit ein?

    Diesmal ging es gleich in 1000er Schritten aufwärts. Bei 12000 wurde die Bieteranzahl schon etwas geringer, trotzdem schaffte sie locker ebenfalls die 18000. Er warf einen Blick auf den Professor, der mit diesem Steingräber, einem sehr alten Herrn zusammen stand, der nun seine Hand hob. “25000“. Schlagartig wurde es still unten. Roger holte tief Luft, zählte gar nicht mehr sein `zum ersten zum zweiten und so` sondern schlug sofort fest auf das Holztischchen. Unsere ehemalige Magd und jetzige ´Femme Fatale` und Aktrice geht an den Herrn da…

    Lächelnd ging dieser zu Maren, gab ihr mehr als eine Handvoll Jetons und ließ sich von Roger die Ersteigerte aushändigen. Martina ging aufgerichtet ihm entgegen, kniete sich unten vor ihm auf den Boden und .. küsste seine Schuhe.

    Roger erkannte sofort: Sie spielte wieder eine ihrer Rollen.

    Zumindest solange, bis der Professor dazu kam, sie hochzog und in den Arm nahm. Lachend küsste sie ihm auf die Wange und ließ sich an ihren Käufer weiter reichen.

    Alle drei machten sich nun beschwingt auf den Weg zu einer der Bars…

     

    Roger musste sich nun erstmal sammeln. „Kann mir einer ein Bier bringen“

    Als das Getränk da war, hob er wieder seine Stimme an. „Und nun die Nummer 6. Der Traum aller Damen, einer, der schon recht anschaulich gezeigt hat, was er noch in den Lenden hat.

    Lächelnd winkte er Hennig heran, der in seinem Morgenmantel gewickelt zu ihn schlurfte..

    „Ich denke, ich brauche ihn nicht erst groß vorzustellen – jeder kennt ihn aber nicht viele kamen je in den Genuss seiner hervorragenden Teile.“ Dabei schob er den Morgenmantel weit auf. Hennig liess es stoisch über sich ergehen. „Damit aber kann man doch bei der Käuferinnenschar nicht große Aufmerksamkeit erregen. Er sah nach hinten. „Regine, Nr 9 komm vor und zeig unserem Publikum, was du auch mit deinen Lippen für großartige Sachen machen kannst.“

    Sie kam sofort nach vorne, fiel vor Hennig auf die Knie und begann, nachdem sie erst frech grinsend zu ihm hoch geschaut hatte, sofort mit der ´Mundmassage`. Kurze Zeit später nahm sie den Kopf zurück: Hennigs Ständer stand wieder.

    Meine Damen, diesmal leider nur die Damen, sie dürfen diesen Prachtkerl ersteigern und ich garantiere ihnen, er wird seinen Mann stehen. Ich beginne also für Hennig mit 5000.“

    Sofort gingen etliche Arme hoch. „ So billig geb ich ihn aber nicht ab – 7500..10000… 12500..15000. Da endlich wurde es ruhiger. Eine etwas reifere Dame trat schon aufgeregt vor.

    „15000 zum ersten, zum zweiten, zum … `20000`.

    Eine dezent geschminkte Dame, Gattin eines Fabrikbesitzers, kam nach vorne. Ihr Mann stand hinten, lächelte und rief „Mein Geschenk zum Hochzeitstag.“

    Roger sah auf die vorherige Bieterin, doch diese musste abwinken.

    „Also geht unser Star des Abends heute an diese Dame, um ihr den Hochzeitstag zu verschönern. Mein Dank an den großzügigen und kulanten Gatten.“

    Hennig richtete sich auf, schlug den Mantel wieder zu und raunte Roger ins Ohr „Ich hab’s ja geahnt, Martina stiehlt heute jedem die Show. Halt dir diese Frau bloß ganz fest!“

    Dann ließ er sich unten lächelnd in Empfang nehmen.

    Roger sah nach hinten: Noch fünf Damen..

    Juliette, Jenn, Regine, diese Inzahlungnahme und Ute.

    „Als nächste darf ich eine junge Frau anbieten, die einige von Ihnen schon als Kellnerin erlebt haben, die mir selber schon gleich am Anfang sofort ins Auge gefallen ist.“ Er winkte Juliette heran, legte ihr seinen Arm um die Schulter. Juliette mit der Nummer 7 wird unser Haus in der nächsten Zeit mit unterstützen, aber vorher muss sie ihre Feuertaufe überstehen: als Sklavin. Und eine Sklavin mit diesem Auftreten, dieser Figur, Juli, wie würdest du dich bezeichnen?“

    „Im Moment? Als Lustsklavin, bereit Lust zu bereiten und zu steigern.“

    Ihr habt gehört, mit Worten kann sie umgehen, wie sie mit diesem Körper umgeht,“ er streichelte über ihre Brüste und über die Scham, da sogar etwas intensiver, bis sie leicht zu zittern begann, „ich weiß es leider…noch nicht. „Lasst also sehen, was sie euch wert ist. Ich beginne mit …1000. einige Arme gingen hoch. 2000.. 3000… es wurde schon weniger, 4000..nur noch zwei boten mit, 5000, nun noch einer, dann trat Johanna Kinderjan vor: 6000. „So billig soll eine Frau mit dieser Ausstrahlung doch nicht zu haben sein.“

    Roger zögerte etwas. „Bietet jemand 7000?“

    Niemand wollte nachlegen. „Dann geht Juliette für 6000 an diese großzügige Käuferin. Mögen sie mit ihr anstellen, wonach sie Lust verspüren.“ Jenns Mutter beugte sich etwas spöttisch vor, während sie das Finanzielle mit Maren regelte..

    Und die nächste Dame, er winkte die ´Zugabe` heran, die nun nackt neben ihn trat. Man sah es ihr an: Sie war eine gut erzogene und ausgebildete dev, die demütig neben ihm in die Hocke fiel, ihre Hände mit den Handflächen nach oben auf ihre Oberschenkel ablegte und die Brüste vor streckte.

    Wie sie sehen, unsere… `Daniela` hat für den, der mit einer Frau wie sie umgehen kann, einiges zu bieten. Und ein weiterer Vorteil bei ihr: Sie ist wieder eine freie dev, könnte sich also bei Gefallen an ihnen als Käufer auch längerfristig sie ihren neuen Herren anerkennen. Allerdings – wenn sie sich auskennen: eine freie dev sucht sich ihren Herrn selber aus.“ Er beugte sich zu ihr herunter. „Stimmst du mir zu?“ Sie nickte lächelnd. “Ja Herr!“

    „Gut, dann lassen wir die Versteigerung beginnen mit .. 1000. Wer bietet mehr? Von hinten hoben sich einige Hände, wieder begann dieses schon eingespielte Ritual 1500..2000..2500..3000..3500.“ Da stockte es etwas.

    Sie müssen sie aber nicht nur als dev haben wollen, sondern einfach nur als..“

    Von unten kam laut und vernehmlich „Als Fickfleisch.“

    „Sie haben sie selber gehört  sie ist frei für jeden und für alles. Wir waren bei 3500, wer bietet mehr?“

    Nun ging es hektischer weiter: 4000..4500..5000..5500. Nur noch einer von den ersten Bietern hatte mitgehalten. Roger wartete nicht länger Für 5500 an den Herrn dahinten.

    Ein großer, stämmiger, in schwarzes Leder gekleideter Mann trat nach vorne. Roger erkannte ihn als einen von KlatschMit, der alle 4 Wochen in seinem Cafe den SM-Stammtisch abgehalten hatte. Anerkennend nickte er ihm zu, dann schickte er sie nach unten, wo sie demütig vor ihrem Käufer kniete.

    Vielleicht hat sie mit dem mehr Glück, dachte er bei sich.

    Er drehte sich um. Noch drei…

    Als nächste unsere Sklavin mit der Nummer 8. Ihr kennt sie alle noch als freizügiges Liftgirl und als hingebungsvolles Opfer bei unserem Stromfolterspiel. Und nun steht sie hier, noch mit einer schwarzen Maske, die sie aber bei ihrem Käufer bestimmt abnehmen wird.

    Sie ist eine von meinen eigenen devs, hat sich freiwillig in meine Hände begeben und ich bin stolz, eine derartig interessante Sklavin nutzen und benutzen zu dürfen. Deswegen steht sie nun auch hier oben, bereit, ihrem Herrn zu dienen und ihre Gunst auch anderen zu schenken.“

    „Red nicht so geschwollen!“ zischte sie in sein Ohr, „komm mach’s wie den anderen, biete mich an als dreckiges Fickstück, dein Fickfleisch. Wenn schon, dann richtig!“

    Roger musste lächeln. „Kannst du haben!“

    Er hob nun seine Stimme wieder an. „Hier steht sie nun. Schon etwas reifer, aber immer noch gut im Fleisch, in Laufe der Jahre sehr gut eingeritten, ihre Euter noch immer fest und ihr Körper gut trainiert. Ihr Hintern sollte auch mehr als nur einen Klaps ertragen können und ich verspreche, sie wird aus ihrem Käufer das Letzte herausholen. Gönnen sie sich also mal was Besonderes, sowas wie die hier, dieser Prachtsau.“

    Er beugte sich an ihr Ohr. „Besser?“ Sie nickte nur grinsend.

    „Also bei dieser Fickfotze, und das ist sie wirklich, fange ich gleich an mit 1000. Sehr schnell wurde sie hoch gesteigert auf 12000, dann ließ das Interesse nach. Roger ließ angeblich seinen Blick schweifen, allerdings suchte er den Augenkontakt zu Jenns Mutter, die endlich, nun wieder ohne Juliette, wieder bei der Menge stand und gerade noch rechtzeitig ihre Hand hob. 13000,. Höre ich 14000? Kein neues Gebot? Nun, dann 13000 Zum ersten, zum zweiten und zum dritten. Er reichte ihren Strick runter zur Käuferin, nickte der erleichtert zu und klapste Jenn noch einmal auf den Hintern. „Viel Erfolg.“

    Nun wurde es ernst für ihn. Er winkte Ute heran, streifte ihr die Kapuze und den Umhang vom Körper. Als sie nun so nackt und so schwarz neben ihm stand, immer noch stolz ihren Kopf hochreckte, wurde er doch wieder melancholisch. Meine langjährige Begleiterin, Sklavin, die mich solange ertragen musste, sich ständig meinen Wünschen beugte, mich aber dabei auch selber gelenkt hat, hat mich gebeten, sie frei zu geben und .. ich komme nun heute ihrer Bitte nach. Wie sie unschwer erkennen können, wollte sie sich dabei zusätzlich ihren eigenen Traum erfüllen. Sie sah sich schon lange nur als Vieh, als Tier, als Kuh. Also wird sie nun als Milchkuh und nebenbei, solange es ihr noch möglich ist, als Magd auf einen Bauernhof leben. Ute lebte und liebt ihre Demut. Und als ein Zeichen ihrer Zukunft wurde sie,“ er winkte nach hinten, wo schon Peggy wartete, „von meiner Maskenbildnerin nun schon mal plastisch an ihr künftiges Leben angepasst werden.“

    Peggy schob ein kleines Wägelchen auf die Bühne, neben ihr ein Mann im weißen Kittel, auf dem Dr. vet Holzeisen stand. Peggy trat langsam von hinten an Ute heran und führte sie an den schweren Holzstuhl, drückte sie sanft herunter.

     

    Roger sah etwas bedrückt zu ihr nach hinten, dann winkte er Regine nach vorne. Unsere nächste Sklavin, die Nummer 9. Er legte seinen Arm um sie. „Eine der Frauen aus meiner eigenen Haltung,“ dabei lachte er ins Publikum. „Viele von ihnen haben sie heute schon erlebt, als sie unsere alte Pissoiranlage verschönert hat. Aber nun steht sie hier auf der Bühne, frisch gewaschen und zurecht gemacht. Sie ist bereit und auch willig, an den Meistbietenden versteigert zu werden. Doch,“ er strich ihr über die Wange, „ich habe mir erlaubt, ihnen für das bisher so friedliche und harmonische Gelingen dieses Abends zu danken und stelle ihnen diese Sklavin frei zur allgemeinen Verfügung.“

    Regine riss die Augen auf. „Sie wird heute unser neues Angebot eröffnen und ihnen bei unserem ersten GangBang-Angebot als williges Fickfleisch zur Verfügung stehen. Nicht wie unsere bisher Versteigerten für nur einen Käufer, sondern für sie alle.“ Roger brachte einen seiner groben Scherze vor.

