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    Die Haushaelterin

     

    ©Jo

    „Sie sind mir als Haushälterin empfohlen worden.“

    Der Industrielle Johann van Berken sah  auf diese Bewerberin, die mit leicht gesenktem Kopf vor ihm stand.

    „Allerdings beschränkten sich  diese Empfehlungen nicht nur auf die Tätigkeit der Haushaltsführung, Oder?“

    Mit leicht süffisantem Grinsen sah er sie die Frau vor ihm an.

    Sie war leicht zusammengezuckt bei diesem letzten Satz, dann nickte sie.

    „Meine Tätigkeit beinhaltete neben der Leitung des mir  unterstellten Personbals auch die Führung und Ausbildung der Kinder in meinem letzten Haushalt.“

    „Was sie anscheinend zur Befriedigung der ihnen Anvertrauten auch erfüllt haben.“

    Sie spürte, wie sich eine leichte Rötung in ihrem Gesicht ausbreitete.

    „Man, man hatte mir gesagt, dass ich die beiden Jungen doch lieber auf die sanfte, einfühlsame Art auf das weibliche Geschlecht vorbereiten sollte.“

    „Eben.,“ unterbrach er sie, „ und genau deswegen habe ich  auch auf ihre Bewerbung reagiert und könnte mir vorstellen, sie zu engagieren.“

    Er sah sie mit seinen kalten Augen an.

    „Es würde auch hier zu ihrem Aufgabengebiet gehören, für meine Bedürfnisse und die meiner Gäste bereit zu stehen.“

    Überrascht und verletzt sah sie zu ihm auf.

    „Sie erwarten doch nicht etwa, dass ich bei ihnen als ihre Hausnutte fungiere?“

    Sie war dabei wütend aufgestanden, hatte schon ihre Handtasche gegriffen und wollte dieses Gespräch abrupt beenden, als er in den Weg schritt.

    „Sie haben nun mal diesen,“ er hüstelte spöttisch, „ Ruf und, glauben sie mir, niemand würde sie heute noch für einen normalen Job in ihrer Branche bei ausreichender Entlohnung  einstellen. Ich würde mir dieses Angebot noch einmal durch den Kopf gehen lassen.“

    Sie blieb stehen, sah ihn mit gesenktem Kopf an.

    „Ich, ich habe vielleicht diesen einen Fehler gemacht. Aber dass der mich gleich in eine derartige Rolle schiebt. Ich, “ ihr kamen die Tränen, „ich  will doch nur wieder arbeiten.“

    Er lachte jovial, nahm sie in den Arm und schob sie zurück auf den tieferen  Besuchersessel.

    „Das sollen sie auch. Sie werden sich um die Hausmädchen kümmern, die Köchin überwachen und dafür zu sorgen haben, dass sie die gute Seele in diesem Haus werden. Außerdem – die Mädchen sollten bei entsprechender Anleitung von ihnen  diese  Aufgabe  übernehmen können.

    Wobei ich es aber begrüßen würde, wenn sie selber ihre Erfahrung und ihr, ähh, Wissen mit einbringen.

    Selbstverständlich wohnen sie hier  im Haus, haben ihre eigenen 2 Räume, einen Tag in der Woche frei, können sich somit ziemlich ungehindert frei entfalten.“

    Sie hatte aufmerksam zugehört, sah schon wieder etwas interessierter zu ihm auf.

    „Ich werde oft unterwegs sein, meine Frau,“ er hüstelte, „ist zur Zeit auf einem längerem Kuraufenthalt und das ist auch einer der Gründe, weswegen ich eine derartige Stelle ausgeschrieben habe.“

    „Und darum soll ich..“

    „Darum sollten sie sich auch bereithalten, wenn ich mal zuhause bin. Nicht umsonst habe ich bei den ganzen Bewerbungen neben einer offeneren Art auch auf adäquates  optisches Aussehen bei den Bewerberinnen geachtet.“

    Etwas ungehalten fiel sie ihm ins Wort.

    „Und diesen Kriterien habe ich  stand gehalten? Weil ich die größeren Brüste habe oder weil,“

    „Weil Sie trotz ihrer Vorgeschichte auch mit die besten Präferenzen haben.“

    „Aha? Und nun?  Soll ich nun auch gleich mit ihnen auf die Bewerbungscoach, dass sie  dahingehend testen können?“

    Sie wollte sich wieder aus dem unbequemen Sessel hochwinden, als er einfach nur nickte.

    „Warum nicht? Wer kauft schon gerne eine Katze im Sack.“

    Entspannt lehnte er sich in seinem Sessel zurück, rollte etwas vom Schreibtisch ab, nickte nach unten auf  seine  Hose.

    „Sie haben es gerade angesprochen, also bitte!“

    Sie wollte empört raus laufen, doch etwas an seinem überlegenen Blick irritierte sie.

    Ja, sie wohnte  jetzt schon seit  6 Wochen in dieser kleinen Pension, nachdem sie die letzte Tätigkeit aufgeben musste. Jobs in dieser Position waren rar auf dem Markt und sie wusste, dass sie auch nicht mehr die allzu große Auswahl mehr hatte.

    Zudem war es gang und gäbe, dass ihre letzten Arbeitgeber immer wieder auch ihre körperlichen Neigungen auszunutzen wussten.

    Sie legte ihre Tasche auf dem Sessel ab, sah ihn spöttisch an.

    „Muss ich mich dazu ausziehen oder reicht es, wenn..“

    „Es würde es für sie einfacher machen, oder?“

    Er schaute sie belustigt an: „Den Test auf der Coach werden wir dann nachholen, wenn sie ihre passende Arbeitskleidung tragen!“

    „Wohl nur ein weißes Schürzchen und eine durchsichtige Bluse, oder?“

    Dabei streifte sie ihr Jackett aus und knöpfte die 5 Knöpfe ihrer Bluse auf,  zog sie nach hinten von der Schulter, während sie sich vor seinen Beinen hinkniete.

     

    „Interessanter Anblick, ja wirklich!“

    Er beugte sich vor und tätschelte über ihre vollen Brüste, die nicht mehr vom BH in Form gehalten wurden.

    Sie war schon geschäftig dabei, ihm den Reißverschluss der Hose zu öffnen und sein noch recht schlaffes Glied heraus zu nesteln.

    Ich  sehe, sie sind nicht unerfahren in der Behandlung männlicher Glieder.“

    Sie zog ihre Lippen von dem allmählich erstarkten Schwanz  und sah zu ihm hoch.

    „Sie wollen mich in dieser Rolle sehen, also mach ich das Beste daraus, Herr...“

    Dabei stieß sie dieses Wort recht spöttisch aus und dehnte das Herr besonders lang.

    „Mir gefällt diese Anrede,“ bemerkte er süffisant, „wir sollten uns darauf verständigen, es beizubehalten, oder gibt es irgendwelche Einwände?“

    Sie stockte, verschluckte sich fast an dem Glied, dass sie im Mund hatte und zog ihren Kopf wieder zurück.

    „Sie meinen das doch nicht im Ernst, oder?“

    Irgendetwas in seinem Blick ließ sie stutzen, seine Mimik hatte sich nicht verändert, aber diese Augen….

    Sie schluckte, nahm mit  beiden Händen wieder sein Glied in die Hand und nickte nur.

     

    „Ja, Herr!“, während sie anschließend wieder ihren Mund über diesen Riemen stülpte.

    Ihre Lippen legten sich fester um sein Organ, sie spürte, dass er bald kommen würde, sich in ihrem Rachen ergießen würde und wieder kam sie sich  benutzt vor, aber auch ..

    Ein leises Stöhnen kündigten seinen Erguss an, ein Zucken das Schwanzes und instinktiv saugte sie sie fester, fing jeden Tropfen auf, schluckte tapfer alles hinunter und entließ den Schwanz des ‚Herren’ aus ihrem Mund.

    Beinahe demütig sah sie zu ihm hoch, fast so, als ob sie eine Beurteilung von ihm erwartete.

    „Ent..“, sie musste sich Räuspern, „entsprach es ihren Erwartungen, ..Herr ..van Berken?“

     

    „Ja, ja das war eine sehr befriedigende, saubere Tätigkeit.“

    Er verstaute das inzwischen erschlaffte Glied wieder in seiner Hose: „ich denke, wir sollten unsere Vereinbarung mit einem Getränk besiegeln, oder?“

    Er wartete gar nicht  auf eine Antwort, sondern stand auf und holte aus dem Getränkeschrank zwei Gläser sowie einen alten abgelagerten Cognac, füllte beide Gläser und reichte ihr das Eine.

    „Frau Schäfer, auf eine befriedigende gemeinsame Zusammenarbeit..“

    Sie nahm das Glas entgegen, inzwischen schon wieder im Slip und BH und stieß mit ihm an.

    „Danke, Herr,“ sie wollte erst noch von Berken sagen, ließ den Zusatz und den Nachnamen aber weg, „ auf eine für beide Seiten befriedigende Zusammenarbeit.“

    Mit  einem eigenartigen Gesichtsausdruck sah er sie daraufhin an, ein kurzes Zucken um seine Mundwinkel zeigten, dass er nun selber etwas überrascht war, doch ohne sich  etwas Anmerken zu lassen stellte er sein Glas ab.

    „Lassen sie uns nun das Haus und auch  die Anderen kennen lernen,“

    „Sollte ich mich nicht lieber vorher wieder etwas mehr anziehen?“

    Etwas verlegen schlüpfte sie wieder in ihre Bluse, zog das Jackett drüber.

    Den BH lie0 sie vorher aber einfach in den unergründlichen Tiefen ihrer Handtasche verschwinden.

    „Let m swing,“ er lachte wieder und streifte mit der Hand über den dünnen Stoff auf ihren wogenden Brüsten und sie zuckte zwar einen kurzen Moment, lie0 ihn aber gewähren.

    „Ich würde es begrüßen, wenn sie, außer wir haben Gäste im Haus, dieses Teil immer weglassen. Es verändert nur ihre natürlichen Proportionen.“

    Sie schlug die Augen nieder.

    „Wenn sie es wünschen, werde ich mich an ihre Anweisung halten.“

    „Ich bitte darum!“

     

     

    Er fasste sie am Arm an und führte sie aus dem Büro- und Bibliotheksraum heraus.

    „Hier, von diesem Flur aus, geht es in die drei Salons.

    Er schob eine mächtige, verschnörkelte  Schiebetür auf, die sich aber sehr leicht bewegen ließ.

    „Das ist einer der drei Salons. Ich benutze diese Räumlichkeiten öfters, um Besprechungen oder Dinners durchzuführen.“

    „Sie müssen dann ja eine sehr große Küche haben.“

    Nein, nur eine Köchin, aber..  Sie werden sie gleich kennen lernen.

    Allerdings, da vorne, ist  eins der beiden Mädchen. Roswitha, die Blonde da, kommt aus Polen. Spricht leidlich deutsch, macht sich  aber immer noch gut bei den Feiern.“

    „Sie haben scheinbar öfters Feste hier im ihrem Haus.“

    „Nun, davon lebt mein Geschäft. Beziehungen sind alles. Und,“

    er sah sie mit wohlwollendem Blick an, „wenn alles gut organisiert ist und auch das Personal mit Leib und Seele bei der Sache ist..“

    Ute sah ihn etwas unsicher an.

    „Sie meinen damit doch nicht, dass ich auch mit ähh vollem Körpereinsatz dazu beitragen soll?“

    „Nun,“ er strich ihr durch die dünne Bluse über ihren Busen, „ sie haben ja ihr Geschick in dieser Hinsicht  schon bewiesen. Und sie sollten wissen – ich erwarte Diskretion und auch Hingabe.“

    „Ich kann doch nicht..“

    “Sie können und sie werden!  Warum sollte ich der einzige sein, den sie mit ihren noch vorhandenen Vorteilen erfreuen dürfen, oder?“

    „Herr van Berken! Sie können mich doch nicht genauso benutzen lassen  wollen wie, wie die da?“

    Er blickte sie spöttisch an.

    „Warum nicht? Dass sie es können, haben sie doch eben grad bewiesen und werden es weiterhin tun.

    Ich biete ihnen eine Stelle, die sie fordern wird und ich  weiss, dass sie diese Ansprüche erfüllen werden.

    Die Haushälterin schluckte.

    „Aber – wenn diese Festivitäten stattfinden, werden sie alles nur mit dem vorhandenen Personal  durchführen?“

    Van Berken lachte.

    „Nicht nur. Die Mädels sollen bedienen und sie werden nur bei wichtigen, etwas intimeren  Gelegenheiten  vollen Einsatz zeigen dürfen.

    Nein, wir bekommen von einer Agentur für die verschiedenen Anlässe die  passenden Professionellen zugeschickt.

    Manchmal aber ergeben sich etwas spontane Situationen und da würden sie dann  zum Einsatz kommen.

