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Ich bin nur ein Teilzeit-Fickungeziefer. Maximal sieben Tage
der Monat, lasse ich die Sau in mir raus und bin devot unterwürfig maso, alles
was sich Arschlöcher an Frauen/Fotzen so wünschen. Arschficken ohne Rücksicht
mit Gewimmer und Geflenne, Fick in jedes Loch, auch die Maulfotze bis ich halb
ersticke. Sperma, Pisse, Scheisse, Kippen schlucken. Schläge ohne Rumgezicke,
weil ich sie verdient habe. Anrotzen und dafür brav ein Danke hören. Wie eine
kleine Nutte anziehen oder Schulmädchen,. Cheerleader, Krankenschwester, ein
Fickpüppchen zum Wünsche erfüllen, nur von mir nicht, ich habe da keine
Wünsche, nur die Sehnsucht, die Sucht nach Leid, Elend, Erniedrigung,
Entmenschung, damit mein innerer Schmerz brutal unter einer Lawine von Leid begraben
wird. Für eine gewisse Zeit.
Das Leben aber muss strikt getrennt sein von meinem anderen Leben-
Genderstudentin, erfolgreich dabei und natürlich Lesbe, wie es sich gehört. Als
was anderes hat man bei Gender Studies eh keine Chance und meine Zunge brauche
ich da nicht nur zum Reden, es ist interessant und lustig, wie untervögelte
zickige Studentinnen und Dozentinnen ziemlich frei sich gegenseitig befriedigen,
weil es nichts böses ist- wär nur ein Mann involviert, wäre es Ausbeutung, Unterdrückung,
Vergewaltigung. Aber für eine gute Note einer Dozentin den Arsch lecken ist
eine reine Form von Sexualität, unter Frauen, ohne Macht harhar. Aber
mitschwimmen ist besser, so schreibe ich nicht über Ungleichheit in lesbischen
Beziehungen, sondern zum Beispiel „Analverkehr als Vergewaltigung an sich in
heteronormativen Beziehungen“, die Freiwilligkeit der Frau sei nur Ausdruck einer
von Porno und harter Sexualisierung geprägten patriarchalischen Gesellschaft,
so dass frau gar nicht frei sagen kann: ramm ihn mir in den Arsch rein. Das
schreibt meine Studentinnenseite so (die tabu ist für alle hier), findet es
amüsant, weil sie mit den Vorurteilen der Gender Studies-Studentinnen und
Dozentinnen spielt, um Erfolg zu haben (und ok, ich machs auch gern mit Frauen
ab und zu). Und die sich sieben Tage im Monat hart in den Arsch ficken lässt,
bis die Tränen kommen um die Erinnerungen an früher sich rausficken zu lassen.
Egal. Ich studiere nebenbei übrigens auch Psychologie und auch hier tun sich Abgründe
auf. Anderes Thema.
Für meine Fickmich-Lilly Persönlichkeit aber brauchte ich
eine eigene Wohnung, weit weg vom Studienort und in einer AAA-Gegend: Ausländer,
Asoziale, Arme (vorzugsweise vier As: Arschlöcher dazu passt super). Für die
Unileute pflege ich eine alte Frau, die eine Ersatzomi für mich war. Bin also
weg und nicht erreichbar. Für Arschlöcher tauche ich als Fickmich-Lilly, als
Fickvieh-Lilly, als Fickungeziefer-Lilly auf. Kurze Zeit. Um dann wieder zu
verschwinden. Ich lass die Sau raus im Sinne von: ich werde zur Sau, zu Viech.
Ich hasse da die verweichlichten Kerle, die ihrer Fotze nie eine runterhauen,
wenn sie nervt oder das Essen nicht schnell genug auf dem Tisch steht. Ich brauche
da raue rohe Männer, ungekünstelt, voller Frauenverachtung, mit fetten Schwanz
(ja, bitte! Da stehe ich zu) und einem Arschlochverhalten, das kein Mitgefühl,
Achtung oder Respekt beinhaltet, nur ein Ich-Ich-Ich. Abartige Wünsche sind
dann auch ok. Ob ich in Prinzessin-Lilly-Kleidchen mit Schnulli und Zöpfen
arschgefickt werde oder mit Saumaske in Müll grunzend krieche und fresse, was
der Herr mit Gerte anzeigt, oder ob ich in Wald spazieren gehen soll, bis einer
über mich herfällt, oder mit Schulranzen und Turnschuhen und sonst nichts in
leerem Schulgebäude den Rohrstock bekomme, weil ich nicht ausrechnen kann, wieviel
mein Vater verdient, wenn ich 23 Schwänze seiner Kumpels zu je 50 Cent lutsche –
egal, passt. Kneipe mit Maske, die statt Mund eine Fotze hat, Gloryhole an
Pornoladen, passt. Ich kann das immer noch verachten wenn ich in der Unibibliothek
auf meinen knackigen Arsch sitze und schlau über Geschlechterverhältnisse
schreibe oder das Verderbnis von Gewaltpornographie. Manchmal hab ich auch
Ideen für einen guten Aufsatz, wenn mir ein Penner ins Gesicht pisst und als
ich mal wieder Klo war und brav Scheisse schluckte, hatte ich Ideen für einen
Aufsatz zu „Was ist pervers? Das was der Mann als solches bestimmt“
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