    „Quasi statt Freibier hier unsere ´Freifotze`.“

    “Aber..“ Regine musste erstmal schlucken und tief Luft holen.“

    Roger patschte ihr fest auf den Hintern. „Sie wird wieder in dem ihnen bekannten Herrenklo dienen, diesmal allerdings nicht als Pissfotze, sondern helfen, dem Druckstau bei einigen von ihnen Abhilfe verschaffen. Wie es sich später entwickelt, liegt in den Vorstellungen ihre Benutzer. Ich hoffe, sie wird ihnen für ihrer Erleichterung ausreichen.“

    Maren kam nun ebenfalls auf die Bühne, griff nach ihrem Strick und zog die sich leicht Sträubende wieder in Richtung ihres schon bekannten Arbeitsplatzes.

    „Das kann der doch nicht machen! Ich bin doch nicht..“

    „Doch!“ Maren widersprach. „Was kannst du inzwischen am besten? Und was soll’s. Wirst du halt gefickt. Ab dem 10. brennt die Möse, na und? Was sagte Martina einmal? ´Ìch kann öfter`. Du kannst und du wirst das auch.“ 

    „Hast du das denn auch schon mal gemacht?“

    Maren lachte auf. „Roger hat mich am Anfang sehr oft in diese Clubs geführt. Ich fand das sogar mal geil, aber irgendwann… Hier hast du wenigstens ein etwas exklusiveres Publikum.“

    „Ist das dann hier mit Gummi?“

    „Du wirst alles dabei haben.“ Sie führte sie in den hinteren Raum einer der beiden Bars, gab ihr einen mit Leder überzogenen länglichen, breiten Holzhocker in die Hände und griff sich selber zwei Rollen Wischtücher, einen aufgerollten kleinen Läufer sowie ein Schälchen mit Präservativen.

    „Dann komm!“ Sie schob sie voraus, öffnete ihr die WC-Tür. Beinahe wehmütig warf Regine einen Blick auf ihre Pinkelwanne, dann stellte sie den Hocker auf den kleinen Teppich.

    „Wenigstens hab ich hier etwas Luxus,“ meinte sie sarkastisch zu Maren, doch diese schüttelte den Kopf. „Der ist für deine Beschäler. Die wollen sich doch nicht im Anzug auf diese Klofliesen hinknien.“ Regine seufzte. „Ich hab mich wirklich innerhalb von 2 Tagen zur Nutte entwickelt…“

    „Möchtest du wieder zurück zu deinem Mann?“

    Sie überlegte nicht lange. „Never!“ Probeweise kniete sie sich vor den Hocker, beugte sich mit ihrem Oberkörper darüber, brummelte, dann legte sie sich mit dem Rücken darauf und streckte die Beine nach oben. „Das wäre schon angenehmer.“

    „Mag sein,“ stimmte Maren zu, aber wie die dich nehmen wollen, geben deine Kunden vor.“

    Sie beugte sich vor und griff ihr zwischen die Beine. „Ich denke, ich bring dir lieber noch eine Gleitcreme vorbei, bevor du trocken läufst.“ „Meinst du, dass passiert mir?“ kicherte Regine.

    „Nach dem 10. wirst auch du nicht mehr von selber feucht.“ „Dann lass ich mich eben nur noch ohne Gummi ficken.“ „Möglich, aber viele mögen nicht gerne ´Schlamm schieben`. Obwohl, die meisten, die hier bei dir kommen werden, sollten um diese Zeit schon besoffen sein.“

    „Maren, du nimmst mir alle Illusionen…“

    Die Freundin tätschelte ihr beruhigend am Oberschenkel. „Ich bring dir auch noch ne Flasche Sekt vorbei, dann wird’s dir egal sein.“ Nun kniete sie sich vor sie, leckte intensiv über die Schamlippen hoch bis auf den Kitzler. „Was machst du?“ keuchte Regina auf.

    Maren sah zu ihr hoch, grinste. „Ich sorg für deine Anfangsschmierung.“

    „Was ist denn hier los?“ Zwei der Gäste hatten die Toilette betreten.

    Maren stand auf. „Was wohl? Sie können hier Pinkeln oder unsere GangBang-Sau besteigen.“

    „Oder beides,“ fügte Regine dazu.

    Maren lachte. „Ich geh erstmal. Gleitcreme und Sekt lass ich bringen. Viel Spaß wünsch ich dir.“



    * * *

     

    „Du willst das wirklich?“ Ute nickte nur. Sie hatte einen dicken Kloß im Hals. „Nun denn,“ Peggy winkte den Doc heran, der Ute zuerst an die Brüste griff,  diese untersuchte und zufrieden nickte. „Dann wollen wir mal.“ Er beugte sich nach seiner Tasche und gab Ute zwei gelbe Ohrmarken in die Hand. „Die werden deine neue Identität sein. Sie sah auf dieses Dreieck aus Plastik: eine fünfstellige Zahl 73124, das würde Ihre Kennung sein. „Wie lange muss ich diese Nummer tragen?“ „Kühe tragen die, bis sie geschlachtet werden. Aber wir wollen das doch nicht hoffen, oder? Er hatte nun schon seine Klemmzange herausgeholt, drückte die Marke erst auf das linke Ohr, klemmte beide Teile zusammen und gleich darauf auch das rechte. Jedesmal stöhnte Ute schmerzverzerrt auf. „He! Willst du nun etwa schwächeln?“ versuchte Peggy sie aufzumuntern.

    „Das ist doch erst der Anfang,“ brummelte der Veterinär, „heute kommt nur noch der Nasenring hier und dein Brandzeichen. Das hast du selber mit entworfen, oder?“ Er blickte Ute an, die lächelnd nickte.

    Heute werden ich dann nur noch deine Hände und Füße betäuben..“

    „Wieso das denn?“ Nun wurde Peggy doch etwas unruhig. „Als Tier läuft sie doch auch nur noch auf vier Beinen, also werden heute schon mal zum Kennenlernen und dran Gewöhnen die Gelenke betäubt. Das wollte Roger so. Später auf dem Hof, falls du dich dran gewöhnt hast und es selber auch willst, kannst du oder dein neuer Herr weitere Schritte dann planen. Und dann bist du nur noch ne reine Kuh, wirst gedeckt, gemolken. Was du dir immer gewünscht hast.“

    „Ute, das soll deine Zukunft sein?“ „Es sollen auch noch die Stimmbänder gekappt werden. Wenn schon denn schon, oder? Ich will keine halben Sachen.“

    „Und dein Plan, noch als Magd auf dem Hof mitzuarbeiten?“ „Das muss mein neuer Herr entscheiden. Aber, falls ihr mal zum Drehen zum Hof kommt, werdet ihrs ja selber sehen mitbekommen.“ Sie sah, wie der Doc nun mit dem glühenden Brandeisen kam. „Na dann komm hoch aus deinem Stuhl und knie dich hin.!“ Er beugte zu zu ihr runter, wischte über die zu markierende Stelle und sah zu Peggy hoch, „Halt sie fest und drück ihr das Maul zu!“.

    Peggy kniete sich neben sie, zog den Oberkörper fest an sich heran und drückte ihr die Hand auf den Mund, während er nun das glühende Eisen rechts auf den Oberschenkel presste. Auch wenn Ute nicht laut werden wollte – diesmal bäumte sie sich auf und schrie ihren Schmerz in die vorgehaltene Handfläche.“

    „Das war’s schon!“ Der Tierarzt streichelte ihr über den kahlen Schädel. „Jetzt noch erst der Ring und dann..“ Peggy musste nun Utes Kopf zwischen ihre Schenkel klemmen, während er die Nasenscheidewand erst vereiste und dann den großen, schweren Ring platzierte und mit seiner Zange zusammen drückte. Peggy wischte bei ihr die Tränen weg. „Das ist doch barbarisch, beschwerte sie sich, doch er winkte nur ab. „Sie ist nur noch ein Tier, also ist das auch erlaubt. Und jetzt noch,“ er zog zwei Spritzen auf, „jetzt wirst du zum Vierbeiner.“

    Trotzdem versuchte er, die Spritzen behutsam zu setzen, erst in den Fußknöcheln, dann in die Handgelenke. „Geschafft!“ Er wischte ihr mit einem Putzlappen die Tränen und den Schweiß von der Stirn und stand auf, sah zu Roger und Utes neuem Herrn rüber. „Sie ist soweit!“

    Er sah sie an. „Versuch aufzustehen!“. Schwerfällig drehte sie sich auf den Bauch, wollte sich am Stuhl hochziehen, aber die Finger versagten ihren Dienst. Peggy griff zu und versuchte sie hochzuziehen, allerdings konnten die Füße sie nicht mehr tragen. Hilflos kniete sie nun auf Ellenbogen und Knien und sah zu Roger hoch, der bedrückt ihren  ´Tierpass` an den neuen Besitzer weitergab. Er kniete sich zu runter. „Ob ich mich daran gewöhnen kann? Machs gut, meine Truie.“ Schwermütig küsste er ihr auf die Stirn, erhob er sich wieder, reichte den Strick weiter an Rüdiger. „Sie gehört dir,“ und verließ schweigend die Bühne, wo jetzt schon wieder die Band kam, die Utensilien nach hinten getragen wurden und mit dem schwermütigen Lied ´Good bye my Love` begann, während Ute langsam, am Strick um den Hals geführt, von der Bühne kroch.

     

    Kapitel 17


    Roger sah ihr mit wehmütigen Gefühlen nach, dann machte er sich auf, seinen Pflichten als Gastgeber nachzukommen. An den Spieltischen erkannte er Maren, die hinter den beiden ´Besitzern´ von Martina stand. Sie schienen sich sehr gut zu amüsieren, der alte Steingräber schien gerade wieder gewonnen zu haben, jedenfalls schob er erneut einen der höherwertigen Jetons bei Martina zwischen die Schamlippen, während sich der Professor mit dem Mann zu seiner rechten unterhielt. Immer wieder mischte sich Maren in das Gespräch, bis sich nun wohl auch Martina zu diesem Thema äußerte. Anschließend besetzte sie erneut selber eine Zahl auf dem Tisch, wartete, bis die Kugel wieder zum Stehen kam und umarmte dann Steingräber, während ein Stapel Chips ihr zugeschoben wurden. Nach kurzer Absprache standen nun alle vier auf und Maren folgte denen in eins der größeren Separees. Nach kurzer Zeit kam sie wieder hinaus, sah ihn und raunte ihm nur zu „Wir sind dran,“ dann verschwand sie am Tresen und orderte anscheinend Getränke, die von einer der Kellnerinnen und einem der Mädel vom Ballet anschließend serviert wurden.

    Roger entschied sich, nicht ebenfalls noch dazu zu gehen, sondern machte sich auf ins Erdgeschoß. Im Fahrstuhl stand anstelle von Jenn eine neue nackte Frau, anscheinend eine vom Ballet und bediente die Tasten. Sie erkannte ihn offensichtlich nicht als den Hausherrn, da sie sich ihm ungeniert anbot, was er allerdings mit einem Klaps auf den Finger und einem Kopfschütteln ablehnte.

    Im Kontrollraum schien alles ruhig zu sein, bis auf...

    Er zeigte auf einen der Bildschirme aus den Separees, ließ den auf einen der Großbildschirme legen. Da war sie, diese Kleine mit dem Tattoo über den Brüsten, allerdings hing sie kopfüber eingespannt im Kreuz, Arme und Beine weit gespreizt, fixiert und wurde ausgepeitscht.