    Ute wurde etwas ironisch.

    Also praktisch als die Aushilfsnutte?“

    „Man könnte es so sehen,“ er sah  sie ironisch an, „aber für eine Frau in ihrem Alter ist das doch auch ein Kompliment, dass ich ihnen gerade diese Aufgabe  noch zutraue und, ohne mich selber zu diskreditieren, auch anvertraue, oder?“

    Mit offenem Mund starrte sie ihn an. Noch nie war sie wegen ihres Alters – sie war allerdings schon 43, derart brüskiert worden.

    Herr, Herr van“ sie musste tief Luft holen, aber er unterbrach sie.

    „Lassen wir’s bei ´Herr`. Kommt ihnen sicher entgegen und ist  auch kürzer und ich weiss, wer das sagt und wie das von ihnen gemeint ist.“

    Dazu wieder sein arrogantes, aber gewinnendes Lächeln.

    Sie schlug die Augen nieder und beinahe flüsterte sie ihm ein „ja Herr,“ zu.

     

    * * *

     

    „Nun, wo wir das geklärt haben,“ er winkte dem Hausmädchen zu, dass sie zu ihnen kommen sollte und stellte ihr die neue Haushälterin vor.

    „Roswitha, das ist Frau Schäfer. Sie ist deine neue Chefin. Sie wird dir deine Arbeit zuweisen und dich, Falls es nötig sein wird auch korrigieren und maßregeln.“

    Er sah, wie die Kleine ihn ratlos anblickte.

    „Nun, sie wird dir sagen, was zu tun ist und wenn du einen Fehler gemacht hast, auch bestrafen. Nun verstanden?

    „Ja Herr.“

    Sie blickte die Haushälterin an.

    „Ich Rosi. Ich putzen, servieren, helfen in Küche und „ dabei blickte sie den Hausherrn an, „ich auch bereit für Gäste.“

    Ute sah sie etwas fragend an.

    „Bereit für Gäste?“

    Sie schlug die Augen nieder.

    „Ich mich ficken lasse..“

    Ute konnte nur nicken und warf einen verstohlenen Blick zum Hausherrn.

    „Gut Rosi. Ich freue mich, dass du so bereitwillig deine Aufgaben erfüllst und ich hoffe, du wirst es auch unter meiner Regie so beibehalten.“

    Wieder kam von Rosi nur ein etwas ratlos- ungläubiger Blick.

    Utes Stimme wurde etwas schärfer.

    „Du wirst auch bei mir diese Arbeiten weiter tun, weiter Putzen, Auf- und Abräumen und, wenn der Herr es angeordnet hat, dich ficken lassen. Verstanden?“

    Roswitha knickste. „Ja, Herrin.“

    „Gut. Dann mach weiter bei deiner Arbeit.“

    Sie warf einen kritischen blick auf die Uniform der Kleinen und zog den das Dekolletee etwas tiefer.

    „Außerdem wirst du hier im Hause bei der Arbeit kein Höschen mehr tragen.“

    Zum Nachprüfen zog sie ihr das Dienstmädchenröckchen hoch und zupfte an dem kleinen Slip.

    „Wir wollen dem Herrn doch eine Freude machen, oder?

    Rosi sah verlegen zu ihr auf:“

    „Ja, Herrin.“

    Dabei zog sie den String herunter und wollte ihn in ihrer Schürzentasche verschwinden lassen, doch Die ‚Herrin’ nahm es ihr aus der Hand.

    „Ich werde es für dich aufbewahren. Und nun geh.!“

     

    Anerkennend sah van Gerken zu ihr hin.

    „Sie können, wie ich feststelle, sehr gut mit Personal umgehen.“

    Verlegen schaute sie ihn an.

    „Ich habe lange Jahre in verschiedenen Haushalten als Leiterin gearbeitet. Da lernt man das automatisch.“

    Nun, dann sollten sie auch  als Vorbild vorangehen.“

    „Wie meinen sie das?“

    Er deutete auf den String n ihrer Hand.

    Sie haben ihr gesagt, dass sie weiter sich ficken lassen soll, wenn ich es anordne, haben sie den Slip ausziehen lassen. Also,“ van Gerken sah dem Ganzen mit Schmunzeln und leicht angeregter Latte zu, „müssen sie dazu auch selber bereit sein.

    Ute holte tief Luft, dann griff sie unter ihren Rock und streifte ihren Slip herunter.

    „Ja Herr.“

    „Und wie war das mit dem ´Sich Ficken lassen?“`

    Sie schluckte, dann nickte sie: „Ja Herr, wenn sie es wünschen.“

    „Auch vor dem Personal?“

    Wieder musste sie schlucken, nickte dann.

    „Aber bitte auf meine Art? Ich möchte nicht mein  Gesicht verlieren.“

    Er nickte nur zustimmend.

    Sie sah hin zum Dienstmädchen.

    „Roswitha, kommen sie bitte her!“

    „Ja Herrin? „

    Der Herr möchte mich ficken. Würden sie ihn  bitte vorbereiten? Sie werden das ja sicher schon gemacht haben, oder?“

    Rosi grinste breit.

    „Ja Herrin. Öfters.“

    „Gut, dann… Aber vorher,“ sie bückte sich und drückte das Dekollete nach unten, dass beide Brüste herausstanden, „ nun Blasen sie ihm den Schwanz.“

    Scheinbar war das Dienstmädchen gewohnt, ihrem Arbeitgeber zu verwöhnen, denn ohne Zögern ging sie in die Knie, öffnete seinen Hosenstall und fing an, den Riemen zu bearbeiten.

    „Das reicht, danke.“

    Ute hatte sich rücklings an die halbhohe Kommode gelehnt, die dort befindlichen Sachen beiseite geschoben und stütze sich nun mit beiden Händen an dem Möbel ab.

    „Sie musste erst mal schlucken, bevor sie zögerlich  die nächste Anweisung erteilte.

    „Jetzt kommen sie her, Roswitha, ziehen mir den Rock aus und bereiten sie mich ebenfalls vor - für unseren Herrn.

    Für Rosi war es scheinbar das Natürlichste von der Welt.

    Sie erhob sich, kam zu ihr, kniete sich vor ihr hin, öffnete den Rock und zog diesen langsam nach unten.

    Interessiert starrte sie auf die teilweise rasierte Scham ihrer ‚Herrin’, bevor diese sich nun mit beiden Armen hoch drückte und sich auf die Kante der Kommode setzte.

    Wieder musste Ute schlucken, bevor sie weiterreden konnte.

    „Jetzt beweisen sie ihre Zungenfertigkeit auch an mir und,“ sie stockte, als wieder den verständnislosen Blick von Rosi sah, „lecken sie auch mich, damit der Herr sein feuchtes Vergnügen haben kann.“

    Überrascht musste Ute feststellen, dass das Dienstmädchen wirklich  sehr Mundfertig war.

    Van Berken kam langsam heran, schob das Dienstmädchen zur Seite und packte mit beiden Händen an Utes Oberschenkel, hob diese an und  knurrte dann  Rosi an „Jetzt nimm meinen Schwanz und führ ihn in die Fotze dieser Sau….“

    Rosi gehorchte und langsam führte sie seinen Riemen bei der Haushälterin ein.

    Ute stöhnte unbewusst  auf.

    Sie hätte es sich nicht erträumen lassen, dass sie, die eigentlich nur zu einem Vorstellungsgespräch hier erschienen war, nun schon gleich diese Tätigkeit angeboten und auch angenommen hatte, der sowohl die Haushaltsführung als auch die Befriedigung von Hausherrn und Gästen beinhalten würde und -  was sie selber am meisten verblüffte, sie dem zugestimmt hat.

    Aber etwas war an diesem Mann, das sie einschüchterte.

    Nicht seine Arroganz, die manchmal zutage trat, sondern diese Art, wie er sie behandelte.

    Auch jetzt, als er sie, bevor er sie aufspießte, als `diese Sau` tituliert hatte.

    Er hatte ja Recht!

    Genussvoll schloss sie ihre Augen und drückte ihm ihren Unterleib entgegen.

    Sie war eine, seine Sau…

     

    * * *

     

     

    Teil 2  Die Haushälterin

     

    Sie konnte es im Nachhinein kaum nachvollziehen, wie lange es gedauert hatte-

    Sie hatte sich erstmals seit langem einfach fallen lassen und erst, als sie sich wieder sammeln konnte, allein mit pochender, gereizter, vollgewichster Möse auf der Kommode, merkte sie an dem spöttischen Blick des Dienstmädchens sowie den etwas abfälligen Blick ihres wohl neuen Arbeitgebers, dass sie sich wieder sammeln musste.

    Langsam rutschte sie von dem Möbel, suchte nach einem Tuch, um sich den verschmierten Schritt mit dem abgelegten Slip abzuwischen, als ihr Dienstherr  auf ihre Vagina deutete.

    „Ich erwarte außerdem von meinem Personal, dass sie alle, such diese Arbeitsgrundlage immer gepflegt und sauber halten.“

    Dabei deutete er auf ihren Unterleib.

    „Sehen sie zu, dass sie ihren Fickschlitz immer glatt halten. Ich möchte nicht, dass ich irgendwann zu hören bekomme, dass  bei mir schlampiges behaartes  Personal herumläuft.“

    Sie lief rot an, strich  sich verschämt über die kritisierte Stelle und nickte.

    „Ja Herr, Herr van Berken.“

    „Nun kommen sie, sie müssen noch mehr sehen von ihrem zukünftigen  Arbeitsbereich.“

    Er nickte zufrieden zu Roswitha hin, die ihre neue Vorgesetzte gleich  so kennen lernen durfte,  wie er es geplant hatte.

    Als sie wieder in dem großen, weitläufigen Flur waren, deutete er auf zwei weitere Türen.

    Dahinter zwei identische Räume wie der von eben, werden aber nur selten benutzt.

    Deswegen ich den einen hier,“ er zog die große Schiebtür auf, „eingerichtet  wie ein großes, doch intimes  Theater.“

    Ute staunte. An der einen Seite des Raumes war eine ca. 5 Meter breite Bühne aufgebaut, von der ein 3 Meter langer, etwa einen Meter breiter  Steg in den Raum hereinführte.

    Zwei glänzend polierte Metallstangen  waren in entsprechendem Abstand  zwischen Boden und Decke montiert worden.  Mehrere kleinere Tische waren um diesen Steg und vor der Bühne verteilt und eine große, gut sortierte  Bar befand sich  auf der entgegengesetzten Seite.

    „Mein Spielzimmer,“ erklärte er mit einem Schmunzeln im Gesicht seiner neuen Kraft.

    „Sie werden hier auch ein Auge darauf haben bzw. beteiligt werden.“

    Ute erschrak etwas.

    „Was würde das bedeuten?“

    Spöttisch sah er sie an.

    „Sie müssten die Mädels einteilen, den Gästen jeden Wunsch von en Augen lesen und manchmal auch motivierend tätig werden.“

    „Welche Mädels? Die Zimmermädchen edwa?“

    Van Berken lachte.

    „Nein, eine meiner Firmen, die Consuming Food Corparation oder besser CFC hat  auch einen Abteilung, die sich neben Bordellen auch auf auf Escort-Services ausgerichtet hat. Manchmal buchen die sogar diese Räumlichkeiten hier.“

    Fragend sah Ute ihn an.

    „Nun, es ist diskret hier, im ersten Stock sind etliche Zimmer für Gäste, die mal allein sein möchten und es wird kaum Probleme mit irgendwelchen Ordnungsämtern geben. Alles gilt hier als privat.“

    Verständig nickte die Haushälterin.

    „Deswegen sagten sie auch, sie hätten  2 Zimmermädchen.“

    Er nickte. Die andere, unsere Molly, sollte grad oben sein und  die Zimmer richten. Lassen sie uns hochgehen. Allerdings,“ er sah sie an, „es gibt mit der einige Probleme.“

    “Probleme? Macht sie ihre Arbeit nicht ordentlich oder..?“

    „Finden sie es selbst heraus.“

    Galant führte er se am Arm auf eine rückwärtige Tür zu, von der eine steile Treppe hoch führte.

    „Gehen sie vor,“ dirigierte er an und sie stieg die Treppe hoch, wohl wissend, dass er 3 Stufen hinter ihr ging und ihren nackten Hintern anstarrte. Allerdings – da er sie gerade eben gestoßen hatte, kam ihr ein Schamgefühl doch etwas Unpassend vor.  Im Gegenteil, sie raffte ihren an sich schon kurzen Rock und zeigte ihm ihren Hintern, der trotz ihres Alters immer noch fest und ohne irgendwelche Streifen war.

    „Sie brauchen mir ihre Reize nicht unbedingt vorhalten,“ kam es spöttisch von ihm hinter ihr, „wenn ich Wert darauf lege, werde ich sie schon zu benutzen wissen.“

    Trotz allem, was bisher schon hier passiert war, errötete sie. Sie ließ den gerafften Rock wieder herunterrutschen und stieß ein verlegendes  ²Ja, Herr“ hervor.

