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    Schweine rasieren - die heisse Variante in geselligen Runden

    Schweine haben Haare. Damit Schweineverwendbar sind, werden sie normalerweise rasiert.Ob in der Schlachtung pder bei der Folter, die Haare da unten müssen jedenfalls weg. Diese Art der Rasur ist sehr geeignet als Auftakt für den gemütlichen Spieleabend  in geselliger Runde.

     

    Bedarf

    • Schwein
    • stabiler Tisch
    • zwei Zurrgurte
    • je Teilnehmer drei Schachteln Streichhölzer
    • dünne Alufolie (z.B. Schokolade)
    • Bindfaden
    • Ledergurt (Gürtel o.ä,)
    Vorbereitung

    Das Schwein liegt auf dem Rücken mit gespreizten Beinen mit dem Oberkörper auf einer Unterlage, damit das gesamte untere Fleisch frei zugänglich ist.

    Hinweis: Sehr gut geeignet sind dazu auch zwei nebeneinander gestellte Bierbänke, weil diese durch das Einklappen einer der Füße zusätzlich eine Neigung bekommen können.

    Das Schwein wird mit den zwei Zurrgurten um Bauch und Brust an der Unterlage befestigt. Das verhindert einmal das Herabfallen von der Unterlage, im Fall der Bierbänke hält es diese zusätzlich zusammen.

    Danach werden die Hände hinter dem Nacken an eine Schnur um den Hals gefesselt.

    Nun wird die Vorhaut des Pimmels langgezogen und mit einem Bindfaden abgebunden, der über der Eichel zugeknotet wird. Es ist dabei ratsam, den Knoten möglichst mittig an der Sackseite zu setzen.

    Ablauf

    Reihum nimmt jeder Teilnehmer nun ein Streichholz aus seiner Schachtel, zündet es an und drückt es, sobald sich der Kopf entzündet, dort auf dem Fleisch aus, wo er noch brennbare Haarreste vermutet.

    Der Durchgang ist beendet, wenn die Teilnehmer sich einig darüber sind, dass keine sofort brennbaren Haare mehr vorhanden sind oder wenn alle Streichholzschachteln leer sind.

    Jetzt vorhandene verschmorte Haarreste werden nun von den Teilnehmern reihum abgeklopft, indem jeder mit einem Ledergurt von oben fünf mal zwischen die gespreizten Beine des Schweins schlägt.

    Dies wird so lange wiederholt, bis sich die Teilnehmer darüber einig sind, dass keine verschmorten Haarreste mehr vorhanden sind.

    Die nun noch vorhandenen Stoppeln sind ebenfalls zu entfernen. Dazu werden neue Streichhölzer ausgegeben.

    Der Teilnehmer zündet nun ein Streichholz an und führt die Flamme so lange über das Fleisch, bis das Streichholz abgebrannt ist. Danach ist der nächste Teilnehmer an der Reihe.

    Hinweis: Aus diesem Grund liegt der Schinken frei. Hier sind ebenfalls Haare, die bis dahin wachsen, wo die Backen zusammen kommen und die es zu entfernen gilt. Es kann daher sinnvoll sein, dem Schwein etwas schalldämmendes ins Maul zu stopfen.

    Am Ende jeder Runde prüfen die Teilnehmer das Ergebnis der Rasur. Die Rasur ist beendet,, wenn die Teilnehmer überein kommen, dass alle Haare und Stoppeln entfernt wurden oder wenn alle Streichhölzer aufgebraucht sind.

    Um die erfolgreiche Rasur zu feiern, veranstalten de Teilnehmer nun noch ein Feuerwerk. Dazu baut sich jeder Teilnehmer zehn "Sputnik" oder auch Streichholzraketen.

    Für eine solche Streichholzrakete werden zwei Streichhälzer mit den Köpfen gegeneinander so in ein Stück Alufolie gewickelt, dass sie mit den Enden etwa noch zur Hälfte herausschauen. Das eine Streichholz wird danach nochmal fest gewickelt, das andere vorsichtig leicht in Gegenrichtung der Wicklung gedreht, so dass es etwas lose (nicht zu lose) in der Folie sitzt

    Das lose Streichholz steckt der Teilnehmer in die abgebundene Vorhaut und erhitzt mit einem weiteren Streichholz die beiden eingewickelten Streichholzköpfe, bis sie sich entzünden und der Sputnik aus fest gewickeltem Streichholz und Aluhülle davon fliegt. Die dabei ausgestoßenen Treibgase dürften zudem auch alle noch verbliebenen Haare am Rand der Vorhaut beseitigen.

    In der Regel brennt das lose Streichholz zwar nicht, falls aber doch, spricht nichts dagegen, es erst heraus zu ziehen, wenn es von alleine erloschen ist.

    Wen alle Teinehmer reihum ihre zehn Starts beendet haben, ist noch die abgebundene Vorhaut zu öffnen. Hierzu werden die Enden des Bindfadens, mit dem die Vorhaut abgebunden ist, so lange erneut angezündet, bis beide Enden abgebrannt sind. Danach sollte sich der Koten lösen lassen.

    Ist die Schnur korrekt angebracht, verhindert der Sack, dass die brennenden Schnurteile auf den Boden fallen und dort Brandflecke verursachen.



     
      Posted on : Aug 26, 2024
     

     
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