    Da würde ihr auch ein Notfallknopf nichts nützen.

    „Behaltet sie im Auge. Wenn er so weiter macht, holt ihr sie da raus.“ Der Sicherheitsmann war etwas besorgter. „Der ist schon länger so drauf bei der. Wir wollten schon hin, als er ihr eine Plastiktüte über den Kopf gezogen hatte und sie dabei gefickt hat. Allerdings ist sie da noch wieder zu sich gekommen.“

    „Zoom sie mal groß!“ Schon beim Heranfahren erkannte er massive Schlag- und Würgespuren, außerdem blutete sie aus einer Brustwarze. „Ich hol sie da raus. Schickt mir einen Sani hinterher.“ Auf dem Weg schnappte er sich einen der Securityleute und eilte in dieses Separee, klopfte erst, dann schob er die Tür auf.

    „Herr Werner,“ er kannte den Mann ja, „sie dürfen sie ja gerne hart bespielen, aber doch nicht dabei umbringen.“

    Der Sicherheitsmann nahm den Protestierenden nun in Gewahrsam, während Roger das Kreuz zurückdrehte und ihr die Fixierung an den Beinen löste. Sie war wohl erneut ohnmächtig geworden, blutete nun zusätzlich aus der Scheide sowie dank einiger sehr heftiger Schlagverletzungen auch an Brust und Hintern. „Bringt sie zugedeckt nach oben und versucht sie wieder wach zu bekommen.“

    „Nicht ins Krankenhaus?“

    Roger schüttelte den Kopf. „Wir haben zwei Ärzte unter den Besuchern. Ich komm mit mindestens einem zu ihr.“

    Nun wandte er sich dem Werner zu. „Sie wissen, was das für sie bedeutet?“ Dieser wollte erneut aufbrausen, doch Roger schlug ihm kurz, aber heftig ins Gesicht. „Ich hab sie für besonnener gehalten. Nun gut, wenn sie stirbt, gehen sie in dafür in den Bau, wenn nicht, werden sie für die ganzen Kosten aufkommen. Ob sie dann auch noch von ihr angezeigt werden, überlass ich dem Mädel.“

    Er verschränkte die Arme vor diesem Sadisten, der sich inzwischen wieder losgerissen hatte und beugte sich zu ihm.

    “Ich will keinen Ärger, sie wollen keinen Ärger. Sie hatten ihren Spaß, aber werden dafür auch bezahlen.. Verstehen wir uns?“

    Dieser Werner hatte sich zwar anscheinend beruhigt, versuchte aber immer noch, sich aggressiv nd lautstark zu rechtfertigen, doch Roger winkte knallhart ab.

    „Es wird teuer für sie werden. Und bevor sie meinen, sie könnten sie … verschwinden lassen: ich werde sie die nächsten Tage bei mir behalten. Und nun gehen sie und kühlen sich wieder etwas ab.“

    „Sie können doch nicht so einfach..“

    „Ich kann…“

     „Ob dem das reichen wird?“ Der Sicherheitsmann war noch etwas beunruhigt.

    „Keine Sorge, ich hab ihn im Auge. Am besten, wir vergessen das erstmal, oder?“ Dabei drückte er ihm einen 100 Euroschein in die Hand. „Passen sie weiterhin gut auf.. Danke für alles und psscht! Diskretion ist bei so einer Veranstaltung das A & O.“

    „Ich hab für diese Fotze bezahlt. Du mieses Schwein kannst doch nicht so einfach…“

    Roger sah rüber zu seinem Miitarbeiter. „Können sie mal kurz draußen warten und oben anrufen, dass sie die Überwachung stoppen sollen?“

    Als dieser vor der Tür war, drehte sich Roger zu diesem ´Herrn Werner.

    „Ich kann so einfach!“ Ohne Übergang schlug er ihm fest mit dem Handrücken ins Gesicht. „Vielleicht macht es mir auch mal nur Spaß, so einem Arsch wie dich zu disziplinieren. Wieder klatschte sein Handrücken in sein Gesicht, anschließend ein Uppercut auf sein Kinn, dass dieser nach hinten kippte und als Abschluss folgten noch zwei Tritte in die Nieren und die Eier.

    „Das war die sanfte Version von mir. Das Mädel durfte, nein musste bedeutend mehr erleiden. Jetzt merkst du: Ich kann. Und nun zieh dir was an und trink meinetwegen noch einen Schnaps, aber heute fasst du hier bei mir keine Frau mehr an!“

    Roger verließ schweigend den Raum, wandte sich an den Security. „Passen sie auf, dass der keine Andere mehr anfasst oder belästigt.“

    Sein Handrücken schmerzte ihm nun einwenig, aber – es hatte ihm gut getan.

    Weiter ging es durch die Räumlicheiten, immer mit einem Auge dieses Konferenz-Separee im Auge. Nach einem halben Bier am Tresen ging die Tür auf: Maren schaute heraus, kam mit schnellen Schritten auf ihn zu. „Wir brauchen den 2 Bürgermeister mit Jenn und in 15 Minuten diesen Zeitungsmenschen, gerne auch gleich mit dieser äh..“

    „Juliette“ Kamt ihr schon irgendwie weiter?“

    Maren nahm hastig einen Schluck. „Tina ist großartig. Wie die mit Steingräber umgeht, ich hoffe, der bekommt heut nicht noch einen Herzinfakt.. Jetzt geh, hol Jenn ... bitte.“ Sie drückte ihm noch einen Kuss auf die Wange und ging in den Raum zurück.

    Roger sah sich um. Wo war Jenn? Am Crapstisch erkannte er immerhin schon ihre Mutter.

    Mit dem Glas in der Hand stellte er sich hinter sie, die allerdings im Moment nur zuschaute.

    Sanft legte er seine Hand auf ihre Schulter. „Darf ich einen Moment stören?“

    Überrascht drehte sie sich um. „Roger! Ist was mit…“

    Nun musste er doch lächeln. „Wen meist du nun?“

    „Na Jenn natürlich. Die sollte ja…“

    „Hat’s denn geklappt?“ „Natürlich!“ Johanna stand auf, sammelte ihre Jetons ein und führte ihn an der Hand zur Bar. „Sie waren bis vor kurzen noch hier an dem Stehtisch, dann sind sie zu den Toiletten gegangen.“  „Bitte?“

    „Jede oder jeder muss mal.. oder so. War die schon immer so oder ist sie erst durch dich so geworden?“

    Roger hob abwehrend beide Hände. „Trau mir bloss nicht allzuviel zu.“ Dabei strich er ihr Haarträhne aus dem Gesicht. „Ich soll diesen 2. Bürgermeister, diesen von den Bunten und sie auch mit ins Separee dazu bringen.“

    „Der Prof hat Erfolg gehabt mit Steingräber?“

    „So wie’s aussieht ja. Maren sprach in den höchsten Tönen von Martina. Und jetzt braucht sie dringend diesen von der Stadt. Suchst du sie? Und wenn sie Jenn braucht, muss auch irgendwas protokolliert werden.“

    „Ich hab diese Tätowierte von der Maske ein Notebook hinter die Bühne bringen sehen.. „

    „Sehr gut. Dann hole ich dieses Teil und du suchst Jenn.“

    Sie huschte Richtung Toiletten, wo sie selbstbewusst ins Herrenklo ging, dort anscheinend mit Regine sprach und zielstrebig in das hintere Separee ging. Kurz darauf kam sie mit Beiden zurück: Jenn nackt, jetzt ganz ohne Maske und dem 2.Bürgermeister, der sich aufgeregt sein Oberhemd in die Hose stopfte. Roger wartete schon mit dem Laptop und führte die zwei in das ´Konferenzzimmer`. Durch die halbgeöffnete Tür sah er, das Martina breitbeinig mit dem Rücken auf dem Bett lag und Steingräber ihre Vagina leckte, sie ihm dafür im schon schütteren Haar kraulte. Dann wurde die Tür wieder zugezogen.

    „Sodom und Gomorha“ stöhnte Johanna neben ihm. „Verdammt, diesmal wäre ich gerne mit dabei.“

    „Vielleicht kommt es noch dazu. „Jetzt brauchen wir noch den Doktor…Verdammt. Ich brauch nen Arzt. Such du den Verleger und diese Kleine, diese Juliette, die sollen in 15 Minuten dazu kommen. Ich muss dringend einen richtigen Doktor besorgen.“

    „Ist was passiert?“

    „Eins der Mädels wurde misshandelt.“

    „Etwa dieser Werner?"

    Er nickte.

    “Warte, der Dr. Jess ist beim Roulettetisch und der Breiter saß neben mir beim Craps. Ich hol den Breiter und du…“

    „Johanna, du bist ein Schatz!“ Er küsste ihr auf die Stirn und eilte zum Roulettetisch, sprach kurz mit dem Dr. Jess und ging dann gemeinsam mit dem Dr. Breiter zum Fahrstuhl

    „Ich such den Dr. Hermannich mit Juliette und bring sie um… ½ 3 mit dazu. Soll ich denen schon etwas erzählen?“

    „Kannst ja andeuten, dass es um eine geplante Stadterweiterung geht.“

    „Aha?“ Die Ratsfrau sah ihn fragend an.

    „Nicht jetzt. Ich erzähls dir später.“ Dann entschwand er mit den beiden Ärzten nach oben, hin zum Sanitätsraum, wo der Sanitäter sich um die bitterlich weinende Conny kümmerte.

    Die Doktoren eilten zu ihr, sahen sich an und dann zu Roger. „Wer hat das verbrochen?“

    „Ich erzähl ihnen das später. Aber der wird dafür bezahlen. Und bitte, versuchen sie ohne Krankenhaus auszukommen. Ich möchte vermeiden, dass dieser Vorfall auf die heutige Veranstaltung zurück fallt.“

    Die beiden Ärzte sahen sich an, nickten. „Aber sie wird Ruhe brauchen.“

    „Ich lass sie ins Zimmer von Regine hier oben im Haus bringen. Die wird zwar erst gegen 4-5 Uhr zurückkommen, aber sie wird sich kümmern. Sonst schick ich meine Maren dazu.“

    „Na gut. Können sie uns nun erstmal mit ihr allein lassen?“

    Roger verschwand, ging noch kurz in den Securityraum und suchte dort nach Juliette und diesen Zeitungsfritzen. Im Raum 5 fand er sie: er lag nackt auf dem Bett und die Journalistin hockte auf ihm und ritt auf ihm ´durch die Prärie`..

    Er schaute interessiert zu, beobachtete, wie sie ihn dabei auf ihn einsprach und er, ganz Mann, schien auf ihre Fragen zu antworteten.

    Okay, er musste wieder runter. Im Fahrstuhl fand er das Liftgirl vor, wie sie auf den Knien bei einem Gast intensiv eine Mund-Schwanzbeatmung vornahm, während sie nebenbei die Tasten bediente. Er nickte beiden amüsiert zu und eilte zu Johanna, die schon aufgeregt wartete. „Ich find die nicht!“

    „Ich aber. Sie reitet den Hermannich gerade im Separee 5. Lassen wir die noch etwas Spaß haben, irgendwann müsste er ja bald mal kommen.“

    Jenn’s Mutter kicherte. „Du hast anscheinend die Ruhe weg.“ 

    „Was soll ich machen? So wie’s aussieht, hat Maren noch alles im Griff und, ich weiß nicht, warum mich das beruhigen soll, aber sie hat Martina dabei.“ Er ließ ihr einen Sekt bringen, da ging schon wieder die Tür auf. Diesmal war’s Martina, die zwar strahlend, aber bestimmt eine Liste mit 5 Personen brachte. Roger kannte diese Namen: Eine Stadträtin, sein Blick fiel lächelnd auf Johanna, „anscheinend will deine Tochter dich dabei haben.“

    „ Das kommt nicht von Jenn, sondern von Walther.“

    „Walther?“ „Na, dem Steingräber. Der ist zwar schon sehr alt, aber hat noch was drauf.“

    „Heißt das, er will die Zahl der Beteiligten vergrößern?“ Roger sah seinen bisherigen Einfluss auf die Planungen etwas verwässert.