    Oben zeigte er ihr die  Zimmer, alle verschieden eingerichtet, eins gefliest wie ein Bad  mit einem Abfluss im Boden, diversen Befestigungsringen an der Wand, einem großem Whirlpool sowie einer kleinen Sauna und großer Liegefläche.

    Daneben ein weiterer Raum – ein Schlafzimmer im einem etwas altmodischen Stil, in dem eine recht dralle Frau im Dienstmädchenkostüm den Boden saugte.

    „Das ist Molly, besser Sieglinde,“ stellte der Hausherr diese vor, „unsere Haussau. Nicht wahr, Molly?“ richtete er den Blick auf sie.

    Ein Kichern war die Antwort, dann stellte sie den Staubsauger ab.

    „Sie müssen sich immer über Molly lustig machen,“ protestiert sie belustigt und kam auf beide zu.

    „Sie sind die neue Haushälterin?“ richtete sie den Blick weiter auf Ute.

    „Stimmt Molly, das ist Frau Schäfer. Sie wird ein strenges Auge auf dich haben, sicher strenger als ihre Vorgängerin.“

    Molly lachte gutmütig.

    „Ach die. Dachte immer, Molly wäre zu dumm und zu fett und wollte sich drücken.“

    „Sich drücken?“ interessiert sah Ute sie an.

    „Die sagte, ich soll nur oben die Zimmer vorbereiten und hinterher wieder herrichten und auch noch nebenbei die Toiletten sauber halten.“

    „Und?“

    „Ich sollte mich dann auch noch auf den Toiletten anbieten.“

    „Ja und?“

    „Wie soll ich Betten beziehen und mich zwischendurch anpissen und ficken lassen?“

    Ute lachte, sah kurz fragend zu van Berken hoch, dann ging sie auf Molly zu.

    „Schau Molly, es liegt aber doch nahe, dass sie Beides vereinbaren sollten. Sie haben so schöne große volle Brüste..“

    Molly kicherte und ließ ihrer neuen Chefin beide Möpse aus ihrem Dekollete heraus herausholen.

    „Ich habe schnell gelernt, worauf es hier bei Herrn van Berken ankommt.“

    Dabei sah sie ihn von der Seite aus an, „und ich habe schnell gemerkt, dass er unbedingt auf die Einhaltung seiner Vorgaben Wert legt. Und bei ihnen,“ dabei kniff sie ihr in die linke Brustwarze, „sie wissen, dass er bestimmt willigeres und auch jüngeres Personal finden würde.“

    Molly schaute überrascht aufschnaubend zu ihr auf hoch.

    Ungerührt fuhr Ute fort.

    „Herr van Berken hat sie nicht umsonst  als seine Haussau tituliert. Und dem Aussehen dürften sie somit für beide Aufgaben prädestiniert sein.“

    Etwas fragend sah Molly sie an.

    Ute wurde etwas unwirsch.

    „Wenn es verlangt wird, stehen sie für Beides zur Verfügung. Ist das klar?“

    Molly schluckte.

    „Ja Frau Schäfer. Ich werde mich bemühen.“

    „Na also,“ Ute streichelte ihr lächelnd über die Schulter, „ich muss mich hier auch ganz neu orientieren. Dass hier das Personal neben der Sauberkeit auch für die Befriedigung des Hausherrn und der Gäste da sein soll.“

    Molly grinste wieder breit.

    „Hat der Chef sie auch schon gefickt?“

    Mit leicht gerötetem Kopf sah Ute sie an.

    „Auch ich kam schon in den Genuss der Männlichkeit von Herrn van Berken.

    Und, wo sie grad hier sind,“ sie hob ihren Rock hoch, „sie können gleich die letzten Spuren davon beseitigen.“

    Amüsiert beobachtete van Berken, wie Molly auf die Knie ging und seiner neuen Haushälterin die Spalte ausleckte.

    „Ich stelle fest, dass sie  sehr anpassungsfähig sind,“ lobte er sie deshalb.

    Ute senkte verlegen den Kopf.

    „Ich gebrauche es aber auch, um ihr damit aufzuzeigen, was ihr Stellenwert ist.

    Sie haben es mit mir doch ebenso gemacht.“

    Van Berken konnte sein anerkennendes Schmunzeln nicht verbergen.

    „Kann ich also davon ausgehen, dass sie bereit sind, die Tätigkeit bei mir aufnehmen und auch willens und einzuweisen sein werden, sich selber um das Wohl aller zu bemühen?

    Ute sah ihn mit leicht geöffnetem Mund an, teils, weil diese Zunge sie intensiver zu stimulieren begann, teils, weil ihr das ihr eben Eröffnete in der vollen Bedeutung klar wurde.

    Sie spannte sich an, richtete sich auf und schob den Kopf der Magd zurück, versuchte, ihre verwirrten Gedanken zu ordnen, dann sah sie Herrn van Berken mit leicht gesenkten Kopf an.

    „Ich danke für ihr Vertrauen. Wenn sie es wünschen, werde ich mich an dem Zeitpunkt, ab dem sie mich benötigen, die Stellung bei ihnen beginnen.“

    „Ohne Einschränkungen?“

    Etwas zögerte sie mit der Antwort.

    „Ich vertraue darauf, dass sie ihre Wünsche und Anforderungen auf meine Fähigkeiten anpassen und mich bei Bedarf motivieren,.“

    Ein Schmunzeln zog über sein Gesicht, dabei beugte er sich vor und fasste ihr unters Kinn.

    „Es wird mir ein Vergnügen sein.“

    Dabei deutete sein Finger fordernd nach unten vor seine Füße.

    Ute schluckte, warf einem Seitenblick auf Molly, die mit offenem Mund noch auf dem Boden kniete, dann ging sie vor ihm in die Knie und senkte gefügig ihren Kopf.

    „Heute Abend ist eine Besprechung mit einigen farbigen Geschäftspartnern angesetzt. Ich denke, heute Abend benötige ich dazu nur sie. Sie werden uns persönlich bedienen, umsorgen und sich uns zur Verfügung stellen.“

    Ute wagte vorsichtig nachzufragen: „Zur Verfügung stehen – soll ich auch mit meinen Körper zur Verfügung stehen?“

    Er schob sie langsam mit seiner Fußspitze nach hinten auf ihren Rücken und ohne Widerstand ließ sie sich fallen.  Unwillkürlich öffnete sie dabei ihre Beine.

    „Natürlich. Ich werde sie dabei beobachten, ob sie etwaige Vorbehalte haben.“

    Er lachte eise.

    „Ihre Vorgängerin hatte damit Probleme, wollte bei Farbigen oder etwas perversen Gästen unsere Haussau bzw. eins der anderen Mädchen einsetzen. Ich denke aber, bei ihnen sollten keine Probleme auftauchen, oder?“

    Ute starrte zu ihm hoch, zaghaft, aber bestimmt stieß sie hervor: „Ich, ich werde zu Diensten sein. Egal, was sie oder die Gäste verlangen.“

    Sie warf einen kurzen Blick auf Molly, schluckte kurz „ich werde für sie bei Bedarf auch die, die Haussau sein.“

    „Ich habe nichts anders erwartet.“

    Er sah Molly an.

    „Du wirst trotzdem heute Abend dabei sein. Sollten wir Lust bekommen, auf der Toilette auch  andere Vergnügungen wahrzunehmen wollen, wirst du deine neue Chefin dabei einweisen und ihr zur Hand gehen.“

    „Ja Chef,“ kicherte Molly, „ wird Spaß machen, zuzusehen, wenn ne Andere angepisst  wird.“

    „Zeige ihr dann auch gleich, wie man schluckt. Sonst darfst du anschließend auch mit den Rest vom Boden auflecken.“

    Dann wandte er sich an seine neue Haushälterin.

    „Sie haben gehört, was auf sie zukommen wird.“

    Er schmunzelte boshaft.

     „Immer noch keine Vorbehalte?“

    Ute war etwas blasser geworden, aber tapfer schluckte sie ihren Widerwillen und Zweifel herunter.

    „Herr, … Herr von Berken, ich habe ihnen gesagt, dass ich ihre Wünsche erfüllen werde. Und, sollten sie damit nicht zufrieden sein, wäre ich zugänglich für eine Motivationshilfe.“

    Van Berken begann zu lachen.

    „Lassen sie sich gewiss sein  ich werde meinen Wünschen Nachdruck verleihen. Sie werden allem Folge leisten!“

    Ute hatte sich wieder aufgerichtet, senkte nun erneut den kopf und stieß ein „Danke, Herr,“ heraus.

    Er machte sich auf zu gehen.

    „Ach ja. Lassen sie sich von Molly ihre Zimmer hier im Haus zeigen  Dann stellen sie ihre Garderobe für heute Abend zusammen und, „ er deutete auf ihren Unterleib, „ich erwarte, dass sie genauso glatt rasiert sind wie Molly. Lassen sie sic von ihr in Form bringen“

    Diese kicherte wieder etwas Dümmlich und zog ihren Rock hoch.

    „Molly wird sie schon in die richtige Form bringen.“

    Ute fühlte sich etwas verletzt, aber ließ sich nichts anmerken.

    Etwas schwerfällig stand sie auf, richtete ihr Kostüm und sah Molly an.

    „Nun, sie haben gehört, was zu tun ist. Zeigen sie mir mein Zimmer hier sowie den Raum mit der Dienstbotenkleidung, dann besorgen sie Rasierzeug und helfen mir bei der Vorbereitung. Außerdem, „sie versuchte zu lächeln, „mir hat ihre Mundfertigkeit sehr gefallen.“

    Molly strahlte.

    „Molly wird ihnen alles zeigen und freut sich, mit ihnen gemeinsam zu arbeiten. Kommen sie.“

     

    Damit stapfte sie ins Treppenhaus und stieg eine schmale Treppe am Endes des Ganges herauf, bis sie vor einer Tür stehen blieb und diese öffnete

    „Das hier war das Zimmer ihrer Vorgängerin.“

    Neugierig betrat Ute das Zimmer. Alles war aufgeräumt, aber sie erkannte, dass noch sehr viele, scheinbar private Sachen im Zimmer standen. Auch als sie den Schrank öffnete, fielen ihr die ganzen privaten Kleidungsstücke auf.

    „„Warum sind noch diese ganzen Sachen hier? Werden sie noch abgeholt oder warum ist noch alles in den Schränken?“

    „Nun,“ Molly sah etwas bedrückt zu Boden, „Beat ähh Frau Hoppenstedt, ist sehr kurzfristig vom Chef versetzt worden.“

    „Versetzt worden?“ fragend blickte Ute sie an.

    „Na ja,“ druckste Molly, „ sie wurde  abgeschoben in eins der Häuser von CFC.“

    CFC?“

    „Na in ein anderes Haus.“

    Ute erinnerte sich an das Gespräch mit Herrn van Berken.

    „Stimmt, er sprach von derartigen Unterhaltungsbetrieben..“

    Sie sah Molly an. „Haben sie vorher auch schon in einem dieser …Betriebe ... gearbeitet?“

    Molly nickte. „Natürlich. Aber dann hat man mich hierher versetzt. Ist ein etwas anderer Job.“

    „Bestimmt hat Herr van Berken ihre Fähigkeiten vorher ausgiebig getestet, oder?“

    Molly sah sie leicht eingeschüchtert an.

    „Er hat mich testen lassen. Für ihn bin ich nur ne Nutte mit Hauswirtschaftsfähigkeiten,

    halt die Haussau. Ist auch ok.

    Besser so, als wenn er mich rausgeworfen hätte oder in eins der Häuser im Ausland versetzt hätte.“

    Etwas mitfühlend sah Ute sie an.

    „Dann kam meine Vorgängerin auch aus dem Gewerbe?“

    „Natürlich. Sie hat sogar eins der Häuser geführt.“

    „Und warum wurde sie so ´kurzfristig`  abgesetzt?“

    „Sie wurde vom Chef an einen der Gäste ähh.. beim Pokern verspielt.“

    Ute stand mit offenem Mund da.

    „Besser, wir reden davon nicht weiter, bevor sie sich in die Bredouille bringen.

    Ich hoffe, das wird mir nicht auch mal passieren.“

    Sie sah  sich im geschmackvoll eingereichten Zimmer um. Alles war vorhanden, ein großzügiges Bad, eine kleine Kochecke, ein breites, bequemes Bett, eine Bücherwand, Fernseher etc.

    Ja, hier könnte sie es aushalten.

    Sie drehte sich nach ihrer Hilfskraft um. Diese Behandlung eben – sie wollte nicht, dass es als Schwäche oder Unterwürfigkeit angesehen würde, ergo musste sie dieser Molly zeigen, wer das Sagen hat.