    „Der Gedanke dahinter stammt von Walther und mir. Der Prof. denkt genauso. Roger,“ sie legte eine Hand auf seine Schulter, „Mein Meister, vertrau deinen Weibern. Wir machen das schon.“

    Barbara fiel staunend beinahe das Kinn runter. „Was habt ihr da ausbaldowert?“

    Martina lächelte. „Jenn schreibt schon den ersten Vorentwurf. Deswegen brauchen wir auch dringend diese Juliette. Maren erzählte was davon, dass die sehr gründlich für den heutigen Abend recherchiert hat. Und speziell zu unserem Bürgermeister brauchen wir noch Druckmittel. Aber kannst du nun bitte die anderen 4 Personen zusammen suchen?

    Ich hoffe zwar, dass die noch nicht allzu besoffen sind, aber dann sind die vielleicht noch leichter zu beeinflussen und Frau Dr. Kinderjan,“ „Johanna!“ „Johanna wird sicher auch noch ihr Verhandlungsgeschick und ihre Kenntnisse einbringen.“

    Roger nahm Martina fest in den Arm. „Was hab ich mit dir bloß an Land gezogen?“

    Sie küsste ihm auf die Wange. „Ich mach mir mehr Gedanken, was ich nachher meiner Familie sagen soll.“

    „Darüber denke lieber nicht jetzt schon nach. Geh erstmal wieder rein, ich such die vier anderen und wenn ihr alle dort zu einem zufrieden stellenden Ergebnis gekommen seid, gebt ihr Bescheid und ich lasse einige Flaschen Sekt bringen. Brauchen wir dann noch einige der Mädels hier dazu?“ Sie schüttelte den Kopf, griff ihm fest in den Schritt. „Du weist doch: Erfolg macht eine Frau nicht nur sinnlich… Und wenn alles befriedigend abgelaufen ist, möchte, nein will ich, dass du deiner Dienerin zeigst, dass auch du zufrieden mit ihr bist.“

    Er konnte nicht anders, er musste sie in den Arm nehmen….

     

    Während sie nun gemeinsam mit Barbara in dieses ´Konferenzzimmer` ging, suchte er die vier noch fehlenden Personen. Er wusste zwar selber nicht, wieweit die ganzen Gespräche schon gelaufen waren, aber als er andeutete, dass der Professor und der Steingräber ebenfalls involviert waren, sagten alle vier sofort zu. Als letztes war das Presse’team’ an der Reihe. Er griff sich eins der beiden Barmädchen mit einer Flasche Champagner und 3 Gläsern und ließ sie dieses in dem Separee servieren. Juli saß immer noch auf diesem Herausgeber, der schon laut keuchend anzeigte, dass er wohl gerade kurz vorm Kommen war, während seine ´Bespielerin` schweißüberströmt auf ihm seine Brust zerkratzte…

    Beide schreckten auf, doch Roger winkte ab. „Bringt euer Ding zu Ende und danach hab ich für sie beide einige wichtige Mitteilungen.“ Juliette sah zu ihm hoch. „Warum kommen sie und nicht Maren?“

    Roger nickte schmunzelnd. „Manchmal wird der Herr auch zum Boten seiner Untergebenen.“

    „Nennt man das nicht Switchen?“ Sie lachte, sah dann runter auf den Mann, der in ihr steckte und presste ihre Scheidenmuskeln fest und rhythmisch zusammen. Der Berittene konnte nicht anders, er kam beinahe automatisch.

    Das Barmädel hatte mit offenem Mund staunend zugeschaut, nun öffnete sie die Flasche und schenkte die Gläser ein. Juli blieb einfach auf ihm sitzen, während Roger nun ein Kissen unter die Schulter des Verlegers schob. Er hob sein Glas. „Herr Hermannich, Juliette, wir brauchen sie beide im Konferenzzimmer. Sie als Eigentümer der Pressehoheit hier in der Stadt und dich Juliette, für dein Hintergrundwissen.“ Er nippte an seinem Glas. „Heute Nacht wird einiges für die Zukunft unserer Stadt in die Wege geleitet und sie beide können daran vielleicht noch einen Teil dazu beitragen.“ Sprachlos hatten beide zugehört, nahmen nun ebenfalls einen Schluck.

    „Können sie etwas konkreter werden?“ Der Verleger hatte sich anscheinend wieder gefangen.

    „Genaueres kann ihnen sicher Herr Steingräber und der Professor Bohnsack sagen. Es geht um einen neuen Stadtteil.“

    „Etwa dieses Waldwiesengelände?“

    „Sie sind ja gut informiert,“ nickte Roger. „Es ist anscheinend gelungen, den 2. Bürgermeister von seinen Naturschutzgedanken abzubringen.“

    "Und der Bürgermeister? Wie steht der dazu?“

    „Ist das nicht ihr eigener Mann?“

    Schweigend nickte Hermannich, dann sah er auf Juliette. „Und wieso ist sie da mit involviert? Sie ist zwar sehr gut, aber…“

    „Ich bin hauptberuflich eine sehr analytische Journalistin. Ich hoffe, du ähh sie verzeihen mir meine lustvolle Nebentätigkeit.“

    „Schon gut. Lass mich nun aber aufstehen!“

    Juli drückte sich aus ihm hoch und beugte sich wieder herunter, um ihn sauber zu lecken.

    Roger nickte anerkennend, sah dann zu seiner Bardame. „Können sie weitermachen? Juli muss sich auch noch etwas vorbereiten.“ Während sie nun kurz auf die kleine Toilette huschte, stieg Herrmanich schon wieder in seinen Anzug.

    „Kann ich mir auch noch etwas anziehen?“ Juliette fühlte sich plötzlich etwas unzureichend angezogen.

    „Fühlst du dich ohne alles etwas gehemmt?“

    Sie lächelte und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. „Mich würde es nicht stören aber vielleicht die Herren, die ebenfalls dort sein sollen.“

    Roger winkte lässig ab. „Die dürften vielleicht das Ergebnis im selben Zustand feiern wollen. Nun kommen sie.“ Er wandte sich an die Barfrau. „Bereiten sie einen Servierwagen vor. 3-4 von dem Zeug hier und sie wissen ja…“

    „Kein Wort geht nach draußen, Ich war schon öfters hier. Soll ich da dann auch … ´meine Frau` stehen?“ Roger lachte. „Was hab ich bloß für gut mitdenkende Mitarbeiterinnen“

    „Ihre Maren hat auch uns gut ausgebildet…“

     

    Nachdem die Beiden im Konferenzzimmer verschwunden waren, ging Roger noch einmal hoch ins Sanitärzimmer. Diese Conny hatte sich inzwischen gefangen, lag mit etlichen kühlenden Kompressen und Verbänden auf dem Bett und sah zu ihm hoch.

    „Wie geht es dir?“ Dabei setzte er sich zu ihr. „Sie sah ihn verschüchtert an. „Ich.. ich wollte ja Hilfe holen, aber ich kam an dieses blöde Ding nicht mehr ran. Der ist einfach ausgeflippt. Ich..“

    „Bleib ruhig.“ Besänftigend strich er ihr über die Wange. „Du bleibst mindestens die nächsten beiden Tage hier. Ich stell dir Regine zur Seite, die dich etwas aufpäppeln wird.“

    „Und dieser..“ 

    „Wenn der sich wieder erholt hat, wird dem sicher bewusst werden, dass es ein sehr teurer Aussetzer von ihm war. Willst du ihn anzeigen?“

    „Die Ärzte sagten, ich soll es tun, aber..“

    Roger nickte. „Du hast ähnliches schon öfter erlebt, oder?“

    Sie senkte den Kopf.

    „Ich kann nichts dafür, Ich brauch es auch, manchmal. Zwar nicht so, aber..“

    Roger fuhr mit dem Zeigefinger über ihr Tattoo. vita caritatem pati (leben lieben leiden).

    Du hast dir dein Lebensmotto fest einstechen lassen, oder?“

    Sie nickte. „Irgendwann werde ich es vielleicht mal bereuen, das weiß ich, aber…“.

    „Wirst du bleibende Schäden behalten?“ 

    „Die Ärzte meinten nein. Auch meine Brustkissen sollen es überstanden haben.“

    Roger ließ seine Finger über das festere Gewebe gleiten, “für deine Neigung sind die eigentlich nicht geeignet, oder?“

    Sie hatte bei seiner Berührung die Augen geschlossen. „Ich brauchte es damals.“ Sie wirkte immer schläfriger.

    „Ich lass dich erstmal in Ruhe schlafen. Nachher komm ich noch mal wieder, okay?“ Dabei zog er die Decke über ihren Körper, strich ihr beruhigend über das Haar und verließ sie dann.

     

    Im Monitorraum sah er, dass Steingräber mit Martina an seiner Seite auf die Anderen einredete, während Maren sich mit Juliette austauschte, Jenn aufmerksam zuhörte und zeitweise bei den anderen Männern Widerspruch sichtbar wurde. Allerdings wurde dieser von Martina, der dabei von Steingräber die Hand gehalten wurde, immer wieder abgewendet. Es würde also noch eine Weile dauern. Ihm fiel ein, dass er fast Regine vergessen hatte. Also machte er sich auf zu den Toiletten.

    Vier Männer und sogar eine Frau standen dort um seine GangBang-Frau herum, die sich gerade wieder hinlegen wollte. Noch wirkte sie relativ frisch, stellte er fest.

    „Na, wie geht es meinem Haustier?“ begrüßte er sie gut gelaunt.. Schon etwas schwankend erhob sie sich wieder, fiel ihm um den Hals, lallte schon leicht. „Roger, mein Meister, die sind alle so gut zu mir. Bald zu gut,“ sie grinste, „es könnte nun ruhig mal etwas … dreckiger abgehen.“ Sie deutete auf das Schälchen mit den Präservativen, „das hab ich fast aufgebraucht, brauch bald wohl wieder Nachschub.“

    Er lachte, küsste ihr auf die Stirn. „Was bist du für mich?“ 

    „Deine dev, deine Sklavin, deine ..“

    „Meine dreckige Sau. Zumindest ab sofort. Meine Herren, meine Dame, unsere Regine ist ab sofort nur noch dreckiges Fickfleisch. Zeigt ihr, dass ihr damit umgehen könnt. Tobt euch auf ihr aus, spritzt in sie, auf sie, meinetwegen pinkelt sie wieder an. Sie wird schon still halten, oder?“

    Regina lachte. „Ihr habt meinen Herrn gehört. Tobt euch auf mir aus. Ich bin nicht aus Zucker“ Dabei legte sie sich rücklings auf ihren Hocker, spreizte ihre Beine, sah dann zu der Frau hin. „Komm her, setz dich auf mein Gesicht. Ich will dich auslecken…“

    Lachend verließ Roger diese Örtlichkeit.

     

    Als er wieder einen weiteren Rundgang beendet hatte, saß er wieder an der Bar, gönnte sich ein kurzes Helles. Plötzlich legte sich eine Hand auf seine Schulter: Barbara, inzwischen wieder mit einem weiten Herrenoberhemd bekleidet, zusammen mit ihrem ´Käufer`, dem Abgeordneten, der allerdings statt Oberhemd nur ein T-Shirt zu seiner Hose trug. „Herr Bukicki,“ er stand auf, „sind sie mit ihrer Neuerwerbung zufrieden?“

    Schmunzelnd sah dieser auf seine Begleiterin. „Es bleibt ja in der Familie. Apropos, was haben sie mir da für ein spätes Ei untergeschoben?“

    „Manche Dinge dauern halt etwas länger… Aber dieses ´Éi` macht sich doch sehr gut, oder?. Kommt anscheinend stark nach ihrem Vater.“ Alle drei lachten.

    „Und du Barbara, hat sich dein älterer Herr dort gut betragen?“ Sie schmiegte sich an ihn. „Ich kann nun verstehen, dass Johanna ihm früher so verfallen war. Wo ist die eigentlich?“

    Er deutete zu den Separees. „Dort läuft ne große Sitzung ab. Ursprünglich nur der Professor Bohnsack, der alte Steingräber sowie Maren und Martina…“

    „Martina?“

    „Ihr Walther hat anscheinend einen Besen an ihr gefressen, der Prof auch.“

    „Walther, ist das der Steingräber?“

    „Kennst du ihn?“   „Sicher, er ist, ähh war mein Mandant.“ „War?“ 

    „Ist er eigentlich immer noch,“ gab sie zu. „Wenn der Walther mit dem Bohnsack zusammen kommt, passiert immer was Besonderes. Und wer ist noch dabei?“

    „Viele,“ Robert lächelte, „der 2.Bürgermeister mit Jenn,“

    „Dieser von den Bunten?“

    „Genau der."

    „Dann hat’s also geklappt mit der Vermittlung!“

    „Genau, Dann unser Zeitungsherausgeber,“

    „Sag nicht, zusammen mit deiner Journalistin?“

    „Wozu machen wir das denn alles? Natürlich. Ich hab die zwei eigenhändig aus dem Bett geholt.“

    „Wo sie nur Karten gespielt haben..“ Ihr Grinsen wurde breiter dabei.

    „Wo sie auf ihm durch die Prärie geritten ist. Die hat anscheinend auch dabei was drauf.“

    „Später dann noch Johanna, einige Geschäftsleute,“ er zeigte ihr diese Liste und sie pfiff erstaunt. „Da läuft dann ja was ganz Großes!“

    „Sagte ich doch.“

    „Was läuft hier in meinem Wahlkreis?“ Bukicki hatte bisher nur still zugehört, jetzt warf er auch einen Blick auf diesen Zettel. „Da sind 2 meiner Mandanten drauf. Ich denke, ich sollte mit denen reden.“  

    „Moment,“ Roger hielt ihn zurück, „ich muss da erst Rücksprache halten.“

    Er zog sein Handy, rief den Professor an, sah zwischendurch immer auf Bukicki, dann trennte er das Gespräch. „Die Herren und Damen würden es begrüßen, wenn sie und ihre sogenannte ´Sklavin` mit dazukommen. Unsereiner als der billige Pöbel muss leider draußen bleiben.“ Er sah noch mal Barbara an. „Übrigens, da du anscheinend auch so viele kennst: Was machst du eigentlich außer die Frau von Johanna zu sein?“

    „Weißt du das nicht? Ich bin Steuerberaterin. Könnten wir uns sonst einen Abend hier bei dir leisten?“

    „Wohl wahr…“ Roger lachte. „Schade, dass ich euch dann nicht schon früher mal hier gesehen habe.“ 

    „Da wusste Johanna auch noch nicht, dass ihre Tochter direkt vor ihrer Nase lebt. Und als die hier auch ihren Auftritt haben sollte – natürlich wollten wir dann kommen und das erleben.“

    „Hast du es bisher bereut?“

    „Ach Roger…“ Sie umarmte ihn, küsste ihn auf die Wange, „ich habe sowas noch nie erlebt. Gut, die Atmosphäre hier hat auch schon was, auch dieses Ambiente, aber dass ich Johannas Tochter kennen lernen durfte und dann schon gleich nackt im Fahrstuhl, dazu dann den Mann, der das aufgedeckt hatte, der zwar auch schon etwas älter ist, zu dem Jenn sich aber auch hingezogen fühlt und der sie in diese Situation wie heute brachte. Dann das Geständnis von Susanne, wer Jenns Vater ist….“

    „Hatte sie nie davon gesprochen?“

    „Nie. Erst als sie erfuhr, wer Frau Dr. Brunner wirklich ist, kam dass alles wieder hoch. Und dass es noch jemand geben soll…“

    „Wirklich?“ Roger wirkte plözlich ganz ahnungslos.

    „Wolltet ihr nicht schon längst bei der Konferenz sein?. Die dürften auf euch warten.“

    „Du willst nur ablenken!“ Barbara stieß ihm in die Rippen, „ich krieg’s noch aus dir oder aus ihr raus.“

    „Was mich aber wirklich interessiert: Wie kamst du dazu, dass du dich so spontan zur Versteigerung gemeldet hast?“

    „Weil, weil.... deine Maren ja nicht durfte und ihre Nummer dann unbesetzt geblieben wäre und..“

    Roger knuffte sie zurück.

    „Okay, Susanne hatte mir von der Versteigerung erzählt und dass Jenn auch mitmachen sollte und sie sie offiziell ersteigern sollte, um sie weiter zu verschenken und...“ sie sah ihren ´Käufer`an, ich wollte es einfach mal drauf ankommen lassen.“

    Martina kam unruhig aus dem Zimmer. „Wo bleiben die Beiden?“

    Sie erkannte den Politiker, lächelte. „Deswegen war der Professor sofort bereit, sie auch mit dazu zu holen. Sie sollen wohl der Schlüssel für die Gelder aus der Hauptstadt sein.“

    „Hat er das gesagt?“

    Martina lächelte unverbindlich. „Der doch nicht. Aber ich denk mir manchmal auch meinen Teil. Und außerdem ist Susanne neugierig auf Barbara. Nun kommt!“ Sie ging vor, öffnete die Tür und verschwand mit einem letzten, etwas wehmütigen Blick auf Roger.

     

    Langsam begann sich gegen 4 Uhr die Anlage zu leeren. An den Wechselstuben wurden die restlichen oder gewonnenen Jetons eingetauscht gegen Bargeld und mit einem inneren Hochgefühl erkannte er, dass wohl bedeutend mehr verspielt als gewonnen worden war.

    Er ging rüber zur Küche, wo das Personal schon dabei war, alles zu säubern und wegzupacken.

    Er rief kurz alle zusammen und bedankte sich für das gute Gelingen, drückte jedem und jeder einen Hunderter in die Hand. „Der Service hat ja Gelegenheit, etwas dazu zu verdienen, ihr hier kommt ja leider kaum raus. Also, bis zum nächsten Mal.“

    Er konnte sicher sein, dass er sich um gutes Personal keine Sorgen machen musste.

    Zwar würde Maren nachher wieder die Augen verdrehen, weil er ihre Kalkulation damit durcheinander brachte, aber solange etwas nachblieb…

    Diese eine Nacht brachte mehr ein als das Studio im ganzen Monat oder das Cafe im ganzen Jahr. Egal.

     

    Ihm fiel wieder Regine ein. Die sollte auch allmählich Feierabend machen, Zudem sie diese Conny mit in ihr Zimmer nehmen sollte. Als er die Tür aufschob, kam ihm eine dichte Rauchwolke entgegen. Auch Gras roch er heraus. Regine hockte auf ihrem Hocker, sog abwechselt an einem Joint und an einem Schwanz, sah ihm mit glasigen Augen an. Es war nicht zu übersehen – Regine war breit. Zudem waren sie und auch der Teppich unter ihr patschnass –man hatte sie wohl auch wieder abgeduscht.

    „Mein Meister,“ lallte sie, als sie ihn wahrnahm, „alles is unner Kontrolle. Deine Sau is rischtisch gud rauf. Isch hab gefick für disch wie nie zuvor. Isch..“

    Er kann nicht anders als zu lächeln. „Komm Regine, heute hast du Feierabend.“ Sein Blick fiel auf den Kunden. „Wenn du noch willst, fick sie noch zu Ende, ansonsten hat sie Feierabend.“

    Er sammelte noch grob alle leeren Flaschen, Zigarettenschachteln etc auf und warf alles in einen Müllbeutel, während sie ein letztes Mal gestoßen wurde. Während sich ihr Beschäler hinterher die Hosen hochzog, zog er sie hoch auf die Füße, fasste ihr um die Hüfte und führte sie langsam raus zum Fahrstuhl, wobei sie ihn ansah, kicherte und dann von sich gab: „kain Schawanz isch so hard wie dasch Lebn.“

    Zum Glück übergab sie sich nicht schon im Saal. Erst im Fahrstuhl kam es ihr hoch. Das Liftgirl starrte angeekelt auf die Bescherung. „Besorg dir Eimer und Wischtuch und mach das wieder sauber!“ fuhr er sie an. „Ich kann doch nicht..“

    „Du wirst!“ Mit einem Griff an ihren Unterarm drückte er sie vor der Kotzlache auf die Knie, „oder willst du, dass ich dich das auflecken lassen?“ Entsetzt sah sie nach oben. „Ich, ich geh ja schon.“

    Als der Fahrstuhl oben hielt, stand allerdings schon eine der Putzfrauen vor der Tür: die Security hatte wohl alles mitbekommen und schnell reagiert.

    „Und dich bring ich nun ins Bett,“ wandte er sich an seine Schnapsleiche. „Oh mein Meischter, du brinscht mich ins Bett un..“

    „Du wirst sogar jemand bei dir im Bett haben, allerdings solltest du eigentlich auf sie aufpassen.“ Er schob die Tür auf zum Sanitätsraum, wo neben zwei Besuchern zum Ausnüchtern noch Conny auf ihrem Bett lag und mit leicht glasigem Blick auf ihn und seine Begleitung starrte. „Eigentlich sollte die hier dich mit zu sich nehmen und auf dich aufpassen, aber leider ist sie etwas .. indisponiert. Willst du deswegen hier bleiben oder?“

    Die junge Frau lächelte etwas gequält und versuchte, schwerfällig aufzustehen.

    „Wasch ham sie denn mit diar gemach..“ lallte Regine, als schon einer Sanitäter kam und sie Roger abnahm.

    „Können sie die beiden hochbringen in die Wohnung von ihr, er zeigte auf seine dev. Eigentlich sollte sie auf unser Opfer da aufpassen, aber leider..“

    „Geht schon klar Chef,“ der junge Mann setzte Regine in einen Rollstuhl. „Ich bring beide ins Bett. Ihr hier geb ich aber noch 1-2 Tabletten, damit sie morgen nicht allzu leidet.“

     

    „Was ist mit Regine? Ich hab gehört, dass…“

    Peggy erkannte Roger, der sie erleichtert anschaute.

    „Ist sie abgestürzt? Sie sollte doch noch..“ 

    „Eben. Kannst du?“

    „Logisch.“ Sie sah auf den Sani. „Wir bringen beide zu mir. Conny, kannst du schon wieder gehen?“ Zögernd machte diese 2-3 Schritte. „Es geht schon wieder.“ Peggy nickte. „Gut, dann bringen wir die Schnapsleiche hoch. Boah, die stinkt ja wie ein Pissbecken. Ich glaub wir bringen die zuerst in den Duschbereich und richten die etwas manierlicher her. .“

    Roger fiel ein Stein vom Herzen. „Danke Peggy. Kann ich dich nun allein lassen? Ich muss wieder runter…“

    „Schon okay, Roger, ich werd auf die zwei ein Auge haben. Informier nur nachher Maren, wo ich abgeblieben bin.“ Roger musste schmunzeln. „Früher hattest du weniger Respekt vor mir als jetzt vor Maren.“ „Na ja, du bist ein Mann und Maren.. Sie hat eben was an sich…“

    Er nickte zustimmend. „Sie hat schon was aus uns allen hier gemacht…“

    Er straffte sich. „Ich muss runter, sonst bekomm ich auch noch nen Einlauf…“

    Peggy konnte nicht anders, sie musste laut auflachen….