    „Sie sollen mich vorbereiten, oder?“

    Molly begann zu grinsen.

    „Das hat der Chef gesagt.“

    „Der Chef ist  auch für sie `Herr van Berken`!“

    Molly schaute etwas verdutzt über diese Maßregelung, hatte sich  schnell wieder gefangen.

    Sie kniete sich vor Ute und begann ihr den Rock zu öffnen, um ihn herunter zu ziehen.

    Mit ihren Fingerspitzen strich sie sanft über leicht reihe Vulva, testete die Festigkeit, dann sah sie hoch.

    „Soll ich sie rasieren oder wollen sie dass ich mit Wachs..?“

    „Nehmen sie ein Rasiermesser. Sie können mir ja dabei erzählen, was heute Abend alles auf mich zukommt..“

     

    Ute setzte sich auf einen der beiden mit weißem Leder bezogenen Hocker im Bad und lehnte sich mit weit geöffneten Beinen zurück. Im großen, gegenüberliegenden Spiegel konnte sie sich beobachten. Immer noch glänzte ihre Vulva von der frisch erlebten Benutzung und – sie genoss diesen Anblick.

    Sie hatte bei anderen Arbeitgebern ebenfalls, manchmal, weil es sie reizte, manchmal, weil sie den Dienstherr positiv auf sich einstimmen wollte und manchmal, wie bei der letzten Beschäftigung, weil es sich ergeben und dann weiterhin so verlangt wurde.

    Aber diesmal….?

    Sie wusste, sie würde sich weiter von diesem Mann benutzen lassen. Warum?

    Sie wusste es nicht.

    Ihr Blick fiel  wieder auf Molly, die dabei war, mit einem Rasierpinsel Schaum in einer kleinen Schale aufzubereiten, diesen  Schaum dann mit dem Pinsel auf der vorgesehenen Fläche aufzutragen und mit den Fingerspitzen diesen dann etwas auf der Haut einzumassieren.

    Ute schloss die Augen, genoss diese intimen Berührungen, auch und speziell, als die Bedienstete anfing, mit dem Rasiermesser  über die Haut zu schaben und mit zwei Fingern dabei vorher die zu rasierende Fläche straff  zu ziehen. Gerade bei den Schamlippen spürte sie, wie es sie wieder anregte…

    „Sie haben sehr geschickte, aber dabei sehr sanfte Finger, Molly,“ lobte sie.

    „Ach,“ sie konnte spüren, dass Molly dabei wieder ihr dümmliches Grinsen aufgesetzt hatte, „an mir ist ne Frisöse verloren gegangen. Der Chef, ähh Herr van Berken, lässt sich  auch nur von mir rasieren.“

    Ute atmete tief durch, genoss die Finger und die Klinge auf der Haut, fragte dann leise nach: „Nur den Bart oder ?“

    Wieder kam erst nur wieder dieses simple Lachen.

    „Nicht nur. Auch seinen Schwanz und seine Eier.“

    Molly war scheinbar fertig.

    Mit einem feuchten, angewärmten Tuch wischte sie letzte Schaumreste aus dem Schambereich ab, dann ließ sie wieder ihre Zunge spielen.

    In Ute  sträubte sich etwas.  Diese Berührung genoss sie, aber – sollte so ihr erster Arbeitstag beginnen? Sie richtete sich auf und schob Molly sanft zurück.

    „Danke, das war sehr gut. Aber – wir wollten noch über den heutigen Abend reden.

    Wie werden üblicherweise derartige Geschäftstreffen ablaufen?“

    Molly richtete sich auf.

    „Nun, wir stehen am Eingang, wenn der oder die Gäste ankommen. Je nach Anlass werden dort schon Getränke gereicht, dann lassen wir den Chef, ähh Herrn van Gerken seine Besprechung führen, stehen auf Abruf bereit, um zu bedienen und, wenn der Chef ein Zeichen gibt, kommen die Mädels von CRC dazu und wir ziehen uns diskret zurück.“

    „Und heute Abend?“

    Molly schaute sie grinsend an.

    Molly schaute sie grinsend an.

    „Vorgesehen war, dass wir diesmal alleine den Gast versorgen.

    Herr Kimbaso war schon öfter hier. Er ist nicht so anspruchsvoll, dass er Wert auf die Escorts legt, er mag es lieber etwas .. ähh deftiger. So was wie Rosi oder mich. Macht Spaß mit ihm. Großer Schwanz, etwas grob, aber wir sind das gewöhnt.“

    Sie stand auf und sah ihre neue Vorgesetzte an

    „Heute sollen sie ja diesen Job übernehmen, oder?“

    Ute erhob sich ebenfalls, richtete ihren Rock.

    „Mir scheint, das soll wohl meine Einführung hier werden. Allerdings, ich werde noch mit Herrn van Berken reden, ob wir das nicht etwas stilvoller gestalten. Ich denke,. sie und diese Rosi werden sich trotzdem bereithalten müssen.

    Danke erstmal, Molly.“

    Als sie alleine war, musste sie sich erstmal etwas sammeln.

     

    Diese Aufgabe war doch etwas eindeutiger, als sie es sich vorgestellt hatte.

    Andererseits – sie wusste, dass ihre Möglichkeiten eingeschränkt waren. Ergo musste sie versuchen, das Beste daraus zu machen.

    Sie schaute sich bei der Garderobe um, etwas Passendes zu finden, als das Telefon klingelte.

    Wer konnte hier anrufen?

    „Schäfer.“

    Sie erkannte seine Stimme sofort.

    „Frau Schäfer. Ich habe gerade von einem ihrer Mädchen, dieser Sieglinde, besser Molly, erfahren, dass sie eigene Vorstellungen für den heutigen Abend planen?“

    Ute erschrak.

    Anscheinend wurde hier alles sehr schnall weiter getragen.

    „Ja, Herr … van Berken. Ich,“ sie stotterte verlegen, „ich wollte mich deswegen noch mit ihnen absprechen und um, um ihre Zustimmung bitten.“

    „Ich mag solche Eigenmächtigkeiten  nicht. Aber gut. Ich erwarte sie in 15 Minuten!“

    …. Aufgelegt.

     

    * * *

     

     

    Ute starrte erschrocken auf den Hörer.

    Sollte nun schon wieder alles vorbei sein? Gerade nachdem sie sich über ihre bisherigen Grenzen hinaus eingebracht hatte? Sie fühlte sich  aber plötzlich auch in ihrer Berufsehre verletzt. Schließlich – sie war nicht eines der billigen Putz- und Servicemädchen, sie sollte und wollte hier wieder etwas bewirken. Auch wenn sie dafür vor dem Arbeitgeber kriechen sollte – was ihr immer noch ein wohliges Ziehen in in ihrem Unterleib verursachte.

    Aber –ihr Kampfgeist war erwacht.

    Sie sollte quasi als Servicenutte eingesetzt werden, also würde auch so vor ihm auftreten.

    Sie zog sich aus, betrachtete sich ausgiebig im Spiegel, cremte ihren Körper sorgfältig ein und legte auch noch etwas dezentes Rouge auf die Wangen, band sich dann lediglich eine längere weiße Schürze um und sah auf die Uhr.

    Pünktlich 15 Minuten später klopfte sie so an sein Arbeitszimmer.

    Von drinnen tönte , durch die Tür gedämpft, “Herein“ und etwas zögernd öffnete sie die Tür.

    „Ah ja, Frau Schäfer.“

    Sie sah ihn entspannt an seinem Schreibtisch sitzen, leicht spöttisch auf sie schauend.

    „Ich sehe, sie haben sich auf das Niveau ihres Arbeitsplatzes eingestellt..“

    Ute, schluckte, schritt langsam vor seinen Schreibtisch und kniete sich unwillkürlich davor auf den Boden.

    „Herr …van Berken, ich wollte mich mit ihnen Absprechen wegen der Veranstaltung am heutigen Abend. Ich..“

    Er fuhr ihr ins Wort.

    „Sie haben kaum die Erfahrung und das Hintergrundwissen, um eine Veranstaltung wie die heute Abend zu planen und betreuen. Es reicht nicht, nur ihre begrenzten körperlichen Möglichkeiten einzusetzen.“

    Ute schluckte verletzt, aber hielt seinem Blick stand.

    „Ich wollte damit nur demonstrieren, dass ich bereit bin, mich auch von der Optik her an die scheinbar hier üblichen Vorgaben anzupassen.“

    Van Berken schmunzelte.

    „Ich bin es gewohnt, nur außergewöhnliche Mitarbeiter um mich zu haben.

    Ja,“ er sah seine Hauswirtschafterin etwas von oben herab an, „und selbst eine Molly hat ihre Qualitäten. Und sie..“

    Er deutet auf den Stuhl ihm gegenüber.

    „Setzen sie sich.  Nun, sie haben sicher auch ihre speziellen Begabungen.

    Aber, weswegen sie hier sind:  Termine und Veranstaltungen, die ich ansetze,

    laufen nach klaren Vorgaben ab.

    Meinen !

    Und wenn ich sage,  dass sie uns alleine bedienen und umsorgen sollen, ist das doch eine verständliche Ansage, oder?

    Oder trauen sie sich das nicht zu?“

     

    Ute schluckte. Sie merkte, dass er keinen Widerspruch gelten lassen würde. Aber vielleicht…

    „Herr …  van Berken. Ich habe verstanden. Ich werde alleine arbeiten, wenn sie es wünschen. Gibt es irgendetwas, was ich beachten muss? Haben sie, hat ihr Gast bestimmte Wünsche oder Vorstellungen, auf die ich Rücksicht nehmen muss? Leider habe ich noch keinem ihrer Termine beiwohnen dürfen.“

    „Da haben sie allerdings Recht. Nun,“ er griff zum Telefon, „mein Fahrer wird sie informieren. Und vielleicht ist es doch besser, wenn Molly und diese Polin“

    „Roswitha,“ warf Ute ein.

    „Ja diese Roswitha, ihnen zur Hand gehen.“

    Er sprach kurz in sein Telefon und aus dem hinteren Raum kam ein kräftiger, breitschultriger, dunkelhäutiger Hüne.

    „Das ist Rodrigo, mein Fahrer, mein Security und der eigentlich Verantwortliche für Personalfragen hier im Haus. Quasi ihr Vorgesetzter in Sachen Personalbeschaffung. Er plant  auch manchmal bestimmte Events.“

    Die beiden Männer sahen sich an, grinsten.

    Van Berken kam um den Schreibtisch herum, legte ihr seine Hand auf die Schulter.

    „Rodrigo, das ist Frau Schäfer, Ute Schäfer. Ich habe sie eingestellt als ….  Haushälterin.

    Schau sie dir an – ich denke, sie wird uns gute und willige Dienste leisten.“

    Verlegen schaute Ute hoch, etwas peinlich berührt ob ihrer Bekleidung, aber mit roten Kopf rutschte sie aus dem Stuhl und kniete sich auf dem Boden. Zögernd sah sie ihn an,  streckte  ihm dann die Hand entgegen.

    „Hallo, ich bin Ute Schäfer.“

    Er griff die Hand und zog sie hoch auf ihre Beine.

    „Vor mir brauchst du nicht knien. Vorm Chef vielleicht ja, aber sonst nur, wenn du mir einen bläst.“

    Er lachte.

    Ute sah an ihm herunter. Das müsste der Mann sein, von dem Molly gesprochen hatte.

    „Ich habe schon von dir gehört. Von deiner Vorgehensweise bei der  Auswahl der Mitarbeiter, der  Art, wie du dir bisher Respekt verschafft hast..“

    „Ich habe von ihnen auch schon gehört.“

    „Nur Gutes, hoffe ich doch,“ er lachte

    „Sie sollen hier auch der Tester und … Zureiter sei. Allerdings, von ihren anderen Tätigkeiten wusste ich noch nichts.“

    Burschikos legte er ihr seine Hand auf die Schulter.

    „Nun, der Chef kümmert sich um das Geschäft und die Firmen, ich um diesen kleinen Puff.“

    Er grinste und sah zu van Berken hin.

    „Die Kunden erwarten hier bei uns exklusive Bedienung und Amüsement. Aber dazu müssen die Voraussetzungen stimmen. Viel machen wir über die Mädels aus dem Escort, aber solche kleinen Sachen wie heute Abend, das könntest du locker alleine machen. So wie du aussiehst,“ er drückte mit der linken Hand  ihr Kinn höher und unwillkürlich streckte sie sich, „Arsch und Titten sehen auch noch passabel aus. Sollten für den Schwarzen reichen. Äh, hast du schon nen Neger gefickt?“

    Sprachlos starrte sie ihn an.

    „Nein, ich..“ 

    „Der Chef erwähnte, du hättest ihm zugesagt, ohne Vorbehalte alle Vorgaben zu erfüllen.“

    Gespannt zwinkerte er sie an. „Na komm, sag ihm, dass du keine Schwarzen ficken willst.“

    Verwirrt sah sie van Berken an.