     

    Kapitel 18


    Als er wieder unten war, setzte er sich erneut an die Bar, ließ sich ein Bier geben. Die Bardame, ´Beate` hatte sie ihm irgendwann mal als ihren Namen gesagt, setzte sich ihm gegenüber an die Theke. „Hier dürfte bald Feierabend sein, oder?“

    Roger nickte zustimmend. „War viel los bei dir hier?“

    Sie schüttelte ihren Kopf. „Eigentlich wie immer. Interessant war eigentlich nur, als ich mit ihnen die zwei aus dem Separee holen durfte.“

    Roger musste unwillkürlich schmunzeln. „Ja, die Juli hielt den fest in der Spalte.“ Er sah dabei zu ihr rüber. „Hast du auch so eine guttrainierte Scheidenmuskulatur?“

    Sie lachte kurz auf. „Kommt drauf an.“ „Inwiefern?“ „Na, wer grad in mir drin steckt.“

    Sie schob sich drei Finger in den Spalt, er konnte sehen, wie sie ihre Vaginalmuskeln anspannte und wieder entspannte. „Klappt’s noch?“ „Sicher. Möchten sie’s austesten?“

    Sie kam dabei um ihren Tresen herum, stellte sich vor ihn. Interessiert sah er auf diese junge Möse. Glattrasiert, leicht glänzend… „Hattest du heute Kunden gehabt?“ Sie winkte ab. „Nur zwei. Es sind ja so viele andere hier. Und dann noch die auf der Toilette…“

    „Du warst anscheinend schon öfter hier dabei, oder?“

    Sie nickte. „Heute das dritte Mal. Es ist ein guter Job.“

    „Möchtest duhier mal was anderes machen?“ Nachdenklich spielte sie mit ihrem Mittelfinger über ihrem Kitzler. „Ich würd gern mal bei der Versteigerung mitmachen.“

    „Warum machst du das nicht?“ „Dann hätte ich mich erst um die Karte kümmern müssen. Zum einen kommt man da schwer ran und.. es ist ein verdammt teurer Spaß hier.“

    „Stimmt!“ Roger nickte, „und mal was anderes machen als nur Tresen?“

    „Was diese MILF da auf dem Klo machte. Nicht grad diese Pissrinne, aber so auf dem Bock da..“ Roger lachte, streichelte über ihren Unterleib. „Du lässt dich gerne ficken, oder?“

    „Wenn’s sich auch lohnt? Meine ganzen Kneipenjobs sind ja weggefallen. Warum sie hier aufmachen dürfen, erschließt sich mir zwar auch nicht so ganz, aber ich hab mich gefreut, als der Anruf kam.“ 

    Roger schmunzelte. "Ist hier so wie damals während der Prohibition in den USA. Was verboten oder erschwert wird, reizt eben besonders." Er sah ihr in die Augen: „Wärst du auch gekommen, wenn du diesmal statt Tresen einen Servicejob hättest machen sollen?“ 

    „Sie meinen Kellnern oder so? Warum nicht? Der Stundenlohn ist gut und manchmal auch der Zuverdienst…“ 

    „Würdest du auch kommen, wenn wir dich nur zum Ficken hier einsetzen?“ Er nahm einen Schluck aus dem Glas.

    „Sie meinen, wie eine Nutte im Puff irgendwo abseits stehen und warten auf Kundschaft?“

    Er nickte.

    Sie überlegte kurz. „Hier machen wir ja irgendwo auch das Gleiche. Ficken alleine ist ja noch mit drin für die Kunden, aber die Männer hier geben halt gerne mal hinterher ein Trinkgeld. Das wäre allerdings für so einen Abend etwas unwürdig.“ 

    „Was wäre für dich denn ´würdiger`?“

    Sie lachte. “Nicht grad würdiger, aber.."

    Sie zeigte auf die Seite zu den Separees. „Da neben diesem Tresen hier, diese 5 Meter Wandfläche bis zum Gang. Wenn da 4-5 Automaten hängen würden, an denen bei jedem eine Frau oder auch mal ein Kerl mit ner kurzen Kette angekettet wäre. Der Kunde wählt sich eine aus, schmeißt nen Jeton rein, nimmt die Frau dann mit, fickt sie ab und wenn er sie zurück bringt und die Kette wieder einrastet, bekommt er seinen Jeton zurück.“

    „Quasi wie bei einem Einkaufswagen,“ Roger lachte. „diese Idee gefällt mir. Hättest du dann Lust, da so als Pfandsau….“ 

    Sie kicherte. „Das wäre sogar noch ne Steigerung. Und wenn er uns dann nicht zurückbringen würde, könnte diese ´Pfandsau` sich dann selber wieder zurückbringen und den Pfand für sich vereinnahmen.“ Sie blickte Roger an. Für die meisten Gäste, die hier sind, sind doch 50 oder 100€ nur Peanuts, für unsereins als Studentin jedoch …“

    Roger seufzte. „Hast du nicht mal daran gedacht, als Escort zu arbeiten? Das wären dann 2-4 Tage in der Woche abends jemand stundenweise zu begleiten…“

    „Gibt’s das denn hier bei uns?“

    „Sicher. Selbst wir hier haben selber so eine Agentur und, so wie du aussiehst, dich zu artikulieren weißt...“

    „Sie meinen, ich..“

    „Warum nicht? Wir würden dich nach ner Probezeit sogar fest einstellen, mit nem Grundgehalt von 1000-1200€. Dann wärst du sogar krankenversichert, sorgst somit auch noch gleich für deine Rente,“ er lachte, „aber müsstest dann mindestens 2-3x die Woche bereit stehen. Wenn viel Nachfrage herrscht allerdings auch öfter.“

    Sie sah ihn kritisch an. Für 1200 soll ich mich 2-3x die Woche ficken lassen? Da verdient selbst ne Straßennutte mehr.“ 

    “Ich sehe, du kannst rechnen. Nein, natürlich würdest du dann bei jedem Einsatz 100€ pro Stunde erhalten. Als Freie wären es dann zwar 200, aber wenn du für 4 Stunden gebucht bist, kommst du auf 400..“ „Statt 800!“ „Abzüglich 20% Provision…“ „Bleiben immer noch 640 nach…“ 

    „Stimmt.“ Es begann ihm Spaß zu machen, mit der jungen Frau zu feilschen, „aber bei uns hast du dann noch ein reguläres Gehalt, würdest dann allerdings von den verdienten 400 aber nur 200 ausbezahlt kommen..“ „Moment, wo bleibt dann die andere Hälfte?“ „Die würden automatisch auf ein Festgeldkonto mit deinem Namen gehen. Wenn du dann mal aufhörst, hast du ne Grundlage, um etwas Neues, Eigenes zu starten. Irgendwann bist du ja mit dem Studium fertig und dann wirst du eine andere Wohnung haben wollen oder heiraten und Kinder und…“

    „Halten sie auf! Mir dröhnt schon der Kopf. Wo ist der Haken dabei?“.

    „Grundsächlich wärst du also bereit? Auch wenn du dabei mit so alten Knackern wie mir ins Bett müsstest?“ Sie sah ihn entrüstet an. „Mit ihnen würde ich sogar ohne alles ins Bett steigen. Sie haben sowas an sich….“

    Roger streichelte melancholisch sanft über ihre Brüste. „Das geht nicht nur dir so…  Nein, das Risiko für dich wäre, dass wir dich, wenn wir zulange nichts haben, anderweitig einsetzen müssten.“  „Aha? Also dann hier bei ihren Pornos?“

    „Hast du was gegen Pornos?“

    „Nicht unbedingt. Aber, wenn ich später meinen Master oder mehr habe, mich irgendwo bewerbe und dort kennt man mich aus so einem Film…“

    „Da muss ich dir zustimmen. Das Netz vergisst angeblich nichts. Aber, wir könnten dich auch an so ein ´Servicehaus` vermitteln.“  „Was ist das denn?“  Er zuckte mit der Schulter. „Wir arbeiten mit dem Laufhaus und der Chickenfarm zusammen.“

    „Das sind doch zwei Bordelle. Sogar noch welche mit Flatrate.“

    „Nun ja, wenn du am Fließband arbeiten würdest, kannst du auch nicht sagen, `Das Teil mach ich, das nächste nicht`.“

    Sie lachte. „Ein krasser Vergleich.“

    „Was willst du? Die Männer, die da hingehen, schaffen eh höchsten grad 1-2 mal.“

    „Sie kennen sich anscheinend aus damit.“

    Roger pulte grinsend an ihrer Spalte. „Das werden dort aber deine Kunden sein. Männer so um die Vierzig aufwärts. Aber du würdest da deine Schicht abreißen, mit den Kunden etwas trinken, bringt wieder was extra, dich auch nur ficken lassen. Natürlich würdest du dort auch mal zwischendurch ´motiviert` werden…“ 

    Fragend sah sie ihn an.

    „Na, wer da arbeitet, muss zwangsläufig nehmen, was ihr vor die Spalte kommt. Verstecken oder Nein sagen ist da nicht drin.“

    „Woher wissen sie das alles?“ „Ach,“ er griff wieder nach seinem Bier, „ich war auch mal ne Zeitlang als Zuhälter unterwegs.“ 

    „War?“  Er prostete ihr zu, „Heute heißt das auf neudeutsch ´Mitarbeiter - Aquisiteur` und Motivator.“

    „Und .. wie sieht da das Motivieren aus?“

    „Was meinst du denn wohl?“ Sein Mittelfinger spielte etwas intensiver in ihr und er spürte, wie sie mit ihren Scheidenmuskeln seinen Finger zu massieren begann.

    „Na ja, gut zureden, mal nen Klaps auf den Po oder mit Belohnung winken. Neue Schuhe oder Klamotten halt. Oder ein neues Handy..“

    „Ich muss zugeben, Ideen hast du ja, Was würde dich motivieren?“

    Sie begann zu lachen, wollte sich selber ein Glas Wasser eingießen, doch er stoppte sie. „Mach uns nen Whisky. Mit jeweils 3 Eiswürfeln.“ Fragend sah sie ihn an, doch er deutete auf den Dimple. „3cl. Und jetzt füll das Eis ein!“ Sie wollte mit einer Zange die Würfel einlegen, doch er stoppte sie. „Nimm einen und schieb den in deine Möse. Dann halt dein Glas drunter und lass den da rein flutschen.“ Ungläubig sah sie ihn an, „Ich soll was?“  „Mach es einfach!“

    Irritiert spreizte sie ihre Beine, schob den Eiswürfel hinein und hielt sich das Glas vor die Scheide.

    „Jetzt festhalten und …wieder loslassen und … pressen!“ 

    Verwirrt schaute sie zu ihm hoch, konzentrierte sich und … sie spürte, wie ihre Scheidenmuskeln sich anspannten, entspannten und der Würfel langsam wieder rausglitt. „Verrückt!“

    Sie schob sich den zweiten rein, konzentrierte sich und .. das Eis glitt ins Glas. „Siehst du! Du kannst es. Jetzt hock dich auf den Boden, öffne die Beine und schieb nun den Würfel erst in deinen Mund, lutsch die Ecken etwas runder. Und nun stell das Glas vor dich auf den Boden und hock dich mit deiner Möse so hin, dass du das Glas triffst.

    Sie sah leicht irritiert zu ihm hoch, dann stellte sie das zweite Glas zwischen ihre Beine, schob sich den nächsten Eiswürfel in den Mund, lutschte, steckte ihn in die Spalte, korrigierte ihren Abstand zum Glas und .. traf in den Whisky.

    „Wahnsinn! Ich…“

    Er beugte sich vor, hob ihr mit dem Zeigefinger das Kinn hoch, „Schau mich nun an dabei. Jetzt bereite dir das Eis vor, schieb es dann in deine Möse. Und dabei schaust du mich ständig an. Lass ihn dann wieder herausgleiten. Treffe dabei das Glas, denn wenn du daneben triffst, wirst du bestraft und das willst du doch nicht, oder?“ Eine Sekunde lang wollte sie abbrechen, aber sein Blick..

    „Jetzt beschreibe mir, was du machst." Wieder das Zögern von ihr..

    Bin ich verrückt? Aber da ist was…

    „Ich, ich führe mir den Eiswürfel ein, halte ihn fest, dann löse ich ihn wieder. Er rutscht..“

    Sie hörte das leise Platschen. „Ja!“ "Einer noch!“

    Immer noch hielt Roger ihren Kopf am Kinn nach oben. Dieser Blick in seine Augen…

     

    „Jetzt beschreibe wieder, was du machst!“

    Sie tastete nach dem Eiswürfelbehälter, griff einen der Würfel, führte ihn in den Mund, dann weiter in sich ein…

    Jede Bewegung beschrieb sie und als sie ihn löste, hörte sie ein leises Klirren.

    Sie hatte das Glas verfehlt….

    „Oh Scheiße, ich..“  „Du hast einen Fehler gemacht, hast du doch, oder?“  

    „Ja aber…“

    „Hast du?“ „Ja.“ „Und für einen Fehler musst du bestraft werden, Richtig?“ „Ähh ja? …Ja.“

    „Willst du einen zweiten Versuch?“ „Bitte ja!“ „Gut, dann nehme den nächsten Eiswürfel. Nehme ihn wieder in den Mund, lutsche ihn etwas runder, damit er besser gleiten kann und dann … führe ihn dir ein.“

    Beinahe hypnotisch befolgte sie seine Anweisung, beschrieb jeden Schritt und … war erleichtert, als sie es diesmal Platschen hörte. „JA!“ Immer noch hielt sie den Blickkontakt und erwartete sogar, dass er sie lobte.

    Was er auch tat, indem er ihr auf die Stirn küsste.

    „Jetzt komm wieder hoch,“ er half ihr bei Aufstehen und nahm selber sein Glas auf.

     

    „Was war das eben?“ Jetzt erst wurde ihr bewusst, was sie da gerade gemacht hatte.

    „Das?“ Er prostete ihr zu. „Ich habe dich gerade eben motiviert ind damit auch dominiert. Hast du das nicht gemerkt?“

    „Nein. Ich… Warum?“

    „Du hattest mich doch gefragt, wie das Motivieren von mir aussieht. Und genau das habe ich bei dir gemacht.“

    „Und.. und wenn ich bei zweiten Mal auch nicht getroffen hätte?“

    „Ja, was hättest du dann erwartet?“

    Sie überlegte. „Das ich bestraft werden würde?“

    „Siehst du! So arbeitet ein Motivator.“

    Auf diese Erkenntnis hin musste sie erstmal einen großen Schluck nehmen.

    „Ich hab dich noch immer nicht nach deine Namen gefragt…“ „Be..Beate. Beate Scheller.“

    „Ganz ruhig, Beate. Führ mich wirst du Bea sein. Oder?“

    Sie konnte nur noch nicken.

    „Jetzt trink dein Glas aus und fülle es dir wieder ein. Genauso, wie du es eben gelernt hast.“

    Sie konnte nicht anders, sie goss sich den Dimple ein, stellte das Glas vor sich auf den Boden, nahm einen Eiswürfel in den Mund, lutschte ihn, führte ihn ein, richtete ihre Schamlippen vor das Glas, konzentrierte sich und … platsch. „Ja!“

    „Siehst du! Und so möchte ich, wenn du mir wieder einen Whisky bringst, von dir die Eiswürfel eingefüllt haben.“ 

    „Ja..äh ... Chef.“

    “Was wolltest du zuerst sagen?“

    Sie musste beinahe kichern. „Ich hätte fast Herr gesagt.“

    „Ach Bea, ob du nun Roger oder Herr zu mir sagst – wenn ich erkenne, wer gemeint ist, ist das ausreichend. Meine Damen sagen ´Meister` zu mir.“

    „Meister..“ Nachdenklich sah sie ihn an, drehte ihr Glas in der Hand, nippte. „Das klingt gut… Meister.“

    „Siehst du! Das ist angewandte Suggestion. Oder könntest du dir vorstellen, einfach so auf einen Mann wie mich zu hören?“

    „Bei ihnen als Chef muss ich ja, Aber bei ihnen als Mann? Ich weiß nicht, …. Meister.“

    Jetzt musste Roger lachen, nahm sie in den Arm. „Schlaf da noch mal drüber. Oder soll ich dich an die Hand nehmen und dort mit dir auf der Bühne ficken?“

    Ihre Finger legten sich auf seine Hand. „Ich … würde dir folgen, Mei.. Roger.“

     

    „Lassen sie das!“ Sie zog ihre Hand so hastig, als hätte sie sich an ihm verbrannt, von ihm weg.

    „Waren wir nicht schon beim Du angekommen, Bea? Denk dran: Roger ist Du, Meister ist Sie. Also?“ Sie wollte sich von ihm abwenden, sich wegdrehen. „Ich muss noch aufräumen..“ doch er hielt sie fest. „Wie war das noch mal mit der Bühne?“

    Sie musste schlucken. „Ja, Meister!“

    „Überleg es dir mit dem Vertrag.“

     

    Er spürte, er musste weg von diesem Thema…

    „Wo wohnst du eigentlich?“

    Auch sie schien erleichtert. „In einer WG mit ner Freundin von mir, Babette. Die würden Sie, äh du, sicher auch Bette nennen,“

    „Wenn der Name zu ihr passt. Hat sie heute auch hier gearbeitet?“

    „Sie wollte ja, hatte sich auch beworben, aber hier war schon alles besetzt.“

    „Aha? Wie ist ihr voller Name?“ „Babette Kohlhoff, 21, im 3.Semester. Ihre Eltern wohnen auch noch in der Stadt.“

    „Kohlhoff… Kennst du ihre Eltern?“ 

    „Ich hab die gesehen, als sie bei mir einzog. Beide so um die 40. Stephan und Martina… Ihr fiel etwas ein. „Scheiße! Ist das die Martina, die heute auf der Bühne war und die bei mir am Tresen mit den beiden Älteren war? Die auch versteigert worden ist?“

    „Genau die. Und die das pure Gold für mich ist. Nur weiß ich nicht, wie sie reagiert hätte, wenn sie ihre Tochter hier auch hätte rumlaufen sehen.“

    „Sie, sie war doch vorhin auch noch kurz hier bei .. dir ..am Tresen und sie hat dich mit .. ´Meister` angeredet...“

    „Genau, Dich wird sie in dieser Aufmachung wohl nicht erkannt haben, oder warst du damals auch nackt?“

    „Natürlich nicht!“ „Gut. Verplaudere dich nicht bei Bette. Ich muss da erst mit ihrer Mutter sprechen. Sie ist ja schon etwas offener geworden..“

    „Etwas? Bette hat mit ihrer Schwester geschrieben. Die hat ihr sogar ein Bild geschickt, wie ihre Mutter nun zuhause rumläuft.“  

    „Und? War sie entsetzt?“   

    „Nein. Sie fand das sogar lustig. Aber, wenn ich mich erinnere. Hier, nach der Versteigerung in dieser Korsage, sie sah doch einfach nur gei… äh ..stark aus."

    „Sag ruhig geil. Das passt wirklich.“

    Unruhig sah er auf seine Uhr.

    Bea ahnte, warum er unruhig wurde. „Was machen die eigentlich noch solange da drinnen? Können die sich nicht einigen?“

    „Das geht da drin um sehr viel Geld und auch Einfluss.“ „

    „Und warum bist du dann nicht mit dabei?“

    „Tja, warum? Bei solchen Sachen ist Maren einfach besser. Ich dafür bin besser in der Akquise..“

    Bea kicherte. „Wie du mich eben beinahe auch akquiriert hast.“

    „Beinahe?“ Roger stand auf von seinem Hocker, “Komm her!“ Zögernd kam sie wieder um ihren Tresen herum, stand vor ihm und auf eine kleine Handbewegung hin ging sie vor ihm in die Knie. „Nur beinahe?“ 

    „Nein, Meister,“

    „Na also.“ Er deutet auf den Tresen. „Leg dich da drauf.“ Mit einem fragenden Gesichtsausdruck kam sie der Aufforderung nach. „Jetzt zieh die Beine an und spreize sie!“

    „Aber…“ Trotzdem machte sie es. „Ich möchte meinen Dimple nun aus dir dir trinken. Heb deinen Hintern hoch, stütz dich mit den Händen etwas an der Hüfte ab, so dass deine Vagina mehr nach oben zeigt. Und nun,“ er schob ihr mit zwei Fingern die Schamlippen etwas weiter auseinander und goss den Restinhalt seines Glases in diese Spalte. Bea stöhnte auf, erneut, als er einen der Eiswürfel in den Mund nahm und ihn ebenfalls in ihr versenkte.

    ´Dimple on the Rocks á la Bea`. Das könnte ein Verkaufsschlager werden.“ Dabei setzte er seine Lippen auf die gekühlte Spalte und sog das Whisky/Wasser/Scheiden-Gemisch heraus. Bea keuchte nur. „Das, das ist der pure Wahnsinn. Meister, bitte, fick mich. Ich brauch das jetzt…“

     

    „Was macht ihr denn da?“ Maren war endlich aus dem Konferenzzimmer gekommen. „Wir haben uns geeinigt! Aber – was macht ihr da?“

    „Ich teste ein neues Getränk aus: ´„´Dimple on the Rocks á la Bea`. Willst du probieren?“

    Etwas irritiert kam sie näher, schleckte kurz.. „Hm, dürfte aber eher nur was für Männer sein. Da ist das Gefäß doch interessanter, oder?“ Roger lachte. „Stimmt!“ Er beugte sich noch mal über Bea, saugte den Großteil der Flüssigkeit als auch den restlichen Eiswürfel wieder aus ihr heraus und ließ sie wieder hinter dem Tresen gehen.

    „Das Vertiefen holen wir nach, wenn du darüber geschlafen hast, oder Bea?“ Mit eingeschüchtertem Blick auf Maren kam nur ein leises „Ja, Meister“ von ihren Lippen.“

    „Ach? Was habt ihr hier getrieben?“

    „Der Meis… äh Roger hat nur Akquise bei mir betrieben. Er, er hat mich angeworben.“

    „Aha?“ Sie wechselte kurz einen Blick mit ihm, dann sah sie zurück. „Wir reden morgen darüber. Heute bin ich einfach nur…“ Sie umarmte ihn, küsste ihn „Es hat geklappt. Und sogar noch weitergehender als ich geplant hatte.“

     

    Nach und nach kamen alle aus dem umgenutzten Separee. Die Herren wieder seriös angezogen, die Damen bis auf Johanna noch ganz und Barbara mit nun offenem Oberhemd bekleidet sowie Martina in ihrer Korsage, der Rest, Jenn und Juliette immer noch nackt.

    Bukicki steuerte zielgerichtet auf die Bar zu, an seinen Händen Johanna und Barbara. Jenn mit dem zugeklappten Laptop in der Hand stellte sich hinter die drei. „Eine Flasche Champagner für diese Weiber!“ orderte er bei Beate, die wieder ganz zur reinen Bardame mutiert war.

    Martina kümmerte sich um die beide `Seníoren“, die allerdings schon müde wurden und sich auf den Weg zur Garderobe machen wollten. Also folgte sie den zweien.

    Maren war auch gleich wieder unterwegs, hin zum Wechselschalter, dann die einzelnen Stationen checken und schließlich auf die Toilette, wo schon die Putzfrauen wieder alles Klarschiff gemacht hatten. Roger folgte ihr mit etwas Abstand. „Falls du nach Regine suchst – die ist schon oben bei Peggy. Zusammen mit Conny.“

    „Conny?“ „Die Nummer 2, die ich an diesen Werner verkauft hatte.“

    „Dieser arrogante Arsch, bei dem du Bedenken hattest?“

    „Genau der. Ich hab sie dann dort rausgeholt, sie verarzten lassen und eigentlich sollte Regine auf sie aufpassen, aber die ist selber abgestürzt. Nun macht Peggy das.“

    „Ach Roger!“ Sie nahm ihn etwas erschöpft in den Arm, „Was für ein Abend!“

    Martina kam dazu. „Die Beiden sind los. Ich hab die noch zum Taxi gebracht.“ 

    „Sooo?“

    „Ach Maren! Warum nicht? Ich werd auch in diesem Aufzug nach Hause fahren. Sollen die doch sehen, wie sich ihren alte Mutter ihr Geld verdienen muss. Apropo Geld. Wo sind meine Jetons?“

    „Hier, du Schlampe!“ Maren reichte ihr lächelnd einen Beutel mit dem schon in €uro gewechselten Spielgeld, „Ich hab’s an mich genommen, weil du ja so beschäftigt warst. Wie du die beiden Quertreiber von Würtzen und Gebbert gegeneinander ausgespielt hast, fantastisch. Und wie ein Dackel immer dein Walther an deiner Seite. Wo hast du die ganzen Jetons eigentlich her?“

    „Die Beiden haben doch zwischendurch noch immer gesetzt und ich durfte, nein sollte ebenfalls immer einen Chip setzen. Die haben meistens verloren, ich hab die Geburtstage meiner Kinder gesetzt und damit dreimal gewonnen.