    „Herr  van Berken, ich habe es zugesagt und...“

    „Also wirst du ihn bedienen, oder?“ unterbrach Rodrigo sie, „fang nicht gleich am Anfang schon so an wie deine Vorgängerin.“

    Ute unterdrückte eine bissige Antwort; dann schluckte sie.

    „Ja, ich werde dem Gast zur Verfügung stehen.“

    “Na also. Ich hab auch nichts anderes von dir erwartet.

    Für den Anfang ist der noch der ideale Kandidat. Was später kommen wird,“ er schmunzelte und streichelte ihr gönnerisch über die Wange, „wird sich noch zeigen.“

    Sie schob seine Hand weg.

    „Ich werde mich bemühen, seinen Ansprüchen zu genügen.“

     

    „Ein wenig unwillig, die Dame.“ Rodrigo lachte und stupste sie leicht, „aber du wirst schon parrieren. Denk an die passende Bekleidung.“

    Passende Bekleidung? Ich dachte..“

    „Na, woran hast du gedacht?“ Rodrigo sah sie mit verschränkten Armen an.

    „Na ja, etwas seriöser eben. Schwarzer Rock, weiße Bluse …“

    „Du vergisst anscheinend, was du sein sollst. Keine Gastgeberin. Du bist nur ne Serviceschlampe. Er soll dich sofort als das erkennen.“

    Schmunzelnd wartete er auf ihre Reaktion.

    Das war es also. Sie schluckte. „Soll ich etwa gleich ganz nackt auftreten?“ stieß sie bissig heraus.

    „Nein,“ van Berken mischte sich ein, „ich erwarte sie standesgemäß, so wie jetzt.

    Sie haben vor mir keine Hemmungen, also dürfte es ihnen auch bei Herrn Kimbaso nichts ausmachen. Oder irre ich mich da?“

    Ute schluckte eingeschüchtert, senkte verlegen ihren Kopf.

    „Wenn sie wünschen, werde ich sie so bedienen..“

    „Gut, das wäre dann geklärt. Ich erwarte den Mann gegen 17°° Uhr, also seien sie bereit und empfangen ihn draußen vor der Treppe. Führen sie ihn in das Besprechungszimmer,  warten auf Anweisungen und halten sich diskret zurück.

    Ich werde sie zu gegebener Zeit heran rufen.“

    Eine Handbewegung zeigte dabei an, dass sie nun gehen solle.

    Wieder musste sie ein Bemerkung runterschlucken, also nickte sie nur ergeben und verließ den Raum.

    Worauf hatte sie sich hier eingelassen?

    Standesgemäße Kleidung! War lediglich eine läppische Schürze das, was man vor ihr erwartet? Andererseits – sie sollte diesem Gast auch mit ihrem Körper bereitstehen und sie hatte es akzeptiert.

    Im Flur sah sie Rosi entlanglaufen.

    „Rosi!“

    Das Mädchen blieb stehen und kam zögernd zu ihr.

    „Herr van Berken erwartet gegen 17°° Uhr einen Besucher. Bereiten sie  das Besprechungszimmer dafür vor.“

    „Wen Chef erwarten? Diesen Schwarzen?“

    Bissig sah Ute sie an. „Chef ist Herr van Berken. Merken sie sich das. Und der Gast ist Herr Kimbaso. Die Hautfarbe sollte uns egal sein.“

    Rosi verkniff sich eine Bemerkung, nickte nur verstohlen.

    „Ja, Frau Ute. Und – werden sie dabei bedienen?“

    Genervt seufzte die neue Haushälterin. „Ja, ich werde die Herren bedienen.“

    Ein freches Grinsen machte sich auf Rosis Gesicht breit.

    „Dann werden sie auch …?“

    „Es ist anscheinend hier so üblich, also ja. Ich werde auch zum Geficktwerden bereit stehen. Aber führen sie mich noch in die Küche. Schließlich sollten wir auch etwas zum Verzehr anbieten können.“

    Das Mädchen nickte, “Kommen sie,“ und ging vor in einen Nebentrakt des Hauses, „Das Erna, unsere Köchin. Sie schon sehr lange hier.“

    Neugierig kam eine recht stämmige, kleine Frau im Küchenkittel und etwas verschwitzter Bluse auf Ute zu.

    „Sie sind also unsere neue Haushälterin.“

    Kritisch betrachtete sie das knappe Outfit der Neuen.

    „Scheinbar hat der Chef sie schon gleich passend vereinnahmt.“ Dabei grinste sie etwas scheinheilig. „Also, herzlich Willkommen. Ich bin die Erna. Wenn sie mal etwas Besonderes wünschen – sagen sie’ s einfach.“

    Ute versuchte, sich zu einem Lächeln zu zwingen.

    „Ich bin Ute Schäfer, die ‚neue’ Haushälterin, , wie sie so schön gesagt haben. Ja, Herr van Berken hat so seine eigenen Vorstellungen, also dufte ich mich auch gleich anpassen.“

    Sie gab Erna die Hand, dann sah sie sich in der Küche um.

    „Herr van Berken erwartet um 19°° einen Gast, einen Farbigen, Herrn Kimbaso. Können sie dafür etwas bereithalten?“

    „Kommt der auch wieder mal?“ Erna grinste gutmütig. „Na, da mach ich mal wieder Fingerfood. Die mochte er immer so gerne.“

    „Fingerfood?“

    „Kleine Fleischstückchen. Zart angebraten, gereicht mit Dipp-Soßen.“

    Etwas verständnislos sah Ute sie an.

    „Entscheidend ist ja dabei das Fleisch. Und das ist noch ganz frisch aus dem Kühlraum. Wir haben ja erst letzte Woche wieder geschlachtet und…“

    „Sie schlachten selbst?“

    Erna nickte. „Bei Bedarf holen wir eins der Pigs aus dem Stall. Ja und dann ..“ sie sah Rosi an, die wieder breit grinste, „dann haben wir unseren Schlachttag. Und das Pig vom letzten Mal, das war die Beate…“

    Fassungslos starrte Ute sie an.

    „Beate? Etwa die Beate Hoppenstädt? Meine Vorgängerin?“

    „Oh!“ Erna war etwas verwirrt, sah verlegen zu Rosi.

    „Ist sie nicht eingeweiht?“

    Rosi versuchte abzulenken. „Wenn Kimbaso kommen, er immer mit Security. Also 2 Mann mehr.“

    Ute war froh über diese Ablenkung.

    „Davon sagte mir niemand etwas.“

    Sie sah zur Köchin rüber. „Müssen sie die auch mit versorgen?“

    Erna lachte gutmütig. „Die essen immer abwechselnd bei mir in der Küche. Die versorg ich schon.“

    „Mit essen oder wie?“

    Rosi kicherte Erna an. „Nicht nur mit Essen. Erna auch sehr ..äh weiblich, oder?“

     

    Kopfschüttelnd wollte Ute wieder die Küche verlassen, als Rodrigo in der Tür erschien.

    „Ach hier bist du.“

    Er stellte sich vor Ute.

    „Ich hab mit dem Chef gesprochen. Wir finden es nun doch besser, wenn du nachher etwas ‚formeller’ auftrittst’.“

    „Formeller?“ Etwas spitz kam die Antwort von ihr, „hat sich etwas geändert?“

    „Nein, nein,“ wiegelte Rodrigo ab, „aber wir finden, dass der Gast sich standesgemäß behandelt fühlen soll. Wenn er dich gleich so sieht, könnte er sich vorkommen, als würden wir ihm ne alte Putze vorsetzen.“

    „Ne alte Putze?“ Ute war aufgebracht. „Wofür haltet ihr mich denn? Ich bin ja bereit ….“

    „Daran ändert sich nichts,“ kam es kalt von Rodrigo zurück, „du wirst mit ihn ficken. Nur soll er dann erkennen, dass ihn die Hausleiterin bedient. Etwas Anerkennung muss schon sein.“

    „Ach?  Auf einmal bin ich eine Anerkennung?“

    „Du bist eingestellt als unsere Haushälterin. Also hast du eine Funktion und damit nach außen hin auch eine andere Wahrnehmung. Oder siehst du dich auf demselben Level wie unsere Rosi oder die Molly?“

    Ute musste schlucken.

    „Nichts desto trotz,“ er öffnete seinen Reißverschluss, „werden van Berken und auch ich dich nicht anders behandeln.“

    Mit offenem Mund starrte Ute auf die geöffnete Hose, dann ihn an. „Und ich soll jetzt etwa …“

    „Mir einen Blasen, ja,“ kam es kaltlächelnd von ihm zurück, „denk dran – ich bin dein 2. Chef.“

    Sie warf einen verlegenem Blick auf Rosi und Erna, dann kniete sie sich missmutig vor ihm auf den Boden, nestelte sein Glied aus der Hose und begann ihn zu verwöhnen.

    „Na also. Jeder hier hat seinen Platz. Und so fremd ist dir dies ja auch nicht, oder? Hab ja einiges von dir gehört…“

    Sie unterbrach ihre Mundarbeit. „Und was hab ich von hier gehört? Das meine Vorgängerin in der Kühlkammer hängt und nachher als Fingerfood serviert werden soll? Was ist da anrüchiger?“

    Rodrigo warf einen grimmigen Blick in Richtung Erna, dann schob er Utes Kopf wieder über einen Riemen. „Darüber reden wir, wenn du fertig bist!“

    Ute gab sich nun Mühe ….

     

    Als er endlich kam, schluckte sie brav alles herunter, leckte den Schwanz sauber und sah dann zu ihm hoch.

    „Sie … du wolltest mir was sagen..“

    Er lachte, packte sein Gemächt ein und zog sie am Arm hoch.

    „Wenn du schon zuviel gehört hast – nun gut. Dein Aufgabenbereich wird nicht nur dieses Gebäude sein.“

    „Sondern auch?“

    „Ein Nebengebäude.“

    „Dieser ’Stall’?“

    „Dieser Stall, ja,“ er lachte, „unsere Firma hat immer mal Problemfälle und die werden in diesem Stall ausgelagert.“

    „Wie vor kurzem auch diese Frau Hoppenstedt?“

    „Wie auch die, ja. Wir können es uns nicht leisten, dass bestimmte Interna nach außen dringen. Also..“

    „Wurde sie dort entsorgt….“

    Bei diesen drastischen Worten musste er grinsen. „So kann man es sagen. Aber mit ihr gab es selbst dort einige Probleme. Also mussten wir die lösen und,“ er ging rüber vor die Kühlkammer, winkte sie heran und öffnete dann die schwere Tür, „deswegen mussten wir sie kalt stellen.“

    Neugierig warf sie einen Blick in den kalten Raum und, als er das Licht einschaltete, zog sie doch überrascht die Luft an.

    Ein weiblicher Torso hing dort sauber ausgenommen in 2 Teilen an der Decke.

    „Das ist meine Vorgängerin?“

    Rodrigo nickte. „Sie dachte, auch im Stall hätte sie noch alle Befehlsgewalt und begann, die anderen zu tyrannisieren. Daher haben wir eben die Endlösung eingeleitet.“

    Zögernd ging Ute auf den Torso zu, berührte vorsichtig die kalte Haut.

    „Das also bleibt am Ende von einem, der hier arbeitet.“

    Sie sah zu ihm hin. „Wird das auch mir passieren?“

    Es wunderte sie selber, dass sie so ruhig dabei blieb. Da hing ein Mensch, geschlachtet wie ein Schwein und ihr blühte vermutlich das gleiche Schicksal.

    „Wer weiss das schon? Die Molly hatten wir ursprünglich nur zum Schlachten nochmal zurückgeholt, aber dann hat sie sich bewährt und arbeitet weiter.“

    „Quasi sind Molly, sind Rosi, bin ich auch schon als Schwein deklariert?“

    „Wer wird denn schon alles gleich so schwarz sehen,“ Rodrigo lachte und legte ihr die Hand auf die Schulter, „du machst deine Arbeit, machst sie gut und das hier .. liegt noch in weiter Ferne für dich.“

    „Und wer entscheidet darüber?“

    „Der Chef, ich, ja selbst du auch. Schließlich bist du nun  ebenfalls eine Führungsperson.“

    Sie musste bei diesen Worten schlucken.

    Es würde nun auch von ihr abhängen, ob jemand sterben würde.

    „Kann ich, kann ich …  sehen, worüber ich nun auch die Verantwortung tragen soll?“

    Rodrigo nickte. „Sicher. Da du nun eingewiesen bist, ist es sogar deine Pflicht.“

    Er sah sie an: „Jetzt gleich?“

    „Wenn ich mir vorher etwas überziehen darf? Schließlich will ich mich nicht gleich als ein neues Schwein dort vorstellen, oder?“

    Er lachte. „Okay, zieh dir was über. Ich warte hier.“

     

    Sie eilte in ihr neues Zimmer. Dort lag noch das Kostüm, das sie bei der Vorstellung getragen hatte. Als sie es wieder am Leib trug und sie sich im Spiegel betrachtete, kam ihr dieser Anblick einen kurzen Augenblick unwirklich vor…

     

    Nach 3 Minuten war sie zurück in der Küche, wo sie Rodrigo zunickte.

    „Wir können.“

    Schweigend ging sie neben ihm her, als sie auf einem  gepflasterten Weg zu einem etwas abseits gelegenen Stallgebäude kamen.

    „Früher war das hier eine große Gutsanlage mit Landwirtschaft, Viehzucht und Mastbetrieb. Das Gebäude hier war der ehemalige Kuhstall,“ erklärte er ihr, als sie mit großen Augen das Bauwerk erreichten.

    „Und hier leben die ’Abgeschobenen’“ fragte sie nach.

    „Nicht nur. Viele unserer Schwangeren, die im Betrieb bleiben wollten, sind hier, bis sie ihr Kind bekommen haben und können dann wieder zurück zu ihrer ursprünglichen Tätigkeit zurück gehen.“

    „Nur die Frauen aus den Bordellbetrieben oder auch … ?“

    „Auch Mitarbeiter aus der Verwaltung. Viele sind schon seit Jahren bei uns, sind ungebunden und haben sich der Firma verschrieben.“

    „Liegt das am Betriebsklima?“ fragte Ute lächelnd nach.

    „Nicht nur. Aber es liegt auch an der Verschwiegenheitspflicht.“

    „Unter der ich nun auch falle?“

    Er nickte. „Eigentlich wollten wir damit noch etwas warten, aber ..,“ er sah sie an, „schlimm?“

    Nachdenklich blieb sie stehen. „Menschenführung beinhaltet auch, sich manchmal von Untergebenen zu trennen. Zwar nicht grad auf dem Weg wie bei meiner Vorgängerin, aber – es ist dann eine zumindest saubere, kompromisslose Trennung.“

    Bei ihren Worten verzog sich sein Gesicht zu einem Grinsen, dann nickte er und zog das von außen verriegelte Tor auf.

    Schweigend folgte sie ihm hinein, warf einen kurzen Blick in einige der Räume, die von einem separaten Gang abgingen. vor sie.

    „Hier leben 1-2 Personen, die in einem gemütlich eingerichteten Wohntrakt mit gemeinsamer Küche lebten.“ Ganz rücksichtsvoll klopfte er an die erste Tür und kurz darauf wurde ihm aufgemacht.  „Hallo Rodrigo! Was treibt dich denn hierher? Und gleich in Begleitung?“

    „Grüß dich Carmen,“ er umarmte sie, „ich wollte nur deiner neuen Chefin die Räumlichkeiten hier zeigen. Sie muss doch wissen, für was sie nun alles mit Verantwortlich ist, oder? Das hier,“ er legte den Arm um Ute, „das ist unsere und somit auch eure neue Hausleiterin, Frau Ute Schäfer.“

    Ute reichte ihr die Hand und sah auf den schon sehr gewölbten Bauch. „Dürfte bald losgehen, oder?“

    Carmen nickte. „In 4 Wochen. Dann 4 weitere Wochen und ich kann wieder.  Wird auch Zeit!“

    „Und keine Gedanken an dass Kind oder was aus dem wird?“

    „Es ist halt passiert. Ich hab eh keine genaue Ahnung, wer der Vater ist. Bei dem Job…“

    „Was haben sie gemacht hier?“

    „Was wohl? Zuerst ein Jahr Escort, dann in wechselnden Häusern und dabei muss es passiert sein.“

    „Hätten sie es nicht wegmachen können?“

    Carmen sah zu Rodrigo rüber, “man sagte mir, dass ich es bekommen soll. Man hätte …“

    Rodrigo unterbrach sie, „Wir haben so unsere Kontakte und Carmen war eh schon auf der Liste, also…“

    „Verstehe!“ Ute streckte die Hand aus und streichelte der Schwangeren über den Bauch, „fühlt sich richtig gut an. Fehlt ihnen jetzt nicht manchmal die Abwechslung?“

    „Ich hab hier ja alles. Sicher, manchmal ist’s langweilig, aber wir Zuchtmädels finden immer etwas Abwechslung.“

    „Wie das klingt! Zuchtmädels!“ Ute lächelte sie an, „als ob man sie benutzen würde.“

    „Werden wir das nicht schon?“ Carmen lächelte.

    „Und reicht ihnen das?“ nun wollte Ute es genauer wissen.

    „Hmm,“ Carmen wurde nachdenklich, „Ich leb ja hier zusammen mit Marina,“ sie deutete auf eine ebenfalls sehr rundliche Schwarzhaarige, „Und die geht nächste Woche in den Stall.“ „Den Stall?“ fragend schaute Ute auf Rodrigon, der aber abwinkte. „Da warst du doch auch schon, hast da die Layla  bespielt.“

    „Ach da, wo ich bei dem Ausleuchten geholfen habe. Aha?“

    Sie sah zu Marina rüber, „Was  erwarten sie da zu machen?“

    „Was wohl? Ich bin zwar schon im 7. Monat, also dürfte ich noch einen Monat mitficken und danach,“ sie zuckte mit der Schulter, „dann sollte soll ich in den Abferkelstall kommen.“ Wieder mischte sich Rodrigo ein. „Das sind Metallkäfige, wo die Hochschwangeren reinkommen, die schon zu viele Dehnungsstreifen bekommen haben oder zu fett wurden,.“

    „Aber dann werden sie doch noch … dicker oder?“

    „Ich setz dann reichlich fett an, stimmt.“

    „Aber wozu?“ „Soweit ich informiert bin, hat man  mich bereits schon weiter vermittelt.“ Sie sah fragend Rodrigo an, „mein Käufer soll dann bereits wissen, dass ich zweimal Kinder bekommen habe, noch gesund bin und nur wenige Hemmungen habe. Es gibt eben auch noch Männer, die sich daran nicht stören, im Gegenteil.““

    „Und da, wo du hinkommst, wird dich kaum einer auf dem Bildschirm gesehen haben.“ fügte Alvarez dazu.

    „Na, dann viel Erfolg bei den Geburten und ihnen, Marina, noch viel Spaß in ihrem  neuen Wirkungsbereich.“

    Nachdenklich verließ Ute dieses Appartement. „Ob die weiß, was da auf sie zukommt?“

    Rodrigo sah das ganz nüchtern. „Wir hatten ihr angeboten, sie nach der Geburt aus unseren Vertrag zu entlassen, aber sie hat sogar freiwillig verlängert, trotz der sich daraus ergebenen Zusatzoption.“

    Fragend sah Ute ihn an. „Na, dass wir bei Bedarf oder aus anderen Gründen sie weiterreichen oder verwerten können.“

    „Verwerten?“ Fragend wurde er angeschaut.

    „Da kommen wir gleich hin. „Hier,“ er schob eine Schiebetür auf, „geht es zu dem Mastbetrieb.“

    „Mastbetrieb?“ Es war das erste Mal, dass sie ihm eine Frage stellte.

    „Nun,“ er drehte sich zu ihr, „nicht alle, die hierher kommen, sind schwanger. Manche machen auch .. Probleme.“

    „Und die werden dann hier entsorgt,“ stellte sie trocken fest, während sie mit ihm den Bereich betrat. Ihr fiel sofort das andere Klima in diesem Bereich auf: Er war sehr gut beheizt, die einzelnen Abtrennungen bestanden aus sechs gemauerten Vierecken, die vorne mit einem Gitter und einer verriegelten Käfigtür zum Gang hin versehen waren. Alle waren mit jeweils 4-5 Personen belegt.

    Etwas überrascht sah sie Rodrigo an. „Sind das alles nur die, die Probleme machten?“

    Er lachte. „Nein, nicht nur. Aber frag die doch selber.“

    Er ging an die erste Absperrung und begrüßte die Insassen: 3 Frauen, ein Mann.

    Dann deutete er auf Ute, die sich in ihrem strengen, schwarzen Kostüm etwas overdressed fühlte.

    „Das ist unsere neue Haushälterin, Frau Ute Schäfer. Sie wird nun auch mit verantwortlich für euch sein. Sie hat sicher auch einige Fragen an euch.“

    Er winkte Ute heran, die langsam an den Käfig trat.

    Sie blickte auf die Einrichtung: alles sehr spartanisch, 3 übereinander gestellte Bettgestelle, eine offene WC-Aussparung im Boden sowie eine Wasch- und Duschgelegenheit.

    Sie versuchte zu lächeln und locker zu wirken.

    „Hallo. Wer ich bin, haben sie ja gerade gehört. Nun, wer sind sie und warum sind sie hier?“

    Eine der gutgenährten Frauen erhob sich aus dem Bett und kam ans Gitter.

    „Ich bin Melanie oder,“ sie zeigte auf ihren Oberschenkel, auf den eine Nummer tätowiert war, „821116-017 M. Ich warte auf meinen Termin.“

    Ute versuchte zu lächeln. „Ihren Termin?“

    Die Frau zuckte lässig mit der Schulter. „Dass ich hier rauskomme, endlich geschlachtet werde.“

    „Aha!“ Ute warf einen Blick auf Rodrigo, „und das macht ihnen nichts aus?“

    „Nöö,“ sie kratzte sich ungeniert zwischen den Beinen, „dann ist das endlich vorbei.“

    „Was stört sie denn? Ist es zu langweilig oder..“

    Alle vier im Käfig begannen zu lachen.

    Eine weitere kam ans Gitter. „Ich bin seit 3 Wochen hier drin. Es ist langweilig. Da vorne der Fernseher läuft zwar ständig, aber immer nur die falschen Sender., Kerle gibt es auch nicht.“

    „Sie haben doch einen  Mann bei sich.“

    „Ach der.. Der ist doch nur noch ein Borg.“

    Sie bemerkte Utes fragenden Blick.

    „Der ist kastriert, also nur noch ein Borg. Ein Kastrat.“

    „Aha. Und als was seht ihr euch?“

    Die Frau lachte. „Sieht man das nicht? Wir sind Schlachtschweine. LongPigs halt. Vier Wochen nur dieser Biofraß, da freut man sich, wenn man endlich am Haken hängt.“

    „Was sollte denn besser sein?“

    Der nackte Mann trat an das Gitter. Unbewusst betrachte Ute seine leeren Hodensäcke. „Ich hatte mich freiwillig als LongPig gemeldet. Aber hier wird man ja nur weggesperrt wie ein Gefangener.“

    Wieder warf Ute einen Blick auf ihren Begleiter. „Ich werde mich dahingehend mit Herrn Rodrigo beraten. Aber – was würde ihnen das Warten etwas erleichtern?“

    Diese Melanie seufzte. „Mal rauskommen. Und wenn’s nur ist, um vorgeführt zu werden. Und auch wenn man dann nur noch als Tier gilt… Es wäre eine Abwechslung.“

    Ute nickte. „Ich werd sehen, ob man was machen kann.“

    Sie zog Rodrigo von Gitter weg und sprach ihn leise an.

    „Was meint die mit LongPig? Wussten die vorher davon, was sie erwartet?“

    „Wir reden im Büro drüber, okay? Hast du noch Fragen an die Anderen?“

    Sie sah rüber zu den Gittern, schüttelte dann den kopf.

    „Erstmal nicht. Ich muss das hier erstmal für mich verarbeiten.“

    „Gut, dann gehen wir.“

    Er zog sie aus diesem Bereich raus und ging dann vor, eine Treppe hoch.

    „Hier oben ist der Kontrolltrakt.“

    Dabei führte er sie in einen Raum mit zwei Schreibtischen, einigen Monitoren an der Wand sowie eine junge Frau, nur in Unterwäsche, die Zahlen in eine Tabelle eintrug.

    „Das hier ist Linda. Sie überwacht diesen Bereich und belegt auch die Ställe.“

    Er stellte ihr Ute vor. „Das ist deine neue Chefin, Frau Schäfer.“

    Irritiert sah Ute sie an. „Arbeiten sie immer so?“

    Entschuldigend blickte die auf Rodrigo, dann lachte sie. „Hier oben sind es ständig über 30°. Da hält man es angezogen kaum aus. Außerdem kommt hier kaum einer hoch.“

    „Ich verstehe.“ Ute zupfte an ihrem Kostüm, sah zu Rodrigo. „Bleiben wir hier noch etwas oder?“

    „Ich wollte dir eh noch erzählen, woher unsere Pigs da unten stammen.“

    „Dann ..“ Ute zog ihre Jacke aus, warf einen verlegenen Blick zu Linda und stieg auch aus ihrem Rock. „Das ist tatsächlich wie in der Sauna hier.“

    Allerdings bemerkte sie erst dann, dass sie keinen Slip mehr anhatte.

    Linda sah sie erst etwas überrascht an und lachte.