    Willst du auch gleich das Geld von der Versteigerung mitnehmen? Das sind immerhin noch mal 25000.“ „Später, aber doch nur die Hälfte davon.“

    „Ach Tina!“ Maren nahm sie in den Arm, „Für uns doch nicht.“

    “Und was ist mit Jenn und Juliette?“  „Stimmt. Das hatte ich ja ausgelegt, Aber,“ sie sah zu Roger rüber, „können wir uns das leisten?“

    Er lachte nur, „Du warst eben selber am Wechsel-Schalter. Das ist locker mit drin. Aber,“ er wandte sich an Martina, „die Beate an der Bar, die ist die Mitbewohnerin von deiner Babette. Und die hatte sich hier auch beworben gehabt.“

    „Scheiße. Die hatte ich ja ganz vergessen. Na gut, wenn sie hier gewesen wäre, dann hätte sie ihre Mutter eben mal etwas anders erlebt. Aber dann hätt ich sie auch anders erlebt….“

    „Und? Wie alt ist sie jetzt?“ „21“ „Was hättest du denn anderes sehen können?“ „Das sie mit anderen hier fickt.“ „Na und? Was hast du gemacht?“ Martina stutzte, sah dann plötzlich Roger mit einem ganz anderen Gesichtsausdruck an. „Was hatte ich vorgehabt, als ich dir diese Liste brachte?“

    „Du sprachst davon, dass Erfolg sinnlich macht und du…“

    „Ich will mit dir ficken. Jetzt, hier und öffentlich. Bring mich hoch und wieder runter. Bitte.“

     Er sah sie einen Moment ernst an. „Du willst?“

     

    Martina stutzte. „Moment, Bitte Meister, ich möchte. Verzeih, dass ich ´ích will` gesagt habe. 

    Er sah zu Maren. „Hast du noch die Neunschwänzige hier unten?“

    Sie nickte, „Hinter der Bühne.“ „Gut, dann hol sie!“

    „Aber…“

    „Sofort!“ Maren huschte davon.

    "Und nun zu dir… Was steht in deinen Vertrag, wie du belohnt werden sollst?“

     

    Die Dienerin wird für ihren Einsatz entlohnt durch die körperliche Inanspruchnahme der Haussau sowie anderer dem Herrn unterstellter eventueller Diener(innen) und Haustiere. Ein Recht auf Inanspruchnahme von Herrn R hat sie nicht, darf sich aber nicht gegen dieses verwehren

    „Gut behalten. Und was wurde festgelegt über Bestrafungen?“

     

    Der Herr hat das Recht, in besonderen Fällen, aus Autoritätsgründen sogar die Pflicht, seine Dienerin zu maßregeln oder gar zu züchtigen.

     

    „Roger, Meister, du kannst doch nicht…“ 

    „Nein?“ Maren war zurückgekommen, diese Peitsche in der Hand. „Darf die Truie diese Dienerin für den Meister schlagen? Sie hat mich auch geschlagen. Bitte, Meister!“

    „Gib mir die Peitsche! Und du, Dienerin, kniest dich hin,“

    „Roger, Meister ich kann doch ni…“ Patsch… Alle neun Schnüre legten sich schwungvoll über ihren prallen Hintern. „Knie dich hin!“  Patsch   Ein weiterer Schlag und Martina kniete sofort. Jenn kam dazu. „Was macht ihr hier?“

    „Der Meister züchtigt die Dienerin.“ ´flüsterte` Maren gut vernehmlich für alle ihr zu.

    Dieser ´Meister` trat nun einen Schritt von Martina zurück, gab ebenfalls laut vernehmlich die Anweisung: „Ihr beiden! Ihr zieht diese Dienerin jetzt ganz aus und bindet sie ans Kreuz. Sie ist solange auch nur noch eine Sau wie ihr zwei.“

    Widerstandslos ließ Martina sich nun das Mieder ausziehen.

    „Jetzt treibt die Sau zum Kreuz und bindet sie dort an! Und du wirst kriechen dabei, Sau!“

    Von ihr kam nur ein eingeschüchtertes „Ja Meister,“ während sie vorangetrieben wurde. Roger ging kurz an den Tresen, beruhigte den Anhang von Jenn und auch Juliette. “Davon schreibst du kein Wort!“ Sein Blick fiel auf Beate. „Bea?“ „Ja Meister?“ „Mach mir einen ´„´Dimple on the Rocks á la Bea` fertig“

    „Ja Meister. Im Glas oder aus der … Sau?“

    „Im Glas zubereiten, aber auf dem Tresen. Und wenn du damit fertig bist, legst du dich wie eben auf den Rücken und der Abgeordnete wird es dir einfüllen…“

    „Ja, Meister!“

    Fasziniert starrten die Neuankömmlinge auf diese sportliche Prozedur, Roger schlürfte anschließend aus ihr, lud Bukicki ebenfalls mit dazu ein, wobei dieser ohne zu Zögern dieser Einladung folgte. „Und ihr Beiden?“ Roger blickte auf Johanna und Barbara, die sich ansahen und ebenfalls probierten. Selbst Juliette wollte nun probieren. Als alle durch waren, saugte Roger sich den letzten noch verbliebenen Whisky in den Mund und fütterte damit Bea, indem er seine Lippen über ihre presste und es ihr einflösste..

    „Das nenne ich mal ne sehr originelle Art, Brüder- und Schwesternschaft zu zeremonieren. Ich bin Wolf…“

    Alle lachten und umarmten sich, während Martina endlich breitbeinig am Kreuz fixiert war.

    „Sau Jenn, klemm ihr den Strom an und lass den 3x durch sie hochfahren. Und du Truie, darfst sie schlagen. 10 Schläge mit der Neunschwänzigen.“ „Wohin ich will?“

    „Wohin du kannst!“

    Dann fiel sein Blick auf Bea. „Und du, Bea, wirst nun deinem Meister beim Ausziehen helfen. Willst du das?“ Sie rutschte vom Tresen. „Gerne, Meister. Die ´Sau`Bea wird ihnen gerne behilflich sein.“

    „Wenn die Sklavinnen Lust haben, können sie dir ja helfen…“

    Juli und Barbara sahen sich nur kichernd an und kamen dazu.

    Vom Kreuz kam eine keuchende zusätzliche Anweisung: „Aber die Unterhose …nur mit …den Zähnen!“

    „Du sollst nicht dahin kucken, du sollst leiden, du Sau!“ „Ma.. Truie, du kannst doch nicht… Ahhhh..“

    „Die sind beschäftigt,“ Roger lächelte, sah dann Bea an. „Du hast sie gehört.“

    „Ja Meister.“ Vorsichtig fuhr sie nun mit den Zähnen unter das Gummi, zog die Hose langsam mit rechts und links abwechselnd nach unten. Juli und auch …Barbara tauschten sich derweil an seinem Schwanz ab. Vom Kreuz kam wieder ein Zwischenruf: „Und jetzt erst mit den Titten über die Füße und dann die… küssen. Und zum … Jenn, nicht nun auch du noch, … zum Schluß das… Ahhh .. das Tattoo küssen. Und dann bist du…“ Wieder ein Aufschrei vom Kreuz, sowie das Knurren von Maren „Du sollst leiden. du Sau!“

    Bea sah zu ihm hoch, beugte sich dann zu den Füßen, schob ihre Brüste über seinen Fußspann. Von links nach rechts, wieder zurück. Es war unübersehbar – sie war hochgradig erregt, Ihre Brustwarzen standen steil ab. Wieder ein Blick nach oben, bevor sie sich ganz hinunterbeugte und seine Füße küsste. Wie im Trance verarbeitete sie Martinas Anweisung, richtete sich wieder auf, betrachtete die auf dem Kopf stehende Rose, beugte sich vor und… küsste sie. Am Kreuz wurde geklatscht, von Martina kam nur ein heiseres ´JA!`.

    „Steh nun auf, meine Sau!“ Roger beugte sich zu ihr runter und zog sie an seine Brust. Bea konnte es zwar nicht begründen, aber.. sie fühlte sich plötzlich.. befreit. „Danke Meister.“

    „Jetzt knie dich hin und mach mich ganz bereit für die Bestrafung der Sau da am Kreuz!“

    Es fiel ihr schwer, ihn loszulassen, aber sie war gehorsam, schob die beiden anderen beiseite und schmeckte ihn nun erstmals ganz und auch tief. Zwar nur in ihrem Mund, aber..

    Roger genoss diese feuchte, warme, weiche Hingabe an seinem Glied, doch er durfte sich nicht gehen lassen. Kurzentschlossen griff er mit beiden Händen an ihren Kopf, zog den etwas zurück, dann schob er seinen Riemen mehrmals tief in ihren Rachen, bis sie anfing zu keuchen und zu würgen. „Das wirst du noch lernen müssen,“ Liebevoll strich er ihr übers Haar, schob sie zurück. „Und ihr bringt die Sau jetzt her!“ Es dauerte einen Moment, bis Martina endlich losgebunden und auf allen Vieren zurückgetrieben und wieder vom ihm hockte, ihn erwartungsvoll anschaute. „Setz dich auf den Barhocker, heb deine Beine hoch und spreize sie weit auseinander. Und ihr zwei, er sah zu Maren und Jenn,“ „ihr haltet sie fest und haltet ihr auch die Beine oben, während du, Jungsau, ihr die Möse sauber leckst!“

    Für Bea war das anscheinend noch Neuland, doch sie wollte und konnte sich keine Blöße geben. Martina schmeckte für sie nach Urin, Scheidensekret und auch einem Rest Sperma, doch es dauerte nur wenige Sekunden, bis sie diesen Geschmack verinnerlicht hatte. „Sie ist bereit, Meister,“ sie rutschte etwas beiseite und Roger trat zwischen Martinas weit aufgespreizte Beine, er spürte die führende Hand von Bea, die sein Glied erst gefühlvoll mit ihrem Mund nachfeuchtete, es über die schon angerichtete Spalte führte, dann ihn einfahren ließ.

    Martina stöhnte noch heiserer keuchend laut auf….

     

    * * *

     

    Hinterher, als beide eng umschlungen, keuchend, schreiend gekommen waren, wieder von emsigen Zungen aus- bzw. abgeleckt waren, saßen alle zusammen wieder vor bzw hinter dem Tresen. Maren hatte, unterstützt von Jenn und Martina, Roger über das vorläufige Sitzungsergebnis informiert, wobei sich Wolf einen weiteren ´Dimple on the Rocks á la Bea` bestellte, den sich erneut alle einträchtig teilten, dann löste sich die Runde auf.

     

     Martina ließ ihren Wagen sicherheitshalber stehen, bestellte sich ein Taxi

    Wolf (Bukicki) fuhr mit Johanna und Barbara zu denen nach Hause

    Jenn folgte Roger und Maren rüber in das Café, wo beide ihre Wohnung hatten

    Juliette steuerte selbstbewusst die geheime Zweitwohnung ihres Verlegers an, während Bea noch recht aufgewühlt mit dem Fahrrad nachhause in ihre WG radelte

    Ein ereignisreicher Abend ….



    Das wars fürs Erste....

    Allerdings hab ich schon eine Fotsetzung dieser Geschichte angefangen.

    Wenn Interesse besteht....?

     


     
      Posted on : Sep 3, 2025
     

     
    Add Comment




    Contact us - FAQ - ASACP - DMCA - Privacy Policy - Terms of Service - 2257



    Served by site-56b75b7b57-m8qdc
    Generated 00:01:35