    „Daran gewöhnt man sich.“

    Ute versuchte, von sich abzulenken und sah bei der Angestellten über die Schulter.

    “Was machen sie hier alles? Halten sie die Gewichtsveränderungen hier fest und so?“

    „Auch. Unsere Pigs da unten sind ja alle untersucht, auch Organmäßig.“

    Ute runzelte fragend die Stirn.

    „Wir bekommen laufend Organanfragen und wenn wir etwas Passendes haben ..“

    „Dann wird die passende Spenderin oder Spender ausgenommen,“

    mischte sich Rodrigo ein.

    Ute sah ihn überrascht an, dann nickte sie verstehend.

    „Aber woher haben sie diese ganzen ‚Pigs’? Kommen die freiwillig oder?“

    „Viele ja. Natürlich auch aussortierte Schwangere, aber die kommen meistens in einen anderen Trakt.“

    Dabei deutete Rodrigo auf einen Monitor. „Das da ist der eigentliche Maststall. Dort drin geht’s nur noch um Entgiften und Fleischaufbau.“

    Ute ging näher an diesen Bildschirm heran.

    Sie erkannte einen großen Raum, in dem ca. 20 Menschen träge auf verdreckten Matten in einer Ecke lagen.

    „Die haben dort nur Kunstlicht. Außerdem werden sie mit einem Zusatz in der Nahrung ruhig gehalten.“

    „Die sollen dort also nur vorbereitet werden,“ stellte Ute irgendwie fasziniert fest, „aber, warum gibt es noch den Bereich mit den Käfigen? Mit denen passiert doch dasselbe?“

    Linda sah erst zu Rodrigo, als der nickte, fuhr sie fort: Die Käfig-Pigs sind die, die schon vorher im großen Stall waren. Hier werden sie noch etwas angemästet, die Männer kastriert und stehen somit auch für Veranstaltungen zur Verfügung.“

    „Veranstaltungen?“

    Rodrigo lachte und legte ihr die Hand aus die Schulter: „Du wirst über kurz oder lang eh damit konfrontiert werden. Also – es gibt ‚Veranstaltungen’ hier in unserem Haus, bei denen auch Opfer gebraucht werden.“

    „Opfer?“ Ute starrte ihn mit offenem Mund an.

    „Opfer, ja. Oder auch nur Fleisch. Die, mit denen du ja auch gesprochen hast, stehen dafür zur Verfügung. Wenn du eine Festivität vorbereiten sollst, bei denen von LPs die Rede ist…“

    „Das, das ist ja Kannibalismus,“ stammelte Ute immer noch fassungslos.

    „Stimmt. Aber so erfreut man Geschäftsfreunde und macht sie nebenbei auch erpressbar.“

    Sie begann zu verstehen.

    „So also ist das alles hier aufgebaut. Herr van Berkens Geschäftsgrundlage sind also viele Morde zur Ausweitung seiner Beziehungen und Geschäfte.“

    „Sag nicht Morde dazu,“ versuchte Rodrigo sie zu beschwichtigen, „nenn es ’Einsätze’.“

    „Gut! Dann bin ich also nun auch nur noch ein ’Einsatz’, den man bei Bedarf irgendwann einsetzen wird.“

    Rodrigo sah sie etwas zweifelnd an, dann lachte er.

    „Siehst du dich so? Heute aber nicht. Heute sollst du ..“

    Sie unterbrach ihn. „Nur mit einem Schwarzen ficken. Und nebenbei als

    Hors-d'œuvre kleine Dips von meiner Vorgängerin verzehren.“

    „Herr Kimbaso soll sich bei uns Wohlfühlen. Das ist deine Aufgabe als Haushälterin. Und er mag eher etwas ’reifere, kräftigere’ Frauen.“

    „Dann soll er doch die Molly oder die Köchin ficken,“ grummelte Ute etwas pikiert.

    Ohne auf die interessiert zuschauende Linda zu achten, griff er ihr zwischen die Beine. „Der Chef…“

    „Herr van Berken,“ stöhnte Ute auf,

    „Herr van Berken hat dich eingestellt mit der Auflage…“

    „Mich ganz einzubringen, ja und …“ sie stöhnte tiefer, als er ihr drei Finger in die Möse stieß.

    „Dich ficken zu lassen. Also – wo ist das Problem?“

    „Kein Problem, kein ..“sie starrte auf Linda, die schmunzelnd zusah, „was glotzen sie so? Wurden sie noch nie derart an ihre Aufgabe erinnert?“

    Linda zuckte zusammen. „Ich soll hier nur meinen Job tun und den erfülle ich.

    „In diesem Aufzug?“

    „Es, es ist heiss und …“

    „Hat man noch nie mit ihnen wegen passenderer Dienstkleidung angesprochen, gerade bei diesen Temperaturen hier oben?“

    Fassungslos starrte Linda auf Rodrigo, der ihren Blick aber ungerührt ignorierte und weiter seine Finger spielen ließ.

    „Bisher hat das noch niemand angesprochen oder mir konkret     vorgeschrieben,“ stammelte sie unsicher.

    „Gut! Dann ordne ich das jetzt an.“ Sie versuchte sich etwas gerader aufzurichten und deutete auf Slip und BH. „In einer Sauna würden sie auch nichts tragen. Jetzt verlange ich, dass sie ständig vor und nach der Arbeit diese Unterwäsche aus- und anziehen, oder sie lassen die ganz weg. Sehen sie nur immer zu, dass sie genügend Handtücher hier oben liegen haben. Und sollte jemand zu ihnen hier hochkommen..“ peinlich berührt sah Linda zum Boden, „werden sie bei Bedarf einen Kittel überziehen. Noch irgendwelche Fragen?“

    Ute musste kurz stöhnen, da Rodrigo seine Finger wieder etwas tiefer in sie gestoßen und diese in ihr spielen ließ.

    „Ich, ich habe hier einen im Spind“. Linda hatte den Metallschrank in der Ecke geöffnet und einen weißgrau gestreiften Kittel herausgeholt, „den ziehe ich über, wenn ich unten etwas zu regeln habe.“

    „Immer?“

    „Äh, sie schluckte, „meistens….“

    Ein kurzes Lächeln zuckte über Utes Gesicht, dann nickte sie.

    „Nun gut, dann … setzen sie das um! Und den nicht vergessen, sonst verwechselt man sie da unten noch.“

    Dann sah sie giftig zu Rodrigo hoch. „Entweder, du nimmst deine Finger da raus oder du fickst mich endlich richtig durch!“

    Spöttisch deutete er auf Linda. „Etwa vor ihr?“

    „Hast du sie nicht auch schon gefickt?“ Sie sah fragend zu ihr hin. „Hat er?“  und ein verlegenes Nicken bekam sie als Antwort, während sie aus ihrer Unterwäsche stieg.

     

     

    Rodrigo sah auf die Uhr, während sie zügig nebeneinander zum Haupthaus zurückgingen.

    „Ich denke, du duscht dich noch einmal kurz und cremst dich ein. Denk dran – keine Parfums, Kimbaso wird deinen eigenen Körpergeruch wahrnehmen wollen.“

    Ute lachte spöttisch auf. „Ich soll wohl auch noch extra rollig duften, oder?“

    „Warum nicht? Lass dir Rosi kommen, dass sie dich mit ihrer Zunge ausgiebig … ausschleckt.“

    Sie blieb stehen. „Warum gibt man sich bei dem so viel Mühe? Ich dachte, er wäre ein häufiger und nicht so wichtiger Gast?“

    „Na ja“, Rodrigo gab ihr eine Klapps auf den Po, dass sie weiterging, „wir vertreten die Interessen Kimbasos, besser die seines Landes“, dabei hüstelte er verlegen, „mit unserer Söldnertruppe. Und da ist etwas ‚schief gegangen’.

    Wieder stoppte sie. „Dürfte ich das bitte auch vorher erfahren, damit ich mich darauf einstellen kann, falls ….“

    Er schüttelte den Kopf und sah sie missbilligend an, „deine Aufgabe ist doch klar definiert, oder?“

    „Wenn’s nur ums Ficken geht, hätte Herr van Berken wohl ehe diese Agentur beauftragt oder eins der ihm schon so vertrauten Longpigs. Also hat er sich etwas dabei gedacht. Soll ich etwa das Bauernopfer darstellen?“

    Rodrigo starrte sie überrascht an, schmunzelte dann. „Deine Kombinationsgabe ist vorzüglich, würde der Chef sagen. Ich glaube, er wusste, warum er dich haben wollte….“

    „Aha?“ Zwar innerlich geschmeichelt, aber dabei mit unbewegtem Gesichtblickte sie ihm in die Augen. „Darf ich daraus schließen, dass er auch noch weiterhin mit mir plant?“

    „Er wird“, mit einem erneuten Klapps trieb er sie vorwärts, „selbst mir bist du in der kurzen Zeit schon beinahe unverzichtbar geworden…“

    „Beinahe… Pöh!“ sie schritt die Stufen zum Herrenhaus hoch, „ich bin in“, sie sah auf die Uhr, „um 18:30 mit meiner Mannschaft bereit. Und, ach so, was soll ich anziehen? Nur eine Schürze ist ja anscheinend nur dem niederem Personal vorbehalten, oder?“

    „Genau!“ Er nickte, „trag dieses Blouson, und nur das. Keine Schuhe, kein Schmuck, keine Wäsche. Und lass es nicht auslüften. Er soll deinen heißen Schweißgeruch von vorhin darin erkennen.“

    „Ich befürchte, ihr seht mich alle nur noch als die neue Betriebsnutte!“

    Damit verschwand sie, doch ihm blieb nicht verborgen, dass sich ein kleines Lächeln über ihre Mundwinkel schlich.

     

    * * *

     

    Bleib ganz ruhig!  Ute zwang sich zu einem nach außen hin ausdruckslosem Lächeln. Rosi und Molly standen beide mit einem Serviertablett hinter ihr vor der Treppe, beide nur in ihren weißen, frisch gebügelt und gestärkten Schürzen, dazu in roten HighHeels, während sie selbst nur barfuss in ihrem etwas zerknitterten Sakko davor stand. Fast pünktlich um 18:35 fuhren die drei schwarzen Limousinen vor, die Securityleute sprangen vorne und hinten heraus, drei sicherten die Umgebung unauffällig, während man sie selber  professionell auch in den Körperöffnungen nach Waffen abtastete.

    Wie zu erwarten kicherte speziell Molly, als sie die forschenden Hände an ihrem Körper spürte, doch ein kurzes Zischen von Ute ließ sie wieder strammstehen.

    Nun ging es los!

    Ute trat an den mittleren Wagen und öffnete die hintere Beifahrertür, verbeugte sich und bat den Gast aus dem Fahrzeug.

    Kimbaso taxierte sie kritisch mit einem betont neutralen Gesichtsausdruck, während er schweigend hinter zweien seiner Beschützer die Treppen hoch schritt.

    Sie beeilte sich, ihn zu überholen. „Darf ich sie bitten, mir zu folgen? Herr van Berken erwartet sie in der Business-Suite.“

    Damit führte sie ihn und sein Gefolge in den Raum neben der Küche, schob die schwere Tür auf und ließ ihn eintreten.

    „Herr Kimbaso“, ihr Chef trat dem Farbigen lächelnd entgegen, umarmte ihn, während Ute stumm an der Tür stehen blieb. Ihr blieb nicht verborgen, dass nun auch Rodrigo sich hinter van Berken befand und ebenfalls den Geschäftspartner begrüßte.

    „Meine neue Hausdame, Frau Schäfer, wird sich um ihr körperliches Wohl kümmern, während wir unsere Probleme hoffentlich aus der Welt schaffen können.“

    Der Tonfall seiner Stimme ließ sie wieder innerlich fließen….

     

    Die nächsten Minuten war sie beschäftigt, während Enrico Details vom Vorgehen der Söldner mit einen Projektor an die Wand warf.

    Sie spitzte die Ohren, als sie mitbekam, dass durch Söldner ein ganzer Landstrich ausgelöscht werden sollte. Dabei wurde diese Aktion wohl von eingeschleusten Journalisten aufgedeckt, allerdings konnten erste Berichte durch die Intervention bei der betreffenden Agentur unterdrückt  und die Quellen ausgelöscht werden.

    Bei diesen Ausführungen wurde Kimbasos Gesicht etwas entspannter, Ute musste sich beeilen, dass sie sein Glas nicht leer werden ließ.

    Bei diesem Nachfüllen spürte sie zum ersten Mal seine Hand an ihrem Hintern.

    Eigentlich war sie ja deswegen hier, aber .. sie wusste: Männer sind Jäger, gerade einer wie dieser Schwarze.

    Eine Taube auf dem Dach ist reizvoller als 1000 willige Tauben, die vor einem herumkrabbeln.

    Also zuckte sie pflichtschuldig zusammen und drehte ihren Hintern aus seiner Reichweite.

    Aus den Augenwinkeln bekam sie mit, wie van Berken und Enrico sich mit äußerlich unbewegtem Gesicht kurz in die Augen sahen.

    Die Beiden hatten erkannt, was hier gespielt wurde ….

    „Schenken sie mir bitte  noch meinen Whisky nach…“

    Ein unüberhörbarer Befehl ihres Herrn und sofort schritt sie rüber an die Bar, trug die Flasche in einer Serviette zu ihm und füllte nach.

    „Dazu drei frische Eiswürfel..“

    Wieder zurück zur Bar, den Eiswürfelbehälter geschnappt, als sie die Worte ihres Herrn vernahm: „Mit den Lippen!“ 

    Sie war zwar intim mit ihm, aber das? Nein, er wollte sie vorführen.

    Somit griff sie mit der Eiszange in den Behälter, führte die Zange an ihre Vagina und drückte den ersten, den zweiten, dann den dritten Eiswürfel ein.

    Es brannte… aber mit unbewegter Mimik, mit fest zusammengekniffenen Schamlippen schritt sie zu ihm zurück, stieg vorsichtig auf den Tisch, hockte sich über sein Glas und ließ langsam wieder den ersten, dann den zweiten, wollte gerade den dritten Eiswürfel ebenfalls in sein Glas plumpsen lassen, als er sie mit einer Handbewegung stoppte. „Das reicht, Danke“

    Kimbaso lachte lauthals los, als sie nun mit dem schmelzenden Eis auf dem Tisch hockte und sich eine Schmelzwasserpfütze zwischen ihren Beinen bildete.

    „Interessante Auflockerung, danke. Kommen sie her, füllen sie’s in mein Glas.“

    Pflichtbewusst rutschte sie zu ihm, über sein Glas und entließ das halbgeschmolzene Reststück in sein Glas.

    Anschließend beugte er sich vor und berührte mit Lippen und Zunge ihre eiskalten Lippen. “Cunt on the Rocks“, prostete er anschließend zu van Barken, nippte an seinem Glas und sah anerkennend zu ihr hoch. „You smell delicious, dear“

    Zwar spürte Ute, dass ihr Gesicht leicht errötet war, aber ohne ein Wort, nur mit einem warmen Lächeln setzte sie wieder die Füße auf den Boden.

    „Sie sollten diesen Whiskey ebenfalls probieren!“

    Kimbaso drehte sich zu ihr, deutete auf sein Glas.

    Sie ahnte, was er wollte. Nicht umsonst war sie ‚leider’ auch zu diesem Ruf gekommen.

    „Aus dem Glas oder … von ihnen?“

    Die Männer sahen sich  an, lachten und sie wusste, was von ihr erwartet wurde.

    Gehorsam kniete sie sich vor ihm auf dem Boden, öffnete seine Hose, zog seine Unterhose  herunter, fischte nach seinem inzwischen doch wohl schon mehr als halbsteifen Penis, führte den zwischen ihre Lippen, schob dabei die Vorhaut zurück, dann griff sie nach dem Glas und tunkte sein Glied hinein.  Nun war es an ihr, ihn zu schmecken und – dieser Schwanz schmeckte wirklich … anregend.

    „You smell delicious too, Sir,“ kommentierte sie, während sie seinen Riemen weiter bearbeitete.

    Aus den Augenwinkeln bekam sie mit, wie Rodrigo einen kleinen Film einspielen ließ, in dem ein Trupp Soldaten, zusammen mit etlichen Schwarzen, ein Dorf umstellt hatten, jeden der Flüchten wollte, erschoss  und anschließend die Überlebenden aus jedem Haus, egal ob Männer. Frauen, Kinder,  herauszogen und sie mit Macheten köpfte. Dieser Film war anscheinend gedreht worden von zwei Kamerateams, um den Fortgang der ‚Landbefreiung’ zu dokumentieren. Jeweils ein Mann, eine Frau teilten sich eine Kamera, alle vier waren auch zwischendurch im Film zu sehen gewesen.

    Rodrigo teilte ungerührt mit, dass es einem der der Teams gelungen sein musste,  dieses Filmmaterial zu kopieren und an eine Menschenrechtsagentur zu senden. Zum Glück hatte einer der dortigen Kontaktleute geschaltet und entsprechende Leute angerufen, damit nichts davon in falsche Hände kam.

    Da keinem der beiden Kamerateams eine Schuld nachzuweisen war, wurden alle vier umgehend per Privatjet zurück nach Deutschland geflogen und an einem kleineren Flughafen abgefangen. Von dort wurden sie abgeholt und befanden sich nun im Keller des Hauses.

    Rodrigo sah Kimbaso direkt an. „Wir bieten ihnen an, dass sie selber oder über ihre Leuten diesen oder die Spitzel entlarven.“

     

    Ute war fassungslos. Das, was sie gehört und gesehen hatte, konnte auch ihr den Kopf kosten. Dabei musste sie sanft und unaufdringlich weiter diesen langen, breiten Riemen bearbeiten. Doch nun schob er sie unsanft zurück, stand auf.

    „Ich muss das mit meinen Leuten bereden!“

    Nach kurzer Rücksprache mit seinen Leibwächtern kam er zurück, sah van Berken an. „Haben sie einen Raum für uns?“

    Rodrigo trat dazu, nickte und winkte ihm zu folgen.

    Als sich die Tür geschlossen hatte, stand Ute auf, holte sich einen Lappen und wischte den Wasserfleck auf van Berken’s Schreibtisch weg.

    „Waren sie bisher mit mir zufrieden, Herr … van Berken?“

    Er lehnte sich zurück, griff nach einer Zigarette und wartete, dass sie eins der langen Streichhölzer entzündete und sie ihm anzündete, dann dieses mit Blick in seine Augen wieder ausblies.

    „Sie sind nicht das, was man als ‚unschuldig’ bezeichnen könnte.“

    „Danke, Herr … van Berken. Aber hätten sie mich im anderen Fall eingestellt?“

    Sein Lächeln wurde plötzlich wieder ernst.

    „Was sie da eben gesehen und gehört haben…“

    „Meine Aufgabe ist es, alles und nichts zu hören oder zu sehen und, wenn doch etwas von mir wahrgenommen wird, es niemals weiter zu verbreiten.“

    „Ich wusste schon, weshalb ich sie und nicht andere vom Personal hier dabei haben wollte.

    „Danke für ihr Vertrauen, Herr …“ Unbewusst kniete sie vor ihm nieder.

    „Diese Aktion ist ein sehr langwieriges Unterfangen und etwas grausam in den Augen Unbeteiligter.“

    „Wenn ich dazu etwas sagen darf,“ sie schaute zu ihm hoch, „es ist eine Vergeudung von Ressourcen.“

    Fragend sah er sie an.

    „Dieses Gebiet, welches sie ‚befrieden’ ist riesig, dabei kaum erschlossen. Wenn sie nun diese Dörfer ‚umsiedeln’ und mit der vorhandenem Manpower zumindest einfache Strassen  und Wege bauen lassen ….“

    „Interessanter Gedanke. Aber was ist mit denen, die nicht arbeiten können?“

    „Nun“, sie musste schlucken, „die, die arbeiten, müssen ja auch unterhalten und verköstigt werden …“

    „Dieser Vorschlag aus ihrem Munde“, er musste aufstehen, um sie herumgehen, „er ist menschenverachtend und ….“

    „Kannibalistisch, ja Herr“, unterbrach sie ihn. „Aber ich habe an diesem einen Tag, den ich schon hier sein durfte, so einiges kennen lernen dürfen oder müssen … Herr.“

    Ein schwaches Lächeln überzog sein Gesicht. „Ich sollte sie wohl zur Sicherheit ebenfalls dieser Art der Verwendung  zuführen, oder sind sie anderer Meinung?“

    Ute richtete sich selbstbewusst auf.

    „Sie können mich für meine Gedanken bestrafen, Herr, aber mich für mein Wissen umbringen lassen? Sie hätten mich niemals soweit eingeweiht, nur um mich hinterher zu liquidieren.“

    „Stimmt. Das wäre eine Lösung, die vielleicht andere bevorzugen.“ Dabei ging er an Rodrigos Laptop und suchte einen bestimmten Kanal. Wieder wurde ein Film an die Wand geworfen, diesmal aber live.

    Es stammte von einer Kamera aus dem Keller, in dem die Verdächten verhört wurden.

    Ute erschrak. Zum Glück wurden nur die Bilder gezeigt, keine Töne, sonst wäre es noch erschreckender gewesen. Es wurden nur die beiden Sicherheitsleute Kimbasos gezeigt, die gewaltsam aus den beiden Teams etwas heraus zu pressen versuchten.

    Einer der Männer lag schon tot am Boden, er war nackt, sein Körper war blutig geschlagen, einige Finger und Fußnägel fehlten ihm, zudem wirkten seine Arme und Beine so, als hätte man ihm  diese mit einer Eisenstange zertrümmert.

    „Diese Leute sind nicht zimperlich“, wagte Ute einzuwerfen.

    „Das ist deren Job. Meine Männer stehen denen in nichts nach.“

    „Aber erreichen werden die dadurch nichts. Was wird denen eigentlich genau vorgeworfen?“

    „Einer von denen soll die Filmaufnahmen kopiert und einer Umweltorganisation zugeführt haben.“

    „Einer von denen…“ Ute lachte auf, „ein sehr vager Verdacht. Demzufolge wären dann drei unschuldig. Und sollen die nun auch oder trotzdem sterben?“

    Van Berken und Rodrigo sahen sich an, dann richtete ihr Chef wieder das Wort an sie. „Haben sie eine bessere Idee?“

    „Haben sie keine eigenen Verhörspezialisten? Die Afrikaner wirken auf mich nur brutal. Deren Methoden sind einfach nur primitiv und gewalttätig. Da würden sie selber mit ihrer Art der Menschenführung mehr erreichen.“

    Van Berken stützte sich mit den Händen auf seinem Schreibtisch ab, sah sie  fragend an.

    „Diese Leute sind von ihnen ausgewählt worden, also sollten die schon ähnliche Situationen erlebt haben. Warum sollten die nun plötzlich derartig brisantes Material an Außenstehende weitergeben? Es ist einmal eine Vergeudung von Menpower  als auch  guten Mitarbeitern.“

    „Und was schlägst du vor?“ Rodrigo unterbrach sie.

    „Stoppt dieses sogenannte Verhör. Nehmt das selber in die Hand, sonst sind gleich alle 4 tot.“

    Beide Männer sahen sich an. „Da ist was dran. Allerdings sollten die, die noch leben, auch nicht mehr das gerade Erlebte weitertragen können.“

    „Das wäre eine andere Option. Aber wenn sie was herausbekommen wollen, sollten sie umgehend diesen Wahnsinn beenden.“

    Van Berken nickte. „Rodrigo, seh zu, dass die da unten aufhalten und sie,“ er sah Ute an, „versuchen selber ihr Glück an den beiden noch Lebenden.“

    Rodrigo war schon in den Keller gesprintet. Als Ute mit ihrem Chef dazu kam, lagen beide Männer tot auf dem Boden und man hatte gerade die erste der beiden Frauen in der Mangel.

     

     

     „Ich hab es eben leider selber gesehen. Ich hoffe, Ihre Leute in Afrika haben auch für die vollständige Beseitigung der Leichen gesorgt.“ Sie seufzte, „Heute noch findet man noch nach 100 Jahren frühere Massengräber und stellt Fragen. Wenn sie die Leute so nachvollziehbar aus dem Weg schaffen, werden sie sie selber irgendwann auch angreifbar.“

     

    „Und sie meinen, wenn ich die in einem Lager kaserniere, bin ich außen vor? Zudem, diese Kosten!“

    „Nur das Material und die Wachmannschaft. Den Rest besorgen die Einkasernierten.“

    „Die werden mir was husten…“ van Berken wurde etwas gewöhnlich.

    „Nur die ersten 3-4. Die größten Unruhestifter werden demonstrativ umgebracht, das sollte aber nur von den Schwarzen selber gemacht werden und die dann Einsichtigeren werden den Rest führen. Hat bei uns oder den Russen schon vor 80 Jahren geklappt…“

    Er sah auf sie herunter. „Lernt man das auf der Haushaltsschule im Fach  Menschenführung?“

    Sie wollte erst lächeln, allerdings wurde unten im Keller nun gerade die erste der beiden Frauen  langsam gefoltert und zum Teil zerstückelt. Ihr wurde bei dem Anblick übel.

    „Könnten sie das bitte abschalten, Herr … van Berken?“

    Er nickte einsichtig. „Kommen sie, ich denke, sie brauchen nun auch erst einmal einen Whisky.“

     
      Posted on : May 4, 2024
     

     
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    Flatulenz
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    Comments: 5,263
    Commented on May 6, 2024
    na ja
     




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